Deutschlands erfolgreichster Netzwerker: Unternehmer Harald Christ (#874)

Shownotes

Er gilt als einer der am besten vernetzten Männer Deutschlands: Harald Christ. Der Unternehmer hat sich vom Arbeiterkind in die elitärsten Zirkel Deutschlands gearbeitet, hat als Unternehmer ein mutmaßlich mindestens dreistelliges Millionenvermögen aufgebaut und wollte im Schattenkabinett von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier Wirtschaftsminister werden. Im OMR Podcast erzählt Harald Christ, wie er bereits mit Ende 20 seine erste Million verdient hat, wieso er heute noch von 5:30 Uhr bis Mitternacht arbeitet und wie er jetzt dabei helfen will, das 500 Milliarden Euro große Sondervermögen der Bundesregierung sinnvoll zu investieren.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ab und zu sagen Menschen zu mir, okay, mit deinem Podcast, da lernst du eine ganze Reihe von Menschen kennen und wahrscheinlich hast du jetzt auch ein ganz gutes Adressbuch.

00:00:06: und okay, wahrscheinlich nicht falsch, aber natürlich ist es so wie immer im Leben, es gibt überall jemanden, der noch krasser, noch stärker, noch reicher, noch beeindruckender ist.

00:00:15: und in dem Falle deutsches Netzwerk ist das so, dass einige liegen über mir, jemand spielt namens Harald Christ, ein Unternehmer ursprünglich aus Worms, der dann sehr schnell mit Finanzvertriebsunternehmen auch Schiffsfonds reich geworden ist, später auch mit KI Investments, aber auch mal Führungsposition hatte bei der Ergo, bei der Deutschen Bank, der gewissermaßen der deutschen Wirtschaft oder Gesellschaft jeden kennt.

00:00:37: und ich habe mich und ihn gefragt.

00:00:39: Wozu das alles?

00:00:40: Was will er erreichen?

00:00:41: Welche Verantwortung empfindet er?

00:00:42: Was will er machen?

00:00:43: Auch seine Möglichkeiten, die wirklich gigantisch sind.

00:00:45: Ich schätze mal, ein mindestens neunstelliges Kapital müsst ihr mal selber euch in den Reimdorf machen, was er da gesagt hat.

00:00:50: Aber auch ein riesiges Talent, ein riesiges Adressbuch.

00:00:53: Was genau macht so jemand mit all diesen Möglichkeiten?

00:00:55: Wo will er hin?

00:00:56: Die große Harald Christ Story.

00:00:58: Hier ist sie.

00:00:58: Bevor es losgeht, aber noch ein Hinweis auf meinen WhatsApp-Nüster, den ich jeden Freitag verschicke, wo ich Hinweise auf spannende Artikel, Posts, Podcasts, Videos, Dokus, Bücher, die mir selber... in der jeweiligen Woche begegnet sind, die mir geschickt wurden von Kollegen, von Freunden.

00:01:11: Das ganze werbefrei und kostenlos über WhatsApp erhältlich.

00:01:15: Wer möchte einfach anmelden oder googeln, Westermeyer WhatsApp hier, auch natürlich in den Show Notes, ein Link zum Newsletter.

00:01:21: Das Ganze machen wir mit den Kolleginnen und Kollegen von Charles.

00:01:24: Niemand kennt sich besser aus mit WhatsApp oder conversational Commerce, mit Software, mit der ganzen Lösung dahinter als die Menschen bei Charles.

00:01:30: So, und jetzt halt Christ, auf geht's.

00:01:45: Hallo Harald.

00:01:45: Hallo, ich bin gern in Hamburg heute und du hast jetzt einen ordentlichen Spannungsbogen vorgelegt.

00:01:49: Ja, genau.

00:01:51: Aber ich meine, mal

00:01:51: gucken, was jetzt kommt.

00:01:53: Allerdings.

00:01:53: Wir fangen mal an.

00:01:55: Er

00:01:55: hat ja den Vorteil, er weiß, was er fragt und immer gucken, was ich antworten will.

00:01:58: Ja,

00:01:58: genau.

00:01:59: Aber ich meine, so ein bisschen die... Basic oder die Backstory, die Frühgeschichte von dir, die ist ja auch schon paar Mal erzählt worden, weil sie auch durchaus überraschend ist.

00:02:07: Du kommst aus einfachen Verhältnissen, so mit Realschulabschluss und, glaub ich, Ausbildung irgendwie zum Industriekaufmann gemacht und soweit so würgerlich normal, aber es ist dann ja irgendwann richtig abgehoben.

00:02:22: Erzähl mal so ein bisschen die frühen Jahre.

00:02:24: Naja, bürgerlich eben nicht.

00:02:26: Ja, ich komme aus einer Arbeiterfamilie und habe Kraft meiner Geburt für alles, was ich im Leben erreichen wollte, arbeiten müssen.

00:02:36: Ja, und das war mir den jungen Jahr noch schon bekannt und bewusst.

00:02:39: Und ich habe erst mal die Hauptschule besucht, um das vielleicht zu ergänzen und habe dann den zweiten Bildungsweg gemacht.

00:02:45: Und habe dann Industrie gekauft und gelernt, weil ich eben das, was ich lernen wollte, nämlich den Ausbildungs- und Bankkaufmann nicht lernen konnte, weil ich in der Gareifen keine Ausbildungswahl zu bekommen habe damals.

00:02:56: Ich bin Jahrgang seventy-two, das sind so die Endläufer der geboten starken Jahrgänge.

00:03:01: Und dort, wo ich aufgewachsen bin, war einfach keine Bank da, der mich einstellen wollte.

00:03:07: Und das war für mich auch so ein bisschen eine der Initialzündungen, dass ich meine Zukunft selbst in die Hand nehmen muss und auch will.

00:03:14: Das heißt, mich mit den hineingeborenen Verhältnissen nicht zufrieden geben und daraus zu versuchen, das Beste zu machen.

00:03:21: Und das habe ich eben dann nach bestem Wissen und gewissen versucht.

00:03:25: Du warst schon tätig als Finanzberater.

00:03:28: Genau, ich bin.

00:03:29: nach der Ausbildung hatte ich die Chance bei der Bauchsparkasse anzufangen.

00:03:35: Das war zwar keine Bank, aber immerhin Bauchsparkasse, also nah an dem, was ich eigentlich als Ausbildungsberuf lernen wollte und hatte das eigentlich vor nur ein, zwei Jahre zu machen, um Geld zu verdienen für ein späteres Studium.

00:03:47: Und hatte das Glück und Zufall, was im Leben auch dazu gehört, dass mein damaliger Vorgesetzter gekündigt hat nach ein paar Monaten.

00:03:54: Und ich in ganz jungen Jahren schon mit zwanzig in die Nachfolge kam.

00:03:58: Also ich hatte mit zwanzig dann eine Bezirksleitung bei BHW, BHW Bauspark Kasse.

00:04:03: Und da habe ich vom Startweg so gut Geld verdient, als ich gesagt habe, auch kommen mit dem Studium, das klemm ich mir jetzt.

00:04:09: Ich konzentriere mich jetzt auf den Job und alles, was ich an Wissen brauche, an Qualifikation, das mache ich in dualen Ausbildungsstudien und Weiterbildungsabschnitten.

00:04:19: Das habe ich dann auch gemacht, aber ab diesem Zeitpunkt war das Studium für mich kein Thema mehr.

00:04:22: Aber

00:04:23: du hast schnell so viel Erfolg gehabt.

00:04:25: Also, wenn du hast du Bausparverträge verkauft, was hast du verkauft?

00:04:28: Es waren ja nicht nur Bausparverträge.

00:04:30: Ich war relativ schnell zum Baufinanzierungsexperten auch aus und weiterbilden lassen.

00:04:38: für bebauten und unbebauten Grundstücke.

00:04:40: Da bin ich dann auch sehr stark mit Immobilien zusammengekommen.

00:04:45: Und dann habe ich auch im Immobiliengeschäft in der Schnittstelle auch eine Immobilienlizenz für die Bausparkasse gehabt.

00:04:50: Also ich war Verkäufer von Bausparern, von Vorsorgebetruckten.

00:04:54: Ich war Baufinanzierungsexperte und Berater und auch Immobilien.

00:04:59: Also Projonsberater, was ist das?

00:05:01: Ja,

00:05:01: das war Provision.

00:05:03: Das heißt, jede Monat beginnt bei Null.

00:05:05: Und du lernst ... dass sich Leistung lohnt, weil du für den Erfolg, den du erreichst, bezahlt wirst.

00:05:12: Und wenn du keinen Erfolg hast, verdienst du halt nichts.

00:05:14: So einen Job machen ja in Deutschland wahrscheinlich heute oder all die Jahre.

00:05:17: Tausende, vielleicht sogar Zehntausende von Menschen in verschiedenen Regionen.

00:05:21: Ich würde sagen, wenn man die ganze, ich war ja früher später Vertriebschef in großer Organisation, das waren alleine schon dort über Zehntausende.

00:05:28: Ich würde sagen, das machen mehr als hunderttausende.

00:05:30: Hunderttausende Menschen laufen rum und machen irgendwo provisionsbasierte Beratungen für Finanzprodukte, Bauschachprodukte, ähnliches.

00:05:37: Was hast du da so gut gekonnt?

00:05:39: Also die laufen nicht rum, die machen ihren Job.

00:05:41: Und das ist, du merkst auch noch ein bisschen, ein Herzblut dran.

00:05:44: Ja, weil ... Ich ja diese Phase meines Lebens auch als sehr spannende Phase empfunden habe, komme vielleicht später noch drauf.

00:05:52: Und das ist ja eine wichtige Aufgabe, weil die Menschen helfen in ihrer Beratung und überwiegend in ihrer sehr seriösen Beratung.

00:06:02: Es gibt leider Gottes auch immer ein paar Grauzwohnen und paar ... die vielleicht nicht so ehrlich meinen, aber nicht in den Organisationen, die etabliert sind, die helfen Menschen im Grunde genommen, die eigene vier Wände zu kommen bei ihrer Altersversorgung und so weiter.

00:06:15: Und mir war einfach immer wichtig, diese Menschen, Kunden oder auch neue Kunden, die ich gewonnen habe, optimal bei ihrer Zukunftsplanung zu begleiten.

00:06:24: Also das hab ich gemacht und das hab ich wohl so gut gemacht, weil die Vertriebsergebnisse waren so stark, dass ich immer auf den besten Listen war.

00:06:34: Und Vertrieb ist ja ehrlich in der Karriere.

00:06:36: Wenn du stark bist und gute Ergebnisse hast, komm's voran.

00:06:40: Aber

00:06:40: was ist dein Vertriebsgeheimnis gewesen?

00:06:42: Das wollte ich ja ein bisschen rausbekommen, weil so viele Leute was machen.

00:06:45: Was machst du besser als Adi?

00:06:47: Das hängt damit zusammen, dass man erst mal, das galt für mich zumindestens, ich immer darauf Wert gelegt habe, mich maximal auf hohem Niveau zu qualifizieren für die Produkte und auch für das, was ich anbiete, zum einen.

00:07:02: und zum anderen, dass ich sehr viel gearbeitet habe.

00:07:05: Das heißt, das war nicht damit getan, mal zwei, drei Termine in der Woche oder am Tag.

00:07:10: Bei mir waren es eher fünf und sieben Termine und ich habe meine damals schon zwölf und vierzehn Stunden gearbeitet, weil Vertriebserfolg ist harte Arbeit.

00:07:18: Das fängt ja an in der Kundenansprache, dann fängt es an in der Terminierung und dann kommt es natürlich im Kundengespräch auch darauf an, dort auch den Kunden zu überzeugen, dass am Ende auch ja.

00:07:29: zu dem Produkt, aber auch zu der Person auf der anderen Seite des Sicherheits sagt.

00:07:33: Und ich würde mal sagen, da habe ich sehr viel Zeit und Energie drauf verwandt, weil mir auch klar war, leistet es lohnt sich, weil wenn ich dort gut bin, kann ich mein Einkommen optimieren und wenn ich gute Ergebnisse mache, komme ich auch in der Karriere weiter.

00:07:46: Und das hat ja auch ganz gut geklappt, wie man es heute weiß.

00:07:48: Es gibt so, dass die Anektote, du warst schon in deinen Zwanziger, dann dadurch Millionär.

00:07:53: Das ist insoweit nicht ganz richtig.

00:07:55: Es war Ende der Zwanziger.

00:07:57: Aber wenn man sagt Ende der Zwanziger, dann ist das richtig.

00:08:01: Und es ging ja auch weiter.

00:08:02: Du hast angefangen bei einer Bauspar.

00:08:08: Bei der bha bha bha bha

00:08:14: bha bha bha bha bha

00:08:18: bha

00:08:20: bha bha

00:08:26: bha bha bha

00:08:29: bha Mitte zwanzig der jüngste Hördriebsdirektor in Deutschland, der Bausparkasse in Baden-Württemberg in der Direktion.

00:08:38: Und ich habe das dort gut gemacht und dann wurde die Deutsche Bank auf mich aufmerksam und hat mich irgendwann dort abgeworben.

00:08:46: Was so üblich ist, hast du da den endlichen Job weitergemacht?

00:08:49: Nee.

00:08:51: Das war ein kompletter Kulturwechsel, erst mal von einer Bausparkasse eines Bundeslandes als Direktor der Deutschen Bank in die Konzernzentrale nach Frankfurt, also in die Zwillingstürme.

00:09:01: Und das war ein Paradigmenwechsel, weil dort war ich natürlich im Privatkundengeschäft viel mehr strategisch unterwegs und das hatte mit direkten Vertrieb nichts mehr zu tun.

00:09:14: Ich war dann in der Vertriebssteuerung, im Vertriebssupport, ich war für Produktbereiche und in regionalen Verantwortlichkeit unterwegs.

00:09:23: Das war eine echte Managementaufgabe mit einer unglaublichen Komplexität und man darf nicht vergessen, wir reden über das Jahr, jetzt muss ich mal Zurückrecheln, wann war das?

00:09:33: Das müsste in den Neun und Neunzig gewesen sein.

00:09:36: Damals war die Deutsche Bank noch mit die größte Bank der Welt.

00:09:39: Das heißt, ich bin im Umkreis von Kollegen und Kollegen dort unterwegs gewesen.

00:09:42: Als jüngster Direktor damals auch, ich war gerade mal siebenzwanzig.

00:09:46: Und dann musst du dich schon behaupten in so einem Umfeld.

00:09:50: Du warst auch gar nicht so lange da, sondern bist dann nochmal gewechselt zu einem anderen Investmenthaus, habe ich auch geguckt.

00:09:56: HCI, der dachte, das wäre dann schon ein eigenes gewesen.

00:09:58: Harald Christ hätte ja passen können.

00:10:00: Aber nein, das war ein Schiffsanteilsvermittler.

00:10:06: Ist es so, dass ich bei der deutschen Bank dann... Mehr als drei Jahre war im Privatkundengeschäft, also erst eben bei der Deutschen Bank, vierundzwanzig im Retail Banking und dann im Private Banking, also im Geschäft mit Vermögen und Kunden.

