Wie Microsoft im KI-Wettlauf punkten will: Agnes Heftberger (#869)

Shownotes

Milliarden-Umsätze und Überflieger-Karriere: Agnes Heftberger ist mit gerade mal 44 Jahren die jüngste Deutschland-Chefin von Microsoft. Sie führt damit 3000 Mitarbeiter und verantwortet Umsätze wie bei einem DAX-Konzern. Im OMR Podcast spricht sie über ihren Weg aus einem kleinen Dorf in Österreich in die Führungsriege der globalen Tech-Welt, über Künstliche Intelligenz als Alltagshelfer – und die Frage, wie ihre Zeit als Top-Managerin in Singapur ihren Blick auf Deutschland verändert hat. 

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Transkript anzeigen

00:00:00: Überfliegerin!

00:00:01: Die Dame ist gerade mal Mittevierzig und schon Chefin von Microsoft hier in Deutschland.

00:00:06: Das ist ja schon mal alleine namentlich nicht schlecht, aber man muss nicht klarmachen, Microsoft wäre wahrscheinlich allein in Deutschland ein Dachskonzern, also nur das deutsche Geschäft, wo gemerkt.

00:00:16: Die Agnes Heftberger hat mir nicht so ganz genau verraten, wie viel Umsatz sie machen, aber ich konnte so ein bisschen eingrenzen und es klang schon sehr nach Dachs, wenn man das Microsoft-Deutschner-Geschäft als Standalone betrachten würde.

00:00:26: Sie hat mir dann erzählt, wie sie den Weg in ihre heutige Position gefunden hat.

00:00:30: über Signapur und vor allen Dingen aus Österreich heraus.

00:00:33: Dann haben wir natürlich gesprochen über die ganz offensichtlichen Themen KI, die Rolle von Microsoft in der Welt, die Relevanz im Sinne von deutscher Infrastruktur.

00:00:40: Sie hat mir auch erzählt, warum sie sich als Millennial begreift, warum mir das wichtig ist, sogar bei LinkedIn steht bei ihr Millennial.

00:00:46: Und so hat sich ein munteres, heiteres Gespräch zum Jahresauftakt ergeben.

00:00:51: Übrigens, die Agnes Heftberger ist nicht die erste Person, die Chefin oder Chef von Microsoft in Deutschland ist und hier im Podcast zu Gast war.

00:00:59: Vor einigen Monaten hat er mal den Achim Berg zu Gast.

00:01:02: Der war schon ein paar Jahre vor der Agnes Dortchef und hat danach eine beeindruckende Karriere gemacht.

00:01:06: Telekom, Vorstand, Private Equity, mittlerweile erlegt er das Geld der Fissmann-Familie nach dem großen Exit an.

00:01:11: Wirkt hier ein spannender Gesprächspartner, kann ich nur empfehlen, vielleicht immer runter scrollen und die Achim Bergfolge auch hören.

00:01:17: Aber jetzt erstmal rein ins Gespräch mit Agnes Heftberger von Microsoft.

00:01:20: Auf geht's!

00:01:32: Hallo Agnes.

00:01:33: Hallo.

00:01:34: Du bist weder Amerikaner noch Deutsche, sondern Österreicher.

00:01:37: So ist es.

00:01:37: Und dort in einem Dorf aufgewachsen, von dem ich vorher noch nie gehört hatte und die meisten Österreicher glaube ich auch nicht.

00:01:42: Das stimmt.

00:01:43: Also dort wären natürlich jetzt ein paar schon ganz schockiert, dass wir das Dorf nennen.

00:01:46: Es ist ganz offiziell eine kleine Stadt.

00:01:48: Ah.

00:01:48: Eine Grenze zu Bayern-Sharing heißt das.

00:01:50: Ja, kennt fast niemand.

00:01:51: Also

00:01:52: da passt er auch.

00:01:53: Genau,

00:01:53: genau.

00:01:53: Gibt's keine Berge, keine Seen.

00:01:55: Trotzdem schön, aber nicht so auf der Touristenstrecke.

00:01:58: Aber du warst ja erst mal deine Anfangskarriere in Österreich auch bestritten, in Wien studiert und so.

00:02:04: Genau.

00:02:05: Und dann ging es zu langsam international weiter.

00:02:08: Ja, ich habe eigentlich von Anfang an in international gearbeitet.

00:02:11: Damals, das ist heute leider nicht mehr ganz so, war Wien ja irgendwie so der Hochburg der Zentralen für Osteuropa.

00:02:16: Und genauso einer habe ich auch gestartet, also von Anfang an mit einem Blick Richtung Osten und von Südostasien, Südosteuropa bis hin zu Russland.

00:02:27: Vieles gemacht.

00:02:28: Und ja, da ging's

00:02:30: los.

00:02:30: War das schon bei IBM dann?

00:02:31: Das war bei IBM, genau.

00:02:32: Dann hast du ja viele, viele Jahre bei IBM gemacht.

00:02:34: Ja, dreiundzwanzig.

00:02:36: Also da wirklich angefangen, sozusagen, ich glaube, als Praktikantin oder so?

00:02:41: Naja, nicht als Praktikantin, sondern ich habe so neben dem Studium als Werkstudentin angefangen.

00:02:46: So nannte man das.

00:02:46: Ich habe die Archive sortiert.

00:02:48: So, da waren Dinge ausgedruckt in irgendwelchen Foldern und Ordnern und das habe ich da im Dunkeln sozusagen sortiert.

00:02:54: Und so ist dann eines zum anderen gekommen und dann habe ich dann mal Vollzeit angefangen, nebenbei studiert oder nebenbei gearbeitet, je nachdem, beides Vollzeit.

00:03:01: Und ja, eines führte zum anderen.

00:03:02: Aber

00:03:02: hat sich irgendwie die Firma oder die Branche oder Technologie interessiert, oder war das eher so, ich brauche einen Job?

00:03:08: Also das erste, was mich interessiert hat, war tatsächlich das globale Thema.

00:03:11: Also ich war, ich bin zwar in einem kleinen Dorf, wie du sagst, richtigerweise, groß geworden, aber ich war immer super interessiert an der Welt.

00:03:17: Ich wollte einfach... möglichst weit weg und möglichst viel sehen.

00:03:21: Und das war der erste Anreiz, als ich die Möglichkeit sah dabei, IBM einfach als Werkstudentin zu starten.

00:03:28: Das andere war natürlich schon noch ein bisschen, ich will Geld und Freiheit.

00:03:31: Freiheit ist für mich so ein Riesentreiber.

00:03:32: Ich will sozusagen selber entscheiden, was ich tue und nicht abhängig sein von Eltern, die da irgendwie das Studium finanzieren.

00:03:38: Und als ich dann gestartet habe, ich kann mich dann noch richtig gut erinnern, so die ersten paar Tage, da ist mir erst klar geworden, ich war schon sehr affin zu einer digitalen Welt, die ja damals gerade entstanden ist.

00:03:47: Aber dass ich da eintrauchen kann in all die Mechanics dahinter und da alle Bausteiner sozusagen in einem Unternehmensverein sind.

00:03:55: Und das hat mich dann, das Kribale war gut, aber das Technische hat mich dann echt in den Bann gezogen.

00:03:59: Und dann war für mich zwar klar, dass ich hier jetzt gerade Archivs irgendwie auf Vordermann bringe, aber mich die Technologie reizt.

00:04:06: Und wie macht man dann so Kriere?

00:04:08: Also, wenn du warst am Ende oder unter anderem warst du dann auch in der Geschäftsleitung für Deutschland bei der IBM, bis dann... Von da aus nochmal nach Asien, aber hast du schon einiges erlebt, wie kommt man da voran?

00:04:21: durch Vertrieb, durch Fleiß, durch Mentoren, was war so der Weg?

00:04:26: Also ich glaube, dass da schon ein paar Faktoren zusammen spielen.

00:04:29: Was für mich gut funktioniert, das ist meine eigene Neugier.

00:04:32: zu folgen.

00:04:32: Also wenn man einem Unternehmen dieser Art, ich würde mal sagen, der Technologiebranche wahrscheinlich fast bei jedem unterwegs ist, dann kann man ja seiner Neugier hier freien Lauf lassen.

00:04:40: Das habe ich auch gemacht, ganz viele unterschiedliche Dinge ausprobiert und immer auch im Zweifel, wenn irgendjemand was vorgeschlagen hat, ein crazy Projekt oder eine crazy neue Rolle einfach mal ja zu sagen und einmal mal zu machen.

00:04:51: Natürlich hat auch irgendwie dazu, dass man da viel Leidenschaft reinsteckt und auch viel Arbeit reinsteckt und sich ein Netzwerk aufbaut und einfach auch mit der Leidenschaft versucht, Kunden zu begeistern, Partner zu begeistern, je nachdem, was die Rolle ist.

00:05:02: Aber es war kein geplanter Weg, es war kein geradliniger Weg im Sinne von, es hat immer alles total viel Sinn gemacht in dieser Konzernstruktur, sondern ich bin da echt immer meiner Neugier gefolgt und hatte viele Menschen auf dem Weg, die ... Ich sag heute noch erstaunlicherweise dran geglaubt haben, dass ich das hinkriege und mir da wirklich wilde Geschichten vorgeschlagen haben.

00:05:21: Was

00:05:21: war so die ein, zwei größten Sprünge, die du gemacht hast?

00:05:23: Also ich glaub, ein großer Sprung für mich, damals, nämlich im Nachhinein, da hab ich fast mehr Gänsehaut jetzt, wenn ich drüber nachdenke, als vielleicht damals, der mir im Nachhinein groß erscheint.

00:05:31: Ich bin damals mit vierundzwanzig Führungskraft geworden.

00:05:34: Ich hab da noch gar nicht drüber nachgedacht gehabt, aber ich hatte dann einen deutschen Chef in dem Fall.

00:05:39: Und die Rolle hat sich ergeben und der gesagt, Agnes, du machst das jetzt.

00:05:42: Und ich hab da ... Das ist so ein Feature, das hab ich.

00:05:45: Ich denke da nicht lang drüber nach.

00:05:46: Ich hab dann einfach mal Ja gesagt.

00:05:48: Und hab mich da auf die Reise begeben und hat dann Thym übernommen mit Menschen, die natürlich im Schnitt sehr viel älter waren als ich, die vielleicht so ein bisschen in den ersten Wochen Geduld haben mussten mit mir.

00:05:57: Aber das war eine tolle Geschichte.

00:05:59: Aber ich hab viel lernen müssen.

00:06:01: Okay.

00:06:01: Relativ schnell.

00:06:02: Okay.

00:06:03: Und war man denn ein bisschen frustriert in der Zeit?

00:06:05: auch, weil ... Ich meine, IBM ist natürlich schon so eine globaler Firma, aber hat jetzt nicht diese Wachstumsdynamik wie parallel ... Google oder Meta oder auch Apple in den letzten Jahren.

00:06:18: Und auch in der Phase, in der du damals da warst, die explodiert.

00:06:23: Dann dachte man nicht so, mist jetzt jetzt hier und musst eine IBM Cloud verkaufen.

00:06:28: Den Teilen hast du auch gemacht.

00:06:29: Und nebenher gibt es die neue Amazon Azure Cloud oder die Amazon AWS oder so was.

00:06:34: War das nicht so ...

00:06:36: Ja, dreiundzwanzig Jahre ist natürlich eine lange Zeit und da gab es ganz unterschiedliche Phasen für IBM in diesen dreiundzwanzig Jahren.

00:06:41: und eine Phase ist natürlich auch so ein bisschen, was du beschreibst, ne, in der Welt orientiert sich in Richtung Cloud und IBM ist einen anderen Weg da eingeschlagen.

00:06:50: Aber ich habe das, ich habe da auch immer sehr viel Reiz gefunden, eben nicht irgendwo auf eine Welle aufzuspringen, zu sagen, hey, da passieren jetzt rechts und links irgendwelche spannenden Dinge, da will ich jetzt einfach mit dabei sind.

00:07:00: Ich gehe mal von dem einen Schiff, das ich jetzt hier mal durchkämpfen muss, zu einem Schiff, das ohnehin schon total gut am Wind steht und wo der Wind einfach nur so in die richtige Richtung bläst.

00:07:08: So, ich habe da viel Energie auch draus gezogen, zu sagen, du hast hier ein ikonisches amerikanisches Tech-Unternehmen, das sich immer wieder neu erfinden muss.

00:07:18: Wie geht denn das eigentlich?

00:07:20: Also das war immer so mein Blick drauf in den unterschiedlichsten Phasen.

00:07:24: von IBM und auch immer irgendwie so nie meinen Antrieb zu sagen, da drüben passiert jetzt irgendwas, das scheint sehr erfolgreich zu sein, lass mich da doch mal einfach Teil davon sein, sondern ich will selber mitgestalten und hoffentlich irgendwo was hinbringen, was dann erfolgreich ist.

00:07:37: Das war mein Antrieb.

00:07:38: Und war das dann der größte Sprung in die Geschütze?

00:07:43: Das war ein großes Sprung für mich, vor allem damals, weil ich hoch schwanger war, muss man auch dazu sagen.

00:07:47: Da hatte auch jemand extrem viel Mut und hat gesagt, siebte Monate Schwangerschaft, da kündigen wir jetzt mal an, dass die Agnes Heftberger da in die Geschäftsführung geht.

00:07:55: Das tat sich heute noch einen großen Hut davor, vor dieser mutigen Entscheidung.

