Mit Akku-Angriff zum Milliarden-Umsatz: Einhell-CEO Andreas Kroiss (#929)
Shownotes
Die Geschichte von Einhell klingt wie ein bayerisches Wirtschaftswunder: Als Andreas Kroiss 1998 einsteigt, steckt das Unternehmen in der Krise. Seine Antwort: Radikaler Fokus. Er wirft ganze Produktlinien aus dem Sortiment, setzt alles auf die Markenfarbe Rot und erfindet mit der Power X-Change-Plattform das „Nespresso-Prinzip für den Baumarkt“: 370 Geräte, ein einziger Akku. So schafft er es, den Umsatz von 130 Mio. auf 1,2 Mrd. Euro zu steigern und Einhell als lokalen Werkzeugchampion zu etablieren.
Nun steht seine nächste Wette an: Die Expansion in die USA. Ein Vorhaben, mit dem Einhell die Zwei-Milliarden-Umsatzmarke knacken will. Im OMR Podcast erzählt der CEO, wie er Branchenriesen wie Bosch und Makita im DIY-Markt überholte, wie er gegen den Widerstand des Betriebsrats Fixgehälter senkte und wie er über seinen Landsmann Toto Wolff den Weg in die Formel 1 fand.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute immer wieder ein Reise-Podcast.
00:00:02: und zwar war ich kürzlich in Landau an der Isar, also Tiefs ist Bayern.
00:00:06: Und da gab es eine Wachstumsgeschichte zu hören die ich vorher so nicht auf dem Schirm hatte.
00:00:11: Und zwar ist die Rede vom heutigen SDAX Konzern Einhell und seinem CEO bzw auch einem der größeren Shareholder mittlerweile Andreas Kreuz.
00:00:20: Der Andreas hat die Firma mit Anfang dreißig übernommen damals als kriselnden Metro-Zulieferer und das ganze mittlerweile über die Jahre zu einem globalen Milliardenkonzern.
00:00:30: Mittlerweile muss man sagen gedreht, dass Prinzip ist am Ende so ein bisschen wie Nespresso nur mit Bau oder Handwerksgeräten also vom Rasenmäher bis zum Akkuschrauber alles wird geladen über einen zentralen akku.
00:00:42: dreihundertsiebzig Geräte Also eine Plattform wenn man sie möchte für den Baumarktbereich und der Verkauf findet auch statt im wesentlichen immer Baumärkte.
00:00:50: Deswegen hat man es entweder sehr im Blick, wenn man im DIY-Bereich unterwegs ist oder halt eben gar nicht.
00:00:55: So ging's mir in der ganze Zeit und ich muss da wirklich als Laie mich erst mal reinarbeiten.
00:00:59: Habt dann auch gesehen dass mittlerweile die Kollegen von Lidl und Schwarz so was ähnliches unter dem Namen Parkside aufbauen.
00:01:05: Bosch tummelt sich in den Markt aber niemand ist so groß wie Einhell.
00:01:08: Eins Komma zwei Milliarden Euro Umsatz.
00:01:10: Die sind die Pioniere, Sponsoren in FC Bayern das Formel eins Team von Mercedes Und und und vierzig Tochtergesellschaften rund um die Welt haben wir alles im Podcast genau die Reise vom Andreas selber, vom Selfmade-Vertriebler ohne großen Hochschulabschluss bis hin zum exzellent bezahlten Topmanager.
00:01:26: Wer hätte es gedacht und damit rein ins Gespräch mit eben diesem Andreas Kreuz?
00:01:42: Hallo Andreas!
00:01:43: Hallo!
00:01:45: Also du guckst wieder ein bisschen überrascht an.
00:01:47: ich meine... Es ist ja schon irgendwie eine ungewöhnliche Geschichte und du hast das hier groß gemacht.
00:01:51: mittlerweile muss man doch sagen oder?
00:01:53: Ja, es ist schon eine lange lange lange Geschichte.
00:01:55: Ich bin ja nineteen achtund neunzig zur Einheit gekommen zuerst als Geschäftsführer der österreichischen Tochtergesellschaft und wir haben viele Dinge zur damaligen Zeit, die habe ich einfach nicht cool gefunden was wir machen.
00:02:11: Das Image der Marke oder Marke kann man zu dieser damaliger Zeit gar nicht sagen sondern wir waren einfach ein Level das verwendet wurde für all das was unsere Kunden zu derzeit In erster Linie war das die Metro einfach wollte.
00:02:26: Also von Fischfutter über Grills, über Gartengeräte – das waren relativ breite Palette?
00:02:31: Richtig!
00:02:31: Als ich begonnen habe haben wir von der Satellitenschüssel über Garagendoröffner, Saunen-, Infrarotkabinen also wir haben alles im Programm gehabt hauptsächlich getrieben durch die Zusammenarbeit mit der Metro, die Einhelles-Impoteur verwendet haben.
00:02:49: Einhalt selber ist nicht deine Gründung, sondern die Firma gibt es schon einige Jahrzehnte vor dir.
00:02:54: Ja selbstverständlich ich bin in der EINHEL-Gruppe in das Geschäftsführer Österreich eingetreten.
00:03:02: Wie
00:03:02: groß war das Unternehmen damals?
00:03:03: Das Unternehmen hat dazu mal wenn ich die WK, die dazugehörte rausnehme ungefähr Hundertdreißig Millionen gemacht.
00:03:11: Die
00:03:11: macht damals wahrscheinlich.
00:03:13: Also ungerechnet ein Euro und hundertdreizig Millionen Euro gemacht.
00:03:17: Aber es war schwierig, also das Image war nicht gut.
00:03:20: Die Qualität der Produkte war überschaubar umso zu sagen und die internationalen Kunden oder besser gesagt alle großen Kunden wollten nicht wirklich mit uns zusammenarbeiten.
00:03:33: Mittlerweile
00:03:33: macht ihr knapp ein
00:03:35: bis zwei Milliarden Euro im heurigen Jahr?
00:03:38: Und wir haben
00:03:38: einen Modell mit dem jetzt müssen wir darüber sprechen um die Welt geht, also mittlerweile kurz vom Einstieg in den US-Markt steht sagen wir mal, richtig ernsthaften Einstieg in den US-Markt steht.
00:03:50: Deine persönliche Reise für das andere Mal einfließen zu lassen ist ja so.
00:03:54: du hast angefangen im Vertrieb von eigentlich Finanzprodukten?
00:04:00: Ja, Finanzprodukten.
00:04:01: Das würde ich jetzt nicht sagen.
00:04:02: Also das habe ich so nebenbei gemacht.
00:04:06: Du warst Vertriebler eigentlich immer schon?
00:04:07: Ich war immer schon Vertriebler also schon in der Schule wo ich noch nicht erkannte dass das ein Talent von mir ist.
00:04:15: Habe ich wenn wir als Kinder Werken hatten alles was ich gebastelt habe war wertlos.
00:04:22: Aber ich konnte, wenn wir dann Eltern sprechen, da kamen und wir haben alles verkauft was die anderen Kinder gebastelt haben.
00:04:28: Da war ich Weltklasse!
00:04:30: Ich habe für unsere Schulkasse, für unsere Ausflüge, die wir da gemacht haben, hab' ich Kaffee, Kuchen und alles was wir gebasteld haben verkauft... ...und hab' geschaut dass er das Geld rein kriegt.
00:04:40: Ja du bist dann ja, sagen mal ohne jetzt zu sagen, die ganz große Harvard oder irgendwie sonst solche Ausbildung zu einhält?
00:04:47: Also in die österreichische...
00:04:48: Ja noch nicht ganz.
00:04:50: also es war ja so.
00:04:52: Es war ja so, dass ... Ich bin in einer normalen bürgerlichen Familie aufgewachsen.
00:04:59: Wo meine Eltern, wie ich Kind war, gerade Haus gebaut haben.
00:05:03: Und zu dieser Zeit hab ich immer mitbekommen, dass meine Eltern immer über Geld diskutiert haben, das knapp war.
00:05:11: Also mir ist es nicht schlecht gegangen.
00:05:14: Aber ich war mit Kindern zusammen, die viel mehr Spielraum hatten als den denn ich hatte.
00:05:20: Und eigentlich wollte ich dieses Leben nicht.
00:05:23: Also für mich war klar, ich muss was ändern und Dinge anders machen.
00:05:27: Das war für mich schon als Kind klar damit eine finanzielle Engpass nie ein großartiges Thema sein will.
00:05:36: Darum wollte auch sofort arbeiten und nicht in die Schule gehen.
00:05:41: Auch wenn ich gut war in der Schule und mein Vater mich dazu motivieren wollte... dass ich die htl mache und dann studiere, wollte ich das nicht.
00:05:52: Weil er hat mir das zu ermöglichen können.
00:05:56: aber ich konnte dann mit finanziell nicht bewegen.
00:05:59: also wollte ich Geld verdienen und habe dann eben sofort nach der Schule wie ich konnte begonnen Geld zu verdienen.
00:06:06: Hab dann eine Lehre begonnen, zuerst das Großhandelskaufmann, hab die mit Auszeichnung abgeschlossen und habe in der Lehre schon begonnen nebenbei Lebensversicherungen im Strukturvertrieb
00:06:18: zu verkaufen... Das ist mal
00:06:20: her!
00:06:20: ...und hab es geschafft diesen Struktur-Vertrieb relativ weit nach oben zu kommen in kürzester Zeit weil ich eine hervorragende Abschlussquote hatte und hatte viele, viele Leute die für mich dann schon Lebensversicherungen verkauft hatten, aber das war nicht das was ich wollte.
00:06:37: Ich habe dann natürlich, wie ich erkannt habe dass Vertrieb meine Stärke ist mit weitergebildet in diesen Bereichen, hab viele Kurse und Seminare und auch ein Fernstudium Betriebswirtschaft gemacht.
00:06:52: hab dann bei einer amerikanischen Firma begonnen, die heißt Shopwack.
00:06:57: Das war zur damaligen Zeit der größte Hersteller von Nassdrockensaugern und war dort Vertriebsleiter in Österreich.
