René Benko, Schumi-Schwindel und Co.: So baut Julia Becker Funke um (#916)

Shownotes

Siechende Regionalzeitungen, skandalgeplagte Yellow-Press-Titel und ein riesiger Schuldenberg: Julia Becker hat bei der Funke-Mediengruppe aus Essen ein schweres Erbe angetreten. Im OMR Podcast gewährt die Aufsichtsratsvorsitzende schonungslose Einblicke. Es geht um nichts weniger als die Zukunft des Traditionsverlags – und die Frage, wie man ein Medien-Imperium saniert, dessen Kerngeschäft immer stärker wegbricht?

Julia Becker erklärt, wieso zwar immer weniger Menschen lineares Fernsehen schauen, TV-Zeitschriften aber immer noch ein extrem lukratives Business sind.

Außerdem verrät sie, wie ein Digital-Experiment scheiterte, weil Menschen statt eines iPads lieber weiterhin eine gedruckte Tageszeitung haben wollten.

Und dann geht es noch um den Verkauf eines Segments, das weiterhin Millionen abwirft (und die Frage, warum die Verlegerin ausgerechnet große Hoffnungen in ein Medien-Experiment bei einem Pferdeturnier im Sauerland setzt...)

Klartext von der Funke-Chefin: Jetzt reinhören in den OMR Podcast!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Station zwei meiner eigenen kleinen Medienkarriere war nach der Schülerzeitung die Funke-Mediengruppe.

00:00:06: Die hieß damals noch Watzgruppe und es gab Regionalzeitungen in Essen, bei denen war ich als Praktikant und freier Mitarbeiter tätig.

00:00:13: Mittlerweile sind einige Jahrzehnte vergangen, aber die Watz sitzt immer noch in Essen.

00:00:17: Heißt nur mittlerweile Funkemediengruppe und gehört ganz zeitlich der Familie von Julia Beckert.

00:00:21: Damals gehörte ihnen schon die Hälfte mittlerweile der ganze Medienkonzern.

00:00:25: Der besteht aus ganz vielen Regionalzeitungen vor allen Dingen aber auch Programm Zeitschriften weiteren Zeitsschriften verkürzen wurden Gala Brigitte gekauft, Chefkoch gehört dazu.

00:00:34: Eine Beteiligung in Österreich gemeinsam mit René Benco.

00:00:37: also wirklich ein wildes Medienportfolio das die Julia da geerbt hat und dass sie logischerweise gerade versucht zu transformieren unter die Zukunft zu führen.

00:00:45: Und wir haben schon vor einigen Jahren mal gemeinsam gesprochen, das ist gar nicht so einfach.

00:00:48: Gerade im Bereich der Regionalzeitschriften kommen exzenselle Probleme auf sie zu und auf uns alle vielleicht sogar zu, auf unsere Demokratie zu.

00:00:55: hat sie zumindest den Podcast erzählt dass ihr das befürchtet?

00:00:57: warum das so ist erklärt sie aber auch wie profitabel bis heute Programmzeitsschriften sind es am Ende Programmzeit schriftens rückgrat ihr soll danebenst derzeit sind eigentlich kaum zu glauben.

00:01:06: aber sie sagt dass wird auch in Zukunft erstmal so bleiben.

00:01:08: da hat sich natürlich erzählt von René Benko und verschiedenste andere spannende Anekdoten aus dem Leben einer Verlegerin die parallel auch noch mit dem deutschen Bundestrainer im Reitsport feieradet ist und, wie sie sagt nicht deswegen aber auch zuletzt sehr stark auf Reitberichterstattung gesetzt hat.

00:01:23: All das jetzt in großem Gespräch mit Julia Becker.

00:01:25: Auf geht's!

00:01:38: Hallo Julia!

00:01:39: Hi Fille ich freue mich wieder hier zu sein.

00:01:41: Ja vielleicht für alle die sich jetzt nicht erinnern wir holen mal ganz kurz aus Wir haben was gemeinsam.

00:01:46: wir sind beide Essener, Essenerin, Essener allerdings etwas anders dort groß geworden.

00:01:52: dein Großvater war der Gründer von Funke, dem heutigen Funke Medien.

00:01:58: Jakob Funke und mein Großvater spielt keine Rolle.

00:02:03: Was hat dein Großvatter gemacht?

00:02:05: Der war Flüchtling aus Ostbrösen.

00:02:07: Siehst

00:02:07: du aber was für eine wichtige Geschichte weil unsere Großväter am Ende dann doch viel dazu beigetragen haben dass wir heute wahrscheinlich auch über diese Themen sprechen.

00:02:18: Also jedenfalls sind wir noch unterschiedliche Wege gegangen Aber beide jetzt in der Medienwelt gelandet Aufsichtsratsvollsten und deiner Familie gehört Funke-Medien.

00:02:27: Also, nach wie vor, ich glaube der zweit oder dritt größte deutsche Medienkonzern?

00:02:32: Zweitgrößter ... Nach Umsatz!

00:02:35: Ja also erst mal grundsätzlich bin ich froh, dass ich heute nochmal die Gelegenheit hab'.

00:02:40: Und ja mein Großvater Jakob Funke hat die WHOZ die erste Zeitung quasi den Grundstein für unser Medienunternehmen.

00:02:47: damals hieß es noch weil eben nur eine Zeitung hießes die Watsgruppe Und er hat das zusammen mit seinem Freund Erich Brost, in der wir im Ruhgebiet eine verlässliche Informationsquelle in einfacher Sprache geben.

00:03:06: Damit alles was im Nationalsozialismus an Rollen und Morden und Entsetzlichkeiten passiert ist nie wieder möglich ist durch die verlässlichen Informationen.

00:03:17: Und das war die Grundidee, sein Start-up.

00:03:20: Ich hab auf meinem Handy mein Hintergrund ist ein Bild ... Da sitzt er vor so einem zertrümmerten Haus an einer Tapetentisch, also so einen Klapptisch und da produzieren sie halt die erste Ausgabe der Watts mit runtergeschriebenen Bleistiften auf Papier was dann irgendwo jemand organisiert hat.

00:03:42: und so ging es los.

00:03:43: Und heute sind meine Geschwister Nora, Marx und Niklas Wilke und ich plus unsere Mutter.

00:03:49: Die hat noch ein Prozent.

00:03:52: Alleiniger eigentlich immer der Funkemediengruppe und ... Der Weg dahin war lang und steinig und das hab' ich glaube in unserem ersten Gespräch mal beschrieben und dann selber festgestellt wie mich das doch sehr beschäftigt und auch immer noch bewegt was ich da so zutragen habe.

00:04:09: Zutragen haben wir im Sinne von Die Legacy, also das Erbel hochzuhalten und auch die Verantwortung zu tragen?

00:04:17: Ja.

00:04:17: Also zum einen die Verantwortung.

00:04:19: ich glaube dieser Hashtag nie wieder ist jetzt.

00:04:22: der ist für uns alle aktueller denn je.

00:04:25: Wir erleben einfach Zeiten in einer Taktung was Krisen unruhen krasse Autokraten angeht, die da überall auf der Welt das Ruder an sich reißen wollen.

00:04:38: Aber natürlich auch bei uns hier in Deutschland eine immer größerwährende Kluft in der Gesellschaft was am Ende auch die größte Gefahr für den Erhalt unserer Demokratie ist.

00:04:50: also wie gespalten sind die Menschen?

00:04:51: Wie offen reden wir noch miteinander?

00:04:54: Wie verlässlich ist eigentlich diese gemeinsame Informationsbasis und auf welcher Ebene kommen die Menschen hier in Deutschland überhaupt noch in den Austausch, um sich eine Meinung zu bilden und am Ende auch dann die richtige Wahlentscheidung zu treffen.

00:05:10: Aber fühlst

00:05:10: du dich da jetzt verantwortlich?

00:05:12: Sehr!

00:05:12: Also ich fühle mich deswegen verantwortliche auch übrigens Teil dieser Krise der Medienkrise deswegen zu sein weil wir oder ich in diesem Falle die Verantwortung für eine Vielzahl von medialen Stimmen in Deutschland trage.

00:05:29: Und wenn wir unseren Job nicht gut machen oder nicht in der Vergangenheit gut genug darauf aufgepasst haben, dass diese Marken, diese Reichweiten aber vor allen Dingen auch das Vertrauen der Leserinnen und Leser die jetzt natürlich Userinnen und User werden.

00:05:44: Wenn wir das verlieren und an vielen Stellen verloren haben dann ist es unsere Schuld und ich glaube nichts ist im Moment relevanter als das Vertrauen in echte menschengemachte Nachrichten wiederherzustellen.

00:05:59: Und du

00:06:00: könntest dir auch sagen, das ist jetzt am Ende so... Da gab es einen Medienbruch oder eine krasse Wandel.

00:06:07: Auch die Unternehmer im Medienbereich können nichts für Social Media, Versuchmaschinen und technologische Entwicklungen.

00:06:14: Fast nirgendwo auf der Welt ist es jetzt verlagen gelungen ihre alte Rolle aufrechtzuhalten gegenüber der neuen digitalen Welt.

00:06:22: Das hat sich sehr stark geändert und ich würde da ein bisschen die Verantwortung nehmen, das heißt ja klar es war früher wahrscheinlich wirtschaftlich auch lokalierter und man hatte mehr politische Relevanz als heute aber ist kaum zu verhindern gewesen.

00:06:36: Das stimmt!

00:06:36: Und es ist auch nett dass du da mein Päckchen ein bisschen mittragen oder leichter machen möchtest.

00:06:42: Die Tatsache weil du hast am Ende ja auch nach meiner Verantwortung also dieses wo komme ich her gestellt und das hat schon etwas damit zu tun, dass da ein Gründer eine Idee hatte die damals wie heute einfach systemrelevant ist.

00:06:59: Also Menschen zu informieren auf ihren Kanälen und eben in einer eingänglichen Weise zu vermitteln was da draußen los ist in der Welt Das ist Demokratie stärkend und die sogenannte vierte Gewalt, diese Medien, diese Aufgabe, die sie übernommen haben.

00:07:21: Die ist einfach der Grundstein für alles, für ein freies Miteinander, eine freie Gesellschaft.

00:07:27: Und das jetzt von einer Großeltern-Generation in quasi meine Generation hinüber gereicht zu bekommen... eben eine Erbe, eine Verantwortung und vor allen Dingen auch für mich die klare Mission.

00:07:41: Ich habe das nicht ... ich sehe dieses Unternehmen, die vom Comedian-Gruppe nicht als etwas an dem wir jetzt meine Familie, meine Geschwister uns irgendwie maximal bereichern sollten.

00:07:55: Und genau das ist der Punkt!

00:07:56: Ich glaube dass die Generation vor mir in Zeiten wo achtziger, neunziger Jahre die erlöse Vermarktung und Vertrieb nur so spudelten sich ausschließlich irgendwann darauf konzentriert haben, das zu optimieren.

00:08:11: Und da ist so vieles an Zukunftsvisionen auch an technologischer Weiterentwicklung mal Dinge vordenken nicht passiert weil man irgendwie in diesem sehr satten Selbstverständnis war läuft doch also man braucht eigentlich gar nicht morgens sich groß bewegen Die Kunden, die Leser.

00:08:33: Alles kommt von ganz alleine und wir müssen uns nur noch darum kümmern.

00:08:36: was machen wir jetzt mit dem ganzen Geld?

00:08:37: Es meuert

00:08:37: damals auch aufgrund der Marktstrukturen.

00:08:39: man kann fast argumentieren es waren fast monopolistische Strukturen in den Regionalmedien.

00:08:46: da war's dann ja auch entsprechend einfach.

00:08:47: also wenn deine Generation davor oder eure Familie und viele andere Verlegerfamilien sind ja zu den reichsten Familien des Landes herangewachsen auf Grund der Struktur Das war ja auch eine große Vorteile.

