Zukunft der Shoppingcenter: ECE-Group-CEO Alexander Otto (#896)
Shownotes
Er führt das Unternehmen, das 200 Shopping-Center europaweit managt: Alexander Otto. In dieser Folge gibt der Sohn des Versandhaus-Gründers Werner Otto seltene Einblicke in die ECE-Gruppe, sein Leben zwischen Harvard und Hamburg sowie sein globales Portfolio. Warum macht sein Shoppingcenter in Istanbul trotz Währungskrise den meisten Umsatz? Wie steht es um die Kauflaune der Deutschen? Wie baut man 12.000 Wohnungen in Kanada, während man in Deutschland an der Bürokratie verzweifelt? Alexander Otto erklärt, warum er das Segment Büro-Immobilien komplett eingestellt hat, wie Dynamic Pricing in Parkhäusern funktioniert, seine persönliche Investmentstrategie und seinen leidenschaftlichen Kampf für Olympia in Hamburg.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ausflug in die große Welt der Shopping Center und zwar nicht mit irgendwem, sondern mit Alexander.
00:00:05: Otto, dem jüngeren Bruder von Michael Otto.
00:00:08: Also der langjährigen Otto-Legende, dem langjährige Otto-Patriarchen, der das Otto-Imperium aufgebaut hat.
00:00:14: Aber sein deutlich jüngerer Bruder, twenty-fünf Jahre liegen zwischen beiden, also Alexander, der ebenfalls aus der Otto-Gruppe vor vielen Jahren einen Teil übernommen und zwar die ECE Group.
00:00:24: Und er ist mittlerweile hochgefahren auf zweihundert Shoppingcenter quer durch Europa und zahlreichste Mobilienprojekte quer durch die USA.
00:00:31: Wir haben aber vor allen Dingen über den Shopping Center teilgesprungen weil ich das am Spanzen finde selber regelmäßig Besucher eines Shopping-Centers bei uns um die Ecke und kennt das Business als Besucher.
00:00:40: Und wollte ganz viel verstehen, die Frage nach der Lukrativität des nächstgelegenen Parkhauses.
00:00:46: also was hat mich umgetrieben?
00:00:47: Und zum Schluss ging es dann aber auch nochmal ein bisschen um Immobilien, um seinen Bruder und die Auto Group und vor allen Dingen auch über Olympia denn er ist extremer Sportfan, Sportförderer und würde wahnsinnig gerne Olympia in Hamburg haben genau wie ich!
00:01:00: Und damit rein ins Gespräch mit Alexander Otto auf geht's.
00:01:15: Hallo Alexander
00:01:16: Ja, hallo Philipp.
00:01:17: Vielen Dank für die Einladung!
00:01:18: Ja ja,
00:01:18: danke natürlich dass du kommst.
00:01:20: es gibt ja doppelten Anlass.
00:01:21: also erst mal deine ganzen Aktivitäten in der Businesswelt und dann auch noch ein bisschen die in der Sportwelt fangen wir mit sozusagen den ganzen Background an.
00:01:31: am Ende der Michael Otto der schon hier war den vielleicht noch präsente Veroggen haben den großen Auto-Patriarchen.
00:01:37: ist dein Bruder ne?
00:01:38: Genau ist mein Halbbruder.
00:01:40: Mein Vater war ja dreimal verheiratet Michaelas erster Ehe, ich aus der dritten.
00:01:44: So dass ein bisschen Altersunterschied zwischen uns ist und
00:01:49: das
00:01:49: ist quasi eine Generation also sind knappe von zwanzig Jahre.
00:01:56: Aber trotzdem also du bist dann nicht mit ihm aufgewachsen, sondern bist hier in Hamburg einen Teilen aufgewachsen.
00:02:02: Dann haben wir auch schon nach England und habt ihr dein eigenes Ding gemacht?
00:02:04: Habe ich das Gefühl gehabt!
00:02:04: Ja, ich habe sogar einen Großteil meiner Kindheit Ingramisch-Spartenkirchen verbracht.
00:02:08: Also mein Vater war ja achtundfünfzig als ich zur Welt kam und dann war er mit Mitte sechzig.
00:02:15: Haben mir die Berge wirklich gut gefallen und der wollte in den Süden und deshalb hab' ich da einen Großteil meine Jugend verbracht bevor ich nachher Abi in England gemacht habe.
00:02:24: Das war schon bei dir eine Beeindruck.
00:02:27: Also ich hab Oxford gelesen und dann auch Harvard, irgendwie College, Harvard sagen Masterstudinger also schon mit das Beste was man so kriegen kann.
00:02:38: Ausbildung
00:02:39: Ja total!
00:02:40: Und es ist ja nicht immer hundertprozent vorgezeichnet.
00:02:44: aber das Interessante ist dass mein Vater damals ja eine sehr große Rolle spielt.
00:02:48: der war sehr pro Amerika, er sprach nicht sehr gut Englisch Aber er war fasziniert von Nordamerika und hat damals dort auch schon investiert, ist immer wieder dorthin gereist.
00:02:58: Wollte natürlich auch lernen von den großen Versandhändlern die es damals in Nordamerikak gab und dann hatte er viele Erfahrungen zurückgebracht.
00:03:05: und eigentlich war so ein bisschen seinen Wunsch und Traum, auch weil er die Zukunft dort sah das ich da mal rüber gehen würde und dort ja die Firma weiter aufbauen würde die ersten Dinge die er gestartet hat weiter zu entwickeln.
00:03:20: Und so bin ich dann auch, mich hat's auch begeistert.
00:03:23: Ich fand es richtig toll und war eigentlich aus sehr glücklich in Amerika und hab da acht Jahre verbracht.
00:03:30: Aber dann kam die Wende in Deutschland und mit einem mal haben sich dann ja sehr viele Möglichkeiten hier in Europa aufgetan.
00:03:37: Und Amerika ging zu dem Zeitpunkt damals ein bisschen in so eine Krise.
00:03:42: Aus der Hinsicht bin ich gerne wieder zurückgekehrt.
00:03:46: Was hast du jetzt noch gemacht, außer die Ausbildung?
00:03:49: Ich habe da schon im Mobiliensektor gearbeitet, hatte einen ersten Job bei der großen Versicherung.
00:03:55: Da hab ich auch viel gelernt, insbesondere wie man vielleicht nicht eine Firma leiten sollte – also auch so ein bisschen über Bürokratie und große Strukturen.
00:04:05: Und hab dann aber teilweise auch in der Familienfirma drüben in New York auch gearbeitet damals noch Fokus Büro-Mobilien, ein bisschen Einkaufszentren Ähm und äh.
00:04:18: also in der Hinsicht war es auch eine sehr spannende Zeit.
00:04:20: Du wirst ja noch sehr jung gewesen, als du dann die ECE, also diese heutige Holding für ich glaube mittlerweile zweihundert Einkaufs hat unter anderem auch andere Projekte Parkhäuser was alles zugehört hast du dir übernommen.
00:04:30: da warst du zweiunddreißig ne?
00:04:31: Genau!
00:04:33: Weil dein Vater sagte Mensch jetzt musst du mal ran oder?
00:04:36: Äh ehrlicherweise war's ein bisschen so, das war früher ja noch ein bisschen anders.
00:04:40: Und was für mich auch eine ganz tolle Chance war an meinen Vater.
00:04:45: Also nach dem, nach seinen Willen hätte ich's alles schon viel früher übernehmen können und sollen.
00:04:51: Und damals als ich es übernommen hatte ... Es war ein sehr erfolgreicher Manager der die ECE dann auch aufgebaut oder weiterentwickelt hat.
00:05:00: Wir waren national schon der führende Shoppingcenter-Betreiber.
00:05:05: Ich glaube, als ich sie übernomm, hatten wir uns knapp fünfzig.
00:05:09: Okay!
00:05:09: Und also schon eine gute Größe überwiegend im Management.
00:05:15: aktive Entwicklungszeit, an der ich ja auch noch teilgenommen habe.
00:05:18: Die Entwicklung in den neuen Bundesländern.
00:05:21: An mir war es total wichtig dann mal sechs Jahre wirklich schon mal praktischer Erfahrung zu haben und doch irgendwie das Geschäft von der PIK aufzukennen bevor man's dann übernimmt.
00:05:31: und dass das sechs Jahre doch eine relativ kurze Zeit.
00:05:34: Mittlerweile seid ihr Marktführer in dem ganzen Segment?
00:05:37: Also zwei Hundert Zentren.
00:05:38: Was gehört noch alles mit Leute zur ECE dazu?
00:05:41: Ja also wir haben ... Diese zwei hundert Center Management und alles was drum herum dann organisiert wird Parkhäuser natürlich ganz viel Medien Events also verschiedenste auch Einnahmequellen wir.
00:05:56: bauen die dann auch selber sehr stark um, immer wieder.
00:05:59: Aber ein ganz wichtiger Aspekt war als nächster Schritt dann auch sozusagen so bisschen Kapitalmärkte mit für die ECE zu begeistern.
00:06:07: Wir haben eine Fondsgesellschaft gegründet und haben dort inzwischen knapp zehn Milliarden Euro an der Management, die dann überwiegend einen Einkaufscenter investiert.
00:06:18: In den letzten fünfzehn Jahren haben wir in ganz anderen Bereichen entwickelt und der Schwerpunkt ist wirklich inzwischen Wohnen auch sehr viel, also außerhalb von Deutschland.
00:06:29: Wo wir dann sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungsentwicklung
00:06:33: da
00:06:34: sind... Welche denn?
00:06:34: Also die Fokuswaren?
00:06:35: Also Südeuropa entwickelt sich extrem gut.
00:06:36: das ist auch sehr hoher Bedarf in Italien und Spanien.
00:06:40: was der schöneste hat man noch planbare Entwicklungszeiten.
00:06:43: in Deutschland ist es oft ja sehr, sehr bürokratisch und oft unermäßig lang bis man überhaupt so eine Investition tätigen kann.
00:06:50: Und das ist dort doch etwas überschaubarer.
00:06:52: Wir haben in UK investiert auch sehr erfolgreich und auch Polen ist ein sehr interessanter Markt.
00:06:57: also die Wirtschaft entwickelt sich sehr positiv.
00:07:00: sehen wir es übrigens auch im Shopping Center Sektor dass außerhalb von Deutschland die Entwicklung noch deutlich besser ist.
00:07:06: Wie erklärst du es?
00:07:07: Also ich meine das übliche Bürokratie...
00:07:10: Wir kennen die Themen also das Thema Bürokratee das war vielleicht vor fünfzehn Jahren Nummer zehn auf meiner Liste.
00:07:17: im Moment ist es wirklich das Thema Nummer eins, also dass wir auch bei sehr einfachen Projekten und Umbauten oft schon Probleme haben, Genehmigungen zu bekommen.
00:07:27: Dass überhaupt die Bearbeitung verzogen wird in den Städten, sind teilweise so viele Ämter beteiligt und sich könnte unzählige Geschichten von wirklichen Schildbürger streichen erzählen, die uns immer wieder vorkommen vielen anderen auch.
00:07:42: Also da sind wir teilweise gar nicht mehr entscheidungsfähig.
00:07:45: und in Städten wie Berlin, da dauert so ein B-Plan im Schnitt dann sechs Jahre.
00:07:50: Da kann man einfach kein Business drauf aufbauen.
00:07:52: was also wenn man das so als Liebhaberei betreibt?
00:07:55: oder man schaut mal wie es sich entwickelt aber ist irgendwie schwer ein professionelles Businessmodell dort zu machen.
00:08:02: und ich habe im Moment das Gefühl der bewegt sich doch einiges und die Erkenntnis ist wirklich da dass sich Dinge ändern müssen wird auch an vielen Fronten gearbeitet.
00:08:11: Aber das Problem ist vielschichtig und auch die vielen Entscheidungen von der EU bis zum Ortsamt als total sozusagen, wo wir auf verschiedenen Ebenen Regulierungen haben.
00:08:23: Und viele Menschen, die einfach mitentscheiden und sich noch mal einen drängen wollen.
00:08:28: Das führt dazu selbst auf bestimmten Ebenern wie jetzt auf Bundesebene und beim Hamburger Senat sich viel bewegt und man wirklich versucht an Verbesserungen zu arbeiten, dass es in der Praxis immer noch nicht ganz angekommen ist.
