Mythos Stanglwirt: Vom Wirtshaus zum Luxushotel (#934)

Shownotes

Keine Buchung über Booking.com, aber über 90 Prozent Auslastung das ganze Jahr über: Der Stanglwirt ist weit mehr als ein Traditionsgasthof – er ist eine weltweite Luxusmarke und ein Sehnsuchtsort für Hollywood-Stars, Spitzensportler und Stammgäste aus aller Welt. In dieser ganz besonderen Podcast-Folge – direkt vor Ort in Tirol aufgenommen – empfängt Philipp Westermeyer gleich drei Gäste auf einmal: Maria, Elisabeth und Johannes Hauser. Sie bilden in 12. Generation das Geschwister-Trio an der Spitze des Familienbetriebs mit über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 60 Millionen Euro Umsatz. Ein Gespräch wie eine Masterclass in Unternehmertum, Familienführung und dem, was passiert, wenn man nicht maximiert, sondern optimiert.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Schon seit vielen Jahren höre ich regelmäßig vom Stangel wird und habe mich eigentlich immer gefragt, was soll das eigentlich sein?

00:00:06: Ein Restaurant.

00:00:07: Ein Hotel.

00:00:08: Ein Luxusresort.

00:00:09: Das waren wir aus der Ferne nicht so ganz klar.

00:00:11: Mir ist aufgefallen sehr viele pronente Menschen fahren dahin aber auch ganz andere Menschen aus überraschenden Ecken die ich kenne haben mir davon ehrlicherweise häufig vorgeschwärmt.

00:00:19: Und dann bin ich vor einigen jahren im Auto gefahren von München nach Kitzbühel und habe auf einmal durch Zufall ein Schild gesehen, Stangeln wird.

00:00:26: Und dachte, Hä?

00:00:27: Das soll der Stangel sein!

00:00:28: Hier an einer Schnellstraße kurz vor Kitz bühel, konnte ich mir gar nicht vorstellen.

00:00:31: Dann hat es noch mal eine Weile gedauert und dann war ich zum ersten Mal da, hab dann so langsam verstanden okay was passiert hier eigentlich.

00:00:37: Ich hatte eine Familie über Generationen hinweg versucht aus einem Gasthof, einem Rastplatz mittlerweile einen Luxusresort zu bauen.

00:00:44: entgegen jeder Wahrscheinlichkeit aber mit ganz viel Liebe und Leidenschaft und auch bisschen Liebhaberei und Kundorientierung ist es wahrscheinlich eines der spannendsten wirtschaftlichen Projekte in den Alpen geworden.

00:00:55: Mit Multi, Multi Millionen Umsatz.

00:00:57: Wir werden gleich hören wie viel genau mit über neunzig Prozent Auslastung de facto das Ding also immer voll Sommer wie Winter und dass obwohl er stangen wird auf keiner der gängigen Buchungsplattformen zu finden ist.

00:01:08: Das ganze Haus hat seit hundert von Jahren nie mehr geschlossen gehabt.

00:01:11: die haben de facto also auch immer

00:01:12: auf

00:01:13: und werde mittlerweile ins zwölfter Generation geführt von drei Geschwistern von Elisabeth von Maria und von Johannes Hauser.

00:01:20: Und genau mit denen habe ich über ihr ganz besonderes Familienerbe, um die Dynamiken und das Modell dahinter gesprochen!

00:01:26: Auf geht's!

00:01:39: Hi zusammen!

00:01:40: Hallo!

00:01:41: Sie sagen ja eigentlich eine Vier-Gruppe in der zwölfigen Generation?

00:01:45: Aber ihr seid die drei, die jetzt sozusagen das Haus hier leiten, ne?

00:01:48: Das kann man so sagen.

00:01:49: Genau.

00:01:49: Ich

00:01:50: stelle mal ganz kurz hier einmal alle selber vor, vielleicht mit Zuständigkeit

00:01:55: Also grüße ich miteinander, ich bin die Elisabeth Hauser-Benz.

00:01:59: Ich bin Teil der Familie und für die ganze Verwaltung zuständig.

00:02:03: Ich mache alles im Hintergrund, alles was so hinten herum dann herauskommt kommt irgendwann bei mir an.

00:02:11: Mein Herz schlägt für die Mitarbeiter.

00:02:13: Ich war für die Mitarbeitern zuständig, für die mitarbeiterentwicklung Und nebenbei, das ist meine Leidenschaft auch.

00:02:19: Ist es reiten?

00:02:20: Also ich bin für die Lipizaner zuständig.

00:02:22: Ja,

00:02:22: doch eine Lipizana-Zucht muss man sagen.

00:02:24: Hinten kommt

00:02:24: ein Riesenreitstall.

00:02:26: Wer

00:02:26: uns hier sieht, muss mal warten.

00:02:28: Vielleicht gibt's in der Kamera einschauen und dann draußen wirklich ... Weißen Pferde hier sozusagen vor den Bergen stehen.

00:02:32: Es ist unglaublich, ja?

00:02:33: Genau!

00:02:34: Also wir haben das Kaiserpferd zu uns nach Tirol geholt.

00:02:37: Der Vater hat es Anfang der Achtziger, er hat ihm das so gut gefallen die weißen Pherde zu dem weißen Skisport und der weiße Tennis-Sport und hat gedacht, ja Kaiserpfeyrd aus Wien passt zum Wilden Kaiser.

00:02:51: und dann hat da wirklich die verrückte Idee gehabt als Tiroler Bauer eigentlich

00:02:55: Wir

00:02:55: sind ja Kühe hier gewohnt, hat er dann angefangen die Pizzerne zu züchten.

00:02:59: Wie viel habt ihr jetzt mittlerweile?

00:03:00: Mittlerweile ist ein paar Ponys noch dabei für die Kleinsten und das macht unglaublich viel Spaß!

00:03:07: Also das sind alles unsere Familienmitglieder, sie sind bei uns geboren.

00:03:11: wir züchtern die, wir bilden die aus und irgendwann können die Gäste das genießen.

00:03:17: und es gibt ja kaum die Pizarne auf der Welt also eine seltene Nutzierasse, es gibt ein Paar Tausend Und man kennt die aus der spanischen Hofreitschule, wo man die anschauen kann.

00:03:28: Aber reiten kann man die nicht an vielen Plätzen in der Welt.

00:03:30: Aber hier?

00:03:31: Hier beim Stangewehr kann man das machen.

00:03:34: Es ist eine UNESCO-Weltkulturerbe, also die spanische Hofreitzschule und die Zucht des Lipizanas hat der Kaiser extra gezüchtet.

00:03:42: Kann man jetzt hier beim Stangenbär genießen!

00:03:47: Maria.

00:03:47: Ja, ich bin die Maria Hauser Teil unseres Geschwistertrios was miteinander diesen wunderbaren Betrieb fortführen darf.

00:03:56: Ich bin zuständig für die ganze Unternehmenskommunikation Für die Großveranstaltungen einige davon kennst du vielleicht wie unsere legendäre Weisurspartie zum Beispiel und auch für Wellness & Spa Und die Shopkonzepte und gemeinsam im Familienverbund für die Unternehmen sind.

00:04:14: Dwicklung

00:04:14: Okay okay

00:04:17: Lieber Philipp, grüß dich.

00:04:18: Ich bin der Johannes Hauser und ich bin bei uns zuständig für die Gastronomie.

00:04:23: Für alles was Essen und Trinken zu tun hat.

00:04:26: Und auch für Veranstaltungen, was wir rund ums Jahr haben mit unserem Team und auch für die Landwirtschaft.

00:04:33: Und alle quasi hier aufgewachsen von Anfang an wissen also als kleine Kinder?

00:04:37: Das ist ja zwölf die Generation!

00:04:39: Die erste Erwähnung habe ich zumindest gefunden.

00:04:41: Ist es fifteenhundertsechzehn oder so?

00:04:45: Da hat hier ein Ohrahne von euch an so einer Straße auf dem Weg nach Kitzbühl eine Schankwirtschaft gemacht.

00:04:52: Weil hier so eine Art Goldrausch war, dann wollten alle irgendwie nicht Kohle abbauen oder sowas in den Bergen und das war der Ursprung also wirklich fast fünfhundert Jahre.

00:05:01: Genau!

00:05:01: Der Ursprungs unserer Familie war tatsächlich seventeenhundertzweiundzwanzig aber schon viel früher hat es ja einen Bergknappen da Werner gegeben.

00:05:10: Es waren eben viele Bergklappen in der Region wegen Kupfer und Silber Abbau, der damals hier sehr stark stattgefunden hat.

00:05:17: Und einer dieser Bergknappen hat gesagt nach der harten Arbeit da müssen wir zusammen kommen und hat eine Taverne eröffnet.

00:05:24: Und genau unser Erster Fahrfahrer hat siebzehn zweiundzwanzig dann übernommen.

00:05:29: Das war schon ein Herr Hause oder eine Stangel?

00:05:31: Stangel!

00:05:31: Und der hat dann den heutigen Gasthof gebaut und deshalb ... Gasthoff steht ja eben immer für Wirtshaus und Stangel war sein Nachname Johann Stangel Und der hat dann genau das begründet mit dem heutigen Gasthof.

00:05:46: Aber es war für euch klar, als ihr hier aufgewachsen seid?

00:05:49: Also als Kinder.

00:05:49: euer Vater hat das ja auch massiv entwickelt.

00:05:52: Er wird morgen achtzig, muss man sagen, kann man da noch nicht so sprechen.

00:05:56: Ihr habt das von klein auf alles erlebt und auch das Wachstum erlebt und gewusst.

00:06:01: eines Tages übernehmen wir hier...

00:06:05: Ich habe es nicht gewusst.

00:06:08: Wir sind immer hier im Haus aufgewachsen, der Vater ist ja tatsächlich in seinem Büro sogar geboren.

00:06:16: In dem Wirtschaftshaus, das ist natürlich seit der Ursprung an dem er auch aufgewachsene hat.

00:06:20: das dann in sechzig Jahren ... Wirtjubiläum hat er letztes Jahr aufgebaut.

00:06:25: Und wir sind dann auch hier aufgewachsen und wir sind mit den Gästen, mit den Mitarbeitern aufgewachsen wie man es aus vielen Familienbetrieben hier aus der Region kennt.

00:06:35: Man wächst einfach unglaublich zusammen und bekommt das tagtäglich mit.

00:06:39: Aber du wusstest trotzdem nicht dass ... Ich

00:06:42: selber war sehr stark mit den Tieren.

00:06:47: Ich hatte die Tiere sehr gerne und habe mir dann kurzfristiger gedacht, ich möchte gern Tierarztin werden.

00:06:52: Und der Vater hat dann aber schon gesagt das ist kein Problem Elisabeth wir haben hier so viele Tiere du kannst hier deine Tierarzpraxis aufmachen.

00:06:58: also er hat auch immer wieder probiert nie uns irgendwie hinein zu zwingen sondern Wir sind irgendwie wie ein griesender Dorf.

00:07:06: Es gibt hier für alle was zu tun, und das ist das, was wir bis heute ausstrahlen wollen.

00:07:11: Es es gibt den Stangelwirt aber wir sind ja wie ein Grießendorffi haben jetzt ein eigenes Kraftwerk.

00:07:16: darauf kommen wir sicher noch zu sprechen.

00:07:18: also wir sind echt eine eigene Kommune.

00:07:21: und ja und dass ich deshalb irgendwann habe Ich dann für mich persönlich war ich beim Tierarzt Praktiker dabei Und da war das so traurig muss zu viel.

00:07:30: Tiere ist auch ein anstrengender Traurig Job und dann habe ich gesagt, na das ist nichts für mich.

00:07:36: Ich hab da meine Schule fertig gemacht und habe dann für mich entschieden ja dass mit den Mitarbeitern gefällt mir gut.

00:07:42: Ich bin immer sehr stark mit den Mitarbeiter gewesen und Betriebswirtschaft interessiert mich und so bin ich dann einfach natürlich auch in das hineingewachsen auch in meiner Aufgabe hier beim Stangelwirt.

00:07:56: Ähnlich.

00:07:56: Das ist ja das Schöne, dass unser Vater da wirklich unsere individuellen Talente auch erkannt und unterstützt hat wie bei der Elisabeth die Leidenschaft für die Tiere.

00:08:06: Bei mir war es immer schon das Kreative.

00:08:09: Und er hat zum Beispiel als wir den Kinderbauernhof gebaut haben, da war ich dreizehn Jahre, also Gebauer, die ist ein bisschen weigegriffen.

00:08:15: Es ist wirklich ein altes Bauernhaus, das stand schon da, das ist gleich hier am Areal.

00:08:20: Ein ganz uriges kleines Bauern Haus!

00:08:23: Und er sagt Maria Du bist ja eigentlich genau die Zielgruppe.

00:08:27: Möchtest du das mit mir gemeinsam gestalten?

00:08:29: Und dann ist er mit mir in jeden Raum rein und hat gesagt, was würdest du da reinmachen?

00:08:35: Also total einfach sehr schlau, dass man genau mit der Zielgruppen spricht!

00:08:39: Weil er hat immer... Er hat immer geschaut, was wollen denn die

00:08:43: Gäste?!

00:08:44: Was will denn genau die Zielgruppe?

00:08:46: heute werden wir sagen?

00:08:47: Was will der Markt nicht, was will ich?

00:08:49: Und ein Erwachsener hat er sich doch kann ja nicht entscheiden, was in einem Kinderbauernhof stattfinden soll.

00:08:57: So hat eigentlich die Kreativität auch schon sehr früh gefördert.

00:09:02: Ich habe auch immer schon gerne Veranstaltungen organisiert, also schon als kleines Mädchen meine Geburtstage.

00:09:11: Das war ein Highlight für mich, das zu organisieren.

00:09:14: und jetzt darf ich heute so große Veranstaltung organisieren.

00:09:18: Und die bin ja dann ins Ausland, hab in Australien Studiertourismen, Hospitality-Industrie, bin dann nach Amerika, war insgesamt fünf Jahre weg und hab in San Diego, in Kalifornien war ich Special Event.

00:09:31: Manager in einem Top-Hotel, in San Diego und habe dort große Veranstaltungen für bis zu zweitausend Leute organisiert.

00:09:40: Und ja irgendwann kam dann der Anruf aus der Heimat ob ich zurückkehren möchte?

00:09:46: Dann haben wir gedacht warum nicht!

00:09:50: Jetzt bin ich da jetzt auch schon länger.

00:09:52: Wann ist alles bei dir?

00:09:54: Bei mir war es eigentlich immer klar.

00:09:55: also ich hab schon mit sechs sieben Jahren gesagt gemacht darf jedenfalls daheim sein.

00:10:00: Es war für mich aber so richtig beeindruckend, wie unsere Eltern das gemacht haben.

00:10:08: Weil wir sind ja nicht die typischen Hoteliers.

00:10:10: Wir sind keine Schliebsträger und wir sind bäuerlich.

00:10:15: Und wir sind einfach Wirt.

00:10:16: Deswegen heißt es Stangelwirt.

00:10:19: Das hat man einfach imponiert, wo die Eltern immer in der Stube geblieben sind, wo zusammen musiziert worden ist.

00:10:24: Wo aber auch dieser bäierlicher Luxus schon gelebt wurde... Top Produkte im Haus, Top Essen und zum Beispiel unsere Zimmer sind alle aus Zirbenholz.

