Der Mann, der Krebs heilen will: Qiagen-Gründer Karsten Henco (#942)
Shownotes
Andere sagen, sie wollen ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen. Karsten Henco sagt, sein Ziel als Unternehmer sei es, Krebs zu besiegen. Mittlerweile hat der Biotech-Pionier mehr als 20 Unternehmen angeschoben, zwei von ihnen wurden zwischenzeitlich zu Milliarden-Firmen: Qiagen war das erste deutsche Biotechnologie-Unternehmen an der NASDAQ und wurde mit dem Nespresso-Prinzip zum Weltmarktführer. Evotec wiederum baute er zusammen mit einem Nobelpreisträger auf.
Im OMR Podcast spricht Karsten Henco über die Anfänge der Biotechnologie in Deutschland, Guerilla-Marketing in einer Fachzeitschrift und die Frage, warum er sich als CEO gerade dann unwohl gefühlt hat, wenn es extrem gut lief.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die meisten von euch werden wahrscheinlich den Namen Karsten Henko noch nie gehört haben, obwohl er zwei Milliarden Konzerne mit gegründet oder aufgebaut hat.
00:00:10: Er ist eine Art Wegbereiter der deutschen Biotech-Branche und sein Ziel war glaube ich wirklich nie Geld zu verdienen sondern immer Den Krebs zu besiegen und das macht er seit ganz vielen Jahren.
00:00:20: mittlerweile sind mehr als zwanzig Firmen in Summe geworden.
00:00:23: Er hat wahnsinns Forschungserfolge erzielt, ganz am Ziel ist er noch nicht aber es einfach wirklich eine faszinierende Geschichte wie jemand es schafft aus einem wirklich wirklich großen Interesse Firmen aufzubauen, eine Branche quasi mit zu erschaffen und ganz viele Leute in Lohn- und Brot zu bringen.
00:00:39: Was ich auch interessant fand ist das am Ende aus so einer Art Zufallsprodukten die großen Firmen entstanden sind und dass eigentliche Ziel ihr noch gar nicht gelöst ist.
00:00:47: aber er sagt zum Schluss sie seien extrem nah dran wirklich den Krebs zu besiegen.
00:00:52: und wenn es am ende wirklich so weit kommt dann habt ihr hier von einem Mann gehört der das maßgeblich sein Leben lang mitprobiert hat.
00:00:58: Auf geht's ins Gespräch mit Karsten Henko!
00:01:12: Hallo Karsten
00:01:14: Grüß dich, Philipp.
00:01:15: Also deine Tätigkeit als Zielentrepreneur, da musst du doch drauf zu sprechen kommen?
00:01:19: Ich glaube es war dir selber am Anfang gar nicht so klar... Du hast mal Biotechnologie studiert.
00:01:24: Biochemie habe ich studiert und Chemie und danach war ich eigentlich dabei eine Professorenlaufbahn anzustreben sagen wir mal so.
00:01:38: Und das hab' ich versucht auch über einen Forschungsaufenthalt nach meiner Doktorarbeit in Zürich.
00:01:45: Und da bin ich sehr dicht an so das Thema Unternehmensgründung herangerückt, weil dort gab es an der Universität bereits eine Kooperation mit einem der ersten amerikanischen großen Biotechgesellschaften und dort habe ich kennengelernt die Kooperationsmöglichkeit zwischen Universität einer kommerziellen Ausgründung, sozusagen einem Start-up.
00:02:11: Das war extrem faszinierend die erste Berührung mit dem Thema Technologietransfer aus der Wissenschaft heraus.
00:02:19: Aber trotzdem bist du erst mal zu BASF gegangen?
00:02:22: Ja, das war wie soll ich sagen der Notgehorchend.
00:02:27: Nach zweieinhalb Jahren Aufenthalt in Zürich haben die Schweizer gemeint sie bräuchten Leute wie mich aus dem Ausland nicht mehr und ich konnte meine Zeit in der Schweiz nicht verlängern und musste de facto damals das Land verlassen nachdem meine Zeit da abgelaufen war.
00:02:49: Und in Deutschland war es dann gar nicht so ganz einfach im Bereich der Chemie.
00:02:55: Wir sprechen über two-in-achtzig, einen vernünftigen Arbeitsplatz zu bekommen und ich habe mich bei fünf Unternehmen beworben und tatsächlich fünf Angebote bekommen aber weil ich eben kein Chemiker war sondern Ein Vertreter dieser neuen Technologie, Molekularbiologie Gen-Technologie.
00:03:18: Dort wurde eingestellt und die BSF hatte gerade gestartet mit der Aktivität
00:03:25: Und dann habt ihr da was ziemlich erfolgreiches direkt losgetreten?
00:03:28: Ja, das haben wir leider nur bis zu einem gewissen Punkt.
00:03:34: Das Team
00:03:36: hat
00:03:37: damals mit einem Projekt begonnen unter der Überschrift TNF.
00:03:42: Das will ich jetzt gar nicht groß weiter erläutern Aber aus diesem Projekt heraus ist tatsächlich am Ende das weltgrößte Farmerprodukt entstanden.
00:03:52: Für Jahre war es das größte, mit am Ende ungefähr fünfundzwanzig Milliarden pro Jahr Umsatz.
00:03:59: Was was?
00:04:00: Das heißt Humira.
00:04:01: da gibt es aber ein Schwester Produkt, was letztlich auch aus der BSF hervorgegangen ist.
00:04:06: Das heißt Embrell.
00:04:11: Das sind Räumermittel und nur leider hatte damals die BSF an einem bestimmten Punkt entschieden, sich aus dem Farmerbereich zu verabschieden.
00:04:21: Und hat das Produkt zusammen mit der Tochtergesellschaft Knoll an die Firma Airport verkauft.
00:04:28: Das heißt, dann war deine Arbeit sozusagen bei BSF gar nicht mehr so wirtschaftlich wertvoll?
00:04:33: Sondern woanders da?
00:04:34: Ja ich muss auch sagen ...
00:04:36: Der Kredit
00:04:36: gehört nicht mir, der gehört den Kollegen.
00:04:39: Ich habe das Projekt tatsächlich initiiert bei der BSF Aber nach drei Jahren hab' ich die BSF verlassen und habe mit ehemaligen Kollegen aus der Universität die Gesellschaft KIA gehen gegründet.
00:04:56: Heute so ein acht Milliarden Market Cap Unternehmen, also das ist ja auch nicht so klein... Das
00:05:01: waren damals tatsächlich drei Kollegen von der Doktorarbeitszeit.
00:05:10: Wir haben uns immer in Kontakt beibehalten während meiner Zeit in Zürich und haben eigentlich ununterbrochen darüber nachgedacht wie man Ein Biogen, so hieß das Unternehmen mit dem die Universität Zürich damals ein großes Projekt
00:05:27: geführt
00:05:28: hat.
00:05:29: Wie man so etwas auch in Deutschland realisieren kann.
00:05:32: und das Ziel haben wir nicht aus den Augen verloren und wir wollten dass erst... Das klingt jetzt es klang mal sehr naiv.
00:05:40: heute würde ich sagen wäre alles andere als naiv gewesen.
00:05:44: Wir hatten die Vorstellung dass aus der BRSF heraus Unter Mitwirkung der BRSF zu gründen, das hat aber nicht geklappt.
00:05:53: Heute ist es durchaus ein Modell was auch Unternehmen wie BRS F verfolgt so nach Rudi Dutschke macht durch die Institutionen und wir haben dann aber verstanden dass geht nur durch den Zunahme von externem Venture Capital separat von der etablierten Industrie.
00:06:13: Und dann habt ihr sozusagen in wie viel Kapital das heuchige Kier gehen aufgebaut?
00:06:17: Wir haben Kyrgin am Anfang gestartet mit fünf Millionen D-Mark.
00:06:22: Der kritische Punkt bei der Kapitalaufnahme war die erste Million und ich hatte damals in Zürich den Hauptinvestor von Biogen kennengelernt, Moshe Alafi eine sehr imposante Persönlichkeit leider vor zwei Jahren verstorben.
00:06:42: es war ein Flüchtling aus dem Irak hat damals zunächst die Gelder von Monsanto verwaltet und dann am Ende auf eigene Faust weiter finanziert, ist einer der erfolgreichsten PersonInvestoren in den USA gewesen.
00:06:56: Und ihn haben wir in unseren Gründungsvorbereitungen mal auf einem Flug in Frankfurt abgepasst und ihm die Geschichte erzählt, die uns so vorschwebte.
00:07:07: und er hat auf dem Weg zurück zum Flughafen einen Brief geschrieben Dass er sich mit einer Million Deutschmarks sozusagen an KIA gehen, damals noch die Agen genannt beteiligt.
00:07:22: Und mit dem Brief sind wir damals zur Düsseldorfer Stadsparkasse gegangen und haben sie gesagt also wenn Moshe Alavi, der hat einen großen Artikel vom Wall Street Journal auf dem Tisch liegen wo über ihn gesprochen wurde.
00:07:37: Wenn der bei euch investiert, dann investieren wir zwei Millionen.
00:07:41: und die Gesellschaft TVM, die sich damals gegründet hatte in München, die eigentlich die Mitte erster Venture Capital-Gesellschaft hier in Deutschland hat auch zwei Millionen D-Mark gegeben und damit haben wir gestartet.
00:07:55: Das war's dann?
00:07:57: Damit konnte man das durchziehen.
00:07:59: Damit sind wir klargekommen bis zu einem ersten Punkt, wo wir am Boden Berührung hatten.
00:08:07: Es gab da noch mal einen Punkt und wir haben jeweils nochmal zwei Millionen Eigenkapital aufgenommen.
00:08:14: Also insgesamt neun Millionen D-Markt.
