One-Way-Ticket nach Ruanda: Fortico-Group-CEO Simon Sondern (#887)
Shownotes
Ein Sprung ins Ungewisse statt sicherer Corporate-Karriere in Deutschland: Nach dem Studium an der WHU wagt Simon Sondern den Schritt nach Afrika und baut sein Business im ostafrikanischen Ruanda auf. Mit der Fortico Group entwickelt er heute unter anderem Immobilien in der Hauptstadt Kigali, einem Markt mit rasantem Wirtschaftswachstum. Im OMR Podcast gewährt der Unternehmer Einblicke in die turbulente Anfangszeit zwischen Businessideen mit angeblich magischen Wachteleiern, Restaurantflyern, die er persönlich in Hotelzimmern auslegte, und den besonderen Herausforderungen seiner ersten Stelle beim afrikanischen Amazon-Klon Jumia.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Vor einigen Wochen bekam ich eine WhatsApp von meinem Kumpel Mark und er schrieb, er habe einen Studienkollegen der mittlerweile in Rwanda richtig große Dinge gemacht.
00:00:08: Und dann dachte ich mir okay was soll denn das sein?
00:00:10: Was ist da los?
00:00:10: Dann stellt sich heraus es gibt einen ehemaligen WHO Studenten namens Simon Sondern, der mittlerweile an Rwander lebt und dort große Immobilien entwickelt aber auch markelt auf verschiedenste Dinge importiert herstellt Fenster unter anderem und einfach ein kleines Imperium dort versucht zu errichten.
00:00:27: Und die ganze Geschichte fand ich dann wirklich interessant.
00:00:29: Ich war selber noch niemals in Afrika, aber immer schon sehr neugierig auf Leute, die sich sehr ungewöhnliche, sehr unternehmerische Schritte trauen.
00:00:35: und genau so ein Fall ist der Simon Sondern.
00:00:37: und deswegen dachte ich mir okay wir machen mal eine Folge über Rwanda.
00:00:40: am Ende des Gesprächs hätte ich Lust dort selber mal hin zu reisen um jetzt alles mal vor Ort anzugucken.
00:00:43: Ich hoffe eines Tages kommt es dazu!
00:00:45: Jetzt aber erstmal rein ins Gespräch mit Simon Sондern über seine Projekte in Rwandar.
00:00:49: Auf geht's Hallo Simon
00:01:02: Hi Philippe
00:01:04: So also du bist gebürtiger Dortmunder?
00:01:06: Genau
00:01:07: Hast du an der WU studiert?
00:01:08: Also das kennt man so als Unternehmer, Universität angefangen mit Samba und vielen deutschen Startup-Menschen.
00:01:17: Wie bist Du dann nach Rwanda gekommen?
00:01:20: Ja also ich hab mal meinen Bachelor im Jahr hier in den letzten Jahren fertig gemacht quasi die Hochzeit von Rocket Internet.
00:01:27: Das heißt alle sind damals eigentlich Erst mal im Jahrgang Richtung Rocket gegangen, die mehr in die Entrepreneurship-Ebene wollten.
00:01:34: Die anderen sind in Beratungen und Banken gegangen.
00:01:37: Das hat mich aber nie so wirklich gereizt.
00:01:39: Ich habe mir immer gedacht dieses klassische Unternehmertum, deutscher Mittelstand aufbaugeschichten, den man von Großeltern hört
00:01:49: usw.,
00:01:49: das hat mich immer gereizт.
00:01:51: Aber es war auch relativ klar dass das ohne großes Kapital im Rücken in Deutschland relativ schwierig sein würde.
00:01:59: Und dann habe ich mich damit beschäftigt und hab gesehen, in Afrika ist irgendwie so ein Markt wo es noch super viel Möglichkeiten gibt.
00:02:08: Auch vor allem nicht so viel Konkurrenz damals, das wird immer mehr aber damals auch nicht.
00:02:13: Dann habe ich angefangen mit Afrika zu beschäftigen...
00:02:19: Also wirklich bei dir am Schreibtisch gesessen?
00:02:21: Wenn man Atlas rausgeholt ist jetzt über Triebe, aber am Laptop umgeguckt was kann man machen?
00:02:26: und auf Afrika hingeblieben.
00:02:29: Ja, ich hatte immer schon so eine Faszination für Afrika.
00:02:32: Also als Gesamtkonstinentin bzw.
00:02:35: Sub-Sahareafrika also irgendwie Ägypten, Algerien hat mich jetzt nie so richtig gereizt und hab dann wirklich angefangen mit Anwalt damit zu beschäftigen und zu lesen.
00:02:44: Man hat auch echt richtig wenig online gefunden.
00:02:47: damals zu Wirtschaftsthemen und Sachen.
00:02:50: Da fällt immer irgendwelche politischen Themen und sowas aber Wirtschaftstheben relativ wenig.
00:02:57: Ich dachte, ich muss jetzt irgendwie mal First-Hand erleben.
00:03:02: Und wie mache ich das am besten?
00:03:05: Wie man das dann damals gemacht hat, ruft es bei Rocket Internet angefühlt und sagt ... also über gemeinsame Bekannte.
00:03:12: Und er hat gesagt, ich hätte super Spaß nach Afrika zu gehen.
00:03:18: Die hatten da gerade Jumia aufgebaut oder waren grade im Aufbau.
00:03:22: Das war damals das Amazon-Klohmodell für Afrika.
00:03:27: Die haben das dann mit allen anderen Afrika-Ventures gemirkt, als Junior Group um das erste Unicorn zu kreieren.
00:03:33: Aber dann habe ich halt über gemeinsame Freunde die bei Rocket Warn angefragt und gesagt ja ich hätte Interesse an Afrika und ob es da eine Möglichkeit gibt.
00:03:44: Und am gleichen Nachmittag haben wir Telefon geklingelt und die haben gesagt ja super spannend Wir hatten hier ein paar Positionen, die waren heilfroh.
00:03:55: Alle wollten nach Bangkok oder auf die Philippinen und Brasilien damals.
00:04:01: So bin ich dann ... hab ich meine ersten Erfahrungen da gemacht.
00:04:05: Ist
00:04:05: das direkt nach Wanda?
00:04:07: Es war ganz witzig!
00:04:08: Das hätte auch anders ausgehen können.
00:04:11: Die wollten mich zuerst nach Ghana schicken.
00:04:16: Ich hatte mich vorbereitet für das zweite Interview mit dem CEO.
00:04:20: Ehrlich vorbereitet und das war so ein zwei Minuten Gespräch.
00:04:23: Hi Simon, wo willst du hin?
00:04:25: Weiß ich nicht... Wo passt für euch am besten?
00:04:27: Etablierter Markt, neuer Markt.
00:04:29: Lieber neuer Markt!
00:04:30: Okay dann gehst du nach Ghana.
00:04:32: Tschau, ich schick dir den Vertrag.
00:04:33: Das war das Interview.
00:04:34: Und da hättest
00:04:35: du dann dasselbe Amazon-Klonen, die ihr machen wolltet damit aus Ghana heraus unterstützen
00:04:38: sollen?
00:04:38: Genau, also das sind Ghana Aufsetzen quasi.
00:04:43: Dann hatte ich mich darauf vorbereitet.
00:04:45: Drei Tage vor Abflug klingelt mein Handy Hi Simon, also Ghana klappt irgendwie doch gerade noch nicht so.
00:04:51: Ich hab dir den Ticket umbuchen lassen und du fliegst nach Uganda.
00:04:54: Nach Uganda?
00:04:55: Genau!
00:04:55: Und dann bin ich nach Uganda gekommen und habe dann auch gefragt was der Setup in Uganda ist und dann hieß es nur, wow there is no set up.
00:05:04: Also... Dann bin ich da wirklich hingeflogen einfach quasi.
00:05:08: Ich war damals noch im Master, den ich dann auch an der WU gemacht habe Ab dann, wenn er gelandet und musste halt da irgendwie mein Auftrag war.
00:05:19: Du hast jetzt vier Wochen Zeit da die Operations aufzubauen.
00:05:24: Fühlt einmal so eine Klon?
00:05:25: Genau!
00:05:26: Das
00:05:27: Hauptquartier in welchem Land?
00:05:29: Das war damals aus... Also das war ne Rocket Tochter und Junior.
00:05:34: Hauptquarteer war damals in Paris.
00:05:36: In
00:05:36: Paris?!
00:05:36: Genau, das wurde alles aus Paris geregelt.
00:05:40: Wir waren dann halt in den Ländern und haben da das dann aufgebaut.
00:05:44: Okay, jetzt habe ich mir auf alles vorbereitet?
00:05:45: Auf Uganda nicht so richtig... Also wo ist
00:05:47: Uganda?
00:05:47: Uganda ist quasi das Nachbiland von Rwanda.
00:05:50: Liedt so zwischen Kenia und Rwander.
00:05:54: Und ist ein bisschen größer.
00:05:57: Ziemlich interessante Wirtschaft auch super stark wachsend die ganze Zeit sehr stabil und so.
00:06:02: Wie viele Menschen leben da?
00:06:03: Da leben in Uganda so forty-fünf Millionen Genau, da war ich dann aber nur ein paar Monate, um das aufzusetzen.
00:06:14: Aber es hat geklappt?
00:06:15: Ja, es war superwitzig!
00:06:17: Ich bin da echt der Grün hinter den Ohren und wenn man dahin... Das gab noch nicht mal richtiges Office.
00:06:24: Wir saßen halt in so einem anderen Rocket-Office von dem anderen Firma, weil ich nicht mehr weiß was das war.
00:06:29: Man muss sich klar machen, was Rocks Internet ist.
00:06:31: für all die, die's nicht mehr erinnern.
00:06:32: Das war ja von den Samwise diese Klonenfirma aus der Zerlande auch hervorkam und halt irgendwie hello fresh und verschiedene andere große Sachen, was die alles losgetreten haben.
00:06:43: Also ich mein bis heute wirkt es halt stark nach obwohl das ja nicht mehr so existiert.
00:06:49: Okay also du warst damals aus der Uni heraus dort mitzuarbeiten okay?
00:06:54: Genau!
00:06:55: Und dann bin ich da angekommen und dann saß da so ein Typ, der da eigentlich schon so ein bisschen Vorarbeit gemacht hatte.
00:07:01: Dann wurde die Website live gestellt und dann hieß es okay, wir müssen verkaufen.
00:07:05: Es war halt extrem witzig weil wir einfach... Wir hatten keine Produkte!
00:07:10: Das heißt es gab irgendwie ein Kenia.
00:07:11: das ist nochmal das Nachbarland.
00:07:13: Das ist aber keine Ahnung, tausend Kilometer Fahrt von Nairobi ungefähr würde ich mal tippen.
00:07:18: Und das heißt wir haben dann einfach die kenianische Seite dupliziert.
00:07:23: Und jedes Mal wenn jemand was bestellt hat, haben wir da einfach diese Bestellung an das Keniatheam weitergeleitet.
00:07:28: Die sind da losgegangen, haben dieses Item gekauft.
00:07:31: Haben das ein Bus gepackt der dann von Kenia nach Uganda gefahren ist und dann haben wir das da ausgeliefert.
00:07:38: Das heißt es war wirklich so komplett Grassroots und da waren nicht... Also das war super witzig!
00:07:46: Wie bist du aber ob das dann entwickeln können?
00:07:47: Ist das dann ein bisschen gewachsen?
00:07:48: Ja wir haben das dann relativ schnell hoch gepusht und wir haben dann dreißig vierzig Leute eingestellt in ein paar Wochen.
00:07:57: Da habe ich dann wirklich auch so das Handwerk gelernt, weil ich musste halt die Wander finden.
00:08:02: Also es war ein Marketplace-Modell.
00:08:05: Das heißt, ich bin da wirklich klinken geputzen gegangen und ich bin nach Kampala Downtown, was schon ein wilder Ort ist einfach hingegangen und in diese ganzen Electronics-Läden reingegangen.
00:08:15: Und hab gesagt Hallo wir sind von Jumiya hier ist irgendwie... So machen wir das!
00:08:20: Wir erweitern euer Geschäftsmodell oder einen Absatzmarkt dafür eine Commission, wenn wir das verkaufen.
00:08:27: Und da haben sich Leute einen großen Auge angeschaut?
00:08:28: Was ist der Typ hier?
00:08:32: Genau!
00:08:32: Das war die Reaktion.
00:08:34: und dann habe ich mich aber irgendwann durchgefragt wie diese ganzen Läden.
00:08:38: letztendlich gehörte das alles einer Familie dieser Hinterstand.
00:08:42: Irgendwann hatte ich mit denen ein Meeting und die haben das verstanden und dadurch haben wir relativ schnell so die großen Brands bekommen.
00:08:50: So Samsung und Toshiba und diese ganzen Sachen.
00:08:54: Und dann hatten wir halt die Produkte.
00:08:57: Dann Marketing lief eigentlich ganz gut so, weil es gerade ein Hype-Thema war, alle waren auf Junior.
00:09:03: Das heißt aber also Problem eins ist das wir hatten, wir hatten keine Produkte und das haben wir damit so ein bisschen gelöst.
00:09:08: Das war natürlich als nicht richtig klappbar kein Wender sein Inventor geupdatet hat oder solche Sachen,
00:09:15: d.h.,
00:09:15: dass man immer ausverkauft und hießen ihn hinterher.
00:09:18: Problem Nummer zwei was wir hatten?
00:09:20: Wir hatten keine.
00:09:23: Es gab kein Google Maps damals in Uganda.
00:09:27: Das heißt, wir hatten überhaupt keinen Weg eigentlich wie wir da halbwegs effizient diese Sachen ausliefern können.
00:09:32: Ihr
00:09:32: wolltet sich auch selber machen?
00:09:33: Nee,
00:09:34: Auslieferung haben wir selber gemacht!
00:09:35: Kein
00:09:35: DL oder
00:09:36: so?
00:09:36: Nee es gab nichts.
00:09:38: Wir haben dann wirklich so Motorradfahrer eingestellt die dann diese Sachen dahin gefahren haben Und das war jedes Auslieferung, wir hatten einen Anruf.
00:09:49: Wo wohnst du?
00:09:50: Also hier der Stadtteil und dann fährst du einfach bis zur Kirche.
00:09:55: Wenn du an die Kirche kommst, fährste rechts.
00:09:57: Dann siehst du eine Telefonzelle da fährtest du links und dann kommt so ein großer Baum da rechts und dann das dritte Tor.
00:10:02: So ist es ein riesen Chaos.
00:10:04: Kann doch niemals Effizienz sein
00:10:05: ne?
00:10:05: Nee, es war wirklich wild damals.
00:10:10: Das dritte Problem was gab, es gab keinen Zahlungsambienter.
00:10:13: Das heißt, du kannst dich irgendwie jetzt wie hier klickst auf Checkout.
00:10:16: Gibt's da einen Kreditkarten-Daten ein und fertig?
00:10:21: Erstens gab es das nicht.
00:10:21: Zweitens selbst wenns das gegeben hätte, hätten sie Leute wahrscheinlich nicht vertraut weil... ...das ist ein komplett neues Modell war,
00:10:27: d.h.,
00:10:27: wir hatten Cash on Delivery.
00:10:29: D.h.
00:10:29: dann ist dieser Fahrer dahin gefahren auf seinem Motorrad hat er irgendwie Kanal in den Laptop abgeliefert und dann haben die Leute Cash bezahlt.
00:10:38: idealerweise, wenn sie irgendwie dran gedacht hatten vorher zu Bank zu gehen um das Cash zu holen Dann das hat uns aber das Problem gebracht, dass sich das irgendwann rumgesprochen hat, dass diese Motorradfahrer halt Cash dabei haben von den ganzen Delivery-Sachen und werden die natürlich schön gebrandet.
00:10:56: Junior war Orange, die Motore da waren Orange, sie hatten so eine orange Lieferbox hinten drauf, der unsere Jacke auf Orange Junior drauf stand.
00:11:04: Und immer in ein paar Wochen wusste halt jeder... Dass die Jungs mit Wagel durch die
00:11:09: Stadt fahren.
00:11:09: Dann sind die halt rein, weil sie irgendwie angehalten worden und belästigt wurden.
00:11:14: Auch ausgeraubt?
00:11:16: Ja ist auch mal vorgekommen also durchaus.
00:11:19: Das hat sich auch gelohnt hier nachdem wir ... Wenn du den da hinfern siehst mit einem Riesen-Fernseher hinten drauf und dann fährt er ohne Fernseher wieder zurück, dann weißt es schon dass der Gegenwert dabei hat.
00:11:28: Und ja das waren super spannende Zeiten.
00:11:33: Ich habe einfach so viel gelernt.