00:10:38: Das ist eines der wertvollsten Hölzer bei uns in den Alpen.

00:10:43: Wirklich, das ist beruhigend.

00:10:45: Das ist nachgewiesen.

00:10:46: wenn du in so einer Zirpen, wenn du das riechst dann ist es einfach für den ganzen Körper und die Seele was beruhigen.

00:10:52: Deswegen ist jedes Zimmer bei uns aus Zürbenholz.

00:10:55: Die sind zu Themen von unseren Eltern gelebt worden und da habe ich gesagt, dass ist für mich wo ich mal hin will.

00:11:02: Ich war natürlich auch im Ausland, hab immer in gastronomischen Betrieben aber auch in Tels gearbeitet Und genau.

00:11:11: Deswegen hat jeder von uns, das ist wirklich eine schöne, seine eigenen Fähigkeiten einfach ausleben dürfen.

00:11:18: und jetzt lustigerweise sitzen wir all drei da und können uns da so extrem gut ergänzen.

00:11:23: Aber ihr habt auch noch ein paar Externe mit in der Geschäftsleitung.

00:11:26: oder macht ihr mittlerweile wirklich jetzt ihr Drei plus euer Vater?

00:11:28: Ist ja noch da!

00:11:29: Der wird ja noch ein bisschen drauf schauen... Ja, genau.

00:11:31: Und

00:11:32: zwei Direktionsmitglieder noch, genau,

00:11:35: genau!

00:11:35: Okay, also die fühlen ich mal, es ist schon mittlerweile, muss man sagen als Unternehmen.

00:11:41: Und da

00:11:53: haben wirklich viele Hotels auch zugesperrt.

00:12:02: Wir haben da mit Biegen und Brechen gesagt, wir machen Take-Away ... Wir haben auch für Business-Reisen, da hat es nicht viele gegeben.

00:12:10: Aber da haben wir auch offen gehabt.

00:12:12: und natürliche schöne bei uns die Landwirtschaft.

00:12:15: Eine Crew oder ein Pferd?

00:12:16: Die haben kein Wochenende!

00:12:18: und deswegen da ist immer einfach Arbeit.

00:12:20: Und was man dazu sagen muss, wir haben ja auch keine Reisebüros

00:12:24: usw.,

00:12:25: die was uns quasi vermarkten, sondern wir haben alles im Haus!

00:12:29: Wir haben eigene Reservierungsabteilung, man kann uns nicht über Booking buchen, deswegen waren immer natürlich die Gäste, die etwas angerufen haben und gesagt haben du wohnen Sperzen wieder auf und das war eine Frage-Antwort die ganze Zeit.

00:12:41: Das werden immer Elisabeth sagt und während Corona, wie viel haben wir da gehabt?

00:12:47: immer Mitarbeiter trotzdem?

00:12:48: Also das war unser großes Glück tatsächlich während Corona.

00:12:53: Dass wir gesagt haben, wir halten die Belegschaft egal was kommt und haben da dank der Reserve, die was der Vater immer uns gelernt hat man muss Reserven haben, wie ein Bauer im Lager haben muss ja im Winter und dementsprechend haben wir Reserfen gehabt Und haben uns dann entschieden, egal was kommt mit Hilfen und so weiter.

00:13:17: Wir haben die Belegschaft nicht sofort auf

00:13:19: Schock gekündigt

00:13:21: sondern alle behalten Da gab es ja Kurzarbeit und so weiter.

00:13:27: Und haben aber über dreißig Personen fix immer angestellt gehabt.

00:13:33: Wir haben die Zeit genutzt, wir haben Grundputz gemacht... Also man braucht ja auch teilweise genügend Leute hier um die Anlage überhaupt am Laufen zu halten.

00:13:44: Du kannst hier nicht einfach alles abstellen.

00:13:45: Wie viele Zimmer hat das der ganze Hof?

00:13:47: Hundertsiebzig.

00:13:47: Genau.

00:13:48: Das ist der Maximalzuschauen.

00:13:50: oder kommt da in den nächsten

00:13:52: Jahren noch was dazu?

00:13:55: Zimmer vielleicht schon, aber wir wollen von der Bettenanzahl sehen wir jetzt so genau richtig.

00:14:00: Wir haben ca.

00:14:00: dreihundertundetachzig Betten.

00:14:02: Das passt genau, dass es nicht überlaufen ist und was man natürlich immer mehr machen muss, die Infrastruktur auszubauen für alle Altersgruppen etwas zu haben.

00:14:12: Es sind ja viele Songs dann... Da stangen wir jetzt, du hättest ein Kinderhotel oder ... Was soll ich dir fragen?

00:14:17: Ein Familienhotel

00:14:19: und Kinderhotels.

00:14:20: Wir sind ein extremer Generalist.

00:14:23: Durch die Fläche können wir so viel anbieten.

00:14:25: Wir haben zum Beispiel eine Kinderwasserwelt gebaut.

00:14:29: Und dann haben es zum Papa gesagt, ihr seid jetzt ein Kinderhotel!

00:14:33: Dann hat er aber gesagt, nein eigentlich, wir haben die Kinderwasserwelt nur gebaut, damit die Erwachsene Ruhe haben.

00:14:37: So sind eigentlich die Sachen entstanden, muss man sagen...

00:14:42: Ich habe in Australien meine Abschlussarbeit dazu geschrieben und habe dann eine nicht so gute Bewertung bekommen, eine der Abschlussarbeiten.

00:14:53: Die letzte hat dann schon passt.

00:14:54: Und dann bin ich hingegangen und habe gesagt warum?

00:14:57: Dann sagt er ja das kann nicht funktionieren, hat mein Dozent gesagt.

00:15:02: Du musst die für eine Zielgruppe entscheiden!

00:15:04: Und ich habe mir gedacht ja es ist ja eigentlich ein gemähter Wiesnickgrund auf Grund unserem Practice, Beispiel.

00:15:11: Alles schreiben!

00:15:12: Und dann habe ich ihm das erklärt dass wir eben... Wir haben sowohl ein Tagungshotel als auch ein Familienhotel.

00:15:19: Wir sind sowohl Sport-Hotel also auch ein Kohlenarekotel wo man viel

00:15:25: genießt.

00:15:25: Für die Leute die jetzt... Also ich habe so bisschen vorstellen können sich es viele habt ja auch großen Instagram account.

00:15:30: Zweiundfünfzigtausend Menschen haben euch abonniert.

00:15:32: Man sieht euch und kennt dir den Begriff auch wenn die meisten noch nicht hier waren.

00:15:36: Stange wird das schon.

00:15:37: eine eigene Marke würde ich fast sagen gibt es ein paar Hospitality-Marken, die so größer sind von Sylt angefangen mit Sanzibar oder Ibelzammelt Pasha und so ein paar Sachen.

00:15:47: Und ihr zählt ja auch um wieder zu.

00:15:49: Aber dennoch ist glaube ich diese Magie recht schwer zu greifen wenn man nie hier war.

00:15:53: Müsste das vielleicht nochmal eine Peelgruppe sagen?

00:15:55: Wenn man euch vergleichen würde... Oder wenn ihr sagt ok jetzt gäbe so ne Art Vergleichs Benchmark.

00:16:00: Welche Hotels fallen euch denn überhaupt ein?

00:16:02: Also wer würde sagen, wo guckt ihr denn mal hin?

00:16:03: Gibt es irgendwas in Deutschland oder in Italien oder was man so kennt und sagt okay das schauen wir jetzt mal an.

00:16:08: Das ist ein bisschen hat einen ähnlichen Zuschnitt.

00:16:10: Ich glaube dass dies ganz wichtig ist, dass er eben seine eigene Identität hat Und da hat der Vater auch immer darauf geachtet, dass man eben natürlich bewundert sich gegenseitig mit Kollegen und da haben wir auch einen wunderbaren Austausch, mit vielen Kollegen.

00:16:24: gerade die Familienbetriebe.

00:16:26: Die ist ja wirklich den Alpenraum ausmachen das gibt's ja weltweit kaum irgendwo so viele Familien betriebe wie im Alpenraum.

00:16:33: wenn man jetzt in Amerika schaut oder egal wild weiter sind überall die Konzerne wo ich dann ein General Manager begrüßt.

00:16:40: aber bei uns in den Alpen sind die Familienbetriebe.

00:16:43: Aber unser Vater hat immer sehr auf die eigene Identität geachtet und so haben wir das auch gemacht.

00:16:48: Ich zum Beispiel, was für die Markenführung ja im Familienverbund zuständig bin, habe als Privatperson Maria Hauser deshalb nie, bin nie auf Instagram eingestiegen.

00:16:59: also mit dem Stangel wird schon und das ist sehr früh-Zweitausend neun haben wir schon mit Social Media angefangen.

00:17:05: Aus dem Grund habe ich damals gedacht, mit Facebook ist es doch ideal.

00:17:09: Wir haben so viele Stammgäste, wir haben achtzig Prozent Stamm Gäste.

00:17:13: Wir sollten Facebook nutzen für unsere Community würde man heute sagen?

00:17:17: Wir haben das genannte Stamm-Gastfamilie.

00:17:20: also für mich war dies immer ein Community-Tool und kein Werbetool.

00:17:23: Und so haben wir sehr früh Social Media begonnen.

00:17:26: Ich weiß noch wo ich zu unserem CEO Konzalten gesagt haben, wir müssen Facebook machen und er gesagt Maria das sind nur die Studenten.

00:17:36: Das kannst du vergessen für Hotellerie.

00:17:38: Das wird sie nicht durchsetzen.

00:17:40: Und wenn man sich überlegt was dann daraus alles entwickelt hat dann sehr früh Instagram etc.

00:17:46: Also macht

00:17:46: ihr kein anderes Marketing?

00:17:48: Natürlich

00:17:49: klassisches Marketing.

00:17:50: Das war ja damals schon wie mein Vater oder unser Vater die Marke aufgebaut hat Bunte Gala und Co.

00:17:59: die ganzen Society Medien.

00:18:02: Aber nicht mit Anzeigen, sondern aufgrund

00:18:03: von

00:18:04: Redaktionellen?

00:18:05: Nein, alles redaktionell.

00:18:06: Also ihr macht ein Paid-Markt, ihr macht ja gar nichts?

00:18:08: Nein!

00:18:09: Also das ist irgendwo Anzeige schaltet.

00:18:11: Ihr macht hier Events... Es ist auch ein Teil der Magie wie wahnsinnig viele prominente Menschen schon hier waren und auch mit euch in Verbindung stehen.

00:18:18: also für mich glaube ich die erste Berührung hatte ich vor weil nicht zwanzig Jahren als die Klitschkurs vorher im Box kämpfen immer hier im Trainingslager waren, da war das in allen Medien okay.

00:18:26: Da kommt der große Kampf und vor sind die bei euch.

00:18:29: Wie ging es los?

00:18:30: Das ist ganz spannend weil dieses durch wiederum einen anderen Gast entstanden Der damals bei Hugo Boss CEO war, Werner Baldessarini.

00:18:41: Er ist heute oder jeden Freitag bei uns in der netten Runde und damals waren die Klitschkus meiner Zeit lang – kann man gar nicht mehr sie vorstellen – nicht so erfolgreich!

00:18:50: Und dann hat er gesagt, ihr müsst mal raus aus eurem verstaubten Gym in der Großstadt.

00:18:54: Ihr müsst es in die Berge, das gesunde Wasser, der gesunde Schlaf usw.

00:18:59: und hat da die Kltschkus zu uns gebracht.

00:19:02: Und dann waren sie zehn Jahre ununterbrachend da und haben nie einen Kampf verloren.

00:19:07: Aber das war nicht die ersten, als Sie ersten prünen?

00:19:10: Das ging ja schon früher los ne?

00:19:11: Also in der Geschichte ... Ich

00:19:16: höre gern zu!

00:19:18: Ja ich auch.

00:19:20: In der Geschichte hat es schon sehr früh begonnen eigentlich bei unserer Großmutter.

00:19:24: Das gehört irgendwie schon fast zur DNA.

00:19:26: Da war ja nur eine Gaststube im Gasthof und da hat sich schon Gäste wie Und sagt das wahrscheinlich noch was?

00:19:32: Clark Gable bin Crosby.

00:19:34: Also großamerikanische Filmstraße.

00:19:36: Genau, hat sie schon willkommen geheißen in ihrer Gaststube.

00:19:38: Aber wie jetzt gemacht?

00:19:39: Wie kam das?

00:19:41: Durch die Musik.

00:19:42: Sie hat für die Gäste gesungen.

00:19:45: Sie war eine der ersten mit ganz dägig warmer Küche und diese ganz besondere warmherzige Gastronomie.

00:19:52: Und da sind die damals mit der Kutsche von Kitzbühel... Daher gefahren.

00:19:56: und wie gesagt, es gab nur eine Gaststube.

00:19:58: Also die Marke Stangel wird begründet, kann man ganz weit gesprochen sogar sagen ist unsere Oma zu verdanken der Anna Hausar.

00:20:07: Und immer bei der Idee auch prominente Menschen spielen schon auch eine Rolle für euch.

00:20:10: Ihr habt's schon als Kinder wahrscheinlich dann irgendwie Menschen, die was im Fernsehen kannte waren einfach bei euch dann zu Gast.

00:20:15: Damals wurde ich schon so muss man echt sagen dass das auch mit dem natürlich geworben wurde.

00:20:20: Da war man ja stolz darauf, dass der da war.

00:20:26: Auch die Berühmte, denn ich war das total gleich und jetzt ist es aber ganz anders.

00:20:36: Jetzt ist so, dass wir die Gäste extrem beschützen.

00:20:39: Wir gehen nie nach draußen wenn sie selber das machen.

00:20:43: Das ist aber auch wieder die Crux, weil sie machen selber Fotos und so weiter.

00:20:46: Stellen das auf Instagram?

00:20:48: Glauben viele dann, dass wir die einladen?

00:20:50: Das tun wir aber nicht!

00:20:51: Nein, wir laden gar keinen ein.

00:20:53: Auch von den ganzen Wörsens.

00:20:55: Die Influencer macht man auch nicht rein.

00:20:58: Also

00:20:59: die Collapse mit den Influencern ist auch damals schon ... Das war dann zum Beispiel so Collaps mit Modemarken, die bei uns als Location waren und haben dann die Influencer mitgebracht.

00:21:15: Die bei uns das als Locations genutzt haben.

00:21:17: So hat es begonnen!

00:21:19: anfängt mit so was, dann erkennen auch andere.

00:21:21: Aha!

00:21:21: Da ist irgendwas, da muss ich auch mal hin.

00:21:23: Und die Magie des Bauchtes?

00:21:26: Unser Vater hat hier einen Kraftplatz gebaut.

00:21:29: Mit dieser Einzigartigkeit und den Materialien hat ja der Joanne schon erzählt Auch mit den Felsen vom Wilden Kaiser Ganz besonders den Wellnestbereich gestaltet.

00:21:39: Der ganze Stangel wird das eigentlich wie eine eigene Märchenwelt.

00:21:44: Unser Vater hat da etwas geschaffen Eigentlich eine heile Welt Und in der heutigen Zeit wird die Sehnsucht nach so einer heiligen Welt immer noch mehr da.

