Der einflussreichste deutsche Banker, den niemand kennt: Jörg Ambrosius (897)
Shownotes
Seine Karriere ist die vielleicht krasseste Underdog-Geschichte eines Deutschen in der Finanzwelt: Mit 26 Jahren spricht Jörg Ambrosius kein Wort Englisch, heute verantwortet er die Verwahrung eines 54-Billionen-Dollar-Vermögens für eines der wichtigsten Finanzinstitute der Welt: State Street. Über die Infrastruktur der US-Bank werden rund 13 Prozent der weltweiten Wertpapiertransaktionen abgewickelt, viel mehr Systemrelevanz geht kaum. Im OMR Podcast spricht Jörg Ambrosius darüber, was es bedeutet, für die Sicherheit eines Vermögens zu sorgen, das etwa zehn Mal so groß ist wie das BIP von Deutschland. Außerdem verrät er, wie er es von der Ausbildung bei der Volksbank Cochem bis an die Spitze eines US-Giganten geschafft hat, warum Europa regulatorisch den Anschluss verliert und warum er nicht daran glaubt, dass Bitcoin eine Zukunft haben.
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00:00:00: Wir haben mal wieder jemanden gefunden, jemand zu Gast aus der absoluten wirtschaftlichen Weltspitze.
00:00:05: Ein Deutschen von dem ihr wahrscheinlich noch nie gehört habt so ähnlich wie vor einigen Monaten mal der Michael Miebach, der CEO von Mastercard also einer der wertvollsten Firmen in der Welt.
00:00:14: jetzt Jörg Ambrosius ist eine Art Co-Chef bei State Street einem der größten Geldanleger der Welt.
00:00:21: die verwahren über fünfzig Billionen Dollar in deutscher Sprachweise Also wirklich Billionen!
00:00:28: In USA würde man sagen Trillions!
00:00:30: Wirklich
00:00:31: Wahnsinn.
00:00:31: Wenn der Jörg Stopp sagen würde, dann würde wahrscheinlich das weltweite Finanzsystem sofort stillstehen.
00:00:37: Insofern ist State Street mal ganz sicher systemrelevant Und entsprechend habe ich mit ihm auch die großen Fragen erörtert.
00:00:43: Glaubt ihr an Bitcoin?
00:00:44: Die Antwort ist Nein.
00:00:45: Warum gleich im Podcast aber auch die ganze Wirecard pleite?
00:00:48: wie kann sowas immer noch passieren?
00:00:50: und natürlich hab ich ihn auch gefragt Wie er sein Geld anlegt und wie es schafft mit sechzig interkontinental Flügen pro Jahr klar zu kommen.
00:00:57: Also ziemlich kompakte, trotzdem ziemlich volle Folge mit Jörg Ambrosius.
00:01:02: Auf geht's!
00:01:14: Hi Jörgg
00:01:15: Hallo Philipp
00:01:16: Wie viel Geld ist es ganz genau als Eingangsfrage mal das jeder verwaltet?
00:01:19: Naja wir haben zwei Dimensionen in dem wir die Geldmeher messen.
00:01:23: Das eine sind die Vermögen die wir für Kunden verwalten treuhinderisch verwalten und verwahren.
00:01:31: Da waren es per Ende letzten Jahres mehr als dreieinfünfzig Billionen und US-Dollar.
00:01:37: Und zusätzlich sind wir auch einer der großen Assetmanager weltweit, in dem Bereich hatten wir auch eine letzten Jahre mehr als fünf einhalb Billionen Assets an der Management.
00:01:47: Aber wer
00:01:48: redet von Billionern sind halt die deutschen Billionen?
00:01:50: Also nicht Milliarden sondern... Das sind
00:01:52: Trillions im Englischen und den Deutschen Billionen korrekt!
00:01:57: Billionen, auf denen ihr da sitzt.
00:02:00: Das ist jetzt sehr schon eine Menge Geld aber man muss unterscheiden wie.
00:02:04: einiges davon legt ihr konkret an und einiges wird sozusagen über eure Strukturen verwaltet im Sinne vor allen Dingen von ETFs?
00:02:11: Genau wir sind jetzt für die große Zahl die ich eben genannt habe.
00:02:16: der Treffensbegriff eigentlich ist Wir sind der treuhänder Das heißt im Englischen nennt man das Trustee.
00:02:21: Wir sind die Adresse, die sicherstellt dass zum einen die Vermögenswerte existieren.
00:02:28: Dass der Kunde die Möglichkeit hat der Investor sie zu bewegen wenn er denn möchte.
00:02:35: und wenn er sie bewegen möchte sind wir denjenigen sicherstellen dass sie so bewegt werden, wie denn das angedacht ist.
00:02:42: Das heißt Klassisches Zug um Zuggeschäft.
00:02:45: ich kaufe oder verkaufe etwas in der Regel Wertpapiere gegen Geld, sodass egal in welchem Markt weltweit diese Abwicklung eines Kauf- oder Verkaufserfolgen soll wir sicherstellen, dass zum einen der Vermögensübergang des Assets stattfindet aber im Gegenzug dann auch Geld entweder gezahlt oder empfangen wird.
00:03:07: Also es ist schon eine riesige Datenbank, weil auf der ganzen Welt Menschen kaufen irgendwie ETFs und ihr seid die Struktur dahinter.
00:03:15: Genau
00:03:15: wir wickeln für unsere Investoren diese Geschäfte in mehr als einhundert Märkten ab.
00:03:23: In einundreißig Märkten sind wir selbst mit Personal vertreten Und ansonsten die Märkte wo wir nicht selbst vertrete sind haben wir Partner die für uns diese Abfüllung übernehmen.
00:03:36: Der Kunde kontraiert allerdings mit uns, das heißt es ist unsere Aufgabe sicherzustellen dass die Unterverwarer, die wir dann in den globalen Märkten beauftragen entsprechend das Geschäft auch so abwickeln, dass der Kunde die Sicherheit hat, dass die Vermögensgegenstände wie gesagt existieren oder auch entsprechend so bewegt werden wie denn das gewünscht ist.
00:04:00: Das
00:04:00: heißt ihr seid dann ganz großen Teil schon eine BtB-Firma ne?
00:04:03: Wir sind eigentlich ausschließlich BtoB, das heißt wir machen rein institutionelles Geschäft.
00:04:09: Das heißt als Privatkunde kannst du bei uns kein Konto öffnen.
00:04:13: Unser Geschäft ist institutionell geprägt und dort muss man sagen haben wir eigentlich mit allen großen Institutionen weltweit zu tun die große Vermögensanlagen verwalten oder im Auftrag ihrer Kunden die Gelder anlegen.
00:04:34: Also es gibt ja dieses berühmte Unternehmen Wirecard, wo dann irgendwie auch die Rede davon war.
00:04:37: Es gibt irgendwelche Konten und da hat man mal nachgeschaut... Es wurde über Jahre in allen Erzählter gelbenes Gelder.
00:04:43: Und dann haben wir ja auch Monate gedauert um zu überprüfen, gibt es diese Gelder eigentlich wirklich?
00:04:48: Das gab sie nicht!
00:04:49: Bei euch muss jemand bei so viel Geld sicherstellen, dass das Ganze auf dem Zettel übersteht.
00:04:54: Auch wenn ich da ist.
00:04:55: Korrekt,
00:04:55: d.h.,
00:04:56: da gibts auch tägliche Abstimmung.
00:05:00: Reconciliations ist der Fachbegriff im Englischen, wo auf täglicher Basis sichergestellt wird dass die verbuchten Vermögensgegenstände auch dann entsprechend da sind.
00:05:12: Du hast Wirecard angesprochen.
00:05:13: es gibt andere prominente Beispiele wo Vermögen Gegenstände verbucht wurden dies aber gar nicht gab.
00:05:23: oder auch kürzlich noch nicht so lange her FTX, wo dann Vermögensgegenstände die verbucht wurden sich plötzlich in Luft aufgelöst haben.
00:05:30: Und das ist die essenzielle Funktion des Treuhänders unsere Aufgabe sicherzustellen nach bestem Wissen und Gewissen dass das nicht passiert und wir mit Partnern zusammenarbeiten die wir regelmäßig prüfen um sicher zu stellen dass diese Vermögen Gegenstände wirklich da sind.
00:05:50: Das heißt, ihr seid am Ende auch extrem systemrelevant.
00:05:52: Also wenn irgendwas bei euch schief geht dann fehlt möglicherweise irgendwo in der Weltwirtschaft mal eine Billion oder so.
00:05:58: Also durch unsere Infrastruktur werden etwa dreizehn Prozent aller weltweiten Wertpapier Transaktionen abgewickelt und wir haben natürlich Tage jetzt leider in den letzten Jahren ja häufiger wo die Volatilität am Markt extrem groß ist wo dann Volumina generiert werden extrem hoch sein können.
00:06:20: Und dort zeigt sich dann, ob sie als Unternehmen eine Infrastruktur vorhalten die resilient ist dass sie diese Volumina, die dort entstehen können auch entsprechend abwickeln kann.
00:06:34: und das ist das klassische Skalengeschäft in dem wir uns...
00:06:39: Wer macht jetzt was noch?
00:06:39: Also für Zürer die wird State Street.
00:06:41: ich meine mir bewusst weil mal irgendwie Anfang der Nullerjahren-Practikum gemacht in einer Wall Street damals.
00:06:48: Und da war schon State Street immer so eine Adresse, wo man versuchte das als eure Anlageseite dann irgendwie über uns gehandelt hat.
00:06:53: also insofern kannte ich als den Begriff State schon seit langer Zeit.
00:06:57: Aber gibt es noch andere Firmen vielleicht, die wir euch nicht kennen?
00:07:00: Wer ist noch so in dem Bereich aktiv?
00:07:02: Das Geschäft wird ganz klar weltweit dominiert von amerikanischen Institutionen d.h.
00:07:07: neben uns sind in dem Geschäft aktiv die Bank of New York eine JP Morgan, eine Citibank.
00:07:15: Das sind eigentlich die größten Spieler.