00:11:34: Wie
00:11:34: groß sind die Fährsten heute raus geworden?
00:11:37: Aus Jumiya?
00:11:37: Ja.
00:11:38: Die sind dann letztendlich... Also ich hab da alle Rocketmodelle, also K-Klasse Files, Häuser, Immobilienklasse Fights, dann gab's Reisen und Ebay-Klonen.
00:11:50: Alle unter verschiedenen Brands und die haben sie irgendwann zusammengelegt.
00:11:54: Nicht mehr Lammudi und Karmudi sondern Jumihaus, Jumiakabler, blah, blah.
00:11:59: Haben das alles zusammen gelegt und dann das in New York an die Börse gebracht als erstes afrikanisches Unicorn.
00:12:06: Und ist es immer noch ein New Yorker?
00:12:07: Ich glaube nicht.
00:12:09: Aber ist das Business noch relevant oder gibt's es noch?
00:12:11: Es gibt es noch, die mussten dann irgendwann sich ziemlich stark konsolidieren.
00:12:15: also da als ich da war... Das war gerade so die Phase der hatte MTN, eine sehr große Telekom-Anbieter in Afrika und Millicommer, so eine schöne Weg hatten relativ viel Geld investiert und es war halt so richtig einfach got a problem through money added Sachen.
00:12:32: Also das war das Setup Das hat sich dann irgendwann geändert und dann haben die auch die Märkte sehr stark konsolidiert.
00:12:39: Und es gibt's immer noch in den großen Märkten, in Kenia, in Nigeria ... Ich weiß gar nicht mehr wie vielen.
00:12:46: Also da in den Märkten wo sie noch sind, das ist auf jeden Fall sehr relevant.
00:12:51: Die haben auch viele Märkte wieder zugemacht was auch komplex sind gemacht.
00:12:53: Da könntest du ja noch
00:12:54: ein Unicorn sein wenn ich meine das sind der größte Märkte in Nigeria und so?
00:12:57: Ja!
00:12:57: Wenn die da noch eine Rolle spielen...
00:12:58: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
00:12:59: Ich müsste mal nachgucken bis ...
00:13:01: Wie heißt das Junior Club?
00:13:03: Guck mal, wenn man die Börsen einfach rein.
00:13:04: Eine Sekunde mal kurz.
00:13:06: Das wissen wir gleich.
00:13:08: Da gucken wir weh'n nach hier in New York Stock Exchange.
00:13:11: Der Market Cap eins kommt von fünf Milliarden?
00:13:13: Ja!
00:13:15: Okay...
00:13:16: Ja ich glaube die haben
00:13:17: damals
00:13:19: mitgemacht.
00:13:19: Genau.
00:13:20: also ja es war echt eine super spannende Zeit.
00:13:23: Ich habe extrem viel gelernt.
00:13:25: Extrem viele Sachen wie man's macht aber auch extrem viele Sachen was vielleicht nicht so gut funktioniert hat.
00:13:31: Und dann bist du da auch noch draus
00:13:33: Genau, und dann bin ich nach ein paar Monaten wieder raus.
00:13:35: Das war auch immer nur für ein paar Monate angelegt.
00:13:38: Bin dann noch mal zurückgegangen, haben meinen Master fertig gemacht.
00:13:42: Auch an der WHO.
00:13:43: Und hab dann gesagt... Einfach weil ich gesagt habe okay wenn ich mich jetzt einmal selbstständig mache, ich kenne mich selbst gut genug, dann gehe ich nie wieder zurück in die Uni.
00:13:51: Dann mach' ich's lieber einmal fertig!
00:13:53: Wenn du das mit der Selbstständigkeit nicht klappt, habe ich zumindest eine vernünftige abgeschlossene Ausbildung.
00:14:01: So, saß dann da, war zur Rücke im Elternhaus in Dortmund und hab meine Master thesis geschrieben.
00:14:11: Und du musst mir überlegen wie es weitergeht.
00:14:13: Ich hatte irgendwie gesagt okay das ist in Afrika, das hat mich schon sehr gut gefallen.
00:14:16: Das war schon wirklich so was ich mir vorgestellt habe.
00:14:20: Zumindest die Region, in der ich war aus Afrika.
00:14:23: Kontinent wirklich voller Chancen.
00:14:25: Es gab ganz wenig Angebot, super viel Nachfrage.
00:14:31: Du hättest damals alles machen können.
00:14:32: Kannst immer noch fast alles machen, weil es einfach so viele Möglichkeiten gibt und habe mich dann damit beschäftigt, wo gehe ich jetzt hin?
00:14:43: Was mache ich genau?
00:14:44: Und hatte natürlich Uganda auf dem Schirm aber hab in der Zeit sehr viel Positives über Rwanda gehört.
00:14:51: Das Nachbarland war deutlich kleiner.
00:14:54: Damals um zehn, zwölf Millionen Einwohner, jetzt vierzehn.
00:14:58: Und da landen wir in einer sehr schweren Historie, die ja ein Völkermord hat und aus dem Jahr fournzehnt.
00:15:06: Das heißt wirtschaftlich auch noch nicht auf dem Niveau von Uganda.
00:15:12: Aber der klassische erste Impul zu den Menschen in unserem Alter oder meinem Alter, weil es nicht so zwischen, weil sie nicht fünfunddreißig bis wahrscheinlich fünfzehn älter, die haben ja alle Erinnerung damals die Nachrichten Rwanda Hutu und Tutsi hieß es glaube ich.
00:15:26: Und die haben sich da wirklich abgeschlachtet.
00:15:29: Man hat das Gefühl, dass ist der übelste Ort der Welt.
00:15:30: so ein Schritt für Schritt habe ich auch selbst jetzt bevor wir uns kennenlernen schon immer so gehört naja aber da soll's irgendwie jetzt alles wieder friedvoll sein dass noch so bisschen irgendwie das Skandinavien Afrika ist da geht voran und so war ich mir etwas überrascht Von dir höre ich jetzt?
00:15:47: Es ist wirklich so.
00:15:48: Ja, absolut!
00:15:48: Also es war in den Völkermorden in Tutsis, wo innerhalb von hundert Tagen eine Million Leute getötet worden sind und das bei einer Bevölkerung von acht Millionen.
00:15:59: also zwölfundhalb Prozent der Bevölkerung sind quasi in diesem Völkmord umgebracht worden.
00:16:07: Und seitdem hat das Land dann einen extremen Turnaround hingelegt und einfach so ein bisschen nach dem Motto, wir haben nach dem Deutschen Sprichwort.
00:16:15: Wir haben keine Chance also nutzen wir sie.
00:16:18: und hat wirklich einfach radikal dieses Land auf Unternehmerfreundlichkeit, auf Wirtschafts- und Wachstum getrimmt.
00:16:27: Und können vielleicht gleich noch etwas mehr darüber sprechen.
00:16:29: aber wie ich letztendlich nach Rwanda gekommen bin weil ich saß ja mal im Schreibtisch habe da irgendwie meine Thesis geschrieben.
00:16:37: Und dann war die damalige randische Außenministerin in Deutschland.
00:16:42: Das war im September-October, so kurz nachdem ich dann die Arbeiter fertig hatte.
00:16:49: Masstarbeit.
00:16:49: Genau.
00:16:51: Kam sie nach Wander und hat in der Deutschland auf Staatsbesuche irgendwie sich damit eingetroffen und hat aber eine Pressekonferenz gesagt Die Story One Dice Open for Business und ihr jung-deutschen mit euren, wenn ihr eure Ausbildung fertig habt und ihr sucht wirkliche Chancen, richtige Opportunities.
00:17:11: Dann kommt nach Wanda.
00:17:12: Und ich saß da und habe gesagt ja, ich fahre in Uganda und ich suche eh gerade nach, nach dem Ort wo ich hingehen kann.
00:17:20: Und haben mir dann gesagt okay, ich kann jetzt je ewig Research machen aber letztendlich muss sich einfach irgendwann mal loslegen haben mir dann so ein One-Way-Ticket geboot und bin nach Kigali geflogen.
00:17:32: Und ich war da vorher noch nie, und kannte niemanden...
00:17:36: Deine Eltern waren die nicht so bisschen irritiert?
00:17:38: Ich meine, der hat ja irgendwo jetzt irgendwie in einem soliden BWL-Stil einer guten Uni gemacht ...und dann ist die erste Maßnahme, ich fliege jetzt nach Rwanda?
00:17:45: Ja schon!
00:17:46: Ich glaube es war eben sagen wir mal nicht der klassische Weg den sie erwartet hätten.
00:17:51: Sind das auch Unternehmer oder ist das irgendwie...?
00:17:53: Nee also Ärzte Familie, auch meine... Meistens meiner Geschwister sind dann in die Richtung gegangen.
00:18:00: Das heißt, ich hatte auch vorher keinen Bezug zur Afrika und wir hatten auch irgendwie in der Familie keinen großen Bezug von Leuten, die jetzt länger im Ausland waren oder so was.
00:18:10: Ich glaube sie waren schon überrascht aber fanden das auch gut und haben mich vor allen Dingen sehr unterstützt.
00:18:18: Wie lange fliegt man von Dortmund?
00:18:20: Was gibt es jetzt nach Frankfurt?
00:18:22: Ja
00:18:23: du kannst vom Brüssel fliegst du direkt, das sind so achtundhalb Stunden.
00:18:27: Das ist aber insofern ganz entspannt, weil es in der Nord-Süd ist.
00:18:31: D.h.,
00:18:31: du bist in der gleichen Zeitzone.
00:18:34: Also deshalb fühlt sich das nicht so weit... Aber
00:18:35: das ist ja nicht gerade um die Ecke, sondern weiter aus New York.
00:18:37: vom Flugzeiten her?
00:18:39: Ja, von der Flugzeit her, aber dadurch dass du in der gleichen Zeitzone bist, fühlt dich das jetzt nicht so anders an.
00:18:46: Wenn ich beim Abendessen sitze und meinen Eltern anrufe, sitzen sie auch mal am Abendessen.
00:18:49: Ist nicht so, dass ihr dann irgendwie gerade Frühstück oder so.
00:18:51: Okay also du kamst da aus dem Flughafen in Rwanda und wo bist denn hingefahren?
00:18:56: Dann habe ich mich erst mal groß umgeguckt, weil ich war ja noch nie da und hatte dann aber zum Glück wirklich am Flughafen so die Mitteilung gesehen.
00:19:04: Ich weiß gar nicht mehr wo er fliegt hin oder wahrscheinlich damals noch Facebook das einer der Leute mit denen ich Uganda zusammen gearbeitet hatte, der neue MD von Jumiya in Rwanda geworden ist.
00:19:16: Da habe ich den wirklich vom Flughafengeschrieben an, dass mein Plan nicht kommt nach Rwander.
00:19:20: Ich will nicht einmal umgucken und irgendwie mit dem Plan da eine Firma zu gründen.
00:19:25: Und dann hat der gesagt, ja cool.
00:19:27: Wann landest du?
00:19:28: Ich hol dich ab.
00:19:29: Sondern da hat er mich abgeholt und... Dann am Hotel abgeliefert und... Ja, dann saß ich da.
00:19:37: Also irgendwie in der Stadt war mitten in der Regenzeit.
00:19:39: es war echt so Weltuntergangsregend raus und ich saß in so einem natürlich ziemlich günstigen Hotel und hab mir überlegt okay wie geht's jetzt weiter?
00:19:47: und habe dann wirklich so Ich bin einfach durch die Stadt gelaufen, um mal so einen Eindruck zu kriegen.
00:19:57: Wie ist das hier?
00:19:58: Ich hatte erwartet dass es sehr ähnlich zu Uganda damals ist.
00:20:01: War's aber nicht komplett anders von der Kultur, von Größe und Mindset und so.
00:20:07: Und habe dann angefangen mir wirklich verschiedene Geschäftsmodelle anzugucken weil ich hatte natürlich ein paar Ideen Aber jetzt nichts Konkretes was ich jetzt irgendwie machen wollte und habe dann angeguckt, wirklich gesehen.
00:20:20: Okay es wird gebaut.
00:20:20: irgendwie kann man Ziegel machen, Zieglbrennerei oder vielleicht doch Betonklötze.
00:20:26: Dann hab ich mir so Chicken Farms angeguckt weil Hühnchen werden immer gegessen und Schweine farmen.
00:20:34: Dann eines überspannende Idee war mal eine Wachtelfarm.
00:20:39: Weil da hat irgendjemand in ganz Ostafrika, Uganda-Wurundi das Gerücht in die Welt gesetzt, dass Wachteleier irgendwelche magischen Fähigkeiten hätten.
00:20:50: Dass sie irgendwie gesund machen und dies und das.
00:20:53: Woraufhin es einen extrem Run-of-Wachteleiher gab?
00:20:56: Und die ... ja, die Down-Ausfallkauf waren absolut teuer waren!
00:21:02: Ich dachte okay dann können wir das mal Wachtelfarming angucken.
00:21:04: aber Wachteln haben leider die Eigenschaft, dass sie sehr schnell sterben wenn ich die perfekten Konditionen habe Und bin dann letztendlich darüber immer gesehen, ich hatte ja nicht irgendwie jetzt Riesensum, die ich investieren konnte.
00:21:22: Also eigentlich gar nichts.
00:21:24: und das heißt ich hatte nichts irgendwie machen was viel Kabex hatte.
00:21:29: Und gleichzeitig muss ich ja Leute kennenlernen.
00:21:32: Ich habe gesagt, das einzige wie es hier vorgeht ist wenn ich irgendwie Leute kennenlerne und mir ein Freundeskreis aufbauen mein Netzwerk auch fraue.
00:21:40: Und da ist ein Hotel und ich hab immer geguckt, wo kann ich hingehen?
00:21:43: Das war im Jahr zwei Tausend Fünfzehn.
00:21:45: Es hatte keine Bar, kein Restaurant, gar nichts, hat irgendwie eine Website.
00:21:50: Sondern es gab auch keine Flyers, die aus so Urlaubsorten kennst, dass sie in dem Hotel sind.
00:21:57: Ich habe eh nach einer Geschäftsmöglichkeit gesucht, dann lass mich das doch mal machen, was man ... Also wenn
00:22:04: du die Website baut!
00:22:05: Ja ne, so ein Restaurant-Devent-Directory.
00:22:09: Weil ich hab gesagt, ich kann ja nicht der Einzige sein, der das Problem hat.
00:22:12: Dass er nach Wanda kommt und ich weiß wo er essen gehen kann.
00:22:15: Und dann habe ich so ein bisschen über Tells gefragt Wo schickt ihr eure Leute hin?
00:22:19: Ja immer die gleichen Restaurants weil wir wissen dich wohin sonst.
00:22:23: Da ist eine Marktlücke Das was sich einfach umsetzen lässt.
00:22:29: Dann habe ich eine Firma gegründet Die hieß damals WhatsApp Kigali Jetzt Vibe, das läuft noch so ein bißchen mit So ein Name, der mit uns dann geblieben ist.
00:22:40: Und da habe ich letztendlich so klassische Broschüre und Flyer gedruckt die du in Hotels findest wo halt Restaurants gelistet sind.
00:22:50: Dann bin ich zu den ganzen... also wirklich wieder Klingenputzen gegangen.
00:22:53: das konnte ich ja jetzt aus Uganda und wusste auch dass sich Leute da eigentlich relativ offen zu sind.
00:22:59: Da bin ich einfach in irgendeine Nachbarschaft gefahren Und bin in jedes Restaurant reingelaufen und hab gesagt, hi ich bin Simon.
00:23:10: Hab den dann erzählt.
00:23:11: also was ich sage?
00:23:11: Ich habe mit allen Hotels gesprochen.
00:23:13: die haben überhaupt keine Ahnung wo sie ihre Leute hinschicken sollen.
00:23:16: wir machen hier so Flyer da können dir die geben mir an die Hotels ihr könnt darin Werbung schalten und dann geben die die an ihre Kunden raus und euch kriegt ihr mehr zu laufen.
00:23:30: Ja, bin dann da wirklich Tage und Wochen lang rumgelaufen bis ich irgendwie ...... Anzeigen verkauft habe.
00:23:36: Das war so ein Tri-Fold.
00:23:37: Da passen fünf, zwanzig genau rein.
00:23:40: Hab den immer gesagt.
00:23:41: Die Hotels haben doch hier so Interesse dran.
00:23:43: Und dann hatte ich die abgesignet.
00:23:44: Dann bin ich zu den Hotels gegangen.
00:23:45: Ich hab gesagt, ich habe diese Flyer.
00:23:47: Hab einen, zwei Samples gedruckt.
00:23:49: Hab die Interesse daraus auszulegen.
00:23:51: Fanden die natürlich zum Glück auch eine gute Idee.
