Mit 400-Millionen-Bluff zum König der Außenwerbung: Ströer-Gründer Udo Müller (#921)
Shownotes
Eigentlich wollte er Mediziner werden, stattdessen steuert er inzwischen ein Milliarden-Imperium mit 13.000 Mitarbeitern: Udo Müller, Gründer des Medienkonzerns Ströer. Angefangen hat diese außergewöhnliche Unternehmerkarriere kurz nach dem Mauerfall mit einem Deal, der auch heute noch wie ein echter Wirtschafts-Krimi klingt: Als aggressiver Außenseiter übernahm Ströer den marktbeherrschenden Player „Deutsche Städte-Reklame“ – dank eines 400-Millionen-Euro-Bluffs, bei dem sich Udo Müller vorkam wie der berühmte Hochstapler Felix Krull. Später folgt ein spektakulärer Börsengang und die Erweiterung des Produktportfolios. Inzwischen führt Müller Marken wie T-Online und Statista durch die KI-Disruption der Gegenwart. Im OMR Podcast spricht Udo Müller über die Wucht der KI-Revolution und warum er deswegen die operative Führung bei Ströer wieder übernommen hat. Außerdem erklärt er, warum er sich Sorgen um Deutschland macht, warum er Homeoffice für unsolidarisch hält – und warum die besten Jahre für Out-of-Home erst noch kommen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es kommt jetzt gleich eine Folge, von der ich schon vor zehn Jahren wusste.
00:00:03: Dass wenn sie eines Tages kommen würde dann wird es sich gut werden einfach weil der Udo Müller so ein krasser Unternehmer ist.
00:00:09: sicherlich die Folge in einer Reihe mit der Folge mit Herrn Dommermut oder Herrn Tönnies oder Herrn Wirt vielleicht sogar.
00:00:14: das ist wirklich krass was der Uder so erlebt hat und wie offen er darüber erzählt und auch ein bisschen rotzig er das alles berichtet wirklich unnachahmlich wieder in Ostberlin Werbeflächen gemietet hat die Menschen in West Berlin sehen können.
00:00:26: Aus diesem Anfangskonzept ist hinterher eine Firma geworden, die man heute als Ströer kennt.
00:00:29: Er hat es ja mit dem Heinerströer zusammengeschlossen.
00:00:32: Seit vielen Jahren ist das jetzt schon ein Konzern den der Udo aber maßgeblich besitzt und leitet.
00:00:37: Allerdings ist das Unternehmen auch an der Börse notiert.
00:00:39: Milliarden Wert!
00:00:40: einer der ganz großen Adressen im Werbegeschäft in Deutschland, natürlich insbesondere Außenwerbung.
00:00:44: Aber alles dabei von der Gründung über ganz große riskante Deals, Börsengang, Hedge-Fund-Attacke dann in der Webzweinull Phase haben der Udo und das Team ungefähr fünfzig Digitalfirmen gekauft von T-Online-Stattister, ganz viele weitere.
00:00:57: also es ist extrem, extrem viel drin!
00:00:59: Der Udo hat viel erlebt, war zuletzt auch vier Jahre fast aus der Firma raus, ist aber jetzt wieder zurück weil er große KI Vision hat, große Pläne hat... Also ein sehr bewegtes Leben dass immer wieder.
00:01:10: Für mich persönlich gab es eine Stelle, die ganz besonders doll resoniert hat.
00:01:13: Und zwar gegen Ende hatte er mir erzählt, dass auf einer Asien-Reise er gemerkt hat wann seine Grenzen erreicht sind und wann auch er die Lust verliert noch größer zu werden und wie der das festgestellt hat und dass er da eigentlich erleichtert war.
00:01:24: Das alles fand ich am ende für mich persönlich irgendwie ne sehr spannende Einsicht habe ich so noch nie in der Klarheit gehört aber ansonsten extrem viele gute Anekdoten, sehr offene Geschichten.
00:01:33: also hoffentlich ein Filetstück für Fans des OMR Podcast und apropos Filetstück.
00:01:38: Ich schicke doch jeden Freitag eine kostenlose, werbefreie WhatsApp-Roman, alle die möchten mit drei Links zu Podcast oder Artikeln oder Posts oder Dokumentationen oder was auch immer das ich in der jeweiligen Woche selber geschickt bekommen habe oder vor allen Dingen medial gerne konsumiert habe und empfehle das einfach weiter.
00:01:55: wenn es bekommen möchte kann sich da Kostennuss anmelden.
00:01:57: nochmal bei uns hier in den Show Notes beim Westermeyer WhatsApp Dienst.
00:02:00: wir machen das ganze gemeinsam mit der Firma Charles.
00:02:02: Das sind die besten Experten für das Thema WhatsApp Kommunikation über und die helfen auch uns, wer Interesse hat.
00:02:08: Charles einfach googeln.
00:02:09: Das ist unser Partner bei meinem WhatsApp Newsletter.
00:02:12: Jetzt sind wir rein ins Gespräch mit Udo Müller auf geht's!
00:02:26: Hallo du!
00:02:28: Hallo mein Lieber.
00:02:28: ich freue mich auch dass ich hier bin.
00:02:30: in der Tat hat es ein bisschen gedauert aber dafür ist glaube jetzt eine richtige Zeitpunkt.
00:02:34: Ja
00:02:35: also ich hoffe sehr Aber für alle die dich nicht so kennen fangen wir ganz vorne an.
00:02:38: Du bist eigentlich sagen wir mal ganz normalen Verhältnissen geboren Und dann wolltest du ja auch Arzt werden und nicht Unternehmer.
00:02:47: In der Tat, also aufgewachsen bin ich in einer Vier- und Arztkohle mit der Wohnung.
00:02:51: Mit einem sieben Quadratmeter Kinderzimmer.
00:02:53: Ich erinnere mich noch weil ich hatte als Kind immer Klappbett war zu wenig Platz hier im Zimmer war.
00:02:59: Und insofern konnte man Tasse über das Bett hoch klappen.
00:03:01: da gab es mehr Platz zum Spiel.
00:03:06: Mein Vater war Beamter meiner Mutter Hausfrau.
00:03:08: Es gab eigentlich keine unmittelbaren Grund warum ich Mediziner werden wollte aber ist eine längere Geschichte.
00:03:14: aber einer meiner Thesen waren dass einer der wenigen Möglichkeiten, das eine Leben zu beeinflussen.
00:03:19: Darin besteht das Umfeld auszusuchen in dem du dich eingibst.
00:03:25: und hat ich irgendwann die These entwickelt idealistisch immer so ist als Teenager gehst du in Wirtschaft wirst den Geld schrank wirst Du Arzt wirst du Mensch.
00:03:34: So das war so ein der Gründe warum ich beschlossen habe da Mediziner zu werden.
00:03:39: Und dann haste sich immer geschlossen.
00:03:42: Ja, ich habe mich umanschlossen.
00:03:44: Ich muss sagen die ersten zwei Jahre, die fand ich super was die meisten Leute ja hassen, der Grundstudium bis zum Physikum danach gehst du an die Klinik und da hat bei mir eigentlich so eine gewisse Konsternierungsphase eingesetzt weil ich gesehen hab dass ich mit dem ganzen Betrieb da nicht wirklich warm wurde.
00:04:03: es gibt also einen geflügelten Spruch schnauz und Haken halten in der klinik Das passt ja nicht so richtig zu mir.
00:04:10: und ich habe einfach gemerkt, dass sich da die Emotionalistanz, die nicht verkleinert hat sondern vergrößert hat im Laufe des Studiums.
00:04:19: Und dann hab' ich irgendwann, bin ich dann hier in Berlin studiert...
00:04:23: Du bist aus Rüdesheim eigentlich gebührt hier?
00:04:25: Aufgewachsen am Bargodesberg also quasi Bundeshauptstadt damals.
00:04:29: Da wurde ja eingemeindet um das bisschen größer erscheinen zu lassen in der Bundeshauptstatt.
00:04:35: Da bin ich aufgewachsen.
00:04:36: Und dann aber irgendwie zum Studium in Berlin, das damals auch geteilt war?
00:04:41: Damals war geteil... Ja genau, das war eigentlich Zufall!
00:04:44: Weil ich hatte das Glück gehabt so einen Testplatz zu ergattern und die besten oder die testabsolventen wurden an bestimmten Unis konzentriert.
00:04:54: Und da ich ein ganz ordentlicher Test gemacht habe, hab' ich dann noch direkt den Studienplatz gekriegt mit, hat ja auch ein ganz ordiniges Abitur Und so bin ich.
00:05:02: Ich hatte München und Berlin angegeben, bin dann nach Berlin gekommen.
00:05:05: Dann hast du deinen Schwimm auch abgebrochen.
00:05:06: am Ende?
00:05:07: Ich habe es genau vor dem zweiten Schlattagssam abgebrochene.
00:05:10: Ich kann mir nur gut daran erinnern.
00:05:11: Ich bin eines Tages hätte ich Histologie lief aus der Uni raus und da hatte ich aber schon meine... Meine zweite unternehmerische Aktivität gegründet, das war das Berliner Sportmagazin.
00:05:23: Das erste war ja das Programmherf für die Reinigendorfer Füchse wo ich damals Handball gespielt habe.
00:05:27: Also
00:05:28: das wollte ich gerade sagen, Handball war bei dir auch am Anfang groß und du warst ja wirklich auch so ein Handball-Bundesligerspieler richtig... also sogar Nationalspieler glaube ich eine Weile ne?
00:05:35: Ja, Jugendnationalmarschaft.
00:05:37: Ich hatte dann eine Berufung in der anderen Nationalmannschaft aber da habe ich mich verletzt vorher.
00:05:42: Also im Handball ist ja schon jetzt irgendwie ein Sport und viele Betreiben sein zu sagen dadurch zu kommen bis zur Nationalmannenschaft oder soweit oben.
00:05:48: Das heißt sportlich ging es schon einiges?
00:05:50: Ja absolut!
00:05:51: Es war auch, muss man sagen jahrelang quasi mein Lebensinhalt zu dem Studium.
00:05:57: Der Fokus lag auf den Handball Und das Studium habe ich im kurzes möglichen Zeitraum da absolviert, aber irgendwann war es einfach Schluss.
00:06:06: Ich bin rausgegangen und... ...ich musste mir auch entscheiden!
00:06:09: Ich hatte das Berliner Sportmagazin damals gegründet, denn das waren eine monatliche Sportzeitung für den Berliner Sports, ähnlich wie City oder Tip.
00:06:17: Ähnliches Konzept.
00:06:21: Das war relativ arbeitsaufwendig.
00:06:24: Ich kann mich gut erinnern als wir die erste Ausgabe herausgebracht haben In Berlin gibt es immer noch Sühner und heißen D's.
00:06:30: Und das ging gegen Drogen, dass eine Stelle wo ein hingehen kann ist Drogenabhängige, wo einem geholfen wird.
00:06:37: Die hatten eine Druckereinsetzerei.
00:06:40: Dann sind wir Samstagmittags da rein... ...und Montagmittags wieder raus.
00:06:44: Sie haben zwei Tage, zwei Nächte durchgearbeitet.
00:06:46: Ich wusste gar nicht, dass das möglich war bis die erste Ausgabe fertig war, die wir damals noch selber mit so Druckfahren geklebt haben und sowas.
00:06:55: Also
00:06:56: das Unternehmerische kam dann so nebenher, neben dem Sport, neben im Studium durch Projekte eigentlich.
00:07:01: Also du reinigend auf Verwüchse sind vereint, hast du eine Vereinsmagazin gemacht?
00:07:04: Dann das SportmagazIN einfach so.
00:07:06: man hat so reingefunden über Hobbys oder Leidenschafts ein bisschen.
00:07:09: Ja das war eigentlich schon als Kind hatte immer den Eindruck ich habe meine Mutter erzählt welche Firma ich aufmachen will und weil ich es alles vorhaben und euch dann studiert hab.
00:07:18: Also dann wurde jemand gesucht, der die Skripten kopiert.
00:07:21: Da habe ich mich da gemeldet und hab einen Copy Shop gefunden, der dir ein bisschen billiger gemacht hat als der neben der Uni.
00:07:25: Da hab' ich den kleinen Arbitrage draufgemacht und so was.
00:07:27: Ich hatte immer so kleinere Aktivitäten schon um mich unternehmerisch zu
00:07:32: betätigen.".
00:07:33: Aber das Sportmagazin, wenn du gerade sprachst?
00:07:35: Das war am Ende ein Rückschlag.
00:07:36: Es hat am Ende nicht funktioniert.
00:07:37: ne?
00:07:37: Stimmt!
00:07:38: Das muss nach sechs Monaten aufgeben.
00:07:40: Die Idee war quasi alles außer Fußball.
00:07:45: Das hat halt am Ende nie funktioniert.
00:07:48: Ich habe jetzt früh angefangen, bin neunzehn in der ersten Firma gegründet.
00:07:52: Und ein Freund von mir hat damals einen Schulkamerad gesagt ... Du wirst es schaffen schon alleine weil du so früh angefangst.
00:07:59: Ich glaube immer gut, wenn man früher anfängt.
00:08:01: Weil ohne Rückschläge ist das eher unwahrscheinlicher.
00:08:05: Dann war der Rückschlag mit dem Sportmagazin und dann ging's ... Da hast du gefreut gefunden an den ganzen Vermarkter da sein.
00:08:12: Also zu verstanden wie vermarktet man im Zweifel Anzeigen oder wie macht man das?
00:08:19: Ja, genau.
00:08:20: Eigentlich schon weil.
00:08:21: danach habe ich auch eine Werbagentur gegründet und mit einem Horst.
00:08:27: Luhnburg.
00:08:28: der war damals für César wie lütitätig und lütti hat die Bandwerbung erfunden quasi.
00:08:35: Das schweizer Unternehmer hat er neunzehnt siebzig in Mexiko zum ersten mal Bandwärmung eingeführt hat.
00:08:40: Luhnburg war quasi dessen Repräsentant in Berlin.
00:08:43: Mit denen haben wir uns dann zusammengetan, nachdem der sich von seinem Partner getrennt hatte und haben die Firma Luhnenburg und Partner gegründet.
00:08:50: Und das war zum einen eine Kreativagentur und zum anderen dann Sportvermarktung.
00:08:56: Das erste große Projekt war dann quasi die Deutschlandhalle, die wir gewonnen haben.
00:09:01: Da gab es eine kann ich gut erinnern, eine City Werbung, die seit thirty-six Jahren die Rechte hätte.
00:09:06: Da wurde das neu ausgeschrieben.
00:09:08: Wir haben nämlich Glück umgeschickt, dann die Vermarktungsrechte für die Deutschlandhalle geworden.
00:09:11: Also
00:09:12: aber Naming right?
00:09:12: Für die Halle gab es noch nicht.
00:09:13: Die hieß Deutschland-Halle.
00:09:14: Das ist ja das nicht.
00:09:15: Aber so die Bannen da drin und so das Ganze was inventar war, was man damit vermarkten konnte.
00:09:18: Ja und Veranstaltung.
00:09:19: Da gab's ein Heimfußball-Tournier, da gab's eine Ride-und Springtournier.
00:09:24: Da gabs Menschen-Tiere-Sensationen.
00:09:26: Das haben wir auch damals vermarktet.
00:09:28: Und da gab' ich ne ganze Reihe relativ gut eingeführter sehr gut besohter Veranstaltungen damals.
00:09:33: Okay.
00:09:33: Halle gibt's ja leider nicht mehr, wurde abgerissen!
00:09:35: Und wie ging es dann, wie kam der Sprung zur Außenwerbung?
00:09:40: Zur Auswärmung kam im Grunde der Sprungen auch durch die Deutschlandhalle muss man sagen.
00:09:45: Bei den Deutschlandhallen hingen Plakate und wir brauchten jemanden, der die vermarktete.
00:09:49: Dann fanden wir also ein kleiner Unternehmer an Wuppertal Herrn Kretschmar, den wir gebeten haben für uns die Plakade zu vermarkten.
00:09:57: So kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema Außenwärber.
00:10:00: Du
00:10:00: hast dir gemerkt das kannst du eigentlich besser haben!
00:10:03: Das will ich nicht sagen, aber ich hatte immer schon so einen Hang zum Gegenständlichen.
00:10:08: Und als Werbungentur ist das also kein einfaches Brot muss man sagen.
00:10:15: Ich kann mich gut erinnern auch an eine damals prägendeste Szene.
00:10:19: Das war ein Berliner Kunde.
00:10:21: für den haben wir dann eine Anzeige gemacht.
00:10:23: es ging um Eier.
00:10:25: Es ging um frische Eier und habe sich präsentiert bei dem Kunden der sagte ne das ist falsch.
00:10:31: Er sagt, ne, zu mir leid das sagen zu müssen.
00:10:33: Das ist richtig!
00:10:35: Er sagte, hören Sie mal... Ich bin Unternehmer um mich selbst verwirklichen und wenn ich sage, dass es grün ist dann grün.
00:10:41: Und wenn Ihnen da nicht passt, können Sie gehen.
00:10:43: So einfach ist das.
00:10:43: Da habe ich gesagt, nee, das verstehe ich.
00:10:46: Wenn wir nach rausgegangen haben gedacht, wow Werbung ist auf jeden Fall auf der kreativen Seite konzentriert.
00:10:53: Muss ja gut überlegen ob der da eine richtige Typ für bist.
00:10:56: Dann hab' ich irgendwann durch Köln gefahren Und hab einen sogenannten Prismenwender gesehen.
00:11:02: Das sind also thirty-six Prismens, die sich um die eigene Achse drehen und das war es vollkommen neues.
00:11:07: Dann habe ich sofort verstanden dass das eine Chance ist in die Außenwerbung einzusteigen neben den paar Plakaten die wir also in der Deutschlandhalle hatten weil du brauchst sehr viele Plakate um ne Rolle zu spielen.
00:11:17: Du brauchst ein Netz aber so eine Einzelinstallation war halt was völlig Neues.
