Vom Hauptschüler zum Hightech-Visionär: Neura-Robotics-Gründer David Reger (#871)

Shownotes

David Reger hat einen der wohl ungewöhnlichsten Lebensläufe der deutschen Tech-Szene: 10 Geschwister, Hauptschulabschluss, Sozialarbeiter in San Francisco. Heute baut er mit seinem Startup Neura Robotic einen deutschen Tech-Hoffnungsträger auf. Im OMR Podcast erzählt David Reger, wie er innerhalb weniger Jahre von Null auf mehr als 1200 Mitarbeitende und Millionen-Umsätze skaliert ist, warum Menschen 10.000 Euro dafür bezahlen sollen, dass ihnen ein Roboter die Spülmaschine ausräumt und natürlich, warum er glaubt, dass seine Roboter sogar besser sind als der Optimus von Tesla.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Die jetzt folgende Podcastfolge zeigt, was alles möglich ist.

00:00:03: Auch noch im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im.

00:00:20: Und da ist er mittlerweile als Gründer und CEO von Neura Robotics, einer der größten Namen ja schon fast auf der Welt, muss man sagen.

00:00:26: Demnächst mutmaßlich mit Milliarden Finanzierung in Coming.

00:00:30: Aktuell, tausend, zwundermittarbeiter, massive Umsätze, globales Spielfeld.

00:00:34: Wirklich verrückt.

00:00:35: Und es zeigt einfach wirklich, es geht auch trotz aller Umstände im Jahr, zwanzig, in Deutschland.

00:00:41: Vielen Dank für die Geschichte an David Räger.

00:00:43: und jetzt rein ins Gespräch mit eben David Räger.

00:00:45: Auf geht's.

00:00:55: Hey, David.

00:00:59: Hi, hi, freu mich hier zu sein.

00:01:01: Direkt rein, also du bist das älteste von elf Geschwistern, das ist richtig.

00:01:07: Tatsächlich, zweiteltisch da.

00:01:09: Also ich bin der älteste Sohn, aber ich habe eine ältere Schwester und genau, es sind sechs Mädels und fünf Jungs.

00:01:17: Also ich meine, das ist ja schon, ich kenne eigentlich niemanden in meinem Freundeskreis, der elf Kinder

00:01:21: hat.

00:01:23: Ich

00:01:23: auch nicht.

00:01:24: War das alles von einer?

00:01:25: Genau, meine Eltern, also ich habe eine Mutter, einen Vater.

00:01:29: Und genau.

00:01:30: Also, mein Eltern haben sich entschieden, viele Kinder zu haben.

00:01:34: Und ich find's schön.

00:01:35: Also, ich hab...

00:01:37: Den Bauernhof oder wo habt ihr... Nein,

00:01:38: das sag ich nicht.

00:01:39: Also, wir wohnen schon auf dem Dorf.

00:01:41: Aber wir haben ein ganz normales Haus, mein Vater.

00:01:44: Und

00:01:44: wie groß ist die Allerspannung zwischen euch Ältesten und den Jüngsten?

00:01:46: Genau,

00:01:46: also...

00:01:47: Du bist jetzt...

00:01:48: Ich bin jetzt siebenunddreißig, genau.

00:01:50: Und mein Jüngster Bruder ist jetzt vierundzwanzig.

00:01:53: Das ist ja noch nicht mehr so eine ganz große Spanne.

00:01:55: Nö.

00:01:56: Es sind Zwillinge dazwischen.

00:01:58: Aber ansonsten sind fast jedes Jahr ein neues Kind.

00:02:04: Wahnsinn.

00:02:05: Aber es war schön, so aufzuwachsen.

00:02:07: Es hat vor und nachteilend.

00:02:09: Es gibt diesen Vorteil, es ist immer was los.

00:02:14: Vor allem als zweitelte Star in diesem Fall.

00:02:18: hat man auch was zu sagen, dementsprechend hat man auch viele, ich sag mal, ist jetzt glaube ich vielleicht weniger anstrengend in die Richtung, dass man viel tun muss, sondern eher so, dass man immer ein Vorbild sein soll.

00:02:30: Also das war immer mein Eltern sehr wichtig, so hey, das darf schon nicht, deinem Bruder oder deine Schwester sehen dich.

00:02:36: Und es war immer alles so ziemlich verboten.

00:02:38: Und dementsprechend war das in die Richtung vielleicht anstrengend, aber alles andere ist eher schön, ja.

00:02:46: Jedenfalls... Was sagst du auch selber danach, nicht nur einer von vielen Kindern als Schüler, jetzt noch nicht so der Überpfleger?

00:02:55: Ich war eine Katastrophe.

00:02:57: Also ich war eine absolute Katastrophe als Schüler, also schon auch in der Grundschule.

00:03:02: Da war es eher so, da wurde ich schon, da war ich eher so, ich sag mal, ich würde sagen speziell, da war ich eher so ein bisschen, da hat man mich schon ein bisschen gemobbt, das war die Lehrerin.

00:03:13: Aber ich sag mal, Ab der fünften Klasse, der war ich eher der Überkuhle, der gerne Blödsinn gemacht hat.

00:03:22: Um aufzufallen, natürlich nicht wieder in die Opferrolle zu schlüpfen.

00:03:25: So erkläre ich es mir.

00:03:26: Gleichzeitig natürlich auch eher einer der Kuhlen mit all den, sag mal, schlimmen Jungs abhängt.

00:03:32: Okay, das heißt du hast am Ende kein gutes Abi gemacht oder hast du Abi gemacht?

00:03:36: Nein.

00:03:36: Hast du gar nicht gemacht?

00:03:37: Ja, ich habe gar keinen Abi gemacht.

00:03:38: Also ich bin tatsächlich ein Hauptschüler.

00:03:41: Und hast du dann studiert?

00:03:42: Nein, habe ich auch nicht.

00:03:43: Du bist

00:03:43: dann aber...

00:03:44: Ich habe eine Ausbildung gemacht, ja.

00:03:46: Also ich habe eine Ausbildung gemacht, dadurch habe ich dann sozusagen dann eigentlich mittlere Reife erzielt.

00:03:51: Also daher, also, das war nach der Ausbildung auch die habe ich nur bekommen.

00:03:56: Also damals war es sehr schwierig.

00:03:57: Ich wollte eigentlich kalt sein.

00:03:58: Wo hast du denn mal einen Modellbau an, habe ich gelesen.

00:03:59: Genau.

00:04:00: Ich wollte eigentlich kalt sein und mich ja Throniker werden.

00:04:02: Ich liebe Autos.

00:04:02: Ich habe schon... Ich hab das Kind an Motorrädern geschraubt.

00:04:06: Ich hab mein erstes Motorrad mit elf Jahren gehabt, wo ich es gegen eine Playstation eingetauscht hab.

00:04:14: Mein Eltern erzählten, dass ich jemand ausgeliehen hab.

00:04:16: Dabei hab ich es eigentlich für so eine russischen Familie gegen ein Motorrad getauscht.

00:04:23: Und so eine alte Yamaha.

00:04:25: Und ja, dann hab ich daran rumgeschraubt.

00:04:27: Ich war schon, ich glaub, technisch hab ich immer alles geliebt.

00:04:31: Aber ja, ich glaub, ich war ein ... Ich sag mal so, war kein so Traumkind, glaub ich mal so.

00:04:38: Und ein Modellbauer, was ist das?

00:04:39: Das ist dann eine Ausbildung gewesen, was macht man da?

00:04:41: Ja, Modellbauer, ja, das ist auch witzig.

00:04:43: Meine Eltern haben mir irgendwann mal gesagt, hey, okay, du wirst jetzt keinen.

00:04:50: Keine hat mich da genommen.

00:04:52: Dementsprechend haben die gesagt, hey, guck mal hier in der Zeitung gibt's einen Modellbauer-Job, die suchen da jemand.

00:04:58: Und ich dachte, dass man da so Modellautos, Modellflieger und so weiter macht, aber im Endeffekt war es was ganz anderes, war Gießereimodellbau.

00:05:04: Das heißt, man entwirft Formen für Gustahle.

00:05:09: Das ist so

00:05:09: durchgezogen.

00:05:10: Genau, das habe ich durchgezogen.

00:05:11: Wow.

00:05:12: Aber dreieinhalb Jahre gegen die Ausbildung, die war auch ziemlich taff in so einer schwäbischen Firma, wo es dann jeden Tag nur hieß.

00:05:23: Rationelles Denken und Funktionales Arbeiten ist auch und so, sag ich mir jeden Tag.

00:05:27: Ich wurde angeschoben, wenn ich zu langsam lief.

00:05:30: Man hat mich da wirklich ausgebildet.

00:05:32: Das

00:05:32: ist ja noch ganz brauchbar in die Ausbildung nach hinein.

00:05:34: Ja, also heute, ich glaube, man lernt da vor allem dieses Vorstellungsvermögen und vor allem, eigentlich man sagt, negativ denken.

00:05:40: Also im Endeffekt für jedes positiv brauchst du erstmal negativ, um einen Gussteil zu erzeugen.

00:05:45: Und darin war ich dann sehr, sehr gut.

00:05:47: Und dann bist du aber erst noch in US-Algar.

00:05:49: Ja, wenn ich nach der Ausbildung dachte, ich muss da weg, ich muss etwas tun.

00:05:53: Dann hab ich eine Idee gehabt, also ich wollte eigentlich mal ein bisschen ausreißen, immer ein bisschen weg, immer ein Vorbild zu Hause zu sein, nie so wirklich für mich allein irgendwas, nie was selber irgendwie auf die Reihe bekommen.

00:06:08: Deswegen dachte ich, okay, ich geh mal weg und mach mal wirklich was ganz allein.

00:06:11: Habe ich mir viele Dinge angeschaut, was man so tun kann.

00:06:14: Meine Eltern haben auch gesagt, hey, mach doch was Soziales.

00:06:16: Einfach mal irgendwo weg und so für ein halbes Jahr ins Ausland und etwas Gutes tun, bevor du in deinem Berufsleben einsteigst.

00:06:25: Und dann dachte ich, ich könnte eine gute Idee.

00:06:26: Dann habe ich mir alles Mühe angeschaut und dann habe ich natürlich USA aufgefallen.

00:06:30: Das wäre natürlich geil.

00:06:32: Weil nach Kalifornien oder damals war der erste Gedankwahl nach Chicago an die Death Row.

00:06:38: Also das heißt, wenn ... Da, wo die Menschen zum Tode verurteilt sind und man arbeitet mit diesen Menschen dort.

00:06:48: Das war der erste Gedanke, da bin ich dahin, hab mich beworben.

00:06:53: Es waren sehr viele Bewerber.

00:06:54: Das

00:06:54: ist ein Schwabenland und bewirbt sich amerikanischen Gefängnis bei der Death Row.

00:06:59: Genau.

00:07:00: Und es gab halt so Christianliche Organisationen, die Leute versendet haben.

00:07:06: Die meisten wurden nach Afrika oder was ich wohin versendet.

00:07:09: Und für mich war ... Und USA gab's halt eine Stelle, da haben sich ja sehr viele beworben.

00:07:14: Und das war mein erster großer Erfolg eigentlich, wurde genommen.

00:07:19: Der Begründung dafür ist mich sehr gut, also ich kenne die Bibel sehr gut auswendig.

00:07:25: Und es war damals für die dann natürlich auch noch mal so ein beeindruckendes Ding, dass ich... Warum

00:07:29: kannst du die Bibel so gut auswählen?

00:07:31: Als Kind auf, also ich meine die ganzen Geschichten, also meine Eltern, also meine Mutter vor allem, die hat mir immer die grad... Wenn ich ins Bett bin, hat sie mir eine Bibelgeschichte vorgelesen.

00:07:40: Und ich hab mich sehr damit auseinanderbefasst immer wieder.

00:07:43: Daher wusste ich sehr viel.

00:07:44: Ich war zwar ein schlinger Finger, aber ich wusste, wie es richtig geht.

00:07:48: Du hast alles in der reingeschwingte Bewerbung, dass du sagst, ich bin Bibelfest, ungefähr.

00:07:54: Äh, genau.

00:07:56: Ich würde, ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr genau, weil sie reingeschwingt.

00:07:59: Am Ende

00:08:00: bist du in Kalifornien gelandet.

00:08:04: Genau, dann bist du erst mal nach Miami.

00:08:05: versendet worden, da hat man so eine kleine Ausbildung bekommen, bevor man sozusagen ins Projekt gelassen wurde.

00:08:10: Da gab es nur drei Wochen Ausbildung in Miami.

00:08:13: Orlando, Miami.

00:08:14: Und ja, da hat man ein paar Bäume im Abend und so weiter.

00:08:18: Es ist so ein Zeug halt.

00:08:20: Und dann, ja, da hat man sich nochmal bewerben müssen.

00:08:24: Und da ist mir dann in Kalifornien aufgefallen und ich dachte, okay, was bringt das eigentlich, wenn ich dort dann die... Ich sag mal, Tode verurteilen.

00:08:31: Ich hab dann gelesen, dass die noch nie einen Erfolg haben, wirklich jemand daraus zu kämpfen.

00:08:35: Es war irgendwie so eine Organisation, die gekämpft haben, diese Menschen dann doch vom sicheren Tod zu bewahren sozusagen.

00:08:42: Da gab's nie einen Erfolg und deswegen hab ich dann gedacht, okay, vielleicht mach ich doch lieber, was vielleicht auch Sinn ergibt.

00:08:47: Ich geh nach San Francisco, gab's in so einem Schelde, also so ein Obdachlosenheim, eine Stelle als Casemanager.

00:08:54: Und da habe ich mich dafür beworben, in San Francisco, schönes Wetter, dachte ich.

00:08:59: Und noch was Gutes tun nebenher.

00:09:01: Ja, dann habe ich mich dafür beworben und die haben mich auch genommen.

00:09:04: Und dann hast du dann, weil sozusagen karitativ gearbeitet, in San Francisco?

00:09:07: Genau.

00:09:08: Es gibt eine Antwort ein halbes Jahr, aber ich bin dann eine halbe Jahre geblieben.

00:09:10: Ich bin deutlich länger.

00:09:12: Ich dachte, das ist eigentlich auch meine Berufung.

00:09:13: Also ich habe wirklich gesagt, wow, das ist etwas, was ich für mein Leben lang tun möchte.

00:09:18: Menschen zu helfen, Menschen von der Straße, das war das war das war das war direkt nach der Lehman Brother Crisis.

00:09:25: Man hat sehr viele Menschen auf der Straße gehabt, Professoren und so weiter, die es in meiner Augen auch echt schwierig hatten, dort wieder hochzukommen.

00:09:31: und war mein Job eigentlich, mich darum zu bemühen, Menschen rauszupicken, wo ich denke.

00:09:37: Den kann man helfen, dann hat man den sozusagen einen Platz angeboten, also übernachten.

00:09:42: Und gleichzeitig hat man mit denen echt hart gearbeitet, dort schnell aus der Situation rauszukommen, sobald die Chance, sobald man gesehen hat, dass nix bringt, raus, nix, das war ziemlich tough.

00:09:51: Aber das war in meinen Augen auch heute die Schule, die ich durchgehen musste, um auch all das zu erreichen, was ich heute hab.

00:10:00: Aber wann kam der Swing in dein heutiges Leben rein?

00:10:04: Als ich wieder zurück bin.

00:10:05: Also ich hab nach ein halb Jahren, dachte ich, es war mir ein bisschen too much in einer Hinsicht.

00:10:09: Weil ich bin sehr ehrgeizig.

00:10:10: Das heißt, wenn ich was tue, dann tue ich es wirklich vom Herzen und mit Vollgas.

00:10:14: Also das heißt, und wenn man aber mit Menschen arbeitet, dann merkt man und vor allem dann nicht alle das Gleiche drumherum.

