Er baute Teslas Gigafactory: Jan-Hendrik Goldbeck (#894)

Shownotes

Wie baut man eigentlich die Tesla Gigafactory in Rekordzeit oder das größte Logistikzentrum Europas? Jan-Hendrik Goldbeck, Co-CEO des gleichnamigen Familienimperiums, verrät im OMR Podcast, wie sein Bruder und er das Unternehmen von 500 Millionen auf mehr als sechs Milliarden Euro Umsatz katapultiert haben. Er spricht über "Lego-Systeme" für Milliarden-Projekte, den harten Kampf gegen die deutsche Bürokratie und warum er trotz Mega-Bewertung niemals an die Börse gehen will. Erfahre, wie Goldbeck jetzt mit KI die Planung revolutioniert, wie er nebenbei auf Mallorca eines der hippsten Weingüter der Insel hochgezogen hat – und was Elon Musk am Telefon sagte, als er Jan-Hendrik Goldbeck mitten in der Nacht für das Gigafactory-Projekt „zurechtstutzte".

Das Weingut von Jan-Hendrik Goldbeck findest du hier.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der Name Goldback ist noch kein Household-Name für eine große deutsche Firma, aber eigentlich zu Unrecht.

00:00:05: Denn es ist die drittgrößte deutsche Baufirma und die bauen ne ganze Reihe von verrückten Sachen nicht nur Ausbildungszentren für den Zoll.

00:00:12: also im Ende bauten sie für Ne Starts über Noch Schulen.

00:00:14: Aber zum Beispiel haben Sie auch Die Tesla Gigafactory in Brandenburg gebaut quasi direkt Für Elon Musk.

00:00:21: Und der Chef Von goldbeck der Jan Hendrik Goldberg gleich hier Kommt Er hat dazu auch ein paar Mal mit Elon Musk zu tun gehabt Telefoniert er davon erzählt wie das sogar abgelaufen ist.

00:00:28: am ende war sogar pünktlich mit der Factory fertig und er sagt, wenn nötig könnte er im Jahr hunderttausend Wohnungen bauen.

00:00:35: Sein Unternehmen das er maßgeblich aufgebaut hat macht mittlerweile mehrere Milliarden Umsatz also Stoff für einen interessanten Podcast!

00:00:44: Bevor es da aber reingeht möchte ich noch gerne ein paar Worte verlieren denn demnächst ist auch wieder unser OMR Festival am fünften und sechsten Mai hier in Hamburg und wir freuen uns sehr und hoffen sehr dass wieder viele tausend Menschen kommen Und deswegen fletten Hinweise.

00:00:57: Ich würde mich freuen, das wäre super hilfreich!

00:00:59: Wenn ihr schon vorab, wenn ihr dann kommt ein bisschen plant was ihr alles hier machen möchtet.

00:01:03: wir haben jetzt schon die Bewerbungsphase für unsere Masterclasses Live.

00:01:06: Ihr könnt jetzt schon Master Classes anklicken, an denen ihr gerne teilnehmen möchtest.

00:01:10: Ihr können euch jetzt schon vor ab euer gesamtes Programm planen.

00:01:12: Das ist einfach erfahrungsgemäß, super hilfreich wenn man die Tage so ein bisschen vorbereitet sich anschaut ok Was gibt es für Side-Events?

00:01:18: Was gibt's für Guided Tours?

00:01:20: Was gibts natürlich für Bühnen Highlights?

00:01:22: So welchen Menüpunkten möchte ich gerne gehen?

00:01:25: Alles bitte ein bisschen vorbereiten.

00:01:26: Das hilft wahnsinnig für euch!

00:01:28: Am Ende natürlich auch uns, wenn jeder das Beste aus dem Event rausholen kann.

00:01:32: Wir geben uns da wirklich eine wahnsinnige Mühe ganz viel Angebot herzustellen und hoffen dass ihr das beste aus dem Angebot hat rauspickt.

00:01:39: nur dann wird es wirklich ein großer Erfolg, hoffentlich für alle Besucher.

00:01:42: Das war also nochmal mein Appell der Vorbereitung des Festivals.

00:01:46: und jetzt rein ins Gespräch mit dem Jan-Henrik Goldberg.

00:01:52: Herzlich Willkommen!

00:02:03: Hi Philipp schön hier zu sein.

00:02:05: Also du bist schon aber auch so richtig ein Kind des Bauerns, ne?

00:02:09: So Bauingenieur studiert und so.

00:02:11: Wirtschaftsingenieurwesen also.

00:02:12: ich bin jetzt immer schon der gewesen der gerne so Lego war so meins.

00:02:17: Aber dass ich jetzt sagen könnte ich hätte jetzt irgendwo frühzeitig mir mein eigenes Hobbyzimmer gemauert oder sowas das halt auch nicht.

00:02:24: Ich bin jetzt also nicht der begnadete Handwerker der irgendwo ständig irgendwo guckt wo kann noch eine Fließe verlegt werden oder ein Paket irgendwie... Aber du könntest

00:02:32: ja auch mal so ein Pakett verlegen

00:02:33: Boah, also wenn's nachher scheiß aussehen soll ja.

00:02:38: Also das sind da so ... Ja, ich stelle mich da schon irgendwie zurechtfinden aber es ist nicht der geborene Handwerker.

00:02:45: Da wäre ihm Ehre gebürt und mir da nicht ... Das ist interessant

00:02:48: weil ich hatte vor kurzem den Kurzzeichen, kennst du auch einen großen Bauunternehmer?

00:02:52: Der dachte auch er kann gar nicht bauen!

00:02:54: Er kann auch nicht handwerken.

00:02:55: Der ist gar nicht gut dran!

00:02:57: Immer, wie man so aufwächst... Ich bin eigentlich ganz normal aufgewachsen im Provinzgymnasium, Vorstadt

00:03:02: etc.,

00:03:03: und dann beschäftigt man sich in einem Vorort von Bielefeld.

00:03:07: Genau ein Biele-Feld Quelle und dann Biele Feld Umlen.

00:03:10: Und dein Vater war aber schon auch wirklich intensiv im Bauern damals?

00:03:13: Ja genau mein Großvater war letztendlich Schmied-Schlosser, würde man sagen dann.

00:03:20: Und der wiederum hat mit seinem Bruder eine kleine Schlosserei entsprechend geführt und da waren also zehn Leute und die Hälfte davon war zwölf keine Ahnung, die hälfte von eben quasi aus der Familie.

00:03:31: und dann hat mein Vater sich daraus emanzipiert.

00:03:34: Mein Vater hat aber tatsächlich Lehre gemacht, hat seinen Meister gemacht und dann entsprechend Bauingenieurwesen studiert mit dem Schwerpunkt auf eine Produktion die kompletten technischen Hintergrunden auch so diese Passion dafür, technisch zu überlegen oder bei uns in der Region sagt man so zutifteln.

00:03:54: Also der hat das Unternehmen ja auch lange geführt.

00:03:56: also heute macht es mit deinem Bruder gemeinsam?

00:03:59: Genau, ganz genau.

00:04:00: Er war da das neunundsechzig gegründet.

00:04:03: Der war im Grunde genommen so ein bisschen die Anekdote wie er dann Mitte der sechziger quasi weinend irgendwo in der Bielefelder Pampa stand und einfach sagte ich komm hierso nicht weiter.

00:04:13: weil in diesem dortigen kleinen handwerklich familiär geprägten Umfeld hat man gesagt du pass mal auf die Maschine die kann da jetzt nicht weg die Stand schon immer da und seine Ideen konnte er nicht weiterentwickeln.

00:04:26: Er sagt Ich kann einfach Bauelemente klüger machen einfach nur ein bisschen mehr industrialisieren in Produktionsflussdenken, aber man will das nicht hier.

00:04:35: Ich werde mit diesen Ideen hier nicht gewollt und das war dann eben ein Bruch mit seiner Familie.

00:04:40: Paar Jahre später hat er dann diesen Schlossereibetrieb übernommen, weil er mit seiner neuen Firma die er dann mit fünf sechs sieben Leuten gegründet hat.

00:04:48: Übrigens hat er sich das Fremdkapital.

00:04:51: sozusagen musste er verbürgen lassen von meiner Mutter mit ihrem Lehrerinnen.

00:04:56: Gehalt also war vollem höhere Bootstrap Start-Up an der Stelle.

00:05:00: aber immer mit diesem Thema wie kann ich Industrialisierungseffekte also Automatisierung in einem Produktionsumfeld in die Baubranche bringen, die das überhaupt nicht gewohnt war.

00:05:10: Weil beim Bauen ist alles immer neu und alles individuell und manuell.

00:05:15: Und das war der Kerngedanke.

00:05:16: daraus hat sich unser Unternehmen gegründet.

00:05:18: Ist fast fort.

00:05:19: wie groß seid ihr heute?

00:05:21: Je nach Betrachtungsweise, vierzehn-fünfzehntausend Leute.

00:05:24: wir haben ungefähr hundertzwanzig Standorte in Europa, fünfzehn Produktionswerker also Fabriken betontfertigteile Stahlbau Elemente Fenster Türen Fassaden Elemente So, und wir bauen verschiedenste Arten von Gebäuden.

00:05:40: Also Logistik-Hallen, Produktionshallen, Schulen, Wohngebäude, Parkhäuser, Büros ... Feuerwehren, whatnot so.

00:05:48: Einmal werd euch in gutem Musiker.

00:05:51: Ich hab diese Zahl der Gesamtleistung mal gelernt.

00:05:53: Da habe ich bei euch recherchiert, zumindest vor einiger Zeit.

00:05:56: Ich hoffe noch nicht zu alt.

00:05:57: Die Quelle habt ihr so sechsundhalb Milliarden

00:05:59: Bauleistungen.

00:05:59: Das

00:05:59: passt

00:06:00: immer darum!

00:06:01: Okay, also das heißt da werden jedes Jahr für sechs Jahre jetzt eine Art Umsatz.

00:06:05: Weil es zwar umsetzbar schwierig ist zu sagen weil das dann auch inklusive noch nicht fertig.

00:06:09: Genau!

00:06:09: Das ist unser Pendant zum Umsatz genau und denke wir werden jetzt auch wieder wachsen.

00:06:15: Es war die letzten ein zwei Jahre was so ein bisschen ruckelig in der Branche, weil auch den Wirtschaftsbau fast zum Erlegen gekommen ist Ja, aber wir wollten nie so groß werden.

00:06:24: Das war also nie die Intention.

00:06:26: bei uns war nie so die Thematik, boah!

00:06:27: Wir müssen größer werden oder wir müssen ganz viel Rendite machen sondern diese Grundsatzidee geprägt eigentlich von diesem Grundverständnis meines Vaters war immer sei habe ein gutes Geschäftsmodell also sprich sein bisschen neugierig schlauer intelligenter.

00:06:42: also packt die Themen so an dass du für den Kunden das Beste daraus machst und dann sei ein gutes Unternehmen.

00:06:50: habe also eine gesunde Unternehmenskultur, sei gut und fährt zu deinem Kunden, zu deinen Nachunternehmern.

00:06:55: Sei ein integrativer Bestandteil der Gesellschaft.

00:06:57: Wenn wir da beides zusammen mischen, dann passiert das andere ja in Anführungszeichen als Resultat daraus, als Nebeneffekt.

00:07:05: Dann wächst du und hast idealerweise auch gute Renditen!

00:07:09: Du bist aber schon in der Firma quasi beruflich gesehen zumindest aufgewachsen oder vielleicht nicht?

00:07:14: Genau, ich bin sozusagen neben dieser Schlosserei die ersten sechs Jahre meines Lebens.

00:07:19: Dann sind wir in den Nachbarort gezogen und ja immer mit dem Wissen und Gewissner gibt es diese Firma, die vielleicht mal meine Heimat sein könnte.

00:07:30: Ich habe dann in Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen studiert.

00:07:35: Dann hab ich noch mal so eine kleine Verrücktheit gemacht, war ein paar Monate Robinson Club-Animateur.

00:07:42: Aber da schon meinen tatsächlichen Berufeinstieg in der Tasche gehabt als Vorstandassistent bei der IVG Immobilien AG.

00:07:47: Das war damals so ne große deutsche Immobilie-Aktiengesellschaft.

00:07:51: Das habe ich dann drei Jahre gemacht und dann war für mich klar, jetzt gehst du wirklich ins Familienunternehmen hinein und da durfte ich wirklich nochmal von Anfang an anfangen.

00:08:04: Mein letzter Bruder macht das mit mir zusammen als Co-CEO.

00:08:07: Der war schon in der Firma, es gab mal so ein etabliertes Management und ich durfte nochmal Bauleitung machen, Projektleitung durch den Werk mit aufbauen, durfte eine Regionalgesellschaft verantworten und über vier, fünf, sechs, sieben Jahre wirklich verschiedenste Facetten der Firma selber

00:08:21: kennenlernen.".

00:08:24: Wie groß war die Firma damals?

00:08:25: Als du reinkamst!

00:08:27: Ich glaube so zwei, ich hab mir mal gemerkt.

00:08:29: So zwei vier haben wir so um die Vierhundert Millionen Umsatz gemacht.

00:08:34: So ein Geschäftsjahr zwei, vier, zwei fünf irgendwo die Kante so... Lass mal sagen, so vierhundfünfhundert Million und sowas.