00:08:41: Lass ein bisschen über Einkaufszentren sprechen haben wir noch nie gemacht hier im Podcast.
00:08:44: ich bin tatsächlich selber intensiver Nutzer weil da wo ich in Hamburg wohne gibt's ein größeres Zentrum und da erlebe ich das sozusagen selber den Wechsel der Mieter die... Frage, was macht man in so einem Zentrum?
00:08:57: Ich habe mich mal ein bisschen eingearbeitet.
00:08:59: Zumindest versucht.
00:09:00: Ein anderer Anbieter, den kennt man vielleicht noch mehr, weil die das auch sehr groß draufschreiben ist Westfield.
00:09:08: Die haben mittlerweile Börsen notiert und sind zu fünfzehn Milliarden wert.
00:09:11: Wir gibt ja eure Ecke nicht raus, die sind ja nicht Public.
00:09:13: Aber
00:09:14: ich kann es dir ehrlich gesagt auch gar nicht sagen Weil wir hier sehr unterschiedliche Portfolien betreuen.
00:09:19: Auch der Unterschied, Westfield ist ja eine börsend gehandelte Gesellschaft die dann ihre eigenen Shopping Center betreibt.
00:09:25: Wir machen das nicht mit eigenem Kapital.
00:09:28: also wir haben ca.
00:09:28: dreißig Milliarden Euro Assets under Management aber eben teilweise auch für absolute Fremdeigentümer wo wir dann wirklich reiner Manager sind.
00:09:39: sehr häufig gibt es aber Joint Venture Strukturen da große institutionale Investor, also eine Bank oder ein großer Mobilienfonds.
00:09:47: Oder einen Staatsfonds dann Investor und wir sind vielleicht mit zehn, mit fünfzehn, mit zwanzig Prozent mit dabei.
00:09:54: Und in der Hinsicht konsolidieren wird diese Ergebnisse natürlich auch gar nicht und das sind die
00:09:59: Zahlen nicht.
00:09:59: Aber ihr habt doch eigene, es gibt auch
00:10:01: eigene, die habt ne?
00:10:02: Genau!
00:10:02: Was ist das Einkaufszentrum?
00:10:03: Oder zumindest eines, wo du sagst, dass... Weiß ich nicht genau, aber so eines, das wird schon gut sein.
00:10:07: Also unser Nummer eins Einkaufsentrum mit dem höchsten Umsatz In Euro ist der Mamera-Pack in Istanbul.
00:10:14: Also trotz der Abwertung der türkischen Lira, ich weiß nicht, ob du es verfolgs hast.
00:10:18: Da hat irgendwie neunzig Prozent des Wertes in den letzten zehn Jahren die Währungen verloren.
00:10:23: aber das wurde alles überkompensiert durch ... Es ist ja ein Hochinflationsland sehr hohe Umsatzsteigungen und es wirklich gigantisch.
00:10:31: also auch wenn du da hinkommst wir haben eine gigantische tägliche Frequenz dort und sehr hoch umsetzen und wir sehen dass zum Beispiel so eine Filiale von Sarah Da macht im Zweifelsfall die Filialin Istanbul den doppelten Umsatz von der guten Deutschen.
00:10:47: Krass!
00:10:48: Noch andere in dem Ausland, die spannend sind?
00:10:50: Ja total.
00:10:51: also wir haben richtig unser erfolgreichstes Center was umsatz pro Quadratmeter angeht das auch immer so eine Messgröße der Produktivität ist in Verona da haben wir ein sehr schönes Center.
00:11:04: in Italien funktioniert auch ausgezeichnet und was halt echt sehr cool ist dass die Menschen einfach immer noch sehr viel Liebe zur Mode haben.
00:11:13: Da haben wir auch noch ein paar wirklich Individualisten, die einfach sehr hochwertige Anzüge und Shirts haben.
00:11:22: Und Italiener kleiden sich halt gerne auch noch modisch.
00:11:27: In der Hinsicht macht das auch total viel Spaß, weil wir da noch sehr starke Gestaltungsfreiheit haben und eine gewisse Warteschlange an Mietern ist leider in Deutschland nicht mehr der Freiland ganz ehrlich zu sein!
00:11:39: Welches ist denn in Deutschland gut?
00:11:41: In Deutschland ist es größtest mein Taunus-Center, in der Nähe von Frankfurt.
00:11:46: Da haben wir letztes Jahr auch noch mal große Veränderungen gemacht.
00:11:50: Wir haben ein Karstadt abgerissen und haben dort einen völlig neuen Foodgarten entwickelt mit zehn unterschiedlichsten Restaurants.
00:11:58: Und das ist ein Anziehungspunkt für Menschen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet.
00:12:04: Dort hinfahren, es gibt dort natürlich auch so wichtige Brands wie Apple Store und Präuninger.
00:12:09: Und also auch sehr erfolgreich.
00:12:13: Was macht denn am Ende ein gutes Zentrum aus?
00:12:16: Wenn ich jetzt so höre... Also Istanbul, ich weiß in allen drei noch nicht aber das klingt okay.
00:12:22: da ist das... Makro-Umfeld, offensichtlich sehr stark Türkei.
00:12:24: Da ist Dynamik
00:12:25: drin.".
00:12:26: Dann Verona klang jetzt so als wenn die Mode dort eine Rolle spielt.
00:12:29: Jetzt Frankfurt klang es so wie wenn der Foodcourt da eine Rolle spielen.
00:12:32: Also was ist denn am Ende so die Magic Source?
00:12:36: Ja, so ganz Magic ist das nicht!
00:12:37: Ich glaube in Summe ist wirklich so da... Das Makro Umfeld ist schon wichtig und dort wo Wirtschaftswachstum ist, da ist man erfolgreich.
00:12:44: Das sehen wir auch im Moment in Spanien, dass auch extrem gut läuft.
00:12:47: Und Deutschland hat natürlich in den letzten Jahren wann wir in einer Rezession Und wir sehen, dass einfach die Umsatzentwicklung deutlich schwächer war.
00:12:54: Aber natürlich jedes Zentrum muss individuell passen, muss ein bisschen Maßanzug sein für das Einzugsgebiet und ja an mancher Stelle ist es gut sich eher auf die Nachversorgung zu konzentrieren.
00:13:04: Das läuft natürlich auch in Deutschland richtig.
00:13:06: Gut Lebensmittel, Drogeriebenmärkte, Gesundheit diese Frequenz bringen laufen gut.
00:13:13: Fashion Moment nicht so gut in Deutschland eher im preisgünstigen Bereich.
00:13:19: Und das muss man sich dann genau anschauen, aber Ziel ist natürlich auch möglichst viele Menschen an den Standort zu ziehen.
00:13:25: Das heißt eine ganz gute Mischung von großen Magnetmittern und idealerweise auch ein paar kleinen Individualisten.
00:13:32: Das wird allerdings immer schwieriger, das merken wir doch.
00:13:36: Wie ist es denn generell?
00:13:37: Also ich meine welche Rolle spielen jetzt sozusagen Handel versus andere Themen war vor kurzem mit Freunden in London und ich würde es gerne erzählen, auch wenn es sich besonders cool ist vielleicht.
00:13:48: Und dann hat das ein bisschen genieselt wie's in London so is'n und wir hatten einen Nachmittagskarten von Fußballspielen.
00:13:52: Das machen wir jetzt vom Mittagsgemeinsam!
00:13:54: Dann sind wir in einem Einkaufszentrum gefahren und haben dort so Indoor-Minigolf gespielt.
00:13:58: Also das war gigantisch also eine ganz moderne Minigolfanlage wo dann alles... Da haben wir ein bisschen Quiz-Fragen, da muss man dann andere Klappen durchspielen.
00:14:07: Dann wird der automatisch mitgerechnet... Es war also wirklich supergeil ins Szeniert!
00:14:12: Sehr modern gemacht und ich dachte okay guck mal jetzt bist du im Einkaufszentrum und kaufst hier gar nicht?
00:14:16: Und bist jetzt hier am Ende Nutzer von einem Spiel durchgelaufen.
00:14:19: Das gab auch so andere Angebote die man da machen konnte.
00:14:22: Das waren dann alle Arten von Gruppen von Menschen, die das genutzt haben an dem regnerischen Samstagvormittag.
00:14:28: Ist das in Zukunft oder was ist die
00:14:29: Zukunft?!
00:14:31: Ja, es hängt total vom Standort ab.
00:14:32: Ich glaube, Entertainment ist auch zunehmend wichtig und ich finde gerade in großen Städten ist das total spannend und ich find' auch interessant zu verfolgen wie sich ja alles immer weiterentwickelt selbst wenn ich das Thema zum Beispiel Kino anschaue.
00:14:47: Das ist grad.
00:14:48: da gab's einen riesigen Boom dann gab's eine Pleiterwelle.
00:14:50: In der Zwischenzeit sieht man, da kommen auch wieder so Tolle Kinoerlebnisse wie so ein Astor-Film-Launch, die wird zum Beispiel in einem Frankfurter Objekt Maizeil im Herzen der Stadt Frankfurt haben und dann sozusagen auch so einen Riesenanzigungspunkt sind.
00:15:04: Da haben wir auch in dem Objekt eine Menge unterschiedlichem Entertainment rund ums Thema Fußball dort auch wo man halt sozusagen dann entsprechende Firmevents Kindergeburtstage auch feiern können.
00:15:15: Das heißt, das spielt da schon eine große Rolle.
00:15:17: Gut wenn wir jetzt nach Plauen gehen oder Bayreuth ist es wahrscheinlich nicht unbedingt die Antwort.
00:15:22: Da würden wir wahrscheinlich den Markt dafür finden dann so etwas anzusiedeln.
00:15:28: Haben wir natürlich auch viele solche Standorte in unserem Portfolio.
00:15:31: Ich glaube, das muss man sehr individuell schauen was da wirklich am besten passt.
00:15:36: okay und Wenn man jetzt nochmal auf so einen Center drauf guckt, dann wenn du selber besuchst worauf artest du.
00:15:42: Also wenn du da durchläufst und sozusagen oder vielleicht beim Wettbewerb wo die Zahlen nicht kennst was gibt dir ein Gefühl dafür wie gut es hier läuft.
00:15:50: also klar der Vermietungsstand wenn's da alles leer ist dann kann ich auch erkennen dass das nicht gut läuft.
00:15:53: aber worauf?
00:15:54: ich bin Profi.
00:15:55: Und dann schaut natürlich auch drauf, welche Läden dort vertreten sind.
00:15:58: Es gibt ein paar richtig starke Anziehungspunkte.
00:16:00: im Fashion-Bereich ist es jetzt die ganze Indie-Textgruppe also rund um Zara und auch die verschiedenen anderen Marken, die ja jetzt auch zunehmend nach Deutschland kommen.
00:16:09: Im Ausland kann es stark schon vertreteen sein wie Pologne Bayer und Stradivarius und Bershkar und Osho.
00:16:15: Wenn wir diese ganzen Zaraschienen haben, dann ist das ein Riesenanziehungspunkt und zeichnet so einen Center auch aus.
00:16:23: Natürlich ein bisschen Individualität der Läden.
00:16:26: Thema, was in Deutschland immer schwieriger wird weil man eigentlich nicht mehr so diese individuellen Ladeninhaber auch hat.
00:16:35: Also das sind sozusagen die Themen.
00:16:37: Das Thema Leerstand natürlich auch Frequenz ist immer wichtig.
00:16:40: wie viele Menschen sind im Center?
00:16:41: Wir betreiben sehr erfolgreiches Center in Krakau direkt am Hauptbahnhof.
00:16:46: wir haben dort zwei hunderttausend Menschen pro Tag In der Spitze.
00:16:51: Im Schnitt sind wir bei knapp ja hundertfünfzig tausend.
00:16:54: Also es ist wirklich gigantisch, da sind natürlich auch Bahnhofsbesucher die dann einfach durch müssen durch unser Center.
00:17:01: aber das ist ein richtig handfestes Center und gigantischer erfolgreich.
00:17:05: Das ist natürlich toll wenn man an so einem Stand hat.
00:17:07: Am Ende ist ja ein Marktplatz zum Center, ne?
00:17:09: Das ist ja eine Art Weiterentwicklung des klassischen Mittelalter.
00:17:11: sich einen Marktplatz ist ungefähr.