00:10:20: Sag mal, die Menschen drumherum auch nicht das Gleiche vorhaben, sondern eher dagegen arbeiten oder vielleicht nur einen Job machen.

00:10:25: Und für mich war es immer mehr wie ein Job, mit Menschenseelen zu arbeiten.

00:10:31: War es mir irgendwann auch zu viel.

00:10:32: Ich hab Tag und Nacht.

00:10:33: gearbeitet, an verschiedenen schweren Cases, wo es halt einfach nicht in meiner Hand lag.

00:10:38: Die Drogen sind wieder abgerutscht.

00:10:40: Ich dachte, ich muss mal zurück.

00:10:43: Ich habe dort eigentlich ein Leben gehabt, alles aufgebaut, wollte für immer in der USA bleiben, dachte aber, jetzt gehe ich mal einfach mal wieder zu Hause.

00:10:49: Meine Familie, die mich liebt, einfach mal wieder so ein bisschen abschalten.

00:10:53: Ich dachte, für ein paar Wochen gehe ich heim.

00:10:55: Und dann war es tatsächlich so, dass ich als Zuhause habe, ich dann gemerkt, das ist einfach nicht der richtige, das ist das Richtige für mich.

00:11:02: Ich mache etwas anderes, etwas, was mir Spaß macht und vielleicht nachhaltiger ist.

00:11:06: Und da habe ich mich dann beworben und bin irgendwann mal in... ... des Schweiz gelandet und durfte dort ... ... hab dann die Chance bekommen, als Ingenieur zu arbeiten, ohne einer zu sein.

00:11:18: Erzähl mal, was für eine Firma dir, wo du da gelandet bist?

00:11:21: Ja.

00:11:22: Also ... Es war so, also vielleicht noch einen Schritt zurück.

00:11:26: Ich bin damals, hab meine neue Freundin kennengelernt, die ist heute meine Frau.

00:11:31: Bin mit ihr damals nach Menedi gefahren, was man halt so tut, wenn man frisch verliebt ist.

00:11:36: Und dann bin ich damals mit meinem Cabrio durch die Schweiz gefahren mit ihr und dann habe ich nur diesen wunderschönen Ort, Küssnacht am Rigi, ich weiß nicht, ob es dir was sagt, also einen wunderschönen Ort.

00:11:49: Dann bin ich da durchgefahren und hab gesagt, boah.

00:11:51: So ein schöner Ort, hier möchte ich mal leben.

00:11:52: Und dann kam sie auf die Idee und gesagt, ja, dann bewerb dich doch hier.

00:11:57: Und es war für mich so, ja, irgendwann mal.

00:12:01: Und als wir dann zurück waren, hat es sich tatsächlich für mich beworben.

00:12:03: Und ich wusste noch nicht mal, was

00:12:04: davon ist.

00:12:04: Für dich beworben.

00:12:05: Für mich beworben.

00:12:06: In diesem Ort, Küssnacht

00:12:07: am Regen.

00:12:08: Die hat dann dort nichts gefunden, hat sich drumherum geworben.

00:12:10: Ich glaube, sie wollte so ein bisschen mit mir so eine Runde einfach weg.

00:12:15: Ich glaube, das war ihre Intention.

00:12:17: Sie ist

00:12:17: auch schwärm.

00:12:18: Ja, sie ist aus Schramberg, ursprünglich auch dort.

00:12:20: Wie heißt

00:12:20: das, wo du herkommst?

00:12:22: Rottweil.

00:12:23: Also, das Dorf heißt eigentlich Herrenzimmern, also Gemeinde Bösing, da kommt auch der Joshua Kimmich.

00:12:30: Und genau, aber es gehört zu Kreis Rottweil.

00:12:33: Und

00:12:34: jedenfalls das Schweizer Orta, der euch gefallen hat.

00:12:37: und dann hat sie deine Bewerbung hingschickt von dir.

00:12:39: Genau, sie hat sich an mehreren Stellen beworben.

00:12:41: Also eine war bei Saubermotor, also Formel I Team.

00:12:46: Das war natürlich mein Traumjob in der Aerodynamik als Konstrukteur.

00:12:50: Ich glaube auch, dass sie dachte, dass ich ein Schnürbin, ich weiß auch nicht, vielleicht habe ich es auch so verkauft.

00:12:54: Also auf jeden Fall hat sie sich auf Stellen beworben, die eigentlich gar nicht so gut gepasst haben.

00:12:57: Aber ich habe tatsächlich Anrufe bekommen und die wollten gerne mit mir quatschen.

00:13:01: Und Saubermotor war einer davon und zweite war die Familie Bieland, also die MABI AG war das.

00:13:10: Ja, die haben mich angerufen.

00:13:11: Ich wusste noch gar nicht, wer es ist.

00:13:13: Dachte aber, okay, ich hab's dann irgendwie dann schon mit meiner damaligen Freundin, auch heute Frau, verbunden.

00:13:18: Und hab dann gedacht, okay, dann hab ich einfach mit, also der dann halt gemeint, hey, ich hab dich beworben, super, ich würd dich gern einladen, so auf die Erde.

00:13:25: und ich war so, okay, ja, super, ich komm vorbei.

00:13:28: Und haben auch was abgemacht.

00:13:30: Und ich wusste nicht mehr, wer das war.

00:13:32: Ich hab mich auch nicht getraut zu fragen, wer das war.

00:13:34: Da hab ich einfach nur Linda angerufen, also meine Frau, und bin gefragt, hey, wo hast du dich beworben?

00:13:38: Also irgendwie hat sie nur gelacht, hat sie alle möglichen.

00:13:42: Ich hab ziemlich viele rausgesagt, keine Ahnung.

00:13:44: Wir haben bestimmt einen Tag gebraucht, um rauszufinden, mit wem ich da gesprochen hab.

00:13:49: Es war dann auch ziemlich ... Und dann bin ich dahin gefahren zum Wärmungsgespräch.

00:13:53: Also, einmal ... habe ich dort von einem einem habe ich Zusage bekommen.

00:13:57: Ich soll einfach dann schon kommen zum Kennenlernen und Vertrag Unterschrift.

00:14:00: Es war sauber Motor.

00:14:01: Und das andere war dieser Job, wo ich mal vorbeikommen soll, um mal schauen.

00:14:06: Und die Jobbeschreibung war ziemlich interessant.

00:14:08: Also es ging nicht um einen gewissen Stelle, sondern es ging darum, einen neuen Geschäftszweig aufzubahnen und nicht mehr sicher welchen Bereich.

00:14:15: Also und als ich dort war, hieß es Roboter oder Dreideprinter, etwas.

00:14:21: Also in diesem Bereich und ja, natürlich neun Stunden Gespräch dort.

00:14:28: Aber hast

00:14:28: du aufgelegt, dass du jetzt gar kein Ingenieur bist und das alles?

00:14:30: Ja,

00:14:30: klar.

00:14:31: Aber es war für die eigentlich zwar, ich mache nicht egal.

00:14:34: Also ich konnte wirklich in diesem Gesprächswaren neun Stunden lang, habe ich einige seiner Herausforderungen lösen können.

00:14:41: Deswegen sage ich auch immer, im Leben spielt... oft spielen die dinge oft so, dass ich sage, ich kann mir gar nicht erklären, dass es irgendwie ein Zufall war, weil es war wirklich so, ich bin da mit ihm durch die Hallen gelaufen, da dachte er wahrscheinlich noch, was will der hier?

00:14:53: Und ich dachte nur wahrscheinlich, wie soll ich diese Aufgabe lösen für ihn?

00:14:58: Und als wir dann durch die Hallen liefen, dann gab es da so ein paar... Dinge, die er mir erklärt hat, was die Probleme haben, gerade zum Beispiel so eine neue Maschine, die sie entwickelt haben, konstruiert haben und dann gibt es da immer Probleme mit den Rissen und dort gibt es ein anderes Problem.

00:15:14: Und ich wusste sofort, wie man es löst.

00:15:16: Da war es für mich beileg... aus dem Gießereibereich kommen.

00:15:20: Das heißt, ich habe dann damals schon natürlich für verschiedene Maschinenbauer die ganzen Maschinenbetten auch konstruiert.

00:15:26: Also im Endeffekt so ausgelegt, dass sie natürlich einmal gießbar sind.

00:15:30: Zweitens auch wirklich, sag ich mal, die Robusche mitbringen, die man braucht.

00:15:35: Und ich kenne mich da sehr, sehr gut mit aus.

00:15:37: Und das war auch der Moment, wo ich dann gesagt habe, hey, hier, die haben es einfach falsch gegossen.

00:15:41: Da muss ein bisschen was, dort muss ein Speiser hin, dort muss das hin.

00:15:45: Und der war dann wirklich auch beeindruckt, habe ich schon gemerkt.

00:15:48: auch schon im Gespräch.

00:15:49: Wow, weißt du das alles?

00:15:50: Was haben die

00:15:50: jetzt in dieser Firma eigentlich produziert?

00:15:52: Blechbearbeitungsmaschinen.

00:15:55: Und dann bist du da angefangen und hast dann an der Weile gelebt und das gemacht?

00:15:58: Genau.

00:15:59: Ich habe mich da erst mal, da habe ich den Job bekommen.

00:16:01: Das war noch ganz verrückt.

00:16:03: Da hat er aber mehrere eingestellt.

00:16:05: Ich habe sozusagen mein Leben dort aufgebaut.

00:16:07: Ich habe mich in die Schweiz, es war ein Riesenext, da in die Schweiz zu ziehen.

00:16:12: Und meine Freundin damals ... Auch mit mir.

00:16:17: Und dann hieß es, dann komme ich da zum ersten Arbeitstag.

00:16:19: Und dann hieß es, ja, da sind mehrere eingestellt worden, aber wahrscheinlich schafft es nur einer.

00:16:24: Und es war ziemlich tough, weil der andere, der eingestellt war, war auch ein Ingenieur und also ein ziemlich guter, anscheinend.

00:16:32: Ja, also, aber ich habe es geschafft.

00:16:34: Also, in...

00:16:35: Wie lange warst du da für die Jahre?

00:16:37: Ich war sieben Jahre dort.

00:16:38: Sieben Jahre?

00:16:39: Ich habe auch zwei Unternehmen für die ausgegründet direkt.

00:16:43: Also ich habe sozusagen, also ich habe dann, sag mal, angefangen mit Robotern und die ersten Roboter zur Design ohne jeden Roboter gesehen zu haben, ehrlich gesagt.

00:16:53: Also und es lief dann ziemlich gut.

00:16:56: Also ein Jahr später mit dem Team aus drei Personen haben wir sozusagen eine Roboter-Familie auf die Beine gestellt, also mit sozusagen einem Kollaborat-Team Roboter.

00:17:05: Wir waren wirklich Pioniere.

00:17:09: Und dann Industrieroboter, also der genauestelte Welt heute.

00:17:13: Genauso wie auch ein mobilen Roboter, so ein AMR.

00:17:16: Ich weiß nicht, ob ihr was sagt, also mit Mechanomantriebe.

00:17:20: Wo hattest du das ganze Know-how als Roboter zu erfinden?

00:17:22: Ich hab's mir jeden Tag reingezogen.

00:17:24: Also ich bin heimgekommen und ich hab nicht irgendwie... Es war, glaube ich, gut, dass ich da in der Schweiz war.

00:17:30: Nicht viele Leute um mich herum kannte.

00:17:32: Ich hab mich dann halt einfach wirklich in Bücher... Ich hab mir alles reingezogen, was ging.

00:17:36: Also um nicht aufzufallen, dass ich kein Engineer bin.

00:17:39: Also es war, glaube ich, auch das, was mich... ... auch sehr lange motiviert hat einmal, ... ... dass sie diese Chance bekommen hat.

00:17:45: Also die Familie wusste es ja, ... ... dass ich keiner bin.

00:17:47: Zweitens mich aber so da, ... ... also ich habe diese Aufgabe genommen ... ... und getan als wüstig, wüstig, ... ... also musste ich mir nachts irgendwie ... ... alles aneignen ... ... und dann am nächsten Tag wieder beformen.

00:17:59: Und so habe ich das, ... ... ich glaube auch die sieben Jahre lang gemacht und ...

00:18:03: ... sind so ... Aber ich bin dann scheinbar richtig auch viel ... ... wertgeschaffen dafür, wenn du sagst, ... ... hast du eine Firma ausgegründet und so, ... ... dass ist dann schon irgendwie massiv.

00:18:09: Ja.

00:18:10: Also damals war es ... Also es war auch, also ich hab da auch keinen einzigen Gedanken gehabt, weil mal was eigenes zu machen, es war wirklich so, ich hatte diese Chance, war für mich natürlich gigantisch und ich hab alles dafür gegeben, ich hab Tag und Nacht gearbeitet, für jedes Wochenende gearbeitet und das hab ich und ich hab wirklich auch immer beweisen wollen, dass ich das kann.

00:18:28: Und irgendwann war es halt so, dass wir die Unternehmen ausgegründet haben, das Ganze wurde erfolgreich und dann... Dann war es so, dass wir dann natürlich, da habe ich mir jeden Tag Gedanken gemacht, wie werden wir dort die besten?

00:18:40: Wie kriegen wir das Unternehmen hin, was wirklich weltweit agiert und ich glaube, ich habe sehr, sehr viel gelernt.

00:18:46: Das war so wie so eine Art.

00:18:48: Gründung mit so Baby-Schutz und gleichzeitig halt mit einem Mentor, ich glaube, den besten Mentor, den man haben kann.

00:18:55: Jemand, der mir jeden Tag... Wer war das?

00:18:57: Max Bieland heißt er.

00:18:59: Der Eigentümer der Firma?

00:19:00: Genau, der war der Eigentümer.

00:19:02: Also sozusagen auch Familienoberhaut.

00:19:03: Er hat zwei Söhne gehabt.

00:19:04: Wie

00:19:05: groß sind die Firma heute?

00:19:06: vom Musiker oder vom Mitarbeiter?

00:19:07: Also die sind im Bereich jetzt... Also... Ich glaube mittlerweile so hundert oder so.

00:19:13: Also nicht, nicht besonders.

00:19:15: Um das her.

00:19:16: Genau.

00:19:16: Ist mittlerweile deutlich größer mit der heutigen Firma.

00:19:18: Ja, ja.

00:19:19: Aber dann bist du irgendwann, dann auch raus, dann hast du dich dann selbst schon nicht gemacht.

00:19:23: Genau, ja.

00:19:24: Also das war ja der Moment.

00:19:25: Also ich habe damals, ich habe dort schon, also ich glaube, also wie habe ich mich dazu entschieden, was Eigenes zu machen.

00:19:32: Es hat damit zu tun gehabt, dass ich damals, also wir sind an so einem Punkt angekommen und sagen, okay, jetzt läuft's.

00:19:38: Es ist gut, was wir tun.

00:19:39: Es ist profitabel.

00:19:40: Es ist genau das, was wir tun wollten.

00:19:42: Und ich dann angefangen habe mit neuen Ideen, was kommt als Nächstes.

00:19:47: Wie kriegen wir das Ganze international zu einer riesen Nummer?

00:19:51: Weil ich wirklich an die Sache geglaubt habe.

00:19:53: Und da war es dann so, dass ich dann schon eher gebremst wurde.

00:19:55: Dann wurde mir halt immer gesagt, ja hey.

00:19:58: Let's enjoy fruits.

00:19:59: Also jetzt haben wir das geschafft.

00:20:00: Jetzt haben wir gekämpft sieben Jahre lang.

00:20:04: Man muss auch lernen diesen Stand noch zu genießen, zu feiern und vielleicht ein paar Jahren fangen wir dann mit diesen nächsten Dingen an, die du in deinem Kopf hast.