00:08:41: Das war ein ernst zu nehmen

00:08:42: des mittelständischen

00:08:43: Unternehmen.

00:08:44: Ja, danach ging's halt ab.

00:08:47: Das ist lustig weil das sieht dann teilweise so hockeystikmäßig aus.

00:08:52: und ja es ist tatsächlich seitdem ich da bin, ginge das ordentlich ab aber nicht weilig darin sondern es war auch eine gute Marktphase und ich durfte in dieser ganzen stürmischen Entwicklung mit dabei sein vielleicht auch hier und da eine Idee mit einbringen.

00:09:08: Aber ja das war schon sehr anspruchsvoller erfahrungsreicher, tolle Zeiten Unternehmen von einem mittelständischen Unternehmen zu einem Großunternehmen internationalen Großunternehmung zu entwickeln.

00:09:21: Und was war jetzt abseits von dem Markt der Durchbruch für euch?

00:09:23: Jetzt habt ihr irgendwas gefunden, was man skalieren kann also irgendwelche Hauskonzepte oder sagen wir Parkhaus Konzepte mit denen man dann über die Welt gehen konnte oder was da zusammen euch dahin gebracht?

00:09:34: Ich versuche mal so in zwei Minuten irgendwo die Evolution dieser Firma und wo kommt das her?

00:09:39: zu skizzieren.

00:09:40: Also Grundsatzidee, Schlosserei wie kann ich Bauteile effizienter fertigen?

00:09:46: Durch Produktionsfluss durch den Einsatz von Maschinen von Automatisierung.

00:09:51: dann bist du im Bau-Element.

00:09:52: Bau-element ist aber relativ weit hinten in der Nahrungskette.

00:09:55: Die wichtigen Leute die Architekten und Ingenieure sind vorher dabei und definieren wir das Gebäude auszusehen halt was Einzige Möglichkeit, da hinzukommen ist mehr Wertschöpfung.

00:10:07: D.h.,

00:10:08: aus diesen Bauelementen wurden dann Bausysteme.

00:10:10: Jetzt kannst du dir vorstellen wie so eine Art Lego-Kastensystem, Tragwerkssysteme etc.

00:10:15: Das war vielleicht zu Siebziger Anfang der Achtziger und da bist du aber immer noch nicht direkt beim Kunden und kannst mit dem Kunden gestalten, wo wirklich der größere Markt ist.

00:10:24: Da war dann in den Achtzigern am Ende der entscheidende Schritt, fertig hin zu fertigen individuell konfigurierbaren Produkten.

00:10:33: Das heißt du machst die Halle nicht, dass wieder das weiße Blatt Papier nehmt und alles komplett neu zeichnet ist sondern du sagst so hast einen Baukasten eine Art von Raster System weißt wie die Teile zusammengehören sehr viele verschiedene Arten von Nutzen innerhalb dieses konfigurierbaren Produktes dann erstellen.

00:10:49: Und das war Ende der achtziger Jahre, da hatten wir diese Bauen als Verständnis vom Produkten.

00:10:55: oder wir nennen es elementiertes systematisiertes Bauen mit den Bauteilen die wir selber herstellen.

00:10:59: und

00:10:59: das heißt wenn ich jetzt irgendwie eine eine Feuerwache bauen wollte, dann würdest du kommen und sagen ja also es gibt jetzt hier verschiedene Möglichkeiten.

00:11:06: das sind dann sechs sieben verschiedene Möglichkeiten nicht hundert sondern sechs siebem wie man so ne Feuerwehr hier in Deutschland irgendwie so hinstellen könnte.

00:11:11: Und ein paar davon würden auch passen wenn ich jetzt hier irgendwie eine neue Fabrik halt bauen würde.

00:11:17: Nicht dass du sagst, du hast bestimmte Typen von Gebäuden.

00:11:20: Suche ein zwei drei aus, sondern du hast bestimmte Rahmenbedingungen im Sinne von Rasta-Höhlen und sonst was.

00:11:25: also am Ende können wir doch einen sehr großen Markt abdecken.

00:11:29: aber der Kern dahinter das Tragwerk aber auch die Details wie wir sie ausprägen da gibt es systemische Lösungen auf die wir zurückgreifen können.

00:11:37: Ein

00:11:37: paar Beispiele, was ihr so gebaut habt oder sowas worauf bist du meistens stolz?

00:11:40: Was habt ihr gebaut?

00:11:41: Also wir haben zum Beispiel das größte Logistikzentrum in Europa, in Dänemark für die große Spedition DSV oder logistisch unternehmen DSV gebaut.

00:11:50: Das sind also in der Gesamtschau glaube ich bei einer Vierhunderttausend Quadratmeter auf diesem Komponent Was jetzt gerade fertiggestellt worden ist, das Zentrallager für Daimler Truck in Halberstadt oder jetzt in der Fertigstellungfinal die große Batteriefertigung für BMW da in der Nähe von Regensburg.

00:12:10: Bekannt ist sicherlich die Tesla-Fabrik und die wir Teile gebaut haben, den größeren Teil des Footprints gebaut haben... ...in Grünheide ganz genau!

00:12:20: So, und dann das Parkhaus am Terminal drei in Frankfurt.

00:12:24: Das ist riesig!

00:12:25: Gibt es eine Ausschreibung?

00:12:26: Dann sagt jemand hey wir wollen das jetzt hier bauen.

00:12:28: also jemand bei BMW oder bei Tesla oder beim Flughafen sagt wir brauchen ein neues Terminal oder ein neues Parkhaus.

00:12:34: Dann gibt's eine Aussschreibung Geht den Pitch rein oder kennt man sich da?

00:12:39: Ganz unterschiedlich, gibt's vom Biss.

00:12:41: Also eine fertige Ausschreibung so mit verschiedenen Aktenordnern wo alles im Detail beschrieben ist.

00:12:46: darauf bieten wir gar nicht an.

00:12:48: Wir haben eigene Ingenieure und Architekten.

00:12:50: also wir arbeiten auch mit Architektur und Ingenieurberuß zusammen.

00:12:53: aber wenn über tausend eigene Leute weit übertausende die in der Planung all diese Ingenieurs Disziplinen machen die eben wissen wie sich unsere Produkte, unsere Systeme zusammensetzen.

00:13:03: Und das heißt der Kunde kommt auf uns zu und wir machen einen Vorschlag wie es aussehen könnte und tun den Preis dahinter und er sagt ja ob oder top oder der kunde bereitet eine funktionale Ausschreibung vor und sagt eben biete mal auf etwas daran was diese Funktion erfüllt und dann sind wir eben Wettbewerb mit anderen.

00:13:21: Das sind so verschiedene Herangehensweisen auf die wir dann antworten.

00:13:25: Habt

00:13:25: ihr also auch schon mal ein Gebäude gebaut für sagen wir mal eine Milliarde?

00:13:29: Nee, also eine Milliarde nicht.

00:13:31: gibt es auch mich so viele in der größten Ordnung zumal wir jetzt auch keine inner city hochhäuser bauen oder sowas was jetzt relativ groß war, weil zum beispiel das paket von zehn zoll ausbildungszentren.

00:13:49: Ja genau das sind so.

00:13:51: mit schießanlagen indoor schieß an lagen und so weiter ist es wesentlich größer als sich anhört.

00:13:59: Also, so roundabout fünfzig Millionen ein Stück und das ganze mal zehn.

00:14:04: oder wir bauen jetzt ganz viele kleine THW-Ortszentren.

00:14:08: Das ist ja... Ja genau!

00:14:10: Und das deutschlandweit.

00:14:11: also sechzig Weitere kommen dann jetzt noch und so weiter.

00:14:16: Das multipliziert sich, auch wenn ein Gebäude in Anführungszeichen nur fünf bis sechs Millionen groß ist.

00:14:21: Mal sechzig gibt es schon ordentlich Kassalla-Volumen.

00:14:25: Da haben wir fünfzig Einheiten in Deutschland.

00:14:28: Wir sind hemmungslos dezentral.

00:14:31: In Bautzen und in Rosenheim, in Kiel, in Schwerin.

00:14:35: In Kaiserslautern überall dort mit eigenen Truppen präsent weil Bauern ist nach wie vor was regionales.

00:14:41: Und wenn du so viel überall bauen musst dann brauchst Du auch Einheiten.

00:14:45: Weil heutzutage Wenn du so einem jungen Kevin in Freiburg sagst zum Bauleiter dein nächstes Projekt des übrigens in Frankfurt Dann guckt er dich schon mit großen Augen an.

00:14:53: und wenn du dann sagst An der oder?

00:14:55: Dann kündigte erstande bete also die mobilität ist eingeschränkter.

00:14:59: deswegen sind wir.

00:15:01: Das ist

00:15:02: ein großer Freund von Decentralität.

00:15:03: Bei euch auf der Paraldant Maurer und Mahler?

00:15:06: Nee, das nicht.

00:15:07: Diese Handwerker beauftragen wir also der ganz normale sozusagen mittelständische regionale Handwerke die wird von uns beauftragt wenn wir ein Projekt haben.

00:15:16: was wir selber haben ist eben unsere fünfzehn Produktionen Standorte wo wir eben Gebäudeteile produzieren ganze Wand Elemente da sind dann schon Fenster mit drin Und die der Sonnenschutz ist entsprechend schon mit dran und die Elektrik dann dahinter und so weiter oder eben stützen Fassaden-Elementen.

00:15:34: Die montieren wir dann selber, ich weiß nicht insgesamt wie viele, ob jetzt vierhundert Leute in der Montage oder noch ein bisschen mehr haben wo wir dann eben als Monteure diese Bauteile zusammensetzen.

00:15:45: aber klassische Maurer

00:15:47: etc.,

00:15:48: haben wir gar nicht.

00:15:49: also

00:15:49: klar Leute mit dem Maurerausbildung irgendwo werden.

00:15:52: wir haben natürlich bei uns im Unternehmen aber nicht in der Funktion als Maurer

00:15:57: Und sagen wir jetzt das Tesla Beispiel, weil es ja nun viel pressig ist diese Fabrikengrünheit die war ja sogar vor Plan fertig.

00:16:05: Da hat dann wie Tesla dich kontaktiert?

00:16:08: Wir haben eine kleine Einheit Forschung und Entwicklungseinheit im Silicon Valley und darüber wussten wir zumindest gab's einen Kontakt zur Tesla Bauabteilung dort.

00:16:17: Und da gibt es ein Netzwerk in Stanford, wo wir eben entsprechend an diesem Lehrstuhl CIFI oder Institut CIFE entsprechen heißt das Center for Integrated Facility Engineering, der aktiv sind und darüber hatten wir viele Kontakte.

00:16:30: Wir haben dann gesagt okay, wir wollen mit teilnehmen, waren frühzeitig schon da, wo sie den Planer, der Sie begleitet hat, mit ausgesucht haben.

00:16:38: Da haben wir zwar gesagt die Aufgaben der Planung um Eure Leistungen soll zu definieren dass Da wollen wir jetzt noch nicht mit einsteigen.

00:16:45: Aber da waren wir schon im Gespräch mit vielen.

00:16:47: dann und dann haben wir, als die gesagt haben, jetzt suchen wir den passenden Generalunternehmer oder die in dem Fall zwei haben wir eben mit teilgenommen und gesagt diesen Bereich das hier können wir schneller und günstiger als alle anderen und das andere bieten war gar nicht an weil das war sehr komplexer individuellerer Ingenieur Bauder haben wir gesagt Das können andere besser.

00:17:07: Ganz wichtig immer beim Geschäft auch zu sagen, wann sagst du nein?

00:17:10: Was kannst du nicht?

00:17:13: Also

00:17:13: wir können sagen mal Davos eben schnell systematisiert wiederholbar.

00:17:19: Das können wir eigentlich perfekt weil wir eben ja dahinter diese Grundsatzidee dieser seriellen und systematisierten Fertigung der eigenen Werke dann auch haben.

00:17:27: da sind wir dem Brit Championsliga.

00:17:30: Wenn es so darum geht, individuell was rauszufriebeln wenn wir mir jetzt sagen würden das kannst du mir bitte eine amorphis dekonstruktivistisches Glashochhaus in downtown Hamburg bauen dann würde ich sagen nein danke das kann nicht.

00:17:43: Also am Ende auch weniger BGC Gebäude also weniger Wohngebäude als Industrie und Gewerbeimmobilien und sowas die ihr macht?

00:17:50: Ja der Anspruch ist funktionale Gebäuden schnell, günstig und ästhetisch und qualitativ hochwertig zu machen.

00:17:59: Das ist so unser Anspruch.

00:18:00: Funktionale Gebäude sind eben nicht der Elb-Tower oder die Elbphilharmonie sondern sind eben logistiker in Produktionshallen.

00:18:08: das können aber auch Schulen sein.

00:18:09: also wir machen mit vielen großen Architekten bieten wir auf Schulen an, wo die Architekten dann so ein bisschen auf der Designschiene den Kundennutzen gut verstehen und uns gerne als Partner mit drin haben.

00:18:21: Also wissen, wer wissen welche Rahmen mit dem Goldback hat?

00:18:24: Und wenn Goldback mir dabei ist, dann wird dahinter ein guter Preis sein.

00:18:28: Dann ist eine Ausführungssicherheit da und mit den Partnern wäre eben gerne.

00:18:32: Was ist denn so ... also ist das wahrscheinlich auch transparente Teil, wenn ihr dafür die öffentliche Hand was macht?

