Vom Hafenarbeiter zum Milliarden-Textilimperium: Tom-Tailor-Gründer Uwe Schröder (#945)

Shownotes

Vom Tellerwäscher am Hamburger Hauptbahnhof zum Schöpfer eines globalen Fashion-Imperiums: Uwe Schröder hat mit Tom Tailor deutsche Modegeschichte geschrieben und zeigt selbst mit 85 Jahren keine Anzeichen von Ruhestand. Im Gespräch mit Philipp Westermeyer erzählt der Mode-Pionier, wie er bereits in den 1960er-Jahren den Asien-Import erfand und einst unglaubliche 660.000 Cordhosen in nur fünf Tagen verkaufte. Er berichtet, wie ihn der Vietnamkrieg vorübergehend komplett pleite machte, wieso ihm ein chinesischer Geschäftspartner daraufhin eine Million Dollar per Handschlag lieh und wie neben Tom Tailer der Asia-Sourcing-Riese Asmara mit heute fast einer Milliarde Euro Umsatz entstand. Außerdem spricht Schröder über harte Business-Realitäten: Warum nennt er den Börsengang von Tom Tailor im Rückblick seinen größten Fehler? Wie funktioniert die Rettung der Traditionsmarke Bonita? Und warum schaden externe Investoren manchmal mehr als sie helfen? Ein mitreißender Talk über Risikofreude, echten Kaufmannsgeist und das Geheimnis, mit 85 noch völlig topfit zu sein.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Uwe Schröder hat original mehr als drei Jahre seines Lebens in einem Flugzeug verbracht und das zeigt schon relativ gut, wie intensiv er sein Leben gelebt hat.

00:00:09: Er ist der Gründer von Tom Taylor.

00:00:11: die haben angefangen in den Sechziger Jahren Lieferketten aus Asien heraus aufzubauen nach Europa nach Deutschland.

00:00:16: Hat dann zwischenzeitlich mal sechshundert tausend Hosen gefertigt dafür aber auch monatelang in einer Fabrik geschlafen alles aufs Spiel gesetzt.

00:00:24: Dann kam der Vietnam Krieg.

00:00:25: Er war mitten drin, seine Fabrik dort wurde zerstört.

00:00:28: Aber Tom Taylor wurde trotzdem am Ende.

00:00:29: eine große Nummer ist in die Börse gegangen.

00:00:31: Am Ende war der Börsengang wie er heute sagt ein Fehler.

00:00:34: aber er hat immer noch genug Zeit und offensichtlich auch Geld um in Argentinien Polofälle zu kaufen und zu züchten usw.

00:00:41: Eine wirklich verrückte Folge.

00:00:42: ganz ganz großes Kino aus Armverhältnissen nach dem Krieg in die erste Liga.

00:00:46: wenn es heute mehr Uwe Schröder's in Deutschland gäbe dann haben wir glaube ich nochmal ganz woanders!

00:00:51: Und damit rein ins Gespräch mit Uwe Schroeder

00:00:53: auf gehts.

00:01:06: Hallo Uwe,

00:01:07: hallo Philipp.

00:01:09: Also bei deinem Abenteuer fing in Hamburg an?

00:01:11: Du bist Hamburger ne?

00:01:12: Ich bin Hamburger.

00:01:13: war ich echt der Hamburger?

00:01:14: ja und

00:01:14: dann hast du hier so zuerst mal alles normal absolviert Schule und so

00:01:18: Ja Schule ist ich bin ja nach dem Kriegskind.

00:01:21: leider noch oder leider was heißt leider?

00:01:23: zum Glück vielleicht auch.

00:01:25: Und hab denn meine Schule gemacht?

00:01:28: ich wollte mein Abitur machen weil Vater gesagt komm wir haben nicht im Fall muss Geld verdienen.

00:01:33: Damit fing es dann an, meine Mutter, da gab's Krachen mit meiner Mutter.

00:01:36: Dass ich wenigstens auf die Höhere Handelsschule durfte.

00:01:38: Das hat er genehmigt und dann hab' ich angefangen.

00:01:41: Dann habe ich angefangene Lehre gemacht, Kauftransläre und Export im Kielhaus.

00:01:48: Aber das war nicht mein Ding!

00:01:50: Und dann bin ich durch Freunde, die ich kannte, indische Freunde.

00:01:55: Ich bin erst mal überlegt, ich mach mich selbstständig... ...und dann habe ich einen sehr guten Einer meiner besten Freunde, der leider verstorben ist.

00:02:05: Er war auch gut zwanzig Jahre älter.

00:02:08: Bübchen Pynja, so nannte man ihn Hans-Hanich Pynna.

00:02:11: Mit dem zusammen haben wir dann neunzigzehnzeigund selbstständig gemacht indem ich praktisch Asien übernommen hab den ganzen Einkauf und die Kollektionen und er den ganzen, ich sag mal, den Innendienst das Geldliche usw.

00:02:26: übernommen hat.

00:02:27: Also wie kamt ihr auf damals auf die Idee zu sagen, wer im Partien jetzt Sachen aus Asien?

00:02:30: Du, weil ich einfach bemerkt habe dass das gefehlt hat.

00:02:34: Es gab keine... es gab ja nichts zu kaufen oder eben zu Preisen die man doch damals nicht bezahlen konnte.

00:02:41: und ich hatte wie gesagt Verbindungen zu diesem Inder und ich hab bei Brudnikowski gearbeitet um ihr Geld zu verdienen.

00:02:50: Also Brudnikowski, das darfst du auch schon in der Drogerie machen?

00:02:52: Ja

00:02:52: genau genau ganz kurz vielleicht erzählt Ich hab seinerzeit dann Musik gemacht und dann habe ich um Geld zu verdienen.

00:03:00: Dann wollte ich eine Vespa haben, mich zu meinem Vater gegangen und hab gesagt, du, Papi, wenn ich mir eine VESPA kaufe, kostet neun Neuneinhalb Mark.

00:03:09: Dann sag ich gut leicht die aber mit Zinsen.

00:03:11: Ich sage ja ist in Ordnung.

00:03:12: also da bin ich, habe ich Schietgängen gearbeitet im Hafen, Öltenker gereinigt, dann habe bei Boutikowski gearbeitet, Teller gewaschen im Hauptbahnhof und hat mir meine neun Hundert Euro mark verdient.

00:03:25: und dann bin ich zu meinem vatling habe ihn nur noch nach mark hingelegt.

00:03:28: Er sagt alles wunderbar danke und sagte auch jetzt kriegt die zinsen.

00:03:34: Ich bin dein sohn das ist völlig egal hat er gesagt du hast von mir Geld geliehen, dass hab ich dir gegeben.

00:03:40: jetzt musst du Zinsen sagen.

00:03:41: daraus habe ich sehr viel gelernt.

00:03:42: übrigens wollte ich damit nur sagen das war für mich eine sehr sehr gute Geschichte dass sie das für mein Leben nie vergessen haben.

00:03:51: Was hatte ich das gelernt?

00:03:53: Ja, dass man einfach... Man kann nicht davon ausgehen, dass mein Geld geschenkt bekommt sondern auch muss dafür arbeiten.

00:03:58: Man muss viel dafür tun und das sollte man auch weitergeben in seinem ganzen Leben und das habe ich eben immer gemacht.

00:04:07: Aber es heißt du hast angefangen zu arbeiten sehr früh?

00:04:09: Du hast dann gemerkt da könnte eine Lücke sein.

00:04:11: Ich hab

00:04:11: mir neunzehn Jahre angefangen... Neunzehnt Jahren angefangen zur Arbeiten.

00:04:15: Und dann habe ich mir überlegt was könnte ich tun?

00:04:19: Und ich wollte immer gerne meinen Vater, also mein Stiefvater, vielleicht darf ich es kurz erzählen.

00:04:24: Mein Vater ist im Krieg gefallen.

00:04:25: Ich war ein ziger Sohn.

00:04:27: dann hat der Bruder meines Vaters meiner Mutter geholfen und er hat praktisch uns ernährt – uns beide!

00:04:36: Und ja daraus wurde dann wie's manchmal passiert Liebe.

00:04:40: Es kam drei neue Kinder und ich hab dann drei Brüder noch.

00:04:43: Also wir sind vier Jungs.

00:04:45: Und ja, das war aber ist für mich wie mein Vater.

00:04:49: Hab nie gewusst, dass es oder nie gefühlt, dass ich nicht mal Vater sein könnte.

00:04:55: Und dann hast du gedacht okay jetzt mit diesem Arbeiten Handel is dein Ding.

00:04:59: und dann war ein logisch Handel aus Asien da fängt gerade was an?

00:05:03: War das schon erkennbar?

00:05:05: Das war ja wirklich... Im Anfang das gab ja, ich meine wer war schon in China kein Mensch.

00:05:10: Wer war in Hongkong?

00:05:11: Kein Mensch.

00:05:13: Das war wirklich im anfang und ich hatte wie gesagt zum glück durch freunde ein Einer meiner freunde der war in da und sein vater war Ein ganz bekannter indischer Kaufmann.

00:05:23: also der hat fabriken gehabt.

00:05:24: wir sind

00:05:24: so einen freund gefunden haben auch bitte Wie hast du bis jetzt hier lebt?

00:05:27: er liebte der hat hier studiert oder lebt die hier.

00:05:31: Und dann haben wir, habe ich gesagt du, ich muss irgendwie Geld verdienen.

00:05:35: Ich will raus!

00:05:36: Für mich war mein Problem... Wir haben einen sehr ärmlichen Verhältnis hingelebt und hatten nicht viel Geld.

00:05:43: Mein Vater ist zwar losgefahren Und hat für vier Kinder und Frau usw.

00:05:49: mit dem Fahrrad in die Heide gefahren, den Bauern mit Schnürsenkel und so war es ja nach dem Krieg.

00:05:56: Reißverschlüsse eingetauscht gegen Essen, gegen Eier

00:05:58: usw.,

00:05:59: so haben wir angefangen.

00:06:02: Das wurde dann her professionell als mein Vater auch dann die Bauernhöfe ausgestattet hat mit Textilien.

00:06:11: So bin ich drauf gekommen weil ich mir die mitgefahren bin.

00:06:15: Das wäre nicht schlecht, da kann man Geld mit verdienen.

00:06:18: Aber ich will das anders machen.

00:06:19: Ich wollte es dann etwas größer im Stil machen, weil ich mir überlegt habe ... Wie soll ich sagen?

00:06:28: Aus diesen Verhältnissen wollte ich rauskommen und immer versuchen, oben durch die Decke zu kommen.

00:06:35: Nicht immens reich zu werden, sondern einfach, dass es mir besser geht als es uns allen ging.

00:06:42: dazu derzeit!

00:06:44: Das war eigentlich mein Grund, weswegen ich das gemacht habe.

00:06:48: Und dann hab' ich mit dem Freund geschwollen, was macht dein Vater denn?

00:06:54: Der macht Forti-Tücher und all so Geschichten... ...und die expertiert er überall hin.

00:07:00: Ich sag', schick mir doch mal ein paar Muster!

00:07:03: Da bin ich mit diesen Mustern zu Herrn Löffler von Boudicosi gegangen.

00:07:09: Ist das was für

00:07:10: euch?!

00:07:13: Ich habe gesagt, das ist so günstig.

00:07:19: Stimmt das wirklich?

00:07:21: Dann bestelle ich mal ein paar tausend Teile bestellt und dann habe ich die machen lassen.

00:07:25: Also die Frottetücher, diese in den Ballen noch damals gekommen mit dem Schiff.

00:07:30: Das waren nicht wie heute im Container hochmodern sondern die kamen in Ballen eingenäht, die musste ich dann auspacken hier in Hamburg und dann haben wir sie zum Waschen gemacht damit die auch schön dick und diese Frotteteucher weig war.

00:07:45: Und dann habe ich sie im Gefängnis in Frankfurt abpacken lassen in Packungen.

00:07:48: Von den Gefangenen?

00:07:49: Ja!

00:07:49: War das am günstigsten?

00:07:50: Ja, hier konnte ich nicht.

00:07:52: Die deutsche Justizbehörde war so organisch gesagt, dass machen wir nicht!

00:07:58: Ich habe gesagt können doch ihre Gefangenen haben sie was zu tun und können auch noch Geld verdienen.

00:08:02: Nein, dann machen wir nichts.

00:08:03: Der in Frankfurt hat gesagt wunderbar, komm'n Sie her mach' ich.

00:08:06: Mit irgendwelchen Riesengeschäft gemacht.

00:08:08: Der hat nachher, ich glaube, eine halbe Million, eine Million Handtücher für mich verpackt.

00:08:13: Und da stand darauf zwei Handtütter, zwei Nuhr und vierzig oder was auch immer... Und ja, damit haben wir Geld verdient.

00:08:21: Damit haben wir sehr viel Geld verdienen muss ich sagen zu dem Zeitpunkt.

00:08:23: Also mit Frosse-Tüchern am Ende?

00:08:24: Ja.

00:08:25: So ist es ziemlich einfach!

00:08:26: Nur jetzt war es ziemlich einfacher.

00:08:27: Aber wie gesagt das ist nicht mein Ding.

00:08:29: Ich wollte gerne Mode machen und dann habe ich angefangen mir zu überlegen wo gehe ich jetzt hin was?

00:08:34: wo kann ich jetzt Mode kaufen oder zumindest modische Textilen kaufen?