00:21:55: Und gerade Menschen, die überall herumkommen wo immer Vollstress ist, immer Druck viele High-Performer, die suchen genau solche Kraftplätze und angefangen hat es dann über solche zum Beispiel... Wo wir einfach als Location fungiert haben, sind diese Menschen alle hergekommen Ja, Geschichten und haben sich dann verliebt.

00:22:14: Und wir sind eigentlich zu Freunden gleich geworden.

00:22:17: Also wenn ich mal überlege ... Wenn man jetzt über die Creator Influencer reden ... Die Karotauer Leonie Hanne hatten damals hunderttausend Follower wo sie das erste Mal da waren.

00:22:27: Und kommen jetzt in ihrem Privaturlaub zu uns mit den Familien!

00:22:32: Das ist das Schönste.

00:22:34: Da sind noch andere, noch größere Namen sogar jetzt hier.

00:22:37: Ich glaube, Schwarzenegger ist ja auch ein Freund ihres Vaters.

00:22:39: Also da ist es schon in der Familie sehr tief drin also die Weltnamen.

00:22:43: Es gibt hier sogar Fotos mit den Klintens oder sowas.

00:22:47: Also das ist schon wirklich Wahnsinn was dafür eine Strahlung oder so Kraft ihr habt?

00:22:51: Und

00:22:52: das sind wir im Familienverbund sehr stark weil den Arnold Schwarzeneger ob ich wiederum in Amerika als Governor kennengelernt und habe zurück... Es würde mal vorbeikommen.

00:23:02: Beziehungsweise war er einmal zum Essen da und hat sich gedacht, das ist nur der Gasthof.

00:23:07: Witzigerweise wie du sagst man kann das Ganze gar nicht auf Anhieb begreifen.

00:23:11: Er dachte es ist nur ein Gasthoff!

00:23:13: Und dann habe ich gesagt, dass wird mich so freien wenn du wieder kommst... ...und dann hab' ihm alles gezeigt und als erstes hab' ihn natürlich den Fitnessgarten gezeigt.

00:23:22: Und dann hat er gesagt, das gefällt mir und jetzt möchte ich immer hierher.

00:23:25: Immer zu Panik-Rennen.

00:23:27: Und auch eigene Geräte, die in unserem Fitnessraum nicht drin waren.

00:23:33: und wir haben wirklich einen tollen Fitnessraum würde ich sagen.

00:23:35: Und auf einmal hat er dann eigene Geräte geschickt und uns quasi geschenkt.

00:23:40: Das fehlt uns nach, was ist wirklich da?

00:23:42: Es war

00:23:44: im Budapest beim Terminator-Dreh.

00:23:46: Da durfte ich ihn besuchen und dann hat er mir sein privates Gym dort gezeigt und gesagt, die Geräthe Maria!

00:23:52: Ich habe so einen Mega Fitness Garten aber die drei braucht es noch.

00:23:55: Und ich hab fleißig mitgeschrieben wie die heißen Fachausdrücke und so, wo man kaufläft oder wie das alles heißt... ...und dann wollte ich sie eigentlich nachbestellen bei unserem Gerät.

00:24:05: und dann ist ein kleiner Lkw aus Ungarn gekommen mit einem Brief von ihm.

00:24:12: Du brauchst ihn nicht bestellen.

00:24:13: Das sind die Geräte von mir als Geschenk und alle eure Gäste dürfen damit

00:24:17: trainieren.".

00:24:19: D.h.,

00:24:19: die Freundschaft zu Schwarzenegger ist über dich gelaufen, gar nicht über deinen

00:24:22: Vater?

00:24:23: Ja, durch Amerika hat sie das so ergeben.

00:24:26: Die Österreicher in Amerika.

00:24:28: Und dann ist er wieder zurückgekommen... ...und ja, so ist es dann...

00:24:32: Gibt's noch andere Namen?

00:24:34: Ich hab Klitschkurs, Schwarzeneger, die Influencerinnen, die verschiedenen.

00:24:38: Gibt es noch andere, sagen wir, die sehr prägend waren für euch?

00:24:41: Ich glaube, für uns ist er sehr prägend.

00:24:43: Er galt das Ganze immer Sport.

00:24:46: Wir haben ganz viele Sportler schon da gehabt.

00:24:51: Der Vater hat auch damit angefangen mit den Tennisplätzen.

00:24:55: Wir sind ja hier in einem unattraktiven Ort als Hotel und Ressort.

00:25:00: Früher war man nicht immer im Ortszentrum gewesen.

00:25:02: Man hatte Infrastruktur, man ist nah irgendwo am Bahnhof oder... Und jetzt wenn wir hier vorbeifahren, wir wissen mitten neben der Bundesstraße ...

00:25:11: Dass wir mit der mal sagen, es ist eigentlich ein unlikely place.

00:25:14: Genau.

00:25:14: Und wie heißt man ja doch für so einen High-Luxury Ort?

00:25:20: Weil man eigentlich an einer schnellen Straße ... Man würde's nicht glauben!

00:25:23: Nein, das glaubt man auch nicht wenn man vorbei fährt nach wie vor nicht.

00:25:26: Deshalb hört man das immer wieder aus, die sind ja an der Bundesstraße... Das ist aber auch okay für uns,

00:25:32: weil wenn man hier ...

00:25:34: Für den Gasthof ist ganz gut.

00:25:35: Genau, für den Gasthoff.

00:25:36: Es ist ja ein Einkehrgastrof.

00:25:38: also ideal, man fliegt ja quasi ran.

00:25:41: Und es ist auch die Visitenkarte dann für unser Hotel.

00:25:44: Wenn man aber hinten reinschaut, tut sich die Welt auf Richtung Wilder Kaiser.

00:25:49: Es ist ein ganz besonderes Ort und die Gäste vom Gasthof haben den Vater darauf aufmerksam gemacht.

00:25:55: Wir haben hier die Landwirtschaft gehabt und er hat das gar nicht ... wenn du das immer vor der Nase hast, du sagst wie wunderbar das ist?

00:26:01: Aber der Gast hat zu ihm gesagt So haben ein paar Gäste gesagt, das ist so wunderschön da.

00:26:06: Du musst da was machen mit den

00:26:07: Zimmern.".

00:26:08: Und er hat dann eben angefangen die Zimmer zu bauen und dementsprechend ... Was machst du hier?

00:26:13: Wir haben die Landwirtschaft und das ist jetzt unser großes Glück!

00:26:16: Wir haben so viel

00:26:17: Platz rundherum

00:26:19: und können uns so erweitern mit der Infrastruktur.

00:26:21: Der Vater hat gesagt okay wie kann ich denn hier etwas aufbauen?

00:26:24: Ich baue mit Infrastruktur quasi selber.

00:26:26: Was war damals in den Siebzigerjahren Tennis?

00:26:32: Trennsportart war und er hat dann angefangen mit damals, der Firma Kneisel schon gemeinsam auch mit einem Buchungspartal sozusagen würde man heute sagen Reisebüro.

00:26:44: Angefangen Zimmer zu verkaufen, Tennisplätze quasi.

00:26:48: du machst die Tennis-Plätze ich mache die Zimmer Und

00:26:50: das ist durch den Tennis entstanden weil wir mussten überlegen Die Camps von Kneisel damals Tennis.

00:26:58: Schlägerhersteller und Skihersteller sind da gewesen, bevor das Hotel ... Bevor die Zimmer da waren.

00:27:05: Wo sind die Gäste immer mit dem Bus gekommen zum Tennis spielen?

00:27:08: Und mussten wieder heimfahren!

00:27:10: Und die haben dann gesagt, warum kommen wir hier eigentlich nicht

00:27:12: übernachten?!

00:27:14: Und dann hat mein Vater ein Wirtschaftsexperte mal gesagt bald, dass er was du da geschaffen hast ist eigentlich ein inverses ökonomisches Modell.

00:27:22: Das heißt Die Nachfrage war da, bevor das Angebot da war.

00:27:26: Also ideal!

00:27:27: Dann hat er die Zimmer gebaut und dann war es gleich voll.

00:27:31: Das hat sich durchgezogen.

00:27:32: Der hat mit dem Sport ... Wir hatten die Fläche.

00:27:35: Er hat dann Tennisplätze gebaut.

00:27:37: Tennis lief wunderbar.

00:27:39: Hat dann die Zimmer im Angefangenen zu bauen.

00:27:43: Wir haben immer, er sagt immer so schön die Seele muss mitkommen.

00:27:46: Also wir haben nie die SeeLE muss mitteleben.

00:27:49: also man kann nicht hundertzwanzig Zimmer hinbauen.

00:27:53: zu der Zeit er hat das halt einfach immer reifen lassen und dann kam das mit den Tennis dann kommt es mit dem Reiten.

00:28:00: jetzt haben wir noch seit vielen vielen Jahren auch eine Triving Range Golf-Driving Range dabei weil wir eben den Platz haben und das ist unser großes Glück.

00:28:07: deshalb sind wir auch ne ganz Jahresdistance innen draußen.

00:28:11: genau

00:28:12: Wann ist denn Pixiesen?

00:28:13: Das kann man inzwischen gar nicht mehr so wirklich sagen.

00:28:16: Wir haben dreieinundzig Prozent Auslastung rund ums Jahr

00:28:21: und

00:28:22: das, wie der Johannes auch schon erwähnt hat ohne jegliche Buchungsplattformen kein Booking dort kommen keine Reiseveranstalter rein direkt vom

00:28:30: Markt.

00:28:31: Wann kostet denn das Zimmer am meisten?

00:28:33: Am meisten.

00:28:34: zwischen Weihnachten und Silvester ist natürlich die Nachfrage enorm und auch Harnenkamrennen.

00:28:41: Und jetzt im August ist auch eine absolute ...

00:28:44: Was für ein Zimmerpfeiser muss man sich jetzt, wenn jemand zuhört hat.

00:28:47: Okay, würd ich auch mal gerne hin?

00:28:47: Was hat man ungefähr so, wenn man einen Zimmer bucht?

00:28:49: Durchschnittlich vierhundertfünf, vierhundertseptig

00:28:52: Euro pro Zimmer.

00:28:53: Pro Nacht, besser.

00:28:54: Genau!

00:28:55: Die average rate.

00:28:56: Und das

00:28:56: ist ja in

00:28:56: der

00:28:56: Frühstück

00:28:57: dabei und in die

00:28:58: Frühstücke.

00:28:58: Wir haben schon sehr lange keine klassische Halbpension mehr.

00:29:02: Wir ham uns da vor einigen Jahren

00:29:05: als ...

00:29:06: junge Generation dagegen entschieden, dass wir ... also beziehungsweise für die Kulinarik haben wir uns entschieden und haben dann komplett umgestellt.

00:29:14: Weil wir den Gasthof haben.

00:29:15: Also man kann als Hotelgast quasi den Gasthofen nutzen.

00:29:19: Man kann auch mal im Hotel speisen.

00:29:21: Wir haben jetzt vier verschiedene Restaurants.

00:29:24: da kann der Johannes dann noch ... kannst du nur ein bisschen was sagen?

00:29:27: Und ja!

00:29:28: Also das kann man separat entscheiden wo man am Abend ging.

00:29:32: Es

00:29:33: ging halt um das transparente Pricing.

00:29:36: ganz genau sieht, okay das ist Zimmer mit Frühstück und dann kann man schauen wo will man essen in welchem Restaurant.

00:29:42: Wir haben auch als bei den alpinen Hotels war ja die Nachmittag sehr lange inkludiert.

00:29:51: für

00:29:52: uns war es glaube ich sehr wichtig also gastronomisch wenn man international unterwegs ist, ganz normal dass du einfach Frühstück dabei hast und den Rest ja einfach zusammenstellst.

00:30:01: Es ist dann auch so das viele fünf Sternehotels auch in Österreich da sind wir günstiger sogar weil wir eben die Kulinarik den Gästen freie Offen geben wollen und andere sind noch teurer.

00:30:13: auch die haben halt nachmittags ja auch dabei wo du aber vielleicht wo es dem Gast auch gar nicht schmeckt.

00:30:19: Habt

00:30:19: ihr eigentlich Sterne?

00:30:20: Habt Ihr Sterne, offiziell?

00:30:21: Ja, fünf Sterne.

00:30:23: Und nimm doch ja gar nichts als Sterne.

00:30:25: wenn man eine Marke, also Stange wird so stark dass man sich gar nicht fragt, ist das jetzt irgendwie Sterne oder nicht?

00:30:31: Wenn man das Gefühl hat okay, so viel Namen, soviel, sagen wir mal ein bisschen, vielleicht Hype... Das wird schon gut sein!

00:30:40: Aber international ist es natürlich schon so, die Leute googeln schon nach Five Star Hotels in der Alps oder wie auch immer

00:30:47: Luxury Hotels.

00:30:48: Also das verschiebt sich mehr in Luxury

00:30:53: als Five Star.

00:30:54: Wie viele Präzenden haben wir nicht österreichisch-deutsch von den Gästen?

00:30:58: Also wir sind bei seventy-fünf Prozent deutscher Gäste, dann Platz zwei.

00:31:04: Ich teile sie so ungefähr gleich aus Österreich Schweiz und dann Platz drei sind inzwischen schon die US-Gäste und Platz vier UK.

00:31:14: Okay, das heißt also zehn Prozent Amerikaner oder so

00:31:17: was?

00:31:17: Und die kommen dann aber wirklich über so Luxury suchen.

00:31:21: Das

00:31:21: ist rein redaktionelle PR.

00:31:24: ich habe auch das war zwei tausend treizehn Die erste Pressekonferenz in New York gemacht.

00:31:30: Einfach so viel Steinwelt.

00:31:32: Das ist witzigerweise auch wieder dem Dennis Sport zu verdanken, weil da war eine ältere Dame bei uns im PBI-Tenniscamp.

00:31:39: Wir haben seit vierzig Jahren eine Kooperation mit einer internationalen Tennisschule und durch die sind auch schon immer ein paar internationale Gäste gekommen und die Dame ist zu mir gekommen und gesagt ja du machst dir der Marketing und PR im Stangelwirt.

00:31:52: hast du Lust mit mir was in New York machen?

00:31:55: Weil ihr müsst es unbedingt in Amerika den Stangen wir bekannt machen.

00:32:00: Die Amerikaner lieben alles, wie sie selbst auch was ihr seid.

00:32:07: Authentik!

00:32:08: die ganze ... die ganze organic Lifestyle, dann Family Run, Music, Traditional Music, History.

00:32:16: Das sind alles so wieder die Sehnsüchte, die eigentlich die Amerikaner

00:32:20: sind.

00:32:21: und dann hab ich dieser Dame, ja die war mal so sympathisch, dann habe ich der vertraut und hab zu meinem Vater gesagt, Ich würde gerne eine Pressekonferenz in New York machen.

00:32:29: Dann hat er gesagt es wär ich nie vergessen glaubst du dass da wegen uns einer umerfliegt?

00:32:36: Und dann hab' ich gesagt Ich glaub' das schon und die wird's einfach gern probieren.

00:32:40: Und dann bin ich da zu Joan Parker

00:32:44: nach

00:32:44: New York, und sie hat mit uns das gemacht... Also

00:32:47: dann einfach eine Presse kommt und sagt, ihr habt ein Fachschulisten für Hotelerie?

00:32:51: Genau!