00:20:15: Und für mich war es halt so ein Moment, wo ich habe State of the art sozusagen diesen... Ja, ich sag mal so einen Stand erreicht, wo man sagt, hey, jetzt ist immer gut.

00:20:23: Jetzt ist immer richtig gut.

00:20:25: Aber jetzt wollen wir gewinnen.

00:20:27: Hast du dir das alles draufgezogen über YouTube-Videos oder Bücher gelesen?

00:20:30: Ja,

00:20:30: also ... Das hat mir auch damals alles mal ein Mentor beigebracht.

00:20:34: Also der Max Bieland, der war so ein Mensch, der war so ein Bildemensch.

00:20:37: Da hat sozusagen jede Situation ein Bild gemacht, ein Video gemacht und so weiter.

00:20:41: Und dann hatte sich die eigentlich Tag und Nacht reingezogen.

00:20:43: Egal wo er war, hatte sich die Videos, er hat überall Bildschirmen in seinem Haus gehabt mit diesen Videos laufen.

00:20:49: Und das hab ich ja auch gemacht.

00:20:51: Ich bin nachts dann im Bett gelegen, hab mir die ganzen, hab geschaut, was ist neu.

00:20:53: Also ich wusste genau, wann ein neues Video rauskam.

00:20:57: irgendwo auf der Welt im Bereich Robotik.

00:21:01: Weil ich jedes andere Kante schon und schon zehn mal angeschaut habe.

00:21:04: Aber ich finde trotzdem ist es ja so, wenn man sich vorstellt, diese technologische Kompetenz.

00:21:08: Also ich meine, ich bin ja wirklich kein Experte, aber sicher den Roboter.

00:21:11: Da sind ja Motoren drin, da sind dann irgendwelche mechanischen Teile drin, die da Arme bewegen oder Achsen oder sowas.

00:21:18: Das ist ja alles in sich komplex.

00:21:20: Aber irgendwann ist ja nicht mehr komplex.

00:21:22: Irgendwann hat es alles verstanden.

00:21:25: Man weiß dann genau wie es funktioniert, man hat Ideen wie es besser funktionieren könnte.

00:21:29: Und das war ja auch, als ich dann sozusagen auch mein eigenes Unternehmen gegründet habe, habe ich ja entschieden, alles von Grund auf neu zu machen, auf dem weißen Papier zu starten.

00:21:38: Keinen Lieferanten dazu zu holen oder sowas für alles, weil... Ich gesehen habe, dass das eigentlich der größte, also es war der größte Blocker für weitere Innovationen für mich, weil ich meistens dann mit neuen Ideen an diese Lieferanten gekommen, zum Beispiel Motorenlieferanten, gesagt, hey!

00:21:52: Ich hab dann eine Idee, wie du es verbessern kannst.

00:21:53: Wir haben wieder ein bisschen bessere Performance.

00:21:55: Dann hieß es nur, ja, okay, aber dazu muss ich mir erst mal die Stückzahlen nennen, dass ich dir das und das gleiche auch mit Encoder-Technologien oder mit Kraftmomentensensoren und so weiter.

00:22:03: Was sind

00:22:03: Kraftmomentensensoren?

00:22:05: Zum Beispiel ein Kraftmomentensensor oder ein Drehmomentsensor oder ein Encoder-Technologie.

00:22:10: Das heißt, um zum Beispiel Genauigkeiten zu erzielen und so weiter.

00:22:13: Ich hab für alles eine Idee gehabt, wie man es besser tun könnte, wenn man es in der Hand hätte.

00:22:17: Und ich hab damals ja noch gar nicht so weit gedacht, hab nur jeden Lieferanten dann gefragt, hey, kannst du mal ... Da vielleicht noch was für optimierend für uns, dann haben die meistens abgelehnt gesagt, das ist das Stückzahlen, ist doch gar nicht da.

00:22:27: Dann

00:22:29: bist du also raus, weil du dann von dieser, sagen wir mal, weniger Ambitionen, die die da hatten bei der Firma, also bei Herrn Wieland, dein Erschmeiß, und hast gesagt, jetzt machen wir das eigenes, weiß ich doch Papier, und was war denn so die... Was willst du bauen?

00:22:45: Was machst du jetzt?

00:22:48: Kognitive

00:22:49: Roboter.

00:22:49: Ein Roboter, der hören, sehen, fühlen kann und denken kann.

00:22:52: Und das willst du bauen selber?

00:22:54: Das gibt es ja noch

00:22:55: nicht.

00:22:56: Es gab keine einzigen auf der Welt.

00:22:58: Und die Grundidee war nicht irgendwie ein humanoid-Bauform zu schaffen, weil das wäre, ich wusste nicht, wie komplex es ist, sondern ich wollte einfach mal die Roboterarme... So wie sie waren, mit Sensoren ausstatten, um zu sehen, zu hören, zu fühlen und dann mitzudenken, das heißt auch KI in die Robotik zu bringen, das war die Grundidee, zwei Neunzehn.

00:23:20: Also die Firma gibt es jetzt, zwei Neunzehn?

00:23:22: Ja.

00:23:22: Und da hast du dann wie Geldgeber dir gesucht oder?

00:23:25: Genau.

00:23:26: Ja, das war... Also ich bin, ich bin zwei Achtzehn ungefähr, bin ich auf die Idee, wollte ich das unbedingt hinbekommen, da habe ich auch so ein bisschen diese... Ich sag mal ziemlich viele Blocker, sozusagen auch aus der Familie, genauso wie auch aus dem Unternehmen bekommen, wo es hieß, nee, das machen wir irgendwo später.

00:23:46: Und das ist jetzt ein bisschen zu ambitioniert.

00:23:48: Da habe ich angefangen, umzuschauen zu sein, okay, wer kann es vielleicht mehr tun?

00:23:52: Ich kenne ja die VC-Welt null.

00:23:53: Das heißt, woher krieg ich das Geld?

00:23:55: Das war die erste Frage, um ein eigenes Unternehmen zu gründen.

00:23:57: Und da dachte ich, okay, ich suche eine andere Familie, die es tun möchte.

00:24:01: Also ich bin dann zu verschiedenen Familien und auch Familienunternehmern in Deutschland.

00:24:08: in Japan in verschiedenen Orten gegangen und habe denen angeboten, hey komm, ich baue euch mal was Geiles.

00:24:15: Und da haben wir auch echt alle gesagt, machen wir.

00:24:18: Hast du sie kalt angeschrieben oder irgendwie?

00:24:20: Ich kannte die dann schon, also aus dem Bereich.

00:24:23: Also ich habe sie dann schon kennengelernt und habe die dann natürlich angerufen, angeschrieben.

00:24:31: Jeder von denen fand's auch geil, also jeder gemeint super, coole Idee, aber lass uns vielleicht dann, also ich biete dir was an, ich geb dir ein bisschen Geld.

00:24:40: Aber dann tut doch erst mal das, was du schon vorher getan hast.

00:24:43: Das war immer die, also jeder gleich, ob es in Deutschland und Japan war.

00:24:47: Und dann habe ich mich mit dem Japaner eigentlich geeinigt, weil der gesagt hat, hey komm, mach, also.

00:24:53: Ich find's geil, lass uns starten und sage okay, super, okay, komm nach Japan.

00:25:01: Wir setzen das ganze dieses Unternehmen auf und bauen was zusammen.

00:25:04: Ich bin da hingereist, damals auch mit meiner Frau.

00:25:09: Dann haben wir mit den verhandelt und dann hieß es da einfach nur schon in der Verhandlung war es so komplex dass man erklärt hat allein diese Geld überweisung diesen Prozess des Geld frei zu geben uns Unternehmen zu gründen.

00:25:21: Würde jetzt in diesem Fall wahrscheinlich acht Monate neun Monate brauche.

00:25:26: Und das war für mich dann so, okay, gut, wenn wir dann aber die Kampagne geschaffen haben, wie geht es dann weiter?

00:25:33: Wie kriegen wir alles so langdauer, dann wird es auch nicht funktionieren.

00:25:36: Also war das für mich ein Dealbreaker.

00:25:37: Und als ich dann in Japan war, habe ich mich dann eigentlich entschieden, einfach mal nach China zu schauen.

00:25:43: Es war eine der... Also einmal war ich eigentlich einer der größten Verfechter von dem Deal von KUKA und so weiter.

00:25:49: damals, das heißt ich hab's ziemlich verurteilt.

00:25:51: Die deutsche Firma, die wir sind im berühmten Abend, die glaub ich auch in einem James Bond Film drin waren oder sowas.

00:25:56: Genau,

00:25:56: die nach China verkauft wurden.

00:25:57: Genau,

00:25:57: da hat die Chineser das Unternehmen KUKA.

00:26:02: Und das hab ich, natürlich war das, in meinen Augen war das auch ein ziemlich, also ich glaub es war... Also für Deutschland nicht wirklich.

00:26:11: Es war wirklich schlecht, glaube ich, für Deutschland.

00:26:13: Die Technologie verkauft

00:26:13: so.

00:26:13: Genau.

00:26:15: Und deswegen, das habe ich auch öfters verurteilt, deswegen habe ich schon gedacht, okay, wow, aber vielleicht gibt es hier einen Weg.

00:26:21: mit den Chinesen ein Geschäft zu machen, ohne dass man denen die Seele verkaufen muss.

00:26:24: Und mit diesen Gedanken habe ich noch in Japan mein Visum gemacht, habe dort sozusagen die Woche verkürzt und bin direkt nach China geflogen, nach Shenzhen.

00:26:35: Wie hast du denn da gesprochen?

00:26:36: Ich

00:26:37: habe dort mit Gaoyung Feng.

00:26:43: Die haben Hans Laser Technology Group gegründet und dann die Hans Motor, Hans Laser, also die ganzen Hans Gruppe.

00:26:53: Und die kannte ich, weil die haben auch versucht, das vorige Unternehmen in der Schweiz auch mal zu kaufen und deswegen dachte ich, quatsch mal mit denen.

00:27:00: Und die haben mich eingeladen, ich bin direkt hingeflogen und als ich dort war, ging es eigentlich ruckzuckt, dann haben sie mir einen Deal angeboten.

00:27:09: Wie war der Deal?

00:27:10: Der Deal war, die finden meine Idee egal, wie viel Geld brauchst.

00:27:13: Da sag ich fürs erste Jahr zweieinhalb Millionen, fürs zweite Jahr drei Komma sieben Millionen.

00:27:18: Da hat er gesagt, okay, super, was gibt's schon mir dafür?

00:27:21: oder wie kriegen wir es hin?

00:27:22: Dann hab ich ihm erklärt, dass wir divisionisch nicht Roboter einzeln zu verkaufen, weil das hat bei denen ja nicht funktioniert, das haben sie mir mehrmals erklärt, sondern eigentlich Roboter über Roboter herstellen, schnell in die Masse zu bekommen und neue Wege zu gehen.

00:27:36: Und das war für die dann so, okay.

00:27:39: Also über Roboter, was heißt das genau?

00:27:41: Also ihr stellt jetzt irgendwie, dieses Roboter, den du bauen wolltest, das ist ein länger Weg gewesen.

00:27:49: Aber wir haben sozusagen drei Monate nach der Gründung schon ein erster Produkt an die Kinesen geliefert.

00:27:54: Also das heißt, wir haben Produkte einfach, die haben ja schon was gehabt, die Kinesen, wir haben es genommen, alles rausgeschmissen, schnell neu aufgebaut.

00:28:01: kurz fertig quatschriert, nach China gesendet und die haben das Ding gebaut und bis heute bauen sie das so.

00:28:08: Was kennt der Roboter, was macht er jetzt?

00:28:09: Es sind so Roboter, aber ein kollaborative Roboterarme, das heißt, die können einfach so pick-and-place und so einfache Dinge.

00:28:15: Also wer kauft so was?

00:28:18: Also die ganze Industrie, also von Automobil zu Aerospace, Logistik und so weiter.

00:28:24: Okay, die kaufen also alle die Roboterarme, die du damals entwickelt hast für diese Firma.

00:28:28: Genau.

00:28:28: Und dann gehörte dir aber in der Firma einen anderen Teil.

00:28:30: Genau, also wir haben erst mal, warum haben wir das getan?

00:28:33: Weil ich wollte mir damit Zeit erkaufen.

00:28:35: Ich wollte, ich hab den schneiden Produkt gedesignet, was die jetzt erst mal zufrieden gestellt hat.

00:28:40: Aber ich wollte ja nicht damit enden.

00:28:42: Deswegen, das war für mich nur so eine Nebensache.

00:28:45: Und jetzt bauen wir endlich den Roboter, den wir

00:28:47: bauen wollen.

00:28:47: Aber wenn du die tausendfach solche Roboter verkaufst, dann sind wir doch auch schon mal reich.

00:28:51: Ja, aber das haben die Chinesen ja dann gemacht.

00:28:53: Also die haben die Dinger dann gebaut, die haben die Dinger dann, habt ihr nur geholfen.

00:28:57: Okay.

00:28:57: Ich habe es nur konstruiert.

00:28:59: Was

00:28:59: hat dich in die Felder gebraucht?

00:29:00: Nein, aber die hat mir Zeit gegeben, mein eigenes Produkt zu bauen und das war die Meira.

00:29:05: Also der erste kognitive Roboter.

00:29:09: Das heißt ein Roboter, der hören sehen fühlen kann und denken kann.

00:29:11: Den habe ich sieben Monate nach der Gründung sozusagen den ersten vollständigen Prototypen gebaut mit meinem Team.

00:29:18: Und tatsächlich zehn Monate nach der Gründung habe ich den ersten an anderen Roboterhersteller geliefert.

00:29:24: Aber was soll ich denken?

00:29:25: Wie kann er denken?

00:29:26: Der hat halt neuronale Netze und kann sozusagen Sprachbefehle verstehen, kann dann zum Beispiel überwischen, was er kennen und dann darauf reagieren.

00:29:36: Der kann dann fühlen, das heißt, wenn er was greift, weiß er, wie er damit umzugehen hat, das sind die Dinge, die ein korrektiver Roboter haben kann.

00:29:44: Und da warst du dann sozusagen State of the Art weltweit im Bereich Robotik, auf einmal.

00:29:49: Ja, es hat ein bisschen gedauert, wir waren ein bisschen upstairs.

00:29:52: Das heißt, wir sind erst mal hingegangen und haben die ersten Roboter hergestellt und dann beliefert.

00:29:56: Und die sind darauf eingegangen, weil ich ein Produkt hatte, was jeder wusste, wenn es, wenn es fliegt, dann gibt es ein Problem.

00:30:04: Wussten die großen Roboterhersteller, also wer sind denn das?

00:30:06: Also es gibt ja viele große, es gibt so eine Top-Tenliste der großen Roboterhersteller weltweit.

00:30:11: Haben sie das

00:30:12: deutsche Film?

00:30:13: Wer mit uns veröffentlicht und bekannt ist, so wie Kawasaki zum Beispiel.

00:30:17: Wer noch so?

00:30:18: Also die anderen darf ich noch nicht verkönnen.

00:30:20: Aber ich

00:30:20: meine es sind auch generell ein paar Firmen, die Roboter herstellen, die zu den Kunden gehörten könnten.

00:30:24: Also es

00:30:25: gibt ja irgendwann der größte, der Welt ist derzeit Fanok.

00:30:29: Dann gibt es natürlich solche wie Kuka und so weiter, die sind ja alle noch da.

00:30:32: Aber das heißt nicht, dass ich mit denen zusammen arbeite.

00:30:34: Aber du hast dann irgendwann, dass du so durchgutig schaubt, wie das funktioniert.

00:30:39: Du warst ja der Zulieferer für diese ganzen großen Roboterhersteller.

00:30:42: Und das dann mit der eigenen Firma.

00:30:45: Das machen wir heute noch.

00:30:48: Wie groß sind wir dann geworden?

00:30:50: Also wir sind heute, äh, tausend, zweihundert Mitarbeiter.