00:08:17: Und damit sind wir zum Erfolg gekommen.
00:08:20: Okay, okay.
00:08:21: Die Idee war von KIA gehen ... Was genau?
00:08:24: Ihr habt ja so ein Modell, habe ich zumindest noch in meinem Leinenverständnis gefunden.
00:08:28: Wo ihr auch sozusagen eine Art Nespresso-Modell, also ihr verkauft gar nicht sozusagen ein Produkt sondern ihr verschenkt eins und oder gibt's günstig ab und dann gibt es sowieso Repeatkäufe.
00:08:39: Ja das ist... Also im Kern ist das richtig.
00:08:44: uns KIA gehen um für was ganz anderes gegründet worden.
00:08:48: Wir wollten eigentlich ein Diagnostik-Unternehmen werden im Bereich der Nutzpflanzen, damals gab es ziemlich gravierende Krankheiten die hier in Europa eine Rolle spielten und das haben wir uns als Markt ausgemacht und wollten dafür entsprechende Produkte entwickeln.
00:09:08: ich mache mal kurz daraus ist nichts geworden aber ein Werkzeug, was wir intern selber für uns entwickelt hatten.
00:09:18: Das
00:09:19: hat plötzlich so viel Vorrohr gemacht erst intern bei uns später extern dass dieses diese eine Produktidee das ganze Unternehmen sozusagen in die in der wirtschaftliche Zone geführt war.
00:09:35: fünf Jahren
00:09:36: Ja, der
00:09:37: Ausgangspunkt war damals.
00:09:39: Mein Kollege hatte mich bei meiner Arbeit beobachtet und sagte ist ja eigentlich aufgefallen dass du dich mindestens ein Drittel des Tages mit dem selben stumpfsinnigen Arbeitsthema befasst nämlich sozusagen der Aufreinigung dieser sogenannten Nukleinsorn DNA RNA.
00:09:59: das kennt inzwischen jeder.
00:10:05: Ein unglaublicher Aufwand.
00:10:08: Außerdem gehören da kostspielige große Instrumente dazu, Zentrifugen.
00:10:13: Das müsste man auch alles viel einfacher machen können und daraus ist ein Einmalartikel geworden
00:10:20: der
00:10:20: einen weltweiten Siegeszug gestartet hat im Jahre, also fünf Jahre nach unserer Gründung und heute zum weltweiten Standard geworden ist.
00:10:34: Also KIA gehen, der Marktführer in diesem Segment und macht immer noch, wo die Patente längst ausgelaufen sind ein Großteil des Umsatzes von KIA geht.
00:10:46: Wer kauft dann die Produkte?
00:10:50: Die
00:10:50: kaufen Forschungslabor und zwar weltweit.
00:10:53: also ich kenn kaum einen Labor, wo es nicht so ist aber das kommt jetzt zum Richtung Nespresso.
00:11:00: Diese Produkte und die davon abgeleiteten Produkte, die findet man eben auch in allen möglichen Maschinen.
00:11:07: Die im Routinebetrieb laufen im Bereich der medizinischen Diagnostik zum Beispiel.
00:11:12: Im Bereich der Forensik überall dort wo Analysen getätigt werden auf der Basis von Erbmaterial.
00:11:19: Und das heißt ihr verkauft einmal so eine Maschine?
00:11:23: Genau, also es werden die Maschinen verkauft.
00:11:26: Eben
00:11:26: wie diese sogenannten Espresso-Maschinen gibt's ja mehrere Beispiele dafür.
00:11:32: der Gillette Rasierer ist das erste vielleicht gewesen diesen Prinzip und die verbrauchen natürlich diese Verbrauchsmaterialien mit denen dann am Ende in der Regel Das Geld verdienen.
00:11:45: Und wer hat die Idee das so zu machen?
00:11:47: Also ich meine, wie kommt man denn da was an einem Vorstaff auf einen Modell?
00:11:50: Ja, das ist interessant!
00:11:51: Das war hauptsächlich mein Kollege
00:11:54: Kolpern
00:11:55: der am Ende des Unternehmens auch weitergeführt hat bis es dann
00:12:00: der
00:12:01: sehr bekannte CEO Peer Schatz weiter geführt hat und international wirklich groß gemacht hat.
00:12:11: Der
00:12:11: mit den Kolpernen hatte diese Idee Nach einem desolaten Treffen, was wir hatten, wir wollten nämlich unser Produkt an Applied-Buy Systems verkaufen in San Francisco.
00:12:23: Das war und ist eine der bedeutenden, wie soll ich sagen Instrumentationsgesellschaften im Bereich der Biotechnologie zusammenhang mit dem Gen
00:12:36: Projekt
00:12:37: Aufklärung des menschlichen Genoms und so weiter.
00:12:39: Die Maschinen stammten in erster Linie von Applied Biosystems, und denen wollten wir unser Produkt verkaufen.
00:12:45: Und die haben damals gesagt nee das brauchen wir alles gar nicht.
00:12:50: und wir waren sehr frustriert.
00:12:52: und dann sagte der Mädchen auf dem Parkplatz ich glaube ich weiß wie es geht und Er hatte die entscheidende Idee daraus einen sozusagen ein einmal Produkt zu machen.
00:13:08: Das haben wir dann entwickelt und wir wussten auch ab einem Punkt, das war so ungefähr neunundachtzig.
00:13:15: Wenn ein Projekt wirklich eine internationale Perspektive hat aus unserem kleinen Unternehmen heraus, wir waren vielleicht damals so ungefähr weiß nicht dreißig Leute, dann ist es dieses Produkt.
00:13:28: Und nur dass wir leider neunundertneunzig kein Geld hatten.
00:13:33: Und für mich war eine Situation, kein Geld zu haben.
00:13:36: Ist ja möglicherweise sehr lehrreich und wir wussten eben... Wir sollten uns nicht die großen Träume abschminken aber wir sollten uns die Frage stellen was sind?
00:13:50: Wir haben das damals Reptilienstrategien genannt.
00:13:53: Was sind Reptilian- oder Tunnelstrategie um mit minimalem Aufwand einen maximalen internationalen Effekt zu erzielen?
00:14:03: Und die Geschichte hat zwei Komponenten.
00:14:08: Wir hatten genau noch Geld zur Verfügung, um uns eine Handvoll Anzeigen in einem Magazin Nature zu leisten.
00:14:15: Das berühmte
00:14:17: Forschungsmagazin.
00:14:21: Die kosteten mehrere Tausend Dollar damals pro Seite und wir haben sogar uns die Seite nehmen dem Inhaltsverzeichnis gegönnt und dann hat da draußen jeder gesagt, was ist denn das für eine Firma?
00:14:35: Die kennen wir ja gar nicht.
00:14:36: Aber die müssen ja schweinemäßig erfolgreich sein wenn sie sich neben den Inhalte Verzeichnissen so eine ganze Zeit die Gewerbung leisten.
00:14:44: Und was
00:14:44: war das auf der Anzeige?
00:14:45: Was habt ihr da beworben?
00:14:46: Auf der Anzige war beworgen dass ich einer der sich mit DNA und RNA befasst seine Zeit besser mit seinen Kindern verbringen sollte, als neben einer Zentrifuge zu stehen um ein Drittel seiner Arbeitszeit DNA und RNA zu reinigen.
00:15:06: Es war ganz witzig.
00:15:07: also die Anzeige hatte eine riesen Resonanz weil sie so untypisch war ja weil sie sich sozusagen an die jungen Eltern gerichtet hat Und wir waren sofort sehr bekannt.
00:15:21: Dann haben sich Leute sofort euch gewählt und dann habt ihr quasi auch da eure politischen Vertrieben, da gab es eine
00:15:27: Nachfrage?
00:15:27: Ja das war also der Vertrieb.
00:15:30: weil ist das andere Thema?
00:15:33: Wir konnten uns ziemlich genau genommen keinen Vertrieb leisten Und jetzt kommt das Idiotische oder die, ja nicht das Idiote.
00:15:40: Also das Geniale würde ich sagen.
00:15:42: aber, Genialität und Idiotie hängen ja manchmal eng miteinander zusammen.
00:15:47: Wir haben unseren Aufsichtsrat damals gesagt wir starten unser US-Geschäft mit einem Salesrap.
00:15:53: Den kannten wir Oder Die Dame kannten Wir von aus meiner alten Zeit.
00:15:58: Ich habe mal am DKFZ im Moment gearbeitet und die ging mit ihrem Mann nach USA und fragte, habt ihr irgendwas mit dem ich mich beschäftigen kann?
00:16:09: Wenn ich in Amerika bin.
00:16:11: Und wir haben gesagt, du kannst unser Geschäft hier aufbauen.
00:16:16: Die grandiose Idee die von dieser Dame kam war die Idee zu sagen wenn wir nur eine Person sind dann gehen wir in ein ganz bestimmtes Gebäude am NIH im Bethesda bei Washington, wo die ganzen amerikanischen Spitzenwissenschaftler hinkommen um neue Technologien zu lernen.
00:16:37: Und
00:16:38: dann
00:16:38: gehe ich mit euren Produktieren, die ihr da habt von Etage zur Etage und zeige denen, wie man heutzutage ohne Zentrifugen DNA und RNA reinigen kann.
00:16:51: Und wenn ich umangelangt bin dann ist so viel Zeit vergangen, dann ist schon wieder die nächste Generation von Wissenschaftlern empathär und dann gehe ich wieder runter und fange wieder von vorne an.
00:17:03: Das tatsächlich hat zur wirklich dramatischen Explosion geführt Weil diese Leute gingen dann an ihre Universitäten zurück nach San Diego oder zurück nach Chicago und wo auch immerhin.
00:17:16: Haben das alle erzählt?