00:32:51: Und

00:32:52: man muss dazusagen,

00:32:53: die Joan Parker war schon bisschen ältere Dame damals um die Siebzig, und ich bin dann mit meinen Assistenten rüber und hab gesagt, Ramona wir machen das jetzt auch wenn drei ältare Damen mit ihrem Notizblock kommen, machen wir ja unsere Präsentation.

00:33:07: Und dann war ich wirklich von den Socken, weil wir haben drei Präsentationen gehabt.

00:33:13: Bei jeder waren es fünfzehn Journalisten und da sind immer noch ... Das waren echt viele an die Fünfzig- oder nur mehr Journalisten.

00:33:23: Du musst sagen, du bist so im Dirndl gewandt natürlich?

00:33:26: Genau!

00:33:26: Richtig!

00:33:27: Ganz wichtig!

00:33:28: Dann war ich mit dem Dirndel in New York in Manhattan.

00:33:31: Dann haben mich auf der Straße die Leute angesprochen und jetzt sind wir ins Hurst, in den Hurst Tower wohl.

00:33:36: der Verlag-Hörstverlag.

00:33:38: Und da sind wir dann in den siebzigsten Stock raufgefahren, mir zwar im Dirndl.

00:33:42: Dann geht diese Tür auf und wir sind in diesem Großraumoffice wie man es von den Filmen kennt gestanden.

00:33:48: Da war damals eben Instagram ganz neu und wir stehen da und alle seien gekommen haben oft Zeit zu tippen in ihrem Pufs.

00:33:54: Wir werden irgendwie zwei Aliens gelandet werden und haben uns fotografiert und so.

00:34:01: Und da haben wir dann eben Continas Traveler, Town & Country, Travel and Leisure, W Magazine, Walls.

00:34:07: Street Journal.

00:34:08: Alle haben die Interviews noch an die Desks gehabt und bei der Pressekonferenz waren sie an die Fünfzig, bei den drei Terminen... Also

00:34:14: wahrscheinlich ein Termin, der euch dann Millionen am Ende gebracht hat?

00:34:18: Was

00:34:18: dann lustig war ist immer die Folgewirkung.

00:34:21: Dann wurde Kondynas Traveler durch das auf uns aufmerksam geworden, hat unseren Mystery-Check geschickt und hat uns dann auf die Goldlist unter den Hundertvierzig besten Hotels der Welt gesetzt.

00:34:32: Auf dieser Goldlist hat uns zum Beispiel dann Sascha Baren Cohen entdeckt und ist auch mehrfach hierher gekommen, weil ich frage ja immer wie die Leute uns gefunden haben.

00:34:46: Und jetzt hat gerade kürzlich BBC The Amazing Hotels, das ist ja eine Reihe Hoteldokumentationen wo zwei Moderatoren in die Rollen der Mitarbeiter schlüpfen und die haben drei Wochen bei uns gedreht.

00:35:00: Alles redaktionell ein Riesenprodukt.

00:35:04: Ich bin hier gerade angekommen dann stand vor mir an einer Rezeption jemand aus Hätteringe war's, glaub ich.

00:35:11: Na

00:35:11: Harry

00:35:12: Potter!

00:35:12: Fast.

00:35:13: Genau genau genau.

00:35:14: Also... Ich hab sie... Die Kinder haben es erkannt und ich weiß so okay.

00:35:20: Genau.

00:35:20: Also ihr habt dann, das ist normal, es ist auch amerikanisch oder englischer Schauspieler gekommen?

00:35:24: Die

00:35:24: haben dies wiederum über Amazing Hotels.

00:35:27: und auch Benedikt Cumberbatches kommen hat auf Amazing Hotel das gesehen und so geht es dann so ja entwickeln sie das organisch und das passt zu gut unserer Philosophie weil alles was hier passiert ist schon seit wir auch die Geschichten von unseren Großeltern, Urgroßeltern erzählt kriegen immer authentisch ehrlich gewachsen.

00:35:50: Das war nie beabsichtigt.

00:35:54: Ist das Business am Ende Gastronomie?

00:35:58: Wovon lebt ihr am meisten, was ist das Stärkste?

00:36:01: Das ist eher der Bereich... Also

00:36:02: die Hotellerie natürlich.

00:36:03: Die Hotelleriezimmer ist natürlich der größte Brosten und auch die größte Investitionen.

00:36:11: Das Zimmer lebt ja davon, dass du eine gute Gastronomie hast.

00:36:14: Dass du ein gutes Infrastruktur hast und dass du super Mitarbeiter hast.

00:36:17: Das macht ja so als große Gesamte.

00:36:20: Wir haben natürlich auch Bereiche im Haus, die jetzt nicht große Business-Cases sind zum Beispiel.

00:36:27: So wie die Driving Range zum Beispiel,

00:36:29: aber brauchst

00:36:30: du die Bezahnersatz.

00:36:32: Aber du weißt das?

00:36:33: Die Driving Range, da brauchst Du die ganzen Maschinen!

00:36:35: Das muss immer alles schön sein Und das ist jetzt gerade nicht ein großes Business Case, aber es ist wichtig wieder für uns als Infrastruktur und als Zusatzangebot.

00:36:46: Und

00:36:46: auch für die Emotionen.

00:36:48: Unser Vater hat damals MAD mit den Lipizanern.

00:36:51: Das war eine Entscheidung für die Emozion der Marke!

00:36:54: Und es gibt ja so einen legendären Spruch.

00:36:58: Unser war auch lieber Freund von meinem Vater, die die Matteschitz hat gesagt alles für die Marke also im Sinne von der auch viele Welten rund ... herumrunde die Dose, sag ich mal ums Produkt geschaffen.

00:37:11: Was jetzt nicht wirklicher Geld gebracht hat und hat aber alles in die Marke und in die Emotionalisierung der Marke eingezahlt.

00:37:19: Und intuitiv hat unser Vater das auch immer gemacht.

00:37:22: Dass man einfach eine Emotion schafft was dann eine Sehnsucht weckt?

00:37:26: Das

00:37:27: heißt die Lippitzane, das kostet wahrscheinlich ein Heidengeld hier so einen Gestüte zu unterhalten... Aber es ist am Ende Der Sog, der dann darüber kommt und dann kann man bei der Gastro entsprechend die Kunden dann bitten auch mal zu bezahlen.

00:37:42: Es geht um die Ruhe und es geht um das, dass wenn man ankommt, dass man wirklich durchatmen kann, dass die Seele kann durchatmenden.

00:37:50: Und bei uns, wenn man hereinkommt beim Hotel sieht man in die Reithalle hinein und sieht die Lipizaner.

00:37:55: Das ist das Schöne.

00:37:57: Die Ästhetik und auch die Nähe zu unserer Natur, die Näher zum Tier sind überall präsent.

00:38:04: Wir verstecken nix.

00:38:05: Wenn man bei uns beim Gasthof reingeht, sieht man die Kühe.

00:38:09: Vor hunderten von Jahren gab

00:38:11: es dieses

00:38:11: Foto wo in der Gastronomie eine Scheibe war in den Kuhstall oder so ein Ausgang.

00:38:17: Das ist

00:38:18: seit den Siebzigerjahren?

00:38:19: Man muss sich vorstellen das war vorher ... Vorher war da einfach ein Wand, also ein Stube und dahinter sind die Kühen gestanden Und dann ist das umgebaut, das hat uns auf Opa noch gemacht.

00:38:31: Da wurde diese Stube Ein bisschen umgebaut, dann ist diese Wand geflogen und er hat gesagt wir sollten da ein Fenster reinbauen.

00:38:40: Das war nur ein ganz kleines Fenster.

00:38:41: Unser Oma hat gesagt das kannst du nicht machen.

00:38:44: die Leute wollen hier zuschauen wie die Krüger drin stehen und auch was ihr Geschäft macht usw.

00:38:50: Und das will keiner sehen.

00:38:52: Dann sind aber die Leute wegen diesem Fenster hergebildert.

00:38:55: also es war wirklich auch der Start von den Besonderheiten was sich überlegt Aber was kein Marketing-Tool in dem Sinne ist, sondern das ist einfach unser... Was wir machen.

00:39:08: Wir haben zum Beispiel auch keine Marketingstrategien oder sowas.

00:39:13: Wir machen etwas und dann schauen mal ob es gut ist oder schlecht ist.

00:39:18: wenn's gut ist ... dann machen wir mit dem Marketing.

00:39:20: Also das

00:39:21: ist ein paar andere.

00:39:21: Ich meine, es ist ja wirklich inspirierend, dass da einfach viele zuhören... Okay!

00:39:24: So einfach kann er sein.

00:39:25: Ein Fenster im Restaurant in den Kuhstall und zack hast du sozusagen Content geschaffen, den differenziert der Leute anziehen.

00:39:31: Aber es muss aber auch zusammen passen, sonst kannst nicht einfach nur Fenster haben sondern die Stube muss passen.

00:39:36: Es muss alles unauthentisch sein.

00:39:38: Schon mir sagen wir bei uns, es muss alles ehrlich sein.

00:39:42: Alles was wir machen ist ehrlich und authentisch.

00:39:44: Wir sagen auch zu unseren Mitarbeitern ihr braucht keinen Arschkriechen Ihr müsst einfach eine ehrliche Freundlichkeit haben.

00:39:51: Die Leute lieben es, wenn sie merken der Mitarbeiter ist gerne da.

00:39:55: zum Beispiel und auch nur zurück zum Reitstall zu unserer Reithalle.

00:40:00: wie man in den Hotel reinkommt muss man sich vorstellen die Reithale war schon vorher dort bevor.

00:40:07: unser neuer Eingangsbereich da ist erst im Jahr zweitausend gekommen.

00:40:11: und da hat der Papa draußen das war Parkplatz und da dass er so Europaletten hingestellt Und ich habe gesagt, wie hoch müssen wir da sein?

00:40:21: Wie man dann reinschaut in die Reithalle.

00:40:24: Dann hat sich so ein Palett negestellt und einen Tisch und eine Stuhl.

00:40:27: Irgendwann war die Höhe fixiert und dann ist das ganze Hotel um diese Paletten rumgebaut worden.

00:40:33: Das war wirklich

00:40:34: spektakulär.

00:40:35: Missthaufen!

00:40:36: Da

00:40:37: muss man auch dazu sagen... Unser Misthaufen ist das Zentrum unseres Hauses.

00:40:41: Es

00:40:43: gibt eine Stelle.

00:40:45: Blickt man aus dem Hotelflur auf den Misthaufen und hängt ein Schild, da steht bitte genießen Sie hier die gute Landluft tief einatmen.

00:40:52: Dann habe ich schon beim Vorbeigegangen okay das ist irgendwie Marketing ganz großes Kino.

00:40:56: Man guckt auf einen Misthaufen und jemand dreht den Misthauffen um und schreibt bitte tiefein an.

00:41:00: Das war

00:41:01: mir nicht mehr einfallen lassen weil die Leute immer so mit der Nase gerümpft haben.

00:41:06: Und dann haben wir doch die Hingdeutser-Schild hin.

00:41:08: Das ist natürlich schon erwirkt.

00:41:11: Wann hängt das Schild her?

00:41:13: Seit dieser Gang gebaut wurde, bevorher musste man noch beim ... Gasthof rausgehen und dann ins Hotel.

00:41:21: Und dann haben wir einen Übergang gebaut, der geht direkt am Misthaufen vorbei.

00:41:25: Dann haben die Leute das jetzt erst nicht gewusst und gesagt zum Richtzeit ein bisschen nach Landluft.

00:41:31: Das ist auch wieder eine Stangellwertphilosophie.

00:41:34: Wir machen aus dem Minus ein Plus.

00:41:37: Also wir drehen es um.

00:41:38: Das sind die gesunde Tiroler-Landlufts.

00:41:40: Bitte tief einer!

00:41:41: Also eigentlich das alte Prinzip von der Schnellstraße B-Lage, würde man vielleicht sagen.

00:41:47: Und dreht das dann aber irgendwie um und entwickelt daraus all die Fotos?

00:41:50: Man sieht immer es geht um das auf was konzentrieren wir.

00:41:53: Konzentriere mich auf die Straße oder den herrlichen Ausblick auf einen wilden Kaiser.

00:41:57: Der war ja auch immer da.

00:41:59: Aber wie schon richtig gesagt wurde, hat man vielleicht zuerst gar nicht mehr gesehen.

00:42:03: Die Gäste haben den aber gesehen.

00:42:05: Da muss man die Zimmer rausbauen.

00:42:07: Auch die Balkone.

00:42:09: eigentlich sagt man Balkon südseitig.

00:42:12: Das ist ja eigentlich die Nordseite.

00:42:15: einer der ersten angefangenen, die Balkone Richtung Norden auszurichten auf dieses wunderschöne Bannurama.

00:42:20: Die anderen haben alles südseitige Balkone gemacht und das ist immer du musst schauen ob was richtest du deinen Fokus eben?

00:42:28: Und das war bei uns wo immer der wilde Kaiser.

00:42:30: Aber euch ist ja in den letzten Jahren auch gelungen also seit ihr das Machtgefühlten immer weiter zu wachsen obwohl die Zimmerzahl hat es auch und er hat zugenommen.

00:42:38: aber ich habe geguckt... Größenordnungen ist, glaube ich so, fifty-sechzehn Euro Umsatz macht das ganze Business.

00:42:44: Und es ist in den letzten Jahren massiv gestiegen.

00:42:48: Also vor ein paar Jahren waren es erst etwas über vierzig.

00:42:51: Ist das alles über den Anbau oder konnte man Preise erhöhen?

00:42:54: Könnte man mehr Gastrum machen?

00:42:56: Wie hat sich das entwickelt?

00:42:57: Es war sicher beides.

00:43:00: Wir haben natürlich Preise erhöht und durch diese ganze Infrastruktur, die man bietet, konnten wir gut unsere Preise durchsetzen können.

00:43:09: Nach wie vor sind wir sehr glücklich und dankbar.

00:43:12: Und es ist auch das geschuldet dem ganzen Neben.

00:43:16: umsetzen, also nebenan geboten was wir noch anbieten.

00:43:20: Der Kulinarik, den ganzen Events, das macht natürlich auch etwas aus.

00:43:26: Es ist halt wie bei allem bei uns ein Gesamtergebnis.

00:43:29: Aber

00:43:30: das Wachstum kommt dann wirklich auch aus mehr Zimmern und mehr Gastro nicht?

00:43:34: Aus dem Umsatz des Gastes pro Zimmer.

00:43:36: Also es ist wirklich eine Gesamtausgase...

00:43:40: Ist das der Kern KPI auf den ihr sozusagen guckt?

00:43:42: Ist das dann so pro Kopf-Umsatz?

00:43:44: Ja

00:43:45: genau richtig!

00:43:46: Es ist für uns ganz wichtig, dass der Gast sich hier im Haus auch aufhält.

00:43:50: Also es ist ja nicht etwas anderes, ob ich jetzt ein Stadthotel oder einen Ferienhotel habe mit so einer Infrastruktur – es ist uns ganz, ganz wichtig das der Gast bei uns maximal im Haus aufhält.

00:44:01: Das Hauptthema ist das Zimmer, das ist immer so aber natürlich dann die Kulinarik und dann kommen natürlich Spar-Wellness.

00:44:09: Die Erlebniswelten,

00:44:10: die dann drum herum entstanden sind, die Shops zum Beispiel.

