OMR Podcast

OMR #363 mit Richard David Precht


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"Wer bin ich – und wenn ja, wieviele?" fragt Richard David Precht im Spätsommer 2007 und legt damit den Grundstein für seine erfolgreiche Autorenkarriere. Mittlerweile hat der 56-jährige 16 Bücher geschrieben und über zwei Millionen Exemplare verkauft, jedes auf seinen Durchbruch gefolgte beinhaltete steile Thesen zu Zukunft und Gegenwart der Gesellschaft – und wurde zum Bestseller. Bei seinem allerersten Podcast-Auftritt spricht Precht über die Gefahren und Potenziale der digitalen Revolution, welche Jobs es seiner Auffassung nach bald nicht mehr geben wird (Spoiler: Hotelrezeptionsten können durchatmen) und warum es nicht mehr Hate-Speach durch Social Media gibt.

Alle Themen des Podcasts mit Richard David Precht im Überblick:
Kurzabriss: Über das Leben von Richard David Precht im Zeitraffer (ab 0:40)
Über die Verkaufszahlen von Prechts Büchern und die Konkurrenz (ab 2:20)
Was Precht von anderen Autoren unterscheidet und wie seine Uni-Jahre abliefen (ab 04:20)
Welche Rolle das Fernsehen in seiner Karriere gespielt haben (ab 07:30)
Warum Precht keine kommerzielle Werbung macht und keine großen Hallen füllt (ab 10:00)
Über die digitale und die Nachhaltigkeits-Revolution (ab 13:30)
Die Gefahren und das Potenzial der digitalen Revolution (ab 17:00)
Zukunft und Strukturwandel in der Arbeitswelt (ab 19:10)
Die wichtigsten Elemente einer besseren Arbeitswelt (ab 25:40)
Warum Digitalisierungsarbeitslosigkeit noch nicht präsent ist (ab 30:30)
Weshalb wir die Bildungsrevolution brauchen (ab 33:10)
Wo sich die Digitalisierung nicht durchsetzen wird (ab 38:50)
Über die Probleme des autonomen Fahrens und E-Mobilität (ab 41:40)
Warum die CO2-Steuer wichtig ist und wie uns ein Lebensstilwandel retten könnte (ab 50:00)
Politiker in der Verantwortung, die Wahl 2021 und der Ausstieg aus der Atomenergie (ab 55:20)
Wo könnte Deutschland Weltmarktführer werden, wenn nicht in der Autoindustrie? (ab 59:30)
Die Auswirkungen von Social Media auf die Gesellschaft (ab 01:00:00)
Warum Precht keinen Bock auf Twitter hat (ab 01:07:30)

OMR #362 mit Xatar


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Spätestens als im vergangenen Jahr ein altes Interview von Xatar viral geht, wird klar, wie sehr der Rapper und Label-Manager das Spiel um Aufmerksamkeit innerhalb der Plattform-Ökonomie beherrscht. Aus dem „Köftespieß-Meme“ wird erst ein einzelnes Lokal, dann ein Franchise und in wenigen Tagen sollen verschiedene Tiefkühl-Produkte im Einzelhandel erhältlich sein. Die Nachricht, dass Star-Regisseur Fatih Akin das ereignisreiche Leben von Giwar Hajabi verfilmen wird, ist der vorläufige Höhepunkt einer auch an Tiefpunkten nicht armen, einmaligen Karriere. Im Podcast erzählt Xatar, wie wichtig Memes und Tiktok für sein Business sind, wie er mit seiner neuen Company G-Ventures in Unternehmen investiert und wie er Künstler gezielt zu Unternehmern aufbaut.