00:17:17: Und hat das dann weitererzählt, hat gesagt also die Zentrifugen brauchen wir jetzt nicht mehr.
00:17:23: Das können wir hier mit diesen Disposables, also mit diesen Einmalartikeln gut erledigen und die Qualität ist prima.
00:17:30: Und am Ende dieser Disposable... Du dir quasi als Hilfsmittel selber gebaut, um deine Arbeit ein bisschen zu veranstalten.
00:17:37: Die haben wir uns zunächst als Hilfsmittel für unsere eigene Arbeit, als wir noch diagnostisch geplant haben, gebaut und haben natürlich gesehen welche Potenz das hat.
00:17:47: Und dann ist natürlich auch wichtig zu beobachten dass die eigenen Mitarbeiter das benutzen und nicht sagen die schräge Idee von Kolpern Henck oder wem auch immer.
00:17:57: Die lassen wir mal sein.
00:17:58: Wir machen weiter
00:18:01: Die Firmarschritt für Schritt dann immer weiter nach vorne auch umsatzmäßig?
00:18:03: Ja, dann ging das ab.
00:18:04: Also, im Jahr war das erste Jahr, wo wir Cash-Positiv fahren und da ging es eigentlich nur noch nach oben.
00:18:15: Und dann irgendwann auch mit IPO uns an so?
00:18:17: Ja!
00:18:17: IPO war schon jenseits meiner Zeit weil wir mussten uns entscheiden.
00:18:22: Wir hatten damals drei große Projekte nebeneinander bei Kia gehen Und das machte keinen Sinn.
00:18:30: Wir haben dann diese Technologie, die ich eben beschrieben habe ... Die hat der Metin Kolpern zusammen mit dem Peer Schatz weitergeführt.
00:18:39: Ein Projekt
00:18:40: habe ich
00:18:41: mitgenommen und daraus Evotec gestartet mit Manfred Eigen.
00:18:46: Und die aus der dritten Geschichte aus der Pflanzenphysiologie ist auch ein kleines Unternehmen geworden da später an Charles River verkauft worden ist.
00:18:58: Aber war es dann, nach hier gehen, erst mal ein gemachter Mann?
00:19:02: Ja ich hätte dann tatsächlich aufhören können zu arbeiten.
00:19:05: aber ich muss wirklich sagen... Ich habe meinen Berufsleben nie damit begonnen mit der Idee Geld zu verdienen oder über die Maßengeld zu verdien.
00:19:20: Das war nie die Idee!
00:19:21: Ich hatte eigentlich immer ein bestimmtes Ziel was ich auch leider jetzt sozusagen bei Kia gehen nicht erreicht habe.
00:19:28: Nämlich?
00:19:28: Ja, meine Eltern wollten, dass ich Arzt werde oder hätten sich gewünscht und nicht wollten.
00:19:35: Wir haben keinen Druck ausgeübt aber ... Ich fand das natürlich ein hochinteressantes Thema gar keine Frage.
00:19:41: Aber der Arztberuf passte nicht so wirklich zu mir Und
00:19:49: ich
00:19:49: habe aber gesehen wie wichtig es ist Ja, schon immer war und weiterhin werden wird schwerwiegende Erkrankungen zu heilen.
00:20:04: Und ich hatte mir immer vorgenommen, möchte irgendwie ein Teil dieser Geschichte sein?
00:20:10: Das habe ich eben kennengelernt in meiner Postdoc-Zeit in Zürich.
00:20:17: Dort ging es um ein Produkt mit dieser Gesellschaft Biogen das auch zu einem der großen Top Ten Farmerprodukte geworden ist, das heißt und hieß Interferon.
00:20:32: Das war mal der ganz große Hoffnungsträger im Tumorbereich hat sich dann aber leider herausgestellt dass es nur bei
00:20:41: sehr selektiv
00:20:42: bei bestimmten Tumoren eine Rolle spielt beim Leberkarzinom Bei einem Hautzellkarzinom, T-Zellkarcinom.
00:20:55: Aber die anderen großen Tumoren, die wir kennen also die großen Indikationen dort hat es keine große Wirkung gezeigt ist aber trotzdem zu einem Milliardenprodukt geworden und war so damals meine Lehrstunde weil ich gesehen habe da bricht eine neue Welt an
00:21:15: die
00:21:15: kein nicht intrinsisch typischerweise ein chemischen Charakter hat Klammern-BSF, höchst in der alten Form.
00:21:24: Höchst gibt's nicht mehr aber die großen chemiebasierten Pharmaunternehmen sondern es hat sich eben abgezeichnet dass das diese Pharmawelt biologischer wird.
00:21:34: und die Molekularbiologie im ersten Schritt die hat dafür gesorgt dass man erstmal Proteine, ich weiß nicht ob ich das noch erläutern soll.
00:21:45: Also Eiweißmoleküle die bei bestimmten Erkrankungen im Körper fehlen oder zu viel sind dass man die mit dieser neuen Gentechnologie herstellen kann bzw auch sozusagen wenn es notwendig ist ausschalten kann.
00:22:04: Das heißt du hast eigentlich diesen Wunsch von deinen Eltern Art zu werden umgeleitet in Helfen Menschen auf andere Artenweise im größeren Rahmen.
00:22:14: Genau, ich wollte mehr Menschen erreichen weil das habe ich erlebt oder dass.
00:22:20: das war natürlich ein Traum zu sehen und es ist leider ein Traumen geblieben.
00:22:25: wie schön wäre das wenn man im Tumorbereich
00:22:29: tatsächlich
00:22:30: am Ende
00:22:32: etwas hätte, was auf
00:22:34: breiter Basis wirkt und jetzt vielleicht nicht wirkt.
00:22:39: Der Traum war damals nicht
00:22:45: die
00:22:45: Krankheit zu begleiten therapeutisch, sondern der Wunsch war ... ... zu heilen.
00:22:52: Das
00:22:52: heißt, du hast dann eine neue Firma versucht danach... ...um auch wieder in diesem Wunsch dranzuleiben?
00:22:57: Genau, genau.
00:22:58: und dieser Weg bei Evotek das war leider... ...eine Fehleinschätzung damals die allerdings... ...die gesamte wissenschaftliche Welt glaube ich... ...fehl eingeschätzt hat nicht nur ich.
00:23:09: Und wenn man was überlegt da war er dann ein Nobelpreisträger also es ist ja schon so die oberste Champions League in eurer Sportart sozusagen
00:23:16: der
00:23:17: dann auch zu dir sagte Mensch lass uns das doch gemeinsam machen!
00:23:19: Also du warst da dann offensichtlich sich auch irgendwie respektiert in der Welt, was das dann versucht mit Ebotec nochmal neu an das Thema ranzugehen.
00:23:27: Ja genau es war ehrlich gesagt würde ich sagen einer meiner wissenschaftlichen Ziehväter.
00:23:32: also wir kannten uns seit ewigen Zeiten und sind immer im Kontakt geblieben.
00:23:38: Von ihm habe ich irgendwann mal eigentlich ein reiner Grundlagenforscher gewesen, muss ich sagen.
00:23:44: Er hat natürlich auch seinen Nobelpreis für diese Grundlagen-Forschung bekommen – nicht für angewandte Forschungen.
00:23:48: Aber als er irgendwann sagte, Hengu es gibt keine angewandten Forschung oder Grundlagen, das gibt es nicht den Unterschied aber es gibt gute Forschung und schlechte Forschung.
00:24:02: Und da gibt's einen gewaltigen Unterschied.
00:24:04: Und dann habe ich gedacht, oh das ist aber interessant von so jemandem zu hören.
00:24:09: Dann kriegen wir vielleicht auch was Gemeinsames hin durch Kombination von exzellenter Wissenschaft und hinterher kommerzielle Umsetzung.
00:24:17: Und was ist denn geworden?
00:24:19: Ja der Traum in den in den achtziger Jahren muss ich sagen war und der
00:24:26: ist
00:24:26: allen die wir hier sitzen wahrscheinlich noch eine Erinnerung Man hat gesagt, wenn wir erstmal das menschliche Genom völlig entschlüsselt haben dann müssten wir eigentlich auch alle Krankheiten verstehen von ihren Ursachen her.
00:24:41: Wenn wir jedes gehen können, dann können wir am Ende verstehen wie der Mensch oder das Tier funktioniert.
00:24:50: Dann wissen wir warum eine Krankheit ist und nicht zum Gesundheitszustand gehört.
00:24:55: Und dann werden wir auch dagegen Wirkstoffe finden.
00:25:00: Und parallel zu diesem Vorurteil positiven oder zu dieser Hypothese, zu dieser Erwartung gab es eine zweite Technologie.
00:25:10: Die hieß
00:25:11: kombinatorische Chemie.
00:25:13: und
00:25:15: jetzt
00:25:15: historisch gesehen als ich angefangen habe in meiner Zeit da hat vielleicht ein Chemiker pro Woche eine Verbindung synthetisiert und auf den Tisch gestellt in Form von einem weißen Pulver Und dann gesagt, jetzt guck mal was das kann.
00:25:31: Oder hat schon geahnt, was es kann?
00:25:32: Aber eine Verbindung pro Woche war vielleicht der Standard und plötzlich war man in der Lage nicht nur Millionen Milliarden von Molekülen pro Tag zu synthetisieren unterschiedliche.
00:25:48: und die Technologie, die damals bei Manfred Eigen entwickelt wurde
00:25:58: die
00:25:58: evolution sozusagen oder die natürliche evolution im labor ablaufen zu lassen war etwas sehr ähnliches nämlich sozusagen eine million.
00:26:11: ich sage es mal ganz ganz grob aber die zahl stimmte tatsächlich.