00:23:55: Und hab die teilweise selber, weil sie keinen Bock darauf hatten das zu verteilen, also auf die Arbeit davon.
00:24:03: Hab dann selber, wenn da mit so einem Generatschlüssel durch die kleinen Hotels gelaufen hat und ihr auf jedes Nachtisch Schränkchen gesteckt.
00:24:09: Okay.
00:24:10: Genau!
00:24:11: Und so hat es dann angefangen in Kigali-Mann an der Unternehmerische Karriere... War
00:24:15: das dann ein profitables Modell?
00:24:16: Also hast du damit schon ein bisschen Geld verdient?
00:24:19: Ja, es war vom ersten Tag ein Profitabel weil die halt die Anzahlung gemacht haben für die Werbeanzeigen und ich das dann gedruckt habe.
00:24:27: und dann blieb da ein bisschen was hängen.
00:24:29: Wir gingen ein bisschen, das war jetzt...
00:24:30: Was für eine Währung haben wir denn eigentlich?
00:24:32: Wir haben da Wandesche Franks.
00:24:34: Und wie sind die so zum Euro?
00:24:36: Also damals waren sie deutlich stärker und jetzt stehen jetzt so ... Also, ich hab damals die Wehrbahnzeichen für so umgerechnet... ...Achzig Dollar verkauft.
00:24:46: Das ist damals auch ungefähr Achtzig Euro waren?
00:24:48: Wenn du da jetzt irgendwie Zehntausend Euro profit gemacht hast oder zehntausend rondische Frank Profit gemacht hast dann war das auch dann achtzig... Da waren es auch Zehnteusend Dollar sozusagen.
00:24:56: Äh ne ne ne also wir haben da irgendwie pro Ausgabe im Umsatz von... Ich weiß nicht, das waren vielleicht zweitausend Euro oder sowas gemacht und davon sind irgendwie... ...tausend zweihundert fürs Drucken drauf gegangen ein bisschen Steuer, ein bisschen Verteilung, also das war wirklich äh... kein sonderlich profitables Business.
00:25:13: Aber es war halt irgendwie ein Anfang, weil es war mir auch immer klar dass ich das jetzt bis ans Lebensende mache sondern ich musste halt einfach irgendwie anfangen und der Vorteil war sich dann auch relativ schnell.
00:25:29: rumgesprochen hat in Kigali hier gibt's so einen jungen Deutschen der nicht mit der Entwicklungshilfe hier ist sondern probiert Unternehmer zu werden und er rennt hier jedes Restaurant rein und stellt sich vor Und aus dieser Zeit habe ich tatsächlich ein sehr, sehr gutes Netzwerk und Freundeskreis aufgebaut.
00:25:48: Weil Restaurantbesitzer und ja auch gerade die dann kennen alle.
00:25:55: Also das hat mir dann echt sehr geholfen.
00:25:58: Ja genau so hat es dann...
00:26:00: Was war denn der Schritt zwei?
00:26:02: Dann haben wir letztendlich das Ganze auch digital gemacht als Webseite quasi Online Directory.
00:26:13: Der Pitch war immer die Restaurants, ihr habt keine Webseiten, es ist auch teuer eine eigene Webseit zu bauen.
00:26:18: Zahlt uns, ich glaube damals so dreißig Euro im Monat ungefähr waren das, zahlt uns diese dreizig Euro und wir machen Fotos bei euch!
00:26:28: Wir laden das hoch, wir laden eure Speisekarte hoch also alles was ihr selber auf der Website hättet habt ihr dann bei uns klassisches Directory.
00:26:37: Und das war dann der nächste Schritt.
00:26:40: Da wäre die Entwicklungsstufe gewesen, oder das war der Plan, dass wir so ein Booking-Tool machen, also quasi wie die Restaurantbuchung... Ob
00:26:50: im Tablemäßig sowas?
00:26:51: Ja,
00:26:51: sowas in der Art.
00:26:52: und das war ganz witzig weil damals hatten digitale, es waren noch nicht so groß in der FNB-Branche in Rwanda.
00:27:00: Das heißt, sie hatten auch alle dieses Google My Business.
00:27:02: Wenn das Googles war oder in einem Location drauf ist und so, das hatten die alle noch nicht!
00:27:06: Das heißt wir haben einfach für diese ganzen großen Restaurants diese Sachen geheidjagt und haben überall mein Nummer reingepackt.
00:27:13: Und jedes Mal wenn dann jemand da angerufen hat um Tasche zu rufen, haben die halt stattdessen bei uns eingerufen und wir haben das dann probiert an die Restaurants weiterzuvermarkten.
00:27:23: Das hat aber nicht so gut geklappt ehrlich gesagt weil die gar nicht so viel... Nachfrage hatten, dass die Leute da reserviert hatten.
00:27:31: Aber teilweise steht mein Nummer immer noch drin.
00:27:33: also es gibt so drei vier Restaurants wo ich in der Woche sicherlich zehn Anrufe kriege weil Leute den Tisch reservieren wollen weil sie haben dann irgendwann das Ownership für diese Google My Business Sachen übernommen aber haben nie meine Nummer daraus genommen.
00:27:47: Jetzt werde ich da immer noch angerufen ist
00:27:50: ganz witzig.
00:27:51: Okay okay du hast das gemacht und aber das war immer noch nicht das wo du heute bist auf dem Silly?
00:27:55: Genau!
00:27:58: Dann gab es einen kleinen Zwischenschritt bei so einer Sportmedienplattform.
00:28:03: Die hatte ein Bekannter von mir damals gegründet und dieses Restaurant-Advertising Business, das war wirklich nicht sonderlich profitabel.
00:28:12: Das hat mich irgendwie über Wasser gehalten aber wir haben dann nicht viel Geld mit verdient.
00:28:16: Und der braucht jemanden, der gesagt den Markt mit aufbaut und Monetarisierungen macht für eine Fußballwebsite für afrikanische audience.
00:28:32: und da bin ich dann so ein bisschen als konsultant reingegangen, gegen unterkunft.
00:28:37: Der hat ein ganz schönes haus und habe mich dann zimmer gekriegt und konnte dann da leben und habe im gegentzug die vermarktung von dieser Webseite gemacht und habe dadurch natürlich, weil das schon ein Hausnummer war, die Webseiten in Kigali.
00:28:53: Und er auch ganz gut vernetzt war nochmal Zugang zu ganz anderen Advertisern gefunden.
00:28:59: also da haben wir dann so mit Heineken zusammengearbeitet und so.
00:29:04: Und währenddessen lief diese Restaurant Directory lieferbar weiter.
00:29:13: Das war so ... Setup da und dann haben wir irgendwann überlegt mit dem Social Media, mit der Advertising Agency.
00:29:24: Wir müssen mehr Social-Media-Advertising machen.
00:29:27: War damals noch überhaupt kein Thema in Rwanda?
00:29:30: Irgendwann auf Internetkonferenz habe ich jemanden von Facebook getroffen und er hat mir ein zweihundert Dollar Advertisingsgutschein gegeben für Facebook Ads damals.
00:29:42: Den haben wir eingesetzt und haben darauf dreizehntausend Follower bekommen.
00:29:46: Also extrem, extrem gute Conversion.
00:29:49: Und haben darauf dann das Social Media Advertising für Restaurants aufgebaut und hatten... Das singt dann echt an ganz gut zu laufen.
00:30:01: Da haben wir relativ schnell Marriott bekommen als Kunden.
00:30:04: Wir hatten eine gute Kooperation mit Heineken also dem rondischen Brauerei die Heinekin gehört.
00:30:14: Dann lief es wirklich echt sehr gut.
00:30:18: Das heißt, sehr gut hat man schon ein paar Tausend Euro Gewinn gemacht?
00:30:23: Umsatz!
00:30:25: Du musst dir vorstellen, Rwanda damals war wirklich richtig klein.
00:30:30: da gab's auch keine großen Budgets also so einen Heineken-Budget was wir dann da bekommen haben im Monat das waren so zwei tausend Dollar und das war aber damals ... jemand relativ groß ist bei deren Marketing-Accounts.
00:30:44: Das hat sich seitdem alles extrem gewandelt, also jetzt wäre da richtig Geld in diesem Marketingmarkt absolut.
00:30:51: Aber damals war es halt relativ wenig... Man muss dazu aber sagen dass die Kosten auch relativ gering sind.
00:30:57: Weißt du?
00:30:57: Da hat halt jemand der so ein Fotografer bei uns, der halt im Monat irgendwie, keine Ahnung, Achtzighundert Dollar verdient.
00:31:05: Brutto!
00:31:06: So das heißt... Als Monatsgeil
00:31:08: Ja
00:31:09: Okay.
00:31:10: Seitdem sind die Löhne auch deutlich gestiegen, aber es war halt einfach...
00:31:15: Was ist denn so?
00:31:15: Was verdient denn jetzt, sagen wir mal, ein normaler Sachbearbeit-Tempüro oder sowas aktuell?
00:31:21: Das wächst!
00:31:22: Ich würde mal sagen zwischen fünfhundert und tausendfünfhundert Dollar umgerechnet.
00:31:29: Aber das steigt brutal an weil du einfach gute Leute brauchst der Pool immer noch nicht riesig ist.
00:31:38: Das heißt, wenn du gut bist, kannst du da inzwischen richtig gut verdienen.
00:31:43: Aber damals war es halt eher klein und deshalb mussten wir immer weitere Sachen aufmachen.
00:31:49: Haben dann mal irgendwie so eine T-Shirt Brand aufgemacht mit so Kigali Memorabilia T-shirts oder üblichen Sachen.
00:31:58: So my parents went to Kigaly and all they brought me was this t-shirt.
00:32:05: Das hat aber auch irgendwie, das haben wir ein bisschen gemacht.
00:32:08: Aber es war auch damals extrem mühsam, weil wir halt keinen vernünftigen Supply von T-Shirts hatten.
00:32:16: Also es war dann irgendwie... Wir sind da immer auf den Markt gegangen und haben da irgendwie dann zehn T-shirts gekauft, weil das das Maximale war was die einen gleichen T-shirt hatten, haben die gedruckt, haben sie verkauft und dann weiter.
00:32:27: Es war schon so ein bisschen ... Echt mühsam.
00:32:31: Das war jetzt nicht so, dass ich da hingekommen bin und...
00:32:35: Wann kam der Durchbruch?
00:32:36: Dann kam letztendlich Covid.
00:32:44: Erst mal habe ich dann ein bisschen im Pivot gemacht das ich mehr in die Mobilien gegangen bin.
00:32:49: Das lag daran, es kam dadurch, dass ... Es war dann immer klar okay Obwohl es langsam anläuft, läuft's hier vernünftig an und ich sehe wie den Zukunftsmarkt.
00:33:02: Und mir macht das Spaß hier, d.h.
00:33:03: ich bleibe.
00:33:04: D.h.,
00:33:05: dann brauchte ich ein Haus!
00:33:07: Und hab online geguckt, gab's natürlich wieder nicht viel.
00:33:12: Hab mich mit so Immobilienmarklern quasi beschäftigt, die mir immer Häuser gezeigt haben.
00:33:21: bis ich da hingefahren, dann hat das Haus nichts damit zu tun wie also nicht mit den Bildern die sie mir gezeigt hatten zu tun.
00:33:29: Dann teilweise waren die Häuser gar nicht zu vermieten oder so.
00:33:33: Also es war extrem mühsam und in dieser Phase, das war so aus dem Jahr zwei Tausend Achtzehn fing diese Konsolidierung bei Rocketern Und im Zuge dieser Konsolidarung haben die den Immobilien Teil, also ihr Immobilian Classified Business in Rwanda zugemacht.
00:33:53: So und ich hatte jetzt irgendwie dieses Marketing Team, ich habe den Fotografen, ich hatte eine Directory-Webseite für die Restaurants und hab gedacht okay dann machen wir einfach das gleiche mit Immobilien.
00:34:03: wie gesagt wenn... Ich kann ja nicht der Einzige sein dem da irgendwie dieser Häusersuche so Probleme macht.
00:34:13: Und habt dann dieses komplette Team Das waren allerdings nur drei vier Leute von der Rocket-Mobilien-Sparte quasi übernommen.
00:34:24: Und hat den gesagt, okay wir machen jetzt hier das die gleiche Website wie wir für die Restaurants haben... ...für Immobilien und ihr macht dem für den Vertrieb, die waren ganz gut vernetzt.
00:34:37: Wir haben die Fotografen sowieso, die gehen dann dahin, machen die Fotos und äh.. Dann listen wir das unterbieten quasi den mark.
00:34:48: das war damals meine idee.
00:34:49: wie gesagt so ein bisschen alte rocket schule in dem wir sagen okay müssen jetzt diesen Marklern keine provision zahlen sondern ihr zahlt einfach für eine anzeige und dann kümmert ihr euch als mobilen eigentümer selber um die abwicklung und spart dann halt ein paar tausend dollar wenn ihr das haus verkauft.
00:35:14: Ja, das sollen wir angefangen.
00:35:16: Dieses Klassifalz-Business hat leider überhaupt nicht funktioniert weil die Leute gesagt haben ja ich zeige euch jetzt hier irgendwie Listinggebühren aber ihr garantiert mir ja nicht dass ihr das Haus verkauft.
00:35:27: also als Referenzwert die Immobilienpreise waren schon sehr hoch und die Markler haben fünf Prozent genommen.
00:35:33: Das heißt verkaußt was für zweihunderttausend Dollar vielleicht?
00:35:36: Das war so ein üblicher Preis für den Haus.
00:35:39: Das heisst dann haben sie den Zehntausend Dollar gezahlt.
00:35:45: Der Markt war noch nicht bereit, ihn zu sagen, natürlich garantieren wir euch das nicht.
00:35:49: Aber im schlimmsten Fall verliert er dreißigtausend Dollar und im besten Fall spart ihr neuntausendeundhundertsiebzig Dollar.
00:35:57: Und weil das dann halt ... Das Klassefall-Business, da waren relativ schnell klar dass es nicht so gut funktionieren würde, dass es auch durchaus ein Grund gab warum Rocket damals den Markt zugemacht hatte mit dem Businessmodell.
00:36:14: Dann haben wir das wirklich auf eine Agentur umgestellt und haben einen Marklerbetrieb aufgemacht und haben auf Provisionsbasis gearbeitet.
00:36:24: Das wiederum hat dann sehr gut geklappt, weil wir die ersten mal in der Website hatten.
00:36:28: Die professionelle Bilder hatten ... Wir hatten Verträge mit den Verkäufern, das Markler-Verträge, dass auch klar war, dass sie wirklich verkaufen wollen.
00:36:36: Wir haben vorher so die Papiere vom Grundstück angeguckt, dass es alles irgendwie auch im Namen ist von demjenigen, der es verkaufen will und so.
00:36:46: Und das hat echt wirklich ... Das
00:36:47: ist eine Art Engel & Völkersmodell für Wonder?
00:36:51: Ja genau!
00:36:52: Also...
00:36:55: Und das läuft bis heute?
00:36:58: Das läuft bis Heute.
00:37:01: Das hat so ein Team, das heißt jetzt Vibe Real Estate, das ist eine unserer Firmen die uns gehört.
00:37:08: Es hat so einen Team von sieben acht Leuten plus Freelancer gelten und das läuft da euch ganz
00:37:15: gut.
00:37:15: Macht ein paar Minuten umsetzen oder...
00:37:19: Also außenumselz ja!
00:37:20: Also, Transaktionsvolumen und dann kriegt man drei Prozent davon.
00:37:23: Und
00:37:23: was für einen Transaktionvolumen kann man da hinbekommen?
00:37:27: Ich weiß sicherlich gar nicht so genau, was wir mal gucken.
00:37:31: Wenn die Firma irgendwie am Ende einen sechstelligen Betrag wahrscheinlich erwirtschaften...
00:37:40: Erwirtschaften!
00:37:40: Aber der Transaktionenvolumen ist höher als wenn du wirst.
00:37:42: Ja,
00:37:42: der Transakzionsvolumen ist höher.
00:37:45: Es ist kein einfacher Markt weil es einfach.
00:37:49: Kigali ist nicht riesig groß.
00:37:52: Das wächst sehr stark, aber in den guten Gegenden fährst du halt durch und wenn du ein Haus wirst dann hat er sich mit dem Schild dran oder jemand empfiehlt das oder irgendwie einen Diplomaten, was ein Diplomat natürlich jemand sehr attraktiver magt.
00:38:11: Der zieht aus und sein Nachfolger zieht in das gleiche Haus ein.
00:38:14: D. h., als Agentur immer so ein bisschen das Problem Immobilien kriegt, weil die Top-Immobilien gehen sofort weg.
00:38:23: Das heißt das was dann bei dir landet sind eher so die B-Properties.