00:10:20: Und das fand ich spannend, aber ich fühlte mich auch nicht ausgelastet.

00:10:26: Und jetzt muss man wissen, dass man, wenn man in solchen großen Konzern arbeitet, in seinen Gestaltungsspielräumen doch so ein sehr reglementiert und reguliert auch ist.

00:10:34: Und ich habe auch damals schon gemerkt, dass mir das Unternehmerische, das Freie, was ich eben im Vertrieb sehr viele Jahre hatte, das gefehlt hat.

00:10:42: Und das kam damals ein Anruf von einem Personalberater, der eine spannende Aufgabe hier in Hamburg hatte.

00:10:49: Bei der HCI-Gruppe.

00:10:52: HCI war ein Zufall, das es auch HC hieß.

00:10:55: Und das war ein Unternehmen, was groß geworden ist in der Schifffahrtsfinanzierung.

00:11:00: Großes Thema hier in Hamburg, viele Jahre gewesen.

00:11:02: Aber auch im Bereich Real Estate, im Bereich Private Equity.

00:11:06: Und dort hatte ich die Möglichkeit, in einer für dieses Unternehmen schwierigen und für, was die Gesellschaftsstruktur angeht, komplexen Phase einzusteigen.

00:11:14: Und der Mehrheitsgesellschaft, da hatte damals das Vertrauen einem jungen Mann von gerade mal dreißig die Verantwortung für das Unternehmens übertragen.

00:11:21: Nicht als Geschäftsführer-Gesellschafter, sondern erst mal als Vorsitzender der Geschäftsleitung.

00:11:26: Dann hab ich das in einem Jahr wohl so gut gemacht, dass ich dann nach einem Jahr angeboten bekommen hab, Anteile an der Gesellschaft auch zu kriegen.

00:11:36: Ich war da mit vierundzwanzigprozent zweitgrößter Akzionär.

00:11:39: Ja, wer war der Hauptakzionär?

00:11:41: Akzionär waren ein Paar aus der Schweiz, Frau und Mann, die man auch jetzt namentlich hier in Deutschland entkennen.

00:11:47: Die haben auch immer großen Wert drauf gelegt, wie so viele vermögende Persönlichkeiten, die nicht so in der Öffentlichkeit stattfinden wollen.

00:11:53: Aber die hatten das Vertrauen und haben auf mich... gesetzt, dass ich ihn bei der strategischen Entwicklung ihres Unternehmens helfe.

00:11:59: Und das habe ich gemacht.

00:12:01: Also ich da rein bin, waren es so sixty-fünf Mitarbeiter.

00:12:05: Wir hatten rund sechs Milliarden Assets an der Management.

00:12:10: Als ich raus bin, hatten wir dreihundertdreißig Mitarbeiter in der Holding.

00:12:13: Ja, also nicht in der Metalligung in der Holding und hatten so im Pieck, sechzehn Milliarden Assets an der Management.

00:12:20: Und

00:12:20: was hast du da gemacht, also was wir genau verkauft haben?

00:12:22: Ich habe das gelesen, so geschlafenes Schifffahrtsfonds.

00:12:25: Im Grunde genommen ging es um Schifffahrtsfonds, Investment in Schiffe.

00:12:30: Das ist ja nie ein hambelschen großes Thema gewesen, es gab Rede rein, die brauchten für ihre Wachstumsfinanzierung Geld.

00:12:36: Die Banken haben die Frenzfinanzierung gestellt und dann musste natürlich das Eigenkapital organisiert werden.

00:12:40: Also Klassisches Structures Finance Equity Business.

00:12:43: Heute nicht anders als damals.

00:12:45: Also jemand möchte ein Schiff kaufen und braucht irgendwie neben der Fremdkapital?

00:12:49: Andersrum.

00:12:50: Ein Räder hat zehn Schiffe und will nochmal zwei Schiffe dazukaufen und braucht für seine Wachstumsfinanzierung dann neben eigenem Geldwasser rein, gibt weiteres Kapital plus die Bankfinanzierung.

00:13:02: Und dieses weitere Kapital hat man über klassische Fondsstrukturen organisiert.

00:13:07: wie es heute auch noch ist.

00:13:08: Das haben wir nicht nur mit Schiffen gemacht.

00:13:10: Das haben wir auch mit Immobilien gemacht.

00:13:11: Das haben wir mit Private Equity gemacht und so weiter.

00:13:13: Und das war damals aber besonders lukrativ?

00:13:16: Das

00:13:16: war damals sehr lukrativ.

00:13:18: Da gab es auch gewisse steuerliche Vorteile und so weiter.

00:13:21: Und das war in Hamburg ein großes Geschäft, weil die gesamten deutschen Werften, die ja damals noch ein anderes Standing hatten als heute und auch viele mittelständische Redereien haben damit ihr Wachstum finanziert bekommen, was er aus eigener Kraft ja nicht geschafft hat.

00:13:35: Wie viel Geld würdest du sagen, hast du da so eingeworben in diesen Jahren, wir reden da von Milliarden?

00:13:39: Ja.

00:13:40: Also mit deinem Vertriebsteam wahrscheinlich auch, logischerweise.

00:13:43: Ich war

00:13:43: ja nicht nur für, ich hatte ja einen Vertriebsvorstand, ich war Vorstandsvorsitzung für ein Gesellschafter dann.

00:13:48: Ich war ja für die Gesamtgruppe dann verantwortlich, aber das im Vertrieb wurde das geleistet, ja.

00:13:53: Okay.

00:13:54: Mit tausend von Vertriebspartnern.

00:13:56: Und am Ende konnten dann aber Leute bei Ihrer Bank dann sagen, Mensch, ich würde jetzt noch nicht eine Aktie kaufen oder ... Bei

00:14:02: Ihrem persönlichen Berührungsberater, bei Spezialisten, die ausschließlich auf Beteiligungsvertrieb qualifiziert waren oder bei Ihrer Bank.

00:14:10: Genau, da wurden dann sozusagen diese Forms vertrieben.

00:14:13: und bei jedem Fonds, der dann da gezeichnet wurde, d.h.

00:14:15: Du warst wahrscheinlich Partner von verschiedenen Banken und so.

00:14:18: Und wenn dann da was rausging, dann habt ihr da auch eine kleine Provision bekommen und dann wurde im Großen...

00:14:23: Keine kleine Provision, sondern diese Modelle sind ja so aufgelegt, dass der Initiator, HCI war ja Initiator der FONX, ja, entsprechend eine Front-Up-Fi bekommen hat, woraus auch der Vertrieb ja finanziert wurde und dann eine laufende Treuhandvergütung, weil diese Assets mussten ja auch langfristig verwaldet werden.

00:14:43: Also in Schiff ist ja etwas, was ja auch lange läuft und es muss auch gemanagt werden.

00:14:48: Und deswegen war das ganze Thema, in der Treuhand war das bei uns, dieses laufende Asset-Management war natürlich etwas, wo es jedes Jahr aus diesen Volumen auch eine entsprechende Vergütung gab.

00:15:02: Ja.

00:15:02: Aber ich meine, es ist schon krass, dass du dann bei so einem Firmenunternehmen mit Milliarden an der Management, also jung, dann ein Viertel der Anteile erwerben konntest.

00:15:11: Wusstest du das finanzieren oder haben die das mehr oder mehr auf dich übertragen, um dich zu motivieren?

00:15:15: Ja,

00:15:15: ich habe dafür einen Darlehen aufgenommen.

00:15:17: Das war volles Risiko, das hat mir der Gesellschaft zur Verfügung gestellt.

00:15:20: Und wenn es schief gegangen wäre, hätte ich es irgendwann zurückzahlen müssen, wäre bleide gewesen.

00:15:27: Als Unternehmer ist man Rüsttäger.

00:15:29: Ja, offensichtlich.

00:15:33: Wenn du nicht erbst oder nichts geschenkt bekommst, nicht in dem du ... keine Risiken eingeht.

00:15:40: Das Thema Risikomanagement gehört für ein Unternehmer ist übrigens das ganze sage ich auch immer wieder.

00:15:47: Es ist eine Unterscheidung zwischen einem Unternehmer und einem Manager.

00:15:50: Ein Manager arbeitet auf fremden Geld, trägt ein Risiko, wenn er irgendwie grob vorsätzlich was falsch macht, aber haften dort immer der Eigentümer oder die Eigentümer, die Shareholder.

00:16:02: Und als Unternehmer haftest du.

00:16:05: Okay, also du warst mit deinem Mitunternehmer und da auch dann beteiligt.

00:16:08: Und dann kam der Börsengang.

00:16:10: Dann

00:16:10: haben wir einen Börsengang gemacht, der war dann zugegebenerweise für alle Beteiligten spannend, ja.

00:16:18: Also ich habe versucht zu verstehen, wie spannend.

00:16:20: Und da will ich so oft zahlen, dass es bei dir so Tranche und Größe so an die Hundert Millionen einmal kommen sei.

00:16:26: Ich kommentiere nur Zahlen, ich kann nur sagen, keine der geschriebenen Zahlen stimmt.

00:16:31: Aber es

00:16:32: war schon so, dass ... Du hast ja schon gesagt, ich komme aus einer Arbeiterfamilie.

00:16:40: Für mich war Freiheit und Unabhängigkeit immer wichtig.

00:16:43: Dazu gehört natürlich auch eine materielle Unabhängigkeit.

00:16:46: Als ich die erreicht hatte, und das war aber schon, bevor ich diesen Börsengang gemacht hatte, dann war ich schon drüber gesprochen, war das für mich nicht mehr das Entscheidende.

00:16:54: War das

00:16:54: für dich eine materielle Unabhängigkeit erreicht?

00:16:57: Wenn man bei der ... Bei der beruflichen Entwicklung oder bei der Ausfinanzierung seines Lebens nicht mehr darauf angewiesen ist, jeden Job zu machen.

00:17:11: Wenn man

00:17:11: von seinem Vermögen leben kann.

00:17:13: Okay, das war schon recht früh erreicht.

00:17:14: Aber wenn man dann so einen Börsengang macht, dann ist das vielleicht sogar noch übertroffen und man kann dann... Ja,

00:17:19: nochmal, mein Antrieb war einfach, das richtig gut zu machen.

00:17:23: Und mir war auch klar, wenn ich es richtig gut mache, ist es auch lukrativ.

00:17:26: Aber das war jetzt nicht... Ich hab dann im Taschenrechner gesetzt und hab jetzt geguckt, wird's mehr, wird's weniger.

00:17:32: Ich wusste, wenn wir das gut machen und dann ist das am Ende für alle Beteiligten lukrativ und es war ja auch lukrativ.

00:17:36: War das auch für die Anleger?

00:17:37: Frage jetzt mal, die da diese Schiffsfonds haben.

00:17:39: War das für die auch... Also war das immer gute Modelle?

00:17:42: Nein,

00:17:42: das waren im Nachhinein, muss man sagen, nicht immer gute Modelle, weil ich würde wahrscheinlich heute auch keinen Börsengang mehr machen, rückblickend.

00:17:49: Man muss jetzt immer wieder rückblickend sehen.

00:17:52: Das war etappenweise auch für Anleger spannend, aber man darf nicht vergessen, wir hatten dann einige Jahre später durch die Finanzmarktkrise, das war ich aber schon lange nicht mehr da, die Finanzmarktkrise.

00:18:07: Und da ist natürlich durch die Lieferkettenzusammenbruch, das ist im Markteinbruch, haben alle.

00:18:13: ordentlich Federn gelassen.

00:18:14: Das heißt, dann sind dann die Schiffe, wir konnten nicht mehr bezahlt werden?

00:18:16: Die Esserpreise

00:18:17: gingen runter.

00:18:18: Es gab dann auch Insolvenzen bei Schifffahrtsunternehmen.

00:18:21: Das war wirklich eine harte Zeit, übrigens auch für viele Räder hier in Hamburg.

00:18:25: Jetzt haben wir die letzten Jahre wieder einen sehr starken Anstieg in der Schifffahrtswirtschaft.

00:18:30: Das läuft ja wieder sehr, sehr gut.

00:18:31: Aber das waren wirklich viele, viele saure Gurkenjahre.

00:18:34: Ich bin ja heute übrigens noch Vorsitzender des Aufsichtsrates der HCI, die aber heute ein Strus AG heißt.

00:18:41: Das ist das Unternehmen von früher.

00:18:43: Das ist

00:18:43: das Unternehmen von früher, die dann fusioniert haben mit der EINZ-RUS AG.

00:18:47: und da bin ich heute noch auf das Ratsvorsitz.

00:18:49: Und das Unternehmen hat jetzt... Kann als Aufsichtsrat natürlich, muss ich mich an eine gewisse Compliance halten, kann jetzt hier nichts über Zahlen sagen, außer die, die veröffentlicht sind.

00:18:58: Das Unternehmen hat die letzte Jahre sehr gute Gewinne gemacht.

00:19:01: Sag mal, das ist ja öffentlich besser.

00:19:03: Was verdienen die so?

00:19:03: Das

00:19:03: sind hohe, zweistelige Millionen Gewinne.

00:19:06: Okay.

00:19:07: Als ihr das Ding an die Börse gebrochen habt damals, noch unter dem HCN haben, was für ein Marketcap hatte das?

00:19:12: Das war ein Marketcap von knapp fünfhundert Millionen.

00:19:14: Okay, gut, also wenn wir jetzt überlegen würde, bei fünfhundert Millionen Market Cap, und die würden immer noch die fünfundzwanzig Prozent gehören, dann wären das ja über hundert Millionen.

00:19:21: Ich

00:19:21: kommentiere das nicht.

00:19:22: Ja,

00:19:22: gut, aber das ist ja zumindest meine Größe.

00:19:24: Du lässt dich mit zehn Millionen raus, wenn du bist, dann bist du dann deutlich mehr.

00:19:25: Es gibt Menschen,

00:19:26: die versuchen sich mit irgendwelchen Vermögenswerten.

00:19:30: Ich lese ja auch immer so Vermögenslisten da in irgendwelchen Publikationen.

00:19:34: Ich stehe auf keiner einzigen drauf und das ist auch gut so.

00:19:36: Aber

00:19:36: fälschlicherweise.

00:19:37: Äh, das ist auch gut so, weil, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

00:19:52: äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

00:19:55: äh, äh, äh, äh, äh,

00:19:57: äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

00:20:00: äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh,

00:20:01: äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, Angestellten Verhältnissen danach wiedergearbeitet.

00:20:09: Das kann man so nicht sagen.

00:20:11: Ich war immer Unternehmer.

00:20:12: Ich habe also auch in den zwanzigern schon immer in kleine Unternehmen investiert, noch Immobilienprojekte initiiert.

00:20:21: Da muss man sagen, sonst kommst du nicht zu einer Unabhängigkeit schon mit Ende zwanzig.

00:20:27: Dann war ich dann Unternehmer bei HCI als Geschäftsführer Gesellschaft.