00:08:00: Ich glaube, sind die Sprünge dann halt einfach immer mit einem Stück weit größer geworden.

00:08:04: Ich bin nach meiner Zeit in Deutschland dann nach Asien gegangen und habe halt das Asien-Geschäfts gemacht für IBM, also Südostasien, Australien, Neuseeland, Korea.

00:08:13: Das war auch ein großer Schritt für mich.

00:08:14: Was ist

00:08:14: da eigentlich am meisten verkauft?

00:08:15: Also wenn man jetzt bei IBM, was ist ja so das Produkt, wo du am meisten Umsatz mitgemacht hast?

00:08:22: Sehr auf der Technologie Seite des Geschäfts unterwegs, aber auch, ne, aber auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, äh, auch, In meiner Entscheidungsfindung mache ich jetzt diesen Switch rüber zu Microsoft geprägt.

00:08:49: Mich hat massiv diese Zeit beschäftigt, ich würde mal sagen, im Jahr zwanzig zwölf, zwanzig treizend, also das Thema KI bei IBM so auch.

00:08:58: Wie man nur österreichisch so sagt, et scale hochgekommen ist mit Watson damals.

00:09:02: Das ist, glaub ich, eine Brand, die damals schon recht viel Aufmerksamkeit gekriegt hat.

00:09:06: Dieses Thema KI im Enterprise-Umfeld, das wirklich im Unternehmensumfeld zu skalieren, das hat mich massiv positiv getriggert damals.

00:09:16: Und auch irgendwie die Jahre nicht losgelassen.

00:09:19: Ich hab mir damals schon gedacht, also Anfang der zehner Jahre quasi, wow, wenn das wirklich funktioniert, wenn wir das wirklich skaliert kriegen, was wir damit alles machen könnten.

00:09:27: Und wenn man dann so ein bisschen fast forward geht und sagt dann irgendwie zehn Jahre später oder zwölf Jahre später, das ganze Thema nochmal ganz andere Geschwindigkeit aufnimmt, einfach auch durch die Transformer-Technologie und so weiter und dann eben generative KI plötzlich dasteht, dann war das für mich schon ein Riesenfakt auch, warum ich diesen Sprung und diesen Wechsel zum Microsoft gemacht habe.

00:09:49: Aber ist man dann auch mit Kunden, also gehst du dann auch zu irgendwelchen... Firmen hin und sagst er hier, wir sind irgendwie IBM, ich würde euch mal folgendes gerne vorstellen.

00:09:56: Natürlich, ja klar, das ist Teil-Drolle.

00:09:59: Und dann verkauft man denen dann was, sag mal, dann konkret

00:10:02: was?

00:10:02: Also damals waren es wirklich auch so... KI-Transformationsprojekte beispielsweise.

00:10:08: Ich will jetzt gar nicht unbehaf auf IBM nochmal das IBM-Portfolio erzählen, weil die können das natürlich mittlerweile viel besser als ich.

00:10:13: Aber natürlich, was ist so der Texteck?

00:10:15: Warum hat Mainframe auch in einer hybriden Cloud noch eine Rolle?

00:10:19: Was muss man auf der Security-Seite bedenken?

00:10:22: Wie macht man das ganze Thema Observability von einer Infrastruktur, ganz dem Texteck?

00:10:27: Also das waren so Themen, die mich da beschäftigt haben.

00:10:30: Brutale BtoB-Messie auch.

00:10:32: Ja, absolut.

00:10:32: Ja, also, Albi, er misste schon lange auch ein BtoB-Unternehmen.

00:10:36: Okay, das kann man auch aus BtoB.

00:10:37: Und um da Karriere zu machen, braucht man dann das Talent sozusagen, der auch im Sales nachweisen zu können, dass man da größere ... Kunden knacken kann.

00:10:50: Also, ich würde mal sagen, wie es für mich immer war und auch immer noch ist.

00:10:55: Ich glaube, man muss die Brücke schaffen können zwischen eben der Technologie und was die für Fähigkeiten hat oder ausfalten kann, welche Möglichkeiten.

00:11:03: Aber auch ein Verständnis für Geschäftsprozesse, für Businessmodelle, für wie entfaltet eben eine Technologie einfach auch einen geschäftlichen Wert.

00:11:12: Und ich glaube, diesen Zusammenhang herstellen zu können, einerseits Technologie gut genug zu verstehen, dass das möglich ist, aber andererseits sich auch einzulassen auf Unternehmen, mit denen man arbeitet, um zu verstehen, was bringt die auch wirklich weiter, was macht die wirklich effizienter, was macht die wirklich innovativer, was hat so den berühmten Impact auf, entweder Top-Line, also Umsatz- oder Bottom-Line einfach auch gewinnen.

00:11:36: Ich glaube, das ist schon etwas, womit man sich mit einer gewissen Leidenschaft auseinandersetzen muss und das natürlich dann auch wirklich ernst meinen mit Unternehmen besprechen muss.

00:11:46: Das hilft nichts, wenn ich da komme und sage, ich habe hier mein Technologiebauchladen, da habe ich so ein tolles Ding hier.

00:11:50: Und dann lasse ich hier einfach mein Stück Technologie da, das findet ihr sicher ganz toll.

00:11:54: Das muss ich einfach Gedanken machen, wie landet das in einer Unternehmensrealität?

00:11:57: Und wie landet das auch möglichst gut?

00:11:59: War das in, ich meine, du warst ja ein Singnekuder, ne?

00:12:01: Genau.

00:12:02: War das da ähnlich wie in Europa?

00:12:05: Ich würde mal sagen, es gibt Ähnlichkeiten, es gibt Unterschiede.

00:12:08: Die Geschwindigkeit, mit der man einfach auch in vielen Teilen Asiens, Singapur ist ein Beispiel, aber in Südostasien passiert so viel Großartiges auch rund um Singapur rum, mit der man da unterwegs ist und versucht auch wirklich so am... am Cutting-Edge von Innovation zu sein.

00:12:24: Also nicht mal die anderen vorgehen lassen und schauen, wie kommt das an und wie landet das, sondern selber wirklich auch ganz vorne mit dabei zu sein.

00:12:31: Den Anspruch, den habe ich schon sehr stark wahrgenommen in Asien.

00:12:34: Und das gibt es in Teilen auch in Deutschland.

00:12:37: Ich würde nicht sagen, dass das nicht existent ist, aber da verteilt sich das vielleicht so ein bisschen mehr.

00:12:44: Und das ist sicherlich ein Faktor, der prägend ist, der auch irgendwie so das Ökosystem befügelte.

00:12:50: Der aber auch befügelt wird dadurch.

00:12:51: Ich schaue z.B.

00:12:52: in Singapore dann eine Regierung drauf.

00:12:53: Wie früh ist man da mit einer KI-Strategie beispielsweise um die Ecke gekommen?

00:12:57: Oder auch mit dem Thema, wie baue ich KI-Fähigkeiten in meiner Bevölkerung auf?

00:13:02: Wie mache ich das für viele Menschen zugänglich?

00:13:05: Also das sind so Faktoren, die sich daraus ableiten, durch diesen Anspruch ganz vorne mit dabei zu sein.

00:13:10: Und eben echt schnell zu sein.

00:13:12: Also das ist schon ein Unterschied, würde ich sagen.

00:13:13: Und dann war es aber so, als du da unterwegs warst in Asien.

00:13:18: Hattest du dann dort?

00:13:19: Irgendjemand angesprochen von Microsoft, oder wie kam der Kontakt zustande?

00:13:23: Ja, also ich glaube, man muss natürlich auch verstehen, die Tech-Branche ist ja per se zwar groß, aber dann auch nicht so groß und gibt auch immer wieder Kontaktpunkte zwischen Menschen, die in irgendwelchen Führungsrollen sind und anderen Tech-Unternehmen, das ist glaube ich kein Geheimnis.

00:13:38: Und ja, irgendwann hat sich einfach Microsoft gemeldet und dann gesagt, wir hätten da Interesse zu sprechen und wir hätten da vielleicht auch eine Rolle.

00:13:46: Und so kam das zustande.

00:13:47: Und ich war am Anfang, ich war so lange auch wirklich beim Punkt bei IBM zu sagen, ich mach hier großartige Dinge und ich hab großartige Möglichkeiten und schau zurück auf großartige Jahre, dass mich eigentlich eher erst so dieses Verständnis Microsoft verstanden.

00:14:03: Und ich wusste ja auch, wo die stehen von einer KI-Perspektive.

00:14:06: Und die Kombination Deutschland, die hat mich echt

00:14:08: getriggert.

00:14:08: Also wisst ihr das wieder zurück nach Deutschland dann?

00:14:10: Ja,

00:14:11: ich war ja fünf Jahre vor Asien in Deutschland und hab einfach auch wirklich mit großer Begeisterung wahrgenommen, welchen Dimensionen man hier tatsächlich auch arbeiten kann.

00:14:21: Also wir haben hier so viele großartige Unternehmen, die auf ganz, ganz großen Bühnen spielen und stehen, die global einfach auch echt gut mithalten.

00:14:33: Und zu sehen, dass da eigentlich auch noch sehr viel Möglichkeit wäre, wenn wir das Thema Digitalisierung, wenn ich das jetzt mal ganz breit fasse, wirklich so in Champions-League-Niveau.

00:14:44: hinkriegen, was da noch möglich wäre.

00:14:45: Der Gedanke, der hat mich schon sehr stark geprägt in diesen fünf Jahren.

00:14:49: Das war mir auch gar nicht so bewusst, dass mich das so prägt.

00:14:52: Erst als ich dann irgendwie so diesen Gedanken hatte, ah, Microsoft, ah, Deutschland, und wie schaue ich dann auf diese Kombination, ist mir klar geworden.

00:15:00: Ich sag's jetzt mal so ein bisschen platt, oh, Deutschland bin ich noch gar nicht fertig, weil hier ist noch so viel Potential.

00:15:05: Und es braucht aber auch einen großen Tech-Player, um dieses Potenzial idealerweise auch zu heben.

00:15:10: Und ich meine, du hast das ja angang schon gesagt, das ist Microsoft sicherlich ein großer Tech-Player.

00:15:14: Und die Kombination hat mich dann irgendwie... Ja, der hat mich dann irgendwie

00:15:18: gefangen.

00:15:18: Ist das das letzte Interview, das man dann irgendwie mit Herrn Nadela persönlich führt?

00:15:22: oder hat der schon mal von dir gehört vorher?

00:15:26: Das muss man Satya Nadela selber fragen.

00:15:28: Also es ist so, dass Deutschland natürlich schon ein großes Land findet.

00:15:31: Für

00:15:32: Microsoft der größte, vierte Größe im Markt?

00:15:34: Ja, wir geben da keine Zahlen nach draußen, aber... auf jeden Fall in den Top drei, ich sag's mal so, ist und das natürlich schon auch Satya und das gesamte Führungsteam beschäftigt, was passiert in Deutschland.

00:15:46: Also insofern ist das natürlich schon ein Thema.

00:15:49: Für mich war in diesem Kennenlernen von Microsoft, das ist ja ein Prozess, ich mein, man kriegt nicht so einen Anruf und denkt sich, aha, ja genau, das mache ich jetzt und morgen starte ich da, sondern es ist ein Prozess, wo man sich miteinander auseinandersetzt, diese Prozess einfach mit Microsoft Liedern zu sprechen.

00:16:03: Am Schluss natürlich auch Satya war schon einer, Der war extrem spannend, wie viel Konsistenz da war im Sinne von, wie man über Strategie gesprochen hat und über die Kultur von Microsoft, über das, was man erreichen wollte.

00:16:16: Das hat jeder so auf seine Art und Weise gemacht, aber inhaltlich super konsistent.

00:16:19: Das hat mich total fasziniert, wie viel offensichtlich gemeinsamer Glaube da ist, dass man sozusagen sich einen Weg gut überlegt hat und geht man jetzt auch.

00:16:31: Welchen Weg haben Sie dir damals aufgezeigt?

00:16:33: Ja, das ist ganz natürlich stark rund um dieses Thema.

00:16:37: Wo wollen wir mit KI hin?

00:16:38: Dass wir glauben, dass wir da eine Plattform sind, auch eine offene KI-Plattform, die wir ausbauen wollen.

00:16:44: Dass wir tatsächlich glauben, dass KI für ... eine effektive Wertschöpfung auf globaler Basis einen riesen Unterschied machen kann, wenn wir es richtig machen, dass wir aber groß reingemüssen, dass natürlich eine Partnerschaft, die wir jetzt frühzeitig mit Open AI geschlossen haben, da wichtig ist, aber dass es dort nicht stoppen kann, sondern dass wir eben auch darüber nachdenken müssen, wie wir KI wirklich in die Workflows von Menschen bringen.

00:17:07: Und das aber alles immer mit einem Gedanken, wie bleibt die menschliche Ambition, die menschliche Kreativität irgendwo die Treiber in der Kraft her.

00:17:15: Das war so in der Kürze eigentlich so die Diskussion, die wir immer wieder hatten und die aus unterschiedlichsten Arten beleuchtet haben.

00:17:21: Wie viele

00:17:21: Gespräche hast du denn geführt, bis du dann klar warst, du machst den Job?

00:17:23: Ich habe

00:17:23: das nie gezählt.

00:17:24: Aber

00:17:24: schon, wir reden über zehn oder so.

00:17:26: Ja, ich weiß gar nicht.

00:17:27: Vielleicht gar nicht so viele.

