Früher Miss Universe, heute Miss Linkedin: Céline Flores Willers (#872)

Shownotes

Vom Tigerenten-Club über die Miss Universe-Wahl zur bekanntesten Linkedin-Influencerin Deutschlands: Im OMR Podcast erzählt Céline Flores Willers, wie sie schon als Werksstudentin zur Top Voice bei Linkedin wurde, wie sie heute mit ihrer Firma "The People Branding Company" Dax-Konzerne und Top-Manager berät und wie sie jährlich rund eine Millionen Euro Umsatz allein über ihre Inbox macht. Ein Gespräch über Ehrgeiz, das richtige Timing – und die Frage, wie sie den "Trottel-Account" von Philipp Westermeyer verbessern würde.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Man kann diesen jetzt folgenden Podcast auf verschiedene Arten und Weisen antiesern.

00:00:03: Eine Variante wäre ganz sicher die.

00:00:05: Es gibt da draußen eine deutsche ehemalige... Miss Universe, die heutzutage über LinkedIn Einkommensmillionären ist und ein Millionen-Business gebaut hat, bei dem sie unter anderem CEO von großen Konzernen bei LinkedIn coacht.

00:00:18: Eine andere Variante ist die, da gibt es eine junge Dame, die ich schon einigen Jahren kenne, die jetzt in meinen Podcast eingeladen wurde und da nichts Besseres zu tun hat, als mir zu erklären, wie scheiße mein LinkedIn-Account ist und dass sie mittlerweile anhand dieses Accounts Leute bitte zu erzählen, wenn sie sich bei ihr bewerben, was man alles besser machen könnte.

00:00:34: Also ich glaube man hört raus, es war ein sehr buntes Gespräch mit Selin Floris Willers.

00:00:39: und apropos buntes Gespräch.

00:00:41: Wir bringen seit einigen Monaten einmal die Woche den OMR Takeaway Podcast.

00:00:46: Einen ebenfalls sehr buntes Gespräch, wo sich meine Kollegin Julia, mein Kollege Roland, unser langjähriger Schiffredaktor über die neuesten Trends aus Marketing, Tech, Popkultur zu halten und da wirklich sehr, sehr tief reingehen, sehr unterschiedliche Blickwinkel haben.

00:00:58: Roland ist ein bisschen nerdy.

00:01:00: Julia als Platform-Expertin aus der JNC, ein durchaus interessanter Hotel, halt bitte mal rein, mit extrem viel Liebe gemacht und damit direkt rein ins Gespräch mit der nächsten Plattform-Expertin, nämlich mit Seline.

00:01:11: Auf geht's!

00:01:24: Hallo, Seline.

00:01:25: Ich freu mich, hi.

00:01:27: Also Link, das ist dein Ticket to Fame, was nenn des Wortes, aber es fing mal ganz normal eigentlich an mit irgendwie einem Studium unter dem Tiger-Eden-Club.

00:01:37: Ja, das ist das Spektrum genau.

00:01:39: Ich hab studiert in Stuttgart Kommunikationswissenschaft und hab dann tatsächlich diverse Jobs gehabt.

00:01:46: Von Red Bull über beim ZDF im Auslandstudio war ich bei Ernstin Young im Tigerentenclub und hab noch so diverse andere Dinge gemacht wie Misswahlen im Studium.

00:01:55: Also alles möglich war dabei.

00:01:57: Also Misswahlen.

00:01:58: Das bin ich natürlich jetzt ... Was genau war das?

00:02:03: Du willst direkt in dieses Thema rein?

00:02:04: Okay, ich seh, ja gut, dann machen wir das zuerst.

00:02:07: Also, ich hab mitgemacht mit sechzehn das allererste Mal bei einer Misswahl und das fing ehrlich gesagt an mit einer Google Suche.

00:02:13: Also mit sechzehn, ich mein, man kennt das vielleicht, ja, der eine oder andere hat vielleicht eine Tochter und ich glaub, mit sechzehn hat jeder mal irgendwie so den Traum, vielleicht Schauspielerin, Sängerin-Model.

00:02:22: Heute kommt vielleicht noch der Wunsch-Job-Influencer sein dazu.

00:02:25: So war das bei mir auch, als ich sechzehn war und hab dann schnell festgestellt, naja, ich bin eigentlich ein bisschen zu klein fürs Modeln.

00:02:33: bei Germany's Next Topmodel damals, brauchte man mal mindestens eine Größe von eins zu fünf und siebzig.

00:02:38: Die hatte ich nicht.

00:02:38: und dann habe ich Google gefragt.

00:02:40: Google, was kann ich machen, wenn ich eigentlich zu klein bin zu modeln, aber modeln werden möchte?

00:02:44: Und heraus kam Misswahlen.

00:02:46: Und so bin ich da irgendwie so reingeschlittert, hab dann mit sechs ... Genau, ich hab mit sechzehn, wir haben in der Nähe von Münster gewohnt, also hab ich bei der Miss-Münster-Land-Wahlen mitgemacht das erste Mal.

00:02:56: Das sind dann so regionale Wahlen, dann in den Bundesländern und dann eben auf nationaler Ebene und dann irgendwann auch international.

00:03:02: Und hab da das erste Mal mitgemacht mit sechzehn, hab da gewonnen.

00:03:05: und das war natürlich nur meine Eltern sind durchgedreht.

00:03:07: Die wollten, dass die Kind was Vernünftiges macht, die Eltern halt.

00:03:10: Und ich kam dann nachts nach Hause, die hatten mir auch verboten, da hinzufahren.

00:03:13: Ich bin da damals mit meinem Freund, der hatte schon Führerschein, der hat mich dann da hingefahren.

00:03:19: Und ich kam dann nachts nach Hause und hab so meine Eltern die Schärfe und die Krone auf den Küchenträgen geknallt.

00:03:25: Und das war dann so der Start.

00:03:26: Und dann konnte ich es natürlich auch nicht lassen, bis ich dann wirklich mal einen ganz großen Stil gewonnen hatte.

00:03:32: Und zwar den Titel Miss Universe Germany.

00:03:34: Das war dann, äh, ... und dann bin ich für Deutschland nach Bangkok geflogen, zum weltweit größten, schönheitswettbewerb der Welt.

00:03:43: Und bin da angetreten für Deutschland.

00:03:47: Ich hatte da keine Platzierung.

00:03:49: Das waren dann hundert Frauen.

00:03:50: Miss Universe ist der größte Schönheitswettbewerb der Welt.

00:03:53: Das wird auch, um dir mal die Dimension mitzugeben.

00:03:56: Da performt Nioh.

00:03:57: weltweit bekannter Sänger und Star auf der Bühne.

00:04:00: Wir sind da mit ihm, waren wir auf dem Catwalk.

00:04:02: Ashley Greyham macht die Backstage-Moderation.

00:04:05: Die Wahl wird zur Primetime of Fox übertragen.

00:04:07: Das ist in Amerika so ein Riesen-Fernsehsender, wie hier irgendwie RTL.

00:04:11: Das ist so die Größenordnung.

00:04:13: In dieser Show war ich für Deutschland.

00:04:14: Ich hab da keine Platzierung gemacht, sondern für mich war das an dem Punkt nur noch so das Miterleben dabei sein.

00:04:20: Weil in anderen Ländern jetzt ...

00:04:22: Aber nicht, was sie nicht gibt, weil nur der erste Gewinner

00:04:25: ist.

00:04:25: Da hast du keine Chance.

00:04:26: Da sind hundert Frauen aus der ganzen Welt machen damit, aus ganz verschiedenen Ländern.

00:04:30: Und ich sag mal so, dieser Wettbewerb, also Miss Universe Philippines zu sein oder Miss Columbia zu sein, das sind in diesen Ländern Frauen, die sind so bekannt wie die Präsidenten da.

00:04:40: Also jeder kennt den Namen, das ist ein ganz anderes Format.

00:04:43: Also sagst du auch, das hat dann optisch keinen Chance gegen die quasi.

00:04:47: Man hat einfach, ich glaube, von dem ganzen Training und Background, also die werden von klein auf darauf hingezüchtet, da mitzumachen, trainiert, um dir nur mal so die Größenordnung mitzugeben, auch an der Stelle.

00:04:56: Wir sind da angereist, das ist dann so ein Camp gewesen, vier Wochen in Bangkok.

00:05:00: Das war auch total... Vier Wochen?

00:05:01: Ja, und du bist da richtig, also wir waren Celebrities, ich konnte nicht aus dem Bus aussteigen.

00:05:05: Ohne ihn die überfallen zu werden von Massen, die wirklich Selfies machen wollen, Fotos machen wollen.

00:05:10: Also das hat dann ganz anderen Stellenwert so eine Miss.

00:05:13: Und die Mädels, die dann da wirklich aus Kolumbien angereist sind, die kamen damit.

00:05:19: Ich kam da mit drei Koffern hin.

00:05:20: Ich hatte nicht mal die Garderobe, um eben bürdig da anzutreten.

00:05:24: Es ist wirklich was anderes.

00:05:26: Ich musste mir mit Kooperationspartnern meine Kleider zusammenstellen.

00:05:31: Aber das ist anders und viel professioneller.

00:05:34: Für mich war das an dem Punkt, der ich diesen Titel für Deutschland haben wollte.

00:05:37: Das war auf meiner Bucketlist, das musste ich abhaken.

00:05:40: Im internationalen Kontext war es einfach nur ...

00:05:43: Bekommene Vergelbe.

00:05:44: Hast du Vergelbe bekommen?

00:05:45: Nee,

00:05:46: das ist kein Bisschen.

00:05:48: Aber man macht es dann einfach so, weil man es erleben möchte.

00:05:51: Ja, also für mich war es so, ich bin reingeschlittert mit sechzehn und ich gewinne gerne.

00:05:57: Und ich wollte dann halt nicht aufhören, bis ich diesen Titel geholt hatte.

00:06:01: Aber der

00:06:01: Titel hatte ich dann im restlichen Leben, ich meine, du hast ja nachher noch normal studiert und so, also in dem Sinne ermöglicht.

00:06:07: Du weißt nicht so, dass er okay, dann ging alles los mit Werbeverträgen oder so.

00:06:10: Nee, genau das nicht.

00:06:11: Also ich glaube, ich habe schon so ein paar Dinge in Sachen ... Medienwirksamkeit mitgenommen.

00:06:17: Es waren schon ein paar Dinge beispielsweise.

00:06:19: eine Situation, die mir total krass in Erinnerung ist, ist, wir waren dann natürlich bei diesen Trainings und bei diesen Catwalk-Training und haben dann auch gewartet.

00:06:26: Ja, du hast auch lange Wartezeiten, bis du wieder dran bist, wie gesagt, hundert Frauen aus der ganzen Welt.

00:06:30: Und dann haben die uns an einem Abend mal so ein Video gezeigt, wo wir wartend gefilmt wurden.

00:06:36: Wir hatten das nicht bemerkt.

00:06:37: Ja, und eine Kautkaugummi, der andere sitzt da irgendwie so rein, geflätzt in sein Stuhl.

00:06:41: Und die haben uns das Video gezeigt und haben gesagt, Leute, Nemise Universe ist immer Nemise Universe.

00:06:46: Nicht nur, wenn sie auf der Bühne ist, sondern wenn sie wartet.

00:06:48: wenn sie aus dem Taxi steigt, wenn sie im Hotel eincheckt.

00:06:51: Das waren so Aha-Momente, die ich bis heute so veränderlicht hab.

00:06:55: Wenn ich eine Kinothalte und Auftritt mache heute, ist für mich ab dem Moment, in dem ich das Haus verlasse, fängt mein Auftritt an.

00:07:02: Das ist eine Sache, die hat sich eingebrannt in meinem Gehirn.

00:07:06: Okay, aber wie alt warst du da?

00:07:09: Als es in Teilhändern war?

00:07:09: Äh, vierundzwanzig.

00:07:11: Also sieben Jahre her.

00:07:12: Noch gar nicht so lange.

00:07:16: War das noch zur Schulin sein?

00:07:18: Das war am Ende des Studiums, genau.

00:07:19: Also, der Tag meiner Abgabe für die Masterarbeit ist auf den gleichen Tag gefallen mit meinem Abflug zu Miss Universe.

00:07:26: Also, es war ein bisschen crazy.

00:07:28: Und dann hast du das Gefühl gehabt, irgendwie in der Nähe von Schuttkarten, also in Medienwissenschaften?

00:07:33: Kommunikationswissenschaften, im Bachelor und dann Master.

00:07:36: Und dann bist du aber dann, glaube ich, auch so in einigstens Jagen und so eigentlich in die klassische Corporatewelt rein.

00:07:42: Genau, also das, ich sag immer, Misswein so, das ist ein Kapitel, das war total spannend, aber es war für mich echt eher so ein Hobby.

00:07:48: Und das, was ich eigentlich gemacht hab oder machen wollte, waren ganz andere Dinge.

00:07:52: Ja, also ich hab im Studium extrem viel rumprobiert, also wirklich, wie gesagt, Tigger in Club Red Bull, in der Redaktion gearbeitet, im ZDF Auslandsstudio in London war ich.

00:08:00: Und du wolltest also schon ein bisschen was Sichtbares machen?

00:08:04: Ich wollte irgendwas machen, was erfolgreich ist.

00:08:06: Und ich wollte in der Disziplin, in der ich antrete, immer die Beste sein.

00:08:09: Aber damals war ich noch nicht so richtig festgelegt.

00:08:12: Aber man kann schon sagen, irgendwas mit Medien, ob das am Ende sein sollte, wie ein Pressesprecher für irgendwas.

00:08:17: Oder als Redakteurin oder Moderatorin vor der Kamera.

00:08:20: Da war ich noch nicht so richtig festgelegt.

00:08:22: Aber es kam dann schon noch mal so ein Schiff.

00:08:25: Wie gesagt, ich hab so viele Schritte in diesen Redaktionen gemacht in Richtung Moderation.

00:08:28: Und kam dann eigentlich an so einen Punkt, wo ich gemerkt hab, so, hey, Das ist so fremdbestimmt.

00:08:35: Wie gesagt, ich hab viel öffentlich-rechtlich gemacht, also beim Auslandstudium in London.

00:08:39: Da wurde mir so klar, du musst dich so lange hinten anstellen bei den öffentlich-rechtlichen oder allgemein beim Fernsehen.

00:08:45: Du arbeitest jahrelang in der Redaktion, du verdienst nicht viel Geld.

00:08:48: Du musst nach dem Master noch ein fast unbezahltes Voluntariat machen.

00:08:52: Und irgendwann eventuell lässt sich mal irgendjemand vor die Kamera.

00:08:55: Und es war für mich so frustrierend, weil ich bin schon jemand, der gerne arbeitete, arbeitete viel.

00:09:00: Ich hab richtig Bock.

00:09:02: Gas zu geben, aber ich will auch schnell Returns sehen.

00:09:05: Und das war für mich so ein Punkt im Studium gegen Ende des Studiums, wo ich dann gesagt habe, so, nee, das ist irgendwie, das kann es nicht sein.

00:09:11: Und dann Hard Cut.

00:09:12: Was ist denn das System, was dir eigentlich, wo du richtig aufstellen kannst?