00:44:15: Beauty Linie habe ich gesehen.

00:44:18: Also das ist jetzt auch relevant mittlerweile schon oder ist es eher so?

00:44:20: Ja, also auf jeden Fall ist erst vor ein paar Jahren entstanden, drei vier Jahre jetzt sind aber es kommt sensationell an.

00:44:28: wir erzielen auch sehr gute Umsätze damit im Haus.

00:44:31: und ja und auch über die Marke ist es wieder ein wunderbares Storytelling.

00:44:36: Aber dir gibt's die Beauty Sachen auch schon anderswo zu kaufen oder nur bei euch?

00:44:39: Nur

00:44:39: bei uns!

00:44:40: Okay, also soll ausbleiben

00:44:42: Ja, also haben wir noch nicht die Gedanken dazu.

00:44:46: Es ist halt immer so beim Stangelwirt wie beim Käse.

00:44:49: Wir produzieren ja selber unsere Produkte.

00:44:52: Also wir haben hier die Kühe und produzieren Milch und damit produzieren wir den Käse und ganz viele eigene Produkte Und den gibt es auch nur beim Stangelwirt zu kaufen.

00:45:03: Das ist halt etwas Besonderes.

00:45:04: Schon uns geht's jetzt darum, man könnte einen Crewstall bauen mit zwei Hundert Grünen Wir könnten das sehr gut vermarkten und so weiter.

00:45:10: Aber wir haben immer so viele Kühe, also immer zwischen einundzwanzig und zwanzig Stück dass wir genügend Milch für unsere Gäste haben.

00:45:18: Also alles was rund um die Milch ist.

00:45:21: Also Trinkmilch dann machen wir eigenen Topfen, Joghurt... Also alles, was am Frühstücksbuffet steht.

00:45:26: Eis machen wir auch selber.

00:45:28: Wir machen viele verschiedene Käsesorten aber wir produzieren so viel wie wir einfach in unserem in unserem kleinen Dorf.

00:45:37: Das soll jetzt nicht so

00:45:38: bleiben, das ist wirklich so bleiben.

00:45:39: Also ihr

00:45:39: seid jetzt nicht auf Wachstum richtig ausgelegt?

00:45:42: Es soll das so sein und es muss ja auch was Besonderes sein.

00:45:45: Weil wenn man bei uns ist kriegt man das!

00:45:47: Man kann sich natürlich auch nach Hause schicken lassen.

00:45:49: wir haben ja auch die große Eier, dass wir auch bei euch im Büro einen Käseleif stehen

00:45:54: haben.

00:45:56: Schaut da dann Jasper an meine Freund und er ist ja wirklich toll.

00:46:00: aber das machen wir nur mit... Eben über das Hotel.

00:46:04: Das

00:46:04: Besondere ist, dass man den Stangellwirt dann auch besucht.

00:46:08: Weil ein Stück Stangel wird erlebt, das Stangel wird erlebt man hier vor Ort und ich glaube es ist ganz was Tolles wenn man das Produkt, die Idee, das ist ein Erlebnis, was man mit einem Stück weit heim nimmt.

00:46:20: Ist es denn denkbar oder war es jemals eine Idee einen zweiten Stangellenwirt zu machen?

00:46:23: Auf keinen Fall Wirklich nicht?

00:46:25: Nein, also das Stangelwirt.

00:46:28: Erstens geht es ja da auch um die Region.

00:46:33: Dieser Ortsteil heißt auch Stangel zum Beispiel.

00:46:36: Also das ist so verwurzelt.

00:46:37: Wir machen natürlich schon Gedanken und gibt es andere Projekte.

00:46:41: Gibt es was anderes, was wir gut machen können.

00:46:43: Wir passen nur sehr gut zusammen.

00:46:46: Aber ein Stangeln wird auf Mallorca?

00:46:48: Auf keinen Fall!

00:46:50: Unser Vater hat mal erzählt, dass er die Angebote schon damals kriegt hat.

00:46:55: Zum Beispiel in Winterdestinationen in den USA zum Beispiel.

00:46:59: und dann hat er gesagt das geht nicht weil da muss ein Familie mit dort sein.

00:47:05: Weil es ja die Seele des Hauses Weil wenn man da eine Kette draus macht, dann wie bringst du genau diese familiäre Atmosphäre rein?

00:47:15: Und das war damals für ihn auch keine Option.

00:47:19: Aber er wurde als Berater bei ein paar Hotelprojekte dazugeholt.

00:47:23: Bei einem Hotelprojekt zum Beispiel in Korea, da wurde ein Hotel Tirol gebaut!

00:47:28: Und das wollte Michael Jackson dann kaufen.

00:47:31: Auch eine spannende Geschichte, das hat der Mr Lee von den Lee-Cheens dieses Hotel in Korea in einem Skigebiet gebaut und dann ist unser Vater da als Berater dazugekommen.

00:47:42: Der hat auch ganz spannende Geschichten zu erzielen...

00:47:44: Aber das heißt, er wollte nie oder ihr sagt pauschal eigentlich hast du ja gerade die Frage gesagt also dass man das noch richtig weiter transportiert?

00:47:51: Das ist einfach nicht vorstellbar.

00:47:53: Eben andere Themen schon.

00:47:56: Wir passen so gut zusammen, dass wir uns vielleicht über andere Projekte unterhalten.

00:48:02: Aber der Stange wird fordert auch sehr viel von uns.

00:48:05: Also wir sind ... Wir geben unser ganzes Herz hier rein und deswegen

00:48:10: ... Aber durch das, dass es mehr ist, weiß man nicht, ob man vielleicht in der Region, ob sie noch was ergibt oder so?

00:48:16: Das

00:48:16: ist jetzt alle recht jung!

00:48:18: Es wäre noch denkbar, wenn man sagt okay einer geht vielleicht nochmal nach irgendwie fünf Jahre zumindest irgendwo hin.

00:48:26: Da kommt ein schönes Sprichwort, kann ich da dazu sagen.

00:48:30: Was unser Vater dazu immer sagt.

00:48:32: Sag heute nicht das will ich tun, sag morgen nur, dass tat dich.

00:48:35: nun!

00:48:37: Du wirst es dann sehen in ein paar Jahren wenn du uns wieder besuchst.

00:48:41: Dann schauen wir mal.

00:48:43: Aber am Ende ist ja auch so, dass ihr ... Schauen wir noch richtig Reserven habt und man überlegt, dass Ihr de facto ausvermarktet seid.

00:48:51: Man muss ja Glück haben... Zimmer zu bekommen.

00:48:53: Also ich weiß das eigene Erfahrung, ich habe gedacht Mensch komm' ich zum Podcast vorbei, kann ich bestimmt noch noch schlafen?

00:48:58: Ging nicht!

00:49:00: Es war voll... Das muss ich euch jetzt auch.

00:49:02: peak time also aber es ist ja bei euch dauerhaft voll.

00:49:05: Wir haben

00:49:05: auch zur Weißwaspart die Harnenkampzeiten, wir haben mal schon Gäste in dieses Bar Kabinen übernachtet.

00:49:12: So spart ist es allen egal, wo sie schlafen haben.

00:49:14: Hauptsache, sie können irgendwo schlaven oder auch nicht, weil sie machen ihr durch?

00:49:19: Genau!

00:49:20: Da müssen wir einmal über die Partie sprechen.

00:49:23: aber lass uns mal ein bisschen über dieses Buch machen.

00:49:26: also ihr macht kein Booking, ihr macht keinerlei Portale, ihr Macht keine Reisebüros und das kommt am Ende alles direkt.

00:49:31: Und das ist dann ein sehr ausgeklügeltes

00:49:34: C.M.,

00:49:34: dass er die Leute regelmäßig anschreibt sehr individuell anschreibt.

00:49:40: oder wie läuft das zählen?

00:49:41: Da kommt ja das wieder zu tragen, was ich zuerst schon erwähnt habe.

00:49:45: Wie wir Social Media auch damals aufgebaut haben nicht als Werbetool sondern als Community-Tool.

00:49:50: also wir sind sehr stark vernetzt und im Interaktion mit unseren Stammgästen Und die sind wiederum die besten Botschafter überhaupt.

00:49:58: Also besser geht es nicht als Mundpropaganda.

00:50:03: Ja und dann haben wir unser jährliches Stangellwirt Magazin.

00:50:07: Wir sind sehr, sehr eng wie gesagt das ganze mit Newslettern.

00:50:11: unsere Newsletter funktionieren weil viele sagen ihr Newsletter kannst vergessen unseren Newslettermarketing funktioniert sensationell.

00:50:19: da natürlich Thema der Stunde KI-Optimierung, da sind wir sensationell unterwegs.

00:50:25: Da arbeiten wir sehr stark mit den Grounding Pages.

00:50:27: Das kann man sich ja vorstellen wie so Mini Wikipedia wo wir dann auch gezielt alles befüllen und den ganzen Content damit unsere potenziellen zukünftigen Gäste uns genau deshalb finden...

00:50:43: Wie viele Stammgäste gibt es denn?

00:50:44: Es gibt wahrscheinlich ein paar Tausend

00:50:49: oder

00:50:53: was.

00:50:54: Wir haben über hundertzwanzigtausend Nächtigungen im

00:50:56: Jahr.

00:50:58: Da kommen schon ein paar Tausend Stammgäste zusammen, ja?

00:51:02: Natürlich kann man immer sagen, wann ist mein Stamm-Gast!

00:51:05: Es sind schon mehrere Aufenthalte natürlich da nötig, dass man dann auch Stamm Gast wird...

00:51:09: Und dann kriegt man aber auch vom Vergünstigtzimmer.

00:51:10: also?

00:51:10: Das ist immer...

00:51:11: Wir haben Stamm Gäste, genaue Wochen.

00:51:15: nachdem wie viele Nächte man schon im Stangell wird, war Vergünstigungen zu diesen speziellen Wochen.

00:51:20: Da schauen wir das mal pro Monat immer eine Woche für eine Stammgäste treue Woche widmen, außer eben nur im August können wir das nicht machen.

00:51:29: Und Dezember und ja es gibt sogar im Januar eine aber sonst haben wir eigentlich immer pro Monat eine Stamme.

00:51:34: Ich meine jetzt

00:51:35: ist auch ne große Kunst auf der einen Seite sozusagen so ein dieses Familiäre und dieses Community und persönliche zu haben.

00:51:41: Auf der anderen Seite trotzdem denkt ihr über Pro-Kopfoptimierung nach muss man ja auch und man hat ja ne Verantwortung.

00:51:46: also das ist ja ein Besitz.

00:51:47: Genau, mehr mal Verantwortung auch für dreihundertsechzig

00:51:51: Mitarbeiter für unsere... Ja!

00:51:52: Also es ist der schmale Grad, dass man auch die Preise ernehmt.

00:51:56: Manche Stammgäste aber vor zehn Jahren haben sich das bezahlt und jetzt zahl ich das.

00:52:00: Da wird's ja welche geben, die fluchen und sagen, oh, das ist mir zu teuer geworden oder ich kanns mir gerne leisten.

00:52:04: Es ist schon so eine sehr enge Brücke zwischen wir sind eine Community und gleichzeitig ein Business.

00:52:12: Genau richtig!

00:52:14: Du hast es ganz richtig gesagt Philippe, das hier ist die größte Herausforderung.

00:52:21: konzentrieren uns wirklich sehr stark neben dem Marketing, dass wir auch immer Trends natürlich verfolgen und wie die Maria richtig sagt Digitalisierung also alles was ein Marketing betrifft.

00:52:34: Die Stammgäste sind für uns unglaublich wichtig.

00:52:37: das ist das von dem leben wir und das ist auch wie bei den Mitarbeitern wegen dem ist auch das Mitarbeitermanagement so wichtig weil unsere Gäste sagen immer unsere Mitarbeiter, das ist einfach ein Wahnsinn.

00:52:55: Die Stammgäste bauen ja auch Verbindungen auf.

00:52:57: Das sind Personen, die etwas jahrelang bei uns im Haus waren.

00:53:01: Arbeiten und da kennt man sich, ob das jetzt der Bernd ist von dabei oder der Küchenchef seit zwanzig Jahren.

00:53:07: Oder natürlich allen voran die Triximosa mit über sechs also mittlerweile sechsunddreißig Jahre bei uns im Haus.

00:53:14: Das sind Familienmitglieder und es ist für uns unglaublich wichtig dass wir das unteren Gästen immer ein heimisches Gefühl vermitteln.

00:53:23: Und dementsprechend ist das eine Abwägen.

00:53:28: Was passt jetzt?

00:53:31: was am besten hin, um auch die Gäste einfach immer zufriedenzustellen.

00:53:37: Und jetzt hat jeder

00:53:37: Hannes sagt wir versuchen es auch immer.

00:53:40: Manche Dinge muss man auch einfach mal versuchen und Dinge entwickeln sich auch.

00:53:46: Es sind Sachen, wo wir alle drei unsere Ideen einbringen und sagen okay das ich würde das jetzt gerne machen ob sie bei mir Dressurtages sind mit der vierfach Olympiasigarin Jessica Bredow-Werndl oder die Maria mit dem Festival der Lebensfreude, der Johannes im Löffel und Glas.

00:54:04: Also wir haben halt immer – das muss man ja auch alles unter den Hut kriegen!

00:54:08: Ja

00:54:08: genau.

00:54:09: Und

00:54:09: das ist eigentlich das beste Beispiel für das wie wir auch Marketing betreiben weil es ist etwas was uns gefällt.

00:54:16: also wir können unsere Mitarbeiter ins Boot holen, sie finden das auch super.

00:54:21: Die können sich auch damit identifizieren.

00:54:23: und gleichzeitig ist es was für die Stammgäste Das

00:54:28: Thema, wenn man teurer wird zum Beispiel.

00:54:30: Also die Stammgäste, die was auch dann vielleicht sind ein paar dabei, die sagen wirklich oder fluchen, aber die meisten sagen auch, die sind ein Teil davon.

00:54:40: Weil wir sehen das wir ja alles investieren in den Betrieb.

00:54:43: Wir haben keiner fort von uns einen Ferrari.

00:54:45: Wir sind bescheidene Leute im Sinn und die sehen dass sie es sind eigentlich wie Mitunternehmer.

00:54:53: Unsere Gäste sagen auch, sie fühlen sich da daheim.

00:54:56: Unser Slogan ist ja dahein beim Stangellwerk und das klingt eigentlich schon fast ein bisschen arrogant für mich.

00:55:06: Aber die Sorge nicht wir, sondern wirklich die Gästen streiten sicher um unsere Stammgäste darum wer hat erfunden?

00:55:12: Es ist wirklich interessant und deswegen glaube ich dass wenn du transparent fair zeigst wo dieses Geld hingeht was die bezahlen Dann funktioniert das.

00:55:22: Das ist die wenigste.

00:55:24: Man kann alles nachgucken, ich will euch da jetzt nicht mit Quellen zahlen.

00:55:29: Aber man kann es nachg gucken, fünf bis sechs Millionen entstehen jedes Jahr, die man dann neu investieren kann.

00:55:34: und ihr macht das ja auch aus einem Cashflow, den ihr dann auf sich nehmt und sagt okay, jetzt haben wir wieder ein Jahr gehabt also sind jetzt fünf bis six Millionen dazugekommen, die wir jetzt nehmen und dann baut ihr eine neue Anlage oder so.