00:07:17: in Europa gibt es einige Institutionen, die das Geschäft auch relativ groß volumig betreiben BNP Paribas dazu nennen.
00:07:29: andere europäische Spieler haben dieses Geschäft vor Jahren aufgegeben.
00:07:33: so hat State Street im Jahr zwei tausend und drei das geschäft von der deutschen Bank in dem Bereich zum Beispiel übernommen.
00:07:41: So jetzt die Frage, du bist also in der Hochfinanz angekommen.
00:07:44: Kann man so sagen?
00:07:45: Dein Titel ist nicht CEO des Unternehmens und du warst bis vor kurzem Schief-Commercial Officer.
00:07:54: Ich
00:07:54: bin der President von Investment Services.
00:07:56: Das ist also der Bereich, der das Bankgeschäft des Konzerns darstellt.
00:08:01: Also alles außer Asset Management und Handelsgeschäft fällt unter meine Zuständigkeit.
00:08:05: Da ist ungefähr siebzig Prozent... Der Mitarbeiter und siebzig Prozent des Umsatzes werden am Ende des Tages durch mich verantworten.
00:08:13: Und beim
00:08:13: Mitarbeitern reden wir auch von über fünfzigtausend?
00:08:15: Ja, fünfzig tausend Mitarbeiter weltweit.
00:08:18: Wir kommen dann nur ein bisschen auf das Geschäft, aber erst mal vielleicht deinen Weg.
00:08:22: Denn jetzt bist du da oben angekommen, auch angefangen hat es in Cochem bei einer Bank.
00:08:28: also ist es ein Ort irgendwie so neben der Eifel hab ich geguckt und da hast du mal als Bankaufwand angefangen?
00:08:34: Das ist so... Ich habe Abitur gemacht in Wittlich, das ist eine kleine Stadt zwischen Eifeln und Mosel und habe entschieden nach Abituren Militär ne Bankausbildung zu machen lokalen Volksbank dann absolviert.
00:08:52: Und dann stellte sich die Frage nach der Bankausbildung, ob ich anfange Geld zu verdienen?
00:08:58: Ich war der Einzige, der damals gesagt hat nach der Ausbildung, ich gehe nicht nach Luxemburg weil das war sehr lukrativ damals.
00:09:04: Grenzenabereich nach Luxemburg zu gehen steuerbegünstigt dort Geld zur Verdienung gesagt Nein, ich möchte gerne studieren war in meiner Familie auch der erste, der sowohl Abitur als auch dein Studium gemacht hat und habe dann meine heutige Frau schon kennengelernt während der Ausbildungszeit.
00:09:27: Sie hat gearbeitet ich hab studiert in Siegen und dann hat sich nach dem Studium die Frage gestellt ja was machst du jetzt?
00:09:36: Jetzt hatte Zwei Bewerbungen damals losgeschickt, die eine bei Aldi Süd war erfolgreich.
00:09:45: Das heißt ich hätte die Möglichkeit gehabt in ein globales Trainierprogramm von Aldi-Süd einzusteigen.
00:09:52: Die haben damals das höchste Gehalt geboten und auch schon Firmwagen was ja damals so nach Studium attraktives Inzente war habe aber dann über meinen Finanzprofessor Henry Schäfer der in Kontakt hatte zur Deutschen Bank Die Möglichkeit gehabt, dort ein Gespräch mit einem Bereichsvorstand zu führen.
00:10:10: Jürgen Marciniak und da hat die Chemie ganz gut gepasst Und er hat mir dann nach einer Stunde gesagt hey wenn du gerne in den Globales Trainierprogramm bei uns einsteigen möchtest Dann sagt mir Montag Bescheid und Du hast die Stelle!
00:10:25: Dann habe ich gesagt Herr Marciniac finde ich toll.
00:10:28: es gibt nur ein kleines Problem Ich spreche kein Englisch.
00:10:32: Man hatte mir gesagt wie du sprichst kann englisch sage ja ich hab zur Abitur gemacht aber Ich hatte Leistungskurs Latein gewählt, taktisch um Englisch zu umgehen.
00:10:42: Und war nicht in der Lage einen geraden Satz in Englische zu sprechen.
00:10:47: und hat er mir damals gesagt – ich komme da später noch mal drauf zurück im Gespräch heute weil das für mich ein ganz prägener Moment war – möchtest du es lernen?
00:10:55: Dann hab' ich gesagt ja!
00:10:56: Dann habe ich gesagt okay sag mir Montag Bescheid wenn du den Job willst hast du den job auch ohne englisch.
00:11:01: und dann hat die deutsche Bank mit den Job angeboten und haben mich gleich zu Beginn des Trainierprogramms für vier Wochen nach London Einzelunterricht, Regent Street Sprachschule geschickt.
00:11:14: Und so habe ich dann im Alter von sechsundzwanzig begonnen Englisch zu sprechen.
00:11:20: Das werde ich der Bank nie vergessen und insbesondere Herrn Marciniak dass er mir die Chance gegeben hat.
00:11:26: Was ich gelernt hatte damals war zum einen ist es gut transparent sein zu sagen Ich hab dein Gap Und wenn jemand dann trotzdem dir die Chance gibt und du dann zeigen kannst, du bist gewillt.
00:11:38: Dann hast du die richtige Einstellung ist sehr vieles möglich.
00:11:40: nicht hat mir damals geschworen Wenn ich später im Berufsleben die Chance habe auch Talenten zu helfen Die vielleicht auch ein Gap haben oder halt Nicht alles mitbringen.
00:11:54: Ich aber spüre dass jemand die richtige Motivation hat werde ich das tun und das habe ich heute mit Begeisterung, also ein großes Thema für mich Talentförderung.
00:12:04: Und du hast bei der Deutschen Bank auch eine ganz gute Karriere gemacht.
00:12:06: bis dann da schnell hoch zum VP?
00:12:08: Ich war dann
00:12:09: nach fünf Jahren, man nannte es damals Chief of Staff, also mein Effekt Mädchen für alles für den Bereichsverstand... ...und hab mich dann aber entschieden, nachdem die State Street als globales Unternehmen angeklopft hat einen Schritt zu machen der einen Sprung ins kalte Wasser war.
00:12:31: Und zwar hat dir die State Street eine Stelle ausgeschrieben als Salesperson Verkauf und das war immer was, was ich machen wollte.
00:12:41: Das war damals ein großer Schritt.
00:12:44: Es gab damals so die ersten Gespräche im Markt.
00:12:47: Naja Die Deutsche Bank steigt vielleicht aus dem Geschäft aus.
00:12:51: Ich dachte mir Für mal das Gespräch mit State Street und Mir ist damals sehr klar vermittelt worden vom Europäischen Management von State Street, dass die Bank einen sehr langen Atem hat und eine strategische Grundsatzentscheidung getroffen hat in Europa führende Anbieter in dem Geschäft zu werden.
00:13:10: Und ich habe das
00:13:11: ist was denn auch in dieses geschäft reingerutscht während der deutschen bahnsteil also genau
00:13:14: ich war in diesem geschäft auch bei der deutschen bank in dem kastet die geschäft.
00:13:18: dass wie gesagt als mir mein finanzprofessor dann so gesagt hat fühlte mein gespräch des der bereich kastete und gesagt was ist kasteli?
00:13:26: hab ich nie gehört im begriff.
00:13:28: Dann hat er mir gesagt, da gibt's eine Abhandlung von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel.
00:13:34: Wo das Kaste die Geschäft beschrieben war.
00:13:36: Da hab ich mir es angelesen und gesagt okay klingt gut, klingt spannend, klingt global.
00:13:40: Spannend ist so... Aber so bin ich halt da gelandet.
00:13:44: Das war also mehr oder weniger ein Zufall.
00:13:46: Und dann bin ich dann zur Stateswood gewechselt.
00:13:50: Die Stateswood war damals in Deutschland im Jahr two-thausend und eins Ein relativ kleiner Bank, die Probleme hatte damals mit der Aufsicht für Finanzen.
00:14:06: Es gab also regulaturische Probleme weil amerikanisches Institut kommt nach Deutschland muss erstmal verstehen wie der lokale Markt funktioniert.
00:14:16: da konnte ich einiges beitragen um die Situation relativ schnell zu verbessern.
00:14:22: Und achtzehn Monate später, nachdem ich bei der State Street begonnen hatte hat die State Street global das Geschäft der Deutschen Bank gekauft.
00:14:28: Das heißt lokale Positionen.
00:14:32: State Street in Deutschland als ich anfing Underdog, achtzehnte später Geschäfte deutschen Bank gekauft Marktführer und da hatte ich natürlich auch etwas Glück dass das so passiert ist und bin dann relativ schnell im Rahmen dieser Übernahme auch bei State Street Ja, hatte ich.
00:14:51: die hat mir wenig Gelegenheit gegeben größere Funktionen zu übernehmen.
00:14:55: Ursprünglich im Verkaufsbereich war dann irgendwann für den Verkaufen Europa verantwortlich und hat mich dann gebeten mehr oder mehr auch auf die Gesamtgeschäftseite inklusive der operativen Verantwortung zu wechseln.
00:15:12: Und Ich bin Dann Im Jahre?
00:15:19: Und wir haben dann entschieden, wovon Brexit noch keine Rede war dass wir die europäische Bankentität für das State Street Gebilde in Deutschland ansiedeln werden.
00:15:36: Das waren relativ harter interne Wettbewerb damals zwischen Deutschland Luxemburg und UK.
00:15:44: So setzt heute noch die Europäische Bankeinheit in München.
00:15:49: Ich bin dann nach fünf Jahren aus der Geschäftsführung dort ausgeschieden, weil man mich gebeten hat das gesamte Europageschäftfestival zu verwalten.
00:15:59: Hab eine Aufsichtsratfunktion immer noch für die Bank hier in Deutschland.
00:16:06: Hab dann in der Zeit als Brexit sehr aktiv wurde mit den Aufsichtshbehörden sowohl in Deutschland EZB als auch dem Regulator in UK verhandelt, wie wir uns denn jetzt aufstellen in diesem Kontext.