00:09:16: Du gibst Gas, reißt dir den Arsch auf, ja, aber du steigst auch schnell auf.

00:09:20: Und was ist das?

00:09:21: Unternehmensberatung.

00:09:22: Und so kam dann mein Weg zu Ernst in den Jahren.

00:09:25: Erst mal über das Marketing, weil klar, jetzt in Kommunikationswissenschaftler stellen die nicht gleich in eine Strategieberatung ein.

00:09:30: Ich hab dann eine Marketing angefangen und dann relativ zügig die Hand gehoben und gesagt, so, jetzt möchte ich bitte wechseln in die Strategieberatung.

00:09:36: Und hab dann da im Innovationsteam gearbeitet.

00:09:38: Und dann kam so langsam die Wegrichtung LinkedIn.

00:09:41: Wie ging's da los?

00:09:42: Also, das

00:09:42: war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war... Das war Mein Job bei EY total geliebt, also ... In der Beratung, das, was wir da gemacht haben, wir haben uns Geschäftsmodelle angeguckt, die analysiert.

00:09:58: Wir haben uns angeguckt, wie ist Uber so schnell erfolgreich geworden in Europa?

00:10:02: Wieso hat Netflix so schnell so viele Millionen Nutzer generiert?

00:10:05: Wie machen die das?

00:10:06: Wie verdienen diese Unternehmen Geld?

00:10:07: Und was können unsere Kunden davon lernen?

00:10:09: Das war so das, was ich gemacht habe, viel recherchiert.

00:10:12: Und ich hatte so eine Faszination für diese Business-Themen, für diese Technologie-Themen und Trends, dass ich Bock hatte, dazu content zu machen oder das irgendwo zu teilen.

00:10:21: Was war der erste Gedanke?

00:10:22: Na ja, damals Instagram, probierst du mal.

00:10:25: Habt ihr versucht zum Business Account aufzubauen?

00:10:26: Habt ihr die Inhalte gemacht?

00:10:27: Aber ganz ehrlich, keine Chance, weil du konkurrierst da halt mit Lifestyle-Themen, Fitness-Themen, Healthcare-Themen, all diesen Themen, die irgendwie viel sexier sind, wenn du in deinem Feierabend durch so einen Feed scrollst, als jetzt wirklich so Hardcore-Learnings und Business.

00:10:40: Und dann war mir so klar, okay, nee, das wird hier nichts.

00:10:43: Und das war der Moment, als ich noch mal einen Schritt zurückgegangen bin und mich gefragt habe, okay, wen will ich denn eigentlich erreichen mit diesen Inhalten?

00:10:51: Und wer ist das?

00:10:51: Na ja, eine Business-Community, Entscheider, Führungskräfte, Managers, CEOs, Gründer, die alle selbst keine Zeit haben, Geschäftsmodelle so systematisch auseinanderzunehmen, wie ich das damals konnte in meinem Job.

00:11:02: Und dann wurde mir so klar, ja gut, okay, gibt's für die nicht eine Plattform, wo sind die denn eigentlich unterwegs?

00:11:07: Und dann ist mir LinkedIn ins Auge gefallen und dachte so, ja gut, LinkedIn, das müsste es doch eigentlich sein.

00:11:13: Und dann habe ich echt nach so einem Workshop bei Ernstin Young, so einem Innovationsworkshop, habe ich einfach danach mal so ein Video aufgezeichnet, so eine Minute zusammen... was wir gemacht haben, was ich gelernt habe, habe das hochgeladen, bin ins Bett gegangen, nächsten Tag aufgewacht und das Ding hatte direkt Zehntausend Impressionen.

00:11:29: Zunehmend im Zeitpunkt, ich war Werkstudentin, ich hatte dreihundert Kontakte auf LinkedIn, also ich war ganz klein, aber das Video ist praktisch über Nacht so oft gesehen worden, dass mir klar wurde, okay krass, ich bin hier in irgendeine Goldmine getappt und das scheint was richtig Großes zu werden, nur niemand in Deutschland checkt es gerade.

00:11:46: Und also im Endeffekt schon auch super Timinglück, würde man heute sagen.

00:11:49: Absolut.

00:11:49: Also, absolut der First-Mover-Effekt.

00:11:51: In Deutschland, im Jahr zwanzig achtzehn LinkedIn, da hat niemand professionellen Content gemacht.

00:11:55: Da hatten viele einen Profiler, aber man hat sich so einmal alle fünf Jahre gefühlt angelockt, wenn man einen Job gewechselt hat.

00:12:01: Es gab da gerade erst neu die Funktion, überhaupt Video-Content zu machen.

00:12:05: Und niemand hatte so eine Strategie dafür und hat überhaupt gesehen, dass das mal ein soziales Netzwerk wird.

00:12:10: Ja, da waren wir ganz weit von entfernt.

00:12:12: Und ich hab dann, als ich das gemerkt hab mit diesem Video, und es ging so ab, hab ich dann den Blick nach Amerika gelenkt.

00:12:18: geguckt, ja, was ist denn da?

00:12:19: Gibt's da sowas schon?

00:12:21: Und in Amerika, die waren uns auch da mal wieder einen Schritt voraus, ja, die hatten wirklich richtige Business Influencer Accounts schon.

00:12:27: Also da war das ein richtiges Ding.

00:12:29: Gary Vee hat dann gerade in dem Moment auch so Videos gemacht, so LinkedIn ist Gold right now, das wird der nächste Social Media Halb so.

00:12:35: Man muss da jetzt investieren.

00:12:37: Ja, und dann war natürlich klar so, okay, das wird kommen.

00:12:40: Und wenn ich jetzt Gas gibt, kann ich praktisch die Parmel-Rife von Instagram, die kann ich jetzt auf LinkedIn werden.

00:12:45: Ja, und dann habe ich Gas gegeben.

00:12:46: Und dann hat es gedauert zwischen Du hast es entdeckt und bist dann selbstständig geworden?

00:12:51: Also das war im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April, im April,

00:13:10: im April, im April, im April, im April, im April,

00:13:11: im April, im April, im April, im April, im April, im.

00:13:12: Es war ein Freelancer-Rund, also wir hatten so ein Freelancestil.

00:13:15: Aber ja, letztendlich schon eigentlich so dieses unternehmerische ... Da

00:13:18: warst du noch gar nicht selbstständig?

00:13:20: Nee, da war ich noch gar nicht selbstständig.

00:13:21: Da war ich im Studium noch.

00:13:22: Ich hatte noch die Misswahl vor der Brust.

00:13:24: Ich war Werkstudentin bei Ernstin Young.

00:13:26: Ich hatte meinen Abschlusszeugnis der Uni noch nicht in der Hand.

00:13:29: Es war noch ein year to go eigentlich.

00:13:31: Da hab ich eben angefangen.

00:13:32: Und dann ging's echt so ... in den Monaten drauf relativ zügig.

00:13:36: Zehntausend Follower, zwanzigtausend, dreißigtausend, dann im gleichen Jahr noch, also im April habe ich angefangen, im gleichen Jahr noch kam die Auszeichnung als LinkedIn Top Voice.

00:13:44: Das war damals eine Liste von irgendwie, zwanzig, fünfzwanzig Accounts.

00:13:48: Und da wurden Leute ausgezeichnet, wie der CEO von Vodafone, irgendwie der Chefredakteur vom Handelsblatt.

00:13:53: Und mittendrin auf dieser Liste war so ich als Studentin.

00:13:56: Das war wirklich, das war wirklich krass.

00:13:59: Und ja, und dann war natürlich auch irgendwie so diese Entscheidung dann Ende zwanzig, achtzehn.

00:14:03: Gut, ich bin jetzt aus Bangkok zurückgekehrt.

00:14:05: Ich muss jetzt langsam entscheiden, was ich machen möchte.

00:14:08: Ich hatte zwar ein gutes Übernahmeangebot bei Ernstin Young auch und hab da ja auch am Ende, das müssen wir vielleicht noch mal kurz vertiefen, für den CEO direkt gearbeitet.

00:14:17: Aber trotzdem war dann halt so klar, ey, da passiert so viel.

00:14:20: Du

00:14:20: hast richtig Vollzeit.

00:14:21: hast du bei Ernstin Young nur gearbeitet für den CEO.

00:14:25: Nee, ich hab zweieinhalb Jahre da gearbeitet und keinmal vollzeit.

00:14:27: Ich war Werkstudentin, also okay.

00:14:29: Na ja, wie man sieht, offiziell hab ich da zwanzig Stunden die Woche gearbeitet, inoffiziell wahrscheinlich eher sechzig.

00:14:34: Also ich war so eine von diesen überangagierten Werkstudenten.

00:14:38: Ich hab irgendwie rund um die Uhr gearbeitet.

00:14:40: Und nachdem ich dann angefangen hatte mit meinem eigenen Account, kam dann eben auch irgendwann eine E-Mail aus dem Vorstandsbüro.

00:14:47: Die Assistentin vom CEO hat mir eine E-Mail geschrieben und gesagt, hey, der Hubbert, der möchte sich mit dir treffen.

00:14:52: Ich hatte keine Ahnung, worus es ging.

00:14:54: dann bin ich ins Office gekommen und er hat auch erst mal so Smalltalk und ich war so, hey, die Saladen hat Zehntausend Mitarbeiter.

00:14:59: Ich bin Werkstudentin, ich bin das letzte Glied in der Kette.

00:15:02: What the hell, also warum treffen wir uns hier gerade und haben uns hingesetzt?

00:15:05: und dann kam er relativ dann zügig auch zum Punkt so, hey, LinkedIn, ich sehe, was du da machst, das ist ja so krass.

00:15:10: Also ich hatte eigentlich die größte Reichweite des Unternehmens.

00:15:13: Ich hatte mehr Reichweite als das CEO und der Company Account als Werkstudentin.

00:15:17: Und dann meinte er, hey, kannst du das nicht auch für mich machen?

00:15:20: Und dann habe ich direkt an ihn angedockt, direkt an den CEO-Reportinus.

00:15:23: Warum haben wir eine geile letzte Zeit bei Ernstin Yang?

00:15:25: Weil ich da zum ersten Mal gelernt habe, wie man Branding für andere macht, für CEOs.

00:15:30: Wie groß

00:15:30: hast du deine Account dann bekommen?

00:15:33: Ich war ja dann noch so mal ein halbes Jahr dafür zuständig.

00:15:35: Ich würde sagen auf vier, fünftausend Follower.

00:15:38: Das war eine sehr kurze Zeit, weil mir dann natürlich klar wurde, naja, das wird nicht nur der CEO von Ernstin Young brauchen.

00:15:43: Das brauchen alle CEOs.

00:15:45: Und dann war irgendwie auch der Move aus der Kampagne rauszugehen.

00:15:48: Also ich bin

00:15:48: dann ... Dann selbstständig zu machen.

00:15:49: Und mich selbstständig zu

00:15:50: machen.

00:15:50: Mit einer Agentur, die genau sowas macht.

00:15:52: Nicht direkt, also erster, erster, zwanzig, neunzehn war ich selbstständig.

00:15:55: So, und dann, genau, dann hätte ich natürlich irgendwie sowas direkt machen können.

00:15:58: Aber ich war erst mal so auf dem Trip ... alles ausprobieren.

00:16:02: Einfach mal machen, was kommt und gucken, was sich daraus entwickeln.

00:16:04: Und ich habe damals alles Mögliche gemacht.

00:16:06: Ich habe Kinos gemacht, Moderation, ich habe LinkedIn Coachings gegeben.

00:16:10: Ich war sogar damals noch mal für ein Jahr lang freie Innovationstrainerin bei Roland Berger.

00:16:15: Also das, was ich vorher bei Ernstin Yang gemacht habe, habe ich dann nochmal für eine andere Beratung gemacht.

00:16:20: Also wirklich so alles irgendwie ausprobiert.

00:16:23: Und dann nach so einem, eineinhalb Jahren hab ich gemerkt, dieser Demant, die Nachfrage nach LinkedIn-Training, LinkedIn-Sichtbarkeit, Sales über LinkedIn,

00:16:30: etc.,

00:16:31: wird so stark, dass ich das eigentlich vertiefen muss.

00:16:34: Ich hab die Leute immer angeschrieben und dann hast du gemerkt, was ich immer in der Inbox hab, das kann ich jetzt mal dazu Geld machen.

00:16:39: Genau, genau.

00:16:40: Ich hab dann gemerkt, das funktioniert nicht, wenn ich hier weiter als Solo-Selbstständige bleibe.

00:16:45: Und die erläutigen die einzelnen Coaches oder so, das ist auch nichts, wofür ich eine Passion hab.

00:16:50: Ich bin nicht so jemand, der jetzt im One-on-One gerne ... wie Leute da coachen.

00:16:54: Das ist nicht so meine Passion.

00:16:57: Mir wurde dann klar, so, hey, wenn ich das ... skalieren will, dann brauche ich entweder mehr Leute, andere Produkte und hab dann auch als erstes Produkt ein E-Learning erst mal gemacht, weil wie gesagt, ich hatte keinen Bock, meine Zeit irgendwie gegen Geld in Coachings zu tauschen, hab ein E-Learning rausgebracht.

00:17:10: Das ist dann ganz gut abgegangen in dem ersten Jahr und dann eben natürlich auch die ersten Leute eingestellt und jetzt mittlerweile sind wir zwanzig Leute.

00:17:17: Aber

00:17:17: kein Produkt ist jetzt irgendwie sozusagen ihr übernehmend CEO-Accounts oder C-Level-Accounts von Firmen.

00:17:23: entwickelt die sozusagen.

00:17:24: Das ist euer

00:17:25: Produkt.

00:17:26: Wenn ich auf unser Geschäftsmodell gucke, also die People Branding Company, so heißt mein Unternehmen, wir haben letztendlich so drei große Felder, mit denen wir Umsatz generieren.

00:17:34: Das ist einmal genau, was du sagst, die CEO-Kommunikation, wo wir von Unternehmern, Vorständen etc.

00:17:40: die Accounts übernehmen.

00:17:40: Wir

00:17:40: machen ein bisschen Name-Dropping, wenn da so alles da so kund

00:17:43: ist.

00:17:43: Das ist spannend, weil in dem Produkt ist es tatsächlich von dem inhabergeführten Unternehmen mit irgendwie Hundertfünfzig Mitarbeitenden, also eher so mittelständig bis hin zu, bis über Scale-Ups.

00:17:52: Beispielsweise haben wir die letzten fünf Jahre in Julia Bösch beraten, die ist auch LinkedIn Top Voice über fünfzigtausend Follower.

00:17:57: Gründerin von Outfitory,

00:17:59: ja.

00:17:59: Gründerin von Outfitory.

00:18:01: Und wir haben mittlerweile auch zwei DAX-Mandate.

00:18:03: Da beraten wir aber so unter anderem den CEO, aber docken halt vor allen Dingen an diesen Kommunikationsstab.

00:18:08: Aber man ist dann diskret und sagt nicht, welche Firmen sind.

00:18:10: Da ist man diskret und sagt nicht, welche Firmen.

00:18:12: Das ist Teil unserer Währung.

00:18:15: Wie viele Mandate habt ihr generell so?

00:18:18: In der CEO-Kommunikation sind es aktuell so zwanzig Accounts, die wir ghostriden.