00:09:04: Ja, hat vor allen Dingen den Vorteil dass du einfach sehr gerne von dem mehr nimmst und dich im Kern nicht mehr... Das ist meine Überzeugung und es ist immer leicht, aus meiner Sicht auf die Generation so zurückzuschauen.

00:09:19: Und zu sagen das habt ihr alles falsch gemacht weil das ist auch glaube ich in der heutigen Zeit jetzt nicht so förderlich.

00:09:25: aber in meinem Fall kann ich von unserem Unternehmen sagen wir haben unfassbar viel um das Maus zu sprechen an Ausschüttungen zugelassen, trotzdem meine Mutter als Jüngste von vier Schwestern sich vehement und immer dagegen gestellt hat.

00:09:44: Aber am Ende ist das was dieses Unternehmen erwirtschaftet hat eben nicht investiert worden oder in ganz geringen Teilen.

00:09:51: Aber damals gab es natürlich auch schon in den USA Redaktionen, die anders und innovativer gearbeitet haben.

00:09:57: Überall auf der Welt ist Gott sei Dank immer aus jeder Technologie einen Fortschritt und eine Weiterentwicklung entstanden.

00:10:06: Und wir in Essen sind einfach zu Hause geblieben.

00:10:10: Dann wurden diese Hunderte von Millionen ausgeschüttet und weiter ging es.

00:10:14: Man hat sich nie so wirklich außer wen könnte man quasi aus dem nächsten Umfeld übernehmen um quasi noch größer zu werden.

00:10:23: Aber es ging irgendwann, und das ist mein Punkt ... Es ging irgendwann nicht mehr um das Produkt und den Auftrag des Journalismus sondern es ging darum aus dem was so fast monopolistisch von alleine funktionierte davon noch mehr zu machen.

00:10:39: Und was auf der Strecke geblieben ist in vielfacher Hinsicht der Anspruch an diesen Qualitätsjournalismus das Selbstverständnis auch aus den Redaktionen, dass ein Chefredakteur oder da gab es ja noch Männer.

00:10:55: Dann auch dachten die hatten dann irgendwie so einen intellektuellen quasi-Manager-Status.

00:11:00: Die saßen sehr schön eingerichtet in ihren Redaktion und für die wirklichen Themen, die die Leute da im Lokalen auf der Straße interessiert haben hat man dann idealerweise die Praktikantin losgeschickt.

00:11:13: Aber

00:11:13: würdest du denn heute sagen... publiskistische Relevanz.

00:11:18: Wichtiger ist als wirtschaftlicher Erfolg?

00:11:21: Also unabhängige Journalismus, so wie wir den bei Funke als privat finanziertes Medienunternehmen verstehen, ist natürlich immer nur dann frei wenn er wirtschaftlich unabhängig ist.

00:11:31: also ja wir müssen gesund, wirtschaftliche Gesund sein um uns das alles leisten zu können was meine Familie und ich mir für diesen Anspruch an unser Claim, Journalismus aus Leidenschaft.

00:11:47: Wie wir das hinbekommen, dass wir uns genau das leisten?

00:11:49: Vielfalt in den Redaktionen, größere Redaktionen andere redaktionelle Strukturen die eben auch tief im Lokalen widersichtbar sind weil wir uns davon aus Gründen der Kosteneinsparung vor Jahren zurückgezogen haben.

00:12:04: und der große Vorteil in meinem Fall ist dass diese wirtschaftliche Unabhängigkeit viel damit zu tun hat, dass wir eben keine Mitgesellschaften mehr haben.

00:12:13: Dass diese Familie die Eigentümerfamilie tatsächlich bis vor zwanzig-einundzwanzig größer war und wir einen Familienvertrag hatten in dem bis dato drin stand.

00:12:26: Achtzig Prozent des Ergebnisses werden ausgeschüttet.

00:12:29: Es ist ja auch eine Strategie, die man argumentieren könnte.

00:12:32: sagen könnt okay das Geschäft so wie es hat eigentlich langfristig kaum eine Perspektive.

00:12:38: Die Reichweiten werden woanders sein, die Vermarktung wird dann bei den großen US-Konzernen vielleicht liegen und das ist ja auch noch eine wirtschaftliche Logik zu sagen.

00:12:48: Wir haben jetzt noch vier, fünf, sechs, zehn Jahre, I don't know.

00:12:51: Lass uns doch in der Zeit... das bestmögliche abschöpfen aus den Möglichkeiten.

00:12:56: Und dann werden wir irgendwann die Reste verkaufen oder einstellen und dafür was Neues irgendwo einkaufen und bauen, also ganz andere Geschäftsmodelle.

00:13:06: So hat sie in Teilen zum Beispiel auch Springer gemacht.

00:13:09: War das für euch eine Option?

00:13:12: Also für Teile meines Gremiums im gesellschaftlichen Ausschuss war es genau nicht nur Division sondern ich glaube der Traum.

00:13:20: Ich trau mich wahrscheinlich, weil man will ja ein Wachsingsgeschäft haben.

00:13:22: Aber wenn es

00:13:23: nicht geht,

00:13:23: dann nimmt man lieber das Geld

00:13:24: raus?

00:13:24: Genau!

00:13:25: Nehmt man lieber dieses Geld raus.

00:13:27: Das ist der Punkt und ... Ich hab das Eingangs mit meinem Großvater erzählt.

00:13:32: Ich bin großgeworden in einem Haushalt in Essen, der jetzt auch nicht ... Also vielleicht noch zur Ergänzung, die Warz oder grundsätzlich eine Zeitung im Ruhrgebiet zu haben ist jetzt nicht vergleichbar mit Elbschusssee oder irgendwie den großen reichen Verleger-Dynastienwerk Kommen aus dem Ruhrport und wir hatten mit dieser Zeitung natürlich eine geniale ... Das ist ja

00:13:56: auch so eine Radio- und Fernsehbeteiligung.

00:13:59: Wir reden von einem Milliardenkonzert damals schon, ne?

00:14:01: Genau!

00:14:01: Aber ich will auf einen anderen Punkt hinaus ... Und das ist die Art wie wir als Familie mit diesem Unternehmen immer umgegangen sind wenn wir eine Mutter hatten, die uns zu einer ... erbotenständig ist glaube nicht das richtige Wort aber es hat einfach was damit zu tun dass dieses Unternehmen uns quasi wie geliehen wurde und wir dafür sorgen sollen, dass war immer unser Verständnis was sie uns vermittelt hat.

00:14:30: Dass wir dafür Sorgen sollen das ist für die nächste Generation quasi bestmöglich behandelt und verbessert wird.

00:14:39: damit auch es ging immer um das weitergeben an die nächste generation für uns.

00:14:44: Und deswegen ist dieser Aspekt, und das Thema lag dann irgendwann in diesem Gesellschafterkreis auf dem Tisch.

00:14:51: Wollen wir jetzt quasi die paar Jahre noch mitnehmen?

00:14:53: Und dann schauen wir uns nach was anderem um.

00:14:57: oder ist dieser verlegerische Auftrag und den Erhalt von Medienvielfalt nicht am Ende... Das warum?

00:15:07: Also meine Frage wäre dann schon so, dass du sagst naja wirtschaftliche Relevanz oder Wirtschaft, die müssen man irgendwie tragen können.

00:15:13: Aber eigentlich machen wir es aus politischen Gründen.

00:15:15: Im regionalen Medienbereich würde ich das genauso unterstreichen.

00:15:19: Der große Vorteil mittlerweile von Funke ist, dass wir eben auf drei Säulen stehen.

00:15:24: Gott sei Dank hatte mein Stiefvater Günter Grootkamp irgendwann den Gong Verlag sehr günstig kaufen können und das war so sein Sein erster oder für das Unternehmen der mit wichtigste Schritt, weil wir damit einen Fuß in den ... In das Zeitschriften-Segment gesetzt hatten.

00:15:42: Also Programmzeitschriffen.

00:15:43: Er kam bei sich noch mit einem Stapel, er nannte das immer die Häftchen nach Hause und hat gesagt so, dass war günstig, das ist der Gongverlag Und den hatte dann aber gleich an die Seite auf so ein Packen in der Küche gelegt.

00:15:57: Das waren immer die gelesenen Dinge, die meine Mutter ihrer Hilfe Frau Loppy mitgegeben hat.

00:16:04: Also das kein Journalismus, sondern das kann direkt zu Frau Loppi.

00:16:07: Aber zu TV-Zahlschriften waren ja nun businessmäßig eine riesige Maschine?

00:16:12: Da musste man jetzt nicht so viel aufwandenden und da mussten wir das TV-Vogel abdrucken.

00:16:16: Und es wurde brutals gekauft.

00:16:17: also ich erinnere mich noch an meinen Anfänger bei Guna und Ja.

00:16:20: Da habe ich das immer gesehen.

00:16:20: Ich hatte ein TV- Zahlschrift in Frankreich allein damit hätte man mir der Wert können.

00:16:24: Das war ehrlicherweise eine wahnsinnig ... Visionäre Idee, gleichwohl Günter Gotkamp war kein ... Also mein Stiefvater war kein Journalist.

00:16:33: Er war Anwalt und er hat das eben nicht aus publicistischer Überzeugung gekauft, sondern es war irgendwie so ein Schnapper.

00:16:41: Und daraus entstand mit die wichtigste und auch ertragreichste Säule bisher bei Funke.

00:16:48: also diese Zeitschriften, Dieses Segment ist gewachsen.

00:16:52: Wir haben da viel zugekauft, sicherlich der Springer-Deal entscheidend genau dafür.

00:16:58: nochmal im Bereich der Programmzeitschriften aber auch im regionalen Medienbereich...

00:17:02: Bis heute ist das so?

00:17:02: Ist bis heute die Programmzeit schriften, dass dieses Segment war?

00:17:05: Unfassbar.

00:17:05: und die hört zu wir haben wirklich mit diesen Programmzeitschriften eine so sichere, zuverlässige Maschinerie da quasi im Keller stehen, die nach wie vor dafür sorgt Trakskraft des Konzerns weiterhin stark bleibt.

00:17:23: Es ist ein Phänomen, dass Menschen immer noch Fernsehzeitschriften mit großer Begeisterung kaufen lesen auch hier und dabei gar kein Fernsehen mehr gucken.

00:17:33: also natürlich machen wir mittlerweile ja auch Beispiel hört zu im digitalen aber auch in den Magazinen viel Einordnung was Streaming und diese Einordnung von Themenorientierung, all das funktioniert nach wie vor.

00:17:49: Im Frauensegment ist es ähnlich.

00:17:51: also auch verlässliche Informationen über Marken wie Brigitte und wirklich tolle uralte Medienmarken.

00:17:59: Du sagst mal kurz einhaken weil du das habt ihr ja auch verkürzen gekauft.

00:18:04: was ich mir nicht so klar war bis heute Programmzeitschriften so eine massive, wirtschaftliches Rückgrat bilden können und auch scheinbar das in den nächsten Jahre stabil aussieht.

00:18:15: Ja weil es hat glaube ich mit einem ganz großen Markenvertrauen zu tun.

00:18:20: also diese Fernsehzeitsschriften die sind Anders als die regionale Tageszeitung irgendwie in den Haushalten geblieben.

00:18:28: Klar, weil sie mit einer Thematik belegt sind wo sich die Leute informieren und unterhalten.

00:18:34: Die Hürzu ist mittlerweile viel mehr als eine Programmzeitschrift aber es hat etwas damit zu tun und dass Belegen Studien und viel Marktforschung die wir da betreiben dass der erste Satz, warum lesen Sie eine Programmzeitschrift?

00:18:46: oder in diesem Falle weil es die bekannteste ist.

00:18:49: Die lag schon bei meinen Großeltern immer auf dem... Aber

00:18:52: die Zeitung auch eigentlich?

00:18:53: Genau.