00:08:41: und da auch wiederum habe ich jemanden kennengelernt hier in Hamburg ein Importeur der machte der importierte Hemden aus Hongkong und mit dem habe ich mich dann zusammengetan.

00:08:52: Ich hab gesagt, ja, gib mir die malen!

00:08:53: Dann habe ich die auch angebotene Kollektionen rausgemacht.

00:08:58: Dann habt ihr sie bei Karstadt, bei Pigokloppen, bei Dükorff, Hetler & Lampe, all diese großen Häuser angeboten.

00:09:05: Hab da ganz gut verkauft.

00:09:07: Und eines Tage haben die einen großen Fehler gemacht.

00:09:10: Die haben dann mir die Kollektion gegeben, die ich weiterverkauft habe.

00:09:15: Da war der Lieferant drauf.

00:09:17: Am nächsten Tag saß ich im Flugzeug.

00:09:20: Mit Herrn Neckermann selbst mit dem Junior in der Maschine, da flogen die das erste Mal ... Touristmäßig darüber nach Hongkong.

00:09:31: Wie

00:09:31: nach

00:09:32: Hong Kong gefahren?

00:09:33: Privatflieger.

00:09:34: Ja,

00:09:35: nicht mehr Privatfirmen.

00:09:35: mit einer großen Maschine drinnen und flugen wir nach HongKong.

00:09:42: Dann stand ich dann in HongKung.

00:09:44: Ich, Hamburger Jung Keine Ahnung, noch nie in so einer großen Stadt gewesen.

00:09:50: Und da habe ich mich durchgefragt und dann bin ich auch in diese Fabrik gekommen.

00:09:54: Damals hieß unsere Firma die wir aufgemacht hatten Henke & Co.

00:09:59: Dann habe ich gesagt, ich möchte gerne von ihnen Hemden kaufen!

00:10:02: Ich weiß dass sie gute Hempen haben.

00:10:03: Da sagt er ja, ich bin ausgebucht.

00:10:05: Ich habe alles verkauft, alles doch Deutschland.

00:10:07: Ich sage ja, verkaufen Sie an Henke&Co?

00:10:09: Er sagt Ja, das ist meine Firma.

00:10:13: So und so bin ich zu dem gekommen, so fing das Geschäft ein.

00:10:16: Der hat dann über Mittelzimmern euch verkauft?

00:10:17: Ja

00:10:18: der hat über Mittelzone verkauft und ich bin dann direkt zum Lieferanten gekommen... ...und hab mit dem riesige Geschäfte mal haben.

00:10:24: wir wurden sehr bald fast die einer der größten Importeure von Hempen in Deutschland Millionen von Hemen verkauft.

00:10:32: Immer unter der Marke damals noch Henker & Co.

00:10:35: Und der Anonymen-Markt für die Firmen.

00:10:38: Also ihr habt eine White Label Artikel?

00:10:40: Das war Also keine Marke, sondern es war einfach nur ein Label was die Leute haben wollten.

00:10:46: Und du bist dann aber sozusagen jetzt hast du auf der Durchzufahl mitbekommen wer der Produzent ist?

00:10:51: Dann bist du dahin geflogen und hast dich da nicht groß angekündigt, sondern einfach da quasi irgendwie in Hongkong irgendwo gekledigt und gesagt Mensch Hallo ich bin's!

00:10:57: Und dann haben die meinen Termin netterweise eingeräumt weil du eingereist warst von Ferne und dann hast du okay Ich würde das ganze selber kaufen

00:11:04: Ja.

00:11:04: und dann habe ich gesagt Das bin ich Weil ich sagte Den beliefe ich schon.

00:11:07: und ich sag das bin ich Ja, und damit war das Geschäft dann gezahnt.

00:11:10: Da waren wir dann im Geschäft drin.

00:11:12: Hast du das durch den anderen Preis geboten?

00:11:13: Dann hast du trotzdem eine gute Marge gehabt.

00:11:14: Ich habe natürlich andere Preise gekriegt!

00:11:16: Das war natürlich wesentlich interessanter.

00:11:19: Wie gesagt, damit haben wir angefangen... Und dann bin ich irgendwann ... in Hongkong wurde ja auch zu schwierig, weil es ist eine große Stadt wo Fabriken waren aber das war nicht so günstig.

00:11:32: Und da hab ich gesagt, ich muss mal nach China gehen.

00:11:35: Das ist nun der Markt überhaupt, dann bin ich nach Kanton zur Messe gefahren.

00:11:39: Für ihn ein so siebziger Jahr oder sowas?

00:11:41: Das war ... Siebenundsechzig.

00:11:44: Zweiundsechszig haben wir angefangen und das war siebenundsächzig war ich dann in Kanton auf der Messe Und da hab' ich denn... Das Problem war, dass sprach natürlich gar nicht Englisch Sprachen halt nur chinesisch.

00:11:55: Ich sprach ein bisschen kantonesisch mittlerweile Weil ich ja sehr viel in Hongkong war Dann zu der Zeit und naja man abends ausging Mitchen kennengelernt hat.

00:12:07: Da war man ja noch jung und das ging schnell mit der Sprache.

00:12:10: Das

00:12:10: heißt, du hast da wirklich ein bisschen gelernt?

00:12:12: Ja ich

00:12:12: habe kantonesisch einigermaßen sprechen können.

00:12:15: aber eben das Problem ist wenn Du jetzt nach China gehst wird Mandarin gesprochen.

00:12:20: Das ist eine völlig andere Sprache.

00:12:22: so unterstand ich dann wieder.

00:12:23: vom Anfang Kein Wort verstanden, aber das ging dann alles gut.

00:12:27: Ich hab mit diesen...

00:12:28: Du kannst jetzt auch ein bisschen sprechen?

00:12:30: Nein, ich kann nicht.

00:12:31: Englisch können wir klaren.

00:12:32: Ja, englisch, dann englische Foren und mit Händen und Füßen.

00:12:35: Und dann habe ich mir den Jungs nachts ... Die waren ja alle so in meinem Alter.

00:12:39: Denn es waren ja alles Staatsbetriebe.

00:12:41: Das waren ja keine privaten Unternehmen.

00:12:44: Und da habe ich mit denen abends richtig ... ein paar Flaschen Whiskey getrunken und so weiter.

00:12:50: Und gefeiert und gemacht, dann wurden das so langsam meine Freunde, hab ich gesagt, was könnt ihr mir denn verkaufen?

00:12:55: Denn in China konnte es wieder zu der Zeit nichts bestellen, sondern konnte nur das kaufen, was die staatlichen Betriebe hergestellt haben.

00:13:04: Ja, und so fing man Geschäft an.

00:13:06: Und dann kam er mit ... Kennst du Kort?

00:13:10: Weißt du, dass Bibi-Kort ist?

00:13:12: Korthot!

00:13:13: Der kam mit einem Stück Kort an und sagte davon haben wir eine Million Meter liegen.

00:13:18: Ich sag, das ist doch schön.

00:13:21: Wenig Ware und in den Farben.

00:13:24: Ich sag ja, find ich interessant.

00:13:25: Da kann ich mir eine Hose draus machen.

00:13:27: Da hab' ich mich hingesetzt... ...und habe mit dem chinesischen Schneider eine passende Hose für Deutschland gemacht.

00:13:34: Denn die Chinesen haben eine völlig andere Figur.

00:13:36: Die haben ja kein Po, kurze Beine also da passt eigentlich gar nix.

00:13:41: So heute ist es auch anders geworden.

00:13:43: Heute nähern sie sich ja an.

00:13:44: Das ist schon lange hier.

00:13:46: Na ja, hab ich denn ne passende Hose zu Recht geschneidert?

00:13:50: Hab die Farbhörde genommen.

00:13:52: Wie lange können die mir das anhand geben?

00:13:54: Naja ... vier, sechs Wochen.

00:13:56: Kannst du das ... Das ist für dich!

00:13:59: Da bin ich nach Hause gefahren.

00:14:00: Wieder ... thirty-six Stunden.

00:14:02: Das war nicht wie heute ins Flugzeug ab nach Hongkong.

00:14:05: Es ging über Cylon, über Karachi, über Deli, über Beirut und dann ... Also aufs

00:14:11: Vier mal umsteigen oder

00:14:12: so.

00:14:12: Ja, furchtbar.

00:14:14: Aber... war für mich natürlich alles sehr interessant.

00:14:17: So, dann bin ich in Deutschland losgegangen und bin mit meinem Auto gesetzt und bin dazu meinen Kunden gefahren zu K-Stadt, Pigonglobenburg

00:14:23: usw.,

00:14:24: usw.

00:14:25: Und hab, du wirst es nicht glauben, in fünf Tagen sechstundersächsigtausend Hosenverkauf.

00:14:29: In

00:14:30: fünf Tagen?

00:14:30: Sechsundersechzigtausen!

00:14:32: Mussten wir heute einmal zählen... Heute brauchen die da Monate dazu.

00:14:36: Und bei so einer Hose hast du dann eine Marge gehabt von...

00:14:38: Da hab ich dann ne gute Marge gehackt, oder?

00:14:39: Zehn-zwanzig

00:14:40: Marken oder so?

00:14:40: Nein, nein, das wird zu schön!

00:14:43: Weil wir waren froh mit der Marge von der Margot.

00:14:45: ein Fünfzehn.

00:14:45: Achso wenig, obwohl es jetzt... Ja,

00:14:47: so einen haben wir ein Sechsundern.

00:14:49: Vielleicht haben wir auch zwei, ich weiß nicht mehr genau.

00:14:50: Also da

00:14:51: hast du schon mal eine Million oder zwei in fünf Tagen?

00:14:54: Genau, dann bin ich wieder

00:14:55: zu.

00:14:55: Dann war ich

00:14:56: damals noch viel mehr geil als heute.

00:14:57: Natürlich

00:14:58: war es vielmehr geil!

00:14:58: Das war schon nicht mal ... Wenn wir das verdient hätten, wenn wir wirklich einen oder zwei Mark an einem Stück verdient haben, dann waren wir dazu, dass war ein Glücksrauschen.

00:15:11: und dann bin die zurückgefahren wieder nach Asien, jetzt muss sich ja die produzieren.

00:15:15: Dann habe ich zwei Monate da in der Fabrik gelebt und habe die Hosen mit denen zusammen genäht, weil ich wusste wenn das schief geht, dann ist mein Geschäft in Deutschland zu Ende.

00:15:26: Da hab' ich zwei Monate da auf dem Steidetisch gelegen mit den Chinesen und hab mich mit denen rumgeärgert herumgehauen bis denn die Hose fertig waren und eingepackt war in den Kartons und dann aufs Schiff geladen wurden und bin wieder zurückgefahren Und das war dann auch eines unserer ersten wirklich ganz großen Geschäfte.

00:15:44: Aber es ist noch genug größer, als die Hemden und die Frotte.

00:15:46: Ja,

00:15:46: viel größer.

00:15:48: Dann warst du zum ersten Mal jetzt in Deutschland ein Millionär sozusagen?

00:15:51: Das würde ich nicht sagen.

00:15:52: Zudem zappeln wir noch nicht.

00:15:57: Dann habe ich mir überlegt mit meinem Partner zusammen Der Wieser machte das Ganze, die ganze Abwägung.

00:16:03: Er hielt mir den Rücken frei und hat alles in Deutschland gemacht ... Die Fakturierung unter all das was zu machen war Rechnungswesen und ich war fast nur in Asien gelebt.

00:16:16: Um da die Beschaffung hinzubekommen?

00:16:18: Ja,

00:16:18: ich hab dann unter Milch ... Wie gesagt haben wir die Hemden nach Deutschland spritiziert und dann verkauft.

00:16:28: Die waren wie es auch verkauft und ausgeliefert.

00:16:30: Und dann haben wir uns überliefert, das machen wir jetzt.

00:16:34: Denn diese Angebote kritischst du ja nur immer sporadisch, die hast du nicht jeden Tag bekommen.

00:16:39: und da will ich sagen, wir machen eine Kollektion.

00:16:42: Dann haben wir angefangen zu überlegen eine eigene Kollektions-, dann habe ich mir Vertreter oder haben wir als Vertretern gesucht, dann haben Wir Kollektionen aufgebaut so wie wir uns das vorstellen in einem Preisegment was Teuer war, aber auch nicht ganz billig war.

00:17:00: Aber eine gute Qualität hatte und das haben wir bis heute.

00:17:03: Das ist heute noch unser Know-how, dass wir gute Qualitäten für reasonable prices haben.

00:17:10: Und dann haben wir eben angefangen und damit ging es los.

00:17:13: Damit haben wir dann Kollektionen gemacht und die erst in Hongkong und China produziert und dann eben in allen anderen Ländern.

00:17:21: Irgendwann

00:17:22: habt ihr auch eigene Fabriken gebaut, ne?

00:17:23: Wir

00:17:23: haben eigene Fabrieken gebaut.

00:17:24: Wir hatten drei eigene Fabrika einen in Vietnam, zwei in Hongkong und einen in China...

00:17:29: Und was damals schon schon der Marke Tom Taylor da?

00:17:31: Da war noch die, dass die Marke tom Taylor kamen.

00:17:34: wir sind in den Achtzigerjahren.