00:16:26: Und was wir gemacht haben am Ende des Tages ist das Geschäft in Europa zweigeteilt.
00:16:30: Das heißt, wir betreiben heute das Geschäft In-UK als eine Filiale der globalen Bank und wir betreiben das Geschäft im Rest Europas aus dieser europäischen Bank die jetzt fest etabliert in München ihren Sitz hat und mittlerweile über Zehntausend Mitarbeiter hier in Europa hat.
00:16:53: Aber du bist denn der Nummer einaufgestiegen, in die weltweite Struktur?
00:16:55: Genau!
00:16:56: Und dann nachdem ich Europaschef war hatte man mich gebeten dann chief commercial officer zu werden das heißt verantwortlich für den Vertrieb weltweit.
00:17:04: Das war da nochmal ein großer Schritt.
00:17:06: also aus europa raus auch am Ende des Tages die Geschäftsentwicklung In Asien, insbesondere auch den USA zu entwickeln.
00:17:15: Das heißt ich habe dann begonnen sehr viel Zeit auch vor Ort in den USA verbringen um die Kunden dort zu verstehen am Beziehungen aufzubauen.
00:17:24: und dann hat man mich vor achtzehn Monaten gebeten dass die Gesamtverantwortung für den Bereich Investment Services übernehmen.
00:17:30: also im Englischen ist der Begriff des Presidents da genutzt, am Ende des Tages bin ich im Vorstand verantwortlich für den Geschäftsbereich Investment Services der wie gesagt siebzig Prozent.
00:17:44: Deine Kunden wenn du das machst vertrieb dann wendest du dich an andere Banken zum Beispiel einer Versicherungskonzerne und bietest in eurer Abtrichtungsstruktur sozusagen?
00:17:52: So ist es!
00:17:54: Und wir haben ja das Geschäftsmodell... über die letzten Jahre deutlich ausgeweitet.
00:18:00: Wir haben als Konzern vor fünf Jahren ein Softwareunternehmen gekauft, was spezialisiert ist auf Portfolio Management, Charles River Development und sind heute in der Lage großen Investoren oder großen Asset Managers anzubieten dass wir deren komplettes Ecosystem darstellen können.
00:18:22: das heißt sie können vom Portfoliummanagement angefangen alles an State Suite auslagern als Dienstleistung und können sich komplett auf ihr Kerngeschäft fokussieren.
00:18:34: Und das Kerngeschef eines Asset Managers ist die Vermögensanlage, Investment Entscheidungen zu treffen und eine möglichst große Performance für die Investoren zu ermitteln.
00:18:46: Und alles andere könnten wir machen – es gibt Unternehmen, Großunternehmen, die diesen Schritt gegangen sind im Ende des Tages in der Industrie Front-to-Back, das heißt Frontoffice, Mitteloffice und Backoffice.
00:19:00: Alles an Stades wieder ausgelagert haben.
00:19:04: Das ist ein Trend der sich mit den letzten Jahren so abgezeichnet hat weil...
00:19:10: Es ist also ein bisschen der Trend auf dem du dann auch deine letzten Jahre Karriere entstanden sind, weil man, weil du das früh gesehen hast und weil man sozusagen braucht ja eine Welle die man wahrscheinlich in so Konzernen nach oben schwimmt wo du sagst okay irgendwie geht es immer da voran wo der Kollege sitzt.
00:19:24: Das war dann nicht nur eine gute Arbeit wahrscheinlich, sondern auch der Trend, den sich getragen
00:19:27: hat.
00:19:27: Ja wir haben das ganz gut gemacht.
00:19:28: aber wie du sagst wer waren natürlich da zur richtigen Zeit am richtigen Ort hatten vielleicht früher ne Idee wie die Industrie sich entwickeln kann als andere?
00:19:37: Das hat State Street in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer gut gemacht.
00:19:41: Wir haben eigentlich auch keine Wahl weil wenn wir uns vergleichen mit anderen sehr breit aufgestellten Finanzkonzernen wir sind halt sehr stark fokussiert auf diese beiden Geschäftsfelder Asset Management und Asset Administration.
00:19:55: Und wir müssen dort die besten sein, deswegen musst du auch frühzeitig erkennen wie sich die Industrie weiterentwickelt.
00:20:03: was sind die neuesten Trends?
00:20:05: Und dann dich dort schneller bewegen als andere.
00:20:07: das haben wir gemacht erfolgreich gemacht Ja, meine persönlichen Werte gerne geholfen.
00:20:14: Klar!
00:20:14: Was für Gebühren zieht man sich da?
00:20:16: Wenn wir jetzt sozusagen sagen... Sag mal ihr nehmt jetzt die nächsten hundert Milliarden, die von euch verwaltet werden.
00:20:22: Was dürft ihr euch denn da einbehalten?
00:20:25: Also unsere Währung für Gebüren sind Basispunkte.
00:20:30: Ein Basispunkt sind Null Komma Null Eins Prozent.
00:20:34: Also ein Basisppunkt auf eine Milliarde gerechnet sind einhundertausend Eine Milliarde Vermögen, ein Basispunkt hunderttausend.
00:20:43: Es hängt natürlich stark davon ab wie breit die Dienstleistung ausfällt, die ein Kunde wählt.
00:20:49: für das klassische Verwahrgeschäft.
00:20:51: Hängt es davon ab in welchen Märkten du deine Vermögens investierst.
00:20:57: Das heißt wenn du jetzt in den USA investierest und eine Marke extrem automatisiert abgewickelt wird dann ist eine Verwahlgebühr deutlich unter einem Basispunkt.
00:21:08: Wenn du aber zum Beispiel in ein afrikanisches Land investierst, dann kann die Verwahrgebühr durchaus auch mal zwanzig Basispunkte betragen weil es operative Risiken gibt Abwechslungsrisiken, die werden eingepreist in unsere Dienstleistung üblicherweise für große Mandate.
00:21:25: bewegen wir uns bei Basispunten in der Region zwischen zwei und sechs Basispunken wie dieses Geschäft heute vergütet wird.
00:21:33: In Summe kommt dann dabei jetzt im letzten Jahr ein Umsatz raus von zweiundzwanzig Milliarden.
00:21:39: Und dann laufen dagegen entsprechend wahrscheinlich vor allem eure Personalkosten und Technologiekosten.
00:21:45: Technologiekosten,
00:21:45: das heißt wir investieren jedes Jahr mehr als drei Milliarden mittlerweile in Technologie Innovationen.
00:21:52: Das ist ein großer Kostenblock.
00:21:56: der andere Ertragsbringer in dem Geschäft als auch Kostenpunkte sind Zinsen, das heißt Liquidität.
00:22:02: Die Kunden bei uns vorhalten wird entsprechend den Kunden vergütet.
00:22:08: auf der anderen Seite haben wir die Chance natürlich damit auch Zins ertrag zu generieren.
00:22:12: Das sind die zwei großen Einkommensquellen, das ist Gebühren und Zinseinkünfte.
00:22:18: Und auf der Kostenseite ist es so, Großteil ist Personal und zunehmend wird Technologie einen größeren Anteil an dem Gesamtkostenblock übernehmen.
00:22:27: Also am Ende was das im letzten Übrigen blieb?
00:22:30: Ist da glaube ich öffentlich?
00:22:33: Ich weiß Market Cap ist aktuell für mehr als dreißig Milliarden Euro ungefähr also in deutscher Verhältnis übersetzt nicht ganz vw aber so was liegt in der?
00:22:44: Adidas war damals bis vor kurzem so ungefähr Von der, vom Wert ungefähr.
00:22:48: Das ist jetzt nicht einer der größten deutschen Firma schon, wäre ja im Dachs auf jeden Fall.
00:22:53: Wir wären definitiv im Dax und wir sind vom Kursgewinnenverhältnis nach wie vor eher moderat bewertet.
00:22:59: Das heißt, wir gehen davon aus dass durchaus auch dort weiteres... Sag
00:23:04: mal, sag mal, was haben die Ergebnisse?
00:23:06: Wo will ich dir?
00:23:06: Was du fast findest?
00:23:07: Wir hatten letztes Jahr einen Kursgewinnverhältnissen von acht.
00:23:10: Von acht!
00:23:11: Also das heißt, ich muss diese dreißig Jahre durch acht teilen dann weiß ich, ob das Ergebnis liegt also bei irgendwie.. Also ist dann ... vier, komm mal irgendwas.
00:23:20: Okay also es war ja eine Reise und jetzt bist du da angekommen und stelle ich mir so vor dass du jetzt da jeden Tag wahrscheinlich morgens aufschliessst und sagst okay was ist heute wieder los?
00:23:34: Und kriegen wir das alles abgewickelt?
00:23:36: Also wenn man die Verwandlung verträgt, ist man dann sehr stark nachrichtenabhängig und denkt sich ok jetzt ist hier irgendwie Also nicht die Straße von Hormus blockiert, das könnte zu folgenden Verwerfungen führen und das und das.
00:23:49: Oder
00:23:49: jetzt
00:23:51: kommt da irgendwie eine neue Nachricht rein?
00:23:53: Das muss man sich daneben so sehr stark davon geprägt davor stellen.
00:23:57: Also es ist ein gesunder Mix sage ich mal.
00:23:58: Es hat.
00:23:59: natürlich haben kurzfristige Entwicklungen einen Einfluss auf unser Geschäft.
00:24:07: Wir haben Mitarbeiter im mittleren Osten, das heißt wenn dort Drohnen oder Raketen abgefangen werden und drüben auf die Erde fallen ist es für uns ein Thema weil Priorität Nummer eins ist die Sicherheit der Mitarbeiter im Konzern.
00:24:20: Das heißt als das losging jetzt im Iran waren wir morgens gleich im Krisenkoll mit den entsprechenden Teilnehmern weltweit aber auch vor Ort um sicherzustellen.
00:24:32: wie gehen wir damit um?
00:24:33: zum einen was tun wir damit unsere Mitarbeiter sicher sind?
00:24:37: Was tun wir, damit wir unsere Kunden vor Ort weiter bedienen können.