00:17:28: Also für mich hat sich das schon angefühlt als einige, weil ich einfach auch extrem... Neugierig war eben nicht nur sozusagen von den unmittelbaren Protagonisten zu hören, sondern ich habe mich mit dem asiatischen Team auseinandergesetzt.

00:17:39: Ich habe mich mit dem amerikanischen Team auseinandergesetzt.

00:17:41: Ich war das ja neugierig.

00:17:43: Ich wollte möglichst viel Imput haben.

00:17:45: Ich wollte auch verstehen.

00:17:46: Wie funktioniert Microsoft für Führungskräfte, die von außen kommen?

00:17:49: Man muss wissen, bei IBM gibt's das, aber nicht so oft.

00:17:52: Bei Microsoft ist das natürlich eine andere Nummer.

00:17:54: Da ist natürlich auch immer wieder jemand von außen gekommen.

00:17:57: Ich wollte verstehen, wie ist das für die gewesen?

00:17:59: Was haben die da mitgenommen?

00:18:01: Was haben die vorgefunden?

00:18:02: Das waren für mich Themen, wenn man so lange bei einem Unternehmen ist, die anderen natürlich beschäftigen vor einem großen Wechsel.

00:18:09: Da war ich super neugierig und hab natürlich diese Neugier auf freien Lauf gelassen.

00:18:12: Das hat

00:18:12: wohl die Leute vorgestellt.

00:18:14: Genau.

00:18:15: Wann war der Wechsel?

00:18:16: Ich bin im April, April,

00:18:16: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:18:20: April, April, April, April, April, April, April,

00:18:21: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:18:23: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:18:33: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, Aber wie gesagt, mich hat das dann interessiert, die Kombination.

00:18:49: Und ich wollte einfach viel darüber verstehen.

00:18:50: Und natürlich haben die sich sicherlich auch ein Bild über mich gemacht.

00:18:53: Ich meine, da darf man sich keine Illusionen machen.

00:18:55: Die wollten mich natürlich auch kennenlernen.

00:18:57: Klar.

00:18:58: Und irgendwo muss man halt dann feststellen, passt das für beide.

00:19:01: Also im Ende ist wahrscheinlich jetzt Microsoft auch, sagen wir nur jetzt, Microsoft Deutschland.

00:19:06: Wenn man das alleine betrachten würde, eine der weiß nicht Topf Fünfzig.

00:19:12: Ich habe das noch nie so betrachtet.

00:19:15: Das ist ein guter Punkt.

00:19:16: Das muss ich mir immer anschauen.

00:19:17: Ich hatte mal den deutschen Amazon-Stilfeil, den Rock'n'Bröninger.

00:19:21: Da kam er am Ende raus.

00:19:22: Es ist relativ klar, Amazon Deutschland alleine wäre auch ein Dachskonzern hier.

00:19:28: Wir machen hier schon große Dimensionen.

00:19:29: Das war für mich auch, als ich gestartet bin.

00:19:32: Es war eine schöne Phase von den ersten paar Wochen, einfach auch zu sehen.

00:19:37: Was ist die Dimension von Microsoft?

00:19:38: Kannst du mal was andeuern?

00:19:39: Wie viele Leute arbeiten hier für Microsoft?

00:19:41: Ja,

00:19:41: wir haben so circa dreitausend Leute hier.

00:19:42: Was ist

00:19:42: denn bei Technologiefirmen?

00:19:44: Microsoft Deutschland, ja.

00:19:46: Es klingt so viel im Vergleich zu irgendwie, die Schwarzgruppe hat nicht fünfhunderttausend oder so, aber ihr macht ja eine ganz andere Wertschöpfung.

00:19:52: Ja, und ich meine,

00:19:53: ich glaube, ich muss einfach überlegen, wer arbeitet alles mit Microsoft-Technologie?

00:19:56: Also das ist natürlich je nach... Das Portfolio ist ja riesig.

00:20:00: Wir haben so das ganze Thema Modern Work, also das, was viele es unter dem Begriff MDRA-Firmware in der Office kennen.

00:20:05: Wir haben das ganze Cloud-Thema.

00:20:07: Wir haben so ein riesen Security-Business.

00:20:10: Wir machen vieles noch andere Themen von Gaming bis hin zu LinkedIn.

00:20:14: Also wenn man sich einmal überlegt, wie viele Leute, wie viele Organisationen, wie viele Teams mit unserer Technologie in Berührung kommt und das... drückt sich natürlich dann auch in den Zahlen aus.

00:20:23: Das ist schon eine interessante Erfahrung.

00:20:24: Also

00:20:24: wenn Microsoft jetzt irgendwie so ein Ausknopf hätte für Deutschland alleine oder für einzelne Märkte, dann schalten wir mal die Software hier aus.

00:20:31: dann wäre hier die Wirtschaft sofort irgendwie zehn Prozent geschrumpft.

00:20:35: Auch die Rechnung habe ich noch nie gemacht, weil das nicht ein Szenario ist, was wir für selber wahrscheinlich halten.

00:20:39: Aber man muss natürlich schon sagen, man trägt Verantwortung.

00:20:41: Ja, also mit der Technologie und mit der Breite, wie diese Technologie verwendet wird, trägt man definitiv Verantwortung.

00:20:47: Man kann sich die Szenarien natürlich unterschiedlich darstellen.

00:20:51: Das kann von ganz dunklen Szenarien sein, so wie du es gerade angesprochen hast, aber auch bis zu eben dem Szenario, das mich am meisten getriggert hat damals, als ich überlegt habe, mache ich das jetzt, so sagen, was was haben wir eigentlich für einen positiven Hebel?

00:21:02: Wenn man sich die deutsche Marktwirtschaft anschaut, wenn man sich die Player hier anschaut, inwieweit ist Technologienhebel für Wettbewerbsfähigkeit für ein ganzes Land, für eine Marktwirtschaft, aber eben auch für einzelne Unternehmen.

00:21:12: Und ich glaube daran, das ist ein Riesenhebel.

00:21:14: Und wir sind eben einer der größeren Player von da ist das schon eine riesige, positive Verantwortung.

00:21:18: Also, wenn

00:21:18: man es überlegt, also jetzt, Mitarbeiter hast du gesagt, aber es ist eine kleine Zahl und da gibt es natürlich zig Firmen, die größer sind.

00:21:23: Aber vom Umsatz her zum Beispiel reden wir dann wahrscheinlich schon von...

00:21:30: Ich lache sich jetzt einfach mal raten.

00:21:31: Ich schaue mal in den Freundin ein Gesicht.

00:21:34: Ich habe es jetzt nicht vorbereitet, aber was für ein Umsatz werdet ihr hier in Deutschland machen?

00:21:36: Also es wird sicherlich nicht im Einstieg-Milliarden oder wahrscheinlich auch nicht im Zweistieg-Milliarden-Bereich sein, sondern noch mehr, oder?

00:21:44: Na ja, man kann sich ja, wie gesagt, wir geben die Zahlen nicht nach außen.

00:21:46: Das ist gut ein Grund, aber man kann sich anschauen, wie viel Microsoft global macht.

00:21:49: Und wenn ich zum Beispiel über zwei Hundert Milliarden umsatz, über

00:21:52: zwei

00:21:52: Milliarden umsatz, teilweise.

00:21:54: Also da ist schon viel, wie soll ich sagen, große Masse da, wir sind eines der größten Länder.

00:22:00: Ich glaube, das ist auch das, was alle wissen müssen.

00:22:02: Also wenn es irgendwo, ich hätte jetzt mal zwischen fifteenhundert Milliarden, könnte es so sein.

00:22:07: Sag ich dir, sag ich dir tatsächlich nicht die Antwort, auch die Rechter kann jeder selber machen.

00:22:10: Aber es ist, es ist superrelevant.

00:22:13: Es ist nicht nur relevant für uns, dass wir einen ganz signifikanten Anteil unseres Geschäfts in Europa machen, eben auch in Deutschland machen, sondern ich glaube, wir sind eben auch ein signifikanter Hebel für die Unternehmen, die wir bedienen dürfen, die wir servisieren dürfen.

00:22:26: Und das ist so mein Blickwinkel auch und den, den ich auch versuche, in der Organisation immer zu verankern.

00:22:31: Also überlegt euch, was ist der Impact, den wir hier haben?

00:22:34: Und was ist die Identität?

00:22:36: die wir daraus auch ableiten?

00:22:37: Ganz kurze Exkurs, weil ich meine, wenn man das hört, wie relevant jetzt irgendwie auch der Deutsche oder vielleicht ein recht europäischer Markt ist für Microsoft.

00:22:46: Wundert es sich denn manchmal, dass jetzt gerade in Amerika so Europa so kritisch und negativ, man möchte sich eher davon so ein bisschen separieren gesehen wird?

00:22:55: Also ich glaube, das ist eine interessante Zeit, einfach gerade geopolitisch generell herrscht.

00:23:00: Mit der muss man sich natürlich schon auch auseinandersetzen.

00:23:02: Es haben sich Partnerschaften verändert.

00:23:04: Man muss sich nach vornherein das Gedanken machen, was braucht man?

00:23:06: Was braucht man als Land?

00:23:07: Was braucht man als Kontinent?

00:23:08: Was braucht man als Unternehmen, um erfolgreich zu sein?

00:23:11: Und dadurch, dass Technologie sich über die letzten Jahre, ich würde sagen, fast Jahrzehnte zu so einem Wirken... wirklich wichtigen Faktor für die unternehmerische Tätigkeit entwickelt hat, muss man natürlich auch fragen, was ist so die strategische Rolle von Technologie in diesem ganzen geopolitischen Thema.

00:23:25: Wir sind als Microsoft, die werden wir jetzt einfach Deutschland nehmen.

00:23:27: Wir sind hier seit einem Vierzig, fast zweiundvierzig Jahren, also wir sind ja schon eine ganze, ganze Weile, wie gesagt, für uns ist das auch ein sehr signifikanter Markt der Europa insgesamt ebenso.

00:23:37: Und da muss man schon auch sagen, wie sind wir der beste Partner, der wir sein können für Deutschland.

00:23:42: für Europa.

00:23:42: Und was braucht es dafür?

00:23:43: Das sind technologische Themen, mit denen man sich da auseinandersetzen muss.

00:23:47: Ein Beispiel, wie baut man so eine ... Datengrenze rund um Europa, dass einfach keine Daten rausgehen.

00:23:55: Oder wie kann man eben auch ein KI-Service wie Co-Palad so gestalten, dass wenn man möchte, die Daten einfach nur in Deutschland bleiben.

00:24:01: Das sind auch operative Themen.

00:24:03: Wie organisieren wir uns hier in Europa, haben wir Board of Directors ja, haben wir einen Security-Ciso für das europäische Geschäft beispielsweise.

00:24:12: Spielen wir unterschiedlichste Szenarien durch.

00:24:15: Machen wir auch von dunklen bis hoffentlich auch positiveren.

00:24:18: um sich darauf vorzubereiten.

00:24:19: Was braucht es rechtlich, um da einfach auch ein guter Partner zu sein?

00:24:22: Und das sind alles Themen, die muss man für sich als Unternehmern gerade ziehen, aber über die muss man natürlich auch sprechen.

00:24:28: Und da viel Dialog auch führen, ganz egal, ob das jetzt Vertreter von Regierungsbehördungen sind oder ob das Unternehmen sind.

00:24:38: Das Thema im Sinne von Risikomanagement beschäftigt alle.

00:24:41: Aber es sind, also sagen wir noch mal so, weil du alle sind Tech-Leuten, die ja da dran bist.

00:24:48: Gehen sie jetzt alle mit oder sagst du, das ist jetzt mal so eine Phase der amerikanischen Regierung, die wechselfliert auch wieder?

00:24:52: Oder wie blickst du da drauf?

00:24:54: Ich finde es schon teilweise überraschend, wie sich das so jetzt so schnell verändert.

00:24:57: und warum wieder Blick da von einigen auf Europa und Anderes.

00:25:00: Total ja auch berechtigt, dass man so Mensch, ihr müsst jetzt hier ein bisschen mehr beitragen für Sicherheit und so.

00:25:06: Aber so ein paar Headlines, die man so aufgreift, da ist man eher berascht als Europäer.

00:25:10: Ja, ich glaube, das... Na wichtig ist, dass man sich überlegt, was ist mein Beitrag hier?

00:25:15: Was ist mein Beitrag als Unternehmer?

00:25:16: Was ist mein Beitrag in meiner Führungsverantwortung dazu?

00:25:19: Was kann ich tun, um hier die Partnerschaft zu stärken und auch Klarheit zu schaffen, wofür man steht?

00:25:26: Wir haben als Unternehmern immer so dieses Prinzip, wir denken in Partnerschaften, wir versuchen aber auch immer eine klare Linie zu haben, zu sagen, okay, was sind dann so Punkte, die für uns so wichtig sind, dass wir dann vielleicht auch mal manchmal einen anderen Weg gehen.

00:25:38: Und das haben wir versucht in den letzten Monaten gerade für Europa ganz klar auszudrücken.

00:25:43: Für uns heißt das Zusicherungen, also Commitments, auch so ein schönes österreichisches Wort.

00:25:48: Commitments, die wir in Europa und damit natürlich auch in Deutschland ausgedrückt haben.

00:25:52: die mehr auf dieser technologischen Ebenen, operativen Ebenen, rechtlichen Ebenen stattfinden.

00:25:57: und da klar zu sein, glaube ich, ist ganz, ganz wichtig, weil das sind die Dinge, die man beeinflussen

00:26:01: kann.

