Der Kostüm-König: Deiters-Chef Herbert Geiss (#875)

Shownotes

Herbert Geiss ist gerade mal 20 Jahre alt und kommt frisch aus der Ausbildung, als er von seinem Onkel ein kleines Unternehmen für Schausteller-Bedarf übernimmt. Geiss ändert das Konzept – und baut innerhalb von rund 20 Jahren mit Deiters Europas größten Player für Karnevals-, Halloween- und Partybedarf auf. Im OMR Podcast verrät der Unternehmer, mit welchen Konzepten er inzwischen ganzjährig mehrere tausend Quadratmeter Ladenfläche bespielt, mit welchen Tricks er Karneval sogar in Städten wie Berlin oder Dresden beliebt machen will – und ob er schon mal darüber nachgedacht hat, Kostüme im Look seines Cousins Robert Geiss anzubieten.

Am 05. und 06. Mai findet das OMR Festival 2026 in Hamburg statt. Was euch erwartet? Erlebt zwei Tage voller inspirierender Vorträge, spannender Diskussionen und exklusiver Networking-Möglichkeiten. Das umfassende Programm bietet riesige Bühnen, Masterclasses, Side Events, Guided Tours, unzählige Ausstellende und eine Aftershow. Trefft die führenden Köpfe sowie zahlreiche Unternehmen aus der Branche und entdeckt die neuesten Trends und Technologien. Jetzt Ticket sichern!

Transkript anzeigen

00:00:00: In wenigen Tagen ist wieder Karnevals ... Hochphase in Deutschland, also in den jeweiligen Karnevalshochburgen, ein Milliarden-Geschäft.

00:00:08: Und wir haben jemanden gefunden, der da mittlerweile wirklich eine richtig gute Firma aufgebaut hat innerhalb dieser Karnevalswelt, aber mittlerweile auch ganz clever, ganzjährig.

00:00:16: Derjenige sitzt natürlich in Köln, heißt Herbert Geiss, hat eine kleine Firma übernommen von seinem Onkel und daraus mittlerweile einen Imperium gebaut mit thirty-four Kostüm-Kaufhäusern, also riesigen Läden.

00:00:28: Ich war da vor Ort, es ist wirklich wie ein Warenhaus-Märit.

00:00:32: Voller Karnevals-Utensilien, Tausende von Produkten.

00:00:35: Und das Ganze möchte jetzt gerne internationalisieren.

00:00:37: Ein wirklich ungewöhnlicher Typ, selber gekleidet übrigens.

00:00:40: Bei YouTube kann man es sehen, wie ein italienischer Kaufmann.

00:00:43: Aber verkauft Karnevalsartikel macht selber kein Social Media, aber natürlich wird mit seinen Sachen extrem viel Social Media gemacht.

00:00:50: Und wenn der Name Herbert Geis bekannt vorkommt, ihr täuscht euch nicht, es handelt sich um den ebenfalls extrem geschäftstüchtigen, smarten Cousin von Robert Geis.

00:01:00: Und damit direkt rein ins Gespräch mit Herbert Geis am größten Standort in der Nähe von Köln.

00:01:04: Wir waren in Frechen bei ihm in der Firma.

00:01:06: Auf geht's!

00:01:11: Herzlich willkommen bei ... Herzlich willkommen, Herbert Geis.

00:01:20: Hallo, Herbert.

00:01:21: Hi.

00:01:22: Schön, dass ihr da seid.

00:01:22: Kann

00:01:23: man so sagen, oder?

00:01:23: Du bist der größte Karnevals-Händler oder Anbieter der Welt.

00:01:27: Wir gucken in dem Segment natürlich überall links und rechts.

00:01:30: Ich hab bis jetzt noch keinen größeren gefunden, der so verrückt ist, so was zu machen.

00:01:34: Deswegen, ja, herzlich willkommen, größten Karnevals-Kaufhäus der Welt.

00:01:39: Bei Kaufhäus ist auch ein bisschen vertrieben, weil es, glaub ich, dreißig Filialen und ein Online-Shop, ne?

00:01:44: Vierunddreißig sind wir jetzt, noch drei letztes Jahr dazugenommen.

00:01:47: Und ja, wachsen stetig.

00:01:50: Und freuen uns, dass die Welt durch uns ein bisschen bunter wird.

00:01:53: Und der Weg dahin war jetzt noch mal relativ ungewöhnlich.

00:01:57: Vielleicht nicht ganz so etwas bei Köln und Karneval.

00:01:59: Und ich glaube, deine Familie hat eine Karnevalshistorie, wenn man hier rumläuft, abzeichnen.

00:02:04: Und deine Eltern bei den Funkmarien, hast du mir erzählt, oder deine Mutter und so.

00:02:08: Aber du hast Wirtschafts-Gymnasium gemacht und dann im Betrieb angefangen von damals deinem Onkel, glaube ich.

00:02:13: Und das war jemand, der hat irgendwie so Schausteller beliefert, meine ich?

00:02:17: Ja, unsere Firma ist jetzt mittlerweile über hundert Jahre alt.

00:02:21: Ich bin in vierter Generation und im Ursprung haben wir Verzierungen auf Torten, also Blumen gemacht.

00:02:29: Daraus wurden irgendwann mal Kunstblumen an Stiel.

00:02:31: Das wurde dann Trostpreis an Schießboden, also Schaustellerbedarf.

00:02:36: Und so hat man sich an vielen saisonalen Themen immer wieder bedient wie Ostern, Weihnachten und so weiter.

00:02:41: Jetzt gibt es natürlich dann hundert Jahre später auch mal irgendwie ganz viele neue Feste, die wir jetzt mittlerweile und ich habe dann von meinem Onkel noch in meiner Ausbildung seine Anteile gekauft und bin dann eigentlich sehr früh ins kalte Wasser.

00:02:57: Ich habe mit zwanzig die Firma übernommen und habe im Endeffekt ein Großhandelsbetrieb am Kölner Westen übernommen mit einer Halle.

00:03:06: Da war mein Vater noch in der Halle mit, beteil ich aber so internes Thema und habe damit im Endeffekt mit Deiders gestartet.

00:03:13: Und warum wollte dein Onkel das mit, also da immer was abgeben?

00:03:16: Mein Onkel wollte eigentlich schon viel früher aufhören und sein, ich sage jetzt mal sein Rentenleben so ein bisschen anders verbringen.

00:03:23: Er hat aber auch den Absprung nicht geschafft, weil aus den eigenen Kindern die waren versorgt.

00:03:28: Und dann hat man irgendwann auf mich den Nachzügler gewartet, weil mein Vater mich dann ein bisschen später gekrischert als die anderen aus der Familie.

00:03:35: Und ja, so bin ich dann nicht ins Gespräch gekommen, aber so wurde dann im Endeffekt der Deal dann gemacht.

00:03:43: Und dann bin ich mit zwanzig zum ersten Viertel, zwei Tausend Drei, ja, Erinnerung geworden.

00:03:48: Und wie groß war es denn schon damals?

00:03:49: Wir reden wahrscheinlich von der relativ kleinen Firma dann.

00:03:51: Es waren B-to-B-Business, rein mit Schaustellern und Gewerbetreibenden auf vielen saisonalen Themen.

00:03:58: Und wir hatten damals zwanzig Mitarbeiter.

00:04:01: Also noch kein Millionen-Umsatz?

00:04:03: Bisschen, ja doch.

00:04:05: War schon eine gute Firma in der Form, als sie da gemacht hat.

00:04:08: Aber ist natürlich mit dem, was wir jetzt heute machen, nicht mehr vergleichbar.

00:04:11: Okay, und das heißt, du hast die Antelle auch dann abgestottert, irgendwie über die ersten Jahre den Kaufpreis bezahlt.

00:04:19: Genau,

00:04:19: ja.

00:04:19: Also das war noch vor Basel II, da war das noch alles möglich.

00:04:22: Hast du

00:04:22: Krick genommen?

00:04:23: Ja, klar.

00:04:24: Und mein Vater war zwar auch dabei und hat dabei auch geholfen, auch ganz klar.

00:04:30: Aber wir haben schon alles auf eine Karte gesetzt damit, oder ich zumindest.

00:04:34: Und als Zwanziger war du dir denn das Potenzial klar?

00:04:37: Du hast gesagt, okay, ich mach jetzt einfach mal das hier so weiter wie bisher und damit komme ich dann auch gut klar, oder?

00:04:41: Also ich glaube in einem Familienunternehmen ist es eigentlich immer so, dass natürlich irgendwie die Generation, die aktuell arbeitet, immer so den Blick auf die Nachfolge hat.

00:04:50: Und bei mir, ich war immer mit ja zwanzig Prozent vielleicht noch irgendwie mit was anderem beschäftigt.

00:04:55: Wir sind eine reine Kaufmannsfamilie und haben so das Handeln so ein bisschen im Blut.

00:05:00: Aber trotzdem hat das natürlich irgendwie so ein Stück weit schon in die Wiege gelegt und mein Vater war auch mit meinem Onkel.

00:05:08: lange zusammen in der Firma, die haben sich irgendwann zerstritten, deswegen ist mein Vater raus und ja, dann bin ich rein und mein Vater ist dann auch wieder mit dazugekommen, mehr so als belustiger als wirklich Geschäftsführer.

00:05:21: und ja, so haben wir im Endeffekt dann den Familienbetrieb in der Nachfolge dann intern in der Familie auch geregelt.

00:05:28: Also hast du da schon gesehen, was man da was machen könnte oder hast du einfach gedacht, naja, ich muss jetzt eh machen oder die warten da auf mich, habe eine gewisse Verantwortung?

00:05:36: Das war ja noch gar kein Kannemals oder Kostümen.

00:05:39: In dem Sinne wie heute.

00:05:40: Das war ja was ganz anderes eigentlich.

00:05:41: Ja, ich meine, es war eine Firma, die am Ende eine Familie ernährt hat.

00:05:46: Und dann steigt man auch in die Fußstapfen mit ein.

00:05:49: Aber das Potenzial, so wie das heute ist, hätte ich mir jetzt damals nicht ausmalen können.

00:05:53: Man ist ein junger Mensch, der auch noch in der Ausbildung war.

00:05:56: Trotzdem ist der Handelstypus bei mir immer in mir gewesen.

00:06:01: Da hat man schon irgendwie immer so das ein oder andere auch gemaggelt, auch schon früher.

00:06:05: Und er hat im Ende versucht, immer den Fokus aufs Handeln zu legen mit Einkauf und Verkauf.

00:06:11: Und nee, man hat sich da im Endeffekt, ich sage das immer so ein bisschen, Learning by doing, dann doch relativ schnell, nicht mit step by step, sondern mit größeren Schritten hat man sich dann schon entwickelt.

00:06:22: Ich habe schon, glaube ich, mit der Übernahme viele Themen richtig gesetzt, gespürt und dann auch den richtigen Weg weiter verfolgt.

00:06:31: Viel!

00:06:32: probiert, hat nicht immer alles funktioniert, aber immer in eine Maße was gesund war.

00:06:36: Und

00:06:36: war das dann so, wie man sich es vorstellt?

00:06:37: Du hast da reingeguckt und dann gesehen, okay, immer wenn wir Kostüme anbieten, vorkarne mal knallt es richtig und dann auf einmal gibt es sowas wie Halloween und dann wird auch gekauft.

00:06:45: und dann hast du aus der Hand der Zahlen oder ist ja dann noch nicht schwer, gedacht doch, Kinder machen wir jetzt mehr davon oder war das irgendwie eine andere Impulse?

00:06:52: Also wir hatten eigentlich ein rein klassisches Großhandelsgeschäft und die Zahlungsmoral unserer Kunden, das war nicht so das Beste.

00:06:59: Und dann haben wir irgendwann gesagt, wir haben dann immer im Frühjahr Ware verkauft, die auf Ziel war, die Leute haben nicht bezahlt.

00:07:05: Und wir mussten dann irgendwie so halbjährlich nachbestellen, wie bezahlen, wenn kein Geld da ist.

00:07:10: Und dann haben wir gesagt, okay, oder ich habe dann gesagt, das mache ich auf gar keinen Fall.

00:07:13: Wir machen hier Cash and Carry, wenn Ware rausgeht, auch wenn ich auf Marge verzichten muss, aber die ist bezahlt.

00:07:18: Dann ist es auch ein ehrliches Geschäft.

00:07:19: Und dann haben wir eigentlich gesagt, da kann er bei uns im Endeffekt so der Fokus war, wo natürlich... sehr hohe Frequenz.

00:07:26: In kurzer Zeit haben wir gesagt, wir legen den Fokus auf Verkleidung.

00:07:29: Und so war dann im Endeffekt ein sehr... saisonal abhängiges Geschäft Thema, dass wir im Endeffekt nur Januar und Februar so als Geschäft hatten und haben dann eigentlich relativ schnell viele Themen dazugenommen, die eben Sortiments nicht fremd waren, aber passen könnten.

