Social-Entrepreneur auf Sri Lanka: Lemonaid-CEO Paul Bethke (#920)

Shownotes

Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotels auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.

https://www.slow-vegan-sri-lanka.com/

Informationen zur Zeichnung der Lemonaid-Aktie findest du hier (keine Empfehlung oder Anlageberatung): https://bethechange.s.gy/omr-podcast

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der nun folgende Podcast ist nicht nur das Porträt einer sehr ungewöhnlichen Firma, sondern vor allem auch eines sehr un gewöhnischen Typens und zwar Paul Beedke.

00:00:07: Er ist mit fünfzehn Jahren alleine nach Sri Lanka gegangen aus dem gut behüteten Hamburg und war dann irgendwann frustriert über die klassische Entwicklungshilfe und hat deswegen angefangen eine eigene Firma zu bauen mit den Marken Lemonade und Charity und ein Teil des Geldes genau genommen fünf Cent pro Flasche an ausgewählte soziale Projekte zu geben.

00:00:25: Die ganze Geschichte von Paul ist noch viel verrückter, weil diese Firmen sich jetzt extrem erfolgreich entwickelt haben.

00:00:29: Wahrscheinlich sind diese Firma mittlerweile mehrere hundert Millionen wert aber er möchte sie nicht verkaufen.

00:00:34: Stattdessen möchte er sie einfach aus Sri Lanka, wo er mittlerweile mit seiner Familie lebt und remote arbeitet weiter ausbauen.

00:00:39: Dann nehmen wir dann auch ein Hotel auf.

00:00:40: Sri Lanka war vor allen Dingen eine deutsche Getränkemarke die er von dort aus führt.

00:00:45: also alles ziemlich wild.

00:00:46: hier kommt die ganze Geschichte Von Paul Beetke und Lemonade und Charity und all dem.

00:00:50: Auf geht's!

00:01:03: Hallo, Paul.

00:01:04: Guten Tag.

00:01:05: Also du bist tatsächlich gebürtige Hamburger?

00:01:07: Das trifft ja gar nicht so oft hier.

00:01:08: Ja

00:01:09: ich bin ein Alter nach Geboren aufgewachsen... ...und dann in Hamburg geblieben.

00:01:12: Dann locksteht später.

00:01:14: Weil Geblieben ist etwas untertrieben, weil du mittlerweile lebst auf Sri Lanka.

00:01:17: Ja

00:01:17: genau immer bis Fünfzehn.

00:01:19: Mit Fünfzehn bin ich danach nach Asien gezogen alleine ohne meine Eltern.

00:01:22: Ich wollte gerne mal ein ganz anderes Land sehen und genau bis Sri Lanka ist es geworden.

00:01:26: Also was ja jetzt nicht ganz so naheliegend ist für jemanden, der einen Multi-Million-Unternehmen in Deutschland aufgebaut hat.

00:01:33: Nee genau es war ein bisschen ungewöhnlich.

00:01:35: ich war tatsächlich schon als Jugendlicher ein relativer Querkopf und lange Haare Sankt Pauli-Pulli irgendwie mit zwölf und viele Fragen gestellt.

00:01:44: vor allem wollte ich immer wissen Was soll das hier eigentlich?

00:01:46: Was ist das eigentlich das Leben?

00:01:49: Warum hab ich zehn Finger und zwei Arme?

00:01:51: Und soll irgendwas machen, damit ich hinterher irgendwie mehr Geld verdienen als andere.

00:01:56: Relativ viele Grundfragen, die meine Eltern nur schwer beantworten

00:01:59: konnten.".

00:01:59: Also

00:01:59: du hast es jedenfalls schon so eine soziale Frage damals gehabt, dass du doch dich irgendwie engagiert hast für Projekte und sowas.

00:02:07: ne?

00:02:08: Genau das war sowieso ein bisschen ... Mir in die Wiege gelegt, meine Mutter war hier auf St.

00:02:13: Pauli an der Leitzstraße um die Ecke beim Schlachthof-Schuleiterin und das war damals noch richtig Brennpunkt in den Achtzigern.

00:02:19: also nicht wie heute so wo es jetzt irgendwie schöne Cafés und so gibt sondern da war richtig Alarm in der Marktstraße Und sie hatte immer den Wunsch mich ein bisschen reinzunehmen in diese andere Welt.

00:02:31: ich bin halt in einem Spittel zur Schule gegangen selber und es waren nur Ärzte in meiner Klasse oder Arzt Kinder.

00:02:37: Und sie wollte immer schon, dass ich auch sehe wie irgendwie die Uhr woanders tickt und hat mich dann mitgenommen auf Klassenreisen.

00:02:43: Mit den Kiddies, die kaum Deutsch sprechen konnten und aus richtig schwierigen Verhältnissen kamen.

00:02:49: Das hat mir glaube ich ganz gut getan.

00:02:50: Dann habe ich väterlicherseits sozusagen den Schwung auch mitgekriegt.

00:02:55: der hat so seinen Greenpeace in Deutschland aufgebaut.

00:02:58: als sie noch zu dritt waren war ja auch schon im Team.

00:03:00: Insofern hab ich ein bisschen diese ... Die Welt ist groß, denke hab ich schon mitbekommen und wollte dann halt auch mal weg aus Deutschland um rauszukommen.

00:03:08: Aus dieser Karriere-Tunnel.

00:03:11: Und da bin ich in das rilankanischen Familie gelandet ... In Kolombo!

00:03:15: Da hast du ja immer so Entwicklungsprojekte gemacht?

00:03:19: Da bin ich erst mal als Schüler hingegangen, aber mit fünfzehn, also schon relativ früh.

00:03:24: Meine Eltern dachten, ich komm nach drei Monaten wieder nach Hamburg zurück.

00:03:29: weil ich eben bei einer einheimischen Familie dort gelebt hab.

00:03:31: Und jetzt irgendwie ... es war schon ein ganz schöner Cut damals, aber auch Bürgerkrieg in Sri Lanka.

00:03:35: Also heute ist ja so'n lonely Planet Paradies geworden.

00:03:40: Aber an den Neunzigern als ich da war, war das noch ein richtig heißes Pflaster und insofern dachten die Boah der will das zwar, der will man eine ganz andere Welt sehen mit verschiedenen Religionen und verschiedenen kulturellen Strängen.

00:03:54: Aber bestimmt kommt er bald wieder nach Hamburg.

00:03:56: Aber dem war nicht so.

00:03:57: und dann hab ich da mein Abitur gemacht.

00:03:58: Also, ich bin dann da geblieben, Schule beendet in Colombo...

00:04:02: Und kann man da jetzt sagen, ein Abiturnach wie Deutschland so vom Niveau her?

00:04:05: Ja also das Ding ist dass die Sri Lankaner nachdem die Engländer sozusagen als Kolonialmacht wieder nach England zurückgegangen sind haben sie aber das Bildungssystem im Grunde beibehalten und können halt immer noch dieses Landen A-Level heißt es, also das englische Abituur haben sie als Zentral-Abitur eingerichtet, sodass wenn man nach Sri Lanka geht kann man eben auch das britische Abitur machen.

00:04:27: Das hab ich dann gemacht, dann sitzt du in so einer Halle mit drei tausend anderen Schülern und kriegst ein paar Zettel hingelegt und schreibst dann da dein Abi, dann wird es eingesammelt, nach England geschickt und dann kriegste deine Noten.

00:04:37: Du hast ja als Studentin immer weiter den Kontakt gehalten, dass ...

00:04:40: Ich habe immer weiter das durchgezogen!

00:04:41: Ich bin dann wieder zurück nach Europa, hab dann studiert, hab eben Wirtschaftsstudiert, Religionswissenschaften studiert.

00:04:47: Psychologie?

00:04:48: Auch?!

00:04:48: ... in Großbritannien und dann hier, und dann Frankreich.

00:04:52: Und bin dann tatsächlich wieder zurückgegangen?

00:04:55: Genau hast du recht!

00:04:56: Weil die Tsunami-Katastrophe im Jahr zwei Tausend drei, zwei tausend vier Weihnachten ungefähr war das.

00:05:02: Dann einmal auch über Sri Lanka gedonnert ist... ...und die Bundesregierung super viele Mittel zur Verfügung gestellt hat um Wiederaufbauhilfe zu leisten aber... Die hatten kaum Menschen, um vor Ort irgendwas zu machen.

00:05:16: Und hatten mich dann in Frankreich, ich war da in Paris An der Sorbonne.

00:05:20: zu der Zeit riefen die mich an und meinen Paul, du warst damals der einzige deutsche Schüler in Sri Lanka.

00:05:25: Du hast immer den Draht behalten.

00:05:26: willst du nicht nach Sri Lanka gehen um Tsunami Wiederaufbauarbeit zu leisten?

00:05:31: Du hast doch sowieso immer diesen Drang gehabt irgendwie Menschen zu supporten, die sich in einer schwierigeren Situation befinden als du selber.

00:05:38: macht das doch.

00:05:39: Und das war dann mein erster Job.

00:05:41: Ich bin für die GIZ Gesellschaft für International Zusammenarbeit also eigentlich der Arm vom Bundesministerium, der dann vor Ort die Umsetzung von Projekten macht.

00:05:52: Dann bist du danach aber wieder zurück und hast dann, wenn ich es richtig verfolge, entschieden jetzt in Hamburg zu gründen?

00:05:59: Ja, ich hatte immer das Ding, dass ich nach der Schule sozusagen der einzige war, der studieren gehen durfte.

00:06:05: Und ich glaube, das war natürlich total toll für mich, aber auch ein bisschen schräg weil meine Mitschüler links und rechts von mir waren vielleicht viel besser Besseres Abi, die konnten das gleiche Abi machen wie ich.

00:06:17: Aber sie konnten halt nicht das Gleiche danach machen weil sie gar nicht aus Sri Lanka rauskamen.

00:06:21: Also ich mit meinem deutschen Pass konnte da schön mein Abi machen und dann nach Großbritannien Und mit Erasmus und in Deutschland und dann auch irgendwie nach Frankreich.

00:06:29: aber all meine Mitschüler da ging es halt nicht Weil mit dem Sri Lankanischen Pass kannst du gar nicht nach Europa rein.

00:06:35: So selbst wenn ich einen Freund als Besuch kriegen wollte hätte ich dreißig tausend Euro hinterlegen müssen damals sozusagen als Fund, falls der oder die irgendwas kaputt macht.

00:06:45: Das heißt ich war nach der Schule eigentlich so ein bisschen... Ich wurde sehr darauf hingewiesen dass meine Möglichkeiten nach der schule nicht nur was damit zu tun hatten das sich ganz okay in der Schule war sondern auch damit dass ich halt einen deutschen pass hatte.

00:07:00: ich konnte reisen ich hatte Eltern die mich unterstützen konnten.

00:07:03: ich komme nicht aus also Lehrerinnen Eltern und so weiter.

00:07:05: aber trotzdem konnte ich studieren und meine Mitschülerinnen halt nicht.

00:07:09: Und das war immer für mich so ein Ding, wo ich gemerkt hab, es ist ja nicht nur so ein Leistungsthema, dass ich als einigermaßen schlauer Junge im Abitur dann alles machen kann.

00:07:19: Ich habe immer gesehen, mein bester Freund kann das halt nicht!

00:07:22: Der war besser als ich in Physik und Mathe.

00:07:23: Warum nicht?

00:07:25: Dann, als ich zurückkam nach dieser Tsunami-Katastrophe, wo wir gegangen sind, weil einfach auch viel schief lief bei der Arbeit, da wurde unendlich viel Geld rausgeknallt dich nicht für besonders impactful oder die Wirksamkeit war so ein bisschen Frage zu stellen, weil es eher darum ging viel Geld unterzubringen und nicht unbedingt um maximalen Effekte zu verursachen vor Ort im positiven Sinne.

00:07:53: Als ich zurückkam, habe ich gemerkt.

00:07:54: Ich kann jetzt hier nicht mein Eigenheim in Hamburg-Niedorf finanzieren oder bei meinen Eltern den Lock steht sondern ich muss irgendwie was machen, was Menschen unterstützt die diesen Zugang nicht haben, den ich hab und den habe ich in Teilen nicht gekriegt weil ich so gut bin und so stark bin und schlau bin sondern er habe ich gekriecht sozusagen beim russischen Rollett in Umstände gekommen bin, die mir das alles möglich machen.

00:08:16: Also Geburtspastlotterie

00:08:18: sozusagen?

00:08:18: Ja, Geburzpastlotterie wo ich irgendwie Glück gehabt hab und dann meine Mitfreunde quasi habe im anderen Land hinterlassen.

00:08:26: Und daraus war immer dieser Drang zu sagen Ich will jetzt meine Privilegien nutzen um damit Menschen zu unterstützen sie diese Privilegen halt nicht genießen so dass wir dann immer mal denken.

00:08:35: Da bist du auf

00:08:35: Limonade gekommen.

00:08:37: Total, ja ist komisch.

00:08:38: Wieso Limonade?

00:08:40: Ich kam zurück nach Deutschland nach dieser GIZ-Zeit war gefrustet weil es ging nur darum Kohle rauszuhauen ins Rielanka.

00:08:46: wir haben uns da im Hilton Hotel getroffen.

00:08:48: alle sind Businessglas geflogen.

00:08:49: keine hat Steuern gezahlt in keinem Land der Welt.

00:08:52: also das war sozialer Arbeit aber man saß am Swimmingpool Im Hilton hotel.

00:08:57: wirklich total.

00:08:59: wie kann sein

00:09:02: Das ist so üblich bei den großen Organisationen.

00:09:04: Wenn man UN-Mitarbeiter ins Rilanka ist, dann hat man Koch und Fahrer, fliegt Business Class, kriegt zwölftausend Euro Netto im Monat usw.

00:09:14: Das hab ich extrem kritisiert damals, weil es überhaupt nicht zu dem eigentlichen Kontext passt.

00:09:18: Wo man sagt wir sind doch hier um die Leute zu supporten.

00:09:20: Wir sitzen an der Restküste aber die Tsunami ist an der Ostküstel sozusagen aufs Land geknallt.

00:09:25: Wir sitzen hier im Hilton Hotel und wollen die Leute unterstützen.

00:09:28: was machen wir hier?

00:09:29: Und aus diesem Frust heraus dass ich gesagt habe wir müssen doch gucken was mit tausend Euro so zu sagen hier bewegen wollen bin Ich dann auch rausgegangen und hab hingeschmissen und hab mich dann überlegt Was kann ich machen Wo man sozusagen intrinsisch guckt, dass man so effizient wie möglich arbeitet und auch so effiziant wie möglich Projekte unterstützt.

00:09:49: Und schaut okay die tausend Euro, die ich jetzt hier verdient habe, die will ich so einsetzen das sich damit eben den größtmöglichen Impact für die Menschen vor Ort generieren.

00:09:57: Das war halt in diesen Organisationen und das ist dann auch egal ob Bundesregierung oder ja USAID oder DFID oder UN.

00:10:05: Das ist da eben ähnlich ineffizient.

00:10:08: Dann war mein Weg, quasi Unternehmertuben als Route zu wählen und zu sagen okay.

00:10:13: Eigentlich ist das ... Das System eines Unternehens ist ja total effizient getrieben dadurch, dass es funktioniert ist.