00:55:44: Das musst

00:55:45: du vorstellen zum Beispiel energietechnisch.

00:55:49: Also was wir jetzt investiert haben um uns zu versorgen, das ist irre.

00:55:56: Wenn ich das kurz erzählen darf also ein normales Hotel in der größten Ordnung würde wahrscheinlich mit Gas sich heizen und den Strom einkaufen.

00:56:06: Für uns war das Thema oder für Vater auch schon in den siebziger Jahren da wollte er das nicht mit Öl usw.

00:56:12: Da wollte regional schauen wie können wir die Energie herkriegen?

00:56:19: und dann hat er schon ein Hackschnitzelwerk gebaut, also mit Rinden die was aus der Sägeindustrie rauskommen.

00:56:27: So hat er das Haus beheizt.

00:56:29: Dies aber jetzt noch vierzehn Jahren ist die halt einfach einmal fertig gewesen.

00:56:33: Jetzt haben wir gesagt soll man das wieder machen?

00:56:35: Das wäre jetzt das Einfachste gewesen.

00:56:38: Aber das Thema ist ja dies CO².

00:56:41: Die Erderwärmung ist da Und wenn du Holz verbrennt geht natürlich CO² in die Atmosphäre.

00:56:48: Natürlich ist das CO² neutral, denn der Baum hat schon mal im Leben dieses CO² gespeichert.

00:56:55: Jetzt ist es aber so!

00:56:56: Wir wollten dieses Werk schon bauen und wir waren wirklich dabei, also die Endplanung

00:57:02: usw.,

00:57:03: unsere Nachbar von uns zu uns gekommen hat gesagt, ihr werdet doch nicht der Technologie einbauen, wie was fünfzig Jahre alt ist.

00:57:09: Dann haben wir gesagt ja... Wüsstest du, was besser ist?

00:57:14: Ich arbeite bei einer Firma als Zündkraft und die schafft es das CO-Zwei im Holz zu belassen.

00:57:21: Man nimmt schon Holz her, wir haben extrem viel Holz in der Region.

00:57:25: In Österreich werden nur vierzig Prozent des Holzes geerntet, damit wir gesunde Wälder haben.

00:57:32: und deswegen haben wir gesagt okay, wir machen es jetzt mit Holz Und wir gehen her und bauen dieses Sündkraftwerk.

00:57:40: Wenn du Holz verbrennst, hast du Asche.

00:57:42: Aber in diesem Sündkräftverfahren hast du als Endprodukt gebundenes CO² im Pflanzenkohle.

00:57:49: Und das ist jetzt für uns wieder aus Landwirtschaft gewaltig.

00:57:52: Wir nehmen das dann als Düngermittel her auf unseren Feldern, wir verkaufen es noch außen... Also es ist wirklich eine geniale Geschichte!

00:57:59: Der Pate für dieses neue Kraftwerk ist, glaube ich, Joko Winterscheidt?

00:58:01: Genau,

00:58:01: das ist auch lustig!

00:58:03: Das ist eine super-lustige Geschichte.

00:58:05: Ich habe einen Joko angerufen und er hat gesagt, weil mir sind auch sehr gute Freunde, da wäre jetzt was fertig.

00:58:10: Er hat ja die Supershow The World's Most Dangerous Show auf Amazon gemacht wo es um das Thema geht wie können wir CO² einsparen bzw.. zurück in die Erde bringen.

00:58:20: Und dann habe ich ihn angerufen und gesagt, da wäre jetzt was!

00:58:24: Ich finde es ja genial wie er das macht dass er nicht eben für Sachen wirbt und er wirbt für das hinter dem er steht.

00:58:33: und dann hat er zunächst so gerne sich glaubt ihr das?

00:58:35: aber Ich muss das so was mal prüfen lassen.

00:58:39: Ob es so ist, dass wir das erste Hotel auf der Welt sind?

00:58:42: Das war's Klimapositiv, Strom und Wärme erzeugt.

00:58:46: Und dann hat man da einen Ökonomen empfohlen.

00:58:48: Da hast du sogar unseren Namen ins Fett aber nicht verwandt Also nicht vorhin genommen Philipp Hauser und der prüft diese Sachen für einen Jokob, die wirklich so ist.

00:59:00: Und ein paar Tage vor der Eröffnung, ich hab gar nicht mehr mitgerechnet Joko mich angerufen und gesagt, Johannes es ist ja noch viel besser als du gesagt hast.

00:59:09: Dann gesagt er, das ist jetzt mal super habe ich auch selber nicht gewusst?

00:59:12: Und dann haben wir ihm so richtig toll gesehen wieviel wir dazu beitragen um eben das CO² wieder zurück in die Erde zu bringen was wirklich eine tolle Geschichte ist.

00:59:22: Was ich damit aber sagen wollte ist eigentlich das bei uns geht die Hauptgasleitung von Tirol genau bei bei uns vorbei.

00:59:30: Also wir hätten einfach nur da anschließen müssen und hätten dafür, ich weiß nicht, ein Millionen Euro vielleicht hier ein neues Gaswerk gehabt und haben gesagt, perfekt!

00:59:42: Bei uns ist es warm.

00:59:43: Wir haben aber für zwölf Millionen Euro dieses Werk gebaut wo wir uns auch intern, wo man jetzt wirklich lange überlegt hat, machen wir das oder machen wir es nicht?

00:59:54: Aber da ist wieder schön, dass bei so großen Entscheidungen es wichtig ist, dass wir alle drei dahinter stehen.

01:00:00: Damit wir uns danach auch in die Augen schauen können und sagen du das wäre wirklich schlimm wenn einer von uns sagen würde... Ich will das nicht, dann machen wir es auch nichts.

01:00:09: Habt ihr eigentlich alle gleichzeitig hier mehr oder weniger rein gerutscht?

01:00:12: Nee du warst wahrscheinlich als Erster da ne?

01:00:13: Genau!

01:00:13: Und hast Du aber auch zu gut...

01:00:14: Wie im Leben?

01:00:15: die Reihenfolge ist genau so grob mir.

01:00:17: Ich bin die Älteste von uns drei und wenn ich als Erstes an dir liess er wird dann der Johannis.

01:00:22: Aber ihr seid alle jetzt auch alle Stimmgleich sozusagen, alle dürfen jetzt gleich im Maast mitreden?

01:00:27: Ja.

01:00:28: Das Gute ist ja, dass wenn du zu dritt bist, ist wirklich ideal, wenn man zu zweit wäre.

01:00:34: und sie wo uneinig ist.

01:00:36: Dann ist es ja schwierig, dass du eine Verlösung kriegst.

01:00:38: Und so wie wir das jetzt haben, ist manchmal so, dass zwei mehr einer Meinung sind und bis zu einem gewissen Grad an, sag ich mal auch finanziellen Themen, dann kann man das auch zu zweit entscheiden – auch alleine!

01:00:51: Aber wenn es um große Themen geht, wo es wirklich ein paar Millionen Euro ist, wo's auch wirtschaftlich so wichtig ist, dass wir das wieder reinholen danach?

01:01:01: Das wäre eine Katastrophe, wenn da einer nicht dafür wäre, und man kann dann nicht dieses Ergebnis liefern.

01:01:10: Dann würde ich auch immer sagen, ich habe es euch ja gesagt!

01:01:12: Und deswegen sagen wir, da macht man lieber was Nichts.

01:01:16: Das ist auch so, machen wir lieber etwas Nichts, das eine Idee hat...

01:01:20: Und das große Glück ist auch, dass wir ja in ganz unterschiedlichen Bereichen sind.

01:01:23: Ich glaube es ist das größte Glück wenn man jetzt ein kleineres Hotel sich vorstellt und dann müsste die Maria und ich ... Wir würden uns irgendwann auf die Füße steigen, dass man sagt okay du machst das Marketing, du musst aber auch, das wird dir gar nicht Platz haben.

01:01:36: Der Betrieb ist Gott sei Dank, das hat der Vater wirklich wunderbar so aufgebaut.

01:01:40: Wir hätten wirklich noch Platz für viele oder haben noch Platz wie viele Familienmitglieder.

01:01:46: Aber unsere Interessen, unser Fokus wie wir eingangs beschrieben haben, ist ja ganz unterschiedlich und das ist wirklich göttliche Fügung, dass jeder andere Schwerpunkte

01:01:57: hat.

01:01:57: Was da aber uns alle vereint – wir haben unterschiedliche Schwerpunkte, unterschiedliche Talente, unterschiedlichen Interessen -, das gleiche Ziel und zwar, dass wir es gesund in die nächste Generation tragen.

01:02:10: Das ist ja keine Gewinnmaximierung kurzfristig als man da überlegt wie es oft bei Business Cases halt der Fall ist sondern unser Denken ist sehr langfristig und ich glaube, das sieht man bei der Stangele Web Bioenergie am besten als Beweis, dass man immer langfristiger denkt in Generationen.

01:02:29: Und mal kurz über Mutter, weil die jetzt noch gar nicht erwähnt wurde.

01:02:32: Die ist aber auch ein Jahr dabei gewesen und hat hier mitgearbeitet und ist auch Teil des Projekts.

01:02:38: Mama ist eine Bauernmädchen aus Reitimminkel also wir sind ja halbe Bayern.

01:02:44: deswegen hängen auch bei uns draußen die bayerische Flagge.

01:02:47: ich glaube das kann man jetzt auch kurz sagen.

01:02:48: es war jetzt gerade der Ministerpräsident Söder bei uns im Haus kurz und hat dann auch gesagt Schön, dass es die Fahne aufgehängt hat für

01:03:01: unsere

01:03:02: Mutter.

01:03:03: Sie ist immer Bauern-Tierndl, sie ist selber auch sehr musikalisch und singt sehr schön.

01:03:11: Wir haben einmal im Jahr ein Sänger und Musikantentreffen.

01:03:16: Die besten Musikanten aus dem Albinienraum wirklich Volksmusikanten nicht volkstümlich sondern ganz echte Musik treffen sich da bei uns.

01:03:25: Also ohne Strom?

01:03:26: Ohne

01:03:27: Strom!

01:03:28: Und das

01:03:29: anplagt

01:03:30: und das aber schon seit mittlerweile über siebzehnte Jahre.

01:03:34: Das haben unsere Großeltern schon gegründet.

01:03:35: Genau, und das ist ein ganz besonderer Tag auch für uns.

01:03:38: Es ist immer im November.

01:03:39: Da können wir die Musikanten zusammen isser geben.

01:03:41: An diesem Tag beseelen wie unsere Wände.

01:03:45: Wenn du da halt überall Musik gespürt und einfach die Musik dir was uns auch so gefällt.

01:03:51: Und durch dieses Fest ist meine Mutter hergekommen.

01:03:53: Sie war selber auch ein Musikantin, ihre Onkelwand bei uns Sänger.

01:03:58: und so ist sie hergekommen und hat sich der Papa in sie verschaut Und hat dann... Ja, genau.

01:04:03: Und so ist es dann... Als

01:04:04: du gehört hast, ist das bei euch eine unfassbar so stimmige Geschichte wie in einem Traumhoff des Lebens zu haben hier so einen Hof zu betreiben.

01:04:13: Klingt jetzt auch natürlich wahrscheinlich entspannter als im Ende ist weil da steht doch schon sehr viel Arbeit aber zu dritt und mit dem ganzen Team.

01:04:20: Aber gab es denn größere Herausforderungen neben Corona, wo ihr sagt okay das ist.

01:04:25: ich höre eigentlich von Gaströdern ganz vielen Stellen wie hartes geworden ist.

01:04:28: Wie schwierig es geworden ist, Wettbewerb ist überall da bei euch ja wahrscheinlich auch oder...

01:04:35: Wir nehmen eine Herausforderung aber täglich an.

01:04:36: wir lassen sie nicht auf uns, wir lassen die nicht auf Dass sie immer größer werden.

01:04:43: Wir gehen täglich und schauen, was ist heute die Herausforderung?

01:04:47: Die Maria hat vorher super gesagt.

01:04:49: Es ist immer die Frage, wo du dir den Fokus draufrichtest.

01:04:53: Mitarbeiter zu finden ist eine Riesenherausforderung.

01:04:57: Gäste dauerhaft glücklich zu machen sind eine Riesenerausforderungen.

01:05:03: Ich denke mir immer ... Wie setz ich mein Fokus?

01:05:06: Ich liebe es mit den Mitarbeitern zu arbeiten und mache das so, so gerne.

01:05:11: Und dann macht das auch ganz anders Spaß!

01:05:14: Die Maria macht es gern... Gäste für uns begeistert.

01:05:18: Und es ist wirklich so, wie man den Fokus drauf legt weil Herausforderungen das wird unser ganzes

01:05:23: Leben begleiten

01:05:24: da gibt's immer.

01:05:25: natürlich.

01:05:27: wir könnten sicher einige sagen dass jetzt einfach zu sprechen wenn man halt hier über neunzig Prozent Auslastung hat und wenn das alles so super läuft mit wie du richtig sagst mit super Team.

01:05:37: Das ist täglich harte Arbeit und täglich muss man ganz ganz viele Entscheidungen treffen.

01:05:41: Also arbeit ihr auch alle jetzt drei wirklich so sechs sieben Tage die Woche?

01:05:45: Muss ich dir vorstellen.

01:05:46: Ja, wir sind in der Operative voll mit dabei und das heißt auch täglich.

01:05:50: irgendwie hat man irgendwas zu tun.

01:05:54: Auf jeden Fall

01:05:55: mit dabei ist man ja über unser liebes Handy ständig erreichbar.

01:06:00: WhatsApp-Email.

01:06:01: Auch die Gäste schreiben teilweise persönlich WhatsApp-Email wenn sie hier sind, was man für sie organisiert.

01:06:10: Schreiben

01:06:11: Gäste dir persönlich sagen mit dem Mensch?

01:06:14: Kannst du mir da mit der Buchung helfen?

01:06:16: oder wenn Sie da sind kannst du das und das arrangieren.

01:06:19: Das

01:06:19: macht's

01:06:20: mir gerne!

01:06:21: Das ist ja die Familie Erbetzern vor vierzehn Wochen mein drittes Kind bekommen und bin trotzdem im Krankenhaus mitm Kind und hab halt dann die WhatsApp gemacht, wenn es gerade angestanden hat.

01:06:33: Und das machte ich mir gerne.

01:06:37: Es ist ja auch unser daheim.

01:06:38: Genau, und unsere Eltern sagen tagtäglich da ...

01:06:41: Wohnt ihr alle hier so?

01:06:42: Unmittelbar?

01:06:43: Nee, also läuft das dann?

01:06:47: Wir sind immer haus aufgewachsen.

01:06:48: Wir haben da genau über beim Gasthof unten eine Wohnung.

01:06:54: Da wohnen die Eltern noch immer.

01:06:55: Wir sind da aufgewachsen, wir haben uns zu dritt der Zimmer geteilt auch.

01:06:59: Und es war eine wunderschöne Zeit hier aufzuwachsen als Kinder.

01:07:06: Das

01:07:06: ist

01:07:09: so

01:07:10: schön, weil jetzt spielen die Kinder von denen ... mit denen wir gespielt haben, als Kinder wieder mit unseren Kindern.

01:07:16: Es geht auch bei den Gästen weiter mit den nächsten Generationen.