00:18:53: aber Zeitungen hat und da kommen wir ja wahrscheinlich nachher noch darauf zu sprechen in ihrer Inhaltlichkeit oder in ihrem Zuständigkeit was die Leute von uns da also von einer Lokalzeitung erwarten glaube ich tatsächlich ihren Job nicht gut genug gemacht in den letzten Jahren.

00:19:11: und Programmzeitschriften, Frauenmagazine.

00:19:14: Da ist so viel Verlässlichkeit in das was man nimm mal Rezepte in der Bild der Frau.

00:19:22: also da kaufen Millionen Menschen eine Zeitschrift weil sie erwarten dass nach Karneval immer diese Kohlsuppen Diät mit dem Rezept versehen wird.

00:19:34: und wer du lässt das weg?

00:19:35: Weil ich natürlich oft gedacht habe Ist nicht mal vielleicht eine andere Suppe nach Karneval.

00:19:40: Nein, das ist einfach die Erwartung.

00:19:43: und dann dass sichere befriedigt werden mit dem was ich mir von diesem Titel verspreche.

00:19:50: Aber

00:19:51: sagen wir reden wir davon wirklich auch zukünftigen mehr als jetzt drei vier fünf Jahre Prognosen?

00:19:56: weil mir kommt es doch so vor also in viele der genannten Titel hört zu oder bildt er Frau oder auch Brigitte Dass das alles Zielgruppen sind so sagen wir mal die schon älter sind als wir beide.

00:20:07: Ja, aber wir beide – also ich weiß nicht ob wir beide.

00:20:10: Aber es gibt Menschen die Gott sei Dank wegen dieser Markenbindung, die über Generation funktioniert diese Titel weiter konsumieren sicherlich auch auf mittlerweile anderen Kanälen.

00:20:24: Aber was ein Phänomen glaube ich oder eine Besonderheit der deutschen Medienlandschaft ist, dass wir das schon gut hinbekommen und übrigens in der Vermarktung nach wie vorguthin bekommen, dass wir mit diesem Segment oder diese Mix-Programmen Frauen unterhaltende Titel aber auch Special Interest wie Landliebe doch so ein Portfolio zusammen haben von dem ich sicher weiß das wird einige viele Jahre noch sehr gut gehen.

00:20:54: Okay, kannst du ein bisschen über den Verlag die Eckdaten sagen?

00:20:59: Das letzte was man sehen kann ist ungefähr eine Milliarde Umsatz über alles hinweg.

00:21:02: Das sind dann halt die Regionalmedien, das sind die Zeitschriften in Megatischsprache und das sind elektronische Medien.

00:21:06: also dann fahren die Online-Ableger, die Abos, ihr habt einen Chefkoch und all sowas, das hat zugehört.

00:21:13: Dann verdienen die regionalen Medien überhaupt noch in sich Geld?

00:21:17: Ist es auch nach in sich ein profitables Gesamt?

00:21:19: Also auf jeden Fall!

00:21:20: Sonst müsste man sich irgendwann natürlich die Frage stellen... Ist das jetzt eine Art Liebhaberei?

00:21:27: Und ich muss es ja am Ende auch in meiner Verantwortung vor dem ganzen Konzern und am Ende vor dem, was wir uns da an unternehmerischen Zielen gesetzt haben rechtfertigen.

00:21:40: Also eine Quersubventionierung der regionalen Medien durch den Magazinbereich oder durch das Digitalgeschäft steht so nicht an.

00:21:50: Aber trotzdem ist du als Regionalzeitung deutlich weniger... Profitabel sind, habe ich jetzt verstanden.

00:21:55: Als TV-Zahlschrift.

00:21:57: Am Ende ist es einfach die einfache Logik, die Menschen zahlen halt was nicht zwei drei Euro?

00:22:00: für eine Zeitschrift, die in der Herstellung.

00:22:03: jetzt kann man sich ja leicht vorstellen.

00:22:04: Da wird das TV-Programm abgedruckt plus ein bisschen drumherum so... Das ist halt nach wie vor ein super Business aufgrund der Printerlöse am Ende auch?

00:22:13: Ja also einen riesen Thema bei den regionalen Medien ist natürlich die Zustellungsthematik.

00:22:19: Also sich das noch zu leisten wenn die die Zuställungen mittlerweile einer Zeitung des Doppelte kostet was die redaktionelle Produktionen braucht, dann sind wir in so einer Disbalance.

00:22:33: Weil natürlich jede Zeitung die irgendwie noch in die ländlichen Bereiche hineingetragen wird von Zustellern, die im Mindestlohn sind, von einer Bundesregierung, die irgendwie findet... Das können die Verlage schon alles noch selber leisten und müssen sie auch selber leisten, wenn auch in fast ganz Europa der Staat dafür mitsorgt dass das die Produkte bei den Menschen ankommen.

00:22:57: Wir finden die die Menschen nicht mehr, die wirklich diese Art von Job machen also die auch verlässlich sagen sitze ich um drei im Auto Und fahr durchs Land und liefer dann die Zeitung aus.

00:23:09: Wenn auch wir akquirieren, also diese Art von Personal wirklich aus Bereichen akquiriert, die sonst nirgendwo ... würde ich mal sagen in Deutschland irgendwie einen Job finden?

00:23:17: Also auch aus Gefängnissen Menschen resozialisiert werden.

00:23:21: Die haben natürlich hier die Möglichkeit nach ihrer abgesessenen Strafe zurück in die Realität zu kommen.

00:23:30: Der Vertrieb ist ja neben den Inhalten ganz entscheidend für den Erfolg von Medien, egal ob digital oder offline.

00:23:37: Aber bei Zeitschriften ist es deutlich einfacher weil die werden dann zu den Bahnhöfen und Kiosk in Supermärkten gebracht...

00:23:43: Oder mit der Post verschicken?

00:23:44: ...oder

00:23:44: genau.

00:23:45: aber die Zeitungen müssen ja morgens dann zugeschält werden.

00:23:48: Und das ist sozusagen eine der ganz großen Problemen des Geschäftsmodells dass das schon einfach so viel Geld kostet da das auszufahren.

00:23:53: und man findet am Ende jetzt in Teilen sagen wir nur noch, oder Leute aus dem Gefängnis kommen sie jetzt dann machen.

00:24:00: Ich will nicht sagen das alle aber mir ist nur wichtig dass die Menschen die also aus Gründen es wahnsinnig schwer haben überhaupt einen Job zu finden die aber arbeiten wollen und auch arbeiten sollen, dass das genau unser... Genau da wollen wir auch unterstützen, bewusst.

00:24:17: Weil diese Art von Tätigkeit nachts Zeitungen zuzustellen für einen Großteil und in unserer Gesellschaft von Menschen die die Arbeitssuchen nicht mehr attraktiv ist.

00:24:28: Aber

00:24:28: ist denn das dann jetzt nur noch eine Verteidigungskrieg der irgendwann den nächsten zwei drei fünf Jahren ohnehin vorbei ist?

00:24:34: Weil das System nicht mehr aufrecht zu erhalten ist mit dem Vertrieb?

00:24:37: Es ist... Also ja, es ist wirklich eine existenzielle Diskussion die man dafür muss.

00:24:45: Können wir uns diese Art der Zustellung noch leisten?

00:24:47: Ich kann mal ein Beispiel nennen Wir haben vor drei Jahren einen Region in Thüringen in Greitz.

00:24:55: Da haben wir dreihundert Abonnenten und Abonentinnen und also Print-Abonnenten Und da ist es tatsächlich quasi unsere Proberigionen so gewesen, dass wir damit viel Inventar, vielen mitarbeitenden Infobussen die da auf den Marktplätzen standen hingefahren sind um den Leuten quasi persönlich den Vorschlag zu machen wie wir es mit einem Digital-Abo.

00:25:18: dann bekommt man das obligatorische iPad dazu eine Schulung um genau dieses Problem der Zustellungen die so nicht mehr darstellbar ist zu lösen.

00:25:29: Die traurige Nachricht Direkten Gesprächs, sieben ... Siebenvierzig Prozent der Leute nicht bereit waren auf ein Digital-Abo um zu switchen.

00:25:41: Mhm.

00:25:41: Welche Teilion war das da?

00:25:43: Also die Thüringer Allgemeine OTC, Thüringe Allgemeinthüringer Landeszeitung, das sind unsere Titel in Thüringen und ... Die gute Nachricht war aber dass durch dieses persönliche Gespräch viele Menschen auch mal quasi direkt erklärt bekommen haben Warum diese Zustellung, Punkt sechs Uhr muss sie im Briefkasten liegen und das ist für Menschen in Deutschland wirklich das Maß aller Dinge.

00:26:08: Also es gibt viele Rentner die zurecht morgens erst mal zum Briefkastrennen um zu gucken ist sie da oder ist sie nicht da?

00:26:14: Weil die Erfahrung sieht sich nicht an.

00:26:16: natürlich dazu führt ich bin hier abonnent Ich zahle viel Geld dafür und werde nicht beliefert.

00:26:21: Das hat natürlich schon.

00:26:23: dann entsteht schon Mal der erste Frust.

00:26:26: Diese Gespräche haben geholfen, auch um das gutzumachen.

00:26:30: Dafür zu werben können wir über eine Späte ... Also wenn die Zeitung später und damit mit der Post gehe, wäre das ein lösbarer Weg, um zum Beispiel das Printprodukt zu halten?

00:26:39: Und

00:26:39: was sagen Sie heute?

00:26:40: Es gibt, ich glaube, fünfzehn Prozent haben gesagt ja gut dann bringen sie es mir mit der post oder kommen später, damit wir einfach in andere Strukturen der Zustellungen kommen.

00:26:49: Das Krasse ist aber dass vielfach auch einer Antwort kam Ja, es ist quasi gar nicht mehr nötig, dass diese Zustellung unserer Titel erfolgt.

00:27:08: Weil sie informieren sich tatsächlich auch gratis und es gäbe wunderbare Alternativprodukte.

00:27:16: Und das Krasse an dieser Befragung war, dass es viele Menschen gerade in Thüringen gibt regionalen Medien nicht mehr sichtbar oder nicht mehr zugestellt werden, da entsteht eine Lücke.

00:27:31: Und diese Lücke führt Menschen dann dazu, dass sie sich anders informieren und zwar in Form von den sogenannten Amtsblättern – das ist das Eine!

00:27:39: Dann gibt es wirklich für eine echte Gefahr, es gibt die sogenannten Slime-Pink Publikationen.

00:27:47: Das sind journalistische Publikationen sehen so ein bisschen aus, wie früher das Anzeigenblatt trägt.

00:27:58: Dann auch noch einen Titel, der irgendwie erinnert an eine Zeitung – da wird auch gerne dann mal wieder aufgenommen von einer Zeitung, die es früher einmal gab.

00:28:09: und da ist Werbung enthalten regional über regional und eben auch Nachrichtenteil.

00:28:14: Und wenn man sich das wirklich mal genauer anschaut und das haben Kulturwissenschaftler, Medienwissenschaftlern getan.

00:28:23: Dann ist sehr schnell erkennbar, dass da eine klare ideologische Haltung dahinter steht.

00:28:28: Das ist häufig eigentlich in allen Fällen die AfD, die sich quasi mit einer Quasi-Zeitung ... quasi mit der Quasizeitung, die so tut als ob das jetzt ein regionales Medium wäre Und die eben keinen Hinweis darauf gibt, dass der Herausgeber oder vor allen Dingen die redaktionell Verantwortlichen in Wirklichkeit parallel und das ist ja dann auch überprüfbar Positionen in der Partei haben.

00:28:56: Aber es können

00:28:56: ja eine andere Partei auch machen?

00:28:58: Klar!

00:28:59: Und warum machen sie andere Parteien nicht?

00:29:00: Weil es ehrlicherweise ein... Ja, ich würde schon sagen ein Betrügen dessen ist.