00:17:13: und bei der Entwicklung von Marktplätzen das ist ja in der digitalen Welt auch nicht anders fragt man sich hier so ein bisschen okay wie macht man das eigentlich?
00:17:19: Die Sarah-Leute wissen ja wahrscheinlich auch, dass sie jetzt irgendwie für euch attraktiv sind.
00:17:23: Und andere ... Sie wissen vielleicht auch, das sich nicht so attraktive ist, aber es ist für sie gut, es da zu sein.
00:17:29: Man verhandelt schon sehr individuell und lässt sich richtig in die Karten gucken, aber irgendwo weiß jeder was am anderen hat!
00:17:35: Genau so ist es.
00:17:36: Also wirklich so ein Geben und Nehmen auf den Mieten sind ja sehr unterschiedlich, was die Lage angeht, die Größe der Fläche aber natürlich auch die Marktmacht der einzelnen Mieter und da hat Sarah eine sehr starke Stellung das ist keine
00:17:50: Frage.
00:17:51: Sonst lasst ihr sie nicht oder das Betreiben?
00:17:54: Ja gut ist alles relativ umsonst?
00:17:56: selbstverständlich nicht, aber normalerweise sehr hohe Investitionen immer in die Läden gefordert.
00:18:01: Das heißt sozusagen alleine davon könnten wir definitiv nicht leben und das merken wir natürlich auch immer mehr, dass ja es auch notwendig wird mehr in die Objekte zu investieren weil wir sind natürlich in der Phase wo das Wachstum diese Wachsumsphase nicht mehr in dem Maße da ist.
00:18:18: das heißt wir müssen kräftig rein investieren um immer wieder neue Konzepte.
00:18:22: Das sehen wir jetzt auch an Hamburg mit unserem Flagship, dem Alstertal Einkaufszentrum.
00:18:27: Das ist auch nochmal komplett umstrukturiert und wirklich erheblich im Norden von Hamburg direkt neben unserer Zentrale auch dort... geplant, dann viele neue spannende Labels anzuziedeln und da in dem Zuge ja ist das so ein bisschen wie ein Puzzlespiel und ein verschiebe Bahnhof.
00:18:44: Das heißt bestimmte ja bestimmte Läden werden dann eine andere Stelle geschoben und so um entsprechende Umzüge zu ermöglichen.
00:18:52: Und das ist natürlich auch relativ kostspielig.
00:18:55: aber es ist auch ein bisschen die Chance und der Vorteil am Mainkopf Center natürlich.
00:18:58: wir schauen natürlich nicht nur auf die Miete eines einzelnen Ladens sondern schauen wirklich wie gut funktioniert das Gesamt gesamte Gebilde.
00:19:04: Und das ist halt schon ein großer Vorteil der großen Shoppingcenterbetreiber, dass man da schon bisschen schneller ist und natürlich auch die Gesamtwirtschaftlichkeit beurteilt.
00:19:15: wenn man jetzt hauseigentümer ist in der Mönkebergstraße oder an einer Top-Innenstadtlage dann hat man nur Interesse, dass die Miete in einem eigenen Haus hoch ist und dass man möglichst wenig investieren muss.
00:19:26: Das führt aber in Summe dazu, weil jeder auch so denkt.
00:19:29: Und das ist ganz natürlich und normal, dass jeder so denkt, dass es dann viel mehr Leerstand gibt.
00:19:40: Auch diese Abschmelzungs-Tendenzen eben doch relativ stark schon sind.
00:19:43: Bevor ihr was leer stehen lässt, ist es wahrscheinlich Gift für den Einkaufscenter?
00:19:46: Dann macht man lieber etwas Günstiges rein!
00:19:48: Absolut, das ist wirklich Gift.
00:19:50: Wir denken im Moment sehr viel über Strukturen nach.
00:19:55: Natürlich eine sehr starke Bewegung.
00:19:57: Vor fünfzehn, zwanzig Jahren war die Nachfrage riesengroß.
00:20:00: Oft haben wir auch größere Flächen und kleinere aufgeteilt.
00:20:04: Hat in einigen Zentren bis zu zweieinhalbfünfzig Konzepte.
00:20:07: Jetzt sehen wir natürlich gerade das Einzel-Eigentümer oder Einzelbetreiber zunehmend aussterben liegt natürlich daran dass kaum ein junger mensch sich mit einem stationären laden oder ein modelladen und eine boutik selbstständig macht.
00:20:21: Das ist die frage bei.
00:20:22: manchmal steckt dann sowas auch ne chance.
00:20:24: also deswegen wollte ich jetzt gerade eigentlich gefragt haben was es denn vielleicht im konzept in deutschland oder generell wundermicht das nicht leute so etwas mehr machen weil Wir hätten da die Basis für oder wir sehen im Ausland irgendwo, da geht was Neues hoch.
00:20:36: Warum macht das hier keiner?
00:20:37: Also ich ist da vielleicht sogar wenn jetzt hier jemand zuhört und sagt also inspirier mal jemanden, gibt es irgendwas Gutes?
00:20:42: Ich würde mich freuen, wenn mich Leute auf das ansprechen würden.
00:20:46: Meistens würde ich mir wieder ehrlich gesagt gute Mode leden zurück.
00:20:49: wünschen und auch Leute, die mal wirklich gehobene Labels führen.
00:20:52: Weil wir merken natürlich es geht immer mehr nur noch im Bereich der ja dieser sogenannten Vertikalen.
00:20:58: also diejenigen, die sozusagen selbst Design produzieren und verkaufen.
00:21:02: Also diese Indie-Texes New Yorker, die super erfolgreich sind, die wir auch gerne bei uns dort haben aber teilweise ist zum Beispiel selbst so naht Herrenaustatter oder auch ein schickes Damenmodengeschäft mit Mode z.B aus Italien Würden wir wahnsinnig gern bei uns ansiedeln, würden wir sogar auf Sonderkonditionen anbieten.
00:21:24: Weil wir natürlich wissen das ist heute nicht unbedingt der Sektor, der sofort dann noch boomt und auch eine gewisse Anlaufzeit bietet.
00:21:33: einfach dass wieder gewisse ja so ein Blick fangen und was besonderes auch entsteht.
00:21:38: Also
00:21:39: Mode-Händler mit guten Marken, okay?
00:21:43: Das ist sozusagen was wir uns am meisten wünschen.
00:21:45: die Nachfrage ist natürlich dann eher in anderen Sektoren.
00:21:50: also Wir haben sehr viele Optiker und viele, die Interesse haben dort reinzukommen.
00:21:55: Oder persönliche Dienstleistungen wären immer wichtig rund um das Thema Beauty.
00:21:59: Das siedeln wir natürlich auch an... Also Fusspflege?
00:22:03: Eier-Ogenbrauen?
00:22:04: Genau!
00:22:05: Es war ja früher gar nicht so ein großes Thema ist aber enorm in den letzten Jahren gewachsen.
00:22:10: was ich mir generell wünschen würde auch dort ist es so bürokratische Hürden auch dort deutlich weniger werden, zum Beispiel auch das Thema Ansiedlung von Ärzten in Shopping-Centern.
00:22:19: Würden wir wahnsinnig gerne machen und ich glaube es wäre eine absolute Win-Win-Situation.
00:22:25: nur ist es häufig schwierig das Gebäude darauf anzupassen weil wir natürlich sehr hohe Vorschriften haben.
00:22:30: wie viel Tageslichtanteil muss in jedem Büro sein und jeder Mitarbeiter braucht dass und das ist natürlich ein Punkt was schwierig zu erfüllen is in einem Shopping Center in Amerika sehen wird und dass das durchaus auch die Center total bereichert.
00:22:45: Gibt es denn noch andere Konzepte?
00:22:46: Häufig ist ja so, wenn irgendwo eine neue Plattform was neues entsteht zum Beispiel jetzt wie... Google oder man auch eBay, oder auch Einkaufszentrum am Ende.
00:22:54: Das sind ja Plattformen das dann halt clevere Leute auf diesen neuen Plattform ihr eigenes Business aufbauen.
00:23:00: also eine Zerlande ist quasi auf Google aufgesprungen oder verschiedenste Händler sind auf Amazon auf gesprungen.
00:23:06: als es diese großen neuen Ökosystemen die so große neuen Backbones gab und ihr habt ja auch so ein neues Backbone erschaffen gibt's wo du sagst am ende Firmen die mit euch gewachsen sind die auf eurem Ecosystem aufgebaut haben?
00:23:18: Das haben wir auch, also historisch gibt es dann natürlich unzählige Weispiele die sozusagen mit uns schnell filialisiert haben.
00:23:27: Inzwischen ist es häufig so dass viele doch aber die Investitionen in so ein Laden dann auch scheuen was wir sehr häufig sehen.
00:23:33: und wir machen ein sehr aktives Geschäft das wir in der Mall an verschiedene Stände betreiben und das ist eigentlich auch toll für Einzelunternehmer die zum Beispiel sagen ich mache einen speziellen Weihnachtsmarkt als Beispiel und mieter nur in der Zeit an bereit das ganze Jahr darauf vor und macht dann sozusagen einen Vertrieb von bestimmten Produkten anzügig.
00:23:52: Wir haben es teilweise auch im Beauty-Bereich, wo wir dann einige Anbieter haben die dann entsprechend entsprechende Produkte in unserer Ladenstraße anbieten und da kann man natürlich auch einfach nur mal wochenweise anmieten oder so ein Standsystem anmiten sodass die Investition wirklich minimal ist, dass man einfach nur sozusagen Produkt auf die Fläche bringen muss und das würde ich mir auch mehr wünschen einfach diese Flexibilität deutlich größer wird.
00:24:19: Wenn man wieder riesig investieren muss in ein Ladenbau, das für die Betreiber schwierig ist aber auch für uns schwierig für den Start-up dann soll es sagen so jetzt investieren wir mal eine halbe Million in Laden und irgendwie drei Wochen später merkt man es kommt nicht an und ist es wieder vorbei.
00:24:35: da tun wir uns auch schwer hat.
00:24:37: Aber der Vorteil ist man kann es also gerade in dieser Hauptfrequenzzone zumindest im Kleinen ganz gut machen Ist natürlich schwierig.
00:24:43: wenn was man sich Fahrräder anbieten will oder ähnliches, und dann mehr Platz braucht.
00:24:48: Dann kann man das natürlich... Fahrradhändler
00:24:50: habe ich noch nie so richtig gesehen?
00:24:51: Das ist bei euch keine Ahnung, doch!
00:24:53: Ich finde es Thema ist super interessant ehrlich gesagt.
00:24:55: Und wir expandieren auch relativ stark zum Beispiel mit Anbietern wie Dekathlon, bei denen ist das Thema Fahrrad auch ein wichtiges also durchaus spannende Sache.
00:25:03: nur das ist natürlich ein klassischer Fachmarkt der braucht meistens auch ziemlich viel Fläche
00:25:08: Und noch irgendwelche ungewöhnlichen Konzepte.
00:25:10: Ich war jetzt vor kurzem bei Herrn Geis, der macht so Karneval oder generell Kostüme und das habe ich jetzt als ich mich hier vorbereitet hab den Podcast nochmal gedacht.
00:25:18: Menschen.
00:25:21: Den Herrn Geiss im Kopf haben und gleichzeitig... Seh ich bei uns, was los ist in Hamburg im Vorort zum Teil wenn da jetzt irgendwie Halloween
00:25:30: ist.
00:25:30: Da
00:25:30: hab' ich schon ein paar mal gedacht zu einem Kumpel gesagt Mensch eigentlich müsste man so eine Pappapfläche mieten für vier bis sechs Wochen vor Halloween und dann da Gas geben weil das wollen alle.
00:25:40: Da kann man auch super sagen wir mal inszenieren.
00:25:44: Das viel mehr als ein Beispiel du musst ja sehen...
00:25:46: Absolut absolut haben wir bei uns also auch in den Zentren.
00:25:49: aber ich würde es mir auch noch ein bisschen mehr wünschen
00:25:52: z.B.,
00:25:52: dass ist doch weniger sodat.
00:25:54: Wir haben auch so ein paar Party-Storeketten leider, auch traurise wieder in Insolvenzen.
00:25:59: Wobei das auch ganz gut geeignet ist, es einfach nur saisonal zu machen.