00:07:06: Und wir haben das geschafft, dass wir mehr Umsatz gemacht haben in Österreich als in Deutschland.
00:07:13: Und dann ist mein Chef dazu mal zum Geschäftsführer auch ... nach Deutschland, zum Deutschland gemacht worden.
00:07:21: Aber ich habe alles gemacht schon als sechsundzwanzigjähriger und nicht eher!
00:07:26: Und wie er dann in Deutschland war zwei Monate hat er mich angerufen.
00:07:29: Er war natürlich nur für Österreich, nur verantwortlich.
00:07:31: Er gesagt Andreas du musst unbedingt nach Deutschland kommen... Das schafft das hier alleine nicht.
00:07:38: Und dann war ich heute sechsundzwanzigjähriger, und es war für mich natürlich schon stets du am Flughafen fliegst nach Düsseldorf, fliegs nach Köln überall hin und besuchst dann die großen Kunden!
00:07:50: Da habe ich zum ersten Mal – das werde ich nie vergessen – eine Berührung mit Einhell gehabt.
00:07:59: Und zwar ist es mir gelungen... Bei der Metro-Einhell mit Nassdruckensauger rauszuschmeißen, mit Jobwerk dazu mal.
00:08:07: Okay ja.
00:08:08: Und dann hat der Einkäufer zu mir gesagt ... Ja da wird der Danhuber aber nicht happy sein wenn wir jetzt ihre Nassdrockensager kaufen und nicht die von Einhell.
00:08:18: Ich hab gesagt zu ihm wer ist der Danhuhber?
00:08:21: Weil natürlich keine Ahnung ... Das
00:08:23: ist damals schon der Eigentümer von Einhelm.
00:08:25: Genau,
00:08:26: keine Ahnung, wer das is'.
00:08:30: Ja, und dann hat sie das halt so ergeben.
00:08:33: Ich wurde dann angesprochen ...
00:08:35: Von Einhell?
00:08:36: Von
00:08:36: den Herrn Tannhubern!
00:08:37: Nein nicht von dem Herrn Tahnhuber ich wurde angesprochen.
00:08:40: Die Gesellschaft in Österreich war früher eine Firma.
00:08:43: die hat Wieshofer geheissen es war ein Impoteur Und Einhell hat denn Impoteure gekauft Irgendwann Anfang der Neunziger.
00:08:53: Und dieser Herr Wieshofer ist dann noch Geschäftsführer geblieben für ein paar Jahre, da hat die Firma relativ gut funktioniert weil er sein eigenes Programm noch verkauft hat das was er hatte als Impoteur und wie der in Pension gegangen ist und einen Nachfolger geholt hat haben sehr falsche Entscheidungen getroffen und die Gesellschaft in Österreich ist total abgestürzt.
00:09:13: Und dann ist dieser Herr Wieshofer eben zu dem Josef Danhuber gegangen und hat ihm gesagt, ich such dir einen neuen Geschäftsführer in Österreich.
00:09:22: Er hat sich dann im Markt umgehört und ist auf mich gekommen und so bin er mit Einhell ins Gespräch gekommen.
00:09:29: Dann hast du den österreichischen Markt noch schnell saniert?
00:09:31: Ja es ist mir in sechs Monaten gelungen die Gesellschaft umzudrehen.
00:09:37: nach sechs Monaten wollte dann der Herr Danhüber das erste Mal dass ich nach Deutschland komme.
00:09:44: Dann habe ich gesagt, nein.
00:09:45: Ich würde das zuerst in Österreich gut machen.
00:09:48: Bitte geben Sie mir aber Ungarn dazu.
00:09:50: und dann habe ich Österreich und Ungarn gemacht.
00:09:54: Und ich habe aber gesehen – alle vier Wochen war ich dann heraus und habe immer Dinge aufgezeigt die aus meiner Sicht wir besser machen sollten, die mir einfach nicht gepasst haben was wir machen.
00:10:06: Das wird jetzt zu weit führen!
00:10:09: Und dann war wieder eine Messe.
00:10:12: Und auf dieser Messe, die war wieder katastrophal organisiert und er selber war auch noch da.
00:10:17: Weil zu der Zeit war er ja nicht mehr der Vorstandsvorsitzende sondern hat sich schon zurückgezogen und hat keinen Vorstandsporsitzenden etabliert, sondern seinen Bruder als Vorstandssprecher.
00:10:34: Diese Messe war wieder Katastrophal organisiert.
00:10:37: Er selber war da und ich hab dann zu ihm gesagt, wenn wir uns nicht gravierend verändern ... Dann hat die Firma keine Zukunft und ich werde da auch nicht ewig bleiben.
00:10:49: Und dann hat er mir gesagt, na, wenn Sie glauben, Sie können's besser, dann machen Sie es doch!
00:10:56: So hat das begonnen...
00:10:57: Was hast du denn deine Rezept um so Unternehmen?
00:11:01: ... zu drehen.
00:11:03: Also ich meine, das ist jetzt das wiederholte Mal, dass du dann sagen in der Firma oder auch ein Land erst mal... Aber was macht man mit dem Land?
00:11:09: Schau!
00:11:09: Das Allerwichtigste ist, dass Du die Menschen nochmal mitnimmst.
00:11:12: Ja also das heißt dieser, der Mindset da war zur damaligen Zeit, der war nett, dass wir ein Gewinnerteam sind ja und das heißt es war am Anfang sehr viel, dass man die Leute, die nicht mitgehen einfach austauscht.
00:11:31: dazu habe ich am Anfang das gesamte Gehaltssystem verändert.
00:11:37: In der Firma war es so, alle haben Fixgehalt bekommen aber die Firma hat kein Geld verdient.
00:11:42: also habe mit dem damaligen Personalleiter gegen den Betriebsrat eine neue Vereinbarung mit den Mitarbeitern gemacht.
00:11:51: Wir haben die Fix-Gehälter reduziert, das ist wie gesagt, von zwanzig Jahre aus – heute wäre es nur viel schwieriger!
00:11:56: –.
00:11:57: wir haben die fixe Gehälter reduziert und haben den Leuten aber gesagt, wenn wir erfolgreich sind dann könnt ihr um zwanzzig Prozent mehr verdienen.
00:12:05: Und nachdem das mit einer Betriebsvereinbarung nicht möglich war, haben wir dann mit jedem einzelnen Mitarbeiter Einzelvereinbahrungen gemacht.
00:12:14: Wie viele
00:12:17: Leute waren es damals?
00:12:18: Ja,
00:12:18: ich weiß gar nicht mehr genau.
00:12:19: Aber vielleicht ... Zwarhundert.
00:12:23: Ja.
00:12:23: Heute sind's wie viel?
00:12:24: Heute sind sie als Siebenhundert an dem Standort.
00:12:29: So das war quasi der Startpunkt, um richtig durchzustarten und in meiner Welt ist es so, dass allerwichtigste natürlich der Kunde
00:12:40: ist.
00:12:40: Der Kunde heißt bei euch der Endkunde oder mittlerweile verkauft ihr ja ganz groß eine Baumärkte.
00:12:47: Der Kunde ist beides.
00:12:48: Also Arme der Endkunde übern Service, wo wir den Kontakt haben und dann natürlich zuerst unser Kunde sprich jetzt Baumarkt oder in vielen Ländern Fachhandel.
00:12:58: Weißt du, euer größter Kunde?
00:12:59: Ist es Obie oder Bauhaus?
00:13:01: Unser größter kunde ist international.
00:13:05: Und so unser größter Kunden Bannings das ist eine australische Baumarquette.
00:13:08: Das ist unsere größte Kunde!
00:13:11: Und danach kommt dann...
00:13:12: Danach ist Nummer zwei, heute International Amazon mit allen Ländern wo die sind und dann kommen die deutschen Baumarketten bevor dann andere internationale Baumarketten kommen.
00:13:25: Okay, ihr habt damals ja dieses, sagen wir mal, Suryo man Sachen habt?
00:13:30: Hast du auch irgendwann aufgeräumt?
00:13:31: Verkaufen jetzt im Wesentlichen...?
00:13:35: Ja!
00:13:35: Also, der Punkt war dazu mal einfach.
00:13:38: ich konnte ja nicht alles aufhören weil dann hätte er keinen Umsatz gehabt.
00:13:41: Aber ich habe in meiner Strategie festgelegt dass wir vier Kernbereiche haben auf die wir uns fokussieren.
00:13:47: das war zur damaligen Zeit Power Tools Gartengeräte Das Thema Wassertechnik und das Thema stationäre Maschinen also von der Tischkreiseke Kappsäge usw.
00:13:59: begonnen Und alles andere.
00:14:02: da geben wir unsere Energie rein Und alles andere bekommt keine weitere Kapazität, sondern das Lauf.
00:14:11: Solange man Umsatz machen läuft es, wenn es nach unten geht schmeißen wir es einfach auf und wir haben das Selbstbewusstsein dass wir über durchschnittlich in den vier Kategorien wachsen.
00:14:22: Und das ist uns auch gut gelungen.
00:14:23: und ich habe dann jedes Jahr Kategorie rausgeschmissen, und da waren Kategorian dabei.
00:14:27: die haben mit einem Teilweise nur zehn Millionen gemacht wie zum Beispiel wie wir Klimaanlagen raus geschmissen haben, wie wir Gewächshäuser herausgeschmitten haben, Wie wir das ganze Thema Haus-Sicherheitstechnik rausgeschmiessen haben ja?
00:14:41: Und der Fokus ist immer mehr nur auf diese vier Katerie gegangen.
00:14:47: So, dann waren wir an einem Punkt.
00:14:50: Das war... ...zwei-tausend acht.
00:14:54: Zwei-tausend acht war das.
00:14:57: Wo wir Einhell hatte ja früher viele verschiedene Farben also weit weg von eine Marke ein Auftritt auf viele verschiedene Marken auf viele verschiedenen Levels und auch Farben, Verpackungen.
00:15:12: Das war ein Sammelsurium an verschiedenen Dingen, ja?
00:15:16: So und in ... um acht habe ich dann entschieden alles was alt-und billig ist wird von verschiedensten Farben fokussiert auf eine Farbe.