00:11:22: Und dann haben wir gesagt okay da ist ne gute Chance lassen ausmachen Und haben dann Anzeigen geschaltet, so an der Kaffee suchen studentische Mitarbeiter mit Auto und Kamera.
00:11:33: Wir hatten einen höllen Respekt vor Strohr.
00:11:35: das war unser Angstgegner.
00:11:37: Wir haben gesagt okay die sind Agil hier dürfen nicht mitkriegen was wir machen sonst machen die das dann haben wir keine Chance mehr.
00:11:43: Und da hast du es gemacht?
00:11:45: Dann haben wir angefangen damit.
00:11:46: Dann haben die zwei Zerretten damals überzeugt, die Dinge uns abzukaufen, die wir aufgebaut haben und das lief auch ganz gut.
00:11:54: Und dann haben wir im ganzen Bundesgebiet, ich weiß gar nicht wieviel, ich glaube an die hundertundfünfzig von diesen Pristumwändern installiert.
00:11:59: Das
00:12:00: können wir einfach so machen?
00:12:01: Ja gut, du musst einen Vertrag mit einem Hauseigentümer haben.
00:12:05: Da musst du eine Baugenehmigung haben.
00:12:07: Das ist eine gewisse Herausforderung heute wie damals.
00:12:11: Die Städte sind jetzt in der Regel nicht so super offen für neue Werbeflächen, das heißt du musst dir beantragen.
00:12:15: Das dauert bis zu drei Jahre, bis du am Ende dann häufig auch vor Gericht landet.
00:12:20: Okay
00:12:20: aber da ist es schon mal schnell.
00:12:21: also von auf Hundertfünfzig Installationen ist ja schon ein Wort?
00:12:24: Ja
00:12:24: gut, wir haben ja hunderte von Flächen an den Prozess gehabt, aber das ist jetzt einmal die Hundert-Fünfzehnte bestimmt so drei vier Jahre gedauert bis weit war.
00:12:31: Und das war noch parallel zu dem Handballspiel auch?
00:12:34: Nee, da war Handball dann... Ich hab bei meinem Kreuzbandriss zugezogen in den NDR.
00:12:40: Und das war dann der Ende.
00:12:43: Also okay also auch da war handball vorbei und dann hast du dann Vollgas jetzt Außenwerbung fokussiert?
00:12:51: Na gut ich sag mal der Turbolader quasi kam mit dem Mauerfall.
00:12:54: dann weil wir haben vor spannende Sachen gemacht natürlich damit gute Verbindung in die DDR hatten über den Luhnburg, weil der Lütti hatte auch die DDR-Fußball-Nationalwirtschaft vermarktet.
00:13:10: Und die DDR Wirtschaft war ja in über fünfzig Kombinator unterteilt und es gab ein Kombinat Werbung, die deutsche Werbeagentur.
00:13:17: Und jedes Kombinator hat einen Außenhandelsbetrieb um also Westkontakte zu kanalisieren.
00:13:22: Der Außenhandsbetrieb des Werbekombinates DEWAC Deutsche Außenwärmung hieß Interwerbung.
00:13:28: Und da gab es den Direktor für Ausländischwahrung in der DDR, der war quasi unser Einsprechpartner auch für die Vermarktungs- und Fußballspiele.
00:13:35: Wo Lüte die Vermarktionsrechte hatte... ...und mit dem haben wir uns dann zusammengesetzt um ein Licht, was können wir noch machen?
00:13:41: So, und da sind wir zum Beispiel auf die Idee gekommen, das gab damals Uber-Neufriedrichschrasse, wenn die meisten nicht mehr wissen waren, damals im Grenzübergang.
00:13:49: Also die Uberneufe davor und danach, die waren gesperrt aber da konnte man aussteigen und konnte in die DDR einreißen!
00:13:56: Da gab es keine Werbung, der Einzige U-Bahnhof ohne Werbung.
00:14:00: Also haben wir einen Vertrag gemacht mit der DDR um also die Werbung aufzuhängen und dann hatte ich nach ein paar Monaten meine sechs Werbeflächen da verkauft... ...und rief dann an, ich sag die Tafel musst du ja auch kaufen, denn weil die jeden Euro oder jeden DD-Mark Westmark haben wollen natürlich.
00:14:16: Ich sage zu meinem Kontakt bei uns mal, wann kann man montieren?
00:14:22: Vier und später, wann kann man montieren?
00:14:23: Dann sagt er ganz ehrlich, wir haben keine Dübel in der Größenordnung oder DDR.
00:14:26: Können Sie vielleicht die Dübel mitbringen?
00:14:28: Ja ich sage das vorhersagen so einen kleinen Brieche-Dübel mit.
00:14:31: Er sagt da, wenn sie schon mal dabei sind, eine Bohrmaschine wäre auch gut!
00:14:35: Da fuhre ich doch rüber an Nachts mit der letzten U-Bahn, mit meinen Plakaten unter dem Arm.
00:14:39: nachdem ich vorher im Baumarkt ne Bohr Maschine eine Dübel gekauft hat, etwa wie im Kino.
00:14:43: Das ist ein absoluter Filmreif-Szene... stand ich dann auf dem U-Bahnhof, keiner war mehr da zwischen Ost und West.
00:14:51: Da wurde es mir schon ein bisschen mulmig mit meinen Plakaten den Dübel oder der Bohrmaschine.
00:14:55: Wer
00:14:55: hat denn da plakatiert?
00:14:56: Was hast du da aufgehängt?
00:14:58: also was für... Na
00:14:59: ja das war zum Beispiel West-Zegrethen und A bis Z Elektronik weiß ich heute noch.
00:15:07: Da stand nämlich drunter der Großelektronik Kaufhaus Berlins.
00:15:11: Irgendwann ging die Tür auf, da kamen dann Die Aussicht ist da rein, also wir schimpfen von zwanzig, dreißig.
00:15:17: Zwanzig passen auf, dass keiner abhaute.
00:15:20: Einer nahm meine Bohrmaschine in der Leiter und bohrt dann die Wand für den U-Bahnhof, dann die Löcher rein.
00:15:25: Da wurden die Ptafeln aufgehängt, erster Plakat drauf.
00:15:28: West-Zirrettenwärbung unten drunter, der Bundesgesundheitsminister hat Panik ausgebrochen!
00:15:34: Wir sind hier in der DDR, ich heb's gern im Bundesgesunder.
00:15:37: Plakat muss runter.
00:15:38: Ich sag nee lass das abdecken.
00:15:39: okay Pragmatischlösung abdeck'n.
00:15:41: So dann A bis Z Elektronik, das größte Elektronikkauf aus Berlin ist wieder Panik.
00:15:45: Oh Gott was ist wenn es im Osten ein Größers gibt?
00:15:47: Ich wollte schnell rum telefonieren, nee gibts nicht.
00:15:49: okay kann ich bleiben.
00:15:52: Das war ja wirklich unterhaltsam.
00:15:53: Dann haben wir dann bis zwei oder halb drei Uhr morgens musste noch bleiben bis die nächste U-Bahn zurück vor und dann liefen wir über den U-bahnhof da und haben dann darüber spardroniert wie das so weitergeht, wie lange der Mauer noch steht und solche Geschichten.
00:16:09: wirklich grassroot history.
00:16:11: das einer von vielen gründen, weil ich beschlossen habe dieses buch dazu schreiben.
00:16:15: Das Buch und dass ist sozusagen in deinem am Ende eine biografie würde ich ja von.
00:16:19: also ich hab's hier liegen.
00:16:21: kannst du halt zu mir die kamera?
00:16:23: also wer uns bei youtube sieht Ist auch relativ dick, aber wir werden das jetzt ein bisschen durcharbeiten.
00:16:29: Es gibt eine der geilsten Anachtoten.
00:16:31: ist die wie du dann dazu kommen bist Werbung in Ostberlin, Werbeflächen sozusagen zu erfinden oder zu schöpfen aus dem Nichts Aber mit der Blickrichtung Westen.
00:16:42: Also hast du die Idee gehabt nachdem Friedrichstraßen Bahnhof zu sagen okay ich guck mal was können Leute vom Westen aus sehen Was eigentlich im Osten is und was kann ich da bekleben?
00:16:51: Ja genau das war ne kuriose Situation.
00:16:54: Ich bin auf die Idee gekommen über diesen Herrn Kretschmar, von dem ich gerade erzählt habe.
00:16:58: Der unsere Flächen vermarktete in der Deutschlandhalle.
00:17:01: Weil der kam irgendwie auf die idee... Da gab es einen U-Bahnhof Wollangstraße, der auf DDR geländisch stand und wusste aber keiner vom Westen aus Zugang nicht war.
00:17:11: Also eine kurios Situation.
00:17:13: Dann hab' ich gedacht, wenn's so ein U-Wollangstrasse, S-Bahnenhof WOLLANGSTRACE gibt, dann gibts doch keine anderen Flächen, die auch zur DDR gehören, aber vom Westenauszugang nicht wieder sichtbar sind!
00:17:23: Da gibt's eine Plankammer hier und in der Plankammern sind alle Grundstücke in eins zu tausend.
00:17:28: Ich bin die Plankamera gesetzt, habe die komplette Mauer untersucht wo es also Grundstücken gibt, die zum Osten gehören aber verkehrstechnisch quasi im Westen sind.
00:17:38: Dann hab ich mein Motorrad genommen mit den ganzen Mauern abgefahren.
00:17:42: da war ich in dem Jahr sicherlich der meist fotografierteste Wessi weil von jedem Tor haben sie mich fotografiert Und dann gab es zum Beispiel nah an dem Mauer Memorial da im Wedding, in der Gartenstraße.
00:17:57: Dann gab's eine sehr lange Backsteilmauer und die eigentlichen Mauer stand aber zwanzig Meter dahinter.
00:18:02: Die sah man gar nicht!
00:18:03: Aber wenn wir noch auf den Plan sich anguckte, sah man dass die Grenze in der Mitte des Bürgersteiges war.
00:18:08: Das ist natürlich unfassbare Geschichte ne?
00:18:11: Startsgrenzen in der.
00:18:14: Also ich hab dann also mit der DDR einen Vertrauen abgeschlossen und ich brauchte keine Baugend-Evolution, diesmal.
00:18:19: Normalerweise noch das Jahre, da brauchte ich den Unterschrift so.
00:18:22: Da sind unsere Leute dahin und haben die Darfeln da angeschraubt.
00:18:25: Da kam sofort die Polizei, weil sie wusste natürlich, dass das Osten ist.
00:18:29: Der muss ja vorstellen... Die Wand.
00:18:31: unsere Leute stehen im Rücken an der Wand.
00:18:34: Die Polizei steht anderthalb Meter davor, dazwischen haben wir die Staatsgrenze auf dem Mitte von Burgasteil.
00:18:39: Die Polizei sagt kommen Sie raus ausm Osten!
00:18:42: Nein, wir bleiben nach DDR.
00:18:44: Also eine völlig abstruse Geschichte!
00:18:47: Das ist ja Syriac kann man überhaupt gar keinen beschreiben.
00:18:50: So dann hat die Polizei alle unser Material beschlagnahmt und so Leute blieben erst am Osten damit den nicht verhaftet wurden.
00:18:56: Weil natürlich Riesenaufregung war weil alle dachten Boah da ist jetzt das in der deutscher Grenzverletzung gibt ein riesen Skandal.
00:19:03: Der Staatsschutz rief bei uns sofort an, denn dafür immer was macht ihr da?
00:19:06: Was machen sie?
00:19:07: da sind Sie wahnsinnig.
00:19:08: Wir haben gesagt, wir haben einen Vertrag.
00:19:10: Glauben wir nicht?
00:19:11: Kommen Sie sofort her!
00:19:12: Also fuhren wir zum Staatsschutz und zeichnen unseren Vertrag vor.
00:19:17: Luhnburg im Partner und die deutsche demokratische Republik.
00:19:21: Die konnten es nicht fassen.
00:19:23: Das ist
00:19:24: den Vertrag bekommen weil man sich dann kannte über die ganzen Vermarktungspartnerschaften auch mit der Friedrichstraße und so weiter ein bisschen Vertrauen geschöpft zu sagen.
00:19:30: Und wir wussten das gab eine Direktive also quasi aus oberster Ebene.
00:19:35: Damals, das war ja kurz zum Auffall, brauchten die jeden Cent.
00:19:39: Die haben gesagt okay wir marken alles was in Niedernagelfels ist, wir brauchen jede D-Markt.
00:19:43: Also da war halt Werbung im grenznahem Bereich und dann hat sich dieser beschlossen.
00:19:46: Das war also vom Politbüro von Honecker persönlich freigegeben worden, das Ding.
00:19:51: Und dann
00:19:52: hast du sozusagen das irgendwie hochgefahren?
00:19:55: Wie groß war denn die Firma schon zu den Zeiten?
00:19:59: Ich hab die Gründe mit null, muss man sagen.
00:20:01: Also ich sag mal das war noch Ludenburg ein Partner.
00:20:04: Die hatte damals letztlich mal im Nachhinein so dreißig Mitarbeiter und vielleicht so zehn Millionen dem mal rumsatz oder irgendwas aus der Größenordnung.
00:20:12: Du hast ja damals deutlich mehr weiß.
00:20:13: heute nochmal also das ist schon war ja schon für den jungen Unternehmer relativ gutes Ding.
00:20:18: Ja
00:20:18: wir waren zu den größten drei Agenturen in Berlin.
00:20:21: aber damals gezählt und es war war auch klar dass Dass da irgendwo Deckel ist.
00:20:29: Das habe ich dann schon manchmal frustriert, muss ich sagen, ging ich abends nach Hause und sagte Boah, das habe ich in der Medizin Studium abgebrochen.
00:20:36: Eigentlich war immer mein Plan.
00:20:37: Ich wollte eine klassische humanistische Ausbildung absolvieren auf jeden Fall promovieren oder keine Ahnung was.
00:20:42: Und plötzlich stand ich dann mit Lundenburg und Partner.
00:20:46: Das war alles erfolgreich für Berliner Verhältnisse.
00:20:48: aber es war auch völlig klar aus Berlin heraus jetzt keine Sag mal, weder jetzt in der Vermarktung oder in den Riesenkampagnen.
00:20:56: entwickeln konnte es noch im Kreativbereich schon gar nicht.
00:20:59: Hattet ihr nebenher das Geschäft mit diesen Strahlern von den Mercedes?
00:21:03: Ja
00:21:03: genau!
00:21:04: Das
00:21:04: war auch nicht so skalierbar.
00:21:05: Ja, das war halt auch ein Nischen-Thema muss man sagen.
00:21:09: Also das war alles gut.
00:21:10: aber ich hatte dann schon eine größere Ambitionen damals schon und da war irgendwann klar dass das dann... Da ist immer so, ich sehe das hoffentlich mit Gründern spreche.
00:21:21: Du denkst, dass am Anfang natürlich nicht durch.
00:21:23: Du hast zwei oder drei Freunde bekannt und du sagst, okay, wir sind zu drittel.
00:21:26: Wir regieren einmal ein Drittel.
00:21:28: So fängt das ja immer an.
00:21:29: Und dann legt man mal los.
00:21:31: Und ein paar Jahren fragt sich dann, bringt der andere da gleiche ein?
00:21:34: Wird ich einbringen?
00:21:35: Er ist alles fair verteilt dahin und die Fragen kommen dann anschließend.
00:21:37: Vor allem damals ... Da ist schon eine Weile her, das war ... Einen Achtzig.
00:21:42: Und danach die Jahre Fünben Achtzig.
00:21:45: Also EinenAchtzig war das Programm mehr.
00:21:46: Das war... Deinen fünfundachzig sechsten acht sieben achtzig, dann kurz im Mauerfall achtundachtzig.
00:21:52: Da war jetzt das ganze Thema mit Start-ups und Finanzierung und Finanzierungsrunden und so.
00:21:56: Klar gab's da nicht.
00:21:58: Und wann kam der nächste größere Sprung?
00:22:01: Das war eigentlich der Ströhersprung oder?
00:22:03: Der Sprung kam mit dem Mauerfeil muss man sagen weil es je Mauer viel... Weil ich ja quasi im Brennpunkt des Geschehens und mir war sofort klar, dass das eine riesen Opportunität ist.
00:22:18: Und ich hatte vor ein paar Mal bedauert, da ich nicht nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde also aber nur unter dem Aspekt, weil ich meinte, dass da alles gestaltbar war und alles aufbaubar war.
00:22:31: gerne die Geschichten gelesen von den Pionieren der deutschen Wirtschaft, die von Nix halt riesen Imperien auch aufgebaut haben teilweise.
00:22:38: Und der Mauerfall war für mich sowas wie die Nahkriegszeit im Zeitraffer.
00:22:43: Also nach dem Krieg somit zwanzig Jahre gedauert hat waren wir am Mauerfallen erst in zwei Jahren.
00:22:48: Es war unglaublich... Am Anfang wusste niemand wo Leipzig liegt genau?
00:22:53: Das war ein unbekanntes Land und ich habe halt sofort verstanden dass es das hier geht.
00:22:59: zum Geschwindigkeit und zwar um jeden einzelnen Tag.
00:23:02: Und wir haben dann als der Verband noch warnte, also damals nicht zu vergessen die deutsche Städte-Reklame aber damals mit Abstand in Nummer eins, die machten ob ich dreieinhalbfünfzig Millionen Demageumsatz ja und Streuer machte damals fünfzehn Millionen Demagumsatz.
00:23:17: Also das waren gigantische großen Verhältnisse, Unterschiede Und ich habe dann quasi am neunten November viel die Mauer und am neuten glaube ich Januar war ich schon dann in Dresden vorstellig.
00:23:35: Ich hatte damals meine Idee eigentlich mit der Intervabung, mit dem Vorgeschäfte gemacht haben und mit Streuer zusammen schon Wändscha zu machen.
00:23:45: Das ist eigentlich meine Idee.
00:23:45: Lumburk & Partner.
00:23:48: Dann kam der Struhr nach Berlin, da habe ich einen Termin gemacht in Dresden.