00:07:45: Da war dann Oktoberfest mit dabei, dann war Halloween auch noch nicht so ausgereift, wie das jetzt heute der Fall ist.

00:07:51: und so sind dann halt viele Sortimente dazugekommen, aber dann rein halt im Endverbrauchersegment.

00:07:56: Und dann hast du auch selber angefangen, Halloween-Partys zu organisieren, habe ich gelesen, um die Nachfrage quasi zu kreieren.

00:08:03: Genau.

00:08:03: Wir haben dann am Ende gesagt, Halloween ist immer ein starker Abend für Diskotheken und Veranstaltungen.

00:08:10: Und die packen es aber nicht richtig an.

00:08:12: Aber auch in Köln war es damals noch nicht so hip, als Hexe oder als Dracula sich in die Bahn zu setzen.

00:08:17: Das war dann immer noch so ein bisschen Shame.

00:08:19: Und dann haben wir am Ende die größte Halloween Party Deutschlands gemacht in der längsten Arena.

00:08:27: Und ja, so hat dann auf einmal plötzlich Mediatechnisch jeder nicht nur über Trends von Kostümen berichtet, sondern auch über die größte Party.

00:08:34: Und so sind wir dann eigentlich, haben uns die Nachfrage selber geschaffen.

00:08:37: Und mittlerweile macht ihr trotzdem aber wahrscheinlich ein Großteil in den Monaten im Februar, wenn Karneval ist oder wie verteilt sich das?

00:08:45: Also früher waren wir sehr stark abhängig, was Januar und Februar angehen, aber mittlerweile muss man schon sagen, wir sind jetzt mittlerweile irgendwie bei sechzig Prozent Karneval zum Umsatz, und der Rest verteilt sich ins Jahr.

00:08:55: Wir haben abweichendes Wirtschaftsjahr zum ersten Vierten, weil wir dann weniger zählen müssen, was die Inventur angeht.

00:09:01: Dann ist

00:09:01: hoffentlich so ein größtes Teil abverkauft, das müssen wir nicht so viel zählen.

00:09:05: Das ist bei uns auch sehr aufwendig, alle für die Hallen dann körperliche Inventur zu machen.

00:09:09: Und dann starten wir eigentlich schon direkt mit Abigags, Motopartys, Mallorca Openings, Festival-Saison geht los.

00:09:15: Ibiza geht los.

00:09:16: Schlager-Move in Hamburg?

00:09:17: Schlager-Move in Hamburg, nichts zu vergessen.

00:09:20: Da ist aber auch noch Potenzial für andere Verkleidungen.

00:09:23: Und ja, so kommen wir dann eigentlich auch in Jürgen Sunnischen hier in Köln, in Bonn und überall an andere Stellen.

00:09:30: Ach, Tuberfest,

00:09:30: das habe ich gesehen mittlerweile?

00:09:31: Tuberfest geht los und ist natürlich hier wieder anders wie in dem Bayerischen Raum, aber ist natürlich auch sehr beliebt.

00:09:38: Und dann geht es direkt in Halloween, dann kommt der Elfte, Elfte fürs Rheinland und wir finden schon immer wieder neue Themen.

00:09:44: Um auch speziell dich zu verkleiden, im hohen Norden.

00:09:47: Und wie viele Kostüme, also brauchbar, wenn man jetzt eins hat und die Menschen kaufen sich jedes Jahr Neues, oder ist das so im Schnitt, dass man ein Kostüm einmal anschafft und dann damit auch zehn Jahre durchs Leben geht?

00:10:00: Also wir sagen ja immer, man kann nie Kostüme genug haben.

00:10:03: Deswegen, jeder hat ja auch, glaube ich, zu Hause so eine Kostüm-Truhe.

00:10:06: Und wenn er auch irgendwie für eine Party unterirdisch noch mal den Schneuzer irgendwie rausholt für eine Cowboy-Party oder so, hat jeder irgendwie eine Kostüm-Kiste.

00:10:13: Deswegen ist das Kostüm auch der nachhaltigste Artikel, weil er wird nicht weggeschmissen.

00:10:17: Das hat jeder, glaube ich, so einen Kleiderschrank, wo irgendetwas drin ist.

00:10:20: Und man ist auch immer wieder rausgeholt wird.

00:10:22: Aber die Leute kaufen schon im Endeffekt immer wieder neuen Charakter oder neues Kostüm, um eben auch... nicht erkannt zu werden.

00:10:30: Wahrscheinlich

00:10:31: hast du auch keine Retouren oder geringe Retouren.

00:10:34: Wir haben online natürlich auch Retouren und wir haben auch Leute, die am Ende was kaufen und sich dann doch anders entscheiden, aber das ist jetzt sehr gering.

00:10:40: Also

00:10:40: nicht so wie bei einem Zerlande, wo man weiß.

00:10:43: Retourenquote ist bei uns sehr human, aber ist natürlich ein Thema.

00:10:49: Und es ist auch so, da dachte ich vielleicht, dass so was passiert, online zumindest, dass Leute nicht eine Woche vor Karneval bestellen und dann auf einmal ein paar Tage nach Karneval retornieren.

00:10:59: Ja, gibt's auch.

00:10:59: Aber am Ende, ich meine, wir sind jetzt nicht in einem Segment, wo man sagt, ich hoffe, mir ist ein Abendkleid, zieh's an und dann schicke ich's wieder zurück, um wirklich dann so einen Nutzen oder einen Ausnutzen schon fast zu haben.

00:11:10: Also gibt's alles, ja, gibt's gute wie schlechte Kunden, aber ich würde sagen, wir haben schon zum sehr hohen Anteil sehr gute Kunden, die am Ende auch das Kostüm einfach nutzen, so wie man's macht.

00:11:20: Und das wird jetzt mittlerweile zwei Millionen Kunden im Jahr.

00:11:23: Wir haben zwei Millionen Kunden im Jahr.

00:11:25: Davon, ich denke, so einst Komma vier in Januar und Februar.

00:11:28: Daran sieht man schon, dass wir am Ende einen hohen Anteil Karneval haben.

00:11:32: Und die Bahnenkörbe zu Halloween und trachten sie natürlich noch mal höher, weil das dann, ich sage es mal, hochwertiger Wahre ist, wo auch Halloween nochmal mehr gekauft wird von Latex, Effektschminke und Kontaktglinsen.

00:11:44: Da wird so ein Kostüm nochmal ein bisschen aufwendiger.

00:11:48: Aber zwei Millionen Kunden sind so die, die wir so jedes Jahr in alle Fällen durchschleusen.

00:11:52: Was für ein Warenkopf hast du normalerweise?

00:11:53: Wenn jetzt jemand zum Karneval kauft, dann ist er sofort mit ein Hundert Euro dabei, mindestens?

00:11:59: Das macht ja Geldbeutel eigentlich.

00:12:00: Oder am Ende eigentlich gar nicht so der Geldbeutel, ob der große oder klein ist.

00:12:03: Ich glaube, der Karneval an sich ist so etwas auch für den kleinen oder die kleine Frau.

00:12:09: Das kann jeder erleben, auch für eine günstige Verkleidung.

00:12:14: Was schön ist, ist, dass wir, glaube ich, das Kölner Gefühl zur fünften Jahreszeit In der jetzigen Zeit glaube ich ganz gut gebrauchen können, weil es den Leuten schon echt Freude bringt und weil auch glaube ich alle gleich sind.

00:12:25: Speziell im Kostüm, also jegliche auch Motoparty außerhalb des Karnevals ist natürlich weitaus sympathisch, weil man direkt mit jedem ins Gespräch kommt.

00:12:34: Anstatt so wie ich jetzt heute im Schlips sitze, dann spricht man vielleicht nicht mit jedem, aber als Cowboy, als Clown oder als Matrose kommt man glaube ich einfacher ins Gespräch und ja ist kommunikativ, weil deswegen tut es uns glaube ich ganz gut.

00:12:48: dass wir momentan den Karneval so ein bisschen als Ventil nutzen können für den Rest, der so in der Region passiert.

00:12:56: Wie ging es denn sozusagen dann weiter?

00:12:58: Also, wie heißt es denn, dass den Laden übernommen?

00:12:59: Hast du dann gemerkt, okay, die Richtung könnte sein?

00:13:02: Hast du gerade erklärt Richtung PituC gedreht oder Richtung, sozusagen, Cash sofort?

00:13:08: Was waren denn die Schritte?

00:13:09: Also dann hast du erstmal gemerkt, okay, hier das Ding mit mir zu klein, ich brauche einen weiteren Laden.

00:13:14: oder war es dann der Onlinehandel?

00:13:16: oder was waren sozusagen die frühen Turnarounds, die sozusagen die Geschichte ermöglicht haben?

00:13:21: Also für uns war es im ersten Step einmal uns von dem anderen Sortiment komplett zu trennen.

00:13:25: Dann haben wir Möglichkeiten gehabt eben auch neu einzukaufen.

00:13:28: Das waren auch für uns auch neue Einkaufsquellen.

00:13:31: Wir haben uns an vielen Lieferanten bedient, konnten natürlich dann dementsprechend in dem Bereich mehr einkaufen, haben dann auch angefangen... selber zu importieren, selber zu produzieren und haben dann am Ende im Endeffekt, ich sage es mal so, pro Jahr immer ein Laden dazugenommen.

00:13:46: Das konnten wir logistisch gut handeln und sind im Endeffekt dann step by step groß geworden.

00:13:52: Aus

00:13:53: eigenem Kechfloh.

00:13:54: Aus eigenem Kechfloh.

00:13:55: Und haben dann im Endeffekt in zwei tausend elf die Entscheidung getroffen, dass wir dann wirklich auch an dem Standort, wo ich gestartet bin, einfach viel zu klein geworden sind und haben dann, ja.

00:14:06: Jetzt hier in Frechen dann neu gebaut zu unseren Bedürfnissen.

00:14:10: Also nahe Köln und so.

00:14:11: Genau.

00:14:12: Und haben dann am Schluss relativ schnell hier das Grundstück auch noch dazu gekauft und haben dann drei Jahre später dann auch nochmal ... hier neue Logistik und Verwaltung gebaut, weil wir dann doch eben nicht mehr eine Filiale, sondern dann haben wir so fünf, sechs pro Jahr aufgemacht und dann musste halt auch alles irgendwie mitwachsen, ne?

00:14:30: Wo waren denn die ersten vier?

00:14:31: in Köln erst mal?

00:14:32: Ich glaub ich hier mit drei oder vier Stück in Köln, hab ich gesehen.

00:14:34: Genau,

00:14:34: wir haben Köln zuerst aufgemacht, dann kamen in Bonne Filiale und dann haben wir, glaube ich, Leverkusen gemacht, Bergisch Gladbach, also wir sind eigentlich so in dem Speckgürtel von Köln größer geworden, uns nach außen orientiert.

00:14:48: Für uns war's dann... Wenn man so ein bisschen in Expansion guckt, ist für uns immer so das Thema, wie jeck ist eine Stadt.

00:14:54: Ein normaler Textiler, der kann sagen, ich brauche die und die Frequenz, ich kann das in das Quadratmeter bezahlen und dann funktioniert, ich sage jetzt mal Textil überall.

00:15:02: Bei uns ist aber der Faktor, wie verkleidungswütig ist so eine Stadt, natürlich nirgendwo in einer Statistik zu erlesen.

00:15:08: können viel aus unserem Webshop sehen, wo kommen Bestellungen her, aber auch erst jetzt.

00:15:13: Also wenn man am Ende noch klein ist, dann hat man natürlich keine Riesenauswertung über einen Webshop, den es auch damals in der Form so auch nicht gab.

00:15:21: Und dann ist es eigentlich immer so ein Learning by Doing gewesen.

00:15:23: Und dann haben wir immer versucht, ja, in einem Risiko minimierten Gefühl dann Filialen zu eröffnen.

00:15:31: Wo war

00:15:31: die erste denn außerhalb des Speckkörtels hier?

00:15:33: Was war

00:15:33: das?

00:15:34: Ich glaube, das Krasseste, was wir gemacht haben, was glaube ich ... viel Diskussion ausgelöstet war, dass wir nach Berlin gegangen sind.

00:15:40: Also wie wir in Berlin, da hat mein Vater noch gelebt, dann habe ich den mitgeschleppt.

00:15:44: und dann haben wir am Alexanderplatz in der Filiale gestanden.

00:15:46: Das war eine riesen Baustelle.

00:15:48: Dann haben wir auf den Fernsehturm geguckt.

00:15:50: Mein Vater und ich haben uns angekommen und gesagt, Also wenn dann hier.

00:15:54: Und dann sind wir immer dann hingeflogen und im Taxi.

00:15:56: und dann haben wir die Taxifrage gefragt, wo feierten.

00:15:58: Hier Karneval und wo kaut.