00:10:20: Man ist im Wettbewerb, man muss sich gegen andere behaupten, wird hinterfragt, muss dem Kunden irgendwas bieten was man verbessern muss oder jemand anders macht's besser als man selber.

00:10:30: Und dieser Sport wenn man so will der führt natürlich dazu hinterfragt.

00:10:36: aber im positiven.

00:10:38: und das fand ich eigentlich als ich zurückkam aus dieser großen Organisation was positiv ist, weil ich dachte.

00:10:44: Ich kann noch auch dieses Unternehmertum nutzen und als Ziel definieren für mich... ...ich will gar nicht mit dem Bentley um die All-Star balan, sondern ich will Projekte supporten, aber ich will dafür dieses sich bewiesene System...

00:10:57: Warum dann Limonade?

00:10:58: Warum Limonate?

00:11:00: Weil, als ich hierher kam hatte ich Getränke immer ... hab ich einfach eigene Getränken aus Sri Lanka vermisst, die's hier nicht gab.

00:11:09: Und ein Getränk ins Sri Lanka, was es dann jeder Ecke gibt, also jedes Café, jedes Caddy an einer Ecke hat Leimjuus.

00:11:18: Leimjus ist so das die nationale Monale des Sri Lankers und die habe ich hier vermisst.

00:11:23: Die gab's hier noch nicht.

00:11:23: Hier gab's irgendwie nur klebrige Döla-Siehruppe aufgegossen mit Wasser und Label drauf.

00:11:30: Das habe ich vermisst.

00:11:31: Dann hatte ich Lemonade und Charity beides als Namenskonzepte, die so ein bisschen das Soziale und das Produkt verbinden.

00:11:38: Tee genau ist gleiche.

00:11:39: Sri Lanka ist der zweitgrößte Tee-Exporteur der Welt und ist ein Drittel des Landes mit Tee bedeckt.

00:11:45: Da gibt es richtig gute Tees und hier gab's eben nur Eistee in eineinhalb Liter Packung mit fünfzehn Gramm Zucker.

00:11:51: Und da hab ich eine Nische gesehen, weil ich dachte es muss doch hier auch Menschen geben die quasi gesündere Limonadenalternativen und gesünderen Tee-Alternatifen wollen.

00:12:00: Dann die Namensideen... ...und dann noch der Faktor dass ihr das Gefühl hatte Getränke stehen halt irgendwo auf dem Tisch.

00:12:05: Die sind im Restaurant ein Club in einer Bar und man redet über den Content.

00:12:10: also was ist das eigentlich?

00:12:11: Warum machen die das versteckt dahinter?

00:12:13: Ist halt anders als ein Auto Reifen!

00:12:15: Und dieses Lemonade und Charity, das hast du ja irgendwie Ausgedacht.

00:12:19: Du hast die Begriffe, da war der Name erst dann und

00:12:24: danach hatte ich Firma?

00:12:26: Genau!

00:12:26: Tatsächlich war es so okay.

00:12:28: Irgendwann nachts aufgestanden, also so klischemäßig wie das klingt ... Und dachte, Lemonade, Charity könnte man doch irgendwie so und so schreiben auch... Und dann Getränke, Limenjuice vermisse ich.

00:12:37: total guter ISD, gibt's hier nicht.

00:12:40: Okay, ich mach Getränk Ich hab zwar überhaupt keine Ahnung von Getränken

00:12:43: Es ist kein Business, wenn wir mal eben in einer Webseite starten können Man muss ja dann richtig auch Infrastruktur Produktion oder ist Ankurbel?

00:12:49: Ja, total.

00:12:50: Das war auch dann ... Da ist am Anfang vieles schiefgegangen und man ist die ersten hunderttausende Flaschen, die wir bedruckt haben.

00:12:57: Das ist ja Mehrweg-Keramikdruck.

00:13:00: Das geht nicht mehr ab.

00:13:01: Das kann man zigmal waschen und wiederbefüllen.

00:13:04: Aber bei der ersten Produktion hat die Druckerei sozusagen den Keramik-Druck macht das nicht richtig eingebrannt in die Flasche.

00:13:12: Und dann ging es alles wieder ab.

00:13:14: als Beispiel.

00:13:16: Wo kommt denn das so her?

00:13:17: Wird dich jetzt irgendwie in Deutschland abgeführt von einem normalen Saftestel, der macht das dann für dich.

00:13:21: Genau wir machen das in der Nähe von Frankfurt mit einem Betrieb Familienbetrieb Bio-Betrieb eine Mosterei.

00:13:27: Mit der machen wir das seit jetzt siebzehn Jahren also mit denen haben auch die Anlagen dann gebaut um diesen Tee überhaupt berühnt zu können.

00:13:33: Das ist gar nicht so trivial das konnte damals keiner.

00:13:37: Und mit den machen wir auf die Limonaden bis heute.

00:13:40: Es gibt jetzt nach wie vor zwei Produktlinien einmal die Limonnade und einmal die Tee

00:13:44: Genau.

00:13:45: Das Schwierigere war tatsächlich der Tee, lemonadefrisch gepresste Säfte verarbeiten das Können in Deutschland einten natürlich auch viele wegen weil es viele Mostereien und Safthersteller gibt aber Tee also wirkliche Blattteesäcke in riesige Fünfzigtausend Liter Bottiche zu schmeißen und dann die Blätter da wieder rauskriegen innerhalb von so und so vier Minuten das konnte keiner.

00:14:09: Aber ich meine du hast ja einfach auch keine Kohle gehabt hast du denn?

00:14:11: Also zwei Mitstreiter waren damit eher zu dritten.

00:14:14: Genau, ich hab das sozusagen alleine begonnen.

00:14:17: Und dann ... die Marken habe ich damals noch auf mich eingetragen privat, weil es noch keine Firma gab.

00:14:23: Hab mich um Designs gekümmert und so weiter, also sozusagen so um die Basics.

00:14:28: Und hinterher sind zwei Freunde Bekannte dazugekommen.

00:14:33: Ein uralter Kumpel von mir und einer, den ich aus der Schule kannte.

00:14:37: Die haben dann die Reise sozusagen mitbegangen.

00:14:40: Und habt ihr ein Restaurant gefunden?

00:14:41: Wir hatten tatsächlich am Anfang auch, also heute nicht... wir sind zu hundert Prozent in eigener Hand.

00:14:46: Also im Gründerhand.

00:14:49: Am Anfang war das aber anders weil wir mussten ungefähr damals achthunderttausend Euro aufbringen um Flaschen zu kaufen.

00:14:55: Weil es ja Mehrwegflaschen ist man hier vorfinanzieren Kisten zu kaufen Säfte zu bestellen und so weiter.

00:15:01: Und da hatten wir uns dann Weil wir eben nicht jetzt die klassischen Wege gehen wollten an Privatpersonen gewendet, wo wir wussten, dass sie vielleicht Lust auf so ein Projekt hatten.

00:15:11: Und dann haben wir die Bürgschaftsgemeinschaft ... Ich weiß nicht, ob das sagt vielen meist nichts?

00:15:15: Das ist sozusagen so'n staatlicher Arm der für die Gründer als Rückbürger auftritt.

00:15:21: also wenn ich was gründen will und hab aber nur einen Fahrrad zu Hause und die Bank sagt, ich geb dir keine fünfhundertausend Euro weil du hast ja nur ein Fahrrad Zuhause Die Bürgschaftsgemeinschaft, das ist aber superfindet.

00:15:30: Dann können die sozusagen für mich ... als Zwischenbürge passen?

00:15:36: Und wer waren die Privatpersonen?

00:15:37: Das, ja ich weiß nicht, ob alle genannt werden wollen würden.

00:15:41: Aber das war einer aus der Tee-Welt.

00:15:45: Aus der Familie die Hälsen und Lyon.

00:15:48: Das ist ein großer Hamburger Teelieferant genau da der eine aus der Family.

00:15:55: Und einer aus der Kommunikationsbranche, ähm ... Der ist auch toll fand.

00:16:01: Holger Jung in dem.

00:16:04: Ich denke er hätte nichts dagegen genannt zu werden.

00:16:08: und noch ein Geschäftsführer damals von Hessen und Lyon war dabei.

00:16:13: Das waren drei quasi Priva- ... Achtfhunderttausend

00:16:16: Euro?

00:16:16: Okay!

00:16:16: Dann habt ihr losgelegt und an wen habt ihr dann verkauft?

00:16:19: Bitte?!

00:16:19: An wen habt Ihr denn verkauft?

00:16:20: als wenn ihr das Geld gehabt habt oder die Produkte gehabt habt, aber ihr müsst ja irgendwie kunden.

00:16:23: Sofort in der Handel oder an die Gastro oder ein Einzelpersonen?

00:16:27: Wir hatten keine einzigen Lieferanten und es war auch total schwierig.

00:16:30: Ich hatte eine Wette mit meinen Eltern laufen, wenn ich bis ein Zwanzig nicht rauch, kriege ich einen Auto.

00:16:34: Das habe ich dann geschafft.

00:16:35: Deswegen haben sie mir so einen alten Kombi für fünftausend Euro.

00:16:39: Das war der Deal, durfte ich mir den Auto aussuchen, da habe ich mir so ein Kombi ausgesucht und mit dem haben wir bestimmt drei, vierhundert Tausend Flaschen... in den ersten Jahren wirklich auch ausgeliefert.

00:16:49: Also wir sind jeden Morgen nach Bilbroke gefahren, bei Schwarzen und Konsorten im Lager haben die Kisten da eingepackt... ...in die Karre und haben dann in Hamburg Astronomen, Clubs, Cafés beliefert.

00:17:00: weil die Lieferanten also die Götches oder wie sie es blendet, wie sie heute heißen Die haben halt nicht so richtig an uns geglaubt, weil wir nicht aus der Getränkebranche kamen.

00:17:08: Aber die Cafés und Restaurants, so eine Bullerei hier nebenan zum Beispiel hat von Tag eins gesagt, wenn ihr das Produkt mal irgendwie in ne Flasche kriegt ... Weil ich hatte da damals so aus einer Karaffe, hatte ich den was hingestellt, weil we noch gar keine Abfüllung hatten.

00:17:21: Wir haben gesagt okay, wenn du das meiner Flaschen hast dann komm wieder, dann bring mir das!

00:17:25: Ich verkaufe das... Und so lief es dann.

00:17:27: Also ihr

00:17:28: habt angefangen wirklich mit Klingenputzen in der Gastro?

00:17:30: Linken Putz und Gastro, Lieferschein.

00:17:33: Preis unten raufschreiben, Stempel drauf selber aber alles gar keine Lieferantenstruktur.

00:17:38: Und dann die ersten ja ungefähr anderthalb Jahre lief das so dass wir einfach selber ausgeliefert haben und top fit waren.

00:17:44: wie so Fitnessstudio braucht man nicht

00:17:46: und da war das in Hamburg und dann in Berlin und so über die städte.

00:17:49: Wir haben in Hamburg angefangen dann genau super schnell berlin clubs in berlin Dann dann köln Die ganze Ecke da unten, Frankfurt.

00:17:59: Ich bin sogar bis nach München geeyert aber das war dann alle nur irgendwie alle vierzehn Tage oder so.

00:18:03: also wir haben versucht relativ schnell die Hauptstädte in Deutschland damit zu erobern um dann zu zeigen dass es geht und das dann auch Lieferanten sagen okay let's go!

00:18:12: Mit

00:18:12: einem Restaurant wie viel Umsatz kann man da machen im Jahr?

00:18:14: Also im Monat oder so?

00:18:15: wenn jetzt die Bullerei ist das Restaurant von Tim Elzer hier bei uns neben OMR gelegen ich kenne es ganz gut Da sind weil sie nicht... Wie viele haben die?

00:18:23: Fünfzig, Sechzig Tische.

00:18:25: Was kann man da jetzt in so einer Größenordnung machen, eine Klub oder so?

00:18:28: Ja das kommt total genau.

00:18:30: Also ein Club ist das wo du mehr drehst weil einfach die Leute, wir haben hier Marthe ist ein Getränk was im Club in rauen Mengen geht.

00:18:39: Da kannst du schon im Jahr deine hunderttausend Flaschen an Club verkaufen wenn es ein großer Club ist der Richtigste.

00:18:46: Einfünf Tausend flaschen.

00:18:46: heißt dann was kostet eine Flasche wenn der Club dir bezahlen muss?

00:18:49: Eine

00:18:49: Flashe kostet ungefähr einen Euro.

00:18:51: Ein

00:18:51: Euro und der Verkauft dir weiter.

00:18:52: dafür sind zwei drei vier Euro

00:18:54: Ja, genau.

00:18:55: Aber so

00:18:56: ein bisschen mehr als ein Euro?

00:18:57: Okay, hunderttausend Euro ...

00:18:58: Das sind die extrem großen Clubs in Berlin.

00:19:02: Normaler durchschnittlicher Laden, der verkauft vielleicht eine Palette Ware im Jahr und das sind also tausendranne Flaschen.

00:19:10: Der hat aber auch noch... Fünfzehn andere Getränke.

00:19:12: Das ist ja kein Wasser, was wir verkaufen und schon ein bisschen spezieller.

00:19:16: Und war es dann leicht?

00:19:17: Also wir haben euch die meisten Menschen lecker... ...und das etwas Neues?

00:19:21: oder ich jetzt mal direkt?

00:19:21: Oder war das dann, sagen wir mal, weit zehn Besuchen in Restaurants?

00:19:26: wie viel haben wir euch?

00:19:27: Okay, nein danke!

00:19:28: Wie viele haben wir sonst gemacht?

00:19:28: Ja das war schon, die Quote war extrem hoch.

00:19:30: also ich würde sagen mehr als die Hälfte von denen, die man angegangen ist.

00:19:36: Das war schon stark!

00:19:37: Haben

00:19:37: wir heute nicht mehr?

00:19:38: Das ist viel schwieriger geworden aber... Man ist halt auch selber rumgerannt.

00:19:42: Und weil das Produkt so ungewöhnlich war also mit Tee und...

00:19:45: Ja genau es ist schon tatsächlich was ähm... Was mit Grund schwer abzufüllen ist, weil es eben Zusatzinhalte, die die meisten so nicht verwenden.

00:19:55: Das ist einfach wirklich ein Blatttee.

00:19:57: Also wir brühen richtige Blätter, die direkt aus Biothegärten ins Rilanka und Indien kommen die nicht irgendwie als Syrup vorher verarbeitet werden, das schmeckt man schon.

00:20:05: Das ist ein aufwendigeres Produkt und das merken jetzt hochwertigere Gastronomen auch.

00:20:12: Dadurch war die Tür schon recht offen.

00:20:14: Das

00:20:14: war ja der meiste Zeit, wie lange ist das her?

00:20:16: So siebzehn

00:20:17: Jahre ...

00:20:18: Ich hatte immer einen Podcast mit Fritz Kohler.

00:20:23: Die haben eine ähnliche Reise gemacht und in Hamburg angefangen auch von Club zu Club gelaufen oder Restaurant zu Restaurant gelaufen.

00:20:31: Es scheint damals so eine Phase gewesen sein, wo man sich neue Getränke marken ganz gut lauschen konnte.

00:20:36: Ja genau, die sind ... in dem Kohlerbereich sozusagen losgerannt, mit einer anderen DNA oder einer anderen Motivation.