00:18:23: Und das bedeutet dann wirklich Full Service.

00:18:26: Wir interviewen die CEOs und Vorstände.

00:18:29: Wir schreiben daraus Inhalte.

00:18:30: Wir kreieren die Assets, die Content Assets, Videos, Grafiken, Visuals, Fotos.

00:18:36: Wir beantworten die Kommentare.

00:18:37: Wir erweitern das Netzwerk strategisch.

00:18:39: Wir machen die Kontaktanfragen, die Inbox.

00:18:44: Also wirklich so ein Allround Package Full Service.

00:18:47: Wenn ich das jetzt haben wollen würde, was muss ich bezahlen?

00:18:50: Dieses Full Service Paket, was der größte Teil unserer Kunden mit uns umsetzt, das sind sechseinhalb Tausend im Monat pro Account.

00:18:57: Okay.

00:18:57: Und dann hast du mittlerweile, ich glaub, zwanzig, vor allem den Kolleginnen, die jetzt wieder gemeinsam machen.

00:19:02: Ja, wir haben auch zwei Kollegen, Philipp.

00:19:04: Ja gut, aber das ist ja schon fast irgendwie, sagt man da so gendermäßig nicht ganz okay.

00:19:09: Nee,

00:19:09: das ist eben nicht okay.

00:19:11: Wir haben

00:19:11: viel zu

00:19:12: wenig Nenner, das ist auch

00:19:13: nicht okay.

00:19:13: Das ist genau andersrum, aber auch falsch irgendwie.

00:19:16: Und vor allen Dingen ist es so absurd, weil ich ja ... Eigentlich auch, wenn die großmal diesen Artikel gemacht hat, so Fuck Female Empowerment, denn ja, grundsätzlich jemand, der nie so diese Female Empowerment-Welle so geritten hat oder die im Gegenteil eher auch kritisch betrachtet hat.

00:19:30: Und jetzt hauptsächlich bin ich die Gründerin geworden, die so ein Female-Team hat.

00:19:34: Das ist einfach wirklich Zufall.

00:19:35: Also das ist nichts, was ich so unbedingt wollte, sondern das ist so passiert.

00:19:38: Aber wir waren jetzt drei bei den Geschäftsfällen, also ihr macht das?

00:19:41: Genau, also das ist das ein Drittel des Umsatzes, kommt aus dieser CEO-Kommunikation.

00:19:46: Der zweite Teil, das sind Corporate Influenzen.

00:19:48: Training.

00:19:49: Was sind Corporate Influencer?

00:19:50: Corporate Influencer sind Mitarbeiter, die von uns zu Markenbotschafter ausgebildet werden.

00:19:55: Die ganze Belegschaft kann Corporate Influencer werden.

00:19:58: Wir machen das wirklich in einem dedizierten Programm, bauen wir die auf und trainieren die, um Geschichten zu erzählen über das Unternehmen mit unterschiedlichen Zielsetzungen.

00:20:07: Wir haben manchmal eher ein vertriebslastiges Team, was wir trainieren.

00:20:09: Dann geht es wirklich darum, Sales zu machen über LinkedIn.

00:20:13: Wir haben Teams, die eher darauf abzielen, Kollegen und Kolleginnen zu gewinnen über LinkedIn.

00:20:18: Also Corporate Influencer Trainings.

00:20:20: Da kann ich sozusagen mehr Name-Dropping machen.

00:20:23: Da sind die NDLs ein bisschen anders gelagert als in der CEO-Kommunikation.

00:20:26: Da arbeiten wir zum Beispiel mit Bajasdorf zusammen, mit Henkel.

00:20:30: Wir haben das Programm für Hugo Boss aufgesetzt.

00:20:32: SAP, mit denen haben wir es gemacht.

00:20:34: IBM, also wirklich viel ganz... Was kommt

00:20:35: dabei raus?

00:20:35: Also ich meine, es muss ja irgendwie auch für die Firmen, also klar, die Mitarbeiter kommunizieren dann.

00:20:41: Und das ist wahrscheinlich auch eine Wertschätzung.

00:20:43: Und ist das irgendwie messbar?

00:20:45: Auf jeden Fall, also wir messen grundsätzlich in zwei Arten von KPI's.

00:20:48: Es sind einmal LinkedIn-KPI's und Business-KPI's.

00:20:51: Und um dir mal so in Sachen LinkedIn-KPI's ein Bild zu geben, wir haben jetzt tatsächlich letztes Jahr die Zahlen veröffentlicht auch von Henkel aus dem Corporate Influencer-Programm.

00:20:59: Da sind wir in dem zweiten Aufschlag mit siebzen Leuten an den Start gegangen und haben in dem In einem Quartal mit siebzehn Leuten, zweihundert und neunzig Postings veröffentlicht und die haben drei Millionen Impressionen.

00:21:12: Also siebzehn Leute aus der Belegschaft, ganz normale Mitarbeitende, lernen von uns, wie man richtig geilen Content macht, der letztendlich andere Professionals auf der Plattform begeistert, die sich dann natürlich hänkelgenauer als Arbeitgebermarke beispielsweise angucken.

00:21:26: Und das erzielt in einem Quartal mit nur siebzehn Leuten drei Millionen Impressionen.

00:21:30: Und das ist eine unschlagbare KPI.

00:21:32: Also wir sind als

00:21:33: Beratung ... Die passenden Business KPI, also das ist die LinkedIn KPI?

00:21:36: Genau,

00:21:36: das ist die LinkedIn KPI.

00:21:37: Und in der Business KPI, da gucken wir uns natürlich vor allen Dingen an, inwiefern das ins Recruiting umschlägt.

00:21:44: Und da gibt es verschiedene Kennzahlen, an denen wir es messen können.

00:21:47: Also es fängt mit kleinen Dingen an, wie beispielsweise, dass die Mitarbeitenden in ihren Postings ... Tracking-Links haben mit UTM-Parametern.

00:21:54: Dann kann man genau sagen, über welchen Corporate-Influencer wie viel Klicks auf die Karriere-Seite kamen.

00:21:59: Solche Dinge machen wir bis hin zu, je kleiner das Unternehmen, desto einfacher kann man es nachvollziehen.

00:22:06: Warum?

00:22:07: Denn in einem kleinen Unternehmen können wir, wenn wir das mit den Corporate-Influencern ausrollen, auch mit dem Recruiting sprechen.

00:22:12: Damit man es nachweisen kann, was es bringt, ist wichtig, dass im Recruiting auch nachgefragt wird.

00:22:17: Und zwar nicht nur kennt ihr uns über Social Media, das würde nicht reichen, Über LinkedIn?

00:22:21: Ja, nein.

00:22:22: Und wenn über LinkedIn sogar im besten Fall wird da gefragt im Recruiting-Prozess, über welchen Mitarbeitenden bist du denn gekommen?

00:22:28: Oder welches Posting hat dich aufmerksam gemacht?

00:22:30: Und ich kann für uns als Company sagen, bei uns kann jeder Bewerbende auf ein ganz konkretes Posting referenzieren, weshalb er oder sie sich bei uns beworben hat.

00:22:39: Und das ist auch was, wo wir natürlich versuchen, mit unseren Kunden hinzukommen, eben diese Schnittstelle zwischen unserem Programm hin ins Recruiting zu schaffen oder andersrum.

00:22:48: von unseren Mitarbeitenden, die wir schulen, hin in Sales-Team.

00:22:52: Das ist ja die andere Sache, die man tracken kann.

00:22:54: Also einmal Talent und Sales.

00:22:56: Das sind die beiden Dimensionen, weshalb Kunden auf uns zukommen mit unserer Arbeit.

00:23:01: Das dritte Geschäftsfeld unserer Firma, das ist sozusagen, ich nenn's jetzt einfach mal sonstiges, das sind dann alle möglichen Projekte, die wir mit Corporate, mit Konzernen, Mittelständlern umsetzen.

00:23:10: Oder

00:23:10: auch Modriers oder so

00:23:11: was.

00:23:11: Nee, das nicht.

00:23:11: Das ist nochmal extra.

00:23:12: Das ist separat, meine eigene Personal Brand.

00:23:15: Aber das dritte Feld da, zum Beispiel, setzen wir eine LinkedIn Influencer-Kampagne auf mit Unternehmen.

00:23:20: Oder wir schalten die Ads für die.

00:23:22: Oder, oder, oder.

00:23:23: Also das ist dann so alles andere, was man auf LinkedIn machen kann.

00:23:26: Und jetzt ganz neu eben auch unser Software-Produkt fällt noch in die Kategorie.

00:23:29: Sonstiges, aber meine Ambition ist natürlich da den größten Revenue-Timer.

00:23:33: Das ist eine Allistagssoftware für LinkedIn, die ihr da gebaut habt.

00:23:36: Genau, die Software nennt sich Storytide.

00:23:39: Mit Storytide kannst du letztendlich LinkedIn-Beiträge planen, veröffentlichen.

00:23:44: Du kriegst überhaupt Inspirationen, was man posten kann.

00:23:46: Auch HALA oder Marketingmanager können über unser Tool ihre Belegschaft in Anführungszeichen verwalten und managen.

00:23:53: Also wenn du da jetzt mal diese ... dass du dich in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem Job, in deinem

00:24:22: Job, in deinem Job.

00:24:24: Was kannst du verteilen?

00:24:26: Wir sind siebenstellig.

00:24:27: Also, aber jetzt mehr als ne Million.

00:24:29: Na ja, logisch.

00:24:30: Also, er ... Mittlerer,

00:24:31: mittlerer siebenstellig.

00:24:32: Also,

00:24:32: sagen wir mal, fünf Millionen.

00:24:33: Sag mal, fünf Millionen,

00:24:34: ja.

00:24:35: Und ich hab versucht, irgendwie was nachzugucken.

00:24:37: Es gibt jetzt ja keine aktuellen Zahlen, aber vor zwei Jahren habt ihr dir so, größt nur noch so, fünfhunderttausend Euro Ergebnis gemacht damit?

00:24:41: Hast

00:24:43: du dann richtig recherchiert.

00:24:44: Aber ist er noch gewachsen?

00:24:47: Ja?

00:24:47: Ja.

00:24:48: Also, ich meine, das ist ja schon, ich meine, du bist jetzt zweiunddreißig, irgendwie hast du selber gegründet, also hundertprozent ... Der Firma gehört dir, ne?

00:24:53: Richtig, ja.

00:24:53: Und jetzt, weiß ich nicht, fast eine Million.

00:24:55: Jetzt dürftest du da mittlerweile sein, stellst du dich mal so.

00:24:57: Und dann kommt er dann der ganzen Sachen nebenher und taub.

00:24:59: Bist du ein Einkommensmillionärin?

00:25:03: Machst gute Schätzungen, hast dich nicht erschiert.

00:25:05: Also, es musste bei Ernst und Jan ganz lange für arbeiten.

00:25:08: Ja, das wäre anders gewesen.

00:25:10: dann, ja.

00:25:10: Ja, zum richtigen Zeitpunkt, den richtigen Schritt gegangen, ja.

00:25:15: Und ist es denn auch für deine Kunden im CEO-Bereich so, dass man das lange machen kann?

00:25:19: Also das macht man dann für ein paar Monate und dann hat dein gutes Ziel erreicht?

00:25:23: Oder sind das Modelle, die sozusagen nachhaltig sind, würdest du sagen?

00:25:27: Das ist ja das Coole.

00:25:28: Während du, wenn du zum Beispiel externen Influencer für deinen Unternehmen einkaufst, musst du dir ja jedes Mal, wenn du eine Kampagne machst, immer wieder neu bezahlen, dafür dass sie posten.

00:25:36: Wenn du deine Mitarbeitenden... ausbildest.

00:25:39: Und in meinen Augen sind Mitarbeitende die besten und authentischsten Botschafter, die du für deine Kampagnen und deine Produkte haben kannst, ja, weil die daran glauben, die stehen dahinter, die erleben das Unternehmen von innen.

00:25:49: Und wenn du die aufbaust und trainierst und die sich Reichweiten aufbauen, die arbeiten ja in deinem Unternehmen.

00:25:54: Das heißt, du kannst die dann richtig strategisch einsetzen nutzen.

00:25:56: Also ja, auf jeden Fall ist das nachhaltig.

00:25:58: Das heißt, es gibt auch Kunden, die jetzt über Jahre bei dir auch irgendwie sozusagen aktiv bleiben.

00:26:03: Ja, total.

00:26:03: Also jetzt mit Bayerns Dorf arbeiten wir im zweiten, bald im dritten Jahr mit der TK auch.

00:26:08: Und TK ist ja auch ein gemeinsamer Partner von euch, ja, genau wie von uns.

00:26:12: Absolut, ja.

00:26:14: Und wenn jetzt jemand zuhört und sagt, okay, ich bin jetzt auch hier oder sagen wir in meinem Fall jetzt, ich bin jetzt Geschäftsführer.

00:26:21: Was kannst du bei so Leuten dann raus?

00:26:24: Also kann man es pauschal sagen, dann guckt man das Profil an und nehmt man es an.

00:26:26: Da hat jetzt jemand nicht so seine Mitarbeiter und ein paar Bekannte und so, vielleicht fünf, sechs, hundert Leute.

00:26:31: Kannst du jeden auf zehn, zwanzig, tausend bringen oder kannst du jeden auf hunderttausend Kontakte bringen?

00:26:35: oder ist überhaupt Kontakte die richtige Währung?

00:26:38: Ja, also genau, auf LinkedIn spricht man von Followern.

00:26:40: Und je nachdem, also wir gucken uns immer an, von welchem Ziel hier unsere Kunden kommen.

00:26:45: Ja, es gibt Kunden, die sagen, ich will Reichweite.

00:26:47: Es gibt COs, die sagen, ich möchte einfach Brand-Awareness für mein Unternehmen haben.

00:26:51: Das heißt, welche KPI gucken wir uns dann an?

00:26:53: Das sind die Impressionen.

00:26:54: Wie viele Impressionen generieren die Beiträge?

00:26:56: Wie reingehen die Beiträge?

00:26:58: Es gibt andere Kunden, die sagen, hey, ich will gar nicht viel Reichweite.

00:27:01: Ich brauche nur die fünfhundert richtigen Kontakte und möchte de-converten zu Kunden.

00:27:05: Dann ist ja die KPI eine ganz andere.

00:27:07: Insofern kommt es immer auf den Blickwinkel an.

00:27:10: Aber ich kann schon sagen, dass wir es schaffen.

00:27:13: Ein CEO, der, ich denk gerade an ein Unternehmen, das ist eine mittelständische Beratung.

00:27:18: Die machen letztendlich SAP-Migrationsberatung.

00:27:20: Und da ist der CEO gekommen mit ungefähr hundert Followern.

00:27:23: Und wir bringen den dann in einem Jahr zu zehntausend Followern.

00:27:26: Und fünf Millionen Impressionen im Jahr hatte der.

00:27:30: Das sind so die ... Aber

00:27:31: ist die Plattform nicht mittlerweile immer mehr verstopft?

00:27:33: Die Plattform ändert sich.

00:27:34: nach meinem Gefühl.