00:17:35: Okay das heißt damals war dann

00:17:36: noch ohne Leber vor jeden habe ich für Dieckhofen-Lebel gemacht, für Kastaden-Lebe gemacht, Für Dienlebel gemacht.

00:17:42: Und irgendwann haben wir gesagt, so jetzt machen wir unsere eigene Kollektion.

00:17:45: Wirklicheigene Kollektionen der Tom Taylor-Kollektions.

00:17:48: Wie kam er zum Namen Tom Taylor?

00:17:51: Ich hatte diese Komposiv wieder zu den Jeans zurückkommen die Jeans, denen habe ich ein Label gegeben.

00:17:57: Tom!

00:17:58: Einfach so?

00:17:59: Ja weil Lee Weiss hatte man ja damals.

00:18:01: das war die einzige Jeans die es gab und da hab' ich einen Labeltom gemacht.

00:18:05: Und dieses Label haben wir dann auch noch für andere Sachen verwendet.

00:18:10: aber das fanden wir immer so eigentlich doof.

00:18:12: Und dann haben wir gesagt, wir beide uns hingesetzt.

00:18:14: So wie wir hier sitzen und haben gesagt was machen wir denn?

00:18:16: Wir schneidern Tom Taylor!

00:18:20: Dann war's da?

00:18:21: Das war es oder war die Marke gegründet.

00:18:23: Da haben wir eintragen lassen und durch dieses Penitrieren von Millionen und Abermillionen von Teilen hat sich das heute in Deutschland ich würde sagen fast jeder Tom Taylor kennen.

00:18:34: Dann ist aber im Vietnamkrieg eure Fabrik auch glaube ich zerstört worden.

00:18:37: Ja

00:18:38: das war meine eigene Fabrik Die habe ich selber gebaut.

00:18:41: damals Da hatte mein Partner gesagt, nee, da mache ich nicht mehr mit.

00:18:45: Ich habe das für sehr gut.

00:18:49: Habe die Fabrik gebaut und für zweieinhalb Tausend Leute mit Maschinen ausgestattet.

00:18:53: Wird es finanziert?

00:18:55: Alles selber finanzierte?

00:18:56: Nein, mit einem Partner zusammen in Hongkong, der unser Büro machte, mit dem werde ich das finanzieren.

00:19:04: Und dann kam der Krieg leider Gottes.

00:19:10: Man muss wirklich sagen, die Bomben schlugen beim ... Wenn man abends am Wasser saß.

00:19:14: Beim Essen schon in die Vororte ein.

00:19:17: und dann hab ich gesagt du musst weg!

00:19:18: Wenn du hier nicht abhaust, wenn die Wirt kommen hier runterkommt, die bringen dich um.

00:19:24: Die lassen niemanden hier weggehend oder wegkommen.

00:19:29: Habe ich gesagt ja aber ich kann doch nicht.

00:19:31: Ich bin pleite.

00:19:32: Wenn die Fabrik kaputt ist, bin ich pleite Ja trotzdem.

00:19:36: Willst du leben?

00:19:36: Oder willst du Geld haben?

00:19:39: Also was hab ich gemacht?

00:19:41: Ich glaub, vier oder fünf Tage bevor der Knall kam und die nach Saigon reinkam, bin ich dann abgehauen.

00:19:49: Dann haben wir mich rausgeschmuggelt mit dem Auto, mit Geld durch den Fluchhafen an die französische Air France-Maschine und haben mich damals nach Bangkok geflogen.

00:20:01: Und dann war die verrückt weg quasi?

00:20:02: Da

00:20:02: war alles Geld weg.

00:20:04: Alles weg!

00:20:05: Ich war pleite.

00:20:07: Ich persönlich pleite.

00:20:08: Die fördern mich, aber ich persönlich.

00:20:10: Weil du hattest dafür gebürgt?

00:20:11: Ja, ich hab dafür gebügt.

00:20:12: und dann bin ich zu meinem Chinesengeher, habe gesagt, William, mit dem wir ... Ich war sehr eng mit ihm, der ist auch ... Da ist ich, die twenty-fünf Jahre älter gewählt hatte ich Und wir natten uns Brüder weil wir wirklich sehr eng zusammen waren.

00:20:28: Und er sagt da, du mach dir keine Sorgen!

00:20:30: Ich sage, ich mach mir gar nicht mehr Riesensorgen.

00:20:32: Mittlerweile hatte ich ja auch schon ein Kind.

00:20:35: Ja, warst du da so mit der Dreißel oder so?

00:20:36: Da

00:20:36: war ich um die dreißig genau.

00:20:38: Da hab' ich ja schon einen Sohn gehabt und Tochter kam auch.

00:20:41: Und dann habe ich gesagt Du, ich mach mir Riesensäure.

00:20:43: gesagt Was brauchst du jetzt?

00:20:45: Was brauchste dein Geld?

00:20:46: Ich sag eine Million Brauche ich damit ich das wieder Wett machen kann Denn das Geld ist weg Hat er mich eine Million gegeben.

00:20:56: Okay,

00:20:57: also ohne... Ohne Unterschrift ohne irgendwas hat er mir die eine Million gegeben.

00:21:01: Damit habe ich denn Wiederaufgabe in der neue Fabrik gebaut, in Hongkong dann.

00:21:05: Die dann sehr gut geworden ist und die ich dann auch sehr profitabel verkauft habe.

00:21:10: Dann hat er natürlich sein Geld wieder gekriegt...

00:21:14: Was hatte denn die gekostet zu bauen?

00:21:16: Das ist nicht so teuer da!

00:21:18: Du kaufst die Maschinen, das Gebäude wird aus Platten gebaut.

00:21:23: Das ist ja nicht wie hier.

00:21:24: Der Wesen ist nicht einfacher gebaut also das ist nichts.

00:21:26: Also

00:21:26: für eine Million kann man seine Fabrik schon hinstellen?

00:21:28: Ja

00:21:28: mit einer Million kannst du alles schaffen.

00:21:32: Die habe ich dann, wie gesagt.

00:21:33: Und wie

00:21:33: hast du sie dann verkauft?

00:21:35: Oder Jahre später dann verkauft oder...?

00:21:36: Ich

00:21:36: hab die dann zwei Jahre später verkauft an einen Amerikaner und da habe ich sonst gut Geld auch verdient... Hast

00:21:43: du den Neu-Fabrik

00:21:43: gebaut?!

00:21:44: Nee, dann habe ich keine mehr gebaut!

00:21:45: Da habe ich gesagt wir brauchen keine Fabriken weil sich das Geschäft so, wie soll ich sagen verändert hat dass wir in andere Länder mussten.

00:21:55: Das Hongkong wurde zu teuer Wir mussten dann haben uns neue Länder gesucht, wir mussten also ständig unterwegs sein.

00:22:01: Das ist ja auch die Aufgabe eines Importeurs, Entwicklungshilfe zu leisten auf der einen Seite – das haben wir ja gemacht in dem wir den Leuten nicht Geld wie der Staat das macht, Geld gibt was nachher weg ist, was sie aufgefordert haben sondern wir haben ihnen Arbeit gegeben wo sie ihr Leben lang jetzt Geld mit verdienen können und auch für ihre Familien.

00:22:22: Und da bin ich los In Japan-Meter war er eingekauft und überall produziert.

00:22:30: Dein Leben war dann vor allen Dingen vom Einkauf von der Beschaffung geprägt.

00:22:34: davor?

00:22:34: Ich

00:22:34: habe die Beschaffungen gemacht, ich hab den Einkauf gemacht und deswegen war ich natürlich hauptsächlich in Asien... ...und hab da eben auch viele, eigentlich kann man so sagen nicht am Stück aber viele Jahre gelebt.

00:22:46: Und trotzdem ist ja parallel hier dieses Tom Taylor Imperium hier entstanden als mein Leben im Marke.

00:22:51: Ja das ist jetzt hier entstand.

00:22:52: Das hast du ja auch mit... Steuern geprägt.

00:22:54: Natürlich

00:22:54: habe ich das mitgeprägt, denn wir haben hier natürlich ... Wir haben sehr viel gemacht!

00:22:58: Wir haben auch Sport-Events gemacht, wir haben Fußball und HSV.

00:23:02: Sankt Pauli haben wir gesponsert und wir haben viele Sachen gemacht nachher.

00:23:07: Und durch die Penetration des Marktes, durch Millionen und aber Millionen von Teilen Tom Taylor T-Shirts, Tom Taylor Sweatshirts mit Tom Taylor drauf riesengroß, das hat einfach Das hat das bewirkt.

00:23:24: Aber

00:23:24: wir haben es am Anfang dann aufgebaut, sozusagen über den Handel?

00:23:27: Über den Handeln

00:23:28: mit Vertretern.

00:23:28: Genau und dann irgendwie habt ihr entschieden okay jetzt machen wir auch eigene Läden und machen Franchise... Wir

00:23:32: haben am Anfang mit Vertretern gehandelt, haben heute immer noch.

00:23:35: unser Großhandel ist immer noch sehr bedeutend von Tom Taylor und haben da.

00:23:39: mittlerweile haben wir sechshundert eigene Lädchen.

00:23:41: Sehst

00:23:42: du das ja nicht wenig ne?

00:23:43: Nee, das ist nicht wenig.

00:23:45: Aber vor allen Dingen Deutschland oder so?

00:23:46: Deutschland im Ostblock aber hauptsächlich in Deutschland, Deutschland-Ostblock

00:23:52: Und die hast du dann im Wesentlichen noch alle mit geöffnet oder?

00:23:54: Ja, dafür haben wir natürlich Leute gehabt.

00:23:56: Ich hab mich immer... ich bin eigentlich derjenige, der die Kollektion macht und den Einkauf macht.

00:24:03: Die

00:24:03: Kollektionen heißt auch so ein bisschen heute wenn man sagen so Creative Director oder sowas.

00:24:07: Aber das ist ja für jemand, der jetzt nie eine Schneiderlehre gemacht hat oder nicht so fashion aus der Hüfte.

00:24:13: Man muss einen ganz guten Geschmack haben und ich habe mir gute Leute gesucht.

00:24:16: Wir haben mittlerweile sechzig Designer Und insofern ist das ... Ja, heute machen die das.

00:24:24: Aber zu Pieckzeiten oder der heutige Umsatz konnte ich nachgucken?

00:24:28: Ist ungefähr eine halbe Milliarde, ein bisschen mehr als

00:24:31: eine halben Milliarde macht Tom Taylor.

00:24:33: Dann hatte sie doch damals Bonita dazu gekauft.

00:24:36: Das war ein Vielgriff, das passt ja nicht zu uns und die Firma hab' ich dann überass mal rausgekauft.

00:24:43: Da kommen wir noch mal später schnell wieder hinzu.

00:24:46: Der Aufbau klingt jetzt so einfach.

00:24:48: ein paar Hundert Filialen.

00:24:52: Das ist natürlich alles nicht einfach oder?

00:24:54: ich muss so sagen, es war in der Zeit sicherlich einfacher weil der Bedarf größer war also die Nachfrage größer als das Angebot wesentlich größer waren.

00:25:07: Insofern konntest du verkaufen.

00:25:08: sonst?

00:25:09: Ich meine wo kannst Du verkaufen?

00:25:10: Wir gehen's in zehn Geschäfte, also zehn große Geschäften K-Stadt Pigeon Klomburg und die kaufen hier sechshunderttausend Jeans.

00:25:18: da Findest du, heute kaufen vielleicht daißig Tausend Jeans aber auch nicht mehr.

00:25:24: Das hat sich natürlich ... Aber die Leute waren ja auch so.

00:25:27: Wir hatten damals die Gastarbeite Italiener, die Griechen und die Türken

00:25:30: usw.,

00:25:31: Portugiesen.

00:25:32: Die kamen bei uns in die Läden und kauften zwanzig Teile auf einmal Hemden, Jeans, Hosen alles und haben das mit nach Hause genommen.

00:25:42: Weil das viel billiger war als in ihrem eigenen Land.

00:25:44: Damit haben wir es meistens gemacht.

00:25:46: Okay, ihr konntet Läden aufmachen quasi nach Belieben und sofort bei der Laden profitabel werden?

00:25:50: Ja wir

00:25:51: haben die waren ziemlich schnell profitabel.

00:25:53: Und dann habt ihr gesagt okay das finanzieren wir auch alles selber oder hast du ja irgendwann auch irgendwie Investoren an Bord geholt?

00:25:58: Ja dann später ist sehr viel sehr viel später.

00:26:02: ich fange mal erst einmal eben mit und wie gesagt damit haben wir da eigentlich ein sehr gutes Geschäft gemacht und waren sehr konkurrenzfähig.

00:26:16: Ja, natürlich mit Auf- und Abs.

00:26:19: Aber haben eigentlich immer gut Geld verdient.

00:26:22: Also das heißt dann damals war dann so ein Jahresergebnis schon auch im Mühlenbereich?

00:26:26: Ja.

00:26:26: Was ja damals immer muss man nicht mehr vorgeführt haben.

00:26:28: Wir waren ja auch ...

00:26:30: Die Firma hat sich verändert wie ich gesagt, der sechzigte Designer.

00:26:33: Wir haben angefangen mit einem Schreibtisch, einem Telefon und einem Packer.

00:26:40: Und mit meinem Partner waren wir vier Leute!

00:26:42: Und wenn es Telefon ging, dann hat einer das Telefon abgenommen.