00:15:59: Also was brauchen wir hier gar nicht.

00:16:01: Scheiße, was haben wir hier gemacht.

00:16:03: Und am Ende muss man sagen, zu Halloween eine unserer besten Filialen und da suchen wir auch noch einen Standort der, oder vielleicht auch drei, um Berlin abzudecken.

00:16:11: Weil Berlin ist halt groß.

00:16:12: Ja, muss man sagen, das ist am Ende unsere größte Stadt mit über vier Millionen Einwohnern.

00:16:17: Da wird schon einer sich verkleiden.

00:16:19: Und so geht der Kölner halt da dran, ein bisschen aus dem Bauch raus.

00:16:22: Und es hat halt funktioniert.

00:16:23: Deswegen, ja, wir suchen weiter.

00:16:26: Wir sind jetzt vor letztes Jahr nach Dresden gegangen.

00:16:30: Da sagt auch jeder, was Wilde in Dresden.

00:16:32: Dann haben wir Leipzig noch mit ans Netz, können wir noch was funktionieren.

00:16:34: Haben die auch keine, weil dort?

00:16:36: Wir machen das dann jetzt dazu.

00:16:39: Wenn ja keiner ein Angebot hat, dann kann auch keiner was kaufen, dann lebt's auch nicht davon.

00:16:45: Aber ich glaub die Leipzig und Dresden, die hören sich schon.

00:16:48: Aber da gibt's keine Tradition.

00:16:49: In Mainz gibt's ja noch eine so oder in bestimmten anderen Städten außerhalb von Köln gibt's das ja auch noch, aber dort auch?

00:16:55: Ja, im östlichen Bereich gibt's Cottbus, hat einen großen Zug.

00:16:59: In Berlin haben wir auch damals einen Hauptstadtzug implementiert, am Kuhdamm für zwei Jahre, am Ende dann ein Fünfhunderttausend Besuch.

00:17:05: gehabt.

00:17:05: Es ist anders wie in Köln.

00:17:08: Aber es hat Spaß gemacht.

00:17:09: Was

00:17:10: heißt das eben, ein Zug implementiert?

00:17:11: Das heißt, du hast entschieden, es gibt keinen Zug in Berlin, dann hast du den denn da angefragt, weil der Stadtverwaltung das machen kann?

00:17:16: Ja und dann hat also wirklich auch die Stadtverwaltung und auch wir haben dann vor Ort mit dem Berliner Festkomitee, ich weiß gerne mehr wie sie heißen, genau haben wir dann da den Zug organisiert, alles auf unsere Kosten.

00:17:31: Wir haben aus Köln nochmal einen ganzen Flieger mit Kölner Jäcken mitgenommen, damit die auch denen zeigen, wie Camille geschmissen wird.

00:17:38: Und es war echt ein geiler Tag.

00:17:40: Und da bin ich auch echt stolz drauf, dass wir, sagen wir mal, die Möglichkeit haben, solche Sachen zu machen, die dann ein Stück weit, wenn man sich die Videos anschaut, die wir da gemacht haben, schon stolz drauf.

00:17:50: Aber

00:17:50: warum wird sie da nicht mehr?

00:17:50: Warum habt ihr denn dann?

00:17:52: Weil die Kultur Karneval da angekommen ist, so wie Halloween.

00:17:55: Wir haben die Party dreimal gemacht.

00:17:57: Das haben uns jetzt viele Ich will nicht sagen kopiert, aber bespielen das Thema Halloween an dem Abend besser.

00:18:03: Das heißt, wir sind ja klassisch kein Veranstalter.

00:18:05: Wir haben den Stein ins Rollen gebracht und haben am Ende damit dann kommen wir jetzt der Sache wieder nach, wie wir unser Geld verdienen, das Kostüm verkaufen.

00:18:12: Deswegen freuen wir uns über jegliche Veranstaltung, wo Verkleidung auch eine Rolle spielt.

00:18:18: Und wer was nicht selber machen müssen, ist das nicht das Schlechteste.

00:18:23: In Hamburg habe ich das, glaube ich, auch mal versucht.

00:18:24: Da habe ich gesehen, da gab es irgendwie im Hamburg, sagen wir, Luxus-Bereich, im Hanseviertel da, wo Bleich und diese Straßen hatte auch mal ein Laden, aber das war dann kein Treffer.

00:18:34: Wir waren am neuen Wall zwischen Chanel und ... Amani oder Eskada, ich weiß es gar nicht mehr, da sucht man uns jetzt nicht.

00:18:42: Wie bei uns dann morgens um zehn Uhr die Türen aufging und unser Klauen auf der Straße stand, da haben oben alle aus dem Büro rausgeguckt und gesagt, das sind hier nicht richtig.

00:18:49: Das war aber auch ein Pop-up, der für uns auch nur interimsweise geplant war und war nicht der Erfolg.

00:18:56: Aber ich muss sagen, wir sind ja jetzt wieder in Hamburg und da sind wir sehr zufrieden im Zentrum.

00:19:02: Okay, also im Einkaufszentrum dann?

00:19:04: Genau, im Mercato-Zentrum, ja.

00:19:05: In Altuna, okay.

00:19:07: Okay, okay.

00:19:08: Und was ist mit, sagen wir, einem Nachbarn im Ausland?

00:19:11: Ist das auch schon ein Thema?

00:19:12: Ja, wir haben dieses Jahr Weihnachtsfeier gehabt und wir erzählen unseren Mitarbeitern immer viel, was ist passiert, zeigen das sehr toll über Bewegtbild, wo wir alle Leute so emotional abholen in alle Richtungen.

00:19:23: Und jetzt habe ich mir dieses Jahr gesagt, dieses Jahr geht es ins Ausland.

00:19:27: Kommen wir, was wolle.

00:19:28: Also... Wir haben schon Pläne gehabt, die Sinnen haben leider nicht funktioniert, aber kommen wir was Wolle, wir werden dieses Jahr ins Ausland gehen.

00:19:37: Aber wir reden dann von Schweiz-Östreich oder schon von Frankreich, Polen, sowas?

00:19:42: Also Österreich ist für unseren Thema in Wien, wir haben Holland, was ja grenznah hier ist, aber wir wollen natürlich nicht in die Grenze näher, wenn, glaube ich, wir nach Amsterdam gehen, wo auch Unterricht der Party so ein bisschen Thema ist.

00:19:56: Und ja, gibt es viele Sachen, wo wir noch viel probieren können, viele Stellschrauben haben.

00:20:02: Für uns ist jetzt nach so einer Session auch wieder viel zu kontrollen, viel auszuwerten, um zu gucken, wo können wir noch Schräubchen besser drehen.

00:20:12: Auch wir haben dann natürlich Potenzial.

00:20:14: Und für uns ist aber das Thema Expansionen aller erster Stelle.

00:20:19: Was muss ein laden umsatz machen damit der für euch sinn macht.

00:20:21: also braucht man einen millionen jahres umsatz mit einem laden oder oder oder zwei oder

00:20:26: also wir sagen zu umsatz zahlen sagen wir gar nichts.

00:20:29: wir versuchen schon am ende für uns aus dem bauch raus wieder eine planung herbeizuführen wo wir sagen wir wollen natürlich geld verdienen aber wenn den laden den muss man natürlich auch ein bisschen ein bisschen zeit geben dass er erwachsen wird.

00:20:41: aber das geht bei uns relativ schnell.

00:20:43: Und wir versuchen dann natürlich, wenn wir einen neuen Standort machen, Verträge zu machen, dass wir jetzt nicht langfristig sind.

00:20:49: Aber wir gehen schon mit den Western, dass wir einem Standort drei bis fünf Jahre geben.

00:20:52: Also sonst macht es keinen Sinn.

00:20:55: Pop-Up-Dinger sind logistisch ein Riesenaufwand und deswegen wir all unsere Standorte, die wir haben, die sind alle dreihundertfünfundsechzechs Tage außerhalb der Feiertage und Sonntage auf.

00:21:07: Da versuchen wir schon natürlich dann am Ende, die auch zu implementieren und dann auch dementsprechend auf den Zahlen.

00:21:12: Also jetzt, Umsatz sagst du nix zu, ich habe trotzdem natürlich recherchiert und geguckt, es gibt eine Zahl, ein Netz aus vierundzwanzig, da angeblich war Umsatz so zwischen vierzig und fünfzig Millionen.

00:21:22: Ich habe gedacht, es sei zu wenig.

00:21:24: Das war all dem, was ihr treibt hier.

00:21:26: Ja, also die Zahl ist richtig, das lasse ich mal da hingestellt, aber wir sind natürlich am Ende jemand, der klar versucht einen hohen Umsatz zu generieren, aber wir sind keine Menschen, die Umsatz generieren um jeden Preis.

00:21:40: Das ist auch so ein Thema, was den stationären Handel vom Online so ein bisschen unterscheidet.

00:21:44: Wenn man online da sein will und einen großen Umsatz macht, macht man alle drumherum Suchmaschinen und Co.

00:21:50: natürlich enorm stark.

00:21:53: Und da sind wir natürlich irgendwie so, dass wir da Ja, Oldschool unterwegs und wollen natürlich auch Geld verdienen, deswegen...

00:21:59: Wie viel Prozent des Geschäfts macht denn online aus?

00:22:02: Also ist das wie ein Laden oder ist das mehr die Hälfte des Geschäfts?

00:22:04: Also wir sind eigentlich ähnlich unterwegs wie die Textilbereich, wir machen acht Prozent online.

00:22:09: Acht Prozent, das ist ja gar nicht so viel.

00:22:10: Genau, aber das ist bei Indie-Techs und M ähnlich.

00:22:14: Man meint immer, dass da so viel höher ist, aber wir sind stationär sehr stark.

00:22:19: Okay, bei vierundreißig Standorten, ich mache jetzt mal die Mathematik im Kopf.

00:22:23: Gut, dann könnten ja so fünfzig Millionen schon passen.

00:22:24: Wenn man überlegt, das weiß ich nicht, die großen schon macht sich mehr als eine Million, die kleinen vielleicht ein bisschen weniger.

00:22:29: Also bin ich jetzt nicht komplett riesig oft.

00:22:32: Wenn

00:22:32: die als Controller hier bewerben würde, sagt Bescheid.

00:22:39: Es muss alles irgendwie funktionieren.

00:22:41: Wir haben große Herausforderungen, was bei uns in Wandel angeht, speziell im Lohnbereich, Energiekosten etc.

00:22:51: Wir haben natürlich auch mitzutun, speziell wenn wir auch am Ende sagen, wir sind ja kein Karnevalsladen, wir haben ja keinen kleinen Lädchen, das sind am Ende große Geschäfte, ab tausend Quadratmeter aufwärts, jetzt hier in Frechen mit fünftausend Quadratmetern, wo man auch mit zwei Metern Mitarbeiter nicht so recht kommen, weil die suchen sich ja dann gegenseitig den Tag.

00:23:10: Deswegen, also wir sind schon angewiesen darauf, dass eben auch unsere Hauptzeiten auch funktionieren und da tun wir auch relativ viel für.

00:23:17: Und die ganze Ware, das wird aber von euch selber auch in Teilen produziert, hast du gesagt?

00:23:21: ... dann in Asien lasst ihr produzieren.

00:23:23: So, ich muss mich das vorstellen.

00:23:24: Genau,

00:23:25: ja.

00:23:25: Wir würden es gerne hier machen, aber am Ende muss man sagen, die ... ... Fertigkeiten so, wie wir produzieren, ist hier schwierig, ... ... ist auch im Preis-Leistungsverhältnis nicht das, was der ... ... Kunde am Ende bezahlen möchte.

00:23:36: Ja, das muss man einfach sagen.

00:23:38: Wir versuchen schon jetzt, dass auch so eine Aufgabe jetzt für nächstes Jahr noch mal ... ... im Kostümbereich einfach hochwertiger zu werden, dass wir ... ... die Kunden noch mal auch anders abholen, weil schon viel auch ... ... eben Wert auf Qualität legen.

00:23:49: Und ja, so haben wir im Einkauf ... jedes Jahr.

00:23:52: Fünftausend neue Artikel, die Design kreiert werden müssen, mit Verpackungen, mit allen Richtlinien, die eingehalten werden.

00:23:57: Fünftausend

00:23:58: Swissliche?

00:23:59: Oder habt ihr dann insgesamt Fünftausend?

00:24:00: Ja, wir haben Artikel, die dann natürlich irgendwann auch mal dem Trend obliegen, dass sie dann auslaufen und dann kommen immer wieder neue Artikel dazu.

00:24:07: Aber wir haben so Fünftausend neue Artikel, die jedes Jahr kreiert werden.

00:24:09: Aber wir haben von Wimpern, also Fake Wimpern.

00:24:12: bis hin zu, sagen wir mal, Kisten für das Gesicht und bis hin zu dann, weil nicht irgendwie ein Clownsnaht und dann riesige Kostüme, Lederhosen separat.