00:23:52: Der Struhr kam nach Berlin weil ich nie vergesse und ich holte ihn vom Flughafen ab.
00:23:56: Er sagte er kommt an den ganzen DDR.
00:23:57: wer weiß wir gehen aber lieber irgendwie ein Kuhdamm und trinken ein Bier noch vielleicht wieder nach Hause.
00:24:01: Ich sag ne ne jetzt fahren wir erst mal nach Dresen.
00:24:04: Da ist man nach Dressen gefahren.
00:24:05: wenn dann reinkamst du schlach Löcher links und rechts als war wirklich schlimm aus muss man sagen.
00:24:11: Der Ströhrer dachte immer guckt das mal an ja.
00:24:14: Das sollte doch nichts.
00:24:15: Da sind wir zum Rathaus gefahren.
00:24:17: Das war geschichtsträchtig, da stehen ganz viele schwarze Limousinen rum und dann kam es so rein, muss ein Austausch vorzeigen.
00:24:24: Dann kamen sie über einen Zahnarzt- und Wartezimmer, da saßen Haufen Leute mit Akku-Körfüchen rum.
00:24:29: So, dann gingen wir nach Rawon hervorgelassen und sagten, was wollen Sie hier machen?
00:24:32: Wir haben gesagt, wir wollen hier gerne Ausnahmung machen.
00:24:36: Und wir würden also zu den Wahlen Flächen aufbauen die wir kostenlos zur Verfügung stellen.
00:24:40: am achtzehnten März damals die wahlen.
00:24:42: Die würde man ja gerne anstehen vermarkten!
00:24:45: Ja, hört sich interessant an.
00:24:46: Schicken Sie uns mal ein Telex!
00:24:48: Telex?
00:24:49: Haben wir gar nicht.
00:24:50: Das glaubst du nicht mehr.
00:24:52: Ich hab nur eins im Keller für Schinken in den Telex.
00:24:54: So fing das an und dann haben wir also... Gleichzeitig habe ich dann, hättest noch bestimmt sechs Monate gedauert wie ich begriffen habe dass er doch privates Eigentum da gab.
00:25:04: aber ich dachte wir brauchen nur mit den Städten zu reden.
00:25:06: Aber ich glaube hat Riesenkombinate, da konnt's halt mit einem Vertrag hast du was ja echt drei, vier nach Flächen unter Vertrag genommen.
00:25:12: Dann habe ich so einen Strukturvertrieb aufgezogen, wie eine Versicherung quasi.
00:25:16: Also Regionalleiter, Landesleiter Bezirksleiter Stadtleiter keine Ahnung was und hab dann Cash aus der Hand die ganze Organisation da bezahlt Und wir wurden also innerhalb von Monaten überschwemmt mit Verträgen.
00:25:32: Im Schnitt haben wir vielleicht zehn D-Mark pro Fläche bezahlt, während wir in Westdeutschland waren damals vielleicht siebenhundert bezahlpro Flächen.
00:25:40: Also so eine Sign-Up-Provision, wenn die nur neue Fläche bekommen.
00:25:44: Die Akkusateure kriegen einen Absturzprovisionen.
00:25:47: Das war ein Bruchteil von dem, anderthalb Prozent von denen was am besten der Streu damals bezahlte und so sind wir als Explosionsartig da gewachsen.
00:25:56: War das deine eigene Firma oder war es noch die alte Agentur?
00:26:00: Nein, das war nachdem Besucher in Dresden vor ich dann zurück mit Streuen.
00:26:06: Wir saßen hier im Kempinski.
00:26:08: Jetzt musst du irgendwie eine Firma gründen, wieviel Prozent willst du haben?
00:26:13: Ich sag mal, fünfzig oder gar nix.
00:26:17: Dann hab ich ein paar Mal gefragt, sag mal aufgeregelt und gesagt, warum hast du damals eigentlich okay gesagt?
00:26:21: Ich hätt's nur so gemacht.
00:26:23: aber wenn ich jetzt einmal über Fünfzehn gewesen wäre und siebenzwanzig Jahre jahr bengeln hätte mir gesagt, fünfzieh oder gar nichts, hätte ich gesagt ne.
00:26:30: Dann sagt er, weil es schon immer sehr schlau ist, dann sagt er ja, sonst wärst du nicht so stark gewesen wie du heute bist!
00:26:37: Ob das der Grund war, haben wir da hingestellt.
00:26:39: Aber
00:26:41: der war... Er ist auch dein Wippewerber?
00:26:42: Der war ja eigentlich lange Zeit irgendwie ne Nummer größer als du und dann... Viel,
00:26:46: viel größer für mich dann gegangen!
00:26:48: Ich hab die dann kennengelernt dadurch dass wir Standorte mit dem Prismenwenden angegriffen haben, die er für seine Riesenposter nannte, die damals doppelt so groß wie eine normale Großfläche.
00:26:56: Und dann schickte jemand einen Mitarbeiter nach Berlin, der sprach mir an der Fuhr, der wird zurück und sagt zu dem Ströder Müller Das ist gefährlich.
00:27:05: Sie müssen selber mal da
00:27:06: hingehen.".
00:27:07: Da kam Herr Streuen nach Berlin und dann waren wir jetzt am Essen gegangen, der Streuer mit seinem Mann, der Herr Wiesner und der Lunenburg, mein Partner und ich.
00:27:18: Enttete damit dass Herr Streu und ich dann anschließend in die Piano-Basche Alex von Kuhlamigang sind und bis sechs Uhr morgens viel getrunken haben und Freundschaft fürs Leben geschlossen haben.
00:27:30: in der ersten Nacht.
00:27:31: Das war halt Jahre später haben wir dann quasi beschlossen, dass wir eine Familie sind.
00:27:38: Also meine Mutter, mein Vater war schon länger verstorben und lange getrennt bei meiner Mutter.
00:27:49: Sein Sohn der Dirk Ströhr und seine zweite Frau und deren Sohn das.
00:27:53: wir haben quasi irgendwann beschlossen wir sind eine Familie Was große Vorteile hat, weil so Familien die sich bewusst zusammenschließen, die haben manchmal weniger Konflikte als die, die zwangsläufig zusammengewürfelt werden.
00:28:05: Also getrieben eher von Sympathie oder auch ein bisschen von wirtschaftlichem Realität?
00:28:10: Ne, das war ... Er hatte schon in vielen Positionen und für mich eine Funktion eigentlich wie ein Vater muss man sagen.
00:28:18: also wenn ich was ... Wenn meine griechische Freundin zuerst mal nach Hause kam, hab ich da ein Rehi-Heiner an.
00:28:24: Ich sag, wie machen wir das Handkurs?
00:28:25: Links, rechts Blumen wird offertieren!
00:28:28: Wir haben alle Geburtstag zusammen gefeiert.
00:28:29: Wir haben jedes Weihnachten zusammengefeiert, jede Ost- und alle Familienfeste usw.
00:28:34: Er war eine tolle Zeit, muss man sagen.
00:28:36: Das
00:28:38: ist ja schon für deinen Leben total maßgeblich.
00:28:41: Aber bist du in der Firma dran, die ihm anders gegründet hat... ...aber du bist ja auch irgendwie Mitgründer eines Joint Adventures gewesen.
00:28:47: Also dieses Ostdeutschland Joint Adventures.
00:28:49: Und wie ist das weitergegangen, also wie haben die heutigen Strukturen zustande?
00:28:52: Natürlich als kompliziert.
00:28:53: Weil für mich war auch immer wichtig, dass dir keiner einem was schenkt.
00:28:58: Also ich sage mal so war es aber unterm Sturkermann.
00:29:00: Ich habe das, was ich erreicht habe und hätte ich ohne ihn machen können weil er mir die Startrampe gegeben hat Er wiederum dann durch mich an wirtschaftliche Prosperität erfahren hat, hinterher wäre er so auch nicht zustande gekommen.
00:29:16: Weil eigentlich war auf dem Trip, dass er perspektivisch verkaufen wollte.
00:29:19: Das war eigentlich seine Idee aber das hatte er aber dann super.
00:29:23: und wie ist das zustande kommen?
00:29:26: Anfang hat er quasi in der DDR diese Stroh-City Marketing gehabt über fünfte Fünfte und die Vermarktung lief durch seine Firma die Stroh Außenwärmungen Und er war aber nur auf privatem Grund tätig.
00:29:38: Wir wurden dann sehr schnell die Nummer eins in Ostdeutschland, weil die anderen zu langsam waren und zwar auf private und kommunalen Gründen.
00:29:45: Also zum ersten Mal dann Verträge mit Dresden abgeschlossen.
00:29:48: Ich weiß doch genauer als der damals sagt das ich den Vertreter nach Köln brachte.
00:29:51: Er sagte wir werden erst in ein zwei Jahren verstehen was wir hier erreicht haben.
00:29:55: Aber es gab damals bei der kommunale Grund von der deutschen Stadtreklam dominiert im weiten Bereichen Und Struhr war ein rein privates Anschlussunternehmen, wie man damals so sagte.
00:30:06: So und dann gab es eine Ausschreibung in Köln die Kölner Außenwärmung.
00:30:09: das war einer von damals drei kommunalen Betrieben in Deutschland, die sollte verkauft werden... ...und da das nichts damit je war hat er mich dann gebeten mich darum zu kümmern.
00:30:20: Wir waren erfolgreich.
00:30:21: im Ende konnten die Köllner Außendwerbung nehmen.
00:30:24: Dann haben wir dem schon Venture lange Zeit betrieben mit der Stadt Kölnen sehr erfolgreich So, und damit haben wir diese Ost-West-Trendung zum ersten Mal aufgehoben.
00:30:32: Und nachdem dann unsere gemeinsame Firma deutlich größer wurde als die von ihm selber gegründete Firma, switchte dann die Vermarktung zu unserer gemeinsamen Firma.
00:30:42: Und dann erst war es eine Ost-West-T rendung... ...und dann haben wir irgendwann gesagt okay alles was auf privat im Grunde ist in Westdeutschland das macht ja ausnahmungsströhr weiter.. ..und alle andere Kommunalbahnen weil's da toll für was Ostdeutsche Land, Ausland Machen wir dann quasi in der Gemeinsamgesellschaft.
00:31:02: Dann wurde die immer größer und dann habt ihr immer gegessliches Merch mit den beiden?
00:31:05: Nein, nein, nein!
00:31:05: Die Firma gibt's heute noch.
00:31:06: Du gehörte Dirk.
00:31:07: Dirk Ströck gehört nach wie vor von seinem Vater ererbt.
00:31:13: Und wir machen die Vermarktung und andere Dienstleistungen für ihn aber die Firma gibt es immer noch.
00:31:18: Okay, aber am Ende die Firma, die dich jetzt groß gemacht hat oder die du groß gemacht hast das ist sozusagen dieses ehemalige Adventure.
00:31:25: Genau.
00:31:27: Das ist ja dann auch so weit gewachsen, dass ihr irgendwann überlegt habt nicht nur organisch damit zu wachsen und neue Flächen sozusagen zu mieten oder zu pachten sondern auch zuzukaufen.
00:31:37: Dann haben wir entschieden wir versuchen jetzt hier die deutsche Städte-Reklam also die großen Player zu übernehmen von unten.
00:31:45: Richtig richtig das ist eine lange Geschichte.
00:31:47: da können wir es zwei eigene Postgas umzumachen.
00:31:51: aber Deutsche Städtereklaren war natürlich ein transformativer Deal in jeder Hinsicht.
00:31:57: Ich hatte damals zehn Millionen eBTA bei hundert Millionen Umsatz.
00:32:01: Das war nicht allzu viel, da hat er fast hundermiohen Schulden...
00:32:03: Also bevor wir dann in den Deal einsteigen kurz die Economics von dem Business also zehn Millionen Ergebnis in dem John Venture.
00:32:09: Hundert Millionen und das heißt man macht mit Außenwerbung nur vergleichsweise zehn Prozent Marge?
00:32:14: Ja eBta-Marge ich kann mich nie mehr erinnern warum es damals so war ist wenig.
00:32:18: Nein eigentlich
00:32:19: besser endet im Geschlecht oder?
00:32:20: Ist wenig?
00:32:20: ja normal damit kannst du deinen CapEx gar nicht finanzieren.
00:32:23: aber nach meiner Erinnung war's damals so wir hatten Vielleicht hat man ein bisschen weniger Umsatzer in meiner Erinnerung gewandert.
00:32:28: Auf jeden Fall waren es zehn Millionen Ebtiare.
00:32:30: Und wo kommt der erste Schulden her?
00:32:32: Na gut, wir haben massiv investiert.
00:32:34: Wir haben investiert, das ist eine Infrastruktur heißt immer du musst erstmal alles investieren bevor du auch nur einen Euro Umsatz machst.
00:32:40: Also Plakatekleben
00:32:40: ist nicht mal so eben, sondern du musst dann wieder erst einmal die richtigen Flächen...
00:32:43: Du musst die Leute bezahlen, die die Stellen finden.
00:32:46: Du musst den Miete bezahlen bevor du umsatz machst und muss den Werbeträger bezahlen.
00:32:51: Und wir haben sehr aggressiv expandiert.
00:32:55: Wenn man die die Streuerauswahl machte, vierzehn-fünfzehn Millionen D-Mark Umsatz.
00:33:00: Und dem macht dann irgendwie ein paar Jahre später immer noch fünfzehnzehnte Millionen D Mark Umsatz und wir machen nur hundert.
00:33:06: Wir haben sehr viele Firmen auch gekauft.
00:33:08: also war immer organisch und unorganisches Wachstum.
00:33:10: Wir haben alles, was wir kriegen konnten.
00:33:14: Haben wir auch gekauft, was vernünftig war damals schon.
00:33:16: Aber
00:33:16: das Business-Modell ist dann so... Man hat auf der einen Seite die Flächen offensichtlich im Zugriff.
00:33:20: für wie viele Jahre hat man sie denn?
00:33:22: Wenn man die einmal so...
00:33:22: Neue Regeln hast du so fünfzehn Jahresverträge aber da gibt es jetzt... Da ist ziemlich stabil die Infrastrukturseite.
00:33:28: Okay und dann ist es aber wirklich ein Vertriebsgeschäft, da dann immer Firmen zu finden, die darauf werben wollen.
00:33:33: Genau!
00:33:33: Und dann ist dann Werbevertrag halt teilweise auch nur ein paar Monate, dann muss wieder neues geklebt werden.
00:33:36: Ja,
00:33:37: der Werbevertrag, den meisten dauern nur eine Woche Aber man muss sagen die Firmen, in der Regel wiederholt sich halt die Strategie vom letzten Jahr.
00:33:46: Wir haben ja vor ein paar Monaten mal ausgerechnet so eine Net Revenue Retention von einer Top-Hundert Kunden da siehst du dass die eigentlich immer über hundert ist.
00:33:55: also wer einmal da drin ist er bleibt eigentlich und gibt eigentlich jedes Jahr ein bisschen mehr Geld
00:33:59: aber zu anderen Zeitpunkten vielleicht oder mit anderen Motiven offensichtlich?
00:34:02: Genau
00:34:03: Und damals war es wahrscheinlich noch wichtiger als heute, weil es gab gar nicht so viel Werbeinventar.
00:34:07: Da gab's halt Zeitschriften, da gab's ein bisschen Fernsehen, ein bisschen Radio und Außenwerbung.
00:34:10: also jetzt mal verkürzt.
00:34:12: Heute ist das Umfeld ja ganz anders.
00:34:14: muss man sich einfach zurückversetzen dass es echt hier da noch eine ganz andere zuhaltet auch zur Werbetreibung und so.
00:34:19: die war da einfach relevanter?
00:34:21: Ja weiß ich glaube wir sind heute eher gesagt relevante als damals weil es mehr nur Hau über die Wirkungsmechanismen gibt.
00:34:30: Wir kommen ja, ich sag mal, in einem Krieg aus einer Printphase.
00:34:35: Dann gab es eine TV-Phase und eine sehr starke privates TV-Phase.
00:34:40: Als wir damals im Osten losgelegt haben, gab's noch starks Rettenwärmungen.
00:34:44: Unser erster Kunde im Oßen war Rehmzmar.
00:34:48: Da können wir nur gut daran erinnern.
00:34:49: Und zwei Ostmarken übrigens Praktika und noch ein anderes Ostprodukt.
00:34:57: in Ostberlin, den Ostenmark-Konto öffnen bei der Sparkasse von Alexanderplatz.
00:35:01: Weil die in Ostenmarkt bezahlt haben.
00:35:03: Aber jetzt war es dann die einzigen, die den Mut hatten so stark... ...in ein inventar zu investieren, also Vertrieb von Akquiseverneumementaren.
00:35:12: Das waren sozusagen euer Ding.
00:35:13: und dann noch mal zu dem Deal zurück, der euch am Ende wirklich groß gemacht hat ist dann zu sagen Und jetzt haben wir auch noch den Mut und machen mal Angebote für eigentlich größere Firmen.
00:35:23: Gut, das ist ja der eine große Deal muss man sagen.
00:35:26: Die deutsche Städte-Reklame war der dominierende Playermarkt im Besitz von sechsundzwanzig deutschen Großstädten und die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt verkauft werden würde, war relativ klein.
00:35:38: Irgendwann haben wir es aber durch Zufahrer Mitte gekriegt, dass die Geschäftsführung ohne uns einzubinden, weil sie natürlich auf keinen Fall... Erst mal sind Sie sicher davon ausgegangen, dass wir das Geld nicht haben.
00:35:48: Die Wahrscheinlichigkeit war auch nahe dem Nullpunkt.
00:35:50: Wir waren schon hochverschuldet Und am Anfang hätte da sicherlich so drei, vier vielleicht fünfhundert Millionen gekostet.
00:35:58: Also wenn ich das gewusst hätte, weil ich heute weiß, hätt' ich auch nie angefangen mich um den Deal zu kümmern.
00:36:04: Manchmal ist es gut dass du nicht weißt wie's geht.
00:36:07: Weil dann kannst du die Ideen Kopf setzen, die eigentlich vollkommen irre ist.