00:26:45: Ja Hänke und

00:26:46: Co.,

00:26:46: ja können Sie mich mal bitte verbinden mit deinem Schriller?

00:26:48: Ich verbinde sie!

00:26:49: Aber den Hörer rübergegeben.

00:26:52: Mehr hatten wir hier nicht.

00:26:55: Also so haben wir angefangen.

00:26:58: Das war auch sehr lustig.

00:27:00: Wenn der Lkw kam, dann haben wir Hemd ausgezogen, freien Oberkörpern und haben die Dinger in Laden.

00:27:07: Da war ja keiner da... Aber das hat uns einen gut getan, hat es Spaß gemacht und wir haben ja auch den Erfolg gesehen.

00:27:13: Und dann wurde's eben größer, deswegen wollte ich das sagen.

00:27:17: Dann kam natürlich ... Wenn du sagst eine Million verdient?

00:27:20: Ja!

00:27:21: Aber Proto, denn wir hatten mittlerweile hundert Angestellte gehabt.

00:27:26: Dann haben wir später zweieinhalb Angestelle gehabt.

00:27:29: Jetzt zum Schluss haben wir ohne die Läden schon sechshundert im Office.

00:27:35: So, dann kommen die Lläden dazu Dann hast du natürlich blitzschnell, ich glaube wir haben heute ungefähr dreieinhalb-viertausend Angestellte.

00:27:43: Über die Läden halt vor allem?

00:27:43: Ja über

00:27:44: die Lähde auch.

00:27:44: Aber um

00:27:45: die Lädchen zu machen war dann auch der logische Schritt.

00:27:47: Das ist doch ein logischer

00:27:48: Schritt.

00:27:49: Und wenn man einfach sagt das bedürft der Bedarf so groß und dann geht man sich lieber bevor man die Handelsmarche abgibt oder die Großhandelsmarsch dann macht man lieber selber in den Verkauf.

00:27:58: Obwohl wir nach wie vor das beste Geschäft und auch den größten Profil im Großhandel haben.

00:28:04: Da verdienen wir mehr als im Einzelhandel durch diese ganzen Gegebenheiten.

00:28:09: Miete, Elektrizität, Ladenverkäufer und so.

00:28:13: Man stellt sich das immer so leicht vor.

00:28:15: Aber da sind ja viele, viele Kosten dran.

00:28:18: Am Einzelhandel jetzt?

00:28:19: Ja am Einzel-Handel.

00:28:20: Und Ecommerce war das für euch später noch ein Thema?

00:28:22: Ecommerce machen wir nach wie vor.

00:28:23: Wir sind auch ganz gut nicht so extrem gut.

00:28:27: Wir könnten eigentlich besser sein.

00:28:28: Eigentlich müssten wir hundert Millionen im Onerhandeln... online machen, aber wir machen glaube ich um die fünfzig Millionen und ja Gutes Geschäft.

00:28:39: Und

00:28:39: war das denn, weil du sagst es in den ganzen osteuropäischen Ländern?

00:28:43: War das auch sozusagen die Wende für euch?

00:28:46: dann noch mal so ein richtiger Beschleuniger dass auf einmal konnte man dann Lädenaufmachen in Polen und ja

00:28:51: wir haben Polen um Rumänien und Bulgarien vor allem Russland haben wir Riesengeschäft gemacht.

00:28:55: Das ist natürlich jetzt ein bisschen rückläufig.

00:28:57: Ein bisschen rickläufigen.

00:28:59: Haben wir Riesengeschäft gemacht, eigenes Büro in Moskau gehabt und eigene lähenden Moskauer gehabt und haben wir immer noch.

00:29:06: Aber das ist natürlich jetzt alles schwieriger

00:29:08: geworden.

00:29:10: Du hast ja immer Chancen gesehen, die Chance der Beschaffung in Asien, die chance des Vertriebs dann nach Osteuropa hinein.

00:29:19: um seine Unternehmer Geschichte schreiben zu können braucht man auch ein bestimmtes Timing-Glück dass genau die Sachen passiert sind als du sozusagen im richtigen Alter warst und so?

00:29:27: Du brauchst in diesem Beruf sicherlich sehr viel Fleiß Eine Vision.

00:29:35: Ich habe immer eine Vision in meinem Leben gesagt, ich will durch die Decke.

00:29:39: Das war schön, wenn man ... Für mich hab ich das auch noch kurz erzählen.

00:29:45: Wenn ich mir einmal in meinem Leben ein Porsche kaufen kann, dann bin ich da, wo ich hinwill und das hab' ich dann auch geschafft.

00:29:54: Wann war das so weit?

00:29:55: Da

00:29:55: war ich achtundzwanzig glaube ich.

00:30:00: Und seitdem fahre ich nichts anderes als nur Porsche.

00:30:03: Gut zu hören, freust du dich?

00:30:04: Immer wieder!

00:30:06: Es ist auch so... Das habe ich geschafft und das war mein sehnlichster Wunsch.

00:30:13: Ich habe gesagt, dann bist du da angekommen wo du gerne hin möchtest.

00:30:16: Ich will nicht unbedingt sicherer Millionär werden oder was.

00:30:19: Wie geht es

00:30:19: wunderbar?!

00:30:20: Aber wenn du dir ein Porsche leisten kannst….

00:30:24: Ja, wie soll ich sagen?

00:30:26: Die Linie wo ich hinwollte.

00:30:27: Aber du hast ja zwischenzeitlich deutlich übersprungen.

00:30:30: Ich meine ihr habt dann immer die Firma an die Börse gebracht.

00:30:32: Also Tom Teller war ja ... Was war da so der Marktkapitalisierung in der Spitze?

00:30:37: Das habe ich gehabt.

00:30:39: Das brauchst du mich sagen.

00:30:42: Vier, achtzehn Euro.

00:30:47: Naja und auch hundertachzig Millionen.

00:30:50: Marketcap für diese Firma ist gar nicht so viel eigentlich.

00:30:53: Nein

00:30:54: wir haben nur einen Teil verkauft.

00:30:57: Okay, das war nicht so viel an der Börsengank.

00:30:58: Und dann später haben wir ein Investor reingenommen.

00:31:04: Wir hatten zwischendurch mal einen Investor, den auch diesen Börsegang unbedingt machen wollte, für den ich nach wie vor nicht gut finde.

00:31:12: Denn der Bösengang ist für mich für ein mittelständisches Unternehmen was wir waren und wir sind ja kein Großkonzern.

00:31:20: Ist das eher behindernd als ... bejaht, dass man das machen soll.

00:31:27: Also der Investor den ihr vorher reingenehm hatte, der wollte gerne...

00:31:31: Der wollte natürlich damit auch nochmal abkassieren, logischerweise und der wollte ihn machen und ich bin sehr negativ eingestellt zum Börsenkrank.

00:31:42: Jedenfalls die, die wir gemacht haben.

00:31:45: Weil einfach die Reportingpflichten und das Ganze...

00:31:49: in diese Informationspflichten und dies, um jenes.

00:31:53: Du wirst sofort zerrissen wenn irgendwas kommt, wenn du mal eine kleine Flaute hast was du im Handel immer hast.

00:32:01: Du machst nicht jede Saison Riesengewinne sondern du machst mal ein Jahr gute Gewinne dann machst du mal Verlust, dann machst du wieder Gewinnen.

00:32:10: Ich habe immer so gesagt wir haben sieben Jahre, sieben fette Jahre und sieben Magerjahre.

00:32:15: Und das stimmt da ist etwas dran.

00:32:17: Und dann in den sieben Marien wärst du fertig gemacht.

00:32:20: Aber warum hast du den Investor damals, also vor dem Börsengang?

00:32:23: Warum hast du denn Investor reingenommen?

00:32:25: Mein Partner wollte aussteigen.

00:32:27: Der war auch alt genug.

00:32:28: Da wollte er natürlich raus, wie viel Geld haben.

00:32:31: und da hab ich gesagt, du gibst nur eins!

00:32:32: Und der Investor wollte das eben auch, der wollte auch natürlich Kasse machen... Na ja, gut.

00:32:36: Da hab ich gesagt okay, machen wir's halt.

00:32:39: Aber der Investor, den brauchst du dir um überhaupt?

00:32:41: Ja

00:32:41: weil wir einfach größer wurden und größer wurde, dann ging mir die Kapital der Garten.

00:32:45: Okay, man brauchte einen Investor... ...und dann hat der Investo gerne den Börsengang haben wollen.. ..und dein Partner auch, weil die beide raus wollten.

00:32:52: Ja,

00:32:53: mein Partner ging da auch raus.. Und dann habe ich irgendwann gesagt was soll ich den Laden jetzt alleine machen?

00:33:03: oder haben wir in der nächsten Verkauf?

00:33:06: Schon als du an der Börse warst?

00:33:08: Nein,

00:33:09: danach später.

00:33:11: Als die

00:33:11: Börsel wieder rauf ging und wieder runter ging ... Die Aktie kostete achtzehn Euro.

00:33:16: Da hätte man sie verkaufen sollen aber da konnte ich sie nicht verkaufen wenn ich sie verkaufte.

00:33:20: in meiner Anteilung Hätte Michael gesagt wenn er verkauft was ist denn los mit dem Laden?

00:33:25: also habe ich nicht verkauft Und dann ging es nur auf ein Euro.

00:33:31: Das geht in diesem Bereich geht das mal so schnell.

00:33:34: Dann bin ich wieder in den Vorstand gegangen, da habe ich im Aufsitzrat mittlerweile Vorstand reingehen.

00:33:40: Dann haben wir sie wieder auf sechzehn Euro hochgeknallt und dann habe ich gesagt so jetzt gehe ich raus und verkaufe, da wollte ich verkaufen Und dann schoss die Aktie wieder runter wie das hat.

00:33:50: manchmal im Leben ist Einfach

00:33:52: der Nachricht dass du raushältst?

00:33:53: Ja das weiß ich nicht.

00:33:54: Ich war ja immer noch mehr nach Firma, ich war am Aufsitzerrat aber ich war eben nicht mehr CEO Und da habe ich gesagt, das muss nur ordentlich

00:34:04: sein.

00:34:04: Aber gab es nicht die Chance, dass irgendwie mal zu verkaufen einen größeren Strategien sozusagen?

00:34:08: Der ist ein bisschen einfacher... Ja

00:34:09: der Chinesesian-Strategie.

00:34:10: Okay.

00:34:11: Der ist eine Strategie und er macht das auch ganz gut, muss ich sagen.

00:34:13: Ich bin ganz zufrieden wie das läuft.

00:34:15: Also aktuell hab' ich gesehen, machen so fünfzehn Juniars gegessen oder was?

00:34:17: Ja fünfzehnt,

00:34:18: ja gut hier ist ja du darfst einzig vergessen Die Bonita, die ja zugerechnet wurde, ist da weg.

00:34:23: Ja.

00:34:24: Die habe ich ja.

00:34:25: Äh okay, okay, also das heißt Die Investoren-Geschichte war durchaus turbulent.

00:34:31: Sehr turbulent,

00:34:32: sehr turbulent!

00:34:32: Man brauchte Investoren irgendwann?

00:34:34: Ja man braucht Investoren aber das waren da auch ... Das Problem der Investoren, ich will jetzt nun nicht unbedingt gegen Investoren reden... Aber das Problem ist, der kommt, der schießt Geld in die Firma ein und alle seine Kosten, zwanzig, dreißig, vierzig Millionen kriegt die Firma obendrauf.

00:34:52: Das heißt die Firma verschuldet sich in dem Moment sofort mit einem Riesenpaket von Schulden Das was er verdienen will, der wird ja dick dran verdienen.

00:35:00: Wir zinsen uns auch?

00:35:01: Ja und mit allem drum und dran.

00:35:03: Und insofern hast du die Firma eine größere Last zu tragen.

00:35:09: Und das heißt am Ende konnte man da so viel Geld operativ gar nicht verdienen wie am Ende.

00:35:13: an Verbindlichkeiten zu bedienen war es da.

00:35:15: Richtig!

00:35:17: Also im Nachhinein hätte man vielleicht den Investor gar nicht an Bord nehmen sollen.

00:35:20: Man hätte einen reinnehmen sollen.

00:35:23: dann sagt ich schieß hier... hundert Millionen in die Firma ein und beteilige mich mit zwanzig Prozent oder dreißig Prozent, so was hätte man machen sollen.

00:35:31: Aber

00:35:31: damals das war dann auch ungeschickt muss ich sagen.

00:35:35: Heute im Nachherein muss sich sowas umgeschickt.

00:35:38: Ich

00:35:38: hätte es nicht gemacht mit Börsengang.

00:35:41: Mit allen Investoren vielleicht am liebsten gar nicht?

00:35:43: Ja

00:35:44: überhaupt mit den Investoren!

00:35:45: Oder man nimmt einen der auch für die Firma etwas bringt.

00:35:49: Nicht nur Geld bringt sondern auch Know-how bringt Der vielleicht aus der gleichen Branche ist oder so.

00:35:54: Dann könnte ich mir vorstellen, bringt das noch was?

00:35:57: War denn für dich sozusagen ein Anteilsverkauf?

00:35:59: hat dann ja nie stattgefühlt dass jetzt du als dein ganzes Vermögen immer verdient operativ durch Dividenden Ausschüttungen und durch...

00:36:05: Immer nur so!