00:24:20: Also das ist ja schon breit.

00:24:22: Es

00:24:22: ist viel, ja.

00:24:23: Es

00:24:23: ist viel Arbeit.

00:24:23: Viele SKUs.

00:24:25: Bitte?

00:24:25: Viele SKUs, würde man sagen.

00:24:27: Verschiedenen Größen dann auch noch und so.

00:24:28: Genau.

00:24:29: Da bist du dann selber regelmäßig in China und hast da einen Hersteller, mit dem du das dann auch hochgefahren hast?

00:24:33: Ja,

00:24:33: es sind ganz viele verschiedene.

00:24:34: Wir besuchen China zwei, drei Mal im Jahr, eben auch um die Fabriken zu besuchen und auch Prozesse da von unserer Seite auch zu verbessern mit den Sachen, die wir einfach brauchen.

00:24:44: Und gucken viel Stoff, gucken viel nach neuen Artikeln, kreieren viel von hier aus.

00:24:51: Aber das geht.

00:24:52: Wer Kostüme macht, macht Kostüme.

00:24:54: Eine macht Brillen, eine andere macht Berücken, eine andere macht das.

00:24:57: Und wir haben aber eine sehr langfristige Verbindung zu allen Leuten und ja.

00:25:02: Bist du da der, also platztisch, ja, aber ich habe jetzt noch nicht so viele andere wahrgenommen.

00:25:07: Also, wer ist der größte Wettbewerber?

00:25:10: Wah, Wettbewerb ist so wie wir aufgestellt sind, relativ schwierig.

00:25:14: Es gibt klar... Unternehmen, die am Ende stationär und auch ein Online-Shop haben, gibt viele, die online nur bespielen, die dann auftauchen.

00:25:23: Aber so wie wir jetzt aufgestellt sind, dass du so ein großes Flächennetz hast und das auch ganzjährig betreibt, glaube ich, gibt's nicht mehr so viele.

00:25:32: Und Amazon?

00:25:33: Verkauft ihr auch Amazon?

00:25:34: Machen wir auch mit Artikeln, die wir exklusiv haben, eben auch am Ende den Vergleich nicht zu haben, weil wir wollen am Ende ein Unternehmen sein, was erfolgreich ist, erfolgreich für unsere Mitarbeiter, erfolgreich mit der Ausrichtung nach vorne.

00:25:49: Dafür müssen wir auch Dinge investieren und auch erfolgreich sein.

00:25:52: Und wenn wir am Ende nur noch einen Artikel über den Preis vergleichen und Qualität hinten runterfällt, dann ist das für uns am Ende auch nicht mehr das Geschäftsmodell, was wir betreiben möchten.

00:26:02: Aber ich meine, trotzdem der Wettbewerb ist ja wahrscheinlich schon so.

00:26:04: Also wenn ich jetzt gelese, irgendwie die ganzen Ski-Innen und Temu.

00:26:06: Wir haben ja jetzt irgendwie mit dem Fashionhandel das Leben schwer gemacht, die werden ja auch keinermals Sachen nämlich an versuchen.

00:26:14: Wir haben eine tolle Sache gemacht, wir haben jetzt zu, ich glaube, im Dezember war es, haben ja alle Mitarbeiter hier das Verwaltung gebeten, eben bei diversen Portalen einzukaufen.

00:26:25: Und dann haben wir es mal einfach ausgewertet, was kommt da an, wie kommt das an, wie lange hat es gedauert, wie ist das Preissing etc.

00:26:32: Und das ist auch im Endeffekt, diskutieren wir jetzt aktuell über Trump viel über Zölle.

00:26:37: Das ist ein Thema, was auch die Bundesregierung hier mal klar zorren muss.

00:26:41: Wenn hier natürlich Artikel über chinesische Märkte verkauft werden, wo keiner Einkommenssteuer abführt, keiner Mehrwertsteuerthematiken hat, dann kann man natürlich alles zwanzig, dreißprozent günstiger verkaufen.

00:26:53: Würde ich auch tun, wenn ich die Mehrwertsteuer nicht abführen müsste oder diverse andere soziale Dinger noch bespielen muss.

00:26:59: Und für uns ist eigentlich ein Learning dabei gewesen von den Mitarbeiter, wo man einfach sagt, es ist am Ende nicht die Qualität, die wir verkaufen.

00:27:09: Und es hat auch enorm viele Unterschiede, weil du wartest lange drauf.

00:27:14: Teils geht's schnell, ist die Qualität nicht gut.

00:27:16: Also ich glaube, jeder, der es schon mal gemacht hat, hat so seine Erfahrungen damit.

00:27:21: Und ich würde das jetzt sagen, ja, ist ein Bespieler auf dem Markt, ist aber für uns keine Konkurrenz.

00:27:26: Also das würde ich jetzt ganz klar.

00:27:29: so bestätigen, dass wir da jetzt keinen.

00:27:31: Und so eine Zerlande oder so, die könnten ja auch eine Kategorie Karnevalskostüm mit dazumachen.

00:27:36: Die haben ja eh die Logistik wahrscheinlich, aber tun die auch nicht.

00:27:38: Das ist wahrscheinlich zu klein für die.

00:27:40: Viel Spaß mit der Restware, die am Arsch der Mittwoche übrig bleibt.

00:27:43: Auch die muss verarbeitet werden.

00:27:45: Das können nur Leute, die da dran hat, fünf, sechs Tage mehr machen.

00:27:48: Das heißt, du nimmst dann auch Sachen, die mit Karneval hingeblieben sind, dann bietest du die halt Halloween, kommen die wieder neuen verkaufen.

00:27:53: Unsere Ware hat ja im Endeffekt nicht so den Trend, dass die jetzt schlecht wird, sondern wir haben ja am Ende, ich sag jetzt mal, die Trends, die wir in Szene setzen, die verkaufen wir auch ab.

00:28:04: Und bei uns ist das mal klassisch, ein Schottenkostüm wird ja nicht schlecht, also das obliegt ja keinem Trend.

00:28:11: Und das wird ja bei uns auch jetzt nicht schlecht, weil es bei uns im Geschäft hängt.

00:28:15: Was verkauft ihr da meistens?

00:28:16: Weißt du denn so, dass das Brot und Butterkostüm, die meistens wollen, ein Cowboy sein oder Schotte?

00:28:20: Das ist jedes Jahr Unterschied.

00:28:21: Also es gibt viele Trends, wo wir natürlich Richtung Streamingdienste mittlerweile gucken.

00:28:26: Früher haben wir ein Kinokalender geguckt, was kommt Neues, was passiert auf der Welt.

00:28:30: Das sind alles Themen, die uns natürlich irgendwie schnell einen schnellen Trend zuspielen.

00:28:35: Aber wenn man so klassisch in die klassischen Kostüme reingeht, die jetzt nicht irgendeiner Marke oder irgendeinem Film oder irgendwas unterliegen, dann sind das so Sachen, die wir... Und durch Stoffe einfach neu inszenieren, neue Schnitte machen, die wir dann auch für uns in Trendbuch setzen, die wir festlegen.

00:28:52: Ihr habt ja auch auf der Webseite so ein bisschen so wie so ein Fashionportal, wo dann steht irgendwie so, weiß ich nicht, Kostüme des, oder Trendkostüme oder Kostüme im Trend oder Outfit im Trend und so.

00:29:01: Also wie man das eigentlich von irgendwelchen Neterportee oder so kennt, also das ist schon... Genau.

00:29:05: Wir haben Trends, die wir selber bestimmen und die der Kunde auch gerne annimmt.

00:29:10: Jetzt haben wir im Dezember mit der Band Druckluft den Session Zit Karnevalsmaus.

00:29:15: Jetzt wollen alle Karnevalsmäuse werden.

00:29:17: Und da müssen wir natürlich auch schnell sein, dass wir dann am Ende auch so eine Karnevalsmaus kreieren und dementsprechend dann auch ein großes Spektrum da anbieten.

00:29:25: Das ist halt auch so ein Thema, was wir ja federführend dann auch mit inszenieren und auch da relativ die Augen offen haben und schnell reagieren.

00:29:34: Aber es gibt ja schon ein paar Neuigkeiten, wenn man jetzt bei euch hier so rumläuft, war ich ganz überrascht zu sehen.

00:29:38: So Lizenzpartnerschaften, offensichtlich, dann gibt es da so irgendwie ... ... Holbrause-Kostüme oder kleiner Feigling-Kostüme.

00:29:46: Also es scheint dann so zu sein, dass du auf diese oder diese Marken auf dich zukommen oder wie auch immer, also musst du erklären, wie es läuft.

00:29:51: Also wir haben viele Anfragen natürlich diverser Natur, die auf uns zukommen.

00:29:56: Ich glaube, für uns wirklich eine sehr tolle Kooperation war das Thema Haribo.

00:30:01: Dass wir im Endeffekt alles was so jeder aus der ... Tüte zum Nachrichten kennt, die jetzt auf der Straße ist.

00:30:06: Haben

00:30:06: die dich angesprochen, oder du

00:30:07: die?

00:30:07: Wir haben schon mal mit denen eine Anfrage gestartet, das ist irgendwie so nicht gefruchtet.

00:30:13: Und dann kamen die auf uns zu und sagten, wir wollen noch eigentlich mit euch zusammenarbeiten.

00:30:16: Da sagten wir, wollten wir auch vor zwei Jahren.

00:30:19: Und dann, großer Konzern, kannst dann irgendwie sich keiner erklären.

00:30:22: Aber dann haben wir echt, muss ich auch sagen, sehr vernünftige Basis gefunden, haben wir im ersten Jahr sensationell das Thema implementiert und auch verkauft.

00:30:30: Also das hat mir Redner von... Zwanzigtausend oder hunderttausend Haribo-Bärchen, die da abgelaufen sind?

00:30:34: Ja, so zwischenfünfzig und hunderttausend.

00:30:36: Das kostet immer anders schon, ja.

00:30:38: Es ist ja schon auch wirklich ein Marketing-Impact dann.

00:30:40: Ja, aber ich muss natürlich sagen, das ist dann ein Trend.

00:30:42: Also ich meine, kann jetzt nicht zehn Jahre Haribo jetzt mitnehmen.

00:30:44: Also freu ich mich darüber, klar, weil... Das mögen die Erwachsenen ja ebenso, wie der zur Spruch ist.

00:30:50: Aber wir müssen natürlich da um uns immer wieder neu erfinden.

00:30:54: Aber

00:30:54: ich meine auch gerade, wenn ich jetzt so eine Brand würde, jetzt vielleicht sogar zuhören, weil nicht Red Bull.

00:30:59: Dann kommen die Dosen, dann laufen die Leute als Dose rum oder...

00:31:02: Haben wir gewollt, hat Red Bull nicht gewollt, Red Bull nicht, weil es zur Markenstrategie nicht passt oder zur Marke nicht gehört.

00:31:11: Okay, aber es gibt ja wahrscheinlich trotzdem eine ganze Reihe von anderen Marken, wenn man jetzt überlegt.

00:31:15: Das ist ja... Irgendwann fast kostenloser... Ja, emotionalem...

00:31:20: Ja, aber wir wollen natürlich auch politisch nachhaltig bleiben in dem Thema, weil wir am Ende natürlich jetzt nicht hier den Supermarkt aufmachen, sodass wir jetzt am Ende den Supermarktregal bei uns verlängern.

00:31:31: im Kostüm.

00:31:32: Wir wollen ja schon am Ende auch die Kostüme, die, ich sag es mal so, klassisch sind wie der Clown, wie der Cowboy oder Berufsthemen, die wollen wir natürlich auch beibehalten.

00:31:42: Und dann können wir nicht nur eben auf Marke gehen.

00:31:45: Würde uns auch... zu abhängig machen von gewissen Sachen.

00:31:49: Wenn Sachen funktionieren, und da glaube ich auch, dass wir auch die einzigen Sinn, die sowas umsetzen können.

00:31:54: Ja, es ist typisch, dass man Haribo Beer oder Peco Baller plötzlich auf der Straße im Kostüm sieht.

00:32:00: Ich glaube, das ist so verrückt.

00:32:03: sich dann anhört, da kann auch nur so eine verrückte Firma wie wir auch verkaufen, das ist einfach so.

00:32:08: Also ich hab mir sagen lassen, wenn man im Karneval vielleicht als Single unterwegs ist und man möchte gerne das andere Geschlecht besonders effektiv kennenlernen, dann soll man sich in einem Beruf verkleiden, das wäre besonders zielführend, ist das so.

00:32:22: Ich glaube, das kommt ganz auf den Gegenüber an.

00:32:23: Wir haben ja mittlerweile ganz viele Charaktere und Wünsche im Austausch, was Partnerschaften angeht.

00:32:29: Und da ist der Karnover, glaube ich, sehr bunt.