00:27:35: Und auch bei dir selber war es ja so, Dein Aufstieg wäre jetzt auch nicht mehr duplizierbar, weil das ist ein Thema auch von Timinglück hast du ja selber gesagt.

00:27:44: Also könnte man nach wie vor, obwohl so viel Verstopftung jetzt drauf ist, die Leute so groß entwickeln.

00:27:49: In meinen Augen ist genau das das Coole an LinkedIn nach wie vor.

00:27:52: Also auf Instagram, auf TikTok und Co.

00:27:54: da hast du ja nicht mehr die Möglichkeit vorbei auf TikTok und auf Instagram, vielleicht mit Reels, aber in der Regel, ja, postest du da privat nicht irgendwas, wachst den nächsten Tag auf und hast auf dein Beitrag Millionen Reichweiten.

00:28:04: Das passiert ja nicht.

00:28:05: Auf LinkedIn kann dir das nach wie vor passieren, mit ganz wenig Kontakten einen total viralen Post zu haben.

00:28:10: Und ich glaube, das ist genau das Spannende an der Plattform.

00:28:13: Aber du hast schon recht, das ist ein Zeitfenster sozusagen, was auch immer kleiner wird.

00:28:18: auf jedem anderen Medium auch.

00:28:20: Teilst du dir mit, je mehr Nutzer dahin kommt, desto mehr Nutzer teilst du dir auch die Reichweite.

00:28:25: Und es werden einfach immer mehr Nutzer auf LinkedIn aktiv.

00:28:28: Und das heißt, es wird auch immer schwieriger, Reichweite aufzubauen.

00:28:31: Das stimmt schon.

00:28:33: Mit den richtigen Content-Strategien, und die haben wir, kriegt man das hin?

00:28:36: Was

00:28:36: ist denn das Entscheidende?

00:28:37: Was ist denn so content-strategiemäßig?

00:28:39: Das ist das A und O. Worauf muss man denn achten?

00:28:42: Auf LinkedIn, was entscheidend ist dafür, dass ein Posting wirklich durch die Decke geht, ist letztendlich das Visual, also bedeutet oder Content-Assert, das heißt das Foto, das Video oder die Grafik, die man postet, in Kombination mit der Headline, also der ersten Zeile des Postings.

00:28:56: Die beiden in Kombinationen entscheiden darüber, ob ein Posting viral geht oder nicht.

00:28:59: Der Inhalt, was dann drinsteht, natürlich muss das auch gut sein, aber das ist zum Beispiel gar nicht relevant, wie lang ein Post ist, ob der kurz oder lang ist.

00:29:07: Es kann beides durch die Decke gehen, aber entscheidend das, was die Leute im Feed-Scrollen, das Feed-Scrollen stoppen lässt, also das Leute anhalten und den Beitrag anschauen.

00:29:16: Das ist die Headline in Kombination mit dem Visual, das ist das A und O.

00:29:19: Aber Videos zum Beispiel funktioniert auch eigentlich gar nicht, hab ich mal gehört.

00:29:23: Nee, das kann man so nicht sagen, auch da.

00:29:24: Also ich glaub fest daran, dass am Ende guter Content sich immer durchsetzt, ja.

00:29:28: Und natürlich gibt's jetzt irgendwie tausend Tipps.

00:29:31: Hey, du solltest zu der unter Uhrzeit posten und am besten perform irgendwie doch Post exakt in dieser oder jener Länge.

00:29:37: Aber das... kann ich nicht unterschreiben.

00:29:39: Das, was wir sehen, ist, wenn der Inhalt gut ist, ob lang oder kurz, auf Video oder Foto, dann geht er durch die Decke.

00:29:44: Und guter Inhalt ist aber auch provokanter Inhalt meistens.

00:29:47: Wenn du mich fragst, was sind die besten Reichweitenstrategien, dann sind das am Ende drei verschiedene Hebel, die du bedienen kannst für Reichweite und wirklich nur Reichweite.

00:29:57: Das ist einmal natürlich Emotion.

00:29:59: Also irgendwie ein Post, der anfängt mit.

00:30:01: Ich bin so wütend über XYZ, der den Klickenleuten tendenziell natürlich eher, also auch da muss man einfach mal sagen, wir sind auch auf einer Plattform wie LinkedIn, sind wir am Ende Menschen.

00:30:12: Und Menschen fallen halt auf Klickbait rein, genauso auf Instagram wie auf LinkedIn.

00:30:17: Also Emotionen ist das eine.

00:30:19: In der CEO-Kommunikation beispielsweise in Hebel, den wir so nicht immer ohne Weiteres bedienen würden oder Hebeln würden.

00:30:25: Eine zweite Strategie für Reichweite.

00:30:28: Ist Meinung?

00:30:29: Also Haltung.

00:30:30: Und das ist auf jeden Fall auch was, wo immer mehr CEO sich glücklicherweise rein trauen, also zum Beispiel Stellung zu beziehen zu Homeoffice-Jahnein oder Vier-Tage-Woche-Jahnein.

00:30:40: Wenn du dich da klar positionierst, dann ist das einfach was, womit du schnell viel Reichweite generieren kannst auf LinkedIn.

00:30:46: Das ist das zweite.

00:30:47: und das dritte ist virale Assets, die schon mal viral gegangen sind auf der Plattform, einfach zu nehmen und nochmal zu posten.

00:30:53: Und das ist auch was, was Content Creator auf LinkedIn viel machen.

00:30:57: Also es gibt viele Counts, die groß geworden sind.

00:30:59: über diese, ich sag mal, Copy-Paste-Strategie.

00:31:01: Aber das ist z.B.

00:31:01: auch was, was in der Seal-Aware-Kommunikation wir gar nicht machen, logischerweise.

00:31:04: Also, wenn du dich als Vorstand positionierst oder als ein Experte, dann musst dein Content unik sein und neu sein.

00:31:11: Und das kann nicht eine Kopie von irgendwas anderem sein.

00:31:13: Okay, aber was, also, mir total schwer fällt, vorzustellen, ist, wenn da so ein Dachs-CEO ist, der hat ja auch irgendwie eine ganz eigene Art zu reden, und dass ihr das dann sozusagen ... ... nachmachen können, dass er euch dann die Freiheit gibt, das sozusagen so zu machen und ihr das spüren könnt, wieso jemand ... ... da sich aufstellen möchte auch.

00:31:33: Ich meine, wie er das sollte, rein reichweitenmäßig ist das eine, aber es wird ja auch bewertet.

00:31:36: Manchmal habe ich das Gefühl, es ist da mal fast ein bisschen peinlich manchmal.

00:31:40: Ja, ist das so, was für welchen Account findest du denn peinlich?

00:31:44: Also ich finde es, sagen wir mal, was heißt peinlich, aber es ist natürlich schon sehr viel so.

00:31:48: auch Inszenierung und irgendwie ... alles mögliche beglückwünschen und irgendwo reinkommentieren und sowohl denkt okay ist es wirklich sinnvoll.

00:31:57: Ja also was für uns super wichtig ist das Personal Branding niemals zum selbst Zweck.

00:32:01: Also die Kunden, die mit uns arbeiten, die haben immer einen Ziel.

00:32:04: Die kommen, weil die Fachkräfte suchen, weil die Kunden gewinnen wollen oder weil die ihr Unternehmen sichtbar machen wollen und entlang dieser Ziele arbeiten wir auch.

00:32:12: Und wenn dann am Ende zu einer Geschichte, das beste Acid, ein Foto oder ein Selfie mit dem Team ist und das das einfach unterstützt und mehr Reichweite bringt, dann nutzen wir ein Tool wie ein Selfie.

00:32:24: Das ist für uns ein Tool, um ein Reichweite zu kommen.

00:32:27: Aber es ist nie das, worum es geht.

00:32:29: Es geht nie darum, CEOs einfach zu profilieren, einfach vor the sake of personal branding.

00:32:33: Sondern unsere Kunden kommen wirklich immer mit einer ganz konkreten Arbeitsanforderung an.

00:32:37: Ist nicht ein bisschen Ego-Thema?

00:32:39: Ja, also es ist schon ... Sicherlich etwas, wo der eine oder andere sagt, hey, das sehe ich vor allem bei Unternehmern.

00:32:47: Es gibt schon einige Unternehmer, die auf uns zukommen und sagen, hey, ich sitze in Hintertupfingen, wir machen eine Milliarde Umsatz, kein Mensch kennt uns.

00:32:56: Warum war ich noch nicht mehr?

00:32:59: Natürlich ist das auch etwas, wo Eitelkeit eine Rolle spielt, sicherlich.

00:33:04: Und das ist übrigens auch etwas, was total spannend ist.

00:33:06: Also nochmal so, warum in meinen Augen das so relevant ist, CEO-Kommunikation zu machen.

00:33:12: Abgesehen jetzt mal von den Zahlen.

00:33:13: Also die Zahlen sagen... CEOs haben viermal mehr Engagement auf ihren Postings als alle anderen Mitarbeiter des Unternehmens.

00:33:19: Und als die Unternehmensseite gleich dreimal.

00:33:21: Also es ist einfach der stärkste Account, der Reichweitenstärkste, auf LinkedIn ist der CEO.

00:33:26: Aber mal abgesehen davon, was kannst du mit so einem Account noch machen?

00:33:28: Jetzt mal unabhängig von Sales und Talent-Aquise und und und.

00:33:32: Du kannst es beispielsweise nutzen und das mache ich zum Beispiel oft, um um Fragen zu machen, also eine Meinung schnell zu evaluieren.

00:33:38: Ich habe mir überlegt, Ob ich noch einen weiteren Kanal neben meinem LinkedIn-Account wirklich professionell aufbauen, Podcast oder YouTube-Account oder oder.

00:33:46: Ja, und dann kann ich natürlich jetzt mit meinen über zweihunderttausend Followern hingehen, kann eine Umfrage machen und fragen, wo konsumiert ihr denn sonst neben LinkedIn am liebsten Business-Inhalte?

00:33:54: und hatte dann innerhalb von achtundvierzig Stunden dreitausend Menschen, die teilgenommen haben und kann dann sagen, okay, achtunddreißig Prozent sagen, sie hören am ehesten Business-Podcast.

00:34:03: Cool, dann weiß ich schon mal, das ist vielleicht das eheste, wo ich hingucken sollte.

00:34:06: Umfragen, supergeil, schnell evaluieren, in welche Richtung entwickelt man ein Produkt, so was kann man nutzen.

00:34:12: Du kannst aber auch grundsätzlich sagen, dass das einfach ein wahnsinnig wichtiger Hebel oder ein wahnsinnig nicht wichtiges Tool ist, in einem Shitstorm zum Beispiel.

00:34:21: Wenn du in die Kritik gerätst, dann bist du nicht darauf angewiesen, dass der Journalist vom Handelsblatt ein Interview mit dir macht.

00:34:27: Erst recht musst du nicht zittern, weil du nicht weißt, wie der am Ende das darstellt, sondern du hast dein eigenes Sprache.

00:34:33: Du kannst über deinen eigenen Account, bei mir sind's, eine halbe Million Menschen in einer Woche erreiche ich.

00:34:38: Wenn irgendwas passiert, dann kann

00:34:40: ich ... Was bei Linken viel ist.

00:34:41: Die Zahlen klingeln im Fall zu Instagram, aber der tickt doch eher klein.

00:34:45: schon große Zahlen.

00:34:46: Ja, auf jeden Fall.

00:34:47: Also mein Account gehört in Deutschland zu den größten, was zwanzig, dreißig Accounts.

00:34:50: Werden

00:34:51: die größten deutschen Accounts?

00:34:52: Frank Thielen, glaube ich?

00:34:52: Ich glaube Frank Thielen.

00:34:53: Der hat jetzt die fünfhunderttausend Followermarke geknackt und daran sieht man er schon.

00:34:57: Also wir reden auf LinkedIn beim größten Account von dem Account mit fünfhunderttausend Followern.

00:35:01: Ich weiß gar nicht auf Instagram, der größte Account in Deutschland sind wahrscheinlich zehn Millionen.

00:35:06: Also das ist einfach eine andere Verhältnismäßigkeit und mit zweihunderttausend Followern ist man superstar auf Linke.

00:35:12: Ja, genau.

00:35:13: Aber ja, dieses ... Du hast eine Stimme in einem Diskurs.

00:35:16: Du kannst das narrativ in Situationen selbst gestalten, weil du eine Reichweite hast als CEO.

00:35:21: Und wie mächtig ist dieses Tool, bitte?

00:35:23: Das find ich wahnsinnig.

00:35:24: Du hast im Linken nichts anderes groß aufgebaut.

00:35:26: Ich hab mal geguckt über YouTube, dass es alles überschaubar ist.

00:35:29: YouTube,

00:35:30: Tiktok, hunderttausend Follower.

00:35:32: Das ist okay.

00:35:33: Also, das ist auch ... Klar, am Ende sind wir eine ... Beratung für LinkedIn, aber natürlich auch ist unser Anspruch, allgemein Social Media super gut zu können.

00:35:42: Und dann gibt es halt mal die Challenge.

00:35:43: So, Leute, hier ist jetzt mein TikTok-Account.

00:35:46: Lass mal gucken, was wir in einem Jahr, eineinhalb Jahren, ein Reichweite aufbauen können.

00:35:50: Wie schnell schaffen wir es zu den Hunderttausend Followern?

00:35:52: Das haben wir gemacht und es hat eineinhalb Jahre gedauert bei TikTok.

00:35:56: Wir wollen einfach uns selbst auch immer wieder beweisen.

00:35:59: Wir kennen die Strategien, wir hacken die Plattformen.

00:36:01: Ich glaube, das ist auch das, was uns als Unternehmen von anderen Beratungen unterscheidet, dass wir wirklich den Algorithmus verstehen.

00:36:09: Also wir versuchen darüber letztendlich, die Accounts aufzubauen, dass wir wirklich uns in diesen Algorithmus rein hacken.

00:36:14: Hat sich

00:36:14: denn viel verändert in letzter Zeit?

00:36:15: ein Algorithmus?

00:36:16: Also gibt es jetzt eine neue Entwicklung?

00:36:19: Was allgemein immer ... besser auf LinkedIn funktioniert, sind so serielle Formate.

00:36:24: Also weil grundsätzlich User immer mehr Zeit und auch immer öfter die App öffnen und immer mehr Zeit in dieser App auf LinkedIn verbringen.

00:36:31: Und ich kann zum Beispiel erzählen von meiner COO-Suche.

00:36:34: Also dieses ist so ein Trend, der nennt sich letztendlich Building in Public.

00:36:37: Also du begleitest Öffentlichkeitswirksam.

00:36:40: etwas auf LinkedIn, den Aufbau von beispielsweise, wie entsteht das OMR Festival.

00:36:45: Du könntest ja jetzt anfangen, irgendwie im Januar bis Mai oder was diesen ganzen Prozess, was passierte, alles bis zum Festival hinzubegleiten.

00:36:52: Und das ist etwas, was immer besser funktioniert.

00:36:55: Also ich sag mal so, als ich angefangen hab und die Plattform nur zwölf Millionen Nutzer in Dach hatte, heute sind es neunundzwanzig Millionen, also mehr als verdoppelt in Sachen Userzahlen.

00:37:05: Da haben Leute sich noch nicht so oft eingeloggt, sind nicht so dran geblieben.