00:36:06: Und wenn in den guten Jahren hatte man zumindest mal ein paar Millionen Ergebnisse gehabt nämlich an.

00:36:10: Ja sicherlich haben wir ein paar millionen Ergebnissen gehabt aber wir haben auch wieder Jahre gehabt wo wir keinen überhaupt keinen Ergebnis hatten.

00:36:16: Auch Marminus richtig Minusjahr?

00:36:19: Weil man sich verschätzt hat mit der Kollektion.

00:36:21: Die

00:36:21: Marktsituation, die Kollektionsverschätzung konnte nicht so schwerwiegend sein.

00:36:27: Aber wir haben natürlich auch mal Situationen im Markt gehabt und da überhaupt in der... ...zwei-tausend acht zum Beispiel, ne?

00:36:35: Da ist natürlich alles runtergegangen.

00:36:37: Da hatten wir natürlich

00:36:38: auch noch.

00:36:39: Ja,

00:36:39: Finanzkrisen haben wir natürlich alle was mitbekommen.

00:36:44: Während all der Zeit hast du ja auch durchaus, sagen wir mal noch ein verrücktes Hobbyleben gehabt.

00:36:48: Ich hab irgendwie gelesen...

00:36:50: Zum Glück!

00:36:52: Also von Wüchensägen durch diese Haare bis Poloferde aus Argentinien importiert und exzessiv polo gespielt.

00:36:59: Das hast du dir auch noch alles parlier gemacht?

00:37:00: Da

00:37:00: stimmt das habe ich gemacht.

00:37:02: Bin ja auch sehr froh, dass ich das gemacht habe und heute in meinem etwas älteren Jahren.

00:37:09: Vierundachtig?

00:37:09: Vierunachtig Nächste ... Nee, in vier Wochen.

00:37:13: Unglaublich!

00:37:13: Und bin zum Glück sehr sportlich gut drauf und wir geht's hervorragend und ich hab alle meine Knochen beim Polo kaputt gemacht.

00:37:25: aber auch da muss ich sagen das ist der schönste Sport der Welt Auch der teuerste.

00:37:30: Das kann man sich eigentlich gar nicht leisten.

00:37:32: Aber ich konnte ihn mir leisten weil wie an der Tom Taylor Kollektion im Sport Eine Polo-Kollektion gemacht hat.

00:37:40: Was

00:37:40: ja ungewöhnlich ist, für eine Massenmarke wie Tom Taylor?

00:37:42: Polo ist jetzt nur nicht gerade ein Massensport!

00:37:44: Nein,

00:37:44: aber da haben wir eine exklusive Polo Kollektion die sehr gut lief und da hat dann irgendwann... Der nächste, der nach mir dann da war.

00:37:54: Da hat die versucht auf ganz billig zu machen und Mengen daraus zu machen.

00:37:58: Und es ging völlig in die Hose.

00:38:01: Zwischenzeit hat diese Polo-Marke auch Multi Millionen Ergebnis gemacht?

00:38:04: Ja,

00:38:05: gutes Ergebnis gemacht mit der Firma.

00:38:06: Ich habe natürlich die Werbung dafür gemacht.

00:38:10: Ich bin nur für Polo geritten Und wir haben Polo-Events gemacht, und das hat natürlich einen riesen Werbeeffekt.

00:38:19: Das war immer nur ein kleiner Teil von Tom Taylor aber es war ...

00:38:22: Riesen für Tom Taylor?

00:38:23: Ein großer Werbe Effekt!

00:38:27: Also es gibt so Geschichten, da habe ich recherchiert, dass du auch nach Argentinien geflogen bist oder welche Poloferde gekauft hast...

00:38:33: So hab' ich angefangen ja.

00:38:34: Ich bin losgefahren.

00:38:35: Wir hatten ja auch eine Fußballmannschaft bei uns in der Firma Und ich war natürlich wilder Fußballspieler mit und kam natürlich immer zu spät, weil ich zum letzten Telefonate hatte.

00:38:48: Ich bin auf den Fußballplatz gekommen und dann habe ich gesagt, schießt den Ball hier und schießts und boom!

00:38:52: Achelisse abgerissen.

00:38:54: So, da bin ich ins Krankenhaus und derjenige, der mich operiert hat auch ein Freund von mir, der sagte dann als eines Abends, sagt er du, ich komme daher noch mal rein, ich muss jetzt zum Polo.

00:39:04: Ich sage wie?

00:39:05: Ich spiele zu polo.

00:39:06: Er sagt ja ja, ich spiele

00:39:07: polo.".

00:39:08: Man das ist das was ich immer spielen wollte.

00:39:11: Und er sagt, wenn du wieder laufen kannst, kannst du mal meine Fälle nehmen und dann kannst du reiten.

00:39:16: Reiten konnte ich, weil ich früher als junger Mann schon Springen geritten habe und Militärige geritten hab.

00:39:22: Okay also aus Kleine Verhältnissen kommt gar nicht so normal?

00:39:24: Ja

00:39:24: eben, eben!

00:39:26: Als ich wieder laufen konnte, habe ich seine Fälle genommen und bin geritten und habe gesagt das ist mein Sport.

00:39:33: Dann bin ich nach Argentinien gefahren.

00:39:35: Das war im Juli.

00:39:37: Oktober oder September nach Argentinien gefahren, hat mir gleich fünf Hürde gekauft.

00:39:41: Okay?

00:39:42: Und da hast du die nach Deutschland ...

00:39:44: Den Flugzeug her schicken lassen?

00:39:45: Oh, das geht doch nicht!

00:39:47: Das überleben sie nicht, dieses Schauken können die nicht haben.

00:39:50: Der Flugzeug ist schon schlimm genug, dafür lehnen Sie schon dreißigvierzig Kilo.

00:39:54: Die

00:39:54: Pferde?!

00:39:54: Ja

00:39:54: ja, Nervosität.

00:39:56: Ist ein Fluchttier.

00:39:58: Und dann hast Du die aber wieder aufgepäppelt und dann...

00:40:01: Dann hab ich die hergeholt, die müssen dann vier Wochen, sechs Wochen stehen und fressen Und Grasen.

00:40:06: Ja, und dann hab ich die gespielt, ne?

00:40:08: Und dann habe ich ... Ist das Bundesliga

00:40:09: oder Nationalmannschaft?

00:40:10: Nee, da

00:40:10: haben wir deutsche Masserschaften.

00:40:12: Dann haben wir Europa-Masserschafte.

00:40:16: Ich hab eigentlich in der ganzen Welt gespielt.

00:40:18: Ich war in Argentinien gespielt ganz viel.

00:40:20: Jeden Winter in Argentina gespielt... Ich hab in Dubai gespielt,... In England.

00:40:25: Also überall.

00:40:27: Wie viele Zeit deines Lebens hast du euch im Flugzeug verbracht?

00:40:30: Ach!

00:40:30: Das ist ja... Du musst ja... Ne guckte

00:40:33: gute Frage!

00:40:36: Also, meine Sekretärin hat es mir ausgerendet.

00:40:38: Sie sagt über drei Jahre.

00:40:40: Über drei Jahre im

00:40:41: Flugzeug gesessen?

00:40:43: Okay!

00:40:43: Über drei Jahren im Flugzeuge gesessen.

00:40:45: Sie hat's mir ausgerechnet.

00:40:46: Weil du weißt, wenn du dann Pendels zwischen uns sagst...

00:40:48: Ja ich bin ja oftmals, wenn ich nach Hongkong geflogen habe von Deutschland geflug'n, von Deutschland nach New York geflog', da wäre auch ein Büro wieder zurückgeflogen wie in der Hongkongs Geflog'.

00:40:56: Ich bin ja immer um die Welt geflohen.

00:40:59: Immer hin und her geflogan Weil ich hab mich um alles gekümmert, sprich um Produktion gekümpft hat.

00:41:04: Und da bin ich manchmal mal zwei Mal im Monat nach Hongkong geflogen.

00:41:07: Ab

00:41:08: und zu meiner Argentinien haben wir da irgendwie Proto gespielt?

00:41:10: Das war wie nur im Winter gemacht.

00:41:12: Ja das ist ja der Sommer!

00:41:14: Aber es war dann nicht so... Ich war auch

00:41:15: vor drei Wochen für zwei Tage in Hongkongs.

00:41:18: Aber da geschäftlich oder...?

00:41:19: Ja geschäftig, ja.

00:41:21: Bin hingeflohen wieder zurückgeflogen.

00:41:23: Wäre denn dein unternehmerischer Erfolg auch nur möglich gewesen wegen den großen Risiken?

00:41:28: Nein, das war nicht risikoreich.

00:41:30: Das Risiko war natürlich nach Asien zu gehen logischerweise und sich das alles aufzubauen.

00:41:35: Das waren ja Fabriken.

00:41:36: Du musst dir vorstellen die hatten zehn Maschinen und ich habe gesagt nun schafft euch mal ein paar Maschine an hier habe ich einen Auftrag für euch Und dann macht der Sohn so.

00:41:43: deswegen sage ich dass war im wahrsten Sinne des Wortes Entwicklungshilfe.

00:41:49: heute haben wir Maschini sehr viel moderner als hier.

00:41:53: Die haben hochelektrische, hochautomatische Maschinen.

00:41:56: Wo auch nicht mehr viele Leute stehen.

00:41:58: Also heute ist ja was ganz halt.

00:42:00: Die heute produzieren die ja Ware... Die kannst du gar nicht mehr unterscheiden von Ware aus Italien oder Freunden Kreike oder woher auch immer.

00:42:11: Außer wie Franzosen und Italiener und alle produzieren auch alle.

00:42:15: Und Armani und alle in China!

00:42:17: Das

00:42:17: war es dann in so einer Generation, wo einige Unternehmer Gerri Weber oder wie sie alle hießen, solche Marken gebaut haben.

00:42:25: Genau.

00:42:25: Und viele sind ja verstorben?

00:42:26: Oder Marken im Sinne von Storben ... Ja,

00:42:28: Gerri Webber zum Beispiel hat seine Söhne aufgebaut oder vielmehr nicht aufgebaut und das ist wahrscheinlich der Grund warum die Platte gegangen sind.

00:42:43: Weil Sie das nicht gut gemacht haben.

00:42:45: Ich habe versucht immer gute Leute für mich also bessere Leute als ich als mich zu haben damit der Laden läuft, denn sonst hätte ich ja nicht in Asien rumsitzen können und was als Rum sitzen können arbeiten können.

00:42:59: Neue Produktionsstätten aufsuchen neue Fabriken machen und das war meine Aufgabe.

00:43:04: Aber einige sind weg von der Generation.

00:43:07: Andere sind ja auch massiv groß geworden, hast du da

00:43:10: in die

00:43:10: Texte mal kennengelernt oder so?

00:43:11: Sie müssen ja auch all den Asien-Sahra...

00:43:14: Der ist wirklich gewaltig.

00:43:16: damit, der Mann muss man sagen.

00:43:17: Otega

00:43:18: oder so, ne?

00:43:18: Ja,

00:43:19: er kann zu London Hood abnehmen.

00:43:22: Er hat das ja in Spanien angefangen.

00:43:25: Aber Zeitgleichphase,

00:43:26: ne?!

00:43:26: Der musste dann der Generationen...

00:43:27: Ja, der müsste auch!

00:43:28: Ich hab' ein Sechzehn angefangen Der bestaucht ungefähr gleich.

00:43:31: Aber

00:43:31: man hat sich nie getroffen, das war jetzt nie so mal auf der Messe oder...

00:43:34: Den hat man ja nie gesehen!

00:43:35: Ich kenne viele Leute von Sarah und wir produzieren auch für Sarah und Manga und solche Leute.

00:43:42: aber er hat einfach ... Er hat alles in Südspanien gemacht wo er auch ganz Armut herrschte und auch im Portugal Und hat dort alles produziert und zwar ganz schnell!

00:43:57: Der hat gesehen im Fernsehen dass und das ist Mode Hat er das innerhalb von vier Wochen, macht der heute noch.

00:44:03: Innerhalb von zwei Wochen hat er das auf dem Ladentisch und das ist natürlich sein Riesen-Plus.

00:44:08: Und in Zukunft, dass ihm fast alle Gebäude wo seine Läden drin sind gehören nicht mal selbst.

00:44:14: Aber wo man so aus einer ähnlichen Unternehmer und Branchengeneration ist, hat man sich nie kennengelernt?

00:44:19: Du hast es verfolgt wahrscheinlich aber... Ich

00:44:21: kenne Gary Weber habe ich sehr gut gekannt.

00:44:23: und solche Leute die kannten wir alle hier.

00:44:25: Die Marco Polo Familie wahrscheinlich?

00:44:26: Ja die auch genau!

00:44:27: Mit denen bin ich befreundet.

00:44:29: Ja, mit dem bin ich bei Freundin Max und wir kennen uns gut und...

00:44:34: Ja.

00:44:34: Ah Hugo Boss ist ja auch aus der... Nee das war schon früher groß, ne?

00:44:37: Der war früher, der war früher!

00:44:39: Die kenne ich auch gut.

00:44:40: die beiden Holis kannte ich sehr gut, da ein ist er gestorben.

00:44:42: Die beiden Holies kannte sich sehr gut Uwe, der ist noch da.

00:44:46: Aber es ist nicht so dass man sich vorwirft, man hätte nicht noch was größeres bauen können oder man hätte es anders machen müssen mit der Firma weil im Nachhinein jetzt gehört's den Chinesen.