00:20:33: Da habe ich aber auch da selbst investiert, selbst in Private Equity investiert, selbst in Schiffe investiert, selbst weiterhin Immobilien investiert und so weiter.

00:20:42: auch in Unternehmen investiert.

00:20:44: Auch Anlagebau und auch in IT-Unternehmen.

00:20:47: Also ab dem Zeitpunkt war ich voll unabhängig von Managementrollen oder nicht als Investor.

00:20:52: Aber die Wasser hat doch bei der Ergo auch angestellt.

00:20:54: Kommt

00:20:54: gleich.

00:20:55: Mit dem Börsengang habe ich da mein Family-Office begründet, ... ... und drei habe ich damit gestartet.

00:21:01: Das ist übrigens das, was heute auch ein Teil der Christgruppe ist.

00:21:07: Und dann ... habe ich in meinem Family-Office gewirkt und dass ich dann nochmal zurückgegangen bin.

00:21:14: Jetzt kommen wir zu dem Thema Deutsche Bank, Postbank und dann auch Ergo.

00:21:18: Das war eher eine Entscheidung, dass ich dort Managementpositionen angeboten bekommen habe als Vorsitzender in sehr großen Organisationen und ich einfach Bock drauf hatte, das nochmal zu machen.

00:21:31: Also Back to the Roots, ich wurde dann auch fürs BRW wieder zuständig, als ich wurde Chef von dem Laden, wo ich dann früher mal gearbeitet hab.

00:21:40: Das war da mittlerweile halt der Postbank und wieder zurück zur deutschen Bankgruppe, wenn man so will.

00:21:44: Und bei Ergo wurde ich Vorstand des größten, neben der Allianz des größten deutschen Versicherungsvertriebes.

00:21:50: Und das waren ja viele, viele Tausend Mitarbeiter.

00:21:53: Das war für mich einfach nochmal ... nicht wegen einem Einkommen.

00:21:56: Das Einkommen war da nicht wichtig und entscheidend, sondern das war von der Herausforderung, die an mich gestellt worden bin, einfach für mich reizvoll.

00:22:03: Aber davor war ja auch noch eine politische Episode, da kommen

00:22:06: wir vielleicht auch dazu.

00:22:06: Ja, wir müssen alles mal ein bisschen versuchen, angemastet.

00:22:08: Ja,

00:22:11: es wird auch oft falsch beschrieben von Journalisten, aber die Chance haben wir hier im Podcast, weil

00:22:16: ich ja

00:22:17: antworte und ich sage halt, wie es war.

00:22:18: Also was war denn so, das Ding ist an der Börse, dann warst du eine Weile dort und dann bist du aber irgendwann, da hast du gesagt, ist eigentlich hier alles erreicht.

00:22:27: Jetzt mache ich was Neues.

00:22:29: Ja, weil ich immer der Meinung bin, in meinem Leben, wenn man im Lebenslauf anschaut, das sind immer Projekte.

00:22:34: Die gehen mal zwei Jahre, die gehen mal fünf Jahre oder auch mal acht Jahre, aber ich habe im beruflichen Station immer Projekte begleitet, auch bei den beruflichen Herausforderungen.

00:22:43: Ich habe beim BHCI, und es war ein bisschen mein Glück übrigens, Äh, zwei Jahre nach dem Börsengang, jetzt hast du da alles gegeben und hast alles geleistet.

00:22:54: Es gibt auch andere, die das vielleicht anders machen wollen können und vielleicht sogar besser.

00:22:58: Und es war auch ein bisschen Glück, weil ich hab in dem Jahr zwei Tausend sieben mein Aktienpaket verkauft und in dem Jahr zwei Tausend acht kam die Schifffahrtsgräser.

00:23:05: Da wär mir natürlich mein Achsenpaket bei Weitem nicht mehr das so hätte gewesen, ne?

00:23:08: Also gut, ich bin dann da raus.

00:23:10: Viel früher ist das wahrscheinlich gar nicht verkaufen dürfen wegen der letzten Lockupflügel

00:23:13: oder so.

00:23:13: Nee, das war auch gar nicht geplant.

00:23:15: Ich wär auch vielleicht noch länger drin geblieben, aber ein Wettbewerber hat das sich beteiligt und ich hab mir und auch den Wettbewerbern gefallen getan.

00:23:23: Da ich gesagt habe, da mach ich den Stuhl hier frei.

00:23:25: Weil wenn du Geschäftsführer-Gesellschafter warst, dann steigt ein Mitwettbewerber ein, dann musst du dann plötzlich mit dem am Tisch sitzen.

00:23:31: Ich war ja unabhängig.

00:23:31: Ich hab gesagt, nee, du brauchst jetzt nicht mehr, lass die einfach machen.

00:23:35: Okay, das heißt, was kann man als nächstes, als du da raus bist?

00:23:38: Dann habe ich mein Family-Office gemacht, dann habe ich investiert, kräftig.

00:23:42: Dann habe ich das gemacht, was ich viele Jahre nicht gemacht habe.

00:23:45: Ich bin ohne Ende gereist.

00:23:47: Ich war immer im Haus in Südafrika.

00:23:48: Ich war viel im Ausland.

00:23:50: Ich habe mich um Freunde gekümmert.

00:23:53: Und dann kam halt die Finanzmarktkrise, das war im Jahr two-tausend acht.

00:23:56: Und zwei-tausend neun hatten wir ja hier überall.

00:24:01: Bisschen vergleichbar wie heute, nur andere Ausgangslage, überall schlechte Stimmung, Kreditklemme im deutschen Mittelspand, Bleidewelle.

00:24:08: Nichts mehr ging voran.

00:24:10: Wir hatten Bundestagswahlkampf, und ich war ja zu dem Zeitpunkt schon viele Jahre Mitglied der SPD und der damalige Außenminister, Frank-Walter Steinmeier.

00:24:23: kam dann auf die Idee mich zu fragen, ob ich nicht für Mittelstand und Wirtschaft Teil seines Schattenkabinetts werde.

00:24:28: Jetzt muss man wissen, dass ich eine sehr lange intensive parteipolitische Historie hatte.

00:24:33: Und warum hat er mich gefragt, weil er gesagt hat, ich brauche da jetzt jemanden, der Mittelstand kann, der Wirtschaft kann, der erfolgreicher Unternehmer ist und der auch eine Glaubhaftigkeit oder Glaubwürdigkeit hat von seiner Fachexpertise, den Menschen erklären zu können, was Lösungen nach vorne sein sollten.

00:24:49: Und da hat er mich gefragt und ich habe dann gesagt.

00:24:53: Und dann ab diesem Zeitpunkt war ich im Bundestagswahlkampf.

00:24:56: Und

00:24:56: übrigens mein Gegner zu Gutenberg.

00:24:59: Ah, okay.

00:24:59: Ja,

00:24:59: Calteuta.

00:25:01: War schwierig dann für dich.

00:25:02: Na

00:25:02: ja, Calteuta war damals auf dem absoluten Hype seiner, seiner, seine Popularität zu glauben, dass der Harald Christ aus Worms, dem damals am tierenden Wirtschaftsminister Calteuta zu Gutenberg den Rang abläuft.

00:25:18: Also so naiv war ich auch nicht.

00:25:19: Ja, ich war immer jemand, der auf dem Boden der Realitäten war.

00:25:23: Aber ich hab gedacht es eigentlich ganz spannend.

00:25:26: Wir sind gleich alt, also Carl Theodor und ich.

00:25:28: Eher so aus dem bürgerlichen Adels-Familie aufgewachsen, ich aus dem Proletariat.

00:25:35: Und diese, ich für die SPD, eher für die, also CDU CSU, da ich sage, das ist eigentlich ein interessantes Kontrastprogramm für den Wähler, einfach entscheiden zu können, weil die Typen so unterschiedlich, unterschiedlicher nicht sein konnten.

00:25:48: Wohin ist es am Ende gelegnet?

00:25:50: Oder was hat der da nicht zu was?

00:25:52: Na

00:25:53: ja, weil die SPD einfach abgeschmiert ist.

00:25:55: Die haben mit rein zwanzig Prozent der damals das schlechteste Wahlergebnis in ihre Geschichte eingefahren.

00:26:00: Heute würden sie sich dabei freuen.

00:26:01: Aber damals war das einfach eine Wahlbleide.

00:26:05: Und ich war als Teil des Schattenkapinettes.

00:26:09: Ich hab in meinem Leben selten verloren, aber damit zählte ich als Gewinn als Team.

00:26:13: Man verliert als Team.

00:26:14: Wir haben als Team verloren.

00:26:16: Und dann hast du gesagt, okay, jetzt muss ich wieder zurück in die Wirtschaft.

00:26:18: Dann habe ich erst mal gesagt, jetzt muss ich das erst mal verarbeiten, weil du, wenn du über Wochen in einem polarisierenden Wahlkampf bist, wo sich die gesamte deutsche Medienöffentlichkeit an dir abarbeitet, das musst du dann, und das ist auch körperlich, sehr anstrengend.

00:26:34: Ja, das sind achtzehn Stunden, das sind zwanzig Stunden, das sind sieben Tage die Woche, du hast ja keine Ruhephase.

00:26:40: Und ich musste dann erst mal ein Stück weit die Batterie wieder auftanken.

00:26:46: Und danach habe ich gesagt, wieder rein ins Family-Office.

00:26:49: Ich meine, der Vorteil bei mir war ja, ich musste ja von Politik nicht leben.

00:26:53: Ich konnte dann danach wieder an meinen Anschlussbeschäftigungen anschließen.

00:26:57: Und das habe ich dann wieder gemacht.

00:26:59: Da kam die Deutsche Bank.

00:27:00: Und dann kam Deutsche Bank mit Postbank-BHW.

00:27:03: Und dann kam dann Ergo.

00:27:05: Und das habe ich ja dann auch viele Jahre bis zum Jahr

00:27:08: zwei Tausend Sieben gemacht.

00:27:10: Das waren beides Rechstrukturierungsfälle, dahingehend, dass ich Bereiche übernommen habe, die nicht profitabel waren, die unter enormen Herausforderungen standen, auf der Kostenseite, auf der IT-Infrastruktur-Seite, auf der Produktseite, teilweise mit Reputation-Themen.

00:27:28: Das waren sehr komplexe Herausforderungen, die innerhalb kürzester Zeit zu lösen waren.

00:27:33: Und man hat mich wahrscheinlich gefragt aus zwei Gründen A, weil ich durch eine gewisse Unabhängigkeit, man mir zutraute, dass ich eine andere Rangehensweise habe.

00:27:42: Und zum anderen hatte ich ja auch schon einen Dreckrekord.

00:27:45: Und das Dritte war sicherlich, dass ich die fachliche Expertise hatte, weil mir musste keiner im Vertrieb sagen, wie das Geschäft läuft.

00:27:51: Ich habe es ja selbst viele Jahre erfolgreich gemacht.

00:27:53: Wenn das ein Unterschied, ob du ständig jemanden erzählst, wie man es machen muss, dann hast du nie gemacht.

00:27:57: Aber ich habe es ja jahrelang gemacht.

00:27:59: War das bei der Ergo noch ... Das waren dann schon die Zeiten mit diesen harten Vertriebsmethoden, sag mal vorsichtig, da gibt's ja so ...

00:28:07: Veto.

00:28:09: Das war schon vorbei.

00:28:10: Das war schon vorbei.

00:28:11: Das war schon ... Was sind

00:28:13: tarte Vertriebssicherung?

00:28:15: Diese Anekdoten, die man nachlesen konnte von irgendwelchen Vertriebsmittern bei die Zubelohnung irgendwo nach Budapest.

00:28:21: Das war viele Jahre davor.

00:28:24: Das war in einem Geschäftsbereich der Ergo, in einer speziellen Organisation, ist das in der Tat passiert.

00:28:31: Es wurde sehr hart aufgearbeitet.

00:28:34: Die Endzüge dieser Aufarbeitung, die hatte ich noch auf den Tisch, als ich dann Verantwortung genommen hab.

00:28:38: Aber es wäre eine völlige Übertreibung jetzt den Versicherungsvertrieb der Ergo, die nämlich wie dieser Unionsstruktur gar nichts zu tun gehabt hätten, jetzt da alles unter so ein... Das machen Journalisten gerne, ja, es ist aber definitiv komplett falsch.

00:28:52: Aber ich wollte nur aber sicher stellen, weil bis heute, wenn man das so hört, Vertriebschefte bei der Ergo, dann denken man sich sofort, oh, okay, das war da, da war da mal was so ungefähr.

00:29:00: Ja,

00:29:01: also so, in meinem Freundeskreis wurde ich dann auch schmunzelt, immer gefragt, war es schon mal ein Buddha-Pest, und ich sagte, ja, aber nicht in der Sauna.

00:29:09: Und da war es nicht dabei.

00:29:10: Aber

00:29:11: trotzdem dieses Geschäft, also ... Produktvertrieb, sagen wir mal, Finanzprodukte, im weitesten Sinne, ob als Versicherung oder Baufinanzierung oder auch Schiffsfonds, das ändert sich ja schon.

00:29:24: Man muss da sehr genau überlegen, was setzt man für andere Systeme, wie kriegt man die Menschen motiviert, wer sind die richtigen Leute?

00:29:29: Ja,

00:29:30: aber ist es, dass sich überall, ihr macht auch Vertrieb?

00:29:32: Absolut,

00:29:33: ne, ne, ich meine... Also,

00:29:34: dass ich, ich will's mal vor einem Punkt bringen, das ist vielleicht auch ein Kern meiner DNA, es hat immer mit Menschen zu tun.

00:29:42: Ja, es hat immer mit Menschen zu tun.

00:29:44: Und das ist, glaube ich, das Entscheidende.

00:29:47: Es hat auch immer damit zu tun, dass man auch überzeugt.

00:29:50: Es kann man auch nur machen, wenn man Menschen mag.

00:29:53: Also wenn man jetzt, ich sage mal, eher ein introvertierter Mensch ist, der eine Scheu hat, mit Menschen in Dialog zu treten, dann ist man sicherlich nicht geeignet für Vertrieb.

00:30:02: Ja, aber ich war ja lange aus diesen Vertriebsrollen raus.

00:30:05: Ich war ja zu dem Zeitpunkt gerade in den letzten Jahren immer in Managementfunktion, wo es um ganz andere Dinge geht.

00:30:11: Wenn du Vorstand oder Vorstandsvorsitz einer großen Organisation bist.

00:30:15: Auch wenn die, wenn, wenn Teil dieser Organisation mit Vertrieb zu tun haben und vom Vertrieb auch natürlich im Neugeschäft auch ihr Wachstum organisieren.

00:30:23: Das ist ja bei, bei im Automobilbereich, im Konsum, die dabei steht, anders.

00:30:26: Du bist ja als Chef dieser, dieser Unternehmen mit ganz anderen Dingen beschäftigt.

00:30:31: Mit, mit Controlling, mit Finanzen, mit Produktmanagement, mit Prozesse, mit Strukturen, mit Gremien, mit Steuerung, mit Business Development, mit M&A.