00:26:01: Aber kann man die Ebenen durchhalten, dass man gegen eine Regierung, die jetzt vielleicht irgendwie eine Ansage macht oder auch Firmen ja durchaus schaden kann und ein bisschen drohen kann oder ein bisschen ist vielleicht auch wieder ein bisschen mehr?

00:26:14: Also kann sich ein Land oder auch Firmen in dem Land darauf verlassen, dass nicht dann doch vielleicht irgendwann der Druck in den USA so ist, dass dann auch amerikanische Firmen hier wegegehen müssen, die sie eigentlich gar nicht wollen.

00:26:26: Ja, ich glaube, das steckt schon in dem Wort per See Commitment oder in der deutschen Übersetzung Zusicherung drinnen, dass wir versuchen, auszudrücken, wofür können wir stehen und eben auch garantieren.

00:26:35: Und das sind eben auch so Themen, um da so ein Beispiel zu geben, wo wir auch sagen, wir haben uns in unterschiedlichsten Ländern aber eben auch in der USA schon immer wieder auf einem rechtlichen Pfad auch befunden, um Dinge durchzusetzen, die für uns wichtig sind.

00:26:47: Und wir haben uns schon ganz oft auch vor dem Supreme Court mit der jeweiligen Administration, ganz egal ob das demokratisch oder republikanisch, ist wiedergefunden.

00:26:55: Und wir sind auch bereit, eben Zusicherung zu geben, dass wir das auch immer wirklich bis zur letzten Instanz durchziehen.

00:27:00: Also das ist nur so ein Beispiel.

00:27:02: Ich glaube, noch mal, man muss sich wirklich Gedanken machen, was ist so mein Circle of Influenzen?

00:27:06: Da muss man auch klar sein, es gibt Dinge, die stehen außerhalb eines, seiner Circle of Influenzen, aber wir haben den uns gegebenen, und der ist nicht klein, diesen Rahmen, in dem wir agieren können, schon ganz klar durchgeleuchtet und haben gesagt, Und wo können wir da einfach auch eine Zusicherung geben, sodass das für die, die mit unserer Technologie arbeiten und auch arbeiten wollen, Klarheit erzeugt.

00:27:25: Und das ist so unser Weg der letzten Monate gewesen.

00:27:28: Aber ich finde auch ganz interessant nicht nur so ein Thema seit einfach den Präsidentschaftswahlen in den USA, sondern echt ein Thema, das Markus in Deutschland schon Jahre auch irgendwie bewegt.

00:27:38: Also ich fand es total faszinierend, dass ich da letzten April gestartet.

00:27:43: Und wir haben da ein großes Projekt gemeinsam mit SAP, wo wir ja auch eine Cloud für, vor allem die Regierung, Bundesrepublik und so weiter auch bauen.

00:27:52: Und für mich war es super interessant zu sehen, nicht nur, dass es dieses Projekt gibt und da schon Jahre dran gearbeitet wird, sondern auch schon Projekte davor gab.

00:27:58: Man hat schon echte Lernkurve zu dem Thema, was braucht eine souveräne Cloud, was fliegt und was fliegt auch nicht und kann darauf auf den Erfahrungsschatz aufbauen.

00:28:07: Und das war für mich sehr faszinierend, dass das nicht so jetzt ein Thema der letzten... zu sagen, eineinhalb Jahre oder vielleicht zwei Jahre war es, sondern eins, das echt einiges an Historie schon hat per se.

00:28:17: Wo wartest du, was so die Schwarzgruppe da macht?

00:28:18: In puncto auch Cloud und so, das sind ja durchaus auch Themen, Security.

00:28:23: Ich hatte hier schon vor ein paar Wochen mal ein Podcast, also die sind ja ja sehr, sehr umtriebig mit sehr viel Geld.

00:28:30: Kommt da ein neuer Wettbewerb für euch hoch?

00:28:32: Also ich glaube generell, dass immer wieder Player entstehen und entstehen werden und das ist per se auch eine gute Sache.

00:28:38: Also wirklich so ganz nach dem... Platten und alten Spruch, Wettbewerb belebt das Geschäft.

00:28:42: Ich, aus meiner Sicht, und ich glaube, ich kann auch wirklich für Microsoft insgesamt sprengen, ich finde ja Wahlmöglichkeit richtig gut.

00:28:48: Und die ideale Vision für mich ist, es gibt Unternehmen, die haben unterschiedlichste Angebote, unterschiedlichste Möglichkeiten, Technologie einzusetzen und auch unterschiedliche technologische Bausteine und entscheiden sich für das.

00:29:01: was richtig gut für sie ist.

00:29:02: Und ich will natürlich mit Microsoft und mit unserem Portfolio richtig gut sein und will, dass die sich da ganz proaktiv dafür entscheiden, weil sie einfach überzeugt sind, das ist der richtige Weg, das ist die richtige Technologie eingebettet in die richtigen Zusicherungen, in einem Rahmen, der sie einfach auch mit Konfidenz erfüllt, dass sie da auf dem richtigen Weg sind.

00:29:20: Also von daher ist es erstens gut, dass Player entstehen und es werden auch noch weitere Player entstehen.

00:29:25: Also ist das eine andere nächste Frage.

00:29:27: Geht das überhaupt?

00:29:27: Also kann man noch gegen so eine Firma wie Microsoft was Neues aufbauen.

00:29:31: Also ist das nicht einfach am Ende schon so ein riesiges Ding, wo man sagt, da hat man keine Chance mehr.

00:29:36: Die haben so viel Kapital, so viel Struktur schon geschaffen, da kann man keine neue Firma aufbauen.

00:29:43: Die Kollegen bei Lidl oder bei Schwarz, die versuchen es jetzt ja gerade, natürlich aus der Kraft des Lebensmitteils einzeln, wenn es hier raus, die ja nicht klein ist.

00:29:50: Aber sonst geht es eigentlich gar nicht

00:29:51: mehr.

00:29:52: Ich finde ja eine Komponente von KI besonders faszinierend.

00:29:56: Und das ist so dieser demokratisierende Faktor von KI, dass so dieses übliche Skaleneffektethema bei vielen Anwendungswellen überhaupt keine Rolle spielt, sondern dass auch wirklich kleinere Player die Möglichkeit haben, hier was ganz Großes zu schaffen.

00:30:09: Und wenn man es ein paar Jahre zurückgeht, ne, also Microsoft hat sich in den letzten Jahren mit OpenAI beschäftigt, damals war das auch, ne.

00:30:17: Da hat auch niemand dran gedacht, dass gerade OpenEyes, die dann irgendwann mal vielleicht auch die definierende Unternehmung in diesem generativen KI-Zeitalter werden.

00:30:25: Also ist ja auch ein gutes Beispiel für jemand, der sozusagen innerhalb von wenigen Jahren massiv was aufgebaut hat.

00:30:30: Also ich habe so diese... einen großen Glauben.

00:30:34: Und das, was Satya auch immer wieder sagt, unsere Industrie, unsere Branche, die hat hier keinen großen Respekt für Traditionen oder was in der Vergangenheit war, Legacy.

00:30:42: Natürlich, das kommt mit einer gewissen Größe und das hilft vielleicht am Anfang mal, gewisse Investitionen zu machen.

00:30:46: Aber wenn man nicht immer neue Innovationen liefert, wenn man nicht nach vorne schaut und sozusagen jeden Tag relevant bleibt, dann trägt einen zu die Historie und die Größe für eine Weile, aber definitiv nicht für immer.

00:30:57: Hast du mit dem Satya so eine WhatsApp-Basis?

00:31:00: Nein, es gibt gute Technologien, die wir in Microsoft selber haben, die wir kommunizieren können.

00:31:05: Gott sei Dank.

00:31:07: Aber es gibt eine Chatbeziehung.

00:31:09: Also, ich spreche regelmäßig mit Satya, ja.

00:31:12: Gottzudag,

00:31:12: der interessiert sich sehr für Deutschland.

00:31:14: Okay, okay.

00:31:16: Ich meine, du bist ja hier mit dem iPhone hergekommen, also du bist ja jetzt auch durchaus anderer Hardware und Software, durchaus offen.

00:31:22: Ja, also ich nutze ein iPhone, ich glaube andere bei Microsoft auch, da kriegt man öfter mal ein E-Mail, wo dann steht send mit, send with Microsoft Outlook und IOS, also ich bin sicherlich nicht die einzige.

00:31:34: Ist denn das Kernprojekt, was du jetzt vertreibst, am Ende die Cloud, also ist das so dein Hauptfokus sozusagen die, also Azure heißt das, oder?

00:31:40: Azure.

00:31:43: Der Kernfokus gerade bei dir?

00:31:45: Es ist natürlich ein wichtiger Plattform-Layer für das, was wir als Microsoft tun und natürlich auch sicherlich ein großer Schwerpunkt.

00:31:52: Aber ich würde sagen, das was momentan in den Gesprächen, die wir mit Unternehmen und Partnern hier in Deutschland haben, sicherlich das Thema ist, ist Transformation durch KI.

00:32:00: Also entweder große Effizienzen zu heben, es haben ja ganz, ganz viele auch starke Sparprogramme oder eben Innovationen zu schaffen, neue Geschäftsfelder aufzutun und das mich wirklich... Da positiv stimmt, ist, dass wir das in ganz vielen Ecken unterenden und auch teilweise wirklich in der Mitte von Deutschland sehen, dass das eben auch passiert, das Unternehmen KI verwenden, um eben Innovation zu treiben, aber auch effizienter zu werden.

00:32:27: Dann gibt es dann die ganz großen Beispiele, ob das jetzt ... Mercedes-Benz ist mit Teams im Auto und dann auch Co-Pilot im Auto, aber auch KI, also in dem Fall Microsoft KI genutzt wird, um sozusagen ein Datenaustausch zwischen Werken hinzukriegen bis hin zu, ich sag mal Unicorns, die mit KI-Technologie von Microsoft arbeiten, Paloa, ich glaub, du hast mit Malte in New York damals gesprochen, das hab ich gehört.

00:32:50: Großartiges Unternehmen, das Malte und das Team da aufbauen.

00:32:54: Die Malte sagt, auf Microsoft Technologie nutzen unsere AI Services auf Azure.

00:32:58: Also das sind schon wirklich viele gute Beispiele.

00:33:01: und die Menge und einfach auch die unterschiedlichen Facetten, die da mit reinkommen, das gibt mir... Eineseits große Hoffnung für Deutschland, macht aber auch riesig Spaß.

00:33:10: Aber ist da noch schon dein Kernfokus?

00:33:11: Ich

00:33:12: würde sagen, mein Kernfokus ist KI und es braucht eine, um KI auch wirklich sinnvoll zu machen, braucht es

00:33:17: eine

00:33:18: gute Cloud dafür.

00:33:19: Xbox ist ja nicht so dein Thema.

00:33:21: Da versuche ich immer noch, für mich im Klaren zu werden, wie ich das mit meinen Kindern mache, weil die haben jetzt das in vier und sechs und werden bald verstehen, dass das auch ein Teil des Microsoft-Portfolios ist.

00:33:30: Ich überlege, wann ist das richtige Zeitalter für Gaming?

00:33:34: Das ist eine ganz andere Geschichte.

00:33:38: Das ist operativ nicht mal schwerpunktart.

00:33:40: Also

00:33:42: wirklich was wirklich Fokus auf was wir Enterprise nennen also wirklich das B to B Geschäft und da einfach wirklich versuchen gute Transformationspartner zu sein.

00:33:51: und da gehört natürlich ein Text dazu da gehört dazu dass wir auch ganz viel teilen was machen wir selber?

00:33:56: ich meine das ist ja ich finde es immer so spannend.

00:33:59: du hast ja auch von Microsoft als Software Unternehmen gesprochen.

00:34:02: das ist ja auch ein Kern von dem was wir sind.

00:34:04: Wir sind aber natürlich mittlerweile auch, wir haben halt ganz viel Beton und Server und brauchen Energie und haben halt zwei Hundert Bauprojekte gleichzeitig.

00:34:14: Also wir sind, um das Unternehmerisch auszudrücken von einem Unternehmen, das super Knowledge Intense war, wo es halt einfach darum gegangen ist, ganz schlauer, tolle Menschen zu haben, hinter einem Unternehmen, das noch immer Knowledge Intense ist und noch immer dieses smarten, tollen Menschen braucht, aber auch... Cupbacks Intense ist also ganz viel investiert in sehr, sehr schwierig verschiebbare Rechenzentren.

00:34:34: Also Cupbacks,

00:34:35: capital expenditureale Kosten und für euch der echte Dinge sozusagen.

00:34:38: Ja, einfach auch für Rechenzentren, die keine Räder unten dran haben, die auch mal ein Bauprojekt von fünf, sechs, sieben Jahren sind.

00:34:44: Und damit ist natürlich auch einhergehend, dass Microsoft selbst das Unternehmen auch massiv effizient sein muss.

00:34:49: Also wenn du achtzig bis neunzig Milliarden im Jahr eben Capital Expenditure hast.

00:34:54: Das ist ja eine riesen Nummer.

00:34:56: Wenn du es umrechnest, einem bis zwei Milliarden pro Woche, dann musst du natürlich als Unternehmen massiv effizient sein.

00:35:01: Und das ist natürlich auch für uns ein Thema, das sehr KI-lastig ist.

00:35:04: Wie transformieren wir Microsoft mit der Hilfe von KI?

00:35:08: Und da sprechen wir auch viel mit uns jemanden drüber.