00:15:26: das war blau.
00:15:28: Und alles was wir zur damaligen Zeit schon angefangen haben neu zu entwickeln ist rot.
00:15:34: Ja und diesen Rotanteil haben wir dann fokusiert.
00:15:39: Und alle Produkte, die wir neu entwickelt haben, die waren rot und das Alte war eben blau.
00:15:46: Das Blaue wurde dann immer weniger und im Jahr, ich glaube es war in dem Jahr zwölf oder dreizehn habe ich dann entschieden alles Blaue fliegt raus!
00:15:56: Wir haben nur mehr Rot.
00:15:58: Ja?
00:15:58: Das war natürlich am Anfang ein... Totaler Wahnsinn, die Vertriebsmitarbeiter haben mich geschimpft.
00:16:06: Wenn wir Blau nicht mehr haben, werden wir so viel Umsatz verlieren und keinen Umsatz verloren.
00:16:11: Sondern im Gegenteil!
00:16:12: Und dann war quasi es geboren, dass wir eine Marke hatten, die eine Farbe hatte.
00:16:23: Was
00:16:23: ist denn bis heute oder damals im Zeitalag vielleicht eure ... Eure relevantes Produkt, also was ist eure Cash-Cow?
00:16:29: oder was geht am häufigsten über die Ticke?
00:16:31: Welches Einhellprodukt ist sozusagen euer Signalschapis.
00:16:33: Zur damaligen Zeit?
00:16:35: Ja zur damaliger Zeit waren viele natürlich ja.
00:16:38: Zu der damalige Zeit waren wir viele und wir haben ja zu dieser Zeit noch keine Akkuplattform gehabt.
00:16:45: Die Akku-Plattform mit der haben wir erst im Jahr zwei Tausend vierzehn begonnen.
00:16:50: Also das waren die ersten Gehversuche, aber geistig ist die Plattform schon im Jahr zehnt.
00:16:59: Bei dir im Kopf?
00:17:00: Ja!
00:17:01: Nicht bei mir im Kopf, aber natürlich wenn du so willst ja bei mir in dem Kopf.
00:17:04: aber woher kommt das?
00:17:06: wie ich gesagt habe Ich bin sehr kundenorientiert.
00:17:08: ich verwende mehr als fünfzig Prozent meiner Zeit mit Kunden im Markt und wir haben im Jahr acht oder neun eine Tochter in Australien gegründet.
00:17:21: Und in Australin war zu der Zeit schon erkennbar, dass der Akkuanteil, der bei uns nur überhaupt nicht relevant war immer größer wird und der Kabelanteil weniger wird.
00:17:33: Wir waren auch weit entfernt auch in Australinen von einer Plattform.
00:17:37: aber es hat viele Geräte gegeben die mit einem Akku schon betrieben wurden natürlich nicht mit einer Plattformen mit verschiedenen Akkus mit unseren Kunden da besprochen, was haltet ihr von Akkus?
00:17:53: Ja, Akkuschrauber alles andere machen kannst hin.
00:17:56: Braucht man nicht!
00:17:57: Haben wir schon probiert und funktioniert nicht.
00:18:00: Aber ich dachte die Idee, dass du alles mit einem Akku betreiben kannst, das ist einfach genial.
00:18:07: Wartet Ihnen damals eigentlich eine Firma in Australien.
00:18:08: Eine Firma in Deutschland, die jetzt so ein paar Hundert Millionen Euro Umsatz macht, die hat ja normalerweise keine Ableger in Australie.
00:18:16: Aber Australien ist ein superinteressanter Markt und wir haben, das muss ich dazu sagen.
00:18:22: Ich habe vom Jahr zwanzig acht bis zweitausendzwölf haben wir elf Tochtergesellschaften gegründet und eine davon war auch in Australien weil musste ja die Produkte, neu bekommen haben.
00:18:39: Wir mussten ja an Hebel haben, dass wir internationaler werden und unter national unsere Produkte
00:18:45: verkaufen.".
00:18:45: Also sagen wir mal der nächste große Turning Point war dann diese
00:18:50: Plattform?
00:18:50: Und
00:18:50: jetzt ist es halt so.
00:18:51: man kann bei euch wie viele... Produkte, habt ihr im Sortiment so ungefähr Größe noch?
00:18:55: Naja wir haben heute auf unserer Power-Exchange-Plattform sind wir aktuell bei dreihundertsiebzig Geräten umgekehrt.
00:19:01: Also bis zum Schrauber, bis zum Staubsauger, bis
00:19:04: zur Kühlbox, bis zu einem Kompressor, nass trocken Sauger haben wir alles mit dem gleichen Akku?
00:19:12: ja.
00:19:12: Aber wenn ich da vielleicht noch kurz zurückgehen darf, die Plattform war ja dann auch nicht geboren.
00:19:18: Da waren nur mal die Idee und unsere Kunden in Deutschland was unser wichtigster Markt war haben wir gesagt plötzlich brauchen wir eigentlich nicht.
00:19:26: Trotzdem haben wir dran geglaubt und sind mit einer deutschen Firma der Name der Firma BMZ, die gibt es heute nimmer, haben wir unsere erste Lithium-Plattform-Batterie entwickelt.
00:19:38: Und das war eine normale.
00:19:39: Ich habe aber dann zu denen gesagt... Wenn ich jetzt mehr Energie brauche, dann möchte er nicht einen anderen Akku verwenden der dann heute thirty-six Volt hat.
00:19:52: Sondern ich möchte zwei achtzehn Volt Akkus verwenden das der Kunde immer den gleichen Akku hat dass es total einfach ist.
00:19:59: Dann haben wir die mir erklärt na das geht nicht warum auch immer es nicht gegangen ist Ich bin keine Techniker habe das dann mit unserer Technik besprochen Mit dem Markus Danhuber und der hat da eine Lösung gefunden wie wir es schaffen dass wir, wenn wir mehr Energie brauchen das wir nicht an thirty-six Volt Akku reinstecken müssen sondern dass wir zwei achtzehn Volt Akkuren stecken können.
00:20:24: So heute, wenn ich jetzt zehn Jahre nach vorgehe Heute sind wir soweit Wenn wir mehr Energie brauchen, stecken wir zwei Akkus rein oder drei Akkus.
00:20:34: Oder in große Geräte
00:20:36: sogar
00:20:37: vier Akkus, dass ich die maximale Leistung habe.
00:20:41: Eure Käufer stand heute vor allen Dingen Menschen, die ihren Garten leben ... Also dir durch yourself!
00:20:48: Leute, die selber Bock haben zu bauen oder umzubauen.
00:20:51: Richtig.
00:20:52: Ihr verkauft über die Baumärkte und über Amazon im Wesentlichen an Menschen wie mich und mein Nachbarn.
00:21:00: Mich jetzt nicht so sehr, ich bin allein aber mein Nachband.
00:21:03: Ja
00:21:03: richtig!
00:21:03: Also nicht nur.
00:21:05: also die Vertriebsstrukturen sind natürlich in unterschiedlichen Ländern anders.
00:21:09: wenn ich heute noch Italien gehe haben wir immer schon traditionell sehr viel an die, nennen sie jetzt mal Eisenbahnhändler verkauft, ja.
00:21:19: Auch in der Türkei oder in den osteuropäischen Ländern oder in Südamerika verkaufen wir sehr viel immer schon an Fachhändlern.
00:21:27: Am Baumärkte auch aber sehr viel an diese kleinen Fachhänder weil die in vielen Ländern eine sehr hohe Bedeutung haben.
00:21:35: und wo kommen die Sachen her?
00:21:37: Wo produziert ihr das anders?
00:21:38: Wir produzieren heute die meisten unserer Produkte also die werden alle hier entwickelt heute in China.
00:21:46: Wir produzieren aber auch an Teil mittlerweile in Vietnam und wir haben zwar eigene Batteriefabriken, eine ist ja wohl in China und der andere ist in Ungarn.
00:21:57: Aber am Ende ist es halt so ihr verkauft einen Plattformgeschäft.
00:22:00: ein bisschen so nespressoartig wollt ihr sein?
00:22:02: Hast du mal glaube ich in einem Interview gesagt dass eurer Differenzierungsfaktor ist dann halt sozusagen diese Akkulösung.
00:22:10: Ihr habt schöne qualitätsstarke Produkte, aber vor allen Dingen kann man die immer mit allem ein Akkustruktur verwenden.
00:22:17: Und dann ist es halt so, man kauft sich einmal diese Akku-Basis und dann kann man da alles drauf flaschen.
00:22:21: Richtig!
00:22:22: Also wie wir begonnen haben mit dieser Batterieplattform – ich weiß das noch ganz genau – unsere Kunden, wie gesagt, haben nicht dran geglaubt.
00:22:33: Wir haben aber trotzdem damit begonnen.
00:22:36: Ich bin zu allen Kunden gegangen und habe ihnen die Plattform vorgestellt, die am Anfang nur zehn Produkte hatte.
00:22:43: Die Kunden haben gesagt Eigentlich glauben wir nicht so dran und sie wollten mir den Platz in Werbungen usw.
00:22:50: nicht geben, ja?
00:22:51: Und wir haben auch das System wie man es vermarktet umgedreht weil bisher wenn Akkugeräte verkauft wurden wurden die immer verkauft ein Gerät plus sein Akku, plus sein Ladegerät.
00:23:04: Und da habe ich von Anfang an gesagt eigentlich macht es überhaupt keinen Sinn weil wenn der Kunde schon ein Geräte gekauft hat mit Akku und Lade-Gerät dann will er ja nicht wenn er sie erst zweites kauft wieder ein Akku oder Lade gerät.
00:23:16: also haben wir angefangen die Geräten nur als Solos zu verkaufen und haben uns entschieden dass wir dass die Einstiegs-Batterie und ein Ladegerät vom Beginn an preislich so attraktiv gestalten, das die Einstellbarriere in eine Akkuplattform für unseren Kunden eigentlich ganz minimal ist.
00:23:38: Dass er von einem Kabel in die Batterieplattform einsteigt.
00:23:43: Und ich weiß nur es war trotzdem am Anfang super zäh!