00:26:03: und da ist ein bisschen auf das Problem, dass es dann eben Hochzeiten gibt oder vielleicht manchmal nicht fürs ganze Jahr ausreichend in bestimmten Centern.
00:26:11: also unter der Hinsicht ...
00:26:12: Man muss unsere Zentren aktivieren?
00:26:14: Also kann man ... Ist euer Job sozusagen jetzt auch da abends Entertainments reinzubauen unabhängig von den Kinos die es eh gibt?
00:26:20: Vielleicht solltest du sagen okay wir müssen selber versuchen Unabhängig von den Mietern oder für die Mieter irgendeine Art von Magnetismus zu entwickeln?
00:26:28: Absolut,
00:26:29: also wir werben ja sehr intensiv.
00:26:31: Für die Center machen auch Aktionen und Veranstaltungen in den Centern.
00:26:36: ums ganz ehrlich zu sein das ist sehr unterschiedlich.
00:26:38: die Response darauf war ein Riesenknüller früher in Deutschland.
00:26:42: Inzwischen ist der deutsche Shopper sehr effizient und hat einen sehr stark geplanten Shopping Besuch und leider werden viele dieser tollen Aktivitäten nicht mehr so wahrgenommen und wertgeschätzt, wie es früher der Fall war.
00:26:56: Das natürlich in Ländern wie der Türkei spannend.
00:26:58: Wenn wir wieder so eine Formel I-Show haben und wir stellen ein paar Formel i wegen dort rein und haben vielleicht noch einen Signing mit einem Formel II-Fahrer, der da zu so einer Aktion kommt dann haben wir teilweise ein paar hunderttausend Leute die nach vorigen Tagen dorthin kommen weil das eben ne Wahnsinnsattraktion ist.
00:27:17: aber ich denke mal bei uns hat sich das natürlich schon extrem gewandelt.
00:27:23: Wir merken doch, Shopping ist effizienter geworden und dieses reine Bummeln einfach mal in die Mall gehen.
00:27:33: Das ist in einer bestimmten Generation der jungen Generation noch für vor ganz spannend aber gerade etwas älteren Menschen.
00:27:42: halten sich dann doch nicht mehr so lang im Zentrum auf.
00:27:44: Aber ich meine, du hast jetzt ja sozusagen immerhin mit den Innenstädten nichts.
00:27:47: große tun häufig, mal schon, je nach Lage aber da gibt es ja nochmal ganz andere Probleme.
00:27:53: Wir sind in sehr vielen unserer Standorte wirklich im Bekern der Innenstadt oder manchmal auch die erfolgreichste Fläche in der Stadt.
00:28:00: das ist insbesondere in den Mittelstädtern der Fall.
00:28:03: also wenn ich jetzt denke an so Städte wie Siegen, Schwerin, Neubrandenburg, Dessau, Magdeburg sind wir eigentlich so der Kern und auch die Eins A-Lage in den jeweiligen Städten.
00:28:15: Okay dann ist es ja brutal für euch weil das schwierig ist ne?
00:28:17: Und
00:28:18: da sind wir auch sehr näher.
00:28:19: Das ist dann in diesen Städtern haben beeignet gute, sehr stabile Entwicklung manchmal.
00:28:25: Wir spüren den Bettbewerbsdruck manchmal stärker in den Großstädten weil da natürlich dann auch mehr Flächenangebot ist.
00:28:32: aber wir sind natürlich eine enger Verbindung mit den Innenstädtenden Stadtmanagern vor Ort und es ist eigentlich schon wichtig dass das Umfeld auch funktioniert und in einigen Städten ergänzt sich auch ziemlich gut.
00:28:44: also wenn ich jetzt an der Stadt wie Schwerin denke das sind die ja meisten erfolgreichen Läden schon bei uns aber die Innenstadt ist wirklich erzauberhaft hat gar nicht die Fläche, die ist sehr klein teilig.
00:28:54: Die Fläche um sehr viele Handelskonzepte unterzubringen.
00:28:58: aber dort gibt es wirklich tolle Cafés und Gastronomien und das ist ein super Flair.
00:29:02: Tolle Museen und da ist er schon eine absolute Winn-Situation.
00:29:06: Wenn du jetzt rein dir vorstellst, du müsstest aus all deinen Mietern dir selber einen suchen den du am liebsten selbst betreiben dürftest was wäre das?
00:29:16: Wahrscheinlich spannendste Business innerhalb deiner Läden, wo derjenige, der bei euch mietet, damit am erfolgreichsten ist.
00:29:22: Ja gut ich find das Thema Drogeriemärkte klingt jetzt nicht so super.
00:29:28: Aufregend muss man sagen aber die haben halt kontinuierlich über viele Jahre eine sehr gute Entwicklung genommen, haben ihr Sortiment zunehmend auch ausgebaut in verschiedenen anderen Bereichen und wir sehen natürlich dass auch mit unserer etwas alternden Bevölkerung das das ganze Thema Gesundheit Körperpflege hat wirklich zugenommen über die Jahre und da sind also die großen Druckeriemarktbetreiber eine ganz fantastische Entwicklung.
00:29:55: Aber das ist jetzt für euch, dass ihr dann selber überlegt Mensch!
00:29:58: Die Wertschöpfung könnt ihr nach vorne zu entwickeln und sagen wir haben eh die ganzen Immobilien, wir könnten auch selber was reinbauen, das macht man nicht.
00:30:05: Nein, und ich glaube es ist auch richtig so.
00:30:07: Ich glaub's wichtig, dass wir immer wieder skouten wirklich was sind die erfolgreichsten Konzepte.
00:30:12: Wir versuchen natürlich auch ausländische Konzepten dann auch immer wieder mal anzusprechen nach Deutschland zu holen.
00:30:18: das haben wir in vielen Fällen auch gemacht und es ist sehr spannend wenn man da vorne mit dabei ist.
00:30:24: aber wir wollen nicht im Wettbewerb treten.
00:30:26: zu den Händlern und ganz ehrlich gesagt wir könntens auch nicht.
00:30:29: Und ich glaube das heutzutage Wichtiger, dass man wirklich weiß was kann man und was kann nicht.
00:30:35: Sich dessen eigentlich immer bewusst zu sein.
00:30:38: Auf jeden Fall eine Sache wo ich immer denke das ist der Wahnsinn sind die Parkhäuser finde ich.
00:30:41: Also ich erlebste jetzt hier ja in einer Messe tätig weißt du ja mit unserem Festival und so und da sehe ich auch wir wohnen noch hier mit unseren Büro neben der Messe.
00:30:54: Parkflächen teilweise möglich ist, die da sonst so brach liegen.
00:30:57: Dann kommt mal alle Tage oder paar Wochen im Event.
00:31:01: Man hat einen Frequenzbringer, den man selber kontrolliert und nebenher das Parkhaus.
00:31:04: Das muss gigantisch sein!
00:31:06: Ja, das ist total wichtig uns ergänzt sich auch und wir sehen natürlich auch... Gut am Anfang, wenn wir Center gebaut haben, haben unsere Vermieter- und Centermanager immer noch sehr viel Parkhausflächen geschrien.
00:31:19: Die haben auch zu groß gebaut und die werden noch gar nicht in der Form belegt.
00:31:23: Aber man kann vieles damit machen, also wenn jetzt als der Talankopf-Centrum Beach Club dort oben ansiedeln wird eine ganz tolle Einrichtung natürlich auch so ein Thema wie Depots dann auf den Onlineversand kannst du natürlich auch super unterbringen oder auch so Sachen wie Autowaschstationen.
00:31:44: aber das Packhaus selber ist natürlich auch spannend weil wir dadurch auch ein bisschen Frequenz steuern können Insbesondere durch das sogenannte Dynamic Pricing, was ja zunehmend ist.
00:31:53: Ein bisschen Fluch und Segen natürlich für die Anbieter.
00:31:56: aber so können wir natürlich dann die Gebühren ausgestalten dass wir sozusagen in der Hochphase an einem Samstag Nachmittag dann entsprechend die Gebüren nach oben anpassen können und umgekehrt für preisbewusste Shoppa dann eben attraktive Gebühren dann zum Beispiel unter der Woche an den Vormittagen zu gestalten.
00:32:14: Das lernt man doch schon, wenn es da nur ein paar Euro pro Stunde oder?
00:32:17: vor zwei drei Stunden Parkzeit geht, das wird dann schon realisiert.
00:32:21: Genau, also das ist tatsächlich so dass wir das sehr genau aussteuern und die Mauge behalten.
00:32:26: Und dann auch diese Bepreisungen immer effizienter machen wie das ja im Prinzip heute Hotels ja auch zum Beispiel machen oder... Ich kenne
00:32:36: es leider hier in Hamburg!
00:32:38: Oder auch die Lufthansa.
00:32:40: man sitzt dann neben jemand der den gleichen Sitz hat aber vielleicht nur die Hälfte gezahlt hat abhängig von dem Buchungskonditionen und ein kleines bisschen in die Richtung geht das natürlich bei einem Parkhausgeschäft auf.
00:32:51: Und sagen wir ein paar Worte zu Food.
00:32:52: Also diese Foodkosten ja schon auch, also aus meiner Sicht müsste das ein Treiber sein?
00:32:58: Absolut!
00:32:58: Also im Sommer haben wir ein sehr positives Wachstum und eine gute Entwicklung.
00:33:02: in der Gastronomie Kann zum Beispiel wie in Hamburg bei der Europa Passage eine sehr große Belebung sein.
00:33:08: Wir haben ja dort ein Food Court eingebaut im obersten Geschoss, das hat wirklich das ganze Objekt noch mal richtig nach vorne gebracht weil die Menschen in die oberen Geschosse kommen.
00:33:16: Haben versucht da auch wirklich ein paar Individualisten zu finden und es ist auch... Gibt's
00:33:21: auch richtig geilesische Restaurants oder so was?
00:33:22: Genau also von Sushi bis aber auch zu etwas was ich ... Es gibt hier auch innerhalb von vielen Branchen, wo die man so ein bisschen abtut wie Döner oder Currywurst.
00:33:34: Ja auch besonders coole Betreiber, die das dann auf eine besondere Art
00:33:37: machen.
00:33:38: und
00:33:38: noch
00:33:39: mal... In der Europas ist es nicht die Holle dieser berühmte Döener?
00:33:41: Genau!
00:33:42: Der ist doch glaube ich in der Europapassage auch drin ne?
00:33:44: Und hat einen gigantischen Erfolg.
00:33:47: und also an der Hinsicht ist Gastronomie super wichtig.
00:33:51: um ehrlich zu sein, dass eigentlich schon das liebste Entertainment für die Menschen, also wenn ich's vergleiche zu dem Minigolf das du ansprichst.
00:34:00: Das ist dann doch immer ein bisschen schwieriger oder spezieller aber jeder geht natürlich gerne essen und auch mal unterschiedlich essen und in denen sich sind food courts aber auch so spezielle Restaurants dann einfach Echt ein toller Frequenztreiber.
00:34:16: Und man muss nur sagen, also ein bisschen Wasser möchte ich schon in den Wein gießen denn ist es auch eine Branche die sehr insolvenzanfällig ist und mit sehr hohen Investitionen natürlich verbunden weil die Restaurants aus Bauten natürlich nochmal deutlich teurer sind als voneinander.
00:34:32: Da habt ihr schon irgendwie Erfahrung gemacht wenn da einer von zwei oder drei Food-Konzepten die neu bei euch anfangen, die überleben das erste Jahr dann nicht?
00:34:39: Oder zweite?
00:34:40: Also muss vorher auch sehr, sehr genau selektieren was man macht und aber genauso ist
00:34:46: es.
00:34:47: Hätte ich nie gedacht dass das funktionieren kann.
00:34:49: und dann doch sagen wir ein Beispiel?
00:34:52: Ja das sehen wir natürlich auch bei solchen Konzepten wie dem von dir bedannten Döner.
00:34:57: Konzept ist halt echt Wahnsinn, dass die Umsätze da komplett durch die Decke gehen.
00:35:01: hätte man jetzt nie gedacht?
00:35:04: und gut um.
00:35:05: manchmal gibt es Leute die super Ideen haben die dann in der Praxis einfach nicht Fruchten.
00:35:11: funktioniert.