00:35:10: Ein, zwei

00:35:10: Work-Cases, wo du das in der Arbeit jetzt mal KI erlebst.

00:35:15: Das ist jetzt super hilfreich.

00:35:16: Das hat mich jetzt meine Arbeit vor zwei Jahren deutlich effizienter gemacht.

00:35:20: Also wo erlebst du das in deinem Alter?

00:35:22: Also, erstens war mein Onboarding schon sehr stark von KI geprägt.

00:35:25: Also, ich hab das so wahrgenommen, dass ich ganz viele tolle Kollegen an die Seite gestellt bekommen hab.

00:35:31: Die waren meine Onboarding-Buddies und die hatten halt unterschiedliche Themen.

00:35:34: Welche

00:35:34: Abattare?

00:35:35: Das waren tatsächlich zuerst mal menschliche Onboarding-Buddies, aber natürlich hab ich im ersten Tag auch angefangen mit meinem KI-Onboarding-Buddy, nämlich Kophaler, zu arbeiten.

00:35:42: Und das war für mich ... Ich hab so viel KI gedacht und KI-Projekte gemacht und über KI gesprochen vorher, aber selber durch dieses ... durch diese Erfahrung zu gehen, dass ich hier mit einem Agenten an meiner Seite dieses Unternehmen, dieses große Unternehmen erarbeiten kann.

00:35:57: Und dass das egal ist.

00:35:58: Das ist ein Agenten, aber beschreibt mal so eine Handlung.

00:36:01: Buchtel reisen für dich?

00:36:02: Also wenn ich beim Onboarding-Beispiel bleibe, ich sage dir gleich noch was sonst noch für Agenten nutze, aber beim Onboarding-Beispiel bleibe das Endeffekt wie ein Sparring-Partner und Coach an meiner Seite.

00:36:11: Ich saß da in Berlin am Abend und zehn Uhr abends und wollte verstehen, wie entwickeln wir Talente.

00:36:17: Bei Microsoft ist die erste Handlung früher vor zehn Jahren gewesen.

00:36:21: Ich ping mal unseren Personalchef und sag, du, hey, wie ist das bei uns hier?

00:36:25: Oder ich gehe in ein Gespräch mit Copa Alert.

00:36:26: Genauso habe ich es gemacht und habe mir das sehr, sehr schön durch dieses Gespräch einfach dann auch sozusagen beibringen können.

00:36:32: Wie ist ein Talent Strategy, Talent Development bei Microsoft?

00:36:35: Das ist so das onboarding Beispiel, dass sich sozusagen das Unternehmen zu arbeiten.

00:36:41: Wie arbeite ich jetzt mit Copa Alert?

00:36:42: Es gibt ganz viele Beispielen.

00:36:45: Ganz wenige Fälle, wo ich nicht mit Copa Alert arbeite, ob das Vorbereitung auf irgendwelche Kinos ist oder irgendwelche Termine mit der Regierung oder ab...

00:36:53: Du hast ein Termin für die Regierung, dann gibst du vorher einen.

00:36:56: Ich treffe jetzt Herrn Pistorius, der hat Fragen zur Bundeswehr und Microsoft.

00:37:02: Und dann sagst du lieber Copa Alert, worauf muss ich mich vorbereiten?

00:37:04: Ja, wir haben ein Briefing-Dokument, das schon allein mit KI erstellt ist.

00:37:08: Dann sag ich noch mal, was sind eigentlich die letzten Themen, die dann noch in der Presse hochgekommen sind?

00:37:11: Gibt da noch irgendwas, was ich beachten muss?

00:37:12: Was haben wir eigentlich das letzte Mal besprochen?

00:37:14: Schauen wir mal noch mal uns das an.

00:37:16: Gibt es noch Themen aus dem anderen Gespräch, das vielleicht auch für hier relevant ist?

00:37:19: Also, da brauche ich gar nicht mehr viel Prompten, sondern das ist tatsächlich über den Agent schon abgedeckt.

00:37:23: Ich habe da auch, wie gesagt, den spezifischen Agent dafür, den ich innerhalb der Copilot-Welt gebaut habe.

00:37:28: Was ich auch viel mache, ist noch mal sozusagen ein Agent in Richtung Coaching zur Kommunikation.

00:37:32: Schau dir alle meine Kommunikation.

00:37:34: an, meine Town Halls, meine Kommunikation an alle Mitarbeiter, aber auch die E-Mails, die ich schreibe, die Teams-Jets, die ich habe, wo habe ich da vielleicht noch mal Punkte, wo ich noch mal klarer sein kann oder was kommt zu kurz in meiner Kommunikation.

00:37:47: Also ich habe auch einen Agent, der mich quasi in meiner Kommunikation coacht.

00:37:50: Das ist ganz schlechte Nachricht für viele Coaches, aber ist so,

00:37:53: ist so.

00:37:54: Also auch so klassisch zu Reisenbuchen und so was?

00:37:57: Das ist mein Team.

00:37:58: Es sind die größten Cropilot-Nutzer.

00:38:02: Tauschen sich auch ganz viel mit den Vorstandsbüros in Deutschland aus, weil die einfach sehr viele Themen Reisebuchungen, Reisekosten, Abrechnungen, Kalendermal analysieren, wie viel Zeit verbringt Agnes dann eigentlich in Mediengesprächen, mit Kunden, mit Talenten, also das ist alles KI macht bei uns.

00:38:21: Okay, aber das muss man sich so vorschauen.

00:38:23: Weiß nicht, ich geh's dann im Interview rein und frag's vorher, wenn dann irgendwie die KI oder den Coop haltet, Mensch, was könnte dafür fragen kommen, was wäre ein guter Antworten?

00:38:33: Oder was liest man das Interview durch von letzte Woche, was hätte ich da besser antworten können?

00:38:38: Genau,

00:38:38: schau dir mal alle OMA oder hör dir mal alle OMA-Podcasts mit Philipp an und sag mal, was hier ... Was sind die schwierigen Dinge, was sind die schönen Dinge?

00:38:45: Ach, so viel schöner, da muss man auch

00:38:46: machen.

00:38:49: Okay, also das heißt, dein Alltag ist da wirklich schon, ich meine, klar, du erzählst es natürlich jetzt, weil du da ganz an der Front bist und auch, als er wahrscheinlich erwartet wird, dass du es so machst.

00:38:58: Aber es ist auch schon gangbar, weil manchmal habe ich das Gefühl, Reisebuchen, also bevor mir eine KI aktuell die Reise bucht, kann ich sie lieber selber buchen.

00:39:06: Oder, also es ist noch nicht so, so smooth.

00:39:11: Ja, nee, also... Wir haben wirklich tatsächlich viele Workflows.

00:39:14: Und ich meine, man muss jetzt so sagen, Microsoft ist das Unternehmen fünfzig Jahre alt.

00:39:17: Das heißt, nicht born in der Cloud und nicht born in einer KI-Welt.

00:39:20: Und da kannst du dir vorstellen, da gibt es viele Prozesse, viele Workflows.

00:39:24: Und wir haben uns wirklich vorgenommen, alles sozusagen auf Herzen, nochmal sozusagen neu zu denken und überlegen, wie ... Das schaut so ein Workflow aus mit KI.

00:39:34: Deswegen sage ich, unsere eigene Transformation ist da super spannend, weil wir uns auch wirklich anschauen, was sind so Themen im Einkauf, in was wir commercial legal nennen, also in den ganzen Rechtsabteilungen, die Verträge mit Unternehmen auch vereinbaren, im Marketing, in der Kommunikation, in der Produktentwicklung.

00:39:51: Alles wird nochmal neu gedacht mit den Fähigkeiten, die wir jetzt an der Hand haben.

00:39:55: Ein Drittel des Codes, den wir produktiv stellen bei Microsoft, ist mit KI generiert.

00:40:00: Wir haben uns ganz viel angeschaut, was können wir in unseren Vertriebsprozessen mit KI machen?

00:40:04: Wir nennen das Territorius, teilweise in manchen Regionen und der Welt, ganze Länder.

00:40:08: Da gibt es KI-Agenten, die Vertrieb machen.

00:40:10: Bist du noch

00:40:10: in den Produkten auch mit dran?

00:40:11: Also kriegt man in Deutschland ein Näh zu dem Produkt überhaupt?

00:40:16: Oder kann man da regionalen Features sich wünschen oder liefert da einfach jemand ... In USA oder in Indien, da wird immer da am Ende ein Produkt und es wird dann geschippt, wie es immer so schon heißt.

00:40:25: Und dann müsst ihr es verkaufen.

00:40:28: Also Markus, auf eine ganz engineeringlastige Unternehmung.

00:40:33: Was bedeutet das?

00:40:33: Das heißt, dass man ganz nah am Produkt... und anderen Menschen, die die Produkte machen, dran sein muss, um auch wirklich was zu bewegen in Microsoft.

00:40:40: Und wir entwickeln sehr viele unsere Produkte.

00:40:43: Gerade in Deutschland ist das ein Riesenthema mit unseren Kunden weiter.

00:40:45: Es gibt jetzt ein Produkt, wo große, große, große User hier in Deutschland sitzen, die ganz viel mit unseren Produktteams daran arbeiten.

00:40:53: Was kommt da als nächstes?

00:40:54: Wie priorisieren wir unterschiedlichste?

00:40:57: Features und auch so das Thema, wir haben vorher schon gesprochen, Souveräne Cloud, das ist etwas, was man jetzt hier natürlich ganz stark unter Einbindung einer Microsoft Engineering Organisation macht und auch machen muss.

00:41:08: Also von nahe, glaube ich, ist das wirklich, wenn man bei Microsoft gestalten will und das ist definitiv der Anspruch, den mein Team hat, meine Organisation hat und letztendlich auch ich hab, dann muss man da ganz eng zusammenarbeiten und das läuft auch ganz direkt mit Kunden.

00:41:20: Hast du noch mal mit Windows zu tun?

00:41:22: Ja, ist natürlich so ein bisschen die Basis von all dem, was wir tun.

00:41:25: Und jetzt grad als, es ist so einen kleinen Windows Update gab, kann es sein, dass so die eine oder andere Kollegen, der eine oder andere Freund, die eine oder andere Familie mit geht, sich gemeldet hat und sagt, warum muss ich diesen Update machen?

00:41:36: Kann man dann gut über Security sprechen.

00:41:38: Aber Windows ist ja schon ein bisschen B to C, ne?

00:41:40: Also da habt ihr ja schon...

00:41:41: Ja, gibt da ganz viele B to B Fälle von Windows Anwendungen, also das ist natürlich ganz stark verbreitet und erkennt von dem, was wir tun.

00:41:49: Aber das ist für dich jetzt nicht so ein Fokusthema.

00:41:51: Natürlich, die Frage ist, wo ist die große Innovation drinnen?

00:41:53: Ist jetzt die große Innovation in Windows per se, ist alles, was darauf aufbaut.

00:41:57: Und mein Schwerpunkt ist wirklich, und da versuche ich auch wirklich zu priorisieren, welche Projekte bin ich auch selber dann zusammen mit Begeisterung dabei.

00:42:05: Das sind tatsächlich, wie ich vorhin gesagt habe, KI-Projekte.

00:42:07: Also mal Sam Altmann sprechen können?

00:42:09: Ich habe ihn hier in Berlin mal getroffen.

00:42:10: Ich sage hier, weil wir gerade in Deutschland sind.

00:42:12: Also vor ein paar Monaten, ich habe irgendwie so ein bisschen Zeit gefühlt, im Frühjahrabst war, das hier war.

00:42:19: Weiß gar nicht, Welt-E.I.

00:42:20: Summit, glaub ich, ist das.

00:42:22: Aber man hat jetzt keine regelmäßigen Austausche, oder?

00:42:25: Nein.

00:42:25: Und wer ist denn dein Chef sozusagen?

00:42:27: Mein Chef ist der Europaschef von Microsoft, der Samer.

00:42:31: Okay, aber was heißt man so mit ... Man kommt schon an die AI-Leute, so bei euch ran.

00:42:35: Absolut, ja.

00:42:36: Das ist auch das Schöne.

00:42:37: Ich finde auch, wie Satya dieses Unternehmen leitet.

00:42:40: Wir haben da unseren, ich will mal sagen, erweiterten Führungskreis, wo wir alle zusammenkommen, manchmal auch physisch.

00:42:45: Und da entstehen schon sehr viele Verbindungen, weil man dann einfach gemeinsam an Themen arbeitet, ob das jetzt mit dem Team vom Squad ist, der eben das ganze Thema Azure macht oder Jade, das ganze Thema AI-Plattform macht und so weiter.

00:42:58: Also da ist dann einfach, weil wir natürlich spannende, kundenspannende Unternehmen.

00:43:01: einen spannenden Partner hier in Deutschland haben, da gibt es einfach relativ schnell, relativ viele Berührungspunkte.

00:43:06: Ich war ganz überrascht zu sehen, dass du dich auch selber sozusagen öffentlich als Millennial siehst.

00:43:11: Ja, das ist spannend, dass du das sagst, weil da habe ich gerade drüber nachgedacht, dass du mich vorher gefragt hast, was waren so die großen Schritte in meiner Karriere?

00:43:20: und ich werde da ja oft gefragt, wie ist das als Frau in der Technologiewelt?

00:43:24: und das ist eine spannende Thematik und etwas, was mich sicher stark geprägt hat.

00:43:29: Aber für mich war die Altesfrage öfter noch viel relevanter.

00:43:31: Du hast ja bei dir im Link in Bayer, hast du, glaub ich, stehen irgendwie, Marm, Millenie.