00:30:40: Du machst ja ganz andere Dinge.

00:30:43: Ja.

00:30:43: Ich meine, es hat dich ja trotzdem fasziniert, dass du sagst, okay, komplett wohlhaben, geh ich jetzt noch mal einen Sonnenjob rein.

00:30:50: Ja, weil das für mich nicht ist entscheidend, aber bis heute.

00:30:54: Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, ich hatte nichts.

00:30:58: Es ist dann ganz gut gelaufen.

00:31:00: Ich weiß, dass ich heute ... zu den ganz wenigen, sehr privilegierten Menschen in Deutschland gehören, denen es sehr gut geht.

00:31:07: Aber für mich war es nie entscheidend, bis heute mein Vermögen immer weiter zu optimieren oder immer weiter auszubauen.

00:31:21: Ich hab das was ich brauche erreicht, jetzt will ich als Unternehmer weiter erfolgreich sein und wenn wir gute Sachen machen natürlich Geld verdienen, aber das ist nicht mehr der Antrieb, das ist schon lange nicht mehr der Antrieb.

00:31:31: Und es war dann sogar so, dass nach deiner, oder irgendwann der Punkt kam, wo du bei der Ergo, dann sagt es okay.

00:31:37: Jetzt reicht mir das ja auch hier wieder, jetzt bin ich hier durch oder hab die Restrukturierungen abgeschlossen?

00:31:41: Genau, das ist die Formulierung, hab die Restrukturierungen abgeschlossen, ich hätte da lange, ich wäre vielleicht heute noch da, weil wenn man erfolgreich ist, warum soll man nicht da sein, der Aufsichtsrat, die Eigentümer haben mir in die Resse daran, aber ich merkte bei mir, ich wähle jetzt die Freiheit, weil auch da... Menschen, die jetzt heute Zuschauer zuhören, ja, die denken, oder ist jemand Vorstandsvorsitzender oder Vorstand, aber du bist natürlich bei solchen Finanzinstituten, die EZB oder in dem Fall BAFIN reguliert sind, natürlich sehr stark auch in dem Handeln und Tun auch in Leitblanken drin.

00:32:17: Das heißt.

00:32:18: sehr viele Dinge, die man gerne tun würde, kann man nicht tun, weil es Zwänge gibt, weil es Abhängigkeiten gibt, weil es Barrieren gibt, die selbst du in so einer bevorzugten Position auch nicht automatisch wegräumen kannst.

00:32:31: Ich bin halt jemand, der auch aufgrund meines Netzwerks, aufgrund von meinem Engagement, was ich auch politisch mal gesellschaftlich mit meiner Stiftung, ich bin ja so breit aufgestellt, dass ich diese Breite meines Engagements und was mir wirklich Freude macht und womit ich so auch meine Energie rausziehe, die hätte ich langfristig nicht machen können aus so einer Vorstandsrolle.

00:32:53: Und da war mir er klar, ich lief herab, was von mir erwartet wurde, was ich versprochen habe, das habe ich mir Leben immer gemacht.

00:32:59: Und wenn das abgeschlossen ist, dann gehe ich.

00:33:02: bist du irgendwann raus und hast dann grad grün nicht was ... Nee, da musste

00:33:05: ich ja nicht grün.

00:33:05: Ich hatte meine Firma und hab gesagt, da geh ich jetzt wieder in mein Family-Office, aber dann hab ich gesagt, na ja, so Investor und Geld verdienen, das ist ja auch, ehrlich gesagt, ziemlich langweilig, ja.

00:33:17: Man guckt sich Unternehmen an, die sind spannend, man guckt sich Management an, die sind spannend, dann gibt man da Geld hin, dann hofft man, dass die was damit machen oder nicht.

00:33:25: Ja, mal klappt es, mal klappt es nicht, bei mir hat es überwiegend geklappt.

00:33:34: Ich habe gesagt, ich erweite mein Geschäft durch ein Beratungsgeschäft.

00:33:38: Und zwar, wo ich jahrzehntelange Erfahrung aus meinen unterschiedlichen beruflichen Positionen, aus meinem Netzwerk, aus Politik, aus Wirtschaft, auf Medien zusammenbringe und daraus ein Beratungsgeschäft mache.

00:33:53: Und jetzt kommt der entscheidende Punkt und das kombiniere mit meinem Investmentgeschäft.

00:33:58: Und deswegen war damals die erste Überschrift Network Solutions, also Netzwerklösung aus dem Netzwerk plus Combining Advice Investment, also die Kombination, Investor zu sein, aber gleichzeitig auch Berater, Unternehmen zu beraten, wo ich nicht investiert bin, in Unternehmen zu investieren, die ich nicht berate, aber bevorzugt in Unternehmen.

00:34:19: zu investieren und die auch zu beraten und den bei der Skalierung ihres Geschäftsmodells helfen.

00:34:24: Was waren also deine größten ... ... Investments oder deine größten Mandate, wenn man so möchte, deine größten Projekte?

00:34:31: Naja, ich rede ja nicht so viel über solche Dinge.

00:34:36: Es war sicherlich, ich sag mal, was bekannt geworden ist, wir haben ja vor drei Jahren den größten KI-Deal in Deutschland gemacht mit Cheeto-Key.

00:34:42: Das waren Unternehmen im ... Also ein KI-Unternehmen.

00:34:48: Was ich nachvollziehen könnte, ist, die kaufen so Handelsdaten ein oder analysieren Handelsdaten.

00:34:53: Ich will es mal mit zwei Sätzen sagen.

00:34:54: Die G-to-K konnte jede Form von Sensorik, Kamerasensorik, Wärmesensorik, jede Form von Messtechnik auf einer Plattform migrieren, aus unterschiedlichen Quellen heraus und konnten daraus in Grunde noch in Auswertung fahren.

00:35:10: Aber

00:35:10: es ging, glaube ich, auch um Handelskunden.

00:35:12: Und

00:35:12: das ist etwas, was im Handel ein großer, großer Anwendung findet.

00:35:15: und da haben wir investiert.

00:35:18: Da hatte ich am Ende über zwanzig Prozent mit den Foundern zusammen.

00:35:22: Wir sind bewusst nicht in Kapitalrunde gegangen.

00:35:24: Wir waren rein equity finanziert, was die Founder sehr glücklich gemacht hat beim Exit.

00:35:29: Und ich kann nur sagen, alle Beteiligten, das war nochmal der größte KI-Deal, den es bis dahin in Deutschland gab.

00:35:35: Wird es gekauft?

00:35:37: Wir hätten gerne eine Deutsche-Lösung gebaut, also mit SAP oder anderen.

00:35:40: Aber es war dann

00:35:42: Amerikaner-Service now.

00:35:44: Bill McDermott.

00:35:45: Richtig.

00:35:46: Hast du das mit dem direkt verhandelt?

00:35:48: Nein, aber ich war nah an die Verhandlungen dabei und das war auch so abgestimmt, dass ich ... Also, wenn man in so ein M&A oder so ein Prozess reingeht, dann hat jeder seine Rolle.

00:36:02: Und ich als einer der Großakzionäre hatte meine Rolle und das war nicht in der Interaktion direkt mit Zerwitz Nau zu verhandeln, das haben andere gemacht.

00:36:09: Aber ich war natürlich in alles eng involviert.

00:36:12: War das für dich ... Dieser Exit besser als der IPO?

00:36:15: Äh,

00:36:16: ja.

00:36:17: Wirklich?

00:36:17: Ja,

00:36:17: ja.

00:36:19: Mehr sag ich nicht.

00:36:20: Aber das war dann in deinem Leben auch der größte Exit oder der größte Liquiditätsmoment?

00:36:25: Ich

00:36:28: will nicht kommentieren.

00:36:29: Man muss unterscheiden von dem, was öffentlich wurde und von dem, was nicht öffentlich wurde.

00:36:33: Und das meiste in meinem Leben wurde nie öffentlich.

00:36:37: Weil ich das nicht brauche.

00:36:39: Weil das nochmal, es gibt Leute, die sich profilieren mit irgendwelchen Dingen, die sie gemacht haben und die ins Schaufenster stellen, ich brauch das nicht.

00:36:47: Aber ich meine, ist trotzdem krass, diese G-to-K, also G-to-no, Internetformel G-to-K, G-to-no, so hieß die Firma, die war in Deutschland in der Start-up-Szene auch nie so ein Riesenthema.

00:37:00: Also wie bist du denn da reingekommen?

00:37:04: Durch einen durch das netzwerk network solutions.

00:37:07: ich kannte ein der investoren und der meinte es werde mal spannend dass ich die kommunikationsfragen berate.

00:37:15: also ging es erst mal nur um beratungsthemen.

00:37:17: er weiß investment da ging es um das advise thema.

00:37:20: Und ich hab mich mit den Gründern getroffen und fand die richtig klasse, die beiden.

00:37:23: Ja, das waren also Oma und Carsten, wirklich Klassetypnen, also bis heute.

00:37:29: So schön, wenn man so ein Investment macht und heute zusammen essen geht und alle sind glücklich miteinander.

00:37:33: Die Regel ist, dass es irgendwann, wenn es dann aufs Ende zugeht, dann gibt es dann Stress, weil alle zu gierig werden und so.

00:37:39: Das war da alles nicht der Fall.

00:37:41: Und die haben mich dann davon überzeugt, dass das eine gute Technologie ist.

00:37:45: Und ich hab aber gesehen, dass die ... Jetzt schnell mehrere Dinge brauchen.

00:37:51: Erstens brauchten die eine komplette Rechstruktur ihres Gesellschaften der Kreises.

00:37:56: Da waren so ein paar kleinere Gesellschaften drin.

00:37:58: Dann brauchten die sehr schnell eine Zwischenfinanzierung, weil die, wie ich schon gesagt, equity finanziert waren.

00:38:04: Und als drittens brauchten die einen Partner, der ihnen hilft bei der Skalierung ihres Geschäftsmodells.

00:38:08: Und alles drei konnte ich denen liefern.

00:38:10: Wie viel Umgangs haben die gemacht, als du da rein bist?

00:38:12: Das war, das kann man ja nachlesen.

00:38:14: Die haben so was haben die gemacht, so fünf, zwanzig Millionen Umsatz.

00:38:17: Als du da investiert hast?

00:38:19: Ja.

00:38:19: Und als der Service-Now-Exit kam, war es dann schon ein bisschen mehr.

00:38:23: Es

00:38:23: kamen so die Dreschen, weil das ein ziemlich komplexer Deal war.

00:38:26: Wo dann auch strategische Partner mit dabei waren, die Schwarzgruppe war zu dem Zeitpunkt auch als Skalierungspartner mit einem Boot und so weiter.

00:38:34: Generell, die Schwarzgruppe spielt für dich auch eine wichtige Rolle.

00:38:38: Oder ist mir immer so aufgefallen, du bist mit denen eng, auch mit dem Herrn Schwarz selber, glaube ich, eng.

00:38:45: Es gibt eine Regel bei der Schwarzgruppe.

00:38:49: Über die der Schwarz spricht man nicht.

00:38:51: Aber du kennst ihn.

00:38:52: Ja.

00:38:53: Und auch gut.

00:38:55: Ja.

00:38:56: Okay, okay.

00:38:59: Bei Aleph Alfa war es auch mit dabei.

00:39:00: Das ist ja am Ende auch ein großer KID gewesen, der auch schwarzen Rolle gespielt hat.

00:39:05: Ja.

00:39:06: Alib Alfa ist ja noch im Laufen, also das sind wir vor Nacht, ich habe eine Reihe andere Investments gemacht, die öffentlich bekannt sind, aber wir haben uns dann am Alib Alfa beteiligt und zwar in einer Phase, als Alib Alfa eine Kapitalrunde organisiert hat und Intel.

00:39:24: die Amerikaner damals große Interesse daran hatten, in Aleppo Alpha einzusteigen.

00:39:30: Wir gesagt haben, da fing ja das ganze Thema Resilienz und Zauberinität an, auch in die Richtung der Amerikaner, dass wir in Deutschland darauf achten müssen, dass wir nicht ausverkauft werden darf.

00:39:42: Wir entwickeln Techniken und dann landen sie in den USA und dann zahlen wir wieder für unsere eigene Technik.

00:39:46: und dann haben wir hat Schwarz gemeinsam mit SRP, mit Bosch, mit Burda mit uns ein Konsort zum Gebaut, um quasi Alip Alfa in Deutschland zu halten.

00:39:59: Und da sind wir heute noch investiert und helfen jetzt bei der weiteren Entwicklung von Alip Alfa mit.

00:40:04: Und da muss man jetzt die nächsten Jahre schauen, wohin die Reise geht.

00:40:07: Aber ich bin recht zuversichtlich.

00:40:09: Im Gegensatz zu dem, was oftmals beschrieben wird, liegt Alip Alfa im Plan.

00:40:13: von dem, was wir uns vorgenommen haben.

00:40:15: Und dieses Jahr wollen wir jetzt auf Explorzionskurs gehen und das wird auch gelingen.

00:40:20: Okay.

00:40:21: Aber wenn du jetzt generell so Investments machst und man dich jetzt anspricht, weil wenn es hier jemand zuhört, sagt, okay, der Kollege kann ja scheinbar Probleme lösen, der kann Wachstum schaffen, der kann Netzwerkschaft.

00:40:30: Beteiligst du jetzt jetzt mit hunderttausend oder eher mit ein Million oder auch mal mit zehn Millionen?

00:40:34: Ja, du bist so ein Zahlenmensch, ne?

00:40:36: Ja,

00:40:37: das

00:40:37: ist so eine Kleinwerte.

00:40:37: Was ist denn so wichtig?

00:40:38: Also von bis, von hundert bis... Viel.

00:40:45: Wir reden hundert Millionen.

00:40:46: Nein, von hundert tausend bis viel.

00:40:48: Also ich mach das nicht abhängig.

00:40:51: Natürlich bin ich begrenzt, weil ich eben nicht, bin ja nicht wieder schwarz, um das auch gleich zu sagen.

00:40:57: Aber ich hab.

00:40:59: im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, kann ich... ... in kleinere, mittlere und kleinere Größe Sachen investieren.

00:41:08: Und ich mag das ein bisschen davon abhängig.

00:41:11: Wie passt das ins Portföl, ist es ein spannendes Business-Modell, sind das gute Leute?

00:41:15: Aber wie viel Investment sitzt du denn so aktuell?

00:41:17: Also das Portfolio, sind das jetzt eher so zehn Firmenbeteiligungen oder eher so?

00:41:22: Na ja, ich übernehme mich ja auch nie.

00:41:24: Ja, das sind eher so zehn, zwölf, vierzehn Beteiligungen.

00:41:26: Wurden aber sehr operativ mit Versuchsträubchen.

00:41:28: Teilweise

00:41:28: ja.

00:41:29: Und du machst ein Mobilität und sowas?

00:41:30: Ja auch.

00:41:32: Okay.

00:41:32: Also auch von bist du fertig Deutschland?