00:18:37: Also was für ne Marge kann man machen, wenn jetzt da so Sagen wir mal, so eine Schule hinbaut oder du baust jetzt irgendwie so ne Lagerhalle hin.

00:18:44: Ist das dann immer dieselbe Marge ungefähr?

00:18:46: Nein, bei jedem Auftrag total unterschiedlich.

00:18:49: Man muss ja auch vorstellen, so jeder Auftrag selber musst du ja dann später dreißig bis vierzig nach Unternehmergewerke vergeben.

00:18:57: Also irgendwie vom Elektriker über den Heizung, Lüftung und Sanitärmenschen aber auch Spezialfirmen wie Blitzschutz und Außenanlagen also alles Mögliche was normal an Handwerkerleistungen dann erbracht wird bis auf die Elemente die wir eben selber fertigen montieren das kaufen wir zu und es heißt darüber hast Du immer eine Situation wo dieses Projekt-Management, das regionale Projektmanagement auch eine höchste Bedeutung hat.

00:19:22: Das heißt ja wir versuchen schon viel in einer Produktionsumgebung kontrollierbar und technologisch reinzufriebeln aber am Ende bleibt es immer noch viel Kompetenz im eigenen Projekt die Sachen hintereinander zu kriegen.

00:19:33: Aber

00:19:33: man kriegt da schon fünf oder zehn Prozent Marge hin mit dem Geschäft?

00:19:37: Normalerweise also in jetzigen Marktphasen wäre das so hoch gegriffen.

00:19:40: Wirklich?!

00:19:41: Ja absolut!

00:19:43: Das

00:19:44: ist die Krux der Baubranche seit jeher.

00:19:46: Also unser Anspruch ist, wenn wir alles richtig machen, dann sollten wir in schlechten Zeiten fünf Prozent Marge machen und in guten Zehen.

00:19:55: Aber das kriegen wir so nicht hin.

00:19:57: Da müssen wir auch an allem was wir können, könnten noch fallen...

00:20:01: Aber liegt es an dem Markt?

00:20:03: Kriegen das andere im Markt gut hin?

00:20:04: Nein, nein, nein!

00:20:05: Ich denke mal dass wir schon eine höhere Marge als der Markt machen.

00:20:10: Wie eine

00:20:10: ganzen Vorproduktion

00:20:11: oder so?

00:20:11: Ja ganz genau.

00:20:12: Wir haben ja die komplette Wertschöpfung bei uns integriert und das muss sich über da irgendwo ausdrücken, dass du das dann kannst.

00:20:18: Aber da hast du trotzdem nur drei oder vier Prozent.

00:20:20: also höre ich jetzt raus?

00:20:20: In

00:20:21: guten Zeiten ist es sicherlich mehr.

00:20:23: in Zeiten wie jetzt ist das so genau?

00:20:25: und

00:20:25: was drückt drauf?

00:20:25: also die Kosten für...

00:20:27: Du hast einfach einen sehr star... Also in schlechten Zeiten wo der ganze Wirtschaftsbau gerade nicht so gut läuft, hast du einfach Wettbewerb, harten Wett-Bewerb, wo zehn oder wir haben jetzt gerade bei einer Kita, die wir bauen war europa weiter Wett bewerbt, zweiundzwanzig Unternehmen haben darauf angeboten.

00:20:45: Also das ist schon, musst du dich da durchsetzen können.

00:20:48: Das ist schon eine recht sportliche Nummer an der Stelle.

00:20:50: Aber

00:20:50: ihr würdet auch nur eine Kita auch annehmen.

00:20:52: wenn man jetzt irgendwie hört so sagen wir diese

00:20:54: Zoll.

00:20:55: Tesla-Fabrik oder Kita?

00:20:56: Genau, ist ja schon ein Unterschied!

00:20:59: Also so eine Mini-Kita nicht... aber das war ganz interessant, da die jetzt gerade gelesen waren.

00:21:05: Ich glaube ich hatte Kostenrahmen bei irgendwie zwölf Komma irgendwas und wir haben sie dann für neun Komma.

00:21:09: Ein bisschen wurden wir der erste von zweiundzwanzigst.

00:21:12: Das heißt wir haben da auch einen substantiellen Vorteil der öffentlichen Hand also dem Steuerzahler uns allen geliefert dass wir das jetzt schneller und günstiger machen.

00:21:19: Aber das ist dann auch eine größte Ordnung.

00:21:21: Da ist die Kita keine Pommischboden mehr Generell nicht.

00:21:25: Aber jetzt, neun Millionen ist ja schon ein ordentliches Bau-Nudel.

00:21:28: Ist das nicht irgendwie so irgendwo in einem, weiß ich nicht, in einer Wohnung oder ein paar Kinder drin?

00:21:31: Das ist

00:21:32: nur richtig, was weiß ich wie viel Züge ich dir dann isst.

00:21:35: Ja genau.

00:21:36: Okay und ist denn gerade viel auf dem Markt?

00:21:39: also kann man viel bauen?

00:21:40: Also wird viel ausgeschrieben.

00:21:42: oder merkt man auch da eine gewisse Rezessionen oder der wirtschaftliche Zurückhalt oder dass einfach gar nicht so viele Projekte da sind?

00:21:47: Das muss man wirklich immer produktbezogen sehen.

00:21:50: Also es gibt das Marktforschungsinstitut Bullwingeser im mobilen Bereich, ist ja bekannt.

00:21:55: die haben mal gesagt irgendwie im Jahr zwanzig zweiundzwanzig wurden Logistik Neubauhallen von so Developern in der Größenordnung von fünf Millionen Quadratmetern realisiert.

00:22:07: Die gleiche Zahl für die vergleichbare Geschichte war zwanzivvierundzwanzig und zwanzighinzwanziger bei eins Komma neun Millionen Quadrate Meter.

00:22:15: Wenn du jetzt eben vierzehntausend Menschen beschäftigst und deinen Umsatz von Logistikanteil, dein Anteil ist über fünfzig Prozent.

00:22:22: Dann wirst du als Unternehmer.

00:22:24: kurz mal kriegst du Schnappatmung.

00:22:26: Du musst irgendwas tun damit du die Leute beschäftigest.

00:22:28: Da steht eine Verantwortung für Familien etc.

00:22:31: dahinter Und wir haben glücklicherweise rechtzeitig auch auf das Thema Für die öffentliche Hand also Schulen gesetzt Fünf, sechs, sieben Jahren angefangen uns gedanklich mit dem Thema Wohnungsbau zu beschäftigen.

00:22:42: Das war vorher bei uns bis zum Zeitpunkt gar nicht der Fall und das trägt uns jetzt total weil wir einfach in einem Wohnungsbauer sehen dass diese Branche der ging lange sehr gut und hat immer genau das gleiche gemacht und es war nicht besonders weder effektiv noch effizient.

00:22:58: Und deswegen konnten wir mit dieser Art zu denken, wie man plant und baut jetzt hier doch ordentlich Marktanteil im Wohnungsbaubereich für Marianne.

00:23:06: Das macht Spaß gerade.

00:23:07: Es fehlen ja Wohnungen ohne Ende.

00:23:08: Genau!

00:23:09: Deswegen geht das auch gerade bei uns ordentlich durch die Deckindersprodukte.

00:23:12: Dann

00:23:12: sitzt du bei der Verena Huberts unserer Bauministerin übrigens ja auch mal hier im Podcast zu Gast war als sie noch Digitaternehmerin war.

00:23:19: Kennst du die?

00:23:20: Ja.

00:23:20: Und dann sagt die Mensch irgendwie Herr Goldberg können Sie mir helfen ich brauche mich jetzt hier für unser Land.

00:23:25: Ein paar Tausend Wohnungen hast du ja.

00:23:26: Okay, wo soll ich

00:23:27: sagen?

00:23:28: Wir unterhalten... Wenn ich sie mal gesprochen habe geht es darum, unter welchen Rahmenbedingungen können wir schnell und günstig liefern.

00:23:34: Und das ist natürlich dann darauf haben wir Aussagen und Antworten.

00:23:37: Könntest du jetzt in Hamburg jetzt hier oder im Ruhrgebiet auch mal so fünfhunderttausend Wohnungen hinbauen?

00:23:42: Dann müsst ihr ja gehen!

00:23:43: Ja, wir bauen gerade zwei Bauvorhaben in Berlin, wo wir jeweils knapp tausend, also neunhundert Wohnungen bauen zum Beispiel.

00:23:51: Aber wenn jetzt jemand sagen sollte, bitte Gottbeck bauen wir in den nächsten drei Jahren da und dann mal zwanzig Pausenwohnungen hin.

00:23:57: Dann würden wir schon irgendwie organisiert bekommen.

00:23:59: Das geht

00:24:00: aber auch rechtlich so schnell?

00:24:03: Also ich meine, das wäre ein Traum.

00:24:04: Wenn man sagt okay, da kommt jetzt einer und hier ist eine Fläche, kommen mal zwantigtausend Wohnungen drauf, denn wird das Problem ja schnell gelöst?

00:24:10: Könnte meinen ganz schnell lösen!

00:24:11: Da haben wir gleich wieder so... Ich werde jetzt nicht in.

00:24:13: dieses bürokratie-Bashing ist irgendwie lame.

00:24:18: Deshalb nicht gänzlich falsch, aber so rein physisch.

00:24:21: Wenn jetzt Philipp Wessermeyer der bekannte Wohnbauinvestor Philipp Wessermeyer an der Stelle sagt ey alt ich weiß genau was ich haben will bitte plane und baue mir das.

00:24:29: okay alles klar diese keine ahnung es haben hundert wohnungen werde ich dir planen und bauen in zehn bis vierzehn Monaten je nachdem wie viel druck du hast.

00:24:39: dann aber das krieg ihn kriegen wir irgendwie hin, sowohl geplant als auch gebaut.

00:24:43: So wenn ich mir jetzt aber anschaue es gibt ganz viele Flächen in Deutschland so irgendwo Ecker die vielleicht auch dann aus Biodiversitätsgründen gar nicht besonders wertvoll sind Brownfields etc.

00:24:54: also ganz viele flächen die prinzipiell in der Nähe von Städten sind wo wir auch relativ gut erschlossen schon ÖPNV und so weiter oder sagt da könnten man sowas drauf machen.

00:25:03: Fakt ist in Berlin rein empirisch untersucht zehn bis vierzehn, aber nicht Monate.

00:25:09: Sondern Jahre dauert das Ganze weil ich habe eine Flächen Nutzungsplan Aufstellung oder Änderung Bebauungsplan etc.

00:25:15: dann Baugenehmigung.

00:25:16: dazwischen gibt es ganz viele Einsprüche und Phasen in denen irgendwas untersucht wird.

00:25:21: Und das ist ja alles per se und kategorisch.

00:25:23: Nicht böse diese Bürokratie sondern Es werden Interessen abgeglichen Etc.

00:25:27: Also Ist jetzt nicht irgendwo dass man sagt oh Gott Oh Gott Das ist Ja nur Quatsch Sondern Es Wird halt eben aus Umweltschaftsgründen Aus Wasserschutz Gründen Vielleicht Wenn's Irgendwo Eine Nähe Von erhalten im Mobilis, noch der Denkmalschutz oder sonst was.

00:25:40: der Vorgang von Unwittmunk als solches mit Bürgerbeteiligung.

00:25:44: Wir müssen nur wissen, als Bürger müssen wir das wollen und uns das erlauben.

00:25:49: also es wäre jetzt wenn man jetzt der freundliche Autokrat von nebenan wäre und sagt Mensch wir haben jetzt irgendwie echt Wohnungsnot Und ich möchte mal dass das in ein zwei Jahren hier steht wäre ist einfacher an der Stelle.

00:26:01: aber Das ist so ein bisschen die Problematik die wir nicht in Deutschland sondern generell in europa haben dass unsere Handlungsfähigkeit aufgrund von vielen gut gemalt meinen Gesetzen doch sehr eingeschränkt ist und retardiert wird.

00:26:13: Irgendeine Lösung finden die das fein.

00:26:20: So,

00:26:20: ganz genau wir brauchen Lösungen da ich glaube dass wir eben wenn wir den Ermessensspielraum von Bürgermeistern auch und Kommunen und Ämtern so ein bisschen verändern würden Ich meine ich kann jetzt auch nicht sagen so wird Deutschland besser Blaupause und sonst was weil das dann wieder populistisch.

00:26:36: aber ich kann zumindest sagen wenn einem Bürgemeister sagt ich trete an für dies und jenes Und ich habe einen größeren ermessen Spielraum kann jetzt sagen dieser Bedürfnis nach Wohnraum geht jetzt über.

00:26:46: das Bedürfen ist drei Jahre lang eine ornithologische Vorunterlosuchung zu machen, ob hier eine eventuell vermutete seltene Vogelart auftritt.

00:26:54: Genau so was gibt es – reale Beispiele!

00:26:58: Das ist ja per se nicht böse.

00:26:59: nur muss man halt wissen, was man dann jetzt möchte.

00:27:02: und der Bürgermeister sagt ich bin gewählt worden für Wohnraum deswegen habe ich jetzt hier die Kraft zur Urul.

00:27:07: genau so und dann kann ich in Anführungszeichen Deutschland Geschwindigkeit aufnehmen und eine Lanze muss sich noch brechen für viele Gebeutelte.