00:38:28: Du kannst natürlich auch mal Glück haben.
00:38:30: aber deshalb ist das sagen wir mal ein Markt der ganz interessant ist und gibt uns sehr viel Visibility.
00:38:39: Aber jetzt nicht...
00:38:44: Was war denn das?
00:38:44: Also immer hast du angefangen selber zu bauen?
00:38:46: Genau also dann kam erst einmal Covid.
00:38:51: Das hat alles auf Null gesetzt.
00:38:55: Damals war immer noch unser wichtiger Umsatz daran, weil dieses Restaurant und Eventmarketing, das natürlich bei Covid tot war ... Ronda hatte ein Lockdown und der Lockdown hieß du gehst nicht aus dem Haus.
00:39:08: D.h.,
00:39:09: es war alles zu.
00:39:10: Nicht so ein bisschen Hin- und Herlockdown sondern wirklich komplett zu.
00:39:15: Und dann bin ich nach ... Deutschland erst gegangen und dann hatte ich eine Anzeige gesehen von Antler, diesem VC slash Co-Hot Programme.
00:39:30: Die sind auch hier in Europa.
00:39:33: Und die hatten in Nairobi dieses VC-Programm aufgesetzt.
00:39:37: das war so ein Glas drei Monate ganz an deinem Geschäftsmodell da arbeiten, lernt es neue Leute kennen am Ende pitchen Wenn ihr es gut findet, investieren die.
00:39:49: Darüber bin ich nach Nairobi gegangen weil das war ganz gut.
00:39:53: Ich hatte in Rwanda.
00:39:54: da konnte ich eh nichts machen, weil es im Lockdown war.
00:39:56: Ich musste ein bisschen Geld verdienen.
00:39:58: Deshalb war dieses Endler-Programm sehr spannend.
00:40:03: und über diese Connections aus dem Endlerprogramm wurden mir dann mein jetziger Geschäftspartner vorgestellt.
00:40:12: Der ist Ethiopia.
00:40:12: Da kam er aus Äthiopien damals, nach Rwanda.
00:40:16: und jemand hat gesagt war ihr müsst euch mal kennenlernen irgendwie du machst Immobilien in Rwandha.
00:40:21: Und der ist Bauingenieur und zieht jetzt nämlich gerade nach Kigali.
00:40:29: unterhalte durch doch mal.
00:40:31: Daraufhin haben wir uns ein paar Mal getroffen sind auch echt gut miteinander ausgekommen.
00:40:36: Die ganze Zeit.
00:40:37: er wollte weiter bauen das was er die letzten fünfzehn Jahre davor in Äthihopen gemacht hat.
00:40:44: Also er kannte das ganze technisch, ich kannte den hondischen Markt in und auswendig.
00:40:47: Hatte unsere Strukturen da, hatte irgendwie einen ganz guten Ruf erarbeitet...
00:40:55: Spielt man eigentlich französisch oder Englisch?
00:40:57: Es
00:40:58: war ursprünglich Französisch, dass es im Jahr umgestellt worden ist.
00:41:01: Im Zuge dieser Öffnung zur Wirtschaft hin, weil wir gesagt haben, Englische sind die World Business Language und dann wurde das umgestellt.
00:41:10: Wir sprechen Englis Und dann natürlich Kiniranda, was die lokale Sprache ist.
00:41:15: Kannst du es auch?
00:41:17: Leidlich!
00:41:18: Also nicht sonderlich, weil das jetzt eine wirklich richtig schwierige Sprache zu lernen... aber ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich's nicht so wirklich kann.
00:41:31: Okay, was heißt denn?
00:41:31: da kam der YouTube-Geschäftspartner, der Bauingenieur und du ihr wartender auf einmal gemeinsam unterwegs
00:41:38: Genau, das hat dann ein paar Monate gedauert.
00:41:40: Wir haben uns dann... Also die Malgeber unterhalten was er bauen sollte und was der Markt fehlt und so.
00:41:50: Und irgendwann haben wir gesagt, pass auf!
00:41:52: Das macht da eigentlich super viel Sinn dass wir etwas zusammen machen.
00:41:55: Du kennst es ganz technisch, ich kenne den Markt.
00:41:57: lass uns doch mal einfach einen Projekt zusammenmachen und mal gucken wie wir so miteinander arbeiten können.
00:42:06: Das haben wir dann auch gemacht.
00:42:08: Dann haben wir alle da unsere jeweiligen Ressourcen eingebracht und haben so ein paar Häuser gebaut, in einer Vorstellung von Kigali war das im Vorort.
00:42:20: Also gebaut heißt irgendetwas finanziert?
00:42:23: Dann kam der Bank und hat er gesagt okay mach das mal oder...
00:42:25: Ja schön wär's!
00:42:27: Die Banken waren damals gar nicht für Immobilienprojekte zu haben weil sie sich an ein paar Sachen die Finger verbrannt hatten.
00:42:37: Das heißt, wir haben eigentlich alle unsere Spannisse da eingebracht.
00:42:43: Also
00:42:44: gebaut auf eigenes Risiko von einem Cash und so?
00:42:47: Genau!
00:42:49: Und dann gibt es eine klare Baufirma die das machte.
00:42:51: ich meine du hast ja nicht selber da wahrscheinlich gebaut.
00:42:53: Ja also nicht ich persönlich aber wir haben das tatsächlich selber gemacht weil wie gesagt mein Geschätzpartner macht das schon jahrelang.
00:43:00: Dann
00:43:01: haben
00:43:03: wir den Architekten gefunden, auch über Kontakte.
00:43:06: Man muss natürlich registrierten Architekten haben und einen Bauantrag einreichen zu können und so.
00:43:10: Und dann haben wir aber wirklich selber die Bauarbeiter eingestellt.
00:43:14: Mein Geschäftspartner stand jeden Tag auf der Baustelle und hat die Bauleitung gemacht.
00:43:18: Das
00:43:18: waren Häuser für Privatperson?
00:43:19: Genau.
00:43:20: Wer will probieren?
00:43:21: Häuser-für-Privatperson, drei Häuser.
00:43:25: Ich habe auf der gleichen Seite ... quasi bin durch die Stadt gelaufen und hab diese Immobilien vermarktet.
00:43:32: Und ich hatte natürlich dann schon ein ganz gutes Netzwerk an diesen ganzen Restaurantleuten, da waren auch die ganzen Immobilian-Leute und werden uns über die Agenturen guten Ruf aufgebaut.
00:43:43: Und dann bei der Agentur immer das Problem, dass sie Leute, Häuser gesucht haben, die es nicht gab.
00:43:48: Die Leute wollten moderne Häuser in wie große Raumaufteilungen, hohe Denken, Holzfußboden weiß zu wenden... Was habt
00:43:54: ihr denn gemacht?
00:43:55: Und wenn ich dahingeh, habe ich gesagt ... Ihr habt da letztes Jahr genau so ein Haus gesucht.
00:44:00: Wir bauen das gerade und dann haben wir die auch vom Plan weg alle drei verkauft, unser allererstes Projekt.
00:44:06: Haben diese ganzen Häuser alle drei.
00:44:10: Verkauft und in Rwanda darfst du mit dem Geld weiterbauen.
00:44:15: Und haben dadurch dieses Projekt innerhalb von sechs Monaten fertig gebaut... Wie
00:44:24: viele Häuser baut ihr heute?
00:44:26: Also jetzt gerade bauen wir sechzig Wohnanheiten parallel.
00:44:32: Wir haben jetzt grade nochmal zwei weitere Grundstücke gekauft, also werden dieses Jahr wahrscheinlich so zweihundert Bauen.
00:44:41: Ja,
00:44:41: das reden auch von Häuser oder Hochhäuser mit Wohnungen drin?
00:44:46: Hauptsächlich Appartments weil Rwanda in Kigali kannst du fast keine Häuser mehr bauen, weil die Stadt so stark wächst und die sehr klug für die Zukunft planen.
00:45:01: Hast du einen Minimum density requirement?
00:45:03: Das heißt pro Grundstück wird ihr angegeben wie viele Wohneinheiten minimal baut.
00:45:09: Genau also hier gucken wir mal wie viel darfst du draufbauen, woanders ist andersrum, wieviel musst du darauf fahren?
00:45:14: wenn wenn du da drunter bist wird dein Baurantrach straight abgelehnt und deshalb bauen wir Appartements hauptsächlich.
00:45:23: Aber wir haben jetzt auch ein Projekt, wo... Also das verhandeln wir gerade, man muss mal schauen.
00:45:29: Aber das wäre ganz gut, wo wir wirklich auch Häuser bauen würden.
00:45:32: Das wären nochmal so ...fünfzig, sechzig, siebzig Stand-alonehäuser.
00:45:37: Und wer finanziert es als alles?
00:45:42: Wir haben uns einfach bisher alle Sachen reinvestiert.
00:45:48: Wir haben unser Geschäftspartner und ich eigentlich nichts ausgezahlt.
00:45:50: Wir haben immer gesagt, das ist die Long-term Vision.
00:45:54: Wir wollen das größer aufbauen und dann irgendwann kommt der Payday und wir haben einfach wirklich alles reinvestiert und konnten dadurch eigentlich unsere externen Finanzierungssachen ziemlich niedrig halten.
00:46:13: Und wir haben also inzwischen glaube ich einen sehr guten Ruf weil wir die einzigen glaube ich sind die bisher alle ihre Projekte fristgerecht oder so vor Frist fertiggestellt haben.
00:46:23: Und deshalb kommen ganz viele Leute jetzt auf uns zu die Grundstücke haben und die sagen aber, okay ich will das Grundstück nicht verkaufen!
00:46:31: Ich will Wohnungen in euren Projekten haben.
00:46:32: Das heißt wir tauschen sozusagen das Grund-Stück gegen Wohnungen im fertigen Projekt oder unser vorherigen Projekt.
00:46:40: Das heisst diese Kosten halten mir schon mal ganz gering.
00:46:44: Wir müssen das Grundsteckkauf nicht vorfinanzieren oder zumindest nur zu sehr gering teilen.
00:46:51: Und wir verkaufen eigentlich inzwischen fast alle unsere Wohnungen oft planen, also vom Plan weg.
00:47:00: Also deutlich höher?
00:47:03: Teuerer?
00:47:03: Ja und vor allen Dingen... also Vorfertigstellung.
00:47:07: Das heißt ja, weil wir einen Bauerntrag haben sowie hier auch fangen an zu verkaufen und die Leute erinnern uns der Buda ein momentan.
00:47:15: Aber
00:47:15: man kann mit seiner Wohnung sozusagen jetzt dieses Modell macht, kann man da nochmal ein paar Hunderttausend Euro freisetzen, dass man dann sagen als Gewinn aus einer Transaktion hat die wir in eurem Falle remestieren
00:47:28: kann.
00:47:28: Genau!
00:47:29: Unserem Gebäude ist durchaus...
00:47:34: Aber ihr haltet ja noch nichts groß selber aktuell?
00:47:36: Wir halten in jedem Gebäud in ein paar Wohnungen aber wir verkaufen den Großteil.
00:47:43: weil unser Geschäftsmodell, wir sind keine Bestandshalter per se wir sind Entwickler Und der Geschäftsmodell ist die Mobile in den Wickeln.
00:47:53: Okay, und jetzt sagst du da jetzt im nächsten Jahr kann man dann weitere Tausende machen so perspektivisch?
00:48:00: Also das muss ich mir vorstellen.
00:48:01: Kigali hat eine Million Einwohner momentan.
00:48:06: Bisschen
00:48:07: kleiner als Hamburg.
00:48:09: Aber es gibt einen Vorkast von der UN sogar Die sich die Entwicklung von Wanda angucken, die Entwicklung der Kigali angucken und sagen in den nächsten fünfzehnzig Jahren bei um zwei Tausend Fünfzig wird Kigalli drei Komma acht Millionen Einwohner haben.
00:48:26: Also verdreifach.
00:48:27: Aus dem Umland ganz viele Menschen zu zogen?
00:48:29: Im
00:48:29: Umland und ganz viele auch von außerhalb, also Kigali wird ja wirklich so ein Wirtschaftszentrum gerade, das heißt da machen dauernd irgendwelche neuen Botschaften auf, neue Firmen... Auch deutsche Firmen kommen da viel hin und es ist wirklich so einen Anziehungspunkt in Ostafrika oder ich will fast sagen in Sub-Sahara Afrika von Leuten die dahin ziehen.
00:48:47: Was sind halt die großen Industrien?
00:48:48: Also was ist denn da los?
00:48:50: Wenn wir jetzt vom Hinkommen ist, also was wird da produziert?
00:48:55: Die Wirtschaft fungelt.
00:48:57: Also hauptsächlich Dienstleistung, Dienstleistungen, Tourismus viel natürliches Landwirtschaft immer noch ein Thema.
00:49:05: also kannst du ungefähr sagen so fünfzig Prozent Dienstleistungs- oder zwanzig Prozent Landwirtschaft, zwanzich Prozent Industrie und zehn Prozent irgendwelche anderen Sachen.
00:49:16: und darauf wird halt immer mehr drauf geachtet.
00:49:22: oder ist dahin gemalt dass du wirklich High Value Industrien und Services dahin kriegst.
00:49:28: Also zum Beispiel hat Biontech das erste Impfwerk auf dem afrikanischen Kontinent in Rwanda aufgemacht.
00:49:36: So, das ist natürlich genial.
00:49:39: Impfen sind ganz klein.
00:49:40: Das heißt du hast irgendwie kein Problem dadurch dass das Land klein ist oder dass es landlocked ist?
00:49:46: Und genau solche Sachen werden dann da...
00:49:52: Du bist jetzt im Hauptjob dein Entwickler, also du baust jetzt Ich meine, ihr habt ja noch irgendwie ... Weil mittlerweile brauchst du auch noch Küchen oder Fenster?
00:50:00: Ja
00:50:00: genau.
00:50:02: Wir machen eigentlich inzwischen die ganze Wertschöpfungskette weil wir einfach immer Probleme haben.
00:50:07: Also letztendlich wenn Du Dir meine Reise da anschaust habe ich die letzten zehn Jahre, die ich jetzt da bin, immer meine eigenen Probleme gelöst.
00:50:17: und dann hatten wir halt bei dem ersten Projekt Das Problem, dass alles lief glatt.
00:50:25: Alles was wir gemacht haben, lief gut.
00:50:27: Wir waren vor Zeitplanen und werden alles verkauft.
00:50:30: Und dann hatten wir Riesenprobleme mit dem Fensterzulieferer.
00:50:35: Und irgendwann haben wir gesagt, wenn wir das jetzt größer aufziehen wollen, dieses ganze Entwicklungsthema, dann können wir uns solche bottlenecks einfach nicht leisten.
00:50:43: Das ist zu risikoreich!
00:50:45: Dann haben wir uns entschieden eine Fensterfabrik aufzumachen und sind da in die Türkei geflogen.
00:50:52: Also Türkei ist bekannt dafür, dass sie die sehr gute Maschinen herstellt für Fensterproduktion.
00:50:57: Also allgemein auch aber vor allem für Fensternproduktion und haben über Kontakte jemanden kennengelernt der Fensterbauer war.
00:51:07: In Türke, der seit irgendwie fünfzehnzig Jahren Fenster gebaut hat Und der ist dann mit uns herumgefahren in irgendwelche Hinterhöfe in Istanbul als wir uns gebrauchten Maschienen angeschaut haben.
00:51:21: Und dann haben wir letztendlich so ein Maschinenvorpark da gekauft und haben das nach Rwanda verschifft.
00:51:31: Wir haben gesagt, okay, wir machen eine Fensterfertigung auf und haben auch diesen türkischen Fensterbauer eingestellt.
00:51:40: Wie viele Fenster werden da jetzt aktuell produziert?
00:51:44: Das rechnet sich also in Quadratmetern vom Fenster.
00:51:47: Also wir haben jetzt, wir haben echt eine ziemlich große Kapazität inzwischen also die Firma hat so achtzig, neunzig Leute würde ich mal sagen ungefähr.
00:51:57: Die Gesamt wie viel Fenster wir im Monat bauen?
00:52:01: Wir haben so, kann ja sagen wir haben Projekte, die Einzelprojekte die über sieben, sieben Achttausend Quadratmeter Fenster haben.
00:52:08: Also das ist schon wirklich, wir machen da inzwischen echt große Projekten.
00:52:14: Wie viele Menschen arbeiten?
00:52:14: Instagram für dich?
00:52:16: Es sind so zwischen vierhundert und fünfhunderte Leute, über alle Firmen verteilt.
00:52:20: Also
00:52:21: von den Marklern bis zu den Entwicklern, Bauarbeitern ein bisschen zu den Fenstermitarbeiterinnen oder Prozenten?