00:23:46: Also wir haben bezahlt, dass wir die Plätze kriegen in Werbungen.
00:23:50: Abverkauf war schlecht und es war wirklich schwierig das umzusetzen.
00:23:56: Und dann hatte ich einen Kundentermin mit einem Kunden und er hat mir gesagt wenn sie so überzeugt sind davon ja dann machen wir doch eine Werbung und wir schenken einfach einmal den A-Kund des Ladegeräts einfach dazu Und schauen wir mal was passiert.
00:24:13: Natürlich, wirtschaftlich ist das ein totaler K.O.-Schlag und meine Mitarbeiter, wie wir dort gesessen sind, die haben alle gesagt da, das können wir nicht machen.
00:24:22: Ich dachte okay, noch einen Risiko fahren, wir machen das jetzt einfach.
00:24:25: Haben mit dem Kunden dann eine Modalität vereinbart so dass es durchführbar war?
00:24:29: Das war dann irgendwie Bauhaus oder was?
00:24:31: Ja
00:24:32: ich will jetzt kein Namen sagen aber es war einer der drei Großen in Deutschland wo wir das als Erster gemacht haben.
00:24:39: ja Das ist egal.
00:24:42: Es war Obi, mit dem wir das erst gemacht haben.
00:24:46: Und diese Werbung ist dann mega eingeschlagen!
00:24:50: Wir haben in kürzester Zeit mehr als dreißigtausend solches Solos- und Starterkitz verkauft.
00:24:56: Das war überhaupt nicht geplant, weder von mir noch von denen.
00:25:00: Damit habe ich natürlich etwas geboren, was ich bis heute nicht weggebracht habe, dass wir diese Akkus- und Ladegeräte ... um die Leute in die Plattform zu bringen, immer mit Marketingbudget unterstützt haben.
00:25:17: Und durch das wir das so massiv vorangetrieben haben.
00:25:22: auf der einen Seite dass wir den Markt mit Batterien geflutet haben wie du gesagt hast.
00:25:28: Wir haben unser Nespresso-System.
00:25:33: Wir müssen die Kaffeemaschine in die Küche bringen.
00:25:36: Und wenn die Kaffee Maschine in der Küche ist, dann kaufen die Kunden die Kapseln.
00:25:40: Dann überlegen sie gar nicht
00:25:41: mehr ...
00:25:42: Die Kapsel sind einzelne Geräte?
00:25:44: Ja.
00:25:44: Was kostet ein Gerät?
00:25:45: Wenn ich für euch einen Akkuschrauber-Einsteiger kaufen will...
00:25:49: Das kann ich nicht so beantworten, weil wir haben Geräten, die kosten ... äh, fünfzig Euro und wir haben die kosten zwei Hundert Euro.
00:25:57: Aber durch das, dass die Plattform heute schon sehr viele Fans hat haben wir uns innerhalb der Plattform auch, du musst dir ja Kompetenzen setzen in denen du dich bewegst.
00:26:09: Weil sonst franzt es ja komplett aus.
00:26:12: und Wir haben die ersten zehn Jahre wie gesagt, zwei tausend vierzehn mit step by step begonnen Mit der Batterieplattform Und haben uns dort ausschließlich auf do it yourself fokussiert zuerst auf Werkzeugung garten.
00:26:26: Die plattform ist gewachsen und heute haben wir in unserer Plattform fünf Kompetenzfelder im Do-it-yourself Bereich.
00:26:34: Das ist erstens natürlich Power Tools und Garten, was unsere zwei Kernfelder sind.
00:26:39: aber die Plattform hat sich weiterentwickelt um den Bereich Reinigen Indoor Autoreinigen, die wir bis ins Pool reinziehen und dann um das Thema Bumpen.
00:26:50: also wir bieten heute alle Bumpe an mit deiner kabellosen Lösung von einer Schmutzwasserpumpe über eine Gartenpumper, eine Klarwasserpumppe, eine Regenfasspumpte.
00:27:00: Und
00:27:00: wer denkt das alles aus?
00:27:01: Also bist du da auch in der Produktentwicklung drin oder kommen dann Leute aufs und sagen wie Mensch hier wir haben neue Pump uns ausgedacht.
00:27:06: lasst die man das Instrument aufnehmen.
00:27:07: also ich bin in fast allen Produkten von Anfang an mitinvolviert, ganz speziell wenn es ums Design geht.
00:27:14: Ich recherchiere sehr viel was machen Wettbewerber, was gibt es Neues in USA?
00:27:20: Aber natürlich gibt's auch unsere Produktmanager und unsere Produktteam die Produktvorschläge einbringen und dann entscheiden wir im Team sehr schnell welche Produkte... Aber das heißt
00:27:30: man tödlichst du auch so auf der Couch und guckst ja da irgendwie am iPad an.
00:27:34: was verkaufen Ähnliche?
00:27:36: oder was verkaufen sozusagen Geräte an Wieter in den
00:27:39: USA?
00:27:39: Sehr oft.
00:27:41: Ja, das ist sehr oft der Fall.
00:27:42: und dann schicken wir selber, dann fotografiere ich es, schicke mir selber kläre E-Mail und bespricht es mit unseren Leuten und das gehen wir auf unsere Projektliste und wenn es eine super Idee ist wird es relativ schnell gestanden.
00:27:58: Was waren
00:27:58: so das letzte Gerät, was du sozusagen auf die Art gefunden hast?
00:28:01: Das müssen sie jetzt auch mal machen!
00:28:03: Es sind ganz viele, wir sind ja vielleicht noch ganz kurz fertig machen.
00:28:08: Also neben den Pumpen haben wir da nur das Thema Reinigen.
00:28:12: Das Thema Reinigendor Autor bis einem Pool hinein.
00:28:16: und das Thema Regression hätte ich jetzt fast vergessen.
00:28:19: Regression ist alles was der Kunde mit der Plattform dann in der Freizeit machen kann.
00:28:25: Und zurückzukommen auf die Produkte die dann so entstehen, da entstehen dann Produkte wie eine Kühlbox.
00:28:35: Das ist ein gutes Beispiel der Kühl-Box wo ich dagegen war.
00:28:40: Die Kühl box und unser Tim Kühl Box mit Akku ist gekommen mit einer Kühl BOX mit Akko.
00:28:46: Ich habe gesagt KühlBOX mit Ako?
00:28:49: Nein!
00:28:50: machen wir nicht.
00:28:52: Und dann habe ich mich überzeugen lassen und heute unter den letzten Jahren der Heuer ist die Kühlbox ein absoluter Highlight-Artikel, wo wir Zehntausende Stück verkaufen.
00:29:03: Was kostet ihr?
00:29:04: Hundertneunundvierzig!
00:29:07: Ja hätte ich mir nie gedacht dass das geht, dass man die in Zehnteusenden ein Stück verkauft.
00:29:12: Ihr habt ja mittlerweile so eine Community an Leuten, die einfach sammeln Wenn ihr was rausbringt, wollen die eigentlich jedes Gerät haben?
00:29:18: Absolut.
00:29:18: Ja das ist der Sammler-Effekt, den wir ja kennen aus Kindzeiten wo wir bei jeder Fußballbeefung die Bilder gesammelt haben.
00:29:26: so machen das viele Leute natürlich auch wenn sie in einer Plattform sind und wenn sie Fan sind.
00:29:32: Aber auf deine Frage zurückzukommen, was waren die letzten Dinge, die von mir kommen?
00:29:37: Also von mir kommt ganz viel was Power-Tools betrifft weil das ist mein Spezialfeld.
00:29:42: Ich schaue mal ganz genau an Was machen die Wettbewerber Und wir haben jetzt eine neue Compact-Serie, die ist mir ganz wichtig.
00:29:50: Das für unser neues Feld, was wir jetzt gerade begonnen haben.
00:29:55: Nämlich das Professional-Feld.
00:29:57: Das Differenzierungsmuster ist wie wir uns im Next Level positionieren können.
00:30:03: Also ich wollte es hoch nicht mehr nur an die Heimwerker sondern auch an die Profi Handwerker sozusagen!
00:30:07: Richtig ja.
00:30:08: also wenn du das jetzt nur mehr abrunden darf?
00:30:12: Wir haben den DIY Bereich mit den fünf Kompetenzfeldern die ich erklärt habe Und wir haben es in zwanzig Jahren geschafft, vom Nobody in dem Feld in Deutschland laut nach GFK die Nummer eins zu sein.
00:30:25: Power Tools und Garten als Plattform zusammen.
00:30:27: Größer als Bosch oder ein anderer?
00:30:29: Größter als Boschs, größter als Makita?
00:30:31: ja und da sind wir auch stolz drauf im Do It Yourself und im Online Handel Also wo, da du dir selbst Kunde einkaufst.
00:30:40: Ja?
00:30:40: Es war für uns undenkbar vor zwanzig Jahren auch nur daran zu denken dass wir Bosch und Black & Decker das Wasser reichen konnten und dass wir die dann überholen durften.
00:30:51: Das war für mich persönlich schon wirklich sehr groß genug.
00:30:55: Aber ihr macht
00:30:55: ja auch viel dafür.
00:30:56: ich meine wenn ich jetzt sehe seid großer Partner bei FC Bayern.
00:30:59: Ihr macht mit der Formel I zusammen also Mercedes AMG das Formel i Rentim ist euer oder seid ihr Partner?
00:31:05: Ja, das gibt ja schon auch.
00:31:07: Das ist alles keine Partnerschaften, wo man mit irgendwie fünfzigtausend Euro im Ecke kommen kann?
00:31:11: Ja, es war mir insofern wichtig weil wenn du heute als Marke kein Image hast und ich weiß nicht, ob ich das vorher erwähnt habe wie ich begonnen habe mit meinen Ideen, meinen Kunden zu erklären dass wir uns eben fokussieren auf wenige Warengruppe dort Kompetenz haben wollen eigene Produkte entwickeln wollen haben die Kunden zu mir gesagt gute Idee, aber vergessen Sie den Namen suchen sie einen anderen Namen und ich habe gesagt nein also wir werden ein hell als starke marke hinkriegen.