00:35:12: Manchmal liegt das an sehr simplen Themen von Thema Ladendbau oder so, gerade bei einem Food-Court ist es auch total wichtig den Eindruck, den man auf einen ersten Blick bekommt wie die Ware präsentiert wird.
00:35:24: Das sind oft kleine Details und sehen wir beim Bäcker wie die Theke aufgebaut.
00:35:29: Die Thekenlänge spielt dann eine Rolle und die Abstafflung im Einzelnen.
00:35:33: Wenn die umeine Ecke in den Laden rein gebaut ist, sind im Zweifelsfall nur halb zu groß.
00:35:39: Das kann man sehr gut am Hauptbahnhof beobachten, dann auch wenn man die unterschiedlichen Konzepte anschaut.
00:35:45: Die sozusagen drei oder fünf Meter ab vom Schuss sind, da fallen die Umsätze dann häufig auf die Hälfte.
00:35:53: Wie blickst du auf diese ganzen?
00:35:54: sagen wir mal noch einmal vielleicht fashionen?
00:35:58: Wormenland hatte ich jetzt vor kurzem gesehen, war in der Operpassage, war ich auf und zu mal Kunde.
00:36:03: Gibt's nicht mehr?
00:36:05: Verschiedene andere.
00:36:06: guckt man sich an und denkt sich wie lange geht das da noch alles so gut mit den sozusagen deutschen Fashionhandlern die wir so kennen C&A, P&C.
00:36:15: Das ganze Benko R was es da so ein bisschen gibt.
00:36:19: prüft ihr das sozusagen nach oder seid ihr im engsten Austausch?
00:36:22: Wir sind mit allen großen ängstem Austauschen natürlich auch Gute Kunden von uns, aber wir sehen natürlich den Wettbewerbsdruck auch.
00:36:30: Und gerade Deutschland ist ein Land was sehr ... Also die Menschen kaufen Fashion sehr gerne günstig
00:36:37: um es mal
00:36:38: klar zu sagen.
00:36:39: Das heißt solche Brands wie New Yorker sind total offent, aber ja Discounter, wie zum Beispiel Primark oder jetzt aus Skandinavien Lager eins fünf sieben neues Konzept das wir zunimmt in die Center bringen.
00:36:53: Die Basics sehr günstig verkaufen da ist wirklich ein enormer Wettbewerb und natürlich online kommt dann natürlich auch noch mit rein ins Spiel.
00:37:01: Wir sehen natürlich auch ein bisschen den Einfluss von Cheyenne und Temu.
00:37:05: also die Handelslandschaft die bewegt sich da halt wahnsinnig schnell Und gut und teilweise liegt es natürlich daran dass der Fashion Geschmack sich auch etwas verändert hat, insbesondere mit Covid.
00:37:16: Und ich glaube die Krawattenhersteller hatten sozusagen den schwierigsten.
00:37:21: Wer trägt das noch?
00:37:22: Fast nie und fast zu keinem Anlass mehr.
00:37:26: Man trägt immer weniger Anzug.
00:37:28: Die Schuhhändler sind extrem gelitten.
00:37:29: Das ist so eine Branche, die wirklich wahrscheinlich am meisten gelitten hat.
00:37:33: Da ist natürlich Deichmann der Marktführer ... Aber gerade die individuellen regionalen Schubutik und Schubhäuser, ja, die haben enorm gelitten.
00:37:41: Und wir sehen aber auch natürlich das ganze Snicker-Bereich super stark ist.
00:37:45: in der Zwischenzeit also da gibt es schon extrem viel Bewegung.
00:37:50: Also ganz das Motto meines Vaters war immer Pantarei aus dem griechischsten alles fließt und das gilt natürlich für die Zukunft.
00:37:59: ich glaube das gilt heute mehr denn je.
00:38:01: diese Veränderungen, die wir sehen Das waren früher dann manchmal Diese Branchenzyklen, die dauerten fünf oder zehn Jahre oder zwanzig.
00:38:09: Heute sehen wir innerhalb von einem oder zwei Jahren ganz starke Bewegungen und starke Zyklen.
00:38:15: Es betrifft nicht nur diese Sortimente in unseren Shopping-Centern, sondern natürlich auch insbesondere was ist eine gute Projektentwicklung?
00:38:23: Was is ne schlechte?
00:38:24: Wie funktioniert der Immobilienmarkt?
00:38:26: Wie funktioniert der Kapitalmarkt?
00:38:28: Das sind die Themen, Und wir sehen es auch sozusagen in der Meinung, der öffentlichen Meinung zu bestimmten Themen.
00:38:35: Die wandelt sich oft innerhalb von wenigen Monaten.
00:38:39: Also an der Hinsicht sind wir in einer superdynamischen Zeit und es ist total anspruchsvoll herausfordernd macht aber auch total Spaß diesem Wandel dann zu begegnen und zu schauen wie geht man am besten damit
00:38:52: um?
00:38:53: Aber trotzdem also ein Learning von euch ist schon letzten Jahren Das reicht erst mal, ihr habt ja noch einen kleineren Center-Betreiber übernommen vor einer Weile.
00:39:03: Ja genau, der sich auf Fachmarktcenter konzentriert und das wollen wir abdecken.
00:39:08: also wir sind auch total interessiert auch durchaus Managementaufträge zu akquirieren.
00:39:13: uns sind halt viele die jetzt auch die ECE schätzen einfach weil sie viele Center betreiben und wieder eine sehr hohe Kompetenz haben.
00:39:21: und ehrlich gesagt diese ganzen bürokratischen Anforderungen, die eine neue Entwicklung schwierig machen, helfen uns natürlich auch im Management.
00:39:29: Weil es so viele Dinge gibt, die es zu beachten gibt – ob das ganze Thema Nebenkosten, Abrechnung und also sehr simple Basic Themen, die aber leider heutzutage so kompliziert sind auf was Rechtsprechungs- und Ähnliches angehen.
00:39:44: Man kann sowas natürlich ganz anders organisieren wenn man's für zwei Hundert Objekte macht als wenn man es vor allem Einzelnes macht und deshalb merkt man natürlich da ist viel Interesse an unserer Dienstleistung Aber neue Center zu bauen, das lohnt sich nicht mehr.
00:39:56: Man hat eine ähnliche Mietrendite, kurioserweise am Ende wie wenn man klassische Immobilien betreibt.
00:40:05: Also drei Prozent ist jetzt so nicht ungewöhnlich und ich habe mir ein paar von den Börsen-Rotierten angeschaut.
00:40:11: Da scheint es so zu sein dass wenn man da irgendwie guckt was für einen Umsatz fahren die?
00:40:15: Was kommt da für ein Ergebnis raus?
00:40:17: Was für ein West haben die?
00:40:19: Wenn man jetzt guckt, was habt ihr an der Management dann... Erklingt das recht plausibel so.
00:40:24: Ja, es verschiebt sich auch total.
00:40:26: Es gibt bestimmte unterschiedliche Essentklassen.
00:40:29: die waren sehr beliebt in der Vergangenheit.
00:40:31: Büro war eigentlich immer da absolute Spitzenreiter in anderen Worten die Investoren.
00:40:36: Die konnte man mit sehr wenig Rendite, also oft mit drei Prozent überzeugen.
00:40:41: Shopping-Center waren sehr weit oben und mit Wohnen wollte sich lange Zeit keine abgeben.
00:40:47: Und genauso mit Logistik und Industrial waren eigentlich eher untergeordnete Assetslasten wenn ich mal fünfzehn Jahre zurückschaue.
00:40:53: In der Zwischenzeit hat sich das komplett gedreht und im Moment des Büro das was am wenigsten angefragt wird.
00:41:00: wir haben auch viele jahre sehr erfolgreich Büros entwickelt sind gerade noch dabei ein großes Projekt in Köln fertigstellen.
00:41:07: Wir haben den Sektor komplett eingestellt, sich das drastisch nach Covid geändert hat, Homeoffice nimmt zu die Menschen sind flexibler brauchen weniger Büroflächen es gibt modernere Bürokonzepte auf Menschen enger zusammensitzen.
00:41:22: Und wir merken, man kriegt kaum Bürogebäude verkauft in Deutschland und in der Hinsicht sind andere Bereiche viel spannender geworden.
00:41:34: Alles rund ums Thema Wohnen ist natürlich sehr spannend.
00:41:37: In Deutschland ein hoch regulierter Markt.
00:41:40: also in der hinsichte sind wir da auch sehr vorsichtig falls immer wieder wirklich dem Moment wo sich mal wieder ein Pflänzchen entwickelt gibt es dann wieder eine neue Hürde, zum Beispiel im Moment Gedanken der Justizministerin zu sagen ja wenn Mieter zwei Monats Mieten nicht zahlt dann kann man die auch kündigen.
00:41:56: Das wird jetzt momentan in Frage gestellt.
00:41:58: und nochmal zu überlegen naja da darf ihr vielleicht doch noch mal nachzahlen das ist natürlich absolut Gift für diese Branche.
00:42:06: und ich glaube man versucht da ein Micromanagement zu machen.
00:42:09: und wenn man überlegt der Wohnungsmarkt es etwas gibt es ja Millionen von Mietern aber Hunderttausende von Firm-Mietern in Deutschland.
00:42:20: Letztendlich ist das Wohnen ein Excel-Schied, wenn man es jetzt mal finanzwirtschaftlich betreibt und jede Verschlechterung oder jede Regulierung die stattfindet führt dazu dass weniger Kapital in den Sektor investiert wird und die Rendite sich verschlechtert und es damit unattraktiver wird und man die Ziele im Wohnungsbau der ja dringend benötigt wird eben nicht erreicht.
00:42:41: aber das ist etwas was leider das Verständnis sehr schwer ist, dass jemand da wirklich vorangeht und diese Änderungen die erforderlich sind einfach vorantreibt.
00:42:54: Was ist denn mit der Legende?
00:42:55: Ich höre ab und zu mal wenn man so sagt ja Mensch irgendwie die Familie Otto und so, die waren ja ganz früh, hast du auch gerade ein bisschen erzählt in USA haben sie auch riesige Mobilien.
00:43:02: Ist das also bei dir mittlerweile ein großes Standbein am Ende US-Essets zu haben?
00:43:10: Absolut!
00:43:10: Also Nordamerika ist für uns Ich würde mal sagen, bestimmt die Hälfte unserer Allokation.
00:43:18: Wir haben in Kanada zwölftausend Wohnungen im Portfolio.
00:43:22: ein extrem positiver Markt für uns.
00:43:26: Haben dort wirklich eine fantastische langfristige Entwicklung genommen, entwickeln dort auch noch neu und investieren weiter in den Markt.
00:43:33: Gerade haben wir zweitausend Wohnung dort im Bau im Moment, im Großraum Toronto.
00:43:37: also das ist wirklich ... Superinteressante und das Gleiche machen wir in Amerika, also dass wir sozusagen zusammen mit anderen deutschen Investoren jedes Jahr knapp vier bis fünf Projekte.
00:43:57: Das heißt auch da haben wir ein Portfolio Moment von sechstausend Wohnungen.
00:44:02: Und das Interessante ist halt insbesondere dort, dass gerade in den Südstaaten natürlich das Wachstum enorm ist.
00:44:08: und ich finde super interessant die ganze Entwicklung der Tech-Branche in den USA, da wird ja nicht mehr so viel inzwischen im Silicon Valley investiert.
00:44:18: Sondern die großen Tech-Kiganten investieren dann eben auch ... In Texas?
00:44:23: Ja, in Texas wo es keine State-Techs gibt.
00:44:26: Also Ostern war natürlich ein großer Zulauf als sehr gutes Beispiel.
00:44:30: aber selbst so Städte wie Nashville sind interessant.
00:44:32: Fort Worth?
00:44:34: Ja genau, Fort Worth im Norden von Dallas, aber auch Dallas selbst gibt's eine sehr intensive ... Superwirtschaftliche Entwicklung.
00:44:44: Aber ganz USA habt ihr jetzt einfach nur sechstausend Wohnungen oder sechstausende Neue?
00:44:48: Genau, also wir haben
00:44:49: ca.,
00:44:50: ich glaube das Gesamtportfolio ist ein kleines bisschen größer aber es sind vielleicht sieben Tausend sozusagen Wohnungen.
00:44:57: Wir haben dann Ziel dass wir das auch entwickeln und wieder verkaufen.