Alle Themen des Podcasts mit Giwar „Xatar“ Hajabi im Überblick:
So beschreibt sich Xatar selber (ab 05:30)
Diese Pläne hat er mit seinem neuen Label „Goldmann Music“ (ab 06:30)
Wie ein altes Video-Interview aus seiner Zeit im Gefängnis zum Meme und Grundstein für ein Köftespieß-Franchise wurde (ab 07:45)
Wie sich seine Gefängnisaufenthalte im Irak und in Deutschland unterschieden haben (ab 05:50)
Xatar über sein Elternhaus, das Aufwachsen in Bonn und sein Verhältnis zu Geld (ab 10:05)
In seiner Schulzeit hat er vor allem Ausgrenzung erfahren. Ist er deshalb heute Künstler? (ab 12:10)
Wie eine Schiesserei auf einem Konzert für die Teilnahme an einem RTL2-Format gesorgt hat, die Xatar heute eher peinlich ist (ab 14:35)
Xatar darf nie wieder in die USA einreisen. Schuld: Eine Party in der Playboy Mansion, ein Gefängnisaufenthalt und die Flucht nach Mexiko (ab 17:00)
Welche Rolle spielt der Xatars Vergangenheit für seine Karriere? Und was ist für ihn echter Deutsch-Rap? (ab 20:15)
Viralität spielt für Xatars Entscheidungen heute eine zentrale Rolle. Aber wie nachhaltig ist so erzielter Erfolg? (ab 23:30)
Die vor fünf Jahren von Xatar gelaunchte Sisha-Tabak-Marke ist gefloppt. Weshalb? Und was hat er daraus gelernt? (ab 27:30)
Wie Xatar Künstler zu eigenen Brands und Unternehmern aufbaut (ab 28:30)
So relevant sind Video-Placements für Xatar (ab 30:15)
Welche verschiedenen Erlösströme haben Xatar und seine Labels? (ab 33:05)
So funktioniert die Beteiligungsstrategie von G-Ventures (ab 34:00)
Wie viele Menschen arbeiten bei Xatars Labels? Immerhin hat er den kompletten siebenstöckigen „Goldmann Tower“ in Köln gemietet. (ab 35:20)
Rückt bei all den Aktivitäten die Musik irgendwann in den Hintergrund? (ab 37:20)
Smoothies mit Köftespieß-Aufschrift? Über den „Beef“ mit True Fruits (ab 38:50)
Welche Rolle spielt Humor für die Marke Xatar? Und wie gezielt nutzt er die Potenziale von Memes wirklich? (ab 40:00)
Welche Plattformen sind für Xatar und seine Labels am wichtigsten? (ab 43:05)
Glaubt Xatar an einen langfristigen Erfolg von Clubhouse? (ab 45:00)
Über die Relevanz von Spotify und die Macht von Playlists (ab 47:10)
Deshalb hat Xatar sein aktuelles Album „Hrrr“ genannt. Weshalb taucht es aber nicht in den Album-Charts auf? (ab 50:15)
Kann sich Xatar vorstellen, Investoren an Bord zu holen? (ab 54:30)
Diese Palette an Tiefkühl-Produkten soll ab Mitte März im Einzelhandel verkauft werden (ab 57:00)
Xatar hat eine abgeschlossene Ausbildung zum IT-Assistenten (ab 59:40)
So kam es dazu, dass Fatih Akin Xatars Leben verfilmen wird (ab 01:04:30)
Ist Xatar politisch? (ab 01:10:40)
Wo sieht sich Xatar in fünf bis zehn Jahren? (ab 01:14:05)
Welche Pläne hat Xatar noch mit seinem eigenen Podcast, dem „Pobidcast“? (ab 01:18:10)

OMR #361 mit Christian Miele


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Bei manchen Gästen des OMR Podcasts fragt man sich, warum sie eigentlich nicht schon viel früher dort aufgetaucht sind. Christian Miele ist so einer. Seit Jahren in der Berliner Startup-Szene unterwegs, Partner bei einem der wichtigsten deutschen Frühphasen-Investoren und seit Ende 2019 als Präsident des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. quasi Kopf und oberster Lobbyist der hiesigen Gründerszene. Nun also ist er zu Gast bei Philipp Westermeyer und liefert interessante Einblicke in das Verhältnis von Politik und Startups, erklärt seine Investment-Strategie und verrät, welche Deals er einst ausgeschlagen und von heute aus betrachtet gerne gemacht hätte.

OMR #360 mit Oliver Berben von Constantin Film


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Bei den Streaming-Wars zwischen Netflix, Disney+, Amazon Prime und dem Rest liefern die Content-Produzenten die wichtigsten Assets. In der Sonntagsausgabe des OMR Podcasts spricht Philipp Westermeyer mit Oliver Berben, Filmproduzent und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Constantin Film. Wie die Streaming-Plattformen die deutsche Filmbranche transformieren erklärt er im Podcast, unter anderem auch anhand des kommenden Wirecard-Films.