00:44:54: Ich glaube du bist ja irgendwann auch raus sozusagen Ich habe alles rausgeholt, ich bin froh, dass du gekommen bist.

00:45:00: Oder da gibt es jetzt diesen Typen von Sarah der hat noch in die größte Imperium gebaut?

00:45:04: Wie biegst du darauf hin?

00:45:06: Du, wie soll ich darauf blicken?

00:45:08: Ich finde das beachtenswert für das toll, dass er's gemacht hat.

00:45:12: aber ich hab nicht unbedingt das Bedürfnis, dass ich auch so groß werde sondern ich hab das was ich geschaffen hab.

00:45:19: Sie sagten, damit bin ich sehr zufrieden oder was wir geschaffen haben.

00:45:22: Herr Pünja und ich.

00:45:24: Damit bin die sehr zu frieden.

00:45:25: Und auch stolz drauf?

00:45:29: Und das kann man auch sein!

00:45:31: Das ist jetzt quasi da den Chinesen gehört aber man kennt sie ja...

00:45:35: Ich bin nach wie vor im Unternehmen noch tätig also beraten tätig.

00:45:41: Du bist halt einfach meine Firma, immer noch.

00:45:45: So fühle ich mich zumindest und auch zu allen Veranstaltungen bin ich dabei oder ich muss wenn jetzt irgendwelche Events dann muss ich reden halten.

00:45:52: das mache ich immer noch gern weil es ist mein Hard-Beep.

00:45:59: Aber du hast jetzt ja dann irgendwann, also eine Episode die wir noch mal ansprechen wollen ist.

00:46:03: Du hast ja irgendwann entschieden als du noch voll operativ warst dir kauft Bonita.

00:46:07: Das ist auch ein... Nee ich

00:46:08: habe nicht entschieden das Falsch!

00:46:12: Ich wollte Bonita damals gar nicht kaufen sondern es hat der neue Vorstand entschieden.

00:46:18: Wir waren Aufsichtsratsvorsitzende und wir durften ja nur wie das auch heißt raten und beaufsichtigen.

00:46:26: Wir können nicht sagen nein dürft ihr dich kaufen Es ist alles schwerwiegend.

00:46:30: Aber da waren so gute Berichte von Erzien-Jang und solche Mappen, Cash Cow, Cash Cow, Cash cow.

00:46:39: Da haben wir gesagt okay dann kauf das Ding!

00:46:42: Also es war ja so Unterwäsche und sowas?

00:46:44: Nee,

00:46:44: das war ein Darm Leben.

00:46:47: Bonita ist ein Damm Geschäft für die Dame zwischen fünftig und aufwärts.

00:46:52: Okay, hätte eigentlich ganz gut gepasst.

00:46:55: Hätte auch gut gepasst.

00:46:56: Aber wir haben nicht, wie soll ich sagen?

00:46:59: Wir haben diese Sparte zu leicht genommen.

00:47:04: Die haben gedacht das machen wir mit der linken Hand so nebenbei.

00:47:06: Nein da muss man sich ganz besonders drum kümmern weil diese Kundin eine ganz besondere Kundin ist.

00:47:12: die hat mehr Geld die gibt noch mehr Geld aus aber die will auch.

00:47:15: die will doch mehr Service haben die will Qualität haben und das hat man vergessen.

00:47:22: Und dann ging es ja Sind die insolvent gegangen?

00:47:26: Also, die Firma Bonita nicht.

00:47:28: Aber

00:47:28: die gehörte euch dann?

00:47:30: Ja ja und dann war sie auf dem Markt und da wollten alle die ausschlachten und hab ich gesagt mit meinem Partner da, Herrn Carsten Oberheide, haben wir gesagt, die können wir auch nicht übernehmen.

00:47:48: Als du schon raus warst?

00:47:49: Haben

00:47:49: wir die rausgekauft?

00:47:53: Wollte, dass wir kontraproduktiv.

00:47:55: ich bin bei Esmara beteiligt und kauf jetzt privat nochmal wieder was raus.

00:47:58: Das machen wir über Esmara.

00:48:00: Und dann ja heute läuft der Laden.

00:48:02: Heute haben wir aus elf das waren tausend um die Tausenden Läden.

00:48:06: Wir haben ungefähr fünfhundert zugemacht.

00:48:08: Die überhaupt nicht profitabel waren.

00:48:10: Überhaupt nicht!

00:48:12: Man hat nur versucht, den Umsatz zu generieren aber da kam nix dabei raus.

00:48:18: Dann haben wir gesagt, die machen wir zu.

00:48:21: Und die laufen profitabel.

00:48:22: Weil wo nicht er ist?

00:48:23: Ja und dieses Asmara-Konstrukt, das entstanden mit einem chinesischen...

00:48:28: Asmara muss ich auch kurz erzählen wie gesagt es mit einem Inneren entstanden.

00:48:34: der machte in der Agentur wo ich eingekauft habe in Indonesien machte da das Büro und war eigentlich der beste Mann.

00:48:45: Wir hatten uns ein paar Jahre, waren gut befreundet Und dann sagt er, eines Tages zu ihm ist der Uwe.

00:48:53: Ich kann hier nicht mehr weg, ich muss weg!

00:48:55: Ich will mich selbstständig machen.

00:48:57: Das kannst du auch so viel wie du, aber das kannst du dir selbstständigt

00:48:59: machen.".

00:49:01: Er sagte da, ich habe nur kein Geld.

00:49:03: Was brauchst du denn für ein Geld?

00:49:05: Um anzufahren brauche ich eine Million.

00:49:09: Ich sag okay, mir hat man auch mal geholfen.

00:49:13: Ich helfe dich jetzt auch und gebe dir die Millionen.

00:49:15: Aber ihr wer, du lässt mich sitzen.

00:49:18: Der lernt sich kennen.

00:49:20: Habe

00:49:20: ich gesagt.

00:49:21: Und dann hat er angefangen, da habe ich in der Firma das publiziert.

00:49:25: Ich habe ihm eine Million gegeben und alle schrien um bis wahnsinnig in.

00:49:31: War das für dich viel Geld oder war es richtig schon?

00:49:33: Das war viel Geld.

00:49:34: Ja.

00:49:35: Da hatte ich gesagt ja und dass das Geld ist weg.

00:49:39: Den siehst du auch nie wieder.

00:49:40: Ich sage hört mal zu!

00:49:41: Das ist mein Geld was ich jetzt hier ausgebe und nicht euer Geld.

00:49:45: also haltet eurer Mund.

00:49:46: so.

00:49:47: was kam?

00:49:49: Die erste Million kam, er baute seinen Büro aus so.

00:49:52: und dann habe ich gesagt okay wenn ich das Geld gebe musst du für uns Agent sein.

00:49:57: Das muss du die gesamte Warnasien besorgen.

00:50:00: Es hat auch Sensorzöne gemacht.

00:50:02: Dann am ersten Jahr großer Erfolg!

00:50:05: Die Millionen wir bekommen... Und jetzt?

00:50:07: Ich brauche zwei.

00:50:07: Okay hab ich ihm auch gegeben.

00:50:09: Zwei Millionen also noch eine um drauf.

00:50:11: Ja und dann hab ich gesagt du ich habe gesehen dass der Gewinne macht und dass er das wirklich sehr gut gemacht Der war auch perfekt.

00:50:20: Da hab ich gesagt, ich steig bei dir mit ein.

00:50:23: Also sich natürlich gefreut.

00:50:25: So, bin ich eingestiegen bei ihm?

00:50:26: Bin ich heute noch und ... Ich muss sagen der Laden verdient.

00:50:31: wir haben eins gemacht.

00:50:32: Wir haben siebze Biros mittlerweile In Asien

00:50:36: also Handelsbüro damit

00:50:37: Handels Büros die uns wo wir auch alle Häuser selber gekauft haben gehören uns Und machen damit den ganzen Weltmarkt.

00:50:46: Für welche Klamotten?

00:50:47: Welche Produkte?

00:50:49: Alles was die leute haben.

00:50:50: everkombien fitsch ist einer unserer größten kunden mit dreieinhalb millen dreihundert millionen.

00:50:54: Okay

00:50:55: und der viele viele andere die deutschen magu polo tomtela ist unser kunde alle.

00:51:02: ich bin das heißt

00:51:02: die firma macht jetzt im jahr umsatz

00:51:04: fast in billiade also vor evo b eventuell regnes auf preise hier in deutschland bis zu über vier milliarden macht schon gewaltige stück zahlen.

00:51:15: Wow,

00:51:15: und das gehört dir jetzt zum größeren Teil?

00:51:17: Das

00:51:17: gehört nein.

00:51:18: Mehr gehört sich zum großen Teil.

00:51:19: Das will ich es gerade erzählen.

00:51:21: Haben wir ganz viel gemacht.

00:51:22: Wir haben alle ... Nee hier nicht!

00:51:24: Wir haben den größten Teil aber auch noch nicht soviel.

00:51:27: Wir sind zusammen, glaube ich, über dreißig Prozent.

00:51:30: Und der Rest ist verteilt auf alle Büroleiter.

00:51:35: D.h.,

00:51:35: jedes Büro ist für sich selbst verantwortlich.

00:51:38: Ist beteiligt an einer Firma... Dadurch haben wir heute ... Wir haben jetzt sechzehn Sechzehn Beteiligungen oder siebzehn Beteiligung und ich verdiene alle gutes Geld.

00:51:49: Und wir können alle ruhig schlafen, das kann er mehr da sich Kickback geben lässt oder wie auch immer.

00:51:55: Das Geschäftsmodell ist aber Ende.

00:51:57: ihr Last produzieren und Verkauf weiter?

00:51:59: Wir, wir produzieren für, wie gesagt, für alle großen der Welt, alle großen in der Welt und verkaufen die die Ware.

00:52:08: Das heißt wir sind keine Agentur.

00:52:11: Wir sagen was willst du?

00:52:12: Willst du die Bluse haben für zehn Euro?

00:52:15: Können wir dir machen?

00:52:16: Okay, geben Sie die für zehn oder vierzehn zwanzig.

00:52:19: Wie viel Stück brauchst du?

00:52:20: Hunderttausend Teile?

00:52:21: Okay!

00:52:22: Machen wir in den Fabriken drei, vier fünf sechs sieben werden produziert.

00:52:25: Da kriegt er eine Rechnung bezahlt.

00:52:28: Also schon

00:52:30: noch ein richtiges Produktions ... das ist nicht nur reine Handel sondern okay.

00:52:35: Wir sind praktisch Verkäufer und Produzent bei uns in allem.

00:52:41: Okay, aber ist das dann für dich wahrscheinlich wirtschaftlich attraktiver oder so ähnlich wie die Anfangsjahr?

00:52:46: Oder schon noch dieses Jahr von Tom Taylor.

00:52:48: Ja, ich

00:52:49: kriege meine Dividende jedes Jahr und die ist nicht schlecht.

00:52:56: Also du hast zwar aus der Kanzchaft zu diesem Inder und aus der Situation heraus jetzt eine Firma und diese Firma hat auch jetzt Bonita gekauft.

00:53:04: Das ist auch mit drin!

00:53:05: Die Firma hat jetzt Bonitas mitgekauft.

00:53:07: Ich habe sie zuerst gekauft, da habt ihr dann Bonita übergeben.

00:53:11: Er ernannt erst mal übergeben schuldigung.

00:53:13: Okay, okay ist alles ein bisschen gebündelt?

00:53:15: Ja

00:53:15: sonst ist es alles.

00:53:16: und dann hier da und da das ist nix wie wir liefern ja bundichter sowieso die war kriegt Die wahre für bunta liefert nur asmara.

00:53:25: Also mittlerweile ist es im haus eine firma ist Und so ein asmar konstrukt also mit Milliarden Euro Umsatz hat man nie von gehört ist eigentlich Wahnsinn Und das wächst nach

00:53:43: weiter?

00:53:45: Der

00:53:45: Treiber ist dieser indische Unternehmer.

00:53:47: Ja,

00:53:48: mittlerweile alle.

00:53:50: Die verkaufen ja alle die ganzen Büros verkaufen auch alle direkt die Reisen machen tun verkaufen.

00:53:56: Könnte man sowas heute aufbauen?

00:53:57: also ist das irgendwie.

00:54:00: Wir haben wir haben letztes Jahr auf Bali unser von zwanzig jubiläum gefeiert, habe alle Kunden eingeladen aus amerika überall her und dass des fünfundzwanzig ja halt.

00:54:10: aber ist denn dieser ganze markt noch so dass jetzt wenn du jetzt heute auch ein bisschen goldgrüber bist wie du das damals warst und sagst okay da ist der scheinbar nach wie vor bedarf in westlichen merken oder generell mode gibt es immer noch.

00:54:21: da kommen neue unternehmer und versuchen da noch mitzuspielen.

00:54:24: geht es noch?

00:54:27: Es geht eigentlich immer, du musst nur besser sein als die anderen.

00:54:29: Und wir sind in der Tat wirklich besser als alle anderen.

00:54:32: Es gab ja schon solche Unternehmen, die weltweit das gemacht haben aber da muss ich sagen wirklich führend.

00:54:40: Was muss man denn gut können?

00:54:42: Du musst einfach eine Vision haben und exzellente Qualität liefern.