00:43:36: Und was noch?

00:43:36: Managerin also?

00:43:37: Managing Director, glaube ich.

00:43:39: Ja, genau.

00:43:40: Es sind so Dinge, die mich halt einfach auch geprägt haben.

00:43:42: Ich hab wahrscheinlich auch so ein bisschen die Führungsphilosophie von Millenians eher als die, die da sozusagen in den Generationen davor

00:43:48: war.

00:43:49: Was heißt das?

00:43:49: Ich bin sehr, sehr großer Verfechter von Servant Leadership.

00:43:52: Ich glaube einfach, ich arbeite für eine Organisation, für ein Team, für ein Business, das man leider nicht umgekehrt.

00:44:00: Für mich muss das auch alles immer ganz viel Sinn machen.

00:44:02: Also für mich ist eben dieser Zusammenhang Technologie erzeugt irgendwas pro ... Positives.

00:44:06: Ob das jetzt im wirtschaftlichen Umfeld ist, die Beispiele, die wir in Deutschland einfach begleiten dürfen, aber ob das auch Themen sind, die einfach für unsere Gesellschaft wichtig sind, die für unseren Planeten wichtig sind.

00:44:18: Also das sind so Themen, die brauche ich.

00:44:20: Daraus ziehe ich extrem viel Energie.

00:44:22: Aber hast du eine To-do-Liste und dann schreibst du Sachen auf?

00:44:26: Man schätze ja vor jemandem, der Microsoft-Chefin ist ja noch nicht so alt, jetzt irgendwie, glaube ich, vierundvierzig.

00:44:34: Dann noch irgendwie nebenher Familie-Managed irgendwie mit deinem Mann zusammen, nämlich an.

00:44:41: Gibt es jetzt also die Monster-Tools?

00:44:44: Also, bist du so, machst du OK-Arts oder was?

00:44:46: sind so die Prinzipien, in denen du das alles hinbekommst?

00:44:50: Ich muss schon eine Frage der Organisation dazu sagen und immer auch eine Frage der Abstriche.

00:44:55: Ich würde hier nicht behaupten wollen, ich bin hier... hundertzwanzig Prozent großartig organisierte Liederin und auch nochmal hundertzwanzig Prozent total tolle Mutter und dann vielleicht auch nochmal hundertzwanzig Prozent total tolle Partnerin, dann wäre ich hundertzwanzig Prozent Failier wahrscheinlich, wenn ich das versuchen wollen würde.

00:45:09: Also es kann natürlich auch Abstriche dazu.

00:45:11: Aber Organisation ist schon extrem wichtig.

00:45:14: nicht und deswegen ist auch so ein bisschen eine Frage, wie viel KI nutze ich oder nutzt auch mein Team?

00:45:19: gar nicht so sehr, weil wir so technologievoll liebt sind, sondern weil Effizienz da auch in der Zeit.

00:45:24: Gestaltung extrem wichtig ist.

00:45:26: Und ich da auch meine Boundaries hab, ne?

00:45:29: Ich hab Tageszeiten, da bin ich, wenn ich in München bin, weil ich reise viel, aber wenn ich in München bin, da bin ich bei meiner Familie und da fährt auch der Zug drüber.

00:45:37: Da mach ich auch keine Termine, aber da muss natürlich der Rest auch wirklich gut funktionieren.

00:45:41: Deswegen haben wir eben auch, gerade bei uns im Team wirklich gesagt, sobald wie irgendwie möglich wird ein Workflow einfach automatisiert und überagenten gemacht und eben auch Briefings überagenten gemacht und so weiter, damit das ... ... auch wirklich funktioniert.

00:45:53: Wo würdest du sagen, hast du die größten Abstriche machen müssen ... ... in den letzten Jahren?

00:45:57: Wahrscheinlich so ein bisschen, was ... ... was mich selber betrifft, mein Mann würde jetzt sagen, ... ... ah ja, so was früher viel öfter laufen.

00:46:04: Wir haben mal hier in Hamburg gelebt ... ... und ich sage immer noch rund um die Alster, ... ... aus dem Alster schönste Strecke.

00:46:09: Eva und ich liebel laufen, ... ... ich komme weniger dazu, ... ... als ich das gerne möchte.

00:46:12: Also

00:46:12: so Sport und eigentliche Fitness und so was?

00:46:14: Ja,

00:46:14: das ist sicherlich etwas, ... ... was hinten ansteht, ja.

00:46:16: Okay, aber so, ... ... die restlich schafft man schon so.

00:46:19: Ich muss immer meine Kinder in zehn Jahren fragen, wie die das so sehen.

00:46:23: Du machst

00:46:24: ja alles in Vollzeit, ne?

00:46:24: Ja,

00:46:25: klar.

00:46:25: Natürlich, ja, ja.

00:46:27: Und ich kann es machen, weil ich einen tollen Mann hab, der extrem viel auch macht, um diese Familie auch wirklich gut zu managen.

00:46:33: Aber ich bin nicht bei jedem, jetzt gerade aktuell bei jedem Kekse, Backen, Plätzchenbacken in der Schule mit dabei.

00:46:40: Das würde ich zwar gerne, aber geht nicht.

00:46:42: Hast

00:46:42: viel Reisetage auch.

00:46:43: Ja, viele.

00:46:44: Also

00:46:44: dann aber hier in Deutschland oder auch in Deutschland?

00:46:45: In Deutschland viel natürlich auch in den USA.

00:46:47: Ich bin regelmäßig auch mit deutschen Partnern, deutschen Kunden in den USA oder eben einmal von Leadership-Meeting, unterschiedliche Gründe, aber ja, USA.

00:46:57: Ich bin Teil des europäischen Leadership Teams, Deutschland und Österreich, so die Region, die ich mache, die ist auch relevant für Europa sehr ausschlaggebend.

00:47:04: Da treffen wir uns auch in unterschiedlichsten Teilen Europas.

00:47:06: Also ich bin gut unterwegs.

00:47:08: Und Deutschland ist ja auch so ein föderales Land und deswegen muss man auch hier in Deutschland viel unterwegs sein.

00:47:13: Wann hast du deinen Job gut gemacht?

00:47:16: Als ich habe es geguckt, als du gekommen bist, da war der Aktienkurs irgendwie noch so ... ... so ... ... oder ... ... fünfzig Dollar, glaube ich, geringer.

00:47:22: Also, es ist schon ... ... nicht ... ... also ... ... prozentual gesehen ... ... zehn Prozent oder so, als du gewachsen bist, seit ... ... fünfzehn Prozent, seit du gekommen bist.

00:47:29: Ja, ... ... das ist dazwischen auch sogar noch mal mehr.

00:47:32: Es ist auch hier so ... ... jeden Tag ein bisschen volatil.

00:47:34: Aber das stimmt schon ungefähr, ja.

00:47:36: Also, aber das ist ja nicht ... ... meine ... ... jetzt auf deine Arbeit zurückzuführen, ... ... woran wirst du

00:47:39: gemessen?

00:47:41: Ich glaube ... Tatsächlich, ich habe schon gesagt, ich beschäftige mich viel so mit diesem Thema, was ist unsere Identität hier in Radschland?

00:47:47: Und was ist unsere Aufgabe hier?

00:47:50: Und zu sagen, wir helfen Unternehmen, Organisationen tatsächlich, um über unsere Technologie einfach mehr zu erreichen und in einem globalen Wettbewerb besser mithalten zu können.

00:48:02: Das ist und das ist auch sehr hochgegriffen.

00:48:04: Und da gehe ich auch mit großer Demo dran, weil ich weiß nicht, ob man das jemals messen wird können.

00:48:09: Aber ich glaube, das wäre so der Punkt, wo ich sage.

00:48:11: Wenn wir das auf einer breiten Basis erhöhen, dass wir einfach Organisationen und Unternehmen hier enablen, das Beste, was ich rauszuholen, dann ist das ein Job, weil dann, aber das ist nicht mein Job, weil dann.

00:48:23: Also ich bin wirklich Teil einer Organisation von smarten Menschen, Menschen, die damit so viel Leidenschaft dran gehen.

00:48:29: Wirst

00:48:29: du als Erster Wettbewerber dabei?

00:48:31: Also es kommt ein bisschen drauf an, in welchen Teil des Portfolios man schaut.

00:48:36: Ich meine, du hast ja schon große Tech-Unternehmen erwähnt und das ist ja, also per se, Wenn du anschaust, wer sind die Groß?

00:48:43: Immer sonst die Googles dieser Welt.

00:48:44: Und dann hast du natürlich andere Bereiche, wo nochmal im Security-Umfeld andere Player unterwegs sind.

00:48:48: Das sind ganz unterschiedliche Unternehmen.

00:48:53: Man muss auch sagen, das ist eine Branche, die A durch großen Wettbewerb auch geprägt ist und B durch große Geschwindigkeit geprägt ist.

00:48:59: Also wenn man sich anschaut, ich glaube, das spreche für alle von uns, ganz egal für welches Unternehmen wir arbeiten, das ist sicher auch eine intensive Aufgabe da, immer mitzuhalten und immer dabei zu sein, immer präsent zu sein und immer eben auch zu versuchen, also Organisationen das Beste zu geben und durch Innovationen zu überzeugen.

00:49:15: Das ist schon eine spezielle Branche, in der wir tätig sind.

00:49:18: Aber es ist auch schon hart.

00:49:19: Also ich meine da, man ist in dem Pitch und dann... Geht man rein, da kommen die Kollegen von Amazon oder so von Google gerade raus und dann denkt man sich, fuck, wer kriegt das hier, dass man da hat für VW oder so?

00:49:30: Hard würde ich es nicht bezeichnen, es ist intensiv, aber aus gutem Grund.

00:49:33: Ich ziehe da ganz viel Energie aber auch irgendwo Bestätigung draus zu sagen, weil das halt auch wirklich wichtig ist für Unternehmen.

00:49:42: Vor zwanzig Jahren war auch wichtig, dass die IT funktionieren, dass im Rechenzentrum kein Ausfall ist.

00:49:46: Aber wenn man sich jetzt anschaut, welchen Hebel Technologie hat, Für die Bewertung von Unternehmen, für deren Aktienpreis oder für wie zufrieden deren Mitarbeiter sind, wie zufrieden deren Kunden sind, dann ist es halt einfach auch ein High-Stakes-Game.

00:49:59: Aber

00:49:59: ist das so vorstellbar?

00:50:00: Also ich nehme jetzt mal VW raus, da fährst du hin und dann bist du doch Teil des Teams, das dann da vorstellt, was ihr machen könntet?

00:50:08: Also wir haben sicherlich ganz, ganz viele Kunden und Partner von uns, die mit unterschiedlichsten Technologien pro weiter arbeiten.

00:50:13: Also das ist ganz klar, da gibt es auf meiner Sicht wenig Illusion oder auch wenig Anspruch zusammen.

00:50:18: Wir müssen da jetzt ein einziger Partner sein, worauf... Ich mich konzentriere es tatsächlich auch bei den strategischen Überlegungen einen Beitrag zu leisten, wie kann man transformieren mit Technologie.

00:50:30: Und deswegen habe ich vorher auch so ein bisschen erzählt, was wir aus Microsoft machen, weil das interessanterweise ganz viele Unternehmen stark interessiert und sagt, ihr seid ja in der Transformation.

00:50:37: Erzählt mal, wie ihr das macht.

00:50:39: Ich will gar nicht hören, was eure Technologie so kann, sondern... Sag mal, wie findet ihr euch neu?

00:50:43: Und ihr habt ja auch Druck und ihr habt ja auch Wettbewerb.

00:50:46: Wie macht ihr das?

00:50:47: Und das ist etwas, was ich, wo ich ganz viel erzähle momentan und auch Einblick gebe.

00:50:51: Das ist auch bei uns eine Lernkurve.

00:50:52: Das ist nie immer nur sonst.

00:50:54: Was war das größte Fuckup?

00:50:56: Du hast mich ja schon zu einem iPhone gefragt, dass ich dir hier rein getragen hab, ganz frech in deinem Podcast tut.

00:51:01: Warum hast

00:51:02: du ein iPhone?

00:51:03: Ja,

00:51:03: wenn man sich die Historie von Microsoft anschaut, also Mobiltelefonie, das ist sicherlich nicht ein Erfolgsstory gewesen.

00:51:09: Also, wenn man das Gefecht, ich finde, da gibt es ein ganz schönes Bild, als Satya CEO geworden, es hat so ein Townhall gemacht.

00:51:16: Und da waren noch einige Menschen, die da ein Foto von diesem historischen Moment gemacht haben, der dritte CEO von Microsoft.

00:51:22: Die machen dann halt damals noch Fotos mit Microsoft vor uns, das ist kein Thema mehr.

00:51:26: Und wenn man, wir haben jetzt fünfzig Jahre Microsoft gefeiert, ich weiß nicht, was Satya oder Steve Ball mal.

00:51:32: einer von beiden hat auf jeden Fall auch gesagt, die kamen zu dem Anlass alle dreimal wieder zusammen.

00:51:37: So ja, das große, das große Fuckup, wo sich, glaube ich, alle einig sind, das würde man heute anders machen, war ein Mobiltelefonie.

00:51:43: Und bei dir selber, in deinem Job, wo du sagst,

00:51:45: ich hab täglich Verkaps.

00:51:47: Da könnte ich eine ganze Liste drauf schreiben, falsch priorisiert, Zeit für was aufgewandt, wo man nachher sagt, wenn ich mir den Kontext anschaue, das war klar, dass das nicht fliegen kann.