00:24:42: Was sind Extremszenarien?
00:24:44: Das heißt wenn wir vor Ort nicht mehr produzieren können wo würde dann die Produktion... Also die Dienstleistung abwickeln können?
00:24:53: das heißt wenn ich den Kunden vor ort nicht mehr bedienen kann muss ich ja irgendwo anders am Ende des Tages die Dienstleistungen erbringen.
00:25:01: Generell ist unser Unternehmen so aufgestellt, dass wir für Szenarien ausgerichtet sind.
00:25:10: Egal welches Abwicklungszentrum was wir weltweit betreiben von einer realen Rakete oder von einem Cyberangriff lahmgelegt würde können wir sofort die Produktion in ein anderes Abwickungszentrum switchen.
00:25:30: Wir operieren, was die großen Abwirkungszentren angeht mittlerweile mit fünf sind aber dabei das weiter aufzustocken um das Konzentrationsrisiko weiter zu verringern.
00:25:42: Wenn du hörst, das ist ja erst mal ein total attraktives Geschäft eigentlich.
00:25:45: Du sagst jetzt zur Dienstleistung aber es ist ja irgendwo auch eine Technologie geschäft.
00:25:49: Die Menschen überweisen euch dann da das Geld und das wird nicht von dort auf morgen abgezogen werden nämlich an.
00:25:53: Man hat einen harten Lock-in bei den verschiedenen Partnern.
00:25:56: Das ist ein B to B. Irgendwo in Teilen Softwaregeschäfte nämlich an, hast ihr so beschrieben?
00:26:05: Bei den Nachrichten sagst du auch Ja man muss darauf reagieren aber ihr habt das irgendwie ganz gut im Griff.
00:26:09: Warum ist es nicht noch mehr wert?
00:26:11: Naja, also das ist ein Geschäft was sehr langfristig ausgerichtet ist.
00:26:15: Das heißt die größten Kosten die einem Kunden entstehen ist dann wenn ihr den Anbieter wechselt.
00:26:22: Das heisst wenn du einen Anbeter in dem Bereich gewählt hast der für dich eine gute Dienstleistung erbringt und du das Vertrauen an diesen Anbieten hast dass eher deine Gelder treuhänderisch gut verwahrt.
00:26:38: Dann wirst du in der Regel Nicht diesen anbieter wächst
00:26:42: man kann schnell wachsen hat einmal die größte hat und dann ist es.
00:26:44: das heißt, dass ist jetzt kein geschäft wo Kunden ständig hin und her wechseln sondern ist ein extrem langfristig ausgerichtes geschäft.
00:26:56: wir nutzen eigentlich immer den begriff eines super tankers so als wenn der super tanker in fad ist.
00:27:02: Und die richtung wechselen will dann dauert das.
00:27:05: Also sie können nicht mal ad hoc die Richtung wechseln, sondern Sie müssen dann im Endeffekt steuern und dann dauert's bis der Tanker seine Fahrt Richtung ändert.
00:27:14: Auf der anderen Seite ist dieses Geschäft dadurch aber sehr attraktiv weil es jedes Jahr gutes Gebühren Einkommen bringt.
00:27:25: Ich bin jetzt seit von zwanzig Jahren dabei.
00:27:26: ich hatte in den fünfundzwanzig jahren genau ein Quartal In dem unsere Bank einen operativen Los hat und das war Das eine Quartal nach der Finanzkrise, also im Jahr acht, wo der Konzern damals alle Lasten, die im Zuge der Finanzkrise entstanden sind, abgewickelt hat.
00:27:46: Ansonsten ist dieses Geschäft extrem resilient und extrem stabil.
00:27:52: Man kann natürlich sagen es ist nicht so sexy wie andere Geschäfte weil es halt auch nicht diese Volatilität nach oben hat.
00:27:58: aber das hat auch nicht die Volatilität nach unten.
00:28:01: Und jetzt hat er gute Dividende?
00:28:03: Wir zahlen ... Dividende ist ja in den USA jetzt nicht so prominent wie in Europa.
00:28:11: Aber wir zahlen die Dividend, aber jetzt nicht der Treiber für Investoren im Endeffekt zu sagen, wir wollen als Titel investieren.
00:28:20: Wie viel bist du denn in den US?
00:28:21: Wenn man sich dein Leben vorstellt, das ist erstaunlich, ob du in München lebst und ... Das klingt jetzt nach einem sehr globalen Leben und ich meine, die Firma sitzt glaube ich in Boston.
00:28:30: Und New York ist eh Finanzzentrum.
00:28:32: also
00:28:33: etwa fünfzig Prozent meiner Zeit verbringe ich in USA.
00:28:38: das entspricht in etwa auch dem was wir an Umsatz in den USA generieren.
00:28:45: das heißt wir haben es geschafft jetzt über die letzten Jahre unser Umsatz aufkommen außerhalb der USA, auf knapp fünfzig Prozent des Konzernumsatzes zu erhöhen.
00:28:57: So verbringe ich etwa fünfzig prozent meiner Zeit außerhalb die USA und fünfzig Prozent innerhalb der USA.
00:29:02: Okay mittlerweile sprachlich bist du da jetzt voll angekommen nicht mal?
00:29:05: Sprachlich bin ich nach wie vor kein Muttersprachler aber wenn ich vergleiche wie ich mit sechsundzwanzig gestammelt habe gegenüber dem wie ich mich jetzt artikulieren kann hat sich das ganz gut entwickelt.
00:29:15: Ich meine du musst ja auch irgendwie auf einem sehr hohen Niveau Kunden gewinnen.
00:29:18: also insofern ist schon Sprachlich ganz solide vor, anders geht es ja nicht.
00:29:21: Also wenn die werden dann da jetzt nicht... Vielleicht ist er deutscht hier und da noch ein Qualitätsmerkmal und man denkt okay den vertraue ich jetzt.
00:29:28: aber gleichzeitig ist das auch so.
00:29:29: man muss ja schon auch
00:29:30: Konzernsprache ist englisch d.h.
00:29:32: meine Kommunikation tagsüber findet zu neunzig Prozent in Englisch statt.
00:29:36: Okay Und dann Neukundengewinnung ist.
00:29:38: geht dann so Es gibt immer eine neue Bank Die sich fragt worüber kann ich mein Geld abwickeln?
00:29:44: Und dann mal bei euch anruft oder du spürst es dann schon irgendwo.
00:29:47: Da gibts jetzt sowas nicht in Korea ein neues Institut.
00:29:50: Also das ist eine Option, dass neue Institute in der Tat entstehen die dann ja eine Dienstleister brauchen.
00:29:57: Ist aber durchaus so auch so, dass man ab und an Kunden von anderen Dienstleisern gewinnt indem man entweder eine Dienstleistung anbieten kann, die sonst niemand hat oder in der Lage ist ein Geschäft vielleicht sehr viel effizienter abzuwickeln.
00:30:12: also wir stehen da Dienstleista.
00:30:14: Was wir sehen in unserer Industrie ist eine Konzentration, das heißt die Anzahl der Anbieter nimmt tendenziell ab.
00:30:21: Die Großen werden größer.
00:30:23: Das ist aber die Natur eines Skalengeschäfts, dass heißt du brauchst die kritische Masse um dieses Geschäft langfristig profitabel abwickeln zu können.
00:30:33: Die Gebühren gehen auf Dauer und das habe ich nie anders gesehen den letzten dreißig Jahren immer nur in einer Richtung nach unten was eine gute Entwicklung für die Investoren ist.
00:30:44: Es ist unser Job als Industrie, die Märkte effizienter und kostengünstiger abzuwickeln sodass für die Investmentoren nach Kosten eine höhere nette Rendite
00:30:56: bleibt.".
00:30:56: Ist das denn jetzt dann sozusagen viel Stress auf den Weltenmärkten?
00:31:03: Nächstes Mal so... Das ist wahrscheinlich für euch keine gute Nachricht weil es den Aufwand für euch steigert.
00:31:09: Es wäre wahrscheinlich angenehmer, es wäre alles recht ruhig.
00:31:11: Dann könnt ihr eure Basispunkte ziehen und müsst vergleichsweise wenig dafür tun?
00:31:15: Naja also ein Vergütungselement bei uns sind auch Abwicklung für Transaktionen.
00:31:20: das heißt Volatilität ist persönlich schlechtes weil dort dann viel Transaktionsvolumen passiert.
00:31:26: Volatilität bringt auch mit sich des Kunden tendenziell mehr Cash-und Bargeld vorhalten was unserem Zins ertrag gut tut.
00:31:38: Ein anderes Geschäft, wo wir mittlerweile auch ein sehr großer Spieler sind ist Fremdwährungsgeschäfte.
00:31:43: Das heißt wenn Kunden dann global investieren und entsprechende Währungs- geschäfte vornehmen müssen, ist das für uns gut, wenn Volatilität hoch ist.
00:31:54: Unsicherheit per se ist natürlich etwas was schwierig ist mit dem jeder umgehen muss.
00:31:59: auf der anderen Seite war ich überrascht und bin immer noch überraschter von wie resilient die Märkte, die letzten drei vier Jahre überlebt haben.
00:32:16: Wir hatten ja durchaus jetzt Ereignisse wo man hätte denken können naja das wird jetzt irgendwann hier zu dem großen Crash führen.
00:32:25: Dem war nicht so.
00:32:26: Die Märkte waren sehr resilient.
00:32:29: Was
00:32:30: liegt vielleicht in eurer Arbeit meinst du?
00:32:32: Das liegt definitiv auch daran, dass die gesamte Industrie nach Nine Eleven – das war der erste große Einschnitt – aber dann auch nach der Finanzkrise sehr stark dran gearbeitet hat.
00:32:46: Die Abwicklung und die Infrastruktur des Marktes als auch die Kapitalisierung der Banken zu verbessern.
00:32:56: Das heißt, man kann schon sagen dass dies einen nachhaltigen Effekt hatte und das deswegen auch die Märkte selbst zur Hochzeiten vor Corona wo plötzlich in Indien zum Beispiel Büros geschlossen wurden.