00:29:08: Was wie eine Zeitung aussieht aber inhaltlich wirklich ne klare politische Haltung hat und das musst du schlicht und einfach kennzeichnen.

00:29:16: Und ja, das könnten andere Parteien auch machen.

00:29:18: Aber mir ist es oder Es fällt tatsächlich auf dass die AfD sich hier und das muss man schon sagen wahnsinnig Klug für einen Kommunikations-Exakt

00:29:33: Profi-Verlage nicht zu hinbekommen.

00:29:36: Ich verstehe schon, dass man sich eine Kennzeichnung wünscht würde ich mir auch wünschen.

00:29:39: aber jetzt unabhängig davon ist ja schon mal ein Geschäftsbild entstanden das funktioniert.

00:29:44: Man muss genauso sagen die ganze Social Media Strategie der AfD hat einfach eine wahnsinnig kluge Strategie dahinter eine Effizienz und auch irgendwie ein viel besseres Verstehen von wie produzieren wir eigentliche Inhalte?

00:30:01: Und deswegen, ich möchte jetzt nicht zu lange über die AfD sprechen.

00:30:04: Aber das sind genau die Dinge wo wir ehrlicherweise, wir Medienhäuser aber auch in dem Falle der richtige Punkt auch andere Parteien den Hintern hochkriegen sollten um hier entsprechend gegenzuhalten.

00:30:17: Okay, also da siehst du so ein Thema was andere besser können, wo bei euch Regionalmedien sich schwer tun.

00:30:27: Wir sprachen ja gerade über Publikums-Zeitschriften.

00:30:29: Da ist es noch viel angenehmer für euch, auch lukrativ da ist auch kein Wettbewerb von Parteien oder so sondern in ganzem Gegenteil.

00:30:35: ihr habt ja sogar noch vor kurzem zugekauft.

00:30:38: also eine Brigitte hast du schon erwähnt, ne Gala habt ihr von einem guten Jahr übernommen?

00:30:42: Ihr habt glaube ich sogar nochmal dafür oder mehr erwähnen auch dafür hundert Millionen an Schulden aufgenommen.

00:30:49: also habe ich zumindest interpretiert das damit's tun hat um das alles machen zu können.

00:30:54: Also kleine Richtigstellung an der Stelle.

00:30:57: Ja, wir haben im Vergangenen ja tatsächlich viel eingekauft.

00:31:00: Chefkoch ist noch zu erwähnen und Ende vergangenen Jahreswetter dort kommen weil genau dafür, wie finde ich in den letzten Jahren gut beraten waren erstmal unsere internen Strukturhausaufgaben zu bereinigen.

00:31:16: stichwort Ausschüttung.

00:31:17: Dann haben wir sicherlich auch im Bereich der interessanten Akquisitionen, auch in dem Bereich der regionalen Medien uns zurückgehalten.

00:31:30: Meine Überzeugung ist man sollte sich nicht da noch einen Stein an das Bein binden, auf den man eh schon ein bisschen humpelt.

00:31:38: Aber im Magazinbereich ... haben wir deswegen natürlich uns jetzt breiter aufgestellt, weil auch hier die Expertise, die wir von den Gunertiteln im Digitalen übernommen haben.

00:31:50: Also Menschen, die da wirklich wahnsinnig viel Innovationen legaler ist, eine tolle Marke, die im digitalen funktioniert und das gilt... Das haben wir uns schon sehr genau angeschaut.

00:32:03: Das gilt für alle diese Titel Und den Schuldschein, den du ansprichst von hundert Millionen.

00:32:09: Den haben wir tatsächlich auch dafür bekommen dass wir wahrscheinlich in den vergangenen Jahren was die Verbindlichkeiten und die Zusammenarbeit mit unserem Bankenkonsortium angeht schon geliefert haben und dem quasi auch entsprochen haben was Banken sich von uns wünschen.

00:32:33: Und da hilft natürlich das Thema, dass nicht mehr ausgeschüttet wird und die wirtschaftliche Kraft, die Liquidität im Unternehmen bleibt.

00:32:41: Allerdings muss auch noch ergänzt werden, dass für diesen Gruner-Deal ist fast parallel ein Verkauf gab indem wir unser sogenanntes Yellow Portfolio veräußert haben.

00:32:53: Also

00:32:54: ganz viele so ... Die aktuelle und so jetzt.

00:32:56: Warum habt ihr das verkauft?

00:32:59: Da bin ich tatsächlich davon überzeugt, dass diese Zielgruppe von Lesern, Leserin ein bisschen anders positioniert ist als zum Beispiel bei den Programmzeitschriften.

00:33:10: Also die Yellows und Klatschenblätter – das ist eine Zielgruppen von deutlich älteren Menschen, die wir nicht irgendwie mit digitalen Produkten versorgen können sondern die aktuelle Liste beim Friseur oder im Wartezimmer.

00:33:28: Verlegerisch hatte ich zunehmend Probleme, gleichwohl wir mit diesen Titeln wirklich wunderbar Geld verdient haben und auch die Redaktionen mit bestem Anspruch an Beitragen zum Gesamtwachstum, Wachsen des Konzerns einen super Job gemacht haben.

00:33:46: Aber in Zeiten von Desinformationen, Fake- und vor allen Dingen auch KI gerätzt du dann als Verlegerin schon zunehmend auch in so einen inneren Konflikt.

00:33:58: Ich kann schwer auf der Bühne dafür werben, dass wir uns wirklich darauf fokussieren müssen den verlässlichen Journalismus unterhaltend und informierend aber eben dem wahren Journalismus den Menschen zu verkaufen.

00:34:11: wenn wir auf der anderen Seite mit diesem Segment natürlich das Mutmaßen über dieses Spekulieren von bis hin zu massiven und auch in dem Falle immer erfolgreichen Klagen von Medienanwälten.

00:34:26: Das war ja so ein Titel, wo dann nach dem Motto Michael Schumacher noch noch am Leben oder ...

00:34:31: Er spricht wieder?

00:34:32: Er spricht weder.

00:34:33: Habt ihr auch jahrelang gemacht?

00:34:34: Und da hast du dann irgendwann gesagt, das passt nicht mehr zu uns!

00:34:37: Ja weil ich glaube wir auch da erkennen mussten diese Schlacht an Edeka Regal welcher dieser Titel die sind unter den Verlagen kopiert dann jeder vom anderen.

00:34:48: Also was bei uns gut funktioniert, heißt dann bei Bauer fast so ähnlich und die Titel sind ... Da wird ja bewusst wahnsinnig viel Aufwand betrieben damit Verwirrung der Kundin maximal gesteigert wird.

00:35:03: Das führt um diese Schlacht im Regal zu gewinnen, brauchst du natürlich... Und das verstehe ich auch, unter welchem Druck da Chefredakteure entstehen, brauchste natürlich Trägernde Überschrift und das ging in unserem Falle.

00:35:18: Du hast es angesprochen bis hin zu einer Überschrift, er spricht wieder Michael Schumacher und irgendwo im Heft war dann sehr klein der Hinweis KI generiert.

00:35:28: Also es sollte ein Versuch sein wie die KI mit Michael Schummacher einen Interview führt und spätestens da war klar wir kommen hier auch intern in eine Diskussion von Wie gehen wir auch mit KI um?

00:35:43: Und wenn da nicht klare Werte Richtlinien irgendwo gegeben sind was ist zulässig Was ist nicht?

00:35:48: also kannst du dir vorstellen dass Frau Schumacher keine vierundzwanzig Stunden brauchte, um darauf zu reagieren.

00:35:54: Und ab da habe ich gesagt ... Ich möchte auch aus dem ... Aus meinem unserem Verständnis was den Schutz von Persönlichkeitsrechten angeht sagen stopp!

00:36:03: Auch verstanden aber wir müssen uns strategisch hier Gedanken machen.

00:36:07: Ach

00:36:07: trotzdem noch Millionen Erlöse also Gewinne erzielt?

00:36:11: Also ja das dieses Segment ist nach wie vor wahnsinnig erfolgreich.

00:36:16: Wie gesagt, hab da verlegere Themen.

00:36:19: Für uns war das dann irgendwann der Punkt, dass wir uns entschieden haben also lieber Gala Brigitte und Chefkoch als die Yellows und so konnte man das schön miteinander verbinden.

00:36:31: Aber okay!

00:36:31: Und dann trotzdem hundert Millionen aufzunehmen?

00:36:35: Ich meine ... Der Verlag hat ja schon ein größeres Schuldenpaket aufgenommen vor einigen Jahren um Zeitschriften oder auch Zeitungen von Springer zu übernehmen, wo der Abendblatt dann ähnlich ist.

00:36:45: Ich stelle mir jetzt vor, ihr habt ein Unternehmen mit einer Milliarde Umsatz und es sind schon starken Bereichen aber auch Bereiche in die Schwächen.

00:36:56: Und dann hat man da mehrere Hundert Millionen Schulden.

00:36:59: Schlägt man trotzdem ruhig?

00:37:01: Also klar schläft man ruhig weil das ist mein Auftrag!

00:37:06: Mein Großvater hätte im ganzen Leben keine Schulden gemacht, weil sich das einfach nicht gehört.

00:37:12: Heute wäre es du wahrscheinlich oder wäre ich nicht die richtige Verlegerin, wenn wir nicht genau mit diesen Mitteln, die man sich leidt, Zukunft gestalten.

00:37:23: Aber ganz klar ist, Schulden macht man um sie zurückzubezahlen.

00:37:27: der Springer-Deal da kann ich dich beruhigen, er ist dann finanziert also abgestottert.

00:37:34: Wie viel sagen wir mal jetzt wo ihr nix entnehmst und so was ist denn für eine Größenordnung in der Milliarde?

00:37:38: In diesem medialen Mischkonzern Was bleibt in der Größe noch übrig?

00:37:43: Also früher war das so, ich habe das ja mal bei Bruno Erlebt.

00:37:45: Da waren so Medien, zwanzig Prozent Rendite, war eigentlich Pflicht ungefähr.

00:37:48: Das heißt, dass wären dann zweieinhalb Millionen im Jahr.

00:37:50: Sind es die noch wahrscheinlich mehr oder?

00:37:52: Doch also wir bewegen uns schon genau diesen Dimensionen weil wir vieles glaube ich auch in den vergangenen Jahren richtig gemacht haben was Maßnahmen, Restrukturierungsmaßnahmen außerhalb der Redaktionen angehen um gerade vielleicht auch dafür zu sorgen, dass Strukturen die so nicht gesund sind.

00:38:11: Verschlankt werden, effizienter sind.

00:38:13: also du kannst heutzutage auch ein großes Medienunternehmen unternehmerisch schon wesentlich effizienter schneller und auch besser führen.

00:38:22: im Controlling Bereich zum Beispiel setzen wir wahnsinnig viel KI ein und da gibt es jährlich Kosteneffekte die genau dazu führen das was aus den Produkten kommt plus das was wir uns nicht mehr leisten müssen dazu führt, dass wir ein sehr gutes gesundes Konzernergebnis haben.

00:38:39: Aber

00:38:39: was ist denn das Zielbild?

00:38:41: Also jetzt sagst du Regionalmedien... Das ist eine Abwehrschlacht die noch ein paar Jahre laufen können mit den Zeitschriften.

00:38:49: Das ist aktuell schon deutlich profitabel habe ich jetzt so rausgehört und die werden da viel beitragen zu eurem Ergebnis.

00:38:56: aber ich hab trotzdem das Gefühl naja man kann jetzt nicht in der Firma darauf bauen, dass in zehn Jahren noch Programmzeitschrift suche gekauft werden.

00:39:05: Du hast mir vor drei Jahren gesagt, ihr strebt zu fünfhunderttausend Online-Abonnenten an?

00:39:10: Ist das ein Ziel?

00:39:11: oder was ist sozusagen ein Zielbild?

