"Ich bin das E-Commerce-Beast": Flaconi-CEO Bastian Siebers (#941)

Shownotes

Die Frage, ob er auch Zalandos Wachstum beschleunigen könnte, beantwortet Bastian Siebers mit einem Wort: Ja. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Flaconi-CEO nicht, an Erfolgsnachweisen allerdings auch nicht. Seit er den Parfum-Händler übernommen hat, ist aus dem einstigen Problemfall eine Umsatzrakete geworden. Innerhalb von vier Jahren hat er den Umsatz auf 651 Millionen Euro mehr als verdoppelt, das Sortiment gleichzeitig aber halbiert. Sein Playbook hat er über Jahrzehnte hinweg aufgebaut – von Karstadt bis Babymarkt. Und zwischendurch hat er bei Tengelmann Ventures mit Investments in Zalando und Delivery Hero so viel verdient, dass er eigentlich nicht mehr arbeiten müsste. Warum tut er es trotzdem?

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der Bastian Siebers hat einen wachstumsschwachen E-Commerce Player mit Millionenverlust übernommen und daraus eine absolute Umsatzmaschine gebaut, muss man sagen.

00:00:09: Und ist damit wahrscheinlich einer der erfolgreichsten E-commerce Manager der letzten Jahre aus Europa.

00:00:15: Er hat innerhalb von vier Jahren den Umsatz auch auf sixhundertfünfzig Millionen Euro verdoppelt und läuft jetzt gerade Richtung eine Milliarde.

00:00:22: Und das obwohl er vorher keine Perform-Expertise oder ähnliches hatte.

00:00:25: Angefangen hat seine Karriere mal bei K-Stadt, dann war er bei Tengelmann Ventures und dann hat der Babymarkt nach vorne gebracht.

00:00:32: also sehr viel Handelserfahrungen und vielleicht noch nennenswert.

00:00:36: während seiner Zeit bei Tengeman Ventures haben er unsere Kollegen auch in Zalando und Delivery Hero investiert und möglicherweise darüber so gut verdient dass sie dank des Carry, also des Provisionsanspruchs sozusagen und hin nicht mehr ganz so viel tun müssten.

00:00:50: Aber der Bastian kommt aus dem Ruhrgebiet, der kreppelt gerne die Ärmel hoch erst außerdem sehr starker Work from Office-Verfechter und pendelt von Essen nach Berlin also jede Woche fünf Tage ist er in Berliner Wohler in Essen zwei Straßen von da wo ich aufgewachsen bin ganz bodenständig jetzt heute lebt.

00:01:07: Und dann habe ich mir noch eine letzte Frage gestellt.

00:01:09: vor dem Hintergrund dass der Flakone ja quasi gedreht hat von einer Firma die verkauft werden sollte Die gerettet werden musste zu einem mutmaßlichen Unicorn im Portfolio von ProSiebenSatEins.

00:01:19: Habe ich ihn gefragt, ob er sich auch zutrauen würde, Zalando erheblich nach vorne zu bringen?

00:01:23: Und da meinte er

00:01:24: ja.

00:01:25: in diesem Sinne rein ins Gespräch mit Bastian Siebers auf geht's!

00:01:40: Hey Bastian

00:01:41: Hi Danke, dass ich hier sein darf.

00:01:43: Ja also du hast es dir nun mehr als verdient.

00:01:45: die letzten Jahre sehr eindrucksvoll was ihr da macht bei Flakoni Also einem Ich glaube nicht erklärs mal lieber vielleicht nochmal für die das nicht kennen ein deutsches zu pro sieben gehörendes Beauty vor allen Dingen Parfum Unternehmen mit jetzt so fast einer Milliard Umsatz, das deutlich kleiner war und fast irgendwie tot als du kamst.

00:02:07: Und ... Jetzt ist es was ganz anderes geworden.

00:02:08: Wie du das gemacht hast, da wollen wir darüber sprechen.

00:02:10: Ganz kurz, du bist auch schon eine ganze lange im Business!

00:02:14: das stimmt also mittlerweile ich sag sie mal ganz gerne auch in der firma damit klar ist dass ich recht habe mit vielen zwanzig jahren fast fünfundzwanzig Jahre experience in e-commerce.

00:02:24: Ich glaube wenn erfahrung was wert ist und man etwas gelernt hat und es richtig mitgeben kann dann ist das was ich hab zwei tausend einsmal angefangen mit digitalen geschäftsmodellen insbesondere e-Commerce Tatsächlich viel gesehen, viel gemacht.

00:02:38: Aber da kommen gleich dazu Stationen...

00:02:40: Zeitraffa, die Station waren welche?

00:02:41: Also kurz vorm Jahr zwei tausendzwei Kaschatquelle angefangen sieben Jahre Konzernstrukturen, sieben jahre als kleiner einmal eins des Handels gesehen.

00:02:49: Sieben Jahre gelernt was man alles richtig machen kann und insbesondere was man Alles falsch machen kann wenn man ein großes Unternehmen wird und nicht mehr gut in der Umsetzung ist.

00:02:58: Zweite Station war mainly über zehn, fast vierzehn Jahre Tengelmann davon fünf sechs Jahre in Mühlheim dort Venture Business aufgebaut mit dem Kollegen Christian Winter zusammen.

00:03:09: Dort fürs E-Commerce natürlich wieder zuständig gewesen aber auch im Venture Bereich tatsächlich mitgeholfen.

00:03:15: dann siebenhalb Jahre Babymarkt eine Beteiligung einer fast hundertprozentigen Beteilligung von Tengemann damals.

00:03:22: Siebenhalb Jahre als CEO für das Unternehmen in erst den Dortmund später im Bochum in Verantwortung getragen.

00:03:28: Ja und seit Oktober, zwei tausend, zwanzig bin ich der CEO, der Chef von Flakoni.

00:03:34: Also bei dir eindrucksvoll vor allen Dingen hast du jetzt ein bisschen verschlagen ist in der Zeit bei Tengelmann Ventures?

00:03:40: Habt ihr unter anderem in Salando investiert und ich glaube Delivery Hero also da waren auch schon größere Investments die du mit verantwortet hast, die dann richtig sich gelohnt

00:04:02: haben.

00:04:07: Das war damals Goldgräberstimmung.

00:04:09: Also Venture Business gab's in der Form, glaube ich noch nicht richtig ... Wir haben das aufgebaut damals.

00:04:16: Ere wie im Ehre gebührt, Christian hat es hauptsächlich aufgebaut mit dem Team und ich habe tatsächlich meinen Beitrag geleistet wenn es Probleme zu lösen gab, wenn es Menschen zu beurteilen gab.

00:04:26: Wenn die Teams größer geworden sind.

00:04:27: das war so.

00:04:28: insbesondere oder ist meine Stärke?

00:04:30: Und ich kann quasi operativ wirklich Leute befragen und rausfinden ob sie was können oder nicht.

00:04:36: Und so haben wir zusammen, glaube ich ... eine perfekte Kombination wirklich aufgebaut.

00:04:41: Ein sehr erfolgreiches Venture-Team!

00:04:42: Du kennst ja auch den Jan sehr gut.

00:04:44: Hellmuth beispielsweise.

00:04:45: Sessenhausen?

00:04:46: Ja, Sessenhäusen auch.

00:04:47: Und die Kasp Capital

00:04:47: macht

00:04:47: er.

00:04:48: Ja, und da bin ich als LP quasi auch noch investiert.

00:04:51: Das heißt also, wir sind alle immer noch gute Freunde... Aber was ist

00:04:55: das denn landet dir?

00:04:55: Weil der erste große deutsche E-Kümmernstil habt ihr ja was investieren.

00:04:59: wie viel damals?

00:04:59: Ich würde sagen es war nicht der erste Große vielleicht, ich fange nochmal an.

00:05:02: Unsere erste Beteiligung waren Brands for Friends wirklich mit guten Plus sehr schnell wieder an eBay verkauft haben.

00:05:09: Das heißt also damals waren ja irgendwo, ich sag mal dieses ganze Thema Shopping Clubs oder so weiter groß bei VIP ist damals an Amazon gegangen.

00:05:16: dann haben wir die Chance gehabt quasi Brands for Friends für gutes Geld abzugeben.

00:05:22: Ich glaube wenn man mal auf den Track Record guckt, ich glaub die besten Sachen sind natürlich Zalando Delivery Hero gewesen.

00:05:27: aber auch Klaner war gut Uber war gut Summab war gut.

00:05:30: Habt ihr

00:05:30: überall investiert?

00:05:31: Ja, ja, ja

00:05:32: Hast du da nicht noch schon durch den sogenannten Carry sagen wir Provision, dann schon sehr viel Geld verdient?

00:05:38: Ja ja das stimmt.

00:05:39: Also

00:05:39: tatsächlich vielleicht um das nochmal nachzuzeichnen also ich habe ganz normal angefangen nach der Universität in einem Handelsunternehmen im sehr normalen Umfeld.

00:05:49: da hast du ich glaube mein erstes Gehalt war drei tausend Euro und ich hatte dreitausend Variabel also neun, dreißigtausend euro Zielgehalt.

00:05:55: Wenn ich mir angucke, was ich heute verdiene ist das etwas anderes.

00:05:57: Und wenn ich mir anschaue, was wir damals über Carry-Vereinbarungen insbesondere tatsächlich bekommen haben, dann war das fernab jeder Vorstellung.

00:06:07: Das heißt also... Ich habe diese Verträge unterschrieben und hab nie gedacht dass es möglich wäre, dass da quasi Zahlen rauskommen die sowas wären.

00:06:15: Aber

00:06:15: wenn ich mich mit der Propfolie anhöre, dann stelle ich mir so vor, müsst ihr sogar mehr arbeiten?

00:06:18: Das stimmt.

00:06:18: Ich denke, dass Arbeit nicht mehr notwendig

00:06:21: wäre.".

00:06:21: Okay aber du gibst trotzdem Vollgas und bist jetzt hier irgendwie bei Flakoni pendelt's sogar aus Essen?

00:06:26: Also Rohgebiet nach Essen.

00:06:27: ich liebe die Stadt kommt da bin auch geboren.

00:06:28: insofern

00:06:29: ist

00:06:29: natürlich etwas anderes.

00:06:31: Aber du pendelst hierher gibst dir dann fünf Tage Vollgas fest dann wieder im Wochenende zurück nach Essen wieder hier her und wenn man dich so hier erlebt dann dann bist du hundert zehn Prozent drin.

00:06:40: warum das alles?

00:06:43: Ich glaube, ich gewinne super gerne.

00:06:44: Ich bin glaube ich super kompetitiv.

00:06:46: also wenn du mich morgens um sechs Uhr aus dem Bett holst und sagst wir machen wieder Klimmzüge wäre ich dabei.

00:06:52: Haben wir gerade gemacht?

00:06:54: Genau haben wir gemacht und Philipp hat mich langgemacht aber ich bin eher Spezialist für Liegestütze.

00:06:59: das werden wir beim nächsten mal nochmal anders machen.

00:07:02: Aber warum?

00:07:03: weil es mich total treibt.

00:07:05: Also ich bin jemand der tut's nicht wegen dem Geld sondern ganz im Gegenteil.

00:07:09: ich glaube ich kann das mittlerweile tun weil ich sozusagen die finanzielle Freiheit habe, das Richtige zu tun.

00:07:15: Wenn du mich holst und mir ein Unternehmen gibst, mir einen Auftrag gibst dann brauche ich Freiheit.

00:07:21: Dann muss ich – ich sage mal das was ich mitbringe nämlich eine Kultur, eine Sichtweise auf Performance, eine Sichtweise auf Menschen Ein Geschäftsmodell dass ich mit ja zwanzig Jahren Erfahrung tatsächlich selbst auch aufgebaut habe.

00:07:34: Das heißt wenn wir später nochmal über die Details sprechen Ich glaube niemand In Europa hat so ein effizientes Geschäftsmodell aufgebaut, wie wir das haben.

00:07:44: Das große Thema ist eigentlich Marketing an der richtigen Stelle zu investieren und wir sind so effizient wie es sonst keiner ist.

00:07:50: also trotz Wachstum ist unsere Marketingkur oder ich sage mal so wie viel Umsatz in Relation wir eben halt im Marketing haben eher bei drei bis vier Prozent.

00:08:00: und viele Unternehmen die ich kenne, die sind eher zweistellig unterwegs.

00:08:03: und wenn du mal schaust warum wir unterm Strichgeld haben dann ist es insbesondere die Effizienz Marketing und die Konzentration auf zufriedene Kunden, die wieder zurückkommen.

00:08:12: Ganz stark getrieben durch CRM und

00:08:14: App-Business.".

00:08:18: Ein großer Punkt neben den Investments war ja auch noch Babymarkt, da war's so lange.

00:08:22: Das ist heute Teil von, glaub ich, Babywalds.

00:08:25: Aber in zu deiner Zeit hast du es entwickelt?

00:08:27: Wie viel?

00:08:27: Ich hab'

00:08:28: im Jahr zwei Tausend vierzehn übernommen

00:08:30: bzw.,

00:08:30: stimmt nicht, nein.

00:08:31: Im Jahr zwei Pausen vierzehnt gab's ein Riesenproblem.

00:08:34: also wir hatten zwei tausend dreizehnten sind wir in die Mehrheit gegangen als Tengelmann.

00:08:38: Also das war so die glorreiche Zeit vielleicht erinnerst du dich.

00:08:40: Da gabs die ganzen Category-Killer, ne?

00:08:42: D. h. also HOME, Vierundzwanzig, West Wing, Babymarkt und Flakoni!

00:08:47: Und auch schon gegründet.

00:08:49: Tatsächlich eben halt mit der Idee, wir, ich sag mal disrupten Douglas das war ja die ganz simple Idee.

00:08:55: Also bei

00:08:55: Babymarkt vorwärts.

00:08:56: Genau und Babymarkt eben halt genau dieselbe Idee d.h.

00:08:59: also Zalando ist super erfolgreich alle sehen das und alle investieren in diese Category Killer.

00:09:04: so ist quasi Tagelmann auch zu Babymark gekommen d. h. Wir haben ein Unternehmen in Dortmund übernommen.

00:09:11: eine ganz geile Geschichte den Gründer.