00:30:54: Ähm, sind, äh, ja, äh, also, ich sag mal so, bauen heute aus dem Top-Tennliste der Roboterhersteller.

00:31:02: vier davon werden mit unseren Robotern beliefert.

00:31:05: Und

00:31:05: das machst du aber aus Deutschland heraus?

00:31:06: Ja, aus Deutschland heraus.

00:31:07: Wo sitzt ihr?

00:31:07: Äh, in Metzingen.

00:31:09: Das ist geil, was im Ding herkommt.

00:31:11: Ja, taut die tollen Anzüge.

00:31:13: Ich hab gelesen, ich hab einen Auftragsbestand von über einer Milliarde.

00:31:15: Ja.

00:31:18: Aber es ist ja, also ich mein, verrückt, wenn man sich mal überlegt, du weißt also, das war doch so ein ... ... im Jahr zwanzig oder was, hast du dann mit den Chinesen da oder für die da die Ideen entwickelt?

00:31:28: Und dann hast du Zeit gewonnen, an deinem eigenen Link zu arbeiten, die haben das finanziert quasi?

00:31:32: Ja.

00:31:33: Also die haben sozusagen, also man muss so sagen, ich habe den ja das erste Produkt geliefert, die haben sofort angefangen damit zu verkaufen.

00:31:39: Sind damit auch auch erfolgreich geworden.

00:31:41: Das heißt, das war schon mal das erste.

00:31:43: Da haben wir natürlich darüber damals Lizenzkosten bekommen.

00:31:47: Also wir haben Lizenzgebühren verlangt für jeden Roboter, den sie verkaufen.

00:31:50: Also das war jetzt mal der erste Deal.

00:31:52: Und dann ging es dann weiter.

00:31:53: Dann haben wir natürlich auch schon die ersten kognitiven Roboter dann geliefert.

00:31:56: Also die Meiras, das ist dann komplett in Deutschland hergestellt.

00:32:00: Ähm, plus dann mobile Roboter, die Meth-Plattform.

00:32:04: Also, die sind mobile, autonome Fahrzeuge.

00:32:08: Okay, und wie haben wir gehört, die Firma heute?

00:32:10: Ähm, also ich sag mal so.

00:32:11: Ähm, mir und meinen Restaurant.

00:32:13: Aber das heißt, die Chinesen sind dann auch investiert oder nicht?

00:32:16: Nee.

00:32:17: Ich habe sie rauskaufen müssen.

00:32:18: Ach so, bei der Firma haben sie ja schon auch mit investiert dann?

00:32:20: Ja,

00:32:20: ja.

00:32:21: Die haben damals rein investiert.

00:32:23: Also wie gesagt, war das ja schon, also was ich da beachtet habe, was anders war, glaube ich, dass ich da viel, auch schon vorher natürlich so ein gewisses... natürlich Vorsicht hatte.

00:32:33: Also ich wollte jetzt nicht einfach nur ein kinesischer Investor, weil ich wusste, jeder hat gesagt, dass es schwierig sein kann und werden kann.

00:32:39: Also habe ich damals in der Satzung schon diese fünf Punkte reingebracht mit, hey, Capital Increase Rides sind mit meinen shares sozusagen gesichert, die zum Beispiel IP Rides und so weiter.

00:32:53: Und irgendwann bekam es natürlich schon zu diesem Punkt, wo man sagt, okay, wir haben nochmal richtig Geld geraisst in China.

00:33:00: Dachten eigentlich bar und es fliegt ist super geil.

00:33:02: und dann sind wir zu diesem an so einen Punkt angekommen, wo wir das Geld aber nicht mehr transferieren konnten.

00:33:08: Wir konnten das Geld ausgehen und nicht nach Deutschland senden.

00:33:12: Warum nicht?

00:33:13: Weil wir nicht eine Chinese controlled entity sind.

00:33:16: Da gibt es so eine Kontrolle.

00:33:19: Also das war so, dass die dann sozusagen... Also es ging nicht mal um Mehrheit, das wäre ja löstbar gewesen, aber es ging darum... Wenn wir sozusagen, wenn man diese Sicherheiten hat, wie zum Beispiel Capital Increase Rights, IP Rights und so weiter, ist man nicht eine Controlled Entity.

00:33:36: Also die haben keine Kontrolle über diese Company.

00:33:39: Und somit kann man nicht einfach so mal sixundachtzig Millionen überweisen.

00:33:44: Sondern man ist dann so einem Punkt, wo man sagt, okay, gut, man muss andere Wege finden und es geht nicht einfach.

00:33:50: Du hättest

00:33:50: jetzt nicht einfach auf das... Chinesische Firmenkonto gehen können, sagen können, ich überweite die sechs Millionen nach Deutschland.

00:33:56: Ja, das geht nicht.

00:33:57: Weil das, der Verhältnis nicht mitmacht?

00:33:58: Ja, weil es gibt ja natürlich so Regulatorien, also es gibt ein paar Regularien und ich sag mal auch, also China hat ja, um nicht das ganze Geld aus China raus zu überweisen, haben sie dann schon ein paar Regulatoriken geschaffen, die es nicht zulassen.

00:34:15: Das ist einfach Geld raus.

00:34:16: Das

00:34:16: ist okay, wenn das nicht geht, dann muss ich euch jetzt hier raus kaufen, dann muss ich jetzt alleine heute machen.

00:34:19: Nee, das war natürlich nicht so.

00:34:20: Am Anfang dachten wir, okay, das kriegen wir schon eh hin.

00:34:23: Also das waren, es waren taffe Zeiten, also da war es so, wir kriegen schon irgendwie hin, mach dir keine Sorgen damit.

00:34:29: Irgendwann war ich mit, hey scheiße, das ist ein Problem, jetzt müssen wir, wir müssen irgendwie andere Wege finden zu, hey, du kannst dir das Geld ja einfach selber leihen, okay, dann haben wir uns das Geld selber wieder geliehen sozusagen und dann kann man wenigstens im Tröpfchenweise Geld nach Deutschland leihen.

00:34:45: Und dann irgendwann mal zu, hey, auch das ist eigentlich verboten, entweder du.

00:34:51: zahl ich das Geld zurück in ein paar Wochen oder du hast ein Problem auf die Art.

00:34:55: Und dann stand mir schon vor so Zeiten, wo man sagte, vom Hühnflug zu, wir sind bald insorvent in ein paar Tagen.

00:35:03: Da

00:35:06: wurde sehr viel Druck auf uns ausgeübt, da hieß es entweder also zahls Geld zurück, was auch immer.

00:35:12: Es gibt von wirklich auch Drohungen zu allem gekommen, dass die Investoren natürlich alle so ein bisschen unter Druck gesetzt wurden.

00:35:20: Und dann ist mir nur noch einen Weg eingefallen.

00:35:24: Ich habe alles versucht, sie rauszukaufen.

00:35:27: Und da habe ich sozusagen damals auch das wollte ja keiner tun.

00:35:31: Keiner wollte mit kinesischen Investoren zu tun haben.

00:35:33: Das haben jetzt die ganzen Standard Investoren haben gesagt.

00:35:36: Machen wir nicht.

00:35:37: Und da bin ich damals hingegangen, hab tatsächlich mein, also ich hab einiges an Immobilien auch an gekauft damals, um mit Mitarbeitern Wohnraum zu schaffen und so weiter.

00:35:47: Dann hab ich halt sozusagen alles, was ich hatte damals, noch mal All In gemacht.

00:35:52: Das heißt, ich bin an die Bank gegangen, hab's maximal Geld geholt, was ich erholen kann.

00:35:57: Und hab dann, mit dem Wissen, dass ich über Nacht eigentlich vorbei sein kann.

00:36:00: Und hab zumindest ... Ich sag mal, mir ein paar Rechte wieder zurückgekauft, damit ich diesen großen Deal danach hinbekommen kann.

00:36:09: Und so habe ich, also es muss ich jetzt im Detail erklären, sonst habe ich jetzt abgekürzt, habe ich dann auch Investoren gefunden, die das dann kaufen, also nicht kaufen, sondern investieren würden, wenn dieses Problem gelöst ist, dass die Chinesen drin sind, und das habe ich dann auch in dieser Zeit hinbekommen.

00:36:25: Okay, und jetzt gehört der Firma, also dir mehrheitlich wieder?

00:36:28: Also über vierzig Prozent.

00:36:31: Also, er sind nicht mehr, nicht über fünfzig Prozent, aber ich bin der größte Shareholder gerade in der Kampagne.

00:36:35: Und es gibt ja so ein paar klassische Wissinnahmen, die man so kennt.

00:36:38: Ja.

00:36:38: Holzbring, Capital.

00:36:39: Holzbring gestanden.

00:36:40: Die heißt mittlerweile anders.

00:36:41: Also, nee, HV, also nach wie vor.

00:36:43: Oder

00:36:44: HV.

00:36:45: HV, dann

00:36:47: Beast Squared.

00:36:47: Beast Squared, Prime Pulse.

00:36:50: Das sind die Kenkom Gründe.

00:36:52: Dann Lingotto.

00:36:55: Das ist ein Exor.

00:36:57: Armen, Investmentarmen, also von der Anjeli-Family, dann also Stephen George.

00:37:04: Stephen George ist aus der USA eigentlich einer der so in ganz frühem Zeit, wo er glaube ich immer in die ersten Runden von Elon Musk investiert hat.

00:37:15: Der ist bei mir drin.

00:37:17: Und wie hast du die alle gefunden?

00:37:20: Damals, einmal über GP Bullhound, das ist so

00:37:26: ein...

00:37:26: Genau, die haben natürlich einige angebracht und dann natürlich halt einige dann über die darüber gesprochen haben und uns geil fanden, aber kompliziert fanden.

00:37:34: Und sich dann immer mehr dann noch Gedanken, wenn du das schaffst, dann hätte ich vielleicht doch Interesse daran.

00:37:39: Also es war damals schon so ein dickes Brett zu bohren, aber mit ein bisschen Hoffnung.

00:37:46: Und heute ist es nach wie vor so ihr verkauft Roboter an Roboterhersteller.

00:37:51: Okay, und wie viel Roboter verkauft es im Jahr?

00:37:54: Es sind mehrere tausend Stück.

00:37:55: Aber auch in verschiedensten Modellen?

00:37:57: Genau,

00:37:58: also es gibt ja die Linie, sozusagen die Lara Linie, die Meira Linie und die Meff Linie.

00:38:04: Das sind sozusagen Roboterarme, die ein bisschen verschiedene Kategorien haben und Sensorausstattung haben.

00:38:10: Und wie wir diese über diese ganz Roboterhersteller vertreiben, ist, indem wir natürlich auch für die Partner dann das Design anpassen, also die Corporate Identity, diese Produkte und vielleicht noch ein paar sozusagen Add-ons mit anfügen und die dann bei uns aber alle über die Linien laufen.

00:38:30: Warum macht ihr es nicht direkt?

00:38:32: Also warum über andere Hersteller, weil die einfach die Vertriebsstätten schon kennen?

00:38:38: Tatsächlich aus der Erfahrung aus den ersten Firmen, die ich gebaut habe für die Schweizer Familie.

00:38:43: Weil ich da gemerkt habe, dass diese ganze Effort, den man betreibt, um, sag ich mal, Vertriebskanäle weltweit zu bauen.

00:38:52: Gleichzeitig, der nächste große Schritt sozusagen mit dem Service-Netzwerk zu bauen weltweit, weil das ist wichtig in der Automatisierungsbranche, dass man, wenn man stehen bleibt, sofort da zu sein, mit den ganzen großen Wettbewerbern zu konkurrieren werden, wird dumm gewesen.

00:39:09: Also es hätte uns einfach nur zehn Jahre Lebenszeit

00:39:12: gekostet.

00:39:13: Weil man so starke Wartungsverpflichtungen

00:39:15: eingebissen ist.

00:39:15: Genau.

00:39:16: Und deswegen war der Gedanke, wieso gehen wir nicht über die vorhandenen Kanäle und fokussieren uns darauf.

00:39:22: auf, technologisch wirklich das neue State of the art zu schaffen und dann das ganze zu maintain und damit die großen Partnerschaften zu erziehen und gleichzeitig die natürlich in die Poleposition zu bekommen auf dem Robotikmarkt.

00:39:36: Also eher im Hintergrund zu sein, das war die...

00:39:39: Aber du bist ja bis heute relativ unheimlich da, weil wir jetzt überlegt irgendwie Auftragsbestand über eine Milliarde, da ist jetzt wie viel Geld in die Firma reingeflossen?

00:39:45: Also in die Firma jetzt zu zwar eine Million.

00:39:47: Das heißt zwei Millionen reingeflossen, die Firma dürfen jetzt ja schon... weiß ich ne Milliarde oder mehr Wert sein.

00:39:53: Ja.

00:39:54: Dafür rede man ja ganz viel von anderen Firmen und weniger jetzt von Euro.

00:39:56: Also dass ihr in Deutschland sitzt und hier Roboter baut, das ist eigentlich die Story, die man eigentlich gar nicht haben

00:40:01: möchte.

00:40:01: Also ich glaube, da wird jetzt auch immer mehr natürlich schon erzählt.

00:40:04: Also ich glaube im Robotikbereich, wenn man sich wirklich auf den Robotikbereich fokussiert, da sind wir schon die Company, glaube ich, aus Europa in dem Bereich.

00:40:12: Ich glaube halt so, wo wir jetzt nicht so aktiv sind, glaube ich, so in dieser Adventure-Welt und so weiter, dass wir die ganzen Veranstaltungen gehen.

00:40:18: Ich glaube, das ist immer eher weniger.

00:40:20: Sondern wir sind schon sehr top-down sozusagen aus der wirklich, wir gehen in diese Fabriken und helfen dort und bringen die Roboter dort auf.

00:40:30: nicht bei SpaceX oder bei Tesla oder bei VW auch von mir aus, dass da am Ende Technologie von euch in den Fabriken hängen?

00:40:37: Ja,

00:40:37: ja.

00:40:38: Also zum Beispiel, also auch in diesen ganzen, mit diesen Rocket-Companies, da machen wir so non-destructive Testings mit verschiedenen Partnern.

00:40:45: Also diese

00:40:45: Aerospace und sowas oder?

00:40:46: Verschiedene,

00:40:47: ja.

00:40:48: Also da geht es halt darum sozusagen durch die Roboter, also was, also weil wir meistens irgendwo, etwas total Gutes haben.

00:40:55: Zum Beispiel den genausten Roboter der Welt.

00:40:58: Wo ist der im Einsatz der genausten Roboter?

00:41:00: In genauso was wie zum Beispiel non-destructive testing für Raketenbauteile.

00:41:04: Also die mussten vorher irgendwie geprüft werden, ohne sie zur Zerstörungsprüfung und so weiter.

00:41:11: Es sind zwei extrem präzise Roboterarme, die sind super präzise zueinander und die prüfen dann die Komponenten bis zu.

00:41:17: Wir machen Pruschkrebs-Screenings in Asien, in China, oder bis zu Massage-Robotern, Robotern im Bereich Fräsen, die einfach nur rumfräsen, schleifen, schweißen und so weiter.

00:41:32: Was ist denn euer Problem mit der Produkte?

00:41:33: Was ist denn das, was du sagst, das ist unser Keschkau?

00:41:38: Unser Hauptprodukt, an dem wir eigentlich schon durchgehend gearbeitet haben, und ich glaube, der ist die Plattform dahinter.

00:41:44: Also dies eigentlich jeden ermöglicht aus diesem Produkt, aus diesem Roboter Produkt mehr zu machen.

00:41:49: Also wirklich deren, sozusagen dem Roboter etwas beizubringen.

00:41:53: Also wir bauen das Gehirn dahinter, das physikalische, man nennt es heute, physical AI.