00:39:15: Also das Zielbild ist glaube ich ganz klar so viele Menschen auf so vielen Kanälen wie möglich mit verlässlichen Informationen zu erreichen.

00:39:25: Es hört sich jetzt sehr pathetisch an aber ich habe einfach... Ich bin zutiefst davon überzeugt dass das was wir machen möglicherweise in den kommenden Jahren andere Ergebnisse zur Folge haben wird.

00:39:40: Aber ich glaube zum Beispiel, dass auch Print-Zeitungen Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenposti, Warts die wird es immer geben!

00:39:47: Wir wennen uns nur auch in der Ausrichtung dessen was wir an Renditen und auch An Auflagen, Entwicklungen in den einzelnen Segmenten erwarten werden wir uns anders positionieren.

00:39:59: Was ja nicht heißt, dass wir deswegen die Zeitung einstellen müssen weil der Berliner Morgenpost vielleicht in zehn Jahren eine Printauflage hat, die sich so nicht mehr rentiert?

00:40:08: Die Idee dahinter ist hier tatsächlich die digitalen Abonnenten und das was wir über so viel mehr Kanäle nutzen um Abos zu generieren also Podcasts Veranstaltungen klar auch im Lokalen sich wieder um das zu kümmern, was eigentlich immer unser Auftrag war.

00:40:27: Dahin zu gehen wo die Leute ehrlicherweise sagen jetzt ist sogar noch die Zeitung weg mein ganzes Dorf stirbt aus der Einzelhandel überall ist Leerstand und die Zeitungen hat sich auch verabschiedet.

00:40:38: und ich glaube genau das ist die riesen Chance die viele gerade regionalen Medienhäuser so nicht sehen dass wir umdrehen müssen zurückgehen, wieder dahin wo wir herkommen und von Grund auf unseren Job da wieder so machen müssen wie Lokaljournalismus wahrscheinlich von meinem Opa damals gedacht war.

00:41:00: Aber es wird dann natürlich nicht mehr so provitabel sein damit man nicht diese Art von Geld verdienen kann?

00:41:04: Ja aber das mit dem Geldverdienen und da schließt sich ein bisschen der Kreis.

00:41:08: ich führe dieses Unternehmen einfach um Marken zu erhalten, um Medienvielfalt zu erhalten.

00:41:14: Um wirtschaftlich deswegen unternehmerisch zu sein damit wir uns diesen Journalismus leisten

00:41:19: können.".

00:41:19: Aber jetzt hast du ja auch empfindet dass du ein Päckchen zu tragen hast und wenn man dich so trifft wie ihr kennst seit vielen Jahren.

00:41:26: Man merkt auch das sagst du nicht nur so sondern du strahlst doch aus.

00:41:32: da ist eine Last oder Verantwortung die du da mit der Geschichte beschäftigst, willst du das dann auch an deine Kinder so übergeben?

00:41:41: Also tut man den Kindern damit am Ende einen Gefallen.

00:41:44: Wollen sie es überhaupt oder verpflichtet man die dazu?

00:41:46: Oder ist das ja ... Ja, sagst du selber, dass du leidest und für seine Kinder eigentlich nicht haben?

00:41:53: Hast du den Eindruck, dass ich leide?

00:41:55: Hast Du den Eindruck, dass ihr lasst... Ich versuche ehrlicherweise genau dem gar nicht weil ich mir das nicht anmerken lassen möchte.

00:42:02: aber Also unternehmerisch ist es eine Last, klar weil das Produkt was ich zu verkaufen habe.

00:42:08: Das reißen die mir jetzt nicht so aus den Händen aber die Chance etwas besser zu machen neu zu denken anders auch zu inszenieren über diese wahnsinnige Markenfielfalt also dieses Portfolio von Funke da bin ich schon wahnsinnig stolz drauf weil man so viel mehr auch inhaltlich an Synergien nutzen kann, was wir ja noch gar nicht richtig machen.

00:42:33: Also es gibt ein Newsletter vom EAT Club.

00:42:36: das ist Teil unseres Food Segments in den regionalen Medien.

00:42:39: Das ist der einzige!

00:42:40: Wir könnten so viel mehr natürlich Inhaltlichkeit in Regionalabos bringen im Digitalen weil wir da Bewegtbild haben, weil du übers ePaper soviel mehr machen kannst.

00:42:49: also ehrlicherweise würde ich mir wünschen dass du sagst, dass sich eine der wenigen Verlegerinnen wenn die noch sagen Lass mal machen, also lass einfach jetzt nicht ewig darüber diskutieren.

00:43:03: Also es ist keine Angst, dass deine Kinder da

00:43:05: reinzunehmen?

00:43:06: Nein!

00:43:06: Ich wollte auch kommen und das wird demnächst passieren.

00:43:08: Also ich habe einfach das Gefühl, dass wir eine riesen Chance gerade haben uns quasi neu zu erfinden die Verlässlichkeit und die Wertschätzung des Journalismus durch unser eigenes Zutun.

00:43:20: Das finde ich übrigens auch mal ne wichtige Message.

00:43:23: Also das ganze Thema Selbst nicht Verwirklichung, sondern selbstbestimmtes... ins Tun kommen.

00:43:32: Das gerade braucht dieser Journalismus in Deutschland auch.

00:43:36: dieses Vermitteln von, warum das wichtig ist Nachrichten zu konsumieren?

00:43:39: Warum jeder von uns sich echt die Mühe, Demokratie ist total anstrengend und Zeitungslesen war und ist jetzt nicht jeden Tag nur unterhaltsam und irgendein Skandal oder irgendeine nackte Brust sondern Nachrichtenkonsum ist das finde ich was jeder mündige demokratisch denkende Mensch sich jeden tag auf mehreren Kanälen eben Quelle zumuten sollte.

00:44:02: Das haben wir irgendwo eingestellt und wenn ich so auf meine, also auch dieses sich entsprechend die Mühe zu machen informiert zu bleiben weil es so viel mehr Kanäle gibt dann kommt immer die Antwort ja.

00:44:13: aber da fehlt mir jetzt die Einordnung.

00:44:15: was ist echt?

00:44:16: Wenn du doch grundsätzlich weißt dass du auf Social Media das dann niemand in der Verantwortung hinten hinten drin im Technikraum sitzt und drauf schaut dass da Dinge dir einfach Fake Hass Propaganda Desinformationen bis hin zu Wahlmanipulation.

00:44:34: Wenn wir wissen, Social Media ist dieser Kanal dann müsste ich ja jetzt mindestens schon mal den Anspruch an mich selber haben okay?

00:44:41: Dann brauche ich aber ein zwei drei Quellen auf die ich vertraue über die ich mich informiere auch übrigens dieses... Das

00:44:47: kann ja eine ganz langfristige Wette sein dass du sagst ok also ich höre das so bisschen vielleicht sogar raus oder vielleicht bildigst mir auch nur einen dass du sagt naja Ich glaube halt Langfristig nicht an Social Media, aufgrund der Struktur wie das da gerade so ist.

00:45:01: Und da wird es irgendwann eine Renaissance geben für, sagen wir mal absehender Marken... Wie ihr sie habt und... Bei Springer ist das ja auch ein bisschen so.

00:45:11: die kaufen jetzt grade in Telegraph, in London sind ne große Zeitung.

00:45:14: also Die Verantwortlichen dort scheinen hier auch sozusagen langfristig von Medienmarken überzeugt zu sein.

00:45:20: Das muss man nicht teilen aber zumindest ist ja eine Vision, die man haben kann.

00:45:25: Ich habe diese Vision absolut dass wir gut beraten sind, uns auf die Verbesserung unserer Produkte zu konzentrieren und zwar auf allen Kanälen.

00:45:36: Also Steve Bannon hat in der ersten Amtszeit von Trump schon die Parole ausgerufen flat the zone with shit.

00:45:45: Und da ist Social Media natürlich, wie wir alle wissen für gemacht und darum diese ganze Diskussion.

00:45:50: Warum diese Plattformen nicht reguliert werden in Deutschland?

00:45:53: Weil man dann Sorge hat dass wird damit quasi dann gleich die Autozoll-Keule zurückbekommen.

00:46:01: am Ende geht es... Also im Ende wird es immer darum gehen Wie viel Platz lassen wir Medien In einer einzigartigen Medienlandschaft in Deutschland diesen Kanälen.

00:46:15: Meine Überzeugung ist, wir müssen genau natürlich auch auf diesen Kanälen stattfinden.

00:46:19: Und das was eben nicht Shit ist sondern Qualitäts- oder mindestens ein echter ein verlässlicher Post möglicherweise auch Initiativen wie jungen Leuten.

00:46:30: Wir machen viel eben auch zum Thema Medienkompetenz.

00:46:33: Sein Prozent der Menschen und wahrscheinlich sind es schon nicht mehr seventy fünf Prozent in Deutschland wünschen sich Diese freiheitliche demokratische Gesellschaft und wenn wir das erhalten wollen, dann muss jeder irgendwie auch in der Mitte mitmachen.

00:46:48: Damit wir den Laden nicht den linken und rechten Rändern überlassen.

00:46:51: Und es fängt damit an dass man auch in seinem eigenen Social Media Konsum mal überlegen sollte dieses Passiv sich das alles so durchlaufen lassen ist das eine Aber dem etwas entgegenzusetzen und zu sagen, weiß ich nicht eine Idee wie wir machen viele auch Projekte in Schulen.

00:47:09: Junge Leute mal zu motivieren und so sagen lasst man wirklich so ne Kampagne machen Fake News aufzudecken.

00:47:17: also jeder von uns und erst recht unsere Kinder werden damit konfrontiert erkennen vieles was nicht echt ist und was falsch ist.

00:47:24: Skandale die Sony passiert sind Fußballspiel, dritte Liga irgendwo im Sauerland, wo jemand einen ausländischen Fußballspiehler zusammengeschlagen haben soll.

00:47:35: Passiert so gar nicht, stimmt gar nicht.

00:47:37: und da brauche ich die Gegenbewegung von Leuten, die sagen Journalismus ist das eine der Reporter berichtet, ist hoffentlich dann auch wieder genau dann vor Ort und macht es nicht irgendwo außer einer zentralen Unit aber dieses selbstwirksame mitzugestalten.

00:47:55: Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass echte Informationen auch auf Social Media eine Relevanz haben.

00:48:04: Man kann sich das ja wünschen aber gleichzeitig sagen wir wenn ihr nicht diese starken stabilen Programmzeitschriften part hättet dann wärst du wahrscheinlich auch schon viel mehr unter Druck und würdest dich vielleicht fragen können wir das durchhalten, bis diese Renaissance eines Tages vielleicht kommt.

00:48:20: Es ist ja schon sehr mutig an so Visionen dran zu bleiben und auch jetzt in Zeitalter von KI, wobei ich wahrscheinlich eher Traffic einbricht und wo er wenig dafür spricht, dass deine Vision im nächsten Jahr eintritt?

00:48:37: Aber menschengemachter echter Journalismus, da bleibe ich einfach dabei ... Das ist der Unterschied!

00:48:44: Also sich das zu leisten und ja, ohne einen sehr gesunden Magazinbereich.

00:48:51: Ohne Digital-Aquisitionen die natürlich auch in Zukunft einen immer größer werdenden Beitrag zum Konzernergebnis liefern werden.

00:49:00: Wäre das schwieriger?

00:49:01: Und es gibt viele Verlage die haben eben eine Zeitung und dann hast du's schon richtig beschrieben da muss man Synergien finden.

00:49:07: Da muss man auch über Kooperationen im Überregional nachdenken.

00:49:11: also Es gibt schon technisch viele Dinge, die völlig außerhalb der Redaktion weil nicht emotional und eben auch nicht die redaktionelle Freiheit betreffen möglich sind.

00:49:21: Und trotzdem habe ich in Deutschland das Gefühl also wenn wir es jetzt nicht hinkriegen uns mal committed auf den Plan Medienvielfalt erhalten konzentrieren und dann auch mal loslegen.