00:36:11: aber... Es gibt auch eine Chance dann verrückte Ideen zu realisieren.
00:36:15: So dass und ich hab damals ich glaube Da muss man sagen, ich habe damals den Prozess stoppen können.
00:36:24: Warum?
00:36:25: Weil ich hab dann sämtlich oder die wichtigsten Vertragsstädte und Gesellschafterstädte angerufen.
00:36:33: Und Frankfurt war quasi so der wichtigste Gesellschafter mit München zusammen.
00:36:36: Es war ein signifikanter Vermögensbestandteil von der Stadtkammerei.
00:36:40: Und die wussten gar nicht davon.
00:36:42: Die haben auch nur ganz gezielt sechs Firmen angesprochen.
00:36:45: Wenn man da Tablohde angesprochen hat, sich eine geguckt hat, konnte man schon relativ gut erahnen Weil die Geschäftsführung für eine Intention hatte, wo es hingehen sollte.
00:36:54: Aber dann gestoppt und dann seid ihr eingestiegen?
00:36:57: Das muss ich jetzt an ein legendäres Mieting gegeben haben, wo du am amerikanischen Investmentbank erklärt hast, dass er dir jetzt irgendwie vier Millionen leihen soll!
00:37:02: Ja, das... Ich versuch's jetzt ganz kurz zu machen aber ich habe mal mit fünfzig erst einmal Schwierigkeiten reinzukommen in den Prozess weil wir uns nicht reinlassen.
00:37:11: Dann haben wir da Riesen Tower gemacht und irgendwann kam der andere.
00:37:14: okay, wir können mitmachen.
00:37:15: Der Verkaufsprozess war nicht so einfach irgendwie für euch?
00:37:18: Nein, nein die wollen uns durch da nicht drin haben.
00:37:21: Erst mal haben sie gesagt nicht geglaubt dass wir ihr Geld zusammen kriegen.
00:37:24: Ich hatte vorher schon versucht mit den Vermarktungsgesellschaften zu gründen.
00:37:28: Wir sind am Markt beherrschend und so wie brauchen das nicht.
00:37:31: Und was wollt ihr überhaupt wenn ich weiß hier fahrten?
00:37:37: An dem Tag, als wir die Zusage bekamen, war ich schon am Weg nach London um mit den ersten Finanzinvestoren zu sprechen.
00:37:43: Ich hatte auch nie mit einem Finanzinvestor gesprochen und ich wusste aber gar nicht wie das wieder läuft oder so.
00:37:47: Ich sage leider, ich brauche viele Millionen, um eine Lahn zu kaufen.
00:37:51: Das ist ein Tast im Schrank, ja.
00:37:55: Guckt immer seine Form an, viel damit.
00:37:58: Der Deal ist super sein, die aber uns gehört an seventy-fünf Prozent.
00:38:01: Du kannst das gerne für uns machen und wenn ihr eure Bude da einbringt bleibt noch wahrscheinlich bei euch.
00:38:08: Dann sag ich, nee, dann mach' ich nicht.
00:38:10: Ich sage dir wieder, machst du nicht?
00:38:11: Er sagt, ich werde nicht verkaufen!
00:38:13: Ich werd erwachsen!
00:38:14: Ja, dann guckt er mir die Zahlen an.
00:38:15: Aber ich hatte halt keine Ahnung.
00:38:17: Sag ich ne Nächster... Wenn ich schon keine Chance heute habe, hab' ich dann alles engagiert am Berater was gut und teuer war.
00:38:26: Morgens Stanley, Freshfields... Alles!
00:38:29: Nur die erste Liga.
00:38:32: Dann hab', ich glaub' ich fünfzehn.
00:38:34: Und da ich das ja dann gestoppt hat, hatten sie sich intern erst mal ein halber Jahr aus sortiert.
00:38:38: In den anderthalb Jahren hab' Ich glaube mit siebzig Investoren geredet.
00:38:41: Zwischendurch bin ich fast kollabiert weil ich Tag und Nacht noch über Investoren war, denen erzählt der Bumbo.
00:38:46: Am Ende ... Es gab also sechs, sieben Bitter unten.
00:38:52: Und jedes Mal musst du bestätigen und hast das Geld, ne?
00:38:55: Und jedes mal habe ich gesagt, ich hab das Geld.
00:38:57: Voll bloff!
00:38:58: Jedesmal geblufft.
00:39:01: So dann waren am Ende am Anfang so wie vierzig Bitter.
00:39:06: Also der Deal-Ausnahung war damals eine Phase ultragehypt in Europa quasi.
00:39:12: Sämtliche Berateranwälte waren Dutzende, Kanzleien alles da involviert auf jeder Ecke.
00:39:18: So am Ende waren es nur noch drei Beta, von den vierzig nach der fünften Runde oder so.
00:39:23: Und die wollten dann einen unterschriebenen Kaufvertrag haben und eine unlimitierte unconditional financing commitment wie man das nennt also an keine Bedingung mehr geknüpft.
00:39:33: An Freitag fuhren wir auf Frankfurt um dem Kaufvertracht zu einem zu verhandeln.
00:39:37: Da wurde im Live-Drafting verhandelt.
00:39:39: Das heißt du gibst die Seite an die Wand.
00:39:42: Dann gehst du Zeit für Zeit durch extrem ermüdend Und ich hatte immer noch kein Geld.
00:39:47: Und am Mittwoch musste ich zum Nunntag also die Wahrscheinlichkeit absolut null.
00:39:52: Aber
00:39:52: du hättest wieder mit großem Risiko, wenn was wäre passiert?
00:39:54: Also hätte es so keinen Geld gehabt.
00:39:55: Dann wär das Absagen müssen auf letzter Sekunde alle werden sauer gewesen und dann wär viel Arbeit den Bach runtergegangen.
00:40:00: aber der hätte dich in hier gebracht.
00:40:02: Aber er wäre natürlich die Blamage des Jahrhunderts zu wesen.
00:40:04: Wenn ich fünfmal gesagt habe, ich hab das Geld, na ja ich war natürlich in Deutschland.
00:40:08: hey mir doch mal blicken lassen können in Corporates Kreisen.
00:40:11: Dann haben die Anwälte unverhandelt, ich bin beim CFO in ersten Stock und hatten irgendwie zwei Sparkassen daran aus Frankreich.
00:40:17: Und Engländer noch anwält und französische Anwähle.
00:40:20: Plötzlich sagt einer unser Mann, oder Königsberg ja ist, das hat achtundzwanzig ausgeschieden als Gesellschaft der DSM.
00:40:26: Ist nur zu zweit zwanzig ründet worden, ne?
00:40:28: Weil jetzt sagen wir gar nicht warum sie ausgeschiedene sind in achtundtwanzig.
00:40:32: Er sagt da wie stellen Sie sich erst jetzt kein Anspruch auf den Kaufpreis erheben.
00:40:37: Da sage ich zu meinem CFO immer lass uns gerade mal für die Tür gehen.
00:40:40: Ich weiß nicht, ich geb nie auf.
00:40:42: Unmöglich!
00:40:43: Jetzt Freitag.
00:40:44: Mittwoch ist nur da... Wir haben keine Kohle.
00:40:46: Null.
00:40:47: Kein normales Banklohn.
00:40:49: Keine Equity.
00:40:50: Nichts.
00:40:51: Lass nach Hause fahren.
00:40:53: Ihr seid hier geht nicht.
00:40:54: Ist doch warum nicht?
00:40:55: Ihr habt schon zehn Millionen Euro verbrannt in Transaktionsgosten.
00:40:57: Wenn wir den Deal nicht nach Hause holen, sind wir am Pleite.
00:41:02: Scheiße okay.
00:41:03: Gehen wir wieder rein.
00:41:06: Sollte ja wieder rein und dann weiter.
00:41:08: Wir hatten immer noch kein Geld.
00:41:09: An dem Abend Flog der Frank Bruno rein.
00:41:11: Der hinteren MC Feinberg, der zweite Mann bei Zabros.
00:41:15: Damals noch ein sehr viel visibler Finanzinvestor.
00:41:18: Ein legendärer Wortstritt größter des Feinburgs als in den Regierungen auch drin.
00:41:24: Und wir hatten nicht schon einmal rausgeworfen und kamen wieder zurück weil die haben eine übliche Spiel gemacht.
00:41:28: Haben uns ein gutes Angebot gegeben und dann haben wir da einen Red Flex gefunden, haben immer weiter die Schraube angezogen wie gesagt bekommen das war es.
00:41:34: An dem Tag kam Frank Bruno Und ich bin mit Hermann Dambach, das war damals unser Mann von morgens deinem Leben.
00:41:40: Ich hatte nur um acht Uhr einen Termin da, acht Uhr abends.
00:41:44: Weil der Herrmann pass auf, da ist unsere einzige Chance!
00:41:47: Ich will nicht mal sagen letztes Jahr einste, es gibt keiner zweite mehr.
00:41:50: aber der Frank braucht kein Investment-Komitee den kann er selber entscheiden.
00:41:53: wenn du denen überzeugst haben wir'n Deal.
00:41:55: Wenn du denen heute nie überzeugst, klappen mir zu Bücher zu.
00:41:59: Say fuck okay also... Fahren wir klar, ja.
00:42:03: fahren wir also zu Zerberhaus.
00:42:05: Das zwanzigste Stock über Frankfurt alles dunkel ne?
00:42:07: Du guckst da in die Nacht rein.
00:42:09: Kommt da Frank rein Italo-Amerikaner.
00:42:11: Dann sah er aus wie schon mal in so einem ...
00:42:14: Wie
00:42:14: in so ein Italio Kremien.
00:42:15: Netterkerl, ne?
00:42:16: Da waren dann fünf Mann von denen, fünf von uns.
00:42:19: Da sitzt jemand gegenüber so wie uns jetzt gegenüber sitzt und sagt pass auf.
00:42:22: Sagt der, wir haben eine Stunde Zeit hier.
00:42:24: Explain me the deal.
00:42:26: Danach spreche mein Kollegen dann in New York.
00:42:28: danach kann ich es sagen auf ein Deal haben.
00:42:31: Wenn du jetzt Wie überzeugst du erst mal?
00:42:34: Dann habe ich überlegt, dann der erste Satz muss sitzen.
00:42:36: Mit dem ersten Satz möchte ich den Typen fangen.
00:42:38: Da ich bin auf Frank... Ich will eins noch wegschieben.
00:42:41: Alles was ich in meinem Leben verdient hab, setze ich auf den Deal.
00:42:43: Weil ich weiß, dass es fliegen wird.
00:42:45: Aber ich setze alles auf eine Karte.
00:42:47: und jetzt erkläre ich dir den Deal!
00:42:51: Die haben die gleiche, weil wir machen.
00:42:52: Die haben dieselbe Struktur, die verkaufen die gleichen Kunden.
00:42:55: Wir können dreißig Millionen Kosten rausnehmen.
00:42:57: Wir brauchen keinen Integrationsrisiko, denn wir werden keine neuen Kunden gewinnen.
00:43:02: Die haben, wir können die Hälfte nieder aus dem Onsatzon schließen etc.
00:43:07: An der Stunde sagt er okay und dann sage ich also aber als sie kam dachte der ja wir reden über hundertsefzig Millionen Messern hin.
00:43:14: Der wusste noch gar nicht dass wir auch keinen Banklohn hatten.
00:43:18: Also da habe ich gesagt Frank nur eine kleine Korrektur Eine Kleine Korreaktur noch.
00:43:23: Ich brauche die Hundertsebzehre, ich brauche vierhundert.
00:43:25: Jetzt wenn jeder Deutsche Banker hätte die ins Irrenhaus einweisen lassen Der fragt sich halt ganz gut und sagt, kein Problem.
00:43:32: Wer auf außen meine Unit?
00:43:33: Explain me the story.
00:43:36: Krass!
00:43:37: Wurde ich krass.
00:43:38: Sondern er hat schon gesagt, okay, ich verstehe, komm mitternacht wieder.
00:43:41: Dann kann ich ja sagen, wir haben auch nicht.
00:43:43: Ich wurde zurück zu den Anwälten.
00:43:45: Da war der Shampoos schon auf dem Vertrafer durchverhandelt.
00:43:47: die Anwältin happy.
00:43:48: jetzt haben wir ein Bitter.
00:43:49: Ich sag fuck, wenn das in die Hose geht dann kannst du dich nur noch mal sehen lassen.
00:43:53: Ich werd mich gefühlt für Felix Krull.
00:43:56: Meine Leute waren total durch, nach zwölf Stunden verhandeln.
00:43:58: Die sagten, wir fahren aus der Nähe und fangen zurück zu Zerbrus.
00:44:01: Mitternacht Wissen auf.
00:44:02: Adil haben wir nicht.
00:44:03: Miternachts sind wir wieder aufgeschlagen.
00:44:05: Wir brauchen eine Stunde.
00:44:06: Einen morgens bitten die uns das rein ins Sprechzimmer machen.
00:44:10: Ich war so im Schlotter.
00:44:11: Da seien die passen auf... Das ist unser Angebot!
00:44:13: Hundertfünfzig Millionen Soldat, hundertsebzehnte DAS, hunderte DAS-Fünfzig DAS.
00:44:18: und dann wollen wir noch... ...fünfzehn Prozent der Kampagnen von Euro haben.
00:44:21: zum Warrent.
00:44:22: Das war eigentlich doch relativ zivil muss man sagen.
00:44:26: Und dann sagt okay, wir müssen mal zurückziehen.
00:44:29: Haben wir uns zurückgezogen?
00:44:30: Haben unseren Aufsichtsratsvorsitzenden angerufen und mit dem zu diskutieren, weil ich sage ok wenn wir ein Millimeter die Schraube überdrehen schmeiß ich uns raus.
00:44:39: Ein Euro zu viel bezahlen sind wir vielleicht pleite anschließen.
00:44:41: Weil ja die war krass!
00:44:42: Wir mussten in achtzehn Monaten dreißig Millionen Kosten herausnehmen oder wir verlieren quasi alles.
00:44:47: Dann werden sie haben alles verwendet bis zum letzten Schreibtischstuhl, bis zum letztem Bleistift.
00:44:51: Die hatten alles in der Hand.
00:44:53: den ganz kompletten Blutausdauern schon machten, alle Banken raus, ganze Kohlekamp von denen dann ansteßen.
00:45:01: Aber geklappt!
00:45:03: Wir haben dann Freitag-Nachtwander bis Samstagmorgen zum Sieben verhandelt und normalerweise dauert das jetzt so drei Monate ein Crater Agreement auszuhandeln.
00:45:13: So wir haben uns am Dienstag und die ganzen Wochen eine durchverhandelt.
00:45:17: da hingen dann so Typen... So leue aus L.A Zehn Stunden in der Leitung und da ist jetzt eingeschlafen, ne?
00:45:22: Nach neun Stunden, neun vierziesatt.
00:45:24: was ganz Schlaues plötzlich.
00:45:28: Und mittwoch morgen acht Uhr haben wir durch.
00:45:30: Dann sind wir ins Hotel, haben unsere Koffer rausgeholt und sind dann mit dem Verkäufer im Zug in den Schweiz gefahren zum Notar weil die wollten in der Schweiz wegen geringerer Notarkosten bei einer riesen Transaktion.
00:45:43: Okay also am Ende... Transformativ und wahrscheinlich für dich live-changing dieser die wahrscheinlich größter sogar als der Börsengang am Ende oder?
00:45:53: Ja, klar.
00:45:54: Der Börsengang ist eine Option, die auch wichtig war für uns damals weil wir mussten irgendwann ein Zerbruchswort irgendwann raus und wir musten ja loswerden.
00:46:03: also ich wollte ja loswählen wie.
00:46:05: wir hatten keine normale Bankenfinanzierung sondern das war immer ein Risiko in der Finanzkrise zwei acht zwei neun hat es uns fast zerrissen weil dann natürlich sämtliche Covenants fast geriss, also war Herrschaf und so.
00:46:16: Und wenn die Covenents reißen, damals habe ich schon mitgekriegt, da hatten auch eine ganze Portion von den vielen Millionen syndiziert an einen Hedgefonds.
00:46:25: Die hatten dann schon ein Lawyer mandatiert um die Verwertung der Sicherheiten anzugehen.
00:46:30: Das heißt, da wären wir dann so Schers!
00:46:35: Das war dann klar, dass ich irgendwann los werden muss.
00:46:38: Es war auch klar, das nur über den Börsengang geht aber die hatten sich halt darauf eingelassen.
00:46:44: Sie haben keinerlei technische Möglichkeiten gehabt daraus zu kommen.
00:46:47: Ja es gab keinen Put, kein Call, kein gar nix.
00:46:50: Weder für mich noch für die.
00:46:51: Aber wenn ja, haben sie mit euch Modusgeschäft gemacht?
00:46:53: Mega-Geschäfte!
00:46:54: Die haben ja keine Euro equity da reingesteckt sondern Messern nehmen und ich glaube Ich habe über zweiundfünfzehn Millionen mitgenommen oder so, einen anderen Turn und Top auf dem wir zu reingesteckt haben.
00:47:04: Das war ... Und die haben mir den ganzen laufenden Zinsen gekriegt nicht vergessen.
00:47:09: Aber damit war es dann auf einmal du ja auch in vier größeren Laden?
00:47:13: Und immer noch als relevanter Shareholder
00:47:15: ne?
00:47:15: Ja ganz klar!
00:47:16: Wir waren, da hat man schon fünfmal achtzig Prozent.
00:47:19: Die hatten fünfzehnt, die haben dir behalten.
00:47:21: Dann bei einem Börsengang sind wir dann auf knapp fünfzig runter, Dirk und ich seiner Zeit.
00:47:28: Wann ist eigentlich der Vater vom Dirk, also deinen Förderer quasi verstorben?
00:47:32: War das jetzt schon über...deutsche fast zwanzig Jahre her mittlerweile.
00:47:36: Das heißt
00:47:36: er war dann bei diesem Dealschern nicht mehr dabei als wie...?