00:45:01: An Kanada haben wir als langfristige Haltestrategie ausgerichtet.
00:45:05: Das haben wir teilweise in den USA auch Aber wir entwickeln dort auch und verkaufen dann auch wieder
00:45:11: ab, sozusagen.
00:45:12: So dass wir da
00:45:13: näher in der Umschichtung sind.
00:45:14: Das versuchen wir von vornherein.
00:45:15: Dass wir so eine gewisse Strategie haben.
00:45:17: Und gerade wir haben einige Investorenpartner mit den Vereinbaren im Vornhereien.
00:45:21: Und das haben viele auch ganz gern, dass man nicht immer und ewig gebunden ist in so einer Immobilie, sondern dass man eben auch sagt, da gibt es eine gewissen Laufzeit und die ist eben grad in USA viel klarer kalkulierbar.
00:45:34: Da haben viel kürzere Vorlaufzeiten für die Investitionen, wir bauen dort schneller.
00:45:39: Und sucht ihr dann?
00:45:40: Also wenn jetzt hier jemand zuhör, sagt Mensch das ist ja Wahnsinn da würde ich auch gerne dabei so diesen ganzen Wachstums starten in Süden.
00:45:45: Gerne also das machen wir insbesondere mit privaten Partnern auch, die dann oft auch schneller entscheiden können dass wir sozusagen auf Entscheidungen von institutionellen Investoren warten müssen.
00:45:57: Und da merken wir, sind sehr viele Investoren auch aus Deutschland einmal interessiert.
00:46:02: Du sitzt mit dem Deichmann zusammen und sagst, Mensch hier macht doch nochmal ein paar Läden bei uns in den Zentren, wo wir nicht gemeinsam auch noch ein paar überbieren.
00:46:07: So was in
00:46:09: der Art.
00:46:09: Genau!
00:46:12: Ohne jetzt Namen zu nennen natürlich weil die.
00:46:14: natürlich sind wir dazu Diskussionen natürlich auch gefordert.
00:46:18: aber es ist tatsächlich so dass da einige Bekannte Deutsche mit uns investieren und für diesen natürlich auch ein sehr gutes Argument, dass ich selber dort immer eine Menge investiere.
00:46:29: Und das ist ein sehr hohes Alignment.
00:46:32: Für uns ist es dann interessant, wenn wir viele ... Weil wir arbeiten da auch mit sehr unterschiedlichen lokalen Partnern zusammen.
00:46:38: Wenn wir wiederholungskundende sind, kriegen wir die interessantesten neuen Entwicklungsprojekte angeboten und können das ziemlich gut aussteuern.
00:46:49: Da bist du einen Sektor, an den ich total ... Ich glaube, auch wenn natürlich in Amerika es immer wieder Wandel gibt und temporär eine gewisse Überbauung.
00:46:59: Aber in Summe ist das schon ein ziemlich cooler Sektor, weil man einfach sieht, da gibt's eine Bindenmigration Richtung der Südstaaten, dort werden neue Jobs geschaffen.
00:47:08: uns ist auch ne jüngere Bevölkerung Das heißt, man hat dadurch allein schon einen Bevölkerungswachstum.
00:47:15: Der Bedarf ist noch mal ganz anders als bei uns wo wir doch eine alternde Bevölkerung
00:47:19: haben.
00:47:20: Okay, das heißt euer Amerika oder Nordamerika ist euer Zielkontinent.
00:47:26: Macht ihr in Asien auch was?
00:47:29: Nee bisher noch nicht.
00:47:31: Wenn man da jetzt mitmacht dann ist es meistens so mehr als die drei Prozent die man da wahrscheinlich dann so erwarten
00:47:36: kann.
00:47:36: Genau also Ziel ist dann gerade bei solchen Entwicklungs- und Development Sales Strategien dann schon so dass man natürlich zweistellige Rendite Niveaus anstrengt.
00:47:47: Das
00:47:47: ist ja super!
00:47:49: Okay, und jetzt sagen wir jemand der so wirtschaftlich alles gesehen hat aufgewachsen ist mit einer Wirtschaftslegende als dein Vater.
00:47:56: Dein Bruder auch irgendwie natürlich da die Auto Gruppe nebenher gebaut hat du hast jetzt eher entwickelt wie machst du sonst ein Geldanlage generell?
00:48:05: also ist das alles in der Firma drin.
00:48:06: sagst du nicht ich habe selber noch viel in PE oder ich mache mir noch viel direkt Investitionen.
00:48:12: wir müssen sich vorstellen
00:48:14: Ja du hast, ich glaub's zunehmend wichtiger und ich glaube es total wichtig.
00:48:18: Du gewinnst natürlich mit zunehmen einem Alter auch immer mehr!
00:48:20: Abstand und muss das sagen, vor fünfzehn-zwanzig Jahren.
00:48:26: Da war es natürlich so in jedes Projekt, dass wir in der Firma investiert haben.
00:48:29: Das war quasi immer ein Riesenerfolg.
00:48:31: Wir haben gigantisch viel verdient und haben uns ins nächste Projekt gesteckt.
00:48:34: Aber wir haben natürlich in den letzten Jahren eine ganze Menge Verwerfung gesehen.
00:48:37: oder ging's nicht nur nach oben am Immobilienmarkt sondern ging auch mal einiges schief?
00:48:42: Und auch wenn man mal zurückschaut die letzten zehn Jahre was waren erfolgreiche Projekte?
00:48:51: so einfach zu lesen.
00:48:53: Das sind oft gar nicht auf die Top-Standorte gewesen, die so super erfolgreich waren, sondern häufig war es eine Timingfrage.
00:48:58: Wo ist man zum guten Zeitpunkt reingegangen und wo hat man dann auch wieder den Exit gefunden zu einer beständigen
00:49:04: Zeit?
00:49:05: Und deshalb ist es wirklich so, weil das schwieriger zu lesenen ist.
00:49:08: jetzt das Thema ... dass wir eigentlich gucken müssen, stärker zu diversifizieren.
00:49:12: Das Thema das Aktienmarkt ist natürlich spannend – gut, der ist im Moment so teuer wie nie, aber ich glaube man muss da auch immer weiter machen und einfach auch mal bereit sein in andere Gebiete zu gehen und irgendwie gerade für die nächsten Generationen was aufzubauen, das viel stärker diversifiziert ist.
00:49:26: oder Private Equity ist natürlich super spannend hat natürlich auch einen ganz tollen Lauf gehabt in den letzten fünfzehn Jahren ist jetzt auch in einer etwa schwierigen Markt Phase, wie es halt überall ist.
00:49:37: Aber ich glaube das da auch wieder viele neue
00:49:39: Chancen entstehen.
00:49:40: Engagiert?
00:49:41: Also dass das eigentlich mit deinen Mitteln würde man ja sagen wir machen mal einen eigenen Fonds also ein Pferd noch den man so laufen lässt.
00:49:47: Das was sozusagen grundsätzlich engagiert interessiert als Investor super interessiert.
00:49:54: aber auch da ist ein Punkt ehrlich gesagt, dass viele glaub ich zu viel selbst versucht haben und wir kommen in der Phase wo es wirklich dieses Geschäft immer transparenter wird und wir sehen, es gibt Fundadvisor die sehr genau beurteilen können.
00:50:08: Übrigens auch für unser mobilen Geschäft, für unsere Fonds, die wir auflegen, die uns genau ranken im Vergleich zu anderen.
00:50:13: das ist super interessant das auch zu sehen dass man auch immer wieder selbst sehr selbst kritisch das schaut.
00:50:18: wo steht man auch im Benchmark?
00:50:21: Und in der Hinsicht gerade ehrlich gesagt wenn man in so ein neues Segment geht eigentlich auch ganz gut, sich da so ein bisschen beraten zu lassen und wirklich mal sehr genau zu unterleuchten.
00:50:32: Wo steht man?
00:50:33: Wie allogiert man das?
00:50:34: Und ich glaube idealerweise ist natürlich dann eine möglichst hohe Diversifizierung zu erzielen.
00:50:40: Ich weiß es manchmal für das eigene Ego irgendwie cooler ist wenn man sagt aber man kommt mit sehr tollen Startups zusammen oder bestimmten Firmen wo man eine gewisse Verbindung hat und investiert in die Reihen.
00:50:50: Das kann auch sehr gut gehen kann aber auch total schief gehen und das
00:50:56: ist
00:50:56: schon echt gut, wenn man sozusagen auch die Profis sich mal anhört.
00:51:01: Also ich beschäftige mich jetzt zunehmend mit dem Segment, aber ehrlich gesagt wird man dann noch ein bisschen demütig weil das wissen der dieser Profis auf dem Sektor sehr hoch und nicht so einfach zu kopieren und so sehen wir zunehmen, dass sich die Struktur enorm verändert wird an den nächsten Jahren und wir sehen auch in diesem Fondsektor eine extreme Konsolidierung vor fünfzehn Jahren.
00:51:34: Was ja so ist.
00:51:34: man sagt okay wenn man erfolgreich war.
00:51:36: jetzt mach ich mal einen eigenen Pfand auf irgendwie.
00:51:38: also das muss man wirklich sehr genau überlegen ob man das noch will.
00:51:42: Ich glaube, es geht eher in Richtung Konsolidierung.
00:51:45: Und in den großen US-Fonds?
00:51:46: Also ich meine das gibt's ja auch so ein Beispiel von denen ich weiß dass auch erfolgreiche deutsche Familien dann am Ende selber bei Sequoia oder bei Enryson Horowitz oder bei den großen Labels investiert sind.
00:51:59: Was genau dabei?
00:52:00: Genau das sind sozusagen die... Art von Forst, die uns auch interessieren.
00:52:05: Da haben wir einen Schwerpunkt und ein großes Interesse an USA.
00:52:09: Und gerade natürlich auch in Sektoren, wo wir jetzt noch nicht so stark vertreten sind wie Pharmaceuticals oder zum Beispiel auch Technologie.
00:52:18: Also dort in der Hinsicht formen wir das natürlich auch.
00:52:20: Das ist ja ein Gespräch mit dem Herrn Andresen vielleicht?
00:52:24: Zum Beispiel genau.
00:52:27: Und sag mal, neben all dem ist da eine ganz große Leidenschaftsport.
00:52:30: Also wir haben uns im Moment auch kennengelernt weil du auch jemand bist der jetzt sagt Olympia muss nach Hamburg.
00:52:36: Du warst aber auch davor schon beim HSV aufs Ratschef gemacht und da den Verein nicht engagiert.
00:52:43: Ich glaube es gibt so ne Stiftung von dir wo du in allen hundert vier sind's hundert vier Hamburger Stadtteilen jeweils ein Projekt unterstützt.
00:52:53: also Was ist das für ein Sport?
00:52:57: Ja, also mich hat eigentlich Sport von der Jugend auch schon total angefixt.
00:53:01: Teilweise natürlich selber durch den eigenen Sport.
00:53:04: Mir Sport immer super viel Spaß gemacht und super viel bedeutet.
00:53:07: Ich habe immer eigentlich Tennis gespielt in Mannschaften, Benchige fahren und allein sozusagen vom Sport, wenn ich vom Sport komme, selbst wenn ich nur mal joggen war oder Fitness gemacht habe, man nimmt natürlich einmal Good Vibes mit und hat schonmal einen Superstarter in den Tag.
00:53:22: aber es ist natürlich viel mehr als das.
00:53:23: Das ist natürlich auch einfach das Sport Menschen einfach zusammenbringt.
00:53:27: Und ich hatte das schon in der Jugend gesehen, dann im Sportverein auch beim Fußball spielen, dass du wirklich Menschen aller Art kennengelernt hast und einfach ganz an der Verbindung entstanden sind.
00:53:40: Und deshalb ist mir eigentlich für immer stärker der Gedanke gewachsen, dass das ein Sektor ist, den ich echt stark fördern möchte – insbesondere mit Fokus auf den breiten Sport!
00:53:50: Das ist sozusagen jetzt Arbeit der letzten zwanzig Jahre, die Alexander-Ortelsportstiftung.
00:53:56: Die Projekte unterschiedlicher Art in Hamburg studierfördert.
00:54:02: Wir haben ganz viele Projekten auch oft sehr kleine Projekter unterstützt.
00:54:08: es startet teilweise mit so Dingen wie Fahrrad oder Schwimmtraining.