00:49:33: in fünf Jahren wird es so spät sein.

00:49:36: Auch wenn KI du hast jetzt ja vor kurzem einen großen Gastbeitrag geschrieben beim Fokus glaube ich Ich darf aber KI am Ende, sagen wir mal beschwert.

00:49:46: Ja mir geht es um die Tatsache dass wir natürlich in so einem Markt uns tummeln mit KI Anbietern den Tech-Konzernen öffentlich rechtlich also wenn ich jetzt vom Markt der Werbefinanzierung spreche öffentlich-rechtlich mittlerweile mit zehn Milliarden Gebühren finanziert.

00:50:06: und dann kommen wir, müssen im Grunde genommen uns alles irgendwie verdienen um diese Produkte weiterhin am Leben zu erhalten.

00:50:15: Und da erwarte ich natürlich von unserer Bundesregierung dass wir hier mal bitte über eine Besteuerung.

00:50:20: also alleine auch nimmer das Thema.

00:50:22: Wir nehmen das ganze Thema der Besteuerung.

00:50:26: Wir alle zahlen hier in Deutschland hunderte von Millionen an Sozialabgaben

00:50:32: etc.,

00:50:33: alles was wir kreieren, was wir herstellen und was dem Urheberrecht unterliegt wird einfach genommen.

00:50:40: Und die einzige Antwort warum Regulierung so wahnsinnig schwierig ist ja nicht dass Donald Trump dann die Autozäller hoch fährt wo sogar Das ist jetzt ein paar Wochen her, aber ich hatte eine Diskussion dazu mit Wolfram Weimar.

00:50:52: Der das dann immer ankündigt?

00:50:54: Es sei auch alles schon im Koalitionsvertrag...

00:50:56: Eine Regulierung der Medienplattformen oder Detect-Plattformen?

00:51:00: Genau!

00:51:00: Eine Digitalabgabe die einfach den Inhalte Kreatören also uns zugute kommt, aber auch eine faire Besteuerung.

00:51:11: wenn man als Plattform hier in Deutschland unfassbare Werbe erlöse und Umsätze macht, logischerweise auch fair, dass da entsprechend dann auch Steuern gezahlt werden müssen und nicht irgendwo in Irland oder sonstwo.

00:51:26: Okay aber du sagst irgendwie im Ende ist es für euch KI netto-netto ein Problem?

00:51:31: Oder eher eine Hilfe?

00:51:34: Es ist ne wahnsinnige Hilfe was das Sparing, das kreative Sparring in den Redaktionen angeht so wie Du und ich wahrscheinlich auch Chatbots nutzen einfach um diese um diese Denkprozesse zu optimieren.

00:51:49: Im Redaktionellen ganz klar müssen, muss alles was KI generiert ist gekennzeichnet werden.

00:51:54: aber viel wichtiger die letzte Entscheidung liegt immer bei den Menschen und die Journalistinnen und Journalisten haben enorm viel Erleichterung was das ganze, was sie recherchieren dass das Anlegen von von Themen angeht, die wirklich viel Zeit kosten.

00:52:14: Du hast es selber ja gelernt und weißt wie wahnsinnig mühsam oder wieviel Zeit am Ende das ganze drum herum der Produktion in Anspruch nimmt.

00:52:23: wenn das eigentliche sprechen schreiben Denken über was den Inhalt angeht quasi der zehn Prozent Anteil sind Und dass kann man jetzt ändern.

00:52:33: Man kann so vieles einfacher schneller und auch besser machen liegt im gleichen Moment auch die große Gefahr, sich nicht zu verlassen, dass die Quelle wirklich eine Seriöse ist.

00:52:47: Aber dafür ist der Mensch halt da.

00:52:48: Und

00:52:48: du machst selber privat viel KI?

00:52:51: Was nutzt du so?

00:52:53: Ich glaub ganz klassisch Chatchie Pity.

00:52:56: Ich hatte Silvester ein super Erlebnis weil wir auf Juist in der Nordsee kleine Insel Silvesta mit der ganzen Familie verbracht haben.

00:53:05: Die Heizung über fünfzig Jahre alt ging kaputt, sondern alter Boiler.

00:53:09: Und dann sitzt du da und denkst, Scheiße.

00:53:13: Kommt ja keiner, der das repariert.

00:53:15: Dann kommt meine Tochter, die sehr viel mit Chatti redet.

00:53:19: So dass ich schon denke ... Das ist eigentlich auch wieder ein neues Thema.

00:53:23: Also diese Nähe von Verlässlichkeit.

00:53:26: Ich frag mal eben Chatti.

00:53:27: Ja, dann kam die in den Keller.

00:53:29: Dann hat sie ein Foto von diesem Boiler gemacht.

00:53:32: Und fünf Sekunden später hat er so eine Liste welcher Knopf jetzt resetted?

00:53:38: inklusive Hinweis, Achtung da nicht anfassen ist heiß und der Boiler lief wieder.

00:53:44: Und das sind so Erfahrungen.

00:53:45: wenn das einmal funktioniert hat also wenn Menschen wie ich und ich kenne eine Verlegerin die deutlich älter ist als ich die sich ihre unteren also Präsentationen Unterlagen alles was du so liest und bekommst und verstehen musst in einen Podcast gibt Also erstellen lässt sie

00:54:02: daraus ein Podcast machen lassen und

00:54:04: dann hast Du natürlich einen unfassbaren Mehrwert das verstehen, das komprimierte Verstehen.

00:54:10: Dann hast du einen anderen Kanal der Aufnahme nämlich Ohren nicht immer lesen.

00:54:14: also ich glaube schon dass wir in vielen Bereichen besser werden was das konsumieren und das irgendwie auch verarbeiten groß großer komplexer Themen geht plus siehe Heizung Thema wo ich gar keinen also gar kein Plan hätte.

00:54:31: und dieser Mehrwert wenn Du das dann in der Sekunde verstehst Was KI kann ist es ein Segen Und zu wissen, dass er dir aber ... Ich hab eine Doku bei im ZDF gesehen.

00:54:41: Also wenn das dein Partner ersetzt?

00:54:44: Weil sich Menschen ihrem Chatboard näher und auch sich dort besser verstanden fühlen, dann zeigt das die große Diskrepanz zwischen ... nutzen und gefahren.

00:54:56: Aber

00:54:56: was heißt deine Tochter, die du gerade noch mal erwähnt hast?

00:54:58: Das ist dann schon auch vielleicht jemanden der die Firma eines Tages machen könnte.

00:55:02: also ich habe drei wundervolle Töchter und alle drei sind jetzt im Studium und ich glaube dass jede für sich entschieden hat das dieses Unternehmen was wir nunmal besitzen als Familie Was anderes ist als eine Schraubenfabrik diese sehr interessiert, an dem wie wir es machen.

00:55:21: Wie ich es vielleicht auch anders mache?

00:55:23: Die kriegen natürlich genauso mit wenn ich da Diskussionen in der Branche initiiere und weiterführe weil ich davon überzeugt bin das können wir besser.

00:55:35: Und gerade weil's Mädchen sind glaube ich dass sie diese meine verlegerische Mission mindestens verstanden haben bis hin zu ein Stück weit auch in sich aufgenommen haben.

00:55:52: Und wenn dem so wäre, dass sie sich oder eine von ihnen oder alle drei wie auch immer irgendwann dafür entscheiden, sich bei Funke mehr einzubringen, fände ich das wunderbar.

00:56:01: Ich möchte aber, dass Sie alle drei und auch meine Schwester hat zwei Kinder einen Unternehmen dann vorfinden was aufgeräumt und vor allen Dingen auch umstrukturiert wurde.

00:56:11: wir haben den ganzen Konzern in einen Spatenkonzern transformiert.

00:56:15: Also dieses ganze Schiff so händelbar zu machen, dass du aus einer idealerweise, wenn gewünscht Sicht von oben dich um das Unternehmen kümmerst, es muss hoffentlich niemand mehr mein Job machen.

00:56:32: also eine Verlegerin von Funke zu werden würde ich meinen Kindern eher ...

00:56:37: Was heißt dein Job?

00:56:38: Verlegern von Funkel?

00:56:39: Ich dachte, was ist das, was Sie wollen dann?

00:56:43: Position geben müssen.

00:56:45: Also ein Gesicht vor dem Vorhang eine Verlegerin und man steht da quasi in auch noch so einer alten ... Ich erlebe halt, dass viele Menschen mit dem Begriff der Verlegarin gleich so ne Kiste aufmachen, dass ich dann irgendwie in so einem Puderkostümchen mit der Limousine vorgefahren komme und das bringt so viel Schwung daraus.

00:57:07: wenn man erst mal immer in so ner Rolle verankert wird Kann mir vorstellen, dass unsere Kinder das später anders machen und es braucht nicht die Verlegerin.

00:57:19: Weil das ist so ein bisschen hierarchisch aus einer Zeit kommt.

00:57:22: Wie stark bist du im Alltagsgeschäft?

00:57:25: Wird's sein, du arbeitest hundert Prozent als Hundert Prozent?

00:57:28: Ich bin nicht operativ tätig.

00:57:31: Das muss ich mir auch selber immer wieder sagen.

00:57:34: also meine Rolle ist eine strategische aber natürlich in Zeiten wie diesen Und mit der bewegten Familien Geschichte, die wir haben Und weil ich so gemacht bin.

00:57:42: Ich kann nicht zu Hause sitzen und alle vier Wochen mal in den Verlag kommen, ich bin schon vierundzwanzig sieben mit allem was ich bin bei meinem Unternehmen.

00:57:51: Aber bist du jetzt angekommen?

00:57:52: Hast du jetzt sozusagen diese Branche durch Drohm?

00:57:54: Würdest du dir selber sagen, Branche-Expertin zehn von zehn?

00:57:58: oder würdest du sagen muss ich gar nicht sein?

00:57:59: Weil ich habe eine strategische Rolle.

00:58:01: also wie würde sich da jetzt einsortieren?

00:58:05: Ich würde sagen dass ich durch eine wahnsinnig harte... Also wirklich durch den so genannten Scheuersack gegangen bin seit im Jahr zwanzig achtzehn, dass ich Jahre damit verbracht habe mich genau in diesem Punkt zu bewaffnen.

00:58:19: Also was mein eigenes Mental Setting angeht, mich in Themen hineinzubringen, in die ich so nicht gelangt wäre wenn ich mir nicht selber vorgenommen hätte Ich muss es selber schaffen.

00:58:34: Ich muss vor allen Dingen um diesen Laden also meinen zu verstehen, muss ich im Keller anfangen, muss in jeder Ecke gewesen sein, muss sich alles...

00:58:41: Das ist eine wahnsinnige Bandbreite von Fragen der Zustellung von Printzeitungen in Thüringen bis hinzu, Vermarktungsfragen im Digitalbereich vom Chefkoch wie... Aber

00:58:50: die schlimmste Erfahrung an dieser Stelle ist dass wenn du niemanden hast den du verlässlich fragen kannst und ehrlicherweise ist das ja die Parallelität zu dem was wir verkaufen.

00:58:58: Wir verkaufen verlässliche Informationen, denen du vertraust.

00:59:02: Und wenn du deiner Marke vertrausst, dann fühlst du dich damit gut begleitet und dann kannst du irgendwie idealerweise mitreden.

00:59:09: Ich konnte das genau im Kern nicht.

00:59:11: Ich hatte weder Vertrauen, ich habe das Gefühl gehabt an allen Ecken und Enden versucht die Mehrzahl der Menschen immer meine Familie ausgenommen.

00:59:21: Der Rest versucht dieses Unternehmen zu übernehmen ... bis hin, dieses Unternehmen ausbluten zu lassen.

00:59:30: Und ich glaube was mich massiv ... Weil du hast mich eingangs gefragt ob ich noch gut schlafe?