00:20:45: Aber es war auf jeden Fall eine Phase... wo sozusagen andersartige Getränke grundsätzlich jetzt nicht ... Da wurde einem nicht die Tür vor der Nase zugeknallt.

00:20:52: Und es war von Anfang an so, dass du sagst, okay ich erzähle auch dem Gastronom im Erstgespräch, dass ich davon eigentlich, das Geld, das ich verdiene, einen Teil immer spenden möchte?

00:21:02: Ja

00:21:02: genau!

00:21:02: Also ich bin schon immer in die Läden rein und hab gesagt, das ist ein Projekt.

00:21:05: also für mich ist es bis heute noch ein Projekt.

00:21:08: wir verkaufen das und das Produkt ist sozusagen Mittel zum Zweck.

00:21:11: Wir unterstützen mit jeder Flasche die wir in der Gastronomie unterbringen oder im Supermarkt gemeinnützige Projekte.

00:21:18: Ohne das würde ich auch hinschmeißen, das ist schon sozusagen die DNA von dem was wir machen und warum wir das machen.

00:21:23: Und dadurch unterscheiden wir uns schon auch von den anderen Markt.

00:21:28: jetzt ohne zu sagen was besser und schlechter ist aber es eine andere Drive.

00:21:32: Wenn du jetzt ein Euro pro Flasche vom Restaurant bekommst dann wieviel gibst du dann ab?

00:21:38: an diese Nachhaltigkeitsprojekte, oder an die Sozialprojekten?

00:21:41: Genau.

00:21:42: Es gehen fünf Cent pro Flasche an Projekte wobei wir sozusagen nicht die ein Euro.

00:21:48: also wenn wir direkt beliefern damals haben wir die Folge kriegt so zu sagen aber mittlerweile verkaufen wir ja sozusagen an Lieferanten die das dann lagern und so weiter.

00:22:00: insofern ist es einen ganz schönen beträchtliche Anteil jetzt vom Umsatz.

00:22:04: Das waren immer so sieben acht Prozent vom Umsatz.

00:22:08: Mhm,

00:22:08: und?

00:22:10: Wenn ihr heute eine Flasche herstellt ... Es

00:22:13: ist immer noch gleich.

00:22:14: Wir haben es als Fixbetrag definiert und gesagt, wir wollen, dass der Kunde weiß mit jeder Flaschel passiert was.

00:22:20: Und das ziehen wir durch.

00:22:22: Aber eigentlich können auch Getränke für ein sehr profitabel sein.

00:22:25: Ich mein ich hab jetzt so Red Bull im Kopf.

00:22:27: Das war natürlich brutal größer aber auch ... ... riesige Renditen.

00:22:32: Es ist bei euch aus, dass man sagt okay ... ... so eine Flasche.

00:22:35: wenn ich jetzt einen Euro bekäme von dem Gastronom ... ... habe ich immer noch ... ... sechzig Prozent Marge drauf oder sowas?

00:22:41: Ja es ist auf jeden Fall ein Geschäft was sozusagen sich gut tragen kann womit du auch mit eigenen Mitteln.

00:22:46: wir haben ja jetzt auch... ... eben keine Investoren gehabt.

00:22:50: also wir haben eben drüber geredet wer anfänglich mal dabei war aber schon seit ... Ich würde dir sagen ja seit zehn Jahren!

00:22:56: Seit zehn Jahren ist kein Investor mehr bei uns an Bord ... Habt ihr die

00:22:59: raus gekauft denn?

00:23:00: Ja genau Mhm.

00:23:02: Und also vor zehn Jahren.

00:23:05: und man kann trotzdem mit den eigenen Mitteln wachsen, so wir haben nie irgendwas ausgeschüttet, wir haben das Geld immer benutzt um sozusagen wieder zu reinvestieren in Wachstum.

00:23:14: aber du hast schon eine Marge die das möglich macht irgendwie weiterzugehen.

00:23:19: Aber sie ist bei uns jetzt nicht so wie beim Red Bull, bei Red Bull ist sozusagen ein synthetischer.

00:23:26: Wir haben ein synthetischer Sirup, der damit Wasser aufgegossen wird und sozusagen seinen Funktionschef-Effekt hat.

00:23:32: Wo man dann entsprechend Geld für kriegt.

00:23:35: Wir haben natürlich ein bisschen andere Zugtaten.

00:23:37: also unser Produkt ist in der Produktion teurer aber trotzdem trägt sich das ja.

00:23:42: Und wie kostet die Firma heute?

00:23:43: Also wir habt es jetzt hochgedeht?

00:23:47: Wir sind so mit... mit... ...sächsen dreißig Millionen Flaschen sind wir letztes Jahr sozusagen in den Hafen gefahren und rechnen dieses Jahr wieder mit twenty-fünf Prozent mehr.

00:23:59: Das heißt dann reden das von einem Umsatz von so fünfzig Millionen oder was?

00:24:03: Ja, also es wird jetzt ein bisschen weniger sein.

00:24:05: Es wird dann so viervierzig Millionen dieses Jahr sein und wir ja sind da ... sind da auf jeden Fall auf dem Kurs, der sich wahrscheinlich auch noch mal beschleunigen wird.

00:24:19: Weil die Auslandsmärkte also wir sind ja in Deutschland gestartet... ... aber mit Lemonade und Charity, mit englischem Namen bist du natürlich im Ausland... ... auch gerne gesehen.

00:24:26: Also das ist ein Konzept, das verkauft ihr auch.

00:24:28: Wir haben auch einen Büro in London, wir haben eine Büro an Paris und in Paris zum Beispiel sind wir jetzt dieses Jahr bisher... ... es sind bis zu forty-eight Prozent Wachstum.

00:24:36: Aber ich meine es ist ja natürlich sehr beeindruckend generell was du da machst und was du dafür leben fürs.

00:24:43: Dennoch jetzt mal so hart gefragt, über so viel Zeit.

00:24:46: Jetzt in Anferschöchungen auf nur fünfzig Millionen Euro rumlaut zu kommen mit dem Produkt was ja extrem gut skalierbar ist müsste man da nicht jetzt bei fünfhundert Millionen sein und sagt okay mittlerweile haben wir Handel, haben wir.

00:24:59: also es klingt das nach wie vor nach einem eher regionalen Erfolg und weniger.

00:25:03: guckt ihr Red Bull an oder auch andere so getränke Marker sagen wir an verwandte Sachen?

00:25:09: Da gibt's ja schon Geschichten die sind zumindest von der Skalierung halt deutlich höher gelaufen.

00:25:13: Ja, das stimmt!

00:25:14: Ich glaube es gibt zwei Unterschiede.

00:25:16: Der eine Unterschied ist die sind alle mit erheblichen Investorengeldern gespickt also die haben Budgets und Feuern erst mal raus.

00:25:24: wenn nun die irgendwie marken wie Zelsios oder diese ganzen Ballaststoffgetränke die's jetzt gerade gibt Die sind halt alle teilweise mit über hundert Millionen was sie erst mal verfeuern können, um irgendwelche Märkte zu erobern.

00:25:39: Das hatten wir alles gar nicht.

00:25:40: und wenn man sich den Markt anguckt und schaut wer hat denn ohne diese hunderte Millionen zum Verfeuerenden Erfolg gelandet?

00:25:47: dann sind das wirklich extrem wenige.

00:25:50: aber dass ist auf jeden Fall der Faktor, der dich natürlich auf einer Seite ist es schön, dass du zu hundert Prozent unabhängig bist und du hast keiner die da rein redet.

00:25:58: Der Nachteil der Pferdefuß.

00:26:00: Du kannst auch nur das ausgeben, was du in dir mir verdienst.

00:26:02: Das stoppt dich!

00:26:03: Und wenn du jetzt mehr Kohle hättest dann würdest du einfach mehr vorproduzieren und könntest größere Mengen verkaufen weil du die Produktion leisten könntest oder du würdest mehr Marketing machen?

00:26:11: Ja,

00:26:11: wenn du mehr hattest dann könntest du zum Beispiel Frankreich ist ein gutes Beispiel.

00:26:15: der zweitgrößte Markt für uns wächst mit achtundvierzig Prozent dieses Jahr und wächst die ganze Zeit.

00:26:20: also der rennt quasi allen weg gerade.

00:26:23: Und Frankreich würdest wir normalerweise wenn du die Mittel hättess sagen okay lass doch mal das Team verdoppeln lasst doch einfach mal statt neun leute in paris achzen sitzen haben dann können die doppelt so viel leden besuchen.

00:26:33: dann können wir lass doch mal marketing.

00:26:36: In frankreich mehr investieren weil das ist das schnelles gerade schnelles wachsende land.

00:26:40: aber diese mittel musst du natürlich im andern land auch irgendwie bereithaben.

00:26:45: und da bei sich die katze so ein bisschen in Schwanz, was Geschwindigkeit angeht.

00:26:49: Ich glaube ... Du findest unsere Produkte mittlerweile im Mandarin-Oriental in Singapur und Tokyo oder in Top Outlets irgendwo in Südkorea und auch New York?

00:26:59: Aber nicht durch unser Zutun!

00:27:01: Aber der Fakt ist da plötzlich aufpoppt und den wirklich schönen Läden auch aufpoppert.

00:27:06: also sagen wir das sind eigentlich markenbildende Kanäle Das schreit halt danach dass wir dem nachgehen und sagen okay dann müssen wir aber auch mal nach New York gehen den Haaren weiter aufdrehen, um dieses Potenzial was sehr schlummert für ein Produkt das englische Namen hat und ein globales Konzept würde ich sagen.

00:27:24: Also dass es jetzt in London funktioniert ... überrascht mich nicht, dass es in New York funktionieren würde.

00:27:30: Wie kommen

00:27:30: denn die Ware?

00:27:30: Also haben sie dann bei euch angerufen und gesagt Inbound... Und hier ist das Mandarin Rental in New-York.

00:27:33: Du schickst mal was zu oder...?

00:27:35: Ich habe keinen Schimmer wie die die Ware gekriegt haben.

00:27:37: aber es gibt halt Lieferanten in Deutschland auch.

00:27:39: Die verkaufen international und verschieben dann Paletten.

00:27:43: Bist du irgendein Foto aus Mandarin Oriental oder aus dem Alediven oder aus einem Museum in New York kriegst und sag guck mal hier!

00:27:48: Was hier steht.

00:27:49: wusstest du das

00:27:50: eigentlich?!

00:27:50: Nein, wusste ich nicht!

00:27:51: Aber schöne Geschichte.

00:27:54: Ja, und das ist aber ... Das ist schon seltenes Ding für Getränke.

00:27:58: Dass du halt ohne sozusagen den Marktdruck in solchen Ländern zu erzeugen ein Feedback kriegst was sagt wir wollen eigentlich die Getränk, aber wir wiederum sozusagen die finanziellen Mittel nicht aufgebracht haben um zu sagen okay, wir investieren jetzt an diesen ... Und banken

00:28:13: hinten auch keine Lust, das vorzufinanzieren?

00:28:16: Banken

00:28:16: da lehnen oder ...

00:28:17: Schwierig in diesem Bereich tatsächlich.

00:28:20: Und der Handel?

00:28:21: Gerade

00:28:21: Ausland.

00:28:22: Also eine Hassbody-Light, was?

00:28:23: wenn du sagst ich will hier in Deutschland irgendwie meine neue Teebrüheanlage bauen aber wenn du sagtest ich will nach New York expandieren oder in London nochmal Gas geben dann sagt die GLS Bank nicht unbedingt Juho.

00:28:35: Und der handel also ist.

00:28:36: man sagt okay wir verkaufen noch mehr beim Handel weil da kann man ja noch besser planen und weiß das ist vielleicht ein bisschen auch großvolumiger dass man dann sagt okay Edeka oder Rewe so kaufen jetzt

00:28:46: Ja, also wir arbeiten ja auch mit dem Handel.

00:28:48: Also wir arbeiten jetzt seit einigen Jahren sowohl mit Edeka als auch mit der Rewe zentral.

00:28:54: Da ist mittlerweile ... Drehen da die Mühlen und das sind alles große Schiffe bis sie in Bewegung kommen für uns sozusagen.

00:29:03: Vergehen paar Jahre aber da tut sich viel.

00:29:07: Ich bin total bei dir.

00:29:08: Das was wir heute drehen, ist der absolute Anfang.

00:29:11: Wir müssen das vor zehn, vor zwanzig fachen!

00:29:14: ... mit der Zeit, was jetzt total vielleicht irre klingt.

00:29:17: Aber für die Branche in der wir uns bewegen ist wie du sagst... Ist das nicht irre?

00:29:21: Du guckst dir ein... Ein Vilsa-Wasser!

00:29:23: Ich weiß nicht ob du das kennst dieses Wasser da aus... Aus dem Vilsar, dieses aus dem Bremener.

00:29:28: Die verkaufen achthundert Millionen Flaschen von ihrem Wasser und die verkaufen das halt nur in der Region.

00:29:32: also nur um eine Referenz zu... Zu unserer Größe sozusagen.

00:29:35: Und ihr habt

00:29:36: ja den National Brand schon mit dabei.

00:29:37: Ja genau, genau.

00:29:38: Also kannst

00:29:39: du gleich vorher noch so klein bleiben können.

00:29:41: Wir haben die Marke.

00:29:42: Wir haben die Marke, das ist wie so eine Batterie.

00:29:44: Wir haben einen voll aufgeladenen Akku.

00:29:47: Der muss jetzt halt aber angezapft werden und dieses Anzapfen kostet Geld und dieses Geld musst du aufbringen.

00:29:55: Und deswegen starten wir ja auch demnächst ne Aktion wo wir sagen okay ... wir wollen unsere Supporterinnen und unsere Kundinnen und alle, die uns sowieso schon entweder im Laden führen oder uns irgendwie auf Festivals unterstützen oder einfach Fans von dem Ding sind was wir machen von den Sozialen Die wollen wir sozusagen involvieren und sagen, hey, wieso werdet ihr nicht Teil unseres Projektes?

00:30:18: Und damit können wir dann insgesamt hinterher mehr Gas geben.

00:30:21: Das heißt,

00:30:22: ihr macht so eine Art Aktiengesellschaft, wo man sich einen Scherz kaufen kann?

00:30:27: Genau!

00:30:27: Also die Idee ist das, dass wir sozusagen Lemonade-Aktionsgesellschaft starten.

00:30:34: Das heisst jeder der Möchte und jede kann eben Aktien von uns erwerben.

00:30:39: Das machen wir zusammen mit der GLS Gemeinschaftsbank, also diese nachhaltige Genossenschafts-Bank und WIVIN, so eine nachhaltigen Crowd-Plattform.

00:30:49: Und dann kann über diese Plattform keine Aktie von Lemonade gekauft werden?

00:30:55: Damit hat jede und jeder ein Teil von unserem Projekt in der Hand!

00:31:00: Wir wiederum können sozusagen noch mehr Gas geben und das Ganze auf einen anderen Level heben... weil wir eben andere Möglichkeiten haben werden als vorher.

00:31:09: Und für die Aktionäre ist es dann attraktiv, wenn man sich engagieren möchte einfach oder wenn man sagt okay ich kann damit auch den Rendite erzählen?

00:31:17: Über beides?