00:26:13: das war unsere zielvorstellung wir müssten in der lage sein eine million wirkstoff kandidaten pro tag uns anzugucken ob sie einer bestimmten wirkung die wer uns erhofft haben hat oder nicht hat.
00:26:27: ja statt Eins pro Woche machen wir mal eine Million pro Tag.
00:26:33: Und ich mag das kurz, weil diese Geschichte auf die sozusagen Evotec fokussiert war lange Jahre
00:26:43: hat sich
00:26:43: einfach nicht bewahrheitet Aus Gründen, die ich vielleicht gar nicht erklären muss.
00:26:49: Aber dieses Hoffnungsgebäude ist weltweit innerhalb von zwei Jahren in sich zusammengestürzt.
00:26:54: Also wir haben trotzdem erfolgreich bekommen irgendwann... Bitte?
00:26:56: Ja!
00:26:57: Wir haben dazu auch Technologie entwickelt und haben in Form von Maschinen.
00:27:02: Die kann man heute noch beobachten.
00:27:03: Eine davon steht bei Evotec im Foyer.
00:27:08: Die haben ja damals in Kooperation mit drei großen Pharma-Unternehmen entwickelt und die hat auch gut funktioniert.
00:27:16: Nur wir haben sie hinterher für was ganz anderes angewendet als für das, wofür Sie eigentlich gedacht haben.
00:27:22: Das
00:27:23: ist einig zu ähnlich wie bei der Firma vorher?
00:27:25: Ja genau.
00:27:26: Man kann versuchen,
00:27:26: finde ich es anders raus.
00:27:27: Völlig richtig!
00:27:28: Und Evotec ist damit dann am Ende Dadurch erfolgreich geworden, dass wir diese Firma nach dem Börsengang gemirkt haben mit allen anderen extrem gut etablierten Unternehmen in England.
00:27:44: Die hießen damals Oxford Decimetry.
00:27:48: Daraus haben wir ein Gemeinschaftsunternehmen
00:27:50: Evotec OII
00:27:52: gemacht und das Unternehmen ist ja im Wirkstoff-Suchbereich Wenn man das jetzt mal so bezeichnen soll und Entwicklungsbereich zu einer sehr respektablen Größe geworden.
00:28:06: Und dann wieder IPO?
00:28:08: Ja, wir haben tatsächlich mit diesen Maschinen die wir damals gebaut haben eine IPO gemacht und zwar genau zur Hochzeit des neuen Marktes.
00:28:17: Du warst der Chef?
00:28:19: Damals war ich der Chef ja!
00:28:21: Ich war der CEO dieser Gesellschaft.
00:28:30: Wir haben das Fenster des neuen Marktes genutzt und haben so etwas mehr als zwei Hundert Millionen an der Börse eingeworben für unsere Projekte.
00:28:41: Und haben aber in dieser Zeit, ich habe es eben schon gesagt erkannt
00:28:48: dass das
00:28:49: nicht so ein Home Run wird mit dem Thema humangenomen Projekt, kombinatorische Chemie.
00:28:57: Sondern dass die Geschichte wahrscheinlich etwas komplizierter werden wird.
00:29:01: und ich war selber dann nach dem erfolgreichen Börsengang relativ skeptisch ob wir die Kraft haben uns da völlig alleine durch zu boxen oder ob wir möglicherweise besser daran tun uns mit einem komplementären Partner zusammen zu tun.
00:29:23: Und da gab es zwei Möglichkeiten, denn das eine Unternehmen war ein USA und das zweite Unternehmen war eben in England Oxford Asymmetry und mit denen haben wir dann nach dem Börsengang gemirkt.
00:29:37: War das für dich so ein einfacher gleitender Schritt vom Wissenschaftler- und Forscher hin zum CEO von einem bürsennotierten Unternehmen?
00:29:46: Das scheint ja schon irgendwie eine andere Welt sein!
00:29:49: Ja, das scheint nicht nur
00:29:50: ... Das
00:29:50: ist auch tatsächlich mit ins andere Welt.
00:29:52: Und ich hab damals sehr intensiv über die Frage nachgedacht, was es eigentlich ein idealer CEO gibt?
00:29:59: Gibt's den überhaupt?
00:30:01: und möglicherweise kenn' ich einen davon.
00:30:05: Ich will jetzt keinen Namen nennen aber mir war ziemlich klar, ich bin´s nicht!
00:30:10: Ich gehöre nicht in diese Kategorie.
00:30:14: Aber ich gehöere möglicherweise eine andere Kategorie.
00:30:19: Worauf
00:30:19: will ich hinaus?
00:30:20: Ich will darauf hinaus zu sagen, ein CEO
00:30:27: der
00:30:27: die Aufgabe hat zwischen einem Start-up am Punkt Null und hinzukommen zu einem Unternehmen von, sagen wir mal ganz grob hundert Mitarbeitern.
00:30:38: Das ist eine Aufgabenstellung.
00:30:41: In dieser Zeit in unserem Metier ist diese Aufgabenstellung, sagen wir, in erster Linie von den Erfolgsfaktoren die wissenschaftlicher Natur sind definiert.
00:30:57: Da denke ich, da gehöre ich nicht zu den schlechten oder mittelmäßigen CEOs.
00:31:05: Habe ich immer gut gekonnt.
00:31:06: Und
00:31:08: wenn es größer wird, dann merkst du das nicht mehr dein Ding ist
00:31:10: so.
00:31:10: und wenn es grösser wird gibt's natürlich andere Themen.
00:31:13: dann gibt es natürlich in erster Linie wirtschaftliche Themen Dann sind in der Regel zentrale wissenschaftliche Fragestellungen gelöst.
00:31:24: Darum geht es da nicht mehr.
00:31:26: und dann geht es um
00:31:28: Personalthemen,
00:31:29: es geht um Corporate Development, Internationalisierung ...
00:31:40: Du hast ja noch eine Weile gemacht, so in einer solchen Phase.
00:31:44: Ich habe das gemacht und nur ich habe nichts in meinem Leben alleine gemacht im Wissen um meine weißen Flecken.
00:31:55: Habe ich immer darauf geachtet
00:31:59: Leute
00:32:01: sozusagen die mindestens auf Augenhöhe waren mit mir für die Themen, für die ich mich begeisterte zu begeistern.
00:32:11: Und meistens waren das Dreier-Teams und an diesen Teamgedanken von Komplementarität habe ich mich zeitlebens orientiert.
00:32:23: und bei KIA gehen waren wir zu dritt Und wir haben glaube ich auch am Ende keine Entscheidung gefällt, die nicht einstimmig war unter uns dreien.
00:32:31: Aber
00:32:31: du sagst dann trotz der Amende alleine in so einem Investor Relations Call oder so einen Earnings-Call oder sowas?
00:32:36: Ja natürlich!
00:32:37: Dann hast du auf einmal gemerkt, ui jetzt stellen hier Leute Fragen, die ihr Geld investiert haben und jetzt wird es mir ungemütlich her.
00:32:42: Ähm
00:32:43: ja
00:32:43: das ist
00:32:44: ungemütlich vom Tag eins an.
00:32:47: Okay.
00:32:48: Und zwar...
00:32:50: Es ist
00:32:50: eben nicht nur ungemüdlich
00:32:54: wenn man vielleicht
00:32:55: ... in einer nicht ganz so glücklichen Phase des Unterunternehmensentwicklungen ist, sondern es kann auch ungemütlich sein... ...in einer extrem positiven Phase.
00:33:05: Und beides habe ich erlebt und ich will das mal kurz beschreiben mit diesem neuen Markt.
00:33:13: Dieser neue Markt sind am Anfang gestartet mit einer, würde ich sagen sehr fairen Börsenbewertung des Unternehmenses.
00:33:24: Was war das?
00:33:25: Ja, das war so ungefähr ... Ich weiß gar nicht mehr genau die Zahl.
00:33:28: Aber es waren so ungefähr zweihundertfünfzig Millionen Bewertung, Pre-Money sozusagen und dann sind zweihundert Millionen dazugekommen, ungefähr.
00:33:39: Und dann waren wir eben nach der Börse, waren wir so ungefähr zunächst mal mit einer halben
00:33:44: Milliarde
00:33:45: bewährte.
00:33:46: Was ja schon auch wahrscheinlich eine ganz gute Sache ist?
00:33:48: Ja gut aber davon waren eben zunächst einmal zweihundertfünftig Millionen Cash und die Technologie war mit einer Viertel.
00:33:55: Und dann macht man natürlich Interviews mit Analysten etc.
00:34:05: Ich glaube nicht, dass ich bei irgendeinem Interview übertrieben habe.
00:34:09: Aber nachdem Kia gehen er zwei Jahre vorher oder vier Jahre vorher an die Börse gegangen ist, gab es dann so Überschriften wie was der Henko anfasst wird zu Gold.
00:34:20: Also das weiß ich irgendwann mal in einer Zeitung oder einem Journal die Überschaft und da wird einem natürlich ganz übel wenn man sowas liest.
00:34:31: Es gibt Leute die sich erst mal denken, ich bin der Geister.
00:34:34: Ja natürlich und ja zu denen habe ich nicht gehört ganz sicher nicht wieder weil ich
00:34:40: es auch besser wusste.
00:34:45: Das war dann natürlich wahnsinnig schwierig, wenn solche Kommentare draußen sind und Analysten das sehen.
00:34:52: Und mit so einer Erwartungshaltung
00:34:56: diesen
00:34:56: eigenen Kurs dieser Gesellschaft immer mehr nach oben treiben ohne dass man eigentlich dazu einen Beitrag leistet.
00:35:04: also was ich beobachtet habe oder wir beobachteten haben das haben wir natürlich ganz genau gemacht
00:35:11: dass jeder
00:35:11: oder die meisten Analysten haben voneinander abgeschrieben.