00:31:46: ja und das war immer klar dass sich das schaffen werde auch wie wir nur hundertfünfzig millionen umsatz gemacht haben weil wir klar wir schaffen das dass das eine starke firma wird Und diesen Weg haben wir immer konsequent verfolgt.
00:32:03: Jetzt auf die Partnerschaften zurückzukommen, wie wir so weit waren dass wir eine Marke... eine Marke alles rot, Power Exchange in Place.
00:32:13: Aber wir haben wenig Bekanntheit gehabt.
00:32:16: So jetzt war es für uns wichtig, uns richtig zu positionieren!
00:32:19: Wir haben das richtige Produkt und die Firma organisatorisch richtig aufgestellt.
00:32:25: aber was uns fehlt ist die Markenbekanntheit.
00:32:28: Und wie wir wissen werden Kaufentscheidungen emotional getroffen.
00:32:32: also war die erste Idee dann einen Partner zu suchen, der dort positioniert ist wo wir uns positionieren möchten.
00:32:42: Nämlich in Dominanzbereich.
00:32:45: Wir wollen in diesem Bereich Akku uns im Dominanz-Bereich positionieren Und da war der erste Partner, den wir geschafft haben zu kriegen.
00:32:56: War der FC Bayern.
00:32:58: So, FC Bayern ist natürlich... oder nein ich muss anschrickt zurückgehen!
00:33:02: Wir haben zuerst begonnen mit der Formel E mit BMW.
00:33:06: Das war im Jahr twohntausendachzehn.
00:33:08: Da haben wir begonnen.
00:33:08: das war unsere erste Partnerschaft Und die Partnerschaft mit BMW war in der Formel E. Die Formel-E hat eine überschaubare Bedeutung, aber trotzdem es war für uns gut wenn man uns mit BMW in diesem Umfeld in Verbindung bringt und dann ist eben im Jahr zwanzig ist dann der FC Bayern dazugekommen.
00:33:32: Aber ihr macht diese Partnerschaften ist mein Gefühl ja auch nicht nur um auf der Bande zu sein, damit ihr in den Baumärkten auf eurem Produkt über das FC Bayern-Logo draufmachen könnt.
00:33:41: Das ist eher ein Siegelt als eine Partnerschaft oder?
00:33:43: Ja beim FC Bayern jetzt in der Form ... Beim FC Bayern sind wir nicht.
00:33:48: Wir sind beim FC Bayern offiziell ein Gardenexpert.
00:33:53: Das heißt
00:33:54: skurrilis.
00:33:55: Na ja!
00:33:56: Die haben einen großen Rasen und dann kann man sie kümmern.
00:34:01: Und am Anfang Mit dem FC Bayern auch tolle Spots usw.
00:34:07: gemeinsam gemacht, aber man muss realistisch sehen das Thema Fußball was natürlich das größte überhaupt ist hat Seine regionalen Heroes in allen Regionen.
00:34:19: Sie interessieren jetzt in England, interessiert der FC Bayern relativ wenig oder in Spanien und Italien weil die alle ihre eigenen Hero-Mannschaften haben.
00:34:29: Aber nichtsdestotrotz man kann den FC Bayern lieben oder hassen.
00:34:33: Eines ist klar.
00:34:33: Der FC Bayern ist positioniert im Dominanzbereich.
00:34:37: er steht für Emotion, für Ausdauer Leistung und einfach für Gewinnen.
00:34:43: Und wir wollten uns da positionieren, und alleine – das wissen wir ja – mit den Menschen, mit denen du dich umgebst, du wirst automatisch der Durchschnitt von
00:34:51: denen.".
00:34:51: Ja?
00:34:52: So, das war dieses erste Thema wo wir eine richtige Top-Partnerschaft haben!
00:34:57: Was muss man für so was in die Hand nehmen, größte
00:34:59: Ordnung?!
00:35:01: Das hängt auch, will jetzt davon nichts Konkretes dazu sagen.
00:35:04: Weil das natürlich sehr viel von Verhandlungsgeschick abwenkt.
00:35:07: Aber
00:35:07: schon einige Millionen sicherlich?
00:35:08: Also du kriegst es nicht für ein paar Hunderttausend.
00:35:10: Ja.
00:35:11: Du kriegts das nicht für eine paar Hundertausende.
00:35:13: aber die Frage ist natürlich wie kann ich's aktivieren... Wie kann ich so eine Partnerschaft wirklich aktivieren?
00:35:20: dass sich mehr verkaufen kann ja.
00:35:23: Aber es liegt doch bei euch eher in euren eigenen Händen also dass ihr das Logo bekommt und dass ihr irgendwie damit arbeiten dürft.
00:35:28: Also mein Gefühl ist nicht dass jetzt der Hebel ist, die Wande.
00:35:32: Sondern eher ihr seid Partner und dürft es überall erzählen?
00:35:35: Ja das ist bei unserer zweiten Partnerschaft das Hauptthema
00:35:40: beim Mercedes.
00:35:41: Also wie Mercedes, wie BMW sie entschieden hat, dass die aussteigen aus der Formel E haben wir Gespräche geführt mit dem Formel-E Team vom Mercedes.
00:35:54: Mercedes war heute ein vielfaches, nicht immer vielfach ist aber viel viel teurer und wir konnten mit Mercedes keine vernünftige Regelung finden.
00:36:04: Und dann hatte ich die Möglichkeit den Toto Wolf kennen zu lernen und er ist ja auch Österreicher und wir haben uns ehrlich gesagt super gut verstanden.
00:36:14: und er hat mir dann gesagt vergiss die Formel E Wir gehen ohnehin raus kommen die Formel I. und dann habe ich zu ihm gesagt, naja aber Formel i ist ehrlich gesagt für uns wahrscheinlich schwer leistbar.
00:36:27: Und dann haben wir versucht, also er hat gesagt, wir reden, wir finden eine Lösung ja?
00:36:32: Wir haben auch sehr gute Lösungen gefunden und wir haben eben diese Partnerschaft im Jahr wo wir der offizielle Tool-Expert sind.
00:36:44: Ja,
00:36:44: ohne die Reifenwechsel und den ganzen Gerätthand haben?
00:36:46: Genau!
00:36:47: Und das ist jetzt natürlich der Hebel international weil die Formel eins spielt sich heute weltweit ab, vierundzwanzig Rennen in ich glaube in zweiund zwanzig verschiedenen Ländern, wo wir in dem meisten davon doch der Gesellschaften haben.
00:37:01: oder wenn wir sie nicht haben dann sind wir gerade dabei dort welche zu planen.
00:37:07: Und durch das haben wir natürlich den Riesenhebel.
00:37:09: Erstens, was die Sichtbarkeit betrifft und zweitens natürlich, was unsere Kommunikation betriffe als der offizielle Tool Expert von Mercedes Motorsport weil wir dort natürlich Content drehen können, weil wir auf der Verpackung unser Logo verwenden dürfen ja?
00:37:28: Das ist der große Hebel, der uns hilft unserer Marke Dementsprechend step by step vom Image zu heben.
00:37:36: Aber da reden wir dann wirklich über Multimillionen, nämlich an?
00:37:39: Ja das ist nicht gerade billig aber das muss man natürlich so sehen.
00:37:43: also was heißt Billig?
00:37:44: Billig ist immer... Es ist so dass es ein Investment in die Marke und ein Investment einfach in die Zukunft.
00:37:54: weil ich sehe so Nur eine Marke ist die Versicherung langfristig gegen Preisdumping.
00:38:02: Wenn du es schaffst, dass du eine vernünftige Marke im Kopf des Kunden etabliert hast, die übersteht und wir haben eine klare Positionierung nur dann schafftest du es das du langfristiger für deine Shareholder und für deine Kunden an Value lieferst.
00:38:19: Und dieser Value ist ja ein Produkt, das zu einem vernünftigem Preis angeboten wird in einer sehr, sehr guten Qualität und der Kunde kriegt den besten Service.
00:38:29: Wie bist du eigentlich auf dieser ganzen Reise selber zum Shareholder geworden?
00:38:32: Also ich meine mittlerweile ist ja die Firma nach wie vor ein großer Besitz Familie aber auch zum Teil in deinem Besitz.
00:38:41: Ja also von Anfang an war es natürlich so wie ich begonnen habe.
00:38:46: wie die Firma nicht wirklich profitabel war hab ich zum Firmengründer gesagt Was sie mir zahlen, ist mir nicht wichtig.
00:38:55: Aber ich möchte an dem Entsprechenden Anteil vom Gewinn haben.
00:39:00: und ein paar Jahre später haben wir dann eben darüber verhandelt dass sich einen net nur der CEO der Firma sein möchte sondern auch Ein Nicht unwesentlicher Aktionär der Firma Sein Möchte.
00:39:14: Und die Struktur ist ja heute so das die Firma Die Familie Danhuber besitzt Ja noch über fünfzig Prozent, also es sind fünfzig Komma.
00:39:22: ein Prozent besitzt die Familie Danhuber von den gesamten Aktien.
00:39:27: Aber die Familie danhuber hat natürlich den größten Teil der Stammaktien.
00:39:34: Das heißt das macht uns ja auch und das ist für mich eine sehr gute Konstellation weil wenn du verschiedene Shareholder hättest die unterschiedliche Ideen haben ist es sehr schwer für ein Unternehmen wirklich langfristig zu führen.
00:39:51: Und dass wir heute eben dort sind, wo wir sind hängt einfach damit zusammen, dass wir nicht von einem Quartal zum nächsten denken oder von einem Ja zum Nächsten sondern alles was wir tun ist langfristige.
00:40:03: ja also diese Entwicklung von so einer Plattform das entsteht natürlich über Nacht.
00:40:08: Aber
00:40:08: wie viele Prozent sind jetzt bei dir aktuell?
00:40:12: Das möchte ich jetzt nicht sagen.
00:40:13: Aber
00:40:13: zwei, drei Prozent sind in der Größenordnung?
00:40:15: Nein es ist deutlich mehr.
00:40:17: Also wir nehmen mehr als zehn!
00:40:20: Es kommt darauf an, von welcher Situation du es betrachtest.