00:41:35: Ja.

00:41:36: Irgendwas nennenswärteres?

00:41:37: Nö.

00:41:38: Also eher so, man kauft mal ein Zinshaus oder sowas.

00:41:41: Sowas.

00:41:42: Okay.

00:41:43: Du

00:41:43: kriegst das aus mir, du kannst noch dreimal nachbohren.

00:41:47: Ich sag's nochmal, ich hab in meinem ganzen Leben nie Vermögensverhältnisse kommentiert.

00:41:52: Und ich werd jetzt heute ihn, auch wenn das hier richtig toll und klasse ist und alle, die ihn jetzt zuhören, sagen, wann kommt da endlich um die Ecke?

00:41:58: Nein.

00:42:00: Weil das ist für mich auch gar nicht das Entscheidende.

00:42:02: Ich bewerte auch Menschen nicht nach ihrem Kontrauszug, sondern nach ihrem Charakter.

00:42:06: Und von der Seite ist das für mich nicht die Messgröße.

00:42:10: Und für mich ist es auch gar nicht so entscheidend, jetzt die nächsten Jahre meinen Vermögen immer weiter zu optimieren.

00:42:15: Sondern für mich ist es einfach entscheidend, mit guten Menschen tolle und gute Sachen zu machen.

00:42:22: Und wenn damit sich Geld verdienen lässt, dann ist es gut.

00:42:25: Und wir sind ja noch gar nicht darauf zu sprechen gekommen.

00:42:28: Bei mir ist sowieso die Nachfolge geregelt, weil ich eine gemeinnützige Stiftung habe, die Harald Christstiftung für Demokratienvielfalt.

00:42:34: Und der größteil meines Vermögens, was auch immer es am Ende sein wird, geht sowieso in die gemeinnützige Stiftung und wird sowieso wieder zurückgegeben in tolle Projekte.

00:42:41: Also von der Seite wird es hoffentlich noch ein bisschen mehr, aber ... Es ist dann halt mehr so viel, wie es ist.

00:42:47: Aber in der Zeit, also als Berater bist du zum Beispiel auch noch anderen interessanten Figuren begegnet, auch dem Herrn Benko zum Beispiel.

00:42:53: Du hast auch mal beraten und bist da auch, da gab es zumindest eine Weile lang, wo ihr gemeinsam unterwegs war.

00:42:59: Ja, ich würde jetzt sagen, dass ich gemeinsam mit ihm unterwegs war.

00:43:01: Ich kenne ihn lange.

00:43:03: Und wir haben SIGNA bei der Gründung meiner Beratungsgesellschaft bis zu den Jahren des Jahrhunderts auch beraten.

00:43:14: Ja, ich habe aber seit vielen Jahren mit ihm jetzt keinen Kontakt mehr.

00:43:17: Und hast du dann nie jetzt da investiert in seine, das hätte man ja bei deinem Modell?

00:43:20: Nein, ich kann

00:43:20: auch sagen, warum ich nicht investiert habe, weil für mich war das ganze Unternehmenskonstrukt nicht transparent genug.

00:43:26: Also und zwar nicht, weil ich was vermutet habe, dass da irgendwas, was ich abspielen würde, womit sich heute Staatsanwälte und Gerichte mit beschäftigen, sondern das war für mich einfach zu komplex.

00:43:38: Und deswegen habe ich für mich entschieden, beraten, ja, investieren, nein.

00:43:42: Okay, aber damals war das eine Zeit, wo man mit dem gut arbeiten konnte.

00:43:45: Ich kann über René Benge bis heute nichts negative sagen, weil hat von mir nie etwas verlangt, was ich irgendwie, was ich komisch angefühlt hätte.

00:43:53: Und wenn er das getan hätte, was er nicht hat, hätte ich nein gesagt.

00:43:57: Deswegen kann ich so und ich bin weder sein Richter noch der Ankleger.

00:44:01: Das müssen jetzt Gerichte entscheiden.

00:44:03: Und was überrascht, wie es ausgegangen ist am Ende jetzt oder wie es jetzt gerade ist?

00:44:05: Naja, ich lese ja auch alles nur, was geschrieben wird und finde es alles sehr spannend, weil das alles Dinge sind, die sich ja weit, weit weg von dem, was ich bis zum Jahr zwanzig Wuste abgespielt hatte.

00:44:19: und von der Seite bin ich aber auch so, weil es ist relativ einfach.

00:44:26: Wenn jemand so stürzt wie René Benko, ist es nicht meine Charakterkonfiguration, da jetzt noch drauf rumzutreten.

00:44:33: Das müssen Gerichte entscheiden.

00:44:35: Und wenn er missgebaut hat, wird er dafür verurteilt, was jetzt auch gerade passiert ist.

00:44:39: Aber dafür gibt es Kleger, Ankleger und Richter und die müssen sie am Ende entscheiden.

00:44:44: Ich habe mit ihnen keine negativen Erfahrungen gemacht.

00:44:49: Im Gegensatz zu anderen Lebenssituationen, die du auch hattest, wollte ich dir auch mal ansprechen, die ja auch... Da von negativen Erfahrungen zu sprechen, ist schon untertrieben.

00:45:00: Da hat ein ehemaliger Mitarbeiter versucht, dich zu erpressen, relativ ungeheuerlich.

00:45:05: Das ist für mich abgeschlossen, ja.

00:45:08: Weil das sind Erfahrungen, die man macht.

00:45:10: Das war im Rahmen eines Bundestagswahlkampfs, da geht's rupisch daher.

00:45:15: Und ich will auch heute gar nicht mehr bewerten, was Motivlagen gewesen sein könnten.

00:45:19: Für mich ist das abgeschlossen.

00:45:21: Ich hab auch mit dieser Person gar kein Thema mehr.

00:45:24: Nein, das ist für mich, ich bin ein Mensch.

00:45:27: Ich fand das damals nicht gut.

00:45:29: Ich habe meine Interpretation für mich.

00:45:33: Ich bin mir sicher, wenn man die andere Seite fragen würde, hätte die ihre eigene Interpretation.

00:45:37: Und auch da bin ich jemand, ich schließe dann Dinge ab und dreht da jetzt auch nicht nach.

00:45:42: Für mich ist das abgeschlossen.

00:45:44: Und um es deutlich zu sagen, ich wünsche auch der Person, auch im Leben alles Gute, das Thema ist abgeschlossen.

00:45:52: Krass, ich sage mal ganz kurz, weil es ja auch wirklich fast ein bisschen kriminalmäßig daherkommt, da hat jemand von der Autobahnraststätte einen Fax verschickt, wurde die Vorwürfe draufstehen und dann wurde nachvollzogen, wer war das?

00:46:05: Und dann konnte man mit so einer Kamera an der Autobahnraststätte einen... Menschen sehen, der dir bekannt war, der zu dem Zeit, wo dann Fax verschickt hat, man dachte, okay, wow, das ist ja eine Gangster-Geschichte.

00:46:14: Am Ende muss man aussagen, dieser Mensch wurde dann gegen Zahlungen, ich glaub, für Zehntausend Euro frei oder wurde dann nicht angeklagt.

00:46:23: Ich bin sehr fair, das Ganze ist juristisch nicht abschließend beurteilt worden.

00:46:28: Darauf belassen wir es einfach.

00:46:29: Nochmal, ich drehte nicht nach und ich hab mir das auch damals schon gesagt, hat mir das damals gefallen, nein.

00:46:37: hat es den Betroffenen oder um den es geht gefallen, sicherlich auch.

00:46:40: nein, hätte man darauf verzichten können, ja.

00:46:43: Und ich will gar keine Bewertung abgeben und für mich ist das abgeschlossen.

00:46:48: Aber

00:46:48: es ist das aber auch ein bisschen in meinen Naturell.

00:46:52: Ich lebe auch nicht in der Vergangenheit, ich lebe in der Gegenwart, in der Zukunft.

00:46:57: Und für mich ist dann ... Ich hatte schon Menschen in meinem politischen Leben, mit denen ich hatte kontroversen und harteste Konflikte.

00:47:06: Und danach war das abgeschlossen, dass wir ausdiskutiert, der Konflikt war ausgefolgt, hat man Haken dran gemacht und später saß man wieder zusammen und hat dann in Grundung des Kapitels zu, jetzt ein neues Kapitel und weiter geht's.

00:47:17: Ich hab da keinen Roll.

00:47:19: Also es ist ja wahnsinnig souverän und spricht ja für dich, dass du das so sehen kannst.

00:47:22: Es passt auch so ein bisschen in die Geschichte, dass du ja auch als jemand, der lange ... in der SPD war, dann auch mal die Partei gewechselt hast und dann jetzt eine Weile bei der FDP mitgemacht hast.

00:47:33: Ja, das ist die Konsequenz meines Lebens.

00:47:35: Ich schließe einfach Dinge ab.

00:47:36: Ich habe das ja eben gesagt, wie ich mit dieser Sache umgehe.

00:47:39: Und für mich war einfach nach Eindreich ja Mitgliedschaft in der SPD, im Jahr zwei Tausend neunzehn Punkt erreicht.

00:47:46: Wo ich gesagt hab, so, jetzt hab ich die Schnauze voll, jetzt reicht's.

00:47:50: Warum, was soll das auslösen?

00:47:51: Na ja, das ist immer, das ist ja wie in so einer Ehe, bis ein Dreicher verheiratet.

00:47:58: wohnst du in einem gleichen Wohnen, irgendwann hast du getrennte Schlafzimmer und irgendwann hast du nichts mehr zu sagen.

00:48:02: und irgendwann merkst du, man hat sich auseinandergelebt.

00:48:06: Die SPD ist einfach mir zu weit innerlich in ihrer Rhetorik zumindest nach links gerückt.

00:48:14: Dann hat man eine Freundin von mir, Andrea Nahles, übelst aus ihrem Amt rausgemobbt.

00:48:20: Sie war ja Parteienfraktionsvorsitzender, hat ihren Kopping gehalten, dass eine große Koalitionszustande gekommen ist.

00:48:26: Und dann hat man noch mit dem Slogan Nikolausis Kroko aus, den Olaf Scholz, der Parteivorsitzender, Werde Wolduz verhindert.

00:48:37: Und Eskens und Bojans wurden Parteivorsitzende.

00:48:40: Und da war so eine Verkettung von zusammen.

00:48:41: Es war nicht der eine Grund.

00:48:43: Es war auch nicht Frau Eskens oder Bojans.

00:48:47: Es waren viele Einzelpuzzlesteine, wo ich gesagt habe, so jetzt reicht's.

00:48:51: Und dann bist du zur FDP gegangen, weil du dich bei den Lindner ganz gut verstehst.

00:48:54: Und dann bin ich raus, weil ich Christian Lindner schätze und wir uns lange kennen und wir immer guten Kontakt habe, habe ich gesagt, ich bin politischer Mensch, ich will mich weiter parteipolitisch einbringen.

00:49:03: Und als Sozialliberaler ist dann der Weg zur FDP nicht weit, vor allem weil ja klar war, dass ein zwanzigem Bundestagswahlkampf ansteht und ich der felsenfeste Überzeugung war, wir brauchen eine Wirtschaftsmittelstandsstimme.

00:49:17: in der nächsten Bundesregierung.

00:49:19: Das ist die FDP und dort leistet einen Beitrag und helfe mit, dass diese Partei möglichst gutes Ergebnis erreichen.

00:49:24: Hat doch geklappt.

00:49:26: Ja, das war ja nicht meine Leistung.

00:49:27: Der Christopher Lindner war ein sensationeller Wahlkämpfer.

00:49:29: Das gesamte Team war stark.

00:49:31: Der Generalsekretär, Volker Wiesinger hat einen richtig guten Job gemacht.

00:49:34: Ich war dann Bundesratsmeister und hab darum mich drum gekümmert, dass Geld rankommt für die Wahlkampf.

00:49:39: Die FDP finanziert ja Wahlkämpfe sehr stark aus Spenden.

00:49:43: Das muss man wissen.

00:49:44: Die Partei hat keinen nennenswertes Vermögen.

00:49:47: Und das war mein Beitrag und das habe ich geleistet und war ja dann noch bei den Koalitionsverhandlungen in dieser Fünfergruppe, wo es darum ging, diese Koalition zusammenzuschrauben.

00:49:56: Bist du enttäuscht?

00:49:58: Von FDP?

00:49:59: Ich bin jetzt enttäuscht von der FDP.

00:50:02: Ich bin enttäuscht, dass sich das so entwickelt hat.

00:50:06: Ich hätte es besser gefunden, wenn die Regierungskoalition gehalten hätte bis September letzten Jahres und dann es eine Neuwahl gibt und die Wählerinnen und Wähler neu entscheiden können.

00:50:15: Ich glaube, es wäre für die FDP besser ausgegangen.

00:50:19: Ich habe auch so ein bisschen das Gefühl, dass für alle der drei Parteien besser ausgegangen ist, weil alle drei Parteien haben verloren, der Ampel.

00:50:26: Und naja, das ist nicht gut, wenn man einen Wählermandat bekommt und das nicht zu Ende bringt.

00:50:32: Okay.

00:50:32: Und generell, wie blickst du heute drauf?

00:50:35: Also, kommt die FDP noch mal zurück, meinst du?

00:50:36: Ja,

00:50:36: hoffentlich.

00:50:38: Ja, hoffentlich.

00:50:39: Also, ja, ich bin gar nicht mal so pessimistisch.

00:50:41: Ich glaube, es gibt eine gute Chance in Baden-Württemberg, dass er in den Landtag kommen, vielleicht mit einer Regierungsbetreuung, das muss man sehen, je nachdem, wie der Wähler am achten März entscheidet dort.

00:50:50: Und für die FDP im Bund sehe ich eine gute Chance, dass sie bei der nächsten Bundestagswahl wieder dabei sind.

00:50:56: Übrigens, um es auch mal deutlich zu sagen, es gibt ja eine Alternative zur Alternative für Deutschland und das FDP wählen.

00:51:06: Ja, dafür sorgen, dass wir eine starke FDP wieder im Parteinspektrum der demokratischen Mitte haben.

00:51:11: Und deswegen, ich bin heute nicht mehr Mitglied einer Partei.

00:51:14: Ich

00:51:14: muss auch ausgetreten.

00:51:15: Ich bin

00:51:15: ausgetreten, aber ich bin trotzdem, vergesse ich ja nicht meine Herkunft und genauso wenig, wie ich meine ein, drei Jahre in der SPD vergesse.

00:51:22: Wir brauchen auch übrigens eine stärkere Sozialdemokratie.

00:51:25: Ja, das ist ja gar keine Frage.

00:51:27: Wir brauchen einfach Stabilität der Parteien, mit denen Deutschland seit nach dem Krieg auch so schlechter nicht gefahren ist.

00:51:35: Ich bin ja auch mit der Union, CDU, CSU auch stark.

00:51:38: Ich freue mich auch, wenn die Union stark ergeben, diese Krieg, weil es in der Demokratie gehört dazu, dass diese Parteien auch mal mit unterschiedlichen Mehrheiten ausgestattet werden und dass sie dann auch zueinander finden, gute Koalitionen, Verträge zu bauen und gute Politik für das Land zu machen.