00:51:56: Auch noch mal kommuniziert und vergessen, dass ich noch mal was anderes adressiere, was auch wichtig wäre.

00:52:01: Also das ist ein ständiges.

00:52:03: Kalibrieren und auch Entständiges eigentlich seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werden.

00:52:07: Zumindest bin ich so als Leadership-Person.

00:52:09: Also ganz selten, dass ich sage, da habe ich jetzt hier einen Tag, wo ich das meiste richtig gemacht habe.

00:52:13: Meine Tage enden meistens mit.

00:52:14: Ich habe großartig falsch gemacht.

00:52:16: Hoffentlich ein paar wenige Sachen richtig hingekriegt.

00:52:18: Ich meine, immerhin ist der Job, den du hast, der scheinbar auch insofern ganz hilfreich.

00:52:22: Weil ich habe gesehen, deine Vorgängerin, es gab ja auch... Tatsächlich zwei Vorgängerinnen, also ist ja gar nicht so... Nein,

00:52:28: Frauen in der Rolle ist mittlerweile schon Standard, nein.

00:52:31: Ja, aber es ist... und die haben beide dann direkt von da aus gehen.

00:52:34: Eines SAP, die andere zu Google.

00:52:37: Also haben da schon so weitere Karriere gemacht.

00:52:39: danach, deiner Rolle.

00:52:41: Also erstes... Schon mal wahrgenommen, wahrscheinlich schon.

00:52:43: Ja, klar.

00:52:44: Man wird ja ganz oft auch angesprochen auf die Menschen, die es irgendwie vor allem gemacht hat.

00:52:48: Man trifft dann auch die manche, die einen oder anderen Vorgänge auch schon noch mal weiter zurück.

00:52:52: Ich hab auch mal deinen Job gemacht.

00:52:53: Ach, im Berg, der war ein Beispiel.

00:52:54: Ach, wir

00:52:55: sind ein Beispiel davon.

00:52:57: Und das ist auch total faszinierend, weil natürlich jeder auch zum anderen Zeitpunkt und in einer anderen Phase von Microsoft und auch eine andere Phase von Deutschland die Verantwortung übernommen hat.

00:53:11: Also, ich bin da immer sehr stark, man muss das beeinflussen, was man selber beeinflussen kann und sich auch versuchen, mit seiner eigenen Art und Weise einzubringen.

00:53:18: Und ich bin da irgendwie jemand, ich fokussiere mich drauf, mit dem Team jetzt einen guten Job zu machen.

00:53:23: Alles andere ist.

00:53:24: In welcher Phase ist denn Deutschland jetzt, weil wir gerade meinest andere Phase von Deutschland, das war da mal die Wachstumsphase, oder?

00:53:29: Ja, ich glaube, jetzt ist so eine Kalibrierungsphase.

00:53:31: Wie geht man eben mit der, ich sag ja immer, Jahrhundertchance KI um?

00:53:35: Das ist, ich glaube, momentan so die wichtigste Frage.

00:53:38: Ganz ... Auch damit zusammenhängen.

00:53:41: und gleich daneben steht die wichtige Frage, wie gehe ich mit einem geopolitischen Setup, um das vielleicht auch so ein bisschen Emanzipation erfordert hier von Europa.

00:53:48: Das ist sicher, das sind entscheidende Weichen, die wir gerade stellen hier in Deutschland.

00:53:52: Also aber jetzt ist jetzt schon eine schwierigere Phase gerade.

00:53:56: Also ich glaube, das ist keine Phase ohne Herausforderungen, gibt die Herausforderungen sind halt einfach anders.

00:54:00: Also wenn man nach vorne schaut, die nächsten Jahre, spulen wir mal ein bisschen vor, als zwanzig, dreißig haben wir Ganz, ganz viel Gap in unserem Arbeitsmarkt.

00:54:09: Da fehlen uns ganz viele Menschen an unterschiedlichen Ecken und Enden.

00:54:12: Da müssen wir uns überlegen, wie kann KI die füllen?

00:54:15: Und da gibt es genügend Studien dazu, die sagen, das ist eine Möglichkeit.

00:54:19: Also Produktivität aufrecht zu halten?

00:54:20: Produktivität

00:54:21: aufrecht zu halten, obwohl der demografisch eigentlich gar nicht dazu in der Lage wäre, dann müssen wir halt KI dafür nutzen.

00:54:25: Und da müssen aber auch die Bausteine gelegt werden.

00:54:27: Deswegen sind wir aus Microsoft auch so bedacht, zum Thema Skilling, also Fähigkeiten zu schaffen in diesem Land über Partnerschaften, über Ökosysteme, eben Ökosysteme noch mal weiter aufzubauen, so das Thema.

00:54:39: Wie können wir industrial AI einfach auch ermöglichen und entebeln?

00:54:44: Also das sind schon wichtige Fragen, die sich stellen.

00:54:46: Ich würde aber nicht, also ich habe da nicht die Augen ganz zu sagen, das sind die wichtigsten Fragen.

00:54:50: und die letzten zehn, zwanzig Jahre, das war alles nur so ein bisschen herumgeblänkelt.

00:54:53: Da gab es auch immer wichtige Herausforderungen.

00:54:55: Also das will ich gar nicht kleinreden.

00:54:56: Aber du bist dann schon eher optimistisch?

00:54:59: Ich bin eher optimistisch.

00:55:00: Per se, Factory Settings einerseits optimistisch.

00:55:03: Also die vor, die Einstellungen.

00:55:06: Einfach auch, weil ich eben an Technologie glaube.

00:55:08: Und wenn richtig eingesetzt, einfach auch sehe, in so vielen Beispielen, ich habe es ganz wenige vorher schon genannt, gibt es zig mehr, dass das eben auch funktionieren kann.

00:55:17: Also ich glaube halt dran, wir müssen unsere Zukunft gestalten.

00:55:19: Sie wird nicht einfach nur passieren und dann automatisch positiv sein.

00:55:22: Also ich bin jetzt nicht hier total unrealistisch.

00:55:24: Aber ich glaube, wir haben die Möglichkeiten.

00:55:26: Wenn was du da machst, schreibst du ja schon so ein bisschen Profisport, also im Tech-Bereich oder im

00:55:31: Business-Bereich.

00:55:32: Definier mal Profisport, da bin ich zu weit weg.

00:55:34: Sehr leistungsorientiert, sehr intensiv, viele Reisen, viele Verantwortung.

00:55:41: Kann man sich die, wenn man so überlegt, Microsoft Deutschland schaffen, ist das auch so?

00:55:46: Bezahlung wie der Bundesliga?

00:55:48: Ich hab keine Ahnung, wie Bundesliga-Spieler bezahlt werden.

00:55:51: Man sagt mir immer, das sei total außerirdisch und das kann ich bei mir definitiv nicht bestätigen.

00:55:55: Nein?

00:55:56: Also, das ist eine durchschnittliche Bundesliga-Spieler, ich würd mal sagen.

00:55:58: So, zwei, drei Millionen.

00:55:59: Ja, das ist außerirdisch aus meiner Sicht.

00:56:01: Das ist toll.

00:56:02: Ja, super.

00:56:03: Ich meine, es gibt da Dachschefs, die verdienen acht, neun, zehn Millionen.

00:56:07: Ja, auch schön für die.

00:56:07: Also, ganz ehrlich, das ist für mich nicht A, nicht drei.

00:56:09: Und der Fakt ist, deswegen weiß ich das auch gar nicht, was da in anderen Welten ... Ich hab mich nie damit beschäftigt, was ein Profi ... Bundesliga-Fußballspieler,

00:56:17: oder im Dachs.

00:56:18: Harry Kane ist der Wert bezahlt, der bekommt ca.

00:56:20: ca.

00:56:20: ca.

00:56:21: ca.

00:56:21: ca.

00:56:21: ca.

00:56:22: und dann gibt's halt die Normalen, nicht bei Bayern und nicht welt...

00:56:25: Aber machen die das, weil die das mitnehmen?

00:56:27: Oder kommt das eine nach dem anderen?

00:56:29: Also das ist für mich immer so das Thema, ne?

00:56:30: Also ich glaub, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, zu sagen, mich treibt an, inhaltlich, was ich tun kann und die Gestaltungskraft, die ich hab und mit wem darf ich arbeiten und mit welchen Partner kann ich was auf die Beine stellen, das treibt mich an.

00:56:56: Wo du jetzt konkret so eine Wirksamkeit gespürt hast, wo du sagst, okay, entlang dem, was du gerade beschrieben hast, was dich antreibt, dann warst du wahrscheinlich bei irgendeiner Firma, also bei einem Kunden, nicht mal, und hast dann eure Lösungen da erklärt, und dann hat es zu den Momentierungen geführt, und dann war das ein Gewinn für alle, sag mal so.

00:57:14: Also ich muss mal dazusamflächen, um bei einer Sportanologie zu bleiben, weil das ist mir echt wichtig.

00:57:18: Das ist kein Einzelsport hier, ne?

00:57:19: Also wenn du schon die Sportanologie für die Techfrosche...

00:57:21: Aber führst du auch nicht, führst du

00:57:22: auch nicht.

00:57:22: Ne, also es ist nicht Tennis, sondern es ist immer ein Teamsport.

00:57:25: Also deine Frage ist, du kommst jetzt dann die Feuerwehrbagger und geht da irgendwo rein und wieder messierst und dann ist hier plötzlich alles hier geregelt.

00:57:31: So ist es nicht.

00:57:32: Aber wenn ich mir einfach ein paar Beispiele anschaue, wo wir als Team... in der Zusammenarbeit auch immer ein Teamsport mit einem Unternehmen coole Dinge machen.

00:57:39: Also was begeistert mich einerseits, Kommerzbank, die haben ein Avatar, aber heißt der, und ich nutze dann auch, weil ich auch auch Kunden bin, einfach nur so.

00:57:47: Kann ich auch sagen, ich bin auch gerne.

00:57:49: Und das begeistert mich, das einfach zu sehen, was wir da mit Technologie auf die Beine gestellt haben, um einfach eben so diese Kundeninteraktion innovativ zu gestalten, vor allem einfach auch so zu gestalten, die sich Spaß macht.

00:57:59: Das ist ein Beispiel.

00:58:00: Ich habe das Mercedes Beispiel schon genannt, wenn mich dieses Thema Productivity im Autofaszinier zu sagen.

00:58:05: Wir stehen ja alle im Stau.

00:58:06: Und jetzt, wenn man KI auch über Stimme machen kann, dann stehen wir jetzt auch lange im Fahrzeug und sagen, wie kann ich denn da eigentlich produktiv sein?

00:58:13: Schon auf meinem Weg irgendwohin Dinge abarbeiten, die ich sonst machen müsste, während meine Kinder schon da sind und eigentlich mit mir Checker Tobi schauen wollen.

00:58:23: Das sind so, das sind einfach Beispiele, die mich begeistern.

00:58:25: Ich habe über Paloas schon gesprochen, eins, was mich auch wirklich, wo ich denke, das ist auch was für ein ... Was für ein toller Impact.

00:58:32: Ich weiß nicht, ob du Bock kennst, die machen ja Brotesen, tolles Unternehmen.

00:58:36: Da stehen wir, die KI verwenden, um einfach Brotesen auch anzupassen an Gliedmaßen.

00:58:42: Und da KI verwenden, um Bilder und Videos von den Patienten auszuwerten, sagen wir, optimieren schon mal die Anpassung.

00:58:47: Und wenn man sich dann eben, jetzt bin ich Mutter, hab auch Kinder meinen.

00:58:50: brauchen gerne Prothesen, Gott sei Dank.

00:58:52: Aber es gibt einfach Kinder, die brauchen das.

00:58:53: Die wachsen, da erinnert sich dauernd am Körper irgendwas.

00:58:56: Dass die immer Prothesen haben, die wirklich gut sitzen, die nicht reiben.

00:58:59: Wo kann die Wunden entstehen?

00:59:00: Ich meine, das ist einfach ein toller KIU-Case.

00:59:02: Und den machen die mit uns.

00:59:03: Da freue ich mich darüber.

00:59:04: Aber ich freue mich viel mehr über das, was das eigentlich an Auswirkungen hat und zeigt, wie viel einfach möglich ist.

00:59:09: Und das sind so die Beispiele, die treiben mich an.

00:59:11: Und ich glaube, ich kann einfach auch sagen, treiben meine Kolleginnen und Kollegen auch an.

00:59:15: Wie viele Leute managst du eigentlich so?

00:59:16: Wie viele Direct Reports hast du?

00:59:18: Wie viele Direct Reports habe ich?

00:59:19: Sorry, Direct Reports.

00:59:20: Ich muss euch kurz zählen.

00:59:21: Ich glaube, dreizehn.

00:59:23: Okay, aber das

00:59:24: stimmt.

00:59:24: Am Ende im Management-Mensch hast du den Umfeld.

00:59:26: Also im Direct Job, man manage deinen Umfeld.

00:59:27: Das ist schon...

00:59:28: Ja, klar.

00:59:29: Mit den dreitausenden Menschen hast du... Dann gar nicht, die kennst du?

00:59:32: Ich

00:59:33: würd nicht sagen, dass ich alle kann.

00:59:34: Nein, ich versuche tatsächlich schon lange mein Prinzip oder vielleicht auch meine Angst.

00:59:39: Ich spreche immer von dieser Executive-Bubble.

00:59:41: Ich glaub, die sind total realistisch.