00:27:16: Es gibt für uns ganz viele tolle Beispiele wie Ämter in Deutschland und auch politische Konstellationen aus.

00:27:24: Auf allen Parteien will ich es mal sagen, also allen wähbaren Parteien.

00:27:28: Also die vier, die man so kennt.

00:27:32: wo wir jetzt zum Beispiel in Kirchbergs sagen das sind irgendwie zwei Gemeinden und dann ganz viele verschiedene politische Parteien und wir wollen da ein Betonfertigteilwerk hinbauen irgendwo in die Pampa und alles sagen ja wir wollen das ist super für unsere Region!

00:27:44: Wir machen das und dann geht das auch weil alle Beteiligten sagen wir wollen dass andere Beispiele gibt's wo irgendjemand sagt also Beispiel in der deutschen Großstadt wunderschön an einem Fluss, ich sag jetzt nicht um welche Großstadt es sich handelt.

00:27:57: Wunderschön

00:27:57: keine Hamburger.

00:27:59: Genau in dem Fall war's glaube ich nicht Hamburg aber so.

00:28:03: und dieser Anleger sollte irgendwie musste jetzt auch um zwei Meter verlängert werden weil Leute, die Schiffe irgendwie länger sind.

00:28:10: Und dann hat man gesagt ja einen Meter hättest du jetzt dürfen.

00:28:12: aber zwei Meter heißt komplett neue Baugenehmigung und dann müssen natürlich alle möglichen Beteiligten Gemeinden und die obere und untere mittlere und Nebenwasserschutzbehörde und das Land und müssen dann alle angehört werden.

00:28:24: Aber wie ist denn Tesla hinbekommen?

00:28:25: Ich meine Tesla ist ja berühmt dafür dass sie dieses Wahnsinns vorhaben diese Gigafactory oder ihr am Ende das auch dann frühzeitig zum Beispiel hin bekommen habt.

00:28:35: War das dann wirklich Elon Musk, der dann gesagt hat okay fuck it.

00:28:39: Ich bin Elon Musk gemacht jetzt so?

00:28:40: Oder was war da ... Hast du ihn mal kennengelernt?

00:28:44: Ich hab ihm ein paar Mal auf dem Projekt kennengelernet.

00:28:46: also eine meiner Lieblingsgeschichten ist immer noch so.

00:28:49: ich habe so ne E-Mail die hab' ich mir auch noch gescreenshotet.

00:28:52: Da sollte er angeblich mit mir verhandeln Also quasi den telefonischen Handshake machen für dieses Projekt Und um ... um einen zwanzig Uhr abends kriegte er von seiner PA so eine E-Mail und die hieß dann, sorry for getting back to you in such a short notice.

00:29:07: Can we postpone the call by half an hour?

00:29:08: Because Elon is still on a call with President Trump!

00:29:11: Ich hätte gesagt, ich hätte Geschichte schreiben können, wenn ich der gesagt hätte, du weißt was mit den Prioritäten, da kannst du dir jemand anders zuhören.

00:29:17: Da hab' ich aber natürlich nicht gesagt, sondern ich habe gesagt klar... und dann hat er mir so ein Prep Talk gegeben, so irgendwie ne halbe Stunde lang Problems, just give me solutions.

00:29:30: Also klassischer amerikanischer Prep Talks und du warst einmal so durch das Telefon geföhnt und okay wir durften dann bauen.

00:29:38: er hat natürlich ein Weg gewöhnt gewählt der in Deutschland sehr ungewöhnlich ist.

00:29:42: Du kannst also quasi einen Bauvorhaben über Teilbaugenehmigungen auch realisieren.

00:29:47: Das heißt zu lässt dir für verschiedene Abschnitte erteilen dass du jetzt anfangen darfst zu bauen hast die Voraussetzungen dafür geschaffen und das Stück für Stück immer wieder weiter und nicht die finale Baugenehmigung.

00:29:59: Das heißt so häppchenweise, wieso macht das in Deutschland keiner?

00:30:01: Weil wenn final beschieden wird... Dass du keine Genehmigung kriegst, dann hast du eine Rückbauverpflichtung.

00:30:09: Und Ermaske hat an die Macht des Faktischen geglaubt und gesagt ich schaffe ja so und so viel Arbeitsplätze.

00:30:14: da wird sich niemand wagen dass nicht diese Milliarden Investitionen nachher wieder zurückbauen muss.

00:30:18: deswegen mach' ich das einfach mal so.

00:30:19: Und ich

00:30:20: hab die Kohle wenn es schief geht dann muss ich das bezahlen aber ich könnte's bezahlen.

00:30:22: Das kommt vielleicht auch noch mit dazu.

00:30:24: Ja

00:30:25: krass Aber man könnte mit dem Ansatz also superunternehmerisch, superrestkant im Zweifel auch könnten wir noch mehr bauen.

00:30:33: Man könnte auch einfach sagen bei vielen ganz normalen Gebäuden, das ist... Dass man einfach sagt, es gibt dieses berühmte Wort Genehmigungsfiktion.

00:30:41: Du sagst okay, pass mal auf!

00:30:42: Ich hab ein Gebäude von dem weiß ich letztendlich... ...das ist der Bau-Genehmigungen-Rammbedingung entspricht und ich beantrage es.

00:30:50: Und wenn das Abend nicht in so und so vielen Monaten oder Wochen sich gemeldet hat dann darf ich anfangen.

00:30:56: Das ist ja aktuell in der Diskussion.

00:30:59: Wenn du das machen kannst, nimmst du das auf deine Verantwortung zu sagen?

00:31:02: Klar, natürlich musst du danach wie vor die Verantwortung... Das Brandschutz und alles Stand-Sicherheit, was gewährleistet wird.

00:31:10: Aber so könnte man viele Prozesse maßgeblich mit beschleunigen.

00:31:14: Und über sogenannte Typengenehmigung, dass man sagt, dieses Gebäude ist schon mal gebaut worden in genau dieser Art und Weise.

00:31:21: Das musst du nicht noch komplett durchgenehmigen, sondern bis jetzt in eine Rat von Fast Track-Spur, weil das Gebäud ja schon mal durchgnehmig geworden ist.

00:31:27: Hände

00:31:27: hat Elon Musk auch diese Genehmigungsfiktion ein bisschen vorweggenommen auf ne andere Art?

00:31:32: In gewisser Weise!

00:31:33: Ja,

00:31:34: natürlich mit einem Risiko ... ist ja interessant zu sehen, dass der auch seine Denke hier sogar einbringen kann und das funktioniert.

00:31:44: Eine Sache muss ich sagen was da wirklich für mich in dem größeren Kontext zu beachten ist eher mit dieser Art oder der Chinesen mit den Möglichkeiten die ein etwas autokratisches Regime dann entsprechend hat zeigen sie eben Geschwindigkeit.

00:32:05: und in der heutigen Welt, wo sich viele Technologien exponentiell entwickeln.

00:32:09: Und wo du sagst dieses berühmte Time to Market ist essentiell, damit du Sachen machst.

00:32:13: Damit du an den Start kommst haben dir ein Verstandort Vorteile oder eben Mentalitätsvorteile wo wir sagen Wir müssen ein kleines bisschen von diesem Speedboost irgendwo auch nach Deutschland rein Wo uns ein bisschen die deutsche Gründlichkeit hier und da im Wege steht Und dann müssen wir eben diese verschiedenen Abkürzungen entsprechen über die wir gerade ja schon gesprochen haben finden um schneller zu werden weil ansonsten Es dauert bei uns alles fünf bis zehn mal so lange.

00:32:38: es werden sich keine Unternehmen hier ansiedeln wahrscheinlich keine Startups hier dauerhaft bleiben.

00:32:44: Das heißt, wir brauchen einen Bekenntnis zur Geschwindigkeit und nicht so, nee irgendwie das ist ja irgendwie in diesem Kontext von höher schneller weiter irgendwie kapitalistisch böse sondern Geschwindigkeit ist wichtig für Zukunftssicherung.

00:32:55: Verbrauchen Innovationen die sich in die Realität übersetzt.

00:32:58: Baut ihr neben Deutschland viel an den Ländern auch noch?

00:33:01: Ja wir sind in ungefähr achtzehn Ländern tätig in Europa in den meisten Ländern von Europa Und aktuell prüfen wir den Marktantritt mittels eines Joint Ventures in den USA.

00:33:15: Weil da auch so viel möglich ist?

00:33:17: Ja,

00:33:17: weil das einfach ist ein Riesenmarkt wo grundsätzlich unsere Art von Gebäuden gebraucht wird.

00:33:23: und eine Sache ist auch evident dort gibt es seit jeher einen Fachkräftemangel sowohl an qualifizierter als auch unqualifizierte Arbeit.

00:33:33: und natürlich je mehr du mit unserer Geschäftsphilosophie in einen vorgefertigten industriellen Rahmen da vorfertigen kannst du weniger von den entsprechenden Arbeitskräften brauchst du und deswegen passt das grundsätzlich gut.

00:33:46: Und es gibt in Amerika kein Unternehmen, was genau diesen Ansatz entsprechend verfolgt.

00:33:50: Okay, könnte noch im nächsten Monat passieren, dass die da mal loslegt?

00:33:54: Wir sind derzeit mit einem amerikanischen Unternehmen in intensivem Austausch.

00:33:59: Wir haben eine Art von Businessplan gemacht, wir haben unseren Standort festgelegt wo wir anfangen werden und würden.

00:34:05: ein Atlanta-Anfang stand jetzt.

00:34:07: Warum ist das so da?

00:34:09: Na ja also der Logistikmarkt, das kennen wir... Das ist auch sicherlich etwas anders als das Gebäude aber nicht total anders.

00:34:15: Es gibt viele Kunden die aus Deutschland heraus oder die wir aus Deutschland rauskennen, die dort entsprechend Hallen bauen.

00:34:23: Atlanta selber hat mit dem entsprechend größten Flughafen und der Nähe zu dem riesigen Tiefseeport Savannah eben auch einfach einen grundsätzlich sehr großen Bedarf nach Fläche da in dem Logistikbereich.

00:34:36: Und irgendwo muss man ja anfangen, deswegen haben wir gesagt, da könnte man das mal versuchen und naja... Es ist

00:34:41: schon ganz geil!

00:34:42: Ich meine sowas wenn ich so was höre, dann unternehmerisch ist es ja wahnsinnig.

00:34:45: Die Firma gehört ja nach wie vor eurer Familie.

00:34:48: Ihr macht das aus einem Cashflow und alles sozusagen Ja, also es ist ja eine Milliarden-Konzern.

00:34:54: Den ihr da mit drei Gesellschaften, so dein Bruder, du und der Vater, glaube ich, da so bespielt?

00:34:59: Ja, so ist das.

00:35:00: aber man muss ja auch immer mal gucken wo man bleibt.

00:35:02: Also ich sage mal... Kannst du auch sagen, du hast eine mega Fähigkeit irgendwo zu surfen, zu wakeboard'n Und du hast keine Welle.

00:35:13: Also Europa, ich weiß nicht welche Welle wir haben werden.

00:35:15: Ich werde alles für Europa tun!

00:35:17: Ich bin glühender Europäer.

00:35:18: Aber wie die Konjunktur sich hier entwickelt Also und dementsprechend gucken wir natürlich wo sind so unsere um hier in deiner Sprache zu bleiben, the next big things.

00:35:29: Was was ist denn?

00:35:30: Und da haben wir für uns erstmal das Thema Wohnung entdeckt irgendwie noch relativ traditionell.

00:35:35: Dann haben wir uns jetzt in das Richtung Datacenter entwickelt, weil es natürlich auch gerade ... In aller Mund ist.

00:35:41: und dann haben wir gesagt im Sinne von Märkte USA so Jetzt ist das erste außer-europäische was wir angehen.

00:35:49: Und jetzt haben wir ein bisschen Marktscreening wo wir gucken mal nach Middle East nach Abu Dhabi aber da haben wir doch keine Pläne irgendwie etwas zu machen.

00:35:55: Aber einfach mal zu wissen wie funktioniert der Markt und die Wertschöpfungskette?

00:36:00: Das wäre denn auch in

00:36:01: Europa?

00:36:03: Wir glauben, dass dort auch Raum für ein Generalunternehmer ist der sowohl Plan.

00:36:08: Also auch diese komplexen Teile da planen kann als auch eine hohe eigene Wertschöpfung, also sprich Bauteilproduktion und eben Wissen um die komplexe technische Gebäudeausrüstung dahinter.

00:36:19: Weil so ein Datacenter ist so natürlich man denkt sich so ja sieht doch genauso aus wie eine Logistikhalle als Leier aber das ist was total anderes.

00:36:26: Das Datacentre ist eigentlich ne Maschine, was sich im Kleid einer Halle versteckt und dass es während der Logistizzentrum einfach nur ein hoher Vogel ist.

00:36:38: musst du diesen Maschinenanteil, also sprich den Anlagenbau darin auch begreifen.

00:36:42: Das macht es für die Bauunternehmen auch so schwer weil wir als Bauunternehm alle Bauunternehmer klassisch nicht so diese Anlagenbauchompetenz haben.

00:36:50: und dann muss man halt aber die kann man ja erlernen oder sich zu kaufen.

00:36:54: Kunden wären dann auch hier Google oder Microsoft?