00:33:12: In China berußt sich der Markt hat weiter funktioniert.
00:33:15: Der Markt ist nicht kollabiert Und es wäre ein durchaus anderes Szenarien denkbar gewesen.
00:33:20: und da sag ich die Industrie hat hier eigentlich einen guten Job gemacht.
00:33:24: Gerade wenn man so alles Corona jetzt irgendwie.
00:33:27: Krieg im Iran, gut Kriege in der Ukraine sowieso auch nochmal vielleicht eher dann aus globaler Sicht ein regionales Thema aber ich meine spätestens jetzt mit dem Iran kriegt das ja aufgrund des Öls dann schon noch ein globales Thema.
00:33:40: Also das sind die größten Einschläge wo man denkt okay Das eigentlich in alle Früchte, das muss die Börsen da unten bringen.
00:33:48: Aber hat es nicht.
00:33:49: Hat's bisher nicht.
00:33:50: und dazu muss man sagen... Und das ist mir jetzt auch kürzlich nochmal so bewusst geworden weil wir sprechen über der Jahr Finanzkrise, ... ... im Vortrag wenn man sagt ja jetzt gehts jetzt seit achtzehn Jahren nach oben und dann habe ich gedacht stimmt!
00:34:05: Was mir immer noch sehr präsent ist, weil wir damals halt schon mitten in dem Chaos agiert haben sind achtzehn Jahre.
00:34:13: Das heißt, wir haben jetzt einen langfristigen Zyklus der seit achtzehnten Jahren in eine Richtung
00:34:18: geht und das kann aber eigentlich nicht mehr so weitergehen?
00:34:20: Und wie alle wissen irgendwann wird jeder Zyklus zu dem Ende kommen.
00:34:25: Das betrifft sowohl den Kreditzyklus als auch den Marktzyklos.
00:34:31: von daher glaube ich ist es schon wichtig dass man immer auch Szenarien im Auge hat sich aufs Szenarin vorbereitet dass der Markt durchaus irgendwann noch mal sehr viel stärker unter Stress und Druck geraten kann.
00:34:46: Aber du siehst das jetzt nicht konkret voraus?
00:34:49: Wenn ich das konkret veraussehen könnte, würde ich heute nicht hier sitzen weil dann hätten wir den Kristallball in der Hand.
00:34:59: Man muss schon sehr genau auf die Faktoren achten.
00:35:04: Wir hatten ja gerade jetzt in den letzten Wochen viele Nachrichten im Bereich Private Credit zum Beispiel Liquiditätsthemen.
00:35:13: Teilweise erinnert an das, was wir im Jahr two-tausend acht und zwei-dußend neun damals gesehen haben.
00:35:17: auf der anderen Seite wenn man dann in die Themen genau reinschaut sieht man dass es eben nicht vergleichbar ist eins zu eins mit dem was wir zwei tausend eight und zwei taussend neunein gesehen haben und dass insbesondere Banken heute sehr viel besser aufgestellt sind sowohl was ihre Infrastruktur angeht was ihre Risikomanagement Kapazitäten angeht, als auch was die Kapitalausstattung angeht.
00:35:41: Aber so sagen wir ein paar Beispiele von Sachen wo du sagst das hat auf den ersten Blick einen acht oder neun erinnert?
00:35:47: Naja also wenn jemand plötzlich announced dass er kein Cash auszahlt, dass ein Investor sein Geld nicht zurückbekommt Dann war das ja das, was in dem
00:36:04: Jahr die USA wieder gesehen hat.
00:36:06: Das
00:36:06: haben wir nicht bei Banken gesehen, sondern jetzt bei privaten Kreditfonds gesehen.
00:36:11: Wie gesagt, man muss sich dann die einzelne Situation anschauen und da gibt es bisher gute Erklärungen dafür.
00:36:16: D.h.,
00:36:17: die Frage sind immer, sind das isolierte Ereignisse?
00:36:22: Oder ist das jetzt der Beginn eines strukturellen Marktproblems?
00:36:27: Wir sind nicht an dem Punkt, dass wir sagen, wir sehen schon ein struktures Marktproblem.
00:36:32: Wir schauen uns das aber sehr genauer an.
00:36:34: Ist das auch das Zitat?
00:36:35: Ich habe das irgendwie vor kurzem aufgestapft von Jamie Diamond im JP-Morgengeschäft.
00:36:39: Er sagte, wenn ich irgendwo eine Kackalake sehe dann ist die Wahrscheinlichkeit groß was am Meere sind.
00:36:44: Bezog er sich auch da?
00:36:45: Das war glaube ich durchaus in die Richtung gedacht.
00:36:49: ja!
00:36:50: Okay Okay, also das heißt witzigerweise wenn oder für mich jetzt überraschender Weise wenn du jetzt Probleme kommen siehst.
00:36:58: Für unsere merkte dann eher aus der Ecke gar nicht so sehr nach dem Motto Ölpreis oder sowas in der
00:37:03: ja Öl preis müssen wir schauen.
00:37:05: Also Öl Preis ist für mich die Frage über welchen Zeitraum sprechen wir?
00:37:10: Wenn wir jetzt ein strukturelles Öl Preis Problem bekommen Über einen langen Zeitraum wird dass einen Schock für die Weltwirtschaft bringen und dann entsprechend auch einen substanziellen Einfluss auf den Märkte haben, einen substansiellen Einfluß auf Inflationen haben.
00:37:29: Damit ein substanziellen Einfluß auf die Zinsentwicklung ist halt im Moment schwierig vorherzusagen.
00:37:38: Das hängt glaube ich jetzt wirklich davon ab, wie sich die Situation konkret in Iran weiter entwickelt.
00:37:47: Wir arbeiten dort wie generell in solchen Situationen mit verschiedenen Szenarien, wo wir uns anschauen was sind mögliche Aus- oder Entwicklungspfade und versuchen uns auf die möglichen Szenarianen vorzubereiten um dann relativ schnell agieren zu können wenn absehbar ist in welche Richtung sich Dinge entwickeln.
00:38:09: Mit dem täuschen du nicht so aus!
00:38:10: Ich steh mir vor, die ganzen Finanzgiganten.
00:38:14: Die Jamie Diamonds der Welt, Larry Finks... Das sind schon so Leute mit denen man dann ab und zu mal zusammen trifft und sich auch mal telefoniert oder so?
00:38:20: Ja wir tauschen uns im Finanzwesen schon sehr eng aus.
00:38:26: das heißt es gibt dort auch diverse Foren wo die global agenen Unternehmen zusammenkommen.
00:38:33: Wir haben den Vorteil dass wir natürlich sehr eng auch mit unseren Kunden uns austauschen dir zum Großteil große Finanzinstitute selbst sind.
00:38:42: Wer
00:38:43: ist der größte Kunde?
00:38:45: Wir haben diverse große Kunden, BlackRock ist einer der ganz großen Kunden die wir betreuen zum Beispiel und dort gibt es natürlich einen sehr engen Austausch weil am Ende des Tages wie ihr alle in der gleichen Industrie tätig sind Und es ist, glaube ich auch heute ein sehr viel engerer Austausch der in der Industrie stattfindet.
00:39:13: Im Vergleich wie das vielleicht im Jahr aus dem Nacht und im Jahr im Fall war.
00:39:16: Ich habe vor kurzem gelesen,
00:39:17: dass im letzten Jahr – das ist ja wieder Bonus-Daison gerade – scheinbar bei der Deutschen Bank mehrere Tausend Leute so einen Millionenbundi bekommen haben.
00:39:28: Ich habe diese Schlagzeile nicht gesehen, kann auch schlecht für die deutsche Bank sein.
00:39:32: Aber ich wollte ja fragen
00:39:33: wie es bei euch ist?
00:39:33: Ist das auch bei euch normal in der Bonus-Saison?
00:39:36: Also seid ihr da eher so ein Investmentbank oder eher sagen wir mal ein klassisches Unternehmen wo jetzt... also gibt's bei euch auch dann jetzt aktuell die tausend von Menschen von euren dreiundfünfzigtausend die jetzt alle sagen okay jetzt hab' ich hier fünf Millionen mehr oder drei Millionen mehr?
00:39:47: Das ist bei uns nicht so, wir sind wie gesagt ein Institut was eher langfristig agiert, bei uns sind die Volatilitäten auch in dem Bereich nicht so da.
00:39:59: Das Weiteren und das sind wir nicht anders unterwegs als viele andere Amerikaner schon nehmen ist hier bei uns ein Großteil der Kompensation auf Executive Management in Aktien, die langfristige zugeteilt werden,
00:40:14: d.h.,
00:40:16: da ist nichts mit schnellem Geld.
00:40:18: Sondern das sind langfristige Commitments, die das Unternehmen abgibt und wo wir alle dann am Ende des Tages
00:40:27: incentiviert
00:40:27: sind den Aktienkurs langfristig im Sinne aller Investoren, die in unsere Aktien investieren zu optimieren.
00:40:35: Was heißt hell ist wenn du bei der Deutschen Bank vielleicht geblieben wärst heute ein größtes Einkommen?
00:40:41: Kann ich wie gesagt nicht beurteilen.
00:40:43: aber die
00:40:43: Wahrscheinlichkeit ist nicht so groß ehrlicherweise Dass du bei der deutschen Bank jetzt besser dastehen lässt.
00:40:50: Wie gesagt, ich kann es nicht beurteilen!
00:40:51: Ich kann jetzt nicht im Detail die Vergütungsgerätin mit der Deutschen Bank.
00:40:57: Bei Herrn Sehwin gesehen?
00:41:00: Ja wiederum ist ja da schon einer der gut verdienter Nimmichmannen also wahrscheinlich vorne mit dabei.
00:41:04: das
00:41:05: haben wir auch einen guten Job gemacht.
00:41:07: wenn sich den Aktienkursentwicklung anschauen und Wenn man sie einmal Mitarbeiter der Deutschen Bank war, früher haben wir gesagt immer blau.