00:42:00: Und das haben wir eigentlich von Anfang an gebaut.

00:42:02: Eine Plattform, auf der man sozusagen den Datastream managen kann und dem Roboter etwas beibringen kann.

00:42:07: Aber ich höre jetzt immer, sagen wir mal so, es gab da diese Firma Boston Dynamics, diese Hunde, die so Google sich eingekauft hat, waren mir mal so aufgefallen als Firma, wo ich dachte, okay, dann scheinen die hier scheinbar im Bereich Robotik recht weit vorne.

00:42:20: Jetzt reden alle von dem Optimus, also diesem Tesla-Roboter, wo Elon Musk gesagt hat, das ist eigentlich die Zukunft mit Tesla, ist dieser Roboter.

00:42:26: Seid ihr da jetzt auf Augenhöhe?

00:42:28: Können eure Roboter mehr oder weniger, wie unterscheidet ihr euch?

00:42:31: Also, ja, ich glaube, unsere Roboter können mehr.

00:42:35: Also und ich glaube das ist auch der große Unterschied.

00:42:39: Warum?

00:42:40: und zwar haben wir eine Plattform gebaut auf der nicht alles von uns abhängig ist sondern jeder sozusagen dem Roboter etwas beibringen kann und das ist das Komplexe.

00:42:47: Das heißt Elon hat natürlich einen Vorteil der hat unendlich viele Ressourcen mit Geld mit.

00:42:53: wäschen Talenten der Welt.

00:42:55: Ich glaube aber auch, dass das sozusagen die Schwachstelle dadurch ist.

00:42:57: Das heißt, man denkt, man kann alles selber tun.

00:43:00: Und wir haben eher den Weg gewählt, dass wir sagen, ne, ich glaube, jeden, also dem Roboter, jeden dieser Task beizubringen muss man diese Task ja auch kennen, verstehen und so weiter.

00:43:10: Das sind Skills, ne?

00:43:11: So, das sind Fähigkeiten, sagen wir so.

00:43:14: Und dafür haben wir eine Plattform gebaut, die es jedem Menschen ermöglicht, sozusagen leichter und schneller ein Task ist, ein Roboter was beizubringen.

00:43:22: Und das sehen wir als viel exponentieller.

00:43:24: Ich habe gelesen, wenn ihr so ein Roboter beibringen wollt, wie man ein T-Shirt faltet, dann dauert das wie lange?

00:43:29: Also je nachdem wie gut man es falten möchte, also man kann es in zehn Minuten lernen oder man kann es auch in zwei, drei Stunden lernen.

00:43:37: Wenn man jetzt das Ganze mit Vision Language Modellen baut, so wie es andere tun, dauert es zwei, drei, tausend, viertausend, fünftausend Stunden.

00:43:43: Okay, aber ihr könnt also ein Roboter schneller trainieren, das ist euer Vorteil.

00:43:48: Und

00:43:49: wir können es auf der Plattform.

00:43:50: Das heißt, man muss kein Top-Experte sein, um dem Roboter etwas beizubringen, sondern man kann es eigentlich sehr einfach beibringen.

00:43:56: Das ist der große Vorteil.

00:43:58: Was kostet denn, wenn ich jetzt bei euch einen Roboter kaufen möchte?

00:44:00: Was mich das denn kosten?

00:44:01: Also je nachdem, also so ein Industrie im humanoiden Roboter kostet aus sechzigtausend Euro.

00:44:06: Ein Haushaltsroboter, dann im Bereich zehntausend Euro.

00:44:09: Und was für Margen hat man auf Roboter?

00:44:11: Also geht hoch bis sechzig Prozent.

00:44:14: Okay, okay.

00:44:16: Aber eure Top-Kunden kaufen dann im Jahr bei euch dann irgendwie, also weil sie die Hersteller sind, fünfhundert mal, tausendmal in welchen Teilen?

00:44:23: Ja,

00:44:23: genau.

00:44:25: Also wir, es ist so, dass man zum Beispiel gerade bei Roboter-Armen, natürlich margentechnisch, ein bisschen weniger, sagen wir so, aber im Endeffekt davon, zum Beispiel ein Partner, der dann Tausende davon in den Markt bringt, Auf den fokussieren wir uns dann.

00:44:41: Das heißt, er hat dann so eine Minimum-Quantity, also die Unterschreibter pro Jahr und dann vertreibt er die sozusagen in diesem und wir wissen sicher, dass es Minimum tausend Stück in diesem Jahr sind.

00:44:52: Wahrscheinlich deutlich, also ziemlich sicher, dass es sogar mehr sein werden.

00:44:58: und so stellen wir uns darauf ein.

00:45:00: Und

00:45:00: das wird auch alles bei euch in Metzing gebaut werden.

00:45:03: Man müsste eine riesige Fabrik dastehen haben.

00:45:05: Wenn wir nur drei Fabriken, ja.

00:45:07: Also beim Lackierei, im Fabrik, kommen wir zu einem Besuchen.

00:45:11: Wir haben eine ganze Straße, wir haben dort elf Gebäude in dieser Straße.

00:45:15: Also so ein Hub geworden.

00:45:16: Wie

00:45:16: viel Umsatz macht ihr jetzt?

00:45:18: Also sagen wir doch nicht, weil wir jetzt

00:45:19: gerade... Aber dem ja der Aufsatzbestand ist ja dann so, wird man jetzt nicht irgendwie dreißig mit Umsatz machen, sondern eher drei, vierhundert und dann kann man dahin wachsen.

00:45:25: Genau.

00:45:27: Also wir sind, also bei uns jetzt erstmal preisstellig, jetzt kommt der nächste Schritt, also das wird uns natürlich skaliert in Milliarden, ja.

00:45:35: Also wir haben vor, ich sag mal so, bis zwanzig dreißig so im Bereich, dreizehn Milliarden Umsatz in diesem Jahr zu machen.

00:45:43: Dreizehn Milliarden Umsatz im Jahr zwanzig dreißig?

00:45:44: Ja.

00:45:47: Okay, also ich mein, das ist ja schon absolut relevant.

00:45:50: Ja, klar.

00:45:51: Aber dann werdet ihr wahrscheinlich so vor der Größenordnung her, ja, Richtung Dachs unterwegs.

00:45:56: Also wir wollen natürlich einen neuen Wirtschaftspilot für Deutschland schaffen.

00:45:58: Also das ist ja auch mit, warum wir angefangen haben.

00:46:00: Wir haben nicht angefangen, um hier, sag ich mal, so einen Hinten-Champion zu bauen, sondern wir wollen natürlich das Unternehmen bauen, was uns vielleicht den deutschen Arsch rettet.

00:46:07: Also und da haben wir natürlich auch gewisse Ambitionen, aber wir glauben, dass da noch viel mehr gehen wird.

00:46:13: Was macht denn, sagen wir mal, jetzt hast du gerade so eine Kawasaki oder andere Roboter oder eine Kuka.

00:46:18: Was könnt ihr was die nicht können?

00:46:20: Also wenn da so viel Wachstum möglich ist, warum machen das dann nicht andere?

00:46:23: Also ich sag mal diesen Kern Wachstum jetzt auch in diese wirklich diesen noch schnelleren Wachstum, der wird jetzt nicht nur über Roboterarme oder mobile Roboter stattfinden, sondern hier geht es dann wirklich um humanoide, sag ich mal, oder genauso, halt einfach multipurpose Roboter, das heißt Roboter, die mehr können, wie einfach nur eine Aufgabe ausführen.

00:46:42: Aber aktuell gibt es zum Beispiel Roboter, der kann Spürschienen einräumen.

00:46:46: Das ist ja so.

00:46:48: Okay, kostet, glaube ich, ca.

00:46:50: €.

00:46:51: Wer kauft so was?

00:46:52: Das kauft man da vor allem.

00:46:53: Also dort zählen wir auf dem Markt der, also Pre-Care sagen wir dazu.

00:46:57: Das heißt wirklich Menschen, die vielleicht eigentlich in Pflege sollten verleuchtet oder denken, dass sie da rein sollten.

00:47:05: Aber dafür sagen wir durch diese Technologie länger zu Hause bleiben können, weil sie einmal ein Gerät haben, was mit denen quatscht.

00:47:11: Gleichzeitig ist denen, was, ich sag mal, kleine Dinge für diese

00:47:15: Menschen.

00:47:15: Aber es geht dann in die Städte noch ins Vito C rein.

00:47:18: Also da gehen wir aber über B to B to C. Also wir arbeiten hier wieder mit Haushaltsgeräteherstellern, die dann dieses Gerät als Eigenprodukt sozusagen oder mit uns in der Kooperation in den Markt tragen.

00:47:30: Okay, dann gibt es ein paar andere Anwendungen.

00:47:34: Also die erste große Anwendung und diese Skalierung kommt jetzt schon hauptsächlich aus der Industrie.

00:47:41: Warum?

00:47:42: Wenn wir jetzt einfach nur in die Welt schauen, dann sehen wir schon mal ein großes Problem, was auf uns zukommt, die zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Beispiel bis zum Arbeitskräfte bis dahin.

00:48:09: Das heißt, es entsteht plötzlich ein Riesen Lücke, ein Sog und die muss gefüllt werden.

00:48:11: Und wie wird sie gefüllt?

00:48:12: Also China hat natürlich dort auch eine Strategie für, das heißt diese zwanzig dreißig Ziele.

00:48:18: Da wollen sie fünf Prozent Work in Labor sozusagen, also Arbeitskräfte in intelligente Robotik bringen, also das heißt ergänzen über intelligente Robotik.

00:48:30: Was eigentlich bedeutet in Zahlen genauer gesagt, das sind vierzig Millionen Roboter.

00:48:34: Also wenn man das Ganze jetzt wieder auf den Weltmarkt, das ist der größte Markt der Welt, nur allein um China, sag ich mal, einfach, sag ich mal, zu erhalten oder diesen Wachstum zu erhalten, so.

00:48:46: Oder diese Lücke, diese Lochproduktivität.

00:48:49: Genau, und auch dieses Loch zu stopfen.

00:48:51: Also was entsteht, weil die sind gerade im Aufschwung, gleichzeitig haben sie jetzt bald keine, also weniger Arbeitskräfte.

00:48:57: Das heißt aber auch, dass die ganze Welt ja nicht dabei zuschauen wird, sondern eigentlich entweder mitmacht oder bald ein Museum, als Museum ändert.

00:49:05: Und hier arbeiten wir genau an diesem...

00:49:08: Kauft ihr noch einen VW bei euch?

00:49:10: Oder Sachen in deutschen Fabriken oder sowas?

00:49:13: Das ist auch so.

00:49:14: Genau, ja, natürlich.

00:49:15: Also wir arbeiten auch mit vielen Deutschen.

00:49:17: Partner.

00:49:17: Aber kann man so viele verschiedene Produkte erstellen.

00:49:20: Vom Spülmaschinen-Bepacker-Roboter bis zu jetzt irgendwie chinesische Fabrik, bis zu deutscher Automobilbauer, das scheinen wir, also ich hätte jetzt gar nicht ganz verschiedene Use-Caches.

00:49:29: Aber ihr macht das alles in der aktuellen, noch relativ jungen Firma.

00:49:33: Kriegt ihr alles hin?

00:49:34: Ja.

00:49:34: Also

00:49:35: wie wir es hinbekommen, indem wir genau das, also uns auf gewisse Dinge fokussieren.

00:49:38: Also man sagt, was fokussiert ihr euch?

00:49:40: Also wir fokussieren uns auf Robotik und die Partner von uns fokussieren sie auf den Markt.

00:49:45: Also im Endeffekt, sagen wir mal, bauen wir ja jetzt diese Haushaltsgeräte ja für Hausgehaltsgerätehersteller.

00:49:51: Und was die tun, die fokussieren sich darauf, dem Roboter diese Skills zu schaffen auf unserer Plattform.

00:49:57: Das Spielmaschine ein und auszuräumen, das machen wir.

00:50:00: Das macht der Partner, der das Spielmaschinen baut.

00:50:04: So eine Mikrowelle zu bedienen, da wird die Mikrowelle sich leicht verändern in der Zukunft.

00:50:09: Da wird das Gerät sicher anders mit dem Roboter verbinden und so weiter.

00:50:13: Genauso wie zum Beispiel, dass man endlich mal eine Couch absaugen kann, einen Regal abwischen kann und so weiter gibt es Hersteller dafür, die dann zum Beispiel dieses Equipment dafür bauen, gleichzeitig mit uns Interface, also mit uns verbinden.

00:50:26: Also das

00:50:27: ist ein

00:50:27: bisschen

00:50:29: bereich.

00:50:29: oder der Wohnen kann da nicht mehr nur über den Boden fahren, sondern über das Sofa fahren.

00:50:32: Also

00:50:33: der geht dann eher dann einer, der plötzlich einen Rucksack anhand, einen Roboter, der sich einen Rucksack umschnallt und plötzlich die ganzen Couch absaugen kann.

00:50:41: Braucht man das?

00:50:41: Ja, natürlich.

00:50:44: Es gibt ja mittlerweile auch so Roboter-Wettkämpfe, wo dann irgendwie in China Roboter-Boxen können oder solche Sachen.

00:50:55: Wir wollen jetzt erstmal Menschen dienen in anderen Hinsichten, also das heißt die Lückenstopfen, die jetzt entstehen und gleichzeitig vor allem hierhin.

00:51:02: in Deutschland wieder für Produktivität sorgen.

00:51:04: Also das heißt, wir fokussieren uns schon hauptsächlich darauf, Roboter für den Industriebereich zu schaffen, die plötzlich halt genau diese Arbeiten übernehmen können, Knöpfe zu drücken, Schalter umzulegen, Tür auf und zu zu machen, Bauteil einzulegen und deshalb ist es nicht mehr so weit entfernt wie viele Menschen sagen.

00:51:20: Also es ist wirklich eigentlich ganz nah dran, so was kann ich ja heute schon sagen, dass unser Roboter es versteht und kann.

00:51:26: Okay.

00:51:28: Und ist Deutschland dafür ein guter Standort, das zu machen?

00:51:31: Ich sag mal so, Grundsätzlich ist Deutschland, glaube ich, der falsche Standort überhaupt ein Unternehmen zu gründen.

00:51:36: Aber im Endeffekt ist es, glaube ich, jetzt in diesem Bereich, in dieser Zeit, in der wir leben, glaube ich, wichtig.

00:51:42: Also ich glaube für uns ist es entscheidend, dass wir hier sind, dass wir, ich sag mal, einmal warum, einmal... Ich sag mal hat sich was verändert.

00:51:50: Deutschland ist ein bisschen dunkler wie sonst war das heißt plötzlich scheint auch ein kleines Lichtchen ein bisschen heller.

00:51:55: vorher war das eigentlich wird uns wahrscheinlich jeder ignorieren heute so plötzlich irgendwie relevant geworden weil man Hoffnung hat.

00:52:00: also und wir sind Unternehmen was auch diese Hoffnung natürlich auch ist einmal aufzeigt etwas aufzeigt aber auch die delivered.

00:52:08: also dementsprechend glaube ich schon dass es mittlerweile in Deutschland wichtig ist warum.

00:52:14: Weil es derzeit eigentlich nur noch, also bis jetzt war es immer die Automotive.

00:52:18: Wir brauchen einen neuen Wirtschaftszweig.

00:52:20: Der muss geschaffen werden in sehr kurzer Zeit.

00:52:22: Der muss radikal geschaffen werden.

00:52:24: Und ich glaube, da sind wir, eignen wir uns halt einfach gut für.

00:52:29: Ist eine Robotik deutlich mehr als Maschinenbau jetzt.

00:52:34: Also super komplex und das sind Deutschen wirklich gut.

00:52:36: Also, glaub ich, einen Dieselmotor können alle bauen.

00:52:38: Er, sagen wir mal, können Deutsch schon wirklich gut bauen.