00:37:08: Und ich glaube, heute kannst zu viel mehr Formate kreieren, Serien, die Suchtfaktor haben.

00:37:14: Ich habe das gemacht mit meiner COO-Suche.

00:37:16: Ich habe vor einem Jahr eine COO oder einen COO gesucht und habe jede Woche eine Update gegeben.

00:37:24: Was soll ich ins Case-Interview machen?

00:37:26: Wie viel Gehalt sollte dieser COO verdienen?

00:37:29: Und die Community hat richtig mitgedacht und war richtig dabei in dem Prozess.

00:37:32: Und ich glaube, das ist was, was immer besser funktioniert, weil mehr Menschen viel Zeit da verbringen.

00:37:37: Wer macht denn generell jetzt unabhängig von dir selber ein gutes Link, wo würdest du ihn sagen, guck da mal hin, das ist einfach irgendeine Figur, die das gut macht.

00:37:46: Also ich persönlich mag den Account von Harry Stabbing super gerne.

00:37:50: Also auch das ist natürlich für mich jetzt, als jemand, der schon ganz lange auf der Plattform ist, ich gucke nicht nur in Deutschland, natürlich gucken wir auch international, was ist der Creator, die Spannte?

00:37:58: Und das ist jetzt einfach auch ein persönlicher ...

00:38:00: Ist ein englischer Investor und auch Podcaster, ne?

00:38:03: Genau, ist auch ein Podcaster, Schwenti VC, der Gründe davon.

00:38:06: Und er war auch erst, das ist natürlich auch eine Parallele zu meiner Geschichte, er war auch erst irgendwie Podcaster, hatte eigentlich erst diese Media-Brand und dann hat er immer angefangen ... oder hat angefangen den Fonds zu raisen.

00:38:17: Und ich finde, der macht deswegen coolen Content, weil der zum Beispiel ohne Fotos funktioniert.

00:38:22: Und das ist für mich so ein schöner Beweis dafür, dass auf LinkedIn wirklich es um Inhalte geht.

00:38:27: Jemand, den ich in Deutschland ich persönlich cool finde, ist Michael Bogner.

00:38:32: Perspektiv hat er gegründet.

00:38:34: Die sind jetzt gerade von Deutschland, das ist letztendlich ein Saas-Unternehmen.

00:38:36: Es wäre vielleicht auch ein spannender Podcast-Gast.

00:38:38: Wir sind jetzt gerade nach in die USA gegangen nach New York und der zum Beispiel erzählt gerade so von diesem, okay, wir waren ein deutsches Unternehmen und versuchen jetzt zu expandieren in den US.

00:38:46: Er ist da mit einem Teil des Teams auch irgendwie hingezogen und begleitet gerade so, was er da macht und wie das funktioniert.

00:38:51: Das finde ich ist auch ein cooler Account.

00:38:53: Ich

00:38:53: habe gesehen, irgendwie der Telekom CEO oder Team Hötges ist irgendwie so Weihnachtsvideo offen mit als Icehockey-Spieler und so die ganzen Sachen.

00:38:59: die wahrscheinlich auch für LinkedIn mitunter inszeniert, nimmt das wahr?

00:39:04: Das Video habe ich jetzt in dem Fall noch nicht gesehen, aber klar, ich meine, wir gucken uns regelmäßig die Profile von allen DAX-Vorständen an.

00:39:12: Zwei Drittel der DAX-COs sind auf LinkedIn wirklich aktiv und haben professionelles Team.

00:39:17: Also das siehst du natürlich auch, wer da professionell aufgestellt ist und wer eher nicht.

00:39:20: Und es müssen wir allein deswegen auf dem Radar behalten, weil wir zwei von diesen DAX-COs natürlich beraten und dann müssen wir gucken, was irgendwie die anderen machen.

00:39:26: Es gibt

00:39:26: ja mittlerweile Wettbewerb.

00:39:28: Ich weiß zum Beispiel von Kai Dickmann, dem ehemaligen Bild-Chef-Redakteur und Philipp Wessen, Stern-Chef-Redakteur, die beide mal zusammen losgelaufen haben, eigentlich auch Story-Maschinen, war auch schon mal im Podcast vor einiger Zeit.

00:39:41: Und machen das ja auch, so CEO.

00:39:43: Also das heißt, da scheint sich so ein ganzes Umfeld mittlerweile etabliert zu haben, wer sind eure relevantesten Wettbewerber?

00:39:49: Also wenn er sagt, okay, ich will das auch haben, aber diese Läden, die ist mir zu teuer oder die kann grad nicht, wenn guckst du noch?

00:39:56: Also... von den Profis, die das da draußen machen, die in unserer Liga spielen, sind wir eher noch im mittleren Preissegment.

00:40:04: Ja, das ist sozusagen ...

00:40:06: Okay, aber wer macht das noch einigermaßen?

00:40:09: Ich finde, Story-Machine macht das bestimmt sehr gut.

00:40:12: Ich kenne jetzt natürlich nicht alle Accounts, in denen die drin sind.

00:40:15: Aber ansonsten, wenn ich auf unsere Marktbegleiter gucke, sehe ich zwei große Gruppen unabhängig von einem Story-Machine.

00:40:22: Das sind einmal, ist ein ganzer ... Bunch an Freelancern.

00:40:27: Wer wurde noch nicht von einem LinkedIn-Ghostwriter Freelancer angeschrieben?

00:40:31: Hey, soll ich dein Profil übernehmen?

00:40:32: Wahrscheinlich jeder Manager, jeder CEO, der jetzt hier gerade zu ... Wirklich?

00:40:36: Ich

00:40:36: bin nötig, glaube ich.

00:40:37: Du hast einfach deine Inbox nicht im Griff, Philipp.

00:40:39: Du wurdest sicherlich auch schon angeschrieben und die wurde es angeboten.

00:40:43: Also, ich glaube, jeder hat schon mal so eine Anfrage bekommen, aber da muss man sagen, ich mein, wir beraten Großkonzerne.

00:40:48: Enterprise, die stellen nicht einen Freelancer für so ein Thema ein, sondern die wollen das Team heiraten.

00:40:54: Sie sind sozusagen raus, auch wenn die es vielleicht in Teilen gut machen.

00:40:57: Auf der anderen Seite sehe ich ganz viele PR-Agenturen, klassische PR-Agenturen, die halt normalerweise Medienplatzierung machen, die gut Texte schreiben können und die jetzt natürlich merken, unsere Kunden wollen auch LinkedIn.

00:41:09: Klar machen wir auch LinkedIn, aber ganz ehrlich, nur weil du ein Text schreiben kannst, heißt das noch lange nicht, dass du irgendetwas auf LinkedIn aufbauen kannst, sondern da brauchst du ja wie gesagt Wir häcken den Algorithmus, du brauchst einen ganz anderen Skill, du musst die Mechaniken auf so einer Plattform verstehen.

00:41:22: Und da, würde ich sagen, haben wir eine sehr einzigartige Positionierung, weil wir genau das machen.

00:41:29: Darf ich dir da noch mal einen Einblick weben?

00:41:30: Weißt du, was mich auch sozusagen den Unterschied ist am Ende zu diesen zwei Gruppen an Marktbegleitern?

00:41:36: Die haben ja alle auch nicht die Möglichkeit, auf so einer hohen Scale zu testen.

00:41:40: Denn mein Account mit meinen zwei Hunderttausend Followern, der eben zu den größten gehört in Deutschland, das ist ja für uns ein Testlabor für alles, was wir mit Kunden machen.

00:41:48: Bevor wir irgendwas beim Kunden ausrollen, testen wir erst mal auf meinem Account, wie das funktioniert, ob das läuft.

00:41:52: Das haben andere Agenturen einfach nicht so ein Essent, wo die so freitesten können.

00:41:58: Hast du dir mal meinen Account angeschaut?

00:41:59: Na sicher.

00:42:02: Weißt du, dass dein Account in unseren ... Du dürft dich jetzt eigentlich erzählen, ich tust trotzdem.

00:42:06: In unseren Case-Interviews ist dein Account immer, ja, der sozusagen ein Case oder eine Aufgabe.

00:42:12: Verlierer Account.

00:42:13: Nee, also, na ja, schon so, hey, hier ist so ne

00:42:16: Kau, was könnte man da ... Da ist ein Trottel, da ist ein Trottel.

00:42:20: Was könnte man besser machen?

00:42:21: Ich krieg

00:42:21: sozusagen jede Woche einmal eine Philip Besser Meier-Strategie präsentiert von Bewerbern bei uns.

00:42:26: Wirklich?

00:42:26: Ja, sicher.

00:42:27: Kann ich dir mal gerne schicken, wenn du es willst.

00:42:28: Dann kannst du alle weiter schicken.

00:42:30: Okay, ich hab ein Trottel-Account.

00:42:32: Was könnte ich mir besser machen?

00:42:33: Was für den ganzen Vorschlägen ist denn jetzt cool?

00:42:37: Also, ich mein, du machst ja schon ein bisschen was.

00:42:40: Aber du machst immer das Gleiche eigentlich.

00:42:41: Du machst immer das Foto mit dem Podcast und du machst immer Podcastbewerbung.

00:42:45: Nichts anderes eigentlich.

00:42:46: Aber jetzt ist für mich erst mal die Frage, wenn du sagst, was kann ich denn anders machen?

00:42:49: Ich hab tausende Ideen, Philipp.

00:42:51: Aber was ist dein Ziel?

00:42:54: Podcastbewerben?

00:42:56: Okay, aber da kannst du ja auch noch so viel mehr machen.

00:42:59: Also jetzt gerade kündigst du eigentlich immer ... den Gast irgendwie an.

00:43:02: Du hast dieses Foto und hast eine kurze Beschreibung zu dem Gast.

00:43:05: Jetzt habt ihr letztes Jahr auch diesen Adventskalender zum Beispiel gemacht und habt da irgendwie zwei, drei Leute drin gehabt.

00:43:10: Wie wär's zum Beispiel da zu sagen, hey, wir haben eine Wildcard in diesem Adventskalender und wir geben eine Wildcard an jemanden aus der LinkedIn-Community, interagiert mal, warum ihr einen Podcastplatz verdient hättet.

00:43:20: Zag Engagement über LinkedIn und die Connections.

00:43:23: zu dem Podcast.

00:43:24: Was könntest du noch machen mit dem Podcast, um den zu bewerben?

00:43:26: Du könntest beispielsweise hingehen und sagen, ihr vermarktet den ja auch.

00:43:30: Werbung im OMR Podcast.

00:43:32: Und da könntest du in meinen Augen zum Beispiel das viel mehr ankündigen und auch schon antiesern, indem du zum Beispiel sagst, hey, nächste Woche haben wir, oder in zwei Monaten habe ich ein Gespräch mit einem irgendwie Christian Klein mit dem Vorstand von SAP.

00:43:45: Und wer hat Lust, in genau der Folge Werbung zu platzieren, weil sein oder ihr Geschäftsmodell genau an das anknüpft, was SAP macht.

00:43:52: Also sozusagen auch... auf eure Vermarktung irgendwie einzahlen mit Interaktion.

00:43:57: Insgesamt könntest du die Community viel mehr einbinden.

00:44:00: Stell dir vor, du würdest hier in jedem Podcast eine Frage stellen aus deiner LinkedIn-Community.

00:44:04: Was würde passieren?

00:44:05: Alle Leute, die irgendwie, wenn du sagst, hey, nächste Woche interview ich Celine, kommentiert mal, was wollt ihr von der Wissen?

00:44:09: Keine Ahnung, zweieinhalb Kommentare vielleicht.

00:44:12: Und dann, was passiert, alle Leute, die da kommentiert haben und das verfolgen, hören dann rein, weil die wollen ja dann wissen, von wem wurde die Frage genommen?

00:44:19: aus der Community.

00:44:20: Und dann kannst du namentlich sagen, hier hat ja irgendwie die Laura Sohn so kommentiert, die Frage, wo aus der LinkedIn-Community an dich, Selin, ist.

00:44:27: Und so hast du eine Verknüpfung zwischen Podcast und einer LinkedIn-Community.

00:44:30: Und würdest das natürlich noch mal in Sachen Engagement auch, ich glaube, in den Podcast-KPI's würde sich das niederschlagen.

00:44:36: Du hast ja hundertsechzigtausend Follower auf LinkedIn.

00:44:39: Das kannst du ja nutzen.

00:44:40: Und die viel mehr da reinzielen, viel mehr Engage in den Podcast.

00:44:43: Ja, mach's recht.

00:44:44: Was würd ich machen zum Ticketverkauf beim Festival?

00:44:48: Also, ich glaube, Festival insgesamt, man kriegt ja überhaupt nicht mit, wie dieses Ding entsteht.

00:44:53: Ja, dann kommen da einmal im Jahr siebzigtausend Menschen.

00:44:56: Keine Ahnung, wie ihr diese Bude da ins Laufen kriegt.

00:44:59: Ich glaub, dieser ganze Prozess zu begleiten, was da alles backstage passiert.

00:45:03: Ich hab von dir gelernt, Building

00:45:05: in Public.

00:45:05: Ja, auch da.

00:45:07: Wir haben jetzt nur noch drei Masterclasseslots frei.

00:45:10: Und hier sind die fünf Themen, die wir nehmen können.

00:45:12: Community, welches Thema wollt ihr hören auf der OME?

00:45:15: Damit kreierst du ja schon im ... in den Monaten da vorne viel größeren Hype, wenn du das so eng begleiten würdest.

00:45:21: Aber was ich mir auch vorstellen kann, jetzt mal unabhängig von Ticket Sales, das ist ja ein Revenue Stream, sind die Ticket Sales, das andere sind ja eure Partner.

00:45:29: Und was ich mir da zum Beispiel vorstellen könnte, ist, dass du auf deinem Account die kreativsten Stände ... eurer Partner vorstellt.

00:45:35: Also was macht ein, keine Ahnung, jetzt ein Vodafone, ein langer Partner oder wer auch immer der Partner ist und so einen Riesenstand macht.

00:45:42: Was ist der coolste Stand bei der OMR?

00:45:44: Du stellst jeden Montag irgendwie Monday Boost und stellst jeden Montag einen Stand vor und was die da machen.

00:45:50: Dass die irgendwie DJs, die lassen ja DJs aus der ganzen Welt einfliegen zu eurer OMR, um den Stand voll zu haben, an so eine geile Standparty zu haben und da echt mal so die Ideen und Konzepte vorstellen.

00:46:01: Mega, mega, super.

00:46:02: Was können ich machen für unsere auf der Bewertungsplattform, OMR Reviews?

00:46:10: Das kostet gleich für den...

00:46:11: Ja, das wird die Nutzwerte jetzt hier.

00:46:15: Das

00:46:15: ist ja auch was andere Leute vielleicht auch haben.

00:46:17: Also wir haben einen Marktplatz für Softwarebewertungen.

00:46:19: Genau.

00:46:19: Es gibt ja auch andere, die auch irgendwelche Marktplätze verantworten oder so was.

00:46:22: Oder Bewertungsplattformen.

00:46:23: Also was macht man da?

00:46:25: Ich glaube, da könntest du zum Beispiel was einmal bei mir total... abgegangen ist und viral gegangen ist, ist so mein Toolstack.