00:41:16: Dann ist das etwas was man natürlich nach wie vor persönlich sehr eng verfolgt und ich habe das mit einem lachenden Auge gesehen dass Christian Sewing es geschafft hat die Bank in sehr ruhiges Fahrwasser zunächst zu führen und jetzt sukzessive die Bank glaube ich sehr viel besser und profitabler aufgestellt hat.
00:41:40: Also von daher kann ich nur sagen Hut ab!
00:41:45: Aber es ist generell schon so, dass deutsche oder auch europäische Banken
00:41:49: jetzt
00:41:49: ein bisschen verloren haben in den letzten Jahren?
00:41:52: In eurer Liga spielt nicht mehr so viel mit.
00:41:53: Gut also da kommt man natürlich zu einem Thema, das man sich anschauen muss.
00:41:59: wo dran liegt denn das... Ich war kürzlich im Brüssel habe dort Gespräche geführt zur der Kapitalmarkt Union in Europa Und mir wurde dann gesagt, ja wir haben jetzt hier den neuesten Aufschlag gemacht.
00:42:15: Der Proposal ist draußen und wird mit den Mitgliedstaaten besprochen.
00:42:21: Man fragt okay wann können wir denn davon ausgehen dass das jetzt in geltendes Recht umgesetzt wird?
00:42:27: Also wann wird es konkret?
00:42:29: Weil die Aussage nachher wenn's gut läuft in zweieinhalb Jahren und das ist unser Problem in Europa!
00:42:34: Das heißt Wir sind nicht ein Markt und ich erlebe In der Realität, das heißt wir sind in sehr vielen europäischen Märkten vertreten.
00:42:43: Wir haben eine europäische Bank.
00:42:46: Die Realität heißt aber dass ich für jedes Land andere regulatorische Voraussetzungen habe diese erfüllen muss und das sind halt strukturelle Nachteile die Europa als Finanzmarkt vorgibt.
00:43:04: Aus meiner Sicht ein Grund dafür, warum die USA hier in den letzten zwei Dekaden nach der Finanzkrise, wenn man sich anschaut wie war der Abstand zwischen US-Banken und Europäischen Banken vor der FinanzKrise, nach der Finanzkrise.
00:43:21: Und der Abstand hat sich halt dramatisch vergrößert.
00:43:26: Wir sehen jetzt aktuell eine Anpassung der Regulierung die in meinen Augen sinnvoll ist.
00:43:35: D.h.,
00:43:36: hier werden Dinge adjustiert, die im Nachgang zu dem Jahr zum Teil rastisch verschärft wurden und man mit Sicherheiten im ein oder anderen Thema über das Ziel hinausgeschossen ist, wo sich auch alle einig sind.
00:43:54: Es wurden administrative Hürden aufgebaut, die aber nicht dazu dienen... Auch in den
00:44:00: USA?
00:44:00: Die Trump-Regierung siehst du da eigentlich positiv am Ende?
00:44:03: Also
00:44:04: die neue FED-Administration, die jetzt für die Aufsicht zuständig ist hat hier ein paar Dinge zurechtgerückt aus unserer Sicht.
00:44:14: Aber da sind sich auch alle Markteilnehmer einig einfach administrative Höhen waren und die im Ende des Tages das Leben der Finanzinstitute verbessern.
00:44:25: Es passiert hier aus meiner Sicht nichts wo ich sagen muss, na jetzt werden die Dinge massiv zurückgedreht und wir laufen wieder Gefahr in das Szenario reinzulaufen wie im Jahr two-tausend acht neun.
00:44:37: Man hat hier einfach regulatorische Ausfüchse jetzt begradigt.
00:44:42: In Europa sehen wir es halt bisher nicht.
00:44:44: In der Europa geht die Regulierung schon sehr stark in eine Richtung und halt nicht gleichgeschaltet in allen Märkten und da habe Strukturellen Nachteil.
00:45:00: Das Gleiche betrifft das Thema Risikokapital, Start-ups.
00:45:06: Wenn Sie in Europa ein Startup gründen, dann haben sie halt nicht einen europäischen Markt sondern Sie haben einen Start up in einem Land und Sie haben das Problem relativ schnell zu skalieren.
00:45:18: In USA haben Sie einen Markt, Sie skalieren an einer ganz anderen Größenordnung und das ist ein strukturelles Problem.
00:45:25: Wir haben jetzt die eigentlich historische Chance bezüglich der geopolitischen Entwicklungen, dass Europa sich hier sehr gut positionieren könnte.
00:45:38: Und was wir gesehen haben – und da hilft uns wieder unsere Marktposition – wo wir einen ganz guten Überblick haben über die Finanzflüsse.
00:45:46: Das heißt, wir können sehr zeitnah sehen wie Investoren die Gelder bewegen auf akkumulierter Ebene ... in den Jahr... ... in dem Jahr... hat sich dann verlangsamt zur Jahresmitte, und hat dann gestoppt.
00:46:30: Weil der Markt gesehen hat, okay Europa hat halt nicht das so schnell geliefert was der Markt erwartet hat.
00:46:39: in der zweiten Jahreshälfte von fünfundzwanzig sind dann Gelder wieder zurück in die USA reingeflossen.
00:46:45: Und da muss man schon sagen jetzt ist hier die große historische Chance für Europa langfristig Investoren Investitionen anzuziehen.
00:46:55: Die
00:46:56: Redezeit von Geld, also sowohl Aktienkäufe als auch direkt Investition
00:47:02: und Risikokapital.
00:47:05: Ich meine warum war USA in den letzten Dekats so erfolgreich?
00:47:09: Das Risikopapital dieser Welt ist in die USA geflossen.
00:47:16: Das ist etwas, was wir in Europa...
00:47:18: Die sind ja kleiner sind.
00:47:19: Ich meine immer geguckt und wenn Deutschland im Startup-Bereich werden, jedes Jahr ein paar Milliarden West, das ist ja nichts im Vergleich zu dem, was man da jetzt an globalen Zahlungsströmen halt wahrscheinlich hat?
00:47:27: Nein,
00:47:28: das is eben genau das Problem!
00:47:31: Das Geld ist hier aber da.
00:47:33: Wir sehen ja, was an Liquidität weltweit da ist.
00:47:36: Wir seh'n auch an Risikokapital, was da ist.
00:47:39: Es wird eben nicht so einem fair share.
00:47:44: Also wir brauchen ja eigentlich nur unseren fair share in Europa und den haben wir aber nicht.
00:47:48: Und da muss mich halt fragen, warum ist das so?
00:47:51: Wenn ich jetzt mit großen Investoren spreche dann sagen die, naja mein Problem ist ja wenn ich jetzt nehm sie mal die ganz Großen auch Staatsfonds die Kunden von uns sagen okay damit dass für mich Sinn macht habe Ich eine Minimum Investment Größe Die ich investieren möchte und ich jetzt sage ok ich hab jetzt hier fünfhundert Millionen.
00:48:14: Wenn ich dann in eine bestimmte Sparte in Europa investieren möchte, dann muss ich ja im Moment in ein gewisses Land investieren und dann habe ich relativ schnell dreißigvierzig Prozent des Marktes.
00:48:27: Das möchte ich aber nicht weil ich deinen Konzentrationsrisiko habe.
00:48:29: das heißt wir haben gar nicht die Kapazität im Moment dadurch dass wir eben nicht ein europäischer Markt sind um diese Volumina von den ganz großen Investoren aufzunehmen.
00:48:41: Und wenn Sie sich anschauen, wie sich die Vermögen weltweit entwickeln dann werden sie sehen dass auch hier eine Konzentrationsstadt findet.
00:48:50: Das heißt die größeren Anleger werden größer und auch hier findet eine Konsolidierung statt und es wird ganz entscheidend sein das Europa es schafft sich für diese global agierenden großen Investoren so zu positionieren um dieses Kapital langfristig in die Region zu bekommen.
00:49:16: Und das ist ein bisschen meine Sorge.
00:49:18: und da waren die USA halt in den letzten Jahren einfach in der Lage sehr viel Kapital auf Dauer anzuziehen, jetzt schauen wir mal was sich über die nächsten Jahre entwickelt.
00:49:35: Du bist jetzt zumindest noch hier, du wohnst in München.
00:49:37: Ich meine es wäre ein leichtes für dich auch zu sagen okay ich ziehe jetzt nach Boston oder nach New York und der Job wird's hergeben.
00:49:43: Ja aber da hat unsere Unternehmung in den letzten Jahren einen großen Wandel vollzogen.
00:49:48: also wir hatten jetzt mit den letzten drei vier Dekaden immer gewisse Themen die wir als Unternehmen abgewickelt haben.
00:49:55: das heißt wir haben einen Achtzigern neunzigern extremes US-Wachstum gepusht haben dann in den vergangenen Jahren das Geschäft im internationalen Bereich sehr schnell entwickelt und wir sind jetzt in den letzten fünf Jahren dabei unsere Unternehmung als ein wirklich global agierendes Unternehmen aufzustellen.
00:50:22: Was auch heißt, dass die Führungskräfte im Vorstand haben, die eben nicht alle in den US-Rasen sind.
00:50:29: Ja ich meine nur wenn du sagst okay das ist jetzt persönliche Euro Skeptik dann hättest du ja sagen können ich wahrscheinlich gab es mehrfaches Angebot.
00:50:36: Mensch kommt auch hier rüber oder so?
00:50:37: Ich bin klühender Europäer!
00:50:39: Ich glaube dass wir Europa nach wie vor eine historische Chance haben was viele in der Regel da nicht sehen.
00:50:48: Wir sind fünfhundertfünfzig Millionen europäer gegen über dreihundertfünftig Millionen Amerikanern.
00:50:56: große Vermögensgegenstände in Europa, die müssen wir aktivieren.
00:51:02: Wir müssen diese Vermögen aktivieren um am Kapitalmarkt aktiv zu werden.
00:51:08: Ich glaube das Europa...
00:51:10: Das
00:51:11: Vermögend was Europäer in Europa halten.
00:51:14: Die aber halt nach wie vor zum Teil entweder das als Sparvolumen, also den Sparguthaben führen oder rein in festwärtssinnlichen Anlagen haben.