00:32:31: Also, wenn der eine auf dem Papagei steht und der andere eher auf den Polizisten, dann ... let's go, ja.

00:32:36: Gibt

00:32:37: es denn jetzt viele Donald Trumps und so?

00:32:39: Also, wie der als erste Mal gewählt worden ist, war das ein Thema, was wir natürlich aufnehmen, ob das dann am Ende die Verkleidung ist, weil einer das ... Ins Lustige zieht, hat es auf jeden Fall die Trends gegeben.

00:32:52: Das spielen wir auch jetzt momentan.

00:32:53: Es ist nicht so stark, es sei denn, da lässt sich morgen was Neues ausdenken.

00:32:56: Dann stehen wir mit roten Krawatten und Perücke im Brach.

00:32:59: Was ist das?

00:32:59: Was ist das?

00:33:00: Was ist das?

00:33:00: Was ist das?

00:33:00: Was ist das?

00:33:00: Was ist das?

00:33:01: Was ist das?

00:33:01: Was ist das?

00:33:01: Was ist das?

00:33:01: Was ist das?

00:33:02: Was ist das?

00:33:02: Was ist das?

00:33:02: Was ist das?

00:33:02: Was ist das?

00:33:03: Was ist das?

00:33:03: Was ist das?

00:33:03: Was ist das?

00:33:04: Was ist das?

00:33:04: Was ist das?

00:33:05: Was ist das?

00:33:05: Was ist das?

00:33:05: Was ist das?

00:33:06: Was ist das?

00:33:06: Was ist das?

00:33:07: Was ist das?

00:33:07: Was ist das?

00:33:07: Was ist das?

00:33:08: Was ist das?

00:33:08: Was ist das?

00:33:08: Was ist das?

00:33:09: Was ist das?

00:33:09: Was ist das?

00:33:09: Was ist das?

00:33:10: Was ist das?

00:33:10: Was ist das?

00:33:11: Was ist das?

00:33:11: Was ist das?

00:33:11: Was ist das?

00:33:12: Was ist das?

00:33:12: Was ist das?

00:33:12: Was ist das?

00:33:12: über andere Stoffe nochmal zu machen.

00:33:14: Wir haben letztes Jahr Kort zum Beispiel mit in Szene gesetzt und jetzt haben wir dieses Jahr Kooperation mit Kleiner Feigling, wo wir auch... lange darauf gearbeitet haben, dass wir das jetzt hinbekommen haben.

00:33:27: Wir haben Rot-Weiß hier in Köln ganz, ganz stark.

00:33:31: Also es gibt, glaube ich, keine Stadt, die sich nicht nur über den FC, sondern eben über die Farben und über das Stadtwarten so identifiziert, wie der Kölner das macht oder die Kölnerin.

00:33:42: Das ist für uns super stark.

00:33:44: Und ja, jetzt müssen wir mal schauen, ob unsere Trends, die wir festgelegt haben oder vorgegeben haben, ob die am Ende auch so vom Kunden angenommen werden.

00:33:51: Aber das sieht ganz gut aus.

00:33:53: Ich habe das Gefühl, es gibt auch, als ich im Ruhrgebiet früher als Kind, also gerade, weil ich erlebt habe, da war das so Cowboy, da hatte man eine Weste vielleicht und ein Gürtel und so.

00:34:03: Und jetzt gibt es ja schon so ganz Körperkostüme.

00:34:04: Also du gehst da rein, dann hast du wirklich komplett so ein Overall mit allem drum und dran.

00:34:08: Also ist auch in deinem Sinne der wahren Korb und das wird aufwendiger und größer und es gibt dann auch Hüte dazu und es wird schon ein bisschen verrückter ist in deinem Sinne.

00:34:15: Also wir wollen natürlich am Ende einen hohen Warenkorb haben, weil das ist natürlich das, was uns auch den Umsatz beschert.

00:34:21: Klar, wir wollen den Leuten natürlich schon am Ende auch viel verkaufen.

00:34:23: Dafür machen wir morgens die Tür auf.

00:34:26: Aber wir sind natürlich am Ende immer darauf bedacht, dass wir auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis finden.

00:34:33: Also wenn wir am Ende, ich sage jetzt mal qualitativ, zu niedrig werden, bringt es uns wirtschaftlich natürlich auch irgendwie in der Bedrohlung.

00:34:42: Der Warenkorb muss bei uns dementsprechend immer höher werden, also muss hoch sein, weil sonst für vier Euro neunzehntig ein Kostüm für jeden verkaufen macht, würde unseren Umsatz sprengen.

00:34:53: Also würde das im Endeffekt komplett unseren Geschäftsplan kaputt machen.

00:34:56: Deswegen sind wir schon darauf bedacht, dass die Kunden sich schon aufwendig verkleiden.

00:35:02: Und wo holst du die Kunden her?

00:35:03: Also ich meine jetzt in Köln, wahrscheinlich mittlerweile kennt man euch hier, aber wenn du neu irgendwo hingehst, schaltst du dann Instagram anzeigen oder ist das irgendwie Word of mouth und ihr macht dann da den Clown vor die Tür und dann wird davon gesprochen oder wie kriegt man sozusagen den Laden aktiviert oder ob die Reichweite aufgebaut ist national?

00:35:19: Wir haben ganz früher klassische Werbung gemacht über Zeitung, Radio, Auto etc.

00:35:26: Und haben vor drei, vier Jahren so ein bisschen alles auf digital getrimmt.

00:35:31: Das haben wir uns aber jetzt auch dieses Jahr noch mal neu zur Debatte gemacht, dass wir gesagt haben, wir müssen noch mal klassische Sachen noch mal bespielen, weil wir erreichen irgendwie digital eher dann doch nur eine jüngere Zielgruppe, weil ich sage jetzt mal, die Tante, die eine Severinsstraße oben den Motto Schall vielleicht auch kaufen würde, aber nicht mitkriegt, das man haben, weil sie eben nicht über den Plakade die Zeitung sieht, haben wir sie ein bisschen gechanged.

00:35:54: und man sieht auch, dass das vom Gefühl, dass das jetzt am Ende der Saison sehen, dass das dann doch auch am Ende dann auch wieder der richtige Weg ist.

00:36:03: Es ist, glaube ich, ein gesunder Mix.

00:36:04: Wenn wir einen neuen Laden machen, dann ist immer eine Frage, sind wir in sehr frequentierter Lage, dann fahren natürlich auch oder gehen viele Leute vorbei und dann spricht sich sowas schnell rum.

00:36:12: Weil wir natürlich dann eben nicht klassischen Lebensmitteln sehen, wir sind ja dann schon ein auffälliger Laden, der Aufsehen für sich auf sich zieht.

00:36:21: Und dann werden die Standorte ganz klassisch bespielt.

00:36:25: Im Sommer haben wir natürlich ein bisschen etwas ruhigere Zeit, was die Frequenz angeht, aber das ist für uns normal.

00:36:30: Und dann versuchen wir natürlich die Leute dann schon in so eine Hochzeit dann auch einzukriegen, eben Überwerbungen.

00:36:36: Oder gibt es nicht den einen Kanal, weil Instagram hat jetzt nicht viel geändert.

00:36:38: Das lasst irgendwie die crazy Kostüme oder irgendwas.

00:36:41: Ist

00:36:41: ein Mix aus allem.

00:36:43: Und da muss man halt auch selber für sich die richtigen Schriftart wählen, die dann auch passen.

00:36:49: Also ich meine, jeder, der auch im Einkauf sitzt, da hat jeder so seine Handschrift und da muss man immer sehen, dass man die Richtige findet.

00:36:56: Eigentlich

00:36:57: müsste es ja fast eine Doku bei euch geben, wenn man das so hört.

00:36:59: Es gibt ja diese berühmte Penny-Doku aus dem Supermarkt in Hamburg oder in der Reeperbahn, wo sie das an meiner Supermarkt-Geschäden eine Doku gemacht haben.

00:37:05: oder ist sowas nicht auch mal ein Thema, da haben die Leute schon angesprochen, Mensch.

00:37:10: Dokumentier das mal.

00:37:10: Es ist ja wirklich, wenn man hier durchläuft.

00:37:12: Man sieht dann die Leute, wie sie da in einem Kleinkabin stehen.

00:37:14: Es ist ja Dokumaterial.

00:37:15: Also hier ist auf jeden Tag passieren hier Tausende von Filmen.

00:37:20: Und das wäre auf jeden Fall eine Serie oder eine Sendung wert, sich das mal hier

00:37:26: anordnen zu.

00:37:26: Aber würdest du auch zulassen, wenn jetzt hier jemand käme und zuhört, sagt Mensch, wir machen jetzt mal hier irgendwie RTL zum Karneval, machen wir hier ein bisschen Dieters live?

00:37:33: Wir haben ja jeden Tag Anfragen von Presse, die vorbeikommen und dann eben für ihre Themen speziell dann Trends oder für andere Sachen eben dann hier aufnehmen.

00:37:41: Ja, wir spielen eine Rolle.

00:37:44: Also es macht am Ende, macht es, glaube ich, auch den Mitarbeitern bei uns Spaß, wenn es jetzt auch so heiß season ist, weil natürlich auch viele verrückte Ideen hier ins Haus kommen und verrückte Leute und lustige Leute

00:37:56: werden.

00:37:56: Also eine Ducke wäre, wer würdest du schon zulassen, wenn jetzt jemand fragen würde und sagen würde?

00:37:59: Wenn ich nicht direkt davor stehen muss, um das meiner Familie nachzumachen, dann können wir das gerne

00:38:03: machen.

00:38:04: Ich meine, insofern frage ich das wirklich aus dem Hintergrund, denn ich habe dich vorher versucht zu finden bei Instagram und da gibt es dich nicht.

00:38:12: Nee,

00:38:12: ich bin kein Social-Media-Typ, ne?

00:38:14: Wirklich gar nicht.

00:38:16: Ich mach Social-Media live, das ist für mich besser.

00:38:18: Das heißt, wirklich kein Instrument, du guckst doch nicht nach, was macht der andere?

00:38:22: Wenn ich den Tür aufmachen muss, krieg ich schon auf.

00:38:24: Braut kein Social-Media für.

00:38:26: Krass, also auch LinkedIn auch nicht?

00:38:28: Nee.

00:38:30: Okay.

00:38:31: Nee, also

00:38:33: ich...

00:38:33: Ich brauche es nicht.

00:38:34: Es ist ja immer so eine gewisse Neugier.

00:38:36: Was macht der?

00:38:37: Was passiert da?

00:38:38: Ist mir auch, glaub ich, zu anstrengend jeden Tag irgendwie für Stories zu posten, damit es auch am Ende interessant ist.

00:38:46: Ich kann viel erzählen.

00:38:47: Wir können gerne abends essen gehen.

00:38:49: Im Kölsch und dann erzähle ich dir alle Stories.

00:38:51: Aber das ist dann halt Socializing live.

00:38:53: Nicht zum...

00:38:57: Wir leben in der Welt, es ist aufgefallen, wo Social Media eine gewisse Rolle spielt.

00:39:00: Aber für dich, da bist du sozusagen, wir reden, sagst du, nee, lass ich mir vorbeiziehen.

00:39:05: Vielleicht

00:39:05: bin ich's zu old school.

00:39:07: Zu

00:39:08: alt, zu alt.

00:39:08: Das muss man erst mal sagen.

00:39:10: Ich meine, die meisten jetzt mit neugierig und wollen da irgendwie reingucken, das lass ich mal.

00:39:14: Wir haben ja unsere Social Media Leute, die machen das fleißig für den Clown.

00:39:19: Wie groß ist denn das Potenzial?

00:39:21: Also wie viele Läden in Deutschland oder... Auch drumherum kann man machen.

00:39:24: Also wenn du jetzt bei vierunddreißigst gehst du hier raus zum Laden, hast du dann irgendwie zwei Hundert oder?

00:39:30: Ich will noch gar nicht rausgehen.

00:39:31: Eines Tages.

00:39:33: Aber ich glaube, das Potenzial ist... Für uns, ich vergleich das immer noch mal mit den USA.

00:39:40: Also wenn wir in den USA wären, dann wäre das, glaube ich, never-ending-story.

00:39:45: Weil dann ist zwar Halloween da sehr stark, aber wenn sowas natürlich dann am Ende an einem Standort in den USA funktioniert, dann ist USA da einfach noch mal anders.

00:39:53: Also

00:39:53: überlegst du, ob das vielleicht in den USA mal zu probieren?

00:39:56: Ja, schauen wir mal.

00:39:56: Nicht jetzt dieses Jahr.

00:39:58: No pressure.

00:39:59: Aber ich bin schon sehr davon überzeugt, dass wir weltweit funktionieren.

00:40:03: Und dann würdest du es am liebsten in New York machen oder wo?

00:40:06: Wer eine Option, ja.

00:40:07: Wer eine Option.