00:59:43: Dass du dich auch in einer Blase zurückziehen kannst.

00:59:46: Die hat eine enge Membram und ein paar Menschen entscheiden drüber, was durch diese Membran durchkommt.

00:59:50: An Informationen, an Ideen, an vielleicht auch Kritikpunkten.

00:59:55: Ich bin schon immer ein bisschen besessen von diesem Gedanken, ich will diese Blase ... möglichst dünn heutzig haben und auch immer wieder da durchbrechen.

01:00:02: Und ich habe schon auch meine Formate, wo ich wirklich auch versuche, einfach mal direkt und brutal Feedback zu kriegen.

01:00:07: Wir haben natürlich viele Service, aber ich habe auch, ich habe mein eigenes Sounding-Bordner nicht, da komme ich alle für Wochen mit fünfzehn Kollegen und Kolleginnen zusammen und jedes Jahr wechseln wir da durch.

01:00:17: Das sind wir gerade bei der zweiten Kohorte, wo wir einfach mal wirklich ins Eingemachte gehen und die mal einfach frei von der Leber erzählen, was in ihrem Alltag, in ihrer Realität.

01:00:27: Schwierig ist oder was man vielleicht skalieren könnte oder einfach so Platte fragen, wie was würden die machen, wenn sie an meiner Stelle sitzen würden?

01:00:32: Was wären Prioritäten, die sie setzen würden, die ich vielleicht jetzt noch nicht am Radar habe?

01:00:37: Und du bist ja bei LinkedIn ziemlich aktiv, ne?

01:00:39: Ich weiß nicht, was ziemlich aktiv ist, aber... Jetzt

01:00:41: haben sie tausends vollhabe ich gesehen, also

01:00:42: schon ein

01:00:43: bisschen mehr als der normale LinkedIn-Nutzer und... Post ab und zu und nutzt die Plattform.

01:00:49: Nicht nur weil sie zu Microsoft gehört.

01:00:51: Nein, das habe ich auch tatsächlich Forschung gemacht.

01:00:53: Ich finde es auch eine tolle Plattform, weil sie auch ein bisschen so, das tut, was ich gerade gesagt habe, einfach mal ungefiltert auch so Reaktionen hervorruft.

01:00:59: Und das finde ich ja mit das Schönste dran.

01:01:01: Dass da einfach mal Kommentare kommen, wo du verstehst, wie resoniert denn so ein Thema oder auch irgendeine Ankündigung oder irgendeine neue Technologie.

01:01:10: Also das ist ja auch das Schöne.

01:01:12: Trotzdem ist es schon irgendwie so eine Blasensituation, wenn man sich schon selber darüber berußt, wenn man so ein Chef ist von so einem Ding.

01:01:17: Da

01:01:18: spreche ich auch immer wieder ganz oft darüber, wenn dann, es gibt's halt irgendwo dann auch mal das Team und sagt, ach, das könntest du doch vielleicht mal auf Link den über XYZ schreiben und sage ich, wir haben auch unsere eigene interne Plattform, da könnte ich auch darüber schreiben, weil das ist ein Thema, das interessiert halt vor allem Microsofties.

01:01:34: Also dann muss man sich auch bewusst sein, wir sind natürlich in einer Blase unterwegs.

01:01:38: Deswegen sage ich auch meinen Anspruch nicht zu sagen, ich bin nicht in einer Blase, weil ich glaube, das ist unrealistisch.

01:01:42: Achso, du hast mal jemanden getroffen, der hier in meinem Platz gesessen ist oder die da irgendwo eine Antwort getroffen hat.

01:01:47: Aber ich glaube einfach immer wieder aktiv auszubrechen.

01:01:49: Das ist schon wichtig und zu hinterfragen.

01:01:52: Was tun wir richtig?

01:01:53: Was tun wir aber vielleicht auch, was wir vielleicht lassen sollten oder auch als Person, was habe ich da vielleicht gut gemeint, aber kommt ganz anders an.

01:01:59: Man muss sich schon hinterfragen.

01:02:01: Was ist denn auch so von Millennial-Themen bei dir im Leben oder im Alltag zu sehen?

01:02:07: Ich weiß nicht, ob das millennial spezifisch ist.

01:02:09: Ich bin sicherlich so ein bisschen mit der Einstellung unterwegs.

01:02:11: Ich will mich nicht entscheiden zwischen Dingen.

01:02:13: Ich will so mit dem Anspruch mal gehen, es geht alles.

01:02:16: Also das ist so auch so eine Vereinbarkeit, Job und Familie.

01:02:20: Also ich will da einfach mal mit der Einstellung reingehen, was es ist, wenn alles geht und wenn das irgendwie vielleicht auch irgendwann am Ende einer Karriere mit Bumps und mit Highlights darstellt, dass man sagt, man kann auch versuchen, alles zu verbinden.

01:02:32: Und im Schluss lachen noch alle.

01:02:34: Das ist sicherlich etwas, was mich antreibt.

01:02:37: Und was Microsoft echt auch, weil wir vorhin über diesen Prozesse auch gesprochen haben, wie ich so zum Microsoft gekommen bin, echt auch befürwortet.

01:02:44: Ich hab Gespräch gehabt mit Jatzen Althoff, das ist das CEO von uns im Commercial Business.

01:02:51: Der hat so einen großartigen Satz gesagt, ich sag, Agnes, du hast ja noch so junge Kinder, please.

01:02:55: Du lean in, into this.

01:02:57: Also lebt das.

01:02:58: Bring das mit.

01:02:59: Sei das.

01:02:59: Das

01:03:00: zeig ich dir auch.

01:03:00: Und dann sprich drüber.

01:03:01: Also nehm die ganzen Boundaries auch mit.

01:03:03: Und wenn du gewisse Dinge einfach nicht machen willst, weil das dann eben nicht mit diesem Leben reinpasst, dann macht das von Anfang an.

01:03:09: Das ist okay.

01:03:10: Wir wissen, dass dir das wichtig ist und lebt das.

01:03:12: Fand ich großartig.

01:03:14: Lean in, das erinnert mich an Sherry Sandberg.

01:03:15: Hast du das Buch gelesen?

01:03:16: Ja, hab ich auch gelesen.

01:03:17: Hat ja den Titel lehnen.

01:03:18: Ja, genau, sing.

01:03:20: Stimmt, ja.

01:03:20: Ein ähnliches Prinzip, das sie da ja im Endeffekt auch versucht zu leben.

01:03:25: Also, go for it.

01:03:27: Andere Motivatoren und ein bisschen andere Setting.

01:03:30: Aber go for it ist schon

01:03:32: motivatorisch.

01:03:32: Ist das eine Person, in der man sich ausrichtet, wo du hinguckst, ist das okay?

01:03:37: Oder ist es eher Michelle Obama?

01:03:38: oder ist es eher, weiß ich nicht, wer wir kommen?

01:03:40: Es

01:03:40: sind alles beeindruckende Persönlichkeiten, die in ihrer Art und Weise für sich auch was aufgebaut haben, was ich mit großer Erfucht auch betrachte.

01:03:48: Aber ich bin so ein Mensch, ich brauche viele unterschiedliche Inputs.

01:03:52: Ich bin nicht so der One-Model-Fits-All kind of Mensch, denke ich.

01:03:57: Und ich kann da auch aus ganz vielen Begegnungen, aus ganz vielen Büchern, aus ganz vielen Inputs irgendwie was mitnehmen.

01:04:04: Ist mehr so flickenteppig, ist das ein deutsches Wort, das ist ein österreichisches Wort.

01:04:07: Ja, hier auch, ja.

01:04:08: Ja, auch, okay.

01:04:09: Gott sei Dank.

01:04:10: Könnten deine Eltern sind beide Lehrer in Österreich?

01:04:13: Lehrer

01:04:13: gewesen und jetzt im Rente.

01:04:15: Und die ... Können das als Nachvollziehen, was du machst?

01:04:18: Äh, bedingt.

01:04:21: Nee, die freuen sich, wenn ich mit Begeistern dabei bin.

01:04:24: Das auf jeden Fall.

01:04:26: Mein Vater hat grad der einigartigste Geburtstag gefeiert und war selbst begeisterter Lehrer.

01:04:30: Meine Mutter war begeisterter Lehrerin.

01:04:32: Und ich glaube, die können das nicht wirklich so nachvollziehen, obwohl die total interessiert sind und auch so ein bisschen Internet-Junkies sind.

01:04:39: Sorry, Ma, sorry, Dad, ja, ja.

01:04:41: Aber es ist schon ein bisschen eine andere Welt.

01:04:43: Aber für die ist es wichtig, dass ihre Kinder, ich glaube, ich kann ja für meine zwei Brüder sprechen, was gefunden haben, was sie begeistert.

01:04:51: Ja,

01:04:51: genau.

01:04:52: Aber nicht in solchen Flughönen.

01:04:54: Die sind ganz anderen Welten unterwegs.

01:04:57: Der eine ist auch in der Tech-Branche, aber viel technischer als ich.

01:05:00: Der andere ist ein mittelständischen Unternehmen.

01:05:03: Und ja, die machen ihren eigenen Weg.

01:05:06: Und sagen wir deine Kinder, die sind jetzt ja noch klein, aber dürfen die so internetmäßig?

01:05:10: oder also zocken?

01:05:12: dürfen sie noch nicht, offensichtlich?

01:05:13: Nee, Xbox ist noch nicht.

01:05:15: Aber ... Wie spielt man das?

01:05:18: Als jemand, der sehr stark ins Software

01:05:20: lebt?

01:05:20: Ja, das ist spannend.

01:05:21: Ich hab da noch gar nicht so ein abschließendes Sichtweise, wie das funktioniert.

01:05:25: Ich weiß, dass mein sechsjähriger Sohn sehr interessiert ist, sich da auch immer wieder Bücher holt zum Thema Scratch Programming.

01:05:31: Das ist sein größtes Ding momentan.

01:05:33: Wie sechsjähriger?

01:05:34: Ja, der ist da echt total drinnen.

01:05:36: Oh wow.

01:05:37: Ja, ich weiß nicht, wie das passiert ist, weil ich mach kein Scratch Programming, obviously.

01:05:40: Das

01:05:40: ist ja überhaupt schon lesen kann.

01:05:42: Ja, das ist natürlich, kommt mit Singapur, da fängt man da sehr früh an und da lernt ihr schon im Kindergartenlesen.

01:05:49: Aber das Lesen ist zeitdrangig, sondern das fasziniert, dass man da was bauen kann.

01:05:54: Was will ich laufen lassen?

01:05:55: Ich glaube, das klingelt ja noch nicht.

01:05:56: Ja,

01:05:56: ich lass das, das lass ich auch laufen.

01:05:57: Aber YouTube gucken auch, oder gibt's das nicht?

01:06:00: Ja, Checker Tobi habe ich schon erwähnt.

01:06:02: Das, das, ja, wir haben kein Fernseher, also bei uns läuft nicht da und irgendwas.

01:06:07: Also das sind wir sicherlich schon alle aufgeholt.

01:06:08: In Geräte haben sie ja noch nicht.

01:06:09: Nee,

01:06:10: nee, nee.

01:06:11: Haben sie aber auch noch nicht danach gefragt, muss ich ehrlicherweise sagen.

01:06:14: Ja, bestimmt.

01:06:15: Und dann, was mache ich dann?

01:06:16: Hast du einen Rat?

01:06:19: Ich bin so viel Menschen, du hast dir Überblick.

01:06:23: Ja, also... Wahnsinnig schwer.

01:06:26: Ich glaube, es macht schon Sinn, das zu verzögern.

01:06:29: Aber es ist ja auch, wenn man auf der Netzwerkeffekte nicht ganz so einfach zu verzögern.

01:06:33: Ja,

01:06:33: das stimmt sicherlich.

01:06:34: Momentan ist es noch kein Thema, obwohl mein Sohn jetzt mal aus der Bibliotheken Minecraft-Buch... Ein Buch?

01:06:41: Ein Buch.

01:06:42: Ich wusste Schande über mich.

01:06:44: Es war Microsoft.

01:06:46: Produkt, aber ich wusste nicht, das ist büchergeblich.

01:06:48: Ich wusste, es gibt einen Film.

01:06:50: Oder mehrere Filme dann bald.

01:06:51: Ja, aber okay, aber Minecraft, ich bin bei einem Buch zu näher.

01:06:54: Das ist ja

01:06:55: auch spannend, ne?

01:06:56: Wahnsinn.

01:06:57: Man lernt.

01:06:59: Okay, okay, also die nächsten Jahre Microsoft und dann mal gucken, wie dann dein nächster Step sein wird.

01:07:04: Ja,

01:07:04: ich bin da sehr, sehr begeistert von dem, was ich tue.

01:07:06: Für mich, das kann das ganz lange so gehen.

01:07:08: Ja, merkt man, das spürt man dir.

01:07:09: Also, transportierst du gut drüber?

01:07:12: Also, die Lust in der Sache?

01:07:15: Also, kommt an.

01:07:16: Ja, das ist auch gut so, weil sonst wäre es natürlich anstrengend.

01:07:19: Ja, vielen Dank, dass du es mal so geteilt hast, dass du vorbeigekommen bist.

01:07:21: Danke

01:07:22: dir.

01:07:22: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

01:07:24: Also, wenn das zwangsläufig am Blick behalten, Microsoft kann man schnell übersehen und wer da so am Start ist.

01:07:29: Also, alles Gute.

01:07:30: Danke dir.

01:07:31: Danke schön.

01:07:32: Ciao, ciao.

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