00:35:15: Die haben gar nicht auf die Interviews mit mir oder irgendwelche Tagungen oder so gewartet, sondern die haben immer noch einen draufgesetzt auf das was vorher irgendwo Manager-Magazin stand oder wie auch immer.
00:35:28: und so schaukelt sich dieser Kurs plötzlich in Dimensionen hoch wo dann natürlich bei Analystenkolls an mich die Frage gerichtet wurden wurde.
00:35:41: Können Sie sich denn überhaupt noch vorstellen, dass der Kurs jetzt weiter wächst?
00:35:47: Und da könnte ich mir natürlich auch Personen vorstellen die da
00:35:53: überhaupt
00:35:53: kein Problem haben zu sagen klar kann ich mir das vorstellen wenn sie wüssten was ich noch alles im Kopf habe.
00:35:58: und meine Kollegen das hab ich natürlich nicht gemacht.
00:36:02: aber es stellt sich natürlich die Frage Wie verhält man sich in solchen Fällen?
00:36:09: Und natürlich darf man sich auch nicht ungesetzlich verhalten.
00:36:14: Ich habe tatsächlich damals gesagt,
00:36:19: als es
00:36:20: wirklich irrational wurde ich werde Ihnen diese Frage jetzt nicht beantworten aber Sie kennen unsere Konkurrenz.
00:36:29: die konnte ich benahmsend für den dieses Nicht-Gekont haben.
00:36:33: das waren vielleicht zwei drei Unternehmungen Hab ich gesagt, dann guckt euch doch mal was die können.
00:36:39: Was wir können und wie die in USA bewertet
00:36:42: werden.".
00:36:44: Und dann ziehen sie sich die Schlüsse zu ihrer Frage.
00:36:48: Mir war natürlich klar diese Unternehmen waren nach meiner Analyse noch viel höher als Evotec.
00:37:01: Irgendwie muss man sich dort bewegen!
00:37:04: So zu sagen, ohne irgendwo
00:37:07: die
00:37:07: Unwahrheit zu sagen und...
00:37:09: Dann geht der Kurs auch weiter hoch.
00:37:11: Na, der Kors ging bis zu einem gewissen Punkt, der jetzt mit uns gar nichts zu tun hatte.
00:37:16: Plötzlich brach ja dieser neue Markt in sich zusammen.
00:37:18: Was hat das denn, was hast du da verloren?
00:37:19: Als er zusammen war?
00:37:20: Also was war dann so ein Wert, den wir mal auf dem Papier hatten und er weg war?
00:37:25: Ehrlich gesagt, ich
00:37:26: habe es damals nicht immer gerechnet.
00:37:27: Aber das war eine Riesenbatzen-Geld.
00:37:31: Ich kann dir nur erzählen ... Ich hab
00:37:36: tatsächlich,
00:37:36: weil ich mich zu anständig verhalten habe, ziemlich genau das Geld wiedergekriegt, was ich am Anfang reingesteckt habe und das waren drei Millionen.
00:37:49: Warum?
00:37:50: Weil nach dem Crash des neuen Marktes fiel der Börsenkurs geradezu ins Bodenlose, aber bei allen neuen Marktunternehmen.
00:38:02: Da waren wir nicht die einzigen und ich wollte eben keinen schlechten Eindruck machen.
00:38:08: Vorher gab es einen Haferbrüder, die hatten in der Hochphase ihre Anteile verkauft Und dann gab es natürlich hinterher Anfeindungen und ich wollte nie irgendwo negativ genannt werden, dass ich irgendwo viel Geld verdient hätte.
00:38:26: zur Zeit als ich eigentlich wahrscheinlich geahnt habe das der Kurs zu hoch war.
00:38:32: Nur dass er dann ins Bodenlose, unrealistisch bodenlose unterfiel, das hab' ich natürlich auch nicht geahnd.
00:38:38: War die Firma erst noch vorbei oder?
00:38:40: Bitte!
00:38:42: Du bist ja immer raus.
00:38:44: Ja, nein wir hatten in der Zwischenphase oder
00:38:48: als das
00:38:48: Unternehmen eigentlich tatsächlich noch richtig gut darstand haben wir diese gute Position natürlich tatsächlich genutzt um mit der Firma Oxford Symmetry zu merken.
00:39:00: Das war ein sensationell guter und weiser Move den unser Aufsichtsrat damals unter Mitwirkung unseres Vorsitzenden Riesenhuber
00:39:11: Vorher war
00:39:12: der ehemalige Forschungsminister.
00:39:16: Das haben wir zusammen durchgezogen, und das war natürlich ein genialer Schachzug ...
00:39:26: Aber du bist immer raus?
00:39:28: Ich bin raus aus dem Land.
00:39:29: Und hast dann die nächste Sache gemacht?
00:39:31: Ja!
00:39:32: Wie gesagt, ich hatte immer meinen Ziel vor Augen.
00:39:35: Ich wollte irgendwann ein vernünftiges Pharma-Projekt machen
00:39:38: oder so.
00:39:40: Ja, das war das Endziel.
00:39:42: Aber ich wollte auch gerne, nachdem ich ja so ein bisschen erfahren habe bei Evotec wie schwer
00:39:51: das
00:39:51: eigentliche Farmerfeld wirklich ist und wie mühsam es ist einen Wirkstoff an den Markt zu bringen.
00:40:01: In Bezug auf Gesamtaufwand ein großes Produkt heute an den Markt zu bringen kostet, hat ungefähr Vorlaufkosten von zwischen zwei und vier Milliarden bis es ... mit Zulassung am Markt ist.
00:40:15: Irgendein Medikament, egal welches?
00:40:16: Ja
00:40:17: ich hab jetzt natürlich am Ende nicht egal welchen.
00:40:21: aber wenn ich jetzt an ein realerlebtes Beispiel denke wo wir mit beteiligt waren das hat etwas mehr als vier Milliarden gekostet bis es zur Zulassung kam.
00:40:32: und das ist natürlich eine Summe wo man von vornherein weiß dass wird man alleine nicht stemmen.
00:40:41: dafür braucht's Partner.
00:40:43: Und
00:40:45: jetzt
00:40:45: habe ich mich nie dagegen gewährt, beziehungsweise das war das Erste was ich von Moshe Alafi gelernt habe der immer gesagt hat zu mir think big.
00:40:56: Dann hab' ich irgendwann auch nochmal den Jean Crenz zufällig getroffen der damals bei Apollo-III diese Rettungsmissionen
00:41:13: Astronauten.
00:41:14: Astronautin
00:41:14: geleitet hat und der sagte zu mir, always keep your dreams alive and end your aims high.
00:41:22: Und das waren so zwei Leersätze die werde ich nie vergessen.
00:41:27: aber wie gesagt im Wissen dass ich darauf angewiesen bin letztlich Tunnelstrategien zu finden um sowas zu realisieren ja weil Die Möglichkeiten, wir werden ja darüber vielleicht noch ein bisschen reden.
00:41:40: Die Möglichkeiten in Deutschland sind eben wenn es um große Finanzierungsrunden geht, sagen wir mal jenseits der zehn, zwanzig Millionen wird die Luft hier dünn.
00:41:53: und Wenn man jetzt Elon Musk heißt dann ist es nicht so ganz schwierig, Geld auf die Beine zu stellen.
00:42:04: Aber als No-Name hier in Deutschland ist es schon sehr viel schwieriger.
00:42:09: Ach, ich
00:42:09: meine du warst ja kein No-namer!
00:42:10: Du hast dann zwei Börsenkritzer gefahren?
00:42:11: Ja aber für die Dimensionen natürlich.
00:42:13: also Micromask wäre noch übertrieben.
00:42:19: Nein
00:42:20: das ist
00:42:21: hier mehrere Dimensione kleiner wenn man hier starten möchte gerne Und wenn man auch irgendwo versuchen möchte, für Deutschland mal oder für Deutschland sinnvolles Beispiel zu
00:42:33: gewählen.
00:42:34: Jetzt müsste aktuell mit Sachen unterwegs, wo das Gefühl ist könnte klappen.
00:42:38: also haben ein paar von den Tunnelstrategien einmal gegriffen?
00:42:41: Genau genau die haben gegriffene und einen Unternehmen, wo wir jetzt heute hier zu Gast sind heißt Etris.
00:42:48: Das gehörte in eine, wie soll ich sagen ja schon die moderne Phase der Pharma-Forschung.
00:42:58: Die sich Translationale Medizin nennt
00:43:02: das
00:43:02: der Begriff den gibt so ungefähr seit den seit den neunziger Jahren.
00:43:07: was es meint ist zu sagen wir lernen
00:43:12: aus
00:43:13: Krankheitsverläufen erstmal die Mechanismen der Krankheit wirklich verstehen.
00:43:20: Warum ist diese Krankheit, warum generiert sie sich so wie sie ist?
00:43:25: Und in der Hoffnung wenn ich sie molekular oder cellulär verstehe dann wird es mir auch gelingen hinterher Ansatzpunkte für Wirkstoffe zu finden.
00:43:37: So, das nennt sich Translationale Medizin.
00:43:40: und ich will jetzt ein Beispiel nennen was du möglicherweise kennst.
00:43:46: Herceptin
00:43:47: ist so der erste
00:43:50: sogenannte Antikörper.
00:43:52: Sagt ihr das was?
00:43:53: Ja, nicht Antikörper gewesen, der aus dieser translationalen Medizin herauskam.
00:44:00: man hatte eben verstanden dass das Thema Brustkrebs und auch andere Krebsarten
00:44:08: sehr
00:44:09: eng zusammenhängt mit einer übermäßigen Aktivität eines bestimmten Wachstumsfaktors, der diese Zellen zum immerwährenden Wachsum anregt.