00:46:30: Also ich als Unternehmerin, welche Tools nutze ich?

00:46:33: Oder wir als Team?

00:46:34: The People Branding Company, was sind so die fünf Tools, ohne die unser Unternehmen nicht funktionieren könnte?

00:46:40: Und so könntest du zum Beispiel, ihr habt ja da Profile auf der Plattform, wo ihr die Softwares vorstellt und du könntest wie so... Die Top-Fünf-Tools für interne Kommunikationer sind das Slack und irgendwie keine Ahnung, fünf andere.

00:46:53: Und du rankst die irgendwie noch mal aus deiner persönlichen Brille und bewertest die.

00:46:57: Das könnte man machen, ja.

00:46:58: Ich finde allgemein, Philipp, ich weiß ja nicht, inwiefern du wirklich so zu diesem Thema digitale Geschäftsmodelle wirklich auch als Experte wahrgenommen werden möchtest.

00:47:08: Ich mein, immerhin hast du diese Keynote einmal im Jahr.

00:47:11: State of German Internet heißt sie.

00:47:12: Und lief was da einmal wirklich geilen Content ab.

00:47:15: Und ich finde, aus dieser Keynote, aus jeder einzelnen Slide könntest du ein LinkedIn-Posting machen.

00:47:21: Aber

00:47:21: wie viele LinkedIn-Postings kann man denn, also glaub, würde ich machen, wenn ich jetzt jemand einstelle, dass nichts anderes macht und dann würde er jeden Tag was posten, irgendwann

00:47:29: ... Das ist auch

00:47:29: hart nutzwendig.

00:47:30: Nee, das ist auch hart nutzwendig.

00:47:31: Diese Western-Erständnis in meinem Feed und dieser nervige Typ.

00:47:34: Also so ging's mir manchmal.

00:47:35: Ich denke, jetzt ist ja gut, ich muss mal was anderes sehen.

00:47:38: Kann man das nicht... Also

00:47:41: erst mal, du machst so wenig.

00:47:42: Bist du da hin, kommst du zu Leuten nervst?

00:47:44: Das ist sozusagen noch ein ganz weiter Weg in meinen Augen.

00:47:46: Und ich würde auch gar nicht sagen jeden Tag.

00:47:49: Also ich denke, und das ist ja auch das Geile an LinkedIn.

00:47:52: Wenn du viermal die Woche, drei bis viermal die Woche postest, dann... ist das völlig ausreichend.

00:47:58: Und damit ist auch dieser Anspruch der Plattform irgendwie so gering, wenn du das vergleichst mit einem TikTok, wo du drei Videos am Tag machen musst eigentlich, um irgendwie durch die Decke zu gehen oder Instagram, wo du jeden Tag diese Stories hast.

00:48:10: Die Influencer dafür öffentlichen, da ist ja der Anspruch von LinkedIn an die Frequenz.

00:48:14: Ist ja so gering.

00:48:16: vier Postings die Woche.

00:48:17: Und das ist ja Text und irgendwie ein Bild oder mal ein Video.

00:48:20: Und ich glaube mit vier Postings die Woche würdest du keinen Nerven, weil, und das muss man ja auch mal so ehrlich sagen, nicht jedes Posting wird jedem aus seiner Community ausgespielt, sondern ich sehe von dir, also ich sehe ehrlich gesagt zum Beispiel, keine Ahnung, relativ selten, was ich sehe, einmal im Monatenpost von dir.

00:48:35: Wie oft postest du gerade?

00:48:37: Zwei mal die Woche, weil ein Podcast erscheint.

00:48:39: Ja genau, dann könntest du ... Verdoppeln auf irgendwie vier.

00:48:42: Aber schau, so selten wird mir was ausgespielt.

00:48:46: Bist du an diese Printedtaktion grenzt zu kommen?

00:48:49: Es dauert noch.

00:48:50: Ich hab das Gefühl, auf der einen Seite weiß man, was der Plattform gefällt und was man tun muss.

00:48:55: Und man versteht auch, dass Leute das machen wegen der Plattform, auf der anderen.

00:48:59: Eben, ne?

00:49:00: Denke ich häufig, den Leuten ist auch klar, mir ist auch klar, es ist jetzt irgendwie so ein bisschen cringe.

00:49:05: Also nach dem Motto, ich jetzt kommen siebzig tausend Leute, bla, bla, bla, oder was alle so posten.

00:49:09: Ich habe jetzt erreicht, bin befördert worden.

00:49:11: Was denn alle so posten?

00:49:12: Dass man irgendwie... Wenn Arndt schon, dass das sinnvoll ist und dann wird er auch geliked und gratuliert und so.

00:49:18: Aber gleichzeitig denkt man sich auch, das geht auch anderen so, dass die denken, oh Gott, muss das jetzt hier alles abgefeiert werden?

00:49:25: Also, es gibt zwei Ebenen.

00:49:26: Alle checken, schauen, wie die Platte funktioniert und machen das deswegen auch.

00:49:29: Aber gleichzeitig denkt man auch irgendwie ein bisschen nervig.

00:49:34: So ist mein Gefühl, dass ich irgendwie denke, ich hab vielleicht eine andere Generation, dass man sich nicht so leicht tut.

00:49:41: Und ich weiß ganz genau, wie viele Leute darüber auch reden und sagen, auf der einen Seite hätte man gerne auch den Traffic, auf der anderen Seite denkt man aber, ich kann doch jetzt nicht so was posten.

00:49:51: Und ich kann doch mir ziemlich hier irgendwie nicht so inszenieren.

00:49:53: Also das ist, er lebt das nicht so.

00:49:56: Nee, ich glaube, wer richtig guten Content macht, der stellt ja nicht sich selbst in den Fokus, sondern die Inhalte.

00:50:02: Und manchmal sind es... Aber du

00:50:03: siehst ja schon, dass die Leute immer am Ende so sagen...

00:50:06: Aber ich finde, das ist dann auch nicht unbedingt der gute Content.

00:50:10: Aber Bilding in Public, wenn ich jetzt so erzähle, jetzt bauen wir hier den nächsten großen Sternen, und dann kommt da jetzt, es ist ja nie negativ.

00:50:18: Natürlich, Bilding in Public ist auch goddammit, hier ist eine Leitung gerade geplatzt, es ist eine Woche vor dem Festival, und wir haben irgendwie Flut hier auf der Fläche.

00:50:28: Fuck, was sollen wir machen?

00:50:29: Das ist wirklich, Bilding in Public funktioniert, nur wenn es eine ehrliche Erzählung ist.

00:50:33: Und das heißt auch, die Leute, sondern auch durch die Tiefen mitzunehmen.

00:50:38: In der professionellen Welt ist das nicht so einfach.

00:50:40: Aber

00:50:41: es gibt Dinge.

00:50:42: Das muss man professionell machen.

00:50:43: Ich verstehe, dass es sich erst mal nach etwas anfühlt, was grenzüberschreitend ist zu der Kommunikation, die man bisher macht.

00:50:50: Vor allen Dingen auch zu dem professionellen Dasein, das man so kennt.

00:50:52: Bei Instagram ist es eher privat.

00:50:54: Da können Leute sagen, ich bin heute Abend zusammengebrochen und total aufgelöst, weil meine Frisur ist im Arsch.

00:50:59: Aber bei LinkedIn ist es ja so okay.

00:51:01: Man ist Profi und jetzt ist man halt nicht in der Öffentlichkeit und sagt irgendwie, ich bin total traurig, weil gerade ist die Ansprechpartnern vom Kunden gewechselt oder so.

00:51:09: Keine Ahnung.

00:51:10: Weißt du, was ich meine?

00:51:11: Das ist ja nicht, dass man so teilt, wo man so gewohnt ist, dass man jetzt sagt, okay, jetzt ist mir ein großer Kunde verloren gegangen, ich bin jetzt wirklich verzweifelt.

00:51:17: Das würde ich jetzt

00:51:18: zum Beispiel auch nicht euch empfehlen, zu teilen.

00:51:20: Ich glaube, es ist schon, es ist ne... Auswahl aus der gesamten Wahrheit, die man da teilt.

00:51:26: Und natürlich, genau das ist unsere Aufgabe, strategisch auszuwählen, was ist jetzt eine Tiefe, die verkraftbar ist, öffentlich zu teilen, um die Reichweite mitzunehmen?

00:51:34: Und was sind Dinge, die wir natürlich auf keinen Fall teilen würden?

00:51:36: Was war ich auf keinen Fall?

00:51:37: Naja, wenn jetzt bei euch der größte Sponsor abspringt, würde ich nicht sagen, oh Gott, der ist absprungen.

00:51:41: Aber das wäre

00:51:42: eigentlich die ehrlich authentische Darstellung.

00:51:44: Ja, aber ich glaube, es gibt viele andere Fakups, die du teilen kannst, die weniger euer Geschäft infrage stellen.

00:51:50: Okay, okay.

00:51:51: Und Philipp, noch eine Sache.

00:51:52: Ich denke, dass ganz viele CEOs und Manager und Führungskräfte vielleicht auch die jetzt gerade zuhören.

00:51:59: Es gibt so viele, die Bock haben, das zu machen, die sehen, was damit zuhebeln ist.

00:52:04: Und die wollen das.

00:52:05: Und das Einzige ist, was sie zurückhält, sind ihre Peers.

00:52:09: Was denken wohl die anderen?

00:52:10: Meine Kollegen, meine Vorstandskollegen, irgendwie die anderen CEOs und Manager, die ich so kenne.

00:52:15: Die Hütte auch.

00:52:17: Ja, das weniger.

00:52:18: Es sind wirklich eher die Peers.

00:52:19: Und wo so eine Angst davor ist, was sagen die über mich?

00:52:24: Ja, sagen die dann auch.

00:52:26: Oh ja, guck mal, der macht jetzt ja auch LinkedIn.

00:52:27: Ganz ehrlich, ja, vielleicht werden das Leute sagen.

00:52:31: Aber so ganz ehrlich ist Angst der Grund, dieses Potenzial nicht zu nutzen.

00:52:36: Das ist auch völlig irrational.

00:52:38: Wir sprechen hier von CEOs, die können sich doch nicht von Angst steuern lassen und sich dieses Instrument nehmen lassen, was so viel hebeln kann.

00:52:46: Und auch da vielleicht nochmal, wir ziehen aus meinem, einfach um nochmal so eine KPI reinzuschmeißen, ja.

00:52:50: Aus meinem LinkedIn-Account, aus meiner LinkedIn-Inbox, kommt eine Million Umsatz im Jahr, kommt aus meiner LinkedIn-Inbox für das Unternehmen.

00:52:57: Meine Leute, sehr prägtisch.

00:52:59: Nämlich anschreiben und fragen, hey, können wir mal darüber sprechen, wie macht ihr das eigentlich?

00:53:02: Also von dem Revenue, den wir machen, kommt allein eine Million Umsatz aus meiner Inbox.

00:53:07: Ich bin mir sicher und so müssen wir bei dir natürlich, müsste man antreten.

00:53:10: Jetzt einfach nur das irgendwie zu machen, nee, sondern irgendwie müsste das Goal sein zu sagen, hey, wenn man bei dir mal so ein Jahr lang richtig strategisch investiert und auch das Thema OMR viel größer spielt und eure Partner und was man mit euch machen kann als OMR, muss das Ziel sein, den... Absoluten Prämie im Hauptsponsor für ... Das wäre das Ziel, mit dem wir antreten

00:53:30: würden.

00:53:30: Wäre meine Sales-Kollegin was so?

00:53:32: Wieso?

00:53:33: Das ist doch mega.

00:53:33: Das ist ein zusätzlicher Kanal.

00:53:35: Das bringt ihnen viel, viel, ja?

00:53:37: Und sag mal, ist denn nicht immer ein Klumpenrisiko das Große Link, den ich meine?

00:53:42: Meinst du, das bleibt so?

00:53:44: Wenn man ... Hast du ein ganzes Berufsleben darauf aufgebaut, ist das nicht irgendwann ... Ja, die Plattform kommen und gehen?

00:53:52: Also ... Ich glaube, LinkedIn hat eine ganz andere Halbwertsteiter als andere Plattform.

00:53:56: Und ich sehe auch nichts.

00:53:58: gerade, was sich überhaupt in der Anbahnung ist, LinkedIn abzulösen.

00:54:03: Also, es gab ja während es Instagram gab es dann irgendwie so schon Snapchat und dann kam irgendwie TikTok dazu.

00:54:08: Ich sehe kein soziales Business-Netzwerk, was weltweit irgendwie sich anbahnt, was LinkedIn ablösen könnte.

00:54:16: Seh ich nicht.

00:54:16: Und das musst du ja auch erst mal hinkriegen.

00:54:19: Also du musst erst mal hinkriegen, diese Sechzig Millionen-Entscheider, die sich da weltweit bewegen.

00:54:23: irgendwie auf eine andere Plattform zu schiften.

00:54:25: Es bewerben sich pro Minute weltweit überlinkte neuntausend fünfhundert Menschen auf Stellen.

00:54:30: Da passiert so viel und ich sehe einfach nichts Vergleichbares.

00:54:34: Weshalb ich nicht glaube, dass das irgendwie in zehn oder fünfzehn Jahren nicht mehr relevant ist und ich würde auch nicht mein Unternehmen mehr, unsere ganze Zukunft und Gehälter und Familien, die ja jetzt gerade irgendwie auch von diesem Geschäftsmodell ernährt werden, darauf aufbauen, wenn ich nicht daran glauben würde.

00:54:48: Und siehst du, dass es immer noch weitergeht?

00:54:50: Also, ich meine, in den USA ist jetzt ja so Mark Zuckerberg da irgendwie mit nacktem Oberkörper als MMA-Kämpfer und so, ist das so ein... Das hab ich

00:54:58: doch nicht gesehen.

00:54:59: Wo gibt's das?

00:55:00: Nee, echt nicht gesehen?

00:55:01: Da gab's doch die große Diskussion zwischen ihm und Elon Musk, ob die nicht mal so einen Kampf machen.

00:55:06: Ach so, ja, doch, das hab ich gesehen.

00:55:07: Ja, das hab

00:55:07: ich gesehen.

00:55:08: Und wo er da so als Fighter steht.

00:55:08: Ja, natürlich.

00:55:09: Ja, scheinen wir auch seinen MMA-Training da zu teilen und so.

00:55:12: Also, würdest du sagen, dass... Wir erleben ja schon so ein bisschen neue Grenzen, auf die man sich einlassen muss.

00:55:18: Dass ich hier so ziehe, oben in der Akteurkörper zeigen, zum Beispiel ist das eigentlich neu.

00:55:23: Das würde ich nicht empfehlen.

00:55:24: Nein?

00:55:25: Nein, also warum würdest du dich direkt nackt ins Internet stellen, wenn du aber auch gerade über Informationen wie reingehen kannst.

00:55:34: Aber ja gut, das ist ja immer eine neue Grenze zu überschreiten und bei dem Sport gehört das ja dazu.

00:55:38: Sie sehen Mark Zuckerberg.

00:55:39: Ja, also wenn das die DNA ist, wenn irgendwie das so ein großer Teil im Leben einnimmt und das irgendwie wirklich ein Hobby und Sport ist so, ja, kann man vielleicht machen, aber das ist jetzt sozusagen nicht die normale CEO-Strategie.