00:36:56: Oder wäre das dann irgendwie die Schwarzgruppe oder die Telekom, wer würde sowas wollen?

00:36:59: Ja,

00:36:59: es gibt vom BES.

00:37:00: Wir haben jetzt schon den Auftrag von bis zu fünfzig kleinen Edge Data Center für die Deutsche Bahn.

00:37:05: Das sind dann so kleinere Teile, die dann irgendwo deutschlandweit gebaut werden sollen.

00:37:09: Wir bauen gerade mit unserem französischen Tochterunternehmen für Digital Realty – das ist ein großer Co-Locationbetreiber einer der weltweiten Marktführer in diesem Bereich am Hafen von Marseille.

00:37:21: ob wir dann diese großen Hyperscaler, das ist ja in Rechenzentrums chinesisch für Google etc.

00:37:28: bauen werden könnten kann sein müssen aber auch immer gucken du darfst dich... Du musst ja immer auch das erfüllen können was du versprichst.

00:37:37: das heißt wir sind jetzt irgendwo nicht den Mund zu voll nehmen sondern erstmal leisten können und dann nehmen wir den nächsten Schritt uns vor.

00:37:47: Das ist ja richtig teuer.

00:37:48: Aber in Europa alles komparativ niedlich, also wir haben jetzt zum Beispiel da erfahren von dem Data Center eben in Louisiana für Meter das wird gebaut US-Scale, da ist allein so diese Erdbau Grundbau etc.

00:38:05: hat dann Volumen von mehreren Milliarden.

00:38:09: Dann dieses Grundstück halt irgendwie fünf Meilen lang.

00:38:14: Das heißt es ist irgendwie Dimensionen die können wir uns in Europa gar nicht vorstellen.

00:38:19: und das natürlich schon die Frage was heißt das für unsere perspektivische Wettbewerbsfähigkeit wenn solche Megateile hingezimmert werden?

00:38:26: also Ja, es ist interessant.

00:38:28: Wenn man in die Welt schaut, was da alles so passiert ...

00:38:30: Und eure Wettbewerber sind aktuell eher so eine hochtief, glaube ich?

00:38:34: Eine Strabag und sowas oder was würdest du

00:38:35: sagen?

00:38:35: Im Datacenterbereich.

00:38:36: Generell

00:38:37: so.

00:38:37: Völlig unterschiedlich.

00:38:38: also es gibt ne Handvoll guter Unternehmen im Bereich des Logistikbaus.

00:38:43: dann gibts wieder andere, die können Parkhäuser gut Dann sind wieder andere ,die eher im Bürobereich unterwegs sind.

00:38:49: Also du hast so je Produktkategorie so ein paar Champions wo wir sagen das sind dann so die Hauptwettbewehr.

00:38:54: Wer

00:38:54: kann Datacentabierers gut aktuellen

00:38:57: Das sind eigentlich dann, also so aus Irland kommt.

00:39:00: aufgrund der Historie von Irland gibt es ein Unternehmen zum Beispiel Mercury.

00:39:05: Eine Firma die aus einem Private Equity Case zusammengekauft worden ist Excite Die sich in dem Bereich jetzt Sachen anschickt In Deutschland zu den Comprehensive Data Center.

00:39:18: Anbieter wüsste ich gar nicht.

00:39:20: das ist häufig auch so dass das dann so.

00:39:23: Ja, hier die eine Teilleistung geht an den und die andere Teil Leistungen an denen also.

00:39:29: Aber ist es für euch gesetzt dass ihr auch die Firma jetzt in Familienhand auf Jahrzehnte hinaus haltet?

00:39:34: oder wäre auch denkbar?

00:39:35: Man sagt okay, hier gibt es so große Projekte und wir könnten diese Firma mal eben verdoppeln mit einem Datacenterprojekt in USA.

00:39:40: aber um das alles finanzieren zu können bräuchten wir vielleicht nochmal bei euch Investoren in der Firma oder auch ein IPO.

00:39:46: Ihr könnt das Ding auch locker und diverser bringen

00:39:49: könnten wir, also gibt es auch immer mal wieder irgendwelche Leute die davor sprechen und sagen guck mal das wäre doch super.

00:39:56: Also ja für den Berater auf der FPO Seite bestimmt super.

00:39:59: aber wir haben genießen natürlich die Freiheiten dem man hat wenn man als Familienunternehmen einfach mit gesundenem Menschenverstand und weil wir so entscheiden einfach sagen können jetzt machen wir dass das ist richtig und sich nicht ständig in irgendwelchen Rechtfertigungszwänge in Quartalsberichte usw.

00:40:16: Wir sind wirklich ausgerichtet.

00:40:19: Das Denken hört sich jetzt ein bisschen cheesy an, aber in Generationen.

00:40:23: Also mir geht es darum was passiert in zehn, zwanzig Jahren und diese Freiheit zu haben.

00:40:27: die ist ja mit Mastercard unbezahlbar.

00:40:30: und deswegen würde ich auch sagen wenn's nicht eine Zwangslage gibt wo wir das machen müssen weil wir eben aus... Welchen Gründen auch immer aus Deutschland raus müssen oder sonst was, dann würde ich das Unternehmen auch nie irgendwie verkaufen

00:40:44: etc.,

00:40:44: weil wir auch viele von den Investitionen dann aus Cashlaw und Rücklagen usw.

00:40:51: finanzieren können.

00:40:53: Ja also wir haben derzeit eigentlich einen klaren Fahrplan, haben viel gemacht und konnten eigentlich alles bisher aus eigenen Mitteln dann strukturieren.

00:41:01: Die Firma ist immerhin jetzt trotzdem wahrscheinlich.

00:41:02: was sind die Baufirmen wert?

00:41:03: Also wenn ihr das Bördnurtiert wärt, dann wäre das einmal Bauleistung oder halbe halbe doppelte Bauleiste?

00:41:08: Da kenne ich mich glücklicherweise nicht mehr aus!

00:41:13: Ich habe keine Ahnung wirklich hätte.

00:41:14: Keine Ahnung, weil das ja immer wie werden die Assets bewertet?

00:41:17: Wie wird der dann in den liquiden Reserven?

00:41:19: normalerweise sagt man immer so rein auf Den Umsatz ist je nachdem wie viel Technologie Kompetenz du mit dabei hast.

00:41:28: also und Dann haben wir noch ein bisschen recurring Revenue über unsere ganzen Services Die Wir Machen.

00:41:33: wir machen Ja auch Viel Facility Management Property Management Und So weiter irgendwo.

00:41:37: Wahrscheinlich wird sie am Markt Sechs bis neunfaches bekommen oder sowas.

00:41:42: Für

00:41:42: das Ergebnis?

00:41:43: Aufs Ergebnis, ja genau.

00:41:45: Also ich habe mir jetzt mal gemerkt wenn die halt so wie fünf und was war das jetzt die Bauleistung?

00:41:50: Sechsten halb, sagen wir mal fünf Prozent ist sehr sportlich sind daran.

00:41:54: also sind schon ein paar Milliarden dabei rausgekommen

00:41:57: Ja, dann gibt's vielleicht wieder Abschläge und so weiter.

00:41:59: Und die Situation... I don't know!

00:42:01: Wir haben uns wirklich ernsthaft noch nie damit beschäftigt.

00:42:03: weil also mein Traum wäre wirklich zu gucken dass das langfristig in einem Familienunternehmen bleibt und dann... Aber

00:42:09: Sie sind es aber einig, dass jetzt schon eher in so'n Konzern ist.

00:42:12: Ich hab jetzt mal im Kopf überschlagen nur zwischen zwei und drei Milliarden ist die drüber wert ja?

00:42:16: So

00:42:18: Ist doch schon nicht schlecht, wenn man die gehört.

00:42:20: Ja

00:42:20: aber ist so wobei also das hört sich immer so an ganz fulminante Beträge was es ohne Zweifel isst Aber das ist natürlich auch die Firma und die Schwungmasse die diese Firma braucht dass er jetzt nicht irgendwo da so ein Dagobert d'Akeska Geldspeicher irgendwo ist.

00:42:37: Sondern das ist so das was in der Schwungmaße dieser Firma ist.

00:42:41: Und ja das ist halt aber auch Ja, eine gute Größenordnung mit der man Innovation und Investitionen weiter vorantreiben kann.

00:42:50: Aber eben auch nicht so wurde sagst du naja Das hast du als Privatpersonen in deinem Zugriff, sondern das ist ein bisschen dieser Legacy die wir

00:42:58: mitnehmen.

00:42:59: Aktuell auf Paper Money!

00:43:00: Das ist ja wie bei den Sud-Ups, also solange du das nicht verkaufst oder nicht hinüber, dann hast du das Geld nicht.

00:43:05: Ja und wie gesagt, das ist auch bei uns überhaupt nichts zur Disposition, dass wir sagen, wir brauchen da irgendwas

00:43:11: usw.,

00:43:12: sondern wir wollen eigentlich mit dieser Freiheit eben auch sagen auch ohne irgendwelche Moden und Trends agieren zu können.

00:43:19: Jetzt ist es zurzeit nicht mehr so unwock, irgendwo über Nachhaltigkeit zu reden aber wir haben jetzt gerade unser Concrete Innovation Center aufgebaut wo wir eben dann ein zwei Hände voll Wissenschaftler haben die sich nur darum kümmern den Beton zu dekarbonisieren weil also beton respektive dahinter gehende Zement heißt halt acht Prozent des globalen CO-Zwei-Ausstoßes Und sie haben Mittel und Wege in den zwanzig dreißiger Jahren den ganzen diesen Wert auf null zu schrauben oder sogar CO² negativ, wenn man faktisch in Beton wieder CO² binden kann.

00:43:52: Und das sind so echt geile Hebel auf gut Deutsch wo du sagst hey, wenn wir das hinbekommen mit den Leuten auch im Dialog zwischen Wissenschafts, Startups, Universitäten also Instituten und unserer eigenen Fertigungskompetenz und meine Teilben auch anderen Markthallen nehmen, dann können wir echt einen Unterschied machen.

00:44:09: Und das treibt mir immer so ein bisschen wo kannst du auch nicht nur deinen Geschäftsmodell weiterentwickeln sondern wie kann man auch irgendwas machen was gleichzeitig noch gesellschaftlich in Mehrwert bringt?

00:44:19: Ich habe es schon bei dir bei LinkedIn gelesen da bist du ja irgendwie durchaus sichtbar und ich glaube sechzigtausend Follower und sagen mal auch schon fast schriftstellerische Beiträge die du ab und zu mal so absonderst.

00:44:30: Ja ich mag das alles selber!

00:44:31: Das ist einfach so eine kleine... Kleines Hobby von mir.

00:44:35: Genau, genau.

00:44:36: Man kann viel nachlesen und ich war auch überrascht als du da durchaus gar nicht mehr so diese ganzen Themennachhaltigkeit wandel mal größer.

00:44:44: Ich finde sie auch noch für wichtig...

00:44:46: Ja das hat sich ja nicht geändert die fucking Lage.

00:44:49: Aber

00:44:49: es ist halt beim Attraktiver darüber zu schreiben.

00:44:51: Das hast du letztens darüber postgebracht, dass ihr wirklich glaubt diesen Beton sozusagen als Klima positiv, das wäre natürlich schon echt ein Badbrechen.

00:45:00: Ja

00:45:00: und nicht nur Beton.

00:45:02: also diese Vision ist dahinter zu sagen man hat in den Dreißigern, das gibt ja hinreichend zeitlichen Spielraum dann eine Definition die man sich vorher noch mal ein bisschen sagen wir mal aufdröseln muss oder dass ihr auch entsprechend erhärtet ist aber sagt dann schafft man natur positive Gebäude wo du sagst in der Gestehungsphase eines Gebäudes hast du eben bilanziell quasi CO-neutralität oder bindest sogar was.

00:45:29: In der Nutzungsphase produzierst du bilanziell mehr Energie und bist aktiver Teilnehmer vom Smart Grid sozusagen, also kannst eben zum öffentlichen Netzspitzen mit abnehmen und zurückgeben.

00:45:42: entsprechend und über wirklich überschaubare Investitionen kannst auch wirklich schaffen das zu einem Grundstück, was vorher vielleicht ein Brownfield war oder sonstwas durch diese gewisse Maßnahmen zu... einem höheren Biodiversitätsgrad führen als vorher.

00:45:57: Und das sind so Themen, wo du sagst wenn Bauern Natur positiv ist dann gibt es auch einen ganz anderen Spinnen und sagst ja nicht das sind die bösen, die die Umwelt kaputt machen sondern wir sorgen für menschlichen Nutzen für die richtigen wirtschaftliche Rahmenbedingungen also sprich durch Fabriken oder Logistik wo letztendlich wir dann entsprechend auch als Nation weiter in erfolgreich sein können.

00:46:16: Wir sorgen für Wohnraum und das Ganze eben verheiraten wir mit der Ökologie.

00:46:21: Wichtig immer, das wird häufig vergessen.

00:46:23: Das Ganze bezahlbar!

00:46:24: Du kannst nicht so ein ideologisches Premium verlangen weil du sagst, du bist immer noch im globalen Wettbewerb und wenn wir es schaffen dass wir das ganze bezahlbaren machen ja dann tun wir was Gutes und das ist das Ziel.

00:46:36: Ist es sehr wichtig bei Link dir das zu machen?