00:31:17: ne also auf der einen Seite ist er sicherlich in dieser grauen Wälder draußen wo gerade irgendwie der eine den anderen unter Wasser reißt und sich alle nur noch kloppen ist es sicherlich ein Punkt wo man sein Geld investieren kann und sich sicher sein kann, wir haben es jetzt siebzehn Jahre bewiesen.

00:31:34: Da hat niemand irgendwie den Kurs gewechselt.

00:31:36: Wir haben nichts gemacht, wo... ...wir haben immer unser Versprechen gehalten, wo die Leute wissen okay ich investiere da und ich weiß, ich weiß wohin ich investier weil die haben sozusagen ein Track record.

00:31:47: Und zusätzlich sind wir aber auch nicht die St Pauli Genossenschaft als Beispiel.

00:31:51: Die hat ja vor kurzem diese dreißig Millionen Euro-Aktionen gestartet, wo sie dann Genossenschaftsanteile rausgegeben haben was ich ein total spannendes Projekt fand und wie auch selber oder ich auch selber da, was quasi gezeichnet hab.

00:32:06: Aber das hat man ja sozusagen gezeichnt oder ich zumindest aus einer sozusagen Überzeugung jetzt einfach nur den Club zu unterstützen oder das zu unterstützen, was wir machen.

00:32:14: Bei uns hat es einen bisschen anderen Twist weil wir schon sagen ne du bist dann ein richtiger Teilhaber

00:32:19: d.h.,

00:32:19: wenn wir Gewinne haben gehört dir natürlich auch dein proportionaler Anteil am Gewinn doch ein IPO stattfindet, was wir nicht machen.

00:32:27: Also... Wir gehen nicht an die Börse sondern wir gehen quasi an unsere Supporterin!

00:32:31: Wir gehen an die Crowd.

00:32:32: Was hoffst du dir an Zufluss und wie viel Geld denkst du kommt da rein?

00:32:35: Ähm.. Wir in diesem also wir sind ja das ist ja sozusagen eine prospectpflichtige Barfin-Geschichte.

00:32:42: deswegen muss ich auch an einigen Stellen muss man immer so ein bisschen Die Barfin hat ja ihre Hand drauf und sagt Der Prospekt, der sagt alles.

00:32:50: Ihr dürft da sozusagen an der Form nicht so groß zu übersprechen sondern das was in dem Prospekt steht gilt.

00:32:56: aber ich gehe davon aus dass das... ...vierzig Millionen Zufluss ist sozusagen das Maximum.

00:33:04: und diese vierzehn Millionen wo kommen die jetzt her?

00:33:06: Wer gibt euch die?

00:33:07: Genau es auf jeden Fall auch eine ambitionierte Zahl.

00:33:09: aber wenn man sich anguckt dass wir in zwanzig einundzwanzig haben wir einen Crowdfunding gemacht also einen Crowd Investing Das waren dreieinhalb Millionen, also ungefähr zehn Prozent von der Summe die wir jetzt sozusagen aufrufen und das war nach dreiundhalb Stunden vorbei.

00:33:22: Haben wir einen Stecker gezogen?

00:33:23: Nach dreieinhalb Stunden hatten wir die dreieineinhalb Million!

00:33:26: Das zeigt auch wieder wie diese Marke aufgeladen ist.

00:33:28: was für ein Pull die bereits hat bei unseren Supporterinnen.

00:33:32: Unser ganzes Setting wird natürlich auch nochmal für Aufsehen erregen weil wir haben eben nicht dass... die Mahogoni-Aufsichtsratsähle, sondern wir haben ein Setup an Leuten im Aufsichtsrat sitzen.

00:33:43: Die auch noch mal sozusagen für Wirbel sorgen ... Wer

00:33:46: ist das so?

00:33:47: Da ist der Kapitän des FC Sankt Pauli Jackson Irvine bei uns am Aufsichtsrat.

00:33:52: Hat er

00:33:53: ja noch von getränken?

00:33:55: Wahrscheinlich eher als Konsument.

00:33:58: Ich glaube sonst nicht!

00:34:00: Dann sitzt dem Aufsichsrat bei uns Christoph Kuridke.

00:34:03: Der Stratege war mal der Chefstrategie bei ... von allen Jungen, von Matt-Unit sozusagen.

00:34:10: Also Strategie-Kommunikator kennst du wahrscheinlich?

00:34:12: Genau Christoph!

00:34:14: Dann Professor Markus Beckmann.

00:34:17: Prof.

00:34:17: Markus Beckman ist so einer der Social Entrepreneurship-Professoren in Deutschland.

00:34:24: War Anna-Leuphana Professor für Social Entrepreneurship als dieses Thema Universitären aufkam.

00:34:30: Als wir angefangen haben gab es das noch gar nicht an der Uni aber der hat sich dann da irgendwann etabliert.

00:34:34: Ist mittlerweile in Nürnberg und Berlin an der Uni.

00:34:39: Und Eileen Puhlmann, die den Lemonade und Charity

00:34:41: e.V.,

00:34:42: also den gemeinnützigen e. V bei uns leitet... Also wo das

00:34:44: Geld aktuell reinfließt aus

00:34:46: den Verkaufen?

00:34:46: Genau!

00:34:47: Die ist sozusagen auch im Vorstand.

00:34:49: Und die haben natürlich auch wiederum jeweils ihre Bubble über die kommuniziert wird und getrommelt wird.

00:34:56: Wir machen statt einer Aufsichtsratssitzung als statt einer Hauptversammlung, wo man irgendwie im CCH-Sieben sitzt oder in irgendeiner Sporthalle wenn wir ein Festival veranstalten, wo wir dann sozusagen das gemeinsame Feiern werden und zusammen ums Feuer tanzen.

00:35:14: Also er wird schon viel passieren auch kommunikativ was dann wiederum dafür sorgt dass die Leute mitkriegen.

00:35:18: okay die machen eine Aktiengesellschaft.

00:35:20: ich kann mich an etwas beteiligen aber es wird eben nicht diese diese Schnöde Mahagoninummer sondern es wird was wo mir als Käuferinnen garantiert wird.

00:35:29: ok da da supporte ich.

00:35:30: was schreit danach, dass Jackson Irvine und Markus Beckmann nicht den Turbokapitalismus featuren wollen.

00:35:40: Außerdem verkaufen wir jeden Monat mehrere Millionen Flaschen an Menschen, die da draußen rumlaufen.

00:35:46: Und wir haben jetzt schon angefangen alle Flasche im Hinweis zu versehen.

00:35:50: Also jeder, der eine Flaschel kauft im Supermarkt wird sehen, ah okay, die machen hier ein Projekt in dem sie Teilhaberschaft an sich selbst vergeben.

00:36:00: Da geh ich auf einen QR-Code Teil nehmen.

00:36:03: Und das sind ja jeden Monat mehrere Millionen, dann haben wir thirty-thausend Outlets über Europa verteilt die alle Fans von uns sind, die uns aus Überzeugung führen und die machen ja auch alle mit.

00:36:12: Die sagen okay wir featuren dass wir helfen euch, wir supporten euch auch nochmal einen super Verteilpunkt.

00:36:17: und da gibt es natürlich noch als letztes auch die ganzen supporterinnen wie...die uns auch damals schon supported haben ob's ein Yoko ist oder ob's eine Disaster ist, Klyso, Provinz und wie sie alle heißen die uns halt aktiv gepusht haben und nie einen Cent dafür gekriegt haben, sondern aus reiner Überzeugung gesagt haben.

00:36:34: Hey Laminate Charity!

00:36:36: Ihr seid eine positive Bewegung.

00:36:37: ich will euch unterstützen.

00:36:38: wenn ihr mal was habt dann sagt Bescheid sind sicherlich auch noch mal Verteilpunkte wo man sagen kann wenn wir damals dreieinhalb Millionen in dreieinhalb Stunden geschafft haben da bin ich zumindest positiv dass wir das Projekt zumindest in einigen Wochen auch auch hinkriegen.

00:36:52: Und

00:36:53: es ist denn so?

00:36:53: Das gibt dafür glaube ich zwanzig Prozent Anteile ab für die vierzehn Millionen

00:36:57: Genau.

00:36:58: Die restliche Firma ist dann weiterhin in Deiner Hand und dann kannst du sagen, okay.

00:37:04: Du bleibst ja auch nach wie vor derjenige, der mit den achtzig Prozent der Anteile wahrscheinlich da...

00:37:08: Ja genau!

00:37:09: Zum Einen ist es so dass wir gehen nicht an die Börse das heißt Das wird zwar handelbar sein also man kann die Aktien hinterher kaufen und verkaufen aber Der erste Verkauf läuft direkt über uns und da sehen wir auch jeder und jede die Interesse hat geht quasi einmal durch unseren Filter.

00:37:26: Das machen wir nicht, um die Supporterinnen auszusieben, sondern das machen wir, um uns sozusagen die Black Rocks und Black Stones und Well Invest sozusagen abzuwehren, um zu gucken, okay da kommt keiner in unseren Kreis auf unsere Feier oder auf unser Festival der sozusagen nicht dazu passt und zu unseren Werten passt.

00:37:45: Und andererseits behalten wir halt die Mehrheit so dass hinterher immer noch der Kurs auf jeden Fall sichergestellt ist Und wir soweit da machen können, wie bisher mit den gleichen Prinzipien und dem gleichen Hintergrund.

00:37:57: Wenn man jetzt mal durchrechnet ist ja offensichtlich... Jetzt ist die Firma dann nach der Kalkulation mal mindestens zwei Millionen Wert.

00:38:04: Ich glaube es ist ja eine konservative Herangehensweise, muss man halt machen und ich glaube er sollte auch unter der Bar finden oder so.

00:38:10: aber zwei Millionen Firmen wert.

00:38:14: Jetzt gibst du davon, was sind's denn, zwanzig Prozent ab?

00:38:18: Rein theoretisch können sie auch hundert Prozent abgeben und sagen okay.

00:38:21: Ich verkaufe jetzt hier irgendeinen Industrie-Giganten oder einen Proud Equity, der sagt ok coole Missionen dann hättest du zwei Millionen in der Hand und könntest damit Charity betreiben und agieren und hätt es gar nicht mehr ein Business und könntes die beiden Dinge voneinander entkoppeln.

00:38:40: das Lemonade würde... Deines Weges gehen und du könntest dich da...

00:38:44: Genau.

00:38:45: Warum nicht so?

00:38:46: Ja, weil ich total dran glaube dass wir erst am Anfang der Reise sind.

00:38:48: also ich glaub die die vierzig Millionen die können locker Vierhundert und Achthundert Und noch mehr werden in Millionen.

00:38:55: das ist natürlich meine Überzeugung.

00:38:57: aber wenn man einmal numerisch sich das anguckt und sagt acht hundert Millionen ist mein Augen realistisches Ziel Dann sind das ja vierzig Millionen sozialer Beitrag, wenn man die Berechnung nimmt, die wir bisher immer hatten mit den fünf Cent pro Flasche.

00:39:10: Vierzig Millionen pro Jahr.

00:39:11: also einmal macht es quasi finanziell total für die Projekte Sinn, wenn dieses Projekt Lemonade und Charity sozusagen in die Ewigkeit weitergeführt wird und nicht einfach an jemanden verkauft wird der das dann vielleicht eingrenzt oder sogar kaputtmacht im Worst Case?

00:39:24: Also einmal projektseitig ist es total sinnvoll weiter zu machen.

00:39:30: Wenn man an die Zukunft glaubt, klar wenn man glaubt weiter geht's nicht dann ist es was anderes.

00:39:34: aber ich bin total überzeugt dass wir am Anfang der Reise stehen.

00:39:38: und der zweite Punkt ja auch wichtig ist das wir mit dem was wir machen andere inspirieren wollen und eine Bewegung sind und unser Projekt sehen was dann wieder ansteckt.

00:39:47: also das heißt Unser Wachstum ist ein Thema, aber das andere ist, dass vielleicht andere Start-ups, andere Jungunternehmerinnen sich was abgucken und sagen ich will auch eine Social Perspektive integrieren.

00:39:59: Wir sind jetzt in meiner Kenntnis nach das erste Social Business, was sozusagen zur Aktiengesellschaft wird.

00:40:05: Und das is'n Weg wo man quasi für viele so n bisschen in die Hülle des Löwen krabbelt... ...und wir wollen halt jetzt zeigen, dass auch das gut funktioniert und dass man da auch als Player erfolgreich sein kann wenn man was Soziales macht.. ..und wenn das hinterher ganz viele Andere auch machen Dann hat das auch einen großen Wert.

00:40:20: Also es ist halt nicht so schwarz-weiß... Der Punch-Wash'n-Stärker

00:40:23: jetzt mit zwei Millionen sagen, ich gehe mal irgendwie durch die Welt und guck mal was ich damit machen kann.

00:40:28: Da kann man schon einiges mitmachen!

00:40:29: Da kann mein eigenes mitmachen.

00:40:30: aber wenn ich fünf Jahre lang vierzig Millionen gekriegt hab dann habe ich auch zweitend Millionen.

00:40:33: und wenn ich das noch dreißig jahre länger macht und dann noch weiter wachst, dann hab ich A noch viel mehr.

00:40:38: Ich hab vielleicht

00:40:38: noch zehn andere kleine Lemonades Charities oder große Lemonade Charities die viel schneller sind als wir inspiriert, die sich Ideen einfallen lassen haben die noch viel schlauer sind und dann nochmal was ganz anderes erreichen, aber auch das wäre für mich total der Erfolg.

00:40:53: Also es geht... Es geht für mich gar nicht nur darum, was wir als Lemonade & Charity geschafft haben sondern auch darum wozu man vielleicht einen Beitrag geleistet hat, was dann für sich gesehen erfolgt ist.

00:41:02: Kommt

00:41:02: mit einer Vollmaschfirma!

00:41:03: Und bieten dir sozusagen so jetzt, solange das noch nicht bekannt war mit dem Wasen oder mit dieser Participationsmöglichkeit, dass ihr jemand sagt hey herzumacht keinen Unsinn ich kippte jetzt hier zuhundfünfzig.

00:41:14: gib mir den Laden.

00:41:15: Es gibt schon größere Spieler, die sozusagen alle Tür klopfen und sagen ... Wir sitzen hier in New York oder Paris.

00:41:21: Wir würden gerne mit euch reden, weil wir sind überzeugend, dass ihr super zu uns passt!

00:41:26: Da sind auch schon mal Zahlen gefallen?

00:41:27: Da sind keine Zahlen gefallen, weil ich das immer relativ früh abgebrochen habe.

00:41:31: Ich wollte dann nicht sozusagen rumtoteln und hinterher sagen, ich will gar nichts, sondern hab sehr ehrlich gespielt.

00:41:37: Also wird der Wert, wenn es gibt ja schon Vergleichswerte von anderen Börsnotierten Getränkefirmen oder von anderen Deals, die es jetzt gab.

00:41:44: Da ist das der Schmanger guckt?

00:41:46: Ja ja klar!

00:41:46: Also da wir gehen jetzt ein Weg wo es ja unsere Supporterinnen und Supporter geben, wo man natürlich anders agiert als wenn man mit Well Invest oder Blackstone diskutiert oder irgendwelchen riesen Getränkplayern wie PepsiCo.