00:40:08: Also, Halloween ist in Amerika enorm stark.

00:40:11: Da gibt's nichts.

00:40:12: Es ist anders.

00:40:13: Es ist alles so Beutelwares, alles... Cheap ist nicht so wie wir, bei uns ist alles hängend, bei uns ist alles schon so mehr Konfektionsähnlich, so wie man es eigentlich von einem Bekleidungsgeschäft kennt.

00:40:25: Dass eben Kostüme nicht im Beutel verpackt sind, dann packt man es aus mit sechs Teilen, kriegt man nie wieder zusammengebaut.

00:40:29: Auch für uns schwierig, deswegen ist bei uns halt alles hängend und alles irgendwie so.

00:40:33: Ich sag jetzt mach es schon konfektioniert, wie man es eigentlich auch anzieht.

00:40:37: Also,

00:40:38: okay, wenn das potenziell globale sein sollte, dann ist er mit zwei Hundert Läden, ist ja dann Kinderkram, dann könntest du ja schnell eher... Tausend machen oder so.

00:40:44: Also ich denke in Deutschland, Deutschland hat ein Potenzial mit unseren Läden, wo wir auch sagen, da können wir alle mit bedienen irgendwo zwischen sechzig bis hundert Läden.

00:40:54: Die werden natürlich nicht alle dann in der Größe sein, da werden mal Pop-Up Stores dabei sein, da werden kleinere Geschäfte sein, die eben, ja.

00:41:02: kann ja noch Sortiment bespielen.

00:41:04: Aber ich glaube schon, dass das am Ende unser Sortiment deutschlandweit mal grundsätzlich in allen Bundesländern funktioniert.

00:41:11: Und da haben wir auch noch ein paar Lücken, die wir bespielen wollen.

00:41:16: Aber wir sind noch nicht in München.

00:41:17: München ist ein relativ teures Pflaster für uns.

00:41:21: Muss ich auch sagen, habe ich auch nicht so die Erfahrung mit, wo ist ja der richtige Standpunkt.

00:41:26: Aber auch das steht jetzt nicht auf Privo I bei uns.

00:41:29: Aber wir haben viele Sachen.

00:41:30: Wir haben Braunschweig.

00:41:31: Wir wollen in Berlin noch mal einen zweiten Laden aufmachen.

00:41:35: Gibt es schon noch viel?

00:41:36: Aber

00:41:36: wir machen so zwei, drei Läden im Jahr auf.

00:41:38: Ja, wir können auch mehr aufmachen, es muss passen halt.

00:41:41: Wenn am Ende der richtige Laden kommt, wo alles passt, war jetzt in Münster zum Beispiel das Beispiel, haben wir uns angeguckt.

00:41:48: Dann sind wir jetzt zurückgefahren, dann hat es für die Mieterseite nicht gepasst, dann hat die Mieter vier Wochen später wieder angerufen und gesagt, okay, wir kommen.

00:41:54: Und dann sind wir da auch relativ fix.

00:41:56: Wir machen alles auch mit gelernten Leuten, die um uns rumarbeiten, externe Natur.

00:42:00: Wir sind ja schon sehr oldschool und sehr verlässlich auch wir als Unternehmen.

00:42:04: Wir haben auch eine Verantwortung auch den Leuten gegenüber, nicht nur unseren eigenen.

00:42:08: Und es ist ein schönes System, macht auch echt viel Spaß, wenn man weiß, die Leute freuen sich auch, wenn ... Ja, wir eben auch in dem Segment wachsen, in dem wir auch andere Leute mit auslasten,

00:42:19: ne?

00:42:19: Und wäre es für dich ein Thema, ich meine, wenn man das so hört, USA als Potenzial oder jetzt Deutschland nochmal verdoppeln, andere europäische Länder, ich meine, das ist ja vielleicht mehr, als wenn man aus einem Caschelow machen kann, dann nochmal ein Partner mit rein zu holen.

00:42:31: Ich meine, wenn das jetzt irgendwie ein Private Equity hört, der wird dir sagen, okay, das ist mal eine geile Wette, das sagen vielleicht hier so das Nucleus.

00:42:37: und dann versuchen wir bei USA und machen aus einem... Mutmaßlich, fünfzig, sechszehn Millionen Euro Umsatzdinge, halt einen Milliardenunternehmen.

00:42:45: Wird's das machen?

00:42:46: Also ich bin sehr offen für viele Sachen.

00:42:48: Es muss passen.

00:42:49: Ich bin aber trotzdem am Ende auch jemand, der das natürlich hier von der Picke auf angefangen hat.

00:42:53: Das ist so mein Zuhause.

00:42:55: Ja, und ja, wie soll ich das sagen, das ist schon ein sehr emotionaler Laden hier.

00:43:01: Du kennst hier jeden, und du kennst jeden Handgriff.

00:43:03: Du könntest hier jeden Job machen.

00:43:05: Ja, würde ich sagen, ja.

00:43:06: Das ist halt Learning by Doing.

00:43:08: Es ist halt nicht Rocket Science aus dem Boden geschossen, sondern es ist halt schon mit einer gewissen Substanz erarbeitet, auch mit vielen Fehlern, durch Fehler gelernt.

00:43:19: Aber ich würde schon sagen, dass mir jetzt hier heute keiner erklärt, wie das funktioniert.

00:43:24: Ja, also nicht besser als ich.

00:43:27: Soll nicht abgehoben oder arrogant wirken, aber am Ende, ich verbringe schon echt viel Zeit hier.

00:43:32: Heißt

00:43:32: du, wie ist dein Work-Leben?

00:43:34: Also morgens um acht Uhr hier und dann?

00:43:36: Ich bin normalerweise immer so um halb sieben hier, aber da mein Sohn aber in die Schule muss und wir ein kleines Baby zu Hause haben, muss ich den Fahrdienst morgens machen.

00:43:46: Deswegen bin ich erst um viertel vor acht hier.

00:43:48: Aber jetzt um die Zeit bin ich schon auch bis abends dann spät da.

00:43:52: Dann neun, zehn, elf Uhr.

00:43:54: Ja, bis acht, halb neun, dann bin ich zu Hause.

00:43:56: Und das auch fünf, sechs, sieben Tage die Woche?

00:43:58: Sechs

00:43:59: Tage die Woche.

00:43:59: Sechs

00:44:00: Tage die Woche, an diesem Schlagzeil.

00:44:01: Genau.

00:44:03: Okay.

00:44:04: Ja,

00:44:04: so ist der einzigartig.

00:44:05: Okay.

00:44:06: Und dann schaffst du noch, hab ich gelesen, sieben bis zehnmal die Woche Sport zu machen.

00:44:10: Ja, das ist so ... glaube ich, das System, das mich am Leben hält.

00:44:15: Was machst du dann abends nach Arbeit?

00:44:17: Ne, ich versuche zwischendurch noch mal schnell, so eine Stunde zu verschwinden.

00:44:21: Das ist heute dank euch nicht möglich, aber egal.

00:44:25: Ich gehe morgens noch schwimmen und am Wochenende noch ein bisschen laufen.

00:44:29: Ich mache Teiboxen.

00:44:33: So alles möglich, alles, was gut für ein Körper

00:44:35: ist.

00:44:35: Man muss ja ein kleiner Shout-Out sagen, auch in einem gemeinsamen Freund aus dem Sport hat uns zumgebracht, der Annegretz Kurwerk, also

00:44:41: von

00:44:41: Caster mittlerweile, der irgendwie mit dir zusammen unterwegs ist und mit mir ja auch, also der verschiedenste Leute fit macht.

00:44:49: Sport passt irgendwie in dein Leben, also auch noch rein scheinbar.

00:44:51: Es ist so ein bisschen mein Ventil, für am Ende auch mal so ein Alltag irgendwie, dann auch noch mal was anderes zu sehen.

00:44:59: Ich muss mich dann schon auch bewegen, um ein bisschen Dampf ablassen zu dem normalen Alltag, den ich dann hatte.

00:45:05: Aber hättest du auch Bock, dieses USA-Ding, das geht mir nicht so ganz aus dem Kopf, das ist ja schon... Also du könntest ja wirklich dann vielleicht Weltmarktführer bauen.

00:45:13: Also wir haben natürlich immer wieder tausende Anfragen auch speziell aus dem Thema PE, was Investments angeht, ob Beteiligungen oder wie auch immer.

00:45:23: Das wollte ich auch damit sagen, ich bin da nicht abgeneigt von am Ende größere Schritte zu gehen und dann kommt auch am Ende natürlich auch ein Investment dazu.

00:45:31: Das muss natürlich auch irgendwann, wenn man so groß denkt, das Gerüste vernünftig gebaut werden.

00:45:37: Also wir sind offen für alles und wollen aber dementsprechend schon wachsen.

00:45:42: Und ich muss auch sagen, ich habe auch Wir haben ja auch Phasen schon erlebt, während Corona, wo so ein Geschäftsmodell mal zwei Jahre kompletten Berufsverbot bekommt, weil im Endeffekt keiner zusammenkommen kann, da kann man keinen Karneval feiern.

00:45:56: Das war für uns schon eine schwere Zeit, das hat

00:45:57: auch ... Wir haben in den beiden Jahren verloren, glaub

00:45:59: ich, ne?

00:45:59: Da haben wir auch, ja, für mal neunzig Prozent Umsatzverlust gehabt über zwei Jahre, das war nicht so lustig.

00:46:04: haben wir aber, glaube ich, dann auch gut gemanagt.

00:46:07: Ich glaube, Corona war für jeden einen privaten Haushalt, für jede Schule, für jedes Kind, für jedes Elternhaus und für jedes Unternehmen, glaube ich, ein Stresstest.

00:46:16: Den haben wir gut gemanagt und sind gut da durchgekommen.

00:46:23: Möchtest sowas nicht noch mal erleben, weil es am Ende kein Management-Fehler war, sondern das bleibt die Welt mal kurz stehen.

00:46:30: Auch da hat es viele Player gegeben, die dadurch aus dem Boden geschossen sind, die aber mittlerweile auch wieder eingeholt werden.

00:46:39: Bleibe ich halt immer wieder bei dem Thema Old School.

00:46:41: Es muss immer eine gewisse Basis haben, die gesund ist und die auch am Ende vernünftig funktioniert, die verbindlich seriös ist.

00:46:48: Und so wollen wir auch wachsen.

00:46:50: Und wir können auch am Ende schnell wachsen, aber dafür müssen halt auch alle anderen Parameter passen.

00:46:55: Wie gesagt, ob es da am Ende jemanden gibt, der mitarbeiten will, den habe ich immer gesucht, über die letzten zwei, zwanzig, drei, zwanzig Jahre immer mal auch viel zusammen zu machen.

00:47:04: Aber am Ende habe ich keinen gefunden, der Mühe, Invest, Zeit, Arbeit reinstecken wollte, also habe ich es alleine gemacht.

00:47:11: Deswegen haben wir auch nix im Fremdscheiß oder irgendwie machen.

00:47:14: Das

00:47:14: wäre ja eigentlich auch eine Option.

00:47:16: Ja, aber am Ende finanzierst du es dann auch selber und dann kannst du es auch alleine machen.

00:47:19: Also gibt ja verschiedene Modelle, die man anstreben kann, aber bis jetzt haben wir alles alleine auf die Kette gekriegt.

00:47:25: Wir gucken schon, ich will nicht sagen ins Weltall, aber wir wollen schon am Ende auch groß werden.

00:47:32: Aber kommt Zeit kontrat.

00:47:34: Ist eigentlich... der Onkel, von dem du den Laden gekauft hast, auch der Vater von dem berühmten Fernsehberühmten Robert Geist, auch schon im Podcast war.

00:47:42: Ja,

00:47:42: genau.

00:47:43: Ach

00:47:43: wirklich, das ist also dann der Vater.

00:47:45: Robert Cousin.

00:47:46: Genau.

00:47:47: Der hat ja auch noch einen Bruder, also der Robert, und die haben ja diese Ankel Sam Firma gemacht, also der Fitnessklamotten, mit denen der Robert quasi das erste Geld verdient hat, bevor er es dann im Fernsehen losging.

00:47:57: Genau.

00:47:57: Das hast du dann schon als sozusagen kleiner Cousin dann in Jugendtagen verfolgt, wie die Jungs damit Ankel Sam groß geworden sind.

00:48:04: Familie ist, wie eben auch gesagt, eine Kaufmannsfamilie.

00:48:07: Die zwei haben es, glaube ich, auch ganz gut gemacht.

00:48:11: Die wären vielleicht dann sonst hier bei Dieters untergekommen.

00:48:14: Das

00:48:15: muss ja fast dankbar sein, sonst hätte es supergekommen.

00:48:17: Kann sein, ja.

00:48:18: Weiß es nicht.

00:48:19: Aber am Ende haben sie es, glaube ich, ganz gut gemacht und sind definitiv auch gute Kaufleute gewesen.