00:47:40: Der war noch dabei, als wir die deutsche Stadtreklame gekauft haben.
00:47:44: Nicht mal bei dem Börsengang nicht mehr.
00:47:46: Auch der Börsengang.
00:47:48: Ja genau,
00:47:49: aber diese legendären
00:47:50: Schlafen da... Da lag leider krank im... Anton Krebs und er lag dann in Mallorca die letzten eineinhalb Jahre im Bett quasi.
00:48:03: Du hast ab und zu mal berichtet, ich hab hier gerade den verrückten Frank da von Cerberus irgendwie vor Ort und so was und der war ein großer Shareholder.
00:48:10: aber meint er, Udo mach mal wie du meinst und ich liege hier im Bett und kann nicht mehr?
00:48:14: Ja, ich weiß nicht ob er denn dir gemacht hätte wenn er auch Topfit gewesen wäre weil natürlich die typische Nachkriegsgeneration hatte immer Sorgen Natürlich auch die Dinge zu verlieren.
00:48:24: Da hat es immer gesagt, okay wenn die DSM kommt der Jumbo am Himmel wird sich nannte dann strecken wir uns aber.
00:48:30: Wir haben natürlich schon alles so eine Karte gesetzt.
00:48:32: das hätte er glaube ich nicht.
00:48:33: Das haben wir aber nicht auf die Nase gebunden.
00:48:35: Am Ende der Dirk hat er dann das für seinen Teil Betreut, der Dirk hat auch schon verstanden.
00:48:40: Es gibt keine Alternative.
00:48:41: entweder kaufen wir die DSM oder wir müssen den selber verkaufen irgendwann, da war die einzige Option.
00:48:46: Deswegen
00:48:46: warst du das noch mal klar zu sagen hinter dem Deal her weil du immer die Sorge hattest wenn man an die nicht rankommt dann kauft es irgendwie anders und dann machen die euch platt.
00:48:53: also werden wir das dann...
00:48:54: Wir hätten keine Chance gehabt.
00:48:56: Wir hatten keine Chance, da waren ja die Coa auch schon im Markt.
00:48:58: Und wenn plötzlich ein Finanzinvestor der dann dran war mit Kapital da reingeht, dann wäre klar dass wir hätten verkaufen müssen in den nächsten zwei Tagen.
00:49:07: Das wäre keine Möglichkeit mehr gewesen, den Wert zu steigern da.
00:49:10: Was war das denn für ein Filmwett damals?
00:49:12: Denen, der hatte... Also was wird es dann mal... ...was war die Firma damals wert?
00:49:14: Ach, schwer zu sagen!
00:49:15: Die waren nicht viel wert, sondern schon relativ hohe Verschuldung muss man sagen.
00:49:18: Also das war mehr so'n strategischer Wett.
00:49:21: Aber die Meiltippe jetzt waren damals andere.
00:49:22: wir sprachen über vierzehn-fünfzehn Mal zum Tag und heute sind wir aber sechs Uhr aktuell ja.
00:49:27: So dass natürlich wenn du jetzt gerade am Tiefpunkt des Zeug willst.
00:49:29: Und
00:49:30: was war denn euer Market Cap nach dem Börsengang noch später?
00:49:33: Äh, Market Cap Nach dem Bösengang Weil war unter der Milliarde knapp glaube ich sieben, acht Millionen.
00:49:41: In diesen Jahren hast du für dich selber auch schon massiv Wert geschafft?
00:49:44: Ja ja gut wir haben eine klare Nummer eins kreiert.
00:49:48: Wir haben die Rentabilität massiv erhöhen können da haben wir schon großen Value produziert.
00:49:54: Und was sind denn noch operativen Geschäfttiefen drin?
00:49:56: und was soll dann nur noch am Deal melken?
00:49:59: Gute Frage!
00:50:01: Ich habe manchmal so scherzhaft gesagt dann auch Als dann das Internet kam und so, und wir die jetzt nochmal radikal umstrukturiert haben.
00:50:09: Ein ganzer Portfolio habe ich manchmal scharfshaft gesagt Wir sind eher eine Investmentbank mit angeschlossenem Außenwärmung weil Ich hab hier über Hundertfünfzehn Transaktionen gemacht insgesamt Und gerade eines der ganzen Startup-Fahre sag ich mir wahrscheinlich pro Woche sechs bis zehn Startups eingeguckt Sowohl bei uns in Köln wie auch immer vor Ort.
00:50:32: Aber ich war am Tag, es ist aus der Zeit am meisten schon sehr stark da in den ganzen Deep-Making involviert.
00:50:38: Also wenn man das so hört die Übernahme?
00:50:41: Der Börsengang?
00:50:42: Die Startupphase?
00:50:43: Das sind ja alles Themen, die nichts mit dem Außenwerbegeschäft tun haben.
00:50:48: Ich kann mich gut erinnern, dass mein Ohr im Ehren Hamburg als Christian Schmeiz damals auf der Bühne stand.
00:50:54: Und dann sagt er also, jetzt tagt er unser Brand Logo übersicht und meinte dann jeder Deal.
00:51:02: Jeder Woche ohne Deal ist ein schlechter Woche für Udo!
00:51:06: Das war unglücklich, weil es haben dann unter anderem, wir hatten ja mal im Jahr zwanzig-fünfzehn wirklich übliche Short-Attacke und das haben die unter andem das genau aufgegriffen.
00:51:14: Ich
00:51:14: weiß, ich weiß, da wurde unsere Bühnenpräsentation noch einmal international oder global bekannt, weil Mady Waters oder so hießen die, die dann versucht haben euch zu... Also es waren nur am End der Stellung, dass sie gesagt haben hey bei euch wird das denn hier alles mit rechten Dingen zugehen?
00:51:28: Und man müsste die Aktie irgendwie jetzt leer verkaufen.
00:51:31: und also das heißt du hast ständig solche Themen gehabt.
00:51:33: eigentlich
00:51:34: Ja klar, gut das ist halt kriminell was sie gemacht haben.
00:51:37: Das haben die ja super gemacht muss man sagen.
00:51:40: Kriminelle Super?
00:51:42: Also wenn wir mal das ausklappen und die Person die übertroffen hat muss man anerkennen sagen haben die perfekt gemacht.
00:51:46: da gab es schon ein paar Versuche vorher weil ihr musst dir vorstellen wir haben ja dann nachdem es internet an dem jetzt die deutsch-städtere Klamme gekauft hatten dann die eiswanne Klamm.
00:51:56: Da waren wir auch doch vor dem Pureplay.
00:51:58: Und dann war die Frage was passiert wenn das Internet kommt als Akkaum?
00:52:02: Oder wie größer wird der
00:52:03: Naja, nicht noch größer.
00:52:04: Da gab es bei der Disruption eine Digitale.
00:52:07: Die Frage ist immer, wenn die Disruption wird?
00:52:10: Was machst du da an?
00:52:11: Du kannst die Nokia Strategie verfolgen erst mal gucken was passiert und weil ich sage, ich bin AD Nummer eins, ich reagiere einfach drauf oder du kannst versuchen zu antizipieren, was passieren könnte und Lösungen entwickeln bevor die Probleme überhaupt nicht entstanden sind.
00:52:24: Das war meine Strategie.
00:52:26: Deswegen haben wir sehr stark diversifiziert in anderen Geschäftsfeldern.
00:52:30: Und dann lief er auch Sensationell gut, der Aktienkurs ging von sieben Euro auf siebzig.
00:52:36: Und wie das so ist als Unternehmer sieht man ja natürlich dass was man selber macht weniger kritischer was die anderen machen.
00:52:45: ich war immer überzeugt davon okay einfach mega smart was wir da machen und deswegen geht der Aktiekurs durch die Decke.
00:52:53: aber was ich nie erkannt habe da ich das perfekte Menü eingerichtet hab für eine Schaudattacke weil wenn du alles anders machst als die anderen Dann hast du die ideale Voraussetzung, dass jemand am Mistrand sehen kann.
00:53:04: So wir haben plötzlich eine Ausnahmefirma, die angefangen hat ins Open Web zu gehen und online zu kaufen.
00:53:10: Die angefangen halt Callteller zu kaufen, die anfangen hat dann noch zwei Verticals mit Fashion und Lifestyle Half in Beauty zu bauen und E-Commerce bis da reinzukaufen.
00:53:18: Das hat eine ideale Plattform gegeben weil das haben die Malivators Leute gut erkannt, dass sie über setzig Euro alle auf nervösen Händen saßen und gleichzeitig Du da wunderbar irgendwas rein fantasieren kannst.
00:53:34: Aber
00:53:34: eure Idee war am Ende, hey wir haben den Kundenzugang zu den Werbekunden aus dem Außenwerbebereich?
00:53:39: Warum machen wir nicht dann auch noch zur Sicherheit wenn das Internet e kommt uns zum größten Online-Format?
00:53:45: Ja und nein.
00:53:45: ich meine ich versuche immer schon die Dinge vom Ergebnis herzudenken von Kunden herzedenken.
00:53:48: Das wäre mehr von uns aus gedacht.
00:53:51: Wir haben mir gesagt, wir haben als Außenwärmung so ein separatet Silo-Warn-Analogenzeiten.
00:53:57: Da haben wir einen damals weiß ich Marktanteil von dreißigvierzig Prozent gehabt, weil man ein wichtiger Player und wenn jemand sie im Ausnahmung kümmern wollte waren wir Gesprächspartnern.
00:54:05: Aber in dem Moment wo klar war alles migriert auf eine digitale Plattform das Internet und Außenwerbung ist vielleicht kein eigener Markt mehr sondern digitale Außenwachung ist einfach ein Teil des digitalen Werbemarktes.
00:54:17: Das war ja klar dass unser Marktanteil auf was ich fünf Prozent fallen würde oder noch weniger.
00:54:23: Dann ist die Frage, wie beeinflusst das deine Beziehung zu deinem Kunden?
00:54:27: Da bist du kein relevanter Player mehr, da bist auch kein Partner mehr für den Kunden, dann bist einfach jemand, der es verkaufen will.
00:54:33: Mein Ziel war strategisch sehen immer, dass ich von den nationalen Kunden einer von den drei größten Supplyern sein wollte um auf Augenhöhe Partnerschaftsideen zu begegnen damit ich nicht mich zur Hauptangang rein kann und nicht über die Pforte vom Pfort nach reingehen muss.
00:54:48: Und im lokalen Geschäft war immer meine Perspektive, weil ich sage okay Tageszeit und dann wird irgendwann schwierig werden als lokale Plattform.
00:54:57: Und die Tageszeitung wäre quasi sowas wie eine lokale Werbeplattform.
00:55:00: Die hatten Radio in der Tageszeit um Beilagen
00:55:02: etc.,
00:55:03: etc.
00:55:04: So da war immer mein Plan das ich ein Portfolio haben muss, dass ich fünfzig Prozent plus X von den lokalem Budgets mitnehmen kann.
00:55:10: Von dem Ziel her habe ich dann runtergebrochen.
00:55:13: Ich gesagt habe ok wenn Marktanteil schrumpft, wenn der Markt dich digitalisiert was anderes dazu nehmen, was den gleichen Purpose hat.
00:55:20: Am Ende verbinden wir Brands of Consumers und dann war nach relativ klar es geht nur halt Digital Content am Ende, was wir nie anfassen wollten vorher weil gesagt haben okay Content ist immer riskant, weil es kann attraktiver unattraktiver werden und der Treffer kann zu oder abnehmen, was ihr jetzt auf der Straße nicht hast.
00:55:39: Dann haben wir aber auch einen Zufall an die TI Online kaufen können.
00:55:43: aus dem dazu gehörigen Vermarkter ... haben wir halt unsere Bedeutung als Supplier für Marketing Services deutlich erhöhen können.
00:55:54: So nachdem man es gut lief, haben wir gesagt okay... ... was passt da noch dazu?
00:55:57: Und damals konntest du noch vor dem Data Protection Act auch verkaufen am Telefon.
00:56:01: Haben wir gesagt ok, man ist ja egal ob du einen Plakat hast oder eine Onlinewerbe oder ein Anrufer.
00:56:07: Am Ende connecten werden Brands with Consumers.
00:56:09: und dann haben sie ganz fantastische Visionen entwickelt, haben gesagt die Zukunft wird ja sein, dass wir zu Wurden davon gehen und sagen okay, was bezahlt uns für einen neuen Kunden?
00:56:17: Und wir entscheiden dann sehr welchen Mediamix für einsetzen, da haben wir uns ein bisschen veranzeichen.
00:56:21: Da haben wir die ersten Meetings-Mann mit Wodafone, saß dann plötzlich irgendwie sechs Einkäufe von Skigübern.
00:56:25: und die haben gesagt okay wie viel mehr Rabatt kriegen wir denn jetzt wenn wir Callcenter, Onlinewerbung und Aussenauung von euch kaufen?
00:56:32: Wir haben schon gesehen der Markt ist nicht reif für das Modell aber so... Das war unsere Disruptionsstrategie.
00:56:40: quasi unser Markt wird disrupted um wir reagieren oder drauf Wie behalten wir den Scherf wallet in der größten Ordnung, dass wir weiter auf einer partnerschaftlichen Augenhöhe sind.
00:56:48: Und da
00:56:49: hat ihr noch eine zusätzliche Armageddon-Strategie, wo er gesagt, okay, wir kaufen jetzt nicht nur andere Werbeflächen im Internet zur Absicherung sondern wir kaufen nach Firmen diese Werbeflechen auslasten können an denen man dann mitpartizipieren kann.
00:57:03: Da waren dann so Sachen wie Asam Beauty also so eine Händler oder wirklich Produzenten von Dingen.
00:57:10: Ja gut, es waren zwei Dinge.
00:57:12: Amagenna ist vollkommen richtig.
00:57:13: Ich habe damals gesagt okay war das eigentlich wenn alles über Amazon verkauft wird und die hat die Wahrung mitverkaufen?
00:57:20: Das ist aus heute Sicht fantastisch.
00:57:22: aber damals war das ein bürtiges Szenario.
00:57:25: Außerdem haben wir immer auch etwas unverkaufte Fläche, die wir immer schon bestreben zu untersuchen.
00:57:32: wie können wir die monetarisieren?
00:57:33: da hat er damals pro sieben Jahr einen zum Beispiel Mida gegen Equity gemacht.
00:57:39: Wir haben analysiert, in welchen Segmenten haben wir die meisten Reichweite und deswegen haben diese beiden Verticals gebildet.
00:57:45: Fashion, Lifestyle & Health & Beauty haben da zu einfünfzig Prozent E-Commerce Business das reine Kauf der Gründer muss drin bleiben mit dem Ragalong & Tagalong.
00:57:54: aber nachdem wir die ersten fünfzehn zwanzig Deals da reingezogen haben, haben wir schon gesehen dass habe ich schon irgendwie schlecht gefühlt gekriegt.
00:58:01: Was ist ja ihr am ende?
00:58:02: ich habe dann hätte ich vorher dran nachdenken sollen vielleicht, aber wenn du die ersten kleinen deals machst und es geht darum nur unverkaufes monetar zu imitarisieren bezahlt sich viel.
00:58:11: Aber irgendwann wird's größer und größer.
00:58:13: danach in der Mitte bist du so ein irgendwie amazon achtergrößten ordnung oder sowas.
00:58:19: abklatsch vom ab klatsch.
00:58:20: Ich hab auch gesehen das werbung alleine nicht erfolgsversprechend ist wenn dein team oder business model nicht wirklich gut ist.
00:58:29: Dann haben wir es wieder zurück abgewickelt, haben aber Geld verdient damit.
00:58:33: Weil die Dinge... Und das Einzige was sie nicht verkauft haben ist dann Asam Beauty weil sich's zu gut entwickelt hat.
00:58:39: Da sitzt ihr noch heute seit einem Gucken ne?
00:58:42: Genau!
00:58:42: Das war ein Fehler muss ich nur sagen nachher.
00:58:44: Unser Portfolio ist jetzt zu heterogen.
00:58:46: Also da ist ganz klar zu hetrogen weil von, ich sag mal für den Kapitalmarkt.
00:58:52: Weil der Kapitalmark das hab' ich dann auch irgendwann gelernt.
00:58:55: Ich will lieber natürlich vergleichbare Geschäftsmodelle, einfache und vergleichbarer Geschäfts-Modelle um Benchmarks zu entwickeln.
00:59:00: Aber am Ende ist alles relativ.
00:59:02: Wer trete besser?
00:59:03: Welche Schlechter?
00:59:03: Welcher Management Team ist besser
00:59:05: etc.?
00:59:06: Deswegen ist am Kapitalmarkt immer besser als ein einfaches Geschäftsmodern am besten mit einer großen Peer Group das also viele Vergleichsparameter haben.
00:59:19: War das denn so dass der die ganze politische Entwicklung des Börsenkurs in den Jahren, so um den Zehnerjahren würdest du sagen war das dann.
00:59:26: Weil erst mal wurde eure Geschichte geglaubt oder war es einfach weil sagen wir Außenwerbung wurde getrachtet wie Immobilienfläche und Immobilie sind ja auch wertvoller geworden letztes Jahr.
00:59:36: Das heißt du hast am Ende hast du fast eine Mobilfirma nur nicht mit Wohnen mit Mietern sondern mit Werbepartnern und das ist einfach so richtig wertvoll geworden.
00:59:45: Ne gut da kommen verschiedene zusammen.
00:59:47: was?
00:59:49: Bei uns am Kurs, heute lasst ihr das ganz klar die Heterogenität des Portfolios.
00:59:53: Aber da brauchst du dir einen richtigen Zeitpunkt, um was vernünftig zu bereinigen?
00:59:56: Ich könnte klarerweise den neuen Core-Geschäft so heute sofort verkaufen!
01:00:00: Die Frage ist, krieg ich dafür vernünftige Preise?
01:00:02: oder war seit der Pandemie, gab es immer irgendeine Gründe, warum es das gerade nicht gut war.
01:00:06: Aber der wichtigste Grund ist, dass du immer so ein Zeikel hast in den Multiples.