00:51:26: Aber warum wenn jemand wie du das so sieht?
00:51:28: Ich meine, du müsst doch jetzt irgendwie mit der Geschichte auch mit der Rolle die Durchschlagskraft haben mal einen Termin zu bekommen bei Herrn Merz oder bei unserem Wirtschaftsminister oder Ministerin oder in der Vergangenheit auch schon Finanzminister und mal zu sagen ey also diese Idee dass Menschen noch mehr an Aktien rangeführt werden bei all denen sind dann sicherlich Risiken eines zwischenzeitlichen Rückschlags, die Aktien auch haben.
00:51:53: Aber anders geht es wahrscheinlich gar nicht.
00:51:56: Das sagen ja alle, die sich dann auskennen.
00:51:58: warum wird das in Deutschland nicht stärker fassiert und ich meine im Sinne der Bevölkerung mehr Geld in so eine Aktienrente oder in ein Aktien orientiertes Anlage gebracht?
00:52:10: Warum ist's so?
00:52:11: Also, Friedrich Merz versteht die Thematik natürlich bestens.
00:52:14: Er war ja auf sich gerade damals bei BlackRock und da ist er glaube ich in der Thematika sehr eng dran.
00:52:20: Ich sehe durchaus dass es jetzt ernsthafte Bestrebungen gibt In der Bundesregierung das zu ändern.
00:52:29: Aber wir wissen halt Die Dinge dauern zu lange Und das ist aus meiner Sicht Das Vortale Dass uns nicht gelingt Dinge zeitnah schnell umzusetzen.
00:52:45: Wir haben gerade eine Studie veröffentlicht zu den weltweiten Pensionssystemen, wie sie sich entwickelt haben und Sie sehen alle Pensions-Systeme die kapitalgedeckt sind mit einem großen Anteil an Kapitalmarkt Exposure haben sich hervorragend entwickelt ...staatsfinanziert war, ist ein Problem.
00:53:12: Oder
00:53:12: umlagefinanzierte?
00:53:13: Oder umlagerfinanzierter ist ein problem und... Man muss den Menschen glaube ich hier einfach die Wahrheit sagen.
00:53:20: Die Menschen wollen auch die Wahrhalt hören!
00:53:23: Die Menschen verstehen auch die wahrheit und dann halt Anreize schaffen dort entsprechend früh Und da ist halt der Zinseszins-Effekt entscheidend.
00:53:36: Früh beginnen an Aktien und ein Kapitarmarkt Exposure aufzubauen
00:53:41: sind eigentlich so diese ganzen europäischen, auch deutschen neuen Banken bei euch auf.
00:53:46: der Kunde ist schon drauf.
00:53:47: Also eine Trade Republic oder so einer Scalable Capital lassen hier schon mal neue Institute wo jetzt auch eine Menge Kapital reinkommt und angelegt werden muss.
00:53:57: Das ist dann für dich potenzielle neue Kunden?
00:53:58: Das
00:53:58: sind für uns potenziell Partner.
00:54:01: Man muss immer schauen wo da die... Der Mehrwert ist dem wir für solche Adressen liefern können.
00:54:07: das sind ja im Großteil Distribution-Kanäle Die Produkte und diese Anlageobjekte, die diese Distribution-Kanäle den Kunden anbieten.
00:54:18: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch dass wir dort als Depotbank oder als Verwarer agieren.
00:54:24: aber wir haben jetzt zum Beispiel in Indien gerade eine Vereinbarung geschlossen mit einem der größten Direktvermatungsplaktformen oder
00:54:36: Trader.
00:54:36: Genau und machen wir den jetzt in gemeinsamer Entwicklung, wo wir von unserer... SM Management Seite die Produkte generieren und die Manifekte das Distribution machen also.
00:54:47: Also die Abwicklung machen brauchen sie nicht, als wenn der Scalable sagt okay ich würde gerne bei euch abwickeln, dass ist nicht nötig?
00:54:52: Das braucht man nicht weil diese im Endeffekt ein rein des Distribution Plattforms.
00:54:56: Okay, das heißt Sie haben keine eigenen Investment Entscheidungen.
00:54:58: Sondern es macht dann der Der Kunde selber, also wenn der Kleiner Leger das Geld reinpackt oder so.
00:55:05: Na gut!
00:55:06: Also wenn der Kunde da einen ETF kauft dann wird ja dieser ETF irgendwo abgewinkelt.
00:55:11: Die Wahrscheinlichkeit ist für den Entwickler bei den ETFs sind es sehr groß.
00:55:15: Im ETF-Bereich zum Beispiel haben wir weltweiten Administrationsmarktanteil von sechzig Prozent.
00:55:20: Sechszig Prozent aller weltweite ETFs werden durch State Seed administriert.
00:55:25: Wie legst denn du selber eigentlich Geld an?
00:55:27: Naja, wir haben als US-Institut natürlich sehr hohe Hürden was Compliance Anforderungen angeht.
00:55:37: Deswegen habe meine Frau und ich entschieden dass wir im Moment eher auf der Real Estate Seite aktiv sind.
00:55:44: Alles in die Wohnung oder zu Hause gekauft?
00:55:46: Ja
00:55:46: genau und eher sehr konservativ weil das andere halt einfach vom administrativen Aufwand eher schwierig ist.
00:55:57: Und ja, ich glaube.
00:55:59: Glaubst du an Bitcoin?
00:56:02: Also an Krypto?
00:56:02: glaubst du offensichtlich oder sagen wir mal an das Thema der Wertschöpfungskette die digital abgebildet wird?
00:56:10: Das setzt dir gerade sehr einfach erzählt.
00:56:12: aber jetzt ich befrage bewusst nach Bitcoin weil es jetzt eine Spieler ist.
00:56:16: Ich bin froh dass du die Frage stellst und mir wird die Frage häufig gestellt auch im Bekanntenkreis.
00:56:24: Ich möchte da gerne einen Schritt zurück machen um noch einmal die Begrifflichkeiten erklären Und da würde ich schon mal beginnen mit dem Begriff Cryptocurrency, also Kryptowährung.
00:56:36: Ich habe in der Volkswirtschaftsvorlesung gelernt eine Währung wird in der Regel über eine Zentralbank emittiert.
00:56:47: das heißt die Zentralbanken kann im Endeffekt Geld schöpfen Und die Zentralbank agiert als sogenannte Lender of Last Resort.
00:56:58: Das heißt, die garantierte mein System ist die Währung.
00:57:01: Bei Krypto gibt es keine Zentralbanken.
00:57:03: Seitdem wir irgendwann digitalen Euro haben, dann ist die EZB der Länder Of Last Resorts.
00:57:11: Von daher würde ich jetzt immer schon mal sagen – wir müssen vorsichtig sein wenn wir über Kryptos und Kryptowährungen sprechen!
00:57:17: Für mich ist Kryptobitcoin eine hoch spekulative Anlageklasse, nichts anderes.
00:57:25: Ich persönlich habe mich da sehr früh positioniert auch bevor der Kurs extrem nach oben gegangen ist, hab gesagt ich sehe nicht dass das langfristig ein erfolgreiches Investment sein wird.
00:57:40: Langfristig!
00:57:42: Jetzt haben wir die ersten Spekulationen Spätestens in drei, vier Jahren Quantencomputer eine Bitcoin-Chain knacken können.
00:57:54: Was ist dann der inhärrente Wert?
00:57:55: Es gibt keinen!
00:57:57: Also ich bin da relativ klar in meiner Erwartungshaltung was Bitcoin angeht.
00:58:04: Dann haben wir das Thema Stablecoin.
00:58:06: Was es Stable Coin?
00:58:07: Stable coin is ein digitales Vehikel wo wir quasi eine digitale Währung kreieren um im rein digitalen Markt Geschäfte abwickeln zu
00:58:21: können.
00:58:25: Was ist aber die Quindecense einer Stablecoin?
00:58:28: Wir haben ein digitales Vehikel, was unterlegt ist mit echtem Geld.
00:58:35: Dieses echte Geld wiederum wird täglich verwahrt und bewertet von Unternehmen wie unserem, die arriveierte Markthalnehmer sind, die beaufsichtigt die kapitalisiert sind und sicherstellen, dass der Wert dieser Stablecoin in Reality existiert.
00:58:55: Und da muss man glaube ich jetzt mal bei den Begrifflichkeiten sehr vorsichtig sein wenn man sagt...
00:59:01: ...und das System?
00:59:02: da glaubst du daran?
00:59:02: Das
00:59:04: hat auch eine Relevanz weil wir wollen ja, wenn wir Assets digitalisieren müssen wie er im Endeffekt diesen Markt digital abwickeln können.
00:59:15: dafür brauche ich Stablecoins.
00:59:17: So Stablecoins haben aber einen unterlegenden Wert und ich als Anleger kann sicher sein, das Geld ist da.
00:59:25: Das Geld gibt
00:59:25: es.
00:59:25: Also Stablecoin ist ja auch ein Handwerkszeug so oder?
00:59:27: Genau, das ist im Endeffekt wie ein Digitales Vehicle und ich glaube daran dass der Markt über die Zeit sehr viel stärker digitalisiert wird, dass wir sehr viel mehr mit Tokens arbeiten werden.
00:59:40: Ich glaube aber nicht daran dass es einen sogenannten Big Bang gibt und wir innerhalb von zwei Jahren plötzlich uns in eine rein digitalen Welt bewegen werden.
00:59:50: Was passieren wird?
00:59:51: aus unserer Sicht, Wir werden den traditionellen Markt haben.
00:59:57: Wir werden einen digitalen Markt haben.
01:00:00: Dieser digitale Markt wird aber nicht global ein Markt sein sondern wir werden in verschiedenen Teilen der Welt neue digitale Ecosysteme haben die sich entwickeln.
01:00:12: Wir sprechen da auch von regionalen Clustern, die sich entwickeln werden.
01:00:16: Wo verschiedene Zentralbanken unterschiedliche Ansichten haben welche Rolle sie spielen wollen?
01:00:24: Wo Marktteilnehmer wie wir entscheiden müssen in welchem Teil der Welt wollen wir Teil Welches Ecosystem sein?