00:44:23: Und dann hat man gefunden, wenn ich diesen Wachslumsfktor ausschließe in dem ich diesen Patienten einen Antikörper gebe die dagegen gerichtet sind Herzeptin,
00:44:36: als dass
00:44:37: ein Antikörper den die Genentec und Joros entwickelt haben.
00:44:41: Dann sollte ich diese Krankheit
00:44:46: tatsächlich
00:44:47: positiv beeinflussen können?
00:44:48: Und das hat sich auch bewahrheitet.
00:44:50: Das ist ein großes Produkt geworden von der Firma Rosch.
00:44:57: Ich kannte sehr gut den Entwickler
00:45:00: dieses
00:45:01: Produktes und er hat mich davon überzeugt, dass es möglicherweise über diesen Weg doch Möglichkeiten gibt sich so anspruchsvollen Farmerprojekten zu widmen.
00:45:15: Und den richtigen Weg zu suchen...
00:45:19: Aber wie gehen die?
00:45:19: Was macht man da?
00:45:20: Ja!
00:45:21: Man hat eben vorher hatte man gelernt, wie man zu monoklonalen Antikörpern kommt.
00:45:30: Das ist eine Technologie gewesen und sein Schluss war einfach der wenn ich jetzt wirklich im Detail verstehe wieder Mechanismus dieser Brustkrebs-Tumor Entstehung bösartigen Entwicklung dieses Brust-Thomas ist, dann müsste ich eigentlich durch Anwendung dieser Technologie relativ Zielgerichte zu diesem Antikörper kommen.
00:45:57: Und ich weiß schon ziemlich viel, dass solche Antikörpern nicht zum Beispiel toxisch sind für den Menschen
00:46:04: etc.,
00:46:05: etc.
00:46:06: und damit müsste ich die Entwicklung, die Pharmaentwicklung sehr viel zielgerichteter organisieren.
00:46:11: Ist das eine Firma geworden?
00:46:12: im Ende?
00:46:15: Nein, Herr Zeptin ist damals von vornherein entwickelt worden im Bereich der Großindustrie.
00:46:21: Also Rosch und Genentec.
00:46:24: aber dieser Forscher damals auch Max Planckdirektor Axel Ulrich Herrn Münchner, inzwischen im Militiert.
00:46:34: Der hatte damals eine Firma gestartet bei der ich auch mitbeteiligt war und später auch als CEO geführt habe.
00:46:44: Und dort hab' ich die Erfahrung gesammelt wie sich so etwas umsetzen lässt und auch relativ schnell in Geld umwandeln lässt...
00:46:53: Wie
00:46:53: denn?
00:46:54: ...die hieß U-Dreif Pharma.
00:46:56: Was
00:46:56: muss man machen also?
00:46:57: wie macht man jetzt sozusagen aus Pharmaideen Geld
00:46:59: Ja, meistens nicht dadurch dass man am Ende das Produkt verkauft sondern als Entwickler macht man meistens da durch Geld.
00:47:08: Dass man frühzeitig entweder das Unternehmen verkauft zu einem sinnvollen Preis oder für das entwickelte Produkt eine Lizenz vergeben.
00:47:19: und solche Lizenzverträge sind meistens aufgebaut, dass man sagt man bekommt von vornherein schon mal halbwegs großvolumiger Abschlachtszahlung und dann bekommt man Meilensteinszahlungen, wenn die
00:47:35: klinische
00:47:36: Entwicklung also das klinisch austesten am Patienten sich als erfolgreicher weist.
00:47:42: Und über solche meilensteinartigen Strukturen lassen sich bis zur Zulassung Sagen wir mal Beträge realisieren,
00:47:52: die
00:47:52: irgendwo zwischen, ja sagen wir mal hundert Millionen und einer Milliarde liegen.
00:47:58: Das heißt man kann dann eine ordentliche Verzinnung bekommen?
00:48:00: Da kann man eine sehr hohe Verzinsung bekommen.
00:48:02: Man muss erfolgreich sein!
00:48:03: Aber ist es jetzt ein paar Mal gelogen?
00:48:04: Ich meine du hast gesagt du hast irgendwie oder ich habe es glaube ich von dir schon im Vorgespräch gehört so zwanzig drei verschiedene Firmen dann mit gegründet.
00:48:12: sind davon einige dabei die man so verkauft hat?
00:48:15: Ja also direkt verkauft Ein paar Unternehmer, die müssen wir nicht reden.
00:48:21: Die sind, sagen wir mal, nicht besonders erfolgreich verkauft worden.
00:48:26: Zwei Unternehmen sind sehr erfolgreich verkauft worden.
00:48:29: Das ist ein Unternehmen.
00:48:31: was letztlich aus der Evoteca vorgegangen ist heißt hieß die Revo ist von Bayer gekauft worden für Hundertfünfzig Millionen.
00:48:40: das
00:48:41: andere Unternehmen U-Dreifarmer ist für einen ähnlichen Betrag verkauft
00:48:49: worden.
00:48:49: Und da warst du immer hier euch jemand als Shareholder?
00:48:52: Da war ich tatsächlich auch shareholder, ja und dann hatten wir eben oder habe
00:48:57: ich auch
00:48:59: wieder Geld verdient sozusagen an diesen Geschichten die ich dann aber auch an der Stelle dann wieder investiert habe wie jetzt zum Beispiel bei Idris
00:49:12: wo ich
00:49:12: gedacht habe haben wir jetzt gewisse Tunnelstrategien vor Augen, denen ich vertraue dass wir tatsächlich zu einem verkauffähigen Produkt kommen was auf der Schiene zu einem großen Erfolg.
00:49:29: Aber
00:49:29: es kaufen dann immer Farmerkonzerne sozusagen?
00:49:32: Es kaufen in der Regel Farmer Konzerner und
00:49:34: heute ist
00:49:35: das so, dass im Gegensatz zu sagen wir mal vor fünfzig Jahren lief auch sehr frühe Forschung innerhalb der Pharmaunternehmen.
00:49:46: Heute haben die Pharma-Unternehmen gelernt, dass es für sie in der Regel attraktiver relativ wenig in diese ganz frühe Forschung zu investieren, sondern sich lieber auf die Lauer zu legen und zu warten.
00:50:01: Wann entstehen aussichtsreiche Produkte, die zum Beispiel ihre Wirksamkeit im Menschen bereits belegt haben?
00:50:10: Und deren...
00:50:11: wo
00:50:12: ich jetzt als Pharmaunternehmen weiß ab jetzt ist nicht mehr die Forschungsinitiative von mir erwartet.
00:50:18: Jetzt wird erwartet dass ich die Entwicklung, die Vermarktung und so weiter hinzubringen als Partner.
00:50:28: Und das sind eigentlich diese Formen von Partnerschaften, die heute typisch für dieses Feld sind.
00:50:33: Du hast dich so zu sagen etabliert als jemand der diese Frühphasensache macht außerhalb von Großkonzernen, anfinanziert, testet, guckt was geht da und dann ein bisschen Spaß hat an der Forschung oder an dem Entwickeln?
00:50:45: Genau!
00:50:45: Dann aber auch mittlerweile eine Kompetenz dazu zu sagen okay jetzt ist es gut genug, jetzt gehen wir mal auf den Markt und gucken mal ob wir so einen Hundertfünfzehn-Mio-Dil oder irgendwie sowas in der Art eingestellt bekommen.
00:50:54: Genau oder höher... Und
00:50:57: absolut.
00:51:03: Also ich sage mal, auf dem Papier lässt sich das relativ simpel beschreiben.
00:51:07: Auf dem Papiers würde ich jetzt heute etwas vollmundig sagen in der Regel, in der frühen Phase von Wirkstoffentwicklung ist diese Start-up Szene typischerweise extrem.
00:51:22: gut.
00:51:24: Und extrem viel besser als diese großen eingefahrenen Tanker, wie damals eine BSF oder Bayer ist solche Unternehmungen ja so.
00:51:37: und dann kommt irgendwann ein Punkt wo man glaubt den kann man eigentlich auch ziemlich klar festlegen wo man sagt naja also dieses Kills der Großunternehmen, die beginnen spätestens da wo es um die klinische Testung geht.
00:51:57: Ja weil dort haben sie enorm viel Erfahrung.
00:52:02: auch
00:52:02: ich sage mal selbst so Themen wie Datensicherheit wenn es um Patienten Daten geht das muss man sich ja als Start-up mühsam erkämpfen und möglicherweise kommt man in dieser Phase als Start up Unternehmen schon zum Schluss wäre viel besser.
00:52:18: Ich hätte jetzt schon einen Partner
00:52:21: wo ich
00:52:21: weiß, der kann das.
00:52:23: Und er macht es am Ende sehr viel besser und sehr viel effektiver als
00:52:26: ich.".
00:52:26: Also wenn
00:52:27: du dich richtig verstanden haben, da gibt's mittlerweile jetzt so eine Szene, so ähnlich wie ich das kenne aus der Digitalwelt, wo immer wieder mal so neue Internetstarups kommen.
00:52:34: Es gibt auch so Pharma-Starups irgendwie Medizinstarups... Ist Deutschland da gut?
00:52:39: An der Stelle hat Deutschland tatsächlich kräftig aufgeholt.
00:52:43: Das ist gar keine Frage, aber leider
00:52:46: ist es
00:52:47: in meinen Augen nicht entscheidend.
00:52:48: Entscheidend ist das was eben danach kommt.
00:52:51: wenn man einen Kapitalbedarf hat, der jenseits der zwanzig Millionen ist dann wird die Luft sehr dünn in Deutschland.