00:52:27: Genau, über all die Firmen, die wir haben insgesamt glaube ich dreizehn Firmen.
00:52:32: Und was
00:52:32: macht dein Imperium an Verstecken für einen Umsatz so größer auch noch?
00:52:37: Das ist... also im Entwicklungs kann es relativ leicht ausrechnen weil weil die Preise öffentlich sind und auch die Anzahl der Einheiten.
00:52:46: Also sagen wir mal so ein solcher größten Projekte, das ist immer so... Wir haben festgestellt so dreißig-fünfenreißigvierzig Einheiten, dass es einen ganz guter Sweetspot hat.
00:52:59: Das hat so einen Verkaufswert von zwischen sieben und zwölf Millionen Dollar.
00:53:07: Also wir machen ein bis zwei Projektes davon im Jahr ... wollen jetzt natürlich das hochskalieren.
00:53:15: Das
00:53:15: sind also ungefähr... ... so
00:53:18: ca.
00:53:19: ca.
00:53:19: so
00:53:19: ca.,
00:53:20: ich glaube eher ein bisschen weniger, oder?
00:53:21: Ja, es ist ca.
00:53:22: etwa so, ich glaube ja eher ein wenig weniger.
00:53:24: Sollte man die Fenster dazugehen und dann kommen der Rest dazu, bis wir am Ende dann über dreißigvierzig Mio.
00:53:29: um dazu?
00:53:29: Nee, nee, nee!
00:53:30: So viel ist das noch nicht, aber es ist auch, sagen wir mal,... ... da wird sie, glaube ich, hoffentlich relativ schnell hinkommen, weil wir haben ja letztendlich das nach Covid angefangen, ne?
00:53:39: Also zweiundzwanzig.
00:53:41: Und diesen Umsatzsprung haben wir jetzt in drei, vier Jahren gemacht.
00:53:47: Das wird immer größer...
00:53:50: Also wenn wir durch die Bühne schon ein paar Jahre, dann wirst du wahrscheinlich schon so hundert Millionen plus Umsatzen machen?
00:53:55: Wir reden denn Euro oder reden wir in Oranische Frank?
00:53:58: Nein, wir reden meistens in Dolern weil das ist so die gängige Währung da.
00:54:05: aber Ja, also wir haben da schon große Ziele.
00:54:11: Das baut sich einfach ein riesiger Markt da gerade auf der wirklich auch Spendingpower hat und wir denken natürlich alles ab was die Leute brauchen.
00:54:23: Wir bauen Unterkünfte, jeder Mensch braucht ein Haus oder eine Wohnung dann bauen wir die Fenster dafür, wir bauen die Küchen dafür Dann stellen die Möbel rein, wir haben ein Möbelhaus.
00:54:36: Möbelhaus ist, also erst mal Küchen.
00:54:39: Das heißt, Küchen habe ich nach dem selben Modell wie die Fenster auch in den Küchen?
00:54:42: Genau das haben wir eigentlich so mehr oder weniger im gleichen Atemzug gemacht weil das war letztendlich das gleiche Problem mit den Fenstern und wir wollten bessere Qualität haben.
00:54:53: Also statt MDF wollen wir Schichtholz haben, also Plywood gab es nicht in Rondal, dann müssen wir's wieder selber machen.
00:55:03: Das haben wir dann im gleichen Atemzug gemacht mit der Fensterfirma, das heißt Nova Homes.
00:55:10: Also die Stellen.
00:55:11: Fenster, Küchen, Schränke... Auch Möbel, die du halt aus Speerholz baust und so.
00:55:17: Und
00:55:17: das Möbelhaus, dann nochmal separat?
00:55:19: Genau!
00:55:19: Das war quasi der nächste Entwicklungsschritt.
00:55:23: Dann haben wir das erste große Apartmentgebäude gebaut und alle ... Wir haben relativ viele Leute, Also die das jetzt im Westmen halten, die auch gar nicht in Rwanda leben.
00:55:31: Und die sagen... Die waren dann da und haben gesagt okay, schön dass es jetzt fertig ist, jetzt will ich ein Mieter reinhaben aber ich kann jetzt nicht nach Rwander kommen um da Möbel zu kaufen.
00:55:42: können wir uns irgendwie unterstützen.
00:55:45: Dann haben wir uns damit beschäftigt und haben gedacht mehr so Initial hatten wir gesagt einfach als Service damit sie happy sind gucken wir wieder Möbel reinstellen und haben dann über unsere türkischen Kollegen in der Fenster-Küchenfabrik den Kontakt zu Dottasch bekommen.
00:56:03: Dottash ist einer der größten türkische Möbelhersteller, die haben uns mit ihren Innenarchitekten so ein Möbelpaket für dieses eine Projekt zur Verfügung designt und durchgepreist und alles.
00:56:19: Dann haben wir das einfach genommen, bisschen Marge draufgeschlagen und an die unsere Kunden weitergeleitet.
00:56:27: Und alle haben dieses Möbelpaket gekauft, das heißt wir haben dann einfach nur dort zurückgeschrieben okay wir nehmen das Ganze für alle Einheiten und da bin ich dann hingeflogen und habe mich mit dem unterhalten weil ich mir die Möbel auch selber natürlich angucken wollte und wir haben super gut verstanden.
00:56:44: die waren auch ganz happy wie das Wie easy das war, da mit uns zu arbeiten.
00:56:50: Dass wir da direkt eine zweistellige Anzahl an Möbelpaketen gekauft hatten.
00:56:53: Das war natürlich auch ordentlich Umsatz ist und sind dann essen gegangen... Ich weiß nicht, ob du mal in der Türkei irgendwelche Geschäfte gemacht hast?
00:57:03: Da sind immer sehr viel Essen und auch sehr lange.
00:57:05: dann und sehr witzig!
00:57:07: Und dann trinkst du irgendwie ne Flasche Raki und auf jeden Fall haben wir so ein fünf bis sechs Stunden Dinner Und am Ende dieses Dinners kam halt irgendwie so, ja also man sieht das mehr finanziell im Markt und dann können wir mal überlegen ob ihr vielleicht unser Franchise da übernehmen wollt.
00:57:26: Ja dann haben wir uns das mal angeguckt und haben dann relativ schnell entschieden dass wir halt diese unsere Wertschöpfungskette vervollständigen.
00:57:35: Und haben dann so ein eighthundertfünfzig Quadratmeter Möbelhaus aufgemacht
00:57:40: Genau,
00:57:42: direkt gegenüber vom Fußballstadion.
00:57:44: Das ist so ein ganz neuer Area... Aber es sind
00:57:46: nicht so Ikea-Mäßig und das dann eher so Möbel-Höffnermäßige oder XXLutz?
00:57:50: Oder wie muss man sich vorstellen?
00:57:52: Ja genau!
00:57:52: Eher so ein klassisches Möbelhaus.
00:57:54: also wir haben auch Teams die dann da die Sachen bei dir zu Hause aufbauen nach der Lieferung und sowas.
00:58:00: Gibt's
00:58:00: hier?
00:58:01: Ne, gibts nicht.
00:58:03: Der nächste Ikea ist in Dubai.
00:58:07: Aber genau, das ist ein klassisches Möbelhaus.
00:58:09: Es sieht aber aus wie in der Kehr.
00:58:10: Wenn du da durchläufst und wir haben wirklich so die Räume hingestellt, dann geht es irgendwie vom Esszimmer ins Wohnzimmer und weiter ins Schlafzimmer.
00:58:19: Und das haben wir jetzt im letzten April aufgemacht.
00:58:21: Aha!
00:58:22: Okay also okay, also Möbelhaus.
00:58:25: Irgendwie habe ich mitbekommen, dass auch noch einen feinen Dainis und Sterne-Restaurant aufgemachten.
00:58:29: Ja, genau.
00:58:32: Das haben wir auch ... war nie im Plan.
00:58:35: Also die meisten Sachen waren jetzt nicht irgendwie von langer Hand geplant, aber wir haben ein Gebäude gebaut in einer sehr guten Gegend von Kigali und haben dann irgendwann die letzte Decke gegossen.
00:58:49: Das war nachts irgendwie um zwei Uhr nachts weil wir die Straße nicht sperren durften.
00:58:53: Dann kommt ja so eine Riesenbetonpumpe, die dann im Beton da rein pumpt.
00:58:58: Deshalb mussten wir es nachts machen.
00:58:59: Und dann stand mein Geschäftspartner und ich da nachts irgendwie auf der letzten Decke, und du hast einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt.
00:59:10: Du guckst wirklich so über ganz Kigali super schön!
00:59:13: Wir haben gedacht das können wir jetzt... Das müssen wir irgendwie für die Öffentlichkeit zugänglich machen und haben dann gedacht okay das wäre eigentlich cooler irgendwie ein Restaurant reinzubauen.
00:59:27: Wir hatten aber das Problem, dass da drunter Wohnungen sind.
00:59:32: Und ich weiß nicht mehr so, Dachterrassen sind eher so loungemäßig und so und haben gesagt okay wenn wir jetzt einen Mieter finden dem das als Restaurant vermieten dann dauert es genau drei Wochen bis das eine Bau- und ein Club ist.
00:59:45: der wird zwar richtig geil werden aber dann rennen uns halt die Mieters runter weg.
00:59:50: und dann haben wir gesagt ok das einzige wie wir das irgendwie weiter kontrollieren können ist, wenn es uns weiterhin gehört.
00:59:58: Und dann haben wir uns entschieden dass wir da irgendwie die Kontrolle drüber halten mussten und haben natürlich auch geguckt wie kriegt man's hin das es wirtschaftlich halbwegs sich trägt und erfolgreich ist aber gleichzeitig wenig footfall hat Einfach für die Mieter, die da drunter wohnen.
01:00:21: Und dann war das Konzept okay fine dining.
01:00:23: Gab's so noch nicht wirklich?
01:00:24: Wäre der Koch aus Deutschland dahingeholt oder?
01:00:28: Ja, mussten wir zum Glück nicht holen aber wir hatten... Dann hatten meine Frau, die hat ein Restaurant beliefert und hat sich einmal mit dem Koch unterhalten und er hat gesagt, ja komm, das ist ein Amerikaner Und war halt irgendwie, ich glaube im Ritz-Kartenfeuer der Chefkoch sieben Jahre in USA und Atlanta glaub' ich.
01:00:50: Also ein wirklich schon richtiger Profi.
01:00:52: Er hat sein ganzes Leben lang nur Restaurants geleitet.
01:00:56: Mit dem haben wir uns dann unterhalten mal und dann haben wir gesagt hier du kennst dich doch aus mit Restaurants!
01:01:02: Wir haben ja diese super Fläche.
01:01:06: Was hältst du davon, wenn wir das irgendwie zusammen aufmachen?
01:01:09: Oder wenn du das quasi federführend aufbaust.
01:01:12: Und das hat er dann auch gemacht und...
01:01:15: Ist es ein Business oder ist es mehr ein Hobby?
01:01:18: Nee, schon Business!
01:01:19: Also
01:01:21: ich habe jetzt mal überschlagen, die sind vierzig Millionen
01:01:23: Dollar.
01:01:24: Ja, vierzig Million ist zu hoch angesetzt.
01:01:25: Für die Gerngrufe?
01:01:27: Ja.
01:01:27: Aber fünfunddreißig.
01:01:32: Ja, ich glaube ein bisschen drunter.
01:01:33: Aber es wächst halt wie gesagt sehr stark.
01:01:35: also ich glaube wir kommen da jetzt schon sehr schnell dann dran.
01:01:39: Und das ist aber dann das Restaurants-Einteil dessen?
01:01:41: Das Restaurants einteilt dessen, das Problem ist halt immer wenn du, wenn dir so einen Kuchen die Agrar machen würdest... Wie kleine!
01:01:48: Sobald Du halt Immobilienentwicklung darin hast, ist alles andere relativ klein.
01:01:54: Aber ja, es ist schon cooles Business.
01:01:58: Ist denn Kigali sicher?
01:01:59: Also kannst du da jetzt ... Da kannst du rumlaufen auch abends und so?
01:02:04: Ja, also komplett sicher.
01:02:07: Hast du da Family?
01:02:08: Ja ich bin ein Feierarzt, meine Frau ist Rondin.
01:02:10: Ah ja?
01:02:11: Wird sich aber nach mir wieder zurück nach Wander gekommen.
01:02:14: Also ich bin in den Jahr zwei Tausend Fünfzehn gekommen...
01:02:19: Wo war sie?
01:02:19: Die war in der USA zum Studieren.
01:02:22: Aber er kommt ursprünglich, also ihre Familie ist rondisch.
01:02:25: Sie auch!
01:02:26: Und wir haben uns dann im Jahr zwei tausend siebzehnte kennen gelernt.
01:02:31: Also über Geschäfte, wird in so Recruiting gearbeitet.
01:02:35: Das heißt Executive Placements.
01:02:36: hier haben die gut ausgebildeten Rwanderer, die die international studiert haben und zurück nach Rwanda kommen wollten da hat sie quasi die in die Firmen und in die Regierungsstellen und so gebracht wo sie halt am meisten
01:02:51: auch mal ein gesucht oder was?
01:02:52: Ja habe ich einen gesucht und dann hatte er eine Meeting mit ihr an ihrem ersten Tag zurück aus den USA, in ihrem ersten Arbeitszeiter quasi und dann ja haben wir im Jahr um zwei tausend dreiundzwanzig geheiratet.
01:03:05: Und ja dementsprechend ist meine... Aber noch
01:03:06: kein Nachwuchs?
01:03:07: Nee, noch keinen Nachwuchs!
01:03:09: Aber sie sind zwischen in der Firma drin.
01:03:12: Bei dir
01:03:13: auch jetzt?
01:03:14: Genau, irgendwann haben wir sie aus der Koppelwelt rausgelöst und werdet jetzt ein eigenes Business auch weil er...
01:03:22: Was macht die?
01:03:24: Also die macht Käse Käse und Delikatesen import beliefert.
01:03:30: Ich glaube, wir sind auch größter Käse-Importer in Rwanda.
01:03:37: Also das passt ja nicht in die Wirtschaftskette für das Restaurant vielleicht?
01:03:40: Nee aber es passt in die Story dass wir mal unsere eigene Probleme lösen.
01:03:42: also es gab einfach kein Käse in Rwand.
01:03:45: Und ich esse ja gerne Käse umsetzen.
01:03:46: Ich bin immer noch aus Deutschland wiedergekommen mit einem Koffer voller Käse und dann ist irgendwann mal ein Koffers stehen geblieben, irgendwie alles auf dem Flughafen in der Sonne und dann drei Tage später angekommen hat das alles gestunken nach Käse.
01:04:01: Dann habe ich irgendwann in Nairobi während dieses Endlerprogramms zufällig jemanden kennengelernt, der seit fünfzig Jahren da so ein Family Business Käse produziert.
01:04:10: Ich hab dir gesagt warum seid ihr denn nicht hinrundig?
01:04:14: Alle wollen, alle suchen Käse in Rande und ihr seid dann nicht.
01:04:16: Die haben irgendwie keinen zuverlässigen Distributor und so.
01:04:21: Dann kamen wir wie die Jungfrau zum Kind an diesen Käsehandel, weil sie einfach gesagt haben okay, dann machen wir das halt nach dem Motto...
01:04:31: Also ist auch immer wieder ein Hobby oder?
01:04:33: Nee
01:04:33: es ist schon!
01:04:35: Sie beliefert jetzt also macht meine Frau ihr Business.
01:04:38: Sie beliefert eigentlich alle Restaurants, alle Hotels in Runde.
01:04:42: Das hat schon
01:04:45: Es ist generell, glaube ich ein ganz großer Trend.
01:04:47: Gerade dass viele Menschen aus Uranda ähnlich wie deine Frau ja auch zurückkommen wieder ins Land und dort mitmachen.
01:04:53: also Leute die international ausgebildet wurden zum Beispiel?
01:04:55: Ja genau!
01:04:56: Also es gibt sogar Programme entweder staatliche Presidential Scholarships oder private Institutionen, die es helfen den besten rondischen Studenten alles zu ermöglichen.
01:05:09: Von Highschool-Leuten, Absolventen, denen zu ermüglichen an dem Besten Unis weltweit zu studieren.
01:05:16: Also wirklich so Harvard, Brown Princeton, Stanford und so... Und die kommen danach zurück nach Rwanda und häufig machen sie ein-, zwei Jahre Arbeitserfahrung Einschläge Sachen, BCG Microsoft solche Sachen.
01:05:31: Sind dann top ausgebildet haben die ganze internationale Exposure und kommen dann zurück und werden häufig wirklich übernehmen dann relativ entscheidende Positionen auch in Ministerien oder Government Institution.