00:09:12: Der war damals sechzig Jahre alt.

00:09:14: Ich glaube es war die erste und einzige E-Commerce die ich kennengelernt habe, die von einem Sechzigjährigen gegründet worden ist.

00:09:20: Und hat er mit dreißig Millionen an uns übergeben?

00:09:24: Genau das war damals ordentlich.

00:09:26: wie gesagt heute haben wir ein ganz anderes Gefühl für Zahlen.

00:09:29: dann haben wir einen Team drauf gesetzt.

00:09:30: die haben es auf sechzig Millionen gebracht und dieses team hat sich sehr stark an winneln.de ausgerichtet bisschen mit windeln.de auskennt, weiß man das es eigentlich ein Milchpulver-Business in China gewesen ist und niemals wirklich einen Windelbusiness.

00:09:43: also von daher die eigentliche Geschichte mit der die an die Börse gegangen sind ist quasi eine gute Erzählung würde ich sagen.

00:09:50: naja aber so sind wir quasi bei Babymark gelandet und dann haben die Kollegen die damaligen Geschäftsführer dieses Windeln Game sozusagen ähnlich gespielt.

00:09:58: das heißt man hat TV Werbung mit damals ProSieben die als Minderheitsgesellschaft da drin war gemacht für Windeln Pampers, Procter & Gamble.

00:10:07: Und wenn du mit Winneln Geld verdienen willst, das ist so gut wie unmöglich im E-Commerce.

00:10:12: Das heißt der Preis ist sehr getrieben die Pakete sind riesengroß.

00:10:17: D.h.,

00:10:17: also die Post und alle hassen dich weil du riesige Pakete durch die Gegend bringst.

00:10:22: Und ich sag mal, die Kollegen hatten damals gesagt, dass war ja die alte Denke.

00:10:25: Die Kohorte, das Wachstum ist wichtig irgendwann verdienen wir dein Geld.

00:10:29: Dann bin ich in den Jahr zwei Tausend vierzehn rein, weil es super negativ war.

00:10:33: Sechzig Millionen um minus zwanzig Millionen im Ergebnis.

00:10:37: Als die Familie Haupt oder Karl-Erewaren-Haupt mich gefragt hat, sagte Bastian du wir haben ein Riesenthema.

00:10:42: Wir haben fast hundert Millionen mittlerweile investiert in die Firma.

00:10:46: kannst du mal für Ordnung sorgen?

00:10:48: und dann bin ich hin im Sommer und habe mir das angeschaut mit den Kollegen damals gesprochen hab sehr schnell festgestellt wo das Problem war weil ich sage mal die haben diese Windeln Kunden quasi ich sag mal geholt waren super negativ diese Kohorte.

00:11:04: Und dann haben sie mir gesagt, Mensch aber die sind super, ich sag mal gut in der Retention.

00:11:08: Die kommen wieder und dann kaufen Sie wieder!

00:11:10: Das Problem war nur, die haben Bieterwindeln gekauft.

00:11:12: das heißt du hast mit jedem Auftrag, haste das Thema negativer gemacht.

00:11:16: und als ich mir das mal angeschaut habe und so machen wir es normalerweise und das haben wir auch bei Flakoni getan Wir gucken erstmal was will der Kunde eigentlich?

00:11:24: Was ist das Motiv dahinter und wo kann man Geld verdienen?

00:11:28: Und wenn du im Babybereich Geld verdienen willst, dann musst du auf die Erstausstattung gehen.

00:11:31: Die Erstausstadtung ist der Kinderwagen und das Kindersitz und das Kinderzimmer.

00:11:35: Weißt du wann du das kaufst?

00:11:37: Vor der Geburt.

00:11:38: Absolut!

00:11:39: Weißt Du wann du Windeln kaufest?

00:11:41: Ja.

00:11:42: Da guckst du da drauf, redest mit den Kollegen und denkst so ... Nee, so können wir das nicht machen und dann stellst du es um.

00:11:48: Und so bin ich zu Babymarkt gekommen, das heißt also Mitte zwei vierzehn quasi erst als Gesellschafter und guck den auf die Finger, dann haben wir aber relativ schnell festgestellt dass ich sagen wir mit meinem Verständnis von Zahlen und insbesondere Kunden wahrscheinlich gut in das Thema reinpassen und dann habe ich's als CEO übernommen und hab's dann von sechzig Millionen stark negativ auf zweihundertzwanzig Millionen positiv gedreht.

00:12:12: Also sehr, sehr erfolgreich.

00:12:13: Insbesondere natürlich auch in der Corona-Zeit.

00:12:15: also das war eine tolle Zeit.

00:12:17: Und dann

00:12:17: wurde es angesprochen von Flakoni als ein Mensch hier.

00:12:19: du kannst ja scheinbar so Zaubern im Ikonos und dabende Firmen drehen und entwickeln und dann haben die dich da gebeten, dass bei Flaconi einmal nachzumachen.

00:12:28: So ungefähr ist es gelaufen.

00:12:29: Das heißt um ganz transparent zu sein ich habe erstmal mit Douglas mal gesprochen.

00:12:35: oder waren Hethantern dazwischen, die suchten jemanden für Düsseldorf und wie du weißt ich wohne im Essener Süden.

00:12:42: Und zu Douglas wären es achtzehn Kilometer gewesen.

00:12:45: das wäre natürlich sehr schön.

00:12:47: Ich habe aber festgestellt dass ich brauche ein gewisses Freiraum.

00:12:54: Ein gewisses Sendungsbewusstsein würde ich sagen.

00:12:56: Ich habe eine gewisse Idee wie man Business macht insbesondere eCommerce.

00:13:01: Es gibt ein Wort, was bei Flakoni und Babymarkt immer verboten war.

00:13:04: Das ist Multi-Channel!

00:13:06: Das ist quasi das, was stationärhändler behaupten, was eCommerce wäre.

00:13:10: Was meiner Meinung nach das Schlimmste von allen ist nämlich es nicht Fisch oder Fleisch.

00:13:16: Was ich gerne habe ist Exzellenz, Kanalexcelenz.

00:13:20: Sei der Beste in dem, was du tust.

00:13:22: Das is mein Pitch und sei der beste im stationären Handel.

00:13:26: Seid er beste im eCommerse und wenn du das zusammenpackst... dann bist du gut.

00:13:30: Und bin also nach Düsseldorf, hab festgestellt dass ich sag mal die Kollegen dort nicht dickig digital gedacht haben und wir auch nicht zusammengepasst haben.

00:13:39: das heißt also der hatten damals schon den neuen CEO.

00:13:44: quasi ist einmal bestimmt und Ich habe für mich auch nochmal festgestellt, dass ich wahrscheinlich nicht Die beste nummer zwei bin sondern eine gute nummer eins und dementsprechend hat das thema dann nicht geklappt.

00:13:56: Aber ich habe das erste Mal die Zeit und die Muße gehabt, mir Beauty anzuschauen.

00:14:01: Das war wirklich eben halt.

00:14:02: dann eben halt gewissermaßen für mich auch mein Blowing weil ich festgestellt habe dass er verrückt ist gibt irgendwie den Douglas es gibt den Sephora es gibt irgendwie der Notino Es gibt irgendwie dem Flakoni.

00:14:13: man macht sich ja Gedanken wie kann man wenn man zum Beispiel zu Douglas geht eben halt Mehrwert machen oder wo könnte man eigentlich mehr wert bieten?

00:14:20: so Und für mich war klar Douglas wird nicht.

00:14:23: und dann haben wir das Thema sein lassen.

00:14:26: Drei Monate später kam derselbe Headhunter, hatte wohl den neuen Auftrag damals von ProSieben mit Flakoni wieder auf mich zu.

00:14:32: Weil die gesagt haben Mensch, Bastian du hast dir das doch angeguckt was hältst denn davon?

00:14:36: Ja, und dann hat das tatsächlich hingehauen.

00:14:39: Das heißt also...

00:14:40: Und ich höre aber damals beim Umsatz wie groß ungefähr?

00:14:42: Äh,

00:14:43: drei Hundertzwanzig Millionen.

00:14:44: Das heisst also, ich hab... Und

00:14:45: heute gilt verloren!

00:14:46: Ja ja auch da.

00:14:47: Minus zwanzig Million im Ergebnis.

00:14:48: Also die Zahlen sind alle public was alles was ich sage ist quasi immer Public Information.

00:14:53: wir sind als Tochter eines Börsennotierten Unternehmens Was die Vorwärtskommunikation angeht immer ein bisschen eingeschränkt.

00:14:58: Ich versuche natürlich trotzdem euch'n Gefühl zu geben Wie gut es läuft um was wir alles erzählen können.

00:15:03: Aber hinten heraus war's wirklich Nicht gut, das heißt also du hast ja eine Vorstellung wie guten Unternehmen ist.

00:15:10: Du kriegst dann Zahlen, du kriegste irgendwie Folien und schaust dir das an.

00:15:14: Und dann denkst du dir ja drei Hundert Millionen ist schon nicht schlecht.

00:15:17: aber dann das Ergebnis war wirklich übel und der schlimmste war es war kein Wachstum mehr.

00:15:22: da Ich sag mal, bin ich hergekommen und hab festgestellt okay.

00:15:26: Ich verstehe warum es nicht

00:15:27: läuft.

00:15:27: Das war jetzt fünf Jahre her?

00:15:29: Ist du gekommen bist?

00:15:29: Nee im Oktober sind's vier Jahre.

00:15:32: Ich hatte gesagt also knappe vier Jahre jetzt.

00:15:35: Wenn ich richtig rausgehört habe, seid ihr jetzt im letzten Jahr wo rausgekommen?

00:15:39: Also wir haben sixhundertfünfzig Millionen Euro im letzten jahr gemacht mit einem Wachstum von siebenundzwanzig Prozent.

00:15:46: Ich erzähle immer ganz gerne so ein bisschen ...

00:15:48: Das ist das dieses Jahr, wenn es so weiter ginge, werdet ihr dieses Jahr bei achthundert noch so was?

00:15:51: Ja

00:15:51: die Richtung ist glaube ich nicht ganz verkehrt.

00:15:53: Für dieses

00:15:53: Jahr ist und dann ist das nächstes Jahr, weil es dann vielleicht eine Milliarde innerhalb von wenigen Jahren das Ding verdoppelt.

00:15:59: in Zeit muss man sich ja mal klar machen wo IKOMAS auch die großen, Zerlandos oder Baudios kategorieübergreifend eigentlich kaum einer groß wächst.

00:16:06: Genau, es gibt glaube ich zwei Sachen die uns einzigartig machen.

00:16:09: Nämlich Nummer eins wir wachsen und Nummer zwei wir verdienen mehr Geld als vorher.

00:16:13: Das heißt also wachsen kann glaube ich jeder wenn er sich das Wachstum durch Marketing oder durch irgendwie Gutscheine und dem Preis irgendwie erkauft.

00:16:22: was wir machen ist wir wachsen profitabel.

00:16:25: Wie

00:16:26: macht man das?

00:16:26: Was macht ihr richtig?

00:16:29: Also wir haben ein Modell entwickelt oder vielleicht fangen wir vorne an, also aus unserer Sicht wer ist Plakoni.

00:16:34: und was machen wir?

00:16:37: Wenn wir gefragt werden sagen wir sind eine mindset driven Company.

00:16:41: Und es ist für mich fast eher Zufall, dass wir in der Beauty sind.

00:16:44: Also die anderen Kollegen waren schon da aber für mich war ja irgendwie eher by accident.

00:16:47: ich habe ja quasi jede Kategorie vorher schon gemacht.

00:16:50: Ich hab schon Garten gemacht, ich hab Baby gemacht, bei Karstadt Quelle habe ich fast jedes Sortiment mal gesehen bis hin zu Schmuck.

00:16:56: Beauty war dann etwas Neues.

00:16:58: und was ich nochmal für mich festgestellt habe ist das das was ich gelernt habe In den ganzen Jahren auf die Beauty überführt eine verrückt gute Kombinationes.

00:17:08: Wir sagen immer so ein bisschen, Beauty and the Beast.

00:17:11: I am the e-commerce beast.

00:17:14: Ich hab damals eine Firma bekommen ... Die war toll!

00:17:18: Die hat ganz tolle Büros gehabt und die Technik war super.

00:17:22: Die hatten nicht ambitionierte Leute aber passionierte Leute.

00:17:26: Die waren in der Beauty richtig gut... Aber die waren richtig schlecht im e-Commerce.

00:17:30: Was

00:17:30: haben wir falsch gemacht?

00:17:31: Dann habe ich mich gefragt, wie kommt das eigentlich?

00:17:34: Und wie konnten die drei Hundert Millionen groß werden wenn du doch so schlecht bist?

00:17:37: und die Antwort ist gewesen.

00:17:39: Tatsächlich ist der Wettbewerb teilweise noch schlechter.

00:17:43: Wenn du dann hinkommst und du kommst quasi von dem Champions League aspiranten und kannst das und kommst irgendwie vor mir aus zu jemanden der in Richtung Abstieg gerade gucken muss Und bringst eine neue ... Ich sag mal, Idee des Spiels mit.

00:17:58: Du bringst irgendwie ne neue Strategie wie auf den Gegner, wie mit dem Kunden und Ähnliches gemacht wird?

00:18:04: Du bringest eine Idee mit... Aber erklär

00:18:06: mir was operativ, also was ihr gemacht habt!

00:18:08: Also wenn du das guckst da drauf, dann guck's dir ein paar Zahlen an der ... Wann hast du festgestellt okay, dass es nicht optimal ist?

00:18:14: Was waren die ersten Stellschrauben?

00:18:16: Wenn wir das so machen, wird sich mal besser.

00:18:18: Ja, also erster Schritt ist immer das Team bei mir.

00:18:20: Das heißt ich komme und gucke ob die Leute das können was sie können müssen und ob sie, das was sogar noch wichtiger ist.

00:18:28: Ob sie wollen!

00:18:30: Und ganz häufig findest du heutzutage Unternehmen die... Behaupten sie wollen, behaupten Sie werden Kunden zentriert und sie sind es nicht.

00:18:37: Die beschäftigen sich mit allem aber tatsächlich nicht mit dem Kunden, nicht mit den Wettbewerb, sondern die beschäftigen alle mit sich selbst Und das war in diesem Unternehmen gar nicht anders.