00:52:41: Ein Elektromotor können alle bauen.

00:52:43: Deshalb verlieren wir da grad sehr viel Markt.

00:52:46: Und es ist denn so, dass du da noch super tief im Detail bist, dass du so als Art Robotik-Megatalent das alles in die Firma reinverpflanzt?

00:52:54: Oder gibt es da mittlerweile Leute, die das alles machen und du machst den Wahrheit das Fundraising und gibst dir gar großen Linien vor?

00:52:59: Oder ist immer noch deine Generalität da jetzt im Detail drin?

00:53:02: Also ich sag mal so teils teils.

00:53:04: also.

00:53:04: ich habe natürlich super team um mich herum aber gleichzeitig ist es glaube also Ich hab natürlich trotzdem, sag ich mal, dieses Out-of-the-Box-Denken, dieses noch eine Stufe weiterzudenken, weiter sich reinzuknien und sagen, nee, wir lassen da jetzt nicht nur los, sondern wir gehen da noch mal einen Schritt weiter und versuchen es noch mal.

00:53:23: Also ich glaub, es ist so eine Mischung.

00:53:25: Und natürlich bin ich auch draußen und ... to fundraise oder bin auch mal im Podcast.

00:53:30: Aber im Endeffekt, aber da will ich, also so richtig wohlfühle ich mich schon in der Firma, in der Technik.

00:53:36: Sag ich mal, mit den ... Ich sag mal, meine Ideen einfließen zu lassen, zu schauen, okay, wo kann man vielleicht noch eine Schippe drauflegen?

00:53:45: Welches

00:53:45: Problem denkst du jetzt, sag mal, technisch gesprungen, ganz konkret nach, wie man ein Beispiel, was da gerade so eine Fragestellung ist, die du jetzt gerne lösen würdest?

00:53:52: Also, dass ich verstehen kann.

00:53:53: Also, grundsätzlich... Die meisten Gedanken, die ich mir jetzt gerade vor allem tue, sind die Plattformgedanken.

00:54:00: Das heißt, wie kriege ich die Plattform noch mal besser hin?

00:54:03: Wie kriege ich, sag ich mal hin, dass die KI sozusagen auf der Plattform einfach viele Dinge übernimmt, die heute ein Mensch noch selber tun kann?

00:54:11: Also da denke ich viel dran.

00:54:12: Und da habe ich oft natürlich unendlich viele Ideen.

00:54:14: Die

00:54:14: KI macht dir das dann selber?

00:54:15: Ist das euer eigenes Language-Buddel?

00:54:16: Genau,

00:54:16: also doch bauen wir auch.

00:54:17: Also deswegen, wir haben da schon einiges gemacht, was ganz...

00:54:20: Ein eigenes Ladsch-Language-Buddel schaut.

00:54:22: und greift nicht auf OpenEye oder so was.

00:54:24: Also

00:54:24: das Tolle auf der Plattform ist, dass du auch die hinzufügen kannst.

00:54:27: Aber im Endeffekt, das ist auch das Prinzip dahinter der Plattform, dass wir sagen, viele Modelle drauf haben ist wie so eine Art Hugging Face, aber für das direkte Diplom.

00:54:37: Das heißt, ihr könnt es ja aber nun reinziehen und zusammenfügen.

00:54:40: Ihr nutzt eigentlich die KI-Modelle hauptsächlich fürs Vorprozessieren der Daten und dann trainieren wir mit unseren eigenen Modellen darauf.

00:54:48: viel schneller, das ist so die Logik dahinter.

00:54:51: Aber

00:54:51: ist denn KI in dem Kontext überhaupt sozusagen, so ein Sprachmodell hilft?

00:54:56: oder ist das eher so KI in der echten Welt, ist er dann vielleicht eher irgendwie eine Videotechnologie oder sowas?

00:55:02: Wir hören, sehen, fühlen und denken.

00:55:04: Wo kommt

00:55:04: da die, also wie trainiert das

00:55:06: hier?

00:55:06: Das Komplex an physical AI ist, dass man hier nicht nur Sprachmodelle benutzt, sondern es geht ja darum, sag ich mal zu hören, zu sehen, zu fühlen.

00:55:13: Also ich mache ein kleines Beispiel dazu.

00:55:16: Zum Beispiel, ich mag gerne das Beispiel mit dem Schwimmen.

00:55:22: Wenn ich dir das Schwimmen beibringen möchte, glaubst du, ich kann dir das Schwimmen über, sag ich mal, Reinsehen beibringen.

00:55:30: Also wenn ich dir ein Video zeige, wie jemand schwimmt, glaubst du, wirst du ein Schwimmer?

00:55:34: Wenn ich es dir auch fünf Jahre lang zeige, bist du kein Schwimmer.

00:55:37: Und das Gleiche halt, wenn ich dir erkläre, wie man schwimmt jeden Tag.

00:55:40: Dann wirst du auch kein Schwimmer.

00:55:42: Und dann dich einfach ins Wasser und sag, hier wirst du auch kein Schwimmer, genauso auch nicht, wenn du es dir vorstellst die ganze Zeit als Simulieren.

00:55:49: Also im Endeffekt, und das ist glaube ich das Besondere an physikalische Intelligenz, dass man eigentlich hier... Das schwimmen nicht mit dem Kopf erlernt, sondern eigentlich mit dem Körper und dem Kopf.

00:56:00: Man lernt das also mit uns auf zwei Layern.

00:56:03: Das ist der Unterschied zwischen physikalischer Intelligenz und eigentlich...

00:56:05: Aber wie macht ihr das?

00:56:06: mit Kameras oder mit Sensoren?

00:56:08: Genau, also die Roboter haben alle Kameras integriert.

00:56:10: Sie haben Tast-Sensoren, das heißt dann so taktile Sensoren in den Fingerspitzen, um zu fühlen und dann natürlich auch Audio, also das Hören zum Beispiel, das Schweißen.

00:56:22: Ich wusste es vorher nicht, dass man viel beim Schweißen, viel mit den Ohren tut und mit dem Tasten.

00:56:28: Also das heißt, man fühlt und das andere hört man.

00:56:30: So richtig sehen tut man nicht.

00:56:32: Und es sind so Dinge, die man braucht immer die verschiedenen Leer und vor allem die alle verschiedenen Sensoren, um eine sozusagen ein Skill zu erlernen.

00:56:43: Aber sag nochmal, eine Applikation, die jetzt so ein bisschen greifbarer macht, weil ich habe jetzt die Spülmaschine einräumen, verstehe ich jetzt.

00:56:49: Aber das wirkt jetzt auch ein bisschen trivialer, von dem.

00:56:52: Und dann irgendwie Greifarme, okay, aber das KUKA, wir gab es schon seit Jahrzehnteins, die da so Sachen irgendwie auf dem Fließband hin und her gestellt haben.

00:56:59: Aber die waren programmiert.

00:57:00: Die waren immer programmiert.

00:57:01: Es gab keinen einzigen Roboter, also bis zu unserem Roboter gab es keinen einzigen Roboter, der nicht programmiert war.

00:57:05: Und das ist der Unterschied.

00:57:06: Das heißt, ich kann heute zum, also wenn heute sozusagen mein Roboter das Bauteil da hier irgendwo einlegt, Dann kann ich dem Roboter beibringen, zum Beispiel Meira macht das mal und dann tut es.

00:57:19: Und wenn ich jetzt was verändere, dann wird das trotzdem irgendwie hinbekommen.

00:57:22: Also der Roboter versteht dann einfach die Aufgabe.

00:57:25: Zum Beispiel beim Verschleifen oder sowas.

00:57:27: Oder beim Schweißen.

00:57:28: Dann braucht man Skills.

00:57:30: Deswegen nennt man das ja sozusagen Facharbeiter.

00:57:32: Facharbeiter weiß vor allem, wie man auf die unnormalen Situationen reagiert.

00:57:39: Und deswegen ist er ein Facharbeiter.

00:57:41: Und da gab es bis heute keine Robotik für.

00:57:43: Robotik gab es nur für wiederholende Arbeiten, aber nicht für Facharbeiten.

00:57:47: Und das ist genau dieses Besondere daran.

00:57:49: Und unser Roboter kann das.

00:57:50: Der kann er lernen, wie man beim Schweißen reagiert, wenn etwas nicht ganz so hundertprozent passt, wie man es eigentlich sozusagen hingestellt hätte, um einfach nur repetitiv nachts zu wiederholen.

00:58:02: Und es gibt dann einen großen, sagen wir mal, Markt, einen Wettbewerber.

00:58:06: Ich weiß, es gibt noch Agile Robotics, glaube ich, aus Deutschland, auch in Unicorn, in dem Bereich kennt man sich.

00:58:11: Ich kenne mich sehr wohl, ja, natürlich.

00:58:14: Aber ich würde sagen, wir sind da schon sehr unterschiedlich.

00:58:16: Also, Agile geht eher auf diesen, ich sag mal, Lösungsbereich.

00:58:22: Also, so richtig habe ich die noch nie in meinem, ehrlich gesagt, mit meinem Alltag gesehen irgendwo.

00:58:27: Und gegen wen treibt man dann an?

00:58:28: Also, ist dann eher so die Tesla-Roboter-Wettbewerb?

00:58:31: Also, ich sag mal so, je nachdem, für welcher Roboter Art wieder, wir haben ja verschiedene.

00:58:36: Aber jetzt sag ich mal, für die Humanoiden ist definitiv... ist natürlich ein Tesla.

00:58:41: Das ist ein Figure.

00:58:43: Also es gibt vor allem auch Chinesen, wie zum Beispiel Unitree gibt es.

00:58:47: Das gibt auch ein Edgy-Bot.

00:58:49: Es gibt schon einige, sag ich mal, die mit uns dort in diesem Bereich auch im Wettbewerb stehen.

00:58:55: Und ich habe gesehen, es gab so ein Video, dass ihr auch welche zeigen wolltet, Roboter, die laufen können sollten, aber dann doch nicht gelaufen sind.

00:59:05: Vor allem in der Messe war das Automatiker, glaube ich, so eine große Roboter-Messe da.

00:59:08: Also es ging nicht nur ums Laufen, also Laufen haben wir danach einfach nochmal kurz laufen lassen, das funktioniert schon, das haben wir auch absichtlich deshalb kurz gezeigt.

00:59:15: noch, dass es funktioniert, dass er laufen kann, was dagegen ist eigentlich voll autonom eine Aufgabe auszuführen.

00:59:21: Das heißt, er hat dann zum Beispiel einen engeren Bereich und der Roboter geht hin und führt die Aufgabe aus und man kann zuschauen, kann Dinge reinschmeißen, der wird es trotzdem gut hinbekommen und das ist schon ziemlich misslungen, muss man schon sagen.

00:59:34: Also ich sage mal so, ich habe es entschieden, dass wir es nicht zeigen.

00:59:39: Warum nicht?

00:59:40: Einfach, weil der Roboter öfters Dinge getan hat, die wir nicht ganz nachvollziehen konnten in diesen Testings mehrmals auch wirklich hingefallen ist, was wir einfach gesagt haben, ne, dann lass uns nicht dieses Bild sozusagen verbreiten, sondern lass uns das einfach mal einstellen.

00:59:57: Es war schon eine harte Entscheidung, weil wir hart dafür gearbeitet haben.

01:00:00: Aber wir haben es nicht getan.

01:00:01: Und heute, wenn man uns besucht, kann man das alles in live sehen.

01:00:05: Also der kann jetzt laufen.

01:00:06: Ja.

01:00:06: Er läuft.

01:00:07: Der Optimus

01:00:08: von Tesla kann sogar joggen, habe ich gesehen.

01:00:09: Ja.

01:00:10: Also der ist dann dann noch ein Schritt weiter, der kann hier noch joggen.

01:00:12: Joggen, ja.

01:00:13: Genau.

01:00:14: Also im Endeffekt, das ist ja genau, glaube ich, der große Unterschied.

01:00:16: Worauf fokussieren wir uns?

01:00:17: Wir fokussieren uns nicht mal darauf, dem jetzt im besten Laufalgorithmus zu bauen, sondern wir fokussieren uns darauf auf unsere Plattformen sozusagen die Pipelines dafür gebaut, dass jeder Mensch, einem Roboter sogar einen neuen Laufstil sozusagen beibringen kann in sehr kurzer Zeit.

01:00:33: Das heißt, ihr seid mindestens zur Hälfte in der Softwarefirma.

01:00:36: Ja, also sogar mehr wie die Hälfte.

01:00:38: Und der Rest ist dann einfach in der Hardwarefirma, genau.

01:00:41: Warum bauen wir Hautwärme?

01:00:42: Weil ganz einfach ist, wie beim Smartphone auch.

01:00:45: Man hätte nicht einfach die Plattform oder auch das Betriebssystem IOS sozusagen auf einen alten Nokia oder Alcatel Telefon bringen können, das wäre nicht aufgegangen, also wegen der Computer Distribution und so weiter.

01:00:58: Und genau so, deshalb bauen wir auch so viel Hardware, weil wir dort einmal die Architektur sozusagen so etablieren, dass das überhaupt eine Plattform funktioniert.

01:01:07: Dass zum Beispiel Reaktionszeiten funktionieren, wie ich greif hier das.

01:01:12: Und es ist jetzt nicht mit meinem Kopf gegriffen, sondern ich habe auch eine Reflexe in meiner Hand, um das Ganze zu greifen.

01:01:18: Ist da jetzt weniger Wasser drin, fliegt es mir nicht aus der Hand oder so was.

01:01:21: Sondern ich reagiere auf die Situation und das ist das Komplexe und dafür braucht man auch eine Hardware und die Kontrolle darüber.

01:01:28: Gibt es irgendwie einen, der dich dabei all die Sachen berät?

01:01:30: Ich meine, du bist jetzt da drauf und dran.

01:01:33: Also, dreizehn Milliarden Umsatz in vier Jahren.

01:01:35: Das ist ja, wenn das klappen würde, dann baust du dann Dachsunternehmen oder... ... dann wärst du wahrscheinlich selber dann auch wieder der.

01:01:41: Ähm ... ... bist du sieben-dreißig, machst du es alles so ... ... learning by doing oder ...

01:01:48: Also ich habe tatsächlich vom Tag eins auch mit meinem Team ein ganz klare Ziel und eine Strategie dafür.

01:01:54: Das heißt, wir wussten ja von vornherein, was wir bauen wollen, aber wir haben es ja auch erst mal in kleine Scheibchen geschnitten und nicht gleich von der Plattform gerätet.

01:02:01: Sondern wir mussten erst mal eine plattformfähige Hardware bauen.

01:02:05: Wir mussten erst mal die Produkte über große Partner in den Markt tragen, dass überhaupt eine Plattform Sinn macht.

01:02:10: Plötzlich, dann mussten wir denen sozusagen auch eine Plattform geben, damit sie auch nochmal Mehrwert bringen können, indem sie Applikation... darauf machen.

01:02:18: Also, es war schon alles Schritt für Schritt.

01:02:21: Es gibt schon sehr viel Sinn, was wir tun.

01:02:23: Man sieht es noch nicht in der Gänze.

01:02:25: Ich glaube, heute, wenn man es genau anschaut, dann müsste man es eigentlich erkennen, was wir bauen.

01:02:29: Aber im Endeffekt sind wir noch weit von dem entfernt, was wir eigentlich vorhaben.

01:02:33: Und kommen da jetzt keine großen amerikanischen, zum Beispiel Firmen, oder uns sagen, hey, da würden wir investieren, oder ich meine, wie eine Tesla selber, wenn ihr die Maske sieht, dass irgendwas funktioniert, dann geht er ja häufig auch hin und versucht, die Unternehmen zu kaufen.

01:02:45: ... oder andere kommt vorstellt, dass du jetzt nicht einfach die krassen Angebote bekommst.