00:54:47: Du musst gute Preise machen,

00:54:48: d.h.,

00:54:49: du musst sehr strukturiert arbeiten Können wir und tun, das ist unser Plus.

00:54:55: Und deswegen sonst wären wir nicht in fünfundzwanzig Jahren von null auf neuneinhalb neunhundertsiebzig Millionen.

00:55:02: Aber ich meine am Ende... Ich frage mich halt, weil ich diesen Markt sogar nicht einschätzen kann.

00:55:07: wenn jetzt der junge Uwe heute mit zwanzig ins Flugzeug steigt und sagt okay, ich flieg mal irgendwie nach Vietnam fangen wir an da einzukaufen.

00:55:16: Gibt es das noch so?

00:55:17: Schwierig,

00:55:18: schwierig für dich auch.

00:55:20: Da ist alle Präsent sind.

00:55:24: Alle Leute sind präsent, auch alle Kunden sind mittlerweile teilweise da direkt präsente.

00:55:29: Da muss man schon wirklich eine geschlossene Kette haben und das haben wir!

00:55:44: Alles in jedem Land besorgen.

00:55:46: Wir haben ein Türkei-Büro, wir haben in China zwei Büros, wir mit Indien zwei Bürose... ...wir haben in Bangladesch, in Cambodia,... ...in Indonesien überall!

00:56:00: Und welcher von diesen Märkten ist da gerade der attraktivste?

00:56:03: Ich meine ich habe das Gefühl...

00:56:04: China?!

00:56:05: Ja nach wie

00:56:05: vor?

00:56:06: China nach wie Vor im Moment noch.

00:56:08: Ganz stark gefolgt von Bangladeschen und auch von Indien.

00:56:15: Ist es mittlerweile so?

00:56:15: Man hat ja über Jahrzehnte gehört, dass die Arbeitsbedingungen da so schlecht sind.

00:56:18: Es ist

00:56:20: natürlich gewesen aber heute wir haben alleine zwölf Leute, die nichts anderes machen auch nur die nur rumreisen und gucken ob all das auch wirklich keine Kinderarbeit soziale Verhältnisse Toiletten Küchen.

00:56:33: dies das jenes wird immer geprüft.

00:56:35: Das hat sie auch stark verbessert davor.

00:56:37: Ja,

00:56:38: wesentlich verbessert und wir verifizieren das auch.

00:56:40: Die kriegen richtig Berichte darüber und ich will nicht sagen dass es heute nicht mehr gibt aber es ist heute eine verschwinden kleine Anzahl.

00:56:53: Sie haben sich professionalisiert.

00:56:54: Und die Firmen, mit denen wir arbeiten, das sind so große Fabriken, die könnten sich das gar nicht leisten.

00:56:58: Das sind höchstens vielleicht so kleine Subcontractor, die die manchmal noch sich holen.

00:57:02: Da könnte das vielleicht passieren aber das darf eigentlich nicht.

00:57:06: Warum

00:57:07: sind denn eigentlich diese großen Modelfirmen nicht selber noch stärker vor Ort?

00:57:11: Und warum nimmt ihr eine Marge raus?

00:57:13: Warum kommt da nicht vielleicht irgendwie ne Eberkombin Fitch und sagt okay wir sind jetzt so groß Sie gehen jetzt selber in die Fabriken ran, wir sind selber in Asien vor Ort.

00:57:23: Warum erlauben sie eigentlich solche mittelsmänner Strukturen wie eure weiterhin?

00:57:27: Weil sie einfach die Sicherheit haben wollen!

00:57:29: Die Sicherheit das wirklich... Guck mal, Sie müssen ja alles kontrollieren.

00:57:34: Wir machen eins, unsere Büros.

00:57:36: Wenn du jetzt aber kommst mit dem Fitts bleiben wir bei dem.

00:57:39: Der kauft jetzt zwanzigtausend Jacken So.. In der Fabrik so und so.

00:57:45: Jetzt steht unser Leute, stehen da von einer ersten Sekunde Die Meterware kommen rein wird kontrolliert Das beginnt die Produktion, der steht da bis die Ware auf dem Container ist.

00:57:57: Ist immer unsere Security dabei und prüft und kontrolliert und im Stichproben raus guckt.

00:58:03: aber die Maße stimmen und das können sie gar nicht!

00:58:05: Wie sollen die das machen?

00:58:07: Da müssen Sie einen Apparat von wie wir auch zweitausend Leuten...

00:58:10: Also die akzeptieren dass diese Wertschöpfungsstufe einfach extern sind und sagen bevor es...

00:58:14: Weil wir haben fast zwei tausend Leute in Hongkong also in Asien Die müssen die ja sonst aufbauen und kontrollieren.

00:58:23: Und bei uns durch die eigenen Büros, die wir haben und dass sie alle beteiligt sind, kontrollieren die sicher von selbst.

00:58:32: Verstehst du?

00:58:34: Die waren nicht mehr uns betrügen wie das früher war.

00:58:38: Dass sie hier einen Kickball bekommen haben.

00:58:42: So eine Weile?

00:58:42: war das so früher?

00:58:43: Ja, früher war es immer so.

00:58:45: Der Chinese hat immer gesagt Close one eye but never... Never close to eyes.

00:58:52: Also lass mal was durchgehen, aber bloß nicht sonst wird's in der Überhand.

00:58:59: War das auch deine große Stärke, sozusagen auch so Kultur übergreifen Freundschaften schließen zu können?

00:59:04: Ja ich habe

00:59:05: sehr viele Freunde in Asien.

00:59:06: Ich hab wie gesagt auch lange da gelebt und ich bin ... Ich hab viel gelernt von den Chinesen gelernt und von den Asiaten gelernt Und auch dieses Familienzusammengehörigkeit, die ich heute hier pflege mit meinen Kindern.

00:59:21: Ich habe ja nun mehrere Kinder und deutlich auch natürlich mehrere Freunde in meinem Haus, auch in Spanien.

00:59:29: Wir sind eigentlich immer so fünfzehn-zwanzig Leute da.

00:59:33: Und das liebe ich einfach!

00:59:34: Ich bin es einfach ... Diese Familienzusamengehörigkeit ist einfach so toll.

00:59:38: Das kennt man ja gar nicht mehr in Deutschland.

00:59:40: Aber hast du den Asien sozusagen?

00:59:41: Ja,

00:59:42: das hab' ich in Asien.

00:59:43: Also ich hab's zu Hause schon mitbekommen Aber ich habe es in Asien dann wirklich bemerkt und auch gelebt, wie die Urgroßmutter und der Urgroßenvater und der Großvater.

00:59:52: Und die Großmutter!

00:59:53: Und die Kinder!

00:59:54: Wie das alles lebt da?

00:59:55: Und wie das

00:59:56: funktioniert?!

00:59:57: Es könnte ja auch anders können, die gar nicht funktionieren.

01:00:00: Denn will ich dir nicht alle mithelfen würden... ...in dieser ganzen Kategorie der Arbeit.

01:00:06: somit verdienen, die auch Gärten haben zu essen.

01:00:09: Damit haben sich früher über Wasser gehalten, die Inder genauso.

01:00:12: Die Länder verändert sich auch, ich meine China ist jetzt ja ganz anders als früher.

01:00:15: Ja,

01:00:15: China ist ganz anders heute geworden!

01:00:18: Es ist unbeschreiblich.

01:00:20: Ich war gerade in China vor zwei Monaten oder drei Monaten Wenn du das siehst da die Städte sind grün, die haben Millionen von Bäumen gepflanzt Da fahren die Ropper darum und die Chinesen sind zufrieden Obwohl die zielhaben, wenn du durch die Straßen gehst paar Minuten fotografiert und gefilmt.

01:00:42: Geht nur blitz, blitz überall im Auto auch.

01:00:46: Aber die sagen es geht ihnen gut.

01:00:49: sie sorgt für seine Bürger, für seine Menschen Und das tut er ohne Frage sehr gut zu essen.

01:00:55: Sie leben gut ich würde nicht sagen Wohlstand aber es geht ihn gut.

01:01:00: Ich will nicht auf dem Land mal was anders sein aber hier ist nur von den ganz großen Städten Shanghai und und Und das appreciaten sie und da die sind glücklich.

01:01:10: Die Chinesen sind wirklich erstmalig, muss ich sagen sehr glücklich und fühlen sich wohl trotz dieser Beobachtung, die man ja bei uns auch einführen will.

01:01:22: Du wächst.

01:01:23: von den ganzen asiatischen Ländern kennst du am besten?

01:01:25: Wo haste ihr meist heimisch gefühlt?

01:01:26: Hongkong habe ich lange gelebt.

01:01:28: Vietnam kenne ich sehr gut und auch China kenne nicht alles gut.

01:01:31: Indien könnte ich auch gut.

01:01:32: Ich bin überall sehr viel gewesen

01:01:35: Aber was ist denn dein, heute würde man sagen longevity hack?

01:01:38: Wenn ich dich jetzt so sehe du bist fünfundachzig.

01:01:40: Es ist einfach unvorstellbar.

01:01:41: also wie du sprichst, wie du reißt, wie Du aussiehst... Wie macht man das?

01:01:49: Einfach gute DNA,

01:01:50: gute, gute... Wahrscheinlich eine gute DNA und äh.. Ich bin einfach liebes froh!

01:01:57: Ich habe zwar einen Knacks mitgekriegt durch den Tod meiner Frau aber da hab' ich mich auch wieder davon erholt.

01:02:03: Und wie lange ist es her?

01:02:04: Vor drei Jahren Und ich hab mittlerweile einen Partnerin gefunden, der Schweiz.

01:02:08: Bin sehr glücklich und wir haben noch zwei Kinder dazu übrigens.

01:02:12: Jetzt habe ich sechs Kinder!

01:02:13: Ah okay weil die hatte schon Kinder?

01:02:14: Die hat zwei Kinder und ja insofern... Also wie gesagt, ich bin glücklich wenn ich meine Familie um mich habe, meine Kinder da

01:02:23: sind.

01:02:23: Machst du besondere Sachen beim Essen, beim Sport irgendwas?

01:02:26: Also ich beim Essen.

01:02:27: Ich esse morgens und abends und am Tage nur ein bisschen obs.

01:02:32: Okay.

01:02:32: Und mach viel sport.

01:02:33: Geh jeden Tag ... für so jeden Tag zu laufen.

01:02:37: Also, laufen darf ich nicht mehr schnell gehen.

01:02:39: Meine Knie erlauben mir nicht, dass ich laufe... ... aber ich kann noch reiten und kann Skilaufen alles wunderbar!

01:02:45: Und ähm... Ja, und esse abends und dann möglichst früh um sechs... ...und esse

01:02:52: sehr... Machst du so Muskeltraining oder

01:02:54: so?

01:02:54: Ich mach nach mir das Muskeltrainig morgens laufen.

01:02:56: Aber so mit Personal Trainer oder einfach nur so was?

01:02:59: Habe ich gehabt?

01:02:59: jetzt ja, nachdem ich habe jetzt mal neue... ...Gelenke gekriegt hier in die Arme gerade, gerade.

01:03:04: Es

01:03:04: ist schon der Gelenker

01:03:05: Entschuldige Länge, geht wunderbar.

01:03:07: Alles wieder da und das habe ich jetzt damit mit der Trainerin, hab' ich mir das an trainiert.

01:03:14: Okay,

01:03:14: du

01:03:15: investierst schon in deinen Körper?

01:03:18: Ich

01:03:18: investiere in meinen Körper.

01:03:20: Ich habe ja auch nun wie gesagt eine neue Partnerin, dann muss ich mich ja auch anstrengen!

01:03:27: Du hast ja auch die Ahnung wenn man dein Leben so hört... Das war ja auch ultra hart also Drei Jahre im Flugzeug, die gehen nicht spurscheinander vorbei und die ganzen Reisen in der Fabrik auf dem Schneidetisch schlafen.

01:03:36: Da wurden Schlangen.

01:03:38: Und dann war ich nicht viel mal hoch und wieder Verluste.

01:03:42: Es ist ja schon irgendwie so ... Wir waren eigentlich nicht alt aber doch!

01:03:46: Ja, aber ich muss dir sagen... In den Jahren wie das?

01:03:50: Ich war ja jung.

01:03:50: Ich war zwanzig, dreißig, vierzig.

01:03:54: Da merkst du das gar nicht.

01:03:57: Der Erfolg war da, ich war happy Ich hab viele Freunde gehabt, ich habe auch hier viele Freunde.

01:04:04: Und ja ... Ja, ich bin eigentlich viel oder so ein Sunny Boy!

01:04:08: Ich bin immer gut gelaunt und nicht schlecht in der Hunde.

01:04:11: Als der Erfolg besonders groß war, was du dir immer gegönnt hast?

01:04:14: Jetzt kaufe ich mir noch besondere Poloferde oder jetzt mach' ich die...

01:04:17: Bestimmt habe ich eine Polofeder gekauft.

01:04:20: Das war das verrückteste.

01:04:22: In der Hochzeit, als meine Kinder bei den beiden Töchter gespielt haben, und ich, da habe ich vierundzwanzig Pferde gehabt

01:04:30: Die waren alle

01:04:32: in Hamburg?

01:04:32: Ja, beziehungsweise auf Mallorca haben wir sie stehen gehabt weil das Wetter besser ist für die Fährle.