01:07:20: Das ist wirklich wunderbar!

01:07:22: Wir sind ein Mehrgenerationenhaus.

01:07:23: Als Familie, als Diversis führt und für unsere Gäste.

01:07:27: Die Mitarbeiter bewerben sich genügend Leute in der Gastro zu finden, die Qualität oder Lust haben ... Das ist ja schon ein harter Job?

01:07:37: Also... Für mich ist es immer am wichtigsten, dass wir alle oder für uns alle die Mitarbeiterbindung extrem wichtig sind.

01:07:43: Und das ist wie beim Gast der was selber da war macht die beste Werbung.

01:07:48: Und das ist für uns auch unglaublich wichtig, dass wir ein guter Arbeitgeber sind.

01:07:51: der, was halt einfach auch gut über uns spricht und sagt da musst du arbeiten kommen.

01:07:56: Es ist natürlich faszinabhängig.

01:07:59: nach Corona war es sehr schwierig für die ganze Branche also das war teilweise echt herausfordernd.

01:08:07: Auch für uns natürlich Wir sind dem nicht gefeiert.

01:08:10: Das ist für Nein, nein.

01:08:16: Das ist bei uns nicht so, dass es gibt sehr viele, wo jetzt nur noch Englisch sind.

01:08:21: aber im Vordergrund natürlich am Gast ist Deutsch sehr wichtig.

01:08:25: Aber das hat sich auch verändert.

01:08:26: in der Küche ist oft englischsprachig und also da sind wir schon auch sehr Kommt auf die.

01:08:31: es kommt immer auf den Menschen drauf an Aber wie soll denn steht?

01:08:36: Es ist für uns wichtig, dass man ein guter Arbeitgeber sind Und dass man für die Leute immer eine gute Arbeitsbedingung und guten Arbeitsort haben, aber auch für uns.

01:08:48: Und das ist halt auch etwas was man sicher bei den Gästen oft auch sagt wie du sie fahr richtig gesagt hast, man bekommt kein Zimmer.

01:08:55: Das ist für uns auch eine Herausforderung.

01:08:58: denkt oder meint, aber beim Stangel wird da braucht mich gar nicht bewerben.

01:09:03: Da komme ich gar nicht rein und das ist oft hemschwellig.

01:09:08: Einige schon gesagt, dass immer wieder Familien sie überredet haben die Bewerbung abzuschicken.

01:09:15: Und das ist auch nicht so... Also es ist ganz wichtig zu sagen wir sind einfach eine Wir wollen wirklich gute Gastgeber haben, wir können nicht jeden Tag bei jedem Gast sein.

01:09:25: Für uns ist es unglaublich wichtig ein tolles Team zu haben und wenn man das gerne macht und einfach beim Gast ist... das Herz berührt, weil es einfach eine der schönsten Branchen in der Welt ist.

01:09:37: Weil wir sind immer in den tollsten Zeiten bei den Gästen... Aber wenn man euch zuhört, dann

01:09:41: möchte ich mir direkt ein Restaurant an dem Hotel eröffnen!

01:09:43: Ja, genau.

01:09:45: und aber du musst jetzt selber sagen, auch was wir seit Jahren machen, ist dass wir die Mitarbeiter nicht nur nach ihren Qualifikationen auswählen sondern nach der Persönlichkeit und ob sie auch zum Hotel passen, zu unserer Philosophie passen.

01:10:00: Und der Rest, man kann ganz viel beibringen.

01:10:05: Wir bilden ganz viele Mitarbeiter aus.

01:10:08: Wir haben ganz, ganz viel Quereinsteiger.

01:10:10: also wir haben ganz viel die was plötzlich in den Abteilungen wechseln die sagen ich bin die kommen als Bademeister und sage ich bin eigentlich super masseur.

01:10:19: ja Passt, super.

01:10:20: Mach sofort!

01:10:20: Geht's startet los?

01:10:22: Haben wir jetzt wieder aktuell oder wir hatten einen Melker im Kuhstahl der wollte aber unbedingt dann, der gesagt, ich möchte koch werden.

01:10:30: Ja super wie bilden dich aus?

01:10:31: macht die Küche?

01:10:32: also es ist einfach Wir bilden Menschen, wir bilden Persönlichkeiten aus und wir sind da ganz ganz stolz drauf dass wir so viele Menschen ausbilden dürfen in eben unserer talente Schmiede Und auch eben auch ganz ganz viel Auszubildende.

01:10:46: Also wir haben über Das ist mir ein ganz großes Herzensprojekt, junge Menschen zu begleiten in ihrer Ausbildung.

01:10:54: Wenn man bei uns durch das Haus läuft wird man bemerken wie viel Ich muss hier echter Lanze brechen für junge Menschen, die was ich echt bewusst für die Gastro entscheiden und das so super machen.

01:11:12: Das

01:11:12: würde den Leuten generell empfehlen, ein Hotel noch mal aufzumachen.

01:11:15: also wenn ihr habt jetzt ja sozusagen übernommen aber wenn jetzt jemand kommt und sagt, ich habe das jetzt gehört oder nicht?

01:11:20: Das würde mir auch Spaß

01:11:24: machen!

01:11:25: Wenn du einen USB hast, wenn du irgendwas hast wo du sagst okay das ist was so besonderes Und ich stehe voll hinter dem.

01:11:32: Das ist wichtig, wenn du eine gute Idee hast und das aber sagst, wie will er selber gar nicht da sein?

01:11:37: oder wie auch immer?

01:11:38: Dann bring sie es nix!

01:11:39: So wie wir das machen... Du hast ein USP und schaust einfach, dass du für jeden, für einen Gast, für Mitarbeiter, auch für einen selbst immer als Beste rausholtest.

01:11:49: Wir haben die Lisa Beth vielleicht noch dazu gesagt, wir haben auch eine Mitarbeiterresidenz gebaut.

01:11:54: Wir ham beim Stangeln wird.

01:11:59: haben wir ein großes Gebäude gebaut mit über hundertfünfzig Wohnungen, wo wirklich alle gedacht haben die baut da jetzt noch mal eine Hotel.

01:12:08: Es schaut auch von außen aus wie ein Hotel.

01:12:10: Alle Zimmer Richtung Kaiser also natürlich nicht alle aber also wirklich wunderschönste Zimmer.

01:12:17: Alle mit Garten

01:12:18: und Terrasse eigenes Schirm.

01:12:23: Jede Wohnung hat wirklich eigene Krüche drin und begeben einen Kleiderschrank, ein großes Doppelbett.

01:12:28: Für die Mitarbeiter?

01:12:29: Genau!

01:12:30: Wenn nicht lernt man vielleicht auch so bisschen... Maximieren, sondern ihr seid sehr stark in dem Optimierungs-Game.

01:12:35: Genau!

01:12:36: Absolut!

01:12:37: Das muss man auch wachstumieren und gibt euch keine Wachstumsziele, ob das nicht irgendwie ein Businessplan besteht im nächsten Jahr müssten das so im Umsatz fünf Prozent mehr sein oder sowas?

01:12:46: Es gibt eine schöne Sprichwort für unser Vater was alles zusammenfasst.

01:12:49: Das Optimum ist früher erreicht als das Maximum.

01:12:53: Okay, das möchte er.

01:12:57: Es

01:12:57: ist natürlich schon so immer wir sind alle ehrgeizig und man sagt schon okay das wäre jetzt noch cool wenn man das noch optimieren würden.

01:13:04: wie du richtig sagst es ist immer... Wir haben immer so Ideen dass man sagt okay soll ja auch was bringen weil du willst ja auch gute Mitarbeiter halten die kosten Geld Top-Qualität bei den Schweißen.

01:13:16: Das

01:13:17: ist natürlich, du bist ja auch... Ja fünf bis sieben Prozent ist schon immer gut weil es ist halt wir sind ja sehr.

01:13:25: also die Hotellerie ist extrem anlagen und kostenintensiv.

01:13:29: Also wir haben nextrem stark große Anlage.

01:13:32: Das kostet sehr viel Geld, wir haben Mitarbeiter die ständig Mitarbeiter kosten steigen laufen.

01:13:37: in den letzten Jahren waren extreme Herausforderungen was die Kosten für die Mitarbeiter betrifft.

01:13:42: also wir sind davon abhängig die Preise

01:13:45: auch

01:13:45: dementsprechend durchzusetzen um die Qualität zu halten.

01:13:50: Wir wollen niemals bei der Qualität einsparen,

01:13:52: d.h.,

01:13:53: wir wollen laufend investieren in die Zimmern, wir wollen in Restaurants und in die Ausbildung der Mitarbeiter bis hin zum Kleinsten überlegen ...

01:14:03: Die Investitionen?

01:14:04: Die Mitarbeiterresidenz von zwanzig Millionen

01:14:07: Euro?

01:14:07: Ja, heutzutage wird

01:14:08: das hier ... Okay, das habt ihr vor ein paar Jahren gebaut!

01:14:09: Das

01:14:10: wird eine

01:14:10: andere Dreh-Hotel ausbauen.

01:14:11: Direkt

01:14:12: gut

01:14:12: vor Corona.

01:14:13: Und das war dann unser großes Glück, weil wir sind genau fertig geworden.

01:14:17: dem ersten Lockdown, und dann sind die Mitarbeiter alle da geblieben.

01:14:21: Und das war natürlich ... Da konnten wir in der ersten Minute nicht am ersten Tag, sondern in der erste Minute nach dem Lockdown wieder eröffnen.

01:14:29: Warum?

01:14:29: In den ersten Minuten haben wir einen Moonshine-Check ihn gemacht und haben um Nuller eins wieder eröffnet.

01:14:37: Weil wir gesagt haben, in unserer Geschichte gab es seit zweieinhalbzig Jahren keinen freiwilligen Ruhetag!

01:14:43: Das war ja eine Erzwungene-Ruhephase.

01:14:46: Und dann haben wir um Nuller eins wieder öffnen und das war es so.

01:14:50: Also ich werde dieses nie vergessen, da sind die Autos vorgefahren wie bei einem Red Carpet Event ein Auto nach dem anderen um Nulla

01:14:58: eins.

01:14:58: Sie haben vorher schon gewartet drauf.

01:15:02: Die haben draußen

01:15:02: gewartet.

01:15:03: Genau!

01:15:03: Mir mir dachten, dass ja da kommen nicht viele.

01:15:05: Da werden dann nur ein paar kommen wahrscheinlich.

01:15:07: Wir sind voll

01:15:08: gewesen.

01:15:08: Das sind aber alle gekommen.

01:15:09: Familien haben eingecheckt und mit der Nacht mit Babys auf

01:15:12: dem

01:15:13: Arm.

01:15:13: Und die Grenzbeamten in Kifersfelden wo man von München zum Stangellwirt fährt, haben gesagt schon zu den Leuten auch Fortschia zum Stangelwirt.

01:15:22: Weil alle was um die Zeit über die Grenze geräumt sind, sind zum Stangelwerk gefahren.

01:15:26: Und das haben wir wieder bei der Philosophie aus Minusa Plus zu machen.

01:15:30: Was ist denn noch geplant in den nächsten Monaten?

01:15:34: Ja, oder Träume.

01:15:35: Das

01:15:36: Schöne ist das wir machen jedes Jahr so ein bisschen wie hat der Geschwister so eine Meeting über dieses Reden was man jetzt die nächsten fünf Jahre war.

01:15:44: Wir schauen, was war gut die letzten Jahre und was macht man in den ersten fünf Jahren.

01:15:47: Man muss echt sagen es kommen so viele Sachen auch wie zum Beispiel das Kraftwerk, was man uns baut um usw.

01:15:53: Es kommt irgendwie auch immer dazwischen.

01:15:55: also mir haben so eine riesige Bucketliste.

01:16:00: Ganz

01:16:00: wichtig, was ich jetzt zum Beispiel anstelle ist auch das Thema Jugendliche.

01:16:04: Weil es hat sich ein bisschen verschoben.

01:16:06: Das Schaut der Kinderbauernhof, das war früher so dass da die Kinder bis zwölf-dreizehend oben waren, das hat sich verändert.

01:16:13: Ein Zwölf-, dreizehnjähriger heutzutage ist schon viel zu cool für einen Kinderbauenhof

01:16:16: z.B.,

01:16:17: und er braucht jetzt sowas ganz was anderes!

01:16:19: Er braucht Action, er braucht Parkour, er bracht Kletterwand... Auch so.

01:16:27: Themen mit Community

01:16:29: Genau.

01:16:29: Und

01:16:29: das

01:16:30: bedient man natürlich sehr stark über die ganzen Sportanlagen mit Dennis, Reitengolf

01:16:35: etc.,

01:16:38: aber jetzt werden wir eben wie gesagt verraten ja nie

01:16:41: zu

01:16:42: viel erst hinterher Aber da werden wir einiges dann angehen.

01:16:45: und was uns aber wahnsinnig freut wenn von den nächsten Generationen reden dass ganz viele Familien sagen unsere Teenies die wollen nirgends mit uns in Urlaub fahren.

01:16:55: Aber zum Stangellwirt wollen sie auch mit, weil das ist cool und hip.

01:16:59: Da kommt dann wieder das ganze natürliche Social Media zu tragen.

01:17:03: Große Leuchtturm-Events.

01:17:05: Die Begehrlichkeit wecken wo die Leute sagen war cool der war da jetzt war grad.

01:17:09: Ah, der Sachi war bei dem World Changer Event.

01:17:13: Das inspiriert dann die Jugendlichen.

01:17:15: ich möchte da auch mal hin Und dann entscheiden auch die Jugendliche dass sie gerne Daher kommen wollen und entscheiden das für die Familien.

01:17:24: Auch zum Beispiel die Tochter von Jessica Alba, die ist jetzt mit ihren Freundinnen... Die haben die High School fertig und ist mit sieben Freundinnen hat sich eine Europatrip gemacht bevor alle ins College gehen.

01:17:35: Und das waren dann Amsterdam irgendwo in Kroatien und Stangl wird.

01:17:40: Also wo erkanntert ihr euch?

01:17:42: Über, weil ich ja auch sie mit Jessica Alba schon miteinander als Familie hier war.

01:17:47: Jessica Albar war jetzt auch schon dreimal in drei Jahren bei uns und ...

01:17:51: Aber die kam einfach so durchs Sohn?

01:17:53: Das war total nett der Geschichte!

01:17:55: Weil ihre Make-up Artist ist eigentlich eine gebürtige Tirolerin Und die lebt aber schon ewig in LA und hat damals schon bei uns geheiratet.

01:18:05: und dieser Freundin von mir Die Jessica Alba wird so gut zum Stangel passen, die wird sich da so wohlfühlen.

01:18:13: Und der muss sich das unbedingt mal empfehlen.

01:18:16: und dann ist sie herkommen und hat eine persönliche Freundschaft entwickelt und so ist es dann über die Jahre entstanden.

01:18:22: Jetzt sind die Tochter und das finde ich einfach super wenn die einen Girls Trip planen und sagen wir kommen mit sieben Mädels.

01:18:31: Aber die ganzen

01:18:32: Freundschaften, das ist nicht bei euch Strategie.

01:18:34: Du bist mit Joko befreundet oder rufst sie mal eben an?

01:18:36: Du rufest mal eben bei Jessica Alba an... Das ist ja auch schon so ... Ist jetzt nicht so dass man sich das überlegt, sondern es ergibt sich!