01:00:33: und Der entscheidende Punkt wird dann für die größten Investoren sein mit wem wollen Sie denn zusammenarbeiten um sicherzustellen das idealerweise Ihr Partner sich in dieser globalen Welt zwischen traditionellem Markt digitalen Märkten.
01:00:50: Am besten bewegen kann?
01:00:51: und das wird die Aufgabe sein, die wir für uns ganz
01:00:55: klar sind dass du sozusagen dieses digitalen Markt gar nicht so als einen siehst wobei der ist ja das einfachste wäre digital ist ja sozusagen skalierungsmäßig perfekt.
01:01:04: also
01:01:05: das wär das Einfachste.
01:01:06: wenn sich denn die globalen Aufsichtsbehörden einig wären, wie denn das zu gestalten ist?
01:01:12: Das sind sie aber nicht.
01:01:13: Da gibt es natürlich auch Partikularinteressen, das ist klar.
01:01:17: Wir vergleichen jetzt immer so'n bisschen mit dem was im neunzehnten Jahrhundert in USA auf der Eisenbahnseite passiert ist.
01:01:25: Sie haben damals diese ganzen Railway-Campanies gehabt.
01:01:29: Die haben alle ihre Schienen verlegt, hatten aber keinen gemeinsamen Standard.
01:01:35: Das heißt die Schienenbreite war nicht gleich.
01:01:38: Das heißt, die konnten nicht von der einen Schiene auf die nächste Schiene fahren sondern die brauchten jemanden dem Endeffekt dann dort agiert hat als der Mittler zwischen den verschiedenen Welten.
01:01:48: Auf der anderen Seite wollte aber jeder Geld dafür wenn auch bei seine Schienen gefahren wurde.
01:01:53: und das wird jetzt spannend sein zu sehen wie sich dieses globale Ecosystem was bestehen wird aus unterschiedlichen Teilen entwickeln wird Und es wird nicht ein Markt sein.
01:02:08: Also da gibt es natürlich auch ganz klare politische Interessen.
01:02:11: Jetzt mal abgesehen von China und USA, also die zwei großen Pole.
01:02:16: Wir glauben generell dass der mittlere Osten Saudi-Arabien hier eine spannende Rolle spielen könnte als ein neutraler Hub zwischen zwei Welten.
01:02:31: wir glauben auch das Europa her eine spannender Rolle spielen kann Aber es ist im Moment noch zu früh, vorherzusagen wie sich das konkret entwickeln wird.
01:02:43: Unser Anspruch an uns ist dass wir in allen relevanten Ecosystems die sich weltweit entwickeln aktiv involviert sind weil unsere Investoren nach wie vor von uns verlangen werden und verlangen dürfen dass wir sie in allen relevanten globalen Märkten bedienen werden.
01:03:02: Das ist das, was wir machen.
01:03:03: Also das verstehe ich.
01:03:04: Und gleichzeitig finde ich es auch interessant, wenn man jemanden der auch jetzt bezüglich Bitcoin, auch wenn's manche nicht hören wollen eine klare Position dann sagt okay ich glaub da nicht dran und das geht wahrscheinlich auch für andere Coins.
01:03:14: also jetzt so sagen wir mal jetzt... Da gibt´s ja... Was kommt denn als nächstes?
01:03:19: Ether oder...?
01:03:21: Ja, wie gesagt da gibt es... ich weiß dass es andere Meinungen am Markt gibt aber mein Punkt ist halt am Ende des Tages was ist der inhärente Wert dieses Assets.
01:03:33: Ich sag bewusst nicht dieser Währung?
01:03:37: Okay, also ich schätze das ja.
01:03:39: wenn da jemand mal eine Ahnung von dem Gesamtbusiness hat, dann haben wir eine klare Position bezieht.
01:03:46: Und gleichzeitig sagst du trotzdem die Technologie die dahinter steckt absolut und so was wird schon benötigt werden.
01:03:53: Wir hatten das eben angesprochen schonmal FTX Gelder sind verschwunden sie haben nicht existiert.
01:04:01: und der entscheidende Punkt aus meiner Sicht ist nicht die Technik sondern wer setzt diese Technologie ein.
01:04:09: Und wer ist ein akkreditierter Markteilnehmer?
01:04:13: Ein Trusted Market Participant im Englischen, der entsprechend überwacht wird... ...der kapitalisiert ist,... ...der auch von seiner DNA so agiert?
01:04:24: Das sind dann so die Coinbase-Kompanys Robinhood und so, die da unterwegs sind.
01:04:30: Also ich meine, da sind hier so'n paar, die sich da jetzt aufstellen,
01:04:34: Die haben schon eine große Distributionskapazität.
01:04:38: Also die Frage ist ja immer, in welchem Bereich sich solche Unternehmen dann ansiegeln.
01:04:44: und ich glaube nicht dass es ein entweder oder ist sondern die Frage is ja wer deckt welchen Bereich der gesamten Wertschöpfungskette ab?
01:04:53: Und wie möchte der Regulator auch sicherstellen dass die Interessen der Anleger und das ist am Ende des Tages, die Aufgabe des Regulators.
01:05:02: Die Anlegar zu schützen.
01:05:05: Ich glaube, die Funktion des Treuhänders wird es auch in der Zukunft geben.
01:05:12: Okay okay also was kommt noch so?
01:05:16: Wenn man jetzt eine Karriere verfolgt dann gibt's nicht mehr so viel Luft nach oben.
01:05:21: Also wir können doch Jo werden!
01:05:23: Ja, mal schauen was die Dinge mit sich bringen.
01:05:26: Ich fühle mich in meiner aktuellen Rolle sehr wohl.
01:05:29: Wir haben im Moment eine Phase wo die Lernkurve nicht steiler war als jetzt.
01:05:36: das wir haben eben angedeutet die geopolitischen Themen, die Marktthemen rein taktische Natur.
01:05:43: Das andere große Thema was uns natürlich extrem umtreibt ist die Transformation Kontext von künstlicher Intelligenz.
01:05:52: Das heißt, meine Lernkurve ist steil was gut ist weil dann wird es nicht langweilig und Von daher gibt's in der jetzigen Rolle extrem viel zu tun.
01:06:04: wir haben große Opportunitäten als Unternehmen Und ich fühle mich da sehr wohl hab ein tolles Team mit dem Ich zusammenarbeiten darf täglich und Wir schauen da sehr positiv in die Zukunft.
01:06:21: Wie
01:06:21: viel Transatlantikflüge machst du im Jahr?
01:06:25: Das waren im letzten Jahr, glaube ich... Also hin und zurück als eins gezählt müssten es so um die dreißig sein.
01:06:33: Also das sind einzelne Flüge an sechszig?
01:06:35: Ja!
01:06:35: Und dann gibt's ja welche Tricks vom Vielflieger?
01:06:41: Tricks heißt für mich ... Ich hab selbst das eine Glas Wein findet nicht mehr statt weil für mich ist extrem wichtiges zu schlafen.
01:06:50: Du kannst da gut einfach rein und dann schläfst du ein?
01:06:52: Ja genau, Ohr stöpste rein.
01:06:54: Und ich nehme keine Medikamente wegen einer in nichts aber... Ich habe das ganz gut hinbekommen.
01:07:00: jetzt mittlerweile mit dem Schlafrhythmus und ja das ist eigentlich der...und ich hasse es unnötige Zeit am Flughafen zu verbringen.
01:07:10: Das treibt meine Frau immer in den Wahnsinn wenn wir privat reisen weil wir dann immer kurz sehr eng getaktet
01:07:17: sind Fährst du jetzt wahrscheinlich direkt irgendwie sofort rechts zur Flüte geführt?
01:07:23: Also, es ist relativ effizient am Flughafen.
01:07:26: Ja!
01:07:28: Das war kein Schlecht mehr so vor oder?
01:07:29: Dass du da jetzt irgendwie nach dem Motto aufgerufen bist wenn du da reingehen darfst, das passiert ja jetzt nicht mehr.
01:07:34: Nein also, das funktioniert auch in großen Teilen... ...wenn dann kein Streik stattfindet.
01:07:40: Aber State Street hat keinen eigenen Copyjet der dann hier und her fliegt?
01:07:43: Nein.
01:07:44: Machen
01:07:44: wir dich
01:07:45: da.
01:07:45: Mache ich nicht.
01:07:46: Aber von der Filmgröße könnte man das argumentieren
01:07:49: hat die Company schon vor ganz langer Zeit entschieden, dass wir keine eigene Coppage-Jets haben.
01:07:56: Na gut okay!
01:07:57: Dann vielleicht treffen wir uns demnächst mal irgendwo in einer Airportlaut.
01:08:00: Aber ich wahrscheinlich in den Bereich rumhängen gleich rein darf...
01:08:04: Wenn wir auf einem gleichen Flug sind dann warte ich dich gerne ein.
01:08:06: Dann darf ich da vorne kommen.
01:08:08: Alles klar vielen Dank Jörg.
01:08:10: Ja, Philipp hat Spaß gemacht.
01:08:11: Danke.
01:08:11: Ciao ciao.
01:08:13: So, das war der Jörg Ambrosius.
01:08:15: Wem diese Folge gefallen hat?
01:08:17: Dem könnte auch die Folge mit Michael Miebach gefallen haben!
01:08:20: Denn der ist ein ähnlicher Hidden-Champion aus Deutschland in der weltweiten Finanzbranche.
01:08:25: Und witzigerweise beide haben nicht einen Top-Unis studiert, sondern der eine in Siegen und der anderen Passau und haben es trotzdem noch ganz oben geschafft!
01:08:32: Also mal reinhören bei Michael Miebach ungefähr ein Jahr her als bisschen Runterscrollen.
01:08:37: oder zweiter Hinweis, zweite Recomendation Jan Beckers regelmäßig jetzt zu Gast aus meiner Sicht einer der besten zumindest jungen Formanager der Welt würde ich sagen.
01:08:45: Jan Beckes gibt's einige Folgen auch ein bisschen runterscrolling.
01:08:48: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.
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