00:51:52: Darum, das ist doch das, was die Menschen erwarten, dass Politik gute Politik macht für ihre Bedürfnisse, für ihre Interessen, für ihre Probleme, für ihre Zukunft.

00:52:00: Aber für dich ist jetzt Politik im engeren Sinne vorbei.

00:52:03: Nein, ich bin ja nach wie vor nah dran.

00:52:05: Ich mach keine Parteipolitik mehr, aber ich mach immer noch Politik.

00:52:09: Du hast mal irgendwo gesagt, hab ich gelesen, ich bin zu reich für Politik.

00:52:12: Ja, das hab ich provokant gesagt.

00:52:14: Das ist auch ein bisschen aus dem Zusammenhang rausgenommen.

00:52:17: Ich hab nämlich vorher gesagt, weil ich würde so Formulierungen wie Reich ohne das zu erklären, nie nutzen oder benutzen.

00:52:27: in meiner persönlichen Beschreibung.

00:52:29: Ich hab gesagt, ich will bewusst mal provokant ... sagen, dass mit meinem Vermögenssinn der Grund sagen wir, ich bin zu reich für die Politik, dass das ein Problem in Deutschland ist.

00:52:41: In Deutschland ist es so, dass Menschen, die Vermögen haben, die ein Vorleben vor der Politik haben, die etwas geleistet haben vor die... die eine andere Angriffsfläche haben, auch aufgrund ihrer beruflichen Historie, sehr schnell dann in die Mediale Auseinandersetzung kommen.

00:52:59: Das erlebt jetzt gerade wohl von Weimar als ein Beispiel, ohne es mal zu bewerten.

00:53:05: Das ist auch etwas, wo der Karsten Wildberger, der ja auch von außen kam, als Vorstandsvorsitzender eines großen Unternehmens, da wird sich ganz anders erst mal dran abgearbeitet, als wenn man diese klassische ... Äh, äh, äh, ich

00:53:22: sag mal ...

00:53:24: Oxtentour.

00:53:25: Ja, Oxtentour-Karriere macht.

00:53:26: Klar, wenn du vom Kreißsaal in den Hörsaal in den Nahrsaal gehst, da hast du wenig Reibungsfläche, ne?

00:53:33: Du hast ja nie was anderes gemacht.

00:53:35: So jemand wie ich, ich hab Entscheidungen getroffen, ich hab investiert, ich hab ... ja, ich hab ... restrukturiert, ich musste Menschen entlassen, ich musste Unternehmensbereiche schließen, ich musste ... musste ... in Krisensituationen ... Dinge ... tun, die getan werden mussten.

00:53:52: Das ist ja alles, das muss ja im Politiker nicht machen.

00:53:55: Zumindest nicht in so einer Verantwortung.

00:53:57: Vielleicht wenn er Minister oder Kanzler ist, dann in anderen Rollen, aber nicht in dieser.

00:54:02: Und da kannst du jedes einzelne Thema immer wieder unter einem anderen Blickwinkel sehen.

00:54:08: Das hat dann auch Verhetzungspotenzial.

00:54:10: Oder sage ich mir ganz ehrlich, ich werde jetzt fifty vier am dritten Februar.

00:54:16: Ähm, und ich hab einfach irgendwo fühle ich in mir, ich bring mich gerne politisch ein.

00:54:23: Aber ich bin lange, lange rausgewachsen, politische Mandate anzustreben.

00:54:27: Es gibt immer eine Tätigkeit,

00:54:29: wo du

00:54:31: mit Lars Klingweil gemeinsam oder mit einem Kreis von Leuten um den Finanzminister herum als Beirat versuchst, zu schauen, wie diese fünfhundert Milliarden Euro dieses sogenannte Sondervermögen, dass man das richtig investiert.

00:54:44: Da bist du schon damit dabei.

00:54:45: Ja, das sage ich ja.

00:54:46: Ich bring mich weiterhin politisch ein.

00:54:48: Ich kann Politik machen.

00:54:49: Ich kann Dienst am Land leisten.

00:54:51: Ehrenamtlich kriege ich dafür kein Geld, ohne Parteipolitik machen zu müssen.

00:54:55: Aber was

00:54:55: macht man, wenn du Geld?

00:54:56: Das werden wir jetzt sehen.

00:54:58: Jetzt haben wir diesen Beirat konstituiert Ende letzten Jahres oder im Herbst letzten Jahres.

00:55:03: Er besteht aus sieben Experten.

00:55:05: Ich bin einer davon.

00:55:07: Und unsere Aufgabe ist es, beginnend ab jetzt, weil die Mittel werden ja jetzt erst zur Verfügung gestellt.

00:55:13: zweimal im jahren investitionsbericht abzugeben.

00:55:16: was passiert mit dem geld?

00:55:17: fließt das geld schnell genug ab entsteht damit nachhaltiges zusätzliches wachstum.

00:55:23: Sondervermögen ist ein bisschen irreführende begriff sind der neue schuld das heißt die geht man jetzt ein und da soll ja auch was draus entstehen was man irgendwann nachhaltig wenn es zu nachhaltigen zusätzlichen wachstum führt auch unsere schulden situation gerade für die jüngen generationen recht darauf haben dass wir ihnen Schulden hinterlassen, sondern ein Land, was ... Also, dann,

00:55:42: Menschen, die noch bitte darüber entscheiden.

00:55:44: Das ist zum Beispiel an Christine Achleitner, die man ja kennt.

00:55:49: Und da ist zum Beispiel Roman Zitzelsberger, der IG Metall hintergrund hat.

00:55:55: Da ist zum Beispiel der ehemalige Oberbürgermeister und auch Mitglied im Städtetag der Peter Kurz aus Mannheim.

00:56:03: Da ist Sabine Bendig dabei, die früher Microsoft-Chef in Deutschland, die auch im SAP.

00:56:10: Vorstand war, und Hildrud Werner, die VW-Vorständin war.

00:56:15: Das heißt, wir haben aus unterschiedlichen Bereichen, Konzernen, Innovations, Software, Forschung, kommunales Gewerkschaften, haben wir immer einen Experten.

00:56:24: Und ich halt, ne?

00:56:25: Bin ja auch noch da.

00:56:27: Und

00:56:27: das Süde-Kom.

00:56:28: Jetzt Süde-Kom ist auch dabei als Makro-Ökonom.

00:56:30: Aber sag mal, jetzt einen oder zwei Posten, die du da sinnvoll fändest mit so viel Geld?

00:56:36: Das heißt, zwei Posten, die ich sinnvoll finde.

00:56:37: Erst mal müssen wir darauf achten, dass möglichst viel dieses zusätzlichen Geld, das auch zügig investiert werden kann.

00:56:44: Dann ist es natürlich klar, dass wir in Infrastruktur, in Schulen, in Krankenhäuser, in alles das investieren.

00:56:49: Aber für mich ist es ganz wichtig, dass wir sehr viel in Innovation und in Forschung und auch in Zukunftsprojekte reinbringen, aus denen wieder neue Wachstumsimpulse entstehen.

00:57:01: Das ist mir wichtig.

00:57:02: Also wenn man mit dem Geld nur im Bereich investieren, wo auch ein großer Bedarf ist, wo aber auch Infrastruktur, auch Bahnen und alles wichtig, Autobahnen und Brücken, das ist wichtig.

00:57:12: Wir müssen auch gucken, dass wir diese Forschung, diese Innovation, diese Zukunftsunternehmen, wo die Arbeitsplätze von morgen entstehen, wo das die Wachstum, wo der Stärke unseres Wirtschaftsstandards auch als Exportland ausgebaut wird.

00:57:28: Da müssen wir gucken, dass da auch ordentlich Geld reingeht.

00:57:33: kommen da jetzt daraus oder generell Wachstumsimpulse in Deutschland an, würdest du sagen?

00:57:37: Ich bin ja nicht so pessimistisch.

00:57:39: Wir müssen auch mal eins lernen.

00:57:41: Unser Land wird ja... Also erst mal müssen wir eins lernen.

00:57:44: Wir reden ja davon, wir müssen souveränerresilienter werden.

00:57:48: Gerade mit dem, was wir in den USA erleben und was mit Russland und so weiter.

00:57:51: Wir müssen resilienter und souveräner werden.

00:57:54: Nur, ich sage, wir müssen auch mal in unser eigenen... Bewertungen resilienter werden.

00:58:01: Wir neigen ja dazu zu jammern, permanent das negative zu sehen, der schlechte zu sehen.

00:58:07: und oh Gott, oh Gott, was ist in der Welt alles los?

00:58:09: Wir müssen uns mal wieder darauf besinnen, dass wir in der Bundesrepublik Deutschland oder auch als Europäer vieles selbst in der Hand haben, was wir in Zukunft nach vorne gestalten.

00:58:19: und wir haben ganz viele Möglichkeiten.

00:58:21: und für Deutschland gesprochen.

00:58:22: Haben wir einen starken Mittelstand.

00:58:24: Wir haben starke Familienunternehmen.

00:58:26: Wir haben starke, hitten Champions.

00:58:28: Wir haben Weltmarktführer.

00:58:30: Wir haben im letzten Jahr doppelt so viel Patentanmeldungen gehabt wie zum Beispiel Frankreich.

00:58:34: Wir haben dieses Jahr schon wieder einen spitzen Wert bei Unternehmensgründung.

00:58:37: Ja, wir haben auch noch hohe Inservenzquelle.

00:58:40: Es gibt auch viele Inservenzen, die nicht einfach an der Tisch verlassen.

00:58:45: Wir haben im Bereich Robotik, im Bereich Deep Tech, im Bereich Biotech, im Bereich Data Sender, im Bereich KI, wir haben so viele, jetzt könnte ich noch viel mehr aufzählen, wir haben so viele unglaublich tolle Wachstumsfelder, Medizintest, die Gesundheitswirtschaft.

00:59:04: Wir müssen uns nicht verstecken.

00:59:07: Wir haben riesige Herausforderungen, auch das stimmt.

00:59:10: Aber wir haben kein Erkenntnisproblem in Deutschland.

00:59:13: Wir haben auch kein Lösungsproblem, Expertenproblem, haben wir alles.

00:59:17: Wir haben ein Umsetzungsthema.

00:59:19: Und deswegen appelliere ich, nicht unseren Standort ständig schlechtreden, sondern das Positiv herauszustellen.

00:59:26: und zu vergessen, wo die Herausforderungen sind.

00:59:29: Natürlich müssen wir der Energiekosten ran.

00:59:31: Natürlich müssen wir den Arbeitskosten ran.

00:59:33: Natürlich müssen wir Bürokratieabbau ran.

00:59:35: Natürlich müssen wir bei Investitionen ran.

00:59:38: Natürlich müssen wir gucken, wie innovativ unsere Gesellschaft ist.

00:59:43: Es müssen wir natürlich alles machen.

00:59:44: Aber noch mal, das können wir alles, weil wir eine unglaubliche Substanz in diesem Land haben.

00:59:50: Ich will noch zwei Zahlen nennen.

00:59:52: Wir hatten eine Startschultenquote von zweiundsechzig Prozent.

00:59:55: vor dem Sondervermögen neue Schulden.

00:59:58: Wir gehen jetzt die nächsten Jahre hoch, auf den Staatsschulden wurde von seventy-fünf Prozent.

01:00:03: Wir sind eines, trotzdem, eines der niedrigsten verschulden OECD-Länder überhaupt, Vergleich mit Japan, Vergleich mit USA, auch mit Großbritannien, Frankreich, Italien.

01:00:14: Wir können uns das leisten, kräftig zu investieren, was wir brauchen, ist Wirtschaftswachstum.

01:00:19: Aber kommen wir, wo kommen wir?

01:00:20: Letzter Satz.

01:00:20: Und wenn wir Wirtschaftswachstum wieder bekommen, Und dann erleben wir etwas, wie wir das zum Beispiel nach der Finanzmarktkrise hatten.

01:00:27: Nach der Finanzmarktkrise hatten wir eine Staatsschuldenquote von über achtzig Prozent, sind runtergelaufen auf zwanzig Prozent.

01:00:32: In der Corona-Krise hatten wir eine Staatsschuldenquote von über siebzig Prozent, sind wieder runtergelaufen auf zwanzig Prozent, weil wir dazwischen Wachstum hatten.

01:00:39: Ich sagte, woher das kommen wird, weil diese Investitionen hoffentlich auch gehebelt mit stärkeren, institutionellen, auch internationalen Investitionen hoffentlich auch nochmal gehebelt, indem in diesem Jahr ein paar kraftvolle politische Entscheidungen getroffen werden.

01:00:53: Ab im Halbjahr, zu Wirtschaftswachstum führen werden.

01:00:59: Meine Prognose ist bei ... Und dieses Wirtschaftswachstum wird sich nach ... Und dann ist auch die Herausforderung im Kernhaushalt eine andere als vor dem Berg, vor dem wir noch vor ein paar Monaten standen.

01:01:15: Da ist jetzt zugegebenerweise etwas Optimismus drin.

01:01:18: Aber das ist der Arbeitsauftrag an der Politik.

01:01:20: genau an diesem Szenario zu arbeiten, plus noch mal andere Dinge.

01:01:24: Und meine kleine ehrenamtliche Rolle mit diesem Beirat im Beitrag zu leisten, zu helfen, das ist auch passiert.

01:01:32: Ich freue mich total über deinen Optimismus und deine Sicht darauf.

01:01:35: Gleichzeitig, wenn man dann mit den Leuten spricht, die jetzt immer ... doch eher skeptischen Blick haben, dann sagen die mal, naja, unser Geschäftsmodell ist kaputt und wird an China... Ja, ja, ja, ja,

01:01:43: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

01:01:44: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

01:01:56: ja, ja, ja, ja, Ja, das teile ich nur bedingt.

01:02:00: Es gibt Branchen, die stehen vor großen Herausforderungen.

01:02:02: Also Automotiv, Automobil, die Zulieferindustrie, das kann man gar nicht kleinreden.

01:02:05: Natürlich haben die Riesen Herausforderungen.

01:02:07: Und natürlich haben wir eben Energie in den tiefen Bereich Themen, die es zu lösen gilt.

01:02:11: Aber die müssen halt jetzt gelöst werden.

01:02:13: Und das ist die Aufgabe der Politik, übrigens auch die Aufgabe der Unternehmen.

01:02:17: Es ist ja ein Druckschuss zu glauben, dass nur die Politik alles falsch macht.

01:02:21: Als Unternehmer oder als Unternehmens, als Vorsitzender, als Vorsitzender muss ich schon auch noch mal einen Job ordentlich machen.

01:02:28: Also ich kann dir nur einen sagen.

01:02:30: Also ich kenne ganz, ganz viele Unternehmen in meinem Umfeld.

01:02:35: Und mein Unternehmen sicherlich gehört auch dazu, den es nicht schlecht geht.

01:02:41: Ja, ich kenne auch viele.