00:55:51: Also das ist jetzt ein Edge Case einfach.

00:55:55: Frontier, die da jetzt irgendwie aufkommt.

00:55:57: Nein,

00:55:57: ich glaube nicht, dass es so jetzt in den nächsten Jahren dazu kommt, dass man sich auf linken Nackt zeigen muss, um da viel Reichweite zu geringen.

00:56:04: Nackt habe ich gesagt.

00:56:06: Aber dann zumindest sozusagen schon, aber klar, mein, was jetzt gerade Haltung gesagt, man muss schon so ein bisschen auch... an Ecken.

00:56:12: Das ist ein Hebel.

00:56:14: Du machst relativ stark.

00:56:15: Du gehst jetzt dahin und positionierst dich zu irgendwelchen Sachen und sagst irgendwie so ganz viel mehr Empowerment, findest du blöd?

00:56:20: Und wo man ja weiß...

00:56:22: Das ist sehr simplifiziert, ja.

00:56:25: Das bleibt ja dann immer in der Hänge.

00:56:27: Und ja, du hast ja schon ein paar, sag mal ein paar andere Thesen, die du so rausgehauen hast.

00:56:32: Wie gesagt, das ist ein Reichweitenhebel.

00:56:34: Du hast es gemacht, weil du wusstest, das zählt.

00:56:36: Genau, damit geht es besonders schnell.

00:56:39: Wenn jemand sagt, ich will ganz schnell, ganz groß werden, dann bezieht zu aktuellen Themen eine Meinung, dann kannst du schnell wachsen.

00:56:46: Aber das ist auch wieder da.

00:56:47: Wir gehen nicht hin und empfehlen jedem CEO das Gleiche, sondern es kommt einfach wirklich drauf an, wo du stehst, wo du hin willst, was du machst, und dann macht der eine ... Home-Office-Jahr nein und der andere würde sowas nie posten.

00:56:59: Das ist auch okay.

00:57:00: Jeder hat das schon seinen eigenen Plan.

00:57:02: Wenn du so durch einen Flughafen in München live, du kommst aus München, du lebst in München.

00:57:06: Wie viel Selfies musst du da so machen?

00:57:08: Da tatsächlich einiger.

00:57:09: Ich sag immer, wenn ich bei uns in München auf die Straße gehe, erkennt mich kein Mensch.

00:57:12: Wenn ich morgens um sieben oder dreißig von München nach Hamburg fliege, dann kennt mich der ganze Flieger.

00:57:15: Das kann man schon so sagen.

00:57:17: In der Mitteleide gibt's so ein Hologramm von dir am Flughafen München.

00:57:20: Was ist da genau los?

00:57:22: Das sind jetzt so die kleinen Projekte.

00:57:24: Jetzt, wo es ein Leadership-Team gibt, meine COO, die wirklich das ganze operative Geschäft managt und leitet, hab ich natürlich auch wieder so ein paar Möglichkeiten, meine Zeit für so Spiele reinzunutzen.

00:57:34: Und irgendwie Dinge für die Company zu testen.

00:57:38: oder eben ein Hologramm aufzuworn.

00:57:40: Also was ist da passiert?

00:57:41: Ich bin am Terminal II in Münchner Flughafen lang gelaufen und dann habe ich gesehen, da wurde so eine Säule aufgebaut und da drin wurde so ein Hologramm gezeigt mit einem Logo und so einer Animation, das ist wirklich so drei D-Hologramm halte.

00:57:53: Und hab das gesehen und fand das irgendwie cool.

00:57:56: Und dann stand da irgendwie so ein Typ daneben und hat da auch irgendwie rumgedockt.

00:57:59: oder hab ich mir angesprochen, ich sag mal, hey, was ist das?

00:58:01: Das ist ja ganz neue.

00:58:02: Ich bin einmal in einer Woche an Terminal II, das war ganz neu.

00:58:05: direkt einen Blick fangen.

00:58:06: Und es war zufällig jemand von Flughafen, der mir dann einen Kontakt gemacht hat.

00:58:10: Und dann habe ich zu denen gesagt, ja Leute, was, was macht ihr denn hier?

00:58:13: Und die haben wir dann erzählt, dass das eine ganz neues Werbeformat am Flughafen von Holocircle.

00:58:18: Holocircle macht das Hologramm, also bringt die Technologie mit.

00:58:21: Der Flughafen hat die Fläche, wo viele relevante Business-Kontakte entlang laufen.

00:58:25: Und die haben halt gesagt, komm, wir bieten das mal an, ob jetzt, weiß ich nicht, eine Uhrenhersteller oder ein Autohersteller auch ein Hologramm als Werbefläche nutzt.

00:58:33: Und die haben aktuell ist das ganz neu und aktuell haben wir noch keine... Werbekunden.

00:58:38: Wie wär's, wir drei tun uns zusammen.

00:58:41: Ihr habt den Flughafen, der andere hat die Technologie.

00:58:43: Ich hab die Reichweite zu Marketing entscheidern und zu allgemeinen CEOs die Entscheidung treffen können.

00:58:49: Ihr packt mich in das Hologramm.

00:58:50: Damit hab ich eine Out-of-Home-Kampagne.

00:58:53: Ihr habt den Exist zu entscheiden, die potenziell eure Werbefläche buchen können.

00:58:56: Dann haben wir zwei Wochen später Green Room, haben das Ding gedreht.

00:59:00: Dann ist das an den Flughafen gekommen.

00:59:02: Solche Sachen passieren dann so nebenbei.

00:59:05: Nebenbei, aber die Reichweite, die du selber hast, schon wert.

00:59:07: Wenn du das jetzt noch nicht so genau erklärt, aber neben der Referenz, die du sozusagen bist für deine eigene Firma, ist es dir auch so, du machst dir auch Sponsorpost, also man kann dich auch buchen und dann weißt du auf Dinge hin.

00:59:18: Richtig.

00:59:19: Richtig.

00:59:20: Was für eine Reichweite kauft man dann da so?

00:59:22: Wenn du dann einigermaßen gut laufen den Post, dann machst du.

00:59:25: Ja, also im Schnitt sind so Hundertsechzigtausend Impressionen auf einem Post.

00:59:33: Ich gebe dir gerne gleich eine Zahl, also was kostet ein LinkedIn-Post, den kriegst du gerne gleich eine Zahl.

00:59:37: Ich glaube, man muss trotzdem vorher.

00:59:38: einmal möchte ich einordnen, was da eigentlich passiert.

00:59:40: Also erstmal, ich bekomme jeden Tag zwanzig, dreißig Anfragen für LinkedIn-Korporationen, die ich in der Regel alle ablehne.

00:59:46: Also überhaupt von denen... Der Anzahl an möglichen Werbepartnern, die mich so anschreiben und kontaktieren, lasse ich maximal ein Prozent durch.

00:59:53: Also, ich gucke mir wirklich nur das an, wo ich wirklich denke, das ist ein Fit.

00:59:57: Denn mein Höchstes Gut mit diesem Riesen-Account auf LinkedIn ist die Aufmerksamkeit meiner Community.

01:00:02: Und wenn ich den irgendeinen Content... immer irgendwie online Hinstelle, auf denen die keinen Bock haben und der nicht relevant für die ist, dann hören die auf, mir zu folgen.

01:00:10: Und das will ich niemals riskieren.

01:00:12: Das ist meine höchste Währung, ist meine Community.

01:00:14: Deswegen mache ich nur Sachen, die für die potenziell spannend sind.

01:00:16: Deswegen ist es schon mal ein kleiner Teil ... Wie viel

01:00:20: Post machst du mir?

01:00:22: Es kommt immer so ein bisschen auf das Jahr an.

01:00:25: Ich hab letztes Jahr, glaub ich, keine Ahnung.

01:00:28: vier oder fünf gemacht.

01:00:29: Und das ist dann eher, es ist wenig.

01:00:31: Also, ich sag mal so mit meiner Personalbrand, Celine Flores Willers, und dazu gehören nicht nur LinkedIn-Postings, sondern auch Kinos, Moderationen.

01:00:38: Also sozusagen dieses ganze Ökosystem, um meine Person herum, was nichts mit der Firma zu tun hat.

01:00:43: Da kommt es immer drauf an, wie viel Zeit ich da rein investiere, wie viel Bock ich habe und macht zwischen.

01:00:47: ... hunderttausend bis Max in einem richtig erfolgreichen Jahr ... ... vierhunderttausend Umsatz nur mit meiner Personalbrand.

01:00:52: Und das heißt, wenn ich jetzt ein Post nur haben wollen würde, ... ... ich habe jetzt keine Bühne oder keine ... ... nichts anderes, was ich brauche, ... ... sondern ich will ja einfach nur ... ... auf irgendwas hinweisen über dich, ... ... dann kostet das was?

01:01:02: Fünfzehntausend Euro kostet so ein Post dann ... ... so im Schnitt, also ja, so fünfzehn ... Und unterschiedlich kommt so ein bisschen auf das Projekt dann und deswegen jetzt noch mal einen Satz einordnen.

01:01:11: Warum?

01:01:13: Also du kaufst ja nicht diesen einen LinkedIn-Post.

01:01:14: Also ach, kaufst du einen, dass ich die letzten sieben Jahre jede Woche Content gemacht habe.

01:01:18: Muss nicht recht

01:01:19: finden, das ist keine Ordnung.

01:01:20: Nee, nee, ich weiß, aber ich finde, es ist schon erklärungsbedürftig, weil man hört diese Summe und ist erstmal so, was?

01:01:25: Aber ich glaube, einmal natürlich ist es die Reichweite über Jahre, aber und das will ich schon auch nochmal erzählen, wie läuft so eine Kooperation ab?

01:01:31: Ich hatte mal ein Partner, PCO, eine Cyber Security Beratung und wir haben zusammen eine Cyber-Attacke auf mein Unternehmen initiiert.

01:01:39: Also wir haben dann ein Riesenprojekt geplant und dann hab ich am Ende ja darüber auf LinkedIn berichtet und ja, dann kann so ein Posting mal fünfzehntausend Euro kosten, aber dahinter steckt sozusagen eine Riesen-Content.

01:01:49: Das

01:01:49: sieht man nicht, weil ich hab das Gefühl, du beschämst dich dafür, das ist ja unangenehm.

01:01:52: Nee, aber ich

01:01:53: möchte schon dafür...

01:01:53: Der Brigitte hat auch kein erklärt, wie viele Frauen in der Redaktion arbeiten, damit man dann so eine Anzeigenseite verkaufen konnte oder beim Sternen, wie viele Redakteure da rumlaufen, damit dann irgendwie der Sternen anzeigen kann.

01:02:01: Also ich finde, das ist in Ordnung, das kann sich jeder vorstellen oder ja auch nicht machen.

01:02:04: Und ich mein, dass du einen Gehen hast, Tanevarin zu sein oder auch Geld zu verdienen zu wollen, das ist, glaub ich, in der mich schon aufgefallen.

01:02:12: Also das ist irgendwie jetzt, ich find's in Ordnung.

01:02:14: Mir geht's gar nicht darum, mich zu rechtfertigen.

01:02:15: Weißt du, was für mich der relevante Punkt ist, zu sehen, auch wie viel Arbeit und Zeit und Kreativleistung wir da reinstecken.

01:02:22: Weil wir machen uns richtig Gedanken, wie gesagt, wir machen so eine Scyther-Attacke und berichten dann, wie viele Leute sind auf die Fishing-Attacke reingefallen oder nicht.

01:02:29: Und ja, das ist ja am Ende auch, was so Spaß macht.

01:02:33: Also diese ... diese Kreativleistung zu erbringen.

01:02:36: Und ich glaube schon, es ist wichtig zu verstehen, was dahintersteckt und wie sehe ich mich auch mit einem Produkt oder Unternehmen auseinandersetzen.

01:02:41: Ich glaube, es ist einfach spannend für Leute, die sagen, sie haben Bock, mit mir zu arbeiten.

01:02:45: Aber du schreibst deinen linken

01:02:47: Post runter.

01:02:47: Aber

01:02:47: du schreibst selber deine Post.

01:02:49: Ja,

01:02:50: also ich hab natürlich auch mein Team als verlängerte Werkbank, aber der Gedanke kommt immer aus meinem Kopf und die setzen das natürlich dann um.

01:02:56: Und neben all dem machst du jetzt auch noch Amazon, hab ich gesehen, wenn wir mit deinem Bruder zusammen irgendwie Sachen verkaufen, Amazon.

01:03:02: Nein, nicht?

01:03:03: Können wir es geben.

01:03:04: Habt ihr

01:03:05: wieder eingestellt?

01:03:06: Haben wir wieder eingestellt, ja, okay.

01:03:07: Ja, aber das erzählt euch.

01:03:08: Ein bisschen

01:03:09: scheitern darf ihr gehört oder ein bisschen zumindest nicht irgendwie, weil ich nicht erzähl.

01:03:13: Genau, also wir haben, mein Papa arbeitet schon immer in der Sanitärbranche und der hat letztendlich die Stellen unter anderem Duschwitzis her.

01:03:24: Also Duschwitzi kennt man vielleicht aus Japan so.

01:03:26: Klos, die ja am Ende letztendlich... einem den Po auch verabwaschen und es gibt sogar einen Föhn.

01:03:33: Und in Japan treiben sie es so weiter, gibt es ganz gerne Bedienungen mit Musik und I don't know what.

01:03:37: Und auch in Deutschland kommen, du schwitzt es immer mehr.

01:03:40: und letztendlich, mein Papa hat es vor allen Dingen jemand, der BtoB an Großhändler etc.

01:03:45: vertreibt als Hersteller und weniger.

01:03:48: wie du siehst, er hat keinen Direct-to-Consumer, keinen Shop, keinen Shop, ich fahre gar nichts.

01:03:53: Und dann war Corona, und dann gab es diesen Moment, als in den Supermärkten alle Regale leer gefickt waren, und es nirgendwo mehr Klopapier gab.

01:04:01: Und dann waren wir so, Papa, das ist jetzt die Chance!

01:04:04: Du musst jetzt mit diesem Duschwitz hier raus, weil mit dem Duschwitz hier braucht man ja gar kein Klopapier.

01:04:09: Und eigentlich musst du diese Chance jetzt nutzen, da reinzuspringen.

01:04:12: Und ja, nichtsdestotrotz ist es so, mein Papa versteht, glaube ich, auch noch nicht so sehr.

01:04:18: immer mehr, diese Welt so Amazon, FBA, Shopify, wie funktioniert das alles?

01:04:22: Und dann haben wir halt als, ich sag mal, Covid-Side-Hassel uns das Ding geschnappt und haben gesagt, kommt Papa, wir bauen dir jetzt diesen Shop auf und haben das erst mal als eigene Market dann gegründet, Mary Lou, und genau, zu dritt mit meinen beiden kleinen Brüdern und haben dann da angefangen diesen Shop aufzubauen und das dann wieder zurück an mein Papa gegeben, ab irgendeinem Punkt.

01:04:39: Ja, also, mein anderer Bruder gründet jetzt auch.