01:02:50: Ja, haben wir ja schon.

01:02:51: Also wir haben schon viele Angebote bekommen.

01:02:53: Aber nimmst

01:02:53: du nicht.

01:02:53: Ich glaube, wir waren nicht mal zwei Jahre alt.

01:02:55: Da haben wir schon richtig große Angebote bekommen.

01:02:57: Zum Verkauf

01:02:58: der Firma.

01:02:58: Ja.

01:02:59: Aber wir haben es abgelehnt.

01:03:00: Also wir werden es auch weiter ablehnen und wir haben auch jetzt sehr große Beträge angeboten bekommen, aber wir lehnen es ab.

01:03:06: Weil wir genau wissen, was wir bauen wollen.

01:03:07: Wir wollen den Wirtschaftspieler Deutschlands bauen und wir glauben

01:03:09: daran.

01:03:09: Wirtschaftspieler, also wieder einen neuen Industriezweig?

01:03:11: Industriezweig, einer der wirklich wieder deutschen Hoffnungen gibt.

01:03:14: Gleichzeitig, ich sag mal, einfach Deutschland wieder relevant in der Welt macht.

01:03:18: Und das ist in meinen Augen auch eine gewisse Pflicht von mir, von mir persönlich als deutsche Staatsbürger, gleichzeitig aber auch, sag mal, Ich bin nicht verantwortlich dafür, dass es wieder Hoffnung geben kann.

01:03:30: Und ich sehe es eben nicht so.

01:03:31: Also ich sehe es ein bisschen dunkler, wie viele denken, obwohl ich immer positiv rüber komme.

01:03:35: Aber ich tue halt was dagegen, weniger darüber zu sprechen, was nicht läuft.

01:03:39: Wurden euch denn Milliarden gewohnt?

01:03:42: Also Milliarden noch nicht.

01:03:43: Aber schon

01:03:44: drei

01:03:45: Millionen?

01:03:45: Hunderte Millionen, größere hunderte Millionen, ja.

01:03:48: Also wurden uns schon geboten und aber... Es ist nicht relevant.

01:03:52: Es war auch nicht relevant für meine Mistoren.

01:03:54: Es ist einfach, weil wir größeres Vorhaben und jeder, ich glaube, der dort onboard ist, weiß genau, was wir tun.

01:04:00: Und

01:04:00: wollt ihr dann demnächst in die Börse gehen?

01:04:02: Ich sag mal so, Ziel haben wir schon, irgendwann mal Public zu gehen.

01:04:05: Also da geht es nicht um das Ganze irgendwie in den Geld zu verwandeln, sondern es geht darum, dass ich glaube, dass, ich sag mal, die Story, die dann auch schon weiter ist.

01:04:13: Also... geplante so im Raum, sagen wir mal, zwanzig, achtundzwanzig, neunundzwanzig, keine Ahnung, wenn da richtige Zeitpunkt halt kommt.

01:04:21: Aber im Endeffekt ist da schon das Ziel, dass die Public da teilnehmen kann, ne, so Teil haben kann.

01:04:27: So, das heißt, weil ich glaube, Tesla wäre heute kein Tesla, wenn sie nicht damals Public gegangen wären.

01:04:33: Und nicht so viele Menschen sozusagen, die ja auch an die Story geglaubt haben, auch mit an Bord gegangen sind und das Ganze miterlebt haben, diese Höhen, Tiefen und so weiter.

01:04:41: Und ich glaub, das braucht sie hier noch mal.

01:04:43: Also, das

01:04:44: heißt, die Storytelling ist ja schon grandios.

01:04:46: Also, das ist schon eine große Zahl, eine große Vision.

01:04:48: Also sozusagen, ich hör jetzt mal so raus, eine Art neues SAP oder eine neue VW da zu bauen.

01:04:54: Das ist ja jetzt ja schon, nicht gerade die Uberschublade.

01:04:58: Genau, die letzten

01:04:58: hundert Jahre gab es nur eins.

01:05:00: Es gab nur SAP.

01:05:01: mit über die hundert Milliarden Marke.

01:05:03: Es gab keine anderen aus Deutschland.

01:05:04: Und das ist ja das Spannende.

01:05:05: Und das habe ich mir zu oft auch anhören müssen von Englischen Investoren, die sagen, warum soll das zweite sein?

01:05:13: Da gibt es nichts Tolles, was aus Deutschland derzeit kommt und in diese Liga schafft.

01:05:17: Aber wir wollen das Unternehmen sein, das auch schafft.

01:05:22: Was sind die größten Risiken oder was könnte das zurückhalten?

01:05:31: Es gibt so viele, es gibt unendlich viele Risiken, die ich heute sehe, wo ich mir auch manchmal einen Schlafraugen habe, genauso auch wieder extrem viele Chancen.

01:05:41: Die Risiken sind die, dass man immer, wenn ich das höre, Also, so Superstars und Companies, die es mal eben geschafft haben, mal eben kurz einen Shootingstar zu sein, gab es so unendlich.

01:05:54: Aber es hat noch keiner geschafft, nach SAP das Ganze wirklich international auf diese Bühne zu bekommen.

01:06:00: Das heißt, um diese Relevanz zu bekommen.

01:06:02: Und da müssen wir noch hin, wir sind da noch nicht.

01:06:05: Und dazu müssen wir vor allem gutes Zeug delivern und wir müssen mehr delivern, wie jeder erwartet von uns.

01:06:10: Und das ist schon auch ein Druck und natürlich auch noch viele Baustellen, die noch gelöst werden

01:06:15: müssen.

01:06:16: Gibt's denn so Multiplts im Robotics-Bereich?

01:06:19: Wenn man jetzt, sag mal, so schaffst du jetzt zehn Milliarden Euro Umsatz?

01:06:22: Das wäre unser aktueller Umsatz, sag ich mal mal, mal fünfzig oder so.

01:06:26: Also ich sag mal so, derzeit, also gibt's gerade ein Unternehmen, also das heißt FIGA.

01:06:31: FIGA hat jetzt auf neun und dreißig Milliarden Bewertungen gerastet.

01:06:33: Sind zwei und

01:06:34: ein halb Jahre alt, sind deutlich kleiner wie wir, haben noch keinen Umsatz.

01:06:38: Wirklich?

01:06:38: Ja.

01:06:39: Und was können die so gut ist?

01:06:40: Die haben eine Vision.

01:06:42: Also das ist auch ein richtiges Storytelling-Game.

01:06:44: Du musst auch jetzt ein bisschen eine maskartige Züge entwickeln und ich muss nach außen geben.

01:06:49: Also was ihr gemacht habt, was ihr echt gut gemacht habt.

01:06:51: Meine Augen verdammt gutes Marketing.

01:06:53: Aber natürlich trotzdem in sehr kurzen, also sehr viel Storytelling.

01:06:57: Also ja, die haben durchgehend erzählt, was ihr gemacht habt und dann sieht man diesen Speed.

01:07:01: viel besser, wie wenn man einfach das Ganze hinter verschlossenen Türen macht und dann irgendwie plötzlich präsentiert.

01:07:07: Das ist eine tolle Überraschung.

01:07:08: Aber ich glaube, die Menschen fielen dann nicht mit, die tun dich nicht erst mal für tot erklären und dann doch sehen, wow, Wiederhoffnungen bekommen und so weiter.

01:07:17: Ich glaube, das haben sie deutlich besser gemacht, wie wir in meinen Augen.

01:07:20: Wo kommt

01:07:20: ihr

01:07:20: her?

01:07:21: Also, USA.

01:07:23: Also, ich ... Man kennt sich in der Robotics-Welt.

01:07:25: Du kennst ja die Gründe und so.

01:07:26: Ja.

01:07:27: Und weißt du, was die draufhaben?

01:07:29: Ja.

01:07:30: Aber das heißt ... keine Sorge, dass du da nicht auch hinkommen könntest.

01:07:35: Wir wollen genau dort ein Mittelmaß finden, dass man sagt, okay, einmal mit natürlich großen Sprüchen klopfen, weil wir es wirklich vorhaben, aber es ist ernst meint und gleichzeitig natürlich auch zu delivern.

01:07:45: Ich glaube, da kann uns keiner das Wasser reichen derzeit.

01:07:47: Also was ich meine damit ist auch Partnerschaften zu schließen mit den größten Produktionsunternehmen der Welt.

01:07:53: Also, wenn man jetzt einfach nur die Pipeline von uns nimmt, die Schaffielgröße, wird das was... Ja,

01:07:58: einen Partner schon mit Schäffler gemacht, haben wir den Automatik begonnen.

01:08:01: Neulich, ja.

01:08:02: Also auch ein Partner von uns.

01:08:05: Ich sag mal so, Schäffler ist auch wieder eins dieser Unternehmen, was in meinen Augen sehr vorbildlich ist.

01:08:11: Also, ich glaube, die größte Herausforderung, die wir haben, ist, dass viele gewohnt sind, zu sagen, ich warte, bis Technologien so weit sind.

01:08:18: Die kommen dann und sagen, wow, geil, sieht sehr cool aus, was ihr macht.

01:08:22: Aber ich komme dann in zwei Jahren wieder, wenn es soweit ist.

01:08:25: Und hier ist halt cool, dass ich jetzt sagen kann, dann existiere ich wahrscheinlich nicht mehr.

01:08:29: Das ist das Ding.

01:08:31: Also wenn du heute nicht die Technologien, wenn du wirklich, du musst, also wenn du wartest, bis die Technologien soweit sind, bist du nicht mehr da, wenn sie soweit sind.

01:08:39: Weil Technologien halt, also gerade vor allem, wenn es um diese, sag mal, humanoid und intelligente Robotik geht, wenn du, sag ich mal, bei dir als erstes löscht, haben deine Wettbewerber keine Chance mehr.

01:08:50: Was ist denn so in meinem Alltag jetzt irgendwie wie Bürotyp hier aus Hamburg im Kommunikationsbereich, wo werde ich humanoid Roboter als nächstes mal treffen oder wo werden die mir eine Rolle spielen?

01:09:00: Also ich meine, also dann eher, also ich sag mal so, in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich ist es sehr wenig.

01:09:05: Also da vielleicht auch endaus, weil du Lust drauf hast und weil du es leisten kannst und weil du mal so ein neuerer Teil haben möchtest, kannst du gerne holen.

01:09:14: Wird dir dann hier das Zeug auf, brauchst du nicht.

01:09:18: Muss ich jetzt erst mal sagen, wenn so hart es klingt.

01:09:21: Aber ich sag mal, deswegen sage ich auch immer, erste Linien werden sie in der Industrie eingesetzt.

01:09:27: Dort, wo heute mit der Weide zu teuer sind, eigentlich für den Bereich, den sie dort bedienen und wir gegen die Chinesen nicht mehr ankommen, weil sie halt deutlich günstiger machen, so vinseniert werden und so weiter.

01:09:37: Dort wird in humanoider Robotischen helfen können.

01:09:40: Also erst mal dort, wo man einfach sagt, okay, an diesem, also einmal, wo wir... uns die Leute fehlen werden.

01:09:46: Es werden unendlich viele Leute fehlen.

01:09:48: Das heißt, wir also sieben Millionen weniger Arbeitskräfte bis zwanzig dreißig.

01:09:52: Das ist eine riesige

01:09:52: Zahl.

01:09:52: Ich hab' gelesen, bei Schäffler hab' die anderen kündigt bis zu zweitausendfünfunddreißig.

01:09:55: Soll eine mittlere vierstellige Zahl, also vier, fünftausend Roboter, soll in deren Produktionsnetzwerk da deren Produktionsstraßen eingebaut werden.

01:10:04: Also als er jetzt mehr oder weniger, dann ein paar tausend Leute, die die dann vielleicht nicht mehr haben bei Schäffler, dann wird dann euer Roboter sein.

01:10:09: Genau.

01:10:10: Und da gibt's ja... Was kostet

01:10:11: der Roboter, die die da von euch kaufen?

01:10:13: Grundsätzlich kostet so ein Roboter, sechzigtausend Euro.

01:10:16: Also, gesamt, also... Also,

01:10:17: das ist egal für einen Industriearbeiter vielleicht?

01:10:19: Genau, der kann aber dann halt...

01:10:22: Und jahrelang.

01:10:24: Muss gewartet werden.

01:10:27: Also, der Käse ist ja echt ein Krasser, ne?

01:10:31: Also, warum macht es plötzlich mit der humanoiden Robotik Sinn?

01:10:34: Und warum nicht jetzt mit den Standard-Roboter-Armen und so weiter?

01:10:37: Standard-Roboter-Armen, da musst du immer ein Experte hin.

01:10:39: Das wollte ich ja auch verändern.

01:10:40: Das wollte ich ja... Das war das Problem, was ich gesehen habe in der Robotik, warum Robotik nicht skaliert.

01:10:46: Also das heißt, derzeit, um ein Roboter von der Maschine zu stellen, musste ich erst das ganze Ding umbauen, musste ich intelligente Menschen holen, dieses ganze Einrichten und so weiter.

01:10:54: Und jetzt, was jetzt mal in diesem humanoiden Roboter sind, jetzt gehst du dahin.

01:10:59: Das ist der Arbeitsplatz für den Menschen eingerichtet, du gehst aber hin und sagst, jetzt habe ich diesen Menschen nicht mehr dafür.

01:11:05: Es kommt ein Roboter rein, eine gleiche Umgebung, ich zeige ihm das mal.

01:11:08: wie das funktioniert und dann macht es dann.

01:11:10: Also

01:11:10: am Ende versuchst du die Produktivität hier in Deutschland nicht nur zu erhalten, sondern sogar als Wachstum.

01:11:15: Was ich gestalke.

01:11:15: Du weißt

01:11:17: dann plötzlich keinen Sinn, keinen Unterschied mehr macht, wo man produziert, ob du es jetzt in China oder in vielleicht ein bisschen Energiepreis, aber diese Wannen nie so entscheiden, wie es hier da gerade tut, aussehen, vielleicht in anderen Bereichen wie Chemie und so weiter.

01:11:30: Wie ist dein eigenes Leben, also wie intensiv arbeitest du den ganzen Tag?

01:11:33: Ich arbeite Tag und Nacht, ja.

01:11:35: Also zurzeit ist es wirklich so, ich glaube, wenn ich heimgehe, ist meistens Mitternacht und wenn ich morgenst bin ich wieder da.

01:11:41: Und das mache ich immer.

01:11:43: Du wohnst neben dem Büro in deinem Witzing?

01:11:45: Genau.

01:11:45: Ich bin fünfzehn

01:11:46: Minuten mit dem Auto und dann gehe ich morgens wieder rein, schaffe den ganzen Tag.

01:11:52: Und das auch am Wochenende auch?

01:11:53: Ja, immer.

01:11:56: Ja, gut, das machen jetzt ja nicht so viele, also die sind interessiert.

01:11:59: Ja, aber ich sag mal so, Ich glaube, ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch.

01:12:04: Also ich habe natürlich auch Familie, ich habe zwei Kinder und das ist einzig harte für mich.

01:12:08: Ich sage mal so, dass ich zum Beispiel am Sonntagmorgen, dann nehme ich mir mal Zeit für meine Familie, bin mit denen zu sagen, also dann Sonntagmorgen bin ich meistens mit meiner Familie und dann bin ich meistens wieder arbeiten und ansonsten samstag nehme ich meine Kids mit in die Firma und dann sind meine Kids da, spielen Verstecke.

01:12:27: Da fährt man und ich arbeite.

01:12:29: Und

01:12:30: sind deine Kollegen jetzt im Wesentlichen auch andere Deutsche?

01:12:31: Oder holst du aus der Welt Leute ran?

01:12:33: Weltweit, wir sind in forty-fünf Nationalitäten, glaube ich.

01:12:35: Letztes Mal gezählt, waren es forty-fünf Nationalitäten.