00:52:59: und das
00:53:00: ist eben das
00:53:01: tragische dass das meistens der Punkt wo man mit internationalen Investoren in Kontakt kommt.
00:53:08: Und wenn das Projekt gut ist, dann wird man das Geld auch bekommen aber in der Regel eben mit zwei Aspekten verknüpft.
00:53:16: Erstens eine Grundsatzentscheidung dass man wenn man an die Börse geht eher an die Nasta geht als an irgendeine andere Börsen dieser Welt und zweitens mit der Entscheidung wir müssen den Schwerpunkt nach USA verlegen
00:53:33: Weil
00:53:34: wenn ich in den USA an der NASDAQ bin, dann sollte ich auch dort den Schwerpunkt meiner geschäftlichen Aktivität haben.
00:53:43: Und ja am Ende KIA gehen das immer noch in Deutschland aber eben auch mit einem großen Schwerpunkten im USA und in dem Moment ist natürlich die Technologie verschwunden – auch die Arbeitsplätze.
00:54:00: Das ist zwar vielleicht nicht so kritisch, als wenn das in anderen Regionen der Welt abwandert.
00:54:08: Aber kritisch genug für unsere Zukunft und ich versuche ja am Beispiel von Neurümun seit langer Zeit ... Was
00:54:19: sind denn deine heutigen Vögel?
00:54:22: Das eine dieser drei heutigen ...
00:54:24: Warum dein Traum der Krebsheilung am nächsten
00:54:26: Tag?
00:54:26: Genau!
00:54:28: Und
00:54:30: das ist eine
00:54:31: Aktivität, die im Moment mehr oder weniger ausschließlich in den USA läuft.
00:54:35: Weil sie auch in den US geboren wurde.
00:54:39: Aber da versuche ich mit großer Kraft hier zumindest gleichzeitig oder etwas versetzt, in Deutschland etwas zu starten.
00:54:48: Und wie bist du in die Firma reingekommen?
00:54:50: Also ich meine, amerikanische Firma haben dich auch als Experte erkannt und dann gebeten zu investieren oder beizuseinigen?
00:54:56: Ja
00:54:57: wir haben zusammen gearbeitet mit einem Berater vom Kings College in London der mich auf einen bestimmten Professor an der Yale Universität aufmerksam gemacht hat und der gesagt hat du Karsten, ich kenne ja deinen Suchmuster nachdem du arbeitest.
00:55:15: Und der Blick mit dem ihr auf die Farmerwelt guckt höre dir mal dessen Geschichte an und das habe ich gemacht.
00:55:23: Und ist es jetzt also diese Krebs zu heilen?
00:55:27: Das klingt jetzt so wahnsinnig groß wie eine Mondlandung oder noch größer aber Unabhängig von euch, vielleicht das erste Mal realistisch und dann könnt ihr dazu... Also seid ihr da wirklich dran?
00:55:39: Also wirklich dran.
00:55:40: Das mache ich mit dem Ausrufezeichen natürlich.
00:55:43: Ich sage dass jetzt trotzdem mit hoffentlich einer gut zu verstehenen Bescheidenheit.
00:55:49: Wenn man mich heute fragen würde
00:55:52: Seid ihr sicher, dass
00:55:53: ihr in zehn Jahren Krebs heilen könnt Dann würde ich natürlich sofort diese Frage etwas relativieren Und würde sagen Ich glaube, wir sind
00:56:05: tatsächlich
00:56:06: grundsätzlich auf einem sehr vielversprechenden Weg.
00:56:10: Möglicherweise nicht alle Krebsarten aber doch eine Vielzahl von Krebsartern.
00:56:18: Sind wir die einzigen, denen ich so etwas unterstellen würde positiv?
00:56:24: Nein, sind wir nicht!
00:56:25: Es
00:56:26: gibt aber eben weitere Aspekte, die bei uns im Vordergrund stehen.
00:56:30: Es geht nicht nur darum, am Ende Krebs zu heilen.
00:56:37: Es geht
00:56:38: darum, ihn nachhaltig zu heilen.
00:56:42: Es ist darum ein Verfahren zu haben was kalierbar
00:56:44: ist
00:56:45: und wie wir heute
00:56:46: alle wissen
00:56:47: es geht auch darum... dass es bezahlbar bleibt für die Gesundheitssysteme.
00:56:53: Wir
00:56:53: haben, und jetzt kommt die Antwort auf deine Frage ... Es gibt auch heute schon bestimmte Nischen, ähm ... Für die Therapien entwickelt worden sind, die wirklich heilen.
00:57:05: Und nur diese Therapien kosten jenseits
00:57:09: der ...
00:57:10: Zwei-hunderttausend ... Ähm ... Dollar pro Patient pro Jahr!
00:57:16: Ja oder teilweise kosten sie Vierhunderttausende und noch mehr.
00:57:21: Und das sind natürlich Summen, die kann man mal bezahlen für entweder sehr seltene Krebsarten und man kann sich auch dafür zahlen wenn man mal eine Schlagzeile haben möchte.
00:57:35: aber das ist natürlich nichts für Tumorarten
00:57:40: wo
00:57:40: die Patientenzahl in die Zehntausender geht.
00:57:43: Das können sich die Gesundheitssysteme nicht leisten.
00:57:45: Aber ich meine, wenn ihr jetzt da irgendwie auch in der Nähe einer Lösung seid.
00:57:49: Das wäre ja das nächste Google also eine Firma, die erst könnt ihr als wäre wahrscheinlich eine unfassbar wertvolle Firma, wenn du da was entwickelst?
00:57:54: Also
00:57:55: es wäre
00:57:56: ob unfassba... Ich würde jetzt
00:57:58: so... Ja,
00:57:59: es wäre ein Riesenschritt!
00:58:01: Und
00:58:01: wie weit sind wir davon entfernt dass ihr diese Firma sozusagen jetzt skaliert und das Medikament an den Markt bringt?
00:58:07: Vom Markt sind wir noch Jahre entfernt von der breiten Ausrollung in der Klinik wahrscheinlich nächstes Jahr.
00:58:17: Was in seiner Firma, wie du es gerade beschreibst heute so wert?
00:58:21: Kann ich dir nicht beantworten weil wir sind über die erste Finanzierungsrunde noch nicht hinausgekommen.
00:58:27: Wir werden im nächsten Jahr eine Finanzierungs- runde machen und da würde ich sagen In dem Moment wird sie wahrscheinlich plus minus hundert Millionen.
00:58:35: Das
00:58:36: klingt ja nicht sehr viel.
00:58:37: also das ist schon manche Lieferdienste deutlich mehr Wert dafür dass jetzt vielleicht an so einem Ding sein soll.
00:58:44: Man kann das natürlich unterschiedlich betrachten.
00:58:46: Also ich habe die Zahl genannt, die Entwicklungen kosten bis sie marktreif sind.
00:58:52: Da gehen noch sehr viel Geld rein.
00:58:55: Nur glaube ich dass dieses Geld am Ende nicht als Equity aufgebindet werden muss was die Shareholder verdünnen sondern das wird so attraktiv sein für industrielle Partner.
00:59:08: Das wird auf andere Weise finanziert wie wir das damals oder wie wir es bei Neubau... Aber
00:59:12: trotzdem müsste der Wert eigentlich höher sein.
00:59:13: Ich meine, wenn man jetzt da sozusagen die Keimzelle hat von einem Krebsheilmittel.
00:59:18: Das muss doch mehrwärts als Verlöhung sein?
00:59:20: Ja,
00:59:22: ja, die
00:59:22: Frage ist was realisiert man am Ende?
00:59:25: und ich wäre mich nicht dagegen dass es Mehrwert ist.
00:59:29: und wenn sich das realisieren lässt... Aber
00:59:32: du weißt am besten, du kennst den Markt!
00:59:34: Du kennst die Prozesse jetzt am
00:59:38: allerbesten.
00:59:40: Wenn wir jetzt selber den Schritt noch machen, was nicht ausgeschlossen ist.
00:59:44: Dass wir
00:59:46: die großen
00:59:47: Tumoren sozusagen oder die Effizienz bei großen Tummoren bestätigen in der Klinik dann reden wir tatsächlich über eine Bewertung, die schon an die Milliarde dran reicht.
01:00:00: Ist immer noch alles also klingt mir alles so günstig dafür?
01:00:04: Das
01:00:05: ist es auch.
01:00:06: du weißt für.
01:00:08: ich stimme ja vollständig zu Und ich glaube auch, dass dieser Preis nicht innerhalb Deutschlands festgelegt werden wird.
01:00:18: in Deutschland sein, aber die maßgeblichen Investoren erwarte ich im USA und dort gehen werden natürlich ganz andere Preise bezahlt.
01:00:25: Und
01:00:25: ist das da sozusagen der Abschlusshöhepunkt deines Berufslebens dann nochmal hinzubekommen?
01:00:34: Das erhoffe
01:00:34: ich mir.
01:00:35: also ich sage mal ein anderes Unternehmen ja das erhoff ich mir tatsächlich dass wäre absolut die Krönung.
01:00:42: es ist eine unfassbare Geschichte die sich da abzeichnet.
01:00:46: Wir hören ja doch große Anteile an der Firma?
01:00:49: Ja.
01:00:50: Okay, das heißt du sitzt dann jetzt irgendwie auf zwei Firmen die beide möglicherweise im Milliardenbereich unterwegs sind mal wieder.
01:00:56: Könnte sein!
01:00:58: Du weißt da schon andere mit?
01:00:59: Ja
01:00:59: aber das bedeutet nicht dass man das Geld in der Tasche hat.
01:01:03: Man könnte es realisieren.
01:01:04: also wahrscheinlich einen Fall wenn ich so
01:01:05: höre... Ich könnte noch nicht mehr realisierend.