01:02:42: Also ich kenne auch viele.

01:02:43: Also

01:02:44: von der Seite her.

01:02:45: Und es gab auch immer Industrien, machen wir uns auch nichts vor.

01:02:47: Das gehört zur Wahrheit dazu.

01:02:49: Seit der Installisierung, ganze Branchen, die einfach den Anschluss an Transformationen, an Innovationen verloren haben.

01:02:56: Auch das gab es immer mal wieder.

01:02:57: Ja, oder kennst du heute noch in der Ledergärberindustrie irgendwelche großen Unternehmen in Deutschland?

01:03:03: Früher gab es ja ganz viele von.

01:03:04: Also ich nehm mal Leute, das machst du.

01:03:05: Wie

01:03:05: groß ist deine Firma?

01:03:06: Wie viel Menschen arbeiten für dich?

01:03:07: Nein, wir sind ja nicht so personalinensiv.

01:03:09: Also ich reche nicht die Beteiligung.

01:03:10: der Holding-Beratung haben wir so um die Achtzig Leute.

01:03:13: Okay, das ist schon ein Wort.

01:03:15: Also das ist ein wesentlicher Berater, Kommunikationsberater und so was.

01:03:18: Politik, Polikommunikationsberater, Strategie, Backoffice und so weiter und so was.

01:03:24: Und das ist dann dann dein Family-Office auch noch mit dabei?

01:03:29: Das Management von das Family-Office habe ich ausgelagert.

01:03:32: Das ist ganz bewusst so.

01:03:33: Es gibt also meine Unternehmensgruppe und dann gibt es mich noch privat.

01:03:38: Und das ist getrennt, auch wenn am Ende natürlich alles auf mich privat zusammenläuft.

01:03:42: Okay.

01:03:43: Mein Unternehmen

01:03:44: veröffentlicht ja teilweise, was heißt ich veröffentlicht, ich muss ja veröffentlichten, aber privat, wir müssen über mini etwas lesen können, was meine Zahlen angeht.

01:03:51: Aber wie viele Menschen arbeiten denn für deine Geldanlage?

01:03:54: Ich arbeite ja sehr viel mit Banken, auch zusammen und mit externen.

01:03:58: Das

01:03:58: kann man so nicht beziffern.

01:03:59: Das sind wenige.

01:04:00: Okay.

01:04:01: Aber in der Kommunikationsberatung, ach, die Leute, da hat man schon ein paar große Mandanten, das muss man haben.

01:04:06: Wir haben Kunden, bekannte Familienunternehmen, DAX-Konzerne,

01:04:12: viel

01:04:12: Mittelstand, wer?

01:04:13: Parteien

01:04:13: auch?

01:04:14: Nein, ich berate bis heute zumindest nicht die öffentliche Hand und auch keine Partei.

01:04:19: Weil das würde ich ... hab ich bisher nicht gemacht.

01:04:23: Also würde ich das vielleicht generell ausschließen.

01:04:27: für immer nein, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Thema.

01:04:29: Müssen wir auch gar nicht, es geht sehr gut.

01:04:32: Ja, okay.

01:04:33: Was ist denn deine Vision?

01:04:34: Also für nächsten Jahre, für dich jetzt?

01:04:35: Machst du diese verschiedenen Tätigkeiten?

01:04:37: Hast du da schon mittelständisches Kommunikationsunternehmen?

01:04:40: Aber ich meine, es gibt dir noch viel zu tun.

01:04:41: Du bist ja noch relativ jung eigentlich, einfach fünfzig.

01:04:44: Ja, ich war ja Helmut Schmitz hier verbunden, hier was den Hamburg-Bezug angeht.

01:04:48: Helmut Schmitz hätte gesagt,

01:04:51: junger Mann,

01:04:52: ja.

01:04:53: Ich habe noch viel vor, also ich planen ja mein Leben auch immer in Projekte und so.

01:04:59: Was aber jetzt ein lebenslanges Projekt ist, meine unendemische Tätigkeit, das werde ich nicht mehr verändern.

01:05:04: Ich bin ja auch in Aufsichtsräten und Beiräten und bin in Kuratorien und halte ja viele Vorträge und auch an Hochschulen und so weiter.

01:05:13: Da gibt es noch ganz, ganz vieles, das hat gar nichts mit Geld zu tun, sondern was mich interessiert, was mich fasziniert.

01:05:19: Mich treibt dieser unglaubliche Rechtspopulismus in Deutschland oben, den man ja fast noch ergänzen muss jetzt durch den Linksextremismus, zumindest wenn ich diesen Anschlag in Berlin anschaue.

01:05:32: Da macht mich das nachdenklich, wobei wir da die Hintergründe ja noch nicht alle kennen, da will ich ein bisschen zurückhalten sein.

01:05:38: Das ist mein politisches Engagement.

01:05:40: Und als Unternehmen haben wir ein klares Zielbild.

01:05:44: Wir wollen einfach für unsere Kundinnen und Kunden einen guten Job machen.

01:05:48: Wir wollen auch immer mal wieder ein paar spannende neue Projekte dazugewinnen, ein paar gute Investments dazugewinnen.

01:05:54: Ich will vor allem dafür Sorge tragen, dass die Mitarbeiter, Mitarbeiter da sind, in dem sehen, was sie tun und dass sie auch einen sicheren Arbeitsplatz haben.

01:06:03: Das ist mein Job als Unternehmer mit Dreck der Verantwortung für Menschen, Kunden, Mitarbeiter und so weiter.

01:06:09: Und das ist das, was mich antreibt.

01:06:11: Und dann, wenn dann jedes Jahr unterm Strich ein ordentlicher Gewinn rauskommt, dann ist es auch okay, weil daraus kann ich wieder ein Teil meiner Projekte finanzieren oder auch meine sozialen Engagements finanzieren.

01:06:20: Ich mache ja auch da sehr viel.

01:06:22: Alles gut.

01:06:22: Aber ich habe jetzt keinen Hybris im Sinne, das Unternehmen muss jedes Jahr in dem Tempo wachsen, bis die letzten acht Jahre gewachsen ist.

01:06:31: Was bitte dir im Kern an?

01:06:32: Also wenn wir jetzt hier zuhören, dann sagt okay, der klickt ja ganz kompetent und gut vernetzt.

01:06:36: Danke, danke,

01:06:37: das ist ganz kompetent.

01:06:41: Welche Leistung verkauft ihr da?

01:06:42: Jetzt Kommunikationsunternehmen heißt ja immer alles und nix so.

01:06:46: Ja, ihr macht das ja auch.

01:06:47: Ja, deswegen kannst du da bis ihr da ein adäquater Referenz kannst du das selbst die Antwort geben.

01:06:53: Nein, Kommunikationen sind komplexe Themen und wem sage ich das hier als Profi?

01:06:58: Das ist ja nicht so, dass man sagt, da wird jetzt mal ein bisschen kommuniziert.

01:07:01: Kommunikation ist komplex vor allem in so heutigen Zeit.

01:07:04: Das sind ja nicht nur Print-Kommunikation, Interviews, Gastbeiträge oder Porträts oder solche Dinge.

01:07:10: Es geht ja um ganze Kommunikationsschrategien, es geht um Printing, es geht um Krisenkommunikation, sehr viel Krise.

01:07:16: Und es geht um Social Media, es geht um Dynamiken im Netz, wie deutungs... Hoheit erreicht wird, wo Informationen in die ein oder andere Richtung auch entsprechend fließen.

01:07:30: Und das sind schon komplexe Themen, wenn es um Personen, wenn es um Marken, wenn es um Reputation geht und da braucht es Profis, das können wir.

01:07:38: Und wir machen ja noch andere Dinge.

01:07:39: Wir machen ja, wie schon gesagt, auch sehr viel im Investmentbereich, im M&A und im strategischen Beratungsansatz.

01:07:48: Wir machen ja sehr viel in der strategischen, politischen, regulatorischen Beratung.

01:07:52: Wir machen sehr viele Netzwerkveranstaltungen.

01:07:57: Du bist bekannt als jemand, der sehr viele Salons in Berlin organisiert, wo du die Menschen zusammenbringst.

01:08:01: Genau, auch das machen wir.

01:08:03: Wobei das ist nicht kommerziell, da zahlt man nicht dafür, sondern das ist etwas, wo man eingeladen wird oder nicht, da kann man sich auch nicht einkaufen.

01:08:11: Ja, also wir sind das sehr vielfältig in unserem, und das ist ja das, was so spannend an uns

01:08:16: ist.

01:08:16: Aber wenn du sagst, wir, dann bist du der Unternehmer, du bist dann deine Mitarbeiter.

01:08:22: Das Unternehmen trägt meinen Namen.

01:08:23: Ich bin auch hundert Prozent Eigentümer der Holding.

01:08:26: In der Beratungsgesellschaft habe ich einen Mitgesellschaft.

01:08:30: Er schafft damit sieben und ein halb Prozent.

01:08:32: Aber die Leistung ist immer das Team.

01:08:36: Ja das team bringt im grunde genommen die performance oder bringt sie nicht und ich bin nur ein teil des teams und mein job ist es einfach mit meinen möglichkeiten Ja ich sage einfach mal Voraussetzung zu schaffen dass dieses team erfolgreich arbeiten kann.

01:08:51: man sollte sich übrigens im leben auch nie so wichtig nehmen.

01:08:55: Man sollte auch immer jeden Tag mit einer gewissen Portion Demut aufwachen und auch Demut ins Bett gehen.

01:09:01: Und das fängt erst mal daran an, dass man an sich auch arbeitet.

01:09:06: Bist du noch jemanden, der auch so, sagen wir mal, so richtig alte Schule mäßig um sieben Uhr anfängt zu arbeiten und dann bis abends um acht, neun, zehn durchzieht?

01:09:13: Sieben Uhr?

01:09:14: Morgens, ja.

01:09:15: Der Kliemanns-Turnier-Spartum.

01:09:16: Da bin

01:09:16: ich zu Mittagessen.

01:09:21: Nein, bei mir geht's in der Regel zwischen, sagen wir mal, fünf Uhr, dreißig, so was bin ich am Start.

01:09:26: Wirklich?

01:09:26: Und dann ist abends auch... Es

01:09:27: gibt auch mal einen Tag, da ist sechs Uhr, dreißig, aber in der Regel ist es zwischen fünf und sechs Uhr.

01:09:32: Und abends ist in der Regel also vor null Uhr nie.

01:09:36: Wirklich?

01:09:37: Ja.

01:09:38: Das ist der brutalste Arbeitszeit.

01:09:40: Das ist ja möglich.

01:09:40: Ja, ich nehme das als Arbeit, weil es mein Leben ist.

01:09:44: Weil es letztlich in der Zeit, die wir hier wahrscheinlich gar nicht alles im Detail erklären, meine Arbeit, was ich mache mit meinem vielfältigen Engagement, ist mein Leben.

01:09:54: Ich nehme das sicher als Arbeit.

01:09:56: Das, was wir hier jetzt gerade machen, ist ja keine Arbeit.

01:09:59: Wenn ich nachher noch zwei Business-Termine in Hamburg habe, ist es keine Arbeit.

01:10:03: Weil das eine ist ein enger Freund von mir, das andere ist jemand, mit dem ich sowieso auch in anderen Projekten zu tun habe.

01:10:09: Ich nehme das, dass ich als Arbeit war, das ist mein Leben.

01:10:11: Bei mir geht das soziale und also aus dem Netzwerk, das Wirtschaft, das Politik, das geht alles ineinander über.

01:10:18: Mit einer Ausnahme, das ist meine Familie.

01:10:20: Und meine Familie ist die Hallig komplett raus aus dem Ganzen.

01:10:25: Ja, aber meine meisten Freundschaften, außer Jugendfreundschaften, Schulfreundschaften und früher, die sind alle in diesem, in diesem Biotop unterwegs.

01:10:34: Aber trotzdem um fünf oder dreißig erst mal aus dem Bett rauskommen, ist ja schon mal ein Wort, ne?

01:10:37: Und dann ist nur

01:10:37: noch ein Wort.

01:10:38: Na ja, dann probier's einfach mal, wir können das trainieren, indem ich dich jeden Morgen anrufe.

01:10:41: Ich mach das gerne, also ich coach dich, kostet auch gar nichts.

01:10:44: Ich coach dich.

01:10:46: Und du musst halt, wenn du um fünf oder dreißig aufstehst und um sechs Uhr am Start bist, musst du genauso.

01:10:51: Ich bin jetzt auch kein Morgenmuffel, ich spring aus dem Bett und bin gut drauf.

01:10:54: Das ist mein Naturell, ich komme aus Rhein-Hessen, da ist man so.

01:10:57: Und mich kannst du aber auch um drei, zwei, fünf, vierzig oder um null oder fünfzehn noch anrufen zu einem komplexen Thema.

01:11:04: Und da ist die Birne noch genauso klar wie um neun, um drei oder um acht.

01:11:11: Du hast zu letzter Zeit... Also Sport hat lange gespielt oder so.

01:11:14: Dein eigener Körper hat lange keine Rolle gespielt.

01:11:16: Das habe ich ja mal gelesen.

01:11:17: Du hast zu letzter Zeit...

01:11:17: Das stimmt ja nicht.

01:11:18: Ich habe in meiner Jugend sehr viel Sport gemacht.

01:11:20: Und dann spielt er keine Rolle mehr.

01:11:22: Und mittlerweile ist es wieder so, dass ich etwas mehr auf körperliche Ertüchtung auch wertlege.

01:11:28: Du hast

01:11:29: jetzt dreißig Kilo abgenommen.

01:11:30: Ja, es sind jetzt auch sieben und zwanzig, aber es waren dreißig, ja.

01:11:33: Das

01:11:33: ist schon ein Kraftakt.

01:11:36: Wir haben ja vorhin über Konsequenz gesprochen.

01:11:38: Das ist einfach konsequent, den Hebel umzulegen und uns einfach umzusetzen.

01:11:43: Okay.

01:11:43: Und ich bin halt jemand, ich bin, äh, äh, unterschon ich mich ja selbst nicht.

01:11:47: Ja, das bringt ja dieses Beispiel gerade.

01:11:49: Ich hab, äh, eine sehr hohe Disziplin, wenn ich etwas erreichen will und eine, eine unerschwittliche Konsequenz.

01:11:57: In allen Fragen.

01:11:59: In allen Fragen.

01:12:01: Okay,

01:12:02: okay.

01:12:02: Ja, also wenn, wenn ich auf etwas keinen Lust hab und dann, also ... Wenn ich jetzt keinen Bock mehr habe, dann stehe ich auf und gehe.

01:12:11: Ich bin ja sehr konsequenter, bis jetzt ist es ja noch ganz nett.

01:12:14: Das hat

01:12:14: sich ja noch ändern.

01:12:18: Was war der größte Rückklag, den du hattest?

01:12:21: Das ist sicherlich der Wahlkampf gewesen, der war hart und der war am Ende dann auch vom Ergebnis eben niederschlagend.