01:05:46: das heißt da sind wirklich junge driven Leute Die gut ausgebilde sind die dann halt diese Regierungsapparat vorwärtstreiben und jetzt ganz jung Witzigerweise, was im Private Sector angeht.
01:06:00: Das ist nicht so der Regierung, das sind schon eher Ruandra.
01:06:04: Nicht nur aber auch hauptsächlich.
01:06:06: Hast du einen riesen Trend?
01:06:08: Das afrikanische Diaspora also Afrikaner die im Ausland leben haupt sich in den USA Momentan sehr stark darauf schauen zurück auf den afrikanischen Kontinenten.
01:06:25: Grund der Entwicklung in den USA als Push-out Faktor quasi, aber auch als Pullfaktor aufgrund der Entwicklung Auf dem afrikanischen Kontinent wussten sich nicht nur Rwanda, sondern weil alle Länder irgendwie sehr viele Länder sich stark entwickeln.
01:06:41: Die halt sagen okay unsere Zukunft ist da, weil es da größere Opportunities gibt.
01:06:46: Warum
01:06:46: kommen denn die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge, die jetzt sozusagen naive Frage führt über das Mittelmeer nach Europa kommen wollen?
01:06:53: Warum haben diese das nicht verstanden und kommt danach Rwander?
01:06:57: Ich meine das müsste doch eigentlich für die dann auch so tatrativ sein!
01:07:00: Ja, das kann ich dir ehrlich nicht sagen.
01:07:03: Ich glaube es ist auch ein Thema.
01:07:07: Natürlich wenn du von außen guckst oder historisch guckest oder die internationalen Medien liest dann ist Deutschland wahrscheinlich für die meisten Leute noch attraktiver und ... Das kann ich nicht sagen.
01:07:19: aber was ich dir sagen kann ist dass es ein hiesem Problem sein wird.
01:07:24: wir müssen als Europa, als Welt aufhören den afrikanischen Kontinent als ein Entwicklungsfall zu betrachten.
01:07:32: Dass wir die ganze Zeit da Entwicklungshilfe reinpumpen, dass ihr überall wenn du durch die Straßen läufst so fünf Euro können in Leben retten und so, dass diese Sachen gibt es hundertprozent.
01:07:45: Aber es gibt halt auch diese ökonomischen Wachstumsfaktoren Und wir müssen anfangen als Welt Ronda und Afrika war Ronda natürlich besonders weil das ist mir sehr im Herzen liegt ... als einen Wachstumsmarkt zu sehen.
01:08:00: Was denn du
01:08:01: nie jetzt so auch Fuck-Ups erlebt, also wo was mal nicht funktioniert?
01:08:04: Wo du sagst okay das Bildungsniveau ist da doch ein anderes oder... ... wo man Dinge erlebt über die man sich auch so verwundert?
01:08:11: Ja dauernd ehrlich gesagt!
01:08:13: Also es ist ein junges Land und... obwohl extrem viel in Schulbildung investiert wird.
01:08:23: Und du hast inzwischen über neunzig Prozent der Leute haben Primary School Education, was wirklich ein grandioser Wert ist, vor allem dafür, wo es herkommt.
01:08:34: Aber du hast halt ganz häufig die Sachen, dass du einfach sehr wenig Erfahrung hast und dann hast du halt junge Leute Die haben noch keinen internationalen Exposure gehabt, das heißt teilweise zu sagen wir wollen das auf dem und dem Niveau machen.
01:08:50: Das ist durchaus kritisch.
01:08:51: aber es gibt auch einfach Habitssachen die dann auch echt teilweise so sicher als Revivalent sind.
01:08:57: also dass wir Dagen auf den Baustellen wir halten, also wir bauen nach deutschen Baustandards was für Structure angeht und alle solchen Sachen.
01:09:07: Also wir bauen die Gebäude auf einem deutschen Standard wollen auch deutsche Sicherheitsstandards haben.
01:09:16: Aber das ist halt teilweise schwierig, denn da werden irgendwelche Löcher gegraben und dann ... wenn Steine hochgeworfen aus diesen Löchern die drei-vier Meter tief sind... Und die Leute haben keine Helme auf, die da drin sind.
01:09:31: Obwohl jeder bei uns ein Helm kriegt!
01:09:32: Das wird kontrolliert, weil Steinen überall Schilder.
01:09:37: Du musst einen Helm aufhaben oder Klettergurte.
01:09:40: Wenn du auf dem Gerüst arbeitest in einem zehnten Stock und dann aus einer Planke langbalanciert, ist es durchaus hilfreich ein Klettergurt zu tragen.
01:09:52: Es ist teilweise wirklich schwierig.
01:09:55: oder wir ziehen das durch und haben Leute entlassen...
01:10:02: Also gab es noch keine Todesfälle?
01:10:07: Gott sei Dank, knock on wood.
01:10:09: Bisher keine schweren Unfälle gehabt und wir sind da wirklich extremst hinterher, dass wir die Sicherheitsvorkehrungen einhalten und das ist ganz selten, dass das von dem Bau herrn gedrückt wird weil es kostet natürlich auf so einer Baustelle haben wir einen guten Tag dreihundert Arbeiter.
01:10:26: Das ist immer ein dreieinhalbmal Sicherheitsrund aus Rüstum bereitstellen.
01:10:32: Da sind wir schon sehr hinterher.
01:10:36: Gucken auch, also eine Seite warum Unfälle passieren auf Baustellen ist Müdigkeit.
01:10:41: Einfach Erschöpfung.
01:10:42: Weil es halt harte Arbeit.
01:10:44: in Rwanda wird noch viel mehr Händisch gemacht als hier.
01:10:47: Also das ist jetzt nicht irgendwie ein Kran der Dronatsteiner Blöcke auf einmal hochhebt im Zehnten Stock, sondern die werden halt hochgetragen.
01:10:54: Auch durchaus gewollt so, damit statt einem Kran, der am Ende uns gehört ... Der viel Geld kostet, haben wir halt irgendwie von diesen Portern die das machen.
01:11:07: Ganz viele Familien ein Einkommen.
01:11:09: Das ist durchaus gewollt aber... ...das ist natürlich saumäßig anstrengend!
01:11:12: Wenn du da jetzt den ganzen Tag die Sachen hochdrehst,
01:11:16: d.h.,
01:11:16: wir haben eine eigene Küche in unserer Firma,... ...die für alle Leute, die bei uns arbeiten, Mittag erst macht und die Leute auf der Baustelle kriegen auch noch Frühstück.
01:11:27: Also einfach dass sie Power haben und dass er irgendwie... nicht aus Erschöpfung irgendwelche Sachen passieren.
01:11:35: Und was wir auch sehr machen, das ist glaube ich auch etwas, was uns abhebt und warum die Leute sehr gerne bei uns arbeiten und auch bei uns bleiben, ist wenn mal was passiert, denn diesen Baustellen ist passiert immer wieder jemand schneidet sich in den Finger oder haut sich mit einem Hammer auf dem Finger oder sowas haben wir eine ganz klare Policy dass sie die beste medizinische Versorgung kriegen.
01:11:56: Wir sagen immer Wenn mir das passiert auf der Baustelle Es ist egal, ob es mir oder dem Arbeiter.
01:12:05: Die kriegen die gleiche medizinische Versorgung bringt den in das Weste-Hospital und schickt mir die Rechnung.
01:12:11: Wenn man sich jetzt vorstellt, dass da ein weißer Typ aus Europa wie du so eine Baustelle antreibt hat ja schnell auf wenn man sich das so jetzt vor stellt Bilder im Kopf Einwohner aus Rwanda und du sagst den jetzt noch mal schneller, dass so ein paar Gedanken kann man da nicht loswerden?
01:12:35: Es ist tatsächlich nicht so.
01:12:37: Also ah bin ich... haben wir das so ein bisschen aufgeteilt mit meinem Geschäftspartner an mir, dass er eher das technische macht weil das sein Hintergrund ist, ich eher das kommerzielle?
01:12:46: Deshalb habe ich auf dem Baustehen selber gar nicht so viel zu sagen.
01:12:50: also ich Guckt dann natürlich im Ende.
01:12:52: ich sehe, dass da jemand ohne Klettergurt rumklettert.
01:12:56: Dann sag' ich schon, dass sie anziehen sollen.
01:12:59: Aber das nicht.
01:13:01: und wir haben auch... Das ist ganz viel der Verdienst von meinem Geschäftswander.
01:13:06: Ein sehr guter Kultur auf unseren Baustellen geschaffen.
01:13:11: Wir arbeiten alle sehr eng zusammen.
01:13:15: Ich bin der Chef und du machst jetzt das sondern es ist wirklich so ... Partizipativ und wir machen auch Ausbildung.
01:13:24: Wir nehmen jedes Jahr von den T-Wert-Schools, das sind so Berufsschulen.
01:13:31: Nehmen wir ganz viele Leute und bilden die aus und bei jedem großen Malstone werden alle die arbeiten also wirklich vom Putzfrau Porter bis zum Ingenieur bis zu dem Architekten Machen ein Riesenfeier, jedes Mal wenn wir Groundbreaking machen.
01:13:49: Wenn die jetzt Fundament fertig ist und das ganze Gebäude fertig ist, dann sind es noch so fünfhundert Leute.
01:13:53: Dann feiern wir alle zusammen.
01:13:55: egal auf welcher Hierarchiestufe du bist, egal was du machst ob du Subcontractor bist gibt's einen Riesenessen oder Riesenparty Und ich glaube dass das auch etwas wie meines Wissen als einzig gemacht wird.
01:14:11: Wir bauen diese Projekte und auch letztendlich die ganze Volkswirtschaft als Team auf.
01:14:17: Wir arbeiten da alle zusammen, das ist nicht irgendwie einer große Umdrüber und alle anderen müssen hinterherinnen sondern wir probieren das wirklich so inklusiv wie möglich zu machen.
01:14:28: deshalb haben wir da glaube ich sehr wenig Friction und dadurch kriegen wir führerweise auch die besten Leute weil sie einfach Lust haben uns zu arbeiten.
01:14:40: Du bist ja mittlerweile schon richtig da.
01:14:41: so, sagen wir mal Entwicklungshelfer klingt jetzt ein bisschen falsch.
01:14:45: Aber es ist ja so, wenn du führst das Land da mit verschiedensten Maßnahmen, ob es nur in der Käse oder Hotelerie und Restaurants oder natürlich die großen Bauprojekte... Ja, schon aufs nächste Level!
01:14:54: Also bist ja wirklich jemand, der maßgeblich für dich einen Traum kommt und engagiert sich brutal in den verschiedenen Bereichen mit eigenem Drive.
01:15:03: Gibt's da so eine Anerkennung, kennst du die politischen Eliten dort und gibt es dann Austausch?
01:15:09: Und sagen die Menschen das ja cool oder haben sie sogar Sorge.
01:15:11: Wer ist der Typ?
01:15:14: Ja, wir reden schon viel...
01:15:19: Also viel heißt mit der Regierung?
01:15:21: Genau!
01:15:22: Mit den Stallienstehen.
01:15:25: Es ist viel weniger steif als hier.
01:15:28: In Rwanda hat quasi Nach dem furchtbaren Völkermordgehend die Tutsi gesagt, wir müssen dieses Land neu aufbauen und es ist eigentlich keine guten Voraussetzungen.
01:15:42: Double landlocked in der Mitte von Afrika, kleines Land...
01:15:46: Landlocked heißt kein Zugang zum Wasser?
01:15:48: Kein
01:15:48: Zugang zu mehr genau.
01:15:50: Kleines Land relativ viele Leute das am dichtesten besiedelten Länder Afrikas.
01:15:59: Und er hat überlegt, wie können wir es machen?
01:16:01: Dass wir genau diese Sachen irgendwie was funktioniert hier und wie kann man diese Sachen zum Vorteil nutzen.
01:16:07: Wir haben dann wirklich dieses Land als the best place to do business in Africa aufgesetzt.
01:16:16: also die haben quasi gesagt, wir werden nie das größte Land sein.
01:16:19: Wir werden nicht den größten Absatzmarkt haben.
01:16:21: Das heißt, wir müssen dass das einfachste Land sein wo man Business machen kann am besten vorhersehbar ist, wo du keine Überraschung erlebst.
01:16:32: Und dafür ist die Regierung immer im ganz engen Austausch mit dem Private Sector und auch die Regierung selber läuft quasi wie Private Sectors.
01:16:48: Also du hast halt ganz schnelle Entscheidungen, klarer Fokus, klare Umsetzung...
01:16:51: Ja tatsächlich geführt wie in Unternehmen quasi!
01:16:54: Ja, kann man so sagen.
01:16:55: Ist natürlich immer noch ein Land mit ganz vielen Institutionen.
01:16:57: aber ja du hast halt das Runder Development Board die ist quasi Sales Marketing Department von Ronda und diesen One Stop Center für alle Investoren, aber die machen auch das Marketing.
01:17:10: also ich meine... Ich bin sehr sportinteressiert, dass vielleicht dann mitbekommt, dass Juan da macht Visit Brunda.
01:17:17: Ja genau
01:17:17: wie sie wäre bei
01:17:18: der Arsenal.
01:17:18: Hat er auch bei Bayern nochmal gemacht glaube ich?
01:17:20: Genau!
01:17:20: Bei Bayern hat es auch eine Fußballakademie in Kigali.
01:17:24: aber Arsenal London hat das Sleep Sponsorship, dann PSG, Atlético Madrid auch und Arsenal läuft jetzt aus im Sommer glaube ich Ende dieser Saison.
01:17:39: Sachen, die neuen Sponsorship sind.
01:17:42: Sonst mir helfen, du kennst dich da besser aus.
01:17:44: LA Dodgers und LA Rams glaub ich oder ein NFL-Team?
01:17:48: Ein Baseball Team.
01:17:49: Genau, wir haben jetzt auch Visit Rwanda Sponsorship.
01:17:52: also das ist wirklich so... Also es
01:17:53: wird wirklich Sinn, also die Leute wollen.. Da ist nicht irgendeine politische, weil nicht getahnte Zahlung sondern sie wollen einfach Leute nach Rwana holen.
01:18:02: Ja!
01:18:02: Das ist Marketing.
01:18:04: Du musst Rwander als Land hat halt diese ganz klaren Fokussierungen, dass man sagt wir machen jetzt nicht irgendwie können nicht alles machen.
01:18:13: Das heißt, wir machen sehr gezielte Sachen mit sehr viel Reichweite oder sehr viele Trickle-down Effekten die den Ökosystem eigentlich
01:18:21: funktioniert.
01:18:22: Also ich meine Visit Rwanda kennt man das Fußball-Fan weil es auf den großen Jerseys für den großen Vereinen drauf ist.
01:18:26: Genau und Tourismus in Rwander ist extrem... Ein
01:18:31: einfacher Botschaft!
01:18:31: Visit R Wanda.
01:18:33: Ganz, ganz simpel Ja, genau.
01:18:39: Das heißt wenn die Regierung wie quasi ein Private Sector Player Agil ist und fokussiert und schnelle Umsetzung dann haben wir natürlich da auch einen sehr engen Austausch.
01:18:53: Wir ziehen alle in die gleiche Richtung.
01:18:54: Da
01:18:55: gibt es den einen Chef, der Präsidenten, den auch man hier so als ab und zu mal Presse-Lesa über Rwanda aufgeschnappt hat, Herrn Kagame glaube ich heißt er, der ist seit vielen Jahren da.
01:19:07: Kennst du den auch?
01:19:09: Also ich habe mich jetzt nicht persönlich one on one mit ihm hingesetzt aber man kennt ihn natürlich als Präsidentin und das sind relativ viele Veranstaltungen in Kigali wo man ihn sieht.
01:19:21: Nein,
01:19:23: nein.
01:19:23: Das macht hier was bauen oder so?
01:19:26: Nee das nicht.
01:19:27: Okay aber fährst du da schon rum und dann schreibst du jemandem hier guck mal hier ist eine Fläche die würde ich gerne bebauern irgendwie und dann gibt es einen kurzen Draht
01:19:36: Ja sowas machen wir eigentlich nicht.
01:19:37: Wir gehen eigentlich immer in Vorleistung weil wir sagen Es gibt viele Leute die irgendwie sagen Ich kann das machen Aber ich brauche das und dass und das von euch Von der Regierung Und das machen wir nicht.
01:19:49: Die kommen dann an und gucken sich unsere Projekte an, sagen das ist ja cool.
01:19:54: Wir haben noch andere Ideen können ihr euch das mal anschauen und es gibt da schon echt viel Support.
01:20:02: Wir arbeiten was wir sehr viel machen mit den Botschaften uns zusammen zu arbeiten dass sie sagen okay wir helfen auch Investment nach Wander reinzubringen Ähm, und machen dann irgendwie so.