00:54:11: das klingt super basic.
00:54:13: aber viele Kinder gerade in sozial schwächeren Stadtteilen lernen das häufig auch nicht mehr Und der Effekt, den wir damit erzielen ist wirklich gigantisch mit so kleinen Unterstützungsmaßnahmen.
00:54:25: Das war uns aber auch sehr groß wie die HSV-Akademie, die ich gebaut habe oder Renovierung des roten Baumstadions.
00:54:33: also in der Hinsicht gab es aus ein paar Leuchtturmprojekte, die wir...
00:54:37: Ich weiß nicht wissen, HSV Akademien sind Riechengebäude da sozusagen auf dem Nachwuchs der Trainier-Trainingsplätze, das ist jetzt schon, also Multi Millionen Projekte!
00:54:45: Genau, genau.
00:54:45: Also wir haben in Summe hat die Sportstiftung ja Projekte von über vierzig Millionen gefördert und da ist jetzt zum Beispiel aktuell im Zuge der Olympia Bewerbung eben dieses, dass wir sagen jetzt eine Million Euro Förderung für hundertvier Projekten, hundert vier Stadtteilen, wo wir einfach unkompliziert, wo Bedarf besteht, einmal mal helfen wollen.
00:55:06: Und Olympia?
00:55:07: In Hamburg ist es ja gar das ganz große Thema.
00:55:09: also dir gibt es jetzt im nächsten Wochen ... über einige Tage hinweg oder Wochen hinweg wird abgestimmt, ob die Stadt das auch möchte.
00:55:18: Es ist ja so dass sich gerade vier Regionen Deutschland bewerben.
00:55:21: also München hat schon abgestimmt sie wollen das.
00:55:22: Sechszig Prozent haben da zugestimmt.
00:55:25: Das Ruhrgebiet Berlin ist mit dabei und wir als Hamburger hier und da sagst du das wollen wir
00:55:34: gewinnen.
00:55:35: Ich finde, olympische Spiele sind eine riesige Chance für eine solche Stadt.
00:55:39: Ehrlich gesagt ist das auf unser Psycho- und Selbstverständnis richtig gut.
00:55:43: Wir brauchen in Hamburg auch mal wieder ein Ziel, dass wir hinarbeiten.
00:55:46: Auch die Chance, dass die Welt bei uns zu Gast ist!
00:55:51: Das Wichtigste ist, dass man es vom Sport her denkt – so ist das im Moment geplant – was kann das auch in der Breite auslösen?
00:56:00: Wir müssen den Schultsport wieder stärken.
00:56:02: Das haben wir in Paris auch gesehen, im Vorlauf der Spiele wurde dort noch mal ja verbindlich dreißig Minuten Bewegung pro Tag eingeführt in den Schulen.
00:56:12: Auch das brauchen wir – das ist glaube ich auch total wichtig – dass wieder die Sportförderung viel besser fundamentaler aufgebaut wird.
00:56:20: und wir sehen eigentlich in allen Ländern, die ausgewählt werden, olympische Spiele auszurichten.
00:56:24: Da gibt es immer dann so ein Schub, Aufgabe gesehen wird.
00:56:30: Und ich denke mal, jetzt gibt es ja diesmal ein klares Bekenntnis des Bundes auch für die Unterstützung der olympischen Spiele.
00:56:37: Das heißt, der Bund wird auch kräftig diese Investitionenförderung mit öffentlichen Mitteln begleiten.
00:56:44: Wäre natürlich toll wenn sie nach Hamburg fließen würden und die Stadt davon profitieren würde.
00:56:49: Was sagst du den Bürgern?
00:56:51: In Hamburg ist das durchaus nicht ganz klar wie das beruht.
00:56:54: Wir hatten das schon einmal vor einigen Jahren.
00:56:55: da hat sich die Bürger Dagegen entschieden, da wurde abgestimmt.
00:56:59: Da gab es auch davor einen Attentat in Paris, war das ein sehr ungegliches Teil.
00:57:04: Und
00:57:04: die Flüchtlingsfälle natürlich
00:57:06: auch?
00:57:06: Genau, da gab's viele Sachen, die dann vielleicht damit reingeflossen sind und man kann jetzt lesen wie man möchte.
00:57:10: Aber am Ende sagen wir mal wenn jemand daran zweifelt und ich weiß selbst über mich uns im Umfeld... Ich bin davon total überzeugt dass wir was machen sollen, dass das sinnvoll ist für Hamburg.
00:57:20: Aber es gibt ja Leute, die sagen oh dann das Geld soll besser in Kindergärten fließen.
00:57:24: Dass da jetzt irgendwie ausgegeben wird oder danach hat man doch nichts davon.
00:57:27: Da steht nur welche leeren Hallen rum und jahrelange Baustellen.
00:57:32: Und also sag mal so das Argument oder die einst Argumente was?
00:57:36: Nein!
00:57:36: Das ist falsch.
00:57:37: wir sollten es machen weil...
00:57:38: Was diesmal anders ist, wir haben in Zweitausendfünfzehn über zwölf Milliarden Investmentbudget schon gesprochen.
00:57:45: Über viele neue Stadien und Hallen, viele Baustellen.
00:57:49: Diesmal wird hier die bestehende Sportinfrastruktur genutzt ein Infrastruktur-Budget von einer Milliarde dort angedacht.
00:57:59: Und das sind im Wesentlichen auch Projekte, die in den öffentlichen Nahverkehr fließen und Tarrasier ohnehin schon geplant sind und die der Stadt richtig gut tun.
00:58:09: Die vielen Baustellen sehen wir im Moment in der Stadt.
00:58:11: Ich sehe durch Olympia eher die Chance, dass diese Baustelle endlich mal fertigkriegen mit so einem bisschen Speed und auch mal mit nem Enddatum das hinbekommen ... Aber Neues wird dadurch gar nicht großartig entstehen.
00:58:27: Natürlich werden ohnehin notwendige Projekte wie zum Beispiel Modernisierung der Sportinfrastruktur im Volkspark oder eine Science City Bahnfeld, die ja ohnehin geplant ist in Wohnungsbau Projekt, was sich im Moment nicht rechnet.
00:58:40: Das wird natürlich durch so.
00:58:41: einen olympischen Dorf kann das natürlich umgesetzt werden und man hat dort überwiegend nachher geforderte Wohnungen in der Nachnutzung.
00:58:48: also da gibt es einen sehr guten Anschub aber eigentlich ohne diese Baustellen mit deutlich vermindertem Budget.
00:58:54: Und Paris hat aus dem Durchführungsbudget auch erheblich ist, was in Hamburg auch mit fünf Milliarden kalkuliert ist ja sogar ein Gewinn gemacht weil es dann natürlich auch die Sponsorengelder an die Stadt zurückfließen und auch Gelder des IOCs.
00:59:09: Also in der Hinsicht sehe ich das wirtschaftlich eher als eine Chance, dass eigentlich kein Thema was weitere Verschuldung angeht, sondern eher ... Ich würde es jetzt nicht geschäft nennen, aber für mich ist Sport wirklich der Kern des Ganzen.
00:59:24: Aber ich glaube, es wird schaftlich durchaus belebend ohne dass für die Stadt nachher mehr Schulden entstehen.
00:59:32: war ich jetzt länger selber da, wenn wir das alles angucken können und es waren eine gigantische Zeit als Besucher.
00:59:37: Und dann stellt man fest, es gibt ja auch so zwei Dinge auf der einen Seite wirklich so Projekte die ohne Olympia niemals gekommen werden.
00:59:43: Die haben zum Beispiel die Senn also da den Fluss durch die Stadt gereinigt dass man da wieder schwimmen kann.
00:59:47: Es war ein großer Diskussion.
00:59:49: am Ende hat es funktioniert und da kann man jetzt wieder in Schwimmen.
00:59:51: Das ist Einlandprojekt.
00:59:52: Dann gibt's halt so andere so ikonische Bilder.
00:59:55: Also temporäre Volleyballstadion oder Beach Volleybaldstadion vor dem Eifeltour.
01:00:01: Was warst du auch da?
01:00:03: War ich ja auch da?
01:00:03: oder halt diese Veranstaltung im Grand Palais, also in diesem großen historischen Gebäude mitten in der Stadt.
01:00:10: Was sind so deine Bilder für Hamburg?
01:00:11: gesagt okay oder deine Projekte das würde ohne Olympia wahrscheinlich nicht gemacht.
01:00:16: Also es hat gerade schon erzählt ein paar Wohnungsbauprojekte.
01:00:19: aber gibt's noch was anderes wo du sagst okay dass ist einfach so large dein life.
01:00:23: das könnten wir uns nur so leisten.
01:00:26: Ganz kurz zu Paris, ich war auch eine Woche da und ich fand es wirklich gigantisch.
01:00:29: Und man hat dadurch Paris halt ganz toller Leben können von der Öffnungsfeier bis zum Beach Volleyball.
01:00:34: also ich war bei Laura Ludwigs Abschied mit dabei im Beach Volleyballstadion.
01:00:40: Es war einfach fantastisch, vor dieser Kulisse das zu erleben und in dem Zuge ist Paris natürlich noch mal so interessant für die ganze Welt geworden.
01:00:48: Das sogar am letzten Jahr.
01:00:49: der Touristenzustrom in Paris war sogar noch stärker als in den olympischen Jahren, war sogar ein Wachstum in den Hotelübernachtungen.
01:00:58: Also man hat eine Stadt nochmal ganz anders positioniert.
01:01:00: Und ich glaube, in Hamburg gibt es solche Bilder eben dann auch weil du hast ... Dann eine ganz große Rolle spielen.
01:01:07: einmal schon der Gedanke der Öffnungsfeier, die im Moment dort konzipiert ist.
01:01:11: Dass sich dort fünf olympische Ringe zusammenfügen auf denen die Athleten dann quasi übers Wasser hineinschweben im Zuge der Eröffnungsveranstaltung bis hin aber auch zu anderen Sportarten, die dort im Moment geplant sind wie zum Beispiel Bogen schießen vor dieser Alster Kulisse, was wirklich gigantisch sein wird oder auch das Paddle-Tennis.
01:01:33: Was ja auch eine neue Sportart sein wird.
01:01:36: Also das ist für mich ein ganz tolles und starkes Bild.
01:01:39: Und ich glaube wir werden es auch in der Art schaffen die Stadt nochmal ganz besonders in Szene zu setzen teilweise mit diesen großartigen Bildern Aber draußen auch in einzelnen Bezirken, wo ja dann auch Veranstaltungen dann hinkommen.
01:01:53: Mountainbike wird dann direkt bei uns in der Nähe ein Poppenbüttel zum Beispiel stattfinden kann ich mir total toll vorstellen und das ist natürlich eine Chance auf alle Hamburgers mit zu erleben
01:02:06: Wenn es ja so, dass wenn jetzt ein deutscher Bewerber gefunden ist dann muss der sich nur auf der Welt eben durchsetzen.
01:02:11: Aber die Chancen stehen da wohl gar nicht schlecht.
01:02:13: also das ist nicht unwahrscheinlich, dass der deutsche Kandidat, der am Ende rauskommt, auch das wirklich bekommt.
01:02:20: Ja das stimmt.
01:02:20: Es gibt ja auch mal die Abfolge an der Kontinente, die ja nicht ganz festgeschrieben ist.
01:02:25: aber Deutschland ist natürlich mal wieder dran die Spiele auszurichten.
01:02:29: die großen europäischen Nationen, die waren ja nach Deutschland an der Reihe oder vor kurzem wie zum Beispiel natürlich London oder Paris oder Barcelona.
01:02:42: Es gibt natürlich auch andere Bewerber.
01:02:44: Budapest hat sich beworben und ich glaube auch Istanbul ist ein Bewerbeter sehr ernst zu nehmen, es die sich auch für die Spiele interessieren.
01:02:51: Wobei ich da nicht unbedingt den Gegensatz also sehe, so ein Istanbul hat ja auch die Chance möglicherweise als ist das ein europäischer oder asiatischer Bewerbe.
01:02:59: Das steht natürlich noch offen.
01:03:01: Das muss durch das IOC diskutiert werden aber die Chancen für Spiele in Deutschland sind schon ziemlich hoch.