01:01:07: Nein wir haben uns überall sozusagen Handschellen angelegt dass dieses Geld nicht aus dem Unternehmen rauskommt Und die Ziele sind ja auch riesig.
01:01:19: Die Projekte, die Neu-Rymionen hat – das kann man im Internet nachlesen – sind neben alzheimer ALS, amyotropylateralsklerose, tetraplegi, hemoplegie ... Auch eine Tumorerkrankung, Kardiomyopathie.
01:01:42: Wie ist dein Erlebnisplan?
01:01:43: Jetzt bist du in den Seventinen, dann bleibst du dran bis es jetzt durch ist und sagst, das will ich noch erleben ... dann Millionen von Menschen heilen?
01:01:53: Ja, das wäre natürlich wunderschön.
01:01:55: Wenn ich sage lebe, wär's wunderschön.
01:01:58: Ob
01:01:58: ich sagen lebe weiß ich nicht.
01:02:00: Wir wissen wie lange diese Zeiten dauern bis zur Zulassung
01:02:05: also
01:02:06: hier.
01:02:06: Etris ist vielleicht ein Projekt was vielleicht relativ schnell umgesetzt wird.
01:02:12: dass mich das nochmal kurz sagen haben RNA Unternehmen
01:02:18: was sich
01:02:18: auf das Thema Applikation über die Atemwege spezialisiert hat mit mRNA-Technologien, Schwerpunkt Asthma und COPD.
01:02:32: Obwohl das die Schwerpunkte sind, stellen wir fest,
01:02:36: dass der
01:02:38: entscheidende Effekt
01:02:39: ist.
01:02:41: Dass diese Fahrmarker eine Riesenbedeutung haben werden gegen Infektionserkrankungen, die
01:02:49: wir
01:02:49: über den Atemweg einfangen.
01:02:52: Und auch da, aber das ist alles von dir Projekte und du hast jetzt keinen Endstil im Verblick.
01:02:56: Da gibt's jetzt kein IPO oder gibt es keine ... Oder Lizenzzahl?
01:03:01: Ich meine, bist du so ein Investor?
01:03:02: Da wird dich rein drauf guckt.
01:03:03: Mensch, das musst du jetzt mal irgendwie die Menschheit heilen.
01:03:07: Alles andere kommt dann nicht.
01:03:08: Das klingt so ...
01:03:10: Ich bin insofern an Geld interessiert als dass es Spaß macht, es immer wieder in solchen Projekten zu platzieren und anzulegen.
01:03:18: Ich für mich persönlich, also du siehst, ich bin heute mit dem Rucksack gekommen Ich brauche nichts und ich brauche es.
01:03:25: Ab
01:03:25: einem gewissen Punkt
01:03:28: bleibt
01:03:28: es interessant, um sich für das Privileg in solchen Projekten zu engagieren.
01:03:37: Am
01:03:37: Ende wenn das jetzt alles einigermaßen aufgeht im nächsten Jahren dann ist das ja für den deutschen Unternehmer wie dich oder Forscher schon wirklich massiv.
01:03:50: Lebensläufe gibt es ja nicht so viele.
01:03:51: Ist das auf mein Gefühl?
01:03:53: Nein, gibt's nicht so vieler aber ... Ja!
01:03:57: Aber es gibt sie.
01:03:58: Also ich bin noch nicht der einzige.
01:04:02: Möglicherweise bin
01:04:03: ich der
01:04:03: Einzige, der gewisse Prinzipien folgt und dass eine Prinzip habe ich dir eben genannt die Faszination für den Einzelfall.
01:04:20: Bei einem Management-Kurs bei Evotec wurden meine Mitarbeiter mal gefragt, was für ein Tier wäre der Henko?
01:04:29: und dann sagte jemand Löwe.
01:04:31: Und dann habe ich gedacht, oh Gott, was kommt jetzt?
01:04:35: Dann hat er das erläutert und gesagt, na ja, der sieht so aus als wenn einen ganzen Tag überdöst.
01:04:41: aber wenn man dann plötzlich einen bestimmten Triggerpunkt erreicht Dann ist er hellwach und will alles ganz genau wissen.
01:04:49: Und dann hält die nichts mehr auf.
01:04:52: Dieser Triggerpunkt,
01:04:53: der ist
01:04:54: sehr oft gegeben, wenn ich von Einzelfällen höre, die eine Faszination ausstrahlen, wo man sagt, daraus kann man was machen.
01:05:07: Dieses Thema Transimune ... Eine Sache noch, weil ich möchte das richtig rüberkommen.
01:05:15: Dort wird jetzt nicht alles von Grund auf neu entwickelt durch diese Transimion.
01:05:22: Die Transimionsgesellschaft hat gefunden, dass ein ganz spezifischer Zelltyp über den wir hier alle im Raum verfügen letztlich verantwortlich ist um einen Tumorgeschehen zu kontrollieren.
01:05:35: So was gehört dazu?
01:05:39: Ein Tumor?
01:05:39: Es schafft es, ein gesundes Gewebe sozusagen zu hijacken.
01:05:47: Und was gehört zum Hijacking dazu?
01:05:49: Nicht nur die Pistole an den Piloten... ...an die Schläfe des Piloten zu halten sondern man braucht mehr Aktivitäten um vielleicht
01:05:58: die
01:05:59: Passagiere im Zaum zu halten, die gesamte Besatzung im Zaun zu halten und so weiter.
01:06:05: Und genauso hinterhältig denkt ein Virus bei einer Virusinfektion oder ein Tumor.
01:06:12: Und
01:06:12: das
01:06:13: Fiese
01:06:13: ist eben,
01:06:14: dass ein Tuma zunächst mal die befallene Zelle dazu bringt im Interesse des Tumors sich unendlich zu teilen.
01:06:22: und auf der anderen Seite sorgen sie dafür, dass das Bekämpfungssystem, das Immunsystem was eine Riesenrolle spielt stillzulegen.
01:06:32: Das nennt man Tumormycroenvironment.
01:06:35: Das sorgt dazu, dass das Immunsystem mit stumpfen Waffen kämpft.
01:06:39: Wenn man ein Tumorpatient ist ... So lange die Waffen scharf sind, ist das Immunsystem extrem effizient!
01:06:46: Deshalb hast du hoffentlich heute keinen Tumur?
01:06:49: Ich habe hoffentlich kein Tumour und wie wir ja alle sitzen, hoffentlich auch nicht.
01:06:53: Weil es seit
01:06:55: unserer Geburt tagtäglich kleine Mikrotumoren beseitigt.
01:07:00: Und irgendwann wenn man Pech hat kommt dieser Durchbruch.
01:07:03: Und wir haben gesehen, dass der Mechanismus den der Rick Edelson per Zufall gefunden hat.
01:07:13: Reine Serendipity!
01:07:14: Reine Zufalle.
01:07:15: Beobachtung und Festhalten kein Glück.
01:07:19: festhalten gehört dazu.
01:07:22: Das ist
01:07:23: der Trick
01:07:24: das das
01:07:25: Immunsystem so geschärft wird oder so scharf ist,
01:07:29: dass es
01:07:29: auf der einen Seite den Tumor packt und die Zelle an der Vermehrung hindert, auf der anderen Seite das so dieses begünstigende Tumor Micro-Environment zerstört.
01:07:44: Und dass die dritte Komponente, das ist
01:07:47: das Erinnerungsvermögen
01:07:49: etabliert, dass das Immunsystem nicht vergisst wie es diesen Tumors in den Griff bekommen hat.
01:07:55: Gehst
01:07:55: du trotzdem regelmäßig zur Krebsversorgung?
01:07:59: Ja, aber ich habe gelernt für den Mann die einzig sinnvolle... oder es gibt zwei sehr sinnvollen Krebsvorsorge.
01:08:09: Das eine ist die Kuliskopie in der Darm-Spiegelung.
01:08:13: Die Darmspiegelung lasse sich alle fünf Jahre machen und im PSA-Wert lasse ich jedes Jahr bestimmen.
01:08:26: Das ist relativ simpel.
01:08:29: Was heute
01:08:30: belegt
01:08:31: ist, dass es nichts bringt, ist diese alte Methode der Prostataabtastung.
01:08:37: Also
01:08:39: das ist eine Experte-Sache?
01:08:40: PSA wird machen und ...
01:08:43: Jetzt zitiere ich, ich kenne den Experten schlechthin für Prostatagrazinom.
01:08:50: Und dessen Äußerungen ist zu sagen... PSA-Wert ist der zentrale und aussagefähige
01:08:57: Paraveter.
01:08:58: Dann nehmen wir das auch noch ein bisschen, mal gucken also ob wir dann sozusagen in Zukunft brauchen werden wenn deine ganzen Aktivitäten durchtragen.
01:09:06: Ist eine andere Frage.
01:09:07: aber bis dahin PSA Wert bestimmen und ab und zu mal sagt man in den Darm gucken lassen?
01:09:14: Genau!
01:09:15: Mal schauen was da noch... Alle
01:09:16: fünf Jahre wird empfohlen.
01:09:18: Wir werden die verschiedenen Firmen alle in den Subtext und Podcast aufführten, dass man ein bisschen beobachten kann.
01:09:26: welche Firmen führen dazu was?
01:09:28: aber ich meine die Hitrate bei dir ist ja schon jetzt gigantisch mit den verschiedenen Milliardenfirmen über letzten Jahrzehnte.
01:09:36: ich kenne jetzt wenige die eine Reihe von Milliarden filmen gebaut haben.
01:09:39: also für einen sehr beeindruckend.
01:09:41: Danke dir Karsten!
01:09:42: Herzlichen Dank Philipp.
01:09:43: Alles klar Tschau, tschau.
01:10:14: by
01:10:15: OMR.
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