01:12:37: Und du

01:12:37: rekrutierst dann auch die Leute nach Medzigen, nach dem Motto, hey, wenn du zu weit vorne sein willst, in dem Bereich deiner Komptions.

01:12:43: Ja, zwei, dreitausend Bewerber im Monat, manchmal mehr, manchmal weniger.

01:12:46: Ihr bekanntest dann in der Welt, dass sie sagen, okay, alles klar, ich will deine Spitze arbeiten.

01:12:51: Genau.

01:12:51: Und kommen aus deutschen Hochschulen gute Leute raus?

01:12:53: Ja,

01:12:53: auch gute.

01:12:54: Also sehr gute.

01:12:55: Also wir haben von überall auf der Welt.

01:12:57: Also aus der USA, aus China, aus Japan, aus Indien, aus was ich woh.

01:13:04: Und natürlich aber viele, die auch hier dann studiert haben, oder gerade so, oder in Zürich.

01:13:09: Ist eine Maske für dich so eine Art Vorbild?

01:13:10: Wie?

01:13:10: Wie eine Maske so eine Art Vorbild für dich?

01:13:13: Also ich bin sehr schwer beeindruckt von dem, was er tut, sagen wir so.

01:13:19: Also ich sag mal so, ich finde es gibt keinen zweiten Elon.

01:13:24: derzeit.

01:13:25: Das heißt, was er geschaffen hat, in welcher Zeit, mit welcher Intensität, mit welchem Ehrgeiz und einfach immer weiter zu tun, auch wenn er immer wieder für Tod erklärt wurde, beeindruckt mich.

01:13:37: Also da bin ich schwer beeindruckt einfach.

01:13:41: Ich glaube, es gibt einfach keinen anderen Menschen, der es geschafft hätte.

01:13:44: Gleichzeitig sehe ich aber auch natürlich, welche Opfer er dafür gebracht hat.

01:13:47: und dementsprechend... ist es schon so, also gleichzeitig, er beeindruckt mich, genauso wie es mir manchmal Sorgen macht, dass sich auch so endet.

01:13:55: Auch

01:13:55: vermeint es jetzt im Sinne von seiner Beziehung kaputt oder seine Kinder, genau.

01:14:00: Man sieht es immer auch an, im Gesicht, wenn er redet.

01:14:04: Es ist schon natürlich, dann sehe ich es sehr auch.

01:14:07: ... dann sehe ich es natürlich.

01:14:11: ähnliche Dinge dann auch bei mir im Leben, ... ... aber das will ich nicht, weil ich sage, ich bin ... ... für mich ist eben nicht so, dass ich da einfach nur ... ... ein leeres Loch stopfe oder sowas bei mir, ... ... sondern ich habe eine ganz klare Vision, ... ... ich will es einfach gerne erreichen, ... ... aber ich will gerne auch einfach Mensch auch sein, ... ... ein guter Mensch

01:14:28: sein.

01:14:28: Aber denken wir drüber nach, ... ... ich meine, wenn du das jetzt schaffen würdest, ... ... diese Vision, ... ... jetzt eine Hundert Milliarden Plus Firma zu bauen, ... ... und jetzt bist du ja schon mal bei ... über eine Milliarde angekommen.

01:14:36: Also das ist der schwerste Schritt, also der allerschwerste, zumindest schon mal geschafft.

01:14:39: Der andere ist auch noch sehr schwer, sonst hätten sie es schon mehr geschafft, offensichtlich.

01:14:41: Aber du scheinst da ja irgendwie mit dem Aufschrassbestand und dem Thema, was auf uns zukommt, irgendwie so ein Supertrend auch erwischt zu haben.

01:14:46: Also die ganzen wegfallenden Menschen in den verschiedenen Ländern rund um die Welt.

01:14:50: Das heißt, dein Problem wird irgendwie schon offensichtlich immer größter, als du löst.

01:14:55: Denkt man ja auch ein bisschen über sich selber als fast historische Figur.

01:14:58: Du könntest eine Art Hopp oder ja, weiß ich nicht.

01:15:03: Wer ist der letzte große deutsche Gründer gewesen?

01:15:05: Vielleicht selber werden.

01:15:08: Ja, also im Endeffekt geht es mir ja da weniger um mich.

01:15:10: Also ich habe schon eine Vision, etwas zu erreichen und daran arbeite ich jeden Tag.

01:15:16: Und es lässt mich jeden Tag aufstehen.

01:15:17: Es motiviert mich jeden Tag genauso.

01:15:21: Sehe ich natürlich aber auch diesen Die Schattenseiten dieses... Ich sag mal mit dem Kopf durch die Wand und wir werden es jetzt schaffen.

01:15:31: Weil mir wird ihr andauern, was gesagt?

01:15:33: Von Anfang an hat man gesagt, Robotik ist falsch Thema, Hardware.

01:15:36: Wer glaubt schon an Hardware?

01:15:37: Ja, im Jahr zwei tausend neunzehn hat jeder in der Meta-Blase gelebt und hat jeder nur von Software geredet, ne?

01:15:42: Und wenn man kein recurring Software Revenue gemacht hat, dann braucht man nicht mehr antanzen, kein Investor, kein Investor dafür.

01:15:48: Dann kamen andere Zeiten, vor allem jetzt ist es gerade so, warum aus Deutschland, Deutschland, da kommt ja nichts her aus Deutschland, ne?

01:15:54: So, aus Deutschland kann schon nicht international.

01:15:57: Ich glaube halt einfach genauso auch.

01:15:58: Man kann nicht solche Zoom-Raisen.

01:16:00: Man darf nicht.

01:16:01: Man kann nicht.

01:16:02: Man hat nicht.

01:16:03: Und so weiter.

01:16:03: Und man hat noch nie höheren Dauernd.

01:16:06: Und das ist ja genau das, was mich motiviert.

01:16:08: Ich will genau diese Foundation legen.

01:16:10: Ich weiß, dass es hart ist.

01:16:11: Ich weiß, dass es in vielen Bereichen wirklich nahezu unmöglich ist.

01:16:14: Aber wenn wir es schaffen, dann haben wir, glaube ich, für alle anderen etwas geschaffen.

01:16:19: Wir haben wirklich eine... Also ein Fundament gelegt.

01:16:23: Genauso, wenn es, ich meine, wenn es um Riesensummen geht von Investments und so weiter, Bewertungen zu erzielen und so weiter, da gibt es da Limits für Deutsche.

01:16:30: Weil man sagt, es gab noch keinen anderen.

01:16:32: Also, wieso soll es schon über diese, über diese Grenze rübergehen?

01:16:37: Wie

01:16:37: viele Leute glaubst du, arbeiten in ein paar Jahren bei der Nachhinein?

01:16:41: Nächster sind es noch in fünf tausend und einem

01:16:43: nicht jetzt schon fünf tausend.

01:16:44: also wir wachsen sehr schnell.

01:16:45: ja also wahrscheinlich fünf tausend aber irgendwie wir wachsen sehr schnell

01:16:50: und wir tausend

01:16:51: natürlich auch ganz normal.

01:16:52: wir müssen weiterhin delivern und und dann dem sprechen wachsen wir auch.

01:16:56: also wir wir machen schon.

01:16:58: man lebt immer im risiko wenn man so ein Unternehmen baut und man muss einfach auch auf Vision bauen.

01:17:04: Man muss auf, also es ist schon vieles, sag ich mal, wo man drauf achten muss.

01:17:10: Aber ich sag mal so, deswegen sag ich, wir fliegen auf Sicht.

01:17:13: Wir reagieren auf die Situation.

01:17:15: Wir umgehen Obstacles jeden Tag.

01:17:17: Wir, also das ist schon unser Leben.

01:17:19: Und deswegen ist es auch so, so hart.

01:17:22: Kommen eure Technologien auch irgendwie in den ganzen Defense-Kampagnen zum Einsatz?

01:17:26: Oder baut ihr auch Defense-Thema?

01:17:27: Nein.

01:17:28: Das noch nicht.

01:17:28: Nein,

01:17:29: weil

01:17:30: das wäre ein

01:17:31: Shortcut.

01:17:31: Aber ich sag mal, einer, der uns irgendwann mal wahrscheinlich dann auch wieder einmal die Seele kostet, zweitens die, ich glaube, in meinen Augen, uns niemals zu dieser Welt unternehmen bringen wird, wer es wir werden wollen.

01:17:45: Weil wenn jetzt, sag mal, wir rüsten jetzt die ganze Roboter-Armeen aus, gibt es ja auch so eine Vision.

01:17:49: Das klingt jetzt schon attraktiv.

01:17:51: Wir haben sehr viele Anfragen in diesen Bereichen und wir lehnen alles ab.

01:17:54: Warum?

01:17:54: Also einmal... Wir haben wahrscheinlich die beste Technologie dafür.

01:17:57: Das sind wir uns einig.

01:17:58: Im Bock drauf hätten wir vielleicht auch.

01:18:00: Das ist ziemlich cool, so ein Teil Dinge zu bauen.

01:18:03: Es ist aber null nachhaltig.

01:18:06: Also in meinen Augen kriege ich nie nachhaltig.

01:18:08: Einmal überhaupt so, ich sag mal ziemlich absurd, wenn man hoffen muss, dass Kriege nicht aufhören, weil das werden jetzt einige tun, wenn es mal aufhört.

01:18:16: Gleichzeitig ist es auch so, dass ich sage, es ist nicht nachhaltig in dem, wenn wir einmal Stool use.

01:18:21: deklariert werden kann man uns viel zu leicht auf irgendwelchen Märkten verdrängen.

01:18:25: und wir sind eben wir wollen es nicht.

01:18:27: wir werden.

01:18:28: von Anfang an haben wir Roboter gebaut für einen friedlichen Zweck.

01:18:31: wir haben es für die chinesen für die amerikaner für die inder für die deutschen für die japaner gebaut.

01:18:36: wir haben es für die welt gebaut global und Einfach nur aus dem friedlichen zweck.

01:18:40: also mehr gibt es vor uns nicht.

01:18:41: und das ich glaube dann ich da müssen.

01:18:44: also diesen zeitpunkt jetzt müssen wir glaube ich auch sehr gut überstehen indem wir solche dinge nicht als shortcut sehen sondern ablehnen.

01:18:51: Das wäre schon möglich.

01:18:52: Es ist möglich, natürlich.

01:18:53: Wir haben sogar Riesensum-Angeboten bekommen, was sie uns abnehmen, Garantieabnahmen, von viel größeren Milliarden zum Reden, die im Ortebuch stehen, wenn ich das machen würde.

01:19:05: Machen wir aber nicht.

01:19:06: Also

01:19:07: von Regierung oder also von Armeen oder von auch anderen Waffennächtelern?

01:19:10: Genau,

01:19:11: ja, beiden.

01:19:13: Also wir haben schon alles da gehabt und wir haben auch wirklich, also wenn man die Technologie anschaut, sind sie ja... Perfekt dafür geeignet.

01:19:20: Aber im Endeffekt ist es so, dass ich sage, ich glaube, es ist nicht nachhaltig und ich glaube auch, dass wir dadurch nicht in Frieden in Deutschland schaffen können, indem wir bessere Waffen haben, glaube ich, null dran.

01:19:29: Wir werden niemals schaffen, das aufzuholen.

01:19:31: Was wir, also warum wir Frieden hatten und Wohlstand hatten, war, weil die Welt von uns abhängig war, technologisch.

01:19:38: Sie haben uns gebraucht, wir haben die ganze Welt beliefert.

01:19:41: Jeder war von uns abhängig auf der Welt.

01:19:43: Und warum wir jetzt in so einem Konflikten stehen und warum unsere Politiker keine Power haben, hat damit zu tun, dass uns das Land keine Power mehr hat, keine Relevanz mehr hat in der Welt.

01:19:52: Ich habe es erst vor kurzem gehört, Nitan Yau sagt, hey, Deutschland, also Europe.

01:19:59: Also, hat keine Relevanz.

01:20:01: Also, die haben recht.

01:20:02: Wir sind unrelevant geworden.

01:20:03: Automotive kann man jetzt überall auf der Welt beziehen.

01:20:07: Wir haben nichts mehr, wo wirklich die Welt dann sagt, wow, wenn Deutschland schlecht geht, dann haben wir ein Problem.

01:20:14: Diese Situation haben wir nicht mehr.

01:20:15: Die müssen wir wieder schaffen.

01:20:16: Und ich glaube, das hat uns auch so lange, ich sag mal, so gut leben lassen.

01:20:21: dass die ganze Welt von uns abhängig war.

01:20:23: Und ich glaube auch, dass es nicht weg ist, sondern wir haben einfach irgendwie ein Wissen faul geworden, wir haben einen Glauben verloren und vor allem die Hoffnung verloren.

01:20:31: Und das ist, glaube ich, das größte Problem, was wir haben.

01:20:34: Und das zu lösen, glaube ich, nicht, dass es mit Waffen geht.

01:20:36: Weil dann denken wir, fühlen wir uns nur dadurch stark.

01:20:38: Das ist nicht nachhaltig.

01:20:39: Es gibt andere, die sind viel stärker, die fokussieren sich auf Waffen seit letzten Jahrhunderten nur auf Waffen.

01:20:45: Also ich glaube, das ist in meinen Augen ein großer Fehler von uns.

01:20:49: dass wir unser Geld dafür ausgeben und dass wir sagen, wir müssen uns verteidigen.

01:20:52: Ich glaube, wir müssen uns wieder relevant machen.

01:20:56: Okay, okay.

01:20:57: Ich nehme es mal so als Abschlussstatement mit.

01:21:00: Was ist eine krassere Geschichte?

01:21:02: Wie viele Kinder planst du selber zu haben?

01:21:04: Ich

01:21:04: hab zwei.

01:21:05: Ich bin sehr glücklich bei den zwei Töchtern.

01:21:08: Bleibst du da auch?

01:21:09: Ich sag mal, schau mal, meine Frau darf das entscheiden.

01:21:13: Sie muss die gewähren.

01:21:15: Ich bin offen für alles.

01:21:17: Aber zehn wär's nicht mehr, oder elf?

01:21:18: Also, ich sag mal so, ich glaub, es wird schwierig da rein.

01:21:23: Also, wir sind Bade jetzt auch nicht mehr Anfang zwanzig, sondern im Endeffekt.

01:21:30: Aber wir sind sehr glücklich, dass wir zwei Töchter haben.

01:21:33: Und meine Töchter fragen schon immer wieder mal.

01:21:38: Aber ich glaub, bei mir ist so, ich hab nichts dagegen.

01:21:40: Ich hätte auch keine Probleme.

01:21:42: Aber

01:21:42: wie viele von deinen Geschwistern bei dir in der Firma?

01:21:45: Meine Geschwister, ich hab ... Zwei Brüder, die bei mir arbeiten.

01:21:49: Okay.

01:21:50: Der andere Bruder ist ein Entrepreneur selber, also er hat ein eigenes Unternehmen.

01:21:53: und dann meine Schwestern, die haben mal bei mir, meint ich, haben bei mir gearbeitet, sind nicht mehr da, also sind Fans zu stressig, mit mir zu arbeiten.

01:22:00: Also es gibt von allen etwas, ja.

01:22:03: Okay.

01:22:04: David, vielen Dank, dass du gekommen bist.

01:22:06: Ich danke, dass ich hier sein durfte.

01:22:07: Niedergeschichte,

01:22:08: ich drücke dir den Daumen.

01:22:09: Auch uns allen am Ende.

01:22:09: Danke, danke.

01:22:10: Das ist dir gelingt, ja?

01:22:11: Nee, ich tue mein Bestes und ich glaub, mein Team auch.

01:22:14: Alles klar?

01:22:15: Ciao, ciao.

01:22:16: Dieser Podcast wird produziert von Portstars.

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