00:46:37: Also auch darüber zu schreiben macht es einfach Spaß okay aber ist es auch so ein bisschen eine Art BtoB Marketing eine Art Firm Branding das du da machst?

00:46:48: Es geht alles ineinander.

00:46:50: Ich habe mich bei LinkedIn verfolgt, ich hab keinen Posting-Schedule oder so was.

00:46:55: Mal sind zwei Wochen gar nix und dann hab' ich mal drei Sachen in einer Woche oder sowas.

00:46:59: Und das ist irgendwie alles grad so ... Was mir so in den Kopf kommt oder was ich sehe, was teilweise auch humoristisch wird einfach so, wo du sagst, echt jetzt?

00:47:09: Das trägt auf der einen Seite natürlich zu ner Wahrnehmung der Firma bei Wichtig ist aber genauso natürlich zu unseren Mitarbeitern hin.

00:47:17: Wenn du sagst, du hast am Ende vierzehntausend Menschen da mit denen kannst du nicht immer ein Bier trinken das hält die Leber nicht aus.

00:47:24: Das ist praktisch nicht möglich und du kennst dir auch nicht mehr.

00:47:27: alle also die wenigsten kennst du am ende noch und trotzdem möchtest du ja dass so ein bisschen vermittelt woran Du als Unternehmen oder als Unternehmer glaubst was so ein bißchen die gelebten Firmenwerte sind Wo wir hin wollen.

00:47:42: einfach so dieses Thema Kommunikation.

00:47:44: Aber man merkt

00:47:45: ja, also ich meine jetzt... Der eine oder andere CEO macht das schon mal mit einem zunehmend, also LinkedIn aber gerade in, sagen wir mal, du lebst ja auch im Kreis von vielen anderen Gesellschaften und Eigentümern, Unternehmern, die ja dann bist du nicht nur ein CEO, du bist ja auch am Ende auf Paper haben wir gleich... Da machen sie noch nicht so viele.

00:48:04: Lebst du da auch, dass es sich verändern hat grade?

00:48:06: Oder bist du da nach wie vor?

00:48:07: alle gucken bisschen skeptisch auf dich?

00:48:10: Ja, du

00:48:10: kennst ja die meisten.

00:48:12: Und da es eigentlich grundsätzlich eher positiv ... Du bist so ein bisschen ein Kuriosum so aus, wie machst du das?

00:48:21: Oder wer macht das für dich?

00:48:22: Das ist schon die Frage.

00:48:24: Ich versuche damit insofern auch auf, wie man so schön sagt, die Piergruppe zuzugehen also Unternehmer oder Wirtschaftsfuzis als solches zu sagen hey Jungs sprecht doch einfach darüber was euch in eurem Wirtschaftsalltag oder Privatalltag entsprechend bewegt, weil ihr seid Teil des öffentlichen Lebens.

00:48:45: So oder so ja?

00:48:46: Wenn du CEO eines DAX- oder MDAX Konzern bist oder verantwortlich einer Familienunternehmer Situation und ansonsten machen sich die Leute irgendein Bild über dich.

00:48:56: Das ist so irgendeinen Freakson Bonze da oben!

00:48:58: Nein wir sind normale Menschen mit dem Willen diese... diese unsere Umwelt und dieses Land positiv zu gestalten.

00:49:06: Aber das kriegst du natürlich nur hin, wenn du auch irgendwie gehört wirst oder vielleicht sogar in so einer Art von Dialog hier untergehst.

00:49:12: und dafür finde ich jetzt einen... so eine Plattform, Social Media etc.

00:49:17: grundsätzlich nicht verkehrt.

00:49:19: ich meine viele Alternativen gibt es ja auch an der Stelle nicht.

00:49:22: von daher glaube ich ist es ist es auch ein bisschen Momentum zu sagen lassen uns diese Gesellschaft ein bisschen alle verschiedenen Gruppierungen und Interessensgruppen Verständnis füreinander generieren weil über Verständnissen Dialog kommt.

00:49:35: weniger Hass weniger Polarisierung weniger Stärkung der Rente.

00:49:39: die konstruktive pragmatische Mitte kann vielleicht dann in Deutschland auch in Zukunft existieren und werden.

00:49:47: mir ein großes Anliegen.

00:49:48: Also neben dir war ja letzten Jahr einer der größten, sagen wir mal, ob nun gewollt oder ungewollte Repräsentanten der Baubranche.

00:49:55: War ja Herr Benko!

00:49:56: Ja,

00:49:56: Mahlzeit.

00:49:58: Schön, dass du mich da gleich hattest.

00:50:00: So du und René usw.

00:50:03: Guckt ihr mal nach Branche?

00:50:04: Dann kennt man die eine oder andere aus der Branche dann gibt diese Person ja ... Der branschen Gesicht aber will er nicht.

00:50:12: Für Software gibt's ein paar und so.

00:50:13: Habt ihr das mal kennengelernt?

00:50:15: Ja, ich hab ihn auf dem Immobilienkongress gesprochen und man hat es mal geschnackt.

00:50:22: Ich habe ihn mal auf einem Vortrag gehört und kann er aber gar nicht persönlich richtig viel sagen.

00:50:28: Also dafür waren ... Ich hab noch nie so'n ganz enges Thema, dass sich was bewegt dich eigentlich oder sowas oder wo willst du mit dir oder deiner Firma hin

00:50:36: usw.,

00:50:37: So eng war es nicht, kann ich nicht sagen das wir irgendwie befreundet waren.

00:50:41: Aber mir ist eben aufgefallen dass er erstmal so grundsätzlich sehr arbeitsam und zielstrebig wirkte auch fast eher zurückhaltend was ein bisschen sich widersprüchlich war zu dem durchaus opulenten drum herum was da gebaut worden ist.

00:50:58: aber in Erinnerung war noch dass der sagte Ich bin Familien also auf diesem Vortrag ich bin Familienunternehmer der ersten Generation Und ich glaube das wirklich aus seiner Anspruchshaltung sagen er baut eine Dynastie, eine Immobiliendynastier auf und zu welchem Zeitpunkt das aber gekippt ist.

00:51:14: Das Risiko am Ende durch die ganze Fremdfinanzierung etc.

00:51:19: unterschätzt hat was dann passieren kann wenn der Wind sich dreht was ja auch passiert ist dann das kann ich nicht beurteilen.

00:51:26: Aber ich glaube nicht dass er immer kategorisch gesagt hat blaß das so auf bis es dann knallt.

00:51:32: Das war glaube ich nicht die Intention, sondern die Intension war zu sagen langfristig ein sehr großes Immobilienunternehmen aufzubauen und dann bist du vielleicht irgendwann entweder bewusst oder unbewusst nicht mehr in der Lage die Risiken, die dahinter schlummern entsprechend zu sehen oder zu bewerten.

00:51:51: Ich meine, am Ende war es ja ein bisschen anders mit dem als bei euch.

00:51:54: Er hat auch ganz viele Immobilien in Bestand gehalten und

00:51:56: ist kein Bauunternehmer.

00:51:57: Es ist ein Projektentwickler.

00:51:59: Das ist übrigens gut dass du es gerade sagst.

00:52:01: das wird dann häufig so gesagt die Bau- und Immobiliebranche.

00:52:03: ... die Hotel- und Nahrungsmittelbranche.

00:52:11: So, ja in einem Hotel gibt es Nahrungsmittel so... Und das sollte es eigentlich für Frühstück usw.

00:52:16: immer haben.

00:52:17: aber Frühstückt ist das eine und Hotel ist das andere.

00:52:20: also eine Immobilienbranche lebt über den Grundstückswert, über dann zu einem Zeitpunkt das idealerweise günstige und hochwertige bauen.

00:52:30: Und dann eben über den Mieter, über den Abverkauf

00:52:33: etc.,

00:52:33: also eine ganz andere Wertschöpfungskette bei uns.

00:52:35: Wir denken daran wie kann ich den Bagger rollen lassen?

00:52:38: Wie kriege ich mein Stahl- und mein Beton auf die Baustelle?

00:52:40: Wie krege ich die Gewerke so verzahnt dass es schnell geht und daher wäre er prinzipiell auf der Kundenseite.

00:52:47: ja aber wir ist nie Kunde gewesen.

00:52:49: Aber für selber zu bauen, also die Wertschüpfungssketze verlängern auch Bestände zu halten keinen Sinn?

00:52:57: Da sind wir so ein bisschen gebranntes Kind.

00:52:59: Ich meine, du bist ja so ein junger Hüpfer aber es gab keine Zeit damals... Ende der Neunziger, da ging es der Baubranche richtig dreckig.

00:53:08: Also wir hatten so eine künstliche Konjunktur Anfang der Neuenziger durch die Wände bedingt und das in alle Bauunternehmen explodiert.

00:53:16: jeder, der bauboch stabilieren konnte, konnte damit Geld verdienen.

00:53:19: Das hat dabei eben diese künstlichen Situationen führte dann irgendwann zu einer Sättigung der Nachfrage Mitte der Neunziger und dann gab es zehn Jahre lang Baukrise.

00:53:29: In der Zeit ist die Anzahl der Beschäftigten im Hochbau von µm auf ´siehunderttausend zurückgegangen, also ein Massaker wenn ihr mir vorstellt, so eine ganze Branche halbiert sich.

00:53:37: das war schon hart!

00:53:39: Und ganz viele Bauunternehmen sind da und mussten über die Klippe springen weil sie irgendwie zum Zeitpunkt in den späten Neunzigern gesagt haben jetzt machen wir auch noch Projektentwicklung Das kann man ja mal gleich mitmachen.

00:53:49: Und dann ist die Projektentwicklung Beschaffungsorgan für die Baumaßnahme dahinter, da wurden Mietgarantien gemacht und das war eine Thematik wo viele Bauunternehmen auch gekippt sind.

00:54:00: Wir haben das damals auch gemacht, haben damals auch das ein oder andere blaue Auge bekommen und uns dann entschieden okay, das ist keine gute Idee.

00:54:07: Bauen ist bauen und investieren ist investieren.

00:54:10: so haben wir aber natürlich im Family Office noch eine Gesellschaft vor fünfzehn Jahren also haben einen Unternehmen aufgebaut wo wir eben mal so Immobilieninvestments machen.

00:54:19: Das ist aber völlig autark vom Bauen, also wenn wir dort in dem Bereich mal was bauen dann bauen wir es natürlich mit Goldback zusammen.

00:54:27: Aber die Wertschöpfungsketten sind eigen und jeder muss sich selber wirtschaftlich Sinn machen damit das nicht irgendwann alles zu komplex wird und sozusagen wie ein Kartenhaus ineinander fällt.

00:54:37: Ich habe jetzt in den letzten Wochen ein paar Podcasts gemacht, natürlich unser Kernbereich auch Tech und Digital Business.

00:54:44: Und eigentlich immer sofort KI!

00:54:45: Und dann gibt es auch Leute sagen also KI und Automation sorgt dafür dass wir alle wahrscheinlich keine Arbeit mehr haben werden.

00:54:53: Also gerade mal so das KI und automation.

00:54:56: Jetzt haben wir bislang ausser, dass du KI-Fabriken vielleicht bauen würdest oder nicht über KI noch nicht gesprochen?

00:55:01: Guckst du dir das auch an, denkst ihr okay?

00:55:04: Also ja vielleicht gibt es uns nicht mehr weil demnächst baut die KI oder baut irgendwelche Roboter und so was.

00:55:08: Ist das für euch ein Thema KI?

00:55:11: Kein guter Podcast ohne dass man KI gesehen hat!

00:55:13: Ja genau, genau.

00:55:15: Also haben wir jetzt einmal gesagt... Ne, ähm..ja ich sage mal zur Zeit gerade im Baubereich ist da so ein bisschen wo viele mit den Schultern zucken und dann denkste ja wieso isst denn das so?

00:55:29: oder vielleicht gesamtgesellschaftlich, weil KI das Potenzial hat eben so eine Exponential.

00:55:36: Funktionen aufzubauen.

00:55:37: Das heißt, es beschleunigt sich weil die KI sich selber sozusagen beschleünigt und eine Exponenzialfunktion ist ja am Anfang immer relativ flach bis zu dieser Kippmoment kommt und wir sind jetzt in dieser flachen leichten Anstiegsposition und beim Bauern hat das auch noch gar nicht so richtig zusammen exponentiellen Thema geführt.

00:55:53: aber jetzt allein im Planungsbereich stellt ihr vor in Zukunft du bist ein kunde Du möchtest jetzt einen Parkhaus bauen.

00:56:03: Dann ist ein zukünftiger Prozess, dass du mit deiner Frau auf dem Software sitzt und nach links und rechts entsprechend swipest weil wir dir ein geschmackliches Tinder an die Hand gegeben haben wo du sagen kannst, ihr wirst durch verschiedene Situationen eines Gebäudes geführt Eingangssituationen, Farbsituationen technische Ausstattung Und du kannst einfach mal so ein bisschen nach links- und rechts swiping.

00:56:25: Mit dem Ergebnis kannst du dann an der Stelle Direkt zum.

00:56:31: also das Ergebnis wird in deinen Algorithmus reingefüttert.

00:56:34: der Kunde kommt zu dir du sprichst mit ihm noch ein bisschen über die Rahmenbedingungen dieses Parkhauses.

00:56:40: Und dann in Echtzeit wird dieses Modell aufgestellt und du kannst dann eben reingehen in dieses Gebäude.