01:00:12: Also menschen wir bei vielleicht sag's mal EBTA.
01:00:16: Da ist der Low Point, den wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben.
01:00:19: Es geht so zwischen sechs und vielleicht zwölf mal hin und her.
01:00:22: Aber warum ist das so?
01:00:23: Ja weil die Restaurants auf andere Geschäftsmodelle dann zwischendurch fokussieren.
01:00:28: Im Moment hast du bestimmt siebzig Prozent.
01:00:30: Du hast ja Trading von Maschinen.
01:00:35: Die handeln da irgendwelchen Algorithmen.
01:00:37: So im Moment werden die sagen okay... KI Infrastruktur Amerika ist, sagen wir mal höher gerankt als Media Deutschland Europa.
01:00:48: So dem billigt man halt im Moment ein höheres Wachstumsrisiko zu oder geringere Wachsummschancen als zum Beispiel an der Themen.
01:00:57: und man sieht ja auch wenn man sich andere Kurse anguckt in Deutschland dass so ein zwischen SpaceX Börsengang saugt wahnsinnig viel Geld auf.
01:01:07: Aber die Nerven muss erhalten.
01:01:09: Ich habe andere Freunde in der Börse sind, da sind die Kurse auch zwischen Euro und dreißig Euro hin und hergegangen.
01:01:14: Der Markt geht immer so trends.
01:01:16: Wenn es sich erinnert letztes Jahr als sie wahlen waren hat jeder gesagt Boah jetzt geht's los Deutschland bumm alles geht noch vorn.
01:01:21: Also dann werden wir drei Monate Europa und Deutschland das Ding zu investen.
01:01:26: Sag mal heute später war ich komplett out.
01:01:29: Diese Zyklen sind jetzt sehr kurz.
01:01:32: Mittlerweile ist es ja
01:01:33: auch ein bisschen der Grund, dass du jetzt sozusagen ein bisschen öffentlicher wirst mit mir sprichst generell im Buch machst und so.
01:01:38: Weil du sagst hey ich kann vielleicht über sowas zumindest den Kurs ein bisschen oder die Gesichtbarkeit der Firma verbessern?
01:01:44: Nein der Kurs ist kein Selbstzweck.
01:01:46: am Ende kommt der Kors kommt dahin der kurs nähert sich der Qualitätsfirma wieder an.
01:01:53: das geht aber gibt.
01:01:53: die Börse lebt von Untertreibung.
01:01:55: Übertreibung guck mal ist wer bei.
01:01:56: Ich glaube, wenn wir jetzt über achtzig Euro waren weil die Firma irgendwie den Drittel von dem was heute so die Hälfte war maßlose Betreibung nach oben.
01:02:05: Genauso ist jetzt auf meiner Sicht eine Betreibungen in andere Richtungen aber normalerweise ich äußere mich dazu nicht also nicht meine Aufgabe weil die Investoren das sind auch Investoren.
01:02:14: Größt auch noch auf dem Prozent, ne?
01:02:17: Ja, bei der Steuervamilie
01:02:19: war die Hälfte immer schon aufgrund dieses einen historischen.
01:02:23: Wir haben jetzt ungefähr den Jahr zwanzig Prozent, also wir sind am Samstag vor vierzig knapp.
01:02:27: Das war ja so als ihr diese Taxifahrt in deinem Nachbedien hattet wo ihr sagt okay fünftig-fünfzig das ist ja bis heute sozusagen der Grund warum das so ist.
01:02:33: und der Rest ist dann ein wesentlichen Free Float.
01:02:39: Du
01:02:41: hast die Stimmrechte, oder?
01:02:42: Genau.
01:02:45: Die Stimmrecht in der KGA hat jeder Aktionär nach Anzahl seiner Aktien.
01:02:49: Aber die SE führt die Geschäfte der KG.
01:02:52: Das heißt alle relevanten Entscheidungen werden in den SE getroffen.
01:02:55: Darum ist eine private Gesellschaft, die mir zu einen Fünfzig Prozent gehört Und in den Druck zu neunvierzig.
01:03:00: deswegen müssen wir auch die Barfin verpflichtet uns jedes Jahr zu erklären, dass ich die Ultimate Controlling Party bin damit also das jeder von außen nachverziehen kann.
01:03:11: Aber auf deiner Frage noch einziger von eben.
01:03:12: also das war nicht der Grund der Börsenkurs, wo mich da wieder eingestiegen sind sondern... Ich habe aber eben kurz über diese Disruptionen in Zeiten des Internets gesprochen und jetzt glaube ich haben wir die größte Disruption.
01:03:27: Die übersteigt das, was wir bei der Einführungsinternetz gesehen haben sicherlich um ein Vielfaches.
01:03:34: Und da ist aber auch eine tolle Phase für jeden Unternehmer.
01:03:39: Wir reden von KI?
01:03:40: Wir reden vom KI!
01:03:41: Die KI-Revolution ist eine senderzene Opportunität für viele Geschäftsmodelle und ich sage mal an Leuten in meiner Firma, ihr werdet genießt diese Situation, es sind historische Situationen.
01:03:54: Ihr werdet irgendwann auf euer Berufsleben zurückgucken und sagen, das war eine unglaubliche Zeit.
01:03:58: Danke dass wir dabei sein durften!
01:04:01: Ich habe mich zwischendurch ein paar Jahre wieder etwas zurückgezogen aus verschiedensten Gründen auch weil ich Platz gemacht hab, auch mal für andere und auch weil nach vielen, vielen Jahren sehr intensiver Arbeit glaube ich ganz gut dran getan hat mal ein bisschen durchzuschnaufen und mich mehr auf der strategischen Ebene.
01:04:19: Ich war immer da bei, immer da drin aber nicht im operativen.
01:04:24: Aber jetzt haben wir natürlich KI, wird alles im Kopf stellen.
01:04:28: So und das... Ich sage mal ich will mich das nicht mit dem Sergi Brinn vergleichen aber der ist auch wieder bei Google drin.
01:04:34: Ich glaube es gibt eine ganze Reihe von Unternehmer die auch sehr gerne jetzt wieder ins Steuerrad zurück kommen weil sie eben sehen dass die Firma sie vielleicht auch braucht.
01:04:46: aber da ist auch eine fantastische Zeit.
01:04:49: einfach ist.
01:04:50: Weil alles was früher irgendwie zwei Jahre gedauert hat.. Die tolle Besetzung, wenn es darum geht von acht neunzig auf neunzehn Prozent zu optimieren.
01:04:58: Da gibt's Leute, die können da besser.
01:05:01: Aber ich habe große Freude daran, wenn's darum geht schneller Gelände gewinne zu erziehen und das ist der Moment, kommt es auf Speed ein jeden Tag.
01:05:12: Was macht ihr?
01:05:12: Also was ist denn die Vision jetzt für Störer?
01:05:15: Ja du, es gibt eine ganze Reihe von Visionen.
01:05:17: Wir hatten ja im Vorfall schon mal ganz kurz darüber gesprochen.
01:05:19: wir werden in einem Plattformgeschäft überführen.
01:05:23: Idealerweise entwickeln wir zwei Plattformen einmal in der Außenwärmung, einmal im Open Web Bereich und für die Außenwerbung ist das eine fantastische Opportunität.
01:05:33: Weil, guck mal einen Moment, hatte ich eben schon mal ein paar Manuelle Distributionen.
01:05:40: Das heißt haben die Infrastruktur, wir haben die Nachfrage mit Dispozone manuell.
01:05:43: Das heißt, unsere Leute laufen also um Tausend Fünfhundert Leute im Sales in Deutschland.
01:05:47: Lokal und national.
01:05:49: Die denken sich irgendwann aus.
01:05:51: Und dann laufen die mit einer Powerpoint Präsentation zum Kunden und versuchen unsere Werbetreter zu verkaufen.
01:05:57: So das ist natürlich Old School.
01:06:00: Weil wir da siehst wo es hat geschäft hingegangen die letzten Jahre zu den Plattformgeschäften.
01:06:04: Also die, die ich sage mal integrierte Systeme haben aus Inventar, aus Reichweite, aus Daten, Auswirkungen etc.. Und das, aber am Ende geht der ganze Markt von Leistung sprich Kontakt der Reichweite auf Wirkung.
01:06:21: Das haben wir bisher nicht liefern können und die KI gibt uns jetzt die Möglichkeit, dass wir nicht nur bisher mal über Kontakte gesprochen, jetzt werden wir über Qualität von Kontakten sprechen.
01:06:32: Wie lang sind die Kontakte?
01:06:33: In welchem Kontext finden die Kontakterstaaten und dann Überwirkungen von Kontakten?
01:06:40: Unser Ziel ist es jetzt, Einfach seinen Streuadmanager bauen, wo wir alle unsere Produkte integrieren.
01:06:47: Übrigens nicht nur die Außenwärmung sondern auch die Open Web-Produkte und das führt dazu dass wir jetzt erstmal vom Kunden ausgesehen im lokalen Markt eine Plattform bauen für lokale Werbung, für die es uns erleichtern wird mit dem Self Service Tour Google und Amazon.
01:07:02: ein kurzes Self Service zum großen Teil.
01:07:05: Self Service ist der Standard heute im lokalen Markt.
01:07:08: Wir haben eine große Vertriebsorganisationen von lokalen Werbeprodukten.
01:07:13: Wir haben kein Self-Service, ne?
01:07:14: Da wird für uns ganz große Opportunität sein Außenwerbung und auch kombiniert mit den Obenwerbepprodukten zu einem Plattformgeschäft zu entwickeln.
01:07:24: Was heißt das konkret heute?
01:07:27: Wenn man es mal jetzt vereinfacht ist stark vereinbart dass okay Google hat Search quasi Search Intent organisiert Amazon ganze Commerce Retail und Meta ganze Thema Social Und YouTube, ganze Thema Video.
01:07:44: Unser Ziel ist jetzt, dass wir eine neue Plattformkategorie bauen die Real World heißt Weil Vertrauen wird einer Kern-Team sein für Marketing in Zukunft Ein der Kernparameter.
01:07:57: Wir haben uns letztendlich sehen das auch die Kollegen aus dem Lineal TV da ganz stark Versuchen mitzuarbeiten.
01:08:04: Aber Vertrauen wurde in der realen Welt gebaut.
01:08:06: Da entsteht Vertrauen in den realen Welten.
01:08:08: Nebensonst sagt man ... groß in die Öffentlichkeit geht, hat nichts zu verbergen.
01:08:13: Ja?
01:08:13: Und übrigens auch ein ganz wichtiger Effekt da ist... ... der Lagerfeuer-Effekt, ne?
01:08:18: Dass du weißt dass jemand anders das Gleiche sieht was du siehst!
01:08:21: Das ist sehr stark Vertrauensbilden.
01:08:23: So und das natürlich wenn auf dein Handy guckst dann weißt ja nie ob du nicht der Eins gebissener zieht.
01:08:27: Du weißt nicht ob jemand anderes das Gleiches sieht.
01:08:29: Da ist ein ganz problematisches Thema Vertrauen.
01:08:32: Und eine Out of Home-Kampagne bringt genau das.
01:08:34: Die bringt halt Vertrauen weil du weisst, dass ganz viele anderen da gleich sehen was du Siehst.
01:08:38: so Das ist eine ganz große Opportunität für uns, dieses Thema zu platformisieren.
01:08:45: Und wir werden auch definitiv nochmal Anlauf nehmen das Open Web zur Platformisieren und eine breite Allianz hier zu bauen.
01:08:52: Und das ist das, worum wir gerade sehr intensiv unterwegs sind.
01:09:00: Am Ende hat mein Agenturchef letztes Jahr gesagt, wir brauchen Wir brauchen, um deutlich mehr zu investieren in Autofoam, brauchen wir Google Analytics für Ausentwerbung.
01:09:10: Und da hat es bei mir Klick gemacht, das haben November und da habe ich angefangen diese ganzen Themen da zu durchdenken uns auszuarbeiten in die Organisation reinzugeben und so.
01:09:19: Und am Ende tritt man dann trotzdem an... gegen die, also dann sind Google und Meta und Amazon ja schon Firmen, die auch dieselben Budgets haben wollen mehr oder weniger.
01:09:28: Ja aber ich
01:09:29: glaube trotzdem nicht dass er gegen dir anträgt, da ist ein anderes Segment komplett, das ist ein völlig eigenes Segment.
01:09:36: am Ende brauchst du wenn ich so etwas Tor anspreche versuche den zu erklären was der Unterschied ist zwischen dem einzelnen Mediengattung.
01:09:43: auf so man die Braut sei Chef vor.
01:09:44: Bayern München gewinnt drei Null.
01:09:46: Harry Kane schießt drei Torer.
01:09:48: Seit der Performance-Liebhaber sterben wir noch zehn Harry Canes aus Feld.
01:09:50: Dann gehen wir mal dreißig Null!
01:09:53: Aber so ist es halt nicht, ne?
01:09:55: Du brauchst ja ein Torwart, einen Verteidigung im Mittelfeld und Sturm.
01:09:57: Und das Mittelfeld bereitet eben die Conversion von dem Last Cookie mit dem Harry Cane vor.
01:10:04: Im Mittelfelt hast du auch andere Performance-Parameter.
01:10:06: Da geht's dir nicht um Tore schließen sondern wie für zwei Kämpfe gewinnt, wie ist die Laufleistung... Wie viele Besse kommen an?
01:10:11: Sag mal ein paar Worte zu Statista weil das war ja zwischenzeitlich auch also Wahrscheinlich der beste Dir in der ganzen Start-up Phase.
01:10:17: Ich glaube, da gab es Leute, die sagten, Mensch erlernischer Tester ist jetzt eine Milliarde wert!
01:10:20: Ich glaube so Gerüchteweise hat man damals gekauft für Größenordnung, hundert Millionen oder so... In der Phase also wie lebst du da den Ablauf?
01:10:30: Also wenn ich jetzt im Finanzenwässer wäre, würde ich sagen, boah, da habe ich jetzt den Punkt verpasst.
01:10:35: Wir hatten also nicht eins und mehr als ein Dutzend an ihr Boote.
01:10:41: Pre-de-diligence für eine Bewertung von der Milliarde Anteile abzugeben, ganz verkaufen oder auch darüber hinaus.
01:10:48: Spitzen wert waren wir irgendwie eins Komma acht Milliarden von dem Speck.
01:10:52: aber wie gesagt pre-de diligence.
01:10:54: Aber ich meine noch mal das ist ja sagen aus Hamburg kenne ich es ganz gut dass du bist da rein recht früh so in der Phase muss weil nicht zwölf gewesen sein und sieben
01:11:03: Millionen Euro Umsatz.
01:11:05: Und da hast du gedacht, okay das könnte was Großes werden.
01:11:07: Das ist ja dann auch aufgestiegen zum globalen Player eigentlich.
01:11:10: Genau.
01:11:10: Nene, Statista ist eine tolle Firma und ich bin hundertprozentig überzeugt dass die Entscheidung richtig war auch das weiter zu behalten.
01:11:19: aber natürlich geht Statista jetzt durch eine Transformation durch.
01:11:21: Die also einfach gesagt darin besteht, dass wir früher Seats verkauft haben und jetzt Volume verkaufen.
01:11:27: Das heißt, früher haben wir eine feste Viehgekrieg pro Jahr pro Sitz Und jetzt kriegen wir quasi verkaufene Credits.
01:11:37: Das ist die Währung, so haben wir das genannt, die halt unterschiedliche Vergütungen pro Credit jener dem was es geht dann einbringen.
01:11:47: Allerdings natürlich so wenn du einen Volumen verkaufst, dann muss die Firma an die das Verkaufs erstmal ein KI Backbone haben.
01:11:53: So indem man was ihr KI Backborn hat schließen ihre eigenen Datenquellen an.
01:11:58: Und danach ist die Frage, was ist die nächste und die erste externe Datenquelle, die wir brauchen um unsere Ergebnisse für unseren Mitarbeiter zu verbessern.
01:12:07: Das heißt da gibt es so ein Timelack, erst KI Backbone dann eigene Daten, dann Fremd-Daten.
01:12:14: Aber wir sind da sehr gut unterwegs, muss ich sagen.
01:12:16: Wir haben mit dem Mark Berg einen exzellenten CEO gefunden der das der das, glaube ich die ganze Mannschaft da eine Supermannschaft hat und die Arbeit rund um die Uhr.
01:12:27: Die sind natürlich mitten im Auge des Orkans zwischen KI-Daten rauf und runter links und rechts Geschätzmodelle sehr spannend zu verfolgen und nicht zu verfolgern sondern ich bin dann regelmäßig... ...
01:12:43: auch für dich persönlich als... ... wenn wir, ne?
01:12:45: Wenn wir mit einem von twenty-fünfzig Prozent größeren Ordnung... ... von eins Komma acht Billarden ist das schon relevant Kohle.
01:12:51: Jetzt zu wahrscheinlich aktuell wäre die Bewertung... ... signifikant geringer.
01:12:54: Deutlich geringere.
01:12:55: Da geht ja auch von dir persönlich sehr viel Vermögen mehr rauf und runter.
01:12:59: Ja gut aber so kann man da nicht draufgucken.
01:13:01: also gucke ich da nicht darauf am Ende.
01:13:05: Ich sage mal wenn das deine Motivation als Unternehmer ist glaube ich dann wirst du scheitern höchstwahrscheinlich.
01:13:10: Am Ende geht es darum dass du ein ... Business-Baus, was sich idealerweise danach selber weiterentwickelt auch.
01:13:18: Was funktioniert?
01:13:19: Weil irgendein Sinn hat in der Welt, irgendeinen Sinn stiftet und auch gebraucht wird.
01:13:25: Sondern wenn du das hinkriegst, dann wirst du auch da mit Geld verdienen früher oder später.
01:13:28: aber ich habe jetzt nie drauf gekocht, der gesagt okay... ... brauche ich zwar das wäre es, dass wär die sind da, also das wär's nie so.
01:13:34: Du hast mir selber mal erzählt, die Frage ist ob man eine Firma Kapitalistisch führt oder dynastisch ist.