00:59:35: Ich hab wahrscheinlich dann jahrelang gar nicht mehr geschlafen weil ich gemerkt habe... Ich bin jetzt hier in der Position und da kann ich auch nicht sagen gib mir nochmal ein halbes Jahr!

00:59:44: Ich komm wieder.

00:59:44: meine Mutter wie gesagt hat ihr Amt an mich übertragen weil unser Stiefvater an dem Mensch erkrankt war.

00:59:52: Und dann hast du einfach diese Familienverantwortung von emotionaler Verantwortung, meine Mutter hat gesagt es ist jetzt Zeit nicht erst in fünf Jahren.

01:00:01: das ist eine Entwicklung.

01:00:02: die war dann auf einmal da.

01:00:03: aber zu verstehen du stehst da vorne und alle schauen dich an.

01:00:06: oder anderes bild jemand schmeißt sich quasi ins wasser und alle gucken.

01:00:10: diese gesamte branche guckt so ein bisschen wie macht sie's denn?

01:00:13: Da kommt keiner.

01:00:13: unser kann ich dir helfen.

01:00:17: verlässliche Menschen, Partner.

01:00:20: Ich hatte nie einen Berater, ich hatte nie Juristen ... Ich hab meinen Gremium, meine Geschwister, einen tollen Anwalt Dr.

01:00:27: Urban, der meine Familie seit Jahren begleitet.

01:00:29: Aber das war's und dann musst du wirklich... Das war meine Entscheidung mein Weg!

01:00:34: Du hast ja auch

01:00:34: eine Menge spektakulärer Leute getroffen.

01:00:36: also ich meine entlang des Weges ist jetzt zum Beispiel auch ne Beteiligung in Österreich an der Krone.

01:00:41: aber sagst dann auf einmal René Benko mit dem Tisch

01:00:44: Ja, und wie gesagt wenn du einmal für dich klar gemacht hast, wie sieht meine Rüstung aus?

01:00:49: Und die Zimmer ich mir ganz alleine.

01:00:51: Was ist mein meiner Art mit Dingen und Menschen umzugehen?

01:00:55: Dann würde ich heute sagen Ich persönlich fühle mich bei einer zehn von zehn auch was René jetzt vielleicht ein Sonderfall.

01:01:03: aber was so die Branchen Themen angeht weil ich mich immer wieder Einbringen wollte in Themen, wir können Matthias Döpfner, BDZV Präsidentschaft.

01:01:14: Es gibt so viele Themen Julian Reichelt, wo ich das Gefühl hatte ... Ich spreche für Tausende Mitarbeiter von Funke und wir können jetzt ernsthaft nicht nichts sagen!

01:01:26: Wir müssen doch mal irgendwie hier in einen Austausch und auch in eine nachvollziehbare Debatte geraten.

01:01:33: Damals wie heute hatte ich immer das Gefühl wenn es von mir kommt Mein Stiefvater hatte an seiner Tür zum Arbeitszimmer so einen kleinen Ausschnitt, der vor drei Jahren verstorben stand.

01:01:45: Das war eine chinesische oder japanische Kampfsportweißheit.

01:01:49: Erst lachen sie über dich dann beschimpfen Sie Dich und dann hast Du gewonnen!

01:01:55: Ich bin sicherlich immer noch in den Beschimpfemodus.

01:01:59: In manchen Teilen hab ich einen Schritt weitergekommen, weil mein Anspruch war für Menschen, die bei Funke arbeiten, die das genau verkaufen sollen, Verlässlichkeit, Vertrauen, Information ... Dann muss das von innen heraus gelebt werden.

01:02:15: und wenn ich selber gespürte, was wem ich alles?

01:02:18: Und vielleicht auch mir nicht ausreichend gut vertrauen kann dann muss ich mich kümmern.

01:02:23: Da muss ich um mich selber kümmern, weil sonst bin nicht die falsche für

01:02:26: Funke.".

01:02:26: Und das alles hat mich heute zu dem gemacht was ich bin dass ich sicher jeden Abend in den Spiegel schauen kann und sage Ich weiß genau warum ich das mache?

01:02:35: Ich weiß dass ich morgen früh wieder um sechs losfitsche und versuche für funke und da geht es Gott sei Dank und hat vielleicht auch etwas mit der Ausschüttungsthematik zu tun.

01:02:48: Es ist kein monetärer Gegenwert, den ich am Ende des Monats auf meinem Konto sehe.

01:02:52: Aber

01:02:53: man muss sich trotzdem keine Sorge machen?

01:02:54: Ihr habt irgendwie über die Jahre familiär schon was aufgebaut ... Ihr hakt das nicht nur an der Firma?

01:03:01: Na ja!

01:03:02: Aber es ist halt ... Nein wir hängen nicht an der Firma und zwar bewusst nicht.

01:03:06: Und du brauchst ja auch keine Sorgen... Das gibt im Ruhepotfolie

01:03:08: wahrscheinlich oder ein paar andere Anlage Sachen.

01:03:10: Sonst

01:03:10: wär's ehrlicherweise für meine Familie, also wenn ich jetzt quasi alles, was ich habe In die Zeitung, ja es gibt einen Familienvermögen sagen wir das mal so.

01:03:23: Aber auch da bitte kein Kopfkino was Dimensionen angeht sondern hier geht's um eine Überzeugung die ich habe und es geht um eine Entwicklung eine persönliche Entwicklung die ich durchgemacht habe von der ich sagen kann weil ich mir irgendwie alles selbst Er kämpft und es ist immer noch ein Kampf als Frau in dieser Branche.

01:03:45: Du wirst da nicht gleich behandelt, das geht immer darum dass man erst mal denkt oder ich werde den Runden eingeladen wo's klar darum geht mich so'n bisschen als die Dekokirche dahin zu setzen.

01:03:56: und wenn ich merke und soweit Gott sei Dank bin ich jetzt mit fifty-fünfzig fast fifty Jahren Das durchschaue ich sehr schnell.

01:04:05: und wer mich dann einlädt und denkt Jetzt haben wir doch Frau Becker hier extra noch am Start dann kann ich nur sagen, sie kann halt auch sprechen und manchmal kommen da sehr interessante Diskussionen zustande.

01:04:15: Die so wichtig sind!

01:04:16: Wie war's denn mit dem René?

01:04:17: Das will ich noch einmal kurz hören, weil das ist ja schon ... Den nehmen wir mal aus... Also Familienvermögen hat er schon ernst genommen.

01:04:23: scheinbar der war ja auf Leute aus die Ausregende Mittel haben.

01:04:26: also wir haben nichts investiert in den René-Bank.

01:04:28: hoch wenn du die Sorge hast Aber

01:04:30: ihr habt euch gut verstanden als Ko-Gesellschafter von

01:04:32: der Erste?

01:04:32: Genau, er hat tatsächlich einen Teil unserer Kronen Beteiligung eine Beteiligung in Österreich an Krone und Kurier.

01:04:42: Krone ist verkauft, Kurier ist dabei ... Und René hatte halt ... neunundvierzig Prozent das ja auch öffentlich nachlesbar unserer ... Beteilligung

01:04:52: übernommen.

01:04:54: War das ein normales ... so zu co-existieren?

01:04:57: Oder war es damals schon für dich ungewöhnter Typ?

01:05:01: Also, es war vor allen Dingen... Ich hab ihn ein paar Mal getroffen wegen dieser gemeinsamen ... Beteiligung in Österreich.

01:05:10: Sicherlich jemand, dem man so nicht jeden Tag begegnet.

01:05:16: Trotzdem kannst du halt mit neunvierzig Prozent auch nicht aufm Fahrersitz sitzen und dann ... war das für ihn, glaub ich, schwierig.

01:05:23: Du

01:05:24: hast mir schon mal ein paar Ansagen gemacht?

01:05:26: Na ja wir müssen halt am Ende auch, wir mussten ja auch geschäftliche Entscheidungen und Österreich ist wirklich ein ganz anderer Film als was ich hier in Deutschland zu tun habe.

01:05:38: Und der Grund, warum das in Österreich glaube ich an so vielen Ecken und Enden auch Gott sei Dank nicht mehr funktioniert wie vor dreißig Jahren ist dieses Selbstverständnis von Medien und Politik.

01:05:49: Also wenn ich da manchmal auf Empfängen was ich dann auch schnell wieder eingestellt habe unterwegs war und mir denke wie sich da alle Minister Bundespräsident alle der Kanzler alle sind so richtig dicke Buddies Da bin ich froh, dass wir das in Deutschland besser machen und vor allen Dingen auch nochmal für mich wichtig klar zu verstehen.

01:06:13: Dass was uns immer vorgeworfen wird als die Mainstreammedien dieses Selbstverständnis wie fährt manchmal gefragt ob wir morgens so ein Briefing aus dem Bundeskanzleramt bekommen?

01:06:25: Wie wir jetzt berichten sollen.

01:06:27: nein genau So ist es nicht gemeint.

01:06:29: Ich finde Wir sitzen einander gegenüber.

01:06:31: In Österreich sitzen ja einfach alle auf einer Bank und hacken sich unter und schunkeln noch in der Zeit, in der René sich das halt so ...

01:06:39: Aber ihr habt auch zu Kontakt ein bisschen?

01:06:41: Ja jetzt ist ja grad schwierig mit Kontakt.

01:06:43: Weil er im Gefängnis ist.

01:06:44: Genau!

01:06:46: Aber es gibt eine Basis oder ihr habt euch gemocht ein bisschen ?

01:06:50: Ja also ich würde überhaupt nicht sagen dass das ein unsympathischer Mensch ist und das wiederum hat er glaube ich maximal und professionell dazu genutzt, um Menschen mit deutlich größeren und lokativeren Privatvermögen.

01:07:08: Dazu zu bewegen in ihn und seine Firma zu investieren.

01:07:13: Okay okay aber eines Tages trifft man sich immer wieder oder so?

01:07:17: Wann auch immer eines Tages ist das hängt ja jetzt.

01:07:21: also ich glaube sein Leben hat sich einfach komplett... Also nicht nur verändert.

01:07:27: Ich würde mal sagen wann auch immer das sein wird dass er wieder in seine Familie zurückkehrt, wird das nie mehr so sein wie vorher.

01:07:35: Und ehrlicherweise wissen wir alle dass diese Art von Geschäften die vielen Menschen tausenden von Menschen Arbeitsplätze gekostet haben existenzen ruiniert haben.

01:07:45: Man kann ein bisschen lachen über oder auch Das ist ja so ein bisschen Die magie an dieser geschichte rene benko dass sowas in der heutigen zeit immer noch möglich ist also wahnsinnig große mächtige Menschen ihm so auf den Leim gegangen sind.

01:08:03: Und das hat sicherlich mit seiner Persönlichkeit zu tun, aber ich bin Gott froh, dass ich mit ihm weder außer dieser Österreich-Beteiligung keine Geschäfte gemacht

01:08:12: habe.".

01:08:13: Okay, okay, okay.

01:08:14: So letzte Frage.

01:08:14: jetzt sagen wir bei diese fünfhunderttausend Abonnenten gesprochen, die du haben wolltest bis lange?

01:08:18: Sind sie dann ungefähr da und da kommen Sie noch?

01:08:21: Wir sind richtig gut unterwegs!

01:08:24: Es ist immer eine Frage natürlich, welche Deadlines man sich so setzt.

01:08:27: Ich glaube vor drei Jahren habe ich da nicht zwanzig, sechsundzwanzig sind wir soweit gesagt.

01:08:31: Zweiundseventech so?

01:08:32: Genau!

01:08:33: Ja doch das würde ich nochmal so unterstreiten.

01:08:35: Also

01:08:35: es ist fünfnachttausend Abonnenten.

01:08:37: Also digital Abonneten dann.

01:08:39: Man muss ja immer auch ein bisschen.