01:20:14: Aber hast du den Leuten in Form?
01:20:17: Oder machst du nach wie vor alles mit einem Geld?
01:20:19: Also es wäre ja auch naheliegend dass vielleicht Leute sagen sie geben dir Geld oder sammeln das Geld ein fängst du an was aufzumachen weil scheinbar kennst du jetzt alle und jeden.
01:20:28: Ja ganz witzig.
01:20:29: also wir arbeiten da tatsächlich gerade dran.
01:20:31: Das ist so das große Projekt was wir seit der letzten Sommer machen was jetzt gerade so in die Endphase geht Weil wir sehr viele haben die Interesse haben Also gar aus Deutschland in Rwanda zu investieren.
01:20:44: Das heißt, wir sind da tatsächlich gerade in den finalen Zügen das alles aufzusetzen um halt ein Vehikel zu haben mit dem Deutsche oder Europäer allgemein in Rwand...
01:20:57: Aber in Immobilien?
01:20:59: Genau!
01:21:00: Und das Interesse in Deutschland ist deswegen so groß weil viele gehört haben dass es da jetzt gerade abgeht.
01:21:08: Also was treibt, also deutsches Geld ist nach Rwanda als erst mal Warschen.
01:21:12: Ja, all das sind natürlich die Zahlen.
01:21:15: Wenn wir die Sachen verkaufen dann hast du als Käufer danach eine Mietrendite von irgendwas zwischen zehn und dreizehn vierzehn fünf bis zu achtzehnt Prozent teilweise wenn du einen guten Deal machst und irgendwie Off-Plan, Frühkaufs und bla bla bla.
01:21:33: Das ist einfach eine brutal gute Miet rendite Und natürlich Wertsteigungen.
01:21:39: Wollen dann Kolb, wollen eigentlich mal sein von Immobilien in Rwanda?
01:21:41: Das heißt so die Geschichte dass die Otto-Familie haben ganz viele Immobilier in den USA demnächst vielleicht auch dann in RWanda.
01:21:47: Ja wir würden uns freuen.
01:21:49: also... Was muss
01:21:49: ihr in die Hand nehmen wenn ich jetzt mit dir da gemeinsam so ein Apartment Haus bauen möchte?
01:21:54: Das können wir gerne mal bilaterale machen aber es ist also weniger als in üblichen Immobilierenfonds sechsstellig irgendwie.
01:22:04: Das ist so die große Ordnung.
01:22:06: Und
01:22:06: dann kannst du da schon ein paar Pappen zu hinstellen?
01:22:08: Genau, also wir werden das bauen und dann haben ja auch eine eigene Immobilienverwaltungsgesellschaft, die es auch daraus entstanden hat, dass wir einfach sehr viel an Ausländer verkauft haben Die natürlich nicht da sind und dann sich jemanden brauchten, der sich darum kümmert.
01:22:26: Und das heißt wir haben ganzes Team eine ganze Firma die nur unsere Immobilienverwaltung macht.
01:22:30: Urban Property Management heisst das?
01:22:32: Auch
01:22:32: alles teilt dieser... ... thirty-five Euro Imperium.
01:22:35: Ja
01:22:35: ja genau.
01:22:36: Wie heißt
01:22:36: er das ganze Ding eigentlich?
01:22:37: Das heißt
01:22:38: Fortico Group.
01:22:39: Fortico group!
01:22:40: Und das gehört dir alleine mit dem Geschäftspartner aus Äthiopien?
01:22:44: Genau Wir sind die beiden einzigen Shareholder und alle Tochterfirmen gehören zu hundert Prozent dieser Holding.
01:22:53: Und deansprechend sind wir natürlich auch super schnell und super entscheidungsstark, weil wir irgendwie zwei Leute sind die sich einigen müssen und wir sind eigentlich immer ziemlich allein.
01:23:03: Das heißt...
01:23:04: Wie alt bist du jetzt?
01:23:05: Ich bin fünfundrassig.
01:23:07: Der Kollege auch?
01:23:07: Also
01:23:08: der ist bisschen älter.
01:23:09: Siebendreißig oder achtenbrassig?
01:23:12: Wenn ihr da zwar nicht arbeitet dann geht man da weiß ich nicht Fußball gucken oder was macht man da ins Skino?
01:23:17: Ja Wir
01:23:18: leben dann ein ganz normales Leben.
01:23:22: Kigali ist eine Hauptstadt.
01:23:26: Am Anfang, wie ich hier gesagt habe, gab es nicht so viel.
01:23:28: Inzwischen macht jede Woche irgendwie ein neues Restaurant auf, ein neues Kino, ein neues Deas und das.
01:23:33: Also wir leben da in einem ganz normalen Leben.
01:23:34: Es gibt Fußballspielen oder Tennis spielen, es geht ins Gym.
01:23:38: Es gibts öffentliche Laufstrecken super schön wo einfach so einen Tatternbahn zum Beispiel um den Golfplatz in der Mitte der Stadt ist.
01:23:45: Gibt's einen Taternbahn?
01:23:46: Dann gibts am Sportmachen mit... der gesamte Bevölkerung von Kigali.
01:23:50: Und
01:23:50: die Temperaturen da sind angenehm?
01:23:52: Ja, extrem!
01:23:53: Wir haben eigentlich so im Schnitt jeden Tag sieben, zwanzig Grad und jede Nacht achtzehn Grad das ganze Jahr über.
01:23:59: Aber Regenzeit ist dann mal ein bisschen feuchter?
01:24:03: Es ist nicht so feucht warm weil wir auf sechzehnhundert Meter liegen.
01:24:07: Das heißt es ist eigentlich immer sehr angenehme frische Luft.
01:24:11: Regenzeiten regnet's halt ein bisschen mehr aber das sind.
01:24:13: Dann rechnest du eine Stunde und danach ist wieder Sonne.
01:24:15: Also das Quanda hat das perfekte Klima zum Leben, es ist super schön...
01:24:20: Und dann werden auch Golfplätze gebaut?
01:24:23: Ja, es werden neue Golfplatz gebaut mitten in der Stadt.
01:24:27: Es wurde die Kigali Arena gebaut, auch super spannend gerade wenn man aus dem deutschen Kontext kommt.
01:24:35: Es gibt die Basketball Africa League.
01:24:37: Das ist quasi von der NBA für Afrika gemacht.
01:24:40: Da ging es darum, wo die ausgetragen werden.
01:24:44: In welchem afrikanischen Land?
01:24:46: Rwanda hat gesagt, was braucht ihr?
01:24:48: Ungefähr grob zusammengefasst.
01:24:50: Was braucht ihr damit ... Wir wollen sie gerne in Kigali hosten und wir können das machen.
01:24:56: Die haben gesagt, wir brauchen ein Stadion auf internationalem Standard.
01:25:01: Dann hat Rwandam mit einer türkischen Firma zusammen innerhalb von sechs Monaten fristgerecht einen Basketballstadion gebaut, mit Zehntausend Sitzplätzen.
01:25:11: Also besser als die Deutschen weil es natürlich brandnew ist und seitdem ist ja jedes Jahr dieser Basketball-Afrika League auch super cool.
01:25:24: und dann hast du zum Beispiel auch jetzt war UCI die World Cycling Championship also die Straßenrad Weltmeisterschaft war ein Kigali dieses Jahr.
01:25:37: Ja, die Red Bull Racing Team und diese ganzen... Also in der Nähe ist das alle franzmäßig quasi.
01:25:41: Genau.
01:25:42: Franzmäßig aber dann halt als Länder nicht als Teams.
01:25:47: Die Weltmeisterschaft, Straßenrad?
01:25:49: Genau, Straßenrads.
01:25:49: Also Pogacar war da.
01:25:52: Fingegarten, wie er heißt.
01:25:53: Vengegar
01:25:53: genau, Eventpol und so waren da.
01:25:55: Und dann hast du der FIFA-Weltkongress Weinkegali, die Formel I General Assembly und dieser Price-Giving-Ceremony am Ende der Saison war letztes Jahr in Kigali.
01:26:09: Wir sind nicht alle nach Kigaly gekommen, haben dann da feststoppen was, glaube ich damals hat den Pokal bekommen.
01:26:16: Aber es ist
01:26:17: noch kein Render?
01:26:21: Nein aber es ... Rwanda hat sich beworben für ein
01:26:26: Formel I Dreck, das schon gebaut.
01:26:27: Noch nicht!
01:26:28: Aber wenn das kommt, dann wird das...
01:26:32: Und wer ist das?
01:26:33: Ist es alles der Herr Kagame, der das dann alles da so frantreibt oder...?
01:26:37: Also ich glaube er ist schon wirklich der große Visionär hinter der ganzen Sache.
01:26:42: und aber inzwischen hast du seit dreißig Jahren... in dieser Mentalität.
01:26:51: Wir bauen das auf, wir machen das gut und entsprechend hast du jetzt die ganzen Regierungsmitarbeiter, die auch alle selber diesen Spirit haben...
01:27:00: Was ist denn das für eine Regierungsform da?
01:27:02: Also es ist halt ein sehr pragmatischer Regierungs-Form.
01:27:08: Du kannst es dir fast wirklich wie ein Startup vorstellen.
01:27:10: Du hast einen visionären Leder an der Spitze die Ideen verfolgt, die Vision umsetzt und so was.
01:27:21: Und dann ganz viele, die ganzen Supportfunktionen, die ganze Ministerie und Runder Development Bord darunter, die das wirklich dann pragmatisch umsetzen und ins Leben bringen.
01:27:37: Was halt super spannend ist, dass du in dieser Regierung wirklich sehr fachkompetente Leute in meinen entscheidenden Positionen hast.
01:27:46: Also zum Beispiel der neue Chief Investment Officer vom Runder Development Board, das ist also Runder Developments wie Sales & Marketing Department von Rhonda sozusagen.
01:27:57: Ist halt international ausgebildet, war davor bei einem VC und ist jetzt relativ jung.
01:28:03: Anfang dreißig quasi macht das komplette Investment-Department für alle Investments in Rhonda.
01:28:10: Das klingt
01:28:10: ein bisschen wie was man auch so aus Arabien hört, Jetzt irgendwie in Dubai oder in Qatar, oder so auch.
01:28:16: Oder in Saudi Arabien nur halt weiß man das die natürlich finanzieren können über ihren, sagen wir mal ihre Bodenschätze?
01:28:23: Was gibt Ronda?
01:28:24: die Möglichkeit solche Dinge zu zu finanziert oder da sagen wir einzukaufen?
01:28:28: jetzt wenn man da jetzt gehört Formel eins oder das spielt auch gelt eine Rolle.
01:28:32: also ist dann einfach das Interesse an dem Markt dass die Firmen alle von sich aus kommen und oder gibt es da auch irgendwie Bodenschätze oder irgendwelche reichenden Familien die sagen okay machen wir jetzt
01:28:41: Nee, ich glaube eher das Interesse an dem Markt.
01:28:45: Weil er sehr vorhersehbar ist und weil es sehr einfach ist, da Geschäfte zu machen.
01:28:51: Und wenn Rwanda sagt okay wir können hier... Wenn die Basketball-Liga nach Rwander kommt und ihr in zehn Monaten Stadion baut dann könnt ihr euch darauf verlassen dass das fertig ist.
01:29:03: So und das ist glaube ich wirklich das was es außergewöhnlich macht.
01:29:09: Wir haben ja jetzt keine großen Ölquellen, die uns da jeden Monat Milliarden in die Kassen spielen.
01:29:16: Das heißt dadurch ist die Regierung einfach sehr fokussiert und sehr effizient.
01:29:25: Also wir haben bestimmte Themengebiete, Konferenztourismus, diese ganze Sportthematik.
01:29:33: Daran investieren Und verplämpern nicht irgendwie Geld und Sachen dadurch, dass wir ganz in die Breite gehen sondern immer sehr, sehr fokussiert auf Sachen.
01:29:44: Und diese Sachen extrem schnell und extrem gut und extrem effizient umzusetzen.
01:29:50: Ich meine wenn man trotzdem guckt in Nachbarländern ist ja noch ab und zu Krieg oder auch Bürgerkriege das ist dann gar nichts.
01:29:55: soweit weg ne?
01:29:57: Berührt ein das oder sich mein emotional offensichtlich bestimmt aber jetzt im alltäglichen Leben oder auch in der Wahrnehmung, was in Rwanda zukünftig auch mal wieder passieren könnte vielleicht?
01:30:08: Nee.
01:30:09: Also du hast es überall... Man muss auch sagen dass diese Sachen... Es ist ja eine große Entfernung in Afrika.
01:30:16: also wenn da irgendwie jetzt in Zentralafrikaner Republik etwas passiert das ist halt richtig weit weg von uns In Kigali selber oder in R Wanda ist es wirklich ein A little piece of heaven, wie man so schön sagt.
01:30:31: Das ist komplett sicher!
01:30:32: Die Leute gehen in den Supermarkt rein und lassen in ihrem Range Rover die Fenster unten, weil sie irgendwie nur kurz reinspringen wollen und sich was zu trinken holen wollen... ...und lassen dem Motor an.
01:30:41: Der schlägt der Schlüssel.
01:30:43: Wo ich jetzt gerade höre, Auto handelt?
01:30:45: Ist das nicht auch noch etwas?
01:30:46: Könnte man hier auch noch ein paar deutsche Autos da importieren oder sowas?
01:30:50: Ja also Ronda ist eigentlich über dieses ganze Verbrenner-Thema schon hinweg.
01:30:55: Er war es relativ hohe Einfuhezölle auf Verbrenna Und E-Autos sind komplett steuerbefreit.
01:31:02: Das heißt, also E-Autos kannst du reinbringen ist ein gutes Thema.
01:31:06: aber Volkswagen hat auch ein kleines Werk da.
01:31:08: Also Volkswagen produziert in Rwanda für den rwandischen Markt auch.
01:31:13: Okay das heißt irgendwie bist jetzt mittlerweile schon alle Industrien so wie ich gerade wahrscheinlich schon vor mir durchgegangen hast überlegt.
01:31:18: was kann nicht jetzt wo ich es einmal hier am Laufen habe noch so importieren außer Käse?
01:31:23: Ja, genau.
01:31:25: Was wir jetzt noch machen ist diese ganze Baumaterialien-Sache weil wir das eh für unsere Projekte machen.
01:31:29: also vom Fliesen über Wasserhähne Lichtschalter kann es auch irgendwie bessere Fenster noch machen.
01:31:37: keine Ahnung die deutsche Qualität.
01:31:40: Warum machst du nur Privat und nicht Gewerbemobilien?
01:31:43: Wir fangen jetzt an Gewerbeimmobilien zu machen.
01:31:46: Wir haben's bisher nicht so viel gemacht.
01:31:51: Wir A. sehr gute Nachfrage hatten für Wohnimmobilien und B., Wohnimmobiliere einzeln zu verkaufen, versteht jeder.
01:32:03: und aber zum Beispiel Gewerbeflächen eine Etage in einem Bürogebäude zu verkauen war noch nicht so... eben in meiner Zeit drin, war ein bisschen schwieriger.
01:32:13: Wir haben es mal probiert aber wir machen's jetzt wieder.
01:32:17: also wir fangen jetzt an wieder Gewerbeflächen zu bauen und...
01:32:20: Und so eine Firma um das jetzt zu beschleunigen dass man da mal Investoren rein nimmt oder sowas ist nicht vorstellbar?
01:32:26: Also in die Firmen selber...
01:32:28: In die Projekte dann?
01:32:29: Nicht genau, in den Projekten, also filmen selber haben wir ganz viele Anfragen sicherlich keine Ahnung.
01:32:43: Wir brauchen da kein Geld, weil wir alles reinvestieren und der Grund oder einen Grund warum wir so erfolgreich sind ist weil wir so effizient sind.
01:32:52: Weil wir zwei Leute sind die sich am Ende hinsetzen und Sachen entscheiden und das meistens innerhalb von drei Minuten und dann umsetzen.
01:33:01: Ansonsten wenn wir da jetzt in wie Investoren drin hätten irgendwelche Bordbeschlüsse erst machen müssen, das wird quasi unsere Kernkompetenz ein bisschen lehnen.
01:33:12: Was wir wirklich jetzt sehr stark angehen ist in die Projekte selber.
01:33:20: Investoren reinzunehmen beziehungsweise Gesamtabnahmen von kompletten Objekten zu machen.
01:33:26: Das heißt, wir bauen einen eigenen Bürotum und du kannst jetzt sagen entweder du oder über diese Fondsstruktur Ja, dann in den ganzen ... äh ... zwanzig-dreißig Appartments oder Student Housing.