00:42:04: dann würde man sicherlich eine andere Numerische andere rechnerische Rangehensweise wählen, aber das wollen wir ja gar nicht.

00:42:10: Wir wollen jetzt sozusagen unser Projekt öffnen für unsere Supporterinnen und für die, die uns quasi stark gemacht haben und sagen hey lass uns das doch die nächsten zwanzig Jahre zusammen machen!

00:42:22: Und... Das ist die Freude!

00:42:23: Bist du ein bisschen stolz oder denkst du dir so krass?

00:42:25: Jetzt habe ich so eine Firma.

00:42:28: Viele sind ja schon so dass die Unternehmenswert irgendwie mal betrachten und sagen Wahnsinn also

00:42:34: Hab ich gar nicht.

00:42:35: Ist immer eine Firma aufgebaut zu haben, die dir jetzt noch zu hundert Prozent gehört und wo jetzt ein Wert im Raum steht?

00:42:41: Vielleicht wäre der sogar in einer anderen Art der Kapitalaufnahme höher von ... zweitmal Millionen.

00:42:47: Sagen wir's gibt es ja in Deutschland auch gar nicht so oft dass hier jemand was baut und innerhalb von Bootstrapped und dann innerhalb von paar Jahren und dann auch mit Wohnsitz irgendwie Strylanka.

00:42:57: hat er dann so zwei Millionen und weiter wachsend?

00:43:00: Ja, klar.

00:43:01: Also ich hab einfach nicht diesen Treiber für mich... Ich brauch keine Zweihundert Millionen und das ist nicht meine Motivation!

00:43:10: Ich habe tatsächlich Laminate & Charity gegründet um zu zeigen dass man was erfolgreich in der Geschäftswelt aufbauen kann was quasi andere Werte und anderen Moral...

00:43:20: Für deine Kinder?

00:43:21: Bitte?!

00:43:21: Für meine Kinder brauchen wir auch keine Zwehundert Millionen.

00:43:23: die werden wahrscheinlich total unglücklich wenn sie zweihundert millionen hätten weil die dann acht Berater hätten die ihn alle irgendwie erzählen was sie machen sollen.

00:43:29: Die wüssten nicht, welches Auto schöner ist als das nächste.

00:43:32: Die rattern dann in Probleme rein und ich bin ganz froh, dass die quasi mit den Affen ins Rilanker aufwachsen ...

00:43:39: Wenn die bei so einem Dschungelton?

00:43:42: Ja, aber niemand braucht solche Gelder!

00:43:44: Ich hab tatsächlich vielleicht schon mal drüber nachgedacht, warum ich diese Haltung habe, dass mich das gar nicht so reizt.

00:43:52: Und ich hab ja sozusagen das Privileg gehabt, dass ich an Unis studiert hab, wo auch ... wo auch viele Kinder, gerade in Großbritannien ist das sehr elitär strukturiert und in Paris oder Frankreich genauso.

00:44:05: Da war ich mit sehr vielen Kiddies- und jungen Menschen, die sehr wohlhabend waren.

00:44:10: Und ich hab durchweg eigentlich gesehen, dass es überhaupt keinen Zusammenhang gab zwischen den Menschen, der mehr finanziell hatten und deren Wohlbefinden sondern fast umgedreht.

00:44:22: Das ist das Gefühl hatte ... Die hatten eigentlich die seltsamsten Sorgen und waren irgendwie kaputt.

00:44:29: Und haben gezockt, und waren depressiv.

00:44:32: Und hatten irgendwie Eltern, die sich gar nicht für sie interessiert haben.

00:44:35: Da ging's um Themen ... Ich will nicht sagen dass es ... Es wär quatscht zu sagen das Geld keine Relevanz hat.

00:44:42: Natürlich hat das eine Relevance aber ab einem bestimmten Grad reichts halt auch.

00:44:48: Aber irgendwann ist es so wie wenn ich mir ein Eis kauf.

00:44:50: Zwei Kugeln sind mega lecker!

00:44:52: Drei Kugeln auch noch.

00:44:53: Wenn mir einer acht Kuglen auf mein Eis packt Dann läuft mir die Suppe auf die Hose und hinterher schmiert das über ... Ich weiß gar nicht, was ich damit soll.

00:45:02: Weil ich kann die sowieso nicht essen!

00:45:03: Und so ein bisschen?

00:45:05: So ein bisschen ist auch mein ... Hab ich ja nie gehört.

00:45:07: ihr mit Taffa, gute Taffaa.

00:45:08: Bisschen

00:45:08: wie mit den Zweihundert Millionen.

00:45:10: Was sollte ich als Person damit?

00:45:12: Jetzt kommt noch mal eine harte Challenge.

00:45:13: Wir haben ja ein paar Mal geschrieben und uns kennengelernt.

00:45:16: Und ich find es ja faszinierend.

00:45:18: Du lebst heute wieder seit einigen Jahren in Sri Lanka.

00:45:21: Sag mal, in oder auf Sri Lanka?

00:45:23: Gute Frage... Auf Sri Lanka.

00:45:26: So auf Sri Lanka?

00:45:27: Und

00:45:28: ist es denn möglich, so eine Monster-Wachstumsfirma zu führen in Europa, wenn man da draußen lebt?

00:45:34: Ist das ja ein Problem?

00:45:35: Ja, A bin ich nicht alleine.

00:45:37: Ich mach das auch schon seit zehn Jahren.

00:45:39: Das ist jetzt nicht irgendwie Novum, dass ich letztes Jahr nach Sri Lanka gezogen bin, sondern ... Ich hab drei Kinder, einer davon ist sieben.

00:45:47: Alle Kinder wurden da geboren und wir sind.

00:45:50: in den letzten zehn Jahren haben wir uns Haben wir uns stetig extrem gut entwickelt.

00:45:56: Ja, um ja und ich war auch da ...

00:45:59: Also remote?

00:46:01: Was heißt remote?

00:46:01: Genau, ich bin ungefähr ein halbes Jahr nicht hier.

00:46:05: Ich bin ein bisschen mehr als ein halbis Jahr nicht here.

00:46:08: Seit zwanzig, zweinzwanzig.

00:46:09: Und vorher war es immer so fifti-fifty.

00:46:12: Und ich hab mal natürlich Partner hier.

00:46:14: Wir machen das ja nicht zu dritt, sondern ... Mit Leuten

00:46:17: mit Leuten?

00:46:18: Hundertdreißig.

00:46:19: Also, wir sind jetzt ein tolles Team.

00:46:22: Und wir haben hier richtig gute Leute hier.

00:46:25: Ich bin auch ganz viel hier und ich bin ja auch hier.

00:46:27: Nächste Woche bin ich wieder da ...

00:46:30: Was ist denn hier nachzuerkern?

00:46:31: Das ist schon mal dir mit fünfzehnten hat es hier hingezogen.

00:46:34: Wahrscheinlich fernweh oder so das Exzentrische aber was ...

00:46:37: Nee gar nicht fernweg!

00:46:38: Ich war tatsächlich... Ich hab mir wirklich immer wie ich vorhin gesagt habe Grundlebensfragen gestellt.

00:46:43: also ich komm bis heute nicht drauf.

00:46:46: klar Ich bin ein sehr positiver Mensch, keine depressive Neigung.

00:46:52: Aber ich wundere mich, dass jeder sein Leben lebt und morgens aufsteht sich die Zähne putzt und sich seinen Brötchen schmiert ... Und kaum einer auf dem Zettel hat... dass ihm vielleicht übermorgen auch ein Backstein auf dem Kopf fällt und feierabend ist.

00:47:06: Also sozusagen diese Endlichkeit in Anführungsstrichen, und auch diese Geburtsmomente von irgendwie das ist ein neues Kind.

00:47:12: Oh ja cool!

00:47:13: Wo ist das denn hergekommen?

00:47:14: Das war jetzt im Bauch und jetzt ist es plötzlich da.

00:47:16: Also dieser Gesamtkosmos-Leben vom Anfang bis Ende und dann vor allem mit dem Ende, das finde ich das spannendste, dass wir alle gemeinsam haben... ...das Ding ist bald durch.

00:47:26: Und trotzdem eigentlich fast alle so tun als würde es dieses Ist bald durch gar nicht geben.

00:47:32: Und das fand ich, oder hab' ich in Deutschland als extrem doll empfunden.

00:47:36: Dass ich hier das Gefühl hatte, wieso soll ich denn jetzt irgendwas studieren?

00:47:39: Eine solide Ausbildung dieses damals immer!

00:47:42: Was ist denn da?

00:47:43: Solide

00:47:44: Ausbildungen?!

00:47:44: Wenn ich überhaupt keinen Schimmer hab', was das ja eigentlich alles soll... ...und da in diesem Modus sozusagen.

00:47:51: Ich bin gar nicht als irgendwie The Beach Traveler nach Thailand oder Sri Lanka gegangen und wollte da irgendwie mal unter Palmen sitzen, sondern ich war wirklich so, dass das Leben es so... abgefahren.

00:48:02: Ich möchte irgendwie in eine Kultur eintauchen, die dieses Abgefahrene ein bisschen mehr thematisiert.

00:48:07: und da jetzt komme ich zu Sri Lanka.

00:48:10: Ist Sri Lanka tatsächlich?

00:48:11: Wie ist es denn da an?

00:48:13: Das ist einfach... Da geht es ganz viel um diese Themen im Alltag oder da strahlen die Leute eine Tiefe aus.

00:48:22: das findest du hier selten.

00:48:24: Da triffst du den Teebergen-Teeflöcker wo du denkst Du bist wirklich zehn Lichtjahre weiter, weiterentwickelt als ich selber.

00:48:31: Obwohl ich hier mit meinem weißen Jeep vorfahre und du hast fast gar nichts aber eine Wärme und eine Diebe und eine Fürsorge für einander.

00:48:41: auch wenn du da im Auto so einen Unfall hast dann wirst du nicht angehoben dass du mal bitte an die Seite fährst damit alle anderen weiter können sondern das sind zwanzig Leute die bauen dir dein Auto wieder zusammen.

00:48:51: also ich hatte es letztes Jahr gerade Ich bin in einer absoluten Pumper ist die Karre zusammengebrochen Also bricht zusammen mit drei Kindern auf dem Weg zum Flughafen, aber wirklich im Nirgendwo.

00:49:01: Und plötzlich acht Leute, die meine Auto zusammengebaut haben und niemand davon.

00:49:06: Keiner hat irgendwas von mir verlangt oder wartet.

00:49:09: Ich war danach so okay was gebe ich denen denn jetzt in meiner deutschen Denk?

00:49:12: Ich muss ja irgendwie einen Gegenwert erzeugen.

00:49:14: Die wollten gar nichts von mir!

00:49:16: Und solche Sachen... ...lebt

00:49:17: sich da voll auch integriert, das heißt ihr seid es nicht in der Hauptstadt und ein Expertcamp sondern ihr seid dann da jetzt irgendwie.

00:49:23: Nee, genau.

00:49:24: Wir sind tatsächlich an der Südspitze wo neben uns wohnen nur Fischer und Fischers Kinder und unsere Jungs render irgendwie durch die Gärten und klettern auf irgendwelche Fischerbrote.

00:49:36: Was fühlst du dich für eine Sprache?

00:49:37: Singalesisch ist sozusagen die Hauptsprache im Süden und Westen und im Norden und Osten ist es tamilisch also so ein bisschen geteilt.

00:49:45: Also genau meine Kinder träumen mittlerweile aus singalesisch.

00:49:48: Die können

00:49:49: das versprechen?

00:49:49: Die können Sachen sagen, die ich nicht verstehe.

00:49:51: Sind deine Frau Deutsche?

00:49:52: Ja Ja, genau.

00:49:54: Und dann geht ihr da aber irgendwie zu Nachbarn und dann ist man bei der Gartenfeier oder weiß ich nicht so...

00:50:00: Der

00:50:01: Ausseiler?

00:50:02: Oder bei der Getaufe oder was das so gibt?

00:50:05: Ich kann es ein bisschen weil er damals in einer Singerlesischen Familie gelebt hat.

00:50:09: Ich verstehe ein bisschen und jeden Montag habe ich Schulunterricht in Singer lesisch und sitze da wie ein Achtjähriger und versuche irgendwie zu rein, diese Sprache.

00:50:18: Aber wie redest du denn mit Lehrern und so auf Englisch?

00:50:21: Englisch, die haben sozusagen englische als Verwaltungssprache.

00:50:23: Also wir haben drei Sprachen als Nationalsprach in englisch singalesisch tamilisch das heißt offiziell spricht jeder auch englischen weil das bildungssystem in england sein sollte.

00:50:33: aber praktisch ist auf den Dörfern des englischer ziemlich versickert Und ich muss mich irgendwie mit Händen und Füßen aufs Ingalese stattdurchwurschtlönen, weil anders geht das

00:50:43: nicht.

00:50:43: Du hast dann da aber ... Weil du nicht Starlink oder so was?

00:50:46: Oder WLAN?

00:50:48: Ja, tatsächlich sind die Skrilankiner, was sowas angeht, sind die weit vorne.

00:50:55: Die haben alle da, wenn du willst, kannst du dir sofort ein Glasfaser, das wird überirdisch.

00:51:01: Ab und zu haben die Arfen das zerfressen.

00:51:04: Aber du kriegst um Glasfasern einen Garten gelegt.

00:51:06: Kein Scherz und das kannst du reinstecken, wenn es funktioniert.

00:51:08: Und

00:51:09: dann sitzt du da im Zoom ein halbes Jahr ...

00:51:12: Genau, im Hintergrund kreischen die Affen?

00:51:15: Wirklich?!

00:51:15: Ja ja total!

00:51:16: Die klopfen jeden Morgen an die Scheibe und sagen Hallo.

00:51:18: Jeden Tag...

00:51:19: Aber was machst du denn da, weil der nicht Arbeitszeit so gut gefällt und du sagst, da kann ich da mit anderen Menschen mich umgeben und meine Kinder wachsen anders auf und so?

00:51:32: Ich haltet's hier sozusagen immer nur so begrenzt aus, weil ich irgendwie Es gibt schon so eine gewisse Grundaggression, die ich spüre.

00:51:40: Dass die Leute schon stark gegeneinander sind und sich gegenseitig alle anhupen und anmodzen ... Und da bin ich ein bisschen in der Heulsusse.

00:51:50: Da hab ich irgendwie meine Schwierigkeiten mit.

00:51:52: Das Rilanka ist schon ein anderer Spirit.

00:51:56: Ja das hat was Kulturelles auf jeden Fall.

00:51:59: Ich liebe auch Hamburg, ich bin hier auch total gerne.

00:52:02: Aber wenn ich hier das ganze Jahr und dann auch irgendwie im November oder im Dezember auch hier wäre, würde ich glaube schon Rappel kriegen.

00:52:09: Vielleicht liegt es daran, dass ich mit fünf zu schon länger ein paar Jahre da gelebt habe, dass sich nicht mehr so komplett zurück kann?

00:52:17: Es gibt ja viele Orte von denen man hört die jetzt gerade Dubai ist oder Zypern oder Mallorca oder irgendwas in den USA.

00:52:25: Also solange hab' ich's noch nicht gehört als zu sagen Zuflussort aus der westlichen Welt sozusagen

00:52:30: Nee, ist auch selten.