01:12:29: Da lernt man vieles draus, aber ich habe sehr viele Entscheidungen in meinem Leben getroffen, die ich hier mal mit einem Hamburger Geschäftspartner vier Balkschiffe gekauft, also eigene Schiffe nicht.

01:12:42: Mit dieser Gesellschaft hat sie so eine eigene.

01:12:44: Das hat sich am Ende nicht gerechtet.

01:12:46: Ich habe in meinem Leben häufig Entscheidungen getroffen.

01:12:49: die im Nachhinein aus heutiger Sichtweise hätte man anders treffen können.

01:12:53: Was

01:12:53: kostet ein Vier-Balkschiffe?

01:12:55: Du willst ja schon wieder so Beträge hören.

01:12:57: Kann man

01:12:58: ja nachlesen, da ist ein Schiefer damals so irgendwas um die sechs Millionen gekostet.

01:13:02: Haben

01:13:02: wir vier Stücke gekauft?

01:13:03: Ja.

01:13:05: Also egal.

01:13:06: Und das sind halt Dinge, wichtig ist in meinem Leben, wenn man Entscheidungen trifft.

01:13:14: Und auf dem Weg merkt, dass sich die Rahmenbedingungen verändert haben, muss man auch Konsequenzen in dem Mut haben, auch Entscheidungen zu korrigieren.

01:13:21: Und man muss vor allem sich selbst ehrlich machen und in einer Selbstreflexion zu sich selbst stehen, die Dinge bewerten.

01:13:28: sie können, was war gut, was war schlecht.

01:13:31: Mir hat mal jemand gesagt, jetzt müssen andere beurteilen, dass ich sehr hart bin in der eigenen Reflexion meines Tuns.

01:13:40: Das hatte ich dann nie so für mich selbst mir überlegt.

01:13:43: Und als die Person das gesagt habe, habe ich gesagt, okay, da ist was dran.

01:13:46: Ja, das stimmt.

01:13:47: Also der größte Kritiker bin ich selbst.

01:13:51: Von dem heutigen Kabinett, wie viele kennst du da persönlich?

01:13:54: Ja, alle eigentlich.

01:13:55: Okay, auch Bundeskanzler alle.

01:13:58: Ja.

01:13:59: Und von den DAX-Vorständen von den vierzig Stück, wie viele kennst du da?

01:14:03: Viele.

01:14:05: Okay.

01:14:06: Bist du noch eigentlich, wie du da, hat ja schon auch die wirklich, die Möglichkeit ein großes... Ähm, ja, zu machen, also die wirtschaftlichen Hintergrund, das Netzwerk, die Erfahrung.

01:14:16: Eigentlich müsstest du doch irgendwie, fühlst du eine Art Verantwortung und sag okay, ich müsste mich.

01:14:20: Du hast den, du hast den Spielsport gerade gegeben, Verantwortung.

01:14:23: Äh, äh, äh, ich hab dich jetzt unterbrochen, du hast Verantwortung gesagt, ich wollte als erstes mit Verantwortung, äh, Antworten.

01:14:30: Äh.

01:14:32: Und es ist ein Appell an alle Unternehmer und Unternehmer, an alle, die es besser geht und die Möglichkeiten haben.

01:14:40: Man trägt Verantwortung für seine Familie, man trägt Verantwortung für seine Freunde, für seinen Umfeld, für Mitarbeiter, Mitarbeiter, für seine Kunden, für ein Unternehmen, man trägt Verantwortung aber auch für unsere Gesellschaft und auch Verantwortung für unsere Demokratie.

01:14:51: Und deswegen ist diese Verantwortung mir sehr wichtig.

01:14:55: Und aufgrund meiner vielfältigen Aktivitäten und meines Netzwerkes resultiert er auch wieder Verantwortung.

01:15:01: Es gibt ganz viele Dinge, die mache ich nicht, die dürfte ich machen, die schließe ich aus, weil ich Verantwortung habe für das große und ganze und vor allem Verantwortung habe, keine Dinge zu tun, die für andere Leute dann wieder zum Problem werden.

01:15:20: Also ich versuche eine Situation zu ... Ich frag mich das jetzt auch nicht so oft, aber auch jetzt gar nicht so sehr für dich.

01:15:27: Also ich meine, dass du jetzt sozusagen eine tolle Position hast und nichts mehr dir beweisen musst oder keinen Druck mehr hast, ist mir schon klar.

01:15:32: Aber wenn man jetzt so ein politischer Mensch ist und man hat all diese Sachen jetzt erreicht, diese Möglichkeit und dann hat man auch, spürt man eine gewisse Verantwortung, ist ja schon die Frage, wo kann man... die am besten ausüben, jetzt nicht für dich, um dich selbst da irgendwie zu leveragen, sondern für die Gesellschaft oder für das Land vielleicht.

01:15:48: Das versuche ich ja, indem ich hier in so einem Beirat mich engagiere, ehrenamtlich, das versuche ich, indem ich... Versuche mit Rat und Tat, Politikerinnen und Politiker zu unterstützen, die ich schätze.

01:15:58: Und zwar nicht im Mandatswege, sondern wenn es um Erfahrung, um Meinung oder um Hilfe geht.

01:16:04: Im Sinne von, wie siehst du das und was ist deine Meinung dazu?

01:16:08: Ich meine, wir müssen ja irgendwie uns miteinander austauschen.

01:16:11: Es ist ja auch in dieser permanenten negativen Diskussion, wenn es um Politik tauscht sich mit Wirtschaft außer, wird ja immer gerade so diese große Lobby-Diskussion entfacht.

01:16:23: Diese solche Austausch ist auch wichtig, dass man einfach im Dialog bleibt und auch Menschen fragt, die vielleicht in anderen Erfahrungen zurückzuholen haben.

01:16:30: Wir leben in komplexen Zeiten, um auf den Punkt zu kriegen.

01:16:34: Für uns Deutsche und Europa geht zurzeit um sehr viel.

01:16:38: in einer rasant veränderten Welt, wo Realitäten, die wir noch vor kurzem als langfristig gegeben achtet haben, eben heute andere sind.

01:16:48: Und da braucht es Menschen, ich nenne es immer wie Navigatoren, die einfach mit etwas Abstand, mit einem klaren Blick darauf, mit einer nicht übertrieben Emotionalität, die Dinge bewerten und auch einen Beitrag leisten, dass dieses Land sich weiterentwickelt.

01:17:02: Und das ist mein Beitrag.

01:17:03: Dazu muss ich damit kein Geld verdienen.

01:17:05: Dazu muss ich nicht für den Polizist-Mandat antreten.

01:17:07: Dazu muss ich auch nicht in irgendeiner Art und Weise mich beruflich da einbinden in der Politik.

01:17:16: Das kann ich aus meiner heutigen Rolle gestalten und machen und tun.

01:17:19: Und das mache ich ja den ganzen Tag.

01:17:21: Vor kurzem hat mir ein sehr vorkantaneber erzählt, er hat eine Stiftung gegründet für Knochenmark, was da alles so entstanden ist.

01:17:32: neue Universität, solche Sachen, das sind ja dann so Projekte, wo man sagt, okay, die haben jetzt

01:17:38: ... Toll, und es gibt es Gott sei Dank an diesem Beispiel und andere ganz oft in Deutschland.

01:17:43: Deswegen war es nie meine politische Motivation, die gesellschaftlichen Gruppen gegeneinander auszuspielen.

01:17:50: Die Arbeit dagegen, die Unternehmer, die Wirtschaft, die Wirtschaft gegen die Arbeiter.

01:17:53: Noch mal, wir können, unseren Sozialstaat, unseren Erfolg.

01:17:59: von Rente über Gesundheitswirtschaft und andere Herausforderungen, von denen wir stehen, nur leisten, wenn man eine starke Wirtschaft, einen starken Mittelstand hat.

01:18:07: Aber der Mittelstand und die starke Wirtschaft braucht auch die Menschen, die am Ende als Konsumenten oder als Arbeitskräfte oder als Talente oder je nachdem, welche Rollen sie reinwachsen, als Leute, den Gründen und die Mut haben.

01:18:21: Das gehört für mich alles zusammen.

01:18:23: Nicht die Gesellschaft spalten.

01:18:25: sondern die Gesellschaft nehmen, wie sie ist und versuchen das gemeinsame zu sehen.

01:18:29: Das ist mein politischer Antrieb und deswegen bin ich ja auch so hart in der Auseinandersetzung mit einer AfD, wo ich all das, was in meinem Also mein Verständnis ist vom Miteinander und für das Wohl dieses Landes in einem völligen Konflikt, zu dem steht, was diese Partei hier die ganze Zeit betreibt.

01:18:51: Ich meine, die nochmal dann kleiner, oder bleiben die jetzt so relevant, oder wie würdest du einschätzen?

01:18:55: Ja, erstmal müssen jetzt die Parteien der demokratischen Mitte, die so beschrieben werden.

01:18:59: Ich finde den Begriff ein bisschen komisch, aber bleiben wir bei der Begrifflichkeit, die Zure und Zure können damit was anfangen.

01:19:04: Die müssen erstmal jetzt Hausaufgaben machen, ja.

01:19:07: Die müssen gucken, dass das Land nach vorne kommt, dass wir Wirtschaftswachstum kriegen.

01:19:09: Die müssen im Erwartungsmanagement auch vielleicht ein bisschen zurückschrauben und eher mehr liefern, als man verspricht.

01:19:20: Ja, das ist ja auch eine Herausforderung.

01:19:22: Und ich bin da felsenfest überzeugen, wenn man einfach durch gute Ergebnisse überzeugt, dass ich auch dieses Phänomen AfD wieder in den Griff bekommen lässt.

01:19:33: Aber die AfD wird nicht mehr verschwinden.

01:19:35: dass das wird nicht passieren und man muss sich einfach jetzt auch damit der Realität abfinden.

01:19:41: Das ist eine Partei, die dieses Nummer gibt und da muss man einfach die innerliche Auseinandersetzung suchen.

01:19:48: Stimmt es, dass du wirklich in deinem Telefonbuch sechstausend Kontakte hast?

01:19:53: Ich habe es jetzt nicht einzig gesehen, aber es wird so beschrieben und das ist wahrscheinlich auch nicht falsch.

01:19:58: Und es ist auch so, ich hätte mal von Roland Berger oder Kast Maschmeyer hier in Gesprächen, die schreiben dann auch mehrere hundert bis zu tausend von Weihnachtskarten, machst du das auch?

01:20:07: Ja.

01:20:08: Wirklich?

01:20:08: Ja, das ist, glaube ich, äh, äh, ich kenne ja beide, das ist so, ja.

01:20:15: Aber nur Weihnachten, du machst das ja nicht noch irgendwie?

01:20:17: Naja, ich schreibe auch viele Geburtstagbriefe.

01:20:19: Ich bin ein bisschen Old Fashion, ich schreibe noch Briefe.

01:20:23: Aber nicht jetzt hunderte oder tausend im Jahr?

01:20:25: Doch.

01:20:26: Wirklich?

01:20:27: Nicht tausende, aber sicherlich hunderte.

01:20:32: Ja.

01:20:35: Okay.

01:20:35: Kennst du auch transatlantische Leute oder nur in Deutschland?

01:20:38: Nein,

01:20:39: ich kenne natürlich auch... Also mein Schwerpunkt ist schon Dachstaaten oder so, aber ich kenne natürlich auch in Europa international viele Menschen.

01:20:45: Aber es ist nicht die amerikanische Administration gerade oder sowas.

01:20:47: Ich

01:20:47: kenne auch Leute in den USA.

01:20:48: Aber nicht jetzt die der handelnden als in der Regierung.

01:20:50: Ja,

01:20:51: ich sage mal, mit einem Trump habe ich jetzt wenig zu tun.

01:20:54: Ja,

01:20:56: gut, es gibt ja durchaus auch viele Deutsche, die jetzt dort in der derzeitigen Administration da ganz gut vernetzt sind.

01:21:01: Ja, aber ich bin keiner, der, ich sag mal, da ein gesteigeres Interesse hat.

01:21:10: Warum?

01:21:11: Ja, ich muss es auch von meinem Geschäftsfeld.

01:21:14: Warum soll ich mich da anbiedern oder warum?

01:21:17: Ja, und ich nehme zur Kenntnis und beobachte, was amerikanische Präsident da tut.

01:21:23: Ich sehe, wohin das Land sich entwickelt.

01:21:25: Mein Beitrag muss doch eher seins überlegen, was sind hier europäische und deutsche Lösungen, wie gehen wir damit langfristig um und was leihen wir daraus und was machen wir besser?

01:21:35: und da haben wir genug zu tun.

01:21:38: Ansonsten ist es ja, ich will es jetzt nicht ins Lustige ziehen, aber ja sehr unterhaltsam, wie in Amerika zur Zeit Politik gemacht wird.

01:21:48: Ich reg mich auch nicht jeden Morgen auf.

01:21:52: Es gibt Leute, die werden morgens wach mit Donald Trump gehen, abends ins Bett und regnen sich die ganze Zeit auf.

01:21:56: Was bringt's

01:21:56: denn?

01:21:57: Wir müssen unsere eigene Stärke hervorheben.

01:22:01: Wir müssen wirtschaftlich stark sein, wir müssen militärisch stark sein und vor allem müssen wir mal zu einem neuen europäischen und deutschen Selbstbewusstsein finden.

01:22:10: Und wenn die USA eine Sicherheitsdokrin für sich verabschiedet, wo ihre Interessen definiert werden, dann müssen wir das auch machen.

01:22:17: Europäische Deutsche in Interessen.

01:22:19: Ich sage immer europäisch-deutsch als Deutschlands Teil Robas.

01:22:21: Da müssen wir auch mal unsere Interessen mal etwas kraftvolle.

01:22:24: Ich habe immer so einen guten Eindruck.

01:22:26: dass jetzt endlich dieses Abkommen zustande kam, mit dem Südlataner Bergostur.

01:22:32: März war jetzt in Indien gewesen.

01:22:34: Wir müssen Freihandelsabkommen, wir müssen Wirtschaftsverziehung, Abkommen schließen mit Indonesien, mit Philippinen, mit Staaten in Afrika, mit Staaten in Südlataner.

01:22:43: Ja, natürlich, wir sind doch selbst ein starker Wirtschaftsraum.

01:22:48: Vierneinfünfzehn Millionen Menschen.

01:22:51: Gut, vielen Dank.

01:22:52: Wir müssen

01:22:52: selbst verstecken.

01:22:53: Was für eine Reise ... Danke, dass ich da so ein bisschen nachfragen durfte.

01:22:59: Wir

01:22:59: haben hier nun Teil jetzt abgearbeitet.

01:23:00: Was welcher

01:23:00: Teil fehlt denn?

01:23:01: Ja, jetzt kommen, jetzt sind wir durch hier.

01:23:04: Ich

01:23:04: habe jetzt noch langsam mal Hunger,

01:23:06: hier gibt es ja noch Wasser zu bringen.

01:23:08: Gut, alles klar.

01:23:09: Vielen Dank, tschau tschau.

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