01:33:38: Ähm... Wir nehmen das ganze Ding ab!
01:33:42: Wir bauen das Schlüssel fertig, wir stabilisieren das darüber dass wir unsere Property Management Firma da drauf setzen die dann die Tenants da reinbringt.
01:33:51: Wir machen das Maintenance und alles Und ähm...
01:33:54: Bist du ja leider randischer Staatsbürger?
01:33:57: Nee, bin ich nicht.
01:33:58: Also du arbeitest dann in einem ganz normalen Visum?
01:34:00: Genau.
01:34:00: Und
01:34:01: deine Frau ist ja dann ein Local?
01:34:03: Ja, die hat einen rondischen Pass das heißt ich habe eine Arbeitserlaubnis was aber auch... Auch deshalb ist Ronda erfolgreich.
01:34:13: Ich bin da hingegangen und hab gesagt ich will hier ne Firma aufmachen.
01:34:15: haben sie gesagt super weißt du schon was?
01:34:18: nee okay der gibt's nen spezielle Visa Kategorie für Entrepreneur so und so.
01:34:23: Dann kriegst du erstmal drei Monats Visum Und wenn du dann in diesen drei Monaten Filme registriert hast und so ein bisschen Traction vorweisen kannst, das ist irgendwie ein Letter auf Engagement oder sowas, kriegst du zwei Jahreswiesn.
01:34:35: Kost, also nicht hundert Dollar vielleicht?
01:34:40: Dann darfst du da arbeiten für zwei Jahre und danach habe ich nie Probleme dass es irgendwie erweitert wird weil Runder is open for business und genauso wird das dann gemacht wie die jungen Leute wie was umsetzen wollen und sagen okay, Ronda ist mein Markt.
01:34:56: Dann sagt Ronda ok.
01:34:57: Gibt es da viele andere Deutsche so die tätig sind?
01:34:59: Das ist ja eine richtige Expert-Community lebt man da.
01:35:03: Hast du dann auch einen deutschen Freundeskreis?
01:35:07: Es gibt relativ viele Ausländer.
01:35:10: Der Großteil zu den letzten Jahren sind aber Leute, die für entweder Botschaften oder ganz viele Entwicklungshilfe da sind.
01:35:19: Und es wird jetzt immer mehr dass Leute gibt, die wirklich für Business da hinkommen.
01:35:27: Auch jüngere Leute und das ist so mein Freundeskreis.
01:35:30: Das sind ein paar Deutsche dabei aber super international.
01:35:33: Franzose Amerikaner ...
01:35:36: Und die kommen auch alle wie du damals als Goldgräber ja auch dahin gekommen bist.
01:35:40: Da muss irgendwas sein.
01:35:42: Die kommen dann auch irgendwo gelesen, da geht's ab.
01:35:44: Ich hab noch eine Möglichkeit und jetzt geht es auch hin.
01:35:48: Ja, dass ... Häufig sind es Leute, die über irgendwelche anderen Sachen dahin gekommen sind.
01:35:52: Über ihr vorherigen Arbeitgeber und dann gesehen haben okay ich kann jetzt hier weiter angestellt arbeiten und irgendwie meistens für ein recht angenehmes Gehalt wenn du im Ausland bist.
01:36:02: aber für einen Gehalt das machen, für jemand anders?
01:36:06: oder ich mache mich halt selbstständig hier und baue mein eigenes Firma auf und so läuft es meistens.
01:36:11: Bist du denn viel Nachbarn unterwegs?
01:36:14: Schon ja wir sind.
01:36:16: also ich habe zu Kenia eine relativ starke Bindung dadurch, dass ich damals für Endler da war und dann auch wir haben ein bisschen Büro da aufgemacht während der Covid-Zeit.
01:36:28: Uganda ist ein superspannendes Land was stark wächst.
01:36:31: also die haben jetzt.
01:36:33: dieses Jahr fängt da die Erdölförderung an.
01:36:36: das heißt da wird jetzt noch mal einen richtigen Boom erwartet und natürlich schauen wir da sehr etwas was in den anderen Ländern abgeht.
01:36:44: also Ostafrika hat den East African Community, das ist ein bisschen wie die Europäische Union von sechs Ländern drin.
01:36:52: Nicht ganz so integriert aber die sagen schon okay.
01:36:55: also wir bilden einen Wirtschaftsblock der in den nächsten Jahren in die gleiche Richtung zieht und du hast deinen Bevölkerungswachstum aus einem Wirtschaftswachstum von irgendwie durchschnittlich acht, neunzehn Prozent über die Region verteilt Und das hat natürlich Strahlkraft und das zieht ausländische Leute an.
01:37:19: Wir probieren dann natürlich am Ball zu bleiben, um zu gucken was tut sich da?
01:37:23: Wo können wir frühzeitig reingehen und wie können wir uns weiter... Das ist die
01:37:28: nächste Jahre Jahrzehnte.
01:37:29: bist du in Rwanda.
01:37:31: Ja also das auf jeden Fall weil Rwander wird so wie ich das sehe der Nukleus dieser ganzen der ganzen Entwicklung sein, weil Rwanda ist das sichere Land mit effizienten Justizsysteme.
01:37:47: Wenn du irgendwelche Dispute hast, es dauert ein toller Monate, dann ist es fertig schneller als das deutsche.
01:37:52: Es ist predictable und hat irgendwie so ein Steuersystem was jetzt aufgesetzt wurde, was an Mauritias erinnert.
01:38:01: also will wirklich dass das Financial Center werden hat halt eigentlich alles, was viele der Nachbarländer nicht haben und wird deshalb glaube ich wirklich der Zentralpunkt sein für die ostafrikanische oder subsaharafrikansche Entwicklung.
01:38:18: Ist der chinesische Einfluss da groß?
01:38:20: Also es gab ja so immer so die These das oder auch die Fakten dass das glaube ich chinesisch unternehmen oder auch Gelder nach Afrika geflossen sind um da ein bisschen präsent zu sein.
01:38:33: Merkt man das dann?
01:38:35: In Rwanda selber nicht weil die auch sehr darauf achten und sehr vorsichtig sind, was solche Sachen angeht.
01:38:44: Also es ist wie gesagt alles zukunftsweisen.
01:38:48: Das ist jetzt nicht so.
01:38:48: oder man macht einen schnellen Deal und baut hier irgendwie ein Hafen hin und ist dann aber für den nächsten Hundertfünfzig Jahre bei China verschuldet mit einer Rundzahlungsquote, die eh nicht klappt oder dass man denn den Chinesen ausgesetzt ist.
01:38:59: Das war dann da nicht so.
01:39:01: Du hast es schon so, dass es gibt so große Bauunternehmen die halt so große Infrastruktursache machen.
01:39:09: Wobei das auch?
01:39:10: zum Beispiel der Neuflughafen wird von einer portugiesischen Firma gebaut weil du hast in Rwanda durchaus chinesische Firmen in anderen Ländern deutlich mehr.
01:39:24: Was ist denn die Geschichte?
01:39:27: Wie oft bist du Deutschland?
01:39:29: Schon ein paar Mal im Jahr
01:39:31: Um Familie zu besuchen oder?
01:39:32: Genau, um Familie zu suchen.
01:39:34: Wir haben natürlich auch immer große Interesse aus Deutschland und wir haben auch ziemlich viele deutsche Kunden die bei uns Appartments
01:39:41: kaufen... Ach das gibt's jetzt schon!
01:39:43: Ja, wir
01:39:43: verkaufen von den Apparements die wir in den letzten Jahren verkauft haben über die Hälfte an Nichtrunden.
01:39:52: Und wie kommst du an die?
01:39:56: Es sind Leute, die nach Wanda kommen und sich dann bei uns melden.
01:40:03: Da die Gorilla sich angeguckt haben und ihnen das alles gut gefallen hat ... Wanda ist immer so ein Überraschungsmoment.
01:40:07: Leute fliegen nach Afrika, steigen aus dem Flug ja aus mit ihren Tracking-Boots an und ihren Cargo-Hosen.
01:40:13: Und denken sie landen da irgendwie im kompletten Busch?
01:40:16: Dann hast du da sauberste Straßen über als Straßenbeleuchtung.
01:40:20: Ich hab's mal ausprobiert.
01:40:21: Du kannst nachts mit fünfhundert Dollar durch die dunkelsten Straßen laufen.
01:40:24: Der wird nichts passieren!
01:40:27: So, und das heißt du hast halt irgendwie so ein extremen Überraschungsmoment.
01:40:31: Und dann sind die Leute geflasht und kommen dann nochmal wieder für eine Konferenz und dann sagen sie mir gefällt das hier und beschäftigen sich dann und sehen okay Immobilien ist ja immer so ne Metawette auf die komplette Marktentwicklung.
01:40:48: Aber du gehst doch nicht jetzt irgendwie dass du einen Markt in New York hast oder sowas der da vor Ort schon Sachen für den Markt?
01:40:53: Nicht in New york aber wir haben das hier Teilweise in ein paar europäischen Ländern, so Partner mit denen wir das machen.
01:41:00: Das meistens irgendwelche Agenturen die eh so Business mit Afrika machen.
01:41:05: aber wir machen auch wirklich Outreach.
01:41:07: also wie sagen dann hier da gibt es irgendwie eine Gruppe von Leuten die haben Interesse oder Diaspora die kommen in den Fieber, die Botschaft oder irgendwelchen Leute die Kunden bei uns sind und sich mit Leuten was weiß ich wo unterhalten und dann kommen wieder auch dahin und sagen okay wenn ihr euch das interessiert Kommt dahin, wir mitten in den Konferenzraum und dann erklären wir euch mal ein bisschen über unsere Projekte.
01:41:31: Und wie das läuft?
01:41:32: Wie legal ownership ist?
01:41:34: Welche Steuern?
01:41:34: du hast also komplette Informationssessionen und da haben wir eine relativ hohe Interessenrate und auch eine relative hohe Conversion.
01:41:45: Okay, wer jetzt zugehört hat und sagt okay, dass will ich mir auch mal angucken, machst du so auch so Tourn, dass die Deutsche eigentlich müsste wenn er, ich bin mir sicher... gibt es, weiß ich nicht, zehn, zwölf, fünfzehn Leute, die sich das auch mal angucken wollen würden.
01:41:55: Inklusive mir selber!
01:41:56: Ich bin ja auch erzählig und neugierig.
01:41:57: Müssen wir einmal sagen, machen wir eine Reisegruppe?
01:41:59: Ja.
01:41:59: Und du machst mal so drei Tage Ronda zum Anfassen.
01:42:02: Ähm... Also... Interessant.
01:42:05: wird der groß sein?
01:42:06: Ja absolut.
01:42:07: Also wenn das läuft dann machen wir halt eine Krassebüro auf also.
01:42:11: Es
01:42:12: fehlen noch ein Portfolie.
01:42:13: Nee, absolut!
01:42:13: Also
01:42:15: man kann... Schreibt mir, ich leite es an dich weiter oder schreibe dir gerne auch ein bisschen bei LinkedIn oder so.
01:42:21: und dann mal gucken, was sich daraus ergibt.
01:42:23: Ja
01:42:23: genau.
01:42:23: also wir sind für alles offen.
01:42:27: ich freue mich immer wenn Leute einen Interesse an Rwanda haben.
01:42:29: Ich freu mich immer Leute rumzuführen, Intros dazu machen.
01:42:32: Es ist glaube es ist einfach Rwander ist eine der riesen Opportunities unserer Zeit.
01:42:38: Afrika generell du hast ein Kontinente wo sich die Mittelschicht verdoppelt Die Leute verdoppeln sich Also die Anzahl der Leute Und Afrika wächst hat auch relativ wenig mit dem zu tun, was hier so das allgemeine Bild ist.
01:42:54: Es ist ein wirklich interessanter Wirtschaftsraum und Afrika wächst vor allen Dingen egal ob Europa oder Deutschland da jetzt mitmacht oder nicht.
01:43:03: Und ich glaube Jetzt hast du die Chance da reinzugehen und zu sagen Mit relativ geringen Ticket Sizes Grundstein zu legen für einen Also auch immer Firmengruppe.
01:43:16: Der
01:43:17: Tourismus ist klar, aber welche Zukunftsindustrie dort dann auch das Wachstum dauerhaft treibt?
01:43:23: Klar, dass Baubranche da jetzt erstmal das ganze Land sozusagen auf den Level bringen.
01:43:29: Aber dann brauchste irgendwas was du exportieren kannst in die Schlüsseltechnologien.
01:43:34: Welche könnten das sein dort?
01:43:35: Es gibt schon.
01:43:37: Biontech haben wir schon drüber gesprochen.
01:43:39: Es ist Schlüsseltechnologie, immer eine Art Technologie für einen afrikanischen Kontinent.
01:43:45: Super spannend!
01:43:47: Dann gibt es ZIP-Line.
01:43:49: Hast du davon mal gehört?
01:43:50: ZIP Line ist ein Drohnenfirma.
01:43:54: die machen Autonome Drohne und da redet auch keiner drüber.
01:44:00: Seit zwei tausendsechzehn gibt es in Ronda Drone Deliveries.
01:44:04: Das funktioniert.
01:44:05: Und jetzt haben wir nationwide Full Autonomous Drone Delivery.
01:44:11: Über Zip Line und die sind damals nach Rwanda gekommen, weil halt Rwandar gesagt hat okay das sind die Regularen wie können wir das ummachen?
01:44:19: sondern kann das klappen?
01:44:22: Und wenn ja welche Rahmenbedingungen müssen wir schaffen damit es klappt?
01:44:25: Du hast also Hightech Drohnen wirklich im ganzen Land bisher Blutkonserven Medikamente
01:44:33: usw.,
01:44:34: aber Medical Sector Sachen etablieren und das jetzt aber auch in den USA eingesetzt wird.
01:44:40: Es gibt ganz spannende YouTube-Videos, die wieder McDonalds Sachen geliefert werden.
01:44:49: Das ist eine amerikanische Firma, aber Gondar war quasi der Vorreiter für die ganze Welt was Autonomous Drone Delivery angeht.
01:44:57: Dann, das ist eine Sache, zwei Sachen auch wie der Hightech.
01:45:01: es gibt ne deutsche Firma Ich weiß nicht, ob du die kennst.
01:45:04: Sie heißen Dual Liquid oder sowas?
01:45:06: Die haben so Mini-Reaktoren... Also ich bin kein Physiker aber wenn ich das richtig verstehe können sie aus abgebrannten Nuklearbrennstäben, Atommüll quasi wo wir nicht wissen wohin, können die so Pellets machen und mit so mini Reaktoren die auch deutlich sicherer sind.
01:45:31: chemische und physikalischer Prozesse, die ich nicht verstehe.
01:45:35: Können die noch Energie gewinnen?
01:45:36: Also gleichzeitig Energie Gewinn und diese Radioaktivität dieses Atommülls deutlich weiter reduzieren also quasi aufbrauchen.
01:45:44: das ist ein deutsches Unternehmen.
01:45:46: sie sitzen in berlin Und Die machen das jetzt aber in ronda weil Ronda sagt okay wir sind offen für neue technologien und Es wird dann weiter geforscht und jedes land was noch atomstrom hat wird solche Lösungen brauchen.
01:46:03: Und diese Sachen werden jetzt halt in Rwanda weiterentwickelt, also es ist wirklich so ein Absolutes... Es wird immer mehr ein High-Tech Hub für alle innovativen Konzepte und das liegt daran weil man auf das Regierungsthema zurückzukommen war die rwandische Regierung nicht sagt tausend Bedenken vorsteht wie hier und dann irgendwie bist du da durch und dann kommt er ins Salamander lang gelaufen.
01:46:27: Scheint das das Projekt wieder, weil die Baugenehmigung sich verzögert?
01:46:30: Randa sagt halt okay ihr habt eine gute Idee.
01:46:33: Wie können wir das umsetzen und wie können wir Hand in Hand dafür arbeiten dass wir das hier umsetzten?
01:46:37: und ich glaube dass wird ein extremer weiterer Pullfaktor warum Hightech Firmen in das Land kommen.
01:46:45: also extrem spannend.
01:46:47: was ganz anderes hat man so noch nie hier.
01:46:49: vielen vielen dank dass du vorbeigekommen bist sehr unternehmerisch, sehr mutig.
01:46:57: Krass!
01:46:57: Also ich drück dir die Daumen weiterhin für das Wachstum und dann ja mal gucken.
01:47:02: vielleicht wenn du dann irgendwie die Richtung Milliarde gehst und dein IPO oder sowas, dann müssen wir uns nochmal sehen hier.
01:47:07: Ja, sehr gerne und komm gerne mal vorbei also würde mich sehr freuen.
01:47:11: Alles klar, tschau-tschau!
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