00:18:45: Das heißt Verantwortung war ziemlich interessant verteilt.

00:18:50: Es gab eine Organisation die nicht wirklich aufeinander abgestimmt gewesen ist.

00:18:54: um das nochmal zu sagen.

00:18:55: ich sehe dass in fast allen Unternehmen heutzutage Also der Vertrieb tut was anderes als das Marketing macht.

00:19:00: Der Einkauf ist optimiert auf die Marge Marketing auf dem Traffic und vielleicht auch die Kostenumsatzrelation gerade schaut.

00:19:07: Das heißt also meine Wahrnehmung ist du bist heutzutage super, super erfolgreich wenn ein Team eine Mannschaft eine Strategie gnadenlos ausgeführt wird.

00:19:17: execution is king.

00:19:18: das heißt seitdem ich K-Stadtquelle verlassen habe dass es zwei tausend neun gewesen.

00:19:23: jede Präsentation die du von mir sehen wirst fängt immer mit im Goethe Zitat an.

00:19:27: und das Goethee Zitat ist wissen ist nicht genug du musst es anwenden wollen ist nicht genug du musstes tun.

00:19:33: So, nochmal die Bedeutung.

00:19:35: Und das mache ich wirklich mit jedem Unternehmen ist sei der beste in Execution.

00:19:39: Gute Konzepte kann jeder.

00:19:41: meistens bleibt es aber tatsächlich eben halt in der Ankündigung und wirklich kundenzentriert ist auch wiederum fast keiner.

00:19:47: Auch das sind alles immer nur Folien.

00:19:49: Aber guckst du auf den Shop drauf?

00:19:51: Und siehst dann, dass der Shop schlecht gemacht hat oder guckest du dir die Zahlen an, lass dann okay hier ist eine Conversion Zahl, die ist falsch oder die müsste eigentlich kleiner sein.

00:19:59: jetzt lassen wir daran arbeiten.

00:20:00: also wie steigst denn ein?

00:20:01: Genau, also ich gebe ein Beispiel wie es wirklich bei Flakoni gewesen ist.

00:20:04: Also nochmal die Starte.

00:20:06: Montag sehe Nummer eins.

00:20:08: das Problem ist eigentlich das Team ist es kein einem Büro.

00:20:10: Also schreibe ich mir weg im Kopf.

00:20:13: Das muss wieder ein richtiges Team werden, wir müssen die Leute und noch mal nicht jeden Tag im Büro haben sondern wenn sie im Bürosel miteinander arbeiten müssen, miteinander reden müssen Themen in die richtige Richtung verstehen.

00:20:24: es gibt also eine handwerkliche Seite quasi wie wird e-Commerce gemacht?

00:20:27: Und es gibt irgendwo einen Mindset, eine Kulturseite.

00:20:30: beide müssen tatsächlich gleichwertig gemacht werden.

00:20:33: so das Thema Handwerk.

00:20:36: fangen wir damit an.

00:20:38: Also, Flakoni wir waren dir aufgestellt.

00:20:40: Wir hatten damals ungefähr fast hunderttausend SKUs also Sortimente Produkte im Shop.

00:20:48: Wir waren als Beautyhändler relativ breite aufgestellt.

00:20:51: das heißt also Flakonis ist ja mal als Parfümhändlern gestartet und du kennst dass der Thumb muss immer größer werden also den Total Addressal Market.

00:20:59: und dann fängst du an und fängest dann an machst noch Skincare dazu, machst Makeup dazu, machst Haircare dazu.

00:21:05: wenn du heutzutage mal auf ein Douglas guckst da kannst du vielleicht sogar Gartenmöbel kaufen, weil die Marktplatz mittlerweile da haben.

00:21:10: und dann stellst du dir die Frage ist das gut für die Positionierung?

00:21:12: Und meine Antwort ist nein.

00:21:15: Das heißt also das erste was ich mir angeschaut habe ist und wir nennen das bei uns sogenannte oder ich nenne das Fitnessfaktoren oder Basics.

00:21:23: Das heisst also dass es das Sortiment, das ist das Pricing, das sind im Endeffekt die Technik des Shops.

00:21:31: Ich bin großer Freund von Alliteration.

00:21:33: Deswegen waren das vier P's, nämlich Purchasing, Pricing, Performance und Product.

00:21:38: Product ist bei uns Tech.

00:21:41: Das war es auch in unserer Strategie quasi unser commercial layer.

00:21:45: Also das erste was wir damals gemacht haben hier damals gesagt okay wir machen jetzt eine Fitnessphase drei Monate Fokus kompletter Fokus auf diese Themen.

00:21:53: Und Fokus bedeutet dann Analyse.

00:21:56: und einer der ersten Analysen war Okay Wir haben zwar neunzig, hunderttausend Artikel.

00:22:01: Aber wir verdienen mit fünfzig tausend überhaupt kein Geld!

00:22:04: Das heißt also alles was du irgendwie kaufen kannst bei einem DM oder einen Rossmann... ...oder auch bei Amazon.

00:22:13: dann macht es überhaupt keinen Sinn tatsächlich hier irgendwie das als Premium Beauty Händler zu verkaufen.

00:22:18: Du kannst das doch nicht besser!

00:22:19: Das heisst also mein Anspruch ist immer der Beste zu sein und wo ich feststelle Ich kann nicht der beste sein da mache ich das nicht.

00:22:27: Das heißt also, dass erste Aktion war.

00:22:29: Wir haben das Sortiment genommen und wir haben es halbiert.

00:22:31: Also alles rausgetan was nicht Premium Beauty gewesen ist.

00:22:35: Und das heißt also... Wir sind vom ersten Jahr sind wir noch um zwanzig Prozent gewachsen von dreihundertzwanzig damals auf dreihundertneinzig Millionen.

00:22:42: Zwanzig prozent Wachstum bei Halbierung des Sortimentes.

00:22:46: Aber nicht des Umsatzes sondern des Sortiments?

00:22:48: Ne ne!

00:22:48: Es waren einige zehn Millionen die damals rausgeführungssind.

00:22:52: Eigenwagen

00:22:52: ne?!

00:22:52: Ja Eigenmarke genauso.

00:22:54: Bei uns auch dort heißt es immer Also ich bin großer Freund von Trade-offs.

00:22:58: Ich bin jemand, der sagt, wenn du der Beste in einer Stelle bist, kannst nicht der Beste sein.

00:23:03: Eine Strategie beschreibt auf der einen Seite was du tust und auch was du nicht tust.

00:23:09: Wir haben damals gesagt oder ich habe damals gesagt wir sind kein Marktplatz weg damit.

00:23:13: Dann hatten wir nicht, machen wir nicht.

00:23:15: Wir sind nicht irgendwie die besten in der Eigenmarke.

00:23:18: Wir hatten damals eine Eigenmarcke, die Slow Day, ich sag mal den Rest verkauft, weg damit... brauchten wir Fokus auf den Bereich, wo wir gewinnen können.

00:23:28: und das war genau meine Aufgabe.

00:23:29: Das heißt wenn ich irgendwo hinkomme dann gucke ich nach den Leuten schaue wer will wer kann Dann gibt es immer ein paar Leute die gehen müssen, das ist meistens ganz oben.

00:23:38: Das heißt wenn du heute die Geschäftsführung anguckst, ist das eine andere als das früher geteile gewesen ist.

00:23:44: Ist aber jetzt genau die leute, die wirklich gut miteinander arbeiten um das auch mal zu sagen.

00:23:48: Wenn ich häufig ich sage dann ist immer aber das ein Team.

00:23:51: Die Umsetzung das ist schon dass wir das werden in des Wecomers.

00:23:55: das Miteinander ist der entscheidende

00:23:56: und wo man erkennt über den Leuten ob sie wollen

00:23:58: Du, wir würden uns unterhalten und das würde ich tatsächlich rausfinden.

00:24:02: Da brauche ich keine fünf Minuten für.

00:24:04: Also anhand von was?

00:24:05: Wir unterhalten uns!

00:24:07: Nein es gibt zwei Sachen die mich interessieren nämlich erstens kannst du deinen Job also du bist jetzt verantwortlich für sehr sag' ich jetzt mal.

00:24:14: Ja genau und ich will von dir wissen wie du in der Zeit von PMAX mittlerweile dein Konto eigentlich tatsächlich eben halt steuerst.

00:24:23: Und wenn du mir das erklären kannst, und ich kann das beurteilen.

00:24:26: Also

00:24:26: Pimax ist ein neues Gewichtssystem von Google wie die Anzeigen da ausgesteuert werden und so was?

00:24:30: Genau früher hast ja eine super komplizierte Kampagnenstruktur gehabt nach Sortimenten, nach Marken.

00:24:35: Du hast irgendwie Top-Seller-Kampagne hier, Zombiekampagne da also ganz unterschiedliche Strategien.

00:24:42: wir leben seit ich hätte jetzt gesagt sechs, sieben Jahren in einer Welt wo sowohl Meta als auch Google natürlich sagt du gib mir einfach all deine Sortimente Sag mir wo ich eigentlich hinsteuern soll und da mache ich das für dich.

00:24:54: Also man muss viel Verantwortung eigentlich an die Plattform übergeben, aber dann musst du wissen wie du quasi den Attributionsmodellen beim googeln das richtige Zeichen geben kannst.

00:25:03: und nochmal Du merkst Ich kenne ein thema relativ gut Und ich könnte es auch in der logistik.

00:25:08: ich könnte dasselbe für einen einkauf.

00:25:10: ich könnte das auch anderen schnell machen.

00:25:11: wir würden uns.

00:25:12: Wir werden rausfinden ob du deinen job gerne machst und ob du's gut kannst.

00:25:16: also okay wirklich mit tiefen Fachfragen gehst du rein und wenn du merkst in den fünf Minuten, da ist jemand nicht so ganz sicher mit den Antworten dann sagst du auch also relativ schnell sorry für die neue Zeit jetzt hier passt nicht.

00:25:31: Ja

00:25:31: oder nochmal.

00:25:32: also du musst ja gar nicht alles wissen.

00:25:34: ich bringe ein gewisses ich sage mal Geschäftsmodell mit das seit ich sage einmal zehn Jahren relativ gut und immer funktioniert.

00:25:41: das heißt also wenn du die Bereitschaft hast und wir miteinander lernen ich habe er wie gesagt ich weiß auch nicht alles es ist ja Quatsch.

00:25:47: Aber grundsätzlich, wenn die Bereitschaft da ist zu sagen okay pass mal auf das waren wir sehr erfolgreich bei Babymak gemacht.

00:25:53: Das probieren wir jetzt hier auch und guess what?

00:25:55: Ja es funktioniert.

00:25:58: Dann nochmal alles gut.

00:25:59: ich muss nicht jemanden haben der schon alles weiß.

00:26:01: Okay aber du erkennst ja wenn er's nicht weiß und irritiert bist dann sagst du...

00:26:05: Du merkst sehr schnell, wenn dich jemand um die Fichte führen will.

00:26:08: Wenn irgendjemand so tut, dass er sich auskennt und weil er häufig mit Personen in der Führung spricht, die sich nicht auskennen, das kann ich sehr schnell enttahnen.

00:26:18: Also gibt es Marketing?

00:26:19: Gibt's für Logistik?

00:26:21: Wofür noch?

00:26:22: Für alles also was eine firma tatsächlich benötigt.

00:26:25: wenn du fünf zwanzig jahre handel gemacht hast und jemand bis der wirklich in den details interessiert ist dann ist es ganz automatisch so dass du in der zeit super viel lernst super viel über menschen weißt super viel tatsächlich eben halt auch detail mitbringst.

00:26:39: Na, es gibt Leute die würden das vielleicht sogar irgendwie tatsächlich als Micro-Management betrachten.

00:26:44: Aus meiner Sicht ist das gutes Coaching.

00:26:47: Also wenn du einen guten Fußballtrainer hast der muss eigentlich eben halt auch wissen von was er da reagiert hat.

00:26:50: Du bist

00:26:50: schon in der Firma so dass du sagst okay warum haben wir jetzt auf der Webseite diese Conversion?

00:26:57: und dann gehst du hin guckst dir die Webseiten an und sagst ok das ist doch irgendwie der falsche Button.

00:27:00: oder ist der Button wirklich richtig?

00:27:01: Ja

00:27:03: also nochmal ich kenne wirklich jede Schraube und mache ich das alles selbst.

00:27:07: nein Aber was sind

00:27:09: denn die wichtigsten Schrauben?

00:27:10: Also Pricing hast du gesagt, also ihr habt das irgendwie...

00:27:12: Also erster Schritt ist richtig.

00:27:13: ...sobald man verändert, ihr habt dann irgendwie was noch gemacht.

00:27:16: Genau!

00:27:16: Also nochmal, Sortiment halbiert, Pricings tatsächlich richtig gedreht.

00:27:20: Das heißt ganz häufig siehst Du Unternehmen, die auf der einen Seite zu günstig sind und nur auf der anderen Seite zu teuer.

00:27:26: Interessanterweise sind sie also im Durchschnitt irgendwie okay, aber durchschnittlich okay ist irgendwie gar nicht eine gute Strategie.

00:27:31: Dementsprechend hat das Pricing einmal tatsächlich auf neue Beine gestellt.

00:27:35: Das mittlerweile in der eigenen Pricingsabteilung mit neuen Leuten aktuell bei Flakoni.

00:27:39: Das heißt für uns wir steuern aktuell natürlich auf Landesebene, auf Ebene des einzelnen Artikel weiß ich... Wir nennen das CM-III.

00:27:48: In welchem Bereich?

00:27:49: Ich sozusagen auf welchen

00:27:50: Preis gehen kann... Kannst du kontinuieren?

00:27:53: Der Deckungsbeitrag

00:27:54: Deutsch?

00:27:55: bedeutet sozusagen alle variablen Kosten inklusive Marketing sind abgezogen.

00:28:00: Und wenn ich, sagen wir mal an der Stelle noch irgendwo einen positiven Ertrag tatsächlich bekomme dann ist das für mich ein guter Auftrag.

00:28:07: Das heißt also mein Geschäftsmodell ist es mit jedem nächsten Auftrag immer noch eine positive Spanne Und du siehst

00:28:13: sofort in den Daten anhand, bei jedem Auftrag wie ist es, was hat er gekostet im Marketing?