01:18:41: Es ergibt sie, das kannst du dir nicht überlegen.

01:18:43: Also sowas entsteht... Schwierig!

01:18:46: Freundschaft zu erzfingern ist ganz schwierig.

01:18:47: Ja aber Kontakt immer den Leuten, die wollen ein Netzwerk und die wollen ja... Nein, das hört sich...

01:18:52: Na ich glaube

01:18:53: nicht,

01:18:55: wenn du dir das so überlegst mit der Intention zur Netzwerke dann Geht's nicht.

01:19:00: Weil diese Menschen haben ganz ein feines Gespür, du musst da mal überlegen wie die ganze Welt will was von denen und irgendwann wirst Du einfach nur noch den Rückzug und beschützt werden.

01:19:12: und deine selige Ruhe.

01:19:14: Und wenn die bei uns anreisen dann lassen wir die einfach in Ruhe und dann entsteht das Inzwischen in zwischenmenschlichen Gesprächen auf diesmal einer selben Lebensphase gerade und was auch ganz spannend ist dieses habe man auch einen Mitarbeiter erzählt der Inzwischen in einem anderen Hotel, der hat also einen Managementangebot bekommen und war bei uns aber zuerst ein langer Rezeptionist.

01:19:38: Und er kommt da immer noch als Gast.

01:19:40: Er sagt Maria ich bin in einem Hotel, da kommen teilweise ähnliche Gäste wie beim Stangelwirt, die sind da ganz anders und eher so zurückhaltend und beim Stangelwirt öffnen sie sich irgendwie.

01:19:54: Das ist glaube ich Das hat mir mal jemand gesagt, da gibt es einen lateinischen Begriff Genius Locche.

01:20:00: Da heißt er der Geist des Ortes und dieser Ort hat so besondere öffnende Art dass man sich dort auf menschlicher Ebene begegnet.

01:20:09: Aber kriegt ihr das auch immer mit?

01:20:11: Also wenn die dann solche Menschen jetzt Prominente hierher kommen ist ja sofort, wenn die Wuchen reinkommen sozusagen den Herr hier... Ich

01:20:18: glaube das dies auch ein Erfolgsrezept ist, dass wir die Leute nämlich nicht googeln.

01:20:23: Da war zum Beispiel mal der Manager, also der Chef von Harrods London.

01:20:28: Der ist über gemeinsame Freundin das erste Mal hier angereist und ich hab mich halt dann gekümmert weil ihr ja gewusst habt er kommt über die gemeinsame Freundin habe ihn begrüßt und so weiter und hat gesagt Ja ich hab ja vom Stangelwerk gehört über meinen Boss.

01:20:42: Dann denken wir ja des Harrod's London Das gehört durch dem Scheich von Katar.

01:20:49: Sage ja wo der bei uns sagt ja Das haben wir gar nicht mitgekriegt.

01:20:55: Und das ist wirklich total... Ich glaube, dass es auch wichtig ist, dass meine

01:20:59: Gläser... Aber ich schreibe ja mal auf Instagram und melde euch bei irgendwelchen Prominenten über Instagram schreiben und sagen hier, ich würde gerne bei euch reservieren

01:21:06: oder sowas?

01:21:08: Das schon!

01:21:09: Wir behandeln jeden Mir-Song bei uns immer.

01:21:11: Bauer trifft Beckenbauer.

01:21:13: Ja.

01:21:13: Das ist für uns so wichtig.

01:21:14: Jeder sollte einfach komplett gleich sein.

01:21:16: Es ist beim Sascha bei einem Korn zum Beispiel da was wirklich witzig.

01:21:20: Der war unten im Restaurant, der hat einen falschen Namen eingebucht.

01:21:24: Und den hat keiner so erkennt, dass die eine Kenntzsohne ist.

01:21:27: Er

01:21:27: ist ja nicht als Urart gekommen?

01:21:30: Dann bin ich aber hingang und habe ein bisschen zugehört am Tisch.

01:21:33: Jetzt ist Englisch sprachig und dann ... Die Frau damals, die Eiler Fischer.

01:21:38: Irgendwann bin ich da hingang, sag ich, ich seh keine Ahnung.

01:21:42: Dann haben wir uns das sehr gut verstanden und waren total locker.

01:21:45: Da hat er gesagt, er kann sich... Weil er kriegt extrem viel aus.

01:21:50: Hass ist logisch.

01:21:51: Er kritisiert so viele Leute, er muss sie immer verstecken und das hat sich bei uns voll geöffnet.

01:21:58: Es ist mehrmals gekommen, es gibt mit uns auf die Alm seine Kinder was der liebt da und hat mir gesagt dass das so etwas Besonderes ist, dass er bei uns jetzt mit seinem echten Namen einchecken kann.

01:22:15: Ja, das ist auch ganz spannend wenn man so beobachtet wie viele dann zuerst nur mit Sonnenbrille.

01:22:21: Weil sie es so gewohnt sind in Hotels.

01:22:23: Deshalb gehen ja viele eher im Privatehäuser oder auf Yachten und so um ihre Privatsphäre zu haben.

01:22:28: Und wenn Sie im Hotel sind, sonst oft einmal zuerst.

01:22:31: Dann merkst du über die Tage, wo sich das ... Wird das immer kein Hoodie mehr?

01:22:35: Kein Capy mehr keine Sonnen brille.

01:22:37: Da möchte ich echt einen Riesen Dank aussprechen auch an das ganze Team an die ganzen Gäste, die das so respektieren und den Leuten auch ihre Ruhe wirklich gönnen.

01:22:50: Gab's für euch Leute ein bisschen lang, wo ihr selber gesagt habt, krass dass diese Person jetzt hierherkommt, obwohl er selbst überrascht war?

01:22:56: Ist es dann eher so als Kinder die Klitschkus hier zu haben?

01:22:59: oder gibt's noch heute, wo Ihr selber denkt okay, das wird ja schon mal ... Da bin ich doch noch etwas nervös!

01:23:03: Ich hatte einen Erlebnis, das war ... Ich hab am siebzehnten Jänner Geburtstag Und da im gleichen Tag hat Muhammad Ali

01:23:10: Geburtstag

01:23:12: Und er war bei uns im Haus und wir haben tatsächlich gemeinsam Geburtstag gefeiert.

01:23:17: Da habe ich mir dann schon kurz gedacht, okay das ist jetzt irgendwie voll ... Das ist so surreal!

01:23:23: Du bist ja da mitten in der Situation drin... Ich hab das gar nicht realisiert.

01:23:30: Jetzt sind eh so im Nachhinein denke ich mir unglaublich eigentlich Weil ja, so was passiert denn natürlich auch nicht oft und das ist auch etwas, was für uns ganz besonders ist.

01:23:40: Aber für uns wie gesagt wir sind sehr stolz dass wir so viel prominente Gäste haben, aber wir sind auch unglaublich stolz, dass einfach... Wir haben Gästerehrungen, wir haben immer jede Woche dann aus der Gästerbegrüßung und haben da auch oft Gästen-Ehrung.

01:23:54: Also gerade so häufig kommen die?

01:23:56: Genau!

01:23:57: Es gibt Gästi, die sein seit forty fünf Jahren bei uns im Haus, die uns begleiten eine riesen, riese Ehre und es macht uns auch wirklich demütig.

01:24:06: Wie du gesagt hast, du musst dich ja auch mitentwickeln und dass das beides geht unter einem Dach – das ist schon unfassbar!

01:24:16: Und da hast du ein ganz wichtiges Wort gesagt die Demut.

01:24:19: Die Demut ist das Allerwichtigste in dem Moment wo du anfängst abzuheben oder dies als selbstverständlich zu erachten dann Da beginnt dann schon der Abstieg und das kann man auch beobachten.

01:24:33: Man muss jeden Tag dankbar und demütig sein, dass es so ist wie es ist und dass nichts selbstverständlich ist.

01:24:39: Also ich bin jedenfalls dankbar, dass ihr mir sozusagen hier die Zeit gegönnt habt in der absoluten Pickphase.

01:24:47: ein Geburtstag war gestern vom Johannes.

01:24:49: Ein Geburtstag kommt morgen, also von eurem jetzt einen häufig zitierten Vater.

01:24:54: Der wird morgen, glaube ich, achtzig.

01:24:55: und um das ein bisschen zu zeigen, glaube wie das hier so vorab bei euch funktioniert, ist morgen auch eine große Veranstaltung geplant?

01:25:01: Wie viele Leute kommen da morgen?

01:25:03: Zweihundert.

01:25:05: Ja,

01:25:05: aber er macht es ganz mit den Ängsten... Musiker, es wäre kein Promi-Event oder irgendwas was man vielleicht vermuten möchte.

01:25:16: Es ist wirklich seine singermusikanten Freunde von der echten traditionellen Volksmusik.

01:25:21: Es kommen seine Bauarbeiter die mit ihm das ganze diese wunderbare Welt hier aufgebaut haben.

01:25:28: Es kämmen...

01:25:29: Und ich habe es überlegt!

01:25:30: Ich würde noch darauf hinaus, dass jetzt gibt es noch eine Premiere die noch fehlt im Podcast.

01:25:32: Das wurden wir auch nicht musiziert aber ihr habt sozusagen so ein bisschen um die Tradition hier einmal durchscheinen zu lassen, auch im Podcast.

01:25:42: Dürfen wir jetzt noch eine kleine ... Sag mal ne ... Generatprobe erleben?

01:25:46: Da wollten mir eigentlich für dich die Überraschung...

01:25:48: Nein!

01:25:49: Für die Hörer!

01:25:49: Für den Hörern!

01:25:51: Dass ihr uns jetzt einmal kurz so einen Teil haben lasst.

01:25:53: Du

01:25:54: hast jetzt die Übereraschung vorweggenommen.

01:25:56: Ich weiß ja schon, da müssen wir was kommen.

01:25:57: Wir

01:25:59: haben dieses

01:26:00: Instrument dabei.

01:26:00: Also du hast dich schon

01:26:01: vermut, das heißt

01:26:02: der

01:26:03: Büttel ist warm.

01:26:05: Wie hätten Sie nur verstecken's?

01:26:06: Wir

01:26:07: hätten es nur verstecken können, weil wir wollten gerne den Gesicht sehen.

01:26:10: Wenn das erste Mal ... Ich weiß ja nicht, hat schon mal wer musiziert

01:26:13: bei dir?

01:26:13: Also wir hatten ja auch größere Musiker im Podcast über die Jahre.

01:26:15: Haben sie gesungen für dich?

01:26:17: Nein, nein, dann hat das noch

01:26:18: nicht passiert.

01:26:19: Aber es ist auch ausständig gemäß, weil euer Vater so oft hier erwähnt wurde.

01:26:24: und jetzt... Ihr spielt einen Wagen für ihn?

01:26:26: Genau, wir singen.

01:26:28: Aber die Geschwister begleiten.

01:26:30: Ich spiele eigentlich das Hackbrett.

01:26:31: Das ist beim Gesang ein bisschen kompliziert.

01:26:34: Das war ein lustiger Name, aber das haben wir auf dem Schoß und das ist so groß mit Jahrhundertvierzig Seiten.

01:26:42: Beim nächsten Mal lerne ich Zitzen!

01:26:44: Da ist ein bisschen oder eine Gitarre, da habe ich weniger Seiten zu stimmen.

01:26:49: Und das

01:26:50: spielt man mit so Hemmerchen und es ist mehr musikalisch.

01:26:53: aber jetzt haben wir einen Lied vorbereitet weil für unseren Vater natürlich das proben und wenn wir uns dachten können bei dir ja die Generalprobe...

01:27:00: Gerne!

01:27:02: Jetzt bin ich gespannt!

01:27:02: Auf geht's!

01:27:04: Schöne

01:27:24: Gampfshohe, Geigeit.

01:27:36: Und ist im Boden Bach heiratsdäure Geteuer Ja da bleib' i'sa bois dir mamoi Und die rühe Holleraben, holleraben Oder guck Vogelschrei und da haben wir nix glänzt.

01:28:28: Die Hütter wohnen singen und spielen ganz schön fein Ja, da möchte ich so dalle weisei!

01:28:50: Wow, wow!

01:29:15: Nicht schlecht.

01:29:16: Absolut was eine geile Premiere hier im Podcast.

01:29:19: Was uns so

01:29:20: schön

01:29:24: war, dein Lächeln zu sehen.

01:29:25: Das ist wirklich absolut geil!

01:29:28: Sag

01:29:29: mal, motiviert für morgen?

01:29:30: Haben wir jetzt deine

01:29:31: Freikabe?

01:29:32: Ich bin ja nun aus einer anderen Welt, Hamburg oder Ruhrgebiet und bin mit der Kultur nicht vertraut.

01:29:37: aber Wahnsinn wie ihr auch diese Kultur lebt und das so auch in der Sicherheit macht... Das ist ja unglaublich also dass es auch so liebt.

01:29:44: dann diese... Aber ist das hier generell Speziell bei euch in der Familie oder ist das hier so?

01:29:50: Genau, eine ganz lange Tradition.

01:29:53: Das gehört zu unserer DNA.

01:29:54: und was das so schön ist, weil es ist auch sinnbildlich jetzt für unsere Runde im Unternehmen, weil wir singen drei Stimme, drei verschiedene Stimmen und die Harmonie miteinander und weil jeder seine Stimme stark und authentisch singt und deshalb gibt diese gesamte Harmonie

01:30:12: Okay, also was ist ein Abschluss?

01:30:14: Ich glaube er hat es noch nie gegeben.

01:30:15: Es wird schwer zu toppen sein!

01:30:17: Bevor wir jetzt Schluss machen gibt's noch irgendeine Dote zum Abschluss oder irgendwas, das wir jetzt vergessen haben hier bevor die Musik uns alle

01:30:23: wegspült?

01:30:24: Ich glaub mir könnten jetzt echt nur wirklich lang weiter reden.

01:30:26: Wir haben nur wirklich so viele Sachen und wir produzieren unser ganzes Hohe selber.

01:30:30: Mir haben eigene Quelle, eigenes Wasser, das ist über dreihundert Jahre unterwegs ist bis man das trinkt Und wir haben so viele Themen, wir haben nur Fischereime.

01:30:39: Also ich glaube du müsst jetzt wirklich nochmal kommen dann machen wir noch eine Folge und dann kannst du auch bei uns schlafen!

01:30:46: Alles klar.

01:30:46: also vielen Dank für die Gastfreundschaft.

01:30:48: auch so ihr habt mir geholfen dass ich in der Nähe etwas gefunden habe was wir uns hier aufhalten dürfen und ja also ich weiß von vielen gemeinsamen Freunden bekannten das man hier dringend herkommen muss.

01:30:57: also ich werde es jetzt auch mal gleich ausprobieren in der kürzester Zeit.

01:31:00: Vielen vielen dank!

01:31:03: Tschau, tschau!

01:31:16: Und wer ein bisschen mehr Hotel-Business möchte, ich habe vor allen Dingen jetzt halt gesprochen mit dem Thomas Althoff und dem Frank Marenbach.

01:31:40: Die führen eine Luxushotelkollektion die Alterfotels und deswegen auch hier der Hinweis einfach googeln Thomas Althoff oder Frank Marnbach und OMR Podcast und ihr werdet es finden!

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