01:13:40: schon eine ganz gute Frage, fand ich auch.
01:13:43: Welchen Weg isst ihr denn?
01:13:45: Na gut, das war ne Frage eines Investors.
01:13:46: mal, ob ich den dynasticen und kapitalistischen Ansatz habe, da hab' ich gesagt, weder noch nach Nachdenken aber eine brillante Frage weil ich ja nie dran geglaubt hab', dass klar irgendwann ein wirkliches... nie wirst du romantik.
01:13:59: Natürlich wäre eine schöne Idee, dass meine Kinder das übernehmen und noch hundert Jahre Familienbesitz sind.
01:14:04: Aber erstmal, warum sollen meine Kinder das besser können als irgendjemand anders?
01:14:08: Das ist relativ unwahrscheinlich nur weil sie meine Gene haben.
01:14:11: Das heißt noch lange nichts.
01:14:12: Zweitens mal ist ja der Problem dass wenn du da rein wächst dann kennst natürlich das wie deine Westentasche und jeder davon außen reinkommt dem immer die gleichen Probleme gerade ob Kinder oder Nicht-Kinder.
01:14:24: Kapitalistisch eine andere hat ich auch nie, wenn es mir nie ums Geld ging primär.
01:14:31: Weder noch, ich sehe die Firma schon als ein Subjekt was eine hohe eigene Selbstständigkeit hat und nicht dazu da ist mein Leben zu verbessern.
01:14:43: Aus dem beschäftigen wir an die dreizehntausend Leute und bei den so dreizehntausenden Familien, die auch davon abhängig sind dass ich die richtige Entscheidung treffe.
01:14:52: Und das war ne hohe Verantwortung aber die ich gerne wahrnehme weil Ich glaube, unser Land braucht einfach Unternehmer die Verantwortung bei nehmen.
01:15:01: Und das ist auch ein Grund, warum ich da gerade gesagt habe wie es jahrelang eigentlich mir nicht geäußert.
01:15:05: Ich habe jetzt beschlossen mich wieder mehr zu äußern weil ich glaube dass wir Unternehmer müssen uns mehr äußeren in der Phase wo es viel Orientierungslosigkeit gibt und wo unsere politisch wir auch an der ich sage mal gefühlt in einer komplizierten Situation stecken.
01:15:18: also
01:15:18: am Ende macht ihr auch bisschen Sorgen um unser Land.
01:15:22: Ich glaube, es gibt keinen der sich keine Sorgen macht.
01:15:24: Weil wir sehen dass wir strukturell in einer komplizierten Situation sind und natürlich auch in einer schwierigen Zyklusphase sind.
01:15:33: Weißt du vor dreißig Jahren war ich zum ersten Mal in China bei so einem Fußmasur?
01:15:37: Fühlst du was dir jetzt?
01:15:38: Sagt er, woher kommst du?
01:15:39: Ist das auch Deutschland?
01:15:41: Er sagt, den dreißzig jahren machen wir euch platt.
01:15:43: Da habe ich gesagt oh Mann!
01:15:45: Das wird problematisch wenn der chinesische Fußmasurer schon drüber nachdenkt, dass er uns plattmachen will.
01:15:52: Das wird kritisch.
01:15:53: Dann habe ich schon verstanden, dass da neun-neinzig Prozent Angreifer sind, die nix zu verlieren haben ist auch normal.
01:15:59: Wir sehen das in der Phase... Unser Kanzleiter hat zuletzt gesagt können wir also value produzieren nur eine Nachkriegssituation?
01:16:05: oder können wir den noch produzieren?
01:16:06: In einer Situation wo es ziemlich viel Wohlstand noch gibt und das ist genau das Problem weil mehr Wohlstrand da ist, desto mehr willst du ihn auch genießen.
01:16:14: Du hast so was erarbeitet also willst du genießen.
01:16:16: Guck mal, als ich Kind war, da haben meine Eltern immer gesagt oder die ganze Generation wir arbeiten mit unseren Kindern besser geht.
01:16:23: Das habe ich seit dreißig Jahren nicht mehr gehört.
01:16:26: Jetzt wollen die Leute ihr Leben genießen und was danach kommt ist für viele nicht mehr so wichtig.
01:16:32: Das ist eine kritische Situation weil vor allen Dingen haben wir keinen Narrativ hier mehr.
01:16:37: Was ist unser Narrativ?
01:16:39: Die Chinesen haben ein Narrativ.
01:16:40: Die wollen sich das zurückholen, was ihnen in den letzten hundertfünfzig Jahre irgendwie nicht zugestanden wurde Amerikaner haben sie ein Narrativ gebaut, Make America Great Again.
01:16:50: Und große Teile der Bevölkerung versammeln sich dahinter einem Narrativ.
01:16:54: Wir haben keins hier und das ist unser Ziel eigentlich – wir irren da rum und jeder versucht irgendwie seinen eigenen Besitzstein zu verteidigen.
01:17:01: Aber da würde ich funktionieren.
01:17:03: also mit thirty-fünf Stunden Woche nach Home Office Bist du halt wesentlich ineffizienter als derjenige, der fünf Tage im Büro sitzt von morgen bis abends.
01:17:13: Also Humor was gibst du bei euch nicht mehr?
01:17:15: Humor es gibt's noch aber haben wir reduziert auf einen Tag.
01:17:19: das gab hohe Widerstände ich vollkommen verstehe.
01:17:24: und da gibts über die Diskursoren ja aber für mich selber bin ich dann effizient wenn ich mal zu Hause sitze.
01:17:29: Haben auch Führungskräfte gesagt.
01:17:30: Das mag durchaus sein Aber deine Aufgabe als Führungskraft zum Beispiel ist ja, dass die fünfhundert Leute, die für die arbeiten, dass du die um zwanzig Prozent besser machst.
01:17:39: Und nicht ob du am Dienstag zwanzi Prozent besser arbeitest im Büro oder zu Hause.
01:17:43: Aus dem Elch gesagt, ich finde das ganze Homeoffice eh unsolidarisch.
01:17:48: Weil da ist eine ganz relativ kleine Office-Community Die diskutiert über Homeoffice, fragen wir den Polizisten.
01:17:53: Den Krankenpfleger, den Busfahrer, dem Monteur, den Lackierer... Oder
01:17:58: außendiesel wahrscheinlich?
01:17:59: Ja, dann gibt's keine Homeoffices.
01:18:00: Also ich finde es auch früher als das auch so ein Thema.
01:18:02: Es gibt nicht mehr die Idee.
01:18:04: Wir schaffen eine bessere Welt für unsere Kinder und dafür arbeiten wir hart.
01:18:08: aber es gibt doch keiner Solidarität mehr.
01:18:09: der Begriff ist verschwunden.
01:18:10: Ich bin jetzt ich sage mal nicht verdächtig, dass ich den Idealen von Marx und Engels übermäßig nachhänge.
01:18:19: Aber Solidarität ist eine wichtige Klebstoffe in der Gesellschaft.
01:18:23: Also ich verstehe die Diskussion null...
01:18:26: Was wäre ein gutes Narrativ hinter dem sich Deutschland oder Europa versammeln könnte?
01:18:29: Ich glaube das ist genau die Frage, die wir uns stellen müssen als Gesellschaft.
01:18:35: Ich denke darüber nach oft und ich sage mal ... Der Problem ist, wir können kein restauratives Narrativ hier entwickeln.
01:18:46: Aber wir müssen wieder zur alten Größe zu unserer Schlachtkraft, unsere Energie und den Willen zu arbeiten.
01:18:55: Ich glaube es mehr so ein funktionelles Narrativ wie los geht's.
01:18:59: aber das hört sich nicht so spannend an.
01:19:01: Wir müssen uns wieder zusammenreißen.
01:19:03: Uns muss klar sein... Heute Morgen war ein guter Kommentar in der Bild-Zeitung zu dem, was die Fußballmannschaft leider produziert hat.
01:19:12: Ja
01:19:12: bei
01:19:13: der Wärme.
01:19:13: Genau und sagten ja auch, aber in einem Land wo beim Bundesjugenspielen keiner Sieger mehr gibt?
01:19:19: Wie willst du da Gewinner erziehen?
01:19:22: Das ist genau der Punkt!
01:19:23: Es ist eine Illusion.
01:19:25: Unser Ex-Ausminister sprach irgendwann von spätrömischer Dekadenz.
01:19:29: Dafür hatte er viel prügelbezogen.
01:19:32: Aber das ist auch eine ganz normale Entwicklung einer Gesellschaft.
01:19:34: Du hast nichts nach dem Krieg, du arbeitest rund um die Uhr und schaffst Vermögen.
01:19:39: Natürlich willst du irgendwann nicht mehr rundum die Uhr arbeiten?
01:19:42: Die Frage ist nur wie erhältst du diesen Wohlstand dann?
01:19:45: oder sagst okay ist halt so.
01:19:46: wir steigen erst mal in die zweite und dritte Liga ab und irgendwann steigern wieder auf und den nächsten Dekaden gehören zum Beispiel in Asiaten.
01:19:53: Die Frage wollen wir das.
01:19:56: Im Moment... Gibt so ein schönes Bild, dann schmeißt du einen Frosch in den Kochen und das Wasser springt daraus.
01:20:03: Setzt ihn im Laufe des Wassers.
01:20:04: die Temperatur langsam hoch bleibt da, solange sitzen bis zu spät ist.
01:20:08: Und da ist Deutschland im Moment.
01:20:10: Wir haben eine permanente Verschlechterung der Situation.
01:20:14: Aber also ich Automontage kostet halt in China vielleicht zwei tausend bei uns eben fünftausend.
01:20:21: So wie registern drauf.
01:20:22: Das ignorieren fütter zunächst.
01:20:24: Da konnten wir jahrelang kompensieren.
01:20:27: Aber wir, ich glaube ehrlich gesagt dass die Politik das falsch einschätzt wie deutlich die Bevölkerung weiß da es so nicht weitergeht.
01:20:37: Wir werden mehr arbeiten müssen und dann geht's ja jetzt in manchen Punkten schon die richtige Richtung.
01:20:43: Wenn wir mehr arbeiten müssten wir länger arbeiten müssen wenn wir unser Wohlstand erhalten wollen.
01:20:47: natürlich wenn ihr sagt okay Wohlstrand ist mir egal dann kannst du auch weniger arbeiten aber
01:20:52: wenn der Wohlstände egal ist dann kommen andere Konsequenzen die das hat.
01:20:56: Na gut, ich sag nur was ist meine Meinung.
01:20:59: Also wenn jetzt zum Beispiel die mehrte Bevölkerung startplot ist uns alles völlig egal und wichtig ist zu uns dass wir in den nächsten dreißig Jahren unser Lebenquartett konstant verbessern.
01:21:08: Was mit unseren Kindern danach ist ist uns egal.
01:21:10: dann musst du denen weggehen.
01:21:12: Ich glaube muss aber jeder für sich selber entscheiden.
01:21:14: Ich habe Kinder und ich möchte... Ich hab für mich gesagt okay wenn meine Kinder mich auch fragen meinen Papa was haste eigentlich damals gemacht?
01:21:21: Dann ist es für mich wichtig, ich habe meine Verantwortung wahrgenommen und in der Phase gehe ich in die Firma und sage meinen Mitarbeitern wie das ist.
01:21:29: Das sind unangenehme Wahrheiten dafür.
01:21:32: Ich habe zuletzt bei einem Townhall klar gesagt Leute mehr persönliche Freiheit, sprich jeder kann sich überlegen wann und wo er arbeitet, Vocation oder immer mehr persönlichen Freiheit wenn ihr Arbeit mehr Geld.
01:21:44: da ist vorbei.
01:21:46: aber wir haben alles was wir brauchen alles was Wir brauchen um erfolgreich zu sein.
01:21:51: Wir müssen uns nur darum klaren sein, dass es nicht möglich ist die Arbeit wie so ein Gym-Besuch in das Privatleben zu integrieren.
01:21:58: Das würde funktionieren!
01:22:00: Die Arbeit war und ist immer erst mal die Grundlage von allem.
01:22:04: Ist ja auch die Grundlager unserer sozialen Errungenschaften.
01:22:08: Klarer Verstehe ich wollen Soziale Errungen schaffen verteilen den will ich auch.
01:22:11: Aber was heißt das?
01:22:12: Soziale Ehrungen schaffen kannst du hast einen Wohlstandslevel von hundert erreicht.
01:22:17: Dann sind da soziale Eherungen schaffen von null auf Hundert gewachsen.
01:22:20: Wenn der Wohlstand selber auf Fünfzig zurückgeht, dann wirst du hundern nicht halten können.
01:22:24: Deswegen ist die Diskussion da zu kurz!
01:22:27: Aber selber da sozusagen Ambitionen aktiv Politik zu machen hast du nicht?
01:22:32: Ne ne hab ich nicht meine das... Das ist so kompliziert, kann man... Ich arbeite selbst wieder rund um die Uhr weil ich überzeugt bin dass es notwendig ist.
01:22:39: Macht auch Spaß.
01:22:40: aber ich glaube auch das es notwendige ist und äh... Und aber ich glaub wir stehen noch von einer schwierigen Transformation.
01:22:45: also nicht nur wird KI anbelangt sondern auch was unser Verständnis von Arbeit anbelangt.
01:22:53: Aber wie gesagt, am Ende der Demokratie muss die Mehrheit entscheiden.
01:22:59: Die Frage ist ja immer, wie weit willst du bestimmte Dinge treiben?
01:23:03: Und je ambitionierter bist, ist ja die Frage gibt es irgendwo einen Endpunkt?
01:23:07: eigentlich gibt's ein Ziel und das war immer eine Frage, die ich selber gefragt habe.
01:23:11: also Wie weit willst du das Unternehmen entwickeln?
01:23:14: Und bist irgendwann mal zufrieden, dass das okay ist.
01:23:16: Da habe ich das und reich mir jetzt so ein.
01:23:19: irgendwie haben wir dann irgendwann beschlossen.
01:23:21: Okay, nachdem wir Deutschland konsolidiert hatten Wir wollen quasi alle Märkte nicht konsolidiieren, sondern mal relevant konzolidieren.
01:23:30: Das war natürlich im Nachhinein einen großen Wahnsinn.
01:23:32: Nicht die Idee.
01:23:33: Aber manchmal schießt sowas Ziel hinaus.
01:23:36: Da war eine schwachste NCD.
01:23:37: Aber da haben wir Joe Venture gemacht mit einem großen Finanzinvestor wieder.
01:23:41: Und dann wollten wir gleichzeitig parallel in China, in Indien, Südostasie, Russland und im Nahen Osten den Markt konzentrieren.
01:23:51: Okay!
01:23:53: Dann hatte ich immer so eine Tour Frankfurt, Mumbai, Karkutta, Kalkutta, Kohalumpa, Kohallumpa Singapur, Big Beijing, Beijing, einen nahen Oßen rüber und so.
01:24:05: Erster gesagt mega jetzt hast du es geschafft globales Geschäft.
01:24:08: Hast du
01:24:08: das schon gekauft gehabt?
01:24:09: der Film?
01:24:10: Ja klar, wir haben in Ukraine gekauft.
01:24:14: Wir haben in Dubai was gekauft und in Indien gegründet und in China verhandelt.
01:24:24: Und dann haben wir eine Strömung der National Management Meeting gemacht mit Hunderten Verleuen.
01:24:29: Das war total im Rausch der globalen Expansion!
01:24:33: Das hat Risiko wenn du einen jüngeren CEO hast.
01:24:36: Der ist da ein bisschen überanbezirkt.
01:24:40: Beim ersten Fall ist es mega, beim zweiten vielleicht auch teuer.
01:24:42: Beim dritten mal dachte ich, boah, kann anstrengend werden die Touren?
01:24:44: Aber vierten Mal habe ich dann so Typen getroffen, die schon mal getroffen hatte.
01:24:48: Hier gibt's eine ganze Community, die fliegt halt immer ihre globalen Offices ab.
01:24:53: Dann merkst du irgendwie, dass ja wieder.
01:24:54: Alkoholiker werden irgendwann oder geschieden oder beides.
01:24:57: Das ist ein bisschen versimplifiziert natürlich.
01:25:00: Manchmal überspitze ich die Dinge
01:25:01: ein bisschen
01:25:05: und dann eines nachzuleichter über dem Ozean da.
01:25:10: Was machst du eigentlich?
01:25:11: Du fliegst nach Peking und mit einem Chinesen jetzt über eine Fläche vom Bahnhof zu streiten.
01:25:17: Das ist vielleicht bekloppt, da brauchst du Geld nicht.
01:25:19: Du machst das für ihr Unsinn.
01:25:22: Da war ich aber froh... Aber es wäre
01:25:25: doch eigentlich wirtschaftlich gesehen hätte man dann in China einen Außenwerbengeschäft.
01:25:29: Kann der funktionieren?
01:25:30: Ja kann funktionieren!
01:25:31: Aber die Frage ist ja dann wozu?
01:25:35: Für dich persönlich als Mensch?
01:25:37: was machst du jetzt?
01:25:38: Du musst irgendwann mal überlegen Willst du, ich sag mal mit einem achtzehn Stunden Tag mit siebzig an deinem Schreibtisch sterben oder gibt es andere Themen die eine Rolle spielen?
01:25:53: Da muss jeder für sich selber entscheiden.
01:25:54: Also da gibts für mich kein Gut und schlecht.
01:25:56: Da muss man auch ganz klar sagen aber... Ich war schon gespannt ob ich einen Punkt komme wo ich sage jetzt reicht's
01:26:03: Da war der Punkt erreicht.
01:26:04: In der Nacht, in dem Flugzeug war der Punkte erreicht und gesagt hat er sich jetzt verrückt für dich, für mein Leben verrückt.
01:26:10: Da war ich total happy, dass ich irgendwann mal eine Grenze gefunden habe für mich wo ich gesagt hab also das muss die Tür nicht aufmachen.
01:26:20: Hast du das wieder rückabgewickelt an den ganzen Aktuellen?