00:28:18: Was ist der wahren Wert und was ist die marginale Standmacher?

00:28:21: Genau.

00:28:21: Über welchen Marketingkanal ist er gekommen?

00:28:23: Welche Kontaktpunkte hat er vorher gehabt?

00:28:25: Was hat er eigentlich gekosted?

00:28:26: Attributionsmodell dementsprechend kommt nachher raus.

00:28:30: sozusagen war positiv alles gut und wenn da negativ ist, was selten vorkommt dann muss der Preis nach oben weil dann ist zugünstig verkauft.

00:28:38: Deswegen Pricing ist key.

00:28:40: Aus meiner Sicht wie gesagt auch ein stark unterschätztes Thema, neun Leute bei uns von vierhundertzwanzig Leuten nur für Pricings zuständig haben.

00:28:48: ich sage mal einen tollen Partner aus der Ukraine die mit dem wir arbeiten was das Pricin angeht.

00:28:55: Ich kann

00:28:55: mir nicht hinter so viel Spielraum.

00:28:56: ich meine ihr macht ja keine eigene Produkte die ihr nach Lust und Laune bepreisen könnt sondern habt ihr da auch Parfum ist, oder sag ich sagen, wo der hergibt?

00:29:04: Ich weiß es nicht.

00:29:05: Der

00:29:05: ganze Gegenteil.

00:29:07: Du kennst Händler.

00:29:08: Händlers ist ein reines Effizienz-Game.

00:29:10: Also der sogenannte Rohertrag oder CM eins liegt bei ungefähr dreißig Prozent.

00:29:14: das heißt also da kannst du nicht irgendwie viel vonher geben.

00:29:17: Das heißt du musst ja noch Logistik bezahlen.

00:29:19: Das heisst also DHL Hermes will sein Geld haben.

00:29:21: Du musst gucken dass die Leute Pick und Pack hinkriegen.

00:29:24: Die Karton... Es gibt vielleicht eine Riture aber vielleicht nochmal gesagt die Beauty So gut wie gar keine Retouren, deswegen ganz tolles Geschäftsmodell.

00:29:33: Also du musst Genie sein und das ist glaube ich das was wir können.

00:29:37: Wir haben eine Firma aufgebaut die so durch effizient optimiert ist dass sie mit sehr kleinen Margen Ich glaube als einzig in diesem Umfeld positiv wachsen kann.

00:29:48: Und das natürlich ein Problem für den Wettbewerb.

00:29:51: Okay weil die... okay das heißt wie viele Leute habt ihr jetzt aktuell?

00:29:53: Also wir sind in Berlin von dreihundertundneunzig auf vierhundertzwanzig angestiegen.

00:30:00: Ich hätte jetzt aber gesagt, bei einer Fast-Vertreifachung des Umsatzes.

00:30:03: dreißig Leute mehr ist gar nicht so schlecht!

00:30:06: Wir haben die Idee, dass wir die nächsten Zahlen und die nächsten Jahre auch gar nicht mehr irgendwie größer werden.

00:30:14: Das heißt also wenn wir über AI oder sowas nachher noch mal sprechen für uns ist das ganze Thema gar nicht, dass der Kunde demnächst agentikmäßig einkauft sondern wir sehen einfach nur die riesigen Potenziale was Automatisierung und Ähnliches angeht, die in den AI schlummern.

00:30:28: sodass mein großes Ziel immer gewesen ist ich will eine Organisation die so groß ist, dass sie Milliarden machen kann Aber die weiterhin so klein bleibt, dass man sich gegenseitig kennt und so schnell reagieren kann.

00:30:39: Dass der Wettbewerb echt mit uns ein Problem hat.

00:30:42: Und

00:30:42: wo kommt das Wachstum dann her?

00:30:44: Ich verstand, Effizienter machen alles aber das ist ja nicht gleich Wachs-Toum.

00:30:46: also dieses brutale Wachssum.

00:30:49: habt ihr da auch anderen Anteile weggenommen wahrscheinlich.

00:30:52: Ihr habt irgendwie... Also

00:30:53: Markwachs-toum erst mal.

00:30:55: Es gibt immer noch den Shift von stationär zu online.

00:31:00: Den nehmen wir erstmal vom Tisch.

00:31:02: Das ist unseres.

00:31:04: Es ist ja noch Markenteile von anderen weg.

00:31:07: Aber

00:31:07: wie macht er?

00:31:08: Welche Kanal, welcher Hebel ist das dann um diese ganzen Wachstumsschritte?

00:31:14: Ja also grundsätzlich ich bin ein großer Freund des Wettbewerbs und meine Sichtweise ist dass der Kunde hat Transparenz.

00:31:21: Der Kunde ist nicht mehr so tatsächlich eben halt ungebildet wie früher gewesen ist.

00:31:27: Am Ende des Tages bieten wir eine Mischung, ich finde immer so ein bisschen wie ein Zähnkämpfer unterwegs.

00:31:32: Das heißt also unser Anspruch ist es in jedem Bereich indem wir starten mindestens eine Medaille zu gewinnen.

00:31:37: und wenn du in zehn quasi Bereichen nämlich Sortiment, Pricing, Marketing keine Ahnung Logistik Thema Rückgabe recht schnelligkeit in der Logistika et cetera pp.

00:31:49: Sag mal, einer der allerbesten in der ganzen Branche bist.

00:31:52: Nicht nur in der Beauty sondern wir messen uns tatsächlich mit jedem anderen und suchen uns immer den besten aus, mit dem wir uns vergleichen wollen dann führt das dazu dass du ja unglaublich fit bist, unglaublich gut positioniert bist und dann hast Du wirklich nicht

00:32:06: mehr... Das würde Diana genau sagen!

00:32:07: Also ich schäme mir jetzt vor wenn ich jetzt mit Diana im Fanzalando spreche oder auch vielleicht mit jemandem sprechen von Amazon.

00:32:11: also das würden sie doch genauso sagen?

00:32:13: Eben und das ist genau der Punkt.

00:32:14: nochmal also das ist eben die Diskussion die ganz häufig eben halt bei Händlern geschieht.

00:32:19: Das heißt ja so was, Mensch ihr verkauft doch alle das Gleiche.

00:32:21: Und das stimmt!

00:32:23: Dann machen die Folgen ist und sagen dann wir müssen den USP entwickeln.

00:32:26: Dann entwickeln sie sich in irgendeine Richtung, die heisst Wir müssen anders sein.

00:32:30: Was wir machen is und wir nennen es WSP, also Value Selling Proposition, wir sagen Nein wir müssen nicht anders sein, wir müssen besser sein.

00:32:39: Man, du hast mich jetzt kennengelernt.

00:32:41: Dann erfüllen wir dieses Versprechen!

00:32:43: Das heißt also... Wir haben eine Organisation aufgebaut die ein High Performance Mindset hat Die tatsächlich immer besser executed als alle anderen und es ist kein Spruch Ich würde mich sonst hier nicht hinsetzen und das tatsächlich sagen, sondern wir sind besser als der Rest.

00:32:59: Und dann kommt der Kunde wieder, weil er zufrieden

00:33:02: ist.

00:33:02: Er kennt den Kunde das einfach, weil es schneller geliefert wird.

00:33:05: Der Preis ist attraktiver, was noch so?

00:33:09: Gehen

00:33:11: wir nochmal los!

00:33:11: Wir fangen mal beim Sortiment an als ein Startpunkt.

00:33:15: Es gibt keinen anderen Händler... in Europa, der tatsächlich eben halt die gleichen Sortimente hat wie wir.

00:33:21: Das heißt also, Notino ist zum Beispiel ein großer Beauty Player aus Tschechien.

00:33:25: Die machen einen Euro umsetzen.

00:33:27: Riesending!

00:33:28: Sie kennen viele gar nicht hier in Deutschland.

00:33:31: Warum kennen sie den nicht?

00:33:32: Weil die einfach nur einen sehr kleinen Marktanteil haben weil Flakoni den hat.

00:33:35: So, die sind insbesondere in der Corona-Zeit richtig, richtig groß geworden und es ist ein tolles Unternehmen.

00:33:41: Kollegen irgendwann mal auch kennengelernt keine Frage aber Die sind nicht so premium wie wir, das heißt also die sind unten eben mit dem Drugsort Thema noch unterwegs und nach oben gibt es zum Beispiel kein Chanel.

00:33:52: Das heißt also wenn ich ein Dankeschön aussprechen kann insbesondere auch nochmal an die Gründer das erste was erst mal hingestellt werden muss wenn du erfolgreich im e-Commerce sein möchtest ist tatsächlich das richtige Sortiment und die Beziehung zu den Marken zu dem Brands ist ganz entscheidend.

00:34:08: Dann, wenn ich mit Zalando auch nochmal angucke rückblickend.

00:34:11: Wird ja immer auf Schrei vor Glück und bringt es zurück irgendwie tatsächlich referenziert?

00:34:14: Ich bin der Meinung das war ein großer Beitrag!

00:34:18: Das Team war entscheidend, aber was meiner Meinung nach nicht richtig gewürdigt wird ist das Zalando eigentlich der erste gewesen ist.

00:34:25: Der Marken wie Boss oder auch irgendwie ich sage mal andere Themen tatsächlich eben halt wirklich im Sortiment hat verkaufen

00:34:30: durfte.

00:34:31: genau also was ein P und C in Anführungszeichen stationär war waren zalando dann.

00:34:35: und ähnlich ist es bei uns.

00:34:37: wir sind im sortiment So hochwertig.

00:34:40: Alle

00:34:41: Marken verkaufen über euch?

00:34:42: Genau, es gibt ganz wenige Ausnahmen und wenn du uns dann vergleichst mit anderen E-Commerce Händlern... Es gibt ja welche.

00:34:50: Notino ist ein Beispiel.

00:34:51: Dann können die dir insbesondere im Premiumbereich nicht so abliefern wie wir das

00:34:55: tun.

00:34:55: Weil die Marken denen ihre Ware gar nicht geben?

00:34:58: Richtig!

00:34:59: Ihr bekommt die Ware von den tollen Channels und die anderen nicht.

00:35:01: So sieht es aus, genau!

00:35:03: Und das ist auch noch mal ein Punkt.

00:35:04: also wir haben diese Sichtweise Wir nennen das WeCommerce.

00:35:07: Also dass wir das Miteinander ist entscheidend und wir haben drei Anspruchsgruppen Die wir mainly bespielen.

00:35:12: Das eine sind die Kunden.

00:35:14: nochmal fangen beim Kunden an Verstehe den Kunden gibt ihm das was er will und ganz wichtig Gib ihm aber nur das, wofür er auch wirklich bezahlen möchte.

00:35:23: The willingness to pay – ganz entscheidend!

00:35:25: Also das muss dann nicht

00:35:26: mal klappen... Was also nicht?

00:35:29: Nehmen

00:35:29: wir mal grünen Versand nochmal.

00:35:31: Sagt dem Kunden, dass er tatsächlich irgendwie CO² eben halt spart und nimmt dafür Geld.

00:35:36: Weißt du was da machen wird?

00:35:38: Das weglegen.

00:35:38: Genau.

00:35:39: Vielleicht kleine Einigdote für ihn.

00:35:41: Ganz witzig.

00:35:43: Wir testen super viel.

00:35:45: A-B-Tests, C-Multivariate Tests Wir versuchen immer viele Sachen.

00:35:49: Und wir haben bei uns beispielsweise innerhalb des Wagenkorbprozesses, ich sag mal, ein Standardversand Hermes.

00:35:56: und dann haben wir ne etwas, ich sage mal wenn der nennt es eine Premium-Variante ist DHL aktuell.

00:36:00: So, wenn du bei DHL quasi bestellst, koste ich das als Kunde

00:36:03: R.A.S.K.U.N.,

00:36:03: R. A. S. N. Neunzig, Hermes ist kostenlos.

00:36:07: Der Unterschied zwischen D.R.H.

00:36:09: L. und Hermes is aber nicht R. a.s.neunzig.

00:36:12: Deswegen finden wir's ganz gut, wenn der Kunde tatsächlich diesen Premiumversand benutzt.

00:36:16: Und dann haben wir uns überlegt, okay wie könnten wir denn mehr Leute irgendwie tatsächlich wieder zu hinkriegen?

00:36:22: Dass die tatsächlich DIL nehmen.

00:36:23: und hast du eine Idee.

00:36:26: Also ich meine die Frage ist was kann DL besser als Janna?

00:36:28: Ja ne das ist ja schon drin implizit.

00:36:30: Da steht ja dann das Logo.

00:36:32: der Kunde weiß was besser ist alles gut aber Logistik... Das normale Thema ist Geschwindigkeit.

00:36:38: Also haben wir quasi die DHL-Pakete ein bisschen schneller gemacht, das heißt also wir haben sie selber im Lager priorisiert und zuerst bearbeitet und deswegen gehen die schneller raus und das können wir dem Kunden natürlich als Vorteil kommunizieren.

00:36:50: und dann ist aus dem Anteil quasi den wir vorher an DHL hatten sind fünfzig Prozent Steigerung herausgekommen.

00:36:55: Haben wir gesagt okay super gute Idee, haben es getestet, haben's nachgewiesen statistisch fest Super machen wir so.

00:37:01: Dann habt ihr extra Marge in der Bestellung?

00:37:05: Genau!

00:37:07: Das ist ein Beispiel, für wie wir E-Commerce denken.

00:37:09: Kleine Verbesserungen immer dran bleiben und immer besser werden.

00:37:12: Soll mein nächster Gedanke... Es gibt dieses Go Green damals von DHL.

00:37:19: Also CO² neutraler Versand.

00:37:22: Und dann war der Gedankel, wenn wir das dem Kunden geben als weiteres Argument?

00:37:25: Wie viel mehr würden denn dann quasi DHL nehmen?

00:37:29: Und es musste einen gewissen Uplift geben, weil Go Green ist etwas was du bezahlst als Händler bei der DAL.

00:37:35: So was schätze wieviel mehr haben tatsächlich jetzt dann DAL genommen inklusive Go Green?

00:37:39: Fünf

00:37:40: Prozent.

00:37:40: Fünf prozent Uplifts.