01:04:42: Ich hab gegründet, also, wir haben, glaube ich, beide schon genug zu tun mit unseren Core-Businesses.

01:04:46: Und dann war es... Zeit, diesen Shop wieder zurückzugeben.

01:04:48: Aber das haben wir zwischenzeitlich, haben wir das gemacht und auch ausgegründet.

01:04:52: Okay, also das heißt Projekt irgendwie ist jetzt nicht so durch die Decke gegangen, aber dein Vater macht das wieder weiter?

01:04:57: Mittlerweile läuft das richtig richtig gut, ja.

01:04:59: Ja?

01:05:00: Ja.

01:05:00: Was kann man damit anders machen?

01:05:02: Das weiß ich jetzt nicht ganz genau.

01:05:03: Aber

01:05:04: das heißt jetzt nicht Million oder doch?

01:05:06: Unter eine Million, aber schon in die Richtung, ja.

01:05:10: Und der ist ja natürlich noch am Anfang dieser Shop.

01:05:12: Aber ich sag mal so, wenn du da voll Fokus drauf machst, also für uns war das ein Zeithassel und eher so auch Papa beweisen so, ey, guck mal, was da möglich ist und irgendwie dann so, hey, jetzt mach es selber irgendwie mit einem eigenen Team.

01:05:24: Aber ich mein, klar, wir kennen ja die ganzen Erfolgstories irgendwie in Snogs mit Johannes Klisch, also natürlich kannst du das auch zu richtigen Riesenmillionen-Campanies machen.

01:05:31: Aber das war jetzt von uns allen nicht das Bestreben, eher so dieser erste Boost.

01:05:35: Machst du denn Sorgen über die ganzen KI-Themen, die jetzt so kommen?

01:05:38: Also ich meine, alle posten jetzt irgendwas mit KI, erzählen davon, wie man das irgendwie, ja, Themen da über KI abfrühstücken kann.

01:05:46: Dass immer die ganze Plattform auch so, sagen wir mal, verstopft ist, darüber nochmal.

01:05:50: Also siehst du jetzt ja schon irgendwie den ganzen KI-Content bei TikTok und so, wo man denkt, okay, wer will das sehen?

01:05:55: Also grundsätzlich... finde ich natürlich KI, was total mächtiges und cool ist.

01:06:00: Auch unser Produkt, also unsere Software Storytide, funktioniert natürlich auch mit Generative AI.

01:06:06: Nichtsdestotrotz, wenn man sich jetzt so diese Entwicklung anguckt, dann glaube ich, hat Social Media im Allgemeinen, hat Einflussnahme demokratisiert.

01:06:14: Also auf einmal kann jeder über Social Media sich eine Count aufbauen und eine Stimme ergreifen.

01:06:19: Das war ja vorher nicht möglich.

01:06:20: Nur die Leute, die eigentlich in der Power waren, die in Medienhäusern gearbeitet haben, die hatten die Möglichkeit, für Meinungsmache.

01:06:26: Das hat Social Media demokratisiert.

01:06:29: Und ich glaube, AI demokratisiert jetzt Professionalisierung.

01:06:32: Also heute kann jeder ... ein rechtschreib-perfekter Text-Post, der total korrekt ist.

01:06:39: Jeder kann coole Images und coole Videos entwickeln, obwohl er kein Content Creator

01:06:43: ist.

01:06:44: Das demokratisiert jetzt KI und das finde ich erst mal, was total geil ist.

01:06:46: Für euer Geschäftsplan ist es ja nicht so geil, weil wenn man dann sagt, okay, jetzt nehme ich mir eine KI, die macht Vorschläge, ich gebe mal eine Themen bei Church of PT ein, dann kommen da Vorschläge raus, dann kann ich die posten, dann kann ich mir das Geld für euch sparen.

01:06:56: Also, erst mal shit in, shit out.

01:06:58: Heute ist es nach wie vor so, dass du hast ja, je nachdem, welchen Prompt du schreibst und wie gut du die KI briefst, desto besser ist dein Output.

01:07:05: Natürlich arbeiten wir damit.

01:07:06: Und ehrlich gesagt, ich hab da keine Angst vor, sondern deswegen haben wir Storytide in the first place gegründet.

01:07:11: Also, was war es Ende?

01:07:13: Was war es Ende?

01:07:15: Was war es Ende?

01:07:16: Was war es Ende?

01:07:17: Was war es Ende?

01:07:19: Was war es Ende?

01:07:20: Was war es Ende?

01:07:23: Da gibt es jetzt Generative AI.

01:07:24: Was macht das mit uns als Unternehmen, als Geschäftsmodell?

01:07:26: Was müssen wir machen?

01:07:27: Und so haben wir Storytime gegründet, um letztendlich das lieber mitzugestalten, als davon selbst disruptiert zu werden.

01:07:34: Das zum einen und zum anderen.

01:07:36: Wie gesagt, ich sehe, dass das in Zukunft wird sicherlich viel mehr damit möglich sein, aber aktuell.

01:07:41: die Postings, die so eine KI ausspuckt, sind einfach noch nicht bei weitem nicht so gut wie das, was wir auch schreiben, mithilfe von KI.

01:07:49: Und das ist am Ende jetzt gerade noch ein Effizienzboost, aber so richtig originelle... Originaler Content entsteht noch nicht, wenn du es als Laie machst.

01:07:58: Ich glaube, wir können das ausreichend gut bedienen, haben unsere eigene Maschine gebaut, mit der das funktioniert.

01:08:03: Aber ja, ich sehe einfach viel Content, der aber nicht gut ist.

01:08:06: Und das zeigt sich auch in der Performance.

01:08:09: Ich glaube, ich kann schon sehr gut beurteilen, welcher Content mit KI geschrieben wurde und welcher nicht auf LinkedIn.

01:08:13: Und ich sehe kein KI-Content, der viral geht.

01:08:17: Die ganzen verschiedenen

01:08:18: Schriften, die es bei LinkedIn gibt, diese Kursivschriften.

01:08:21: Textconverter.com,

01:08:22: da kann man das

01:08:23: machen.

01:08:24: Ich finde, das ist eine Stilfrage.

01:08:26: Ich hab das fast nie gemacht.

01:08:28: Aber es ist

01:08:28: kein Hebel.

01:08:28: Nein, es ist kein Hebel.

01:08:30: Es ist eine vegane Stilfrage.

01:08:31: Es gibt auch Accounts, eine Verena Poster macht ... Ich denke, sie macht es immer noch, aber es ist mir immer aufgefallen.

01:08:38: Macht in ihrer Headline, in die erste Zeile, am Anfang und am Ende ein Stern, ein Emoji.

01:08:43: Das ist auch eine Stilfrage.

01:08:45: Am Ende ist es einfach Spielerei und Gimmick und da kann jeder so ein bisschen seine Sprache finden.

01:08:50: Wie

01:08:50: ist deine Hoffnung auf die Firma?

01:08:52: Wie groß wird sie in den nächsten Jahren werden?

01:08:53: Was wird sie tippen?

01:08:54: Jetzt bist du bei fünf Millionen.

01:08:55: Zehn, schaffst du fünfzehn?

01:08:57: Ja, schaffen auf jeden Fall.

01:08:58: Die Frage ist halt, wie schnell.

01:09:00: Und da bin ich natürlich hinter der Vollgast zu geben und ich, wie gesagt, investiere jetzt gerade meine Zeit, vor allen Dingen in Storytide.

01:09:07: Und da haben wir im ersten Jahr, es gibt jetzt so seit eineinhalb Jahren, ist das Produkt auf dem Markt, im ersten Jahr haben wir zweihunderttausend Euro Umsatz gemacht mit der Software, davon hundertfünfzigtausend Recurring.

01:09:17: Und mein Ziel ist es schon, dass jetzt in Jahr zwei auf eine halbe Million ARR zu bringen in Jahr drei auf eine Million ARR.

01:09:24: Also das ist jetzt, wo ich gerade vor allem meine Zeit investiere, was ich so als den großen Grosshebel sehe und auch als das Esset, was am Ende meine Firma nochmal deutlich wertvoller macht.

01:09:33: Nebenher bist du ja noch Beirätin und Investorin und sowas alles, ne?

01:09:36: Ja, ich habe eine Zeit lang, das ist auch so ein Thema für sich.

01:09:40: Bevor ich die erste Aktie gekauft habe, habe ich im Krypto investiert.

01:09:43: Und bevor ich die erste Aktie gekauft habe, habe ich in andere Start-ups investiert.

01:09:47: Das ist so, ich habe sozusagen das erste Geld, das ich in den ersten zwei Jahren verdient habe, habe ich genommen und tatsächlich, du hast recht, in andere Start-ups investiert.

01:09:57: Also, alle sind noch im Rennen.

01:09:58: Das ist, finde ich, erst mal the good news.

01:10:00: Und es sind auch definitiv so ein paar Hoffnungsträger dabei.

01:10:04: Also, ich nenne jetzt mal ein Passion Fruit.

01:10:06: Das ist so ein Unternehmen, was unter anderem ein Investment bekommen hat von Criandum.

01:10:10: Also wirklich große VCs, die damit reingegangen sind.

01:10:13: Und das performt auch richtig, aber auch Wunder.

01:10:16: Also, die haben alle super Zahlen.

01:10:17: Ich meine, jetzt war einfach eine schwierige Phase auch in den letzten irgendwie zwei Jahren wirtschaftlich.

01:10:22: Das heißt, die haben schon alle irgendwie zu knapsen.

01:10:26: Nichtsdestotrotz, also ich check immer mal einen, aber ich hab da jetzt keine aktive Rolle.

01:10:30: Aber

01:10:30: Uli der Löwen ist kein Thema.

01:10:32: Hätte ich Bock drauf.

01:10:33: Ah

01:10:33: ja?

01:10:33: Ja, hätte

01:10:34: ich Bock drauf drauf.

01:10:34: Aber

01:10:34: haben Sie noch nie gefragt?

01:10:37: Tatsächlich gibt's gerade so ein Gespräch.

01:10:39: Ach wirklich?

01:10:39: Ja.

01:10:40: Und bei Let's Dance?

01:10:42: Ah!

01:10:44: Wohin gesprochen?

01:10:46: Also, tatsächlich, für mich als Personal-Brand eben Selene Forrest Willers die Marke.

01:10:50: Was mache ich jetzt als nächstes?

01:10:51: Auf LinkedIn gibt's diese Brand.

01:10:53: Wo geht's als nächstes hin?

01:10:54: Und ich hätte irgendwie schon Bock, noch mal so ein neues Format und auch so ein ... Ja, letztendlich, ich mag Bewegbild.

01:11:00: Ich hätte irgendwie Bock, ein Format im Linearen oder beim Streaming-Anbieter zu

01:11:04: haben.

01:11:05: Ne eben nicht Let's Dance und das ist total spannend, weil ich habe dann so von dem Jahr angefangen mal so meine Fühle auszustrecken, so was kann man da so machen und habe dann auch mit so Creator Managements gesprochen, die unter anderem auch ihre Talente oder ihre Stars im Fernsehen haben und vertreten.

01:11:19: und da gab es dann eben die Frage so, wir haben tatsächlich jetzt gerade die Chance zu lean, dich bei Let's Dance zu positionieren, sollen wir dich da mal rein erreichen, hast du da Bock drauf?

01:11:27: Und da habe ich dann auf die Bremse gedrückt, weil ich glaube das ist schon eine Sache, Weißt du, wie ich gesagt habe, in so einer Lufthansa Maschine kennt mich jeder, aber auf der Straße niemand.

01:11:35: Und das ist eigentlich eine geile Art der Bekanntheit.

01:11:37: Ja, weil ich weiß genau, wenn ich zu OMR gehe zum Beispiel, da kennen mich natürlich jeder.

01:11:41: Und ich weiß aber auch, ich habe immer noch meinen Space, wo mich niemand kennt und so eine... universelle Bekanntheit.

01:11:47: Ich glaube, das muss man sich einmal gut überlegen.

01:11:49: Und das ist auch, finde ich, nichts, was man einfach so zu sagen sollte und da reinspringen sollte.

01:11:54: Deswegen habe ich in dem Moment auf die Bremse gedrückt.

01:11:56: Und ich glaube, mein Weg ist auch eher so über meine Nische und mein Inhalt zu kommen.

01:11:59: Also ich hätte mehr Bock, in so einer, in irgendeiner Wirtschafts-Sendung oder ein eigenes Wirtschaftsformat, Start-up-Format oder so im Fernsehen zu haben und dann über diese Business-Nische Bekanntheit aufzubauen.

01:12:09: Aber Fernsehe

01:12:09: ist noch wichtig, also Fernsehe ist noch wichtig.

01:12:11: Ne, geile Bewegbildformate.

01:12:13: Und ich hätte halt Bock, irgendwie dahin zu gehen, wo jetzt schon viel Reichwerte ist.

01:12:16: Deswegen, das ist ja am Ende, ist ja einfach Fernsehen oder Streaming ist einfach nur Distribution.

01:12:21: Und die Hammal schon Reichweite, die die erreichen können und sozusagen, da kann ich halt schnell... nochmal Reichweite irgendwie dazu holen.

01:12:28: Es geht mir nicht um Fernsehen.

01:12:29: Also ich könnte auch irgendwie, ja, ich könnte keine Ahnung, wenn du keinen Bock mehr hast auf dein Podcast, dann könnte ich den zum Beispiel holen.

01:12:34: Also, ist ja so ein anderes mögliches

01:12:36: Format.

01:12:36: Ja, ich merke es mir, ich merke es

01:12:38: mir.

01:12:38: Ja, also ich sehe da viele Möglichkeiten.

01:12:40: Ich hätte vor allen Dingen Bock irgendwie so eine, stell dir vor, Philipp, es gäbe so eine Talkshow, wie es früher irgendwie Brit gab.

01:12:46: Ja, da kommt irgendwie dann die Mutter rein und das Kind und irgendwie die, der eine hatte was mit dem anderen und dann werden die so konfrontiert.

01:12:53: Und jetzt stellen wir uns mal vor, gibt's irgendwie ne... Mitarbeiterin, Lisa, Jenzy, und die will vier Tage wochen, keinen Bock zu arbeiten oder Work-Life-Band ist super wichtig.

01:13:04: Und dann sagt man so, Lisa, hier kommt jetzt Wolfgang Grupp.

01:13:07: Wolfgang, was sagst du denn dazu?

01:13:08: Und dann hat man so mit dem Publikum und irgendwie den Unternehmern und den Arbeitnehmern, hat man wirklich so eine richtige Diskussion, so ein lebendiges Talk-Format mit richtig Action.

01:13:19: I'm the host, hit me up, ich will's machen.

01:13:21: Okay,

01:13:21: okay, okay, guter Pitch.

01:13:24: Ja, beeindruckend.

01:13:26: Glückwunsch zu deinen ganzen Aktivitäten, zu deinem Erfolg.

01:13:28: Ich bin sehr gespannt, was weitergeht.

01:13:30: Wir sehen dich ja regelmäßig bei unserem Festival und irgendwie im UR-Umfeld bist du ja auch immer sehr unterstützend dabei.

01:13:36: Vielen, vielen Dank und alles Gute.

01:13:39: Danke, Philipp.

01:13:40: Okay,

01:13:41: tschau tschau.

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