00:52:31: Aber es ist sozusagen jetzt was, was.

00:52:33: schon nachdem irgendwie Bali und Indonesien immer vermüllter ist, kommen jetzt auch immer mehr vor allem Surfer.

00:52:40: Weil Sri Lanka ist tatsächlich ein Land das für Surfer ziemlich optimal ist.

00:52:43: Das war aber lange gar nicht auf dem Radar der Welt irgendwie.

00:52:47: Aber mittlerweile haut der Surf-Tourismus ziemlich zu.

00:52:51: also da kommen jetzt Australier und Amerikaner die die Vorhalt in den Indonesien rumgetourt sind Und plötzlich liegen da irgendwie hundert Leute im Wasser.

00:53:01: Du bist aufs Hafer?

00:53:03: Ich auch, genau ...

00:53:05: Bist du hinterm Wasser dann?

00:53:06: Nee, ich schaff das nicht mehr!

00:53:07: Früher war ich jeden Tag im Wasser, aber mit drei Kittys, die alle morgens in die Schule müssen und der eine will Haferbrei oder andere will die nicht, kriegst nicht mehr hin, jeden Tag ins Wasser zu gehen.

00:53:16: Aber einmal die Woche schaffe ich.

00:53:18: Und früher war ich aber jeden Tag.

00:53:19: Mhm.

00:53:20: Da war ich fast alleine.

00:53:22: also es gab ja... Es gab Jahre, da war ich eigentlich alleine im Wasser.

00:53:27: Und das ist jetzt sowieso vorbei und jetzt nur noch einmal die Woche.

00:53:31: Man fühlt sich aber nicht allein?

00:53:32: Bist du dann wirklich einfach die Nachbarn deine Freunde auf, wenn man sich jetzt sprach, den ich ganz so gut verständigen kann oder so?

00:53:37: Ja genau!

00:53:38: Ich verstehe das schon und ich kann mich schon mit denen verständigern.

00:53:41: Ich habe ja ganz viele Sri Lankanische Freunde.

00:53:43: Ich hab auch meine Schulfreunde, also die Schule, auf der ich war... Da waren, ähm, da waren, Ähm, sechsenundneinzig Prozent Srilankana.

00:53:50: Also es war jetzt nicht so eine Expert-Bubble.

00:53:52: Da war kein einziger Deutscher oder so.

00:53:54: Und diese Freundschaften zu meinen Schulmedels und Jungs, die hab ich halt auch gepflegt.

00:53:59: Insofern sind wir da schon relativ gut drin.

00:54:02: Mhm!

00:54:03: Aber das heißt dein Plan ist jetzt mit den neuen sozusagen Share Holdern oder Fair Holdern dann das so weiterzumachen?

00:54:10: Du bist da draußen für's die Firma... Hier gibt es das Team in Deutschland und dann baut man das jetzt oder bestenfalls hoch auf dem Paar-Nameon-Platz.

00:54:16: Genau, ich bin ja weiterhin auch viel hier.

00:54:19: Ich bin auch damals schon immer relativ viel gereist und als Kind schon super viel gereisst.

00:54:23: Also ich fahre dann auch nach England, ich fahr dann auch noch Frankreich.

00:54:26: wenn ich hier bin, bin ich auch viel on the road.

00:54:29: also es ist dann dass sich mir die anderen Länder anschauen gucken was wir da noch machen können.

00:54:34: Guck, Teeplantagen an.

00:54:36: Ich war auf jeder Bio-Fair-Trade-Teeplantage um zu checken was ist da los?

00:54:41: Also ich bin auch da sozusagen am gucken weil wenn nicht einfach nur Zutaten aus dem Katalog bestellen sondern schauen was geht da vor Ort ab.

00:54:48: aber jetzt diese Fairholder Aktion die soll einfach allen sagen hey ihr könnt Teil unserer Bewegung werden ihr könnt damit machen wie du selber gesagt hast vierzig Millionen ist nichts im in the bigger picture, das kann man locker verzehnfachen oder wenn man eben die mögliche Mittel dafür hat.

00:55:08: Das ist zumindest unsere Überzeugung, das glauben wir und wir haben superteam was hier in Deutschland aufgestellt ist und ich bin ja auch immer wieder hier.

00:55:15: also es wirklich nicht... Es ist kein Novum sondern das machen wir erfolgreich seit Ja, eigentlich schon seit über zehn Jahren.

00:55:23: Was sind denn die erfolgreichsten Projekte?

00:55:24: Du sprachst gerade von sechsunddreißig Stück.

00:55:26: Sag mal jetzt nicht alle aber so in den letzten Jahren, das waren zwei Sachen.

00:55:30: da haben wir wirklich einen Impact gemacht.

00:55:33: Ich würde sagen ein ganz tolles Projekt ist in Südafrika wo wir die einzige indigene Reubusch-Korporative sozusagen unterstützen.

00:55:43: also Reubushtee kennt man ja der kommt aus Südafreika ausschließlich Also gibt's nur dort und die Plantagen sind aber normalerweise in den Händen von Großgrundbesitzern.

00:55:53: Und einige haben aber auch Bio- und Fairtrade Siegel, aber es gibt nur eine, die wirklich indigen... also in der Bevölkerung selbst noch im Eigentum ist und die ganz tolle Arbeit leistet.

00:56:08: Die unterstützen wir seitdem wir angefangen haben und die unterstützen wir einmal über bestimmte Projekte, wo wir denen andere Produktionsmöglichkeiten erwerben.

00:56:19: Wo wir dazu beitragen, dass die ihre Länder reinerweitern können und wo wir da zu beitrage, dass diese Solarsysteme für die Produktion kriegen einfach das sie sich ausweiten können.

00:56:28: Das ist jetzt ein Projekt was wir schon seit Ewigkeiten sozusagen über den Kauf der Produkte aber auch darüber hinausgehend projektseitig unterstützen.

00:56:37: in Cape Town Jugendliche, die aus Townships kommen die im Bio-Landbau integriert werden, quasi von der Straße sind wenn man so will.

00:56:46: Also überhaupt keine Jobs haben in Sri Lanka an den Teebergen Berufsschulprojekte um den Leuten eine Möglichkeit zu geben auch außerhalb der Teewirtschaft Fuß zu fassen also wo die halt eine Alternative geboten kriegen.

00:56:57: dann können die Tischler werden Elektriker weil die Wirtschaft in Sri Lanker oder auch in Indien in der Teregion schon extrem auf diese Industrie gerichtet ist und die Leute eigentlich da ein bisschen gefangen sind in Südsri-Lanka bei mir um die Ecke quasi zwanzig Minuten.

00:57:13: Es ist ein komplett anderes Projekt, normalerweise sind das Projekte, die Menschen sozusagen ... die wirtschaftliche Unabhängigkeit geben sollen, dass sie selber für sich sorgen können unter dem Strich.

00:57:23: Wir sagen, wir unterstützen was damit die Leute hinterher, die das Geld selber haben, um für sich zu sorgen.

00:57:28: aber wir haben auch sozusagen Ausreißerprojekte wie zum Beispiel Ein Projekt in Südstrelanka für Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden.

00:57:37: Also es ist quasi ein Dorf was wir aufgebaut haben von aufergrün Wiese sozusagen oder grüßem grünen Reisfeld in dem Fall wo wir einfach einen Frauen-Dorf für Menschen in einer sehr schwierigen Situation erschaffen haben.

00:57:54: Wie

00:57:54: findest du?

00:57:55: Suchst du die selber aus oder kommt die zu dir?

00:57:57: Ja, also die auf einen Seite sind wir sozusagen durch die Zutaten mit den Ländern verbunden.

00:58:02: Also wir reisen da eher um.

00:58:03: Unsere Mitarbeiterinnen machen jedes Jahr Projektreisen in alle Länder wo wir Zutat nachher bekommen und wo Projekte sind fahren wir auch jedes Jahr, auch mit Kolleginnen.

00:58:13: Da wissen wir natürlich so ein bisschen was vor Ort los ist Und dann bewerben sie sich bei uns hören von uns weil wir da aktiv sind und Dann haben wir ein eigenes Team.

00:58:21: was sozusagen der Lemonade und Charity EV selber sucht dann die projekte aus.

00:58:26: Aber die Auswahl findet dann mit dem Beirat statt und in den Beirats sind es sechzig Prozent Mitarbeiter aus unserem Vertrieb, aus unserer Marketing.

00:58:35: Also aus unseren Teams.

00:58:37: Und so werden dann Projekte ausgewählt.

00:58:38: das geht durch einen aufwendigen Prozess und dann werden sie supportet wie eben dieses Dorf sozusagen was aufgebaut wurde für die Frauen und da gehen dann hundertfünfzigtausend Euro rein und ermöglichen denen sozusagen so ein richtiger Kickstart für ihr Projekt

00:58:55: Ist ja auch um die Welt, Afrika, Asien.

00:58:58: Wir haben Peru dabei und Mexiko dabei.

00:59:00: Warst du bei dem meisten mal?

00:59:02: Ja also ich bin ... Ich mein das ändert sich natürlich die ganze Zeit aber ich bin gerade in den Anfangszeiten eigentlich nonstop unterwegs gewesen Aber es wird jetzt natürlich ein bisschen weniger.

00:59:14: Und jetzt gibt's auch Teams, die das sozusagen mehr und mehr betreuen.

00:59:17: Die Welt war richtig

00:59:18: gut bereist!

00:59:19: Ich hab die gut bereischt, ich sage halt In Afrika war ich auch wirklich allen möglichen Plantagen, egal welches Land.

00:59:28: In Indien habe ich mir diverse Vergiftungen geholt auf irgendwelchen Plantagen und hab alles Mögliche gesehen.

00:59:36: Mango-Plantagen noch und Nöcher, Ingwer aus dem Boden gebuddelt.

00:59:39: also ich war bevor wir gestartet haben.

00:59:42: Tatsächlich wollte ich wissen, wo kommen denn die Zutaten dann wirklich auch her?

00:59:46: Damit das nicht irgendwie so aus dem Katalog ist.

00:59:47: Sondern ich weiß, nein, nein!

00:59:48: Die Mango kommt da aus Radnagiri und da stand ich unter einem Baum... Und das ist richtig cool da.

00:59:55: Das heißt wenn am Ende ist Sri Lanka auch ein aus deiner Weltreise-Auswahlprozess des Landes, wo du sagst, ich habe viele Länder gesehen aber da würde ich jetzt noch liebsten leben?

01:00:04: Total.

01:00:05: also es nach wie vor Genau, meine Frau ist immer relativ geschockt.

01:00:11: Weil die will immer irgendwo hinfahren und fragt mich dann, warst du da schon?

01:00:15: Und meist ist die Antwort ja!

01:00:17: Und das ist mittlerweile schon richtig unangenehm.

01:00:20: Von diesen ganzen Ländern, wo ich schon rumgereist bin, ist Sri Lanka nach wie vor mein absoluter Favorit einfach weil die Leute schon besonders sind ... Die Leute sind überall besonders aber da gibt es besonders viele besondere Und das flascht mich bis heute.

01:00:37: Und irgendwann musste man natürlich auch schauen, okay Kinder sollen die jetzt in Altona in die Schule gehen oder nicht?

01:00:44: Lange hin und her... ...und dann ist es Rilanka und die gehen ja zur Schule.

01:00:50: Die nächsten Jahre da ist mal verbindlich!

01:00:52: Ja genau, genau.

01:00:53: Habt ihr eigentlich viel Besuch aus Deutschland bei euch?

01:00:56: Ja auf jeden Fall, wir haben eigentlich immer einen Besuch ehrlich gesagt

01:00:59: Also bei euch zu Hause, ich hatte irgendwie mitbekommen.

01:01:01: Ihr betreibt ja aus einer Art Herberge?

01:01:03: Ja genau wir haben zu der Corona-Zeit sind wir quasi als Surfer hängen geblieben am bestimmten Ort an der Südspitze Sri Lankas und ... Der Besitzer des Landes ist ein älterer Sri Lancana, der schon Mitte siebzig ist.

01:01:19: Er hatte da so ein halbfertiges Gebäude stehen am Wasser... Und meinte dann zu uns ey wollt ihr nicht dieses Gebäude nutzen für euch.

01:01:27: Ihr sucht euch eh nach dem Haus, ihr sucht nach einer Wohnung.

01:01:30: Ihr könnt das doch für euch umbauen und dann vielleicht auch einfach ein Hotel

01:01:33: betreiben.".

01:01:33: Aber es war halt die Zeit sozusagen in the middle of the heat von Corona wo wir meinten nein danke wir haben keine Interesse.

01:01:40: Und dann waren wir aber über Wochen mit Nysanka heißt er eingeschlossen in diesem quasi auf diesen Gelände und hat uns immer wieder gefragt hey hättet ihr nicht Lust?

01:01:48: Und hinterher haben wir gesagt okay Wir bauen einfach die oberste Etage von dem Gebäude um.

01:01:53: Das war so ein Rohbau quasi, es war nicht fertig und da wohnen wir dann.

01:01:58: Und den Rest vermieten wir und werden das erste vegane und einzige vegane Hotel in Sri Lanka direkt am Surfspot eröffnen.

01:02:05: Und das machen wir jetzt auch schon seit über fünf Jahren.

01:02:09: Und es war halt eigentlich vom Tag eins.

01:02:11: während der Saison ist es ausgebucht und plötzlich hatten wir hunderte Leute in unserem Garten sitzen zwei, drei Jahren ausgezogen weil es zu voll wurde.

01:02:21: Alles war der Europäer oder?

01:02:23: Unterschiedlich auch Sri Lankana aber da kommen welche aus den USA, aus Australien und aus der ganzen Welt eigentlich.

01:02:29: Und wer betreibt das jetzt?

01:02:30: Das betreiben wir immer noch sozusagen.

01:02:33: Deine Frau denn?

01:02:34: Ja

01:02:34: meine Frau macht das hauptsächlich.

01:02:36: die ist begabt was so Interieur- und Stilmittel angeht und hat ihr ihren Spaß.

01:02:44: Und die Bude brummt und wir haben da aber mehrere Jahre auch gewohnt.

01:02:47: Wir waren an jeden Tag das Hurfen, mittlerweile sind wir weg.

01:02:50: Ist es ein Business?

01:02:51: Schon ein Business!

01:02:52: Also schon lukrativ.

01:02:54: Ich zähl dann nie die Geldscheine am Abend.

01:02:58: Das machen die Sri Lankaner selber und da gibt's auch einen Geschäftsführer der den Laden schmeißt.

01:03:03: Es sind aber immerhin auch achtundzwanzig Leute, die da arbeiten.

01:03:05: Also es ist jetzt nicht nur irgendwie ein R&B.

01:03:09: Wir machen den Link in die Show-Notes.

01:03:11: Aber wenn jetzt jemand zuhört hat, ok ich suche eh noch eine spannende neue Urlaubs-Distination.

01:03:14: Ich wollte immer schon mal was anderes kennenlernen und mit irgendwie einer gewissen Story.

01:03:19: Was muss man googeln?

01:03:20: The slow Sri Lanka!

01:03:21: The slow wie langsam Sri Lanka genau.

01:03:24: Und dann findet man...

01:03:25: Dann gibt's ganz viele Links, Booking und so weiter, die das featuren.