00:37:42: Es waren minus zwölf.

00:37:44: Minus zwölfe!

00:37:45: Das heißt wirklich ganz fairer AB-Test.

00:37:48: Wirklich die gleichen Voraussetzungen und das... Es hat mich wirklich auch nach hinten umgeworfen, dass derzeit das ganze Thema Grün, das ganze Umweltschutz ... Ich sag mal tatsächlich in Deutschland.

00:38:02: Das war ein deutscher Test und deswegen DAL und Hermes so negativ behaftet ist, dass da Reaktanz durch den Kunden tatsächlich entsteht.

00:38:09: Für mich waren das zwei Zeichen nochmal.

00:38:10: erstens.

00:38:12: Teste alles.

00:38:13: Glaube nicht, dass du weißt was der Kunde will sondern teste was der kunde will.

00:38:16: Und das zweite ist welche Sachen will der Kinde?

00:38:20: Auch dort gibt es eine Pyramide, was ist für ihn das Wichtigste?

00:38:22: Den richtigen Artikel.

00:38:24: Was ist das Zweitwichtigste der richtige Preis?

00:38:26: Was ist der dritte Teil die richtige logistische Abwicklung?

00:38:29: Was is der vierte, was der fünfte und was der sechste Teil?

00:38:32: Verstehe dieses Business, verstehe wie der Kunde darauf reagiert, versuche das zu testen, versuch es besser zu machen als der Wettbewerb und dann gewinnst du!

00:38:40: Du hast mal erzählt, dass war das in einzelnen Ländern nicht Deutschland wo ihr auch tätig wart bestimmte Zahlungsmechaniken gar nicht funktioniert haben.

00:38:49: Und das hast du dann festgestellt?

00:38:51: Stimmt, also auch noch mal ein gutes Beispiel für wo man feststellt dass man manchmal nicht die richtigen Leute hat.

00:38:56: Also erste Woche quasi ersten Termine gemacht und es gab damals einen französischen Team das saß in Paris.

00:39:05: Du warst jetzt bei uns ja gerade im Gebäude und ich glaube, vielleicht hast du so ein bisschen mitgenommen.

00:39:09: Ich glaub wir sind das zentral gesteuertste Unternehmen was du jemals gesehen hast.

00:39:13: Das heißt also alles wird aus Berlin, aus einem Haus, einer Hand oder aus einem Team geschehen?

00:39:18: Aus deinem Kopf!

00:39:19: Ja...

00:39:20: weiß ich nicht.

00:39:21: Also vielleicht Steuerung, ja aber Umsetzung müssen andere machen.

00:39:25: Ich bin nicht für die Arbeit zuständig.

00:39:27: Nein.

00:39:28: Aber nochmal das Beispiel Frankreich war Französisches Team, man hatte sich gegenseitig die Geschichte erzählt.

00:39:35: Wenn du in Frankreich erfolgreich haben willst dann musst du ein französisches team haben finde ich auch gut.

00:39:39: also noch mal du brauchst einen native der sich in dem land auskennt.

00:39:42: mehr brauchst du aber heutzutage nicht.

00:39:44: so wir müssen doch nicht in frankreich sitzen um erfolgreich zu sein sondern sie müssen sehr nahe da sein wo die entscheidungen getroffen werden soll habe ich mir die zahlen angeguckt und dann haben die eine conversion von unter eins gehabt und ich sage freunde Kann nicht sein.

00:39:56: also ich mache das hier sehr viel und sehr lange.

00:39:59: Ihr habt alle Sortimenten die ihr benötigt, ihr habt ein vernünftiges Pricing.

00:40:03: Na guess what warum seid ihr denn nicht erfolgreich?

00:40:06: Und dann haben die mir die Geschichte erzählt dass sie mit ProSieben vorher abgemacht hatten dass sie fünf Millionen TV quasi in oder dass man Marketing sagen in Frankreich eigentlich investieren wollten.

00:40:16: und es ist nicht gekommen.

00:40:18: weil man nicht erfolgreich gewesen ist so und weil man In Frankreich keiner Flakuni kennt gibt es einen Vertrauensproblem.

00:40:24: und weil es ein Vertrauensproblem gibt, sind sie nicht erfolgreich.

00:40:27: Und ich sage du Freunde nochmal richtige Artikel guter Preis drei Prozent ansonsten läuft was falsch oder mehr.

00:40:36: also aber unter eins nicht möglich.

00:40:39: sag noch mal ihr habt irgendein Fehler im Warenkorbprozess also muss ich nicht gucken weiß ich.

00:40:44: und dann haben die gesagt nee haben wir nicht.

00:40:47: ich sag pass auf ich komme in der Woche wieder sprechen wir wieder und dann hab den gefunden.

00:40:52: so nach einer Woche war ich wieder da.

00:40:54: Also ich war nicht in Paris, das war ein Videocall.

00:40:56: Und dann sagte die Kollegin ja nee sie hätten geprüft es wäre alles in Ordnung.

00:41:00: Ich sag pass auf mach mal Baby mag Frankreich auf Mach mal about you Frankreich auch Mach mal deinen Shop auf.

00:41:08: und wir machen jetzt Mal wir legen den Artikel in dem Warenkorb Okay Dankeschön Wir gehen in den Waren Korb.

00:41:13: okay dankeschön gehen auf die Zahlartenseite.

00:41:16: Okay, danke

00:41:17: schön.".

00:41:18: Und dann guckst du so drauf und denkst, warte mal eben.

00:41:20: in Frankreich ist die Hauptzahlart die Kreditkarte.

00:41:23: Achtzig Prozentzahlen häufig oder damals, heute ein bisschen anders, na eben halt über Kredit-Karte.

00:41:28: Wenn die Kreditkarte kaputt ist kannst du es vergessen.

00:41:31: Dann war die Kредitkate quasi über so einen Frame eingebunden.

00:41:34: Der Frame der war nicht komplett... Das heißt also zur Kredithkarte gehörte diese dreistellige Sicherheitszahl.

00:41:41: Und das Ding konntest du nicht eingeben?

00:41:43: Also nochmal, der Frame war zu klein und deswegen konnte der Kunde nur abbrechen.

00:41:47: Das heißt also in Frankreich gibt es nicht viele Alternativen sondern dann sagt man okay dann kaufe ich halt woanders ein.

00:41:53: Und das war einfach noch mal ein Beispiel für...

00:41:54: Also technisch kaputt oder das ist einfach von den Teams die Payment waren nicht möglich?

00:41:59: Genau schlecht umgesetzt.

00:42:04: Ich habe gesagt ok machen wir uns das Ding richtig und dann zack drei Tage später hatten wir drei Prozent.

00:42:11: Also ProSieben hat es schon entschieden.

00:42:12: Wir machen Frankreich wieder zu, wir machen Polen wieder zu.

00:42:15: Wir bleiben nur in Österreich und tatsächlich in Deutschland.

00:42:18: das war so deren Idee.

00:42:19: Ich sag ne, lass mal gucken!

00:42:22: Und dann ja gesehen okay, das ist alles nochmal handwerklich nicht gut gemacht.

00:42:27: Das machst du einfach mal jetzt hier ist es gerade und da macht es richtig groß weil den Erfolg dem wir in Deutschland haben können wir in jedem anderen europäischen Land haben.

00:42:35: Warum?

00:42:36: weil wir es wirklich besser machen als jeder andere europäische Player.

00:42:39: Und dann haben wir angefangen, erst mal die vier Länder in Ordnung zu bringen.

00:42:42: Dann haben wir drei Länder aufgemacht und in den dreien zwanzig haben fünf Länder auf gemacht ... Nee, gar nicht falsch erzählt!

00:42:48: Vierundzwanzigdreifemundzwanzigfünf.

00:42:51: Sieben Länder mache ich jetzt im Oktober auf?

00:42:54: Und ... Kannst du einmal sagen, drei, fünf, sieben.

00:42:57: Was glaubst du, was kommt nächstes

00:42:58: Jahr?

00:42:58: Zehn.

00:42:59: Ne, neun Okay.

00:43:01: Aber dann bist du fertig mit Europa, ne?

00:43:03: Das heißt also das ist so ein bisschen das was wir tun... Also du wirst

00:43:07: ja auch sehr, sehr attention to detail!

00:43:09: Also das merkt man schon.

00:43:10: Absolut,

00:43:11: absolut.

00:43:11: Und es ist aber das Team da nicht, also schon auch brutal genervt.

00:43:13: Also wenn die Dame dann in Frankreich im Call durchgeht wie sozusagen bei einer Nachhilfestunde jetzt gucken wir mal wie sie's machen.

00:43:20: Dann hat man ja schon als sagen..

00:43:22: Ja ich muss ja nur so werden, wenn du nicht mit machst.

00:43:25: Ist die Dame damals noch beugtätig?

00:43:27: Nee nee natürlich nicht Nein, aber auch die hat sich selbst entschieden zu gehen.

00:43:33: Weil ihr genau wusste, dass ich sage mal mit der Attention to Detail sie nicht mithalten kann und...

00:43:39: Und das Transition-Team sitzt jetzt in Berlin?

00:43:41: Genau!

00:43:41: Also wir haben jetzt ein internationales Team.

00:43:43: Das sind aktuell acht Personen bei dem nächsten... Neunzehn Ländern.

00:43:51: Wir haben also nicht mal mehr für jedes Land eine eigene Person, also auch das mein Vergleich was mit Technik heutzutage möglich ist.

00:43:57: als ich früher bei Babymarkt und wir waren bei Babymark in zwölf Ländern Und das war es das beste Beispiel wenn du neues land aufgemacht hast da musste alles übersetzt werden Dann hast du natives reingeholt als schwedisches team zusammengestellt dann hattest du irgendwie teilweise mal ein büro In Düsseldorf weil man sich gegenseitig die geschichte erzählt hat dass in düsseldorff mehr schwedens sind.

00:44:16: Alles quatsch so naa hat wirklich ein Land auch richtig Geld gekostet.

00:44:20: Heutzutage mit unserem technischen Aufsatz nutzen wir Technik, da Spucken ist der falsche Begriff.

00:44:26: aber noch mal ... Wir rollen eben halt Stück für Stück ganz viele Länder raus, sieben Stück an der Zahl in diesem Jahr machen das aus uns selbst,

00:44:35: d.h.,

00:44:36: wir beauftragen keinen Dienstleister dafür das Thema sondern das machen wir mit unserer internen Organisation und haben das Ziel nach sechs Monaten operativ positiv zu sein.

00:44:45: D.h.

00:44:45: nach sechs Monaten

00:44:49: Was kauf denn die Menschen bei euch?

00:44:50: Also wenn du jetzt sagst irgendwie, das ist das Butterprodukt bei euch.

00:44:55: Also mainly kaufen sie dasselbe wie in Deutschland und wir sind... Wir sind sechzig Prozent perfüm.

00:45:02: also du hast ja gerade hier ich sage mal ein Boss Produkt gekriegt.

00:45:07: Bross ist eine Marke, die zum Beispiel eben halt ich würde das mal als Brut und Brutter bezeichnen.

00:45:12: Wo wirklich eben halt viele Juari rausgeht.

00:45:14: Wir haben über Chanel gesprochen wir haben über Dior gesprochen.

00:45:18: es gibt einfach sehr große Brands.

00:45:19: Und den normalen

00:45:20: Mensch kauft ein Parfüm?

00:45:22: Das kann man so nicht sagen.

00:45:23: Also Parfümen sind die Bestellung mit dem größten Durchschnittsbond aber auch mit den wenigsten Artikeln drin.

00:45:29: Das heißt also, Parfüm ist erst mal hochwirtschaftlich aufgrund der Höhe des Durchschnittspreis.

00:45:34: Ist ein ganz tolles Sortiment wird so gut wie nie zurückgegeben.

00:45:37: deswegen kommen wir aus

00:45:38: dem ganzen Thema heraus.

00:45:38: Wir sind auch am Parfum.

00:45:39: riesige Margen.

00:45:41: Wie gesagt für den Parfumehersteller für uns hatte ich ja gesagt, dreizig Prozent.

00:45:45: Aber

00:45:45: könnt ihr nicht in härter Handeln und sowas?

00:45:47: Natürlich machen wir natürlich jedes Jahr.

00:45:49: Aber grundsätzlich hat jeder eben eine gewisse Aufgabe in dem Spiel und wenn man mal schaut, dann macht die Brand produziert die Brand.

00:45:57: das heißt also die Stecken geben halt ja auch Multi Millionen quasi in die Brand um sie wirklich sehr erfolgreich zu machen.

00:46:03: Okay aber ihr habt keine Retouren?

00:46:05: Die Menschen kaufen bei euch die coolen Boss-Parfüme meistens eins oder direkt irgendwie fünf Stück.

00:46:13: Lass sagen meistens eins.

00:46:14: Also es ist schon unterschiedlich, also es gibt Leute.

00:46:17: ich hatte beispielsweise letzte Woche zwei Kunden bei uns in der Hauptverwaltung.

00:46:21: da hat eine Kundin fünfhundert Parfums zu Hause.

00:46:24: Es gibt eben halt wirklich solche Heavy Bayer die solche Themen sogar sammeln.

00:46:28: Der Standard Mann Hätte ich jetzt gesagt, hat ein bis zwei Parfums und die Standard-Frau hat wahrscheinlich drei bis vier.

00:46:36: Aber auch nochmal das ist ein weites Feld.

00:46:38: Und die kaufen dann immer der normale Standard Mann oder Frau?

00:46:42: Wenn das anders alle ist, kaufen sie neu.

00:46:43: Genau!

00:46:44: Das ist das Schöne an unserem Geschäftsmodell.

00:46:46: Das heißt also wir sprachen von Motiven, die im Hintergrund tatsächlich den Kunden dazu bringen was Neues zu kaufen.

00:46:52: Und das stärkste Motiv für den Kunden ist Replenishment.

00:46:55: Das heisst er hatte ein Produkt, er hat es verbraucht, er braucht es wieder Und es soll bitte sehr konvinient sein.

00:47:02: Da kommst du natürlich ganz automatisch eigentlich auf e-Commerce.

00:47:05: Ich möchte nicht von der Couch aufstehen, ich möchte das Produkt noch mal bestellen.