01:08:40: also die einen rechnen ja quasi alles mit rein was was reinzurechnen is ePaper-Digital-Abo und so.

01:08:47: aber grundsätzlich bin Vielleicht auch eine der wenigen und ich hoffe, dass konnte ich dir heute ein bisschen auch erklären.

01:08:55: Ich bin maximal zuversichtlich was die Zukunft unserer Branche angeht weil wir so viele Dinge nicht gut genug gemacht haben wie als regionales Medienhaus im Bereich der Tageszeitung das lokale jetzt aufzugeben im Sinne von, das lohnt sich da nicht mehr irgendwo in der hinterletzten Ecke Sauerland mit einer großen Offensive im Lokalsport Präsenz zu sein.

01:09:23: Das haben wir genau.

01:09:24: am letzten Wochenende waren deutsche Meisterschaften im Reiten aber vor allen Dingen auch im Parasport im Sauerlands in diesem kleinen Dörfchen-Balwe.

01:09:32: Und ich wollte einfach mal beweisen, dass wenn das öffentlich-rechtliche Fernsehen der WDR sich nach dreißig Jahren aus dieser Veranstaltung aus Kostengründen zurückzieht und da sind Menschen mit einer Behinderung die hatten ihre Qualifikation für die Weltreiterspiele.

01:09:49: im August.

01:09:50: Und sowas zeigt das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht mehr mit der Begründung, dass schauen nicht genug Leute an und ich denke ja aber ihr müsst nicht damit Geld verdienen was dann idealerweise über Reichweite und so Anwerbe erlösen kommt sondern genau das ist euer Auftrag das sind Menschen die wählen Die Gebühren zahlen die ehrlicherweise genau das was wir uns vornehmen unter dem Stichwort Diversität jetzt auch mal idealerweise von uns geliefert kommen sollen.

01:10:19: Also habe ich entschlossen, mich selbst dafür entschieden zu sagen dann lass mal ein regionales Medienhaus zeigen was wir tatsächlich im lokalen können wenn wir das mit einer geballten also auch vor allen Dingen mit so eine abgestimmte Strategie Balve ist an diesem Wochenende mit dieser Sportart unser Thema und Unfassbare Geschichten am Rande dieser Tage aufgenommen, die dann wieder mal beweisen.

01:10:52: Wie viel Lust auch Redakteure und Redakteurinnen haben wir zu sagen...

01:10:55: Du hast den ganzen Verlag ausgerichtet?

01:10:56: Auf jetzt gehen wir auf Fertesport und zwar in Ballse und auf Paar Fertesport!

01:11:01: Okay ich meine man muss dazu wissen du hast eine Reit-Hintergrund.

01:11:05: Dein Mann ist der deutsche Reichsport-Bundestrainer, genau.

01:11:09: Also auch Gott mit deinem Gewinner im Reiten.

01:11:10: Du wohnst irgendwie in deiner Reitblas und hast dann aber deinen Verlagskollegern, wir kümmern uns jetzt nur um den Reiten, das freu ich mir vor.

01:11:17: Da werden schon einige gesagt, die sagen, jetzt hat sie sich nie mehr alle.

01:11:19: Aber weißt du warum?

01:11:20: Jetzt dreht es mit ihren eigenen Träumen hier durch!

01:11:22: Weil

01:11:22: ich natürlich – und da hast du vollkommen recht – mein Vorteil war, dass ich diesen Sport und auch die Sportberichterstattung wirklich gut kenne Und ich weiß, dass verlässlich an diesen Wochen und an diesen drei Tagen im Sauerland über dreißigtausend Menschen aus dem ganzen Land aber Schwerpunkt natürlich aus der Region als Zuschauer zu diesem Turnier gehen.

01:11:42: Ich weiß das es immer noch eine große Zuschauerschaft gibt die sich reiten gerne angucken.

01:11:48: Ich weiss, dass viele Diskussionen auch in den sozialen Netzwerken genau um diese Art von Sport stattfinden und auch da mal als seriöses, verlässliches Medium so einen Punkt zu setzen.

01:12:01: Uns geht's vor allen Dingen auch um die Geschichten drumherum und der Parasport ist etwas natürlich... Aber

01:12:06: kann man das wirklich machen?

01:12:07: Kann man gegen, sagen wir mal, so Dinge, was vielleicht wollen ist, die Leute auch wirklich sehen und hören?

01:12:14: Vielleicht ist das Interesse doch so groß, aber gefühlt wäre es jetzt überraschend wenn das jetzt ein großes Thema wäre in ... Weil das ist aber die Jahrzehnte noch nie war.

01:12:25: Und dann richtet ihr da auf deinen Wunsch den Malakien aus?

01:12:29: Also

01:12:30: es ist eben genau nicht der Anspruch gewesen, ich klinge mich jetzt in die redaktionelle Freiheit, die ich sehr ernst nehme ein und sage was ihr zu schreiben habt.

01:12:43: Ich bin auch nicht diejenige, die sagt, schreibt die FDP hoch.

01:12:45: Sondern es ging um meinen Anspruch an Geschichten zu erzählen von Menschen, die tatsächlich diese Sichtbarkeit in unseren Medien überhaupt nicht mehr bekommen.

01:12:55: Behindertensport ist etwas und natürlich haben wir uns das vorher sehr genau angeschaut wo Vorbehalte immer dann sind, das sind nur kleine Zielgruppen.

01:13:03: Es ging um ein Experiment, um zu beweisen dass die Relevanz von einer Lokalzeitung genau das ist sich an den Rand zu stellen und anzuschauen und vor allen Dingen erklären zu lassen mit Menschen.

01:13:15: Und woran

01:13:16: hast du das Erfolg gemessen?

01:13:17: Also woran misst du jetzt, ob das erfolgreich war

01:13:18: oder nicht?

01:13:18: An den Abrufzahlen natürlich der Artikel die wir veröffentlicht haben.

01:13:23: An dem viel mehr auch an Austausch.

01:13:27: Wir haben ja einen großen Aufwand auch um unsere Kommentarspalten verlässlich zu managen.

01:13:33: also da gucken natürlich Redakteure drauf wie sind die Reaktionen und was wir einhellig erlebt haben.

01:13:40: froh und auch ehrlicherweise erleichtert.

01:13:42: viele Menschen sind, dass mal wieder in diesem Fall der Behindertensport eine Sichtbarkeit bekommen hat.

01:13:50: Dass Menschen selber die diesen Sport betreiben, persönliche Geschicksalsgeschichten erzählen können und nicht dieses über sie schreiben sondern tatsächlich mit ihnen sprechen.

01:14:01: Und nochmal an der Stelle ich lasse es so nicht stehen das die Verlegerin die Pferde verrückt ist sagt jetzt mal alle Mann ab nach Balwe Sondern.

01:14:08: mir geht's um ein Demonstrieren von, was Lokaljournalismus in der Tiefe und ehrlicherweise auch in seinem Auftrag tun sollte.

01:14:17: Nämlich da sein wo die Menschen sind Und es recht da sein Wo öffentlich-rechtliches Fernsehen beschließt.

01:14:25: Das ist ja schon der Anfang der Diskussion.

01:14:27: Wer entscheidet eigentlich das Parasport nicht Sehens oder zeigenswert ist?

01:14:32: und warum ist das nicht genau für uns?

01:14:34: Also, warum ist nicht die frage sondern dass es genau der ansatz wo wir verstehen müssen Die menschen die für unsere produkte geld bezahlen?

01:14:43: Sie haben zurecht die erwartung dass wir dann auch bitteschön vor ort sind und uns kümmern

01:14:47: kann ich überall sein.

01:14:47: es gibt ja immer Ja

01:14:49: aber da wo sonst keiner mehr ist und das fängt bei der zustellung an und das hört mit themen dieser art auf diesen anspruch mindestens ernst zu nehmen, neu zu denken und möglich zu machen.

01:15:01: Das habe ich mir schon als Verlegerin auf die Fahne geschrieben und da hat es nichts damit zu tun dass ich so meine persönlichen Themen da irgendwie platziert sehen möchte sondern ich möchte den Menschen das Gefühl geben Die Lokalzeitung ist da und kümmert sich, deckt Missstände auf.

01:15:16: Und spricht mit denen, die wirklich etwas zu erzählen haben.

01:15:19: Weil das bundespolitische wissen wir alle ... Das kommt in unserem Fall aus Berlin, aus der Zentralredaktion.

01:15:26: Aber genau da, wo man und Lokalsport ist für mich, dann bin ich auch fertig mit meiner Antwort.

01:15:31: aber du merkst, dass es mir schon wichtig einmal klarzurücken.

01:15:35: Lokalsports ist ehrlicherweise das Emotionalste für die Tageszeitung.

01:15:43: Und das sichtbar zu machen, wenn Leute in der dritten Liga Handball im Jugendsport, wo auch immer, immer noch dankbar dafür sind, dass sie Zeitungen das begleitet hat?

01:15:54: Es geht tatsächlich dann auf einmal wieder um ... Wir hatten ein Foto in der Zeitung.

01:15:58: Viele Vereine machen das mittlerweile auf ihren eigenen Kanälen.

01:16:01: aber auch da.

01:16:02: unser Job ist kritisch draufzuschauen, neutral zu überlegen wie ist das Spiel gelaufen und eben nicht nur quasi als Ergebnisbringer zu sagen eins-zu-eins, sondern die Geschichte dahinter.

01:16:17: Die manchmal so unerwartet überraschend dazu führen dass Leute denken krass das ihr da einen Punkt getroffen habt und das führt idealerweise zu digital abschlüssen weil wir eine große große Hausaufgabe zum erledigen haben wenn es darum geht den Menschen wieder vor Ort verlässlich Die Begleitung, die Einordnung und am Ende auch die verlässliche Informationsquelle zu sein.

01:16:44: Also jetzt sehr, sehr auch ambitioniert das wahnsinnig cool zu sehen dass du da so viel Aufgabe für dich siehst und auch annimmst oder auch interpretierst.

01:16:58: gleichzeitig ist natürlich ein echt schmaler Grad zwischen wirtschaftlicher Stabilität und Profitabilität, die er nötig ist Polizistischen Idealen und Zielen.

01:17:11: Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie das in den nächsten Jahren so sich weiterentwickelt.

01:17:15: Ich freue mich vielleicht in zweiter Jahren mal wieder ein Update machen könnten wo ihr dann steht ob die fünfhunderttausend Abonnenten erreicht sind, ob es den Programmzeitschriften weiterhin so gut geht was die regionalen Medien machen oder auch nicht mehr machen, vielleicht bis dahin.

01:17:28: Wir werden es sehen wie groß dann die Berichterstattung aus Balfe ist beim Pferdesport was das dann bis dahinein René Benko macht.

01:17:36: also in drei Jahren hören wir uns hoffentlich wieder.

01:17:39: vielen Dank Jürgen!

01:17:40: Ich danke dir!

01:17:41: Alles klar!

01:17:41: Ciao ciao!

01:17:42: Danke!

01:17:43: So wem's bis hierher gefallen hat dem könnte vielleicht auch mein Gespräch mit einem anderen wichtigen Protagonisten der deutschen Medienbranche gefallen und zwar mit dem Chefredakteur dem Jochen Wegner Der Jochen isst was viele glaube ich gar nicht wissen Auch und zwar wirklich ausgewiesener AI-Experte.

01:17:58: Wenn das Gespräch hören möchte, einfach googeln Jochen Wegner, OMR Podcast oder ganz andere Richtung, wer mir beim Thema Reitsport hängen geblieben ist – ich habe da ein Gespräch gemacht Anfang des Jahres mit der mehrfachen Olympiasiegerin und dieser Reitikone Isabel Wert war bei ihr auf dem Hof und haben wir das Millionenbusiness Pferdesport erklären lassen!

01:18:16: Also wenn das hören möchte einfach googlen Isabel wert OMR

01:18:20: podcast by OMR.

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