00:40:23: Ob's das vom Gesamten oder nur von den Vorzügen betrachtet ist.
00:40:27: Aber ich hab ja noch nicht aufgehört und ich habe auch noch einige Ziele was ich erreichen möchte.
00:40:32: Nicht nur im Bezug auf Umsatz- und Ertrag mit der Firma sondern auch wie viele Anteile ich haben möchte wenn ich aufhöre.
00:40:39: Und das Ziel ist dann irgendwann an die zwanzig Brenzen kommen?
00:40:45: Na, zwanzig ist nicht realistisch.
00:40:46: Ja?
00:40:47: Zwanzig Prozent ist nichtrealistisch aber ich hab schon noch einiges vor einige an Anteilen zusätzlich dazu zu gewinnen.
00:40:55: Genau
00:40:55: und wenn man kann sich ja vorstellen sowas ist natürlich immer an Ziele geknüpft.
00:40:58: also wenn dann bestimmte Ziele erreicht werden dann wirst du wahrscheinlich Aktien zugeteilt bekommen.
00:41:02: Nein das ist alles einfach davon abhängig wie erfolgreich wir sind.
00:41:07: Wenn
00:41:07: man sich also ziele erreichen um den Ziele oder einen Wertziele oder so was.
00:41:11: Nein als ich glaub Das ist meine persönliche Meinung, ein Börsen-Wertziel ist aus meiner Sicht auch ein falsches Incentiv.
00:41:19: Sondern bei uns passiert das alles auf Unternehmenserfolge und zwar wie erfolgreich die Firma im Bezug auf EGT.
00:41:26: Weil das ist langfristig, weil alles was ich tue muss die Firma langfristiger stärker machen.
00:41:35: Und damit machst du als Verantwortlicher nicht irgendwelche ... Haaruk-Aktionen, weil ich bin einmal am Gewinn beteiligt und ich bin eine arme Shareholder der Firma.
00:41:46: Das heißt, ich hab wirklich aus meinem eigenen Interesse und natürlich auch aus dem Interesse her für alle Mitarbeiter und Shareholders immer das Langfristige... ...für die Firma im Auge!
00:41:58: Okay aber jetzt ist es ja so.
00:42:00: du hast aus der Firma mittlerweile nahezu ein Unicorn gemacht.
00:42:02: also mal guckt ihr wart schon mal kurz davor, jetzt ist der Kurs ein bisschen zurückgegangen in den letzten Monaten Aber seit so bei Börsenwert als Market Cap, das ist ja schon mal jetzt eine Unicorn-Schwelle.
00:42:13: Ja
00:42:14: also begonnen haben wir mit fünfzehn Komma sieben Millionen Markkapitalisierung.
00:42:18: also von dem her gesehen bin ich sehr happy mit dem was mir reicht.
00:42:22: wo kann
00:42:22: man noch hinkommen?
00:42:24: Also realistisch ist, würde ich mir sagen unser Aktienkurs war ja schon bei über Achtzig und ich glaube dass die Firma wenn ich mein Ziel jetzt oder mein Zwischenziel was bei zwei Milliarden liegt.
00:42:39: Wenn ich das erreiche dann dürfte die Firma schon eine Marktkapitalisierung zwischen eins Komma fünf von eins Kommas sieben Milliarden Euro haben.
00:42:46: wenn sie fair bewertet ist
00:42:48: also zweimal jahrelang ist der Umsatz den DINNEDURLT.
00:42:50: also ihr seid jetzt bei Und denkst aber, in den nächsten Jahren kann man auf zwei Milliarden immer das ranwachsen.
00:42:55: Das
00:42:55: ist mein Ziel ja!
00:42:57: Und das ist im Wesentlichen dann aus dem US-Markt zu holen?
00:43:00: Seh nein, seh nicht so... Also wir haben ja heute vierzig Tochtergesellschaften.
00:43:04: Wir sind komplett aufgestellt in Europa.
00:43:07: Unser zweitgrößter Gesellschaft außerhalb von Europa oder besser gesagt außerhalb vom Deutschland Ist Australien wo unser größter Gründer und Partner ist.
00:43:19: Und dann sind wir in Kanada mittlerweile mit einer Tochtergesellschaft.
00:43:23: Wir sind in Thailand, wir sind in Südafrika.
00:43:25: Da sind wir überall schon mit Tochter-Gesellschaften präsent.
00:43:49: wesentlichen Dinge, die jetzt gerade passieren.
00:43:51: Plus wir haben in USA ein Unternehmen gefunden.
00:43:57: das war wahnsinnig schwierig.
00:44:00: Das zu uns passt.
00:44:01: Die sind überschaubar von der Größe.
00:44:05: Das heißt für uns leistbar ohne großes Risiko einzugehen und dann eine gute Basis zu haben, von der wir anfangen können.
00:44:17: Und dieser Gartenimpoteur hat Kontakte zu den Retailern, aber nicht das Produktportfolio.
00:44:23: So dass er wirklich die Chance hätte dort wirklich dementsprechend zu wachsen.
00:44:29: Wenn wir da einsteigen haben wir eine gute Plattform auf der man aufsetzen kann und das Business dann zu entwickeln.
00:44:39: in anderen Regionen, wie zum Beispiel im Mittel-Ist, wo es eine absolute Zukunftsregion ist.
00:44:45: Da haben wir heuer Anfang des Jahres ein Hub gegründet mit sehr erfahrenen Leuten die das führen von einem Wettbewerber von uns aufgebaut haben und ich setze da auf diese auf dieses Happy Middle East, dass wir dort den gesamten Middle East-Raum und den Nordafrikanischen Raum aufbauen.
00:45:04: Also du hast schon die Welt sozusagen im Auge ganz klar?
00:45:07: Absolut!
00:45:08: Wir wollen bis zum Jahr zwanzig dreißig in allen relevanten Märkten vertreten sind.
00:45:13: Und das wären dann auch ungefähr zwei Milliarden.
00:45:15: um was nämlich an oder?
00:45:16: Das ist der Plan.
00:45:17: ja okay
00:45:18: Das ist der Plan.
00:45:19: Und es ist halt einfach so, wenn du aufhörst an dem Tag wo du auf hörst zu sehen wirst du irgendwann nicht mehr ernten.
00:45:26: das heißt alles was wir tun muss langfristig ausgelegt sein weil jedes und jede neue Gesellschaft wenn du die gründest wenn du wo anfangst da zahlst du am Anfang logischerweise ein ja weil es wartet niemand auf dich.
00:45:40: Ja Du kommst in ein neues Land und musst dort am Anfang die etablieren.
00:45:45: Du musst investieren, du brauchst die Leute, machst aber den Umsatz nicht.
00:45:49: Aber wenn du das nicht machst, dann hast du irgendwann kein Wachstum mehr!
00:45:53: Wir sind heute im Zentral-Europa sehr stark, Deutschland, Österreich und Schweiz.
00:45:59: Da fehlt mir mit sehr bald die Wachslumsfantasie.
00:46:03: Ja?
00:46:04: Das ist ja auch
00:46:05: ein Verträgungswettbeb.
00:46:05: oder kann man jetzt noch mehr Akkuschrauber verkaufen oder muss man ja wahrscheinlich... Also es ist ja nicht so wahnsinnig... Viel Neues jetzt.
00:46:13: Die Kunden können ja nur eingebrauchen, oder?
00:46:16: Ich glaube das die meisten Kunden mehr als einen Akkuschrauber haben.
00:46:20: aber hier gibt er völlig recht.
00:46:22: also das Potenzial in den westeuropäischen Ländern Wenn man da eine sehr starke Position hat, ist das Wachstum irgendwo limitiert.
00:46:34: Wir haben natürlich noch sehr viel Wachslumspotenzial auch in Europa aber nicht in den Märkten wie Deutschland, Österreich und Schweiz.
00:46:41: Da sind wir so ein sehr stark...
00:46:43: Und da sind dann sozusagen Bosch wahrscheinlich ein starker Wettbewerber?
00:46:48: Genau, Bosch, Makita, dann gibt es amerikanische Firma die heißt Ryobi Der Black & Decker spielt eigentlich gar nicht mehr mit.
00:46:58: Dann gibt es noch die Firma Metabo, auch eine deutsche Firma, die mittlerweile aber auch zu Japanern gehört.
00:47:04: Die können zu Heikoke und Heikoki wiederum gehört – zu KKA, was amerikanischer Finanzinvestor ist.
00:47:11: Also die Wettbewerber sind ohnehin auf jedem Kontinent diegleichen.
00:47:19: Aber wenn Sie hier Wachstum wollen in Deutschland, dann müssten sie einfach die Kunden davon überzeugen.
00:47:25: Sprich die Endverbraucher und den Handelskunden, dass Sie mehr Fläche kriegen für Ihre Produkte und die nehmen Sie bei Wettbewerbern
00:47:34: weg.
00:47:34: Warum ist das eigentlich so?
00:47:35: Wenn Ihr wächst jetzt zu stark, habt ihr eine klare Roadmap vor euch.
00:47:39: Und trotzdem ist es weniger wert als Ihr Umsatzmacht.
00:47:43: Die Firma ist nicht schlecht profitabel, zehn Prozent!
00:47:47: Müsstet ihr nicht noch höher bewährt werden?
00:47:49: Die Frage kann ich dir nicht beantworten.
00:47:53: Weil das hängt natürlich damit zusammen, dass in unserer Branche viele Unternehmen net besonders gut laufen und Investoren beschäftigen sich ja sehr oft einfach mit Branchen.
00:48:06: Und wenn die in einer Branche nicht unbedingt eine große Attraktivität sehen, dann ziehen sie ihr Geld ab und geben das halt in KI ins Basic, was auch immer, wo Sie eben das schnelle Geld sehen.
00:48:20: Also ein Hell ist sicherlich nicht für Schnellegeld sondern ein Hell is sicherlich ein langes Investment.
00:48:27: Wenn ich mir denke, ich habe begonnen Aktien zu kaufen mit drei und vier Euro.
00:48:33: Wenn
00:48:34: man alleine deine Managementleistung sieht, dann hast du ja mehrere tausend Prozent Wachstum geschafft.