00:47:09: Ich hätte es gerne tatsächlich eben halt ziemlich sicher in zwei Tagen in meinem Briefkasten und ich möchte nicht irgendwie ein vernünftiger oder einen zu hohen Preis bezahlen.

00:47:17: Das ist quasi Plenishment.

00:47:18: Das ist das Hauptmotiv dass wir bedienen.

00:47:21: Das zweite ist das Thema Gifting also Geschenke.

00:47:24: Das heißt also, ich schenke dir oder ich schenk meiner Frau.

00:47:27: Oder meine Frau schenkt mir etwas.

00:47:30: Das ist das zweite Motiv.

00:47:31: Es ist im Übrigen der Grund warum wir so extrem in der Peaksseason, in der Weihnachtsgeschäftsseason größer werden.

00:47:38: Also wenn man sich mal das Jahr bei uns anschaut dann ist es relativ langweilig, Monat für Monat.

00:47:42: Dann gibt's einmal den Wellentines Day da hast du ein Peak, dann hast du quasi Muttertag, gibts wieder einen Peak und dann ist wieder alles entspannt.

00:47:50: Dann ist irgendwie September, da geht's los ganz spannend.

00:47:54: Da kommen die ganzen Duftneuheiten raus.

00:47:56: also Neuheitengeschäft und insbesondere für uns nochmal ganz wichtig das Thema Adventskalender Business startet.

00:48:01: Also du weißt ja Spekulatios gibt es dann ich sage mal im klassischen Einzelhandel und bei uns auch den Kalender so und dann gehts los.

00:48:10: Ich sag mal so richtig wenn denn das Peak Season ab Oktober Aber so richtig geht's ab, ab Eleven-Eleven mittlerweile.

00:48:17: Single-Stay und dann natürlich Black Week, Black Friday... ...und danach eigentlich jeden Tag bis Weihnachten ist.

00:48:24: Und dann geht es natürlich schlagartig nach unten!

00:48:26: Dann macht ihr die sozialen Gehälfte des Geschäfts dann in den November-Dezember?

00:48:30: Nee, das ist zu viel.

00:48:31: Wir machen in den beiden Monaten, hätte ich gesagt ... Das Doppelte von normalen Monat.

00:48:36: Es sind sehr starke Monate keine Frage aber so stark dann aufhört.

00:48:41: Wo holten die Kunden jetzt her?

00:48:43: Wenn du gehst ja auch bei Wachstum mit neuen Märkten und richtigen Preise und sowas als aber wo werbt ihr?

00:48:50: Erst mal kommen die meisten Kunden einfach zurück.

00:48:52: Also wir machen achtzig Prozent unseres Umsatzes mit bestehenden Kundenbeziehungen was crazy ist.

00:48:58: Das heißt also für uns die Master Kennzahl neben eBDA oder Ergebnis, ist insbesondere der Net Promoter Score, die Zufriedenheit der Kunden mit uns.

00:49:08: Ich hatte dir den Fernseher gezeigt mit dem Net Promotor Score.

00:49:11: das heißt also wir haben derzeit im ersten Halbjahr, das haben wir glaube ich auch reported, Fünfund Achtzig als NPS gehabt.

00:49:18: Ich habe früher immer gedacht dass es eigentlich technisch gar nicht möglich ein so hohe Net Promota Score zu haben und mir ist auch kein Unternehmen bekannt das in höheren hat.

00:49:25: Das ist wirklich crazy.

00:49:26: Und das liegt einfach daran, dass wir sehr coole Bedrückte zu einem sehr guten Preis mit dem unglaublichen Service bingen.

00:49:32: Also wir machen dich wirklich komplett zufrieden und deswegen kommst du natürlich

00:49:35: wieder... Aber ist dir nicht Amazon da perfekt?

00:49:37: Also kann man da gegen Amazon antreten?

00:49:38: Ja!

00:49:39: Natürlich auch.

00:49:39: da noch mal, ich meine du kaufst den Gartenschlauch und dabei hast irgendwie noch ein Boss-Artikel quasi da drin.

00:49:46: Das ist ehrlicherweise nicht das was sich die Beauty vom hochwertigen Verkaufen wirklich vorstellt.

00:49:51: Sie

00:49:51: wollen schon andere... Verpackung als bei Amazon?

00:49:54: Ich glaube nicht, dass es ein Problem der Verpackungen ist.

00:49:56: Das ist das Umfeld.

00:49:59: Wenn du wirklich was Hochwertiges kaufen möchtest, dann möchtesst du dich auch in einem Umfeld bewegen sowohl die Brands wie auch der Kunde, um das nochmal einzuordnen.

00:50:09: Es gibt zwei sehr erfolgreiche Player im E-Commerce.

00:50:12: Die machen einen super Job und das andere sind wir in unserem Bereich.

00:50:16: Ein Amazon, wie gerade schon bei Notino erklärt gehen in den Prestige-Bereich noch mit rein.

00:50:22: Das heißt, also auch dort bei Premium ist Schluss kein Dior, keinen Chanel, keine Nischen-Düfte, kein Creed... Also wenn es teuer wird dann sind die da nicht mehr dabei weil sie die Ware nicht bekommen.

00:50:35: Aber ich habe jetzt häufig gelesen, dass man auch zum Beispiel auf der Webseite so bestimmte Sachen machen muss.

00:50:39: Man da besonders shoppable sein muss.

00:50:42: oder wo macht man dieses den Kunden noch mehr zufrieden?

00:50:44: Also Preisen und Delivery-Zeiten das verstehe ich schon.

00:50:47: Das ist ja nun sehr naheliegt.

00:50:47: aber gibt es noch andere Sachen.

00:50:49: also musste die Webseit besonders Aufenthaltsgeneigt sei es mit langer Zeit verbringen möchte um viele Fotos zu gucken hat.

00:50:56: oder was macht man auch?

00:50:58: Ich versuche dir mal das Gesamtbild einmal zu machen.

00:51:00: Unsere Strategie heißt Beauty in your pocket.

00:51:04: Dieses Magical Device, das Handy.

00:51:05: Wir machen neunzig Prozent unseres Umsatzes mobil,

00:51:09: d.h.,

00:51:09: also die restlichen zehn Prozent ist Tablet, ist Laptop, ist stationärer Desktop... Also eigentlich gar nicht mehr vorhanden!

00:51:17: Das heißt es geht immer eigentlich um Zufriedenheit und um diese Main-Themen, die den Kunden zufrieden machen.

00:51:24: Der Online Shop Ist bei uns tatsächlich ich sage mal komplett durchoptimiert.

00:51:29: Aber wenn ich jetzt wirklich sagen würde, dass der online shop und so stark differenziert ist deswegen der kunde bei uns kauft dann wäre das nicht richtig weil ich habe ein sehr gutes verständnis davon warum der Kunde bei Uns kauft.

00:51:40: na das thema online shop is super Es ist auch ein tacken besser als alles andere.

00:51:44: wenn ich aber nicht den richtigen artikel zum richtigen preis hätte kann Ich mich da auf dem kopf stellen da passiert gar nix.

00:51:50: also dementsprechend.

00:51:51: also der online Shop zeigt Insbesondere unseren hochwertigen Anspruch, das heißt wenn du uns mal gegen Notino halten würdest.

00:51:59: Würdest du immer sehen wir sind sehr zurückhalten die Artikel sind sehr sehr groß dargestellt.

00:52:04: also am Endeffekt bieten wir eine Bühne eine Verkaufsbühne für die großen Brands werden ja gerade darüber gesprochen warum diese viel Geld damit verdienen weil ihr einfach auch einen guten Job machen.

00:52:13: so und dass haben wir verstanden.

00:52:15: Also wir kennen unsere Rolle Wir wissen was wir eigentlich bieten müssen Für den Kunden Und wir konzentrieren uns zu einhundert Prozent auf die Erfüllung dieses Anspruchs.

00:52:25: Noch einmal gesagt Beauty in your pocket bedeutet wir haben ein Strategie Haus, die Foundation das Fundament sind erstmal die People dann gibt es diesen Commercial Layer d.h.

00:52:35: also das Sortiment der Preis, das Performance Marketing und die Technik also der Shop und die App natürlich.

00:52:41: und dann haben wir vier Bereiche definiert in denen wir in die wir rein investieren wollten in die reingehen wollten aus Deutschland heraus international.

00:52:49: Wir haben gerade drüber gesprochen.

00:52:52: aus vier Ländern machen wir neunzehn.

00:52:56: Das nächste ist Retail Media als weiteres Flywheel um ein zweites mal Geld zu verdienen.

00:53:02: Werbung die großen Brands.

00:53:04: können wir euch werben

00:53:05: Advertising Business genau das heißt also nach einmal mit klassischen Marken lieber uns schon sind Oder eben halt auch mit Drittmarken, die in einem sehr hochwertigen Umfeld werben wollen.

00:53:14: Ist dann sozusagen Audi oder Porsche da wo ich werbe?

00:53:17: Wäre ein gutes Beispiel.

00:53:18: also haben wir noch nicht ist aber tatsächlich eben halt einen Bereich den wir uns gut vorstellen können.

00:53:23: das heißt ja... Was ist das für Luxus?

00:53:24: Ich hab mir vor kurzem jemand erzählt ich glaube das würde nicht passen.

00:53:28: wenn man Luxus verkauft oder Hochwert dann darf da keine Werbung sein und so.

00:53:32: Das würde ich nicht sagen.

00:53:34: Man muss schon die richtigen Marken dort haben und wenn man die hochwertige Zielgruppe ansprechen möchte, aufgrund der hochwertigen Markens, dann sehe ich eine starke Übereinstimmung.

00:53:45: Wir haben dieses endemische Chanel, Dior usw.

00:53:48: und non-endemisch zum Beispiel mit dem wir gerade arbeiten ist Lindt.

00:53:52: Das ist jetzt keine Luxus, aber eine Premiummarke.

00:53:55: D.h.,

00:53:56: also ein Lint passt besser als einen Milker und ich habe ehrlicherweise kein Problem mit dem Milker.

00:54:00: Der Milker ist toll!

00:54:01: Aber nur um mein Gefühl zu kriegen.

00:54:04: Okay, das ist für euch ein wachsendes Wirt der Mieder, es ist wahrscheinlich super magisch da wie immer.

00:54:08: Dann sind wir ja genauso bei allen.

00:54:10: Genau.

00:54:10: Und das geht ganz gut voran?

00:54:12: Ja total.

00:54:13: Also... Fangen noch mal vorne an, deutsches Geschäftsmodell Brot und Butter.

00:54:17: Da kommen wir her.

00:54:18: macht aktuell.

00:54:19: Achtzig Prozent unseres Geschäfts aus ist groß weiterhin zweistellig wachsend.

00:54:24: Wir holen starke Marktanteile von den großen Playern und verdienen gutes Geld mit dem deutschen Geschäft.

00:54:31: Das setzt uns in die Lage tatsächlich an der richtigen Stelle, die richtigen Ausrufe zu setzen, nämlich neue Länder aufzumachen.

00:54:37: und Retail Media ist sozusagen das Flywheel was wir auf der großen Kundenbasis und auf der Reach nochmal aufsetzen, die wir jetzt haben.

00:54:45: um noch mal ein paar Zahlen zu sagen Wir hatten zwei Komma neun Millionen aktive Kunden im Oktober Zweiundzwanzig.

00:54:51: Die letzte Zahl die wir damals auch öffentlich gezeigt haben waren fünf Komma sieben Millionen also eine fast eine Verdoppelung Kunden und auf dem Geschäftsmodell setzt natürlich dann das Advertising jetzt auf.

00:55:04: So, du hast es gerade gesagt High Margin Business aus meiner Sicht ungefähr siebzig Prozent von dem was du da einnimmst das bleibt hängen und das ist ein bisschen etwas anderes als eCommerce also eCommerz gut gemacht.

00:55:14: fünf Prozent Also ganz am ende nach allen allen kosten.

00:55:18: zehn prozent operativ wer so meine meine maßgabe.

00:55:21: Fünf prozent nach allen kosten und dann kommt quasi als wirklich kicker und ganz tolles geschäft zum modell obendrauf das thema retail media stark wachsend hochdynamisch

00:55:34: also nicht nur werbekosten zuschüsse wie man es aus dem handel klassisch kennen soll auch wirklich echt ist Media-Geschäft.

00:55:39: Ganz im Gegenteil, das komplette WKZ Business ist bei uns Bestandteil des klassischen Retail-Businesses,

00:55:45: d.h.,

00:55:45: wenn wir über den CRM III sprechen sind dort die WK Z schon dabei?

00:55:50: Was die Hersteller euch bezahlen damit ihr sie da...

00:55:52: Genau.

00:55:53: Und das ist aus unserer Sicht nicht zwingend Werbung, sondern es ist im Endeffekt eine Kondition.

00:55:57: Das heißt die ist verhandelt im Jahresgespräch und dementsprechend ist das nicht Zusatzmoney, sondern sie brauchen wir damit wir überhaupt positiv so ein Artikel verkaufen können.

00:56:06: Das heisst also ist Bestandteil des eigentlichen Handelsmodells und auf das Handels Modell haben wir einen Advertising-Modell draufgesetzt und das müssen Zusatzerträge sein.

00:56:14: Das sind andere Budgets, Marketingbudgets, die teilweise auch von anderen Leuten verantwortet werden als dem Einkauf tatsächlich profitabel.

00:56:23: Okay, das heißt dass ein neues Feld dazu kommt.

00:56:26: ist euch jetzt auch wie viel macht ihr dazu?

00:56:28: Werbeumsatz grüßen wir noch?

00:56:29: Ja ganz spannend.

00:56:30: ich darf natürlich keine Zahlen nennen aber also nochmal was eigentlich aufzeigt wie wichtig

00:56:34: es ist.

00:56:34: Wenn ihr bei der Milliarde wäre, wenn ihr nächstes Jahr bei einer Milliarder seid dann sind die von zehn Prozent im Media?

00:56:38: Nee

00:56:39: das würde ich nicht glauben.

00:56:41: Ich glaube, das ist eine Zielrichtung.

00:56:42: Die kann man anstreben – da sind wir aber noch nicht!

00:56:44: Also nochmal greifbar zu machen... Wir haben im Mai quasi das Flakoni-Media-Haus ausgegründet.