01:04:38: Und dann habt ihr aber gespielt über auf der Welt?

01:04:41: Überall!

01:04:42: Aber nur in Europa haben wir die Färde mitgenommen sonst haben wir uns wirklich geliehen Dubai und so haben wir es immer fertig.

01:04:47: Du hast

01:04:48: doch mal eine Ranch gehabt.

01:04:49: in Argentinien glaube ich auch, ne?

01:04:50: Ja... In Argentinier.

01:04:52: Du hattest

01:04:53: ja nicht nur Fährte gesagt, du kaufst mir so eine Rancher.

01:04:55: Habe ich

01:04:55: angefangen aber das habe ich dann irgendwann aufgehört.

01:04:57: Das war nix für mich, die Zeit hab' ich nie noch gehabt.

01:05:01: Eine Ranchersentrale!

01:05:03: Ich hab mit dem Freund zusammen Fährde gezüchtet.

01:05:07: Aber das hat er nachher weiter gemacht.

01:05:10: Und da haste noch was sozusagen ... Vor oder wenn Sie so über sein Leben jetzt ... Du bist ja noch fit, was kommt noch?

01:05:17: Ja.

01:05:19: Also ich hab noch viel vor euch!

01:05:20: Ich hoffe dass der liebe Gott mir noch lange Zeit gibt.

01:05:22: Ähm...

01:05:24: also ich fühl mich gesundheitlich sensationell und äh.. ich will noch viel Sport machen, ich will auch viel reisen.

01:05:32: Aber ihr könnt das eigentlich die Welt

01:05:33: sehen?!

01:05:33: Ich

01:05:34: war überall, ja, stimmt.

01:05:35: Aber jetzt habe ich eine Partnerin, die muss ich dir auch mal was zeigen.

01:05:39: Vielleicht mit ihr zusammen.

01:05:40: Meine Kinder reißen auch viel und ich möchte viel mit meinen Kindern zusammenmachen.

01:05:45: Für mich ist mein Leben, sind meine Kinder.

01:05:50: Das wirklich war, muss ich sagen, meine Freunde und meine Kinder so diese Community.

01:05:55: Das hält mich aufrecht und das hält mich jung und erhält mich frisch.

01:06:00: Und da fühle ich mich...

01:06:02: Was würdest du jungen Leuten heute raten?

01:06:03: Also wenn jetzt jemand, der selber ist vielleicht achtzehn- neunzehntzwanzig oder vielleicht Mitte zwanzig ist und sowas hier hört und denkt okay was ein Leben, was eine Abenteuer ... Gutes, besonderiges Gemüt kann man ja schlecht an jemandem raten.

01:06:16: Ja aber erstmal muss man natürlich arbeiten.

01:06:21: Ohne Arbeit geht das nicht ohne Geld verdienen kann man sich auch keine Abenteuer leisten.

01:06:25: und ich würde jedem raten er soll so wie ich das zum Beispiel gemacht habe eine Vision haben wir irgendwie irgendwie einen Punkt haben wohin will?

01:06:37: Und wenn er dem nachgeht ein bisschen Glück hat sich da rein versteift, dann wird das auch gelingen glaube ich.

01:06:46: Und im Sportbereich gibt es ja Leute die sind... Ich bin ein bisschen crazy.

01:06:52: Das weiß ich selbst und aber kann nur wieder sagen der liebe Gott hat mich wirklich beschützt.

01:06:59: Ich wäre wahrscheinlich schon links weg gewesen sonst.

01:07:02: Aber ich bin einfach so.

01:07:06: Mich fasziniert die Gefahr!

01:07:09: eine kakoligerbare Gefahr.

01:07:12: Ich laufe nicht am Seil zwischen zwei Bergen rum, aber die Gefahr ist schon für mich etwas Faszinierendes.

01:07:24: Aber

01:07:25: nur im Hobbybereich?

01:07:26: Nicht im Internet?

01:07:27: Nur

01:07:27: in der Unternehmen überhaupt.

01:07:28: Ich bin sehr konservativ.

01:07:29: Genauso auch mein Geld anlegen.

01:07:33: Ich habe mein Geld verdient!

01:07:34: Warum soll ich jetzt noch mal spekulativ versuchen zu

01:07:38: verdoppeln?!

01:07:39: Also hast du keine Immobilienprojekte?

01:07:41: Immobilen habe ich, die haben die Kinder.

01:07:43: Ich hab alle schon meinen Kindern vererbt.

01:07:47: Aber ich sage mir warum soll ich jetzt das Geld, was ich wirklich schwer verdient habe?

01:07:53: Warum soll ich das auf Spiel setzen um da eventuell das Doppel zu kriegen oder vielleicht nur noch die Hälfte?

01:07:59: Mach' ich nicht!

01:08:01: Dann habe ich lieber vier, fünf Prozent oder drei Prozent Zinsen und bin damit zufrieden.

01:08:06: Das ist meine Division.

01:08:07: Es gibt andere, die sind spekulativer.

01:08:09: Die sind da mehr für die Gefahr.

01:08:12: Ich nicht!

01:08:13: Die liebe ich nicht.

01:08:14: Die anderen Gefahr lieb' ich mir.

01:08:17: Uwe krass, krass krass.

01:08:19: Also was dann Leben?

01:08:20: Was dann Leben... Aber du brauchst ja nix.

01:08:22: Du würdest doch jetzt alles wieder genauso machen.

01:08:24: Ich würde es genau so wieder machen wie genaues gleichmachen.

01:08:28: Vielleicht darf ich dir eins sagen, wie ich angefangen habe mit meinem Partner unter zwei und sechzig.

01:08:33: Da bin ich denn zur Bank gegangen Wir beide zusammen nach hier allein.

01:08:37: Ein Herr Peters, Privatbank werden natürlich beide kämpfen nicht Geld und dann habe ich ihm meinen Plan vorgelegt wie ich das machen wollte.

01:08:49: oder sagt ja mein junger Mann Das sieht alles gut aus und jetzt brauchen sie Geld.

01:08:53: Ich sage Ja Was haben Sie denn an Sicherheiten?

01:08:57: Da hab' ich ihn angeguckt und gesagt Wissen was?

01:08:59: Gar keine nur meine blauen Augen Junge, ich hab schon so viele Fehler in meinem Leben gemacht.

01:09:07: Ich geb ihn, der hat mir damals eine halbe Million uns gegeben.

01:09:11: Als

01:09:12: Kreditkapital.

01:09:14: Als Banker gehen wir heute hin und versuchen mal Zehntausend Euro zu kriegen.

01:09:19: Und der hat mich im Grunde genommen verleitet oder was heißt verleidet.

01:09:24: Durch den bin ich dazu gekommen, dass ich auch gesagt habe.

01:09:27: Wenn ich dem Vertrauer gebe ihm Geld, wenn ich dem vertraue, gebe ich ihm Geld.

01:09:31: Ist nicht immer gut gegangen, muss ich sagen.

01:09:32: Ja?

01:09:32: Leider sagen wir das ist nicht mal gut gegangen.

01:09:34: Das

01:09:34: heißt also bei dem Inder mit Asmara...

01:09:37: Ich hab vorhin gerade mir eben telefoniert.

01:09:39: Den besten Freund.

01:09:41: Aber es gab noch Leute wo du sagst, denen habe ich mal weiß nicht ein paar hunderttausend Euro gegeben und die waren dann weg.

01:09:45: Weg!

01:09:46: Mehrfach mehrfach.

01:09:49: Der Inder ist sogar gekommen als meine Frau gestorben war gestorben ist, ist er extra von Singapur hergekommen und hat mit uns zusammen mit dem Wohnzimmer gesessen.

01:09:58: Und drei Tage bei uns geblieben.

01:10:00: Das schon war's.

01:10:01: Der ist auch ein paar Jahre jünger wahrscheinlich, oder?

01:10:04: Der

01:10:04: ist seit fünfundfünfzig.

01:10:05: Sechsundfünfzehn!

01:10:07: Also okay...würdest du auch Leuten werden vertrauen?

01:10:09: also das heißt trotz allem die Rücksteige, dass es auch gibt am Ende hilft nichts man muss weitermachen.

01:10:14: Ja gut ich bin natürlich jetzt etwas vorsichtiger geworden aber wie gesagt der Banker hat mich dazu.

01:10:22: Er hat mir auch gesagt, damals nicht direkt aber im Sinne und denkt dran vielleicht braucht das auch irgendjemand mal.

01:10:30: Versucht es auch wenn's kalkulierbar ist, das zu machen mit der... Das war wirklich mein fehlerlicher Freund.

01:10:36: Der ist nachher mit dem man sich in den vierzig-fünfzig Millionen gemacht.

01:10:40: Da war das Running Business!

01:10:43: Das

01:10:43: heißt ihr hattet einmal vierzig Millionen ausständig also so eine Verbindlichkeit?

01:10:46: Ja ja klar logisch.

01:10:48: Wenn du hier, wenn du zweitere Millionen hast kannst du immer easy mal fünfzehn Millionen Außenstände haben.

01:10:53: Es geht schnell!

01:10:54: Aber was war so das stärkste Jahr?

01:10:56: Da gab es nochmal Jahre wo dann so zehn, zwanzig, dreißig Millionen reingekommen sind und noch mehr?

01:11:02: Das war ein warmen Zugimmer gehabt.

01:11:03: Das musst du ja auch bei dem Unternehmen.

01:11:05: Ja, ja.

01:11:05: Wenn du sechs, siehmal Millionen umsetzen musst du auch... Klar.

01:11:09: ...wenn du nicht wenigstens, ich sag mal vier Prozent verdienst Netto.

01:11:14: Dann ist es schwierig.

01:11:15: Dann hast du Probleme.

01:11:16: Denn wie es ist, kommen ja auch immer wieder eine Pleite dazu.

01:11:20: Und Karstadtpleite zum Beispiel hat mich in Vermögen gekostet.

01:11:24: Weil die einfach ihre Ware hatten und nicht bezahlten?

01:11:26: Hoffen

01:11:26: nur!

01:11:27: Die bezahlen dich dann.

01:11:29: Da verliesst du schnell mal ein paar Millionen.

01:11:30: Zwei-drei Millionen zurück weg.

01:11:33: Aber ich meine... Ist man nicht total verrückt wenn man so überlegt, wie das alles angefangen hat?

01:11:36: Dann hat man auf einmal einen Jahr wo man dann weiß nicht fünf zu sechzehn Millionen Ergebnis hat und denkt sich wow Da fängt man schon an durchzudrehen noch nicht.

01:11:45: Du darfst immer nicht vergessen, die fünfzig Millionen sind ja kein Karnetto-Einkommen.

01:11:50: Das ist das was du Brutto verdienst und dann gehen alle um Kosten ab.

01:11:53: Also ich sag mal wenn du nachher wirklich zwei drei vier Prozent verdienst von deinem Umsatz

01:12:02: Als Dividende sozusagen?

01:12:04: Die Dividenden kriegst du weniger wahrscheinlich sogar.

01:12:07: Aber wenn du das verdienst dann bist du schon happy Denn in der heutigen Zeit ist das alles nicht mehr so einfach.

01:12:13: Wir essen du den ganzen.

01:12:14: Aufbau von Zellando und so verfolgt das ist jetzt auch irgendwie euer Segment.

01:12:18: habt ihr die an?

01:12:19: also

01:12:21: wir machen über zellando auch verkaufen noch übers erlando oder über amazon.

01:12:26: Und ja ich meine die hat man damals nicht zugetraut dass sie die haben jahrelang nur Geld reingesteckt nie in fennig geld verdient.

01:12:33: aber jetzt verdienen Sie gut.

01:12:35: Aber was war das?

01:12:36: So beobachtet Mensch da kommen so junge Leute bauen seinen online shop und dann Da hat man sich erst mal nichts mehr gedacht.

01:12:42: Und dann war man froh, als die gekauft haben und gut war es?

01:12:44: Ja, ich mein ... Die haben's gigantisch gemacht.

01:12:47: Kein Mensch hat das den zugetraut.

01:12:49: Und die haben Investoren gefunden, die da wirklich hunderte von Millionen reingesteckt haben.

01:12:56: Das rechnet sich jetzt ohne Frage.

01:12:58: Sehr gut sogar!

01:12:59: Und diese chinesischen Anbieter-Schienen und Temu und so was?

01:13:02: Schienen davon halte ich nicht viel.

01:13:05: Die sind, ist die Frage ob die überhaupt noch hier weiter existieren werden.

01:13:09: Weil die natürlich auch sehr viel ich sag mal Stoffe verwenden, die man hier eigentlich gar nicht verwenden darf.

01:13:16: Sie nutzen ja auch generell so ein bisschen verschiedene Lücken wie es gibt.

01:13:19: Pestiziden

01:13:20: und also was?

01:13:21: Also das aber auch so Zoll-Lücken zumindest waren gar nicht für Zoll.

01:13:27: Aber

01:13:27: sowas wird's immer geben.

01:13:28: Mit solchen Leuten müssen wir immer leben.

01:13:32: Ja war eine Geschichte!

01:13:34: Vielen Dank,

01:13:34: Uwe!

01:13:35: Ja.

01:13:35: Ich danke dir für das.

01:13:36: War eine wahnes Geschichte?

01:13:37: Ja, danke dir.

01:13:38: Ciao

01:13:56: ciao!

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