00:48:41: Absolut!
00:48:41: Das
00:48:41: ist schon so wenn man sagt okay da guck ich doch mal hin.
00:48:45: Da sitzt so ein Typ im Niederbayern.
00:48:48: mehrere Tausend Prozent Wachstum auf einem Modell, dass man auch irgendwie nachvollziehen kann.
00:48:52: Nicht irgendwelche Software, die keiner versteht, sondern es ist ja wirklich so okay, der verkauft diese Geräte oder diese Akku-Plattformen.
00:49:00: Man sieht das Ding im Markt ... Eigentlich ist das schon fast ein bisschen täuschen, ne?
00:49:04: Ja, ehrlich bin ich zu dem Moment ja.
00:49:08: Wenn ich mir denke dass der Kurs am Jahresende bei eighty-eight war und jetzt ist er bei seventy-one und es ist eigentlich gar nichts passiert was unsere Firma in irgendeiner Art und Weise in ein negatives Licht stellt.
00:49:21: wir haben super Ergebnisse geliefert letztes Jahr.
00:49:24: Wir haben auch Heuer Auch wenn an Moderatus aber Wachstum im ersten halben Jahr gemeldet.
00:49:32: Wir haben eine stabile gute Profitabilität.
00:49:36: Ich verstehe es ehrlich gesagt auch nicht, aber natürlich ... der Investor entscheidet, wo er sein Geld umspült.
00:49:44: Wenn das nicht für euch besser ist?
00:49:46: Dass ich sage, abseits von der Börse weiterzuwachsen.
00:49:48: Das ist doch gerade bei Firm dieser Größenordnung nicht ganz unmodern.
00:49:53: zu sagen okay wir machen einen Tag in Private!
00:49:54: Ja, also das ist jetzt nicht geplant.
00:49:57: Wir haben aber in der Hauptversammlung bekannt gegeben, dass wir uns die Genehmigung geholt haben und dass wir selber Aktien zurückkaufen dürfen.
00:50:06: Ob man von dem Gebrauch machen, das werden wir diskutieren, aber wir haben zumindest die Genehnigung dazu von der Haupt- versammlung.
00:50:16: Ich glaube ... Was natürlich ein Punkt ist, was vielleicht unsere Aktie ein bisschen hemmt ist nachdem es Vorzüge und Stämme gibt.
00:50:26: Und die Vorzügen sind stimmberechtigt.
00:50:28: Das macht natürlich ... wenn's zwei Aktiengattungen gibt das ist nicht gut für den Aktienkurs.
00:50:35: auf der anderen Seite vielleicht nicht gut aber gut für die Entwicklung der Firma weil wenn du einen starken Anker-Aktionär hast kannst du in Ruhe arbeiten.
00:50:47: Gleichzeitig gibt es vielleicht eine gewisse Abhängigkeit von den Baumärkten, der ganzen Branche.
00:50:54: Da müsst ihr ja durch.
00:50:55: Ohne die ... Ihr macht da kaum direkt Verkauf?
00:50:58: Wenn ich's richtig verstehe, macht ihr nur direkt über Amazon oder sonst?
00:51:01: Das ist auch nicht direkt!
00:51:02: Also so richtig über die eigene Webseite?
00:51:03: Wir haben DDoC.
00:51:06: Aber natürlich im verhaltenen Maße, weil wir unseren Partnern mit denen wir langfristig das Geschäft aufgebaut haben, natürlich nicht in den Rücken fallen wollen.
00:51:17: Wir müssen, da gibt es ja gar keine andere Möglichkeit die Marktplätze das gibt direkt betreuen.
00:51:25: Allerdings machen wir's auch so dass wir preislich uns nicht matchen mit dem tiefsten Preisen aber der der Fachhandel, sprich also die Baumärkte, dessen unsere Hauptkunden.
00:51:42: mit denen machen wir ungefähr sechzig Prozent von unserem Gesamtumsatz.
00:51:46: Dann haben wir den Online-Kanal, also Amazon plus auch die anderen Onlineshops, mit denen wir eng zusammenarbeiten, die repräsentieren ungefähr so fünfundzwanzig bis siebenund zwanzig Prozent.
00:51:58: und da rest sind dann die Fachhändler, die für uns in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Zielgruppe werden.
00:52:06: In manchen Ländern sind sie schon eine starke Zielgruppen, wie vorhin gesagt habe ich in Italien und Spanien aber auch in den osteuropäischen Ländern oder Südamerika wo die Baumärkte eben nicht zu einer starke Dominanz haben.
00:52:20: Jetzt fangen wir auch an in Deutschland an den Fachhandel ranzugehen mit unserer Professionelle.
00:52:30: Obi oder Bauhaus ein bisschen mehr Fläche gibt, oder mehr Platz im Katalog.
00:52:33: Dann merkt man sofort, okay zack, das geht hoch?
00:52:38: Ja, das ist richtig ja!
00:52:40: Das ist richtig wenn wir heute... Aber du darfst es nicht so einseitig sehen.
00:52:44: Deutschland repräsentiert ist unser größtes Land aber repräsentiert nur mehr dreißig Prozent des Konzernumsatzes.
00:52:54: Und wo verkauft ihr am meisten?
00:52:55: Gibt's ländliche Regionen?
00:52:58: Also ich muss zugeben Bis vor ein, zwei Jahren bevor ich sozusagen irgendwie gesehen habe dass wir bei Bayern was macht dann hatten wir uns mal kennengelernt oder einen Kollegen von dir.
00:53:06: Hatte ich Einhell gar nicht so auf dem Zettel.
00:53:08: aber ich lebe jetzt in Hamburg und bin da jetzt nicht in der Baumarkt-Szene.
00:53:12: also wo ist euer Sweetspot?
00:53:16: Ist es dann eher so Dörfer oder sind's halt irgendwie Kleingartenmensch?
00:53:21: Nein, es ist immer dort.
00:53:24: Natürlich in der Innenstadt wo alle Leute in Wohnungen leben, ist nicht unbedingt unsere Zielgruppe.
00:53:31: Da wird jeder einen Akkuschrauber haben.
00:53:32: ja weil in jeder Wohnung wir wahrscheinlich einen Akkushrauber geben und in jeder wohnung kannst viele Produkte von uns geben.
00:53:38: aber richtige unsere richtige Zielgruppen ist natürlich der private Haus- und Gartenbesitzer.
00:53:44: Ja,
00:53:45: die sind heute in den Speckgürtel oder ... Ja, ein bisschen außerhalb der Städte.
00:53:51: Wenn jemand ein eigenes Haus mit einem Garten hat, egal ob gekauft oder gemietet, dann ist er automatisch unser Kunde.
00:53:58: Es gibt auch viele Wohnungen die zwei hundert Quadratmeter, hundert quadratmeter Garten dabei haben.
00:54:03: Wenn der hundert Quartatmeter Gaten dabei hat, ist er schon unser Kund.
00:54:06: Er braucht einen Trimmer, er braucht eine Heckenschere und mehr.
00:54:10: Er will vielleicht ... Er braucht eine kleine Pumpe, eine Grasschere.
00:54:13: also da gibt es sehr viele Anknipfmöglichkeiten, die wir haben.
00:54:17: Und wenn man sich zu deinem Leben vorstellt, bist du sozusagen die Hälfte deiner Zeit irgendwo im Ausland unterwegs und fliegst durch dir gegen und triffst Partner oder... Ja
00:54:25: also ich würde mir sagen mein Leben der letzten fünfundzwanzig Jahre kann man schon sagen ist ein absolutes wagerbunden Leben.
00:54:34: Entweder bin ich hier, wenn ich hier in Landau bin dann sitze ich bis elf Uhr am Abend im Büro und schaue dass ich meine Dinge mache, wenn Ich da bin.
00:54:46: Und die zweite Hälfte meiner Zeit Irgendwo unterwegs mit unseren Tochtergesellschaften, immer im Markt bei Kunden.
00:54:56: Weil für mich ist der Kontakt zum Kunden – ich lerne in jedem Kundengespräch dazu!
00:55:01: Wenn ich mir Kunden gespreche sagen wir die was passiert im Markt?
00:55:06: Was machen wir gut?
00:55:07: Ich sehe wo wir uns verbessern müssen und das Gute ist dann wenn ich das erkenne ich komme zurück und kann diese Veränderungen dann sofort in unsere Organisation einkippen.
00:55:22: Wenn ich mir gute Produktideen zurückkomme, dann kann ich die sofort auch in unsere Organisation einkipen.
00:55:29: Wie
00:55:29: oft im Jahr bist du in Australien?
00:55:32: In Australien bin ich nur einmal im Jahr aber die Australier sind sehr oft in Europa.
00:55:38: also ich sehe die ... Also natürlich unseren Geschäftsführer sehen mindestens viermal im Jahr Aber auch das Management von unserem größten Kunden seh auf jeden Fall drei bis vier Mal im Jahr.
00:55:49: Und
00:55:49: dann USA, auch noch eins im Jahr in den USA?
00:55:51: Ja, USA haben wir ja jetzt noch nicht.
00:55:54: Aber natürlich ... Wir sind in Thailand, wir sind in Kanada.
00:55:57: Wir haben in China unsere Einhell-Kina, unsere Sourcinggesellschaft, wo wir natürlich auch viele Partnerschaften haben und dann dürfen wir nicht vergessen die ganzen europäischen Töchter.
00:56:10: aber die rechne ich jetzt gar nicht wenn ich einen Tag vorhin fliege.
00:56:15: Aber ich versuche das nicht mehr als ... zehnmal in der Kontinentelflüge habe.
00:56:23: Ja,
00:56:24: also einmal pro Monat so.
00:56:26: und aber innerhalb Europas bin ich die ganze Zeit unterwegs.
00:56:31: Aber
00:56:32: gibt es schon einen Firmenflieger?
00:56:33: oder machst du das noch alles mit dem kommerziellen?
00:56:35: Firmenflieger haben wir nicht, also in Nutz hin und wieder einen kleinen Privatjet um nicht Zeit zu verlieren.