00:56:52: Das heißt es gibt mittlerweile eine eigene GmbH innerhalb des Flakonioniversums die zuständig sind nur für dieses Geschäftsfeld, um noch mal zu zeigen wie wichtig das Thema ist.

00:57:02: Da sind zwei Abteilungen mittlerweile die dort dieses Business machen.

00:57:05: Das sind zusammen ungefähr zwanzig Leute also richtig stark so.

00:57:09: wir wachsen hätte ich jetzt gesagt im letzten Jahr mit siebzig Prozent in dem Bereich und dass wird weiterhin auch denke ich einer der dynamischsten Bereiche im Unternehmen bleiben.

00:57:18: um nochmal ein Gefühl zu kriegen fürs internationale Wachstum da haben wir sechzig prozent wachstume im ersten halbjahr gehabt und ich glaube auch da werden wir nicht langsamer.

00:57:25: aber alle Händler sprechen doch sonst immer von ihrem Marktplatz-Business.

00:57:28: Also das Markplätze kann man sich auch vorstellen, dann hat man die Ware nicht mehr selber, sondern ist quasi viel maßstärker und hat aber noch mehr von den Nutzern.

00:57:37: Aber ein Marktplatz gibt es bei euch nicht?

00:57:38: Nee also ganz aktiv nein.

00:57:41: Aber wo will alle machen das?

00:57:43: Wer denn?

00:57:44: Ja also Amazoner ganz vorne weg und zerlande... Ich kenne ja sogar Firmen, die bieten einfach an, dass sie aus deinem E-Commerce Business einen Marktplatz bauen.

00:57:53: und Technologie der Fahre...

00:57:55: Und nochmal gute Beispiele!

00:57:57: Point Taken würde ich auch tatsächlich eben halt nochmal Plattform Strategie nennt man das.

00:58:01: Tatsächlich dann du sagst okay, ne?

00:58:04: Ich bin die Mode Destination und ich will alles haben.

00:58:06: Wir haben uns ja auf eine Fokusstrategie tatsächlich eben eingelassen.

00:58:09: Das heißt wir haben fünfzigtausend Artikel und wir brauchen gar nicht mehr!

00:58:13: Das heißt also, die habe ich im Lager.

00:58:14: Die hab' ich im Zugriff... ...die kann ich so durchoptimiert an dich verkaufen als Kunde,... ...dass ich jeden Prozess selbst in der Hand habe und dementsprechend diese Zufriedenheit auch herbringen

00:58:23: kann.".

00:58:23: Das heißt aus dem Marktplatz macht ja nur dann Sinn,... ...wenn du irgendwie Sortimente reinkriegst oder mehr Geld verdienst,... ...als du vorher hattest oder weniger kosten weil du nicht ins Risiko musst.

00:58:32: Vielleicht nochmal kurz eine Lanze für das Thema Beauty gebrochen?

00:58:37: Das Thema Beauty ist so anders wie Fashion!

00:58:39: Du kannst dir das gar nicht vorstellen.

00:58:42: aus forty bis fünfzig Prozent Rohertrag und alle freuen sich.

00:58:45: Und ich habe nur dreißig, aber ehrlicherweise noch mal du hast auch fünfzig Prozent Retouren bei Fashion.

00:58:49: Die hab' ich nicht!

00:58:50: Ich hab drei Prozent bis vier Prozent Retouren.

00:58:53: Du hast tatsächlich das Thema dass im Fashionbereich es große Seasons gibt.

00:58:56: Das heißt also die Ware wird alt und wenn die Season vorbei ist dann musst du Abschriften tragen, da musst du darunter von den Preisen was ich habe wir nennen das oder ich nenne das immer gerne Gold im Lager bei Beauty ein Parfüm ungefähr zu kriegen.

00:59:13: Wir verkaufen unser Lager sechsmal im Jahr komplett durch, das heißt also wir sind auch dort super effizient in dem was wir da haben.

00:59:20: Wir haben diese fünfzigtausend Artikel selbst auf Lager.

00:59:23: die drehen sich sehr schnell und wenn man ein Thema eben halt mal sich ein bisschen langsamer dreht ist es auch kein Problem weil das wird nicht schlecht.

00:59:31: Das Parfüben kannst du auch noch in fünf Monaten verkaufen und das macht quasi die Beauty Aus meiner Sicht zum besten Bereich für E-Commerce.

00:59:40: Und das macht uns, glaube ich so erfolgreicher.

00:59:42: Was ist denn jetzt heute der Flakoniewert?

00:59:43: Also ich glaube, dass muss der Markt entscheiden.

00:59:47: Ja natürlich!

00:59:48: Aber es ja so.

00:59:49: Wir können das Thema ja mal allgemein ein bisschen beleuchten und grundsätzlich... Wie gesagt, es muss erstmal jemanden geben, der's kaufen möchte und es muss jemandem geben, die es verkaufen möchte.

01:00:01: Ich bin jetzt, wie gesagt fast vier Jahre auf dem Job und ich glaube damals ist es so gewesen.

01:00:05: Und das war auch ganz klar dass mein Auftrag gewesen ist macht die Firma erfolgreich und dann verkaufen sie.

01:00:11: So ist tatsächlich ganz offen gesprochen der Auftrag.

01:00:14: Mittlerweile gibt es neue Mehrheitsgesellschaften bei ProSiebel, genau MFE also Media for Europe die das Unternehmen übernommen haben.

01:00:23: So und wir haben uns ich sage mal Flakoni oder die haben sich Flakony angeguckt Wir haben den gezeigt Die haben gesagt okay das ist ja super da wird richtig Geld abgeliefert.

01:00:34: dementsprechend Das gehört zwar nicht zum Kerngeschäft aber das muss auch nicht mehr verkauft werden.

01:00:39: so das bedeutet für mich das Thema steht derzeit nicht im Schaufenster.

01:00:44: Aber nochmal machen wir uns nichts vor, wenn irgendjemand tatsächlich eben halt den richtigen Preis aufrufen würde.

01:00:48: Ja der

01:00:48: richtige Preis könnte sein.

01:00:49: also ihr macht jetzt dieses Jahr hab ich jetzt so rausgehört.

01:00:52: oder sagen wir im nächsten im nächsten er macht ja dann vielleicht hundert Millionen um

01:00:57: das nächstes Jahr wird es mehr

01:00:58: Nächste

01:01:01: Jahr

01:01:02: im Jahre, okay.

01:01:03: Nächster Jahr im Jahr.

01:01:04: So dann macht die Video gerade fünf Prozent, ihr macht sehr gut, das wäre dann ein Fünfzig Millionen Ergebnis.

01:01:10: E-Commerce Multiple.

01:01:12: aktuell ist aufs Ergebnis was?

01:01:14: Wie gesagt, also es gibt ja keinen e-Commerce Multiple.

01:01:17: Wenn man's richtig macht... Zalando liegt irgendwie bei acht bis zehn und Red Care liegt bei dreißig und der Unterschied zwischen Red Care und Zalandow wächst nicht.

01:01:27: deswegen haben die ein Zehn und Redcare

01:01:30: hat eine

01:01:30: Dreißig.

01:01:31: Dann ist mal so die Spitze dann fünfzig mal drei bis zwei eins, fünf Jahre einen Firmenwert.

01:01:36: Also wie gesagt, es muss mir jemand das Geld dafür geben.

01:01:39: Aber

01:01:39: es wäre schon gigantisch aus dem Ding dass Geld verloren hat und irgendwie so halb tot war.

01:01:45: Jetzt muten maßlich irgendwas zwischen einem Jahr und vielleicht sogar noch mehr, oder bist du dabei das zu entwickeln?

01:01:50: Das ist ja schon eine amtliche Leistung!

01:01:53: Ich glaube wir sind schon ganz stolz darauf was wir erreicht haben in den letzten drei Jahren.

01:01:56: Bist du

01:01:56: auch brandig insettiviert.

01:01:57: also wenn du jetzt verkaust für ein Jahr... Raub ist auch richtig bei dir?

01:02:01: Ich hatte ja schon beschrieben, dass ich gar nicht so sehr auf das Geld achte.

01:02:05: Aber ich glaube, ich bin ein guter Verhandler und dementsprechend wird es... Es wäre nicht schädlich für mich!

01:02:11: Okay,

01:02:12: d.h.,

01:02:12: du hättest schon Bock um uns zu verkaufen.

01:02:15: Also grundsätzlich... Du kannst

01:02:16: dich entscheiden.

01:02:17: Nein, nein, nein.

01:02:18: Das sind nicht meine Firmen und das muss der Gesellschaft entscheiden.

01:02:21: Grundsätzlich kann man auch ganz offen sein wenn verkauft werden würde.

01:02:25: Wäre tatsächlich das Management instantiviert?

01:02:27: Ja Ähm, nochmal.

01:02:30: Wenn du mich fragst heute, wärst du nach dem Verkauf bereit weiterhin da zu sein?

01:02:34: Dann würde ich mir wünschen dass sie mich fragen weil noch mal Ich liebe meinen Job!

01:02:38: Ich liebe diese Firma.

01:02:39: wir lieben als Management was wir zusammen aufgebaut haben und wenn wir neuen Gesellschaften haben heißt das ja nicht dass ich mein Job tatsächlich

01:02:46: je weiterergeben

01:02:46: würde.

01:02:47: Wenn ich Zalando so ein Best-Oner... Die sind jetzt deutlich größer.

01:02:51: die haben wahrscheinlich auch das Geld das zu bezahlen über die Möglichkeiten.

01:02:56: Warum kaufen die das nicht?

01:02:57: Gute Frage.

01:03:00: Wir haben über Bewertungen gesprochen.

01:03:02: Wie läuft eine Bewertung?

01:03:03: Du guckst dir das Unternehmen an, ob es wächst oder Geld verdient und in welchem Markt es unterwegs ist.

01:03:08: Und du guckest wie der Wettbewerb im Verhältnis zu diesem Player steht.

01:03:11: Das ist quasi das, was sowieso normal ist.

01:03:14: Dann kommt noch ein Strategie dazu.

01:03:16: Der Strategie hat strategisches Interesse weil du

01:03:18: gut reinpasst.

01:03:22: Ja

01:03:22: genau!

01:03:23: Ich glaube auch, dass es ja Public, dass man Zeit gab... dass quasi Zalando die Chance hatte, Flakoni zu kaufen und man sich glaube ich nicht einig geworden ist.

01:03:33: Aber nochmal ganz allgemein und theoretisch noch mal gesprochen.

01:03:36: also welche Strategien hätten eigentlich was davon das sie Flakonie hatten gesehen davon das jeder etwas davon hätte weil Sie uns dafür kriegen nämlich die beste Firma der Welt?

01:03:44: so aber nochmal strategie.

01:03:46: also Douglas du löst einem problem.

01:03:49: wir sind das Problem von Douglas.

01:03:52: wenn sie uns hätten hätten sie Probleme weniger.

01:03:54: so notino Tatsächlich ein großes Unternehmen, die sehr stark in Osteuropa sind.

01:04:00: Wenn sie nach Norden wollen oder eben halt Mitteleuropaa, da stehen wir.

01:04:05: Das wäre eine Möglichkeit.

01:04:06: und Last but not least Zalando nochmal, die nach meiner Wahrnehmung ein starkes Problem wirklich haben, dass von unten Amazon und SkiInnen und Temo und alle drücken.

01:04:18: Und Sie eigentlich das wie meine Antwort.

01:04:20: aber noch mal ich bin nicht in der Verantwortung, den Tipps zu geben soll.

01:04:23: ich denke rein theoretisch darüber nach müssten die quasi nach oben in Richtung Premium und Beauty gehen.

01:04:29: Ich hab mir mal deren Strategie durchgelesen, da steht auch so ein bisschen was in der Richtung drin.

01:04:33: also das würde rein theoretisch macht das Sinn ja.

01:04:35: Ist dann

01:04:35: mal eine Anruf von Zerlande bei dir in den nächsten Monaten ist schon vorstellbar?

01:04:39: Klar!

01:04:40: Was ich mich auch weiß... Oder

01:04:41: auch da nochmal man kennt sich ja noch einmal ich kenn Tarek, nochmal ich kenn David, nochmal man sieht sich also alles gut.

01:04:49: Der Szene ist ja nicht so riesig

01:04:50: weil bei ProSieben ist ja so ich bin jetzt seit zwanzig Jahren immer wieder aktionär Börsen eine Entwicklung von Positiv-Reisig gut vertraut.

01:04:57: Die sind jetzt aktuell so ungefähr in der Milliarde wert, also Market Cap haben auch einen Haufen Schulden über zwei Milliarden Schulden.

01:05:06: Also Enterprise Value.

01:05:08: wenn man das dann die Schulden immer abtätigt wäre es zwar unter negativ.

01:05:13: Vielleicht sind sie positiv weil wir mittlerweile dabei

01:05:16: sind?

01:05:16: Ja aber sind's ja nicht!

01:05:18: Warum sieht die Börse, die jetzt eine Pro Sieben bewertet Euch nicht.

01:05:22: Warum scheint ihr euch keinen Wert zuzumessen?

01:05:24: Ich glaube, es ist relativ simpel.

01:05:26: Ein bisschen sind wir noch unter der Wahrnehmungsgrenze gewesen.

01:05:33: Die Erfolgsgeschichte, die wir hingelegt haben... Die ist noch gar nicht laut genug erzählt worden.

01:05:37: Dankeswärterweise habe ich ja jetzt die Chance, also vielleicht sollte man heute noch kaufen ProSieben-Aktien.

01:05:44: Wenn man in den Erfolg von Flakoni investieren möchte, ist Flakony ein guter Deal.

01:05:50: Ich glaube wir wurden bisher nicht als das Asset wahrgenommen dass wir aus meiner Sicht sind.

01:05:57: Antwort eins.

01:05:59: Antwort zwei ist, glaube ich viele sehen Flakoni als klassisches E-Commerce-Asset und sind deswegen eher bei einer Zehnerbewertung unterwegs die meiner Meinung nach vollkommen falsch ist so und daraus er kommt dann wahrscheinlich irgendwie die Thematik dass das da wahrscheinlich noch Luft nach oben ist.

01:06:17: aber wie gesagt wir dürfen hier keine Investmenttipps oder ähnliches gar nicht

01:06:19: also keine Anlageberatung.