01:03:28: Aber es gibt eben auch theslowminusrilanker.lk...

01:03:32: Was kostet Nacht?

01:03:33: Unterschiedlich!

01:03:34: Also ist er eher auf Familien konzipiert jetzt nicht mehr irgendwie auf der Stromarte pennen wollen sondern so im gewissen Komfort haben wollen, vegane Küche alles mit besten Matratzen usw.

01:03:47: ausgestattet.

01:03:49: Das fängt an bei hundert Dollar ungefähr

01:03:51: Ist ja immer noch jetzt für... Ja,

01:03:53: genau.

01:03:53: Also wenn du als Family wohnst kannst du aber auch mehr ausgeben, wenn du willst und dann hast du da aber irgendwie auch zwei Zimmer mit zwei Etagen an.

01:04:00: Ja, braucht man von Hamburg Flughafen erfahrungsgemäß bis dahin?

01:04:05: Vierzehn Stunden.

01:04:06: Also umsteigen in Dubai oder so?

01:04:09: Dann rüber, es gibt doch Direktflüger.

01:04:10: also man kann aus Frankfurt direkt fliegen.

01:04:12: Nach

01:04:13: Kuala Lumpur denn oder?

01:04:14: Direkt nach Kolombo.

01:04:15: Direkt Kolomber und dann von da im Auto zwei Stunden, dann bist du da.

01:04:21: Diverse Hamburger ... mit Rang und Namen haben da schon ihre Ferien verbracht.

01:04:26: Okay!

01:04:28: Genau, sind alle herzlich willkommen.

01:04:29: Direkt am.

01:04:30: Surfsport-Kinder können da Baden gehen, da sind Wale, Schildkröten.

01:04:34: Da tobt das Leben.

01:04:35: Und da sind aber eben auch so viele Gäste mittlerweile, dass wir als Familie sozusagen weitergezogen sind in ein ruhiges Fischerdorf, wo gar keine Touristen sind.

01:04:44: Eine Bucht weiter?

01:04:46: Paar Buchten weiter, genau.

01:04:47: Als wir letztens Besuch gekriegt haben von ... von Jackson und

01:04:51: Co.,

01:04:51: also Jackson Irvine war bei uns im Hotel.

01:04:54: Der hat dann da geschlafen, danach war der bei uns zu Hause... ...und nutzen das immer für Freunde sozusagen als Herberge die dann auch pro Bono sozusagen da nächtigen können.

01:05:07: Und du bist jetzt auch noch nebenher Konsul von Sri Lanka?

01:05:11: Ja wir haben wahrscheinlich das einzige Konsulat auf St Pauli würde ich mal tippen mit unseren Lemonade-Räumen weil Die ist rilankerische Regierung sozusagen, ist darauf aufmerksam geworden.

01:05:21: Was wir seit vielen Jahren ja an Arbeit leisten in Sri Lanka und wussten auch schon von mir, von meiner Schulzeit und haben irgendwann angeklopft.

01:05:30: Ich krieg den Anruf und wurde gefragt ob ich nicht Konsul von Sri Lanka sein möchte?

01:05:35: In Deutschland aber also in Hamburg Und erst wusste ich gar nicht genau was das war oder was es bedeutet.

01:05:42: Ich wollte keine politische Marionette werden und mich sozusagen da nachrichten, was da gerade parteipolitisch irgendwie Phase ist.

01:05:50: Und hab dann ein bisschen geforscht und mir das erklären lassen.

01:05:53: und am Ende unterstützt man die Sri Lankaner, die in Deutschland leben wenn sie irgendwo Probleme haben gehen die halt zum Konsulat.

01:05:59: Das mache ich jetzt schon seit vier Jahren!

01:06:02: Letztes Jahr an meinem Geburtstag gab es für sich einen Anruf.

01:06:05: Ich war in Sri Lanka und dann hieß es die Premierministerin von Sri Lanka kommt nach Hamburg und du bist der Gastgeber Du musst in drei Tagen da sein.

01:06:15: Ja, ich

01:06:15: musste richtig die Programmen bieten!

01:06:16: Ich bin dann mit der auf dem Bunker raufgeklettert.

01:06:20: Also hier aus St.

01:06:20: Pauli-Bunker... Dann haben wir verschiedene Schulen besucht.

01:06:24: Desy besucht aber auch eine Berufsschule in Wilhelmsburg.

01:06:28: also die wollte dieses Premierministerin ist eigentlich eine Education Professorin.

01:06:34: Die ist super interessiert an so Bildungseinrichtungen Deutschland Genau, dann hab ich die rumgeführt und war mit denen essen.

01:06:42: Was man

01:06:42: so macht?

01:06:43: Was mal so macht, genau!

01:06:46: Mit so einer ganzen Entourage an Polizeiautos, die da plötzlich vom Bunker vorfuhren.

01:06:50: Ich wusste gar nicht was mich erwartet aber das ist schon richtig Staatsbesuch gewesen auf St Pauli.

01:06:55: lustig gibt es schöne Fotos von.

01:06:58: Aber das is jetzt ja auch eine Regierung die endlich mal sozusagen ins Rielanker richtig etwas bewegen will.

01:07:04: ganz tolle Truppe.

01:07:06: Vorher war das ja immer eher düster und klaren Politik.

01:07:09: Und jetzt gab es aber so einen richtigen Landslide-Election mit Professoren, Medizinerinnen

01:07:15: usw.,

01:07:16: die da jetzt das Kabinett und das Parlament bilden.

01:07:20: Es gibt's hier noch die guten Nachrichten aus Deutschland gesehen?

01:07:23: Ja, sie sind selten!

01:07:24: Aber genau tatsächlich ist Sri Lanka gerade ein politischer Lichtblick... ...aber wie gesagt ich bin ja gar kein Politiker sondern ich unterstütze hier... Das

01:07:30: ist auch nicht klein für Menschen lebendig zu lachen?

01:07:33: Dreiundzwanzig Millionen Also ungefähr wie in Holland.

01:07:37: Und wenn jetzt irgendwie hier jemand was hat, dann kommt er halt zu uns und ich versuche irgendwie zu unterstützen.

01:07:43: Aber es ist schräg!

01:07:45: Hast du denn auf die Fragen, die du als junger Mensch hattest?

01:07:51: Wegen du ja damals nach Sri Lanka gegangen bist überhaupt erst in the first place und die dich damals so umgetrieben haben mittlerweile Antworten gefunden?

01:07:58: nach all den Jahren des Suchens und des Reisens und das Macherns

01:08:02: Ja, das ist natürlich ein Thema.

01:08:03: Da müssten wir uns sozusagen nächtelang an Kamin setzen oder irgendwo auf die Wiese

01:08:07: ... Oder hier Drogen nicht!

01:08:09: Genau,

01:08:09: oder?

01:08:10: Aber in kurz ... Ich weiß nicht ob du Fred Hoyle ... Fred Hoyl ist ein ... Ob du den kennst, das is'n britischer Mathematiker und Astronom Und sein Fazit zu dem ganzen Thema fasst das für mich ganz gut zusammen.

01:08:23: Der hat einmal gesagt Die Wahrscheinlichkeit Dass das Leben durch reinen Zufall entstanden ist.

01:08:29: Das ist so groß Wie wenn du zum Schrottplatz gehst und wartest bis den Wirbelsturm über dem Schrott Platz fegt.

01:08:37: Und danach steht da eine funktionsfähige Boeing- seven four sieben, ja?

01:08:44: Und der war halt absolut Mathematik kapur.

01:08:46: Stephen Hawking's, den jeder kennt, kompletter Atheist.

01:08:49: also der glaubt nicht an Gott, er glaubt an nichts, keine Religion oder so.

01:08:53: aber der hat das immer wieder zitiert weil er gesagt hat mathematisch und physikalisch Fred Heul Hat recht.

01:09:00: Wir haben nicht den Punkt, dass wir sagen können ... Ja ja, da sind dann die Enzyme und Proteine, sind irgendwie so zusammengeflogen aus Staub- und Asche und Sand.

01:09:08: Dann saß da plötzlich eine Ente!

01:09:10: Da glauben auch viele Mathematiker und Physiker gerade heute nicht mehr dran, wo Quantenphysik und Co eben auch schon in vielen Experimenten zeigt.

01:09:19: Dass diese klassische Sichtweise, das ist dann einfach plötzlich ... Ist da was gekrabbelt aus dem Nichts?

01:09:25: Dass sie eventuell ein bisschen überholt ist.

01:09:28: Die Lösung hab ich nicht.

01:09:30: Ich kann nur sagen, dass ich nicht glaube, das dieser Wirbelsturm, die Boeing seven-four-seven gebaut hat ... Was dann da passiert ist und wie es passiert ist?

01:09:38: Das weiß noch niemand so richtig!

01:09:39: Man glaubt's denn nachher mal ganz abgefahren zu haben bei einem Leben nach dem

01:09:43: Tod?!

01:09:43: Auf jeden Fall!

01:09:44: Also ich bin davon relativ überzeugt... dass es weitergeht.

01:09:49: Ich glaube auch, dass ein Baby nicht einfach vom Himmel fällt.

01:09:50: Ich weiß das davor auch noch was anderes passiert ist aber ich glaub' nicht, dass dieser menschliche Akt das Leben schafft sozusagen und ich glaube wenn dann Opa plötzlich weiterzieht, dass das nicht das Ende ist.

01:10:06: Aber das heißt bereitest du ja jetzt mit deinem, sagen wir mal engagierten gutem Leben in Anfangschrien deinem auch irgendwie unegoistischen Leben auf eine Art vielleicht?

01:10:16: Auf eine Zeit schon damit vor?

01:10:20: Ja, aber nicht.

01:10:21: Also in gewisser Weise hast du recht auf jeden Fall.

01:10:23: Aber es ist jetzt nicht so buchhalterisch zu sehen, dass ich sage okay... Ich habe irgendwie als ich zwölf war was Doros gemacht und jetzt muss ich mir etwas Gutes machen um das Ruder rumzureißen, damit ich dann hinterher im Himmel komme.

01:10:34: So denke ich nicht!

01:10:36: Es ist eher, dass die positiven Beiträge mit meinen Privilegien leisten kann dass die wiederum zu was anderem Positiven führen und das steckt dann an.

01:10:46: Und das ist so ein bisschen der Butterfly Effekt.

01:10:48: sozusagen, wenn man irgendwie was nett zum Busfahrer isst, dann ist der Busfahrers wieder net zum Auto vor sich und der im Autoforsicht ist wieder netter zu seinen Kindern usw.

01:10:55: und sofort.

01:10:56: also ich glaub positives Verhalten hat einen unfassbaren Effekt auf alle... ...und das macht mir Freude.

01:11:02: erstmal!

01:11:03: Ich glaube auch, dass es der bessere Weg ist als sich gegenseitig anzuschreien um sich nur fertigzumachen.

01:11:09: Das fühlt sich einfach für mich besser an.

01:11:12: Ich halte es aber auch grundsätzlich als Lebensphilosophie über diese Zeit hier hinaus, für die bessere Wahl.

01:11:19: Hast du den ganzen Typen auf dem Zettel die Pantagonia-Gründer?

01:11:22: Ja!

01:11:24: Da gab's da noch einen ich glaub von North Face auch ne der vor auch Esprit gemacht hat oder so.

01:11:28: das sind ja dann später in Südamerika große Mengen Land gekauft haben und das auch in ihren Geschäftszwecken ja auch so eingewoben haben.

01:11:37: Ist das für dich die Inspiration?

01:11:40: Ja, du nennst jetzt quasi der Patagonian Gründer.

01:11:45: Der ist auf jeden Fall eine Referenz, wo ich sagen würde... ...der hat für mich in einer Unternehmenswelt schon auch einen Punkt gemacht weil er einfach das Ding was er gestartet hat aus einer total ehrlichen Motivation gestartet Ist die nicht war.

01:12:01: ich will mich hier groß bereichern sondern ich will meine Leidenschaft für ein bestimmtes Segment in dem Fall was dann klettern.

01:12:07: Und Natur will ich irgendwie zum Business machen und das Business Modell soll aber quasi der Erde gut tun, und sie nicht kaputtmachen.

01:12:13: jetzt mal ganz plump formuliert und dass hat er durchgezogen.

01:12:16: am Ende des Tages hatte all seine Anteile sozusagen der Erde geschenkt.

01:12:20: der ist ja... Ähm, der hat das ja sozusagen schon weitergegeben.

01:12:24: Das

01:12:24: ist ein Stift war eingebaut?

01:12:25: Ja genau, genau und ähm auf jeden Fall ich hab sogar... Ich liess eigentlich nie Bücher über irgendwelche Unternehmer weil ich's meist nicht so spannend finde oder ich mich nicht in der Welt wiederfinde in der Form aber sein Buch habe ich gelesen.

01:12:39: Let My People Go Surfing.

01:12:40: Wie

01:12:41: heißt die Tülle ma?

01:12:43: Ähm Queenah.

01:12:44: Das sind französische Nachnamen.

01:12:47: Weil dich kriegst du waschen.

01:12:48: Eve Queenah glaube ich

01:12:51: Das ist Patagonia, ne?

01:12:52: Ja genau das ist Patagonia.

01:12:53: Also

01:12:54: d.h.,

01:12:54: dass Buche Litma und Pippel Ghost hören.

01:12:56: Das

01:12:56: liegt bei mir auf der Treppe!

01:12:57: Okay, und der North Face Kollege heißt...

01:12:59: Da weiß ich gar nicht.

01:13:02: Fass auf, in dessen Story hab' ich mal verfolgt.

01:13:04: Mit seiner Frau hatte deine Patagonien so.

01:13:07: Der

01:13:07: heißt Douglas Tompkins.

01:13:08: Ja

01:13:09: genau, ich glaub', der hat erst...

01:13:11: ...ist verstorben.

01:13:11: Genau, er ist Prii und dann North Face, ne irgendwie so.

01:13:14: Es

01:13:14: ist Priy und dann Norway.

01:13:15: Dann wird seine Frau auch gemeinsam?

01:13:17: Ja,

01:13:18: ja auch ein tolles Ding.

01:13:19: Und dann ist bei einem Kayak-Unfall da irgendwo

01:13:21: ein Paragonien, glaube ich.

01:13:22: Das Leben gekommen?

01:13:23: Ja genau das hat dich verfolgt.

01:13:25: Der hat auch sein Ding durchgezogen.

01:13:28: Wir kommen noch mal aus einer anderen Ecke als die also bei uns jetzt nicht Naturthema Nummer eins sondern sozusagen soziale Verantwortung.

01:13:37: Das ist ein bisschen was anderes.

01:13:39: aber von der Vorbildrolle wie du sagst sind es total spannende Beispiele die zumindest Ich bin

01:13:45: verrückt, dass jetzt ausgerechnet die ganzen Investmentbanker diese ganzen

01:13:48: volle Patagonia-Northwesten

01:13:50: tragen.

01:13:50: Irgendwann ist es dann so wahrscheinlich das Ingetränk an der Wall Street?

01:13:52: Ist da irgendwie Lemonade oder so was?

01:13:54: Ja

01:13:54: genau!

01:13:54: Das sind gutes Beispiel.