OMR #359 mit Lovoo- und Fastic-Gründer Benjamin Bak


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Trotz Benjamin Baks krassem 70-Millionen-Dollar-Exit mit Lovoo hustlet er bereits am nächsten großen Community Netzwerk: Seine Fasten-App Fastic hat gerade die 10 Millionen Downloads geknackt. Wie er von der Fastenkur im Schwarzwald dorthin gelangte, das erfahrt ihr im OMR Podcast.

Alle Themen des Podcasts mit Ben Bak im Überblick:
Wie Ben Bak als Schüler eine Online-Community gründete (ab 5:30)
Wie sich die Idee einer Dating-App entwickelte (ab 08:00)
Der Exit von Lovoo (ab 10:00)
Über die Vorwürfe gegenüber Lovoo und wie es zu seiner U-Haft kam (ab 11:00)
Warum er dankbar für die Erfahrung ist und was sich rückblickend verändert hat (ab 16:00)
Ob er es bereut, Lovoo nicht größer aufgezogen zu haben (ab 17:20)
Die Krise von Lovooo und das Wegbrechen der Werbekunden (ab 19:30)
Die Erfolgsfaktoren von Ben Bak (ab 23:50)
Die Gründung seines Startup-Studios (ab 29:10)
Wie Baks Gewichtszunahme zur Gründung von Fastic geführt hat (ab 31:00)
Wie sich die App vom ersten Tag an entwickelt hat (ab 38:20)
Der Status Quo bei Fastic (ab 40:50)
Das Finanzierungs-Modell von Fastic (ab 42:20)
Über den Umsatz, die Investoren und die Vision der Co-Gründer (ab 45:00)
Über die Konkurrenz und das Marketing-Konzept (ab 49:30)
Warum sich beim Fasten eine hohe Customer Lifetime Value generiert (ab 54:00)
Die Multichannel-Marketing-Strategie von Fastic (ab 57:30)
Die USA als größter Markt der App und wie das Produkt weiterentwickelt werden soll (ab 58 :40)
Wie die hohe Rezensionsrate zustande kommt und die Rolle des App Stores (ab 01:02:30)
Philipp Westermeyers Fasten-Erfahrung und warum er seine Strategie ändern sollte (ab 01:05:40)
Das Ohne Aktien wird Schwer Podcast Sample (ab 01:12:00)

OMR #357 mit Sido


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Genau 20 Jahre ist es her, dass Paul Würdig aka Sido seinen ersten Plattenvertrag beim Label Aggro Berlin unterschreibt. Seitdem hat sich einiges getan: Er trägt keine Maske mehr, seine Songs landen statt auf dem Index in den Charts und aus dem jungen Straßenrapper ist einer der etabliertesten und bekanntesten Künstler des Landes geworden. Wie der Berliner mit Kritik umgeht, den Wert der eigenen Marke einschätzt, weshalb es vielleicht nie wieder ein Sido-Album geben wird und was er jetzt auf Twitch vorhat, hört Ihr im aktuellen OMR Podcast.