01:06:20: aber wir können trotzdem sich fragen warum es denn der Börsenkurs so weh ist.

01:06:24: Gehören in den seventy-fünf Prozent von euch, ne?

01:06:27: Genau.

01:06:28: Vom Flakoni gehören zu pro sieben und zwanzig Prozent sind GA

01:06:33: und Private

01:06:34: Equity Investor.

01:06:37: Ich würde vermuten dass beide sehr zufrieden sind über die Performance der letzten dreieinhalb Jahre beziehungsweise Sie haben ja schon gesagt das sie es sind.

01:06:44: Und dementsprechend...

01:06:46: Bei dir nicht generell immer das Telefon dass Leute aus der Branche vielleicht ... das schon mitbekommen.

01:06:50: Ich meine, wir haben jetzt gerade die Analysten von ProSieben... ... scheinen es nicht so zu sehen,... ... aber irgendwelche Personalberater, die dich ja eh auf dem Zettel haben, ... ... haben wir schon mitbekommen,... ... die sagen, Moment mal da ist ein Typ der hat Babymarkt zum Maxen gebracht,... ... er hat jetzt hier innerhalb von ein paar Jahren das Ding... ... weiß ich vervielfacht, auf einem hohen Niveau und provitabel gemacht und so... ... und ist auch ansonsten ganz selbstbewusstes Kerlchen!

01:07:13: Dann stellen mir vor, dass da regelmäßig bei dir Leute anrufen und sagen,... ..."Is ja alles ganz gut, was du da gemacht

01:07:17: hast!".

01:07:17: Aber es läuft jetzt ja, könntest du nicht.... Bei mir hier mal mithelfen.

01:07:21: Das passiert, klar!

01:07:22: Aber grundsätzlich ... Wir hatten drüber gesprochen.

01:07:25: was treibt mich?

01:07:26: und ich möchte maximal erfolgreich sein mit diesem Team?

01:07:30: Also das eine, es gibt also wenig...

01:07:32: Auf anderen Teams man bauen kann?

01:07:33: Genau.

01:07:33: Aber es gibt erstmal wenig Grund sozusagen etwas, ich sag mal zu sagen du musst jetzt hier weg weil nochmal I love it!

01:07:40: Wir sind beide Schalke-Fans und wir könnten auch Fans von anderen erfolgreicheren Mannschaften sein aber wir bleiben dabei.

01:07:46: Erstmal bin ich wirklich ne treue Seele d.h.

01:07:48: also wenn du noch einmal auf meine Karriere guckst dann ist das immer ne Veränderung gewesen die bisschen durch auch extern herbeigeführt worden ist.

01:07:56: D.h.. also ich brauche wirklich einen harten Anschlag.

01:07:58: Das andere ist, ich brauche wirklich eine Herausforderung die maximal ist.

01:08:03: D.h.,

01:08:04: du musst mir schon was bieten oder was tatsächlich immer eine Nummer größer ist.

01:08:09: Also dann macht jetzt keinen Sinn quasi ne Firma irgendwie wieder auf links zu drehen, die dieselbe Größe hat.

01:08:14: Glaubst du, du könntest den Zellander zum Maxen bringen?

01:08:16: Boah!

01:08:17: Ach, gemeine Frage... einfache Antwort ja!

01:08:23: Wow!

01:08:24: Nicht schlecht!

01:08:27: Ich hätte da ein paar Ideen.

01:08:28: Wirklich sagen wir eine

01:08:29: Nein, noch mal grundsätzlich.

01:08:30: Ich glaube wir würden dasselbe Playbook machen wie wir es hier gemacht haben.

01:08:33: das heißt also wirklich Veränderung der Kultur viel mehr Nähe viel mehr zusammenmachen.

01:08:40: Ich habe ein bisschen ja erzählt, wir sind wirklich im Verschworenerhaufen.

01:08:45: Freitag hatten wir unsere fünfzehn Jahre Party wo wir eine große Gala gemacht haben, wo schwer gefeiert worden ist der erste Circle Pit ich glaube aller Zeiten bei Flakoni zu System of a Down den ich anführen durfte.

01:08:57: das war sehr geil.

01:08:58: dann waren wir am Sonntag mit thirty-fünf Leuten beim Obsicle Race.

01:09:04: Also Teambuilding

01:09:05: und die Liebe zum Team ist das eine.

01:09:06: Und das andere ist dann diese, sagen wir mal operative, exzellente, tiefer eben so.

01:09:11: Das würde schon auch beizueinander reichen.

01:09:12: meinst du diese Sachen?

01:09:14: Ich habe bisher nicht gesehen dass es in irgendeiner Form tatsächlich nicht reichen würde.

01:09:17: also grundsätzlich behaupte ich und das ist meine These, dass sich Unternehmen zu viel mit sich selbst beschäftigen und zu wenig mit den Mitarbeitern, mit den Kunden und mit ihren Branden.

01:09:28: Und WeCommerce ist quasi die Antwort darauf, die heißt macht das was richtig ist.

01:09:33: Mach's möglichst gut und ...

01:09:35: Ich meine es gibt schon noch viel große Aufgabe.

01:09:37: ich komme immer auf die Lande weil ich das auch mich geprägt habe und nicht die Firma kenne so jetzt vor kurzem den Robert Gänzen Podcast hatte.

01:09:44: Aber was gibt's denn noch für große Aufgaben in Deutschland?

01:09:47: Also ich meine klar, Douglas.

01:09:48: Wem gehört Douglas aktuell?

01:09:50: Gute Frage!

01:09:52: Es ist irgendwie ein Private Equity... Die sind ja auch an der Börse.

01:09:55: Wenn die jetzt sich kennenlernen und dann müssen sie auch sagen okay wir haben jetzt hier gehört wie wir das machen lassen mal den Typ holen.

01:10:01: Ja,

01:10:02: aber die müssten eben halt auch tatsächlich... Müssten mich machen lassen.

01:10:05: Das wäre wirklich immer

01:10:06: der Punkt.

01:10:06: Was haben wir noch wo du gut arbeiten könntest, wo du richtig helfen könntest?

01:10:09: Wo ist denn noch deutscher E-Kümmerer oder Handel wenn man sagt ok Mensch?

01:10:12: Mediamaxaturen

01:10:13: Wirst du's auch hinbekommen?

01:10:14: Klar.

01:10:16: Alles gehört dir in den Chinesen, ne?

01:10:19: Mal gucken ob da was rauskommt.

01:10:20: Also das Ding ist ja quasi beim Kartellamt und... Da

01:10:25: war doch vorher unser... Das ist

01:10:26: immer noch ein Fragezeichen dran.

01:10:27: ...dabei unser Digitalminister?

01:10:28: Unser

01:10:28: Digitalminister.

01:10:29: Und das Beispiel wahrscheinlich für kennt sich operativ nicht so gut aus.

01:10:33: Okay, oh meinst du!

01:10:34: Ich hätte den Podcast auf Clara zumindest aus einer klaren Plane hatte.

01:10:37: Glaubst

01:10:37: Du?!

01:10:39: Ich hab ihn ja kennengelernt, so der ist schon sehr letztmal der Typ.

01:10:42: Also ich glaube wir reden da über unterschiedliche Tiefen.

01:10:45: Aber auch dann nochmal, es gibt unterschiedliche Art und Weisen in Unternehmen zu führen und ich glaube so operativ wie wir das hier machen tut sonst keiner.

01:10:53: Und dazu machst du auch noch wenn du morgens aufstehst, erst mal jeden Morgen direkt aus dem Bett raus und dann sofort neunzig Legeschlitze

01:10:57: Das ist richtig.

01:10:59: Vorletzte Woche haben wir ein neues Format gehabt, das nennt sich Boards & Bytes wo sich quasi die Boardmitglieder insbesondere eben halt den Fragen der Mitarbeiter stellen und mein Thema war Winning Culture und Winning Mindset.

01:11:12: Woher kommt das sozusagen?

01:11:13: Und ich habe den Kollegen gesagt, ich hab manchmal irgendwann für fünfundzwanzig Jahren entschieden dass ich Erfolg haben werde und dass ich das einfach jeden Morgen auch tatsächlich wiederhole.

01:11:22: und dementsprechend die Entscheidung ist einmal gewesen auch morgens diese neunzig Liegestützer als Allererstes zu machen.

01:11:29: Was

01:11:29: macht sie denn

01:11:31: mal?

01:11:32: Normaler Tag bei Bastian ist, aufstehen sechs Uhr, neunzig Liegestütze, Kaffee im Bett inklusive iPad und ein bisschen gucken was in der Welt passiert ist.

01:11:42: dann mache ich sechzig Liebestütze Dann ziehe ich mich an, dann packe ich meine Klamotten gehe zur Flakonie.

01:11:47: Ich habe nur dreihundert Meter von meinem Apartment bis zur Flaconie.

01:11:50: mach da die Türen auf sag hallo ich bin da jetzt wirds geil.

01:11:57: Geh in die fünfte Etage.

01:11:58: Du hast ja meinen Arbeitsplatz gesehen, mache Sechzig-Liegestütze am Arbeitsplatz.

01:12:03: Also du könntest passieren wenn du in irgendein Raum reinkommst dass ich gerade auch Liegestützer mache.

01:12:08: also mach sechzig Liegestützen, mache die ersten E-Mails.

01:12:11: gehe um sieben Uhr dreißig in die sechste Etage unsere Sportetage treffe dort meistens ein kollegende Kollegin oder sonst.

01:12:17: wen macht mein eins und eins quasi meistens mit denen beim Sport?

01:12:22: Weiter, die Liegestütze machen?

01:12:24: Nein,

01:12:24: nein.

01:12:25: Du hast ja gesehen wir haben Paletten bei uns Wir haben hier Rudermaschinen, wir haben Laufbänder Wir haben Kraft Sachen.

01:12:31: Da ist es dann irgendwie auf der Ruder Maschine unterscheiden?

01:12:33: Ja, genau.

01:12:34: Also wir schreien uns an Während wir Sport machen und das ist motivatorisch für mich recht in Ordnung Und die anderen müssen mitmachen.

01:12:42: So, also

01:12:42: Endes Tags dann wieviel Liegestützen

01:12:44: Warte, also dann Sport, dann Duschen Dann nochmal Liegestutze und eigentlich muss ich trauen, da zwanzig pro Tag Machen, dann bin ich fein.

01:12:51: Und wie kommst du auf die Zahl?

01:12:52: Weiß nicht, das hat sich so für mich ergeben.

01:12:53: Ich hab früher zweihundertvierzig gemacht und irgendwann habe ich gedacht okay Du wirst älter und du wirst wahrscheinlich irgendwie tatsächlich nicht besser werden also musst du mehr machen.

01:13:01: Also es gibt eine geile Formel auch die habe ich auf der Folie drauf gehabt.

01:13:04: Die stammt im übrigen vom ehemaligen Handball-Nationaltrainer Der deutschen nationalen Mannschaft der hieß Da kam von Island, ich hab den Namen nicht

01:13:13: mehr

01:13:14: Ja ja ja und egal nicht davor Eine Nummer davor, zwei sechzehn ist das gewesen Aber Siegur Egal, aber ähnlich wie gestern.

01:13:24: Der hat damals die deutsche Mannschaft übernommen, ähnlich wie Vier Flakoni und der damals aus diesem Team, die damals, ich sag mal abgestiegen sind und irgendwie eigentlich nichts hingekriegt haben, hatte die sogenannten Bad Boys gemacht.

01:13:36: Und diese Geschichte fand ich so geil!

01:13:37: Und er hatte damals eine mathematische Formel, die hieß Erfolg ist gleich Klammer auf Talent plus Training klammer zu Mal Einstellung Und so.

01:13:48: sie ist hundertprozentig genauso.

01:13:49: Das heißt also, normal du hast einen Startpunkt.

01:13:52: Keine Ahnung, du hast was im Kopf.

01:13:54: Du bist gut irgendwie körperlich drauf oder was auch immer.

01:13:57: das ist quasi Talent.

01:13:58: aber dann geht es darum konsistent tatsächlich zu trainieren.

01:14:01: Talent?

01:14:02: Fürs Training?

01:14:03: Mal-Einstellung?

01:14:03: Mal Einstellung und dann hast du Erfolg!

01:14:06: Also ich glaube wenn ich jetzt irgendwie mitwerben dir Stunde irgendwo im Handel oder so ehrlich jetzt schüsse.

01:14:12: Aber um das nochmal zu sagen... Ich freu mich total über Wettbewerb.

01:14:15: Wenn du mich motivieren willst, musst du jemanden haben, der was besser macht und dann gucke ich mir das an und hab den absoluten Willen, das mindestens genauso gut zu

01:14:23: machen.".

01:14:24: Okay also ich glaub's dir!

01:14:26: Du hast jetzt hier wirklich eine Masterclass geliefert.

01:14:28: An selbst wusstest du auch an Kompetenz und natürlich irgendwie Proof über die letzten Jahre.

01:14:34: Wirklich sehr beeindruckend.

01:14:35: Ich bin gespannt wie deine Reise weitergeht.

01:14:38: Und da werd auf jeden Fall dranbleiben und mal gucken, was bei den Klimmzügen ... Versuchen schon mal vorzubereiten, weil die Attacke wird kommen.

01:14:45: Da muss ich davon ausgehen!

01:14:47: Vielen Dank, vielen Dank, Bastian!

01:14:49: Gerne!

01:14:49: Ciao ciao!

01:14:50: So, wem diese Folge gefallen hat?

01:14:52: Dem gefällt vielleicht auch unsere bisher andere große E-Commerce-Folge diesen Jahres.

01:14:56: Nämlich das Gespräch mit Robert Gens dem Gründer von Salando vor einigen Monaten oder vielleicht eine ähnliche Geschichte nur nicht e-Commerse aber der Andreas Kreuz aus Einhell ebenfalls als angestellter Manager aus dem Nichts eine massive Milliardenmaschine gebaut hat.

01:15:10: Das gibt es in der Einhellfolge Als beide Folgen einfach bei Google eingeben Andreas Kreuss Einhell OMR Podcast oder Robert Genz OMR podcast.

01:15:17: ihr werdet die beiden Folgen sofort finden.

01:15:19: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.

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