01:13:57: also uns geht's ja nicht darum sozusagen nur preaching to the converted sondern es geht ja darum aus dem was wir angefangen haben eine große Bewegung zu machen und genau hinterher kann das auch der Wallstreet Banker trinken sowie seine Patagonian Weste trägt.

01:14:12: Wir wollen das Ding groß machen, weil Wachstum bei uns Wirkung erzeugt und Wirkung für Leute ist halt nicht so easy haben.

01:14:19: Insofern haben wir einen Wachsumstreiber der halt ja per DNA, per Logik sozusagen sich total gut rechtfertigen lässt wo man sagt, wir sollen wollen so groß wie möglich werden damit wir so viele Projekte wie möglich supporten können.

01:14:35: Gibt es schon eine Leute die über dich ein Buch schreiben oder ein Dokudrehen oder sowas?

01:14:39: Eigentlich wär's doch

01:14:40: die one-star Story, der deutsche Patagonian Gründer.

01:14:44: Du bist jetzt ja noch viel jünger, der dann irgendwie mit Charity so richtig dann auch sagen wir mal Mittel aufbaut und dann halt nicht in den Patagonien sondern in Sri Lanka große Mengen Land kauft um vor Rodung zu schützen oder sowas.

01:14:56: Es ist eigentlich du wirst jetzt sagen vielleicht könntest dein Weg sein, deine Story.

01:14:59: Müsst du da jetzt eine Doku Firma mal loslegen?

01:15:01: Oder einen Biograf mal nebenher machen?

01:15:04: Machst du vier Social Media?

01:15:05: überhaupt gar nicht.

01:15:06: Warum nicht?

01:15:06: Ich hab keinen LinkedIn, ich habe keine... Warum

01:15:09: nicht?!

01:15:09: Ich hab nichts davon!

01:15:11: Ich hab' nicht mal

01:15:12: ähm... Aber die Story musst du da erzählen.

01:15:13: Ja eigentlich ja, das fragt mal unser Marketingteam.

01:15:17: Die sagen was machst Du da eigentlich?

01:15:18: Du hast nicht mal einen LinkedIn-Account, du hast kein Instagram, du hasst kein Facebook.

01:15:22: Das kann man gar nicht finden in Anführungsstrichen.

01:15:24: Ja, warum ist das so?

01:15:26: Ist irgendwie nicht meine Welt.

01:15:28: Auch wenn du mal guckst, was für Aufnahmen gibts jetzt mit mir Podcasts ... Da findest du nichts?

01:15:36: Ich bin nicht so der Rampenmensch und mach das Ding tatsächlich aus totaler Überzeugung.

01:15:40: Aber ja, aber um die Häuser zu rennen und immer darüber reden ist irgendwie nicht meins.

01:15:47: Aber ich weiß wie mich Douglas Tompkins mal gecatcht hat vor Jahren schon als er von der Story hörte.

01:15:54: Vielleicht auch noch ein bisschen mehr aus diesem, der hat zwei Firmen aufgebaut aber auch natürlich dann wie er es da gemacht hat.

01:15:59: Und man muss ja schon auch Leuten meinen Kindern die Chance geben dass sie das du sie catchen kannst was du dir rein kannst.

01:16:06: also das ist nicht mein... Da braucht man einen Buch.

01:16:11: Ja,

01:16:11: du hast recht!

01:16:12: Zumindest machen wir was, das eine gewisse gesellschaftliche Relevanz hat und was auch junge Menschen zum Glück.

01:16:19: Das ist ja auch das, was mich daran begeistert.

01:16:21: Dass es dann wieder ne andere Generation anzündet die sagt irgendwie guck mal Nachrichten da läuft doch einiges schief.

01:16:27: Wir wollen uns eigentlich anders für unsere Zukunft Und

01:16:32: z.B.,

01:16:32: dass wir im direkken Weltadlass ich weiß nicht ob du ihn noch kennst aber ich hab den schon als Schluck kenn

01:16:37: Bitte?

01:16:38: Wie alt bist du jetzt?

01:16:39: Ich bin gerade fünfundvierzig geworden.

01:16:40: Ja, ja.

01:16:41: Du?

01:16:41: Sechsundvierzzig.

01:16:42: Sechsundvierzigstich!

01:16:43: Genau.

01:16:45: Im dir gewählt Atlas den ja jeder früher in seinem Ranzen hatte ob Amigo oder Scout egal.

01:16:50: da sind wir als sozusagen Case Study geführt für soziales Unternehmantum.

01:16:55: das ist jetzt nur ein Beispiel.

01:16:57: Das haben wir auch nicht angeleiert.

01:16:58: Wir haben nie mit ihm geredet.

01:16:59: Plötzlich schickt uns eine Erdkundelehrerin irgendwie aus aus Fusum oder so, schickt uns das Ding zu.

01:17:05: Und sowas müsste man noch viel mehr ins ... also ran gehen aktiv und drüber sprechen damit... Das was wir da tun nochmal ... Ich

01:17:14: will dann die Reisen zu dir nach Sri Lanka.

01:17:18: ich hätte vor ein paar Wochen mal hier noch einen Gast.

01:17:20: Ein Deutschen der jetzt nicht Charity aber er macht auch sehr faszinierende Sachen in Rwanda.

01:17:25: Ja.

01:17:27: Und danach habe mich bestimmt so ... zehn Leute angeschrieben und gesagt, also wenn du mal eine Fahrt nach Rwanda planst, weil ich war danach ja so angefixt von der Sache, da muss ich immer hinfahren.

01:17:36: Schreib mich bitte an, zahl egal!

01:17:38: Ich würde gerne mitkommen den da treffen in Kigali dabei sein... Also ich sehe schon die nächste Fahrt, geht dann irgendwie nach Südsri-Lanka und dann kommen dann da die Reisebus und wollen dich da erleben und deinen Leben da beobachten?

01:17:51: Ja es ist... Da gibt's doch auf jeden Fall viel zu erleben.

01:17:55: Apropos Rwanda, da sind auch Projekte, die wir unterstützen.

01:17:58: Also Rwandas ist auch eins unserer

01:17:59: Partien.

01:18:00: Ja genau, wir kriegen das schwarzen Tee aus... Die bauen auch Tee an.

01:18:04: Das weiß kaum einer.

01:18:05: aber sehr guter Tee kommt auch aus Rwander dem wir beziehen.

01:18:10: Power Day!

01:18:12: Wahnsinn ich bin ja sehr gespannt wie es weitergeht.

01:18:13: Ich bin sehr gespannt Wie das jetzt anläuft?

01:18:17: Ich bin mir nicht sicher ob ich das empfohlen hätte so zu machen Aber ich glaube es ist auf jeden Fall eine spannende Chance dabei zu sein Und dann zu verfolgen, wie die Firma wächst.

01:18:28: Also eine halbe Jahre Umsatz muss ja schon drin sein und ein entsprechender Impact nicht wegen des Umsatzes, wegen des Impacts.

01:18:34: Ja genau, genau.

01:18:36: Weil man halt auch mehr Erfolg ist jetzt nicht nur wirtschaftlich, da ist ja auch noch mehr Arbeitsplätze, mehr Leute das erreicht und so...

01:18:42: Ja genau.

01:18:42: also es total bei uns ist eben der Wachstum.

01:18:45: Das Wachsstum ist eben gekoppelt an den Impact an ganz viele andere Themen, die positiv sind.

01:18:50: und wer Lust hat dabei zu sein Über unser Website über Laminate.e oder charity.com, auch über Be The Change, über dieses Projekt der Teilhaberschaft kann jeder und jede und jeder, der Interesse hat mitmachen.

01:19:06: Teil des Projektes werden und mit Jackson und Cody Welt rocken.

01:19:12: Wie bist du denn in den gekommen an Jackson Urban?

01:19:14: Das ist einfach mal angequatscht!

01:19:16: Herr Witzigerweise... Haben wir eine Partnerschaft mit ihm von ein paar Jahren begonnen, weil er uns spannend fand.

01:19:24: Unser Mathe auch total gut fand und wie ihn auch für passend empfunden haben.

01:19:30: Und dann hatte er letztes Jahr plötzlich mich angemorst ... und meinte, ich will jetzt mal eure Projekte sehen!

01:19:37: Ich komm noch sehr lange.

01:19:38: Wirklich?

01:19:39: Ja ja,

01:19:39: Weihnachten Silvester komme ich mit meiner Frau.

01:19:41: Dann hast du da mit Jackson Irvine rumgehangen.

01:19:43: Letztes Jahr Weihnachtensilvester war ich mit Jackson IRVINE und seiner Frau zusammen.

01:19:48: Und mein Sohn hat Jackson noch ein paar Tattoos mehr aufs Bein gemalt.

01:19:52: Wirklich?

01:19:53: Ja, da gibt's wundervolle Bilder von ... Einmal im Jahr machen wir so'n Family-Album und dann gibt es jetzt so...

01:19:59: Aber ihr kanntet euch voll gar nicht.

01:20:00: Ihr könnt

01:20:01: uns vorge-.

01:20:02: Ich war einmal mit so'nen Lemonade essen.

01:20:07: Wir haben mal so Communityessen gemacht.

01:20:09: Lemonade-Community-Dinner.

01:20:11: Da waren auch Jan Delay und Oke und so weiter.

01:20:14: Oke

01:20:14: wirklich, der Chef war da.

01:20:15: Genau

01:20:15: genau!

01:20:15: Da waren so ein paar aus Hamburg dabei und Jackson auch, da habe ich ihn kurz getroffen.

01:20:21: Aber eigentlich nur einmal hallo gesagt er saß noch nicht mal am gleichen Tisch.

01:20:24: Und dann plötzlich hat der gesagt hey ich will mal eure Projekte sehen weil eben mit unserem Team zusammen was auf die Beine stellen wollte.

01:20:32: und dann war plötzlich jetzt da und ist mir mein Kiddies in den Fluss gesprungen und hatte glaube ich hatte eine sehr gute Zeit.

01:20:40: auf jeden Fall.

01:20:42: Übrigens, wir schreifen ab.

01:20:43: Aber ich hatte ja mal mit Katja's ein Podcast gemacht und die haben mir erklärt, wenn man solche großen Tests demonstrat, die haben von Joko gesprochen, dann muss man sie auch auf die Verpackung draufdrucken oder bringen?

01:20:54: Also ich meine, ich verstehe schon das Gesicht von Jackson Irvine ist sich vielleicht nicht auf die internationale Flasche... aber ihr braucht doch so Aufstelle im Handel zumindest mal wo dann so Jackson Irvine steht und da drunter dann irgendwie die Pullen, oder?

01:21:06: Ja

01:21:06: es ist alles genau.

01:21:07: also es gibt unendlich viele Potenziale, wo du sagst Was wir an Supporterinnen haben, Joko ist tatsächlich auch einer davon der plötzlich mich anrief und meinte hey wenn ich euch mal irgendwie supporten kann.

01:21:21: Ich finde das total cool was ihr macht.

01:21:22: dann sag einfach Bescheid.

01:21:23: hier ist mein Kontakt bitte melde dich habe ich dann auch gemacht als wenn man diese diese Zucker- und Steuerabsurden Themen irgendwie auf den Tisch geworfen hatten, hatte er uns dann auch aktiv mit Videos und so.

01:21:34: Auf seinem Kanal damals als er noch einen hatte, als sie ihn noch nicht verschenkt hat.

01:21:37: Auf sein Insta-Account hat er uns auch supportet.

01:21:41: Da ist total viel was wir noch.

01:21:42: ... Wo wir halt dran drehen können?

01:21:44: Wo man sagen muss die Positionierung und die Supporterinnen, die wir haben alles Topprodukt super Internationalität is alles am Start.

01:21:54: jetzt brauchst du halt nochmal diesen Switch um mehr Gas geben zu können, und da sind wir jetzt dran.

01:21:59: Und dann gibt's

01:21:59: auch Aufsteller?

01:22:00: Der hat wahrscheinlich schon mal durchgezogen und der dir ein bisschen hilft... ...und er sagt okay ich weiß wie es läuft, Handel ist ja für euch viel zu klein am Ende wenn man das so hört.

01:22:10: Wie viele Edeka-Märkte gibt es denn, wenn die das mal richtig ordern würden?

01:22:13: Ja genau!

01:22:14: Es wächst stetig.

01:22:15: ne, es wächst ja monatlich.

01:22:16: Wir sind ja wachsen, wachsen.

01:22:18: aber du hast recht.

01:22:19: also aus den vierzig Millionen sollen fünfhundert Millionen werden Und kann auch noch viel mehr sein, ne?

01:22:26: Also ein Red Bull verkauft glaube ich acht Milliarden Dosen oder so.

01:22:29: Es ist die Wälder draußen und die haben ja... Die verkaufen eigentlich nur das eine Pro- also die Red Bull Energy Dose.

01:22:37: aber einen heavy User von Red Bull der trinkt vielleicht zwei Red Bull am Tag Aber das Zeug kann man halt theoretisch auch in raueren Mengen noch trinken, zu viel mehr anlässen.

01:22:47: Nicht nur abends als Taxifahrer oder im Club sondern auch morgens zum Frühstück oder zum Mittag.

01:22:52: Also es gibt mehr Anlässe.

01:22:54: also eigentlich wie dieser Red Bull Mitarbeiter mal gesagt hat ihr müsst komplett abheben mit dem Produkt.

01:23:00: Das kann nicht sein.

01:23:01: und das wie gesagt die Be The Change Aktion jetzt so sagen wir öffnen uns für Teilhaberschaft ist ja genau dass Wir sagen kommt mit an Bord Wir wollen nicht an die Börse, wir wollen wissen wer bei uns mit an Bord kommt.

01:23:13: Wir wollen euch als Supporterin dabei haben und dann bringen wir das Ding zusammen zum Fliegen.

01:23:19: Ich drücke euch die Daumen!

01:23:20: Also ich bin sehr gespannt.

01:23:21: vielleicht machen wir mal ein Update in

01:23:23: zweiter Jahr?

01:23:24: Wir halten

01:23:24: den Draht genau.

01:23:25: Paul vielen Dank!

01:23:29: So, wer bis hierher gehört hat der scheint sich ja ernsthaft für Getränke-Business zu interessieren.

01:23:34: deswegen jeder Hinweis auf den wahrscheinlich größten lebenden deutschen Getränkenunternehmer Und zwar Andreas Herb aus Paderborn, der alleine mit Effekt-Energie und allen drüben herum in einer Riesenfirma gebaut.

01:23:43: Es gibt zwei Folgen einfach googeln AndreasHerrbOMR Podcast oder wenn noch eine andere Getränke Business Gründerstory hören möchte es gäbe noch Monkey Forty Seven die Geschichte von Alexander Stein.

01:23:53: auch das habe ich hier vor einigen Monaten mal aufgenommen.

01:23:55: einfach googlen Alexander Stein OMR Podcast.

01:23:58: Oder es gäber noch ne Dritte krasste deutsche Getränkbusiness Startupgeschichte und zwar die von Mirko Wiegert Und Fritz Kohler, der war ganz am Anfang mal hier.

01:24:05: Auch da einfach googeln Mirko Wiegert OMR Podcast oder Fritz Kohler OMR-Podcast.

01:24:09: also ihr merkt wir haben ja noch einige Stunden Bonusmaterial für Freunde der Getränke Gründerstories!

01:24:15: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.

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