00:56:45: Das ist alles technologisch prinzipiell heute schon möglich, es gibt noch nicht diesen übergreifenden KI Agent der die ganzen Informationen aufsaugt... ...und du kannst ja eben in dieser VR Umgebung sagen Boah ist mir jetzt gerade ein bisschen zu dunkel ich möchte Heller haben.

00:56:58: So sieht's aus in Heller kostet irgendwie sechzigtausend Euro.

00:57:01: willst ihr haben?

00:57:01: Ja nein!

00:57:02: Das heißt so hast einen sehr iterativen Dialogischen Prozess mit dem Kunden, der KI gesteuert ist.

00:57:08: Das heißt du hast im Hintergrund immer ein bisschen dein Agent und das ist nicht weit weg.

00:57:12: Diese Situation, dir brauchst du ein bisschen Konfigurator, der im Grunde genommen Daten verwandelt in einem Modell.

00:57:19: Und so was haben wir zum Beispiel im Parkhaus schon.

00:57:21: Im Parkhaus ist ein Formel mit seventy- acht Parametern.

00:57:24: Und allein über den Baugrund weißt du ganz viel.

00:57:27: Du weißt die Landesbauordnung Windlasten Schneelasten Abstandsflächen

00:57:30: usw.,

00:57:31: die sind dann automatisch ausgefüllt Und so kannst du weite Teile von den systemischen Elementen eines Planungsprozesses, die werden durch KI obsolete.

00:57:41: Die werden nicht mehr von Menschen gemacht.

00:57:43: Der Mensch kann sich auf Individualismen konzentrieren – was auch wichtig ist für jedes Projekt hat Individualismens, die ich dann eben detailliert und professionell ausplanen kann.

00:57:51: Dadurch wird dieser ganze Prozess natürlich wesentlich schneller und ganz anders.

00:57:55: Das

00:57:55: sind ja alles diese White-Color-Elemente.

00:57:57: Ich meine am Ende gibt es ja Leute, die jetzt sagen okay aber das geht noch weiter, kommen jetzt die Roboter und dann wird auch diese ganzen Blukoller Sachen.

00:58:05: Also derjenige, der mal wirklich da jetzt ein Fenster montiert oder von euch jetzt anliefert oder reinschraubt – ich weiß es nicht!

00:58:14: Das machen wir demnächst auch nicht mehr Menschen.

00:58:16: Kannst du das vorstellen?

00:58:17: Ist eine gute Frage.

00:58:18: Ich bin jetzt kein Experte in Humanoiden und Robotern, und welche ich sage mal individual Situationen sie in Zukunft meistern können werden.

00:58:28: aber bei der Baustelle ist ja die gleiche Frage auch so mit drei D-Druck

00:58:31: usw.,

00:58:31: du hast ja immer als Wettbewerb zudem vom Roboter oder von dem Dreidruck gebauten oder eingesetzten Bauteil die Variante das ein Bauteile in einer automatisierten kontrollierten Fertigungsumgebung gefertigt wird, nämlich einer Fabrik so wie wir es jetzt machen.

00:58:52: Wo alles zusammenpasst wo du genau die kontrollierte Umgebung hast, wo du eben sehr effizient dieses Bauteil machen kannst und dann musst du's transportieren und wie ein Lego Teil einklipsen.

00:59:02: unser Geschäftsmodell jetzt und das heißt dieses individuelle Duett aus den, wie heißen die Viecher von Elon Musk?

00:59:12: Optimus.

00:59:13: Also ganz viele Optimusse, die sich da handshaken und abklatschen und sagen okay jetzt brauchst du hier noch Mörtel oder sonst was kannst aber auch gleich ein fertiges Bauteil in der Firma optimiert machen und dahin stellen so ne das heißt also ich sehe diese Vorteile stand jetzt nicht so dass es in den nächsten zehn Jahren massiv die Wertschöpfung auf der Baustelle verändert.

00:59:32: Aber Ich bin auch Nicht So arrogant als Dass.

00:59:34: ich sage ich hätte Jetzt eine oder so anmaßend, willst du mal sagen die Glaskugel zu sagen in zwanzig Jahren wird das aber gar nicht passieren.

00:59:41: Also let's see.

00:59:43: Sag mal, nebenbauen machst du noch ein paar andere Sachen?

00:59:46: Du hast zum Beispiel auch noch wie ne kleine Unternehmung und verkaufst noch Wein!

00:59:49: Genau, da ist ja eine Ries... Nein, das rein private Hobby, aber sicherlich auch ne Passion Damals ein ... Der Makler sagte, es gibt einen Weingut auf Mallorca in der Gegend einen Ferienhaus haben.

01:00:03: Dann sagte er, hab ich mir das angeschaut?

01:00:08: Es war nicht Masseremus!

01:00:09: Nein, es war kein weingut.

01:00:13: Das war ein ehemaliges Weingutt.

01:00:15: Zwischenweingut und ehemalliges Weingeut.

01:00:16: liegt eine Menge Arbeit, die ich gar nicht leisten kann.

01:00:19: Aber ich habe ... Mit dem Dominik Amat-Kräft und seiner Freundin Annika, entsprechen zwei ganz tolle junge Menschen in ihren Twins sozusagen gefunden.

01:00:32: vielleicht sozusagen ihren Lebenstraum ermöglichen konnte, die quasi direkt aus dem Studium in Geisenheim entsprechend dann... Winzer

01:00:39: gewonnen.

01:00:39: ...winzer werden durften

01:00:41: auf

01:00:42: diesem Mal.

01:00:42: Das war übrigens eine ziemlich coole Geschichte.

01:00:44: also ich habe dann irgendwann dieses Grundstück mir angeschaut und hab gesagt ey scheiße das ist ein E-Magis.

01:00:50: mein gut boah ey ich muss ja diese Baubude dafür kannste jetzt nicht machen aber dann manchmal stehst du an einem Sonnenort zu stehen war für mich so Schock verliebt in diesem Ort.

01:01:00: Und das ist also so im Tramontaner-Gebirge, im südwestlichen Teil von Mallorca und ich dachte immer, dass es so gibt's nur einmal im Mökel in dem Leben.

01:01:09: da gibts auch in der Region nur genau dieses eine Grundstück.

01:01:12: jetzt machst du das einfach.

01:01:13: Sei mal so Unternehmer privat und irgendwie wirst du das schon durchmitigieren können.

01:01:17: Das war ziemlich Sprung ins kalte Wasser.

01:01:19: Was

01:01:20: muss man für so ein ehemaliges Weihgutau ungefähr auf den Tisch legen?

01:01:22: Das war ...

01:01:23: Schon achtstellig, wahrscheinlich.

01:01:26: Das war nicht achtstelligt?

01:01:27: Nee, aber es war eben ein ehemaliges Weingut.

01:01:29: Also das heißt, da war ganz viel zu tun.

01:01:32: für einen Weinguht müsste man sicherlich... Auf

01:01:34: Mallorca kostet schon irgendwie hoffentlich schnell ... Ja

01:01:36: ist alles biesig teuer!

01:01:37: Aber es war relativ günstig weil's halt auch an der Stelle ... Es war dysfunktional wenn man so will.

01:01:42: Es war schön und dysfunktional.

01:01:43: Und jetzt soll ich einfach so da wohnen können usw.

01:01:46: Von den Rahmenbedingungen.

01:01:47: Es waren also recht franzig an der Stelle.

01:01:49: Aber irgendwann wird einem dann der Mut vielleicht auch belohnt.

01:01:52: für mich war es dann so, ich hatte das Ding dann anhacken und sagte was machst du denn jetzt?

01:01:56: Ich habe ja gar keine Ahnung davon.

01:01:57: Und da hab' ich ausgerechnet auf Orthings Manager Magazin gelesen und da gab's dann einen Artikel, dass sie sich irgendwie der Wein pankt, er auf die Winzer-Ethikette

01:02:04: pfeift.".

01:02:05: Da abgebildet war so ein junger Student, dachte ich, das ist jetzt ja irgendwie abgefahren!

01:02:10: Das musste mal lesen und dann ging's halt um diesen jungen Studenten, der während seines Studiums eben schon sich Flächen oder Reben zusammengeslaucht hat weil er keinen eigenen familiären Wein-Hintergrund hatte, um dann daraus eigenen Wein zu machen.

01:02:25: Die Marke zu bauen das Ganze auch irgendwie zu verkaufen alles vor dem Hintergrund des deutschen Lebensmittelgesetzes ist überhaupt nicht trivial und die meisten jungen Menschen im Studium haben irgendwelche andere Themen also neben studieren irgendwie feiern.

01:02:37: und was noch schön ist Er hat eben schon weingemacht, der tatsächlich dann auch von den Kritikern schon gut besprochen worden ist.

01:02:44: Und er dachte ich dem musst du irgendwie anfunken, hab denn auf LinkedIn angefunkt.

01:02:49: Im Dezember zwanzig einzwanzig stand er mit seiner damals eher irgendwie zweinzwanziger oder so und seine Freundin irgendwie neunzehn oder so.

01:02:56: Und stand bei mir in einer Küche und im Januar ... Zweiundzwanzig waren dann beide zusammen, das erste Mal in ihrem Leben auf Mallorca.

01:03:05: Und im Februar zwanzig ist er fest für den Rest seines bisherigen Lebens nach Mallorco getrunken und sagt, ja, das geht aber auch nur mit jungen Menschen da.

01:03:14: Und ein ganz tollen Spirit und Dreif und diesem Power die so gerade so junger Menschen mit ganz viel Energie und Unternehmertum und Idealismus vielleicht auch so innehärgt der sich um die Sachen einfach gekümmert schon die erste Ernte da machen.

01:03:32: Und es ist richtig, richtig geil geworden und dieses Erntetest des vergangenen Jahr war so ungefähr vierzig tausend Flaschen also reicht für einen privaten Konsum so bis Juni.

01:03:44: aber nein das ist natürlich ernsthaft was du nach außen hin verkaufen kannst willst.

01:03:50: Und inzwischen ist es so, dass wir eigentlich fast zuteilen.

01:03:53: Also das heißt ... Wir wissen jetzt was wir immer halb des Jahres abverkaufen.

01:03:57: Wir sind letztes Jahr mit unserem Flaggschiff fein nach sechs Monaten ab verkauft gewesen.

01:04:01: Das heißt irgendwie haben wir es geschafft da richtig einen Momentum zu erzeugen und... Alles

01:04:05: online und Handel!

01:04:06: Das viel is auch tatsächlich von Leuten, ich mein gibt ja so ein paar Menschen hab' ich mir sagen lassen die mal Mallorca sind und dann kommen halt Leute vorbei ne?

01:04:16: Joko Winterscheid war schon da.

01:04:18: Sie kommen

01:04:19: dann und trinken dann den Wein bei dir?

01:04:20: Aber

01:04:21: das

01:04:22: ist ja nicht vierzig Tausend Flaschen los, oder doch?

01:04:24: Nö die kaufen dann was für zu Hause also die Leute, die vorbeikommen und wir beliefern natürlich Restaurants.

01:04:31: Und dann gibt's irgendwelche Events und wir haben so einen Versandschändler in Deutschland oder so ein Versandlager wo man dann letztendlich wenn man da etwas bestellt kriegt man das auch in Deutschland Zuhause hingeliefert.

01:04:42: Und jetzt so ... Ziel ist in ein paar Jahren noch auf einem alten Bauernhof, was wir auf dem Nachbargrundstück erworben haben von seventeenhundert irgendwas.

01:04:53: So ein kleines Landwirtschaftsputikhotel mitzumachen.

01:04:56: Alles ein bisschen mehr Bohemian-Easy aber eben mit einem sehr menschlichen Duktus.

01:05:02: Aber schon ein bisschen wie würdest du sagen kunstvoll und individuell eklektisch einfach so... Der Ort muss einen umarmen, der Ort muss für Menschen sein wo sich Menschen wohlfühlen.

01:05:13: Wo sich Menschen kennenlernen, austauschen.

01:05:15: Bei einem Glas Wein geht das noch besser?

01:05:17: Wenn es jetzt zuhört dann sagt okay ich bin demnächst wieder auf Mallorca oder ich wohne da jetzt eh oder ich habe da jetzt ein Urlaub geplant, wonach muss man googeln um das zu finden oder um darauf hinbekommen?

01:05:25: Das heißt Bodega Terra Ion also T-E R-R-A und ein Ion wie dieses...

01:05:31: Verlinken wir

01:05:31: den schon aus?

01:05:32: Also hier verlinke gerne auch wenn er so zürt oder guckt.

01:05:36: Komm vorbei!

01:05:38: Einfach anklinkt Terminbuchen bei euch?

01:05:39: Nee,

01:05:40: genau.

01:05:40: Für die Weinproben kannst du dann entsprechend Termin buchen und man kann auch einfach so vorbeifahren.

01:05:45: Da gibt's eine Art von Food Truck wo man eben ein bisschen probieren kann oder sowas.

01:05:50: Aber da richtigen Weinproven, wo man dann so sitzt und in die Berge guckt

01:05:53: usw.,

01:05:54: das müssen wir vorher irgendwie mal durchplanen.

01:05:56: Wie

01:05:56: viel bist du da?

01:05:58: Unterschiedlich!

01:05:59: Also jetzt im Winter nicht so viel.