00:48:28: Aber

00:48:29: ihr habt jetzt nicht so ein enger Rat?

00:48:30: Nee, wir haben gar keinen Kontakt.

00:48:32: Wir haben, glaube ich, andere Sichtweisen, was das Leben angeht.

00:48:38: Aber es ist auch nicht schlimm.

00:48:40: Ich habe kein Beef, kein Stress, aber... Ich meine,

00:48:42: ich habe den Robert erlebt und jeder kennt ihn ja dazu in Deutschland.

00:48:46: Rein vom äußeren Look her sind da schon Welten dazwischen.

00:48:48: Also, du bist jetzt hier, wer uns jetzt hier guckt, der weiß es aber für die Podcast-Hörer, vielleicht irgendwie Nadelstreifenanzug, Einstecktur und Krawatte.

00:48:55: Sieht schon aus, wirklich wie so ein Top, weiß ich nicht, italienischer Meiländer-Kaufmann.

00:49:01: Ob

00:49:01: die jetzt besser sind als die Kölner, weiß ich nicht.

00:49:03: Aber lass mal so stehen.

00:49:05: Obstig wirst du auf jeden Fall auf Augenhöhe, will ich sagen.

00:49:07: Nee, aber am Ende alles gut.

00:49:09: Weißte Familie kann man sich nicht aussuchen und wir haben keinen Kontakt, was auch nicht schlimm ist.

00:49:16: Vor einem Jahr oder so war man am Kölner Karneval auf einem Auto drauf.

00:49:21: Wie heißt das?

00:49:21: Karneval-Zuchfahrzeug ist damit gefallen.

00:49:23: Was war jetzt nicht von dir?

00:49:24: Nee, habe ich nichts mit zu tun.

00:49:27: Okay.

00:49:28: Aber ich meine, das wäre ja schon ein Zugpferd.

00:49:30: Also für euch tendenziell.

00:49:32: Weiß ich nicht, ob das so ein Zugpferd ist.

00:49:33: Also man kann immer, sagen wir mal, solche Sachen sich anschauen und das ist auch mit Sicherheit eine Art Entertainment.

00:49:40: Er hat sich mit sich selber eine große Marke aufgebaut, die ihm, glaube ich, viel hilft.

00:49:48: Aber wenn man am Ende damit auch was verkaufen will, dann...

00:49:52: Also Robert, geiles Kostüm hast du nicht im

00:49:54: Sortiment?

00:49:55: Wir

00:49:57: könnten einen machen.

00:49:59: Das würde hundertprozentig würden das Laudan ziehen.

00:50:01: Oder auch, weiß ich nicht, die Kamen sind ja wirklich erkennbare Personen im positiven Sinne.

00:50:09: Das wäre auch vielleicht die große Familie ohne Juni.

00:50:11: Schauen wir mal.

00:50:12: Schauen wir mal.

00:50:13: Schauen wir mal.

00:50:13: Okay,

00:50:13: okay.

00:50:15: Aber das heißt irgendwie, wenn man sich jetzt vorstellt, du finanzierst das alles aus einer Kraft, dann ist ja der Cash-Stall, muss ja da sein, sonst könnte man ja nicht die Lenden aufmachen.

00:50:21: Das heißt... Stell ich mir, dass das Umsatz nur spekuliert, aber Marge ist es dann ähnlich wie im Fashion-Bereich.

00:50:28: oder ist das schon besser?

00:50:29: Wahrscheinlich schon besser, oder?

00:50:30: Ja, was heißt besser?

00:50:33: Der Textil lebt natürlich irgendwo von hohen Margen und hat nachher einen Winter- und Sommer-Schlussverkauf, wo über Rabatte nachher was rausgeht.

00:50:40: Das ist auch jedes Unternehmen anders.

00:50:41: Leute, die machen keine Rabatte im High-Fashion oder im Luxussegment.

00:50:46: Wir haben unsere Kalkulation, wir verkaufen geile Kostüme und keine Rabatte.

00:50:51: Und deswegen

00:50:52: gibt es bei uns eine klare Marschrichtung, dass wir am Ende mit einem VK-Preis antreten.

00:50:58: Und wenn mir natürlich jetzt irgendwie feststellender ist, irgendwie ein Trend, der nicht funktioniert oder ein Kostüm, das nicht funktioniert, dann können wir das auch reduzieren.

00:51:06: Aber wir werben den Kunden jetzt nicht bei uns rein.

00:51:08: Kein Black

00:51:08: Friday, nichts mehr.

00:51:09: Ja, sowas gibt es für uns nicht.

00:51:11: Wir verkaufen Kostüme, keine Arbeiter.

00:51:13: Ist es ein besonderes Profital, wenn man was selber erfindet, also ein eigenes Kostüm, am Ende ist es egal.

00:51:17: Oder ob man jetzt den Feigling mit denen macht, oder selber eine neue Idee hat, das kommt am Ende vielleicht heraus, so lange es sich verkauft.

00:51:24: Wir gucken, was zu uns passt.

00:51:26: Wir haben viele Sachen, die wir auch am Ende jetzt nicht umsetzen.

00:51:29: Wie gesagt, wir sind jetzt so an einem Punkt, wo wir viele Lizenzen haben, wo wir am Ende für uns auch erkennen, dass wir eben nicht der Supermarkt ähnlich aussehen wollen.

00:51:39: Deswegen machen wir viele Kostüme jetzt eben wieder in Eigenregie in Themen bezogen und nicht Marken bezogen.

00:51:46: Und das muss immer einen gesunden Mix haben.

00:51:47: Das geht mal rauf, mal runter.

00:51:49: Kostüme, die jetzt stand vor zehn Jahren out waren, die können auch jetzt wieder in werden.

00:51:54: Das ist auch für mich total spannend, wenn ich Leute besuche oder auch bei uns in unseren alten Kostümfundus gehe, von Kostümen, die wir mal vor zehn Jahren gemacht haben.

00:52:02: Das ist für mich total spannend.

00:52:03: Was war dann so?

00:52:05: Alles möglich.

00:52:06: Wo ja Schnitte drin sind, wo Stoffe verwendet werden, die nicht mehr benutzt werden.

00:52:10: Man sagt, können wir wieder machen.

00:52:12: Also so Geschichte ist schon cool.

00:52:13: Wir haben, wir gucken uns Tausend Sachen.

00:52:16: Victoria Secret schon uns angeguckt mit den Assets Wars, mit Flügeln, die die noch mal anders in Zähne gesetzt haben.

00:52:22: Das sind so Sachen, die wir in nächstes Jahr jetzt umsetzen werden, wo es eben nicht rein ein Federengelsflügel ist, sondern der wird dann eben aufblassbar, was auch leicht ist zum Anziehen.

00:52:32: Da sind so ein paar auch so Daniel die wir jetzt einfach ausprobieren.

00:52:37: Aber selber im Karneval bist du dann gar nicht aktiv, weil du musst hier arbeiten?

00:52:40: Aktiv nicht.

00:52:41: Wir feiern natürlich auch ab und zu im Karneval.

00:52:43: Wir waren auch beim Rosenmontag-Zug schon mit dabei.

00:52:46: Wir haben unsere eigene Tribüne gehabt.

00:52:48: Wir gehen auch gerne irgendwo mal zu Bellen oder auch zur Sitzung.

00:52:53: Aber das ist ein, zweimal im Jahr, wo wir das besuchen.

00:52:56: Okay, also Bellen heißt dann wirklich so dieses ... Wo man dann sitzt und dann vorne auf der Bühne wird, dann trinkt man dann Tischen und so was.

00:53:02: Sitzungen, ein ganz normales Sitzungsprogramm oder eben oder Partybälle, also Remy Demi.

00:53:09: Ich bin ja fast ein bisschen neidisch, als jetzt sozusagen seit zwanzig Jahren Hamburger.

00:53:13: Ist man das jetzt nicht so gewohnt?

00:53:14: Da gibt es leider keine Sitzungen.

00:53:15: Ich hab dich ja eingeladen, wir hätten ja heute Abend was machen können, aber ich hab ja, ist so eine gewisse Angst, die da bei dir im Lacken ist.

00:53:22: Aber gut, das soll jedem hier das so, wie er ist.

00:53:26: Ja,

00:53:26: also ich bin eher der Typ, der jetzt irgendwie denkt, Scheiße, wenn ich jetzt Nummer twenty-fünf wäre, ich würde den Laden in New York aufmachen wollen und würde dich jetzt bequatschen zu sagen, irgendwie kann ich nicht Dieters New York machen.

00:53:35: Aber wenn jetzt jemand zuhört, wird es das machen?

00:53:37: Also sagen, also jetzt nicht jetzt ein Investor, sondern vielleicht irgendjemand, der Bock hat, was zu machen und zu bewegen und zu sagen, okay, gib mir die Chance, beliefe mich, also franchise hin oder her, aber ich würde für dich das New York-Geschäft aufmachen?

00:53:47: Sofort, ja.

00:53:49: Krass.

00:53:50: Also das heißt du suchst da jemanden, wenn er jetzt...

00:53:54: Wir haben tausend Baustellen.

00:53:56: Wir sind ja hier, was uns angeht, relativ schmal aufgestellt.

00:53:59: Wir haben einen Geschäftsführer, den Alex und mich, wo im Endeffekt alles drüber geht.

00:54:03: In der Größe, wo wir sind, wären glaube ich da nochmal drei, vier Leute extra.

00:54:07: irgendwann mal das Thema, wo wir einfach die Spaten, die wir bedienen,

00:54:10: nochmal machen.

00:54:10: Wie viele Menschen arbeiten

00:54:11: jetzt denn für dich?

00:54:12: Siebenhundert.

00:54:13: Siebenhundert?

00:54:14: Ja.

00:54:14: Okay, also da müsste man umsetzen, mal ein bisschen hochgehen.

00:54:16: Also da muss ich jetzt mal nachjustieren.

00:54:17: Ja, das wär gut, ja.

00:54:19: Ja, war auch meiner Tipp.

00:54:20: Viel free für alle heute, ja.

00:54:22: Kassen sind auf, ja.

00:54:24: Okay.

00:54:24: Und da hast du noch andere Sachen auf dem, sozusagen, neben der Expansion.

00:54:28: Du sagst, okay, dann arbeiten wir noch.

00:54:30: Gibt's noch eine Verlängerung der Wirtschaft von das Kette?

00:54:32: Das macht ja schon selber China.

00:54:33: Gibt's noch nicht andere Kategorien, die man nicht sieht?

00:54:35: Also, ich habe schon überlegt, macht man jetzt noch irgendwie Food?

00:54:37: Was gäbe es da?

00:54:38: Sekt verkaufen macht keinen Sinn.

00:54:39: Aber irgendwas, was noch nahe Ding ist, was ich jetzt noch nicht geschlossen

00:54:42: habe?

00:54:42: Also, wir suchen immer natürlich irgendwie nach so immens übergreifenden Sachen, die passen, die wir implementieren können.

00:54:48: Wir waren ja eben kurz drüben.

00:54:49: Da sieht man ja, dass eigentlich schon fast gar kein Platz mehr ist für irgendwas.

00:54:52: Und auch wenn man sagt, man... gespielt.

00:54:55: Im Sommer nochmal irgendwie mit einem anderen Sortiment gewisse Sachen, dann gehört natürlich da auch wieder ein Invest in Warn-Einkauf rein.

00:55:02: Die Ware, die da ist, muss eingelagert werden.

00:55:04: Das ist natürlich auch ein hoher logistischer Aufwand.

00:55:08: Es wäre glaube ich ganz cool, wenn wir eine Synergie finden würden mit irgendwem im Handel, der im Endeffekt im Sommer stark ist und im Winter schwach, sodass man sich Flächen teilen könnte.

00:55:19: Das wäre, ich sage jetzt mal so eine Optimierung, sag ich jetzt mal, der Kosten.

00:55:25: Als Beispiel.

00:55:27: Wir haben ja immer überlegt, nochmal ein Motorradbekleidung irgendwie so zu spielen, aber die fangen auch schon relativ früh im Januar in Febau schon mit ihrer Saison an.

00:55:36: Das hat nicht funktioniert.

00:55:37: Also wir gucken überall.

00:55:39: Die Welt dreht sich momentan, glaube ich, schneller als die zuvor.

00:55:42: und aus denen, ich sage jetzt mal, Negativen Veränderungen, so wie wir sie hier in Deutschland irgendwie aufnehmen, ergeben sich auch Möglichkeiten, müssen wir Augen auf haben

00:55:51: und... Aber erlebt es das auch so?

00:55:53: Also ich meine, du hast ja ein wachsendes Geschäft, nehm ich an.

00:55:55: Also was wächst dem Jahr?

00:55:56: Zehn Prozent?

00:55:56: Fünfzehn Prozent?

00:55:59: Ist unterschiedlich.