01:03:07: Nimm mal vielleicht so zum Abschluss, weil ich meine wenn man jetzt auf dein Leben guckt du engagierst dich sehr stark also ein bisschen Hamburg mir schon über Jahre bekannt als Förderer und Stifter.
01:03:16: Und gleichzeitig bist du auch Businessman haben wir anfangs darüber gesprochen wie balanciert man das?
01:03:21: Also ich meine Wie entscheidest Du welche Verantwortung?
01:03:25: Ich frage es auch für mich so ein kleines bisschen aber ganz viel kleiner eben natürlich Wie entscheidest du, was du förderst?
01:03:32: Wie viel von deinem Kapital am Ende in die Forderung geht.
01:03:36: Wie denkt man über sowas nach?
01:03:38: Man könnte ja sagen also eigentlich... Das ist alles der Gesellschaft.
01:03:41: irgendwie muss ich das alles zurückgeben oder man sagt naja also ein Prozent das ist schon sehr viel und dass... Am Ende habt ihr nun Möglichkeiten diese erreichen für eine Familie mehr als aus.
01:03:51: Also wie findet man da die richtige Maß?
01:03:55: Ich finde, letztendlich ist es ein großes Privileg für mich auch zurückgeben zu können.
01:03:59: Und ich versuche so ein bisschen auf diese Projekte als Businessman draufzuschauen aber natürlich mit sehr viel Emotion.
01:04:07: und es gibt noch ein paar Projekten die wir gefördert haben, auf die wir besonders stolz sind wie zum Beispiel im Kulturbereich, die Renovierung der Grundstalle, dennoch die zweite Stiftung gemeinsam mit meiner Frau wo wir ja kulturelle, medizinische soziale Zwecke fördern.
01:04:25: Und das Gute ist also wirklich durch die sehr intensiven individuellen Gespräche sehen wir auch, wo können wir wirklich mehr Wert schaffen?
01:04:33: Wo sind wirklich gute engagierte Ehrenamtliche, die sozusagen der Bedarf haben?
01:04:39: Ich glaube es muss ... Die Mittel müssen ganz gut dazu passen.
01:04:43: Wir haben oft auch sehr konkrete Wünsche und Anforderungen, die wir dann auch erfüllen wollen und das passt also auch ganz gut zusammen.
01:04:52: Aber zum Beispiel das Beispiel Kunsthalle ist eben auch eins, wo wir das ja selber mit der ECE nachher umgesetzt haben und ich glaube wahnsinnig viel erreicht haben.
01:05:01: Auch dadurch dass es so ein privat gefördertes Modell und umgesetztes Modell war, wo wie einfach diese ganze Abwicklung sehr viel ins Fezienter machen konnten als zum Beispiel jetzt eine Behörde, die das umfänglichst dann ausschreiben muss und ähnliches.
01:05:20: Da haben wir ja eine Sachspende gegeben.
01:05:21: diese Renovierung haben aber genau die Wünsche der Kunsthalle natürlich erfüllt.
01:05:25: also die inhaltlichen Vorgaben wurden dort gemacht.
01:05:29: Also ich finde es absolut richtig und wünschenswert und ich versuche nur zu greifen ist es auch so wie dass du teilweise abends nach Hause fährst im Auto sitzt oder abends beim Zähneputzen im Badezimmer stehst und denkst Ja, da gibt's dieses Thema.
01:05:42: Komm, das mach ich jetzt oder das passt jetzt?
01:05:45: Oder dass du sagst, naja, ich hab mir so einen Raster gegeben weil es kommen wahrscheinlich so viele Anfragen.
01:05:49: alle kennen eure Mittel und deinen Namen und sagen dann Du hast ja viel mehr Nachfrage als du bedienen kannst und ist ja auch viel Quatsch dabei wahrscheinlich oder viele Sinn, sagen wir sagen wir zumindest diskussionswürdige Sachen vielleicht.
01:06:01: Das ist ja zu navigieren nicht einfach.
01:06:04: Absolut!
01:06:04: Es gibt natürlich viele An Fragen und man muss natürlich sagen, wir haben ein paar Fördergrundsätze.
01:06:09: bei der Sportstiftung Kann man im Internet nachlesen?
01:06:12: Sind die Förderkriterien, die da eine Rolle spielen und so setzt man sich die natürlich auch.
01:06:18: Aber mal entscheidet das natürlich dann.
01:06:20: inzwischen ist man das natürlich so gewohnt dass man das schon aus dem Bauch ganz gut entscheiden kann.
01:06:24: Hamburg steht sehr stark im Vordergrund.
01:06:26: Und natürlich die Frage ist auch immer was ist der Impact den man damit hat?
01:06:30: also insbesondere wie viele Menschen werden davon im positiven Sinne betroffen und haben Vorteile davor.
01:06:38: Da ist es zum Beispiel eine Kunsthalle mit einer halben Million Besucher pro Jahr, das ist dann vielleicht interessanter als ein... ein kleines Museum, was vielleicht auch eine Renovierung hat vor vielleicht nur zwanzigtausend Menschen im Jahr sind.
01:06:52: Eine Hamburger Tafel ist natürlich da im Fokus wo der Bedarf dann einfach
01:06:57: sehr hoch
01:06:58: ist, wo wir uns auch engagieren also wirklich in vielen Bereichen für die Menschen, die wirklich am bedürftigsten sind und so können wir das ganz gut.
01:07:10: Also so etwas ist dann interessanter als wenn Also ich kriege noch Zuschriften von Menschen irgendwie aus Süddeutschland hier sagen.
01:07:17: Ich würde mir eigentlich eine Ferienreise wünschen, also das dann auch gut begründet.
01:07:24: Das ist jetzt nicht am Strand an meistens oder eine Bildungsreise.
01:07:27: Wohin?
01:07:27: aber da kommt man dann in sehr individuelle Förderung rein?
01:07:32: Wo wir irgendwie sagen, dass passt dann nicht und entdehnen sich... Wir werden auch gut durch unseren Stiftungsvorstand unterstützt, gerade bei der Sportstiftung wo sehr viel Anfragen eingeht können dann auch Vorgespräche werden dann häufig auch geführt.
01:07:48: Wo man auch wirklich sieht ist da auch wirklich der Wille, da gibt es Ehrenamtliche die das danach auch wirklich umsetzen werden und hat man's Gefühl dass sie dann auch länger dabei sind.
01:08:00: aber in den meisten Fällen sind wir eigentlich immer begeistert und sagen wow das ist ja wirklich enorm.
01:08:07: ich finde grad diese kleinen Förderprojekte Da hat man es gefühlt, dass da besonders viel Liebe sozusagen.
01:08:14: Also diese Liebe der Umsetzung zu der Sache dann noch viel größer ist.
01:08:21: und wenn man dann Förderantrag über siebentausend fünfhundertneunachtzig Euro bekommt und jemand hat schon genau ausgerechnet wie für ein bestimmtes Sportgerät kostet oder genau Angebote eingeholt und ist ein klares Konzept geht, dann tut man sich relativ leicht so etwas zu fördern.
01:08:37: Sag noch
01:08:38: mal ein paar Worte zum Abschluss vielleicht zur Otto Gruppe.
01:08:42: Da bist du jetzt ja nie operativ aktiv gewesen, es hat sich jetzt viel getan.
01:08:49: Dann glaube ich dein Neffel ist jetzt sozusagen da neuer in die Verantwortung gegangen und das wurde neu aufs Radtilz kommuniziert.
01:08:57: Petra leitet das Unternehmen aber für dich jetzt über Jahrzehnte wahrscheinlich immer so... Das Unternehmen neben dir, oder das auch zu mir gehört.
01:09:07: Wie blickst du drauf?
01:09:08: Ich bin ja auch in einem Gesellschafter-Rad und den Benjamini jetzt nochmal neu formiert hat.
01:09:14: Und ich finde er das sehr gut!
01:09:17: Durchdacht er bringt ein völlig neuen Spirit dort rein.
01:09:19: Ich freue mich auf die Zusammenarbeit doch mit ihm, ich glaube es wird schon nochmal einen ganz anderen kulturellen Wandel geben.
01:09:26: Mein Bruder ist natürlich eine Legende.
01:09:27: der hat da ganz viel erreicht.
01:09:30: Ich glaub's wird jetzt irgendwie dadurch neuer... Führungs- und Entscheidungsstil dann dort eingeführt.
01:09:37: Ich finde das total positiv, mit Petra Shana Wolf gibt es eine ganz tolle CEO.
01:09:42: Was ich toll an ihr finde ist insbesondere dass sie nicht nur jemand ist der... sich begeistern lässt und durch Emotionen leiten lässt.
01:09:49: Und jemand, der einen sehr nüchtern Blick auf die Dinge hat ... Ich glaub das im Handel immer wichtiger.
01:09:54: Wir sprachen vorhin ja über den Wandel, im Handeln gut Otto lebt das natürlich an vorderster Front dann auch mit.
01:10:00: Da gibt's natürlich Konzepte, die gehen fantastisch und andere, die kommen auch in kürzester Zeit unter Druck.
01:10:08: da sind Veränderungen erforderlich.
01:10:10: In der Hinsicht glaube ich ist es ... Ganz, ganz wichtiger Step und auf den ich mich auch freue.
01:10:19: Aber du siehst schon also dass man da jetzt gegen Amazon und so was der Ferne betrachtet macht man sich ja schon auch ein bisschen Sorgen.
01:10:25: Denkt sich gerade für Hamburg große Arbeitgeber aber der Wettbewerbsbrutal
01:10:30: ist so.
01:10:31: Ich glaube das darf man überhaupt nicht leugnen.
01:10:33: wir sprachen hier vorhin auch über andere große deutsche Händler.
01:10:38: gut Kratten werden immer wieder neu gemischt und es ist ein Wahnsinnswettbewerb, der dort im Moment stattfindet.
01:10:45: Und da muss ich natürlich Otto weiter behaupten und positionieren.
01:10:49: Ich fürchte, man muss diesen Wandel auch begegnen, dann wird's einige schmerzhafte Einschnitte geben müssen einfach um die Zukunft für bewerbsfähig zu bleiben.
01:11:01: Okay also ... Vielen Dank, dass du einmal die ganze Reise erzählst.
01:11:06: Ich würde sagen das ist ein bisschen die Einkaufszentralwelt vor allen Dingen, die kannte ich noch nicht so.
01:11:09: und am Ende dann die gemeinsame Hoffnung vielleicht viele Menschen hier in Hamburg überzeugen zu können, dass das Olympia hier cool wäre und auch sinnvoll wär und uns alle nach vorne bringen würde.
01:11:22: Ja, die Vision Olympian Hamburg zu bringen wäre wirklich gigantisch!
01:11:25: Das wird uns einen ganz tollen Anschub geben, den wir dringend brauchen.
01:11:29: Das
01:11:30: sehe ich ganz genau so.
01:11:31: Ich glaube, du bist da sehr engagiert.
01:11:34: Ich bin da in kleiner Form auch hier so gut es geht, engagiert in der Stadt.
01:11:37: das... Wenn wir dann erleben wie jetzt die Abstimmung im Ende Mai ist, die dann vorbei ist, dann wissen wir, wie die Abstimmungen gelaufen sind und wenn das dann halt kommen sollte, das wäre schon gigantisch.
01:11:49: Das war wirklich mein großer Traum.
01:11:51: Vielen Dank Philipp!
01:11:52: Danke dir!
01:11:53: Ciao ciao.
01:11:54: So, das war das Gespräch mit Alexander Otto.
01:11:56: Wem es gefallen hat dem empfehle ich hier sehr gerne noch mein Gespräch Mit seinem Bruder der mittlerweile legenden Status genießt dem Michael Otto also dem Schöpfer des gesamten Otto Versandhandels Imperiums.
01:12:07: Der war zu Gast im Februar.
01:12:09: zwanzig vierundzwanzig und wer generell spaßet an solchen Einzelhandels folgen an solchen.
01:12:14: wir bauen Imperien auf Folgen.
01:12:16: Dem empfehle ich jetzt spontan die Folge mit dem Alois Kobler von XXX Lutz, dem Möbelhändler der das aufgebaut hat oder gerade weiter aufbaut.
01:12:24: Den habe ich getroffen im Juli, so etwas runter scrollen und ich glaube dass in zwei Folgen am mindestens einen davon sich echt noch lohnen könnte!
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