00:56:43: Wenn es mit normalen Flügen einfach von der Zeit her einfach nicht geht, dass er das vernünftig hinkriege.
00:56:49: Aber
00:56:49: ich meine hier von hier raus zum Flughafen, da München ist ja schon immer eine Stunde unterwegs?
00:56:53: Und dann dadurch ... Ist ja schon ein richtig intensives Reiseleben da, ne?
00:56:58: Ja, es ist intensiv aber wenn's einfach wär könnt ihr jeder!
00:57:04: Aber es ist ja auch wahnsinnig cool, dass die Familie dich gefunden hat.
00:57:07: Dass sie dich beteiligen ist das eine.
00:57:10: Wenn man das so hört, das ist schon sehr stark von dir geprägt, die Firma und deiner Zugkraft.
00:57:15: Ich nehme an du fühlst sich trotzdem fair bezahlt für den ganzen Wertzuwachs, den ihr hier vermittelt hast?
00:57:20: Also wenn ich mich nicht fair behandelt fühle... würde, dann wäre ich nicht seit fünfundzwanzig Jahren mit Herz und Blut da dabei.
00:57:30: Und ziehst du auch
00:57:31: durch?
00:57:31: Und zieh das durch weil ... wie gesagt von Anfang an bin ich nicht jemand der für Gehalt arbeitet sondern ich sehe mich selbst als Unternehmer und hätte mir zu der damaligen Zeit der Josef Danhocher nicht die Chance gegeben, dann hätte meine eigene Firma Das war für mich klar.
00:57:49: Aber bereut man das auch dazu
00:57:51: um ehrlich zu sein, nicht.
00:57:52: Weil ich habe eine gute Basis gehabt von der ich anfangen konnte und ich bin mit dem was sich heute erreicht habe und mit den Möglichkeiten die ich habe aufgrund meiner Vereinbarung glaube ich muss ich sehr sehr zufrieden sein und es gibt wenige wahrscheinlich die auch nur annähernd dorthin kommen wo ich heute bin.
00:58:21: Okay, das klingt ein bisschen kryptisch.
00:58:23: Aber es kann jedem Internet nachschauen!
00:58:29: Man weiß ja nicht so genau wie die Vereinbarung im Detail ist und man kann nur sehen, wie viel Scherz du jetzt hältst und sowas.
00:58:33: Ja
00:58:33: aber nachdem wir in Deutschland zwar nicht... unsere Kundendaten weitergeben dürfen im Kundendienst, sondern wir dürfen den Kunden nicht E-Mail schreiben wenn er nicht zugestimmt hat.
00:58:44: Aber unsere Gehälter müssen im Internet veröffentlicht werden.
00:58:48: also es ist relativ einfach rauszufinden.
00:58:51: Da habe ich eigentlich noch einen Recherch.
00:58:52: vielleicht, muss ich nochmal nachtragen?
00:58:53: Ja!
00:58:54: Aber okay in deinem Sinne...
00:58:56: Na aber ich bin sehr zufrieden mit dem was mir ermöglicht wurde.
00:59:01: Ich glaube Diese ganze Situation ist eine Win-Win-Situation gewesen, wie der Josef Danhuber und ich zusammengekommen sind.
00:59:09: Es war ein Win-Situation für ihn aber auch eine Win-, Winssituation also eine Winsituation für mich.
00:59:16: Und drum ist es für uns beide eine Winwin-Sitution.
00:59:20: Ist das US-Geschäft?
00:59:20: Ist der Kauf in den USA da irgendwie bei euch so überlegt wird?
00:59:24: Ist das ganz große Wetter?
00:59:28: Ich würde jetzt nicht sagen, dass es eine ganz große Wette ist.
00:59:31: Aber natürlich ist es nicht nur der Kauf dieser Firma sondern das sind einfach... du brauchst weil die Firma ist ja nicht stark.
00:59:39: Das heißt wir müssen neue Leute suchen.
00:59:42: Du hast das Risiko vielleicht, dass du nicht die richtigen Leute von Anfang an beginnst?
00:59:46: Du musst den Marketing investieren und es kennt dort niemand!
00:59:51: wahrscheinlich gleich viel Umsatz, was ich mache in Marketing investieren.
00:59:55: Das ist am Anfang alles nicht hilfreich um den Gewinn zu steigern.
01:00:00: und ich kann natürlich sagen ja das ist dann vielleicht eine Wette auf die Zukunft.
01:00:06: aber wir haben schon so viele Wetten auf die zukunft gehabt.
01:00:09: wenn ich mir anschaue hier habe vorhin erwähnt zwischen waren kleine dabei von Griechenland angefangen über die Türkei, über Chile, Argentinien aber auch Frankreich, Griecheland.
01:00:29: Also da waren viele Länder dabei und die haben am Anfang alle kein Gott verdient!
01:00:34: Und das war für mich teilweise ... schon wirklich schwierig.
01:00:41: Und natürlich habe ich den Druck dann auf dem Aufsichtsrat gehabt, weil diese Gesellschaften die haben wir alle gar nicht verdient.
01:00:47: aber trotzdem wusste ich der Weg ist richtig.
01:00:50: wenn wird es nicht tun werden wir niemals einen richtigen Hebel kriegen.
01:00:54: um einfach weiter zu kommen.
01:00:56: ja und heute ist Frankreich Wir machen sechzig Millionen Heute in Frankreich.
01:01:02: Ja wir machen ein tolles Umsatz in der Türkei.
01:01:05: das waren alles mega Verlustgesellschaften.
01:01:10: So funktioniert Expansion halt einfach.
01:01:13: Wenn ich das nicht mache, ja?
01:01:15: Ich könnte mir jetzt ... ich kann sagen okay, ich bin jetzt in der zweiten Hälfte Fünfzig.
01:01:20: Ja!
01:01:20: Ich mach' jetzt nur ein paar Jahre und optimiere mich jetzt.
01:01:23: Ich reduziere das Marketing-Budget.
01:01:25: Schau da so diese EGD-Stabilhalte.
01:01:27: Aber das ist nicht meine Mentalität.
01:01:29: Ich spreche da oft mit Freunden drüber die so im gleichen Alter sind.
01:01:33: Die sagen ja, ich nehme jetzt ein bisschen raus.
01:01:36: Ich geb immer Vollgas.
01:01:38: Dann sage ich zu denen, naja ... dann wirst du nicht mehr weiterkommen.
01:01:45: Mein Ziel ist ein anderes.
01:01:47: Ich geb Vollgas und wenn ich zu der Kenntnis komme, will ich nicht mehr Vollgas geben, muss ich aufhören.
01:01:52: Das ist mein Zugang!
01:01:53: Das ist ja genauso, wenn ich heute Fußballspieler bin und dann sage ich, na ja jetzt will ich aber eigentlich nicht mehr so viel trainieren und ich will mich immer weiterentwickeln.
01:02:02: Na ja, dann kann ich nicht mal beim FC Bayern spielen, sondern spüle halt nur wenn es mir noch Spaß macht irgendwo.
01:02:08: Aber nehmen wir in der Champions League und mein Ziel ist dass ich ja für meine Mitarbeiter auch ein Maßstab bin, der das was er von ihnen verlangt auch vorlebt.
01:02:22: Ich möchte ja nicht, dass die sagen naja jetzt wird's dann Zeit, dass sie in Pension geht Ja, weil er selber nichts mehr macht.
01:02:30: Also das ist nicht mein Anspruch.
01:02:32: Mein Anspruch ist immer weiterentwickeln und wenn ich mich selber ertappe, dass sich das nicht mehr möchte, wenn in der Früh aufstehe und ich hab keinen Bock mehr dann werde ich aufhören.
01:02:46: Hättest du dich noch fit nehmen her?
01:02:47: Machst du noch ein bisschen Sport oder Ausgleich?
01:02:49: Es geht gar nicht anders.
01:02:51: Wenn du keinen Sport machst auf Dauer, dann hältst du das Energielabel, was ich brauche, nicht aufrecht.
01:03:00: Sport war schon immer ein wesentlicher Bestandteil oder generell Fitness.
01:03:05: Was machst du
01:03:05: da?
01:03:06: Also heute gehe ich gelaufen dreimal in der Woche, aber jetzt nicht großartig lange Distanzen sondern halt nur einfach um mein Herz und Kreislauf fit zu halten.
01:03:18: Und ich habe mein eigenes Fitnessstudio.
01:03:20: das ist mir ganz wichtig.
01:03:21: es ist der wichtigste Bereich in meinem Haus Zuhause wenn ich zu Hause bin.
01:03:27: Aber wir haben hier auch ein Fitnessstudio und die gehen manchmal erst am Abend zum, ja manchmal erst um elf Uhr abends ins Fitnessstudium.
01:03:36: Aber es gibt keine Woche und ich glaube das kann ich sagen seit meinem siebzehnten Lebensjahr wo ich nicht mindestens vier mal in der Woche ins Gym gehe und dreimal laufen.
01:03:47: Okay wow!
01:03:48: Na gut, dann werden wir noch ein bisschen Spaß an.
01:03:51: die haben hoffentlich und gucken jetzt wie sich das ganze Thema hier entwickelt.
01:03:55: Ja,
01:03:55: wir haben ja nur paar große Ziele vor uns.
01:03:57: Genau, ob die zwei Milliarden kommen bis zum Jahr- und Dreißig-US-Eintritt bin ich mal gespannt.
01:04:01: Also ich packe jetzt mal auf meine Watchliste, da werde ich es irgendwie nicht aus dem Auge verlieren.
01:04:05: Alles klar!
01:04:06: Vielen Dank!
01:04:06: Okay danke dir!
01:04:08: Herzlichen Dank!
01:04:08: Ciao ciao.
01:04:09: So, wer bis hierher gehört hat und noch Lust hat auf weitere Heimwerker- und Baumarktgeschichten.
01:04:14: Der OBI CEO der Sebastian Gundl war es in den dreiundzwanzigten Podcast könnt ihr einfach eingeben, OMR Podcast, Sebastian Gundler oder OBI.
01:04:21: Ihr werdet es finden!
01:04:23: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei
01:04:29: OMR.
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