Alle Themen des Podcasts mit Sido im Überblick:
Über Sidos Legenden-Status, 20 Jahre im Rap-Game und die Frage, wer eigentlich genau seine Zielgruppe ist (ab 02:20)
Wie hat es Sido geschafft, als Künstler zwei Jahrzehnte lang relevant zu bleiben? Und wie lange will er diesen Status noch aufrecht erhalten? (ab 04:50)
Woran liegt es, dass Sido auch heute noch mehr monatliche Spotify-Plays hat als beispielsweise Capital Bra und Bonez MC (ab 05:25)
Deshalb ist Sido seit der Corona-Pandemie deutlich präsenter als viele andere Künstler (ab 04:45)
Wie viel Strategie steckt hinter seinen Entscheidungen, beispielsweise Features mit Pop-Künstlern zu veröffentlichen? (ab 08:05)
Warum hat Sido seine öffentliche Karriere mit einer Maske begonnen? Und weshalb trägt er sie heute nicht mehr? (ab 09:25)
Was ist laut Sido sein Erfolgsgeheimnis? (ab 12:20)
Während Capital Bra Millionen Pizzen verkauft und Bonez MC und RAF Camora selbsternannte Vodka-Millionäre sind, hält sich Sido sich mit Promo für eigene Produkte sehr zurück. Warum? (ab 13:40)
In diese Startups hat Sido investiert und deshalb spricht er nicht viel darüber (ab 16:30)
So kam es zu den verschiedenen Live-Stream-Camps mit Knossi & Co. (ab 21:25)
Wie haben sich Knossi und Sido kennengelernt? (ab 22:50)
Deshalb will Sido schon bald einen eigenen Twitch-Kanal starten (ab 24:40)
Auf welchen Plattformen ist Sido als Konsument am meisten unterwegs? (ab 27:40)
Wie steht Sido zu Knossis jetzt in Erfüllung gegangenem Traum einer eigenen TV-Show? Und wie steht er insgesamt zum Fernsehen? (ab 29:00)
So denkt Sido heute über seinen Jury-Platz bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ (ab 30:30)
Was hält Sido vom aktuellen Clubhouse-Hype? (ab 32:20)
So denkt er über Youtube und Tiktok (ab 34:40)
Sagt Sido viele Anfragen von Marken ab? (ab 37:30)
Deshalb wird es vielleicht nie wieder ein Sido-Album geben (ab 39:00)
Das steckt hinter dem erneuten Start von Def Jam Germany (ab 40:00)
Wie Sido einmal zum Songwriter für einen Schlager-Star wurde (ab 42:45)
So wurde der Hamburger Rapper Bozza zum ersten Signing von Def Jam Germany (ab 44:00)
„Das ist deutscher Hip Hop“ – So beschreibt Sido die Branche (ab 45:20)
Sido und sein schwieriges Verhältnis zu klassischen Medien (ab 46:30)
Wie sieht Sidos persönlicher Fünfjahresplan aus? (ab 48:55)
Hat Sido Vorbilder? (ab 52:15)
Sind verkaufte Tour-Tickets als Erfolgs-Währung heute wichtiger als Chart-Platzierungen? (ab 54:30)
Wie geht Sido mit Kritik um? (58:00)

OMR #355 mit den Mister-Spex-Vorständen Mirko Caspar & Dirk Graber


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Mister Spex ist der größte Online-Brillenhändler Deutschlands, das Unternehmen wächst seit der Gründung 2008 kontinuierlich und machte 2019 einen Umsatz von 140 Millionen Euro. Im Podcast sprechen die beiden Vorstände Dirk Graber und Mirko Caspar auch über den Ausbau des stationären Handels, Amazon und Fielmann als Konkurrenz und erklären, weshalb sie lieber auf Fernsehwerbung statt auf Super-Influencer setzen werden. Wenn ihr außerdem wissen wollt, warum sie trotzdem gerne eine Koop mit Jürgen Klinsmann hätten, dann hört in den aktuellen OMR-Podcast rein.

Gründung von Mister Spex (ab Min 4:00)
Welche Rollen stationärer Handel spielt (ab Min 7:00)
Was den Wachstum antreibt (ab Min. 10:00)
Welche Produkte den größten Umsatz machen (ab Min. 12:00)
Wie sich TV als Marketing-Kanal entwickelt hat (ab Min 15:00)
Ob der Online-Brillenkauf immer noch ein Evangelisierungsprozess ist (ab Min 17:30)
Brillen als Fashion statt Medizinprodukt (ab Min. 21:00)
Über Influencer-Collabos (ab 23:30 Min)
Über das Verhältnis zu Fielmann und anderen Konkurrenten (ab Min. 26:00)
Über Collabos mit Promis (ab Min. 35:00)
Über Investoren und einen möglichen Börsengang (ab Min 40:00)
Mögliches Wachstum bei Mister Spex (ab Min 47:00)
HR und ehemalige Mitarbeiter (ab Min. 55:00)

OMR #354 mit New York Times-Journalistin Taylor Lorenz und Erik Podzuweit


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Die Journalistin Taylor Lorenz bringt uns in der aktuellen Ausgabe vom OMR Podcast auf den neusten Stand was soziale Medien und ihre Wirkungsmacht angeht. Neben Plattformen, wie DLive, die man als Gefahren für die Demokratie einstufen könnte, geht es um Clubhouse und andere Apps, die den Platzhirschen den Rang ablaufen wollen. Passend dazu steigt in einer Spezialausgabe von Finance Corner Erik Podzuweit ein und erklärt alles rund um GameStop, Hedgefonds und Robinhood.

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