00:56:00: Das kann man auf einzelne Ferialen gewinnt mal, verliert mal.

00:56:03: Das ist aber bei uns...

00:56:04: Aber in der Gruppe sind's da schon zehn Prozent?

00:56:05: Ja,

00:56:06: gewinnen wir schon.

00:56:08: Einstellig, nicht zweistellig.

00:56:10: Okay, aber ich meine, das heißt eigentlich, ja, die Herausforderungen sind da.

00:56:13: Aber du bist auch ein Beispiel von Sachen, die hier funktionieren.

00:56:16: Das ist schon erfreulich, weil ich immer das viele klagen und gleichzeitig am Ende geht es trotzdem voran.

00:56:23: Wir sind happy.

00:56:24: Wir machen aber auch viel dafür.

00:56:25: Das muss man auch sagen.

00:56:28: Und muss man sich auch jeden Tag immer wieder motivieren.

00:56:31: Um einen Punkt zu kommen, hat man irgendwie gesagt, man steigt jetzt aus.

00:56:34: Muss man sich auch immer wieder die Frage stellen, was macht man dann?

00:56:38: Also ich bin jetzt dreiundvierzig.

00:56:39: Ich wollte jetzt nicht einen ganzen Tag nur zu Hause sitzen.

00:56:42: Dann macht man irgendwas anderes.

00:56:43: Und ich bin da wirklich stolz.

00:56:47: Wir haben eine geile Firma.

00:56:48: Ich habe tolle Mitarbeiter.

00:56:49: Das macht mir auch Spaß.

00:56:50: Machst

00:56:50: du noch die nächsten zwanzig Jahre gefühlt oder noch länger?

00:56:54: Gucken wir mal.

00:56:55: Schauen wir mal, aber Bock habe ich schon.

00:56:59: Ja, also ich meine, also, du würdest schon Sachen zu tun, finde ich.

00:57:01: Ich habe gehört, also, Hobbys gibt es auch, Festgeld Auto, solche Sachen.

00:57:04: Also, man könnte schon was machen.

00:57:06: Man kann was machen, aber man muss natürlich auch, wenn man hier aussteigt, auch am Ende auch, trotzdem Einkommen haben.

00:57:13: Und ich bin nicht der Typ, der zu Hause sitzt.

00:57:15: Also, ich bin jeden Tag unter Strom.

00:57:17: Aber machst du Investments rechts und links oder so?

00:57:20: Oder voller Fokus auf das Geschäft?

00:57:21: Mir gibt es auch.

00:57:22: Man macht natürlich auch ein bisschen Immobilien, ein bisschen mit Aktien und...

00:57:28: Aber eigentlich können da Raum dann irgendwelche Flächen oder so was?

00:57:31: Überall, wo es passt.

00:57:33: Also kann Gewerbe sein, kann privat sein, machen schon... ... relativ viel.

00:57:38: Sag mal, weil ich gerade den italienischen Kaufmann erwähnt hab, du bist ja für jemanden der dreiundvierzig ist und der Firma gebaut hat sozusagen, da will man denken, okay, der Style ist sozusagen anderer.

00:57:47: Ich mein, ich glaub, vom Typ bist du ja auch dann jetzt nicht irgendwie ungewöhnlich, aber vom Looker schon.

00:57:53: Also, es ist bewusst, dass du sagst, okay, ich will mich hier auch für die Mitarbeiter, wenn man sich jetzt auch im Netz googelt, dann sieht man dich eigentlich fast nie ohne Sacco oder ohne Krawatte.

00:58:02: Ich glaube, Kleider machen Leute, sagt man ja, das ist ja auch bei unserem Kostümbereich so.

00:58:07: Dann gibt es ein bisschen andere Charaktere, aber ich finde Kleidung ist nicht nur der Ausdruck von sich selbst, sondern ist auch ein Respekt im Gegenüber.

00:58:14: Und auch da sind Geschmäcker verschieden.

00:58:18: Wenn einer drauf steht, einen Anzug anzuziehen, der andere halt lockerer ist, ist alles okay.

00:58:23: Aber für dich ist es schon immer so gewesen.

00:58:25: Ja, ich glaub, wenn man tiefgründig darüber nachdenkt, ist das ja jetzt nicht, kann man sagen, ist overdressed, overdressed gibt's nicht.

00:58:32: Also, wenn einer wirklich verrückt in Mode ist, dann gibt's kein overdressed.

00:58:36: Dann ist man so.

00:58:37: Das war bei dir schon immer so.

00:58:38: Also, das heißt, wenn man

00:58:39: ...

00:58:40: Als der Anhalte mir sagte, Mensch, ihr müsst bei den Herbert kennenlernen, das ist ein mega geiler Podcast und so, und achten wir darauf, der ist immer top an dir, so ist es unglaublich, wie der immer aussieht.

00:58:47: Und jetzt kam ich hier gerade rein und siehe da, genau so ist es.

00:58:50: Also, das ist bei dir schon Markenzeichen.

00:58:52: Kann sein, weil das ist Alltag.

00:58:54: Aber in den normalen Jeans also trägst du ja selten?

00:58:56: Trage

00:58:56: ich auch, doch klar, aber nicht auf der Arbeit.

00:59:00: Trage ich auch auf der Arbeit, aber am Ende weiß ich nicht.

00:59:03: Ich muss auch sagen, ich fühle mich auch wohl im Anzug.

00:59:05: Also eine Jeans ist... Glaube ich nicht so, weißt du nicht, ist für mich nicht so gemütlich.

00:59:11: Das ist eineanzimmens gemütliche.

00:59:14: Okay, also legendäre Geschichte.

00:59:16: Du weißt ja, die Kölner sagen ja, jeder Jäger ist anders.

00:59:19: Das passt dann bei mir ganz

00:59:20: gut.

00:59:21: Ja, absolut.

00:59:22: Du holst aus Köln über die alles raus.

00:59:23: Das Geschäft wäre ja ohne Köln nicht möglich.

00:59:25: Es gibt ja so ein Businesses.

00:59:26: Bei uns ist ja auch vielleicht ein bisschen so mit Hamburg und unseren Wurzeln.

00:59:30: Das in deinem Laden steht halt sehr viel Köln drin.

00:59:32: Und ohne den Ausgangsort Köln hätte man wahrscheinlich so ein Geschäft nicht bauen können.

00:59:36: Ich glaube, Köln ist eher ein Gefühl.

00:59:39: Man hat das, wenn man jetzt über die Karnevals-Tage in Köln unterwegs ist, dann sind diese, das Kölnische Grundgesetz ist eins.

00:59:47: Das ist das Gefühl, wie die Leute mit der Stadt umgehen, wie stolz die auf die Stadt sind.

00:59:51: Es gibt, glaube ich, keine Stadt, die so stark besungen ist wie Köln.

00:59:54: Und ich werde nie vergessen, wir haben Rosemontexturbühne bei uns vom Laden gehabt.

00:59:59: Und dann habe ich meine Schwiegereltern, die aus Heidelberg-Kom da gehabt und meine Schwiegermutter stand dann irgendwann nach einer halben Stunde, dann hat gesagt, jetzt verstehe ich euch Kölner.

01:00:09: Und das kann man nicht erklären, das kann man nur fühlen.

01:00:11: Und das ist einfach ein Gefühl, wo wirklich die Menschen, also die Zahl Ilf hat ja im Kern aber zu sagen, die sagt eins gegen eins ist gleich.

01:00:23: Und das ist auch so.

01:00:24: Also egal ob einer mehr, weniger, groß, klein, dick, dünn ist, das ist in Köln, spielt das keine Rolle.

01:00:29: Und das ist, glaube ich, das, was wir ... versuchen überall überzustulpen, aber man muss halt immer auch mit einem gewissen Witz machen und nicht immer nur mit dieser Ernsthaftigkeit, wie der Rest der Bundesrepublik das macht.

01:00:40: Deswegen sollten sich alle irgendwie so ein bisschen in Scheibe von Köln abschneiden.

01:00:43: Habt ihr auch so, sagen wir mal, berühmte Kölner oder generell Menschen, die euch als Influencer macht ja sowas auch?

01:00:48: Also komm ich gerade jetzt drauf, weil du sagst irgendwie Kölner oder ist denn Podolski irgendwie ein Bauchschamkunde und Post darüber und so oder?

01:00:56: Ich glaube, der Lukas kauft mit Sicherheit hier ein.

01:00:59: Meldet sich nicht, wenn er kommt, weil er es dann doch bezahlen möchte, glaube ich.

01:01:02: Aber wir haben natürlich viele Prominente und Influencer, die bei uns einkaufen kommen.

01:01:07: Und ich glaube, gestern war Marc Eggers hier, der hat sein Musikvideo hier gedreht.

01:01:12: Das freuen wir uns natürlich drüber, wenn am Ende auch Leute hier sind, die am Ende uns auch ein bisschen so als Bühne nutzen.

01:01:18: Es ist immer nettes Miteinander.

01:01:19: Die Leute kommen einkaufen.

01:01:21: Da geht es auch gar nicht darum, zu sagen, hey, kommen einkaufen.

01:01:23: Es gibt irgendwie was, Wir haben uns ja auch diesen Punkt, dass wir dazugehören ja auch erarbeitet.

01:01:33: Und ich finde auch da der Respekt, wenn man jetzt, wenn ihr jetzt gleich wechselt, dann gehe ich auch drüben in den Laden und dann kann ich ihnen helfen.

01:01:42: Dann haben die Leute schon Respekte versagt, aber da ist es mit dabei.

01:01:45: Du bist ja wohl auch auf uns immer an der Kasse, habe ich hier immer gelesen.

01:01:47: Ja, muss auch sein.

01:01:48: Sonst verlieren wir ja unser Geschäftsmodell.

01:01:50: Dann sitzt du ja doch irgendwie so am Samstag, hier bei uns richtig Action, ist dann hier

01:01:53: euch... Und mir macht das auch Spaß, weil am Ende ist man mit dem Kunden in Kontakt.

01:01:58: Der Kunde sagt, das war gut, das war schlecht.

01:02:00: Jetzt haben wir nicht so viele negativen Themen, aber das macht Spaß, das macht gute Laune.

01:02:06: Und um ein Verlernungsgeschäftsmodell.

01:02:07: Weil für mich ist es entscheidend, was der Kunde will.

01:02:10: Wenn ich den Kunden nicht mehr kenne und ich weiß, was der will, dann hab ich ja verloren.

01:02:13: Wenn man mit zwei Millionen Kunden, da kann man es schon eigentlich anfangen.

01:02:16: Das ist auch

01:02:17: viel zu tun, wenn ihr die alle begrüßen willst.

01:02:21: Aber kennst du von deinen Leuten noch die meisten?

01:02:22: Von innen, von innen?

01:02:23: Ja,

01:02:23: ich würde schon sagen, dass wir also hier rund um die länger da sind, da kenne ich schon alle.

01:02:28: Und

01:02:28: die Läden machst du dann auch mit Leuten, da wir das, okay, ich leute dir hier sozusagen das Geschäft gelernt haben bei dir mal eine Weile, die setzt du dann, fragst du, hast du Lust, nach Dresden zu gehen, dann machen wir den Land Dresden.

01:02:38: Wir fahren so Läden natürlich klar mit erfahrenen Mitarbeitern an, machen Schulungen vor Ort, wir sind abläufe bei uns im Geschäft.

01:02:47: Klar, das sonst funktioniert's ja nicht.

01:02:48: Kannst du nicht einem blinden Schlüssel geben und sagen, gib Gas, ne?

01:02:53: Sehr beeindruckend, sehr beeindruckend.

01:02:54: Also, ich muss mal irgendwann kann man's ja einlegen, wenn wir mal hier mitmachen, ich höre das immer wieder.

01:03:01: Und ich wüsste im Zweifel jetzt, wo ich mich da vorbereite.

01:03:03: Ja,

01:03:04: genau.

01:03:04: Bei uns fängt alles an.

01:03:06: Ja, ja, ja.

01:03:07: Wie viele Tage vorher muss man dann kommen, wo die Ware noch da ist?

01:03:10: Ja, wir haben schon genug.

01:03:11: Also, wir werden noch bis zum letzten Tag was finden für dich.

01:03:13: Du gehst immer irgendwie am Ende als Astronaut oder so, weil das, das wird überbleibt.

01:03:18: Ich muss das nehmen, was übrig bleibt.

01:03:19: Ich hab zwar eine große Kostümkiste drüben oder woanders noch, aber ich muss das nehmen, was übrig bleibt.

01:03:25: Vielen, vielen Dank, Herr Reit.

01:03:26: Sehr, sehr unheilsam.

01:03:28: Gutes Gelingen, dann ist es in den Tagen wahrscheinlich, ne?

01:03:30: Danke schön.

01:03:31: Alles klar.

01:03:31: Kann man gebrochen.

01:03:33: Ciao,

01:03:36: ciao!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.