01:06:01: Im Sommer häufiger.

01:06:02: also wirklich so... der Situation, auf was es da gerade bedarf.

01:06:08: Also im Januar haben wir dann einmal so kivitiert, also sprich das Blending gemacht, welche Sachen kippsen da wie zusammen, dass da möglichst guter Wein draus wird und dann hat der Winz natürlich alles vorbereitet in welcher Richtung er sich das vorstellt.

01:06:21: Da spricht man dann darüber aber es macht einfach unheimlich viel Spaß zu und dann zu überlegen wie baust du denn diesen Platz weiter?

01:06:27: Also hier irgendwie noch ein Kinderspielplatz hin, da irgendwie jetzt ... lustig!

01:06:33: Die Geschichte, da hatten wir über irgendwelche Kontakte gesagt.

01:06:37: Da kannst du Esel kaufen!

01:06:39: Wir haben schon einige Tiere scharfe, die da so drum schaffen und Hühner

01:06:42: usw.,

01:06:44: viel so auch Farm to Table also eigenes Gemüse und okay dann Esel.

01:06:48: vielleicht noch genug Platz haben wir ja und das sind tatsächlich, glaube ich darf man sagen, sind die Esel von den Geißens wirklich?

01:06:58: Aber nicht vom Fernsehen Geißen sondern irgendwie Bruder oder sowas.

01:07:03: Da sind da mal diese Esel verkauft, die so sehr adressiert und therapeutisch und kinderfreundlich sind.

01:07:09: Und jetzt eseln die da halt zu rum!

01:07:12: Das ist einfach so was... Ja das macht halt einfach Freude, so paskurile Situationen.

01:07:16: Aber dieses

01:07:17: Winzer-Pech, also dieser junge Mann und die junge Dame, die du damals nachhängelt hast?

01:07:21: Die sind nach wie vor diejenigen, die es machen.

01:07:23: Dominic und Annika machen das da vor Ort zusammen mit dem Team von Roundabout Fifteen Leuten.

01:07:29: Was auch immer sehr cool ist weil die ganze Community halt Teilweise eben die Leute von vor Ort, echte Major-Kina.

01:07:36: So einfach so klassisch mit den Leuten, die da herkommen.

01:07:40: Die Verwurzelung und Verbindung ist uns auch sehr wichtig.

01:07:42: zur Genossenschaft da usw.

01:07:44: Und dann gespickt mit allen möglichen jungen Wilden... Weinis und Foodies, die dann da hinkommen für ein Praktikum oder mal ein halbes Jahr dann machen.

01:07:54: Das sind alles wunderbar energetische verrückte junge Menschen, die sich da austoben und Sachen machen.

01:08:00: Und das macht Riesen Bock!

01:08:02: Und im Hintergrund ist der Baulüfe?

01:08:04: Der ist so heiß

01:08:05: nach... Ja genau, ich laufe da sehr casual rum und mache ganz bestimmt keinen auf dicken Larrys, sondern genieße einfach den Spirit von diesem... Zum Ort und die Freude, die die Menschen da haben.

01:08:19: Und einfach diesen Ort der Zusammenkunft.

01:08:24: Wenn Menschen zusammenkommen, dann macht mich das glücklich so.

01:08:26: Hast du noch andere Projekte dieser Art oder auch innerhalb der Firma jetzt in den nächsten Jahren?

01:08:32: Ob ein Bucketliste oder so visionär.

01:08:34: Das würde ich gerne machen.

01:08:35: also IPO ist es nicht.

01:08:37: US-Geschäft haben wir schon gehört.

01:08:38: Gibt's noch was anderes worauf du hinarbeitest oder was du so vorst?

01:08:43: Auf der Firmenseite muss ich sagen einfach mit gesunden Maß, aber gleichzeitig nach entsprechender energetischen Dynamik.

01:08:51: die Möglichkeiten... die unsere sich schnell verändernde Zeit so bietet eben auch entsprechend zu nutzen.

01:08:57: Wir können so viel machen im Kontext von neuen Materialien, im Sinne von bezahlbarer Nachhaltigkeit.

01:09:02: das Thema KI wird uns wesentlich schneller und dann auch günstiger das Bauen erlauben.

01:09:07: Das sind immer die Themen.

01:09:08: irgendjemand wird das prägen, irgendjiemand wird das nutzen und wieso sollten es nicht wir sein?

01:09:12: Das ist schon eine Situation wo ich sage ja dass Unternehmen kann dann auch weiter internationalisiert werden.

01:09:18: Ich genieße auch den Austausch mit den Kollegen aus anderen Ländern kulturellen Hintergründen.

01:09:23: Das ist so diese Bereicherung von Diversity, die ich da echt für einen absoluten Mehrwert halte.

01:09:30: Von daher ist der Weg eigentlich vorgezeichnet bei immer was dazwischen kommt und immer irgendwie ein Mist passiert.

01:09:36: aber grundsätzlich glaube ich sind wir auf einer ganz guten Richtung Und ansonsten versuche ich mich eben auch als Unternehmer irgendwie entsprechend mit einzubringen in den gesellschaftlichen Diskurs zu sagen, okay guck mal das sind die Rahmenbedingungen liebe Politik wie wir gut funktionieren können.

01:09:50: und es eigentlich ganz geil wenn wir gut funktioniert weil wir schaffen dann Arbeitsplätze.

01:09:53: Wir schaffen dann vielleicht Innovationen.

01:09:55: Wir können dann auch Steuern generieren die wir für unsere Sozialsysteme und für unsere ökologischen Bestrebungen brauchen.

01:10:02: so und das fehlt mir noch ein bisschen in der Unternehmerschaft oder eben bei den Managern dass sie sich in den gesellschaftlichen Diskurs sichtbar mit einbringen, weil ansonsten machen sich die Bürger einfach ein Bild über die Typen, die da oben so sind.

01:10:18: Und dann nochmal mit irgendwelchen Netflix-Stories.

01:10:21: Das ist ein nicht schönes Bild von dem Subjekt Wirtschaftsvorziehung, das ist an vielen Stellen grundfähig falsch.

01:10:29: Schwarze Schafe gibt es immer.

01:10:30: aber ich glaube gemeinschaftlich sind wir als Gesellschaft stark wenn wir so ein gesellschaftliches Miteinander der Mitte entsprechen erzeugen.

01:10:37: und wenn du mir da sagst was ist dein Ziel?

01:10:40: Mein Ziel ist eben die bürgerliche oder irgendwo ich nenn's mal die vier mehr oder minder Foxparteien die Kraft dieser Mitte zu bewahren, um uns vom Entgleisen in die Ränder zu bewahrn.

01:10:53: Aber dafür brauchen wir auch Pragmatismus und den gesunden Menschenverstand, weil das wird ja in Deutschland wahrgenommen, wenn es da oben zu sein gleistet.

01:11:01: Wenn du sagst irgendwie, du guckst sehr stark auf die Mitte, wahrscheinlich gibts dir an deiner Belegschaft dann trotzdem ganz logisch ganz viele Menschen, die einen Rändern wählen?

01:11:11: Machst du da so Hinweise, Wahleempfehlung, sagst du ey guck mal hier bringt eh nix oder...

01:11:17: Ja, also ich artikuliere meine Meinung schon relativ klar.

01:11:20: Also ich habe mal auf linken irgendwie lange bevor die FDP mit der Idee kam der radikalen Mitte mal geschildert wie so ich ist so die Mitte so schützenswert und bewahrenswert halte und auch als Kraftmotor für für unser Land und unseren Kontinent, aber ich feinde da niemanden an.

01:11:36: Ich kann jeden der irgendwo Ängste hat entsprechend und nicht aus Hassignoranz oder Neid- oder Gier agiert, den kann ich erstmal grundsätzlich verstehen.

01:11:47: Und dann ist man auch offen gegenüber den Themen und Sorgen die Leute haben.

01:11:52: Und ich glaube die wenigsten Leute sind irgendwo böse oder egoistisch und narzisstisch.

01:11:57: natürlich hat jeder solche Elemente auch von irgendwie... ich gucke was mir jetzt selber gerade am besten passt in sich.

01:12:03: Aber grundsätzlich glaube ich eben über so ein gemeinschaftliches, über einen Dialog, über Verständnis können wir nach wie vor in dieser Gesellschaft ganz viel schaffen und das kann ich den Leuten erklären wieso ich dann daran glaube wo sie am Ende ihr Häkchen setzen.

01:12:18: mein Gott ist eine Demokratie das kann und will nicht entscheiden.

01:12:20: ich kann nur erzählen wieso Ich es sinnvoll halte sich mittig zu verorten.

01:12:24: Sagen wir, irgendwie hat dein Vater es ja auch geschafft.

01:12:26: Dass ihr alle zwei Brüder glaub ich und dann einer Bruder ist mit in der Firma oder andere Bruders aber auch erfolgreicher Unternehmern.

01:12:31: Also ihr habt irgendwie noch... also wer jetzt vielleicht sich wundert und schon mal gehört hat, das gibt da noch eine Solarfirma?

01:12:35: Ja, Goldback Solar, die war mal Teil von Goldback selber.

01:12:38: Hat

01:12:38: der dritte Bruder gemacht?

01:12:39: Genau!

01:12:40: Und hab' mich jetzt gesehen, aber auch irgendwie mittlerweile fünfhundermittalbeis oder sowas.

01:12:42: Das ist auch jetzt schon relevantere Firma geworden.

01:12:46: Keine, keine Pommes-Vote.

01:12:47: Also ...

01:12:48: Nee, es ist ... Machen genau, Installation von Solaranlagen jetzt aus so Batteriekraftwerken dann oder im Batteriespeichersystem.

01:12:58: Genau, er hatte eher originär bei uns im Unternehmen gemacht und irgendwann hat er gesagt ich möchte eben auch in anderen Ländern aktiv werden Ich möchte mehr Projektentwicklungsanteil dabei haben.

01:13:08: Und dann haben wir gesagt kennen und können bauen.

01:13:11: Und unsere Aufgabe im Familienunternehmen ist es, ja der Amerikaner würde sagen Steward also Treuhänder dieses Unternehmensidee, dieses Konzept, dieses Unternehmen um das Ganze in die nächsten Generationen zu bringen und diese Risikosphäre, die du da eingehen willst.

01:13:27: Das heißt nicht dass es nicht möglich ist aber wir kennen's nicht!

01:13:30: Wenn Du das machen willst weil Du Unternehmerisch davon überzeugt hast dann musst Du das eigenständig machen.

01:13:35: und da haben ja also auch glücklicherweise keinerlei familiären Bruch gehabt sondern das hat gesagt verstehe ich Und dann hat er entsprechend die Möglichkeit gehabt, sich da so basismäßig finanziell auszustatten.

01:13:46: Die Einheiten, die im Unternehmen daran gearbeitet haben in seine Firma übertragen... Und jetzt sind wir sozusagen happy coexistierend, aber eben genauso in familiärer Liebe nach wie vor verbunden.

01:13:58: Wir haben uns gerade zum fünfundachtzigsten meiner Mutter mit der Familie getroffen und haben Weihnachten treffen – also ganz normale Familie als so wie überall anders.

01:14:06: Okay,

01:14:07: also auf jeden Fall unternehmerische Familie da die Goldbacks aus Ostwestfalen ursprünglich jetzt mittlerweile lebst in Frankfurt?

01:14:14: Ich lebe in Frankfurt und Bielefeld.

01:14:16: So bin ich auch jede Woche in Bielefelt, weil man muss einem Headquarter sein.

01:14:22: Aber mein Bruder ist da entsprechend dann ... Und bin aber auch dann natürlich immer wieder in der Welt unterwegs bei unseren Leuten.

01:14:29: Wenn ich jetzt zum Beispiel hier in Hamburg bin, dann war ich gerade eben bei uns in der Niederlassung und habe zweimal eine Stunde zu unterschiedlichen Einheiten.

01:14:37: Inzwischen sind wir auch dreihundert Leute ja am Standort oder mehr einfach denen erklärt wo wir grade sind was uns Sorgen macht was uns Freude macht vor die Reise hingeht so und das versuche ich natürlich dann immer wenn ich irgendwo bin dann auch noch miteinander zu verbinden um auch Präsenz zu zeigen.

01:14:53: Okay, okay.

01:14:53: Also eine krasse Reise?

01:14:55: Ich bin gespannt wie es weitergeht.

01:14:56: also was da auch jetzt an dem nächsten doch so an Projekten kommt Der US-Markt.

01:15:00: Da bin ich immer der größte Fan, wenn es deutschen Firmen gelingt da in den USA Fuß zu fassen.

01:15:04: also das ist all die mäßig da reinzukommen Das ist so.

01:15:08: ja die absolute Spitzenklasse.

01:15:10: Ja

01:15:10: wenn wir mal performancefähig sind Du hast bestimmt gute Kontakte zu hier Mr.

01:15:14: Rogan oder sowas mit entsprechender Reichweite der kann dann für uns Werbung machen.

01:15:18: Bis dahin müssen wir erstmal gute Produkte aufbauen.

01:15:21: das dauert noch ein bisschen aber die Reise wird lustig werden

01:15:23: Allerdings!

01:15:24: Ich bin gespannt.

01:15:25: Danke dass du da warst.

01:15:26: Vielen Dank Philipp hat Spaß gemacht.

01:15:28: Alles klar Ciao, ciao!

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