01:26:22: Nein, das hatte ich von selbst ruck abgewickeln weil dann kam die Weltfinanzkrise Da gab es die riesen Terror und natürlich Streit mit dem Investor.
01:26:30: Und so ging der Parallel zusammen, natürlich zwei acht, zwei neun haben wir überlegt ob wir jetzt Gemüse im Garten in Köln anpflanzen müssen um zu verleben weil da hast du ja zeitweise gedacht jetzt fliegt alles unsere Ohren.
01:26:40: dann war ein feiner Abend damit.
01:26:42: zum Glück hat man das eine separate Entity eingebracht Ansonsten hätte er mir den Kopf gekostet.
01:26:47: Aber okay, dann war das einfach sozusagen geplatzt die ganze Sache mit der...
01:26:51: Am Ende haben wir halt ein zweistel Biomatrag verloren und die Sache war dann ledigend.
01:26:54: Und Finanzinvestor weniger Freude aber es war halt nichts zu machen, ne?
01:27:01: Bei all denen, die jetzt du gemacht hast, war denn der über dem ihr ausführlich gesprochen habt, der wahrscheinlich entscheidende oder?
01:27:07: Weil der wertvollste für dich noch einer.
01:27:08: Der entscheidende
01:27:09: war die deutsch-städtere Klammer, das war alles oder nichts dir.
01:27:12: Aber
01:27:13: du weißt ja in deinem Leben wahrscheinlich nicht, hundert Diets gemacht und noch mehr?
01:27:16: Über hundert glaube ich.
01:27:17: Und jetzt wird es ein bisschen weniger, mit KI bis jetzt eher weg von Diets eher auf Organisation.
01:27:21: Wir haben jetzt hier jahrelang gar nix mehr!
01:27:22: Das wäre auch eine Grundfrage, weil ich gerade nur ein Stück zurückgezogen habe.
01:27:25: Ich habe gesagt okay, jetzt geht's darum eben vom fünfundneunzig auf sechsund neunzig nach sieben neunzig auf acht neunzehn Prozent zu gehen und können andere besser wahrscheinlich als ich.
01:27:33: Aber gut, jetzt geht alles auf vorne los.
01:27:35: Jetzt wenn die Karten komplett neu gemischt, KI wird alles durch den Wolf drehen.
01:27:38: Kann es
01:27:39: auch sein, dass... Also machst du ja fundamental Sorgen?
01:27:42: Wenn ihr das nicht hinbekommt, dass man dann als... Ist das wieder so eine Situation wo du vielleicht befürchtest, Ströder könnte auch existenziell Probleme bekommen?
01:27:50: Na gut ich sag mal eigentlich nein muss man sagen weil ich glaube das Thema real world wird durch KI an Bedeutung gewinnen.
01:27:59: Weil KI natürlich dazu führt ... dass die ganze Online-Thema, die immer weiter noch fragmentiert und aufspalten wird.
01:28:05: Und ich glaube das dazu führt... ...dass wir einen riesen Vertrauensproblem im Web bekommen.
01:28:10: Die Tage habe ich jemandem gesprochen,... ...im Kunden der Seite liegt ein Angebot am Tisch.
01:28:15: Influencer AI-Spots, also KI-Spotes machen für zwei Euro Fünfzig.
01:28:19: Also für nix!
01:28:21: Das heißt der Web wird natürlich überschwemmt mit symptomischem Content.
01:28:24: Insofern glaube ich.... dass das für uns nicht negativ sein kann.
01:28:31: Und
01:28:31: die Firma blatt an der Börse perspektivisch?
01:28:34: Das ist offen, sag ich mal!
01:28:36: Wir müssen dann immer wieder neu beleuchten was es für die Firma in der Situation ist, die beste Eigentümerstruktur also die Börser kein Selbstzweck.
01:28:45: Ich glaube da musst du wenn du eine Verantwortung trägst für ein Unternehmen immer wieder kritisch hinterleuchten, egal was du machst das gehört auch dazu.
01:28:54: Aber okay, also das heißt du bist in den nächsten Jahren dabei.
01:28:57: Kommt da noch ein großes Team oder ziehst du alleine durch?
01:29:00: Oder hast Du jetzt irgendwie Pläne, Leute zu heiern und suchst du Leute?
01:29:03: Nein ja gut wir werden sicherlich... Es ist ja jede Firma steht vor der Herausforderung.
01:29:09: Ich meine wie haben jetzt das was ich eben schon mal leutet habe auf der einen Seite an Optionen und Chancen Auf die anderen Seite steht natürlich die Automatisierung der Prozessketten insgesamt an jeder Firma heute.
01:29:20: Das heißt natürlich Du brauchst auch nur, was du heute nicht hast.
01:29:24: Wir haben jetzt vor kurzem zum ersten Mal ein Group-CTO ernannt um sicherzustellen dass das ganze System Infrastruktur unter einer einheitlichen Führung ist.
01:29:36: wir haben in den letzten Jahren sehr stark auf dezentrale Systeme gesetzt und darüber eine Holding gesetzt.
01:29:42: da wollen wir uns wieder stärker zusammenfahren.
01:29:45: Insofern suchen wir immer gute Leute, keine Frage.
01:29:49: Und im Moment mit einem starken Fokus auf Tech.
01:29:52: Affinitell klarer Weise.
01:29:55: Aber sozusagen auf der Top-Ebene bist du erst mal wieder voll dabei?
01:29:59: Ja ja klar.
01:30:00: Ich bin da beeindruckt und bleibt das erstmal auch so.
01:30:02: Wir werden jetzt nicht mit dem COCO Modell arbeiten in den nächsten Jahren sondern ich bin es alleine COO ... in absehbarer Zeit zu bleiben.
01:30:11: Kinder sind aus dem Haus, jetzt hast du wieder mehr Zeit?
01:30:13: Nein, die Kinder sind nicht aus dem Hause aber... Weil ich schon mal sagte es ist eine Phase Disruption.
01:30:19: Es macht auch frage der Verantwortung da wieder ein Steuerrad zum Nehmen aus Mautern und Menge Spaß.
01:30:25: Also das ist ne tolle Phase, ich glaube...
01:30:29: Was spürt dir die Disruption so stark als bei Schwestern?
01:30:31: verstehe ich das?
01:30:31: Aber bei der Ausländerung hätte ich gedacht dass es eigentlich leichter wird also dass sie in den letzten Jahren operativ einfacher geworden ist.
01:30:38: eigentlich fast
01:30:38: Na klar, aber es gibt eine Menge Statista.
01:30:41: Andersen Statista haben wir eine Disruption die das Geschäftsmodell
01:30:44: betrifft.
01:30:45: Ja genau.
01:30:46: Das haben wir in dem Call Center Bereich auch nur viel kleiner im Umfang und heute sind vielleicht fünf Prozent unserer Agents sind AI-Agents.
01:30:56: Ninze Prozent sind noch humaner Agents ja?
01:31:00: Aber wir haben jetzt keine Disruption in der Ausnahme mit dem Sinne dass wir irgendwas fixen müssen um Probleme entstehen sondern wir haben eine Opportunität wird Geschäft entwickeln können, heute im Plattformgeschäft.
01:31:09: Aber das ganze Mediageschäft disruptiert sich ja!
01:31:13: Unsere ganz Gesellschaft disruptiert.
01:31:15: sicher alle Prozessketten werden sich verändern.
01:31:18: so ist vielleicht gut dass du mal nachgefragt hast.
01:31:22: es keine Disruption in unserem Kerngeschäft jetzt oder z.B auch im Open Web Bereich bei Tier Online hilft uns jetzt effizienter zu produzieren.
01:31:30: zum Beispiel ist eine Disruption.
01:31:32: aber Und du siehst,
01:31:35: z.B.,
01:31:36: siehst klarerweise für Special Interests Seiten, siehst du eine negative Entwicklung durch die Google-Zesammenfassung?
01:31:42: Das sehen wir bei The Online jetzt zwar schon nicht.
01:31:45: Also wir haben steigenden Traffic bei The online.
01:31:48: Okay.
01:31:49: The online entwickelt sich sehr gut.
01:31:51: Wir haben also gerade jetzt zum Beispiel im ersten halben Jahr deutlich mehr Traffika zwei Jahre vorher.
01:31:58: Oh wow, ok.
01:31:58: Hätte ich auch nicht gedacht oder mit allen eher aber wir sind zuhörig?
01:32:01: Ja, aber das ist mehr gemacht heute in der Vergangenheit bis ja mein Ding auf einer Textseite gegangen, weil irgendwas wissen wolltest.
01:32:06: also dieser Traffic dir zur Selbstinformation auf Special Interesseiten gelaufen ist und er ist jetzt natürlich eher bei den LLMs.
01:32:15: dann keiner geht es mir auf eine Webseite um irgendeine Frage sich beantworten zu lassen oder zu suchen.
01:32:21: Deswegen leiden die da drunter, aber die großen News-Tanker, die entwickeln sich gut.
01:32:25: Und The Online ist ja heute... Also wenn du mal anguckst dann zum Beispiel die Haushaltsführenden, das sind mit weitem, weitem Abstand die Nummer eins und knapp über vierzehn Prozent.
01:32:36: der Zweite ist bei unter dreißig.
01:32:38: Also The Online hat sich exzellent entwickelt muss man sagen als Dat Flagship im Open Web und The Online bietet.
01:32:46: Da geht es auch um Trust.
01:32:47: Vertrauenswürdigen Kontext in der digitalen Welt, das ist klar ein Thema.
01:32:52: Aber es wird auch noch starker herausarbeiten müssen und
01:32:54: weiter zu konsolieren, aber geht nicht weil das kategorätlich wahrscheinlich möglich ist.
01:32:58: Weiterkonsolieren geht nicht.
01:32:59: Unser Fokus in der Ausnahmung würde ich ganz nahe darauf jetzt dazu plattformisieren und muss da sagen heute ist vierzig ganz wicher Punkt noch vierzig fünfvierzig Prozent der Umsätze den Digital, aber nur ungefähr neunzehnte Prozent der Standorte analog.
01:33:13: So, das heißt unser Ziel ist natürlich das Inventar komplett zu digitalisieren in den nächsten Jahren.
01:33:20: Also da gibt es jetzt verschiedene Optionen auch neue Technologien von denen wir einiges erwarten aber ist noch zu früh.
01:33:27: Aber Perspektive im eingesprungenen Zustand in der KI getriebene Welt wird ausnahm weltweit.
01:33:34: nicht nur steuer ist ein weltweites thema.
01:33:36: Ein plattformgeschäft sei mit einer hundertprozent digital infrastruktur.
01:33:41: wie viel muss man in die hand nehmen?
01:33:42: wenn man es überlegt ihr macht einen self service bei google so du kannst ja schon mit dreihundert euro siehst er schon effekte.
01:33:47: dann da hat jemand gesucht und geklickt.
01:33:50: und so, wenn wir jetzt dreihund Euro in außenwärmung reinsteckt über so einen self-service interface Da weiß ich nicht, ob man dann irgendwie einen Ableift sehen kann.
01:33:57: Das heißt ja wahrscheinlich gar nicht so einfach.
01:33:59: Man müsste bei euch... Was empfehlt ihr denn generell Leuten die bei euch jetzt zum ersten Mal jemand zuhört und sagt okay Außenwerbung?
01:34:03: Eigentlich macht es Sinn!
01:34:05: Was muss ihr in die Hand
01:34:06: nehmen?!
01:34:07: Ja gut da gibt's keine Schwelle im Grunde ne?
01:34:11: Also wenn du jetzt eine Fläche bei dir vor deiner Bäckerei hast und du zeigst dein Brötchen für drei Euro, kommen die Leute rein aus dem Haar-Szenz vielleicht ausgegeben.
01:34:20: Man darf sich davon jetzt nicht, das ist eine gute Frage übrigens.
01:34:24: Weil ich darf von ihr einfangen lassen weil meine Google und Amazon und Co haben einen fantastischen Unternehmen gebaut, geschlossene Wallet Garden System Architektur die aber auch ihre einen Effizienz misst.
01:34:38: Ich habe zuerst mit zum Kosmetik CEO gesprochen der sagt also wenn ich jetzt zusammenrechne was Plattform A und Plattform B mir sagen was sie für mich verkaufen ist das hundertvierzig Prozent von dem, weil ich verkaufe.
01:34:54: Ja?
01:34:54: Da siehst du, da ist eine Scheinreality.
01:34:58: Da muss man auch ganz klar sagen... Da ist natürlich.
01:35:01: davon haben die aber super clever gemacht in den letzten Jahren und profitiert.
01:35:04: Das ist halt der Vorteil an so einem Voligarnensystem, dass du direkt in jedem Vantu-Vanrelation direkten Feedbackchannel hast.
01:35:12: Das heißt ja bei einem Vantumanny nicht.
01:35:14: Und deswegen werden wir über Wirkung sprechen, wenn über ein Mix sprechen von gemessener Wirkung, modellierter Wirkung und abgeleiteter Wirkung.
01:35:23: Das werden wir aber sehr transparent und offen kommunizieren.
01:35:28: dann kann der Kunde entscheiden ob er quasi seine Daten da einspielt und modellierte Wirkungen gegen gemessenen Wirkung ersetzt.
01:35:34: Aber die Daten fallen ja dass der Unterschied in einem One-to-Many Medium nicht bei uns an sondern beim Kunden an.
01:35:44: Deswegen, Klick ist noch lange kein Geschäft nicht zu vergessen.
01:35:51: Ich habe gerade mit großen Kunden gesprochen.
01:35:52: der sagt dann er in meinen MMM sehe ich da nicht so.
01:35:56: aber wenn ich die Kammern hier draußen hab spüre ich es ja in einer Kasse.
01:35:59: Wenn sie sich direkt aus dem Abverkauf einfach funktioniert.
01:36:02: Aber das Thema Attribution.
01:36:05: wir waren eben bei den Beispielen die Bayern gewinnen drei Null also stellen wir zehn Hurricanes aus Feld.
01:36:10: In diesem Fall Beispiel ist die Außenwärmung ... das Mittel fährt, was da vorbereitet.
01:36:17: So und das oder ein anderes Beispiel sage ich immer nehmen wir vor zum Flugzeug... ... schaltest du Motoren ab?
01:36:24: Das ist super performant weil du sparserische Kohle.
01:36:28: Dann habe ich schon eine später bis er tot.
01:36:31: Du musst immer Nachfrage aufbauen müssen und Nachfrage ernten so die Idee dir wunderschön ist.
01:36:38: Du kannst nachfragen nur ernten, die dir aber nie aufbauten muss.
01:36:41: Da funktioniert halt nicht lange an.
01:36:43: Du hast natürlich immer eine Basis-Nachfrage, deswegen wenn du Performance alleine einsetzt wird immer was passieren.
01:36:49: Aber in der Ackers auch die gleichen Leuten rum?
01:36:51: Ich bin total gespannt!
01:36:52: Also das ist ja schon irgendwie ein größerer Wurf, so einen Self Service zu bauen oder ob das gerade auch jetzt im Open Web, ob ihr dann andere Partner mit drauf bekommt... also es liegt eigentlich vor euch.
01:37:06: Bin sehr neugierig!
01:37:06: Vielen vielen Dank dass du mich da mal reingeguckt hast und uns alle inklusive der ganzen Anägtoten von aus den frühen Tagen, also uns fast bei unserem Leben erleben.
01:37:17: Glückwunsch schon mal ein bisschen her aber es ist ja noch ein paar Jahre vor dir jetzt.
01:37:19: Also so richtig hast du dich nicht geäußert ob es nun dynastisch wird oder nicht?
01:37:23: Oder ob es jetzt irgendwie kapitalistisch bleibt?
01:37:26: Man weiss auch nicht ganz genau.
01:37:27: Ja man
01:37:27: weiß das nicht!
01:37:28: In der jetzigen Phase muss man freutig sein langfristige Prognosen zu stellen und dynastic wirds nicht glaube ich nicht dass er passieren würde.
01:37:38: Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommt.
01:37:39: Ich freue mich auf jeden Fall auf.
01:37:40: den nächsten Jahres wird mega spannend!
01:37:43: Wir haben eine super Mannschaft und ich glaube dass wir das die besten Jahre für unsere Medien vor allen Dingen auch für das Auto-Formthema jetzt kommen werden.
01:37:53: Alles klar, wir werden es beobachten.
01:37:55: Vielen Dank!
01:37:55: Vielen Dank Udo!
01:37:56: Danke dir!
01:37:56: Alles
01:37:56: klar!
01:37:57: Ciao ciao!
01:37:58: So, wem diese Folge gefallen hat, wer bis hierhin gehört hat und ich hoffe das sind die allermeisten in diesem Fall ja wirklich auch sehr zu recht.
01:38:04: Den möchte ich noch ein anderer Folge empfehlen und zwar die mit Ralph Dommermuth.
01:38:08: Ist ziemlich ähnlich auch sehr beeindruckend.
01:38:10: der hat ja eins und eins bzw.
01:38:11: die Leute den Internet gegründet und auch so ist nichts hochgezogen.
01:38:15: einfach googeln Dommemuth OMR Podcast dann findet ihr diese Folge Oder eine Folge so aus dem Bereich Werbung, aber weniger Außenwerbung.
01:38:21: Sondern Kreativ-Werbung.
01:38:22: Jean-Remy van Watt.
01:38:23: Mit ihm habe ich schon zweimal gesprochen.
01:38:24: Einmal in den Jahr zwanzig und einmal in den Jahre zwanzfünfundzwanzig.
01:38:27: Ich glaube beide Folgen hören's wert.
01:38:29: Jean Remy Van Watt.
01:38:30: außerdem gibt es noch eine YouTube-Dokumentation über sein Leben auch von uns gemacht.
01:38:34: Einfach eingeben OMR Podcast Jean Ramy van Wott oder einfach OMR und Jungvan Watt googeln damit die Doku wahrscheinlich direkt kostenlos angezeigt!
01:38:42: Dieser Podcast wird produziert von Portstars by
01:38:48: OMR.
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